Nr. 50 Erstes Blatt 150. Jahrgang Montag 1. März 1909 essk Ai* Alt Ar z I tt E At A AI* ^VIV^VIIVI TLS- General-Anzeiger für Oberheffen MM Annahme von Anzeige« V ak I i II u.Land" und.Gerichts- bi =öerm^tt"fl6n9nm," Botatioitsöru» nnö Verlag der vrShl'schen Univ.-Vuch- «nd Steindruckerei R. Sange. Redaktion, ckxpediiion und Druckerei - Schuiftratze 7. ^jligenieU^H^B-ck'. Die heutige Nummer umfatzt 10 Seiten. Der neue Arichrbanlgesetzentwurf. Bon Professor Dr. jirr. et Phil. M. Bierm er. Die eigentümlichen und gan# ungewöhnlichen Geld- 'Marktverhältnisse vor Jahresfrist haben in weiten Kreisen lebhafte Beunruhigung erregt und sogar zu erregten Parlamentsverhandlungen geführt. Nach längerer Frist wurden wieder Zweifel darüber laut, ob unsere Goldwährung und biß auf ihr beruhende Notenbankorganisation allen chren 'volkswirtschaftlichen Aufgaben gewachsen seien. An Geg- iroern dieser legislativen Errungenschaften der großzügigsten Epoche der deutschen Reichspolitik, die leidep längst der Vergangenheit angehört, hat es freilich niemals gefehlt. Äbtzr als der Bimetallismus und der leidige Wühmrngs- streit, von denen ein geistvoller Spötter gemeint hat, „außer 'der Liebe hätte noch nichts so viele Köpfe verrückt gemacht, wie sie," der Vergessenheit anheimgefallen waren, und die b-imetallistische Idee wie eine schillernde Seifenblase i^erplatzt war, war es auch in den Kreisen der Reichsbankgegner auffallend still geworden. Erst in der schweren Geld- und Kapitaltrisis der jüngsten Zeit zeigte sich klar, daß der BimetaMsmus doch noch nicht ganz tot war, sondern nur scheintot. „Nur der Irrtum ist das Leben, und das Wissen ist der Tod." Das scheint fast die Devise gewisser Wirtfchaftsveformer, die ich lieber nicht nennen will, geworden zu sein. Nach dem Abgänge zweier so hervorragender, national- ökonomisch weitblickender Staatsmänner, wie es der Graf Posadowsky-Wehner und der Reichsbankpräsident Tr. Koch waren, wollte die Reichsregierung sich der rechten Seite des Blocks, wo ja die Silberfreunde und Widersacher der Reichsbank chren Stammsitz haben, nicht unnötig ungefällig erweisen. Die ersten Konzessionen an die Linke, ein freiheitliches Vereins- und Versammlungsrecht un8 die endliche Remedur einer total verfehltenBörsengesetzgebung, waren auf der anderen Seite des Blockkartells nur mit sehr gemischten Hie fühlen ausgenommen worden. Man gab deswegen auch nach der rechten Seite hin näch und beschwichtigte sie mit der „deutschen Bankenquete". Solche umständliche Parlamentsenqueten nach britischem Muster sind von jeher probate Mittel gewesen, um übereilte gesetzgeberische Experimente zu vereiteln und um Zeit zu gewinnen für die Vorbereitung einer vorsichtigen Legislative, die zwar die bessernde Hand anlegt, ohne einen Sprung ins Dunkle zu tun. In der Medizin nennt man diejenige Methode, die schonend alles zu erhalten sucht, was zu erhalten ist, „konservativ". Im wirtschaftspolitischen Leben ist es etwas anderes. Die sog. Konservativen sind da, wo es ihnen paßtz nichts weniger als konservativ und scheuen selbst vor den radikalsten Operationen und Eingriffen in den volkswirtschaftlichen Organismus nicht zurück. Man denke nur an den Antrag Kanitz und den geplanten Währungsumsturz. Letzteren Vorstoß hatte man 1894 ebenfalls durch eine Enquete, die Silberenquete, zurückgeschlagen. Jetzt kamen langwierige Verhandlungen, kontradiktorische Vernehmungen, Denkschriften und statistische Uebersichten, die sich, auf das Noten- kbankwesen des In- und Auslandes bezogen, an die Reihe. Das Ergebnis, das der recht umständliche und kostspielige Apparat brachte, war ein gerade glänzend zu nennender Sieg der wirklichen Sachkenntnis über jene laien- und I launenhafte Bierbankpolitik, die sich neuerdings selbst in! großen und angesehenen Parteien, die auf eine politische Geschichte zurückblicken können, breit zu machen sucht. Man lobt freilich nachträglich die Enquete gerade um deswillen, weil sie so lehrreich gewesen sei. Das mag wohl sein; lehrreich namentlich für solche Parlamentarier, die vorher das große Wort geführt hatten und jetzt vor einem Areopag von Finanzautoritäten emsehen lernten, daß sie bis dato von der ganzen Materie wenig oder gar nichts verstanden hatten. Für solche Leute — sie sind leider recht zahlreich geworden — kann selbstverständlich selbst die bescheidenste und elementarste Anregung pädagogischen Nutzen haben. Aber schließlich ist der Reichstag doch keine Erziehungsanstalt für nationalökonomisch Zurückgebliebene! Für den Eingeweihten war es allerdings von vornherein klar, daß aus der neuen Enquete unmöglich viel Neues herauskommen könne. Die Erfahrungen, die man mit der gründlich mißglückten ursprünglichen Börsenreform gemacht hat, haben doch nachhaltig ernüchternd und abschreckend gewirkt. Und so gilt auch von der Bankenquete, deren Verhandlungen eigentümlicherweise gegen den sonstigen Gebrauch geheim gehalten worden sind, obgleich jeder Sachverständige erraten kann, was dort vorgegangen ist, das Wort: „Parturiunt montes, nascetur ridiculus mus.