Bezugspreis: monatlich 75Pi., vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Bit. 2.— Vierteljahr!. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal IbPs., ausivärts 20 Pfennig. Verantwortlich für den politischen Teil: E. Anderson; f. fteuifle- ton unb „VerinijchteS" K. Neurath; für ^Sladt u.Land" und „Gerichts- Nr. 80 Erstes Blatt 158. Jahrgang Montag 5. April 1908 Der Siehener Anzeiger äikctb r Erscheint täglich, außer WGlchener Anzeiger iür die Redaktion 112, f\Jr WM General-Anzeiger für Oberheffen °°mMaN"suh" Hotflfiensbratf unö Detlag »«r VrLhrschen Uni».-vuch- unb Steinbruderei R. Sange. Rebaftion, Srpebiiion unb Druckerei- Schulftratze?. Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. Die Lösung -er Grienttrlsts. Die österreichische Regierung wird, wie verlautet, demnächst eine Note an die Berliner Signatarmächte richten und sie darin um die Anerkennung der Annexion Bosniens und der Herzegowina ersuchen. Den bereits getroffenen Vereinbarungen gemäß wird diese Anerkennung selbstverständlich ohne weitere Schwierigkeiten von allen Mächten ausgesprochen werden. Hinsichtlich der Frage, ob trotzdem noch eine Konferenz stattfinden soll, ist noch nichts endgültig entschieden. Daß die Konferenzfrage neuerdings von irgendeiner Seite wieder in den Vordergrund gerückt worden sei, wie behauptet wird, ist jedenfalls unzutreffend. Die deutsche Regierung insbesondere steht auf dem Standpunkt, daß zwar eine Konferenz nicht mehr nötig sei, daß sie aber einberufen werden mag, falls ihr lediglich die Aufgabe zugewiesen wird, die vorher unter allen Berliner Signatarmächten getroffenen Vereinbarungen zu sanktionieren. Das Wiener „Fremdenblatt" schreibt: Es steht außer Zweifel, daß die Mächte das an sic gerichtete Ersuchen des Wiener Kabinetts hinsichtlich Aufhebung des Artikels 25 des Berliner Vertrages zustimmend beantworten werden. Die Gegenäußerungen der Mächte iverdcn die Wirkung haben, die materiell bereits erledigte bosnische Angelegenheit auch im Hinblick auf die Form endgültig aus der Welt zu schaffen und zwar auf dem Wege eines Notenwechsels, den das russische Kabinett auch für die Erledigung der montenegrinischen Frage empfiehlt. Was den Inhalt des gegenwärtigen russischen Vorschlages anbelangt, so wäre darauf binzuweiscn, daß bekanntlich Frhr. v. Achrenlhal bereits während der letzten Delegationssession die Bereitwillig ieit des Wiener Kabinetts aussprach, auf die in Artikel 29 des Berliner Vertrages der Monarchie eingeräumten Rechte zu verzichten. Der russische Schritt ist daher bei uns der sympathischen Aufnahme gewiß. Der angeregte Modus des Notenwechsels kann nur dazu beitragen, eine rasche Erledigung auch dieses Punktes durch die Anwendung des Gedankens zu bewirken, den das Wiener Kabinett eben int Interesse einer raschen Erledigung der schweben den Fragen vom Anfang an den Mächten zur Berücksichtigung empfahl. Ta nunmehr die russische Regierung ebenfalls diesen Weg "vorschlägt/ zeigt e-s sich, daß sich auch in Petersburg die Uebcrzengung Bahn brach, daß er sich, ohne irgend eine völkerrechtliche Auffassung zu verletzen, als gangbar und praktische bewährt bat. Auf das Ersuchen des österreichisch-ungarischen Geschäftsträgers. in Paris, der im Namen seiner Regierung die Anfrage stellte, ob Frankreich der Aufhebung des Artikels 25 des Ber liner Vertrages zustimme, hat der Minister des Aeußeren Pichon inzwischen schon in günstigem Sinne geantwortet. Interessant ist es, daß nun auch von St. Petersburg aus die Darstellung der „Nordd. Allg. Ztg." über die Beilegung des serbischen Konfliktes bestätigt wird. Die offiziöse „Rossija" sprich, ihre Genugtuung aus über die mit ihren Informationen über einstimmcnde Erklärung der „Nordd. Allg. Ztg.", die deutschc Regierung habe in der Frage der Aushebung des Artikels 25 der Berliner Vertrages auf Rußland keine Pression ausgeübt unk fick) an Rußland gewandt, beseelt von den traditionellen, freund schastlichen Gefühlen. Die „Rossija" ist überzeugt, daß nunmehr alle Vermptiingen bezüglich des vvn der deutschen Regierung in dieser Frage angeschlagenen nicht genügend freundschaftlichen Tones schwinden werden. Zur richtigen Beurteilung der russischen Antwort auf den deutschen Vorschlag sei in Betracht zu ziehen, daß, als Deutschland in Petersburg mit dem Vorschlag hervortrat, die österreichisch-serbischen Beziehungen den Höhepunkt der Spannung erreicht hatten. Daher trat das Berliner Kabinett mit einem Plan hervor, der, wie der deutsche Botschafter erklärte, den Ausgang aus der gefährlichen Lage sicherte, ohne die der russischen Politik zu Grunde liegenden Prinzipien zu'verletzen. Die Einzelheiten des Planes sind bekannt. Der deutsche Botschafter erklärte dabei, falls Rußland es nicht für möglich findet, der freundschaftlichen Vermittelung Deutschlands entgegenznkom- men, werde dieses seinem Bundesgenossen die Wahl der durch die Umstände bedingten Mittel überlassen müssen. Daraus geht zur Genüge der Ernst des Moments hervor, und in welch' hohem Grade das Schicksal Serbiens von Rußland abhing. Rußland mußte einerseits die Unvermeidlichkeit eines bewaffneten österreichisch-serbischen Konflikts mit allen Folgen, andererseits die Ersetzung eines Mittels, um den Kollektivwillen Europas auszudrücken, durch ein anderes in Betracht ziehen. In die Aufhebung des Artikels 25 einwilligend, gibt Rußland keineswegs sein Prinzip auf, daß zur Abänderung der Vertragsbestimmung die Zustimmung aller Traktatmächtc erforderlich sei und hat auch die Frage der Einberufung einer Konferenz nicht vorher entschieden. Dieses Zugeständnis nahm von der russischen Regierung die schwere Verantwortung für das Serbien etwa drohende Unheil und erleichterte den friedlichen AuSgang aus einer äußerst zugespitzten Lage. Wie schmerzlich auch für die russische Diplomatie die gegen sie gerichteten Vorwürfe sind, so