Oerker Die heutige Nummer umfatzt 10 Seiten. unb Truppen vor ihrem neuen Chef, die Matrosen folgen, dann trie Zivilbeamten, die städtischen Körperschaften und schließlich die politischen und gelverblichen Korporationen. Tie Parade nimmt ben ganzen Nachmittag in Anspruch, zum ersten Male waren auch seit langer Zeit wieder die Südstaaten in der Parade vertreten, die seit der Wahl Clevelands sich fern gehalten hatten. Am Abend fand dann der große Einweihungsball statt. Er wurde in dem Pensionsgebäude abgehalten, da das Weiße Haus trotz der von Roosevelt vorgenommenen Vergrößerungen die Zahl der Gäste nicht fassen kann. Ck. — Der Konflikt an der Berliner Universität. Tie Berufung des Professors M a h l i n g zum ordentlichen Professor der praktiscl>en Theologie als Nachfolger Kleinerts ist gegen Den Vo rschlag der Fakultät erfolgt. Tiefe hat sich deshalb gegen die Berufung Mahlings verwahrt und beabsiMigt, weitere Schritte bei der -Staatsregierung zu unternehmen. Wie es heißt, richtet sich die Abneigung gegen Mahling nid# fo sehr gegen seinen positiven kirchlichen Standpunkt, als vielmehr gegen seine mangelnde wissenschaftliche Qualifikation. Kleine» Feuilleton. — Tafts Einführung in sein neues Amt. Gestern lrurde William Taft festlich in seine neue Würde eingesetzt und ganz Washington war in fieberhafter Tätigkeit, um den großen Tag mit prunkvoller Feierlichkeit zu begehen. Noch vor wenigen Jahren war die Amtseinführung eines neues Präsidenten eine einfache unauffällige Förmlichkeit, aber mit der neuen Aera sind auch die Seiten vorbei, in denen der neue Präsident sein Pferd satteln ließ, zum Kapitol ritt, das Pferd an einem Zaune fesb- band, schnell den Eid ablegte und dann sofort nach bent Weißen Hause zurückritt, um seine Arbeiten sortzusetzen. Die Amerikaner haben inzwischen ihr Talent zu großen Paraden und ihre Vorliebe für Blasotck>efter entdeckt und aus dem PrLsidentschafts- antritt ist eine „Big Show" geworden, zu der aus allen Teilen der Union die Sckwulustigen zu Tausenden herbeiströmen. Das Volk hat den Präsidenten gewählt, das Volk hat die Kosten und es will dafür auch ettvaS sehen. Die Eisenbahnen gewähren 'Breiternuäfcigungen, die Hotelbesitzer in Washington erzielen drei- fad>e Einnahmen, die Restaurants sind überfüllt und alle sind zufrieden. Ter Zudrang nach Washington übertrcks diesmal sogar den bei dem Präsidentschaftsantritt Roosevelts. Daneben rüsteten ließ die großen politisdien Klubs und die Korporationen zur feierlichen Parade, in der Pennsylvania-Avenue herschte fieberhafte Tätigkeit, venezianische Nlasten, Guirlandenketten und große bunte Triumphbogen wurden errichtet und an eirrzelnen £>äufcm sah man aud; bte Aufforderungen geschaftskluger Hausbesitzer, die besonders gut gelegene Fenster zu 100 Dollar ober wenn möglich noch teurer vermietete,r. Täe Einführung des Präsidenten fand am Vormittage statt. In der Staatskarosse hat Roosevelt mit seinem Nachfolger die Fahrt vom Weißen Hause ,um Kapitol zurückgelegt, wo das Parlament bereits versammelt ivar. Punkt Zwölf betrat der neue Präsident eine eigens gebaute Blatiform an der Osrseite des Kapitols und Jncr nahm der Oberrichter der Vereinigten Staaten dem neuen Staatsober Haupte i>en Cid ab. Ter Oberrichter ist ein sehr kleiner schmächtiger Mann, bcfi'en Gestalt neben der 300-pfüudigen Riesenfigur Tafts mntberiid> erschien. Lange weiße Lacken schmücken das Haupt des Ridtter-s und geben ihm trotz seiner Meinheit ein ehrwürdiges Aussehen. Unmittelbar nach der Eidesleistung hielt der neue Präsident seine erste Amtsrebe an das vor dem Kapitol versammelte Volk. Auf der Plattform befanden sich neben dem Oberrichter amb dem neuen Präsidenten, die Angehörigen Tafts, Icoosevelt mit seiner Familie, die höheren Staatsbeamten und die Botschafter int> Gesandten der fremden Mächte. Dann erfolgte die Rückfahrt zum Weißen Hause. Taft wird feinen Ehrentag wohl kaum als reinen Freuden tag empfinden, denn das Festprogramm läßt ikm nicht Zeit zur Ruhe. Im Weißen Hause wird schnell ein kleines Frühstück serviert: dabei haben sich bei früheren Prä- fibentemnedMcln nicht selten allerlei kleine chmische Zwischenfälle ergeben, da der neue Präsident in der Regel 'die Sp^seüimmrr fällig leer vorfindet. Nack) dem Frühstück tritt der neue Präfident tvr das Weiße Haus und nun beginnt die große Parade, der Stolz der 2üroeritaner. In endlosem Zuge defilieren hier die deren Erfüllung große Ausgaben mit sich bringen muß. Es gibt ferner unbedingt notwendige Ausgaben, falls unser Land seine Stellung unter den Nationen der Erde behaupten will. Wir sollten eine Armee besitzen, die so organisiert ist, daß sie im J-alle der Not gemeinsam mit der nationalen Miliz zu einer Streitmacht sich, erweitern kann, die genügt, um jeder wahrsdieinlichcn Invasion von auswärts Widerstand zu leisten, um auch ein ansehn- lich.s Expeditionskorps zu liefern, das, wenn notwendig, unsere traditionelle amerlauifdte Politik aufrecht erhalten soll, die den Nanren des Präsidenten Monroe trägt. Unsere Befestigungen sind jetzt nur in einem teilweise vollständigen Zu stand und ihre Besatzungen sind nicht genügend. Tie Entfernung unserer Küsten von Europa unb Asien vermindern natürlich die NoNvendigkeit, ein großes Heer unter Waffen zu hatten, entheben uns aber nicht von dem Gebot der Vorsicht, den Kern eines Heeres zu besitzen, aus dem rafd) angemessene Streitkräfte l^er vorwachsen können. Was vom Heere gesagt wurde, gilt in noch höherem Maße von der Flotte. Eine modern c F l o 11 e kann nicht ü be rNacht geschaffen werden. Mein ousgezeidmeter Vorgänger hat in vielen Reden und Botschaften m.t überzeugender Sprache die Notivendigkeil auseinandergesetzt, eine starke Flotte zu erhalten, die zur Länge unserer Küste, den