L 59. Jahrgang des Z Look und die Entdeckung derNordpols. leit. tjX Johns ans verneur brobor ein Nordpol Neufundland meldet, übermittelte Peary dem Gou- von Neufundland aus Jndianharbour auf La- drahtloses Telegramm, worin er meldet, daß er den entdeckt habe und in dem er weiter Neufundland - e i2 i W 19 W 31 ’W ^eodttchtttugell ; diesen. herzustellcn. An Berliner zustätwiger Stelle ift, so bemerkt dazu der ,^Lok.-Anz.", von diesen Vorgängen nichts bekannt. Es liegt bis jetzt keinerlei Meldung über Unruljeii im Norden des Schutzgebietes vor. übergetrcren. . Der zweite Verbandstag des jetzt nahezu 90000 Mitglieder zählenden Verb andes Deutscher Handlungsgehilfen zu Leipzig tagte in München am 4. unb 5. September. Ein umfangreiches sozialpolitisches Programm wurde aus dem Verbandstag aufs neue beraten und festgestellt. Es galt für die reichsgesetzliche Regelung der Kontorarbeitszcit, des Ächtuhrladenschlusses, der Sonntagsruhe, der Schaffung von Handelsinspek- torcn und Arbeitskammern als Vorläufer für die zukünftigen Handlungsgehilfenkammern, sowie für die schon so lange erwartete staatliche Pensionsversicherung wiederum zu einer ge- m.infamen Kundgebung zusammenzukommen. Die Beteiligung war sehr gut. seiner Ausrüstung Gegenstände befunden, die nie zuvor einem Polarreisenden zur Verfügung gestanden hätten. Mr. Bradley " Gesagten ein Beispiel an. Er wisse der Cookschcm, welche Oefen aus Die DLorning Post veröffentlicht am 4. d. M. eine Depesche aus Washington, in welcher urteressante Aeußerungen Mr. John R. Bradleys,- des Millionärs und Sportsnrann, der die Ex- prdition Cooks finanzierte, wiedergegeben sind. „Keine Polarexpedition," so sagte Bradley, „ist je so vollständig ausgerüstet worden wie diese. Weil aber weder Cook noch ich die ganze Welt in unser Vertrauen gezogen haben, uird werl Cook von Newyork abgezogen ist, ohne das; eine Militärkapelle ihm ein Abschiedsständchen brachte, oder ein halbes Dutzend Kriegsschiffe ihn salutierten, glaubten die Leute, daß Cook einer plötzlichen Inspiration gefolgt sei, als er den Beschluß faßte, den Nordpol zu erreichen." Bradley lehnte es ab, zisfermäßig anzugeben, wie viel die Expedition ihn gekostet habe; er begnügte sich mit der Bemerkung, daß er viele Tausende von Dollars für die Ausrüstung verausgabt habe. Tas Unternehmen sei in allen seinen Einzelheiten lange vor dem Ausbruch sorgfältig durchdacht und berechnet worden; uni) da die Pläne Cooks ganz neuartig waren, so hätten sich in Seide»sWfff“,J'r Ausland. In Prag beschloß der Verband der tschechischen Landtagsabgeordneten im Beisein des Landsmannministers Zatschek, der Einladung zu der morgen beginnenden deutsch-tschechischen Versrändigungskonferenz Folge zu^ leisten. Nur die beiden tschechiich-radikalen Klubs lehnten die Teilnahme ab. Ans Agram (Kroatien) wird über einen Zusammenstoß zwischen Offizieren und Zivilisten gemeldet: Noch ein Entdecker des Nordpols? Auch der Dcordpolfahrer P e a r y will nach soeben einlaufenden sensationellen Telegrammen am Nordpol gewesen sein, und man wird abzuwarten haben, ob sich dieses merkwürdige Zusammen- Deutsche Koionieit. jtrieg im zeitig Marschalltafel. Hieran schloß sich um 8 Uhr eine Festvorstellung in dem königlichen Jnterimstheater, das mit frischen Blumen schön geschmückt war. In der rechten Proszeniumsloge befand sich neben dem preußischen General st ab sä)ef v. Moltie Graf Zeppelin. Gegeben wurde zuerst die musikalische Komödie „Zierpuppen" nach Moliöres „les precieuses ridieules" mit der Ptusik von Anselm Götzl. Das Orchester wurde von Max Schillings dirigiert. Das sehr drollige Spiel fand bei seiner flotten Darstellung augenscheinlich großen Beifall bei dem Kaiser und der Kaiserin. Hieran schlossen sich Tanzbilder, die in Kostümen und Anordnungen überaus geschmackvoll vorgeführt wurden. Begonnen wurde mit einem antiken Opserreigen, wozu Max Schillings die Ainsik geschrieben hatte; es folgten ein mittelalterlicher Hof tanz nach alten Originalmelodien, ein niederländischer Bauern tanz usw. Stuttgart, 6. Sept. Der König von Sachsen ist heute abend um 8 Uhr 30 Min. eingetroffen und int Auftrag des Königs von Herzog Albrecht von Württemberg empfangen worden. Der König ist im Residenzschloß abgestiegen. Stuttgart, 6. Sept. Ter Kaiser hat laut „Schwäb. Merkur" zal)lreiche Auszeichnungen verliehen. Der Minister des Innern Pifchek erhielt das Großkreuz des Roten Adlerordens, Dberoürgermeifter Gauß den Kronenorden zweiter Klasse, Stadtdirektor Nickel den Roten Adlerorden vierter Klasse, Stadtoolizeirat Wurster den Kronenorden dritter Klaffe, der Chefredakteur des „Schwäbischen Merkur" Tr. Elben den Kronenorden dritter Klasse. $)ruckerel|S *• ^nq..TeIegr. „ ÄST ÄSt. ■16.50, ’JJlais 9)IL16j5 ' 2- Qualität • 28.50-00.00 ~U'OAO\9 O90eilflei( -ll.'O.dianten, Üti i3.00. Alles per 100 ,L s-leiegc.Ocig... u der heutigen Wieg >6 Cdjicn, 43 aus u je, 'Nen, Liiere tel, 1418 Lchweine, 0 - Bezahlt mir« icn: 1. Limlität 81-t alität 66-68 Alk.; s Kühe 1, Qualität ■52 Alk., 4. Qual. 00- beu für bas Pfund i Üg., Üebenbgero. ÖM )Ui)ig.,5d)lad)tgeroJ0- 1. Qual. LchlallM diiveiue: 1. Qual, ij- Zugleich nut dem erfolgreichen Vkordpolsahrer Tr. Cook ist ie wissenschaflllckte Grönlandexpedition Stolberg-de Quervain mit Dampfer „Hans Egede" nach Europa zurückgekehrt. Von der Litmrg der Expedition erhält ein Berliner Blatt den nach- chenden Bericht, der das unerwartete Zusammentreffen mit Itt. Cook sowie den Verlauf feiner Reise nach den eigenen Angaben des Forsck>ers in fesselnder Weife schildert: Die Ncachricht von der Erreichung des Okordpols konnte unsere Expedition in kemer en tsp rechender en Umgebung erreichen, als am Cnöe des Wilden Sermittletfjordes in i'kordgrönlaitt) und in dem taigenblid, als wir uns anschickten, die Wüste des Inlandeises iig betreten. Der Kajakmamr, der unsere letzten Weisungen für dir Kolonie Jkorasal in Empfang nehmen sollte, brachte zwei lakonische Zeilen, daß am 21. April 1908 von entern Dr. Cook bei Nordpol erreicht worden sei. Wir dachten damals nicht, baß diese Nachricht erst Aionate später in der Kulturwett befannt H«rbcn würde und wir in Grönland selbst mit Cook persönlich zu- jagnmentrefien und ihn