L >pf- '"kurrenz ^"chland" ?Pnfltn: d- Mol, Wene^tei ann (01445 WRihmienbtrtnrnbflOe humoristisches ■Fest "W bSFs Itranz. J 8l/t Uhr nut Ml. O'/4 Uhr nut Ml._____ »ejangvereih ula findet Freitag, obent Der Vorstand. .. 'ffer ■köpf n Giessen le. ;abeiMm(Rhtinhess.) 1909. wStaitÜ* Uir»e«»l«r ’• 'J m0 deqoewEr de, W llbel78Scabiff8baa"erH' ka,*erL ®nl, 9-10 Uhr ßtM jeWnXMjSi---- Ul „U SteinooeW Qlrektifl": Her®1 'S. TSJ*S* ZtUB 101 |Apti >!SÄk ÄStÄ nie i-W •*> Nr. 53 Zweites Blatt 159. Jahrgang Donnerstag, 4 März 1909 LrlLeinl KgN- mti Ausnahme deS Tonntag«. Die „•kfitnet Lamtttendlätter- werden dem „Wnieigfr* atermo! wüchenllich bc.delegt, da« „Kretsblatl für bei Kreis Siegen** zweimal wöchentlich. Die ..Londwirlschattüchen Lett- fragen*' erscheinen monatlich zweimal. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhefien Notattangdrn4 en> Verlag bei tfr ObHiten UnteerluäH • Buch, und GteinDtudcteL R. 8engt, Gießen. Kedaltton, Lxvedttton und Druckerei: Schul- stratze 7. Expedition und Verlag: fcä® 6L Redaktion:112. Tel.-Adu:AnzeigerGieden» Deutscher Reichstag. 218. Sitzung, Mittwoch, den 3. März. Am Tische des BundeSratS: Dernburg, v. Schuckmann. Präsident Graf Stolberg eröffnet die Sitzung um 2 Uhr. Ter Kolonialetat. (Fünfter Tag.) Die Beratung de- Etats für Südwestafrika wird fortgesetzt. Abg. Dr. Arning (Natl.) bittet um Unterstützung des Aerztestandes in den Kolonien. Ich schätze die Engländer als Vorbilder in der Kolonialpolitik, aber wir dürfen ihnen nicht kritiklos alles nachmachen. Tie Eingeborenenpolitik in Südwest, wie sie jetzt betrieben wird, entspricht nicht den Wünschen der dort angesiedelten Farmer. Tie Justizpflege steht nicht auf der Höhe. Tas Strafverfahren bedarf der Verbesserung. Freilich mutz auf die Eigentümlichkeiten der Farbigen Rücksicht genommen werden. Ter Eid für Schwarze sollte nicht eingeführt werden; denn die Eingeborenen wisien Die Bedeutung des EideS gar nicht zu würdigen. Ter Alkohol, verbrauch ist nicht so groß, wie immer behauptet wird. Jedenfalls wäre es sehr erfreulich, wenn er noch weiter zurückgehen würde. Bedauerlich ist die Bildung von unsoliden Minengesellschaften, die allerlei Spekulationen im Auge haben. Sie arbeiten nur pro forma, um sich das Besihrecht zu wahren. Staatliche Beaufsichtigung wäre hier sehr angebracht. Erfreulich ist, daß sich bereits mehrere kleinere Gesellschaften, die baS Land bebauen, gebildet haben. Jedenfalls wird der Bergbau einen großen Aufschwung nehmen. Davon wird auch die Landwirtschaft Nutzen haben. Abg. Ledebour (Soz.): Wenn wir uns bemühen, die Verhältnisse in den Kolonien zu besiern, so sind wir noch keine Kolonialreformer geworden. Wir lehnen die Kolonialpolitik nach wie vor ab. Wir finden uns nur vorläufig mit ihr ab, weil wir sic nicht hindern können. Wir wünschen, daß unsere Resolution vom vorigen Jahre Erfüllung findet, wonach den Eingeborenen, die im Kriege ihr Land verloren haben, Rcgierungsland gegeben werden soll, so daß sie ihren Unterhalt erwerben können. Der Redner spricht über die Arbeiterfrage in Südwest. (Staatssekretär Dernburg unterhält sich mit dem Abg. Basser- mann.) Da sehen Sie den Staatssekretär; es ist ein alter Trick der Herren von der Regierung, sich mit anderen zu unterhalten, wenn ihnen unangenehme Wahrheiten gesagt werden. (Unruhe; Präsident Graf Stolberg rügt die Aeuße» tung als unparlamentarisch.) Mit Hurra hat man den Eingeborenen das Land abgenommen. Wovon sollen sie nun leben? Will man sie zu Sklaven machen? Man mutz ihnen das nötige Land aus dem Kronbesitz geben. Nun hat Herr Dernburg, der sich sonst um Reichstagöresolutionen nicht kümmert, ein sehr interessantes Experiment gemacht. Er hat in der Dudgetkommifsion eine Resolution veranlaßt, die ihn zur Er» richtung einer Residentur im Ovamboland auffordert. Damit schafft er sich für die Politik, die er vorhat, Deckung. Pasiiert nun Unheil, so erklärt er einfach: Ich habe ja die Bud- getkommission gefragt! Wir lehnen dieses Experiment entschieden ob. Der ganze Reichstag mutz dagegen Protest einlegen. Herr Erzberger hat gestern in der Frage der Selbstverwaltung den Gouverneur von Schuckmann mit Honig gesalbt. Vielleicht tritt nächstens auch Herr Roeren mit dem Honigtopf an den Staatssekretär heran. Die neue Gemeindeverordnung des Herrn von Schuckmann ist aber recht sonderbar. Von Christlichkeit ist darin keine Spur. Da beißt es z. B im § 17f.: Weiße und Farbige, die sonst Vollbürger der Gemeinde waren, verlieren das Vollbürgerrecht, wenn sie mit einer Eingeborenen verheiratet sind oder mit einer solchen im Konkubinat leben. Herr Schuckmann ist doch nun aber als positiver Christ bekannt, und seit der Verbrüderung mit Erzberger trieft auch Herr Dernburg von Christlichkeit. (Große Unruhe rechts und im Zentr. Staatssekretär Dernburg begibt sich zum Präsidenten.) Vizepräsident Dr. Paasche: Sie haben eben eine geschmacklose Bemerkmrg gegen den Staatssekretär gemacht, ich behalte mir vor, darauf noch zuruckzu- kommen. (Lachen der Soz.) Abg. Ledebour: Man wird doch noch von der Christlichkeit des Herrn Dem- bürge sprechen können. Ich verstehe nicht, wie dieser § 17f. sick mit der Christlichkeit des Staatssekretärs und des Gouverneurs und derjenigen, die ihm zu stimmen, vereinbaren läßt. Ich verstehe nicht, wie die Missionare und wie das Zentrum damit einverstanden sein können. (Widerspruch im Zentr.) Haben Sie dagegen angekämpft, Herr Erzberger? (Erzberger ruft: Im allgemeinen.) ES wäre mir lieber gewesen, wenn es im besonderen geschehen wäre. (Große Heiterkeit.) Sie treiben ja die Leute in d i e wilde Ehe und in das Konkubinat hinein. Herr von Schuckmann hat uns und besonders den Abg. Noske eingeladen, nach Afrika mitzukommen. Herr Noske ist gern bereit, wenn ihm au 8 Neichsmitteln d i e Kosten erseht werden. (Heiterkeit.) Freilich auch ich befürchte, daß die Sache mit den Vorträgen in Windhuk und Swakopmund schief gehen wird, denn die dortigen trinkfesten Mitglieder der Burgervereine werden sicherlich unseren Genossen bald mit leeren Bierflaschen bombardieren. (Heiterkeit.) Aber wie wäre es denn, wenn Herr von Schuckmann einmal in einem Verein der inneren Mission vor christlichen Jünglingen und Jungfrauen einen Vortrag über seinen berühmten § 17f. halten würde, wenn er den Leuten begreiflich machen würde, wie man in Südwestafrila die christliche Ehe erschwert. Ich bin neugierig, wie diese Sache ausgehen wird. (Heiterkeit.) Die christlichen Jünglinge und Jungfrauen werden sicherlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und jammern, welch böser Gei st in den Bruder Schuckmann hin - eingefahren ist. (Große Heiterkeit.) Abg. Dr. Sentier (Stall.)s Durch die gestrige Rede des Gouverneurs v. Schuckmann ist in wesentlichen Punkten eine Klärung der Sachlage erfolgt. Nur in zwei Fragen muß ich ihm doch energisch widersprechen. Man hat uns immer gesagt: Wir wollen keinen Krieg und keine Gewalt. Der Gouverneur aber hat gestern hier gefragt: Sollen wir ruhig und still solchen lieber- griffen der Ovambos gegenüber bleiben? Da liegt ein Widerspruch vor. Ich lege Wert darauf, daß der Frieden und die Ruhe aufrecht erhalten werde, daß man alles vermeidet, was zu Unruhen führen könnte. Auch die Aeutzerung des Herrn Gouverneurs: Die Sache wird gehen, wenn wir vernünftig sind! erscheint mir sehr bedenklich. Wir glauben ja sicherlich, daß jeder von uns vernünftig ist, aber ob man das auch von den LvamboS behaupten kann, möchte ich dahingestellt sein lassen. Bezüglich der Zivilnerwaltung hat der Gouverneur es so hingestellt, als wenn es so gemacht werden müsse, wie er eS gemacht hat. Und dabei hat er genau daS Gegenteil von dem durcksgeführt, was die Budgetkommission beschlossen hat. Wir wollen einen Residenten im Ovamboland und keinen Regierungs- kommissar. Eine Vermischung können wir nicht zulassen. Hin- sichtlich der Eisenbahnbauten hat der Herr Gouverneur gestern irontfd) erklärt: Mir soll es recht sein, wenn Sie uns einige Bahnen bewilligen. Ich bebaute cs lebhaft, baß der Gouverneur einen Gedanken ironisch behandelt, den wir mit dem allcrgröß. ten Ernst erwogen wissen wollen. Gegenüber dem Staatssekretär möchte* ich erklären, daß mir die Zulassung der Neger zum Ejd höchst bedenklich ersche nt. Ich'selbst habe einen Fall erlebt, wo ein Neger, als fein Herr angeklagt war, alle an ihn gestellten Fragen erst bcanttoo.tcte, nachdem er aus den Mienen des Verteidigers herauSzules-'n versucht hatte, wie er antworten solle. DaS ging so weit, daß schli'-ßlich der Verteidiger selbst bat, während der Vernehmung des Zeugen den Saal verlassen zu dürfen, weil er immer ihm von den Augen abzulesen suche, wie er ausfogen solle. Neger sind Kinder und die stellt man nicht unter Eid. Abg. Softmann (Wirtsch. Vg.) führt darüber Klage, daß bei den Bahnbauten in Südwestafrika nicht solide deutsche Arbeiter, sondern Kroaten und