Mitteln der Regierung unb dem Außenhandel unserer Nation in richtigem Verhältnis iteht. Eine starke Flotte ist der beste Bewahret unseres Friedens mit den anderen Nationen unb das beste Mittel, unsere Rechte, der Verteidigung unserer Interessen uilb der Geltend- madjung unseres Einflusses auf die internationalen Angelegenheiten Ächtung zu verschossen. Unsere internationalePolitiksoll immer dem Frieden Dienen. Wir werden in jeden Krieg ziehen mit dem Bewußtsein der schrecklichen Folgen, die ein Krieg, mag er erfolgreich sein oder nidjt, auf sich zieht und wir werden, um einen Appell an die Waffen zu vermeiden, jede Anstrengung machen, die fidjimitber nationalen Ehre und den höchsten nationalen Interessen vereinbaren läßt. Wir sind für das Haager Tribunal und für die SchiedsgerichtSvertrage, aber wir wären törichte Idealisten, wenn wir nidjt anerkennen würden, daß gegenüber einer Welt in Waffen auch wir in einer ähnlichen Lage fein müssen, um andere Nationen zu verhindern, aus unserer Unfähigkeit Vorteile zu ziehen unb daß wir in der Lage sein müssen, unsere Rechte mit starker Hand geltend zu machen. Was die Zulassung asiatischer Einwanderer, die fid) mit unserer Bevölkerung nidjt vermisd>en können, betrifft, ist diese Frage notwendige Gegenstand von Verbots- ktauseln in unseren Verträgen und Gesetzen gewesen, oder einer administrativen Regelung auf Grund bipfomatifdjer Unterhandlungen unterworfen werden. Wir müssen jede Vorsichtsmaßregel treffen, um Ausbrüche des Rasfenlursses unseres Volkes zu verhindern, oder wenn dies nicht möglich ist, sie zu bestrafen. Eine der Reformen, welche die kommende Negierungsperiodc durchführen soll, ist die A e n d e r u n g unserer Geld- und Bankgesetze, um den verfügbaren Umlau ssmitteln eine größere Elastizität zu verlechen und zu verhindern, daß gesetzliche Bcschrönk- unaen eine finanzielle Panik noch erhöhen. Der neue Kongreß sollte auch schleunigst das Versprechen der republikanischen Platt- form ein lösen und ein g eignetet Postsparkassengesetz sdwf- fen. Das wird weder unklug, noch eine übertriebene Fürsorge der Regierung sein. Ter niedrige Zinsfuß wird den bestehenden Banken die Kunden nicht entziehen. Auf die NoNvendigkeit der Errichtung direkter Dampferlinien zwischen Nord- und Südamerika hat fdjon mein Vorgänger die Aufmerksamkeit des Kongresses gelenkt. Eine besondere Bedeutung für den Handel Livischen dem östlichen und westlichen Teile unseres Landes wird der P a n a m a ka n a l besitzen. Tie Kanalarbeiten machen höchst- befriedigende Fortschritte. Der Van fdjrcitet unter der Leitung Colonel Goethals und der ihm beigegebenen Militäringenieure vorwärts und wird sicherlich zu Beginn der nächsten VerwalttingS- Periode vollendet fein, ober noch früher. Ich will gern hinzufügen, daß ich alle meine Energie verwenden werde, um dieses Werk gemäß den angenommenen Plänen fortzuführen. In seinen weiteren Ausführungen besprach Taft die Lage auf den Philippinen und die Negerfrage, wobei er betonte, daß er persönlich nicht das leiseste Rassenvorurteil Fenne. Schließlid) beleuchtete der Präsident die Arbeiterfrage, und erinnerte an das vom Kongreß angenommene Gesetz, das die Haftpflicht von zwischenstaatlid;en Unternehmungen ausfpricht für Unfälle, die ihre Angestellten im Betriebe erleiden. Soweit ich di s vermag, sagte Taft, wird die Gesetzgebung auf diesem Wege weiter fdireiten. Iirdem ich, so schloß Taft, eine Uebersicht der Fragen abgegeben habe, die wahrscheinlich während meiner Amtszeit Vorkommen werden, erbitte ich die Sympathie und Unterstützung meiner Mitbürger und rufe die Hilfe des Allmächtigen zur Erfüllung meiner verantwortungsvollen Pflicht an. Das Zinanzkompromitz. In der Donnersragssitzung der Finanzkommission ist das Kompromiß nun also fertig geworden. Es gründet sich auf einen neuen Antrag v. Gamp, ben als Geburtshelfer auch Dr. Arendt unterschrieben hat und hat folgenden Wortlaut: § 1. Die Bundesstaaten haben nach Maßgabe dieses Gesetzes an das Reich eine Abgabe zu entrichten, die von dem Besitze erhoben wird (Besitzsteuer) und in den vom Bundesräte zu bestimmenden Fristen abzuführen ist. § 2. Ter Gesamtbetrag der zu entrichtenden Abgabe wird alljährlich durch den Reichshaushaltselat bestimmt; er darf bis jum 1. April 1914 die Summe von 100 Mill. Mark nicht überschreiten. Zu dem bezeichneten Zeitpunkt und weiter von fünf zu fünf Jahren kann der Höchstbetrag erhöbt werden, jedoch um nicht mehr als fünf vom Hundert des für den vorhergehenden Zeitraum bestimmten Höchstbetrags. Für eine Aenderung dieser Bestimmungen gilt die Vorschrift des Artikels 78 Abs. 1 der Reichsverfassung. § 3. Der von den einzelnen Bundesstaaten zu entrichtende Betrag ist auf Grund der Ergebnisse der Veranlagung zu Einkommen-, Vermögens- und sonstigen Besitz- fteuern vom Bundesrate nach einheitlichen Grundsätzen sest- zustellen. Die Unterlagen hierfür sind von den Bundes- flaaten nach näherer Anordnung des Bundesrats zu beschaffen. Alle fünf Jahre findet eine neue Feststellung statt. ß 4. Sie auf die einzelnen Bundesstaaten entfallenden Beträge dürfen nur durch allgemeine Steuern auf Einkommen, Vermögen ober Erbschaften aufgebracht werden. In den Staaten, in denen weder eine allgemeine Einkommensteuer noch eine allgemeine Vermögenssteuer besteht, sind als Vermögenssteuer auch Ertragssteuern von Grund- und Gebäudebesrtz, sowie vom Kapital anzusehen, sofern sie in Verbindung miteinander erhoben werden. Einkommen bis zu 3000 Mark, sowie solche Vermögen, die nach Abzug der Schulden den Betrag von 20 000 Mark nicht erreichen, sind von der Steuer freizulassen. Die Besteuerung der Erbschaften darf nur nach Maßgabe der §S 59, 60 des Erbschaftssteueraesetzes vom 3. Juni 1906 erfolgen. § 5. Soweit die Beiträge nicht