Montag 5. Juli 1909 Nr. 154 Zweites Blatt 159. Jahrgang Erscheint tSzlich mit Ausnahme des Sonntags. a xa In ,D SO. Wascht Ö Schwan ein bei i«l! art! Die „Siebener Zamiliendiäiter" werden dem „Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Krcisblatl für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. der Preiszuteilung bis auf 97 Punkte herabgegangen wurde.. Ter Nachmittag gehörte zunächst dem Festzuge. Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Unioersitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expeditton und Verlag: e^>51. Redaktion: 112. Tel.-Adr.: AnzeigerDießen. versitätsturn- und.Tanzlehrer Will von Gießen in so tatkräftiger und umsichtiger Weise, daß man seine Freude daran haben konnte, und schon kurz nach 12 Uhr das ganze Turnen zu Ende war. Tie gestellten Anforderungen waren recht hoch: namentlich der für viele Wetturner neue Dreisprung brachte manchen um den ersehnten Sieg. Trotzdem wurden vor allem in der Oberstufe recht gute Leistungen erzielt, während in der Unterstufe nicht ganz Drittel der Wetiurner 100 Punkte erreichte und deshalb J.t ihm marschierttn 71 Turnvereine mit gegen 2000 Turnerck strammen Schrittes daher und außerdem die Marburger Vereine, Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Sberhesien MM! «lütten sowie Austritten .trumpfen empfehle ich mich ü rgentlichst. Dkoarne (beste WlW habe stets vorrätig. ■ Preise billigst. ieslise Hopfner Roovstraste 32,1L . Mittwoch ken '■ Juli 1909: WW W| im Zercmr-Lolal. Aich 9 W: MzUrMch Neuwahl des Rechners Uhr: natsdersammluna Tages-Ordnung: i Ter Dorstand. 8r Giessen- teitt0rOe W- ,9-1Ner»*T'1 S-ll. i «l60,b“ «bk»611 MMI ilMto ii im MDW Preisverteilung für das Einzelwetturnen vor sich gehen, während die Ver^ kündigung des Ergebnisses des Musterriegenturnens erst am Montag erfolgt. Gauvertreter Staütv. Helm (Gießen) leitete den feierlichen Akt mit einer kernigen Ansvrache ein. Er dankte darin den Marburgern für die treffliche Vorbereitung des Festes und die den Turnern in so reichem Maße entgegengebrachte Gastfreundschaft. Sein Gut Heil auf die Stadt Marburg fand stürmische Zustimmung. Gauturnwart Will gedachte der geleisteten tüchtigen Turnarbeit und dankte den Kampfrichtern und ebenso den Wetturnern für ijjre hingebungsvolle Tätigkeit Und letzteres Professor Johannes psannenstiel f. Aus Kiel erhielten wir am Samstag kurz vor Re- dattionsschluß die Nachricht, daß der Ordinarius für Ge- b'urtshülfe und Gynäkologie und Direktor der Universitäts- frauenktinik am Freitag! abend an einer Blutvergiftung gestorben ist. Die Nachricht von dem plötzlichen Hinscheiden dieses in der Vollkraft der Jahre stehenden Gelehrten wirkt erschütternd. Pfannenstiel war am 28. Juni 1862 in Berlin geboren: 1880 bezog er dort die Universität, 1885 erwarb er die Llpprobation als Arzt, im selben Jahre wurde er auf Grund einer Arbeit über die „Exstirpation des karzino- matüsen Uterus" zum Doktor promoviert. Er wurde zunächst Assistent am Krankenhaus zu Posen unter Geh. Rat Pauly, 1887 kam er als Assistent an die Universitäts-j frauenklinik nach Breslau unter Fritsch. 1890 habilitierte er sich als Privatdozent. Nachdem er 1893 aus seiner Assist en tent-ätigkeit ausgeschieden, wurde er 1896 erster Arzt am Krankenhaus der Elisabethanerinnen in Breslau. Im selben Jahre erhielt er den Professorentttel. Im Jahre 1902 folgte er einem Rufe nach Gießen als Nachfolger von Löhlein für das Ordinariat der Gynäkologie und Geburtshilfe. 1904 erhielt er den Titel Geh. Medizinal-Rat. Mit Beginn 'des Wintersemesters 1907 kam er mach .Kiel, als Nachfolger von Werth. Pfannenstiel hat unsere Kenntnisse über die Geschwülste der weiblichen Unterleibsorgane erheblich erweitert. Ein großer Teil seiner Arbeiten betrifft die Entstehung und die Natur der Ovarialgeschwülste. Hierher gehören „Ueber die Pseudomucine der cystischen Ovariengeschwulste", „Die Genese der Flimmerepitheloe- schwülste des Ovariums", „Ueber die papillären Geschwülste des Ovariums" u. a. in. Eine Reihe weiterer Arbeiten behandelt die bösartigen Geschwülste des Uterus. Eine große Zahl von Abhandlungen betrifft die Therapie. Hierunter sind hervorzuheben Verbesserungen der Technik des Bauchschnitts, Behandlung der Geburt bei engen Becken, der transperitoneale Ka-rserschnitt, plastische Operation bei umfangreichen Verwachsimgen der Vagina. Für das v. Winckel- sche Handbuch der Geburtshilfe bearbeitete Psannenstiel den Abschnitt „Embettpng des menschlichen Eies in die Ent- leichterungen für die süddeutschen kleineren Brennereien zur An- nähme. Und dann hatte Herr Sydow einen großen Erfolg. Er sprach zur Parfümeriesteuer. Ausgezeichnet und wirkungsvoll wie er hinter den verschlossenen Türen der Finanzkommissiorr vielleicht — man weiß es ja nicht — im entgegengesetzten Sinne auch gesprochen hat. So wirkungsvoll, daß Herr Dietrich sofort auf die Tribüne stieg und im Auftrage nicht nur seiner eigenen Parteifreunde, sondern auch der Reichspartei und der wirtschaftlichen Vereinigung, die ihm diesen Austrag offenbar auf irgend einem spiritisttsck)en Wege übermittelt hatten, die Erklärung abgab, daß die vortrefflichen Gründe des Staatssekretärs diesePar- tcien überzeugt hätten und sie nunmehr vor ihrem Gewissen gezwungen seien, die Parfümeriesteuer abzulehnen. Und nachdem die Stiefväter dieses Steuermonstrums ihr Kind verleugnet, stand schon der richtige Vater, Herr Erzberger, aus der Rednertreppe, und versicherte in das tosende Lachen der Linken hinein, daß er wahr und wahrhastig nicht