Italiener Verwendung finden. Diese Kroaten schicken einen großen Teil ihres Verdienstes in ihre Heimat, wo er für nichtdemsche Interessen ausgegeben wird. Tie Kroaten haben auch niemals die Absicht, sich in Südwestafrika anzusiedeln. Dieser Zustand ist sehr bedauerlich. Bei den Löhnen, die in Südwestafrika gezahlt werden, sollten sich doch deutsche Arbeiter finden lassen. Gerade in der gegenwärtigen Zeit des Diamantenfiebers, wo oft recht zweifelhafte Elemente, Ausländer und sonstiges Gesindel, zusammenströmen, sollte man rlleS tun, um ein gesundes deutsches Volksleben auch in Südwesl zu entwickeln. (Beifall rechts.) Staatssekretär Dernburg: Die schwierigen konstruktiven Arbeiten werden natürlich von deuischen Ingenieuren ausgeführt. Für die gewöhn, liehen Erd- und Sauarbeiten bekamen wir damals keine Leute. Heute in der Zeit der Arbeitslosigkeit würde das vielleicht anders fein. Aber in der Zukunft werden wir stets deutsche Arbeiter in Südwestafrika befd)ä[tigen, — wenn wir welche bekommen. (Heiterkeit und Beifall.) Die Aussprache schließt. Der Etat für Südwestafrika wird im übrigen nach den Kommissionsvorschlägen erledigt, ebenso die Etats für Neu-Guinea und die Karolinen. Der Etat für das Reichskolonialamt, dessen StaatssekretärS- titel schon erledigt war, wird auch im übrigen nach den Vorschlägen der Kommission verabschiedet. Abg. Scheidemann (Soz.) bringt den „Streik der Kolonialschüler von Wihenhausen" zur Sprache. Die vier ausgeschlossenen Schüler würden noch sehr tüchtige Leute werden. Die Schüler würden zum Byzantinismus erzogen, indem sie beim Kaiserbesuch Spalier bilden müssen; der Staatssekretär wolle doch rückenstarke Beamte in den Kolonien haben? Auf der anderen Seite ruinierten sie die Existenzen der Gewerbetreibenden in Witzenhausen durch Monopolisierung bei landwirtschaftlichen Produkte und schädigten das Städtchen durch Milchpreistreiberei. Staatssekretär Dernburg: Die Milchgeschichte gehört nicht hierher. Rückenstarke Beamte will ich haben, jawohl, kaiser- und reichstreue rückenstarke Beamte. Es macht den jungen Leuten großen Spaß, bei Spalierstehen den Kaiser zu sehen. Daß Leute, die in der Schule sehr viel taugen, nachher im Leben nichts taugen, gilt für alle Schulen in der ganzen Welt. Postetat und Fernsprechgebühren-Ordnung. Es folgt die zweite Beratung des P o st e t a t s. Dazu liegen vier Resolutionen der Budgetkommission vor, die eine Be- schränkung des Zugangs zur höheren und mittleren Postbeamtenlaufbahn fordern, eine anderweitige Einteilung der Postämter 1., 2. und 3. Klasse, weitere Uebertragung der Arbeiten mittlerer Beamten an gehobene Unterbeamte und Fortfall der Vergütungen für die Beaufsichtigung der Telegraphenltnien. Ebenfalls zur Beratung steht die neue Fernsprechgebühr enordnung. Am Tische des Bundesrats: Kraetke, Twele. Berichterstatter ist Abg. Beck, Heidelberg (Natl.)'. Abg. Dr. Pichler (Ztr.): Mit den alten Zöpfen in der Postverwaltung muh endlich aufgeräumt werden. Die Poswerwaltung ist ein Geschäftsbetrieb, darum muß sie auch kaufmännische Grundsätze haben. Die Frage der Personalreform muß weiter verfolgt werden, ebenso die der Verminderung der Beamten. Für den Bedarf an Kupferdrähten sollte die Verwaltung ein eigenes Werk errichten. Gegen die neue Fernsprechgebührenordnung hat eine lebhafte Agi. totion eingesetzt, besonders aus Handelskreisen. Tie Städte glauben sich benachteiligt zugunsten des Landes. Tatsächlich haben auch mißliche Verhältnisse im Fernsprechwesen bestanden. Die einzelnen Gespräche werden nicht überall gleich bewertet. In Hamburg ist jetzt noch ein Gespräch doppelt so teuer als in Berlin. Eine Reform des bisherigen Tarifes war daher notwendig. Gerade bei den großen und leistungsfähigen Geschäften kommt die Post nicht auf ihre Selbstkosten. Tie Frage ist nur, ob die Reform auf diesem ober anderem Wege zu machen ist. Der vorliegende Entwurf verfolgt die ausgesprochene Tendenz einer gleichmäßigen Verteilung der Lasten unter ausreichender Deckung der Selbstkosten der Postverwaltung. Meine Freunde billigen diese Tendenz durchaus. In allen Einzelheiten behalten sie sich aber ihre Stellungnahme und etwaige Abänderungsanträge vor. Wir beantragen die Verweisung der Vorlage an die B u d g e t k o m m i f s i o n. Es wird borge» schlagen, den Ausgleich in einer stärkeren Staffelung der Paujch- gebühren zu suchen. Di« jetzige Staffelung ist jedenfalls durchaus ungenügend. Tie Benutzung der Fernsprecheinrichtung in den kleineren Ortschaften ist sehr viel geringer als in den großen Netzen. Ein Teilnehmer in Berlin und Hamburg hat selb,wer- ständlich einen sehr viel größeren Vorteil als einer tn einem kleinen Orte. Aus den Handelskreijen ist nun lebhafte Klage erhoben, durch die neuen Gebühren würden die Gespräche unerträglich verteuert. An dem ist es aber doch nicht. In Berlin haben die Teilnehmer mit Pauschgebühr durchschnift« lich nur 16 Gespräche am Tage. Müßte der Geschäftsmann seine Telephongespräche brieflich abmachen, so würde Vries und Antwortbrief mit zusammen 10 Pfg. ihn erheblich mehr kosten. (Zuruf: Postkartei) Vorläufig kostet die Postkarte noch 5 Pfg. Auf dem Lande wird im allgemeinen ja eine ziemlich weitgehende Verbilligung eintreten. Der neue Tarif ergibt für iQc diejenigen, die bisher die Gesprächsgebühren bezahlt haben, eine Verbilligung, und zwar an Grundgebühren und Gesprächsgebühren, ebenso eine Erleichterung für diejenigen, deren Ge« sprächszahl bisher erheblich unter dem Durchschnitt der GesprächS- zahl bei Pauschgebühr gewesen ist, also auch für die Handwerker usw. Neben den Klagen sind doch aber auch Stimmen laut geworden, die dem neuen Tarif gerecht werden. So hat die Augsburger Handelskammer im Prinzip nichts einzuwenden. Ter zweite Grundgedanke ist der, daß für die ganz kleinen Teil- nehn ernetze die Gebühr noch weiter heruntergesetzt wird. Nun ist c ja freilich richtig, daß sie die Selbstkosten nicht decken. £en Einn -'den, daß auch die Gespräche gezählt werden, die nicht Auftaiu 'efommen sind ober nicht mit dem, mit dem man gerade sprechen und auch s’<’ '"mühen Gespräche der Angestellten, könnte durch ein Abonnement abgeholfen werden. Hoffent- lich gelingt eS in der Budgetkommission, sowohl den Interessen von Reich und Post gerecht zu werden und einen billigen Ausgleich zu schaffen. Staatssekretär Kraetke: Die Post- und Telegraphenverwaltung ist sicherlich ein großer Geschäftsbetrieb, und bei ihr müssen auch die geschäftlichen Maximen zur Geltung kommen. Aber eS handelt sich nicht nur um einen Geschäftsbetrieb, sondern auch um eine Staatsverwaltung, um die Besitzerin von Monopolen, die große Verpflichtungen der Bevölkerung gegenüber hat. Sie tarnt nicht wie ein Prwatunternehmer erwägen, ob eine Sache so und so viel einbringt, und sie fallen lassen, wenn sie nicht rentabel scheint, denn damit würde der ganze Wert der Staatsanstalt wegfallen. $>ann müßte das Land schlechter behandelt werden als die Städte. Wir müssen aber alle Interessen berücksichtigen. DaS Steigen der Einnahmen wird ganz genau verfolgt, wie auch das der Ausgaben, und stets wird versucht, beide in daS richtige Gleis zu bringen. Die Verwaltung befleißigt sich der größten Sparsamkeit. Nun zu der neuen Fernsprechgebühr enord- n u n g. Gleich nach der Einführung der bestehenden Ordnung wurde der Wunsch nach einem besseren Ausgleich laut. Es wurde beklagt, daß das Land gegenüber den Städten zu schlecht wegkäme. Andererseits wurde wieder gesagt: warum soll das Land überhaupt solche Anlagen in weiterem Matze bekommen? Dort kommt ja u wenig Geld ein, b i e Städte bringen allein d i e großen Summen auf! Zweifellos ist ja der Verkehr in den Städten viel intensiver als auf dem Lande. Aber es ist ja eben die Pflicht der Staatsverwaltung und des Staates, einen Ausgleich z u schaffen. Wenn man das nicht tun wollte, bann könnte man ja die Sache an einen Privatunternehmer vergeben, der nur dort Anlagen schaffen würde, wo sie sich rentieren. Das Reich aber hat die Pflicht, beTben Teilen gerecht zu werben. Für die Anlagen auf bem Lande sind die Kosten freilich höher, weil die Wege weiter sind. Auf dem Lande kommen wir mit einfachen Einrichtungen aus, während in den großen Städten die inneren Einrichtungen sehr kostspielig sind. Wir müssen ferner fortwährend N e u e* rungen einsühren und ein sehr zahlreiches Beamtenpersonal halten. Tie Verwaltung ist deshalb infolge von Anregungen des Reichstags und auf Grund eigener Erfahrungen an die Neuordnung der Gebührenordnung herangegangen. Daß sie das nicht gern getan hat, und datz wir uns bewußt gewesen sind, dafür in der O e f f e n t l i ch k e i t in der schärfsten Weise angegriffen zu werden, war uns von vornherein klar. (Heiterkeit.) Wenn ein solcher Ausgleich ftattfinben soll, bann wird immer dem einen genommen und dem andern gegeben. (Widerspruch links.) Das geht nicht anders, wenn