werde doch vor der Geschichte zweifellos die Beschuldigung fallen, die russische Diplomatie habe es nicht verstanden, zur Vorbeugung des drohenden Unheils die Eigenliebe zu opfern. Durch die Annahme des deutschen Vorschlages sicherte Rußland auch das baldige Zusammenkommen einer Verständigung zwischen Bulgarien und der Türkei und die Aufhebung des Montenegro betreffenden Artikels 29 des Berliner Vertrages. AuS Gesagtem folgt: daß der im kritischen Augenblicke zwischen Rußland und Deutschland statt- fehabte vollkommen freundschaftliche Gedankenaustausch zweifelns die Lösung der Frage auf einer Grundlage gefördert hat, die keineswegs die Würde Rußlands tangiert. Sobald die durch andauernde politische Krise hervorgerufene Erregung schwinden wird, wird sicherlich anerkannt werden, daß in diesem Fall weder von der einen Seite eine Einschüchterung stattfaud, noch auf der anderen Furcht vorhanden war, sondern nur beiderseits der aufrichtige Wunsch bestand, einen friedlichen Ausweg aus der für jen Weltfrieden gefährlichen Sage zu finden. politifdbc Tagesycha« Die Folgen der Verzögerung der Neichssinauzreform. In ihrem Wochenrücll-lick über die innere Politik skizziert die „dcorddeutsche Allgemeine Zeitung" den schleppenden, sachlich ourchaus unbefriedigenden Gang der Arbeiten, der Reichst-igskom- Mission für die Finanzreform, beklagt die hemmenden Eingriffe acr Interessenten, speziell des deutschen Tabakvereins, und schließt angefichts der bisher erzielten minimalen Ergebnisse mit folgen- Jen Worten: Damit ist "eine überaus schwierige Situation ge- chaffeu. Wenn in der bisherigen Weise weitergearbeitet würde, ,o würde die Kommission nicht nur bis Ende Juli, sondern bis n den Wintersanfang zusammenbleiben müssen. Die verbüu- jetcn Regierungen werden an dem vom Reichskanzler in seiner hebe vom 31. Äiarz airsgesprochenen Verlangen, daß der Reichstag noch in dieser Session die Finanzreform erledigt, unter allen Umständen festhalten. Hierbei befinden sie sich in voller lieber- cinftintmung mit den Wünschen des weitaus größten Teils des deutschen Volkes. Dieses besteht nicht, wie man manchmal nach überlauten Aeußerungen der Fachpresse in den letzten Monaten hätte annehmen können, ausschließlich der Interessenten. Es leidet auch nicht an einer tiefgründigen Abneigung gegen die Erbschaftsbesteuerung: vielmehr haben die zahlreichen starken und spontanen Kundgebungen, wie sie überall, in konservativen und liberalen Vereinen, während der letzten Wochen in immer steigendem Umfange" stattgefunden haben, gezeigt, daß das deutsche Volt in seiner ganz überwiegenden Mehrzahl von der Notwendigkeit durchdrungen ist, die Finanzreform noch in diesem Sommer ohne irgend welche Rücksicht auf Parteigegensätze zu einem gedeihlichen Abschluß zu führen. Es ist bereit, hierzu große Opfer zu bringen und verlangt von seinen Abgeordneten ganze ernste Arbeit. Es ist berechnet worden, das; icder Tag der Verzögerung das Volk I1/2 Millionen Mark dauernde Belastung kostet. Das Liegenbleiben der Reform über den Sommer hinaus würde eine Verzögerung mindestens um ein volles Jahr bedeuten und dem deutschen Volke eine weitere Schuldenlast von mindestens 500 Millionen und eine jährliche Zinsausgabe von über 20 Mill. Mark aufbürden. * Ein preußischer Richterverein. In einem Saale des preußischen Mgeordnetenhauses ist gestern der erste preußische Richtertag zitsammengetrcten, um einen preußischen Richterverein zu gründen. Anwesend waren etwa 250 Richter und Staatsanwälte, unter beiten eine große Zahl Delegierte von Richtervereinen. Landgerichtsnräsibent be Nim (Limburg) wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt. Te Nim bemerkte, die Gründung eines preußischen Richtervereins sei um so not- uendiger, als wohl kaum ein Stand so viel Angriffen ausgesetzt ist wie der Richterstand. Mit aller Entschiedenheit müsse der Behauptung entgegengetreten werden, daß ein Richterverein gebildet werden soll, lediglich, um eine Gehaltsaufbesserung zu erreichen. Der Redner schloß mit einem Hoch auf den Kaiser. Alsdann wurde nach längerer Erörterung einstimmig die Bildung eines preußischen Richtervereins beschlossen. § 1 wurde in folgender Fassung angenommen: Ter preußische R i ch t e r v e r e i n bezweckt die F ö r d e r u it g b e r fR c cf} t 3 ^ pflege und der Standes angelegenheiten der Richter und Staatsan walte in Preußen unb 'hat seinen Sitz in Berlin-Mitte. * Koloniales. Zu dem im Reichstage mehrfach erörterten Fall des früheren Distriktschef Räbe, gegen den ein Strafverfahren vor dem Bezirksgericht Swakopmund schwebt, liegt die Meldung einer Zeitung vor, daß ein RcchtSauwalt als Vertreter Rabes im Reichs) ustizantt ausgedehnte Konferenzen über den Fall gehabt habe und daß ein eingefordertes Gutachten noch ausstehe. Hierzu stellt nun die Nordd. Allg. Ztg. fest, daß ein solches Gutachten vom Reichsjustizamt nicht cingeiorbcrt worden ist,, wie es sich überhaupt bei der Sache um Fragen handelt, die endgültig nicht von den Verwaltungsbehörden, sondern lediglich von den Gerichten entschieden werden können. Zutreffend ist nur, daß der betreffende Rechtsanwalt im Reichsjustizamt auf seine Bitte empfangen wurde und hier unter Angebot und Vorlage von Material den Wunsch aus- sprach, eine Darstellung des Falles zu geben. Daraufhin wurde ihm' eröffnet, daß daS Neichsjustizamt mit der Angelegenheit nicht besaßt worden sei, unb ihm anheim gestellt werde, sein Material dem Reichskolonialamt vorzulegen, welches die zuständige Stelle sei. * Ter frühere Kronprinz von Serbien. Nach Meldungen ans Belgrad ist es zwischen dem Prinzen Georg und dem Minister Paschitsch zu einem sehr scharfen Konflikt gekommen., Paschitsch machte dem Prinzen-Vorstellungen, warum er nicht sofort, wie er ihm und dem russischen Gesandten versprach, Serbien verlassen I-abe, da seine Aufnahme in die russische Armee gesichert sei. (Prinz, Georg soll geantwortet haben: „Ich verlasse Serbien jetzt auf keinen Fall. Ich s«he, daß die radikale Partei sKoppe.