eine Steuer gegen die Reinlichkeit gemacht habe. Aber letzt hätten auch seine Freunde vom Zentrum kein Interesse mehr an dieser Steuer. Mit einer launigen Rede, die einen Heiterkeitssturm nach dem anderen entfesselte, gab ihr der greise Albert Träger den Rest für alle Zeiten. Noch ein- ober zweimal mußten die Schriftführer mit den Sttmmurnen durch die Bankreihen wandern, bis endlich der schwarzblaue Block nach neunstündiger Arbest sein Werk erledigt hatte. Es ließ ihn dabei unbekümmert, daß die Parteien der linksliberalen Fraktionsgemeinschaft währenddes ihren Delegiertentag abhielten und zugleich auch der Zentralvorstand der national- liberalen Partei die Führer der Nattonalliberalen aus deurSitz- ungssaale abrief. Die Linke hätte den Mehrheitsparteie» auch zu viel zugemutet, wenn sie noch in diesem letzten Stadium! von ihnen irgend welche, wenn auch formelle Rücksicht erwartete. Äer’^nhelB^ ing Bulette ' jteäss** *g«t des ”Glüc>tern“. Prospekt gratis. । »m3 so daß der Zug eine recht stattliche Länge hatte. Vier Musikkapellen und zahlreiche Turnertrommler und -Pfeifer machten die Begleitmusik und etwa 80 Fahnen gaben dem Zug ein lebhaftes Gepräge. Vom Bahnhof ging es durch die reichgeschmückten Sttaßen der Stadt auf Umwegen zum Festplatz. Uebcrall wurden zwisckien den Bugteilnehmern und Zuschauern herzliche Grüße und Heilrufe gewechselt und zahlreiche zarte Hände streuten den Turnern duftige Blumengrüße auf den Weg. Auch der zweite Kreis- tumroart des Mittelrheinkreises Münch (Hachenburg), der zur Freude der Hessenturner zu ihrem Feste erschienen war und sich über die geleistete Turnarbeit recht lobend aussprach, marschierte inmitten der Turner, die Wagen des Festausschusses verschmähend, im Zug 'mit. Aist dem Festplatz versammelten sich die Zugteilnehmer vor der Tribüne und nachdem die Marburger Sänger, den weihevollen Chor „Brüder, weihet Herz und Hand" unter Lehrer Engelhardts Leitung gesungen hatten, hieß Oberbürgermeister Troje die Turner in Viarburg willkommen. Er streifte in seiner kurzen markigen Ansprache kurz die Entstehungsgeschichte der deutschen Turnerei und betonte den Wert des Turnens für die körperliche Ausbildung gegenüber dem Sport, der nur Einzelheiten der Körperübungen pflege. Nach 'Betonung der Pflicht aller es mit dem Vaterland wohlmeinenden Staatsbürger, die Sache der Turnvereine zu fördern, schloß 'er mit einem Hoch auf das deutsche Vaterland, in das begeistert eingesttmmt wurde. Machtvoll erklang dann „Deutschland, Deutschland über alles" hinauf zum alten Landgrafenschloß, zum Bismarckdenkmal und den grünen Höhen, die den prächtigen, leider für den Massenbesuch etwas zu Heinen Festplatz umsäumen.. Rasch ordneten sich hierauf 650 Turner — eine noch nie erreichte Zahl.— in 7 Vierersäulen zu den allgemeinen Freiübungen. Sie wurden vom 1. Gauturnwart Will geleitet, während der 2. Gauturnwart Günther (Marburg) sie vorturnte. Die gefälligen Hebungen Igingen recht gut, namentlich auch bei der gruppenweise!! Ausführung im Takt. Tie Teilnehmer trugen sämtlich einheitliche weiße Turnkleidung, was den Gesamteindruck wesentlich erhöhte. Im Nu ging nach Beendigung der Hebungen die Auflösung der Schar wieder in Vierersäulen vor sich, worauf die Turner „O Deutschland hoch in Ehren" sangen. Der Abmarsch erfolgte rasch und sicher im Laufschritt. Das sich ^anschließende Musterriegenturnen rief 74 Musterriegen auf den Plan, die in 3 Gruppen turnten« Außer Riegen an Reck, Barren und Pferd sah man Stützhantel- übungen, Stabübungen, Säbelfechten, Floretfechten, Keulenschwingen und Faustballspiele. Eine Fülle guten und wertvollen Turn- stofses gelangte zur Vorführung und Stadt und Land wetteiferte miteinander, nun ein Bild von dem hohen Stand des Turnens im Hessengau zu bieten. Alle Riegen mußten außer ihrem selbstgewählten Uebungsstoff eine Gruppe Freiübungen turnen. Tas Riegenturnen dauerte bis etwa 8 Uhr. Der Festplatzbot während des Turnens wie Luch am Abend ein buntbewegtes Bild, so daß auch die auf ihre Rechnung kamen, die keinen Platz am Turnplatz, der für diesen Tag etwas beengt war, erhaschen konnte. Um i/29 Uhr, eine halbe Stunde vor der angesetzten Zeit, konnte die. Wicklung der Nachgeburt", für das Veitsche Handbuch der Gynäkologie das Kapitel „Die Krankheiten des Ovariums und des Nebenovariums". Pfannenstiel war Mitglied des Medizinal'kollegiums der Provinz Schleswig-Holstein, Sekretär der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Ehrenmitglied vieler gelehrter Gesellschaften. Der auf so tragische Weise feinem1 Beruf zum Opfer gefallene 'Gelehrte genoß weit über die medizinischen Kreise hinaus ein außerordentliches Msehen. Eine ausführliche Würdigung des hier noch in bestem Andenken stehenden Gelehrten werden wir in den nächsten Tagen veröffentlichen. Zu den Trauerfeierlichkeiten haben sich heute früh mehrere Professoren unserer Universität mach Kiel^begeben — Persönliche (Erinnerungen an Professor Dr. Richard Mut her werden dem B. Börs. Cour, von einem seiner Studienkollegen mitgeteift. Unter den vielen Borwürfen, die man Mut her gemacht hat, war es derjenige der Arroganz und Selbstsicherheit, der ihm am meisten wehe tat. Zu seinen Lebzeiten ließ sich gar manche irrige Anschauung nicht gut berichtigen und so soll es wenigstens nach seinem Tode einem der ihm nahe stand vergönnt sein, manches über die persönlichen Qualitäten des Mannes zu sagen, den einige wohl überschätzt haben mögen, den ober die meisten unterschätzen, dkamentlich den Vorwurf der persönlichen