bis Europa begleiten würden. Der erste persönliche Eindruck, den nxtr von Cook hatten, oö wir ihn in Egedesminde trafen, war durchaus gewinnend. txjot, der 43 Jahre zählt, ist von stattlicher, etwas über mittelgroßer A-igur. Auf breiten Schultern sitzt ein kluger Llops, denen ittsche Gesichtsfarbe, reiche aschblonde Haare und blaue Augen tu germanische Abkunft bekunden. In der ^at Itanunen Cooks eitern aus Deutschland: der Arzt Koch, fein Vater, aus Hannover, irine Mutter, die sehr jung nach Amerika kam, aus der Gegend ton Frankfurt a. M. Daher stammt wohl die park Mdeutich gefärbte Aussprache Cooks, der fließend.Deutsch wrccht Als er lrcs in Egedesminde gegenüber trat im ^.imiak, der gr onläno i) ä)en SÄufc, und Seehundssttefeln, eine Seemannsmütze aui dem Kvp;e Imb uns ohne weiteres freundlich begrüßte, machte er bereite lei dieser ersten Begegnung denselben gewinnenden Emdruck auf ms, den er auch auf die anwesenden Dänen machte. ^ay er sich uns gegenüber gleich von Anfang an der deutschen Sprache be- tUnte, sei noch hervorgehoben; die plastische Ausdruckswelle Cooks rmspricht dem Wesen eines Mannes, der in den ickpoierigsten 2cgen die Realität der Dmge nüchtern und ichars beurteilt unb leine Maßnahmen danach trifft; bei seinen Erzählungen bracy ost irr kräftiger Humor durch, der im Gcsühl des Erreichten, den. treten überstandenen krittschen Situationen nur die heuere ©eue rHzewonnen zu haben scheint. „Jetzt lachen wir," lagte er mehr clr> einmal, „aber zwei Jahre lang haben wir nie gelacht . Cootv A:äse war so gefahrvoll, daß. sie der Nansenichen mmbc|tcnv 'M die Seite gesteltt werden kamt. Cook äußerte den dringlrchcn und preislichen Wunsch, erst über 'Newyork Nachricht über je nie Entdeck : urig an die Walt gelangen zu lassen, und so wurde von der Hasenitad. -rcmick aus den Shetlaudinseln, die luegcn Cook angelausen wurde, 'durch iljn selbst zunächst seine Frau, der New '--ort Herold um. de: Präsident der Kommission der Internationale.: Po.arsvricyung Lccointe in Brüssel telegraphisch benachrichtigt, ,onst hat nui Der Unfalls auf dem Dampfer „Egede" mitreißende ^znspettor sur Vorwerk einzutteten. Die ReichstaaSersatzwahl im Kreise Düren hat ein eigenartiges Nachspiel gehabt. Der größte Teil der dorttgen Arbeiter war mit der Ausstellung des Fürsten Salm als Kandidaten der Zentrumsparter nicht einverstanden und stellte deshalb aus ihrer Mitte den Teppichweber Schön- biennet auf. Daraus entwickelte sich eine heftige Prcßfehde, infolge deren der Arbeiter Schönbreuner, welcher auch Stadd- verordneter in Düren ist, ans der Zentrumspartei ans gefchlossen wurde. Aus Verstimmung hierüber und wegen Verhaltens dieser Partei unb der ihr angehörenden christlichen Gewerkschaftsführer bei der Reichsfinanzreform hat nun ein großer Teil der Dürener Arbeiter die zconsequenzen gezogen, ist ans der christlichen Gewerkschaft ausgeschieden und zu den Hirsck^Tuncker- schen Gewerkvereinen in einer Anzahl von über 200 Mitgliedern mit sich führte, konnte Bradley, da er von dreien -hingen nichts versteht, nicht angeben. Er könnte nur sagen, daß Cook alle erforDerlidyen Trnge dieser Art mitgenommen habe, denn er (Bradley habe die Rechnungen dafür selbst bezahlt. Alles sei vom Besten und Neuesten gewesen, so z. B. ein seiner, aud Aluminium her gestellter Sextant, mit welchem Cook Beobachtungen anft eilte, alö"er an Bord der Jacht Bradleys war. Tas Sturatorium der Universität Kopenhagen beschloß, dem Vorschlag der mathematisch-naturwissenschaftlichen Jakultät, Tr. Cook zum Ehrenboktor der Kopenhagener Uni- oeijit-t zu ernennen, beijurreten. Tas Tiplom wird Dr. Cook am Tannerstag vom Unioersitätsrektor feierlich überreicht werden. I ® t 5fr Q'p 'r norbQmÄatl>-.i fe5“ mV W eines «uö .^paneinen»- c «** i”n . SA™»« ü?; Eue «bellen ch.J t QUI den y .M eine m militärischen 13 Dar Uaiserpaar in Stuttgart. • Das Kaiserpaar ist am gestrigen Acvntag in Stuttgart festlich empfangen worüen, und der dortige Oberbürgermeister betonte in seiner Ansprache die tvachsende Einigkeit der deutschen Stämme. Was der Kaiser darauf ermiderte, mthiclt keinerlei politische Betrachtung; er saate nur sehr zutreffend, durch die Einigkeit des deutschen Volkes werde auch der Friede in der Welt gefestigt. Es kann festgeftellt verden, daß der Kaiser auch nach Bülows Abschied seinem Vorsatz treu zu bleiben scheint, in fernen Reden sich Zurück- laltung aufzuerlegerr. Wir erhalten folgende Meldungen: Stuttgart, 6. Sept Vom Residenzschloß begab sich ras Kaiserpaar zum Rathause, aus dem Wege dori- stn begeistert begrüßt. Am Hauptporral des Rathauses begrüßte Oberbürgermeister Dr. v. Gauß das Kaiserpaar und geleitete es in den glänzerrd geschmückten Festsaal. Der Oberbürgermeister hob in seiner Ansprache hervor, gerade im Süden deS Reiches sei es bedeutsam, vor dem Kaiser .Zeugnis dahin abzuleaen, daß das Bewußtsein, nur ein lötiw eines großen Ganzen zit sein, in Schtvabeu stets lebendig gewesen sei, daß aber dieses Gefühl dieser Stam- meszugehörigkett in Nord und Sud und der Glaube an die Reichseinheit und der Wunsch nach einem Zusarnrnen- abeiten mit den übrigen deutschen Stämmen in den letzten 20 Jahren nicht nur keine Abschwächung erfahren labe, sondern noch gewachsen sei Der Redner schloß utzit dem besonderen Danke dafür, daß auch die Staiferiu in Schwaben erschienen fei und bat den Kaiser, den Ehren- tcunk der Stadt Stuttgart entgegenzunehmen. Die Antwort des Kaisers. Der Kaiser antwortete. Den versammelten Vertretern der Bürgerschaft Stuttgarts sprecke er der Kaiserin sIwie seinen herzlichen Dank aus für den Empfang, den Stuttgart chrten soeben bereitet habe, jung und alt, groß und klein. Er habe schon oft zu seiner Freude Gelegenheit gehabt, die schöne Hauptstadt Schwabens äu besuchen uni) । -ctS sei ihm die warme Anteilnal)me der Bürgerschaft angenehm ausgefallen. Sv auch heute. Er freue jid), der Einladung der Bürgerschaft in ihr schmuckes Rathaus gefolgt zu sein. Das Rathaus versinnbildliche die Bürgerlugenden: Fleiß, Arbeitsamkeit und Stolz auf Vergangenheit und Tradition. Schön und herrlich rage dieser Iku empor. Daß unsere deutfchen Städte sich so mächtig entwickeln konnten, daß sie in der Lage seien, sich so präch- . £e Rathäuser zu bauen, liege daran, daß, seitdem die deutschen Stämme wieder einig geworden seien, unser dem- sches Vaterland einen einigen fe|ien Grund darstelle. Durch bue Einigkeit des deutschen Volkes sei auch der Friede > n de r W e 11 gesichert. Unter dem Schutze dieses Friedens fallen die Bürger arbeiten, die Städte sich entwickeln. Es öge- aud) in Zukunft des Friedens reicher Schutz über Stabt und Land walten. Er wünsche dafür Gottes Segen nab auf die Bürgerschaft, vor allem aber auf den ersten .’