- noch zei eigen ist. — Vor uns lag das Schloß, inmitten eines grünen Wiesentälchens, von einem Weiher umgeben, von hohen Bäumen umrahmt, ein wunderheppliches Bild. Im Morgenscheine sah Schloß Mespelbrunn ich liegen, Nordwärts führte uns Jxr Weg, am Forsthaus Echterspfahl vorüber, nach der Lohver Straße. Tiefe führt an einem Bächlein her, bei jeder Wegbiegung bietet sich unseren Blicken ein neues Bild dar, eines fast schöner als das andere. Wald mit seinen Köhlerhütten und Meilern, grüne Wiesen, muntere Bäche und wieder Wald, stundenweit. Menschen trafen wir fast nicht. Gegen Abend kamen wir in Lohr an, einem alten, betriebsamen Städtchen an: Main. Anderen Tages führte uns am frühen N^orgen die Bahn über Gemünden nordwärts über Jossa, Bad-Brückenau nach Stadt Brückenau, am Fuß der hohen Rhön. Wir folgten der Chaussee bis Oberbach, bogen dort rechts ab nach dem heiligen Kreuzberg, zu. Rechts grüßten die hohen „schwarzen Berge" und vor uns lag bald der gewaltige Rücken des heiligen Berges mit seilten I Kreuzern und seinem freundlichen Kloster. Zusammen mit einer Wallfahrerschar gelangten wir oben an. Mit jlatternden Fahnen kam der Lchar ein Pater mit drei ServitialeN entgegen, |uni> unter Beten, Singen und Trompetenblasen verschwanden sie in ber Kirche. Wir gingen lieber unser leibliches Wohl zu fördern in das Klojter, freundlich empfangen vom Bruder Pförtner, der uus als Willkommenstrunl ein Schnäpschen trebciijtc. Als die Sonne untergehen wollte stiegen wir auf ben Gipfel des Berges, vorbei an den drei kleineren Krenzen zu dem großen Kreuze. Wie in einem Meer von Feuer schienen die Berge ringsum zu stellen. Bald aber trieb uns ein eisigkalter Wind hinunter ins Kloster- itubchen Die Anzahl der Maßkrüge, deren Inhalt von köstlichem, selbstgebratttem Klvsterbier, wir hier hinter die Binde goswn, verschweigt des Sängers Höflichkeit! — Ter nächste Morgen war wtnterlich kalt. Ganze Scharen von Wallsahreren, in den! bunten Gewändern der Rhönbauern, mit Fahnen und Kruzifiren kamen von allen Seiten den Berg herauf. Es war irgend ein großer Wallfahrtstag. Wir nahmen Abschied von den freundlichen Klosterbrüdern und wandten uns norbwestwärts, vorbei an der Ruine Osterburg, nach dem Eiechauck. Lange begleitete uns bas freundliche Bimmeln der Klosterglocken und lange noch konnten wir zurückblicken auf bas gastliche heitige Haus. — Die Besteigung des Eierhauck ist als Bergtour sehr empfehlenswert, lieber Ober- Wettzenbrunn nahmen wir ben gewaltigen Berg in scharfent An- stieg. Die Aussicht ist einzigartig. Abwärts gings durch das ltebltche Tal des Steepler Wassers und des Kiesbaches über Sparbrod nach Gersseld, einem sauberen Städtchen am Fuße der großen Wasserkuppe. — Der Weg auf die Wasserkuppe führt verhältnismäßig bequem bergauf über grüne Matten, an Hochmooren mit ihrer eigenartigen, schönen Flora vorüber, nach der öuttiaquet(e, die falt auf der Hö!>e des Berges entspringt Aus dem Gipfel selbst '950 Meter) steht ein eisernes Schutzhaus mit Wirlichatt unö Gelegenhe-t 5um Uebernacyleu Unten int ^ale war es iehr warm, fast heiß, aber hier auf dem Gipfel herrschte eine starke Kwste (2 Grad Celj. . Die .Aussicht war herr CTw geirnnteJKlion, der --pepart, Taunus, Vogelsberg, Wester- walch, bm Thnringerberge altes lag zu unseren Füßen, unb als bte Sonne unterging unb mit ihren letzten Strahlen die toiiifrr pergolbete, baitoj ein Bild vor uns, daswttnieve^eK werden. .— Wir stiegen hinunter nach Abtsroda, wo wir in einem ein njen Wirtshaus über Nacht blieben. - Ter nächste ±aQ der letzte unserer schönen Reise, führte uns zur Milseburg, einem stellen,^etgenattig geformten Basalttegel, auf dessen Höhe r >-in& cinc bcin heiligen Gangolsus Ziel war Schloß Bieberstein, dessen -n? bunfelit Kastanien hervorleuchtend, uns von ^on Bieberstein führte uns die Bahn über CUlda zur Heimat zurück. — q Eine zchtorir durch Spessart unö Rhön. Jetzt, wo ber Frühling mit Macht ins Land bricht, wo der Wanbertrieb- rege wirb, der uns Germanen allen so tief im Blute steckt, will ich von ber Wanberung erzählen, die »viv, zwei lustige Studenten int vergangenen Jahr durch Spessart unb Rhön unternommen haben. Die Bahn führte uns vorbei an Aschäffenburg mit seinem roten Schlosse, vorbei an den prächtigen MaiNstäbtchen Klingenberg und Klein-Heubach, nach.Miltenberg, dem alten reizenden Miltenberg. Schon von weitem grüßte uns das oben auf dem Berge thronende Schlößchen. Wir hatten es gut getroffen, aus der Umgebung waren Scharen von Landleuten zum Markte I;erbeitjekommen. Namentlich vor dem uralten Gasthaus 5um .Riesen" war großes geschäftiges Drangen. Es war wahrlich nicht schwer, sich inmitten der malerischen alten Häuslein und inmitten der Leute in ihrer alten Bauevutracht sich um einige 100 Jahre ins tiefe Mittelalter zurückversetzt zu fühlen. — Rüstigen Schrittes gings weiter am Main her, vorbei an beut zu Baden gehörigen Frendenberg, vorbei an den reichen Weinbergen, die uns links begleiteten, während rechts der Main mit feinen Schiffen, Boten und Flößen strömte. Nach drei- Hünbiger Wanderung erreichten, wir Stadtprozelten. Hier bogen pir nordwärts ab "in den Spessart hinein. Bald fanien wir in den alten Saupark. Hohe Eichen, Buchen und Sannen schauten auf >rns hernieder. — Stunbenlang waren wir schon gewandert und immer noch nahm der Wald kein Ende. Es wurde dunkel, endlich finster und wir trafen keine menschlichen Ansiedelungen, — wir mußten uns gestehen, daß wir irregegangen waren. Kleinmütig, iast verzweifelt geworden hatten wir uns schon einige Male entschlossen, im Wald zu kampieren und immer hatte uns die ooffnung wieder weitergetrieben. Ms einmal sahen wir eine Rchtting und im Nebel, vom bleichen Niondlicht