durch neue Steuern der im § 4 bezeichneten Art erhoben werden, sind sie durch Zuschläge zu bestehenden Steuern dieser Art aufzubringen. Hntrittsrebe Hafts. Der neue PEident der Vereinigten Staaten von Nordamerika hat gestern sein Amt angetreten. In seiner Antrittsrede als Präsident der Vereinigten Staaten führte Taft unter anderem aus: Ausgabe der Antrittsrede ist es, die hauptsächlichsten Umrisse derjenigen Politik zu geben, vvn der die neue Regierung geleitet sein wird. Ich habe die Ehre gehabt, einer der Ratgeber meines ausgeezichneten Vorgängers gewesen zu sein und habe als solcher für die von ihm eingeleiteten Reformen aewirkt und ich würde mir selbst, meinen Versprechungen und den in der Plattform von meiner Partei angegebenen Erklärungen, auf Grund deren ich gewählt wurde, untreu fein, wenn ich die Aufrechterhaltung Und die Durchführung jener Reformen nicht für das bedeutendste Merkmal meiner Verwaltung halten wurde. Tiefe Reformen waren darauf gerichtet, die Zügellosigkeit und den Mißbrauch der Macht seitens der großen Kapitals- associationen auf dem Gebiete der Eisenbahnen, der Industrie und des zwischenstaatlichen Handels zu unterdrücken. Tie Maßnahmen meines Vorgängers, die auch von der Gesetzgebung gutgeheißen wurden, haben jenem verderblichen, das Volk beunruhigenden Verfahren Halt geboten nnb in den betreffenden gefchäftlichen Kreisen eine größere Beachtung des bestehenden Gesetzes bewirkt. Um aber die Reformen dauernd zu gestalten und um gleichzeitig diejenigen, welche anständige und fortschrittlidie GesckiäftsmelHoden anwenden, nicht zu beunruhigen, ist ein weiteres gesetzgeberisches und exekutives Vorgehen nötig, fo die Erleichterung der Eisenbahnen hinsichtlich gewisser durch ine Antitrustgesetzc geschossenen Beschränkungen. Anderseits soll eine gehörige bundes- ftaatlidfc lieberwachung verhindern, daß eine übermäßige Ausgabe von Bonds und Aktien von selten foldjcr Gesellschaften erfolge, toeLdie die am zwischenstaatlichen Handel beteiligten Eisenbahnen besitzen unb betreiben. Ich hvsfe, in der ersten ordentlichen Session dcs bevorstehenden 'Kongresses im nädtften Dezember bestimmte Vorschläge madjen zu können, die sich auf die nötigen Aenderungen der den Antitrust- und zwischenstaatlichen Handel betreffenden Gesetzgebung beziehen werden. Eine Angelegenheit vvn höchst dringlicher Sebeutung ist die Revis io n des Zolltarifs. Gemäs; den in meiner Plattform abgegebenen Erklärungen werde ich den Kongreß zu einer außerordentlichen Session auf den 15. März einberufen, um die Revision des Tingleytarifs zu beraten. Die Zölle sollten so beschaffen sein, daß sie ieglidier Arbeit, sei es aus bent Felde, in Bergwerken oder in der Fabrik, ben Tarisschutz gewähren, der dem Unterschiede zwischen den Erzeug- gungskosten dos Auslandes und denjenigen des Inlandes gleichkommt. Es soll aber auch Dorsroge getroffen sein, dqfür, daß ein höherer ober Marimattarif gegen jene Länder in Anwendung ßommen soll, deren Handelspolitik nnS gegenüber aereckster Weise eine solche Unterscheidung erfordert. Um die erforderliche Be- fchleunigun^ bezuglidz der Tarifrevision zu sichern, wäre es ratsam, m der außevordentlid-en Seifivn kein anderes Lesetzgeberisd)cs Werk in Angriff zu nehmen. Da infolge der gesd^ästlichen Depression die Ausgaben für das laufende Fiskaljahr um 100 Millionen Dollars größer fein werden als die Einnahmen, muß bei Feststellung der Tarifsätze an die Sid>crung einer hinreichenden Einnahmequelle gedacht werden. Sollten die Einfuhrzölle nidst genügen, müßten neue Steuern angenommen werden und td) empfehle eine abgeftufte Erbschaftssteuer, die eine im Prinzip gerechte, sicher und leicht zu erhebende Steuer ist. Die Sd)affung vvn Gesetzen, welche die Erhaltung unserer Hilfsquellen sidiern sollen, besorchers die Schonung und Wiederaufforstung unserer Wälder und eine weitere Verbesserung unserer Wasserstraßen, sind Aufgaben der Regierung, ort des Seebezirkes int schweizerischen Kanton St. Gallen, bildete in den letzten Tagen den Versammlungsort des AufsichlsrateÄ dcs polnisd>en Nationalschatzes. Die Rappersivyler Schloßruine, hod> oben auf dem Berge gelegen, beherbergt seit der mißglückten W) In liehen Revolution von 1863 die „nationalen Heiligtums der Polen. Hier wurde das Herz des polnischen 9ralionalhckd«rtz Kvsciuszko in einer silbernen Urne in einer Wandnisdst- bei- gesetzt, hier werden die Siegestrophäen aus den blutigen Gefechten der polnischen Revolutionäre mit Rußland und Preußen aufbewohrt. Jetzt hat eine unter dem Vorsitz des Obersten Mil- konski tagende Sitzung des Auffichtsrates beschlossen, den polnischen National schätz aufzulösen. In Wirklick>keit wird wohl aber der Schatz als eine streng geheime Institution weiter bestehen bietben, nur die Leitung dürfte in andere Hände übergehen. Das Vermögen des Schatzes betrug noch bis vor 5 Jahren eine viertel Million Franks, ist aber durch die Beträge, die zur Unterstützung der revolutionären Bestrebungen in Russisd)-Polen gezahlt wurden, bis auf wenige Zchn taufen de zusammengeschmolzen. Auch madfl man in nationalpolnischen Kreisen dem Aufiichlsrat den Voiwurf, daß ein beträchtlicher Teil der Kapitalien durch Ankauf bulgarischer Eisenbahnaktien entwertet worden sei. Nach bete zahlreidien Prozessen in Deutschland hat auch die Schweizerische Bundesregierung die Auflösungdes Schatzes gefordert, weil „der gemeingefährliche Charakter dieser Institution das fteundschaftliche Verhältnis der Sd>weiz zu anderen euwpäischen Staaten be- drvhe"., Ter Rest dieses ciaenartigen polnisd^n Kriegssd-atzes dürfte in die Hände einet anderen öoütifdjen Organisation über» gelten unb in einer ausländisck;en Bank unter einer Deckadresse nicbergelcgt werden. Jedenfalls geht aber aus dem