-ürger dieses Landes und dieser Stadt, Se. Majestät den schnig und die Königin und das ganze königliche Haus. treffen mit Cooks Entdeckung als wahr und zuverlässig beraus- ftellL Covk beurteilt die Meldung als nickst unwahrscheinlich unb gab Ausfragern neidlose Aus kirnst. Wir erhielten folgende Meldungen: Newyork, 6. Sept. Wie die „Associated Preß" meldet, ist ihr eine Nachricht Pear hs, die in Jndianharbour auf Labrador an Land geschwemmt worden ist, von dort auf telegraphischem Wege über Cape Ray auf Neufundland zugcgangen. Die Depesche tautet: „Sternenbanner am Nordpol aufgepflanzt." Der Sekretär des Arkttkklubs Bridgman hat aus St.Johns aus Neufundland folgendes Telegramm erhalten: „Pol erreicht, Dampfer „Roosevelt" unversehrt. Peary." Die Depesche an den Sekretär des Arktikklubs Bridgman ist in chiffrierter Schrift abgefaßt, was ein klarer Beweis sein soll, daß Peary der Absender ist. London, 6. Sept. Wie das Reutersche Bureau aus Saint führte zur Erläuterung des Gcsaaten ein Beispiel an. Er wisse von keiner Expedition vor der Cootfchen, welche Oefen aus Aluminium mitgenommen hätte. Eine Expedition, die vor einigen Jahren aufbrach, habe ö ober 6 Oefen aus Viessing mitgenommen, welche je 16 bis 18 Pfund wogen und auf denen Tee zubereitet werden nrußte. (Gemeint ist die längste Pearysche Expedition.) Tie Lesen, die Dr. Cook mit nahm, hätten nur je drei Pfund gewogen, uni) ihre Leistungsfähigkeit sei dieselbe ge- ivesen, wie die der Messingöfen. Unter den verschiedenen anderen Tingen, die Cook mitgenommen habe, hätten sich auch 2 Fässer Gummibonbons für die Eskimos befunden, denn die Eskimos seien sehr naschhaft unb hätten große Vorliebe für Zuckerwaren. Aus bem Schoner hätten sich 5000 Gallonen Gasolinöl befunden, ein jur 3 Jahre auSreick-ender Vorrat, große Quantitäten von Nahrungsmitteln, Hickoryholz zum Bau von Sckstitteit, Eisenwaren aller Art, Stahl, Kupfer, 150 Fuß Ofenröhren, 100 Gallonen Alkohol, 25 Flinten als Geschenke für die begleitenden Eskimos, Biscuitt, Aexte, Tabak unb andere Dinge, auf die der Eskimo „fliegt", uickst zu vergessen 10 000 Schachteln Zündhölzer, denn für Zünb- hölzer, wie für Gummibonbons verkaufe der Eskimo seine Selig- Weiche asttoitomische unb sonstigen Instrumente Dr. Cook ch führte, konnte Brodlet), da er von diesen Dingen nichts Deutsches Reich. Der Kaiser wird, so meldet die F. Z., am 18. September vormittags zur Eröffnung der neuen Schackgalerie in M ünche n eintreffen. Der Kaiser hat ieben offiziellen Empfang abgelehnt, dtoch am gleichen Tage abends begibt sich der Kaiser nach Altenburg zum Besuch des dorttgen Hofes. Der Reichskanzler v. B e t h m a n n - H o 11 w e g , der am 18. September ebenfalls in München eintrifft und sich dem Prinz-Negenttn vorstellen wird, begibt sich tags daraus nach Wien. Eine neue Form der Vorschulen wird wahrscheinlich durch eine Verfügung des preußischen Kultusministeriums, in der den Städten „zur Erwägung gegeben wird",^inwieweit es angezeigt unb möglich erscheint, Knaben im dritten Jahrgange der Volksschule, die in die höheren Lehranstalten eintreten wollen, in besonderen Klassen zu vereinigen, bereu Lehrplan den Anforderungen der höheren Schule sich anschließt. Zur ReichstagSersatzwahl in Stollberg-Schnec- ber g haben die Bündler sowie die Konservativen letzt formell beschlosseu, Mann für Mann für den naticuaUiberalen Kandidaten Dienstag 7. September 1909 rvezugspreio: monatlich 75 ißt, niertel- » » « jährlich Mk. 2.20; durch Sk Abhole- u. Zweigstellen WklS Jwk jHy monatlich 65 Pf.: durch Erstes Blatt Ter Siebener MjeIget f __ »rscheint täqlidf außer Sonntags. - Beilagen: T L* A jiermal wöchentlich ilL*Vk-^‘ -ietzenerZamilienblätter; l d jtveimal roöd)entl.Krel$» KS'kS yp* Vj A üatl für ben Kreis (Sieben Dienstag und Freitag); vrl WO W V iroeimal monatl. Land- W Sv Rrl Kj r vlttschaftliche.^eitsragen W k s^rnsprech - Anschlüsse: Lt F für die Redaktion 112, — «S»" General-Anzeiger für Gberheffen HS ^^mütta^Tui” Rotakionrdruck und Verlag der vrühl'fchen Univ.-Vuch- und Sleiudruckerei H. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: zchulftraße 7. Anzeigen'te?i^'H^ «Ä. September = ___- Kursbericht! teilt von der Bank T , 6. September, U’ Elektrir. ^Jmeyer. ■ riektriz- Sebueken. LL7T Lanrabutte ■ , SÄ'" Dresdner Ban greditaküen • ■ Eisenbahn- 0-^L-L^ 1 Prince.-Hen11 zu dem Anteile an der Entdeckung beglückwünscht, da der Kapitän und die Mannschaft seines (Penrys) Dampfers f)teufund- länber seien. , Kopenhagen, 6. Sept. „Politiken" gab heute abend im Tivoli em Souper, an welchem Cook, sowie die augenblicklich, hier weilenden fremden Journalisten teilnahmen. Mit ben neuesten Telegrammen bekannt gemacht, erklärte Dr. Cook: ,^Zck bin nicht imstande, zu entscheiden, ob das Telegramm von Cape Ray wahr ist oder nicht, aber falls es wahr ist, freue ich mich. Peary würde in diesem Falle den Pol auf einem ganz anderen Wege erreicht haben. Das ist Ehre genug für uns beide. Newyork, 6. Sept. Nach einem Telegramm Pearys aus Jndianharbour über Cape Ray (Neufundland- an die „Newyork Lunes" hat er den Nordpol am 6. April erreicht. Kopenhagen, 6. Sept. „National Tcdende" schreibt in ihrer Naorgenausgabe, daß Dr. Cook auf eine Anfrage erklärt habe, daß er es höchst wahrscheinlich finde, daß das Telegramm von Peary selbst abgeschickt sei und in diesem Falle fei es also auch gegeben, daß Peary ^am Nordpol geivesen ist. Es sei taum annehmbar, daß das Telegrmnm gefälscht sei. Auf Labrador ist eine drahtlose Station und itzeary ist dort wohlbekannt. Für eine andere Person würde es also sehr schwierig sein, sich für Peary auszugeben und ein Telegramm in seinem Namen