die Einnahme nicht geringer werden soll. Nun sind wir nicht leichtsinnig an die Aufgabe herangetreten, sondern haben eingehende Erhebungen angestellt. Wir haben uns mit den süddeutschen Postverwaltungen ins Einvernehmen gesetzt und haben mit ihnen zusammen beraten. Wir wollten bei einer so wichtigen Aenderung eines großen Verkehrsmittels auch nicht vorgehen, ohne vorher die Interessenten zu hören. Deshalb habe ich im Januar 1908 eine Konferenz einberufen aus Vertretern beS Handels, der Industrie, des Handwerks und der Landwirtschaft. Wir haben uns diese Herren nicht ausgesucht, um allen Vorwürfen zu entgehen, sondern die Herren wurden uns vom Handelstag, vom Landwirtschaftsrat und von den Vertretungen von Industrie und Handwerk präsentiert. Wir haben den Herren gesagt, daß wir uns der Schwierigkeiten der Sache vollkommen bewußt seien, und haben sie gebeten, uns eventl. andere Wege anzugeben. Die Majorität dieser Herren aber, die zwar nicht überwältigend war, hat unserem Entwurf zugestimmt. (Hörtl Hört! rechts.) Wenn die Dinge so liegen, lann man uns nicht den Vorwurf machen, die Postverwaltung hätte wieder einmal ihre ganze Rückständigkeit und Verständnislosigkeit für die Anforderungen des Verkehrs gezeigt. Die Postverwaltung ist auf Gruno eingehender Erwägungen zu der Ueberzeugung gekommen, daß der borge« legte Entwurf ein brauchbares Gesetz werden wirb. Vielleicht können in der Kommission bie Gegner b e 3 Ent- wurfö ettvaS Besseres Vorschlägen. In der Oeffentlichkeit kommen natürlich nur die Gegner des Entwurfs zum Wort. Aber in jüngster Zeit haben sich auch Freunde dafür gefunden, die mir geschrieben haben, datz bet der großen Bequemlichkeit, die das Telephon bietet, ei ne mäßige Erhöhung der Gebühren keine Ungerechtigkeit sei. Wenn gesagt wird, ganze Existenzen wurden durch die Reform ruiniert werden, so halte tch das für maßlose llebertreibung. Darüber bestand in der Konferenz keine Meinungsverschiedenheit, daß die jetzigen Ge- bühren für die, die viel fpred^en, zu gering sind. (Lebhafte Zustimmung rechts.) Wer von Fernsprecher reichlich Gebrauch macht, kann auch mehr zahlen, denn er wird auch dementsprechende Einnahmen haben. Dem platten Lande hat die Reform ein großes Zugeständnis gemacht. Die Pflichtgebühr von 20 Mark im Jahr, für bie bisher nur Ortsgespräche geführt werden durften, soll in Zukunft auf die Ferngespräche angerechnet werden. Das ist ein großer Fortschritt für das Land, und ich hoffe, daß die Vertreter des platten Landes in der Kommission noch weitergehende Wünsche zurückstellen werden, ebenso wie ich hoffe, daß sich dieBefürchtungen berget« tretet der Groß stabte als nicht stichhaltig Herausstellen werden. (Beifall rechts und im Zentrum.) Hierauf vertagt das Haus bie Weiterberatung auf Donnerstag 2 Uhr. Schluß: 6 Uhr. Krontentafien und Aerzteorgamsation. Ter Verband zur Aahrui brr 3nterdke der dn lindere Erklärung zugryrn lassen, der wir dos nackröigrnde entn.tnt.rn : Dec PKrstano des Verbandes der Arrzte Teunchlanb» iut tiofrrung ihrer wirtschaftlichen Imerefi m Saptiq*! Verban. hat in einem offen en Brie» an txn >xmt Sraal^'erretLr d<' Innern von Bethatann Hollweg über byt. $ert^lntizirschrn Krankenkassen und Center :ine ganz einseitige Tarft.ftunq ?c «teben, die nicht umpiderivr. < r bleiben darf II. a ift je- iaici nutzt hilft, wird der Andersdenkende vor das Ehrengericht ,geigen, das van den Männern des Leipziger Verbandes be- 'herruüt wird. 3x> werden, rote der Herr Slaatsf.'kretar im Reichs rage richt'fl ausgeführt hat, die Aerzte von den eisernen ftlammem dcS KoaliitonszwangeS unter dem Druck ehrengerichtlichen Verfahrens zusammengehalten. Weiter ist gesagt: „Solange (uh bu üassenporftände nicht herbeilassen, auf die Hedürfnisse und Ltbensbedingungen dcS arzt -indes und Bernics die von uns geforberte Rücksicht zu nehmen, solange soll und muß eS stamm und Streik geben' Das ist bei ausgesprochene Strcitstandpunkr. Unter jener Rück fidrt auf die Bedürfnisse und die L bensbcdingungcn deS ärztlichen Standes versteht die Aerzteorganiiation die freie Arztwahl, c'ic daS Arztsystem, dessen zroangSroenso sind nie Angaben über die schlechten Honorare unzutreffend Tie ärztlichen .Honorare sind foNgesebt erhöbt worden. Im Jahre 18*5 haben die Krankenkassen 9 060 94.3 Mark für ärztliche Behandlung aufgaDcnbrt, 1907 hingegen 63 325 782 Mark Die Jalil bet Bersiclzerten ist in diesem Zeiträume gestiegen von 1 291 173 auf 11 721 796. Ohne die .Ztraiikenversicherung würden hie Aei ztc nie und nimm fr fine solche Bezahuing von der Masse der Arbeiter erlzalten. Tie Krankenkassen können aber vuS monninfadien («rÖnben die Iord.rng her Aerzteorganisation auf unbegrenzte Bezahlung ber ärztlichen Leistungen nicht anrr Tennen. In ber Privatpraxis lehnt der Patient ein Zuviel an ürjtlidwn Leistungen ab, weil er eS aus eigener Tasche bezahlen mus' Tie .Krankenkassen Vefinben sich den Aerzten aegemiber in schlimmer Loge, da sic geieyl'ch gezwungen sind, stets ärztliche .Hulse ui natura zu getv>.ihren, während auf der anderen Seite für die Aerzte keine 2.icd darum, pd die X-rankrntas,cn aut Grund ihrer gesetzlichen Selbiipenvaltung und '5crtrao6ftcihcu Ein Nu st haben I ollen auf die Wahl eines Arztiysterns, das den Bedursntsfen der .Krankenkassen und der Aerzte fit teer wird, oder ob ite der Diktatur des Leipziger Bet l-andeS unterworfen mth und damit die Zroangsroeife Einführung der freien Arztwahl übet lieh ergehen lassen müffen. Aus Staöt und Land. Gießen, 4. März 1909. r — Ordenvangelegenheit. Sc. König!. Hob. bei Großherzog bat dein Maurerpolier Phil. Ioh. Seid III zu Harheim die Erlaubnis zur Einnahme und zum Tragen des ihm vom König von Preußen verliehenen SlQgemcmen Ehrenzeichens erteilt. M Medizinalwesen. Ee. Kgl. Hoh. der Gcoß- Herzog haben den Kreisassistenzarzt bei dem jlreiSgesund- heltSamt Heppenheim Tr. Adolf Iaup zmn KreiSassistenzarzt bei den KreiSgesiindheitSümtern Heppenheim und BenShemi mit dem Wohnsitz in Heppenheim ernannt. •• T 11electeilung. Dem Forftwart der Komnumal* fotiiwartci Göbelnrod Aug. Kappes zu Göbelnrod wurde uu6 2lnlab ferner Versetzung m den Nnbestand der Charakter als Fürster" erteilt. Erledigt ist eine nut einer cvang. Lehrerin zu besetzende Lehrennstrlle an der Gemeindefchule zu GrieSheim. “ Anlassttn gen zur Rechtsanwaltschaft. Ter Gencht^asienot Adolf Metz aus Gresten wurde zur Rechts, anwaltfchaft bn dem Landgericht ber Provinz Oderhesien, ber Gerichtsasiefsor Karl Sch .: ter a. Tannfidbt :r Rechts» anwaltschos! bei dem Amts >-r cht -Zals.Michelbach und der GerichtSaffessor Tr. Cito W alle’ a... Tarm'ladt uir Rechtsanwaltschaft bei dem OberlandeSgericht in Tarm'ladt zugelafsen. ** Männer-Babevercin. Tie orbernl. ) a h r e s - Generalversammlung wurde am 1. Mär; in ber Brauerei Fortsch abgehalten. Dem critarieten Jahresbericht ist zu entnehmen, daß das verflossene tteschäftsiahr insofern ein günstiges war, als sich die Zahl der ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder wesentlich erhöhte, wenn trotzdem bei 1012 Mk. Ausgaben eine Zubuße von 35,15 Mk. erforderlich war, so betraf dies Ausgaben, die der Bade« anftalt wieder durch Verbesserungen zugute kommen. T«m Kassier ward nach Aufklärung eines dutlch die Revisoren beanstandeten Punktes einstimmig Decharge erteilt. Tie ausscheidenden Vorstandsmitglieder Best, Bräutigam, Todt und Fortsch wurden wieder-, die Herren Sch mall, Schäfer. Löbermann und Frohnhäuser neugewählt. Der Schriftführer wurde beauftragt, mit dem Vorstände des Licht-, Luft- und Sonnen-BaHevereins in Verbindung zu treten um den Mitgliedern des Männerbades einen direkten Besuch vom Bade zu ermöglichen; ein Mitglied war jedoch Der Meinung, den noch im Männerbade vorhandenen Raum auszunutzen, um den Badenden, wenn auch bei anfangs primltioerer Ausgestaltung doch diesen hpgicnischen Vorteil billiger beschaffen zu können. Einer Üommission von sechs Mitgliedern wurde übertragen, die letzten Anregungen an Trt und Stelle zu prüfen und auf ihre Ausführbarkeit zu untersuchen. Eine Beschlußfassung wurde einer spateren Versammlung überlassen. ’• tebener DolkSbad. Im Februar wurden 7600 •Bob verabreicht qeaen 78*7 im Januar 1909 und 8611 im iebruat 1908 ober im Turchichnilt täflltcb 271 Bäder gegen 254 un Ianur 19n9 und 296 im Februvr 1908. Ter Besuch im ein- meinen bat stch wie »olgt verteilt: Schwmunbab: 3341 Männer, banmter 6^7 zu 10 Ptg., , 581 Frauen, , 81 , 10 , Wannenbaber I. SIL: 238 Männer, 76 Frauen, „ n. 754 , 405 BrausebLber I. , 834 , 138 . II. , 9u7 „ 157 larnpf- und veistluklbäder sowie Mastaqe zufainrnen 155 Männer. 