Erstes Matt L 39. Jahrgang Eeneral-ÄslzelgLr für Overheffen Nr. 26 Der Siebener Anzeiger erscheint täglich, ander Sonntags. - Beilagen: viernral inöchenttid) SsrhenerFamilirnblätler; zweimal roöcbenH.Krei$= b’altfürbtn Kreis (Sieben (Treiistag undFrciiaa); grpcinml nionotl. Landwirtschaftliche Zeitfragen iterulpred) • Anschlüsse: für die IHebahton 112, Verlag u. Expedition 51 Ad,esse tüt Depeschen: Anzeiger Gießen. diePost Mk. 2.—viertel- jährl. ausschl. Bestcllg. Zettenprcis: lokal 15Ps^ auswärts 20 Pfennig. Verantwortlich für den politischen Teil, tüi .Feuilleloit^ und »VerniischleZE: Ernst Anderson, für „Stadt Annahme van Anzeigen W 1 • * 1 u.Vanb" unbr®evicbt‘> biß DonmüagFiö'uS RotattonrdruS und Verlag -er Vrühl'schen Univ.-Vuch- UN- Stein-ruckerei R. Lange. Redattion, Expedition UN- Druckerei: Schulstratze 7. A^zeigenteü b H.^BeL Montag 1. Februar 1909 Bezugspreis: monatlich 75 Pf., viertel- Die heutige Nummer umfafot 12 Seiten. ungemeiner Vergarbeiter-Uorlgreh. über Nrsaäre und Wirkungen der Massen kRaslro pH rn im Bergbau wie: Karolinen glück, Borussia, Reeden, Radood usw. Die Kata- stwphen haben ohne weiteres die Notwendigkeit einer Arbeiter- ßoittvofle im Bergbau zutage treten lassen. Der Kongreß stellt nu:6 unter Strafe gespellt tverden, wie auch ausgesprochen werden must, daß den Arbeitern volle und wirkliche Freizügigkeit und Ausübung ihrer gesetzlichen Rechte und Pflichten zu gen>ähren ist. lieber die Verhandlungen des Kongresses werden nnr berichten. In Berlin ist gestern der Allgemeine Deutsche Bergarbeiter- Kongreß zusammengctrcten. Bekanntlich ljat der preußische Han- delsminister unmittelbar nach dem schrecklichen Grubenunglück auf der Zeche Radbod eine Abänderung des Berggesetzes dahingehend angekündigt, daß den Arbeiterausschüssen das Recht erteilt werden soll, einmal im Aionat durch ein Ausschußmitglied in Begleitung eines Grubcnbeamten die betreffende Grubenabteilung zu revidieren, während die Bergarbeiter selbst viel weitcrgehende Forderungen erheben. Der Referent zu der Frage der Einführung von Grubenkontvolleuren, die von den Bergarbeitern aus ihrer Mitte gewählt und vom Staate bezahlt werden sollen, ist Franz Pokorny- Bochum. Er unterbreitet dem Kongretz, hierzu folgende Resolution: „Die preußiscki-deutsche Berggesetzgebung hat bisher einen Gang genommen, der nicht dazu führen. konnte, die Zustände im Bergbau zu bessern, vornehmlich war auch die mangelhafte Bergaussicht mit Schuld daran, daß die Zustände im Bergbau sich immer trostloser gestaltet haben. Wer die U-ufallzahlen im Bergbau naher betrachtet, kommt zum Ergebnis, daß eine Einrichtung in sozialwirtschaftlickier und sozialpolitischer Hinsicht so mangellmii ist, wie das bisherige Bergauffichlssystem in Preußen- Deutschland. Den Hauptgrund dafür sehen die Bergarbeiter darin, daß sie als die Mitbeteiligten im Bergbau von der Mitbestimmung über die Werks- und Arbeiterverhältnisse sozusagen ausgeschlossen sind, daß den Bergarbeitern kein Recht eingeräumi ist, ihr Leben und ihre Gesundheit so zu wahren, wie man es verlangen kann und must. Ter Bergbau in Deutschland hat die größten Unfallziffern von allen Gewerbegruppen auszuweisen. Bon den im Jahre 1907 zur Meldung getagten! 