Beschluß ves Aussichtsrates hervor, daß Oberst Milkowski, der sich in der letzten Revolution durch Bildung polnischer Freiwilligensd>aren m der Türkei besonders ausgezeickmet hatte, seine Rotte als Chef der t»lnischen geheimen Nationalregierung ausgespielt bat — Errichtung eines türkischen Frauengymna- siums. Ueber St. Petersburg kommt die Meldung, daß die türkische Regierung die alsbaldige Erridftung eines höheren natio- nalen Erziehungsmstitutes für junge Mädchen besserer Stände ^scl'Ms,enhat. Die Amlalt, teren Lehrplan ungefähr demjenigen dcs deulsd»en humanistischen Gvmnaliums entsprechen soll nwrb in Fundukli bei Konstantinopel ihre Stätte finden. Das Haupt- verdienst für £>te Verwi.rtti.chung des Planes gebührt dem Vräsb- denten des türkischen Parlaments Achmed Priza Bey N Sdpvester eine ber ge ehrtcsten Frauen der modernen Türkei ist. Grund und Boden, wwie die erforderlichen Baulichkeiten hat Sultan Abdul Hannd gescheukwerse zur Verfügung gestellt. girrt7PHVjn«GFbrr°Antr au6 Sunft und Wissenschaft. r ode . Kekulö von S tra dow i h, der hervor- lagenbe Ai^chaoloqe der Berliner Universität, roirb am d. d. M. Ll.e 0 z I fl_ c a b r e all. Er ist em Verwandter des berübniie» Cbeinifer§ und L arm hab ter von (Geburt. — Ter Streit um ote Jt e i m s t r. g » b 11 b e r ist nun entidneben. Prozessor Angelo •30111 dal das bedungene Honorar erhalten und sich mit dem Bor- ichiage eniuernanocn erklärt, die Bilder nicht im großen Sitzuuas- jaal, jonöern tn einem anderen Raume autzuhangen. das Format seiner Erzeugnisse änderte. Außerdem erhöhte er den Preis der Hefte um ein geringes. Die Vertriebsstellen, nxcldx mit dem Verkauf der Sensatiousheste die vvrzilglichsten Geschäfte gemacht hatten, erklärten sich nun zufriedengestellt und verkaufen unter künstlerisck>em Titelbild und neuem Format dieselbe Literatur weiter, gegen die der Kampf, wie man sieht, so erfolgreich geführt worden ist. Tie Goethefestspiele in Düsseldorf. Die Stadt- vewrdneten von Düsseldorf erhöhten den städtisd)en Beittag zu den Goethesestspielen aus Antrag des rheinisd>en Goethevereins von 3000 aus 7500 Mark und übernahmen die Kosten für die bereits erfolgten Ausd>afsungen dcs Vereins für die Festspiele dcs Jahres 1909. — Im Münchener Künstlertheater beginnen die Festspiele des Deutschen Theaters zu Berlin unter der Leitung von Max Reinhardt am 18. Juni. Im diesjährigen Spielplan sind in Aussidst genommen: „Hamlet" (18. Juni), „Ein Sommernachtsttaum" (19. Juni), „Braut von Messina" (21. Juni), „Was ihr wollt" (23. Juni), „Kausmann von Venedig" (25. Juni), ,^yjistcata" vvn Aristophanes (2b. Juni), „Räuber" (2. Juli), ,",Iudiih" (5. Juli). — Tie Auslösung des polnischen Nationalschatzes. Tas attehrwä-rdige Schloß in Rapperswyl, bqn HauptErstes Blatt 159.Jahrgang Freitag 5. März 1909 ZZT X A S* A. 44 A <4 AA ▲aIaaaa SB 6k6enerSamllltnblätter; M y ■■ Abyole- u. iiveunahoödientl.KreiS. ■ ■ fl > MX M W ■ ■ M W Ä MM W W ▼ M M ■ f Q MM monatlich 6ö Pi.: durch blaUfürden«eelr«ithea M MM. M M W Z/3. ELr M M WLr W dtePostMk.S.-oiettel- (TtenstagundFreiiaq); M M M W W, M Dr M W jT W M W W W M W jährl. ausschU Bestellg. für di>e Äebaktimi US, - va«troo vt Irrt» General-Anzeiger für Oberhessen MM bis °°nnÄ>A's"uh" Rotaflonsürn» uni Verlag b« vrShcschen Unlo^vuch. and Steindnlckerel R. ränge. Redattion, Expedition und Druderet: Schulftratze 7. — Verkleidete Schundliteratur. Wie der Kampf gegen die Sdiundliteratur in Wirklidsteik geführt wird, beweist das Vorgehen einer Berliner Verlagsvudchandlung, welche diesen Genre speziell Pflegt. Als die Beweaung gegen die blutrünstigen Erzeugnisse gewisser amerlkanischer 9111 toten vor einiger Zeit ein» setzten, als speziell daraus hingewiesen wurde, daß Sdmle Ettern daraus hinwirken sollten, daß die Jugend vor dem Ankauf -er berülpnten zwanzig und zehn Vfennig-Heste mit den bewußten schreienden Titelbildern gewarnt werden müsse, ent» sckfloß sick) besagter Verlag, dem Zuge der Zeit und dem Ruse der Mora! aus die Weise zu folgen, indem er die Titelbilder und Cle jeden Mofa vllttOi denn ez lchiidlich n Saffee. wirklicher ^ettungg. ■ ■M, Torritynber. « d>« fn 1. 3uh"^ fmb untre Senuhun. «Kh. iHOPfg: ptg. \ inen 80, 90 Pfg. iUMltz Kartolfeli l2Ptg leringe 8- tos sswein S5 Pig- n 75 Pig. okolade . pr. Eid. 7$ Pff läösef. •f itfi^ u»l* und dk/ Vgen'»"'^ ,bungöee rbrot der Kinder. ngul'! I r. Oetker'i Backpulver. 'Dvr Bundesstaaten. in denen Lande sgesetze. die eine loldie Negekung sicherskellen, nicht rechtzeitig erlassen werden, bestimmt der Bundesrat, daß und m welcher tiei e Zuschläge Den bestehenden erhoben werden müssen 8 Ü. Bon den Beschlüssen des Bundesrats •§§ 3, 5- rft dem Reichstag alsvald 'riltcilunfl zu machen. 8 7. Dieses flfefefc tritt mit dem Tage feiner Berkündung in Kraft, mit der Maßgabe. Dan die Erhebung der Besitzsteuer spätestens vom 1. April 1911 ab erfolgt. Dieser Antrag ist am Donnerstag, wie in einem Ten der gestrigen Auslage deS .Meß. Anz." kurz gemeldet wurde, mit 1 5 Block stimmen gegen 13 andere ange -1 nommen worden Die Tcbotie, die der BeschlußfassungI voraufging, war nicht sonderlich belangreich, l^an redete vielfach um die Tinge herum und hütete sich gcfliiicntlidv sich endgültig zu binden. Zn diesem Sinne roar truef) die Erklärung des freisinnigen Vertreters gehalten, oer ausführte: „Nach Ablehnung der Nachlaßsteuer und der ReichSvermogenssleuer sehen mir den jetzt vorgcschlagenen Antrag als eine (Hrunblogc für weitere Verhandlungen an und erklären uns bereit, zu diesem Zweck den Antrag in der ersten Lesung der Kommission unter ausdrücklichem Vorbehalt unserer späteren Entschließungen vorläufig an»u- nehmen." Und der Sprecher der Nationalliberalen, Abg Dr. Weber, erklärte: „Nachdem ich bereits in den letzten