aufzugeben. Tr. Cook könne sich auch sehr wohl denken, daß Peary auf diesem Wege zurückkehre und mit der Jahres^ic passe das ganze auch vortrefflich. Tr. Cook sieht es auch keineswegs für merkwürdig an, daß er von Pearys Expedition keine Spur gefunden habe, denn einerseits ist sie wohl später am Pol gewesen als Dr. Cook, andererseits trifft man einander nicht leicht in den arttischen Gegenden. Zum Schlüsse sprach Dr. Cook seine uneingeschränkte Freude darüber aus, daß es auch Peary gelungen ist, das Ziel zu erreichen, nachdem er so viele Jahre gestrebt habe. ! J Türkei'' Jurbgrönlanb an die Geographcsck^ Gesellschast m ü-penljagen urd die Inlandeis-Expedition Quervain-Stolberg an die Ichaft für Erdkunde in Berlin telegraphisch Zenachria-ttgungen ergeben lassen fbimen; andere Mitteilungen mußten nach der aus- jtoit£lid)cn Weisung des Kapitäns unterbleiben; in den loniagei; ^-Meschen durfte nicht einmal der 9iame Cook erwähnt werden. ; 4 li crm in ftrbt. daß buttb den in B Br»; W». über WM» Wer der Taler W 6k 61c m ersten ytiniftrriülbud)l)iUicr, den Mintsle Wfl- Lang, *ui rialvevifot, 9uc ?dnuiitß»riii Qta- X* e i f c r, zum -iveiten Mr 11*** Jrtod) f»U. fall» der Eritagstr?«« na^i llftunb- ■ . .. - : r" ■ _ 4..-1 fto h:sci »tntifli '•um| » US ki ttri tif y Kl -- K Ä ** ti«4 .. M uhen Bcrichsk-rirals eacrrr* 3« An .*»2 der f* t^at mrb dal die tauten: 1 Irr Okunb und 4 3er Cntleftars de« «nrnd und d den« Ml rief enan-rttri dr^ Hx4»n«i»cTni*6rw#. ms in der (*-r rfcHnofti ext Mar«: a tx die dunkle ttuffidano m «eben, über bic sich der Stoflbt nicht qeduferrt bat Es sind Meldunaen nnnegangen. da» Die '3eni voifrn in der Umgegend von Rabat und Fez Mataroanrn übet* fallen und gedrand schätzt hätten. tortafle 'ui drc (ht'bung der '.mmunalfrt _ . c eden.-W Etr itaum St Ctt#»otÄanb x1 irrunguM det Don pcttrtpcK gerät. 'o eite babie »u ütebcu fein, des das sende ritze BerW twdxn Real und ä'.r.kmnritftrun in den ykeneün in eilten em tcr'.;atr; .• my ;atü au recht er batten Unk der .Schwäbische w.rd ,3. UI* in niesten Heck. Irna Mit le Ta za gehuldigt, deren Gtouorrnrux dem Magbzen alle Wüter bei tRoflbt Bu Samara zur Pertuaung gestellt bat. Der Gouverneur nnrd sich nach ita beleben, um IRuleo Has»d rxtttdn 3 5 1TN l iettntt (*rsnbbriT and Gerevrtzede inden tbnnm Tr» weitem crorun Verdi chen 62D e-t: : Va Bexriestöl es! Ansicht awf die knrze Berntznnß tue L t.'. »rmregedLnde. ci er VcN tir diele Okj inen Ar e. 77! -Ue helfische LandlvirtjchaflZkammer. R B I a r m >t a b l, * 2 bi Tie Vanbndrll(boh»lömmcx dessen trat heute ju ihrer 6 Hauptversammiun.1 tafammen. An »teile des noch nicht wieder atndenrn Präsidenten X)aa* führte Laridragsabg Bähr den wi’ip und begraste die der- tret er der Landwirtschaft, wre bie al- Regicrun -Vertreter et» schienenen Gehermrat Dr Becker, MmiUcrialtat Ir Ui inner und die OderregierunqSräte p tapttol» erforderlich Ter Referent emr sbl »nm Sch.ui. uni vom Vorstand der Kammer vargeichiagene Abünderunasantrage. An« Staöt und itanS. Gießen, 7. September 1909. * vom Vroßherzogl.ichen Hofe. Prinz Paul und Prinzessin Irene von Griechenland, sowie btt Prinzen Richard und Christoph von Hessen sind SamSlog vormittag 11 Uhr im Auto m Woljtzgarten emgetroffrn und um l/,6 Uhr wieder abgereist. Die Prinzen Christ 0 ph unb Georg von Griechenland sind am Sonntag nachmittag 4 Uhr im Auto in Wolftzgarten eingetrossen und haben, n. d. , Tarmit. Jtg.*, daselbst Wohnung genommen. •• Aus dem Ftnanzministerium. S Ä H der Großlzerzog haben den vortr. Rat in bet Abteilung für Steuerwesen des Ministeriums bei Finanzen, Geheimen ü7bcr-Flnanzrul Karl Glassing, auf sein Nachsuchen unter Anerkennung feiner treu unb ersprießlich geleisteten Dienst« miö dem Staalsbrenste entlassen (Herr (M äfft na ist vor kurzem zum 2. Bürgermeister von Wiesbaden gewählt unb als foldwr dieser Tage beftätinl worden», ferner ben ersten Ministerialburlchalter bet ber Buchhaltung des Ministerrums der Finanzen, Rechnmtgorat Gg Neun, auf fein Rach- fuchcu unter Anerkennung feiner langjährigen lreugcleiste- reu Dienste in den Ruhe stand vetsehl und ihm das Ritter- treu* 1. Masse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen, den «weiten MmistertaUmchhaiter bei ber Buchhaltung dc« Ministeriums der Finanzen. Rechnungsrat ber Reichtzbatlonhalle für die Fahrt zur Ilci nach Frank- furl ferl «ggestellt. Tie Fahrt soll am Samtztag statt- finden. Ter Aufenthalt auf ber Ila dauert nur acht Tage. In allernächster Jnt soll eine Fahrt de« Lustfchisic« nach Luzern zur Ausführung kommen. — Cm Wettbewerb für Flugmaschiueii findet vom 3. bitz 10. Lktober statt. Für diesen 3'^eck Hehl die Summe von I20 00U biet zu gewinnen. Wir Gießener brauchen an« nur c «WM 1,'nzutehen: die Universität«!iblwthek, di« neuen Kliniken, H Irrenanstalt u. a. in. Ta« Bestreben geht daraus, bitte» verte au« Eigenem heran« unb möglichst ohne EntlehmmM au« historischen Stilen, d e unmöglich noch in unsere .Zett rt i hren veränderten Anforderungen paffen können, . 'trschM ichän und mater,alecht zu geftatten. An einem hervorragenden Punkt von Dieben, auf Hl , Schönen Autzstchl*, soll nun ein Wasserturm erbaut werden, fürj efien Entwurf die Stabt vor einigen Wochen ein a»«schreiben erlassen bat An diesem Pre lai tzsch«MW Niächie ich mir einige AuO'tellungen erlauben, denn es ist «I mehr al« einer Hm icht nicht ganz cmwanbftrt. Zuerst: Iwei Pret«richter, Cbeibürqmnetfitt Mecum unb Bürgens meister Stabt, sind Ingenieure. Leute also, he der Urt»’ nichen Seite derartiger Aufgaben nich. lehr nahe steht» während nur der dritte. Baurat Tiebm. Architekt ist. ,ut Sache selbst: Am Amang bet Autzlchreiben« ist a* örücklich betont, daß der Turm leimt ganzen Vage nach rw . eherrichende Stellung m Stadtbild bekam it. IM l-mdst a.so kerneSwez« nut auf die W-rkung bet Baue« an sich «a. ionbem e« ist auch au»« Sorgfältigste zu beachten. ~n den verschiedensten Punkken au« und tn allen m ^irnch kommenden Straßen bildern au« steht. Im 1 :r ßautzschmstM cheurt man anzunehmen, daz Ml au« Grundriß unb AustW - Inn schon erkennbar fei, denn .Schaubitder und utbwü Ansichten sind der bet Beurtruung der Qulmuife a* ge chlosien*. Ibn Standpunkt be« modernen Archrnte wäre da« bei federn Bauwerk, auch 0 ne die h«er geqebeM* .