662 901 Unfällen in der deutschen Industrie entfallen aus den deutsck)en Bergbau allein 92 455 Unfälle, gleich 14 Prozrutt der gesamten Unfälle. Während die in den Knappschastsberussgenossenschaiten versicherten Personen, also die Bergleute, nur rund V37 der in den gesamten Berufs- genossenschaften versicherten Personen ausmachen, er,tsacken auf sie aber rund l/i der gesamten gemeldeten Unfälle in den BerufS- genvsjensä-asten. Die Zahl der Unfälle, für die im Jahre 1907 zum erstenmale Entschädigung gezahck wurde, belief sich in den deutschen Berufsgenofsenschasten auf 144 703, darunter 9815 m.t tödlichem Ausgang und 1356 Unfälle, die mut,näßlich bauentbe und völlige Arbeitsunfähigkeit zur Folge hatten, innerhalb der KnQvPschastsbernfsgenossenfchLst verunglückten irntschidigungspslich- tig im Jahre 1907 allein 11360 Personen, darunter tödlich 1743. Nahezu der sechste Teil aller Getöteten entfällt aus den Bergbau allein. Nach den vvrläusigen Feststellungen der Knappschasts- berufsgeiwssenschaften für das Jahr 1908 sind in dem deutschen Bergbau für dieses Jahr insgesamt 103 582 Unfälle, darunter 1869 Tote. Diese Ziffern sind erschreckend. Seit vielen Jahren fordern die deutschen Bergarbeiter Zuziehung von Arbeitern zur Kontrolle der Gruben. Die heutige Bergaufsicht ist nicht nur Unzulänglich, sondern sie wird, wie an Hunderten von Beispielen nachgewiesen werden kann, von den Grubenbesitzern bezw. ihren Verwaltungen auch noch hintergangen. Andererseits wieder ist genügend Mißtrauen entstanden durch die vst osfeukundige Parteinahme mancher Aufsichtsbeamteit sür die Bergwerksoesitzer. Bestärkt sind die Arbeiter in ihrem Verlangen, Arbeiter zur Mll- kontrolle der Gruben heranzuziehen, weiter durch die Feststellungen GLeszensV SLa^LLheoter. Die versunkene Glocke. Märchendrama von Gerhart Hauptmann. Die gestrige Vorstellung Lot in mehr als einer Hinsicht recht viel interessantes und fesselndes. Man war nugierig wie sich Anni Röber,die ausgezeichnete Bildnerin jugendlicher Frauen- gestaltcn mit der schwierigenRolle desRcuttendeleins absinden würde, und man war auch neugierig dcu zur Wahl stehenden Nachfolger- Erich Weingartners kennen zu lernen. Der Eindruck, den beide hinterließen, war ziemlich ungleichwertig. Anni Röber erfreute durch ihr tiefinnerliches Spiel und den geistvollen Vortrag, und gelangte durch die glückliche Bereinigung beider zu einer schön ausgearbeiteten mti> in jeder Beziehung wohlgelungenen Wiedergabe der annmtigen Dlädchengestalt. Anders Jerry Dauba! als Meister Heinrich. Der aus (Engagement spielende Gast hat zweifellos viele Vorzüge, eine gute Gestalt, überlegtes und sicheres Spiel, Swrnehme Darstelllmgsart. Tie stimmliche Beanlagung aber fck-eint nicht sonderlich gilt zu sein und namentlich im Assekt kamen nicht eben selten unschöne, harte Töne heraus^ die aber möglicherweise durch ungenügende Bekanntschaft mit der Schallwirlüug in unserem Theater verursacht worden fink Es märe deshalb vielleicht rätlich, den Gast in einer modernen Rolle au streben zu lassen, ehe man jein ensick-eideudes Urteil über ihn fällt. Claire Albrecht als Magda verstand e5 sehr glücklich, den tragischen Kern ihrer Rolle zu einer guten Entwickelung zu bringen und auch Ada Pauly fand sich sehr gut mir ihrer Rolle und der schlesischen Mundart ab. Eine hervorragende Leistung bot Karl V 0 lck, dem glückliches Theaterblut in den Adern zu rollen fdjeint, in seiner Rolle als Pfarrer. Der junge Künstler hielt sich ersreulicherweife fern von jeder Übertreibung mit) stattete die Gestalt mit der herzlichen Innerlichkeit eines crsahrenen, gütigen ManneS au§, der nur aus Unkenntnis der vielverschlungenen Psade eines Menschenschicksales den Weg zu dem abtrünnigen DLcistcr nicht