Tagen wiederholt eingehend die durch den Antrag Nr. 69 berührten fragen behandelt habe, beschränke ich mich für heute darauf, sestzustellen, daß meine politischen Freunde unter gewissen Vorbehalten auf den Boden des Antrages Gamp treten, ihn also in erster Lesung annehmen. Was im übrigen die Bemerkung des Herrn Dr David betrifft, daß die liberalen Parteien unter ein vom Bund der Landwirte errichtetes kaudinisches Joch gingen, so bemerke ich dazu, daß, abgesehen von allem anderen, die nationalliberale Partei und ihre Fraktion im Reichs- tage ihre Beschlüsse selbständig und ohne sich einer Beeinflussung von dritter, zumal ihr fernstehender Seite zu unterwerfen, zu fassen pflegen." Wenn die Sozialdemokratie durch den Mund ihres Vertreters eine derartige Unterfchie- düng au-spreche, so sei ihm — Tr. Weber — d da bekanntlich Oie sozialdemokratische Fraktion in dieser Beziehung, d h. in der Nachgiebigkeit gegenüber Einflüssen sutzerlwlb des Hauses, das Menschenmögliche leiste Noch zurückhaltender als oie Parteien äußerten sich die Vertreter der verbündeten ^Regierungen Herr Sndow meinte: „er sei nicht in der Lage, Stellung zu dem Antrag zu nehmen, da ein Beschluß des Bun des rat s nicht vorliege. Der Bundesrat pflege aus guten (tirünben erst einen Beschluß des Reichstages abzuwarten. Tic De- denken, die gegen den früheren Antrag Camp bestand feien auch jetzt nicht beseitigt. Es solle eine erste Hnpoih k für 100 Millionen eingetragen werden: „Ich sehe aber darin den Willen und die Absicht, einen erheblichen Betrag an direkten Steuern vorläufig festzustellen, um weiter zu kommen. Tcm Bundesrate muß seine Stellungnahme bor behalten bleiben." Und noch um einen Ton kühler der Vertreter Bayerns: „Ich mochte namen-: meiner Negierung und derjenigen Bundesstaaten, welche gestern Erklärungen abgegeben haben, sowie nach meiner Kenntnis auch anderer Bundesstaaten — folgende Erklü runfl abgegeben: Da der neue Antrag Gamp Arendt erst heute zur Verteilung gejangt ist, so war es uns unmöglich. Instruktionen von uuieren Regierungen dazu zu erholen Wir müssen deshalb unseren Negierungen alle.' Vorbehalten und schließen uns der errläriing des Herrn ReichSschatzsekretärt - - insbesondere auch den gegen den Antrag geäußerten Bedenken — an, die Sie auch aus unfern gestrigen Darlegungen bereits kennen." Soweit der Wang der Tinge in der TonnerStagssitzung der Finanzkommissioil. Aus ihnen wird klar, daß das so gefundene .iwtnproiniß nur einen sehr bedingten Wert hat Man l)at sich über eine Formel geeinigt, bie weitere Der Handlungen ermöglicht. Tie endgültige Regelung wird schwerlich so auSseheii dürfen._______________________________ 21 u» Statt unt Cant. Gießen, b. März 1909. Aus der Sitzung der Stadtverordneten. Mit der erneuten Einführung des vor wenigen Wochen wiedergewahlten Beigeordneten Heyligenstaedt begann bic gestrige Sitzung unserer Stadtverordneten, die eine recht reich- haltige Tagesordnung auswieS. Trotzdem die Väter der Stadt diesmal ihre Ausgaben recht ernst nahmen und selbst übri kleinere Gegenstände größere Debatten entstanden, stoß bie Arbeit munter fort und eS konnten außer den 27 Positionen der .unheimlichen" noch ein großer Teil der geheimen Sitzung und einige nicht auf der Tagesordnung stehende eilige Gegen- stände erledigt werden. Den breitesten Raum in den Verhandlungen nahm die Univeisitat in Anspruch. Man untei- hielt sich über eine bessere Herrichtung deü Platzes vor bei Aula, das von der unbekannten Spenderin eines braunen Lappen- gewünschte Denkmal des Stifters unterer hohen Schule, die Bestände der Bibliothek auf staatswiffenschaltlichem Gebiete u. a. in. Ein kleine«, aber recht lehrreiche« Beispiel von der vielen unnöUgen Arbeit, die sich unsere Behörden aus Grund gesetzlicher Bestimmungen macheu müssen, bildete ein D'SpenSgesuch für einen außeihalb des Bebauungsplanes zu errichtenden Hühnerstall, der 95 Mk. kosten soll und Bau- Polizeibehörde, Baukommission, 2tadtverordneten-Versa,nmlung, KreiSamt und Ministerium befd)äittgen wird. Für jede diese, Behörden bringt dieses .Bauwerk' außer deS ZeitauswandS einen großen Aiifwand an Schreibmaterialien und Akten- nummern, und wenn die Sache nicht üderal glatt erledigt wird, kann die Steuerzahler die Genehniigung des .Baue»' teurer zu stehen kommen, als den .Bauherin' der ganze stolze Neubau. Erfreulicher als dieser Einblick in de» Formalismus unserer veralteten Bauordnung ist der Ausblick in das neue EtalSjahr. Troy de« wutschasilichcn Niedergange« und der überall sich bemerkbar machenden schlechten Finanzlage schließt der Voranschlag für 1909 ohne diener« erdöhung ab. Tiefe« günstige Resultat ist vor allem de, günstigen Entwickelung de« städtischen EtektrizitätSweikeS gu verdanken, und angcuchis diete« guten Resultate« kann .non nur wünschen, daß ließen immer mehr zur L'chtstadt iverben möge — .mehr Licht' = .weniger Steuern'. * TageSkalender «Heater Opil. -Lagne, zu b.vjenyeiin b:- evaug. Pjarrstelle eu WüUstem übahagen. — Lehrerpersonalien. Ernannt wurde der provisorische Lehrer an der Präparandenanstalt zu L'ch^ Alben Schmidt zum Lehrer an dieser Anstalt untre Betonung tn Mr Äategone der Volksichirllehrer. — Erledigt und: b,e mit emern eoang. Lehrer zu besetzende Lehreniellc an der itzemeinbeichute zu Bermer«He,nu Mit der stelle ist CrgoniflenbienH verbunden; emc mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeinbeschule zu ^Gundheim; eme nut einem eoang. Lehrer zu besetzende Stelle an der Gemeindeschule zu Mettenheim. M>t der Stelle kann Lrganistendienst oerbunöen werden; eine mit einem eoang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gememdeschule zu Burg-Gemünden. •• Post perfonalnackrikhten Ernaimk sind: die Poü- sekretöre Brinkmann in Als feto und Hedr