-"u« e nz. rvr- „6. -rUr. ::*<5aftlidx Lekonv»:r-e»a>de 6u au*tdi... JH »rnichustlichlU ^weckeU dicur» . Nach«em Monra« ftüb fcn (Ear«6 „Corso Ii m urt lmh re in emen fcertrorfrin irr atm waren, rma nn Cutter nac Hanse, kehne m Umiimn turüd unb r*T7TUÄ»rtr Sen der Philosoph" Karakas durch mm Säbelhieb am Koc- feieii; Sknnden fpuirr -ahm in demselben Üai4 drei Of rziere tw Un er*, all ber cbanaltie nutaaibeo*« fb hrnzutrnt und einer’. Cffnia nitfT! F-ustichlo« tn* Deiicht ver ^tzie eenpiee sich an förmliche« Turll bd der Tolttei wurde Äiueigt erstattri -Ins Stockholm wird qnnrtbet- Vur in emigen wemgm Trxrfernrr wurde am Vlontaa bte Arbeit wieder ani^rnomme- Ix« überwiegende Mehrsahi der Tavoaraphen verweigerte dir ti ttberaumahne der Ardett . _ a Ter Genernltnunus Echewket Vascha isi Montag abend von Koilsurnttnooel über Saloniki nach Deutschland ab* 1 «reift, wo rt bekanntlich an den lkaiiernmnSvern tetlPimmt Ter türkische General Tichaoid lai*i aab einem Worte* foondenten rolgmbe authentrsche Daten Über he bevorstehende türkische Finanzoperation: Am Tiensiaa erfolgt die öffentlube Auiforberung zur Einreichung von Offerten für eine Anleihe von 7 Millionen Pfund mit einvrvzentiaer Tilgung. Als Otaranhe dienen die Sinnahmen. welche frstßer für bte Wrtea^nttchöoiaunq an Rußland verpiänoer waren und die zetzt vom Finanzministerium verwaltet werden. Äur tm Halle nichtpünkrlicher .sahlung wird bie Tette Bndl aue intet- »enteren. Xie Anleihe ist vor 1930 nicht konventierbar Tic bisher gestellten Offerten find dedeittunyslos Ter Finanz* Minister Hoist, für ote Anleihe einen Ennsiwnskuts von 00 zu rtlangen. Der MMister erklärte, die Finanzlage der Türke, fei gut «Lunge Blätter melden, daß sich eine englische Gesellschaft um eine Lonzesswu zum Bau der Eisenbahn von Adria* nopel über Wonstan linopel und Moi'sul an bit per* fische Grense bewirbt Der Bos vorn» soll auf einer Länge* brücke überschritten werden. lieber den spanischen Felbzug in Marokko wirb au» Madrid gemeldet: Minnf-rinuudent Manta, der nach Madrid zuruckqekchrt ist. bestätigte, oaft bte Entsendung der Division Sotomavor wegen der '.lußbebnung ber Cpctatun.- Imien twnociibta sei. Der Minister be« Innern erklärte, wenn es ndtig sei, wurde bie Mobilmachung von weiteren Divisionen erfolgen. — Amtlichen Meldungen zufolge sind Truppen von Melilla abgegangen. um bie Stettnngen bei Toukel Arda und Restingo zu verstärken. Die Leeresabteiluna hat einen Ted des Guruguberges verlassen unb »ich auf bit strafie von Rader und Zeluan begeben nm Sonntag wurde ein Angriff auf bte »weite Station ber Grubenbahn gemacht Em Mann würbe verwundet Das Reuterscht Bureau meldet au» Tanger. Ter Rh 0 gi wurde verurteilt, bis zu Innern Tobe im stäng zu bleiben. tite aus Fez vom 1. September gemeldet wirb, haben Telidus und tobinla Mulev fcafib zugleich mit den Bewodriern von 1. 04 » schlechter r ag« «nmögirch, l» che T nge. die doch om ** auftgid^n ^.chttgkrrt, wenn nicht jogae der Haupt|ache I ern'chttevlich bet zugehät.geu tikbdube. w-niger als »wer Ttirtel b<* gemeinen Verles UettJal. bet Bentzer per'.äugen kännen. daß bte Bestcuctung nach nenn Mittelwert »ue Onrac** und gemeinem tier: erolg.-u mutz Als Ertragswe« hätte der , lache Betrag es zäht.-cheu ^.c:inak'aim leid« n, £beT-4-'4een, Odcr-Lileiden, Auerbach. Rülfenrod, schaden* bad>, Wahlen unb Setictübain. Sonntag nachmittags findet eine Ber anlinlung statt, ui der Ldstlautechniker Koch von sowie über Lbstschädlmge un? deren diekämvfung sprechen wird. Für die Prämiierung sind 41X) Mk. vo^g.fchen Preisrichter find Llandlagsabg. < reidend.rch-Torlc in und C-bü- in Lokalkomitee unter dem D i jtb des B. rgrrui.ister« Repp gebildet wordcn. n. Schlitz, 6. Sept. In lUHer«häufen war in voriger Woche cm Bauer mit Ackern beschäftigt, wobei er i-.ifüllig cm Wespennest oufadertf. Tic wütenden In- eklen fielen daraufhin in Scharen über den Mann und baß bferb her. (rhe er dazu kam, jein Pferd lotzzufchrrtcn, ichlug cs vor Schmerzen rasend um sich imb verletzte sich dabei an ber Pflugschar so schwer, baß e« sofod abgt* schlachtet werden mußte. — Allmonatlich am Erster, sieht non viele alte Leute an« Stadt unb Land zu unserem Poft- amt wandern, um dort ihre Rente zu holen. E« ist da« gewiß eine sehr schöne Einrichtung, die schon manchen Alten, manche Witwe vor dec größten Not bewahrt hat und darum Anerkennung verdient. Leider aber wirb «in großer Teil bei Heide« von manchem Rentenemp'ünger sogleich tn Bier und Branntwein umgejrtzt. So t|t dec .Erste* einem 75|äbngen TaglüHner auS dem nahegelegenen BrrnSho ufrn verhängnisvoll geworden. Als ec feine Rente tn Schlitz geholt hatte, sprach er derart dem Alkohol zn, daß er auf dem Henn* wege am hellen Tag m brr Tr.inkenHell tn die Schlitz geriet. Wohl wurde et noch lebend heranSgezogen. doch flarb er kurz danach an den Folgen de« kalten Babe«. [] Marburg, 6. Sept. Blanke Silde rlal er, bie feit einem Jahre außer Shitfi gefetzt sind, werben letzt feit einigen Tagen auß dem Bett des Mühlgraben« bei brr Hauptpost l) t r a u 3 g c f 1 i d) t. Am Samstag sprang sogar rin Mann von brr Brückr an« in« Wasser, um sich zwei Taler iu ber Gesetzesvorlage vorgesehenen Besteuernn, des Bodens nadi oetr. gemeinen Sext wirs grunöiätztih mtiB rc 'ich durch pn übet d.» Wirkung Re itifterialbud>halier bei der Buchhaltung des Ministeriums ber Finanzen und den F^nanzaiptranteu tiuh <4abel« mann aus (Wrob-- Utl ist Die Interessenten eien dcshald hierau' «ur Vermeidung fpäterer Bettachtcligung htn^nvicfcn. e» cmpitcbll sich gai^z AWifeflo» zum ;|ivcd bei Erlernung eines Handwerk» sorge zu tragen, daß bet Jung» in eine luuuticr- brochene regelrechte lrandimr^mäßige Lehre kommt und d.e bteriur tu Betracht kommenden grjcplicven Bestimmungen ^christlicher Letttvcrtrag. ukicUimvtuning uftp. eingcdalren werben — Ein berechtigter Wunsdi Au» Architekten- hrijcn schreibt m»:n uns Ter in Ar ? 6 erschienene Artikel Uber die E 111 w c i b u n g b e r n e u e n x t r ct> < t n .locken- berg bcfdimbi jeiir ausiudrlich die Eikrir>eihungs?cter unb wenn er oüe« anbZi Mt in kit <*r ,esVorlage — des in gleicher Snle et- nukli-u Kskitolv rre>iens unb land»irtichaltlich«UVe- tricdskaoitals nbtben." au Ar: 33 TI 2 vird folgend« -aifung. bu den Sqa der Klarheit Hal. wt»ni Mark aivtb rn :ourde 2« nun auib schon 1911 in Äsfli - .