finden kann. Als Nickelnrann war W'.llibald V 0 l ck e r wie stets voll und ganz an seinem Platze und gab der äußerlich so abschreckenden Gestalt einen erhabenen Zug von lveisichauender Güte und mitleidigem Verstehen. Edgar Pauly als Waldschratt hatte sich vorzüglich in den Geist de§ seltsamen Zwitterwesens eingelebt, doch l-ätte er ctroaS lveniger sarkastisch ititb etwas mehr humoristisch sein dürfen. Die ^rnze Gestalt scheint mir mehr mutwilliger Kobold als bösartiger Faun zu sein, wofür eine Anzahl allerdings ziemlich verlorener Stellen zu sprechen.scheint. Im Afsctt dürste Edgar Pauly etwas verhattener, weniger hastig fein. Die Ausstattung dcs Märchens war sehr gut ausgewählt und ohne Ueberscywenglichttit durchgeführt, auch von übertrieoenen Lichteffettcn war erfreulicherweise Abstand genommen worden. Mir dem Schluß des Stuckes aber Uns ich miuji nicht befreunden, pv- sich auf den Standpunkt, daß diese Kontrolle aber auch nur dann eine wirksame sein kann, wenn sie eine einheitliche reichsgesetzlick-e Siegelung ersährt, worin die volle Unabhängigkeit und Selbständigkeit der Arbeiterkontrolleure gesickiert ift Um die UnabhnngigtLit, die Selbständigkeit und die ständige Aussicht zu ermöglichen, ist es nötig, daß die Arbetterkontrolleure nicht im Arbei.soerhcktnis zu den Zechen stehen und daß sie von der Arbeitern in direkter und geheimer Wahl — mögsichst Kuvertwahl — gewählt werden, ferner, daß sie allein und jederzeit eure Befahrung der Grube vornehmen können. Der Kongreß ist darum der Meinung, Vorschläge, wie sie z. B. der preußische Bergwerksminisber anläßlich der Nadbod- debatten im preußischen Landtag gemacht hat, abzulehnen." Zur Einsührung eines Reichs-Berggesetzes^unter besonderer Beachtung a) des Bergarbeiterschutzcs und der Regelung des StvastvesenL, b) der.Einführung ber achtstündigen Schichtzeit und o ber einheitlichen Reform des Krrappfchasiswesens referierte F. SckMidt vom Hirfch-Dunkerschen Gewerkverein der Bergarbeiter unter Vorlegung nachstehender Resolutionen: „Die Un- fallhäufigkcit im deutschen Vergrau, die hohen Krankenzifferck, Die allzufrühe Invalidität der Bergarbeiter, ihre vielfach noch schlimme Behandlung durch die Grrchenbesitzor, wie die noch äußerst mrnrgelhasten Knappjckwstseinrichlungen für die allzufrüh aujgc* brauchten Arbeiter und deren Familien zeigen uns, daß in der Bergwerks-, wie Bergarbeiterschutzgesetzgebung noch manches zu tun ist, ehe wir zu gesunben Berhalttrissen im deulschen Bergbau kommen. Der Kongreß ist der Meinung, daß eine reichägesetzlichc Siegelung, besonders der Regelung der Arbeits- und Arbeitcrschntz- Verhältnisse im Bergbau keine großen Sck>wierigkeiten im Wcgc stehen und darum erlebt er von neuem die Forderung einer schleunigen rew'Bgesetzsicl-en Reform der Berggcsetzgcbung. Dar Kongreß verlangt vor allen Dingen eine reichsgesetzliche Reform in der Richtung des Bergarbeiterschutzes, der Regelung des Strafwesens, der Verkürzung der Arbeitszeit und der einheitlichen Resvrm dcs Knappschastswefens. An dritter Stelle spricht So sinSN) vom Polnischen Verband über Verbot und Bestrafmtg der Schwarzen Listen- systeme und der dauernden Sperren. Seine Forderungen sind in nachstehender Resolution zusammLNgefaßt: Die Vorgänge in den letzten Jahren haben gezeigt, daß bic Bergwerksbescher fast in allen deutschen BergwerkSrevieren Orguuisasionm gebittet haben, mit dem ausgesprochenen Zweck, ihnen mißliebige Arbeiter auf kurze oder längere Zeit von der Arbeit