14 Frauen. Tic Berlonenwage wurde von 160 Personen benugt. daS Bad von 5 Personen besichtigt. ** Nach Wilhelmshaven und der Kaiserlichen Schiffsbauwerft führt uns diese Woche bad Kaiser- Panorama. Nach dem Besuche der schönsten Punkte von Wilhelmshaven und der in der Nähe gelegenen Burg Stniep^ Hausen kommen wir zur Schiffsbauwerft, wo große und kleine Schiffe ihrer Polleudung harren. Don hier geht-.' nach dem Hafen, wo wir die hier ankernden großen Panzerschiffe aus nächster Nähe betrachten können. Wir Haden hier auch Gelegenheit, das Leben und Treiben unserer Matrosen an Bord zu beobachten. Besonders interessant sind die zahlreichen Ansichten aus einem Flottenmanöver. Wir >'ehen die Panzerkreuzer, wie auch Torpedoboote in allen Phasen eines modernen Seegefechts. Bei dem großen Interesse »das mts allen Kreisen unserer Marine entgegen- gebracht wird, ist der Besuch dieser Serie bestens zu empfehlen. •• In Amerika gestorbene Hessen. Konrad Petri ou6 Groß-Gerau, 74 Jahre alt, zu New-Pork. — Fräulein Elisabeth Bastian aus Eppelsheim, 63 Fahre alt, ui New-Pork. — Ioh. Weltner aus Herbelhausen, 40 Jahre alt, ah Brldqeport, Gönn. — Fran Anna Marie Hammer, geb. Pfennig, aus veppenheim, 31 Jahre alt, $u Gmcmnati, C. — Frau Marg. Mohr, geb. Meuchinqer, auS Mümling- Gruinbach, 63 Jahre alt, zu Danton, C. ** Esel u n d D! a u l t i e re. Ter Tiersckutzverein zu Sic-3« laden hat auch im vergangenen Jahre wiederum ca. 90 Esel, Zroergvierdc und Maultiere obgesetzt und zahlreiche Tankfchreiben erhalten In diesem Jahre laufen fdjon die Nachfragen und Bestetlungen in größerer Zahl ein, ein Beweis dafür, daß an der Nützlichkeit der Grautiere fein Zweckel mehr besteht. In ber lat liegt es nin an einem alten bedauerlichen Vorurteil, wenn die braven und willigen Arbeitsgefellen noch nicht überall in den Streifen ber kleineren Gewerbe treibenden Eingang gefunden haben. Alle warten auf den einen „Mutigen", der den Anfang in einem Crtc machr. Ter Verein ist gern bereit, jedem Interessenten kostenlos Auskunft zu erteilen und Prospekte zu versenden. Ter Preis der ungarischen (fiel schwankt zwnchen 105 und 150 Mark, luährenb italienische Efel von 180 Mark an abgegeben nrorben. Ungarische Maultiere sind sehr selten geworben. An ihrer Stelle cmviiehlt ber Verein bie kleinen ungarischen Zwergpserbe, die In einer Schulterhöhe von 125—130 Z.mmutei durchschnittlich 350 Mark das Stück tosten. Die sehr sdronen, flinken und zug^ kräftigen Tiere haben sich bisher auf bad beste bewährt Jtalienifckre Maultiere hat der Verein mt letzten Jahre in besonders großer Zahl angeführt, und zwar schwankte die Schulterböhe zwischen >24 und 160 Zentimeter. Tic größten Exemplare imirben an eine Mainzer Brauerei geliefert, die angefangen hat. ihre Pferd« durch; inne viel augfränigerat und härteren Tiere zu crietzat. und nru dem Versuche überaus zufrieden ist. 2luch in ber Land- nnrnchaft ftnben die großen Mauluere für schwere Feldarbeit Venvendung, wo sie bedeutend mehr leisten als Pferde gkidxr Größe. Ter Breis steht nicht fett, wnbern muß von Fall zu Fall vereinbar: werben, kleine italienische Maultiere werben geroöfm- Eine Ermäßigung der Fracht, die zu Lotten des staufers gebt, ist leicht zu erzielen, roenn mehrere Tiere noch einem Orte ge- meinfam verladen werben können. « Bad-Nauheim. 8. Lstärz. In der (egten Sitzung ber Lladtvero ebneten ivnrde der Poranlck, ta g fur 1909 i ftflefietit Er schließt mit einer Entnahme unb Au-gade von >72 452 Mk. Einige Nubriken feien hier angegeben: Gebäude: Einnahme 12 54V Mk.. Ausgabe iZLSOMk. Feldgrunbstücke: Ein- rnhine 60oO 2X1. Bauverwalinng: Einnahme 440(> -31!., An-gabe (8 200 Mt. Allgemeine Perivallung: -mnahme 6W>> Mk . Aui- nadc 89 300^?lf. Polizei: Emnadnte 16L0Mk., Ausgabe 18 500 Ttf. Citroen- und Waiienoerlorgung: 2lu-aad« 1200 Mk. binnen- rstege: Entnahme 100 Mk., Auc^ade 8000 Mk. ttrankeuhan»: ?!noaobe Nis» Mk. Kirchliche Bednriniße: Einnahme 12080 Mk.. 2l"sa,ibe 12 080 Mk. Poltsichute: Einnatime lö2o Mk, Aut nahe 61 820 2?lf. Gruft Lubivig-Schute (Höhere Burgenchnle); Ausaohe 22 020 Mk. Sirioemenu 3wede bei? Bode>: 5000 Mk. hrieurtntinii: Ausgabe 19 000 Mk. RcmnlMutian: Ginnrbn*# 2t>0 Mk., 'lusaabe 12 009 Mk. 6'emembefteuex: ttumahm ? 508 5uO Mt., •* A.rnn gensrechnung eifrteinen u. a. in Ginnoh'ne von’. EaSwerk 15 080 Mk., vom Elektrizitätswerk 72^2 Mk., »am Wasterwerk 24 6 2 61 Mk.. von Laldunien 10 600 T1. jnb an Kaviialien 250 OtX) Mk. Für die Kanal vaiwit fuib 3C5)0Cü Mk. in Ausgad« vornefe c:l L Friedberg, 2 März. Aus dem IckhreSberichle des Schullehrerseminars zu Friedberg war die Anstalt in bcm pi Enbe gehenden Schuljahr von 179 Se minarlsten gegen 192 des vergangenen Jahres besucht; darunter ivartn 159 Evangelische 172 unb 20 Mat bohlen. Löhne von Landwirten waren 85, von Lehrern 7, aus Handel unb Gewerbe 58, von Beamten 29. Was die Vorbereitung anbtlrifft, so wurden 149 Seminaristen in Präparandenanstalten, 10 von Lehrern und 20 in Realschulen und Ckimnaftcn vorbereitet. Ter Heimat nach sind die meisten aus Lberbessen, 114 an ber Zahl. 39 aus Starkenburg, 15 aus Rheinhessen, Nicht Hessen sind 11. Die Ent- lossungsprüfung ber Hlaifc la finde! vom 9. bis 12. März statt: bie Aufnahmeprüfung ber Neueinzutretenben am Donnerstag, 1. April; bad neue Schuljahr beginnt Montag, 26. April. — Freitag, 5. Mär^ nachmittags 31» Uhr, findet im Hotel Trapp eine allgemeine Gastwirteversammlung statt, in der ber DerbandSvorsitzende Haust auS Turm- stabt einen Vortrag über bie Bestrebungen unb Erfolge ber Gastwirtcvereine und -Verbände, wirtschaftliche Einrichtungen des Bundes deutscher Gastwirte, sowie übcc Bundes -Sterbela'iv unb Haftpflicht ber Gastwirte halten wirb. — Für Aunstlieder bietet sich Mitte März Gelegenheit Thessa Aling Hammer (12. März) in einem Bor- tragsabenb zu hören, währenb vorn Musikverein am 14. ein Aammermufilabcnb zu Ehren .HaqbnS und Ren- belssohns abgehalten wirb. ? Robheim a.d.Bieber, 2. März. Mit Kem schon lange geplanten SchulhauSneubau scheint es enblich Ernst zu werben. In ber abgelaufenen Woche wurde bie alte Schulscheuer mit ben angrenzenden «Stallungen zum Preise von 400 Mk. auf 'Abbruch versteigert, um sür bie neue Schule Platz zu schaffen. Taö Baugelände ist durch Ankauf vergrößert worden, f» baß mit Beginn des Früh- sahrs ber Schulbau begonnen werben kann Tas stattliche öebäube mit einer Front von 25 Meter wirb zurückgestellt, um ben Spielplatz an bie Straße zu legen. Bier Schulklassen mit entsprechenben Lehrerwohnungen werben bann Raum finben. — Unsere Spar- unb Darlcdnslasse,' ber wir schon so manche segensreiche Einrichtung verdanken, hat bie Mittel zur Anschaffung eines Leichenwagens bewilligt. Er wirb von hiesigen Hanbwerlcrn erbaut und' wirb namentlich ben unserer Kirchengemeinbe zugeteiltcn Nachbarorten Bieber unb Hof Haina zu statten kommen, bie ihre Toten auf bem hiesigen Fnebhof bestatten. X Fron Hausen, 2. März. Die 91c hem üb le ging beim ZwangSverkaus für 70 000 Mk. in ben Besitz des Müller« Hi Ide brecht (Nondehäuser Mühle) über. x Frankfurt a. TI., 8. März, kürzlich 'and hier eint zahlreich besuchte Versammlung statt, in der die Frage ber Er- licbhtng von BeobachtnngSan st alten für Jugendliche erörtert wurde. Aaisenhansdirektor Tr. Petersen auf vamburq führte auS: Eine Ergamsation dürfe erft dann eine Enh 'cheidung über die Behandlung eine- Jugendlichen treffen, wenn sie stch durch eigene Beobachtung ein Bild von feinem :V 'laich verichafit höbe; hier fei aber Beoboch'nng nur bureb beioubert Beobachtungsanstalten in genügender Gute zu erlangen. Beob» achtungsanstalten, geleitet von Aerzten und olnchotogilch gebilheien Pädagogen, sind daS grundlegende Erkoidernw eine» der n"etlichen Not gerech: werdenden Ingendiückorge. Tie Beodachtnugsonftatten ünd msbes. in der Vage, hu Maßnahmen des : oruiuuvichafts- unb des Strafrichters die llntcrlagcn zu icheidimg der Militärbehörde über '2hdnnhme oder Nicvtau'naknne von gingen Männern in den Heeresverdanb kann die Brobachrvngs« anftolt Hilfe leisten, weil häufig ncknderwerngc Personen auf (S5nmb ihres Wulachkens vor dem Tiititürdienste, dessen Aickorbe- nmgei* fit nicht geivachien sind und damit vor u.eien Vetbeii bewahrt bleiben. Prof. W 1 u m t e r wies daraus bin, baß letzt ta frankfurter Vrreme ,Kmderlchutz- unb .ftiivferbammer- eint Be- odachtuugsanftalt auf der Dieinmühle ber Cbeterlenbad) errichten unb zwar im Anschluß an bie vor einiger Zeit von ihnen geschaffene Arbcuslehrkolonre für schwach' e'ähigte (chulemlafle'ie Knaben. Geh. Regicrungcrak A ■ leine Symvathck aus imö versichen« ihn der ivirffamften Unier- siützung her Kreisbebörden und bet toememben des Kreiies Friedberg. In ähnlicher Werfe sprach ftch fhr>ointmann Werner aus WonnS au). Auch die Venreter Hessischer Erzrehiingsoerern« Rektor Fr e n ze l-Wonn», Hudienrai D. Schlosser- Dieven und Pfarrer Z , n, m c r m a n n - Wckhanlei, sicherten die Ihuet» lüyung ihrer Organisationen zu. Ter Frankmrter Jugendrichter Arnt^gerichisrat Allmenröber betouie bie d« andere Bebeuiung der Anftalt für die Turchführnng der Aufgabe des Jugendgenchiv. Weiter brückten ihre