“ Dieses schnurrige Mäuschen, das nach so gewaltigen Wehen das Licht dieser Tränenwelt erblickte, trägt den anspruchslosen belletristischen Namen „Banknote von 1909". Das Kind ist wenigstens ausgetragen, wenn auch recht z-art ausgefallen. Pessimisten, die eine Mißgeburt oder gar einen Wechselbalg erwarteten, atmen jetzt mit Recht erleichtert auf. Sie hatten die Männer des „neuesten Kurses" doch Unterschätzt und ebenso den Einfluß des in wirtschaftspolitischen Dingen immer noch ausschlaggebenden und .taktisch so unendlich klugen Zentrums, das hier der Reichsregierung gegen die Rechte ebenso die Stange hielt, lvie jüngst in der Kolonialpolitit. Was bringt uns nun der neue, vorläufig an eine Kommission verwiesene und aller Wahrscheinlichkeit nach dort sehr wohlwollend aufgenommene Gesetzen Wurf? Vielleicht ist es zweckmäßiger/ zu sagen, was er uns nicht bringt. Er bringt keine Verstaatlichung der Zentralbank. Er bringt keine Aenderung in den bewährten Grundsätzen der Diskontpolitik, keine Goldprämienpolitik und nicht einmal, wie fast allgemein angenommen wurde, eine Erhöhung des Grundkapitals der Reichsbank. Ter Gesetzentwurf läßt überhaupt die Grundlagen unserer Währungs- und Bankverfassung, die eine so erbitterte Gegnerschaft im agrarischen Lager haben, völlig unberührt. Es soll fast alles beim alten bleiben. Die vorgeschlagenen Neuerungen betreffen lediglich reine Zweckmäßigkeitsfragen und ändern nur Details. Die hauptsächlichste Bestimmung der Novelle ist, daß die Reichsbanknoten in Zukunft die Eigenschaft eines gesetzlichen Zahlungsmittels bekommen sollen. Tas ist allerdings eine Maßregel von erheblicher juristischer Bedeutung und kann auch gewisse volkswirtschaftliche Folgen haben. Ich glaube aber an letztere nicht recht. Unsere Banknoten sind natürlich stets Zahlungsmittel gewesen; sie sind ja gerade für Zahlungszwecke ausgegeben. Aber sie begegneten keiner Annahmepflicht. Niemand könnte also gezwungen werden, sie in Zahlung zu nehmen. Vom 1- Januar 1911 an soll das anders werden. Man muß sich von da in Banknoten bezahlen lassen. Ich bezweifle, daß das große Publikum überhaupt weiß, daß das etwas Neues ist. Ich habe noch niemals erlebt, daß jemand bei uns die Annahme einer Banknote verweigert hat und auf seinem Schein bestand, indem er Gold, dafür haben wollte. Höchstens wenn man kleineres Geld brauchte, hat man an der Stelle der „blauen Lappen" um Goldgeld oder Silber gebeten. Genau so ist es in England, wo die Noten der Bank von England längst „legal tender“, d. i. legales Zahlungsmittel, sind. Ganz anders wäre die Sache, wenn man den Noten auch die Einlöslichkeit durch kursfähiges Metallgeld hätte nehmen wollen. Eine solche Gesetzesbestimmung hätte uns allerdings mit einem Schlage in die Papiergeldwirtschaft gebracht. An einen solchen Gewaltsakt hat aber niemand ernstlich gedacht. Die Noten bleiben also jederzeit ernlösbar. Im bisherigen Bankgesetz hieß es „einlösbar in kursfühigem deutschem Geld". In Zukunft soll es heißen „gegen deutsche Goldmünzen". Zum kursfähigen deutschen Geld gehören bekanntlich außer den Kronen und Doppel- kronen auch die Scheidemünzen. Mer Silbergeld hat nur bis 20 Mk. Zahlkraft. Die Zwanzigmarknoten waren bisher auch in ©Uber einlösbar; künftig nur in Gold. Tas ist der ganze Unterschied. Tie Reichsregierung erhofft, daß die gesetzliche Zahlkraft der Reichsbanknoten den Goldvorrat der Reichsbank stärken werde. Tie Noten würden sich länger im Verkehr halten als bisher. So schien wenigstens der Standpunkt des Verfassers der Fragebogen für die Bankenquete zu fein. In der Enqueten-Kommission selbst ist das aber allseitig bestritten worden. In normalen Zeiten bringt auch nach meiner Ueberzeugung diese Neuerung keinerlei Erhöhung des Goldbestandes in den Kellern der Bank. In politischen Krisen und Krediterschütterungen allerdings wird die neue Rechtslage der Bank, und damit dem ganzen Wirtschaftsleben, gewisse — aber kaum mehr, als vorübergehende — Vorteile bringen. Der Ansturm zwecks Einlösung wird etwas gemildert und verzögert werden. Mehr ist aber kaum zu erreichen. Eine dritte Bestimmung des Gesetzentwurfs bezieht sich auf das sog. „Notenkontingent" der Zentralbank. Unsere Noten müssen — das ist eine der wichtigsten Bestimmungen der ganzen, so sinnreichen, Bankverfassung — mindestens zu einem Drittel in Metall, zu zwei Dritteln in sicheren, kurzfristigen Wechseln mit guten Unterschriften gedeckt fein. Tas ist die vielerörterte „Dritteldeckung", eine äußerst vorsichtige, vielleicht sogar zu vorsichtige Maßregel. Mit dieser fürsorglichen kÄcherung hat sich aber der Gesetzgeber noch nicht einmal beruhigt. Er hat weiterhin die Gesamtsumme der nur durch Wechsel gedeckten Noten genau fixiert. „Kontingentiert" heißt es in der Banksprachc. Ueberschreitet die Bank auch diese Summe, so muß sie Notensteuer (5 Proz.) an den Fiskus zahlen. Tiefes steuerfreie Kontingent erhöht die Novelle von 473 Millionen Mark auf 550 Millionen Mark. Bedeutung hat dieser Vorschlag nur für den Reichsfiskus, der eben weniger Notensteuer bekömmt. Auf die Höhe des Zinsfußes hat das Notenkontingent überhaupt keinen Einfluß. Auch hier hält die Negierung prinzipiell am Hergebrachten ängstlich fest. Ich für meine Person hätte lieber die ganze indirekte Kontingentierung endgültig beseitigt gesehen. Sie hat sich, ivie ich behaupte, als Vorsichtsmaßregel und Sicherheitsventil längst überlebt. KUincs Feuilleton. — Zwei wiederaus gefundene Violinkonzerte Haydns. Einen unerwarteten Fund hat die bekannte Verlagshandlung Breitkopf & Härtel in Leipzig gemacht: In lyrem Archiv wurden nämlich unter emer großen Zahl bestaubter Manuskripte zwei Original - Violinkonzerte Haydns in Stimmen ausgesunden, deren Veröffentlichung berechtigtes Aussehen erregen wird, umsomehr als bisher noch kein Violinkonzert Haydns veröffentlicht ist. Beide Konzerte stammen von einem Notenabschriitenlager, das Job. Gotti. Im. Breilkops einrichlele, und sind von Haydn zwischen 1766 und 1769, in welchem Fahre Breilkops sie aufnahm, für den Primgeiger der Esterhäzyschen Kapelle, Luigi Tomasini, komponiert. Professor Dr. Karl Sachs, der Veriasser des bekanntesten und verbreitetsteil Wörterbuches der sranzösischeu Sprache ,Sachs-Villate" feiert am 31. März d. I. seinen 80. Geburtstag. 