auf den Gruben auZzu- sperren bezw. brotlos zu macl-err. Diese Organisationen der Werks- pesitzer Üben ihre Tätigkeit nicht öffentlich, sondern unter größter Geheimhaltting ihrer Pläire und Handlungen. Der Ingreß protestiert gegen ein solches Vorgehen der Grubenbesitzer, und ba die StaatsalUvälte bisher aus grimb der heutigen Gesetze es nicht für nötig hielten, gegen dir gesetzwidrigen L-aMnugeu der Grubenbesitzer einzuschreiten, so ersucht der Kongreß die Reichsregierung, umsomehr den bestehenden Gesetzen Achtung zu verschaffen. Bor allen Dingen aber soll die Reichsregierung daran gehen, die bestellenden in Frage kommenden Gesetze so auszubauen, daß der Ausfperrungstaktck der Grubenbesitzer, wie sie sogar in wirtscl)ast- lichen Friedenszeiten beliebt wird, ein Ende bereitet wird. Wer Arbeiter in solcher Weise amyperrt, wie es bisher geschehen ist, wohl er — allerdings entgegen der Aoficht des Dichters — fast auf sämtlichen Bühnen genau so dargesteltt wird. Nach der Tick)- tung sinkt SLautendelein nach den letzten Worten des sterbenden Glockengießers an der Seite des Geliebten zur Erde und der Vorhang sällt, beim eS ist vollkommen gleichgültig, ob Rautendelein wieder in den Brunnen fteigt oder nicht — und das stumme Spiel, das die Elbe aussühtt, wemr sie sich erhebt und in den Brunnen steigt, lenkt nur von dem Wesentlichen ab und leitet zu beut Unwesentlichen über. Dr. iE. Kilian, der Dramaturg dcs Münchener Hoftheaters, hat in teinen im Jahre 1905 erschienenen Dramaturgischen Blattern sehr fein eine Menge solcher Regieverftbße angesührt, die nicht nur für den Fachmann, sondern auch für den Laien sehr interessant sind. — Im übrigen uxir die Aufführung sehr ansprechend und geschickt durckigebildet. . Karl Neurath. — Indem Wettbewerbs urcin25-Psennigstück, den der Reick)sjchatzfekretär Sydow ausgeschrieben hat, sind über 500 Entwürfe eingeliefert wordcn. Diese außerordentlich starke Beteiligung eittspricht nach einer Kundgebung des „Mnsllerver- bandes deutscher Bildhauer" in der neuesten Nummer „Werkstatt Der Kunst" nicht der Kleinheit der künstlerischen Aufgabe, worauf übrigens (Lier erwähnte Künstler verband schon früher warnend hingewieseu hat. Der künstlerischen Betätigung war nur ein sehr geringer Spielraum gelassen worden, da die Anbringung des Adlers ii-lw. bis ins Detail genau vorgeschrieben wurde. Insbesondere war es aber eine Bedingung, die oeit Wettbewerb nicht sür eine allgemeine Ausschreibung geeignet ersckjcinen ließ. Es wurde nämlich verlangt, die Entwürfe gleich in der Münzgröße oon 23 Millimetern Durchmesser einzniiefern. Die Befähigung, in so kleinen Dimensionen zu modellieren, besitzen nur ganz wenig dcutsci-e Künstter, und nur diese hätte man zu einem engeren Wettbewerb einiaden dürfen. Me übrigen Bewerber waren genötigt, ihre Entwürfe in größeren Dimensionen anzufertigen und dann erst auf mechanisckiem Wege in die Münzgröße verkleinern zu lassen. Die Verkleinerung tollet für jede Münzseite 100 Mark, so daß der weitaus größte Teil der Beloerber für jeden Entwurf 200 Mark bare Selbstkosten hat. Neci-net man die Auftvcndung an Arbeitskraft unb Zeit überhaupt nicht, sondern nur diese 200 Mark bare Auslogeu, so kommt man schon zu dem Resultat, daß die deutsche Mnstlerschast für diesen Wettbewerb 500 mal 200 Mart, asio 100 000 Mark verauslagen mußte, damit drei Bewerber insgesamt 4000 Mack gewönnen! Bei einem so ungeheuren AiißverhältniS von Preisen und Bewerbungskosten sollte eS sich