ich in Gi:ßen zu Lber-Postsekretüren. •* (feine turnerische goldene Jubelfeier. Wie wir schon früher mitteilten, feiert der jetzt über 100(»00 Mitglieder zählende mittelrheini'che TurnkreiS am 27. März fein fünfzigjähriges Bestehen durch eme Festseier in der Stadt- Halle zu Mainz, bei der die besten Turner der Vereine ihre Fertigkeit am Reck, Barren und Pferd zeigen sollen. Eie Kreisleitung hat nun angeregt, S sollten auS Anlaß dieses frohen Ereignisses die ÄieiSoereme eine den Umständen Rechnung tragende Feier veraiistalten. Dementsprechend haben auch die beiden hiesigen, zur deutschen Turnerichast gehörigen Vereine beschlossen, den GründungStag de« ältd'len deutschen TurnkreiseS seitlich zu begehen. Tcr Männerturnverein veranstaltet am SamStag, 27. März, einen großen Licht- bildervortrag über die Entwickelung der deutschen Turner- schast im allgemeinen und über daS letzte deutsche Turnsest in Frankfurt im besonderen, der dem Teil der Gießener Bürgerschaft, der zur Zeit der beulichen Turnerschaft noch sernsteht, Gelegenheit geben soll, sich Ausklärung über die wahren Ziele und Bestrebiingen zu verschaffen, die mit ihren 900000 Mitgliedern die größte vaterländische Drgoni- lalion ist, die Deutschland besitzt. Geplant ist der Vortrag in akademischer For>n, jedoch dergestalt, daß jedem Gelegenheit geboten ist, ihn zu besuchen. Einladungen an die Spitzen brr Behörden, an daS Regiment, die Universität und die Schulen, sowie an die vaterländisch gesinnten Vereine werden in Kürze oerianbt werben. Der Turnverein, der an der Gründung des Kreises hervonagendeu Anteil batte, wird bei der KreiSjeier in Mainz bind) eine stärkere Abordnung vertreten sein, weshalb er feine eigene Feier auf den dem GründungStage folgenden SamStag, 3. April, verlegt hat. Eie Feier deS Turnvereins sinbet in Form emeS Fest-KommerseS in der Turnhalle statt, zu der die Spitzen der Behörden, die Schulen und nahestehende Vereine Einladungen erhalten sollen. Die Feier soll einen vorwiegend turnerischen Charakter tragen. Eine Festrede wird der Veranlassung deS Feste« gedenken und neben der Geschichte deö Kreise« namentlich auch die lebhafte Anteilnahme des Gießener Turnvereins an der Gründung und Entwickelung des Kreises und ÖeS Tuingane« Hessen darlegen. Außerdem sind einige turnerische Aufführungen oorg. sehen, sowie vresang- und Musikoortrage eines Teils der hiesigen RegiuientSmusik. — Bei dem großen Interesse, das die Gießener Bürgerschaft deü» Turnwesen allezeit entgegen- gebracht hat, ist anzlinchmen, daß auch die KrclS-Judetieiern der beiden Gießener Turnvereine unter Beteiligung weiterer Kreise der Bürgerschaft in einer der Bedeutung des Festes würdigen Weise verlaufen weiden. •• Ortsgeiüerbeoecetn. Am Mittwoch abend hielt der hiesige OrtSgewerbeverein in, Gewerbehaus ferne 4. Gen era l o e rf am m l ug ab, die gut besucht war. Es entspann slä; eine sehr lebhafte Diskussion über da« ,5 u b • misfionSivesen', eme Frage, die schon sehr lange die Handwerkerkreise beschäftigt und die nicht eher zur Ruhe kommen wird, bis den Klagen, foioeit sic begründet sind, uachgegangen unb gründlich Abhilfe geschaffen wird. Die ’Dlcmungen über eme Reform im Submissionswesen gehen ja in den beteiligten Kreisen noch weit ou8cmanber. Solche Aussprachen, wie sie der Mittwoch Abend im Gewerbcverem brachte, haben aber den nicht zu unterschätzenben Erfolg, daß sie klärend wirken und die Wünsche und Vorschläge einhest- beitlicher gestalten helien. Erne öffentliche Versammliing im Gewerbe- und Bürgervercm, m welcher Herr Hanbweiks- karnmer-SynblkuS Engelbach über das gleiche Thema spricht, iviid in nächster Zrst allen Intcrcffenten Gelegenheit bieten, ihre Klagen unb Wünsche vorzubnimen. — Gießener Leseha 11e -Berein. Tie Mitglieber- oerfammlung Hal TienStaq, 2. März, im Hotel Schütz statt- qefunben. Ter Borsitzenbe berichtete über bie allgemeine unb bie sinanzielle Lage beL Vereins unb dec Anstalt, der 2d)rifi|Tibrer machte Mitteilungen über die Benutzung der Bibliothek unb bc« Lesezimmers. E« wurde festgestellt, daß die Lesehalle ihre Ausgaben auch im vergangenen Jahre er» 'üllt hat, trotzdem die Ungunst der anbei en Verhältnisse, vor allem die Raumnot, tortbeitehL Der Vvistand wurde durch Zuruf iviedergewählt unb ergänzt durch Prof. Dr. Belke unb Vehret Aldach. Dankbar gedachte der Verein der Unter« nützirng durch Stadt, Kreis und Sparkaffc, deß ungenannten Stifters, der das Lefezuumer mit Bildern schmückt, der Bi» hhothefannnen und der ihnen fieuvidig hilfreichen Tarnen, Ser Rechnungsprüfer. In freier Aussprache wurden fchließ- lief) Pläne und Hoffnungen erörtert. Vielleicht winkt uns Die neue B> Häufung näher al« je, vielleicht grhugt e« bald. Sie Wiikiamlelt der Lesehalle auf breiterer Grundlage zu lictgern. Em auSfühilicher Jahresbericht soll demnächst er« icheinen. " Preiskrönung. Bei dem Preisausschreiben der ,Deutschen Cängerivorte* für Dkänne,chöte hatte ter hiesige Geiauglehnr Geller unter 750 Beivcrbiiugen nut zwei Ks.»'posillouen schönen Erfolg. Tie eme ,2eben am Rdein' rourxe mit bem 5. Uirufe aulaejeutincL Die anbere ,S t ht ein Hofe! st rauch* w'rbe zum Ankauf empfohlen unb von der .Deutschen Gäng-msirte' erworben. — Em Dritter Chor .Beim Abschied' wurde für den im Juli 'latifutbenben noiiauafen GeiangSivett'treit zu Worms vom Dortiaen MuükauSfchuß als S. EhrenpreiSchor bestimmt. Internat. Rngkämote im H o ( o H e u nu Der dampf tvt Europa Meisters 1)1. H l er mit h tn iducereti Aiolon De (5jk'6 ^eLiien» »rrcaic das giö te Imere t. Unt r aill.e aefcda ssen nxrDcu »olkn. ToS (^tbdube ber Ldev» cealfdwle sott 21 xioneniälc ünb alle erforderlichen ’icveniäune innfaiüm. Tie ®au!idifeitni für bt« höher« Mädchenschule sollen 24 Gdiultile unb rin« ähnlich« Anzahl anderer