beleuchtet, lag in Haus vor uns, es war das Hauffsche „Wirtshaus im Spessart", tar Rohrbrunn. Einsam im Walde, meilenweit vvn jeder Ort- chast entfernt, liegt hier an der großen Straße Aschaffenburg— ckürzburg ein einiames Försterhaus, ein kleines Jagdschloß des bayrischen Prinzregentcn und das uralte Wirtshaus, in dem jene Hauffsche Erzählung spielen soll. Wie schnell waren wir munter, wie mundete uns das einfache Abendessen und das gute Layrische Bier nach all der ausgestanbenen Mühe! — Am nächsten Morgen ging es weiter, einem idyllischen Waldbächlein entlang 11 ber Hainbuchentlwl nach der „Perle des Spessarts", nach Mespel- fcrnmi: Im Jahre 1342 erhielt Haman Echter, Bicedonl des 5 urfürsten Johann II. von Aschaffeiiburg, jenes Plätzchen, die ^.Espelborn", als Schenkung, weil er dort für den verschmachtenden K urfürsten aus einer unter Mispelbäumen verborgenen Quelle Labung gebracht haben soll. Er begann ben Bau des Schlosses, den feine Nachkommen Vollenbeten. Nach dem Ansüerben ber Cchter kam der Besitz an die Grasen von Jngesheim. denen er heute | Ta naht sich leis Frau Fantasie, In Träume mich zu wiegen. Sie sang ihr altes Zauberlied, Und Bilder ferner Zeiten, Vergangner Tage Herrlichkeit Sah ich vorüber gleiten. Mir war's, als hört' ich von dem Turm Des Wächters Horn erschallen Und heller Stimmen lauten Ruf Im Jagdschloß widerhallen. Es wieherten die Rosse laut, Und Spieß und Armbrust klirrten, Tazwischen minnig aus dem Dach Die Taubenpärchen girrten. Der Riegel knarrt', am Bogentor Senkt rasselnd sich die Brücke, Es stürmt hinaus, voran mit Hast Die Ment mit gierem Blicke. Und hinterdrein, ein Zauberbild, Gefolgt vom reif’gen Trosse Umringt von edler Ritter Kreis, Die schöne Frau vorn Schlosse. Und Reiter, Roß und Rüdenschar, Gebell und Hifthorntönen, Verschwunden ist's im grünen Wald, Das Tor schließt sich mit Dröhnen. Vom Licht umflossen liegt das Schloß, Es spiegelt sich im Weiher, Und knorrig grüner Efeu rankt Sich innig ums Gemäuer. iun-3 der reget 'Jio^frone ftanD", u> ßanfrcl fein M hatte er in Erinnerung an sein jung' er u,irrte iich den, augenblicklichen Bedenken verschwunden. . ....................... de» chale stellt man and einem Prä- Gelatinehülle ersetzt. 31 ,*7e Rcieii«unlcihc . 112.1U Berliner Börse, ö. April Aniaii*,'»kan< 151.40 roirlung au» die vaut enthält. Liebesglück, wie er selbst da der Ausgang dieser Elcktriz. Lahmerer . . . Elcktriz. Schlickert . . . Eschwciler Bcnrwerk . . Gehenkirchen Bergwerk Hamburg * Amcrlk Paket! Harpern r Bergwerk . . . parar her, dessen Hanvtbestandtcilc M‘n(t und (Gelatine bilden. Das Eigelb erhält zunächst bei der Herstellung die Form einer Elvpse, dann bringt man eS zum Ölet innen, bettet es in Albumin und durch Notation erhält aas oi sodann seine übliche Form. Diese künstlichen Eier rnnmen Hühnereiern eine nm so grössere Stonlnrveni, als man sie in jeder beliebig gros'.en Menge Herstellen kann. Man kann sich nur dadurch gegen die Nachahmung schützen, indem man nur rohe Eier kaust. Tie künstlichen können nämlich nur als harte hergeltellt und deshalb auch mir als barte verkauft werden. 95.95 86.90 95.95 86.60 95.40 Harperer Bergwerk I^iurabütte . . I^mbardeo E. B. . N'ordd. Lloyd « . TOrkealuM . . . Canada E B. . . . Darmstadter Bank . bestäche Bank . . Dort inander* Union C. Dresdner Bank . . Tendenz fest. . ItllO . 14S2" 121.00 Laurahtlltc...... Nordd Lluyd..... Übeneble* Eisen industrie Berliner Handel'?«. . . Darmstadter Bank . . . Deutsche Bank . . . . Diskonto-Komiuandlt . . Itrcadncr Bank . . . ■ Baltimore- und Ohio- Eisenbahn . . . Gotthard bahn ... Lombard. Eisenbahn. . besten. Staatabahu . . Printe - Henri - Eisenbahn 8’/a 3'/.°/. 3°/0 8*/?/. 190.W 194.00 IAjQU 86.4» 1172V . 224.75 . 110.75 du. Kunsols do. Hessen . . 12.1.10 IMUt) 164 20 1»U») 193 bo 87.t"> V6.W 171.40 133.0« 241.90 140 JO 189.90 151.90 *j3.81 zu tun, um das „jeutraliioieuiunituie »ulflen, zumal im Rüucu bei Bauteil au der Böi»e unter Hieben Sorgen zu i Niveau» arfommeu. Zchlutz der Anzeigen-Annahwe: für (ßefd)äfts=en Bf- itaiibieil bao IHrrrbohn mit anerkannter unb It-imihucT Sdiouoct* . 175.90 . 133.40 . 242.30 bir irvdft hat. meinen 23a*. r tu stürzen, mich au'-v-iraenen und mit oen' armen lungen '.'((■ räuber d sielbe Intrigensviel oui;u- führen, ba^ Sir, -yerr Paichtich, und 3btt Anhänger, schon c\t* wr nt nno 3d) crfldrr normal-, dar, ,ch in inigen Taie.t nach Risch über,siedeln und dort bestrebt sein werde, n-chl bloß oie afarnmärtiflt Unzufrirben^it mit dem radikalen Regime nicht ■u bciänstigeii, sondern bieitlbr vielmehr nech weiter ’.n ent ,lammen, um wenigstens bm radikalen Macht labern n no i r nrmlcltgcii Skuvichnnamajocität zu zeigen, da»; das £nt,ier» fotn-3 n Serbien doch der bei!' Hüter der nationalen 3nterc»»en ist" Rach dec Unterredung begab »td> siaichitsch, wie ro pr i.r, ganz niedergeschlagen zum -lcnig und teilte ihm mit, da); tneic Ballung des 'Brutun Georg eine große Wetalyr lui die innere .Kitte des Landes bedeute. Telefonische Kursberichte Giessener Anzeigers, miU-eteilt \on der Bank für Handel und Industrie, Giessen. FrankInrtcr Bürste, 5. April, 1.15 Ihr Türkenloae..... 4° „ Griech. Monopol-Anl 3e/e Mexikaner . . . 4'/,".« Chinesen . . . Aktion: Bochum Guss .... Dnderns E W. . . . Tendern: fest tatsächlich nur em zkro dafür ist. dax das Leoen und seine Zufälligkeiten die schönnen Romane schonen (Sin junger i*aroc ossizier, seit kur,cr Zeit verlobt und der r^dhchjtr Bräutigam, ging an einem schönen 9'ad>ir:ttage br erw'si'n'.e graste entlang, um »eine Braut zu einem 3na : rgangc in den Tiergarten ab- Meteorologische ^eovachrungen der Stntioii siUesien. 99 60 93.25 104230 M.65 9H.20 95.IX) 95.30 146.60 Vermischte». bürg berichtet wird, ereignete sich hon vorige .t?pi au> d.