-II jdiait st. tt'ino-. so habe (id> txrbei'in gegen bk n^.'.xnübrti 'Jtujfkllttn.1 ausnivrocheii. i.xibmu» bnt Äusfchiitz Iü: ; :!a Lutg nvd) eine LV'chlußiaiiunv .u»jne t bei« au tk.’jatmle mibrn nach kurzer letutu aut alli-n q gen a Stimmm einen Tarrn an, bu für tarmstobt im nach . n Jahre gestaut iKxefei Lonbesausitellung um 3 — 4 Jahre iu v, rschisdti — Rachbein brr Bersamn - 1 anstell* des R u»t^gs - , Mk Herrn Stauffer* Wachend- im in den Okjtegebutn. nicht wissen sollte», verraten, daß bi. «er a' 1: kt her c? RUR auch gr s»ni mag. ich kenne tun nr.ot bei dem Feste eine Hauptpei,on »er, uub ehe: e»u gan, itionen des ^Architekten folgen soll; nicht aber ist es die Sport nffdrc uigunften der deutschen Benediktiner enkschieden habe. Wie iväler gemeldet wurde, haben die Biohammcdaner nun doch inzwischen gegen daS Läuten der deutschen Kirche Einspruch r$Qbe deS Tlrchitckten, eine Konstruktion des Ingenieurs iiad) zu ummanteln. Die Stadtverwaltung würde sich allenthalben Dank er- .6cn, wenn sie vielleicht in Zukunft bei Preisausschreiben [artige kleine Fehler zu vermeiden suchte. in aus Grundrisien, Ansichten und Schnitten zu beurteilen. L ein Beispiel: Alfred Messel, der vor kurzem verstorbene . -,ner Architekt, der auch das famose Daruistäbter Museum iunmt sestgelegt ist. Architekt und Ingenieur sollen sich ! gleichberechtigte Faktoren gegenseltig in die Hände arbeiten, ijti der Ingenieur nach Möglichkeit den künstlerischen In- Boykott zu breche. . * Eine Huds 0 n - Ful10 u - Marke. Fünfzig Millionen 2 Cent-Marken werden in Den Bereinigen Staaten zur Erinnerung aii bie Hudson Fulton-Feier, die ;ni September in New York abgehalten wird, vom 20. Scplcmbcr ab zur Ausgabe gelangen. Sic werden m der gewöhnlichen Farbe gebruat und rechteckig jein; auf einem Rande sind emgedruclt die Worte „Hudfon o.iltow- Ccntcnary" und die Taten 160J und 1009. Tie Zeichnung enlhatr ein Bild der Palisaden iui Hintergruird, den „Hat, Moon", der den Fluh hinaufsegelt, und den „Elcriiwnt", der in entgegen- gesetzter Richruug dampft; auch zwei ütüianische Earwes sind mitabgebildet. Kleine Tagcschronik. Die Morgenblutrer melden aus K i e U Der wegen des Verdachtes der Tecknahme an dem .Diebstahl von Akten uv der Berit Unterschlagungssache verhasteie Attuar Zander wurde auf seine Beschwerde hin aus der Untersuchungshaft entlalsen. Aus Winzenheim bei Kolmar wird gemeldet: Moiitag vormctrag bracy Grohs euer aus, dem zehn bautet zum Opfer gefallen sind. Ter Schaden wttD auf 80—100 000 Mark ge- jchätzl. Außer den Feuerwehren aus den Nachbargcmeindcn wurde auch Militär zur Hilfeleistung aus Kolmar requiriert. Ucbcr Oie lliiaclje d.s Feuers ist noch „nichts bekannt. Dom Biertrieg. Duisburg, 6. Sept. Der Kampf gegen die Biervcrtcuerung durch ein K omPromih zlvischen der gewerkschaftlich or- visierten Arbeiterschaft und den Brauereien und Wirten heute rivdct worden. Der Wirteverein verpflichtet sich, in Arbeiter Wirtschaften 7i0 Liter Bier zu 10 Pfg., 7/»o Liter zu 15 Big., ! Jitec zu 20 Pfg. und im Schaltcrverlaus das Liter zu 30 P g. n igebciu Außerdem erklären sich die Wirte und Oie Brauereien :nit, ihre Säle und Vereinsräume fortan auch den sceiorgani- irren Gewerkschaften und der sozialdemokratischen Partei zu über ff»n. Bon den Brauereien wird verlangt, da» sic ihren Ar ntern volles Koalitionsrecht gewähren und „berechtigten An N'chen" hinsichtlich der Lohn-- und Arbeitsverhallnilse der von Haus zu Haus verbreitet. Wobl erhob der Pascha von Jerusalem beim deutschen Konsul Protest. Doch idieint diese Beschwerde eine papierene geblieben zu sein. Denn schon nach ihrer Landung, die in Monaco erfolgte, konnten die Orientreisenden die trendige Nachricht entgegennehmen, daß aut Vorstellung des deulschen Koiisuls beim Sultan m Konstantinopel dieser die ganze Glocken- Giehener wetterdienjt. * VoranSsichtliche Witterung für Hcp.cn am Mittwoch dem 8. September: Wollig. Zcilweije Regenschauer. Starke nord- ivestliche Winde. Abkühlung. I °°»®*"' 1' rhirm-*"'**£ nen Wochen ein ®jtm N**# - gfijs '«AS S "im, 31"** - 8O"»™?9@ * befoi"nlL. „„ f,4» t M beacht'. , 1 s in allen u"d 'N Märkte. le. Frankfurt a. HL, 7. Sept. Öen- und Strohmarkt. Angeiahren ivaren 10 Wagen Heu und 2 Wagen Stroh. Bezahlt wurde sür Heu Alk. 4.50—4.50, Stroh Mk. 2.50—2.tu. Alles je 50 Kg. Die Zufuhr kam aus den Kreisen Dieburg, Gelnhausen und Büdingen, o-eiehau iiiitieiiiiä;;b;. empfunden... * Tas glückbringende Hufeisen. In der ganzen Welt wohl ist der Glaube oder Aberglaube verbreitet, dal;, eur altes Huseiscn Glück bringe. Im Mittelalter dienten die xnii> eisen als Schutzmittel gegen die geheimen Nachstellungen der Zauberer unb der Hexen, unb cs gab bis zur ersten Hallte des corigcn Jahrhunderts wohl kaum ein Haus, das n.cht aus dec Türschwelle wenigstens ein Hufciien auigewicsen hatte. Es gab sehr berühmte Alänner, die an den magudstu Einfluß des Huf- ci>ens glaubten; zu ihnen gehörte unter anderen Oec berühmte britische Admiral Nelson, dec, kaum bau er das Kommando auf dem Flaggschiff „Victoty" übenwmmen hatte, an den Hauptmast ein verrostetes Hufeisen schlagen ließ, s^cr Uriprung des Husmsen-Aberglaubens aber verliert sich in der Zeilen Nacht, tlcach einer von der „Modern Society" wiedergegcbeucn engludfen Legende begab sich der Teufel eines Tages zu dem Heiligen ^unstan, der ein ausgezeichneter Hufschmied war, und bat ihn, ihm leinen Pferdefuß zu beschlagen. Ter heilige Dunston wußte, mit wem er es zu tun hatte, und mackste nicht dve gerurgsten ^chtlnerrgkeiten. Er banb den Teusel an euren eisernen Ring, der sich m dar Mauer betäub und holte ein großes. Husersen, das er nut ge> wolligen H mmerschlagen an den des unhnmlickren Knirden ncu..tte. ^er Teuwi brüllte vor Schmerz, aber je mehr er brüllte, desto kräftiger sielen die Hamnrerschlägc, bis der Hällemurst uni Gnade bat und sich für besiegt er Härte. Ter heilige ^n|tan befreite seinen Gefangenen aber erst, als dreier icicrlich versprochen hatte, daß er von