Anmaßung habe ich nie verstanden und nie verstehen können, denn Muther war ganz im Gegenteil — imb er gab sich allen Menschen sehr natürlich, — eine ziemlich schwankende Natur, der eine übergroße Selbstsicherheit vielleicht zu, ihrem Nachteile, völlig abging. Es war nach einem Sidytbilbernortrag Muthers in Berlin. Gar viele hatten ihm die' Hand geschüttelt und konoen- tioncHe Worte gesprochen. Einige wenige baten ihn noch mit ihm einige Stunden zusammen sein zu dürfen, bevor er von Berlin verreise. Muther wollte nicht nein sagen und so gingen wir denn, eigentlich ganz gegen seine Gewohnheit, in ein Weinlokal und zwar in die klassischen Weinstuben von Lutter und Wegener, wo vor ihm schon gar mancher bekannter Name gesessen hatte. Anfangs wollte das Gespräch gar nicht recht in Fluß kommen und mir begnügten und, die Stellen des Vortrages zu besprechen, die uns besonders gefallen hatten. Muther schwieg hartnäckig. Plötzlich, vielleicht durch ben ungewohnten Weingenuß angeregt, fing er zu erzählen an, an die Träume und Hoffnungen anknüpsend, mit denen er einst als junger Student in die weite Welt gezogen war. Er sprach mit sichtlichem Schmerz von seinem Mangel an „Pro- Stimmungsbild aas dem Reichstage. Berlin, 3. Juli. Entnervt soll nach Friedrich Naumann die Blockpolitik des Kanzlers die einzelnen Parteien haben. Vielleicht! Daß aber die Politik des Blocks, die Gewaltpolitik der im Schlepptau des Zentrums gehenden Konservativen die Würde und die Achtung der einzelnen Abgeordneten voreinander sehr stark beeinträchtigt hat, daran ist seit heut kein Zweifel mehr möglich. Nock eine solche Sftmng, dann ist es bis zu Schimpfereien und Tätlichkeiten mit Pultdeckelbegleitung nicht mehr gar so weit, und der Wiener Reichsrat wird vor dem deutschen Reichstag bald nichts mehr voraus haben. Sah sich doch selbst der oft allzu nachsichttge Präsident Graf Stolberg genötigt zu der Feststellung, daß der Lärm der Wurde des Hauses nicht entspreche! Darauf konnte man ja von vornherein gefaßt sein, daß es bei der ztvciten Lesung der Branntlveinsteuer zu heftigen Zusammenstößen zwischen links inüi rechts kommen mußte. Von der ursprünglichen Monopolvorlage der verbündeten Regierungen war nur noch die Rede mit dem Bedauern, das man einem lieben Toten zu widmen pflegt, den man — nicht geliebt hat. Auch das wußte man von Anfang an, — daß die Mehrheit die Vorlage in der Hauptsache in der Kominissivnsfassung Gesetz werden lassen würde, nachdem die Reichspartei durch den Freiherrn v. Gamp hatte erklären lassen, daß sie ttotz schweren Bedenken zustimmen mürbe, um nicht „Totengräber der Reichsfinanzreform" zu werden. Aber nach den Ver- farnblungen der letzten Taye hatte man kaum erwartet, daß die Linke noch in diesem Stadium einen so zähen Widerstand leisten würde, wie es von den Abgg. Dr. Weber (ntl.), Mommsen (fts. Vgg.) Und Schweickl-ardt geschah. Im Interesse der kleinen Brenner, der verarbeitenden Gewerbe und der Konsumenten machten die Wortführer der bürgerlichen Linken, insbesondere Dr. Weber, bei den wichtigeren Bestimmungen des Gesetzes immer von neuem den Versuch, den Agrariern auf ihrem Raubzug, wie der nationalliberale Dr. Semler unter dem Geheul der Rechten das gesetzgeberische Machwerk der Finanzkommission bezeichnete, wenigstens einige Brocken aus den Fingern zu reißen. Besonders hart gerieten die Redner der Linken, Mommsen, Gothein und Dr. Weber an den Wortführer der Bündler auf der Rechten, Dr. Rö- sicke, und auch für die verbündeten Regierungen fielen scharfe Worte ab. Je länger die schon um 10 Uhr vormittags begonnene Diskussion nch fortspann, desto erregter wurde die Stirn mung. Anfangs nur erregte Borwürfe in Zwischenrufen einzelner Abgeordneter und in den Reden herbe Anklagen gegen die Mehrheit. Wie Hohn wurde es wohl empfunden, als diese cs nicht der Mühe wert hielt, sich nach jeder Abstimmung zu setzen, sondern einfach stehen blieb und so die Paragraphen der Vorlage serienweise annehmend. „Schnapsblock"! rief Singer bei jedem Aufruf des Präsidenten und „Schnapsblock" stimmten seine Freunde ein. Bald genügte der geringfügigste Zwischenfall, um laute Heiterkeit auszulösen und Lärmsalven zu entfachen. Als aber Staatssekretär Sydow eine Ausführung mit den Worten begann: „Die verbündeten Regierungen stehen auf dem Standpunkt", fiel die Baßstimme Singers ein: „Die verbündeten Regierungen stehen überhaupt nicht, sie sind ja umgefallen." Der Lärm und die Heiterkeit, die die weiteren Worte des Staatssekretärs erstickten, legen sich endlich, und wieder beginnt Herr Sydow mit denselben Worten, um die gleiche Entgegnung zu erhalten, die gleichen Heiterkeitsausbrüche zu entfesseln. Drei- und viermal dieselben Worte und die sich mit jedem mal nur noch steigernden Kundgebungen. Auf ihren Plätzen kreischen die Abgeordneten vor Lachen, krümmen und winden sich, schlagen auf den Tisch und vergebens schwingt Graf Stolberg die Präsidentenglocke — bis ihr Klöppel zu Boden fallt und der Präsident die Glocke selber dem Klöppel nachwirft. Hilflos in den: tobenden Heiterkeitsorkan ftichtelt er in der leeren Luft herum. Nach Minuten mischt sich dann anderer Lärni in den Trubel und Rufe nach Ruhe bringen durch; und schließlich vermag in einer momentanen Pause Graf Stolberg die Feststellung zu machen, daß dieser Lärm der Würde des Hauses nicht eittspreche. Man erkennt die Bereckstigung dieser Rüge,^aber man lacht weiter — würdelos. Inzwischen stand Herr Sydow in unbekümmerter Ruhe auf seinem Standpunkt, fest und unerschütterlich, wie man