186< begann er sein Lebenswerk^ das von der Langei,jcherdtschen Verlagsbuchhandlung in Berlin-Schöneberg von 1869 - 1880 veröffentlichte enzyklopädische Wörterbuch der französischen und deutschen Sprache. Von fernen sonstigen Arbeiten verdient noch Erwähnung eine 1883 veröffentlichte Ausgabe Shakespeares mit eugliichem und deutschem Text und literarischen Einleitlmgen, ein Supplement des großen Wörterbuches (1895) und verschiedene französische und englifche Schulbücher. — B e r l i ii s neue S l a d t f a r b e n. Der Magistrat von Berlin hat^ in der letzten Sitzung beschlossen, an Stelle der alten Berliner Stadtfarbeii schwarz-rot-weiß die Farben rot-weiß in wachrechtem Streifen mit silbernem Schilde und dem Bären zu setzen. Die häiifigen Verwechslungen der Stadt- mit den Reichssarben boten Veranlajsung zu dieser "Maßnahme. Die Fahne Berlins wird in Zukunft also aus wagerechteii rot°iveißen Streisen bestehen; darin wird sich das althistorische weiß silberne Schild nut dem schwarzen Bären befiiiden. Der Beschluß des Magistrats bedarf der Zustimmung der Stadtverordnetenversaminlinig. — A m e r i k a ii i s ch e r G e s ch n, a ck. Einen kostbaren, aber doch nicht besonders geschniackoollen Preis für das Bundesschießen, das im Juli d. I. in Hamburg stattfindet, hat der Vorstand des Nationalen Schützeubundes der Vereinigten Staaten" in Neiv- Pork in seiner letzten Sitzung zu stiften beschlossen. Der Preis besteht aus einer amerikanischen Flagge, deren Wert dadurch erhöht werden soll, daß auf jeden der 46 Sterne der Fahne ein Gold- st ü ck genäht ,verden wird. — Sarah Bernhardts neueste Rolle. Die „Göttliche" wird mit zunehmendem Alter immer, na, sagen mir ruhig — roller. Nachdem sie schon den Heizog von Reichstadt, den Hamlet und noch ein uaar andere Hosenrollen gespielt hat, will sie nun gar im April dieses Jahres den Eyrano von Bergerac in Rostands Dichtung spielen. Nach Coguelins Tod muß zivar der Eyrano neu geschaffen werden; es mag aber dahingestellt bleiben, ob gerade die Greisin Sarah Bernhardt der geeignete Darsteller für den Cascogner — Kadetten ist. — Es ist nachgerade unausstehlich. diese rasende Eitelkeit, der ja gewiß auch ein Teil von Tragik betgemischt ist, der Französin üppig weiter wuchern zu sehen. — Das geistige Berhaltn is von Mann und Weib behandelt Lucia Dora Frost im Märzhest der Neuen Rundschau. An die Spitze selbst stellt «die Verfasserin das Bibelzitat „Ich will Feindschaft setzen zwischen Dir und dem Weibe" und sie ist überzeugt: die Gegnersck)aft zwischen den beiden Geschlechtern wird immer bestehen. Tie Verfasserin begrüntet ihre Theorie von den Ueberschußkräften im männlichen Orgams mus, die sie schon früher einmal in der „Franks. Ztg." vom 28. Juli 1908 angedeutet hat, mit viel biologischer Gelehrsamkeit und sie sieht die Gleichheitsbestrebungen der Frau, besonders die geistigen, eben weil der Frau jene lieber schußkräfte fehlen, recht skepttsch an. Wie eine Stimme ails der Wüste, aber gewiß eine hörenswerte Stimme, klingt es heute, wenn Frau Frost schreibt: „Es ist für die Frau nickst ganz unwichtig, ob man bei Gleichheitshoffnungen beharrt. Eine falsche Theorie kann ungeheueren Schaden anrichten. Und die Theorie, die Entwickelung zu irgendwelcher Gleichheit für möglich halt, ist falsch. In nichts können wir gleich weiöen, nicht einmal ein gemeinsamer Schein ^on Bildung kann uns einen; berat noch unsere Mißverständnistö müssen verschieden sein. Der Weg zur Herrschaft ist weit, selir weit und führt durch ein von männlichem Werten und mänm lichem Delbstbewußtsein magnetisiettes Feld. Wie wollen wir da verhindern, daß wir in Nachahmung verfallen und unseren Weg verlieren, wenn wir nicht die Polarität tvahren, wenn wir uns gerade unserer Eigenheit zu entledigen suchett. Wir können nicht vom Manne lernen, roenn wir keine Unterschiede anerkennen, die uns erst eine Methode aufzustellen erlauben, nach der wir von ihm lernen körnten. Der Jüngling lernt vom Manne, ohm im! üblen Sinne gelehrig zu sein. Er Tann das, weil des Meisters Denkweise seine Denkweise sein kann: er ist verwandt mit ihut. Was kann aber die Frau ohne das Bewußtsein der trenneiwn Kluft anders erreichen, als ihn gelehrig mißzuverstehen? Wie können wir zu geistiger Selbständigkeit kommen, ohne uns mindestens alle seine Begriffe ins Weibliche, in unsere gemäßigte Atmosphäre zu übersetzen? Hat die geistige Selbständigkeit etwa Angenommen unter der Herrschaft des Gleichberechtignngsdogmas, haben wir unter ihm Triumphe der Qualität gefeiert, Leistungen erreicht, die noch dem niedrigsten Weibe zugute kämen, wie die Taten großer Männer noch auf den elenbeften Mann einen schwachen Abglanz werfen, und mit Recht werfen, weil sie Leistungen des Geschlechtscharakters waren? Was an Dauerndem entstanden ist, ist trotz der Gleichheitsbestrebungen entstattden. Muß nicht die Herrschaft dieses falschen Dogmas dazu führen, jede mittelmäßige Nachahmung schon als eine Tat, jeden falschen Erfolg als einen echten anzusehen, gerade die feinen1 und entfdjeibenbert Wertunterschiede zu verwischen und schließlich den Mann noch als hohlen Phraseur zu verspotten, wenn er von seinem Besten sprickst, nur weil wir nicht zugeben können, daß iit ihm anderes und mehr steckt als in uns selbst? Tas Gleichheitsdogma verhindert auch Verständigung. Wenn man zwei Wesen, die in tiefer, natürlicher Feindschaft zueinander stehen, auf eine krude Weise einander anzunähern versucht, so entsteht nicht Freundschaft, nicht Kameradschaft, nicht Liebe, sondern Haß Es kann gar nicht anders sein. Darüber darf man sich nicht täuschen: der Geschlechterhaß wächst durch das Streben nad) Gleichheit, lieber die Zukunft der Fran wird jetzt auf lange Zeit entschieden. Mit dem Bemühen, es dem Manne gleichzutun, verurteilen wir Uns gur zweiten Rolle und kömien dem Wohl der Menschheit mehr schaden als nützen. Damit ist nichts zu gewinnen, wohl aber eine günstige Möglichkeit zu verscherzen. Feindschaft wird ewig bestehen. Nur ob sie Lieb oder Haß sein wird, das liegt ein wenig in unserfer Hand." — Kleine Chronik aus Kunst und Wissenschaft. Earau d' Ache, der'berühmte Karikaturist ist am Freitag im Aller von 60 Jahren in Paris gestorben. — Anläßlich der Luft- i ch i f s a h r t - A u s st e t l u n g zu Frankfurt a. M. hat die Rur- ucrioaltung Scheve ningerterjVerwaltung