besonders eine Reichsbehörde dremvtt uverlegen, bevor sie einen allgemeinen Wcttoewerb ausschreiot. Daß das preisgekrönte 25-Psen,i^gMck jchbu sei, wird uorigens auch wohl niemand be- haupcen iwliefl, nx.ua N picht ju.tztttig dM Preisrichterkreis angehört, pclUif^e Lag2S?chau. Feuerbestattung eines Priuzru. Bei der Feuerbestattung des kürzlich verstorbenen Prinzen Ernst von Lachseu'Wennar haben bte Herzöge von Württemberg, darunter der Ttzroniolger, der Herzog Albrecht, den Traucrzug verlassen, als er sich von der Kavelle zum Krematorium bewegte, offenbar um auf diese Weise gegen die Feuerbeslatlung zu benton- fnicren. Dagegen betiaieu der Stönig von Würltcinberg und der Großherzog von Sachsen - Weimar — als erste regierende Fürsten - das Krematorium. In einer Korrespondenz der „Franki. Ztg." aus Slullgarl wird darauf bmgciviekn, datz das Verhalten der Herzöge md)t uitcnuartot gekommen sei. Im Jahre 1902 hätten sie miigehol'eii, die Weizsäckersche Schulnvvelle in der Ersten Kammer zu Fall zu bringen. Ferner bauen dieselben Herzoge unlängst in der Ersten Kammer bei Beratung des Ziebkindergeietzes -uv den Antrag des Zentrums gestimmt, bei Unterbringung von Koslkrndern and) die Kon'ession der Pflegeelterir zu berücksichtigen. Aimisler v. Plscheck halle ausdrücklich vor solcher Ueberipanmmg ans fonteifioncllen Prulzipien geionvnt. Ter Antrag ift dann auch abgelehnt worden. „ Ein modernes Ketzergericht. Gegen den liberalen P arrer Traub von der RelnoldttGemeiude in Dortmund ist nach outet Meldung aus Dortmund vom Konst- storium in Miinster un Auirragü des Evangelischen ObcrkirchenratS in Berlin ein Untersuchnngsoeriahren eingelcitct worden. Den Anlaß hierzu gab eine Anzeige, worin dem Pfarrer Traub der Voriviirl gemacht ivwd, er habe ungläubige Anschauungen hinsichtlich der Heilung durch Wunder und des göttlichen Ursvrnilgs Eyrifti uerlrcten. Weiterhin soll Pfarrer Traub, bet bekanntlich bei seiner Anstellung genau so wie sein Kollege Cesar um seine Bestaiigung durch das Konsistorium zu tampfen halle, durch Reise- üovträge äußerhalb Dortmunds Gesimlungsgenossen füt den Unglauben sammeln. Tie Anzeige gegen den Pfarrer Traich ist von einem Herrn Nickel ausgegangen. Dieser Herr berichtet bariibet in der Zoltschriit „2lltes Evangelium" wie folgt: „Ich habe bezüglich der Osterpredigt, ico Herr Traub bic persönliche Aus- erstehung Jesu als nicht erfolgt hinslellie, Einspruch bei der zri- ftebenben Beborde erhobeii. Da Herr Pfarrer Traub seine Tat- legunfl damit begründete, Wunder gebe es nicht, so könne die Annahme der Jünger, fie Hünen Jes um aiderflanben gesehen, nur auf Blsioneii beruhen. Für il).r (Psarrer Traub) lönne auch ein Notar den Auferslehimgsakt nolatiefi nufgenonunen haben, so glaube er es doch nicht. Außerdem habe er die Behörde auf TraubS Buch „Tie Wunder im Neuen Testament" bingemicfeir, wo er die Jünger Jein, besonders Johanuev, als Märchcndichtet hinstellt; auch daran', daß Herr Traub Christus nur als Mensch, nicht als ronlnhaitigcn Gott, mit dem Vater eins predigt." — Als das Königliche Konsistorium bet Provinz Westsalen hierauf mit- teilte, daß das Erforderliche veranlaßt lei, und daß man hoffe, Vorkommnisse der bcflagten Art würden nicht mehr eintreten, tragt das „Alte Evangelium" entrüstet: „Ist da-S alles'? Mit solch dürftiger, die eigeulliche Entscheidung ganz im unklaren lassenden Antwort sollen bie befemuniSttßuen Streife von Dortmund sich beruhigen ? Man hofft oben, daß Vorkommmsse der