Räume, nnr btnt fino aus 1 243000 MT berechnet. rinschließ»:ch ber erroroerlieben Mobstiaremnchwng« uinx Tie Leisummlung erteilte bem neuen Schulhausbau einmütig ihre Sununmuufl. ---- An« bem Kreise Biedenkopf, 4. März. In den fübtich gelegenen Orten unseres Kreise« hält m den ommeuden Tagen der Herniannsbntger Ntissiouar Gever« eine Reihe von MilflOnSvotträgen, nämlich am Sonn« t g vormittag« tn Hennann'ieiii, nachiu tiag« 3 Uhr m Robheim, am TienSlaq nachmittag« in Naunheim, abenM m Waldgirmes, am Mittwoch in Königsberg, am TanuetS- lag in Erda, am Freitag tn Crumbach, am SamStag in Wilsbach. Tie HennouuSburger Thinoit ist von dem weithin bekannten Lubiorg Hann» vor jetzt 60 Jahren, wie et ielbit gern sagte, al« .Bouenmnssiou' gegiimbd worben unb arbeitet znt Zett Irauptsächlich in Gübafnfa hu Gebiet von 4 ganzen Untere f/tn’ ? ÄÄ ■ war trott x«, • crn die »O'banbe® ,,l*3lotba S* um biek 2,°, offneren des 6rx, vermögen sür§^. ,. tn "ngkgrobenen SDleer. tu?0'*1'"- M i>em Sendjt übet bi.Sfaf, ”■ '' baj ron b,„ -ollQt flammt. Trei smd MAen zugezoqen, ' lle vormittag gegen H Qfr ton, m welchem sich • aus der • beutliÄ die Bewegungen her Etc zu orientieren suchlcn, öonöel flatternden Fähncha torbalfon gewesen sein. j. Einen jo groöen Leichen« erbigung des Bürgermeister; iDcgte, hat unsere Semeinbt Iranergefolge befanden fi$ >. Vertreter des KreiSaini- enneijler. Pfarrer Schäfn ebe, ber Gesangverein (üb: rtben Begleitworten wurde § Verstorbenen niebergele: 1 Alter von 66 Jahren > hngeZ Ortsoberhaiipt grö,< Origittal-DrahtrnelSnngen. Paris, 5. März. Ter bekannte Bildhauer Charpentier ist heute nacht gestorben. Petersburg, 5. März. Der türkische Minister des Aenßern, Rifaat Pascha, wird heute vom Zaren in besonderer Audienz empfangen werden. Morgen gibt Iswolsky zu Ehren Rifaats ein Diner. Sofia, 5. März. Nach hier aus Petersburg eingelaufenen offiziösen Meldungen ist das russisch-türkische Abkommen bezüglich der Frage der seitens Bulgariens zu zahlenden Entschädigung bereits perfekt und dürfte heute in Petersburg vom türkischen Minister des Aeutzern unterzeichnet werden. SANATOGEN ist ein Nährstoff von grösster Reinheit, der sich als zuverlässiges Kräftigungsmittel seit einem Jahrzehnt bewährt hat Mäy. Sie Zahl btt in id)?n 2frbeitslofen ifi im > gefüllten. Unter ben am nen Arbeitslosen flammten Hen unb 23 au§ Mtzürmü Wm. Ten m smbm 33 (Ntynbt ächntz btt Malt war in itemial Rontratlbrud) unb f üankheit. , n Die Sammlungen ta immer z° F-i-bd--S ll(lt (MW ergeb» hnbrS.pdistoiiukrinSan» Mn. An bet So»'* ünie wüchen Cl»im mrb | > :öi4S zwischen Oitheim unb M itftr ^^^^rbe^Tans^ verbreitert werden. ftbii d. 3- et2et fein W ** b6[»e b«nn ber l>? . A»ch , Lin*6* Mdel4-ld-"b"S" •SS-***«*' x-! W .?roeitere W sollen- MO- , d-m E . «i , 4, 'M 2 gjfbentDP!' galt i« „s flreip ö “n u ler goiin- jnn«^ „z„.l'ch J k Cru"'^ch' .st von vew (( I D°? . neiV1'”^ gebiet -> i mü"»1"1'taug * Vergebiikg m Weitzbilldembcit. Die Erneuerung des Oelsarbenanstrichs in verschiedenen Räumen im Brädchenschulhaus m der Hchlllermatze soll Mittwoch den 10. Marr d. Js., vorm. 10 Uöt onentli^Derndjcnjuerben. Bedingungen liegen bet uns zur Einsicht offen. Angebote auf vorgeichriebenem o-ormular, oas üa- selbst erhältlich, sind bis zur genannten «tunde an unv abzugcben. — Zuschlags frist 14 Tage. |R4, Gießen, 3. Mät.^ 1909. ,3 Stadtticheö.yochbauamt. G erbet. Bekanntmachung. Mit der Herstellung der Äahnboinraße, Franksurterttraßc und "iebigftraßc soll demnächst begounen tociDcn. Diejenigen Anlieger, welche bcabnchtigcn, ihrGrundst,ick in absehbarer Zeit an das Net? des stadt. Elektrizitätswerks anzuschlicucn, werden eriucht, die Anmeldung tnnerbalo acht Tagen bei der unterzeichneten Berwaltuug etuzuretchcu. Gießen, 3. ElcttrizitätSwerk Gießen. B3/s)______________________ Stolte. ----------------------------- Arbeitsvergebrrnn. Die Fuhrlei'tungen für das Betriebsjahr 1909 sollen öffent- Vxä) ae®iebeScöfngunnen stnd während der Dienststunden in dem sxfmtßitinmr’r hpü unterzeichneten Werkes entzuseben. Angebote, umer Benutzung der dortselbst erhältlichen Vordrucke, stnd bis-um 6 d ^ts nachmittags 4 Uhr, verschloßen und mit entsprechen- &rbWidnifr SerÄn aencurntev ©rette dttiuteirtten. ®“fecn> WS« Sieben. ® '* Stolte. Märkte. ke. Frankiurf a. M., b. Marz öeu- und Strohmarkt. Angefnlncn waren 10 Wagen Hen und 2 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für Sen Mk. 3.50-3.80, für ©not) (llornlangstroh) M. 2.70 - 2.80, ^.'laschinenslroh Alk. O 00. Tie Zufuhr erfolgte auS den Kreisen Büdmaen, Dieburg und Offenbach. Maschmenstroh ■ cbfte. Tendenz fen. Tkirft ccioinnt. Wöchentl. Uedersichl ÜerTaderfälle L 6. Stadl Sietzen. 9. Woche. Vom 21. bis 27 Februar 1909. Einwohnerzahl: angenonnnen zu 31 100 . November v. I. in Schlüchtern den Schifssschaukelbes.tz-er Karl ?atzenstein, mit dem er verfeindet war, auf der Straße nach ürzem Wortwechsel durch einen Stich in die Brust tötete, zu i Jahren Zuchthaus. Ter Angeklagte behatrptete, von der wnzen Sache nichts mehr zu w-issen, da er sinnlos betrunken gelesen sei. Berlin, 4. März. Ter Fall Hammann hat einer 5rivatklage geführt, die gestern das Schöffengericht Berlin- Nitte beschäftigte. Als Privatkläger trat der Herausgeber der Korrespondenz „Herm..s", Schriftsteller Steinhoff, auf. Tie Klage ichtete sich gegen Redakteur Buch. Die Vorgänge, die zu den ckiweren Beschuldigungen des Prof. Schmidt gegen Geh^imerat dammann geführt haben, sind von dem Privatkläger Steinhoff at einer Broschüre „der Fall Hammann" dar gestellt und besprochen rvrden. Die Broschüre kam zu dem Schlüsse, daß die Beamtem- chaft schweren Schaden erleiden würde an ihrer Achtung, roenn in so schwer beschuldigter Beanrter ruhig im Amte verbleibe, 'egen diese Broschüre veröffentlichte die „Staatsvürgerzeitung" inen Artikel, der scharfe Angriffe gegen den Verfasser der Bro- chüre enthielt. Der Angeklagte blieb dabei, daß in der ,Broschüre ntimc Privat- und FamilienverMltnisse an die Ocfsentlichkeit iczerrt worden seien, die nur Herrn Schmidt und Herrn Hammann, icht aber die Oeffentlichkeit angingen. Nach läavgeren Llusfüh- ungen beider Parteien verurteilte das Gericht den, Angeklagten jegeit öffentlicher Beleidigung zu 300 Mark Geldstrafe. Breslau, 4. März. Tas Kriegsgericht verurteilte einen Sergeanten vom 57. Feldartillerieregiment in Neustadt O.