Syinoath'e aus Landesroi Augultin- WieSbaden. eiabttat Tr. Flesch, P'arrcr Tr. Förster- 7,rank» furt imb Prof. Freudenthal- FrairOurt a. TU der bviom^ daß bie neue Beobachumgsanstalr für die gesamte Fürsorge- erzielmng im GrovHerzoglnin Hessen und in bei Provinz Hegen j 9lafiau von Wichtigkeit sei. Sdjitösgeritbl für Arbeiterversichcrung in ver Provinz Gbkrheffcn. Lei Arbeiter Karl Lkrzyvek aus M a s I e n d e r m , ,eyt zu Niebsr-Rvien, bezog zuletzt als Entschabigung für bie Folg« eines Betrredsun'alles (Knochelbruch des rechten Unterschenkels von ber ccfnon 12 der Zreaerel-BeruiSicrwsienschgst zu tiif.i'abei eine Rente von 25 Proi 6'emäb § 88 bei Gerverbeun'allverstcher- ungf-Gerehtt stellte die Berussqenosienicha'l beim S-chiedsg-ircht Antrag auf Herabsetzung dieser Reine auf 1) Proz. Tas '-Zencht erachtete tedoch nur eine Reduzierung der Reni« aus 15 Proz. für - - fbe der ItÜHOet Tic ktzung des Unken Miitelstrrgers zugezogen. Er erhielt dieferhalb tunächft em« Reute von 25 Proz., die von ber Sektion 3 ber Lübwefid-liichen Hoszberu's Gene iemchast zu Mainz vom 1. November 190 auf 12 Proz. emiäHiflt worben war. Ter Venreter ber Beklagten erklärte sich in bem Verbandlnngstermm bereit, die Rente au* 15 Proz. zu erhoben. Irr Andetrach: der bm rorlieaenbeu über- einütmmfiibtn Gutachten der ärztlichen Sachveck:änd'ge,i setzt« dos ®ertd)t bte Rente auf 16 Proz. »est und rouri bie roeucrgehenbei Ansprüche des Klägers ab. Tie Tiefbou-BerufS-Genos'enfchaft zu Wrlmersdors del Berlm batte die dem Iodann K e r r» d c. d) zu Lchlrn hir die ."ioUitn eines ihm am 2t». Iulr 1903 z,gestoßenen Beinet'suusallts B,uch ber rechte» 7. Rippe unb Cueticbung der rechten Brnstl?glfte qe- wähn gewesene Rmte von !5Pro.z- eingestellt, womu ftch der ker- letzte ftfcod) nrcht znfrredeu gab. TasSchieds,Zeucht ver rieilte di« Beni's-Genonett'chaft zur Weiterzadlnng bei Rente von 15 Proz. Johann Adam S t «» n w a ch s ui C b e t u i f b e u I e n echrelt von ber Seluon 6 der Heöen-Ng''auijchen Bau^e:velks-Ben»s- Genotzenfchast zu Gießen ein« lln-allrenr von 2») Proz.. deren He'ghscmmg aut 10 Uroz. von der Berufr-'-Zenosensmaft beim Lchiebsgericht beantragt wurde. Tas ft'ertdjt iente b*c Rente aus 15 Proz. Mt. Ter gemäß H 8m, 90 G.-U.-P.-G. von der Fuhnoerks-Berrcks- Genosinckchast zu BeNnr beim Schiedsoerrcht geuelltr Anirag auf ckerabfetzimg der dem Fuhrmann PhUiov Groth zu Echzell 'ör bie twlgen eineu BetriebsimtgUrü iZorwluterring de» K-.ochens am rechten EUenbogengelcnk.' 4ugebtlh.jte» Rente von 50 Proz. ad rkuz hP>H * ^Lriedbe^^sberichtz ^genen L °n 179 &L £7-' &' üon Sehr?“ ^oliten ■anlten 29 CCn 7- 2* «NWch"i- Är. Unb 20 in ? '" H « h-im„ iMtau ,ct.M 39 “ Die W» lind u 0 Mk. in den Besitz bti iuser Mühle) über. !ärz. Kürzlich iand hier em all, in der die Frage der lb infialten für Fugend' usdirektor Tr. Veterfen ar iation dürfe erst bann eine 6r nes Jugendlichen treffen, roei. ein Bild vo» feinem Zusiaii obadming nur durch besoudm der ®iite ju erlangen. Wetten unb pindjologild) gebilbeien riorbenuS einer bet ivirflniien e. £ie Weobachtimgianfialten men des VormuudichM' unb bieteu. Aach bei bet fbu* lluiuahtne ober Shthteu'wuW letbanblann breBkobnÄtun^ minbmverM Personen atf vtüimrb'.eiVte, dessen An'ow nd dow.it vor vielen Ueiden i mies darauf hin, daß und „Rupferfiainme^ eine üble bei Cbeverlenbaa) emaji- üou einiger Zeit von ihnen« fchwachbeiahigte ichuleui ck'! n -Friedberg sprach dem Le ibn der Gemeinden * ««ft** sich Rieisaintniann Wern e.er betrat D- 1 bic Unter- , au5 Lai'desrat , P'arrer Dr- i^r^ w -Frank'urt Q- ,'( Fürsorge Entsch/d'gE Uinerichenk^ W-E r n r o * \StSTA **,«*<ä» nlieS.1* ocü/' Lelneb^ ' genovcn „chieuÄiA .,; H'i'S sf r u i i 0 0 “ -Lsetii' . - ;li C6'1 ü(U9el“a„. ?>"?•* iV is d«Sud°"L< Handel des Angaben des Angeklagten nicht zu widerlegen waren. 187.70 Berliner Börse, 17 40 143.70 2«s 9’5 7’1 ßrofeffor Angelo ' mit dein Börnchen Sitzungs- März 1909 169.00 129.25 245.50 58.60 150.50 217.20 111.00 96.30 86.8t, 96.30 86.85> 96.10 98.20 98.25 94 00 104.10 58.65 60.70 08.30 94.70 93.90 145.00 49.75 87.20 65.10 98.90 Elektriz. Lahmeyer . • . Elektriz. Schuckert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk. « . Laurahütte ..... Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz: fester. Höchste Temperatur Niedrigste „ 129.20 245.60 138.00 186.90 150.75 198.20 am 2. bis 2 5ch!utz der Anzeigen-Anncchme: für Geschäfts-Anzeigen bis abends 7 Uhr am Tage vor der Aufnahme, für kleine Anzeigen bis morgens 9 Uhr am Tage der Aufnahme. schossen. Tie Berliner theologische Fakultät will wegen der Ernennung des Predigers M a h l i n g zum Nachfolger des Prof. Stleingrt bei der Staatsregierung vorstellig werden. nicht „in erster Xfiitie", sondern „auch" Berücksichtigung von Vertretern der positiven Richtung gefordert wird. Sonach erweisen sich alle Folgerungen, die aus dem veränderten Wortlaut der Resolution gezogen worden sind, oder gezogen werden könnten, als hinfällig. Ter Borstand der Kirchlich-positiven Vereinigung glaubte E. K. H. (E. diesen Sachverhalt in der festen Zuversicht darlegen zu sollen, das; die Stellung der kirchlich Positiven und die gegen sie gerichteten Angriffe bei E. K. ö. (Gl Exz.) gerechte Würdigung finden werden. 3l/,7o 37« 3 */.•/• 3% 3l /,% 31/ ,°ln Das Beste ist stets das Billigste. Wie für jedes bekannte und eingesührte Präparat, so wird auch für Scotts Emulsion eine Reihe von mehr oder weniger minderwertigen Nachahmungen geboten. Hierüber laufen täglich Klagen bei uns ein, zumal nach Gebrauch dieser Nachahmungen der gewünschte Erfolg ausgeblieben ist. Deshalb sollten alle Eltern, die es gut mit ihren Kleinen meinen, wohl überlegen, ob es nicht vorteilhafter ist, das in allen Fallen bewährte Originalpräparat Briefkasten -er Redaktion (Anonyme Anfragen bleiben uuberudhdjitaM Lockiges .yaar. Wenden eie sim an einen pitiem. kündigustg einer ernzetuen öuina Du ul) den (\ad)inanu vielfach variieren lägt, wie ein unb derselbe Oiebanfe in der mannigfachsten Weife wiedergegeben werden fann. Annerdem enthält die Mappe die- neuesten für öanbel, Industrie unb Ojeivcvbe wichtigen (besetze, wie die abaeänberte Wechselordnung, bas neue deutsch. Scheckgesetz und die Postscheck-Ordminq. 118.70 119.90 180.50 183 40 110.50 185.20 189.55 Nordd Lloyd 88.60 Oberschles. Eisen-Industrie 94.20 Berliner Handelsges. . . 112.30 Darmstädter Bank . • , Deutsche Bank .... Deutsch-Asiat. Bank . . Diskonto-Kommandit . . Dresdner Bank ...» Kreditaktien .... Baltimore- und Ohio- Eisenbahn .... Gotthardbahn .... Lombard. Eisenbahn. . . Oesterr. Staatsbahn . . . Prince- Henri-Eisenbahn . (tttctzcncr Strafkammer. )( Gießen, 2. März. Freigesprochen Telefonische Kursberichte Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie, Giessen. Frankierter bumc, ». ?iarz. 1.15 Uhr. •S&ätäSt schutzmarke. töcricbtsjaaL |] Marburg, 2. Aiarz. Die Straska m m e r befchästigte sich beute wieder mit der Broschüre des Referendars Benda 3. 3. 4. Ä-ieteorologische Beovnchruugen der Station Gieße». Reichsanleihe. do. . Konsols . . do. , . Hessen . . . Oberhessen . -p^t*lamc8itari$dH’s. (Nach Schluß der Nebaktion cinqeqan ncn). Berlin, 4.März. Tie Finanstommifsto t dr? Aetchetazes nahm in 1. Vejnnfl mit 15 Stimmen (Blockvartki) gegen 13 Stimmen (Zentrum, Polen, Sozialdemokraten ufw) den An^rar der Reichspartei betr. Erhebung der Bcsitzsteucru von )tn Bundesstaaten an. 4°/0 Oesterr. Goldrente . . 4*/6°/o Oesterr. Silberrente. 4°/0 Ungar. Goldrente . . 4° 0 Italien. Rente . . . 3°/0 Portugiesen Serie I . 3% Portugiesen „ III . 4 */,% russ. Staatsanl. 1905 4'/,°/o Japan. Staatsanleihe 4°/0 Couv.Türken von 1903 Türkenlose 4°/0 Griech. Monopol-Anl. . 4°/0 äussere Argentinier . 3°/0 Mexikaner . . . . 4*/,°/o Chinesen . . . . Aktien: Bochum Guss Buderus E. W Tendenz: lest. Star echt miLWefer attarle—beri^ifmee — bem fccrr.ntit* ftldrr TageSchrn^U. Ter zwischen Köln unb Frankfurt a. M. verkehrende Verso n e n z u g 256 (tiefe vorgestern vormittag nn (äüterbabnbof Koblenz-Rhein mit einer lÄuterziigslokomotive zusamrnen. Drei Reife'de, der Fabrikant O eilig und Frau, sowie ein Schüler wurden getötet. Austerbein wurden ein Reifender leicht, 8 Bedienstete schwer und 6 leicht verletzt. Ter Blatenalschaben ist erheblich. Ter Verkehr wirb unter Benutzung der Nebengeleise aufrechterhallen. Eine Alilitärabteilmig, bestehend au? 6 Offizieren und 25 Kaiserjagern ist im Suganer Tal von einer Lawine verschüttet worden. Sie wurden gerettet. Ter Haftbefehl gegen Dr. Jlgenstein wurde gegen eine Kaution 40 Proz. myrbe von dem Bericht nach Anhörung des Aiedizmalrals Tr. vaberkorn zurückgewiesen. , Heinrich ;x\afob •*> r 111 zu Ober-Rot; bach erhielt von ucr vsscn-Rassauischen BaugewerlsberiifSgeyosfenschaft zuletzt eine Rente bon 30 Proz., die vom 1. November 1908 ab auf 15 Proz. reduziert 1Varbeit war. Die gegen den Herabsetzungsbescheib verfolgte Be- rusung wurde vom Schiedsgericht als unbegründet verworfen. Ter Schmelzer Georg Mahr Haus en Halle am :l. Januar 1897 einen Betriebsunfall erlitten. Der Unfall war von der Betriebsverwaltung ordnungSmästig angemelbet worden. Plahrhanfen machte jedoch erst im August 1908 feine Entfchädigimgs- iiniurii.be wegen dieses Unfalles geltend. Er wurde banut_Don ber 2C[iion 6 der Sübdeiitschen Eisen- unb Stahl-Berufsgenosienscha't -u Aicnnz abgewiesen. Tas Schiebsgeticht vermochte die Abweisunq als ungerechtfertigt nicht anzn'ehen, da nach § 72 Abs. 1 unb 2 Gewerb'e-Unfall°Vers.