einenPrew von 1000Fl. iir das erste Lu lfchiff. das von der Lustschiffahrt-Ausstellung nach ^cheveningen fährt, zur Verfügung gestellt. — Johannes E o n= i a b, der bekannte Nationalökonom der Universität Halle feierte gestern seinen 70. Geburtstag. ' Es ist schon gesagt, daß dos SrunbfcDttol der Stefcfi*-] bank so bleiben soll, wie es ift Es beträgt feit lu ’l 180 Millionen Mark. Als Aerriebskaviral kommen noch die Reserven im Betrage von rund 65 Millionen Mark hinzu Tie eigenen Mittel der Bank belaufen sich also fluten auf 245 Millionen Mark. Ter Gesetzentwurf will lediglich den Refervesonds etwas reichlicher dotieren, wodurch allerdings die Anteilseigner der Bank eine gewisse Tividenoenverkür-ung erleiden. Auch das halte ich für fein Unglück, besonders wenn man mein, welche illüftre Ge sellschaft sich unter diesen Namens-Aktionären zusammen- gefunden hat. Die Reichöbankaktien sind ein so bomben sicheres Papier, daß Dividenden von 7, 8 und mehr Prozent keine innere Berechtigung mehr haben Die Rentabilität wird auch nachher noch amön flcmig sein. — Tas sind im wesentlichen die Punkte, durch die sich die neue, kürzlich dem Reichstage zugegangene, Vorlage der verbündeten Regierungen kennzeichnet. Nirgends wird Lolitikern, wie dem Grafen «anitz und Herrn Tr. Arendt, ein kleines Zugeständnis gemacht oder auch nur eine be scheidene Abschlagszahlung angeboten Was die Regierung fordert, sind Bagatellen, vielleicht auch nnrlliche Verbesse- rungen Jedenfalls ist unsere Bankorganisation von 1875, auf die wir allen Grund haben, stolz zu sein, wieder einmal gerettet. Doch soll man den Morgen nicht vor dem Abend — ich denke an die Reichstagskommission — loben! Hoffentlich macht sie eS diesmal gnädiger, als bei der vorläufig unglaublich zerfahrenen Reichsfinanzreform. Die Lage aus dem Baifon. In den lebten Tagen sind wieder recht widerspruchsvolle Nach richten ü&rr den Ltand der Dinge auf dem Balkan verbreitet Norden 2o hieß <*, »wischen Bulgarien und der Pforte sei bereite eine Verständigung aus der Grundlage einer Zahlung von 125 Millionen Franks zustande gekommen Eine Bestätigung dieser Nachricht ift bisher aus geblieben, und man hat sonst allen Grund, ihre Flüchtigkeit ben nämlich gar keine direkten Verhandlungen zwischen Sofia und Konstantinopel stattgefunden. In Serbien hat bir .*01 dm du von der nunmehr erfolgten Untericiduiunn des österreichischmngarischtürkischcn Entente-Prato- imicrend gewirkt, und selbst jene Steife, die bisher glaubten, die Differenzen zwischen LesterreichUngarn, Serbien unk» Montenegro könntim noch friedlich bei gelegt werden, verlieren n jetn Hoffnung und neigen der Ansi ein Krieg sei un vermeidlich, weil sich Serbien keinesfalls mit wirtschaftlichen Bor- t zufrieden geben könne. In Ueberetnstimmung nut diesen Meldungen stel-cn die weiteren Nachrichten über fieberhafte Mtitflö Vorbereitungen Ter Belgrader Zeitung „Politika" zufolge I>at der ?rinanzausschuß der Skupichlina alle vom .itricgsminister ge- Norberten Kredite angenommen. Ter serbische Kriegsminister, der vom Ministerrat tuib der Skupschtina vollständig freie Hand in allen militärischen -ragen erhalten hat, bat denjenigen auslan bischen -innen, denen MunitionSlieferungen übertragen sind, die notwendigen Summen angewiesen, damit diese Lieferungen be schleunigt werden. Auch wurden Maßregeln zur Verstärkung des Grenzivachdienstes getwffen. Abteilungen des 18. und 7. Regiments sind aus verschiedenen Städten an die Grenze abge gangen. Wie cS heißt, wird man Belgrad so viel als möglich miliUirifd» räumen, um alle Streitkräfte des Landes im gebirgigen Innern deS Landes in starken Verteidignugsslellungen zu kon- ointricrcit. Wie der Lemberger ,.GloS" meldet, dauern auch die russischen TruvvenVerschiebungen an der galizrsrl-en Grenze umuiterbrodum fort. Angesichts dieser Rüstungen erscheint das Verhalten der russischen Diplomatie besondi-rs merkwürdig. Es hieß zuerst, daß Russtaub seine Bereitwilligkeit erklärt hab.', sich an einer 3ntcr Vention ber Mächte in Belgrad zu beteiligen Nun meldet aber der ..Petit Parisicn", daß eilt am Samstag im Ministerium des Aeußeren in Paris eingegmigenes Telegramm große Enttauichun'i hcroorgeruftii habe. Die Entschetoiing Rußlands tn der Orient frage fei nach diesem Telegramm noch nicht erfolgt. Das Petersburger M abinert soll den deutschen V o r f d) 1 ä g c n in i t Mißtrauen gegenüberstehen. Tie Haltung Rußlands wird nun in Paris verschiedentlich dahin gedeutet, daß sie eine Vor zögerung in der Lösung der Ciiciit trage herbei führe, während du Pessimisten in ihr bereits die Ablehnung Rußlands, sich an dem geplanten Schritt der Mächte zu beteiligen, erblicken. Nickt recht zu vereinigen mit diesen Auslassungen des Pariser Blattes ist nun eine Privatmeldung aus St Petersburg, wonach bic russische Regierung an die serbische eine Tepesckc gerichtet habe, in welcker sie dieser den Rat gibt, fid> von der Forderung trgenbitKlcbct territorialer )kompensatiouen vollständig los zusagen und die Entschließungen der Großm-ichtc adziiwanen. In diesem Sinne imrd demnächst ein offizielle- Eommuniaue er *fdwuten, tn ivelchem der Standpunkt der russisdien Regierung aus sührlid. bargelegt werben soll. Nack einer iveiteren Petersburger Meldung hat nun inzwischen baS unter dem Vvrsw des Ministerpräsidenten 'JiouaLnmtfd) ge- dübele neue serbische jtabineu der russischen Regierung eine Mitteilung zugehen lassen, in der die serbische Regierung ihre auf r i ck t t g e c i c b e n s l i e d e. dos I- e h l e ti i e g l i ch e r a g g r es siver Absichten intb ihre teste Ent'chlossenhrit verfidrrt, sich aller pwvonercndeu Handlungen zu enthalten, sowie die Beratung ber durck die gegeitwarttge rtlis» berührten Bedurinisse und In tcfqjen Serbiens den Gro ßmackten an he im zu stellen. AlS Antwort auf bic Mitteilung hat die russische Regierung ihren <*rianbten in Belgrad angewiesen, der