«S., -er am Kaisersgeburtstag in der Trunkenheit mit einem Seidel mch seinem Leutnant geworfen und ihn am Kinn verletzt hatte, ,u zwei Jahren Gefängnis und Degradation.___________________ Kleine TageSLroutk. Der geplante Ausstieg des Zeppelin I. mußte infolge eines Notoren-Defektcs verschoben werden. Ter älteste aktive Soldat des deutschen Heeres und .ugleich der älteste Offizier seines Dienstgrades, Hauptmann Otto Süß von der Schloßgardekompagnie, vollendete heute sein achtzigstes Lebensjahr. Seit acht Tagen verweigern alle FriÄ)höfe Berlins und Charlottenburgs die Bestattung der zwölfjährigen Tochter eines Arbeiters, weil sie der apostolischen Sekte angehörte. Die fiskalische Zeche Waltrop bei Re ck l i n g s h a u s en ist in Gefahr, zu ersaufen. Tas unaufhaltsam einbringcnbe Wasser hat die unteren Sv hlen überschwemmt und steigt ununterbrochen. Alle Arbeiten unter Tag sind eingestellt, auch die Pferde sind zutage gefördert. 200 Bergleute mußten entlohnt werden. Ter iemeiAeit wegen des Zuiammenstoßes mit dem Reporter Becker nut Ichhcbtem 'Jlbidnei) cutloh'ene Leutnant v. Bismarck ist durch kaiserliche sinbinettsorbre in die Kategorie der uerabidiieöeten Cin.vere zttrückverietzl Zugleich wurde ihnt unbeim- geftelh, in einigen Monaten, zunächst als Referoeo'sizier, wieder in dte "Armee einztitreten. Tie deutsche Kolonie in Charkow beschloß die Gründung eines deut'chen Mnnbengnmnofimnä neben dein bereits be- Ilebenden deullcheit 9.1 ■ tS,i cncinnnnl'ium. ßcniöcL Berlin, 4. Marz Tci „Netchsanzeiger" weist darauf bin, daß d,e Ansicht, Die neuerdings zwischen dem Deutschen Reich und den Veremtgleu Staaten von Amerika eingemhrte Porto» ermäßig u n g siude auch auf Bi teffendungen nach K a n a d a Anwendung, irrig t ft. Durch das am 1 Januar 1909 in Straft getieicne Abkommen wird nur der Pnefverkelw zwischen Teutich» lanb und den Veremiaten Staaten und umgekehrt geregelt. Berlin, 4. März. In der heutigen Sitzung des Berwal- tungsrats der ber Disvonto-Gesellschast und dem Hause S. Bleich- rüder nahestehenden Banaue Generale Roumaine wurde beschloffen, der aus den 5. April nach Bukarest einzuberufenden Generckl- Versammlung die gleiche Dividende wie nn Vonahre, das ist 9 . Prozent, auf ein Aktienkapital von Lei 10 000 000 in Vorschlag zu bringen. — In der heutigen Sitzung des Aussichtsrats der Deutschen Bank in Berlin wurde die Bilanz per 31. Dezember 1908 vorgelegt und genehmigt. Ter auf den 25. März einberusenen Generalversammlung wird die Verteilung einer Dividende von 12 Proz. in Vorschlag gebracht. Die Gesamtumsätze beliefen sich auf 94,47 Milliarden Mark (gegen 91,61 Milliarden Mark im Vorjahre). _____ 2Q) 2(1) — — 1 (1) —— 1(1) 2(1) 1(1) —— 1 1 1 ** — 1 1 —• — KD Kl) — Kl) KD —— — 1 1 —— •W- KD Kl) — — 1 (1) KD — —• 1<1) 1(1) *— KD 1(1) — 1 1 — *—• K aao Statt Karten! 01483] Giewen, 4. Mirz 1909. 5. Billige Verkaufstage 6. Dieken, den 4. März 1909. v'/. 24 >ic an bet »trenbtefir ■149» 1«« Stadttheater Glessen. Dlrebttoe: NtraiM Stelngoetler. Zoneffl«. den 7 Marz IftA uadMUiHaal 3 , Uhr. Märchen In SÄficn nb 9< ob tuet. selb. ('M*t>rrbiMtt T • Lacns-Dimer Anchovy Paste Sardellen Butter Lcincii-Warkn SfUcrbeftavabvifat— Rasenbleiche Tiiduiidjer, 1—5 Mr,er lang 2criui Hni, civen !'<> Fiivchö ipaudtlichcr, circa luü Tuuenö sowie reinen unb C*albleiwtn in 60 u. 1Ü0 cm breil teilroelte bif mr Oäihe bet ioeHifleit V reu eG abgegeben Trr Willi 10 V d.Dln-kllee xu ^rfimn ndi n Bedinxiin. vn. SfreoKit«* Verseh wir#rvnhclL far’/. N*h Au.«k . Tarife u. Prospekte k■•-U-nfrt i bei. < hr. Emil Drr«chow. l-ranklnrt a. M . Kat»rr.-'r 14. Km-crplati Mass-Anzüge liefen billmU unter Voraunt guten 2iueS Heinrich Euler Ädjnci bermeifter Galvanische Arbeiten aller Art in Atckcl. Hupfer. Liabl. 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Erstattung bett ldeschäsisberichtel pro 1908. 2. Beschluhsnsiung über die Genrhrnigllng der IahreSrechnnnq und Bilanz und die dem Borslande und AussichtSrote zu erteilende Eutlaslung. S. Verteilung des Reingewinnes. «i b/efUem Cri^erubt Ne oar Sem Kamen der itoieia t*ebr.3uu letzenden 'tarjctter der Wcinar- tunt Sieben: 2/iX .1 - 373 qm Hatreue links der Laausee 2- »ul qm Siabaarten das. 2 14.XU — 241 qm streue dal. L2T.I'.. = 14 qm Weg rechl» der v bau nee auf bte derrlchaf». iiche r^ele */254* * - uu? qm Oofreite bat. 2^415 = !tM qm (‘•freue dal. 6,153"/- SM nm Hauene auf der Seifeerbc Mflfr" , - Uli qm Vrabgarte» öaiclbü WB* . qm Stabaone» M53 • n> = 27X) qm Hotrelie dal. 33.141 » *= 3KI qm Acker am Qfalecnroee - 23 14' „ — 5äLi qm örablanb das L15»r;n» qui Acker baielbii L141 - f i'^qi» Acker auK’ .ujcn ruf die Us/auHee und IHar- butnfi 447 qm Acker bafclbit 2351 ■ 1UU0 qm Acker baulüil Sk.ck» 1272 qm Acker öateib« 23Tj3 -9> qin Acker daleiblt J1 »Lü - Mb qm ncker baictb* 43U) qm Acker ba elbu 2.1.15 * qui Acker daletdck 23*257 = 21U7 qm Acker am __grünen $9et 23 267-« i5u2 qiu Acker bafelbt 24.1 - x<> qm Acker in der k^lchienau au* den nluib* ataucn am t^ibmatei tvea 24? - 2277 qm Acker bakibu 24/79- 1411 qui Acker am gruuea * b J 9 Stil crrrJ mit i l 8ro Wi W Mei IMf lqu Worfl u kl V: ich Mp Wnr 8« i M« | *"btr