ihm und die verbündeten Regierungen bisher nicht gesehen. Und bald hatte Graf Stolberg nach einem mißlungenen Versuch, die zersprungene Glocke zu reparieren, ein anderes Exemplar dieses Sinnbildes und Machtmittels seiner präsidentlichen Autorität in Händen, und nun wurde von neuem ein Antrag nach dem anderen, ein Paragraph nach dem anderen von der Mehrheit angenommen ober abgelehnt. Wie es der Mehrheit, wie es den Herren im Zentrum gefiel. Denn bei einigen Anträgen der Linken entdeckte das Zentrum doch einen Haken in den Beschlüssen der Kommission und stimmte mit den Mtionalliberalen und Freisinnigen. So kamen Er- duktivität", der ihn gezwungen habe, ein „schäbiger Kritiker" zus werden, während ihm als Jüngling noch die Hoffnung vorschwebte, einst selbst Künstler zu werden. Auch bann, als Kunstschriftsteller, enttäuschte er sich selbst von Tag zu Tag. Groß war feilt Programm gewesen, riesengroß, fast übermenschlich. Eine neue Kunstgeschichte wollte er schaffen, die alles umfassen sollte, was jemals von Künstlerhand gebildet worden war. Tas Projekt! scheiterte an der eigenen Kraft, ober wie er besser sagte, an dem Mangel an Kraft, und an dem Widerstand der Regierung, die die erbetene Summe nicht bewilligen wollte. Ideal um Ideal ging im Lebenskampf verloren. Plan um Plan versank in das Nichts. „Alles was ich geschrieben habe", sagte Muther, „sind, nichts als abgerissene Fetzen eines einheitlichen Gnmbgedankens, den ich nie in seiner Gesamtheit bewältigen konnte und wohl auch nicht mehr bewälttgen werde." „Daß er ein „unentbehrlicher Stein im Bau der Sezessionsbewegimg" gewesen ist, war sein einziger Trost und sein einziger Lichtblick in dem Dunkel. <5o>. sprach er lange noch über das, was er nicht konnte, lieber das, was ihm die Natur versagt hatte, und kritisierte scharf jeden eigenen perion liehen Fehler und jede eigene persönliche Unfähigkeit. Sieht l Selbstsicherheit so aus? Still und verstimmt gingen wir anderen' nach Hause. Richard Muther, der vielstndierte und vielgereiste, war in manchen Dingen ganz merkwürdig weltfremd. Von längerer' Zeit war er zu einem Vortrag in Berlin cingctaben worden Und; hatte als Thema „Kaiser Wilhelm II. und die Kunst" gewählt. Der Vorttag wurde behördlich untersagt und Muther sprach schließ-, lich über französische Kunst. Die behördliche Verfügung empfand > er nun als persönliche Beleidigung. Tagelang sprach er davon und meinte u. a., er verstehe nicht, „was der Kaiser gegen ihn habe". Alle Einwendungen und Erklärungsversuche scheiterten an einem selbstsamen linbUcben Trotz. Schließlich wandte er sich in einer Eingabe an den Kaiser selbst und bot um eine Erklärung. Vom Hofmarschallamt erhielt er den Bescheid, daß der Kaiser selbst mit der Verhinderung des angesagten Vortrages naturgemäß nichts zu tun habe und daß man nie beabsichtigt habe, seinen. Publikationen etwas in den Weg zu legen. Dieses Schreiben' machte ihn ganz glücklich und er zeigte es allen Bekannten. Wer eignet s i ch zum Arz t? In seiner soeben erschienenen, hier schon erwähnten sozialen Studie „Der Arzt" (B.i G. Teubner, Leipzig) schreibt Dr. M. Fürst (Hamburg): Wer eignet sick; zum är^ttichen Beruf: wer kann und wer soll Arzt' werden? Wenn wir das Werturteil bey alten Hom?: daß ein Arzt so viel wert sei, als viele andere Pianner, wenn wir bte Sentenz des Hippokrates: denn ein Arzt, der zugleich Philosoph 56. Gauiurnseft der Sauer Hessen. V Marburg, 3. JuLi. Seit gestern hat sich das Marburger Straßenbild, wie man es während des Sommersemesters gewohnt ist, wesentlich verändert. An Stelle der Fahnen und Flaggen der studenttschen Korporationen, die hier kaum um diese Zeit verschwinden, schmücken Fahnen in den deutschen, preußischen und hessischen Landesfarben die altertümlichen Gassen und Häuser. Diesmal handelt es sich um den Willkomm, den die Bürgerschaft Marburgs den Turnern Hessens anläßlich des 36. Gauturnfestes entgegenbringt. Seit 1894, wo man hier das letzte hessische Gtauturnfeft feierte, hat sich die Turnerei besonders im ehemaligen kurhessischew Oberhessen mächtig gehoben, ebenso auch in der darmstädtischen Provinz Oberhessen und der Wetterau und dem Kreis Wetzlar: es sind viele neue Vereine entstanden und der Gau Hessen zählt jetzt etwa 90 Vereine mit rund 10 000 Mitgliedern. Schon in den ersten Nachmittagsstunden trafen nach und nach fremde Turner ein und um 4 Uhr tagte im Vereinssaale der Turngemeinde, dem Restaurant Schloßgarten, eine Sitzung des Kanrpfgerichts. Um dieselbe Zeit erfüllten eine Anzahl Mitglieder des Turnvereins, der Turngemeinde und des A. T. V. leinen Akt der Pietät, indem sie auf dem Friedhöfe an den Gräbern der Gauvorstandsmitglieder Schneider und Pabst Kränze niederlegten. Um 8 Uhr sanden sich auf dem Marktplätze zahlreiche Turner '.ein. Im Anschluß an ein Konzertstück der Jägerkapelle sprach per Festvorsitzende, Stadtv. Engel, einen poetischen Gruß und bann wurde nach dem im Lahntal gelegenen Festplatz gezogen, 2L 112'/,; S. Jac. Lippert, ^Gießen, M.-T.-V., 112; 10. Job. Fleischhauer, Bad-Nauheim, T.-V., 111; 11. Deinr. Schulde, Alsleld, T.-D., 110'/,; 12. Vans Krämer, Butzbach. 2.-93., 108' ; 13. H. Buhl, Marburg, M.-T.-V., 1087,; 14. Jos. Schleleld, Friedberg, T>V., 1037,; 15. Ehr. Roßmg, /.'larburg. T.-B^ (ingelb. Bürk, Gießen, Dt.-T.-V., und Ehr. Schmdt, Gießen, M.-T.-B., je 1027,. Unterstufe: 1. Preis Wilhelm Volk, Großen-Linden, mit 129' , Punkten; 2. Karl Möller, Lauterbach, 127'/,; 3. Franz oofaeU, Nieder-Girmes, 126: 4. Karl Laue, Marburg, M.-T.