serbischen Regierung den freundlichen Rat zu erteilen, ihren von der ruffndxn Regierung mit aufrichtiger Elenugtuuiui aufgettommenen Entsdstuß betreffend bic Bcobad nmg einer fritbluben Haltung aufrecht zu erhallen. TaS Petersburger Äxtbinett sei überzeugt, daß ein solcher Envchluß tet dec gegebnen politifdxn Lage den Lebensinteressen Serbiens entspricht GlridAeitig fei dem Kabinett bekannt, daß bic Erklärung Serbiens über territoriale Erwerbungen bei den Mächten weder Shnwathic mxt) Unterstützung finden würde mb daß Serbien ihre Zuneigung sich nur erhalten kann, totim es auf den er inBjntrn sZvr> nutgen nicht besteht, bic einen bewaffneten Konflikt mit Ceflerrcidi-llngatii Hervorrufen können. Ini Hinblick auf die von der serbischen Regierung ausgesprochene Absicht, den Vün- schen der Gwßm.ubte Rechnung zu tragen, rate ihr Rußland, kategorisch zu crNaren. MH iir au f Ternkori alsorder- u n g e n nicht bestehe und in allen auf der Tagesordnung stehenden {tragen sich vollständig aus die Ent'chidung der Mächte verlasse. Nad, einer Meldung bei Xribuiw Wil toii.,vonbcni«n eine Teveiche aus Belgrad !nmgeteilt haben, nJiwd. Serbien bereit sci, fick einem Sck i cüs g> r i ck l , u n NLe , w < r»c n . an dem a l l eM .» di t c außer Oesterreich «ub Rußland teilzunchineir 1 : ten Wenn sich biff- Meiei-na w-nn •?. bann tonnt man endlich nvt einer friedlichen B il.gung ' B ukenki . Deutsches Reich. Zur Reich-togsersatzwabl tn Serben Stllmnenver hLltni« bei ber Reickstazseriaywahl im Betnrich Staffen auf fein Rachiuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, vom 3. April 1909 ab in den Ruhestand versetzt. •• Verleihung von Ehren-Urkunden durch die Handwerkskammer. Nachbein die Handwerkskammer zu Darmstadt beschloffen hat, au unselbständige Personen deS Handwerkerstandes, die 26 Jahre m einem Betriebe tätig gewesen find, al« Anerkennung für die treue Arbeit Ehren» Urkunden zu verleihen, haben in Oberheffen nachstehende Handwerker Ehren-Urkunden erhalten: Friedr. Luft zu 9libba bei Firma RingShaujen, Btübelfabnk zu Rrdda; August Klein zu Petterweil bei Gcbr. Filz, Maurermeister zu Ober-Erlenbach; Heinrich Schäfer zu Büdu-.gen bei Maurernieister Ioh. Faßbinder zu Bäd'ngcn; Ioh. Pfifferling zu Schlitz, Karl Bloch zu Schlitz bei Maurermeister L. Metzendorf zu Schlitz; Wilhelm Mag old zu BerSrcd bei H. Winn, Baugeschäst zu Gießen; Heinrich Hühn zu Schlitz bei Friedr. Paul Wwe., Maler» und Lacklerrrgeschaft zu Schlitz; Heinrich Döring zu Reiskirchen, Ludwig Alles Lich, Phil. 3 immer II. zu Rcskirchen bei H. Wmn, Bau» geschäft zu Gießen: Withclin Schwarz 11. zu Mmnzlar bei Maurermeister K. Beckee II. zu Mainzlar. * lieber den Postüberwcifungü» unb Scheckverkehr, den neuesten Betriebszweig der deutschen Post- anstalten, findet, wie unü mitgeleilt wird, tn dec zweiten Hälfte dieses Vtonats im Kaiistilännifchcn Verein hierfeldst ein Vortrag statt. Bei der hohen Bedculuag, den diese '.Neu- cintlchlimg für den ZahlungSoerkehi im Er»oerb«leben Hal, verdient das Bestreben des Kaufmännischen Verem«, feine Mitglieder unb Freunde nut den Bestimmungen dieser Gin» richtnng eingehend vertraut zu machen, volle Anerkennung. *♦ Protest gegen bic Brauftcuererhöhung Gestern sanb *einc von den Brauereien Oderhefseus unb deS LahngebictS, ben G.iftwirteverbänben unb Gewerk- schafteten veranstaltete Versammlung statt, bic Steins 3aol- bau bis auf ben letzten Platz füllte Nach einem Referate von Dr. Ä a l l b il r g-Berlin, das wir morgen au yig-.*- iveife bringen iverben, wurde folgende Resolution ein stimmig angenommen: Tic zur heutigen Versammliing in Steins Garten in Gießen erfdiienenen, an ber Herstellung unb bern Vertrieb des Bieres »ntereffierteu Erwerbskreife und Monfunieiitim erheben hiermit nachdriic!liehen Einsvruck gegen jede Erhöhung der Brausteuer. In einer de« wirtschaftlichen Rückgangs sollte es vermieden iverden, einem Gewerbe, welchem erst vor drei Jahren eine deträcktliche Steuererhöhung auferlegt wurde, und hem in den letzten Jahren durch Erhöhung der Rohmatcrialienpreife, Preis fteigenmg für Kohlen und sonstige Led lichc Erhöhung der Arbeitslöhne »sw., bebeutenbe Mehrkosten cnlftanben sind, schon wieder eine weitere Steuer- belafhiug aufzubürden. Tic Einführung der beabsichtigten Steuer ivurde besonders die Mittel- unb Nlcinbraucrctcn als bic wirtschaftlich schwächeren treffen unb bereu Konkurrenz fabigkeil, sogar ihre Existenz, in Frage stellen Tic Einführung einer sold) hohen Steuer unb einer daburch bedingten Steigerung der Bierpreise würhe ohne Frage eine erhebliche Berbraiichsverminderung herdeiführen, wodurch nicht mir die Brauereien, sondern alle mit dem Verschleiß des Bieres befaßten Erwerbskreise, insbesondere auch die Arbeiterschaft, großen Schaden erleiden. Ter Rückgang des KDiisums wurde eine Verminderung her Kauf kraft des Brauereigewerbes gegenüber Lanbwirtschaft untf Hanbwcrkern. und die Entlassung von zahlreichen Arbeitern, mit sich bringen. Der Staub ber Gastwirte ist keines- sall« in ber Sage .neben den ihm zurzeit an ter legten hohen Lasten an Steuern. Stempeln und dergl. eine neue Steuer u. übernehmen, unb wirb die Abwalzmi« berselben auf Die allergrößten Schwierigkellen stofren, sicherlich aber den Absatz der Wine berart licrabminbeni, baß e« denselben stets schwerer, wenn nicht unmöglich wird, ihren Ver- oflichtungen gegenüber ben Hausbesitzern, ben vvpotbcken- inhaberii, Lieserauten unb bem Staat gegenüber, gerecht z-u werden In derselben Lage find' Bierverleger unb Floschenbierhändler. Zn Anbetracht biefer schwerwiegenden Gesichtspunkte ersuchen wir die Dolksoertreter, daß sie diese ungerechte und für weile Kreise vernichtend wirkende Gesetzesvorlage ablehnen. Sollte sie trotzdem Gesetz werden, so erfordern Recht unb Billigkeit die Entschädigung aller derjenigen Existenzen, bic durch das Gesetz vernichtet würden; unb wir richten deshalb an