-r Berliner Strafte ein ^oriall, i\r dura» icine seltsamen Umstände einem Kapitel eines Romans entnommen zu »ein scheint, aber standen auf die Mitteilungen in bei fS ■■ ■ Rüsselsheim m. DM M I Nähmaschinen, U ■ ■■ Fahrräder, ------------------- liefert billigst -----------------— Brühl'fdie UnlDeriiläts-Drudterei - G!ehen erzählte, einen Augenblick geschwonlt Nettungstal nicht gcwist war Aber sehr schnell waren dieie vmmbiirg-9Itnenfa-2inie fiter vie bewerten Hitjb len n rege. Hau,'hifL T< n n I a n r o r i e r e stellten ft dl au' Teck.mien D ms 3 Prsz. höher. <• ..-ftere 2l.an. ii ex’.ibren a "" andere Jn- du'. ritpapittt, nanientlich ch.en ' de und c.eLv.’.t’e Wette. ,'e't lagen au* deuttche Fonds soiv.e fveutbc Ketue.i. von denen namentlich österreichiitch nnaattsche teerte, Serben und Russen nt zuholen. Plötzlich iab er in weiter Entfernung eine Caumagc Daberraien, deren nuttd-ir vit £?errid)-it über fein Pferd vollständig verloren barte. Ter Criiiitt bad te so ort daran, aufiubalten. Allerdings Kirchliche Nachrichten. IrraeUtische RehgionsgcmcinOt. Gotterdiensl in der Synagoge (Süd-Anlage). Dienstag den 6. und Mittwoch den 7. April 1909 Pastahkeft. 1. Tag. Vorabend: 7 Uhr. Morgend K.30 Uhr. Piedigt. dlachniittagS 4 Uhr. 2. Tag. Vorabend: 7.50 Uhr. Morgend. 8.30 Uhr. Nachmittags 4 Uhr. Abends: 7.50 Uhr. J$raeiitii(t?c Religicr$gc|eUfd)afi. -ottesbievst. Dienstag den G. und Nl, ttwoch den 7. April 1909. P-stahseft. 1. Tag. Vorabend 6.50 Uhr. Morgens 8.00 Uhr. Oredigt. Nachmittags 4.00 Uhr. 2. Tag. Vorabend 7.55 Uhr. Morgens 8.00 Uhr fyachmittag. 4.00 Uhr. ^cfieSducgaug 7.55 Uhl WocheiigotleSdienIl. Äkorgen^ 6.30 Uhr. Abend" 8.00 Ubi Börsen Wochenbericht. --- Frankinrt a. M., 2. April Tie güttlüge Wendung der politischen Vage hat ihren Eindruck an« die Börsen nicht verfehlt. An allen Murtten des Jn- und Auslandes hat sich in den letzten acht Tagen eine stürmische AuslvärtSdewegung vollzogen, da die ipeknlanveu Kreise, die in den letzten Monaten durch die UngeiDiBoeii über den .'lusgang der BalkankrisiS der pessimistischen 2lussassung durch Blankoverkällse AuSdiuck verliehen hatten, durch den Umschwung sich Dcranlau: sahen, schlenuigsl zu Deckungen und iHütftäuicn zu schreiten. Ta gleichzeitig auch die 'Jleivnorfet Börse gebesserte Tibvositlon erkennen liest, wurde die Hausiedetvegiing naturaeinäst ge'ordett, wenngleich man sich keineswegs verhehlte, hast b:e Befestigung m 'Newoork mit den w i r l s ch a s 11 t ch e n Verhältnissen in Amerika noch wenig im Einklang »lebt. Wurde doch u>l dieser Tage gemeldet, da»; trotz der wiederholten Urcidwöuflionen Dei c-lobl- und Eiseumurkt sich immer noch nicht m beleben beginnt und hast der EtaHUrust die Lchliestnng »einer siidlichen Weile auf den 1. April beschlossen habe. Tie k'age der Metallmärkte m drüben ebenfalls noch wenig bektcbigenb, wenn auch in dieser Bloche eine leichte Beiestigniig de« Stuvicrmaih^ gemeldet wurde. 2'3ic in Amenka liebt allerdings auch bei uns die V a g e der I n d u ft r i e noch m krassem Wiederspruch nut der An'wäitrbeioeguiig an der Börse. Indesien bat sich bic Anschannng neuerdings beseitigt, öny der Ronitim allmählich au» einem Tie'vunkt angelangt sein must, der eine weitere Sentunq kaum noch ernhuten In bl zu Itui die Honnuug. dast nunmehr die Älännig der politischen cititaiwn eine Auckwiikung aus die wittschanliche Eiit'vicklung üben und den llnternehmungsgei't neu beleben n erbe. Biel wirb allcrding.- davon abhangui, ob die 4 e i d) i 11 n a n j reform m einer befnebigenben Aonn jirtar.be fonimt Lorer't i't man noch nicht oenetgt, die voftnung in dieser Beziehung aut- zugeben. Ist dieie ,trage zur Zuiriedenhcit gelöst, dann b.irile and) auf loirtschastlichein G'ebiete wieder eine .ixusere Beteiligung des Kapitals zu erwarten sein, l’ian gibt solchen Erwägunarn uin jo gröheien Raum, al-: der derzeitige »l• h g e eld- uanb zur Belebung deS toefebait-. bcitrn n durste. Seit dem ' achlassen der volittschen epannuna hat 'te Erletchteriuig am internationalen Welbinarftc weitere ,ion»chrute gemacht, so bau die Bank oon England sich veranlagt iah, eine Distontermavigun. au! •*/, Broz. voijunehmeiu Die Deutsche Aeichsdank und andere 3*/1ele Oberhessen . . . 4% Ocsterr. Goldrente . . 4'/*° o Gesten. Silberrente. 4° 0 Ungar. Goldrente . . 4° e Italien. Rente . . . 3®/0 Portugiesen Serie 1 . 8°/0 Portugiesen „ III . 4*/,% russ. Staatsanl. lf»05 4*/,*<> japan. Staatsanleihe 4st. Couv.Türken von IMS vad Nauheimer Brief. LommunalpolitischeS. Tie Aomniunallrolitik hat naluigcmäB leicht einen Zug inS »Ilernliche und Engbegrenzlc Ucbctbüdt man sie aber im grasten, 'o treten auch in ihr wichtige Züge für daS Leben unb lyedochen ein S gröstercn Ganzen hervor. .Ins dec Kleinarbeit zahlreicher Lladirakvi iiugen ergeben <>ch wichtige Entscheidungen, werden D.end nz.n ses' , legt, bic das 2cbcn von Qkiietanonen bestimmend bceiuslussen i-in sehr diariuu’rii'h’d) 3 Wachtel aus der Arbeit moderner 2taoie ist hie Ärzialrwlit'k. Zn Bad Aauhem nimmt sie einen ueithritni6mäßig Heinen Raum ein, weil eS hier eine eigentliche Arbeitersrliast, eine große Ziibustrie nicht gibt. _ Trotzbem gebt man damit um, von der Htabt an4 l^elande für billige Wol> nungen zusaiiiiitcnzubring'Tn unb durch eine gemeinnützige Vau> garincind art für diesen .siv.'ck verwerten zu lassen. An dank bei uns lats.ichlich nicht billig sind. Jlarf) Crfftabt wie nad» Hcbgen hm wäre geeignetes Vanb )d>oit da. Vielleicht ent'd>(ießt lich die Stabt auch, ihr t'anb nur in Aorrn der Erbpacht zu nergeben, banui sie »o aus alle Zölle BersügungSrccht vehult und iebt ie traurige Eng> unb S^od'boih-rci erklärt, die im Znnern der Stadl deren Bad<> : labt i-uiib 12000 Mark Znichiist. Kür gemeinnützige L^r.'ine sind S(K) Mark eing« stellt. für öffentliche Keieilichkestrn 200 Marl mehr. 7>-ür ich Schnlw. i, n lut die S'abt alles, was möglich ist. Tie Stadtschule ist sicherlich die beilaubgcltaticte des Kreises, ßl 