-V., 124; 5. Richard Burkhold, Marburg, T.-V., 123'/,; 6. Arthur Schneider, Marburg, T.-G., 119’/,; 7. Wilhelm Gaul, Steinberg, T.-V. »Gut Heil", 119',: 8. Heinrich Schäler IL, Steinberg, V.-V. .Gut Heil", 119; 9. Hermann Seum, Nidda, 118',,; 10. Ferdinand Kunsler, Nreder-Morleu, T.-D., und Richard ^ung, Ober-Alörlen, T.-B., je 118; 11. Konrad Kitzler, Butzbach, T.-V., und David Waldmann, Wetzlar, je 117'/,; 12. Otto Textor, Marburg, M.-T.-V., 117; 13; Fritz Heinzelbaker, Marburg, M.-T.-D., 116',; 14. Rein- haxb Gries, Bad-Nauheun, 116; 15. Jean Falk, Stemfurt, 115'/,; 16. Karl Müller, Alsfeld, und Konrad Wormsbächer. Wehrda, ie 114 , 17. Karl Schab, Butzbach, T.-D., und Heinrich Wüst, Fried- berg, T.-V., 1137,; 18. Anton Feuerstein, Ober-Mörlen, 1137,; 19. Heinrich Becker, Marburg, T.-D., 113; 20. Wilhelm Heyer, Krofdorf 112’/,; 21. Christian Rumpf, Schlitz, T.-D^ 112'/,; 22. Fritz Henckelmaun, Butzbach, 112; 23. Wilhelm Gcrlach, Gießen, M.-T.-V., 111’/,; 24. Wilhelm Glüither, Fraukenberg, 111 ; 25. Heinrich Fuhr, Wetzlar, und Georg Albold, Gießen, T.-D., je 110; 26. Joseph Schraub, Ober-Mörlen, imb Bernhard Heck, Marbiirg, T.-V., je 109'/, ; 27. Fritz (Bries, Bad-Nauheim, 10873; 28. Wilhelm Volk, Hörnsheim, 1087,; 29. Heinrich Böß, Marburg, T.-D., 108 ; 29. Karl Thöl, Gießen, M.-T.-V., 107'/,; 30. Heinrich, (Bedach, Nidda, 107; 31. Karl Heidt, Lang-Göns, T.-V., 106'/,; 32. David Dtaas, Wetzlar, Karl Leib, Krofdorf, rmdKarlRichter, Wetzlar,T.-V., je 106'/,; 33. Karl Moll, Rauschenberg, 106; 34. Heinrich Wunderlich, Kirchhain, 1057. ; 35. Karl Wagner, Rodheim, M.-T.-V., Karl Klos, Friedberg, T.-V., imd Wilhelm Erb, Daiibringen, je 105; 36. Kurt Müller, Gladenbach, 104',; 37. Karl Julius 'Maltes, Ober-Mörlen, Aiiton Brami, vochelheim, Willy Schone, Butzbach, Konrad Bücking, Alsfeld, öermann Matthäi, Alsfeld, WiUjelm Rinker, Wetzlar, je 1047,; 38. Louis Kreutz, Kro'dorf, 103'/,; 39. Rudolf Leisler, Gießen, M.-T-V., 108; 40. Heinrich Mobs, N.-Mörlen, HauS Thöl, Gießen, M.-T.-V., Ludwig Thönges, Cleinfiirlh, Llldivig Grölz, Taubringen, Aler. Hild, Gießen, T.-V., Heinrich Grölz, Tanbringen, ie 1027,; 41. Heinrich Röhrsheiin, Krofdorf, Johann Tittmar, Marburg, M.-T.-V., Ludwig Braun, Staufenberg, T.-V., je 101 , ; 42. Karl Freitag, Dlarbiirg, A.-T.-V., »ans Oberhofer, Grünbcrg, T.-V., je 101 ; 43. Fritz Heil, O.-Mörlen, 101; 44. Jakob Fischbach, N.-Girnres, B. Ullrich, Dtarburg, A.-T.-V., je 1007»; 45. A. Bamberger, Dtarburg, M.-T.-V., 100'/,; 46. Hcnirich Braun, Daiibringen, 100; 47. Heinrich Amend, Trais a. Ld., 997»; 48. Wilh. Horii, Bab-'Rnuhelin, 99' ,; 49. Andr. Gaßmaun, Marburg, T.-G., Ang. Steinbach, Nieder-GinneS, je 99: 50. Ludwig Schmidt, Heuchelheun, Will). Franzen, Wetzlar, I. Mudersbach, Ockershausen, Ernst Schneider, OckerShanien, je 977,; öl. Otto Heid, LanggönS 97*/,; 52. Karl Schmidt, Krojdori, 'Jing. Stadtmüller, Anneiob, je 97 Punkte. Ans Stadt und Land. Gießen, 5. Juli 1909. vberhcffischc Ziegen auf der Wanberausstellung zu Leipzig. Die in der Zeit vom 17.-22. Juni lf. IS. in Leipzig abgehaltene landw. Ausstellung wurde vom Verbände dec Oberhessischen Ziegenzuchtvercine mit ä Böcken, 18 Ziegen und 8 Lämmern beschickt rrnd folgende Aussteller erhielten Preise: In Klasse 1, Aeltere Ziegenbocke, erhielt die Gc- nietitbe Maar einen 3. Preis von 40 Mk. In Klasse 3, Aeltere Ziegen, entfielen ivlgende Preise: Sieger Ehrenpreis des lmidw. Kveisvercms für das Königlich--sächsische Markgraftum Oberlauf itz in Bautzen im Betrage von 50 Mk. und la Preis mit 90 Mk. auf Heinrich Grein 1. in Reibertenrod ld Preis mit 90 Mk. auf Karl Blum in Nicdcr^Moos. ■2b Preis mit 60 Mk. auf Johannes Lippert in Brauer- schwend. 2c Preis mit 60 Mk. auf Heinrich Winter I. in -Nieder-Weisel. 4e Preis mit 30 Mk. aus Heinrich Weiß- Schwabenrod. In Klasse 4, Jüngere Ziegen, wurden zuerk noch nicht ncttfig i|L Wnindes!enS ö Jahre bei ein und derselben Herrschaft nn Dienste gestanden, Prämicn zuteil werden. Provinzial-Ausschuß der Provinz Oberhcffcn. L Gießen, 3. Juli. Auf bet Tagesordnung der heutigen ordentlichen Sitzung des ProvinzialtaaeS |tant> zunächst ber Berwaltun^vericht iiir das Rechnungsjahr 1907, der bett einzelnen Mitgliedern int! den übrigen Drilckfachen bereits zugegangen war. Aus ihm fei erwähnt, daß der Provinzial-Ausfchuß in 35 Sitzungen 376 Gegenstände erledigte. Die Provmzialkassc halte Eiunahincn in Höhe von 833 967 Mk. 60 Pig. zu verzeichnen, denen Ausgaben ini Betrage von 792436 Mk. 35 Pfg. gegen überstehen, sodaß cm Kasfeootrat von 41531 Alk. 25 Pfg. verbleibt Ter VerwaUtingsbertchl wurde genehmigt, ebenso bic Rrcbüübevid)rcüungcit zu Lasten bet nachgcioieseneu TeckiingSiniltcl imb dem Rechner bic beantragte Entlastung erteilt. Der Voranschlag für das Rechnungsiahr 1909 schließt in Einnahme und Ausgabe mit 664 267 Alk. 25 Pfg. ab. Ini einzelnen find vorgesehen 1. Beiträge der Kreise E innahme 400 000 Mk. 3.21(1- gemeine Verivaliung Einnahme 1500 '2Uf., Ausgabe 19 704 Tlf. 4. Kreisstraßen Einnahme 30 000 Alk., AuSgade 333 499.30 Mk. o. Unterr'.cht, Wissenschaft und Kunst 2luSgabe 4600 Mk. 6. Ge- siindheitspstege Einnahme 97 436 Alk. 7. Landwirtschaft, Gewerbe unb Verkehr Einnahme 2000 Alk., 'Ausgabe 15350 Alt. 8. Unterstützungen Ausgabe 13860 Alk. 9. Kapitaizinscn Einnahme 5300 Alk, '.’luegave 21OOÖ Alk. 10. Agiogeivmn, ZmSvergütuna unb Reichs- licmpelilcuer Aiisgabc 200 Alk. 11. Zuruckziieinvmiigenbc unb ausjulcihcnbc Kapitalien Einnahme 76500 Mk., AuSgabc 11300 Mk. 13. Uneinbringliche Posten unb Nachlasse Ausgabe 200 Mk. 14. 