Stund an me mehr ern Haus betreten I würde, an dessen Schwelle sich ein Hufeisen befände. * Ein etwas eingebildeter Schauspieler sprach gern von seinen Ecoberrurgen und liebte es überhaupt, sur einen 2on Juan zu gelten. Seinen Garderooenranm im -Theater teilte er mit noch zwm Kollegen, die seine kleinen Schwackjen schon kannten aber nicht recht kontrollieren konnten, wo sich Wahrheit und Dichtung begegneten. Ein kleiner Zufall sollte ne darüber auiClären Eines Lages waren nur die beuten Kollegen in der Ga-derobe anwesend. „Wie unangenehm," sagte der eure, „da hat mir der Portier einen an Berger gerichteten Bries m mein ,^ch gelegt, und ich habe ihn versehentlich geöffnet. Es i|t nur aut, daß der Inhalt nicht gerade vertraulicher Natur war Es wa- bloß eine Schumberrechuung über 200 Mark, die allerdings in etwas unangenehm dringettdem Tone gehalten war." — „Na, und was haben Sic nut dem offenen Brief getan ?" — ,^ch halte Glück - Tie Klappe war glatt am"gegangen, so daß ich sw wieder -uneben konnte. Ich habe bet Bries euisach m sein tyaa) gelegt, yaum hatte er ausgeredet, da öffnete sich die Bür, und. he rein wit Berger, den oini.ioicn Brief m der H berartigai Farmern zu beziehen. Da ber Sladtrat jid) weigerte, ■ die Verordnung zurückzunohmen, so wurde die Drohung auSge- führt, unb eine breißigtausendköpsige Bevölierrurg mußte ihren Kasfce ohuc Milch ober Sahne schlürfen. Die Stabt sieht sich iiuiimchr genötigt, gesctzlid-c Mahnahmeü zu crgrcijen, um beit je die Glocken der deutschen Kirche in Jerusalem in die höhe kamen. ' Einen köstlichen Schwabenstreich haben, so schreibt man, sicb Teilnehmer an der fünften Atillelmeerjahrl von Tr. Konrae («er in Slnttgarl geleistet. Währenb ihres Awenthalles ui viertem besuchten sie auch bie sogenannte Tornnlw auf dein tcc Sion, den Ort, den der Kaiser um bü 000 Franken von bei Indien Regierung erworben und den deutschen Kaihotilen 511111 chenk gemacht hat. Ter deuhche Verein vom beitigen Lande ante an dieser Stelle eine herrliche Kirche nut Kloster unb uber- lb sie den Beuroner Benedikttnein. Diese haben sich dort bereu. , iuslich eingerichtet. Stur das Geläute iehlte ihrer Kirwe noch. Die tiirtlsche Regierung verivehrle, so erzählt em ^.eilnehinei Fahrt im St. N. T., au( Betreiben der Derwische des nahen naculumS das Anlhangen und Lauten dervon Deulschen ge- icte» und in Deiuschland gegoltenen vier Glocken Jcne er. Gjc zeigen dort außer dein Abeiibmahls,aal anch bas Oral j®ib3, bas sich inbes tatsächlich ngeub.vo anders befindet. Nun hflupten die Derwische, der Prophet Dav,d wurde sich vom Grabe eben und schwere Hennsnchnngen über Land und Bo!k bringen, nn die Chrislen nebenan ihre Glocken kanteten, und so niußien - Beseht des Paschas die schönen Glocken vier A.onaie-lang woy - :packt unten im Freien ihrer Ausgabe ? < liegesellschait Ptiller emtrai, entwarf Oer leitende Archiutt, eanbel, '’üiiritembcraev der dort das Augnsla-Bikkoru'i'Henn erbaut, ÄmBÄ ausgedachten Plan. T.e Te.tnehmer an r Orientreife folllcn Oie Glocken auf beu -türm hinauizlehell, die Ircs und Laienbrüder aber sollten von der Sanzen Sache nicht ssen, damit sie mit den türkischen Behörden nicht m Konflikt ge = Auf dem Vezirkssest des 8. Bezirks des West- hiltscheu Spiel-Verbandes in Sieger errangen die i Glieder des Vereins für Bewegungsspiele solgende Preise je äußerst scharser ztonkurrenz: In der Senwrenklasse: Alb. Molschuh den 1. Preis im Fnßballiveitstpßen, derselbe den 3. Miis im Wertsprung, Wilh. Herdt den 2. Preis im Fußb. hji., uiid derselbe in dem barausfolgenden Fußballspiel einen Ucrrz sür die beste Einzclleistung. W. Reuß errang im 400 Me^r-Lansen den 2. Preis. Im Mannsdiastsumsen errang ber f i B. den 2. und in der 400 SNeter-Stascttc, welche pcachtt K[1 gelaufen wurde, bie Mitglieder Herdt, 5)olschuh, Neuß Kb Mobs den 2. Preis. In der J-uniorenklasse errangen im K Meter Laus A. Bock den 2. und derselbe im Weitsprung K 3. Pr^ns, K. Schott im 400 Meler-Lausen ben 3 und ( Trepser im Krikettball-Weittvcrscn den 2. Preis. Inmerciarbciter genügen. Bochum, 6. Sept. Gestern sind eine ganze Anzahl Wirte, ------ Lj Grund einer unter der Hand gettofsenen Abmachung zu den saal" eiitgenommcn, )o genannt nad) beit jv'uiibi itin Von ^emern al cn Preisen unb Gemäßen zurückgekehrt, nachdem sic ein und Preisen aller Art, bie 9icntgalb SanbeiTilt mit feinen Boll- Lii gelernt hatten, daß der slitlc Boykott ber Bierttinler doch blatpserben errungen unb bie hier an,gestellt sind. Einheit, bi n ist als eine vorübergehenbe Erscheinung. Nad) kurzer Ber- das sich zwar nicht an Kostipleligfelt aber an Originalität mit fciibigung untereinander haben gestern abend zahlreiche Wirte dem SNaskenbatl 1111 Zirms mci-en konnte, wurde »u gleicher i» (liten Preise — 1 > Liter 1b Psg. — wieder eingejührt. Zeit in einem andern eleganten Bade Bar Harbour gefeiert. Barmen, 6. Sept' Zur Bierpreiserhöhung hat der B e r e i 11 altes war „klassisch". Man vergnügte sich m einem Bauwerk, c r nt e r W i r t e solgenden Beschluß gefaßt und sämtliche Barmer bas einen gnechiichcn Bcmpel darstetltc; ade "^ctelllchaits- irlc zur Durchsühruug dieses Beschlusses kouttattlich verpilichtel: sd)öuheiteu" erschienen in antiker Geivaiidung unb tanzten variust. v Milibcstvreis für 1 Liter Bier im Hausvcrkaus (über bie Auf eine andere eigenartige Unterhaltung ist man in Eoney Aviano liafie) beträgt 30 Psg., eine Flasche nicht unter 15 P-g. Am verfallen: hier werden Konzerte im B a bek 0 stum veran- tialter unb in ben Stehbierhallen kostet das Lilcr Bier 37 stattet. Tie Millwnarc Ucocn es. bekamitlm), ben ganzen Bag 40 Pfg. 6/..n (V4) Liier 10 Pfg., V20 l4»io) l5 Pfg. In am Strande zu verbringen, und 0 lind denn die Babelabtticn Wirtschaft beträgt ber Minbestprcis für bas Liter Bier uu Pfg., zu luxuriös ausgestatteten Wohnhaulcin umgewanbelt, ganzen uH 9T,öle «eSI u«h betonte, AI n Landwirten bt^PI ^nssantragvar J|| TS .8flt ÄH °aden toll. ’ ber Steueuesom J "'M dürfe Ä m ^rdergmnd feyl Unfreiheit bei Uli 5 dem Grundfotz I Ms! von Vortal iafg tl‘n9 fei aber getttfeM die Frage, ob Erlr^W ^ttöcrgründ zu )kn Vergleiche bütel die hofimmg vW d'Mg führen mofc 1 leben zu wollen. es '-Referenten, tm I s Vorstandes eii II ’eiWiail'ung über k I dlung, eilhiger, teilteb| agene Ausüellung zull ud) schon 1911 üt Ly I Laildlvirtschasts-WI gegen die michslfü^I Äusschuß für etorlal labe. Tie VersaMlal \ Stimmen einen tel zahre geplant geire: I hre zu verschieli!'