-.Gefctzes Verjährung vorliegt. Auch die Berufung des Friedrich B i e r a u aus Dau bringen qeflen den die UnfaUrcnte vo" 10 Proz. einftcllenben Bescheid der Süddeuifchen Elfen- unb Stahl-Berufsgenosienschast mustte vom Schiedsgericht als unbegründet verworfen werden. Dem Schreinergesellen F-itz L a t h e r zu Gießen Halle die Siidweslbeutfche Holz-Beru'so-.'iossenschait vom 1. Dezember 1908 ab die Umallrente von JO Proz. entzogen. Tas Gericht sprach Seotis Emulsion zu nehmen, und ob sich nicht auch hier der Spruch bestätigt: das Beste ist stets das & Man verlange daher Lisi?njchast. Scotts Emulsion ba" d‘,e6ro^ bekannten nebenstehende snÄ"um Don bcr Anklage des Diebstahls wurde der frühere Gemeinde------tfjZZÜeÄL rcchner .V. I. von Rohrbach. Fm letzten Sommer fand bet] UtrCrari^CnCS« . in eine Revision statt, bei der sich ein Defizit in seiner Kasse puschv nn, Dr. jur. »Jagd-, Forst- und Vogelschutz im ergab, was seine Amtsenthebung zur Folge hatte. Anfangs I Königreich Preuhen mit den Bestimmungen über Vorbereitung Dezember v. F. erfolgte in seiner Wohnung die Einführung des und Anstellung tm Zorftoerwaltungö- und Zorftschutzdienst". Em neuen Rechners unter Uebergabe der Kasse und der Bücher. Rach- Handbuch, bearbeitet nach der Reichs- und Laudesgesetzgebung, dem der Barbestand von dem neuen Rechner quittiert worden war, sowie Rechtsprechung namentlich des Reichsgerichts unter Berück- murbe der Kasjenschrank verschlossen und der Ueberlieferungs- l sichlignng der Parlikiilarrechle Anhalts, Bayerns, Badens, Braini- lommissar nahm die Kassenschrankschlüssel an sich. Als nach I schiveigs, Hessens, Aiecklenbiirg-Lchiverins, Alecklenburg-Strelitz, einigen Tagen ber Kassenschrank geöffnet wurde, fehlten 140 M. Oldenburgs, Sachsens, Sachsen-Altenburgs, Sachsen-Weimars unb Auf Befragen bestritt .I. im Besitze von Schlüsseln zu sein, gab Württembergs. Preis: drosch. Ai. 2.40, geb. M. 3—. — Verlag aber zu, früher Doppelschlüssel gehabt zu haben, doch waren diese! Emil Roth in Gießen. — angeblich abhanden gekommen. Ta man I. int Verdacht hatte. Das Werk ist durchaus neu in seiner Art und Anlage unb aas O. ld gestohlen zu haben, wurde eine Untersuchung eingelcitet. zeitgemäß. Ungemein mhaltreich, sind in ihm die ver- Als man nach einigen Tagen den Kassenschrank in die Wohnung .vandten Äiaterien, sehr sorgfältig und übersichtlich geordnet, des neuen Rechners bringen wollte und man des besseren Trans- geschickt verbunden. Dadurch' ist der Verfasser einem Bedürfnis vorts wegen den Kassenschrank entleerte, flog bei dem Oeffnen einent Zusammenschluß des gesamten iveiloerzwelgten reichs- des Schrankes ein Hundertmarkschein heraus und zwei Zwanzig- landesgesetztichen Jagd-, Forst- und Vogelschutzrechts gerecht inarkstüae sanden sich in Büchern vor. Aus Vorhalt stellte I. I geworden; er illilstriert, mit fachkundigem Verständnis, die schivierige eie Sache io dar, als seien ihm die Doppelschlüssel abhanden ge-l lg^terie unter Berücksichtigting der Rechtsprechung durch zahlreiche miiincn und es müsse ein Fremder diese gesunden und die Maui-1,wertvolle und gemeuiversländliche Zusätze und Erlänterimgen. ^ulalioncn an dem Schrank vorgenommen l>aben. Bei einer Durch- Durch die Möglichkeit eines Vergleichs in den wesentlichsten incbung gab I. die Schlüssel freiwillig heraus und erklärte, 1 Fragen mit den Partikiilarrechteii aller andern deutschen Staaten >vird er habe, um dem neuen Rechner einen Schabernack zu spielen, das'Interesse für das Werk noch mehr erhöht. — Tiefes bringt u. a. im das Geld aus der Kasse genommen und die Bücher versteckt. Trotz-' - ~ ~ *■ u " ■i— dem bic Beteiligten früher angaben, es sei ausgeschlossen, daß das Geld nicht aus dem Kassenschrank entnommen worden ist, waren die Aussagen bei der Verhandlung so unbestimmt, daß die dem Verletzten die Rente wieder zu. Ter Schmied (peorg G r a u 1 i ch aus Romrod war am 28. Marz 1906 von einem Pferde auf den rechten Fuß getreten ivorden. Als Entschädigung 'ür die Folgen dieses Un'alles erhielt er zunächst die Vollrente. Von Mitte Mai dis Mitte Sept. 1908 wurde er in dem mcdico - mechantzchen Jnstitilt von Tr.-Zurßer hier behandelt. Vom 15. September 1908 ab setzte die Schmiede- Berliis-0)enoss"'ifchaft zu Berlin die Rente auf ^6% Proz. fest, womit Graulich jedoch nicht einverstanden war. Tas Gericht wies naib Einholung emeS weiteren ärztlichen Gutachtens die emp'-legte Beru'nng als unbegründet zurück. 2er Kettenträger Konrad Ettling zu Eichenrod hatte stch infolge eines Betriebsunfalles eine Quetschung unb Zerreißung bcr Muskulatur des rechten Oberschenkels ziigezogen. Dle Tieibau- Beruis-Geiiofsenschaft zu Wilmersdorf beleidigte als Entichädigung zunächst eine Rente von 40 Proz., welche nam und nach auf 15 Prozent herabgesetzt wurde. Im bwoemder 1908 stellte die Be- rnis-Genossenschast bei dem Schiedsgericht Antrag auf Einstellung ®erlcl)t ecad)tEtc beu s*"nag uid,t ,üt e":*1-|Don 6000 Matt «Ute«toben.- Georg Wahl zu Schlitz lezog von der Fuhrwerks-Brruss- Infolge der ununterbrochenen Schneefälle sind im Genossenschaft eine Rente von 20 Proz., deren Einstellung beim!ganzen Reich starke Verkehrsstörungen eingetreten. Schiedsgerichte gemäß §§ 88, 90 G.-U.-V.-G. beantragt wurde. I Ter frühere Ob er richt er in den Ko lonien , Victor 'Las Gencbt cracbteie den Antrag für teilweise begründet und setzte Eschxe, gegen den vorgestern und gestern vor dem Tisziplinarhof die Rente auf 10 Proz. fest. ! pes Neickjsgcrichts verhandelt wurde, hat sich in Leipzig er- erften Teil bic Jagdordnung vom 15. Juli 1907, m gedrängter jlürze das Provinzialrecht über Aneignung von Htrschslangen; die Jagd- und einschlägigen Gesetze von Hannover, Kurhessen und Hohen- zollern; die noch geitenben Vorschriften des Allgemeinen Landrechts nut den Provinzialordnuiigeii über das Töten von Hunden rmd Katzen; vielfach, wo und soweit dies angezetgt schien, bie bez. Gesetzgebung der genannten Bundesstaaten in Vergleich stellend. — Ferner die Gesetze uub Verordmingen, das Forstpersonal betr.; bic sonstigen forstrechtlichen Vorschriften, wie z. B. das Gesetz, betr. aus Lübeck, betitelt: «Offener Bries mi Herrn Tobias K n o p p 1" I Lchutzwaldimgen und ^hiSn In diesem wurde aUerbanb m Marburg unb Umgebung kritisiert, waltung der den Geniemdeii und i tuq nacbörncfle, wurde b.eier ebenfalls zu 20 Slt. und Benda, der rechn d.e «eiuuuuuugeu de» Bürgerlich tt (Äe gbuchev d s Relch-- d,e Geuelumguuq gegeben, zu 15 Alk. Geldstrafe »errirte.lt. Tre u^L°I?Prrchs; des Rerchsge elzes, betr. Pruluu^ der tluu e u d letztere Ltrate rurirbe beute/ naebban das Lberlarrdesgericht die V°nchluste der. yand euerwuiieu!das Zollla fgeietz d e bez. Vor. 5ortre zurückuerwteteu, wieder au'qeljoben, well Berrda beim Ab- "/d der Erterrbalur-, Bau unb Jlclrrebsorbnung. Unter brrrct Nicht bestimmend ntitgeroirrt baue. Pogelfchutz: bre Vonchrrsten bes E. G. zum SB ® ; beä SHerrtrS- urafgcsetzbiichs; ferner das Vogelschiitzgefetz, das Gesetz, bett, den Äs..I Schütz der Bneftatiben: das Gesetz über den Handel mit lebenden I Vögeln. — Eirdltch ui einem A nhang: bie Uebercuifunft zum [] Marburg, 2. Aiärz. Ter Direktor der medizinischen Schutz der für bie Landwirtschaft nützlichen Vögel vom 19.3.1902, Universitätsklinik, Prof. Tr. Lndolph Brauer, hat den an ihn jo,mc em Verzeichnis der nützlichen und tchädlichen Vögel. — -ergangenen Rus als Nachfolger Aiinkowskls in GreisSwalbl Die fleißige Arbeit kanil allenBerufs-und Laienkrclsen,über° . a b g e 1 e b n t. | hgupl jedem Freund von Wald und Flur mit gutem Gewissen — Eine Vereinigung für akademische Stu- als ein vorzügliches praktisch-wlssenschafiliches Orlentierungsmittel b i e n r e i) e n hat sich am 26. Februar in München gebildet. I qut den Gebieten des Jagd-, Forst- und Vogelschutzes zur Beschaffung Danach werden nicht nur größere Auslandsreisen und Studien-1 warm empfohlen werden. fatrten, sondern auch kleinere Exkursionen und Besichtigungen I — » ••• 1 ■■ 3. März = + M 6 C. 3. , = — 4,7 0 C. nationaler Sejensimitbigteiten, Betriebe >mb Einrichtungen ins £)an^cl lln6 vcrk-hk, Volkswirtschaft. Auge gesatzt. Zudem sucht bic Vereinigung Fühlung nut sinn- 1 z* V uerwandten Organisationen und dem Deutschtum im Ausland.! X Elpenrod, 3. Aiarz. ^re B r e n n h o lz p r e is e bei :^eiscerleichteruiigen unb Vergünstigungen aller Art sollen ^nge-i der hier öorgeuoiumeiien großen Holzverltelgerung aus den be- strebt und enblich eine Zentralstelle geschaffen werden, woInachbarten Tomanialwaldungen ergab kelnesialls so hohe Hreije, sich auch einzelne Reisende und Forscher, namentlich aber auch I wie man wegen des ungewöhnlich Harken und langen Winters zu Studierende unb jüngere Studierte, bie zum Studienaufenthalt! befürchten geglaubt, die Preise bewegten sich irrt normalen Bre^- ins Ausland gehen, alle zweckdienlichen Auskünfte, Adressen und I verhallius der letzten Jahre. Vier Raummeter Buchenschelt roite en Emprelilungen beschaffen tünnen. Ein Zusammenschluß zu einem I 26-28 Aik., desgleichen söud)enprug€l 20 28 Mk., die Reisig für Bunde für alle ^Hochschulen des Reiches geplant. den Rainnmeter bis zu l,oO M .. ^,^f°^" leigermch war sehr > I Hart besucht, das zum Atisgedot kommende Holz erstklasstg. MM» Berlin, 2. 