'Ausstände Einnahme 33.15 Mk. 15. Kanevonat (Einnahme 11498.10 All Reservesonds 4534.03 Alk. 17. BeiricbStapital 'Ausgabe 79 983.92 Alk. Ter Voranschlag rourbc cbenfalls bebaue« los genehmigt. Hieraus wurde die Sitzung geschloffen. 3. Giehencr Tennis-Turnier. Tic am Freitag nachmittag, am SamSiag imb Sonntag gespielten Partien hatten folgende-) Ergebnis. Tamci-Ernzcl- I v i e l mit 2- o r g a b c Es siegten: ») in bei Vorrunde: ,1x1. Schleln über Frau Nürnberg 6:2; 6:3. Frl. Mueller — (tri. vetnter 6:2; 7:6. b) in b c r I. Runde; Frl. Zdtlein — ^tau Kümchau 6:2; 6:3. ,rtl. Wei.1-5 — Fil. Koch 6:4; 6:1. (\rL Tau..c — ,3vi. Hochstüller 5:7; 6; 1; 6:4. £ii. ^chiruicr — Frl. ucller i> 2 ; 7 6. - « i n o c x 2. R uudc : Frl- WaUlS — öd. ächtci» 6:1; 1—6; 6:2. Frl. Schirmer — Fit. lampe 6;3; 6:3. M In r letzten Runde: ^rl. Wallis — Fil. Schwmer 5:7; 6:3; 6:4. Siegerin: Fr! Walli?. GcmifchterToopelspiel mi: Vorgabe Es hegten: a) in der Bortiinbe: Fri. Schirmer —Herr Brendel über Frl Koch—Herr Schreiber 6:3; 2:6; 6:2. Frl. Pamre-Herr Brendel TL über Frl. Heimer—Herrn Weber 6:3; 7:5. Frl. Svcngel—Herr Metdnet über Frau Kottlchai —Herrn Kotlscha i 6:1; 6:1. Frl. Weder—Herr Frank über Fra»i Mügge—Herrn VosstuS 6:7; 6:4; 6:2. b) i n der 1. Ru nb e: Frl. Schle-n— Herr Rößler über Frau Nürnberg-Herrn Wehner 5:7; 6:1; 6:4. Frl. Schirmer- Herr Brendel 1. über Fr!. Pampe —Herr Brendel II. 6:8; 6:4. Frl. WalliS—Herr Frank über Fr!. Tpcngel—Herrn Merdner 6:4 6:3. Frl. Alüeller—Herr Wolf über Frl. Hochs tat ter—Herrn Hach 6:2; 6:3. Herren-Einzelspiel um den Wanderpreis: ES siegten: 1. Runde: Frank über Haller 6:4; 8:4; Wost- Staudmget 6:4; 6:0. Mügge—Tamm 7:5; 1:6.6:1 — Mardnex 6:4; 6:4. Kok'.'chau—Wehner 6:0; 6:1. (iuUmann— Schreibet 6:2; 6:2. Weder—Brendel II. 5:7; 6:2; 6:3. 2. Runde: Wolf—Frank 6:4; 6:4. Btende! I —‘Plügge 6:8; 6:0. Eullmaun-Köttschau 6:4; 6:3 und Vosuus-Ebebet 6:4; 7:6. Herren -Einzelspiel mit Vorgabe. ES "egten in der Vorrunde: Brendel L—Tamm 8 1; 6:1. Brendel IL— Köttschau 4:6; 7:5; 6:4. Ltegmoier — Roßtet 6:3; 7:5. DojstuS—Frank 6:3; 6:4. Eullmanu—Webner 6:1; 4:6; 6:2. I n der 1 Runde: Breiide! I —Brendel II 6:2; 6:1. Voll— Etaubmger 2:6; 6:2; 6:4. Weber—Andrem 6:1; 6:4. Damm- Kracke 1:6; 7:5; 6:3. Hoch—Schreiber 6:4; 7:6. Haller— Hoß'enfclber 6:2; 6:0. 'Plerbncr—fctegmmer 6:1: 6 :*1 V?sstuS —Kullmann 6:7; 6:3; 6:2. Herren-Toppclfpiel mit Vorgabe. ES legten t n ber So r runbe: Haller Kullmami über Lamm—Webner 6:2; 7:5. Schmidt—Hoch über Kracke—Andres 10:8, 4:6; 6.2 VossiuS— Wolf über v. Vcntz—Brendel II. 62; 6:2. In der 2. R u n d e : Haller —Eulluiaim über Schmidt—Hoch 6:4; 6:0. Fran—kViaft über Tlüggc —Picrbner 6:2; 6:2 Kötochan— Brendel über Stegmaier —Hosfenfelber 5:7: t>; 4 ; 6 :1. Vofsms— Wolf über Keßler—Schreiber 6:2: 6:3. ______1 ■ ■ Vcrmifdüci. * Tic letzten Regentage haben allenthalben großen Wasserschaden ungerichtet Besonders schlimm ist cd natürlich in den Gebirgsgegenden. Aus verschiedenen Teilen Bayerns wird .v o m ro a | j c t gemeldet. Die Isar halte gestern abend bei München einen fett Jahren nicht mehr dagewesenen .Hochsland erreicht. In der Gegend von Pricß riß das Hochivasser zahlreiche Stege und Brücken mit sich und vimlctc auch sonst bedeutenden Scho- deil an. — Bei Dresden wird der fortdauernde Regen für die umliegenden Täler bedrohlich. Es wird Hochwafser migckündigt Aus Rabenau im Weistritz-Talc wird ge meldet, dc?ß das Wafser dort heute vormittag Öic Gefahr- marke erreicht hat. In Schlesien sind in den Bergen bic Flüsse stark angeschwollen. Ter Bahn verkehr Zrller- ia i Arnsdorf ist durch einen Dammrutsch unterbrochen. — Der heftige Regen Ipit auch in Weftoeutsch - land Hochwasser verurfuchl. Tie Sauer fuhrt starkes Hochlvaucr, durch das im Luxemburger Sauertal bic Heuer n t e völlig vernichtet ist. Im luxemdtlrgtschcn Eich- dorf stürzte cm Haus ein. — Aus Innsbruck werden ebenfalls fchivere Schaden gemeldet. Auf den Bergen ist alles Almvlch eingeschneit. Aus dem Uitterlande werden große Uc vers ch >v e in m u n g c n gemeldet. Tic Groy achc hat viele Brücken uno Stege weggerissen Kirchdorf ist überschwemmt unb vom Per lehr adgeschnittcn Kitzvühl ist verheert, llcbetau wurden die Bewohner durch Sturmgeläut zur Wasserivchr gerufen. " W a S B a b i c s n i ck t ni ö g e n. Kein RcugcbotencL iolltc versäumen, über seinem Ben nn Sckild mit folgenden (A c y o t cn zu führen: Faß mich nicht öfter an, als es notig ist^ -- Gib mir feilten tiltcn Lulschet, um mich am schreib u zu hindern. Zeige mich nutzt allen Tanten und Lukcl mich nickt immer aus meinem Bettelten, um mich an Deine Brust zu Drücken und mit mir auf Dem Fußboden ju lOtrim und führt vor mir leinen rauben Jndloncrtaiiz auf, indem du eine Klapo.'r schüttelst und mir ein Kauderivelfch vorredest, um mich am Sckreun zit hindern. — Wenn ick mein• Flasdic tortroerii, dann zwing mich nicht, fie von neuem zu nehmen, ich raciu beffer als du, roaiui ich Hunger hack Nimm muh nicht zu nllcn Vergnügungen mit, Denn ick bin noch nicht fo nit und veignügungs- lücktig rate Du. Küsse muh nicht, dazu bin ich nodi zu lung. Sucke dir hierzu einen Altersgenoften au3. — Laß muh nie deine übertriebene corgc um mein Wohlergehen sehen. Denn tdi hab-* noch nicht zu viel Selbstvertrauen zu mrr jclbf: — Sei nicht stolz auf meine natürliche Munlei kei:; ft Fann ja cm Zeichen der Tr gen in der Frühe tut em -diDedltdue Getöse bei Ihnen i:n Haus, Frau Müller?" — „Ach ja, der jdpvrcdönge alt: Rot tvalltc verreisen, und ba l>at er sich g stern in dec Nachborschajt fünfzehn Wecker zufammengcpumpt." ______ j __ ■»»'■■■■■■■II ., Verantwortlich für den politischen Teil i. L.: E. Heß. Telefonische Kursberichte dee Giessener Anzeigers, mitgeteüt von der Bank für Handel and Indastrla, Gleesen. Frankiarter Hörne, 5. .lali, 1.1' Ihr. y/•/, Beicbsanleihe. . . 