320 Mark stehen Tür sie in der Betriebsrechnung. Tie 3u> »dMe an die Lehrer dars die (^cmeutbe künftig nicht mehr ge^ iv-ihren, i>a sie die Skl'ule irorh nicht ganz aus eigener Ära ft tragt 3n der Ernst Ludwig.Schule ist dagegen auch den neu einlretenbin JfTa^nnfcrn die gleiche Ortsiuiage m Aussicht ge stellt, wie den b.Sher Angestellten. Tas rührt zu manan'r Miß- »timmunn und trägt wieder dazu bei, für Die Volksschulen Dir Derslaallickning und damit bic Vereinigitlichnng des gesamini nationalen Schulwesens loflufrfKn zu lassen Kür die ISnift Lud Ein fduvierigcv Mapitcl ist für einen Badeort die Strafe n pfleiTc. Kür 2txaßcnbau sind 39 000 Mark, für Strasten. Be icuchtiing I9l anal Projekts ablXingt. Tiefen gu'ßcn Verpsli.lmuigcn gegenüber gilt eS, die Ein nahmenncllci^ brr Stabt »orgjam ju pflegen. Vor einer Ei Höhung bei Slcuent fchirckt man b i uns noch mebe al» anderswo dirürf: einmal, weil »u* mit 128,6 Prozent »chon hort) genug >inb: sodann, um niemand vorn Zuzzig abziischr.ck.m. Zn Summa brachten sie im vergangenen Jahre 308 500 Mark. Verbrauche- abgaben find mit 12000 Mark, und mit ebensoviel die Besitz mechsclabgabc veranschlagt Fast dieselbe Summe ergaben die ltädltschen Avotlnken. Ein nad»abmt-n?r ütlo matt stunde^ unb besondirS ungehalten sind die Listbesitzer. Tic Elektrizität, die zum Betrieb der .vahiftoa. erforderlich ist, wirb ihnen nam Iich auch zu dem teueren Lichtpteis unb nicht .um billigeren ÄraftpreiS verrechnet Bon einer B» rbiUigung hoirt man vieler- seit- eine solche Steigerung bet» Ävnsums, dast die Stadt ieivst fein schlechte» (Hejdxiit babei madicn würbe. Wad) neuen vinnnbmequcllen nnrb cinigft gesucht Gr, Höhung der X)unbcireiieT ist vorgeschlagen letzt au* 1200 Mark veranschlagt', Strctdmng der Zuschüsse nir bic Lehrer an bet >o«rk<- in ^rbutbung mit dem Wasserwerk u. a. 2er letztere Bor ituag itnrb aber nx>bl vertagt iDerbcn bis zur Errichtung des Sdüachthauses .da» .went. mu srriedberg zuiamnien kiunddi-its. u a. Okünöen nach ummn •duinen vurvnc geschickt werden es loiitben bti'onoero Diele k’uern auch gern bre L Sch ter beriduften, da »olchi-n hier de qici.iH.- Bildung und bic gleichen Berechttgungi-u nnt ih-n ü-naoen -.n gmiglich und v > »raren bamil ,u.» eich i-- S.-h«|e neue Berspektioen eröftnet. T r Strecker. : Büviien wob! bald nut gleichen Maßnahmen neuen Monat oiricbnltd e Jiiidflühe n die erwartet i per den. ES»« ichon eeroatmt, ist eS dem lruistutz der e d- lirequn bmcinlebte, haft er sich schließlich als (yrau iuglte uno » m ivunberte, wenn man daran zweifelte, baft er selblt einstmals in knincrndcr Seidenrobe mit gepuderter Coiffure und von Lataien umgeben durch die Straften des alten Paris ober Versailles gefahren sei. Ter ohantasicvollc Mann bieft ursprünglich Coanen, ab -r seine Beschältigung mit dem aristolratiichen Leaen bed aajt- 'eynten Jahrhundert bewog ibn, eine kleine Standcscrhöbung mit sich Dorjuncljmen und so nannte er sich denn kurzweg Gra, oe Courchamps. Sein Werk machte aus ihn so tiefen E.udruc!, daß er sich sogar schli.glich als Witwe fühlte und in allen Emzel' neuen die Lebensgewohnheiten ieiner Äeldin annahm. Seme Wohnung wurde in aller Bescheidenheit zu dem reizenden \)cim einer Marquise; er selbst legte lyrauenflcibung an und trug eine hurtige Sl tzenhaöe. Paul । vini aj ecznblt uj.i i> m ivritbcrlitten Gesellen, Der eines Tages seinen Buchhändler im Bette liegend empsing, das vauvl kokett mit einem SpitzeMüchlem umhüllt. Er seufzte, ein müdeS Hauchen und lispelte bann leise vagend: ..Entfchuldigen Sie mich, ich habe heute meine Vapeurs" attc. Diese „Varvenne" habe sich ein eigenes Wappen ermüden, am Wsiigenskstlag an bringen Iah en und der Pinisideiit konfiszierte daSisscfälwl. „l^esck)ah ihr nicht recht" ' Künstliche Eier. Durch den häufig in Großstädten herrschenden Mangel an frischen Eiern veranlaßt, ist man neuerdings auf den Gedanken gekommen, künstliche Eier herzustellen. Tas Gelb wirb ans Aeizen und Stärkemehl verfertigt, 3um Eiweiß bedient man sich des Albumins Sogar das feine " dien fehlt dem künstlichen Ei nicht, sondern es wird durch eine •• Konkurse in X) t er Heb i da SrrntM ii Vieh bnibtero unb Metzgerö Liu> Theiß in Wrün berg wurd am 11 Mar, das stvnkursversabwen eröffnet leuinwmn Anton zLlein in Grünbcra wurde zum Konkursverwalter ctnaniif. Kon kurs^orderung.n sind bie um 1 Mai bn bem •Im’^ffrtd't Grün berg antumclbm. lieber das Vermögen der .«r- * ..Jbnttiaii 3 t r u n ’ u Sobn" in Svrenblingco n erb -m l - Mür: das !h»nhir-3vcriabren ctv»'mct, da em Gläubig«i. dessen i w gen Ucbcrschuld ing unb sigd.i'.iigSeiii flellu ig b r gcmcinfchuldneri'chen jirma beantragt bat, solche auch von letzterer zugegeben nirb h' (b:4an’0ü:t .sitendorf in Wöllstein würd'- ;um Kvnkursvrwaltcr ernannt, stemkurssor- berungen find bis zum 2. 2Urril bei dem Amtsgericht Wöllstein anzumelden — lieber das Vermögen des Johann Michael Eisenacher, SehubiKldyih in Mühldeim a. M. murh* am 19. Mörz das stonkiirSvcriahren ^öffnet. Rrchtsamvalt steftler zu Ciicnbad» nuib- zvm HonkuisverWalter ernannt Sonfurtior berungen sind bis tum 17. Jnril bei dem Amtsgericht Erfenbach anzumelden - lieber den Aachlaft bei zu Main, am 2 Jan 1909 verstorbenen Uhrmachers, Uhren- und ^ldwarenlvindlers Fritz Radv wurde am 31 März das Konkursverfahren er- öffnet. Äk.uar i. P. iHein in Main; wurde ;um rtonkursnerwalter ernannt stonkursforderungen sind bis -um 22. April bei dem Amlsgcricht Mainz anzumelden. 2lpril 1909 Barometer auf Oe i reduziert Temperatur der !siist Absolute oeudiligfeit — 's ZZ s c CD •e c A A Z Wetter 4. 2” 760.1 4-6,6 3,5 49 E 6 Klarer siimmcl 4. 9'- 759,M 3,3 60 NE 4 7" 758,3 4-0,9 3,4 6b » 2 • • vöchste Temperatur Aiediigste , am , 8 4. *?lur « . l * h 7.0 ’C. W 13 ist nicht imstande, ® oder Garderobe für 3W DIW _ seinen Bedarf für ® dieFrau ii Kinder, MDA M IfirtOtl ““ 11171111 Ul T 1 (161161IIMIIy Mi 1 Die besten 5chuhmarken Rhythmische Gymnastik 1912 Sonntags zwischen 11 und 1' Uhr Elisabeth Decker. Nord-Anlage 31. 