. I :s Reidistagsabg. te I sesetzgebungsausschiij r I lmeMg des Oekonov 1 nten Haas die bei j i zu lassen. Ter öfc ttaulichc LespredM-! öen toafferturni irW t, 7. Gepkmta. I euer folgende 1, aber offenbar d ^wahren: erischen und fidlutA cht, kann sich bemCo im Wendepunkt |lt ’ pffen hat, hat verschiedentlich Teile von Lautcn in Natur- 3, m Gips unb Holz an der Ba»islelle aufführen laffen, n ich über die Wirkung klar zu werben. Und bas ist ilhans nichts Neues. Von den italienischen Renaissance. „l0,v,|U,v.. _ lytcften wiffen wir, daß sie meistens Vtobelle, teilweise in I erhöben. a * । großem Maßstab, unb säst immer perspektivische Zcich-1---------------------- —---------- p.^en ansertigtcn. Michelangelo ließ bas mächtige jlranz-1 VctiltifcfitCd. LmS am Palazzo Farnese in Rom erst in Holz aiiSsühren * Sk a n bal a f f är e ei nes R ei chs t a gs a b g e 0 r b- > nrn fi\phänbp anbrinaen ehe er bie enboüUiae Ent-1 n e t e n. ^zn Hamburg hat sich, lt. B. L.-A., eine fenfattonclle < k üm ®c,bQllöe \ . «fttte aigcieielt, bn der di- d°uvlr°ll- ein Reichs!°gr°b,-°id. r bung traf. — Die besondere Betonung, daß .farbige ncler peuisch-sozialcn Partei spielt. Der Abgeordnete wurde l ichten bei der Beurteilung der Entwürfe ausgefchlosfcu sein nach Vekannuvcrdcn des Vorfalles zunächst unter dem Verdacht L beweist, daß das Streben nach farbiger Architektur, des Mädchenhandels verhaftet, nach seiner Legitimation aber wir allenthalben bei Ill^-nben Archiven .rk-nnca. M WS K kuroenig beachtet wird. Dann erscheint e6^ mir auch nicht I bereit sei, fid) einem Ehepaar als Reisebegleiterin anzn- Di richtig, daß die konstruktive Form des Turmes schon so I schließen. Als iidi eine junge Da m c meldete, erhielt sic ee *- ....... t.rr. r! » einen Bries, sie müsse geneigt sein, sich den Ehegatten in jeder Beziehung anzuschließen. Es kam dann zur mündlichen Bc sprechung in Hamburg, woraus ein Herr und eine Dame erschienen unb mit bet jungen Dame, die sich gcmclbet hatte, eine längere Unterrebung hallen unb verspraclien, bas Fräulein werbe einen weiteren Brief bekommen. Tie Dame erhielt auch einen solchen weiteren Vries, in bem es hieß: sie müsse bereit sein, bas Leben unb bie Freuden der Liebe in körperlicher und scelisdfer Gemeinschaft zu gemeßen. Nun wurde die Mutter der jungen Tarne stutzig und meldete ben Vorfall ber Polizei. Diese nahm an, baß cs sich um einen Mäbchenhänbler handle unb ließ den Abgeordneten, als er wieder einen Bries bei ber Post abholcn wollte, burd) einen Kriminalschutzmann verhaften. Aus ber Wache legitimierte sich ber Herr als Reichstagsabgeord- netet unb würbe sosort entlassen. Wie es heißt, wird die junge Tame, bie sich aus bad Inserat gcmclbet halte, ben Herrn Reichstagsabgcorbneten wegen Beleibignng verklagen. * Tas Babeleben bet Millionäre. Aus New- York wird berichtet: Tie amerikanischen Millionäre, die sich : in den safhionablcn Babcörtern in ber Nähe von New-York I rcd)tsd>aficii langweilen, mad)cn bie größten 'dniteengungen fid) I zu amüiicrcn unb setzen ihren Ehrgeiz darein, die soviel beklagte Cinsötmigkeit bes amerikanischen Gcsellschastslebcns zu unter» brechen. Nun hat bie crjchlasstcn Gemüter cm großes Maskcn- sest in Aufregung versetzt, bas Ncginalb Vanberbilt in seiner neuen Zirkusarena veranstaltet hat, wo er sonst feine berühmten Vollblutpferde verführt. Newport hatte einen großen Tag. Wagentadungen ans Wagenladungen von Palmen unb Mag- nolicnbäumcn tarnen an unb bilbctcn in prächtigen Gruppen einen grünen Rahmen rings um die Arena, in ber getanzt werben Wille. Da lubcn lauschige Ecken unb einsame Nischen zum trän» I incrijdjen Austuhcn ein, rnciin Auge unb Sinn ermübet loarcn I von bem übcrrcid)cn Glanz bet Toiletten unb tefllidjcn lleber- raidjungen. Wirllich waten hier solche Mengen von Juwelen vorhanden, baß sie wohl bas Ange blenden konnten. Ter schmuck, den die schöncu Frauen an sich trugen, wirb aus mmbeftenö j e h n M i l l i 0 n e n M at k berechnet. Tie Kostüme waren nicht mutoet tastbar. Die imyofante Mrs. Harriman erschien als Herz-Königin in einem ioeifiieibenen Kleib mit herzförmiger Taille aus to- I rallentotem Chijson; bie ganze Toilette war über und über mit Spielkarten bestickt, bie Frisur wat ans brei Karten geformt, ihr Fä.fotbon u «Qll?affen kuenben, fo daß die türkischen 21 chccheus0iganc, iclbsidie Ka ayen 1. ihrer großen Hochachtung vor den «neiden« fojlentette nicht zu butchbreche.i wagten. ® ;p ^Xen bie vier iieclief ohne jcocn Uniall, und binnen brei Stunden - b | , klrcken a» ihren Bestimmungsort hoch oben auH d . .. 3in v.r, uiib?‘"l ■friert, woraus die bewegte Ak enge ohne Unteiich^e ^beu dick)' Miindllp «tii der Stainmcszugehorigteit das ,O)ionec tvoit, . 1 kimmte »ad um Rührung und 1 ttohl am mciflen überrafchl und zugleich erfreut iv Pj,..v,wcr I Hinter patres, als sie dieses schwierige Problem n so etnuachet I Mc gelöst sahen. Ein Etsrlfchnngsttnnl, von ihre! V chen g « I ieiM 3 Zimmer Bahuhofstrafze 54 „Meineidig w «ow e des wcitrrr «rotaeriMk Vrcarar.at eelanet UOch tzE süchtige Maurer Er w Modes fefon ar-uci: «ov Qni. ttrliA, Wetzlar aneebrnb< l Tie tichranmibctt Hiuterblicbeueu. •Men. den 7. September 1800. MM 4944 gesucht. [4727 B ?ü»üimuu»»»Uiuuuu»üa^ OBAfiT] 9 nerr 3 ItUU toettia *n baut treu. ÜHÖ-Eitt ümh=$uttrr Ulm- K?nbn -!acbi. vermieten. kaiinar». Ibl /, 47b«) II a iüeit ’liiiunc 5<> stets frisch bei: .«01 per bald braver » ■ Würze Beeten» empfohlen V/e von trun«r*u und di» annehmbar. Uffi VubrouVtr. 31 p. lilrtu 3- Snlbronecr, roeiic neuen bnr 41U» KM», Suveria i chanvwadchen •■eierte nimmt noch an cngltjchtn llnitrri 41» 7 Zimmer Lchelleratze ll_L iültilts, leimrs Rusa « im L Cttobrr aefu*. tifli _ ch du»aeesuchc 3n vermieten lllietijrluii]c (Offrnr Strllni uuniwa L*t *Tttt Unicrtt ll uic Beste Egge der Welt'.l Tie 1. b’tane nnieree» <»auie# (*dc Cit •Änlaf.t—ilMcknitr. 1 tft per 1. 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