05.25 3«/, do. ... vö.90 3'/Konsole .... 3°/’ do. ...» VO-VO 8'/,•/. Hessen.....84.70 S'/.'/e Oberhessen . • . ~-~ 4'/, Oc«terr. Goldrcnte. . lOOOO 41/»*/. Oesterr. Silberrente. 09.49 4®/, Untrer. Goldrente . . 95.70 4®,e Italien. Beute . . . —•— 3e/0 Portugiesen Serie I • 62.20 8°/, Portugiesen , III . 64.00 4'/,*/, rnss. Stantsnnl. 1906 99.30 <'/,•/, Japan. Staatsanleihe Ob. 10 4*/, Conv.Türken von 1903 92.20 Türkenlose......145.40 4e/e Griech. Monopol-AnL . 49.40 4äossere Argentinier . —- - 3'/, Mexikaner .... 66.20 4'/,'/, Chinesen .... 99.30 Aktien Bochum Gum . . . • • 229.50 Buderus E. W.....I09.L9o Princa-Henri-Eisenbahn . 129.00 Berliner Börse Canada E. B......181^0 Darmstädter Rank . . . Deutsche Bank ...» 242JK) Dortmunder-Union C. . • 61,80 Dresdner Bank . . • • —.— Tendens: ruhig. 5. Juli Anfangskaraa. Harpener Bergwerk ... — Lau rahfltte .... 183.70 Lombarden EH., , e . 21.1" Nordd. Lloyd ,,,..! 89a> Türkenloee ...... 144.9) Eine Erfahrung von Jahr- tnuienbeu ist der luoblihtmc koe.neiiiche Eniiluk de5 Murrben Inxic? aui die vnut. IHurrbolinfctfc ötc den flclaufcrtrn Er nalt bco Murrdenliarzes cinhan wird örc-halb heute ois die bcuc hygicnifchc Toileitefczj. aUemhalve gefchaE'. ib”.. Gebrüder B4/f Lieh u. Offenbach a. M., den 4. Juli 1909. 3807 Die Beerdigung findet Dienstag den 6. Juli, nachm. 3l/2 Uhr, statt. ■ A feine, Nr. E = 1000.— späteren Anlehen den Lit. A = 100.— Mk. Nr. 15, 50, '/< Vin Mk. 4 — 5.— 1O.~ am [3762 vorrätig bei B»/7 05012 Gießen, den 5. Juli 1909. Dienstag u. Freitag frisch bei 98| Mi.8.: L SO, Zufolge vorgerückter Saison * Sommer Artikel Weisse Batist-Blusen Damen-Untes*ä*öcke von 1.25 bis IO.— Mk. Mk. 1.50 Mk. 5.50 Mk. 6.75 Mk. 2.50 jetzt Mk. 6.50 Ein Holterhoff Söhn e Te£oa8662? * 100.— 300.— 500.— jetzt jetzt jetzt jetzt jetzt jetzt jetzt B = C = D = jetzt jetzt jetzt 4.— 5.— Serie Serie Serie Serie Serie Serie Serie Serie Serie Serie Serie Mk. Mk. Mk. Mk. Mk. Mk. 2.25 3.— 2. von von 3.50 5.50 6.50 8.50 Mk. Mk. Tapeten Linoleum Linkrusta Möbelstoffe en gros und en detail Mk. 11 11 nur moderne Fassons und gute Qualitäten I m. Stickerei u. Fältchen, Wert das doppelte . . . II m. Stickerei, Spitzen u. Fältch., Wert bis Mk. 4.50 Weiss Chiffon m. Stickerei-Volant Wasch-Böcke Nr. Nr. Nr. V m. Lochstickerei u. Spitzen, Wert bis Mk. 7.50 . . VI m. Entredeux, Fältchen und Lochstickerei Wert bis Mk. 9 — ■ ’?<- III m. reich. Stickerei u. Fältchen, Wert bis IV m. Spitzen, Fältchen u. reicher Stickerei Wert bis selben nebst den noch nicht verfallenen Zinsscheinen und zugehörigen Zinsscheinanweisungen bei der Bank für Handel und Industrie, Dcpositenkasse Gießen. Vom 1. Oktober d. I. an hört die Verzinsung der ausgelosten Schuldverschreibungen Posten hochelegant, weisser Mk. 8.—, 9.—, 10.-. Bekanntmachung. Konkursverfahren über -das Vermögen der Firma Zutt, bezw. der beiden Inhaber Theodor und Zutt fiii Gießen wird eingestellt, da eine den Kosten Engros-Lager der Handelszentrale Deutscher Kaufhäuser in Berlin. Wilhelm Schmidt und Kinder. Zn unser Genossenschaftsregistcr wurde heute bei der Spar- und Darlehenskasse, c. G. m. u. H., in Inheiden eingetragen: Friedrich Raab ist aus dem Vorstände ausgeschieden und an seine Stelle Wilhelm Jakob zu Inheiden als Vorstandsmitglied gewählt worden. (B3/t Hungen, den 2. Juli 1909. Großherzogliches Amtsgericht. von Lit. u V n . ■ a.S; : i'W Gießen, den 30. Juni 1909. Großherzogliches Amtsgericht. auf. Gießen, den 3. Juli 1909. Der Evangel. Gesamt-Kirchenvorstand. D. Schlosser. AMchrlg non Llhilldverschreibmgell. Bei der für das Rechnungsjahr 1909 vorgcnommenen Auslosung von Schuldverschreibungen der Evangelischen Kirchengemeindc Gießen wurden nachverzeichnete' Stücke zur Heimzahlung gezogen: 1. von den 3 früheren Anlehen: Danksagung. Für die vielen Beweise berzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste unserer lieben Entschlafenen, sowie für die vielen Blumenspenden sagen wir hiermit unseren innigsten Dank. Neue Kartoffeln. Tie so beliebten Görzer Kartoffeln sind eingelroffen und emo fehle diese äußerst billig. [3751 N. Weisel, Sonncnstraße 6. Telephon 235. 11, 51, 150, 180, 94, 104, 110, 116, 156, 175, 180. 187, 38, 43, 103, 136, Versteigerung. Dienstag den 6. d. Mts. nachmittags 2 Uhr versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung: - (3813 48 Lorbeerbäume, 1 Badeem- richlunn, 2 Vierde, 1 Rollwagen, 1 (^laofchrank, l Vertiko, ein Plüsch so in und andere Möbel. Born, Gerichtsvollzieher in Gießen. Batist-Blusen C7r Kartoffeln. Der erste Waggon neuer Kar toffcln ist cingetroffen, (3752 garantiert gut kochend und vorzüglich int Geschmack empfiehlt billigst F. Hantel, Reuen Bäue 7. Telephon 612. reeller Wert das doppelte. latister-lür utarr öck© diesjährige Neuheiten I, früher bis Mk. 4.50............ II, früher bis Mk. 5.50........... III früher bis Mk. 7.75 ........... IV, früher bis Mk. 9.—........... V, früher bis Mk. 12.—........... Friedrich des Verfahrens entsprechende Masse nicht vorhanden ist. Stimmen Reparieren Polieren in tadelloser Ausführung durch Wilh. Rudolph Grollh. Hesa. Hotllelerarit Pianohamilg. Q- Reparatur- werksUtte. Seltersweg 91 Ernst Ziegler Königlich Preuss. Lotterie-Einnehmer Inhaber der J. 