'März. Heute fand die Sitzung desAnssicht s- UNS Vkynre. Iraks der Tiskonto-Gesellschaft stau, m welcher über die Der Vor st a n d der Kirchlich-positiven Ver- Ergebnisse des abgelaufenen Gesckiäftsjahres berichtet wurde. Auf cinigung für Dessen hat an S. K. £). den Großherzog, sowie I Vorschlag der Geschäftsinhaber wurde beschloffen, derben 27. März an den Minister Braun nachfolgeiide Erklärung gerichtet, bie auch I elnzuberufenden Generalversammlting die Verteilung einer Tioidende dem Großh. Obcrkonsistorium, dem Präsidium ber Landessynode, von 9°/0 in Vorschlag zu bringen. .... dem großen Senat unb der Theologischen Fakultät ber Universität I — Wit gewohnter Pünktlichkeit ist soeben ber Gießen mitgeteilt worben ist: Von bcr freien landeskirchlichen Z e i t u n g s - K a t a l o g der Aimoncen-Expedition Rudolf Masse Vereinigung für bas Großherzogtum Hessen ist unter dem 7. Okt. I f ü r 19 0 9 erschienen, unb zwar in der im vergangenen Jahre neu 1908 an E. K. H. ((£. Exz.» eine Eingabe gerichtet morben, in eingeiührten Form, die bei den Emp'ängern allgemeine Anerkennung welcher gegen bie von ber Hessischen Landessynode in ihrer Sitzung gefunden hat. Der stattliche Band m Lexlkonformat enthält in über- vom 7. ^uli 1908 mit allen gegen 7 Stimmen angenommene Reso- sichtlichster Anordnung alle für den Inserenten wichtigen Angaben. - lutioit Tornseiff unb Genossen: „Tie Synobe richtet an Großh. Sem besonderer Vorzug besteht in der Beigabe von Rud. Rioffe s Oberkonsistorium bas bringenbe Ersuchen, dahin zu wirken, daß Jlormal-Zeileiimesfer, der die einzig sichere und beqneine Hand- bei Vakanzen in ber theologischen Fakultät auch Vertreter der I habe für eine korrekte Zeilenberechnung bietet. sieben dem positiven Richtung Berücksichtigung finden." Protest erhoben wirb, ZeitungS-Katalog widmet die Firnra Rudolf Aioffe ihren Geicha't^--- wobei gleichzeitig zum Teil geradezu beleidigende Ausfälle gegen freunden wiedeium eine elegante Schreibmappe nut einem Ro"z° ' die Vertreter ber kirchlich positiven Richtung gemacht werden. Auf kalender für jeden Tag des Jahres, die aiißerdein manches ^lntz- letztere einzugehen müssen wir uns um der Selbstachtung willen liehe und Wissenswerte enthält. Zn instruktiver -^Leste wird bei- versagen: dagegen sehen wir uns genötigt, unserem Befremden fpielsiveise die iür leden Iuierenten ,o überaus wichtige ^ragc oer bar über Ausdruck zu geben, daß in der erwähnten Eingabe der 1 Abfajinng unb Ausstattung ^^n. Annoncen behandelt. Es geschieht freien landeskirchlichen Vereinigung in irreführender Weise eine I dies durch bie verkleinerte Wiedergabe einer -l"sahl aussalliger Veränderung des einfachen klaren Wortlauts der Resolution Dorn- und geschickt abgelegter Empiehliuigsanzeigen her Jiinoncen- {eiff u. Gen. Dorgeitommen worden ist, insofern itämlich in dieser I Expedition Rudolf Moste. ~te ^ar|teUung zeigt, tute licj bic An- 4. März. Anfane’sknrse. Harpener Bergwerk . . . 184.70 Laarahütte 190.10 Lombarden E. B. . . . . 17.40 Nordd. Lloyd . 4 . 88.20 Türkenlose ..... 145.20 Fanritteu-Nacbrichten. Geburten: Herrn Otto Lentz unb Frau in Geiß^Nibba ein Sohn. Verlobte: Fräuleiii Käthchen Krauch in Bad Nauheim mit Herrn Richard 9öhr m Biatinschiveig. — Fräulein Luise Kratz mit Herrn Max Nagel in Büdingen. — Fräulein Elisaletha Becker in Wallersdon nut Herrn Heinrich Ran m Grebenaii. Airchliche Nachrici)ten. 3sraeittijci)c ttellgiouzgrmLM-e. Sstterdienst in der Synagoge (Süd-Anlage). Samstag den 5. Akärz 1909: Vorabend 6.00 Uhr. Morgens 9.00 Uhr. Nachmittags 3.30 Ufa. LchriftcrNärurig. Sabbatausgang 7.05 Uhr. Israelitische Religie^gesellschast. Gottesdienst. 6 a b b a t ’ e i er 'a in 5. Marz 1909: Freitag abend 5.50 Uhr. Sqmstag vormittag 8.30 Uhr. Sladnnittage 3.30 Uhr. Sabbat-Ausgang 7.05 Uhr. Barometer auf 0° reduziert -icmperaiuv der Lust Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit • ? -j Windstärke Wetter 732,1 731,1 732,1 + 0,8 —1,9 — 0,9 3,3 3,4 3,5 68 86 80 8 SE 8 2 2 4 Bem. Himmel Bed. Himmel Bem. Himmel Bekanntmachung. Wh frrr OrrhrUun« der ^abnbofftrefcr. t>ranfhirtrr#ee*e ■ab tirbirdtrahf foü brmnnAft bcionnen werden. Tinrnmni Anlieger, wc'che bcabuctztiaen, ibr Wrnabftflrf <■ absehbarer Zelt an bas 9kh des flübt. isiektriz tcktswerk» • BAafd)hn.fB, werden rriucbt, die Anmeldung innrrkalo ad)t lageu bei der unterzeichurien Berwalimng etniurricfecii. Witiicn, 3. «idr» IWH». Stadt, (Elektrizitätswerk Bietzen 8»,l____________________Stolt,.________ _____________ Üiffernnq oon ütfjrmittfln für die i'OlBirfjnlen. Zur Gkrodbruna freier Vrbrmiiifl an den BolkSichulen werden lur do- kommende 2cbulioUr annadernü erforderlich: WO VHcbtidjer. 500 ZHcdjrnbu'D.r, r» B.dl.'che Melchichten. 200 flklannbiidjcr. 100 Bibeln. 1V «oirchlSmen. 15ü Atlanten, 1*0 Nftlienbud). r «kleine Ausgabe. 1200 Lchieferiafeln mit Schwamm- chen, 10h» 2<0ronniind)en, 7'00 Olriffrl, 00h» Schreibhefte m Schonern und je 2 Lofchvlnuern, 5uuo Diarien nm je 2 Vohbblätirrn, 12h) Oktaobelich'-ii mit ie 2 Vdniih.irb< r6uniciri<ül in der Ltadüuaüchenlchule. T«e Lieierung dieser tirbutiniüe loü im tücuc schriftlichen Anarboio und vorbebältlich der Verteilung gröberer Lieferungen an verschiedene Bieter vergeben werden. Muffer der au liefernde (Gegenstände, welche von den Schülern der deideii 2d)ulrtiuvDen benutzt werden, liegen bei dem Hauoilebrer der Stavikimbenschule und Muner der Materialien für den üandarbeiteunterrichr bet dem Hauvtlehrer der Stahl- Mädchenschule bi» 12. Mari, vormittag» von 11—12 Llbr offen. Angebote — au welchen ,>oimulanen bei den A>auvllebrern > • ViärA, vormt t. i u li r bei der unterAeichneten Stelle ve.schlossen und mit entsprechender Aufschrift verseben. ruuumtürn. CHiehrn, den 27. yebruar 1908. 18'/, Qfrobbnjoglidjf Bürgermeisterei Gieße«. Mecum. Arbeits-Bcrftcbun^. Die ,>ubrleiftungen für da- Betrivbfllabr 1900 sollen öffentlich vergeben werden. Die Bedingungen Hnb während der Dienststunden in dem Amtszimmer de» inuvvACirtuicteu Werkes emAuieben. Angebote, unier Benutzung der dortselbn erbältltchen Vordrucke, sind bi» zum «. b. Mio., nachmittag» 4 llbr, vetschlossrn und mit entsprechender Aufschrift verleben an genanttter Stelle einzureichen. Mtetien, den 1. Marr 1900. 18'/, Stadt. Elektrizitätswerk «leben. Stolt,. Arbcitö-Berge^ung. Die Herstellung von «kadelgraben und die Stellung von HillS- ardeitern für das Beinebsiabr HMK) soll öffentlich vergeben werden. Dte Bedingungen find luabienb der Dtenitstunden in dem Amtszimmer de» unterzeichnetet, Werkes einzufeben. Angebote, unirr Benutzung der dortselbn erhältlichen Vordrucke, find bis auiu Soiin- abend den 6. b.v Mis, nachmittags 3 UUv. verschlossen und mit entsprechender Autschrtst verseven. an genannter Stelle einzuretchen Giehen. den 1 Marz UM». 8'/, Städtisches Elektrizitätswerk (fliehen. 