Reichsrcgleruug und Reichstag die Bitte, schon jetzt bie Mittel hierfür vorzuschen unb. bereit zu stellen. ” Politische Versammlung. Heute abenb um 81/, Uhr ftnbel tm Eafä Ebel ein Vortrag be« Hcrm Land« tagSadg. Reh übte bie volit11che Lage in Hessen ‘lall. Angesichte des verblüffenden AuSgangei.. brr Stichwahl im i Wahlkreise Alzen»Bmgen ift zu euvanen, baß alle auinchkigen : Freuube deS £ibnali9’.nu« zu dieser Versammlung de« Frei» : Iinnigen Berkin« sich eir cQen. Gäste find willkommen. " G1 a b n I# c a t c r. Es fei nochmal« aus da« moigäi fiaiiünbrnbt Beneü; des Cbcnegrfieiirj Heimann Äakof : l)ingtiokmu Tcr Lün u.c hat als Regisseur tote al« Tat» c fteHet tz-°d- ">d° Sehr nbl ®ne i d°. i6ttb®',ac f«im l«n N-ibiM. blt 5 Nellot Dr" 'S"11 Xtm«nn Seift „7™ ■"ÄS'"«« "'^künden durch bie ; WrotMmmer iu ' ^°"dize Pennen de- “ *m Setriehe tätig ,^>-7 Arbeit Ehren. D trieften nactjiiehenbe "En- t$utbr. Luft in ** i« mtbba; . 6>lj. Maurermeister zu Büdingen bei Bübingen; J°H.P,i,s„. gitg oct Manrenneister L. ta90lb zu Bersrod bei Heinrich Hühn zu Schlitz und Lackierergeschäft zu «Skirchen, Ludwig Alles irchrn bei H. Winn, Bau. varz II. zuAlainzlar bei ainzlar. cisuugs. und Scheck- weig der deutschen Post, eilt wird, in dec zweiten uschcn herein hiersclbst ein ebeutuag, den diese Neu. chr im Erwerbsleben hat, smännischen Vereins, seine Bestimmungen dieser Ein. chen, volle Anerkennung, rausteuererhöhung. mereien Oberhessens und 'verbänden unb üfcipert ug ftatt, bic Stein? Saab e. 'Jlad) einem Keseratc i wir morgen ausU^ -i\be^e\o\ution^ Mgen ^eynmminng' Men, an der herstellunz rteressierten Erwerbslreise .t nachdrücklichen Einspruch teuer. 3n einer Zeit be? >s vermieden werden, einem fahren eine beträchtlich . vunb dem in den letzten j'taatemtienM'- -“t rinc Sebarfsarttlel, erbeb- ie"nitü., btdeuikndc Rch' ittirt eint »eitere Steuer- MM der be.blW-8 ™ SsffSY E.7S- •ie"' K'e mebes°»dere Erwerb-krerie, -ZSLÄ !cnl‘ gvonMe^ -^ures- md fergl- „ut • aber den .minder"- d » » 6«” grrech n Äaat aet und ige sinv-, ^^werlvicgen' 1..', öiikj“! ans *üö Za 0l ■ lölt • frit c* J 2äiigfcd Beobachten Sie einmal 1335 Blockstrasse 1, I Giessen Professor Soelbeer Telefon 406. Erdal überall erhältlich. 1341 Vertreter: Gebr. Jullmann, Bahnhofstr. 59. [ss»/u die Stiefel Anderer. Der mit Erdal behandelte Schuh durch Lackfällt Ihnen sofort seinen wunderbaren glanz auf. vnserer Buhne entfaltet. Von seiner Inszenierung seien nur als besonders wirksam die von .Madame Sans Gene", von .Piccolomini", „John Gabriel Borctmann" und der »Königs- Binder" heransgegriffen. Von darstellerischen Leistungen möge an Wallenstein, Nathan, Advokat Berent in »Fallissement", John Gabriel Borckmann und an die ganz köstlichen humoristischen Gestaltungen in der »Pfarrerin", in „Berühmte AtQu* und »Cornelius Voß" erinnert sein. Zweifellos wird e5 unser Theaterpublikum als eine Ehrenpflicht betrachten, bem Künstler, der unserer Bühne in jeder Beziehung zur Zierde gereicht, an dem morgigen Abend seine Dankbarkeit ,zu bezeugen. **TannvGürtler,der unverwüstliche, immer über- sprudelnde Bohemien, wie er sich mit Vorliebe nennt, hat gestern im Kolosseum wieder einen seiner nahezu sprichwörtlich gewordenen Erfolge gehabt. Originell und aktuell ist der Danny immer gewesen und auch gestern gelang es ihm gleich in den ersten Augenblicken, die Gunst der zahlreichen Zuschauer im Sturm zu nehmen. Seine burschikose, immer schlagfertige Art, die sofort den Kontakt mit dem Publikum findet und mit ihm über Stock und Stein geht, hat ihm neben seinen unzähligen Freunden auch viele Feinde geschaffen, die ihn, wie auch gestern abend, nickt gerade taktvoll anödeten. Die Armen hatten aber die Schlagfertigkeit Dannys unterschätzt und so wurden sie im eleganten Wortspiel unwiderstehlich erdrückt. Von seinen Vorträgen hatten namentlich die politischen einen großen Erfolg, aber auch die übrigen schlugen mächtig ein, da er sich diesmal durchaus in Grenzen hielt. ** Körnersche Musikschule. Das 2. Konzert der Klavierschule von Fräulein Minna Körner brachte ein sehr bemerkenswertes Programm, das mit Ausnahme der Schlußnummer von den technisch noch im Werden begriffenen Schülern zum Vortrag gebracht wurde. Die charakteristischen Entwicklungsformen der technischen Ausbildung zeigten sich deutlich und verrieten Fleiß und. Aufnahmefähigkeit der Schüler, besonders aber das methodische und künstlerische Können der Lehrerin. In einem gedankenreichen Vortrag, zu dem das Konzert eine schöne Illustration bot, verbreitete sich stud. phil. H. R oese über musikalisches Können und Urteil einst und jetzt. Einige Biolinstücke Echt Münchener Uerbräu ’L Lt. Flasche 22 Psg., V3 Lt. Flasche 15 Psg. empfiehlt Gotthilf Röhrle, Biergrosshdlg. Telephon 344. Marburger Str. 7. Bei Bestellung durch die Post wird Porto vergütet. Hund entdeckte und wegen Brandstiftung verhaftete Velten, der seit dem 22. Dezember vorigen Jahres hier in Last war, wurde heute nach Gießen überführt, wo er sich in den nächsten Tagen zu verantworten haben wird. L. Friedberg, 26. Febr. Die Großh. Obstbau- und Landw. Winterschule veröffentlicht für Frühjahr und Sommer 1909 2 Lehrgänge, einen ordentlichen und einen außerordentlichen. Die Dauer des ersteren ist vom 15. April bis 25. September und umfaßt alle die für die Ackerbauschule bestimmten Lehrfächer. Ter außerordentliche Lehrgang besteht aus einer Anzahl von Kursen. So findet ein Kursus für Baum- und Straßenwärtcr statt mit achtwöchentlicher Tauer in verschiedenen Zeiträumen; ebenso für die aus dem gleichen Berufe ein Repetitionskursus. Obstbaukurse sind für Geistliche, Lehrer und Freunde des Obstbaues während des ganzen Sommers eingerichtet. Auch zwei Obstver- wertungskurfe für Z-rauen und einen für Männer als Ergänzung eines Kursus für Obstweinproduzenten sind vorgesehen. Das Honorar ist je nach den einzelnen Kursen verschieden. — Bei