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Dienstag nachm. von 5—7 ilbr, sowie Mittwoch morgens daselbst angesehen werden. Gießen, den 3. Juli 1909. Seipel, Gerichtsvollzieher. „ t bedeutenden Echa- : s.ortdaucrnde Regen wird hochmajscr Klchltz-Lale wird ge- wunittag die Gesayr- md in den Bergen die uvcrtehr Zillerammrutsch unter« chin-Nestdcutsch-i ^aucr sührt starles !r süucrtal die Leu. uxemburgrschen Esch- tnrbruck merden ebenden Bergen ist alles !M ilnterlande werden :meldel. Tie Groß- meggerissen. Kirch - Bertehr ^geschnitten, jurben die Bewohner gerufen. rein Neugeborenes füllte ö mit foigmben Gc- : an, als cs notig ist. mich am Lchrmir -äu und Ciücte. — Trimm mi mich an deine Brus! en zu spielen und sühn indem du eine älaM e|t, um mich am Stoen i iortnjerfc, dann zwing tdi weih besser als du, ich nicht zu allen Hajo all und vergnügungs- ;U bin ich noch zu jung. 5 - Loh mich nic deine xn sehen, denn ich habe mir selbst.,-Sei NB nc lann ia cm 3* u mdji icdcn Tag meine U Arzt schl-kem mnn ifl5 Licht in meine Augen ui den Sdjla!. --m-d-mdK»-' ; njctüie oei ■öÖneit im ,^-chöngc alte Tcl walle Iw"' Todes-Anzeige. Statt besonderer Anzeige. Heute vormittag 8 Uhr verschied sanft mein innigstgeliebter Gatte, unser guter Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Johann Kasp. Häuser nach langem, mit grosser Geduld getragenem Leiden im 62. Lebensjahr. Die tieitrauernden üinterbüebenen. VerdinMig von Wlisskckitnngsnrbeittii. Für die Wnsserverforgungsanlage der Gemeinde Siechen- Hansen tm Kreise Schotten sollen die nachstehenden Arbeiten und Lieferungen durch schriftliches Angebot vergeben werden. Q o T I Quellsassung und Sammelkammer, *"05 1 \ Hochbehälter von 40 cbm Nuhinhalt, (Röhrengräben ca. 2000 m, Rohrlieferungen und Verlegungsarbeiten (werden nicht getrennt vergeben). Pläne und Bedingungen können bei der unterzeichneten Behörde ein- gesehen werden, Ängebotsvordruckc sind gegen ganz freie Einsendung (nicht in Briefmarken) von 2.00 Mk. für jedes Los nur von uns zu beziehen. Angebote sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, aus der Losnummer und Unternehmer zu er- sehen ist, bis spätestens Samstag den 17. Juli 1909, vormittags 10*/2 Uhr, auf unserem Bureau: Frankfurter Straße 29, Zimmer Nr. 4 einzureichen, wo die Eröffnung der Angebote in Gegenwart etwa erschienener Bieter stattfindel. Freie Auswahl bleibt ausdrücklich Vorbehalten. Es können nur "Angebote auf Vordrucken ohne Texl- ändcrnng 11. Zusätze Berücksichtigung finden. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 1. Juli 1909. (zh/j Großh. Kulturiuspektron. H. S t e i n b a ch. . 125 v------ bis ’KÄ”- zea« lllli, bl5 Uhr. 117-8o . Lahmeyer. • ' 124,90 , Schuckert- • • 192.00 ler Bergwerk « • j78.oo neben Bergwerk ' g.Amenk. Pa>ett> 190,00 ■T Bergwerk • • ' 103,30 itte- ■ • • : : 90.00 {^EiseD-iadoetrifl 1?1jo , Handelsgek. • ' 131.OO ädter Ban« « ' j4L7ü >e Bank - ■ ' 140.0 Asiat- Bank . ' 185.10 ^.Kommandit « ' 132.30 er Bank • * * , 200-lJ , 116.» „ „ 0 = 500.— „ Nr. 22. Die Rückzahlung dieser Schuldverschreibungen geschieht 1. Oktober 1909 zum Nennwerte gegen Einlieferung der- LSäeinhäuser Neuen Baue u. Seliersweg. T^,i-d srischc ErShttr-Bsivle 3310] Schott'ö Weinstube. ®9Zcnc la. Taschen ubrfed.ein, 1 M. Reinig.ein Taich. Uhr 1.50 M. Ia. Brillenglas 50 Big. Io4.^ bcl eMody4 MääsjpP Walltorstrastc IS aer Ä-;; ytj« Dies zeigen an Elisabeth Pfannenstiel geb. Behlendorff. Wilhelm Pfannenstiel atud. med. Kiel, den 3. Juli 1909. Die Tran er fei er findet am Dienstag den 6. Juli, vormittags 9 Uhr, in der Aula der kgl. Universität, die Einäscherung nachmittags 4'/, Uhr im Krematorium zu Hamburg-Ohlsdorf statt. C6/, II. Haas III Bleichstr. 8, Hinterhaus, Telewn 692 der BcstattungSgenosscnschaft - der freien Lchrcinervcreiniaung Gictzcu WWW 1 ' : < ' 1 < srr r«' verbunden mit dem Verkauf l> ! Rüiitvjoch den 7. Juii M m ■ i und RegimenlSkomiuanbeut. Vanbflcncbt*rat Wcucnbanen, ftir ■ ■ uorucber. Geb. Schulrat Dr. Rausch, .sliicbetworfteber. .’.cufli f J rHiebcLsltnhenDorucber. 'Broicfior D. Scbian. Jiarrtr D. «sdni Nur Lute Qualität. Nur Luts Qualität 19S5 I Itvart off er. F* hu die f SimerÄ 3 Pfund 40 Pfg. Neue Vollheringe Neue Matjes Neue holl. Vollheringe Neue Zwiebeln Gutes Salatöi per Liter Salzgurken stück Preiselbeeren per Pfund 4 Otto Rathschla^ Wäschegeschäft. Salal-Mlelo 3 Pfund 35 Pfg. 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Herrn Ehallier oder Ferber'sche Univ.-Buchhandlung zu lösen, da der Andrang im Walde möglicherweise sehr groß wird und auch die Zahl der Sitzplatze naturgemäß beschränkt ist. Preise der Plätze im Vorverkauf: Sitzplatz 1.50 Mt., Stehplatz 1 Mt., Studentenkarten (nur im Vorverkauf): Sitzplatz 1 Mk., Stehplatz 50 Pfg. Beginn deS Vorvcrkausö für die beiden letzten Anffübruugen am Dienstag den 6. Juli vormittags. Tcxthcftc sind an der Kasse und bei den Vorverkaufsstellen zum Preis von 30 Pfg. zu haben. ®ci unsicherer Witterung wird die Aufführung verschoben «.Näheres durch Ansbang an der GcichättSsiellc des Gießener Anzeigers bekannt gegeben. D°U Die Ansführendev. I. d. 91.: Dr. Bern deck. lkkss sagt der Arzt? In Enaelhardt’s uhasalla-Normalstiefel ■- keine Fussleiden! Vorrätig in Boxcalf n. Chevreaux für Damen, Herren, Mädchen und Kinder. KS Willi. Itert Inh. Carl Herbert 2 Marktplatz 2 w Silier »aere SU^«MS Pro fcBNorDr. Gran r wnhl’e Pulver. Toie Mk. 1J0. 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