beklagten Att nicht roieberfebren werben, wo man es verhindern könnte?! Wir hoffen von unseren kirchlichen Behörden nun nichts mehr." C.K. Eine neue Verbesserung der drahtlosen Telegraphie. Marooni ist zur Zeit damit beschäftigt, die Stationen der Marcoui-Gesellschast mit sehr wesentlichen Eystein-, Verbesserungen zu versehen: llinftighiu wird cs utöglich sein, auf ein und derselben Station zur gleichen Zeit Nachrichten zu empfangen und abzusenden. Die Verbcsscrungeu sollen bereits! bis März beendet sein und bann wird die Leistungsfähigkeit der Mareonistatw'.r mit einem Schlage mehr als verdoppelt. Der Direktor der sNarconi^esellfchast Braösicld hat sich über die im vergangenen Berriebsjal-r gewonnenen praktisckien Erfahnmgeu sehr günstig geäußert. „Tie Praxis har uns die Möglichkeiten der Verbesserung mancher Teile der Hilfsapparate erkennen gelehrt und alle Vorarbeiten für die Veräuöerungen in der Anlage sind bereits abgeschlossen!. Macconi hat Patente für seine neue Ersindung ausgenommen, und mit ihr wird die Leistungsfähigkeit der Stationen nrehr als verdoppelt. Zugleich haben uns fortgesetzte Beobachtungen belehrt, welche Stwmlängcn sich für die llebermittehing von dkachrichten am Tage und in der Nacht eignen, so daß die anfangs häusig austretend-n Undeutlichkeiten und kleinen Störungen von der Tagesordnung verschwunden sind." Tie Mar- eoni-Gesellschast beabsichtigt jetzt die baldige Errichtung eines direkten Verkehrs zwischen Clisben auf Irland und London und auch zwischen der Glace-Bay und Montreal wird ein regelmäßiger drahtloser Telegraphenoerkehr eingerichtet, der wahrscheinlich bald bis nach Newl-ork ausgedehnt werden wird. — Die deutsche Sprache in England. Den „Berliner Akademischen Nachrichten^ entnehmen wir: Die Moderir Laugnage Association in London hat in Verbindung mit dem Londoner Zweigverein des Allgemeinen deutschen Sprack)vereins im vorigen Jahre eine Prüfung in der deutschen Sprache unb Literatur abgehallen und beschlossen, solche Prüfungen alljährlich zu wiederholen, um das Interesse sür deutsche Sprack-e und Literatur in dcu englischen Schulen zu stärken. Ms Preis erhalten bic Schüler und Schülerinnen der ersten Silane Stipendien, um ihnen einen längeren Ausenthalt in Deutschland zu ermöglichen, diejenigen der zweiten Klasse erhalten Bücher von deutschen Schriftstellern nach eigener Wahl. Bei der am 27. März v. I. abgc* ipltenen ersten Prüfung wurden die Schüler eingcteill in solche, die seit ihrem 12. Lebensjahre weniger als zwei volle Jahre in Dentfchlaird zugebracht haben, und deren Eltern nicht Deutsche roarcii, und in solche, bic seit ihrem 12. Lebensjahre zivci volle Jahre in Deutschland zugebracht haben, und deren Eltern (Vattr oder Mutter) Deutsche waren. Die Prüfungskommission hofft, in diesem Jahre die Geldmittel verfügbar zu Haban, um einci größere Anzahl Sä)üier nnb Schülerinnen nach Deutschland ent- fcnücn zu Linnen. Bei der vorjährigen Prüfung wurde eiftag Schüler ein Stipendchm für diesen Zlpeck bcwittigt. Deutsche» Kelch rootixn. Steinberg, 29. Jan. Kaisers = Watzenborn Gießen, am Nordende der Stadl in die Main-Wescr-Aahn im die Tagung an beide Reichstar - der brrngenden Bitt« und LaS steuer- -Mil Schluß imb Ton'. ivo it en ihr Ende. Turnverein am Kaiser der Rote Ablerorben 4. Klasse mit der Krone verliehen. Außerdem erhielt der Kompagnieführer ein silbernes Lhrenschild, das Of'sizierkorpS eine Kaiierbüste mit ent- prechendcr Aufschrift. — Herrn Professor Willy