der gestern nachmittag vorgenommenen Fruhjahrs-Pferde- Lo tter ie siel der erste Gewinn, ein brauner Oldenburger Wallach, auf Nummer 10 241. Tie ersten 6 Gewinne waren überhaupt Pferde. — Wie die Depression der wirtschaftlichen Verhältnisse auch auf das Wachstum einer kleinen Stadt wirkt, ist ersichtlich aus einer Ueöersicht über die Tätigkeit des Standesamts zu Friedberg ohne Fauerbach. Während im Jahre 1898 175 Geburten verzeichnet werden, steigen sie im Jahre 1902 auf 209, fallen dann 1906 aus 184 und sogar 1908 auf 167. Aehn- lich verhütt es sich mit den geschlossenen Ehen. 1898 = 51 Ehen; 1908 nur 42 Ehen. — Durch den Wohltätigkeitssinn der Loge tonnte den ganzen Winter durch bis zum 1. März warmes Frühstück Milch und Brötchen! an 80 arme Kinder verabreicht werden. D. Friedberg, 27. Febr. Heute fand unter dem Vorsitze des Geh. Oberschulrats Nodnagel die mündliche Prüfung der Abiturienten des Gymnasiums statt. Von 13 Abiturienten wurden 10 auf Grund der schriftlichen Prüfung vom Mündlichen befreit. Alle haben bestanden, darunter auch eine Dame. Darmstadt, 27. Febr. Auf der Rodelbahn der Ludwigshöhe ereignete sich heute nachmittag ein schweres Unglück, bei dem der Artlllerieleutnant Hans v. Trott tot blieb und vier andere Offiziere schwer verletzt wurden. Sie hatten einen Bobsleigh, an dem die Halteleisten zerbrochen waren, benutzt und wurden an einer Kurve aus dem Schlitten herausgeschleudert. Die Verletzten wurden in das Krankenhaus überführt. Der Unfall hat noch ein zweites Opfer gefordert. Leutnant v. Reden ist vorgestern abend feinen schweren Verletzungen erlegen. Leutnant de Beaulieu ist noch in Lebensgefahr. Wie jetzt fest gestellt ist, saßen auf dem Bodsleihg nicht fünf, sondern sechs Offiziere. Der sechste, Leutnant v. Biegeleben, blieb unverletzt. — Ra eh dem amtlichen Polizeckencht ist das Unglück der Mangelhaftigkeit des Schlittens und der Ungeübtheit der Fahrer zuzuschreiben, die vorher von einem Sportsmanne gewarnt worden waren. Die Polizei verbietet die Benutzung der Bobsleighs auf den Rodelbahnen und erlaubt nur Rodel von nicht mehr als zwei Personen. Offenbach, 27. Febr. Auf Antrag des Bürgermeisters beschlossen die Stadtverordneten in nichtöffent l ich er Sitzung . die Dienstentlassung des Oberbuchhalters Grebe und des Buchhalters Dammel wegen der in dem Strafverfahren gegen den früheren Stadtrechner Grebe bekannt gewordenen Vorkommnisse. Mainz, 27. Febr. In der Kaserne der 5. Kompagnie des hier gamisonierenden Infanterie-Regiments kam es dieser Tage zwischen alten Leuten und Rekruten zu einer Schlägerei. Die Rekruten griffen schließlich zu den Säbeln und schlugen auf ihre Angreifer ein. Drei wurden schwer verletzt. ----- Fronhausen, 28. Febr. Nachdem vor einigen Tagen bei einer verendeten Kuh Milzbrand festgestellt wurde, hat sich herausgestellt, daß demselben Besitzer bereits vor acht Tagen eine Kuh eingegangen ist und das Fleisch Gietzenev Volksbad, Aktien-Eeschchast. Ordentliche Generalversammlung. Freitag, den 26. März d. I., nachmittags 5 Uhr, im Sitzungs^ faalc der Bürgermeisterei in Giehen. . Tagesordnung: 1) Geschäftsbericht und Entlaitung des Boruandes. 2) Wahl von Mitgliedern zu Vorstand u. Amstchtsrat. BV3) 3) Ueberrragung von Aknen. 4) Verschiedenes. Bilanz vro 31. Dezember 1908 und Genbmtsberlcht liegen ab Montag, den 1. März d. I. 14 Tage lang auf der Bürgermeisterei — Zimmer Nr. 15 — zur Einficht der Aktionäre osten. Der Vorstand. Hermann Eichenauer. Friedrich Habeuicht. Man ist daran, den aus dem Mittelalter stammenden, an triebe Zeiten erinnernden Festungswall am Schwanen - sec abzutragen. Tie dadurch gewonnene Fläche soll in einen Garten verwandelt werden. H Alsfeld, 28. Febr. Sein 25jähriges Jubelfest beging der Kirchen gesangverein unter starker Beteiligung. Als Vertreter der obersten Kirchenbclwrdc war Konsistorialrat v. Pe ter feit aus Darmstadt erschienen. Er hielt auch in dem Festgott esdienst die Festpredigt und hob darin besonders die Verdienste der Kirchengesangvereine um die Hebung des kirchlichen Lebens hervor. Lauterbach, 27. Febr. Dienstag den 2. März findet in der hiesigen Turnhalle eine weitere Theatervorstellung des Rhein-Main-Verbandes statt. Gegeben werden Schillers „Räube r". Tas Verbandstheater ist hier mehr und mehr zu einer stehenden Einrichtung geworden, da es sich großer Beliebtheit erfreut. Ortenberg, 1. März. Ter seinerzeit durch einen Polizei- zur Katzen- und Hundefütterung Verwendung fand. Jetzt sind bereits einige dieser Tiere verendet nnb deshalb sind Vorsichtsmaßregeln getroffen worden, uni weiteres Unheil zu verhüten. Die Haut wurde gestern bei einem Marburger Gerber beschlagnahmt. 8. Marburg, 28. Febr. Der städtische Voranschlag für 1909 schließt im Ordinarium mit 1 278 500 Mk. und im Extraordinarium mit 707 651 Mk. ab. Im Vorjahr waren es bei ersterem 1 158 630 Mk. und bei letzterem 433 340 Mk. Demzufolge werden auch die Steuern erhöht und zwar sollen 183 Proz. Real- und 150 Proz. Personal- steuern zur Erhebung gelangen. L'. lerne Tageschroulk. Im Austrage mehrerer W i t io c n der beim Radboder Grubenunglück umgekommenen Bergleute klagen zwei Dort munder Rechtsanwälte auf sofortige Verteilung sämtlicher eingegangener Unterstützungsgelder. Wegen der Unterschlagu n g c n auf der kaiserlichen Werft in 51 iel erwirkte der Reichsfiskus über das bereits Ins zu einer Höhe von 350 000 Mark beschlagnahmte Vermögen des Kaufmanns Frankenthal, der wegen seiner Beziehungen zu den Veruntreuungen verhaftet worden ist, einen weiteren Arrest über 340 000 Ml. _ Tas Vermessungsschist „Staffetta" hat festgestellt, baB weder in der Meerenge von Messrna noch in den Hafen von M e s si n a un d Re ggi o infolge des Erdbebens Aenderungen des Meeresbodens eingetreten sind. In Phokaea erneuerte sich vorgestern das Erdbeben 12 mal. Tie Bevölkerung nächtigt trotz der groben Kälte im Freien. Aus Jerusalem wird gemeldet, dag die Orstchast Maaran bei Nazareth infolge sindflutarttger Regengüsse unterspült wurde. 