16.50, Jl 18—, M 20.—. b»/4 Ringia B8/« St* elfer. bei 10 Pfund 20 u. (9 Pfg. 58 Pfg Palmbutter Allein-Verkauf: Weiler Schweineschmaiz 04 51 bg/4 + 7.0'0. (B3/, Berems L - 81.« loyd - Für Mieter unentgeltlich. [B3/i Preussische Pfandbrie - .ank, Berlin M. ca. bestehen an [ f jflfls Die Schulleitung: 2036 •S: ''' M 39 19 Nm. Kiefern- Buchen-Scheit. Aspen-Prügel, Sodann am Stück Fichten- Aktieukapital und Reserven . . Gewährte Hypotheken Darlehen . Gewährte Kommunal-Darlehen . . Gewährte Kleinbahn-Darlehen . . Umlauf der Hypothekcn-Pfandbriefe Umlauf der Kommunal-Obligationen 21.4(i 20,S7 140-49 „ (30-39 „ n 7- April 1909. .00 Uhr. Predig/. .00 Uhr. Wig <.55 Uhr. ’eubs 8.00 Uhr. 18.« 241.« M 189« 151.00 203.81 = 31257 = 10,10 irichte >r Buk Ita Kandel , 112.1V 18L10 ' 149-' 1210 290,000,000 60.000,000 6,600,000 285,000,000 54,000,000 6,000,000 Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 2. April 1909. Städr. Tiefbauamt. ________Braubach. Laubach, am 2. April 1909. Großh. Bürgermeisterei Laubach. Jochem. mittags von 2—5 Uhr. Gießen, den 5. April 1909. Der Aufsichtsrat: Heyligenstaedt. 6 Klarer Himel 4 , , I 2 1, . des der Hausbesitzer Gießen Seltersweg 26. Anzeige zu erstatten. Gießen, den 2. April 1909. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen!. ?(. V.: Keller,__ Agenturen zur Entgegennahme von Darlebns-Anträgen allen grösseren und mittleren deutschen Plätzen. Der Verkauf der Pfandbriefe und Kommunal-Obligationen erfolgt Umlauf der Kleinbahn-Obligationen.....„ Dividende der letzten Jahre 7 */? "/< (J acques=Dalcroze) für Kinder und Erwachsene. zur Entwicklung des Sinnes für musikal. Metrik, musikal. Rhythmus, für die plastische Harmonie der Bewegungen u. die Ausbildung des musikal. Gehörs. Nach Ostern (20. April) sollen 2 weitere Kurse begonnen werden. Anmeldungen dazu erbittet Mittwochs und Marktstr. t) Telephon 434 Wettergasse Beachten Sie bitte meine Schaufenster! -j Meter Länge. Sodann unvorgezeigt 50 Mügel. Sodann im Distr. Senges 8 Rm. 203 Rm. Buchen, 80 Rm. Eichen, 19 Rm. -139 Rm. Reiser und lll/2 Rm. Stockholz. Für von mir gekaufte Möbel und Waren langjährige Garantie. Obstbäume, Koniferen, Alleebäume, Ziergehölze, Rosen etc. so verlangen Sie kostenfreie Zusendung des neuen Kataloges, reich illustriert mit photographischen Pflanzenaufnahmen. Holzversteigerung. Mittwoch den 7. April 1. Zs., vorn». 9^ Uhr mfangend, sollen im Laubacher Gememdewald Dislr. Gauls- -iopf bei der Haltestelle Laubacher Wald 5 Rm. Buchen- und .Zirken-Schciter, 84 Rm. Eichen- und Erlen-Prügel, 87 Rm. Weiser, 7 Eichen-Stämme von 37—48 Etm. Durchmeffer und Fischereiverpachtung. Die fürstliche Obersörsterei Lick und das fürstliche Rentamt Hungen beabsichtigen die ihren Herrschaften zustehenden Fischereien in der Wetter in den Gemarkungen Münster (Steinesmühle abwärts», Ober-Bessingen, Mühlsackseu und Nieder-Bessingen in zwei oder drei Abteilungen unter den im Termin zu verlesenden Bedingungen zu verpachten. Die Stationen Nieder Bessingen, Ober-Bessingen und Münster der demnächst in Betrieb kommenden Lick-Grünberger Nebenbahn liegen in unmittelbarer Nähe der Fischerei. Gegen Einsendung von 50 Pfennig Schreibgebühren an jede Behörde können deren Verpachmngsbedlngungen schon vorher bezogen werden. Der BerpachtungStermin wird abgehalten am 14. Avril d. nackm. 3 Uhr, im Gasthaus zum holländischen Hoi zu Lick- (B- , Kelraimlmadfnng Betr.: Tic Ausführung des Reichsgesetzes, die Abänderung der Gewerbeordnung vom 30. Juni 1900. Wir bringen hiermit zur Kenntnis der Interessenten, daß anläßlich des bevorstehenden Osterfestes an den 3 Wochentagen 7., 8. und 10. April 1909, die Vorschriften über die Mindestruhezeit und Mittagspausen der Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter (§ 139c der Gewerbeordnung) feine Anwendung zu finden haben und die Läden, sowie die offenen Verkaufsstellen an diesen Tagen bis 10 Uhr abends offen gehalten werden dürfen. Gießen, den 20. März 1909. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Reinhart. littmae» Giessen, Plockstr. 14-16 Verkauf auch gegen Bar. Lieferung diskret und franko. 36 51 Krofdorf, 2. April 1909. _________________Der Bürgermeister. 190.0 ' 194-0' ' 18JA1 ' 86.4" * 147.2V Orißh. GMkdrWt Eiche» Zur Besichtigung der Ausstellung der Schülerarbeiten laden wir Interessenten freundlich!! em. Dieselbe bleibt noch bis einschließlich Mittwoch, chluugen ii. iniangakQ^- , geriert - :te. • ' ' enE.B'* ' .loyd . - ' re-''' KWbW Bon FiihrleislNgeii. Die bei den Regiearbeiten am Straßen- und Bahubau erforderlichen Fuhrleistungen sollen Donnerstag den 8. April d. I., vormittags 10 Uhr nochmals öffentlich vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen während der Diensthunden bei uns zur Einsicht auf. Angebote auf Vordruck, der daselbst er- hältlick, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an uns cinzurcicheu. Bema und Damen //10.50,12 50,14.50 23 ,, (bis 25 „ „ — 6,13 „ IV. Buchenstämme aus den Distrikten Bord. Igelhain 2, Poppen strutb 3, Große Rotheerde 2a und 4, Mickenberg 1, Grünberg 2 nnb 3a — 47 Feftm. und zwar: 2 Stück 160 ii. mehr cm Mittdchln.) = 1,77 Jesrm., 3 „ (50—59 cm Mittendurchm.) — 3,36 „ (30-39 (25-29 ten. 4nde. üd-Anlage). n April 1909: ^30 Uhr. Predigt. 6: 8.30 Uhr )8:7.50 Uhr. ljchast. Nachmittag im Distr. Zwillingsseife 3200 Aohnenstangen, 1800 Fichten-Wellen versteigert wexden. Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. A. wurde eingetragen bezüglich der ftirnten: 1. Gebrüder Waag in Gießen: der bisherige Gesellschafter Wilhelm Waag scheidet am 1. April aus der offenen Handelsgesellschaft aus und diese wird hierdurch aufgelöst. Das Geschäft wird unter der seitherigen Firma durch den bisherigen Gesellschafter Karl Waag fortgeführt. 