2 tolle. Berdinnnny. Die zur Neudefeftigung der Bürgersteige in der Bahnhof- ,trabe -wischen Wiefeckvrticke und Babnhof »totwendig werdenden 'Maurer- und Asubaharbeiten sollen Dienstag den 10. Marz ds. 0»., Vormittage» 10 llbr öffentlich vergeben werden. Arbettsbeichreibungen und Bedingungen liegen tvabrend der Dtenststunden aus unserer Lchretbuube zur Siuucht offen. Angebote auf Vordruck, der dnselbn etbaltltch. sind atrfteno bi» zum vorgenannten Zeitpunkt vet'chlosscn und uut entsprechender Aufschrift versehen an unv einzuretchen. Zufchlag»fritt 8 Wochen Gletz en, den 27. iVrbruar 1000. Siaöt. Ttefbauaml. Braubach 18'/, Pkrilkbllllls oon Raurcr- und Mmrdtitkn. Die Maurer- undvllasterarbeiten für die -keubefefffgung der Bürger steige in der Vtcbtafiraßr zwtschen Babnbos- und Zrattk- furtrr Strane sollen Dicnsiag den 10. März ds. IS., vormittag» IO1/, llbr öffentlich vergeben werden. ArbetiSbelchreibung und Bedingungen liegen wäbrend der Dienltstunden bet uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der batrlbit erbältlich. sind spatesten» bi» zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und nut entsprechender Aufschrift versehe« an un» einzuretchen. — Zuschlagsfrlil 8 Wochen. Gießen, den 1. Marz 1900. Stadt. Dtesbauamr. Braubach. B", Liesernng von Zcinentplatten. Die Lieferung von 50000 Stuck Zementvlatten soll Dienstag den Hi. Marz ds. S»s. uachmtttaao 3 llbr öffentlich vergeben werden. Dte verdingungsnnter lagen liegen wabrend der Dienftftunden bet und zur Eutuch« offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sowie Mustervlatlen find svatenens bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit ent sprechender Autschrtst versehen an une etnztt tünchen — ZüschtagSsrtst 4 'Wochen. Gteuen. den 1. Marz inuü. Stabt. Tiesbauamt. Braubach 18'/, Vicfcruitfl von Basaltpflastcrstcincn. D,e Lieferung von 400 cbm «ronoflanerstelnen II. Sorte soll Dienstag den lff. Marz d». (Is., nachmittags 4 llbr öffentlich vergeben werden D>e Verdtugungsunterlaacn liegen während der Dienst- stunden bei nn» zur Einsicht offen Angebote auf Vordruck, der bofclbH erhältlich. Hnb spätestens bis zum uorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender «uffebnft verleben an uns ein- zureichen — Auch sind den Angeboten vrobeuctue unter Angabe des Ursprung» detzutugeu. — Zttichlag»sn,t 4 Wochen. «leben, den 1. Marz ihn. Stabt. Tiesbauamt. Braubach 8»p PMdillils non WitP und ittanrerarbeiten. Dte Maurer- und Vflauerardeiten für die Aeubeleingung der Marburaer 2 trabe vom Walltor bi» rum Wie lecker Weg bezw dt» zur S trage nach dem neuen ,>rtrdhoi sollen Dienstag den 16. Marz d». 3»., vor«. 11 Ubr öffentlich vergeben werden AibeiiSdeschreibungen und Bedingungen liegen wahrend der Dienüstunden bei und zur Einsicht offen. Angebote au, Vordruck, der daielbit erbältlich. find fvaiene»» bi» zum uorneminuteu Zeitpunkt verschlossen und mit ettisvrechender Suifchnft versehen an UNS ruuincuUen Zuschlagsfrist 3 Wochen. tB4/, TI'1, S adt. Tiefdauamr. Brau vach Sieben, den 1. Marz 1900. Ttad!. Tiesbauamt. 'Z r a ii b a ^Irbcitoucrßebiiihi Die brd-, AbauMcr nab Maurerarbeiten' für die Be- ^f^rioQen ^lbfouttr»uea bis zur Bänmnger scheu Wt twocb den 17. Wär* d. X, vormittag» 11 Ubr öffentlich vergeben werden. Ari^it-beichrribunaeu und Beduiau.igen liegen wahrend der -Dienftltundet be un» zur u milcht am. Angebote aut Vordruck, der daselbst erbältlich find ipatehen» bis uim oorgenaunic > Scupuiih verschlossen und mit emwrechcnder Auischrtn vcrfeven an uns ctirzureichen — Zulchlagrfrift 3 Wochen Wtcbtn, .en 3. Marz bei jeder Krankbeil ist die Diät. Sind Sie nervös oder berzkrimk, fühlen Sie Ihren Zustand niemals stärker, als wenn Sie jeden Morgen und jeden Nachmittag den Ihnen liebgewordenen Kaffee vermissen und entweder ganz darauf verzichten oder mit Surrogaten fürlieb nehmen sollen. Jetzt ist Ihnen geholfen, denn eS gibt einen Kaffee, dem das auf Lerz und Nerven sckädlich wirkende Coffein entzogen ist und der dabei doch vollen Kaffee» gescbmact hat. — Dieser ,Kaffee 55agw coffeinfrei, ist wirklicher Kaffee und in Paketen ä 1, Pfund mit Schutzmarke ERenmigS- ring- von 60 Pfg. an überall zu haben. t'frflcbnnü oon innrer und Äspisallardkilki Die Maurer- und A»vbaliarveiten für die Aetibeieliigung her «ürneHicinr in der »>ranfiuriri-2trabr zwischen West Anlage und Cbnbfhlldjrn tfik-nbabn sollen Mittwoch den 17. März d. ZS, vormittags 10 Uhr öffennilich vergeben werden. ArbeiiSbefchrcibungen und Bedingungen liegen während der Dienftftunden bei un» zur Einsicht offen. Angebote auf Bordruck, der dafelbn nbaltirdj. ffnd spaienens bi» zum vorgenannten Zeit- punkt verschlossen und mit entiprechendet Aufschrift versehen an un» einzuretchen. — Zufchlagofrift 3 Wochen. WütMüslliig öts l^irkLiltz. Tie dieejähnge Aesellenprüfuitq finde! tm Monat April M. Iß. ftaiL An derselben können tetlnehmen alle junge« Lfgndwerker, deren Lehrzeit fpäitiimi biß zum 1. Juli d. I. beendet ist. Anmeldunqen zur Prüfung ftnd unter Benutzung deff oorgeschrtedenen Formulars (btt dem Unterzeichneten erbältlich) btfl zum 25. März an den unterzeichneten Ausschuß zu 1K 18'/» Dr. Oetker’s Zum Backen nur das echte Dr. Ortkrr'a Backpulver. 1 Flasche M Pfg. B”/, K 148,W. L Steinhäuser, Ifc4df Mittcldculschc (5rcditbauk j Berichts de» Borffomd» für IW mit den Bemerkungen de» «uMcht»ra'S: 1 Be'chtubfaffung über die (Uenehmtgung der Btlanz und her Wrnunn- und BetUih FSmMiiMA — II i ------*- . . .. k K.- — ul_______» » . . n j ^Oetker ■w Gesunder und als Wurst odar Fleisch «leben, den 2. Marz 1900 Etadt Tteibauamt. ^raubndi _ na über die «enehmmuna der Bilanz und der (Ucivtnn- und I wtonun« veröl Dezember IW und Uder dte Ikncrnbune de» Sfrtneewtnn»; 1 Entia'tun» de» Bonrandetz: 4 kymiQitunn des Aufficht»ra»S: &■ Wahl oon Mtlglteder« de» Nufffchtdrattz. zur M4. ordentlichen blcnrralvrrfammlnne. Die Aktionöre unserer Bank werden hierdurch zu der am . , Aonnahend, den «7. «ör» IWi*. vormitlaa» 1» , Ude in nNiere« Bankaedande «ene Marnzerttratze 3« dabtcr, itattffudenden pierundfünfzigften ordeM' Itchen Generalversammlung etngeladen «egcnltönde der verhandln»tz find: bei 10 Flaschen 75 Pfg. Gute Schokolade «um Kochen n. Essen pr. Ptd. 75 Pfg. Hut-Klinik Revarntnren an AilzhRten werden fachgematz, schnell und btütflit audaefUbri. viitksiUilllsml?r«ii Marktplatz 18. .IW Pudd ng, Ale Zturabe zum Vesperbrot dar Kinder, njr11/. II Hridnerauae w,rd ffcher pnpO ernt.öuvcbcwtu?dmar» dullW piiitrtiifatiil. > Adler-Med D r ogct teLeUervwLO Donnerstag, den IS. Mörz 19ov, nachmittags 3 Uhr. werden auf birtiflcm Crl»aeri(bt dte vor dem Wanten des vetnrich riheL jetzt tn Bornbetm, siedenden Grundstücke der Gemarkung Gtegen. 5 iM'/ie« 9M qm Ho freite auf der Weiherde am Weg M36, w -» itib qm Grabgarten bafelbit öffentlich mentbietend versteigert. Gieren, den 24 ,>ebruar 1900. Wr. Lrtegertchl Gtehen. GroS. l'frflfbnnfl doü ÜVciubindfrurbcit. Die Erneuerung des CellarbrnanurKb» tn verschiedenen Räumen tnt Madchenschulbau» in der Lchtlleritrahe loll Mittwoch den 10. Marz d. 2s, vorm. IV Uhr öffentlich vergeben werden. Arbettsbeschretbung und Bedingungen liegen bei un» zur Einsicht offen. Anaebate auf vorgeichrtebcnem Formular, do» daselbst erhältlich, find di» zur genannten Ltunde an un» abzugeben. Citronen 3 Stück 10 Pfg. Dutzend 85 Pfg. Apfelsinen per Dutzend 65, 80, 90 Pfg. Blutapfelsinen ßtzd. 100 fig. Neue Malta-Kartoffeln per Pfund 12 Pfg IVIatjes-Heringe 18 Ptg. Samos K »Oft 18*/, Donnerstag, den 15. Marz l®oö, I ach^.nttaq» 3 Ubr. wird auf hiesigem Cu-vKrubt die vor dem Manien de» Hetnr Dtergardt uud Ebefrau geb Dornemann 'redende Barzelle der utemaihuie 1 1244.7 — SV qm H»freite auf Ma Gtzrt' öffentlich meistbietend verfteigen werden. (Uteurit den 3. März 1900. Gr. Cneacnrtu Gtehen. > schien. Dte Prüfitnqsgedühr beträgt 3 llllk. und ist mtl der Anmeldung zu entrichten. Ltch, den 26. Februar 1909. p', k. Sdirrff, Borkitzender. ^früebung non Wkitzbilldkrarbtil. Die Eriteuetung de» äuberen und inneren Anstrich» der beiden Lchuwaracken tm Hose der BeztrkSschule tn der Weston- tage soll Mittwoch den 10. MSrz d. I. vor«. lO'/i Uhr öffentlich vergeben werden. Ardettsbefchreibung und Bedingungen liegen zur Einstcht bei un» offen. Angebote aut Bordruck, der daselbst erhältlich, und bi» »um genannten Termin an un» obzugeben. — Zuschlagötrtsl 14 Tage. Gteben, 3. Älarz 1900. ,8'/» Städtisches Hochbauamt. Gerbet. — Zuschiagsfrnt 14 Tage (Dienen, 3. Mat» 1900. Städtische» Hack'bauamt. Gerbe I. Die Aktionäre, welche an der velchluhiaffuna in der Generalversammlung Teil nehme« wollen, haben ihre Akttett foatenen» am tt Marz 19— bet einer der mi• -»fg. Adlcr-Mcdlc.-DrorrHe ' GelterSweg 3ft Cne Schoal. Die Arbeiten und Vteferungen zur Et Weiterung de» Bahnhofs Evtingsbauicn fCbcrbvncni sollen vergeben werden und zwar rund ltzniuol»m Erdbewegung, 430 edm Mauerwerk, 2400 qui ttbaui- licrutift, Gletsarbetten u. f. w. Zeichnungen und AngebotSmufter liegen im GefchaftSyedaude der unlerzeickmeten Znsoektion, sowie bei der Bahnmetneret Burgund Vkteder-ivemllnden zur Einsicht au». Tic Angebotomutter oone Zeichnung können von der Inspektion für 1,06 Mk sBoitanwetsungj bezogen werden. Die Angebote werden am 30. MSrz 1000, vormittags 11 Ubr in dem (ffeschastsaeböude der Inspektion geöffnet- Zu'chtagSfrtii 4 Aochen. BvUcndungssrtft 1. Oktober 1900. Lauterbach iHessenI, den 3. ck/larz 1900. 8'/,i (tzrohd Eisenbahn-VetriebS'nsvettion. Königliche Cbcrförjterci Liegen verkauft au» Dutrikl 12 de» Lchutzbezirko Dreffelndors uaanttbeube» eingeschlagene Buchenbtenubol.A im L^ege schns.ltcheii Aufgebot»: Lo» I. '.Nr. 38 bis 43. 50, 100, KL» bis 110, 140 bi» 157 - 113 Am Scheit und 50 Mim. Knüppel. D*U Los II: 3oriter Müller zu sttiederdresfelndorf wird da» Ool z auf Wunsch vor zeigen Scheiedeeleenie Fenster und Oberlichte Balkone lief, als Spexlslltlt 8. SCMl Gießen