Burmest.er wurde vom Groß Herzog von Mecklenburg-Schwerin daS Ehrenkreuz des HausordenS vom Greifen verliehen. " Der Wirk!. Geheime KriegSrat Fritz Wolf, •• Unser Preisausschreiben. Vielfachen Wünschen entsprechend haben wir uni dazu entschlossen, auch Schilderungen der Revolution auS dem Jahre f A Turnhalle feierten Krieger« un b lu'tiinnijtn .rrnuibcn 27. d. Mtß. den KaiscrgeburtStag. Der Vorsitzende Beamten sei. •• Verhaftet. Ter wegen Hehlerei vom Kgl. Amts- gericht Mühlhem a. Ruhr steckbrieflich verfolgte Jos. G o e r g e n auS Mühlheun wurde gestern hier sesigenomiuen. " Diebstahl. Emem Bewohner deS Leihgestern« WegcS wurden in dec Nacht vom 30. auf den 31. v. MlS. vier graue Stallhasen von unbekanntem Täter gestohlen. •• Unfug. In der Nacht zum Sonntag wurden in der Bismarckstraße eine Anzahl Fensterscheiben ein- Chef der Jusitzabtcilung im Königlich Preußischen Kriegs- Ministerium, ein Hesse, ist nach langem schweren Leiden, 57 Jahre alt, am 28. Januar in Berlin gestorben. Der Der- ilordene trat, nachdem er in Gießen Gerichtsakzessist gc- wesen und seine Staatsprüfung bestanden hatte, 1876 als GarnisonSauditeur in Stralsund in den Mililärjusiizdienst, wurde 1881 nach Rastatt versetzt, 1892 Divisionsailditeur der hessischen Division in Darmstadt, 1897 zur Dienüleillung beim KriegSminislerium kornmaudlcrt und am 1. Oft. 1900 Chef der Justizabteilung. Schriftstellerisch ist Wolf aiich her- vorgctreten, so gab er mit dem Senatspräsidenten Weiffenbach ein .Handbuch für 9tu6übnng der niederen Gerichtsbarkeit in^ FricdcnSzeiten' heraus. Die Leiche des Verstorbenen wird hierher überführt. "Lehrerpersonalien. Uebcrtrogen wurde dem Schulamtsaspiranten Gg. Garst auS Gundheim die Lehrer- telle an der Gemcindeschule 311 Trösel; dem CchulamtS- aspiranten Nik. Wagner auS Rödelheim eine Lehrerstelle an der kath. Schule zu Otleder-LicberSbach. ” Forst Personalien. Se. Kgl. Hoh. der Großherzog hat den vortr. Rat bei dem Ministerium der Finanzen. Abteilung für Forst- und Kameralverwaltung. Geh. Ober- forstrat Hch. Krauß auf sein Nachsuchcu, unter 9lnerkenuung seiner langjährigen, treu und ersprießlich geleisteten Dienste, in den Ruhestand versetzt und ihm auS diesem Anlaß daS Komturtceuz 2. Klasse deö DerdicnstordenS Philipps des Groß- mütigen verliehen. ",B ahnprojektGießeu-Beuern. Man schreibt un3 aus Beuern, 30. Jan.: Nachdem in jüngster Zeit wieder verschiedene Bahnprojelte aufgcgriffen worden sind, sei nntgetcilt daß daS Bahnproiekt Beuern — Großen - Buseck — Wicseck — DahlrecbtS-Temonstrtttione« sind cr:ern tn cer- •mb Rronf'uxi o.M. veranstaltet ward'. Zu gr^-rrerr AuSichrett- .:ngen scheint c3 nirgends qefotrmcn ju Ter Breslauer Dianist rat Hot Au» Stadt und tand. Gießen, 1. Februar 1909. Gedenket der hungernden Vögel! Geburtstag wurde diese« Jahr ganz besonders gefeiert; die Mitglieder des KriegerverclnS waren nut ihren Angehörigen sehr zahlreich im Saale .zur Krone- in Steinberg zusammcngekounnen. Nach einem AegrüßungSwort durch den Vorsitzenden Leicht und einem von Fräulein Kling vor- getragenen Prolog hielt Pfarrer Sommerlad die Festrede, die in einem Kaiserhoch ouoklang. Hierauf folgten Musil- und Theaterstücke, die sehr gut ausgeführt wurden. Bürger- meister Hirz brachte ein (och auS auf den Großherzog und das Großh. Haus, das begeistert aufgenonimeu wurde. Hieraiif folgte Musik imd die Soloszenen .Der siegreiche Franzose- und .Die StraswacheV die von zwc, Herren sehr gut aufgcsührt wurden. Mit Musik und