2. Philipp Lotz zu Gießen: Die Firma ist erloschen. Frssche Eier Zucker, feinen NZ allerfeinste Kuchenmehle durch die Mehrzahl der deutschen Banken und Bankfirmen. Einlösung der Cupons daselbst 14 Tage vor Fälligkeit. Die Pfandbriefe und Kommunal-Obligationen sind lombardfähig bei der Reichsbank, sie können als Heirats-Kautionen für Offiziere und als Lieferungs-Kautionen bei staatlichen und städtischen Behörden verwendet werden. Die Kommunal-Obligationen sind mündelsicber. Bestimmungen über Darlehnsgewährungen und Antragsformulare werden von den Agenturen verabfolgt, Prospekte über Pfandbriefe und Obligationen sind bei den Bankstellen erhältlich. Preussische Pfandbrief-Hank.______[ss3/. ü, 1.15 Ihr. Lahmerer . .A 'w r Bereuen. • :hen Bergxrt ; ■ Amerik PM1® Bergwerk. . • Dahs, Reuter & Co Jüngsfelder Baumschulen. ------ 250 Morgen. ------ Post Oberpleis, Bezirk Köln. 7. April, geöffnet von vormittags 9—12 Uhr und nach- D6/t bei ’ruitbero^ As lb*r, lUDQlt tonnt &-in bittet,® Mgeruht Lffeir- ä£Qm2-3an. divarei'händlers - Mü btt dem Abzahlung pro Woche und mit kleinster Anzahlung erhalten kann. Aufsicht der Königlich Preussischen Staatsregierung. • - - - - 26,000,000 Betauurinachung Die Stenerzettel über Staats- und allgemeine Kirchen steuer für 1909 werden in den nächsten Tagen den Steuerpfllch- ttgen durch die Schutzmannschaft zugettellt. .... Dleiemgen Einwohner, welche bis zum 20. April kernen Stenerzettel erhalten haben, nach ihren Verhältnissen aber an- nehmeu müssen, daß sie steuerpflichtig sind, werden hiermit ausge- iordert, hiervon alsbald auf der Bürgernreisterei (Zimmer 9er. 9) (8S7 Interessieren Sie sich für Nutzholz-Versteigerung. Montag den 19# April l. versteigert: I. Ficktenstammbolz aus den Distrikten .StÖTt ä, Seilenwald 5, Bockenhnm (Fliegenstall», Hofwald 3, Fohlenstallsheege lb, 2a, ^Nürnberg 4a, 5a, Waldbruck 1c —'393 FestM. und zwar: 56 Stück (30 und mehr cm Mittendurchm.» - 50,96 Feftm., 52 „ (25—29 cm Mittendurchm.» — 27,13 Festrn., 110 „ (20—24 ,, ,, — 56,01 ,, 850- . (12-19 „ „ -- 259,39 „ II. Ficktenderbitaugen (Leiterbäume» aus den Drstr. Vockenhaiu und Hauenberg - 201 Stück --- 18 Festtn. III. Abornstämme aus den Drstr. Seilenwald 3, Kleine Rotheerde 1 u. 2, Grone Rotheerde 2a u. 4, Mickenberg 1, Grimberg 2ii. 3a, (tzroße u. MeineUovvelhut —52 Festtn. u. zwar: 3 Suick (40—49 cm Mittendurchm.» --- 3,43 Festtn., Gießen, den 22./26. März 1909. __Großherzogliches Amtsgericht. Die Gemeinde Odenhausen hat eine Reparatur an ihrer Lahn brücke auszusühreu. Der Kostenanschlag in Höhe von 500 Mk. liegt auf meinem Bureau zur Einsicht offen. Offerten erbitte ich bis 10. April d. I. nachm. 12 Uhr. lbl Bekanntmachung. Die Versteigerung der Kleider und Haueualtungsgegen itärtbc, die am Montag bent29. v. Mts. begonnen wurde, wird am Montag den 5. dis. Mts., nachmittags 2'/, Uhr, im «tadtttchen Hospital, Selterswea 11, fortgesetzt. Gießen, den 2. April 1909. Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. ter Bank . • Bank . • • Asiat. Bank • .gommandit . Bank • • • ien . • • ' >. und Obio* bahn. • • ' bahn • • • ' Eisenbahn. • itaatsbahn ■ • [enri-Buenbabo 2 „ (25-29 „ „ = 049 „ V. 8 Rm. Aborn und 21 Nm. Esche Nutzkuüppel aus den Distrikten Seilenwald 3 und 4b (4 m lg., Wagendeichseln re.) VI. Fichtenuuttknüppel 3 m lg. (Lattcnholz» aus den Dlstrikten Köst 5, Seilenwald 4b,5, Kesselwald 3, Bockenbain, Bord. Jgel- hain 2, Foblenstallsheege Id, Zwirnberg, Waldbruck le, 2d, Rauenberg, Hainerwald2 und Breungeshainerheide und zwar: 245,3 Rm.'l. Kl. und 78,7 Rm. II. Kl. Zusammenkunft vormittags 10'/- Mir int Potthäuschen zu schotten. Nähere Austum« durch die Unterzeichnete und die Großh. Zorstwarte Reeg zu Petershainerhof, Meyer zu Feldkrücken und dröller zu Rudingshain. Verzeichnisse (Ausmaßlisten) können auf Üerlangen durch die Unterzeichnete kostenfret bezogen werden. Schotten, den 3. April 1909. [B5A Gro herzoglichr Oberförsterei Feldkrücken. Arbeitsvergebung. Das Eindecken und Einschlämnien der Materialien für die diesjährigen Walzarbeiten soll öffentlich vergeben werden. Angebote pro cbm sind bis zum 8. April ds. Js. bormittags 10 Uhr bei dem unterzelchneten Kreisamtsge- oäude Zimmer Nr. 20 einzureichen, woselbst auch die Bedingungen in den Dlenttstunden zur Einsicht offen liegen. Gießen, den 3. April 1909. Der Großh. krelsbauinspektoc des Kreises Gießen. __I. V.: ftalbfleisch._______________[B5/4 5,‘Eisen-Industrie Handdeges. . der Bestattungsgenoffeuschast der freien Schreinervereiuiauua Gießen 11. Haas III Blerchstr. 8, Hinterhaus, Telefon 692 Marke für m’rtdem HetZ ^aufderSoble^ ■ Extra billiges in Ich offeriere in : WA" schwarz. IfiMJlAn Boxleder, neueste Formen OGO MlSKfiVSi 27/304.50,25 26 3.75,22/24 “■ Damen-Stäefel hochelegant 6, Herren-Stiefel ”7«™» Fusons 759 Braune Modefarbe. "dW Brauner Damenhalbschuk Fasson, amerik. 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Süss, Giessen seit 25 Jahren den Alleinverkauf unserer Fabrikate für Gießen und Umgegend bat und nur diese- Geschäft unsere Erzeugnisse in frischer Ware und in den neuesten Formen liefern kann. (te/4 Frankfurt a. M., 3. April 1909. fftdnliurttr rchuWrjkA.-k. uoriu. ?. Str; 4 6i. Ifjitksifttin (Olt Dienstag den 6 April, abends 9 Nhr, findet im Restaurant „Kronprinz" — Licher Straße — die Generalversammlung statt. Tagesordnung: Bericht Rechnung-ablage. Wahl deL BorstandeS. Verschiedenes. Wir bitten um zahlreiches Erscheinen der Mitglieder. Vsrtroi<»r: <»rbr. Julimann. BahnUohtr. hll. |m>*u Wol|nungsverändernng. Meine Wohnung besindet sich von beute ob LudwlgMtraNMe IS, I im Borderbaute der Crtskrankenkaffe. "St* J. Fleischmann, ________________Lchudmachermetner. _ IPadagoginm Nenenheim - Heidelberg. ISO? Uh 37 u njniiri«»-. 2N fii. PHrn.» n. <) 11 rtc- Kl. Pco>’.onSl-