150 Veuonen wurden nerid)iuiei. Märkte. ic. Frankfurt a. M., 1. tu.ärz. (Orig.-Telegr. des „Gieß. Anz.") Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarktpreise. Wetzen Mk. 22.75—00.00, Kurhefsischer Alk. 22.75—23.00, La Plata Alk. 24.00—24.50, Kansas Alk. 24.25—24.75, Roggen (hiesiger) Mk. 17.50—00.00 Gerste (Wetteratter) Alk. 18.50—18.75, Franken- telder Alk. 17.50—18.00, Hafer 16.50—17.50, Mais Alk. 16.75—17.00. Weizenmehl Alk. 32.50-32.75, 00—00, 2. Qualität Alk. 31.00 dis Alk. 31.25, 3. Qualität Alk. 29.00—29.25, Roggenmehl o Alk. 25.50—25.75, 1.Qualität 9)11. 24.60—24.75, Wctzenkleie Alk. 9.75 bis Alk. 10.00, Roggenkleie Alk. 10.25—10.50, Maisketme Mk. 12.50 bis Alk. 13.50, Franken, Pfälzer, Ried Alk. 00.00—00.00. Alles per 100 Kg. ab hier. 1c. Frankf u r t a. Al., 1. März. (Telegr. Orig. - Bericht des „Gieß. Attz.".) Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarkt» p reife. Zunt Verkaufe standen: 458 Ochsen, >8 aus Oesterreich, 53 Bullen, 0 ans Oesterreich, 937 Kühe, Zersen, Stiere und Rinder, 322 Kälber, 320 Schafe und .pämmel, 2024 Schweine, 0 Ziege, 0 Ziegenlämmer, 8 Schastämmer. Bezahlt wurden für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1. Qualität 73—76 Mk., 2. Qualität 66—68 ' Alk., 3. Qualität 58—60 Alk.; Bullen: 1. Qual. 64—66, 2. Qual. 60—62; Kühe 1. Qualität 67—69 Alk., 2. Qual. 57—59 Alk., 3. Qual, 47—49 Alk., 4. Qual. 00—00 Alk., 5. Qual. 00—00 Alk. Bezahlt wurden für das Pfund Schlachtgewicht : Kälber 1. Qualität 90 bis 95 Psg., Lebendgewicht 53—57 Psg., 2. Qualität 78-86 Pfg., Lebendgewicht 46-52 Pfg., Schlachtgew. 65—68 Psg.; Schafe : 1. Qual. Schlachtgew. 70 bis 00 Pfg., 2. Qual. 58—60 Pfg. Schweine: 1. Qual. 69—70 Pf., Lebendgewicht 55,0—00,0 Pf., 2. Qual. 68—00 Pf., Lebendgewicht 54,5—00,0 Psg., 3. Qual. 62—64 Pfg., Lebendgewicht 00-00 Pfg. Geschäft bei Hornvieh mittelmäßig, lleberfiaub unbedeutend, bei Kleinvieh gut, fein Ueberftanb. M. Harth Elegante Herren-Garderobe nach Hass Grosses Stofflager Englische Damen-Kostüme. Minna geb. Hellwig. Alsfeld wurden von einer jungen Geigerin mit kräftigem Ton wiedergegeben. In dankenswerter Weise vereinigte sich znm Schluß cand. Sauer mit Herrn Roese zu einer vollendeten Wiedergabe von Mozarts 18. Sonate für Klavier und Violine. ** Schlägerei. Zwischen Zivilisten und einem Unteroffizier des hiesigen Regiments kam es gestern abend in der Brandgasse zu einer Schlägerei, wobei dem Unteroffizier das Seitengewehr abgenommen wurde. Wen die Schuld am Streit trifft, wird die Untersuchung ergeben, da die Sache zur Anzeige gebracht ist. "Die Mordsache Reif. Richt Rechtsanwalt Engisch, sondern Rechtsanwalt Fischer wird die Verteidigung des Reis führen. X Lollar, 1. März. Der Mannergesangverein „Germania" hielt am Samstag im Gasthaus zur Traube seine Generalversammlung unter Leitung des 1. Vorsitzenden I. Bolte ab. Ter Schriftführer gab einen ausführlichen Bericht über den Verlauf des Jahres. Sodann wurde zur Rechnungsablage geschritten ; sic war sehr reichhaltig, fast asle rückständigen Beiträge sind bis zum heutigen Tage eingegangen. Ter seitherige Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt. Ter Besuch der Geiang- stunden war sehr erfreulich, es ist dies wohl in erster Linie bei Tätigkeit des Dirigenten Lehrer Becker von Gießen zu verdanken, sowie auch dem Zusammenhalt der Mitglieder. Um den passiven Mitgliedern entgcgenzukommen, wurde beschlossen, im Laufe des Sommers eiircn Familien-Ausflug zu unternehmen. Znm Schlüße folgte die Rechnungsablage des vor einiger Zeit im Saalbau zur Linde abgehaltenen Wohltätigkeitskonzertes zum Besten des Vereins „Kinderfreund", das einen Ueberschuß von 106,95 Mark brachte. Lick), 1. März. Die feit dem 1. Juli hier bestehende Ortstranten lasse hat iu ihrer Entwickelung ein günstiges Resultat ergeben. Von 676 männlichen und 135 weiblichen Versicherten wurden im ganzen 9106,15 Mark vereinnahmt. Sämtliche Ausgaben an Aerzte, Apotheke, Kranken- und Wöchnerinunterstützung, sowie Verwaltungskosten betrugen 5010,05 Mark. Von dem bis jetzt sich ergebenden Brutto- Überschuß sind 3000 Mark als Reservefonds verzinslich angelegt. — Fünfzig Jahre sind es, daß znm erstenmal Waisenkinder der Stadt Frankfurt hier in Pflege gegeben wurden. Seit dieser Zeit sind es mehr Waisenkinder, die hier ihre Erziehung genossen haben, als die Stadt Einwohner zählt. Aus diesem Anlaß soll im Sommer ein Fest veranstaltet werden, wozu auch alle ehemaligen Waisenkinder, die hier erzögen sind, Einladungen erhalten. — Ein Stück alten Lichs wird jetzt von der Bildfläche verschwinden. -3 Sonntag den 28. Februar wurde uns ein & ä gesunder Junge geboren. \ Gerichtsassesor Dr. Völsing und Frau ICirctylid^ Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Montag den 1. März, abends 8 Uhr, int Johannessaal: B i b c l lt u n b c. ________________________ Pfarcer A u s ' e t d. 'en Wohnung, u.Mützen Eintritt frei: (1342 D1/,) 013*41 ,>ür eine kleine Familie i.eundliche Wodnung, 2 Zimmer. Küche und Zubeh zu vermieten. Kaolansgaüe 11. Eintritt frei! Um zahlreichen Besuch bittet Dienstag und Mittwoch dieser Woche: wiederholte Vorführung des 400 Meter langen colonerlen ftunfifüm blute kapitattilllaßt. Neues, ar. bcrrfcbaftl. Mietbaus mit gr. Garten preiswert durch (riflentümer zu verlauten. .Anter efienten toollcn ihre Ädresje an die iLrved.d.i^ien. Anz. abgeb. 1272 (Hut möbliertes Zimmer zu oernücten. ?elterStvea 87. II. •lusQ Urten, roiiien Teint. Wegen ihrer Milde nach eine ereiklei»lge Kindemeif*. — Stack SO Pfennig, in Ortginxl-Pnckung überall in haben. eueete Forme« ■ Farben Enorme Auswahl Nur solide Qualitäten bei billigsten Preisen. Conrad Br mm ilarktplati 18. f«. Darstellung in 14 Abteilungen nach dem gleichnamig^'. 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