lebenden Bildern fand das reichhaltige Programm erst um 2 Uhr feinen Abschluß. = Großen-Linden, 30. Jan. In der geräumigen gew orfen. ? Heuchelheim, 31. Jan. Unter überaus Harter Beteiligung feierte der sehr rührige Turnverein im Saale .Zum Treppchen- sein Winterfest. Für Unterhaltung war m jeder Weise gesorgt, die vorgelragenen Couplets, sowie dre gestellten Pyramiden klappten vorzüglich und ernteten großen Beifall. Konzert und Tanzmusik bildeten den Schluß be3 Festes. aoeeoroneten Breilau ein Schreiben r u gerichtet, -egen bas ElektrizitärS- n e f e t summen und wirken zu icoflen. In Bremen ist Kaufmann Bo em er j IUM eenalot gewählt •• Laaeskalender für Tlontog. 1. »it-r.: 2 0 rtrag von Frau irrfefior '^ötze ans Braunschweig über soziale Franenvktichten in der Tläctßfcuybtroegung. JbcnM 8 Uhr un Hott/ C'nhorn. ! 010 f | c u m: es, inslx- 'oubcrc die Bunocöstaalen Bauern und ÄürUcmhcrg, wirtsclunilich dadurch erheblich benachteiligt sind, daß sic von den ErzcugungS- orten ihrer wichtigsten Rohfwsfe und von ihren lwuntsächUchsten tclcn wen entfernt imd Reiches liegt es, eine gleichmaßiye rolrtifbaitlübc Entwicklung aller <^cbrete der Bundesstaaten ;u sichern und damit vor al Inn auch den inneren Güteraustausch zwischen den emzelneit Gebieten des >i.-iches au fordern. Für bU genannte ten miiD oieies Ziel durch Bcrbestcrung bvr Verkehrsbedingungcn in erster Lmie durch den Bon leistungsfähiger Schiffalwtsstraßen erreicht werden. Tcr Zentralverband dcutsarer Jndunriellcr richtet dahe-r an die beteiligten StaatSregicrungen die dringende Bitte, ben Bau solcher Wasserstraßen, insbeiondcrc die w e i t e r e K a n a - Lif ietung des M ains und die des Neckars, baldigst tn Zugriff zu nehmen utid mit allem Nachdruck auf die Beseitigung tcricmgcn Hindernisse hinziuvirken, welche dem Ausbau dieser Wasserstraßen und der Lervollstöndigung des deutschen Wasser- straßennetzcS überhaupt nod) cntgcgenfichcn." Die vorgelegte Resolutwn gelangte zur Annahme. Die Bersammlung beschäftigte ,ich hierauf mit dem Gesetz-' 'entoutf über die Abänderung der Gewerbeordnung. fDcr Referent ^iegrerungsrat Bartels unterbreitete der Bersamin. Ilunp hierzu folgende durch ein Amenbrinent Hasemann (Bremen) Ergänzte gtesolulion: „Tie Delegiertenversammlung des Zentralverbanoes deutscher jZrüustrieller legt entschiedene Bcrwabrung gegen die überstürzte Beschlußfassung über die Sondergewcrbcnovelle vom 28. Dezember '1'308 durch Reickrstag und BundeSrat ein. Bei den dcr tHcgietung Stage rechtzeitig bekaiint gcgebct verschiedenen Landcstcilcn schwer gcsckiädigi wird, ivürc zu erwarten gewesen, daß man vor endgiltiger Äerabschiedung sich nochmals mit den Jnteressentefi verständigt hätte. Ta durch oaS bezeichnete t^eietz die bisher zulässige Arbeitszeit für weibliche Arbeiter er- heblid) gekürzt wird, gewinnt besondere Bedi utung die Gefahr der Arbeitsdauer durch di An mgofclmlzwanged auf weibli Zahrcn. Will man nicht nne weite Kreise der Industrie meinen, bimür übirhaiwt kein Bedürfnis anerImmen, so muß unbedingt tiiiorbcrt werden, daß ine .vcrabsctzrmg der Schulpflicht bis zutu vollendeten 16. Lebensjahre erfolgt. Bor allem muß verlangt werden, um eine differenzierend? Behandlung der einzelnen Betriebe zu einander durch Beschlüsse ber einzelnen Gemriitbe zu ver- meinen, daß ein Gewcrbegesetz für Arbeiter im Betriebe mit motorischer Kraft vorgqclKit wird, daß der FortbildungSschu! unterricht anßerlrall» der ortsüblichen BerufSarl'crtSzcit angescia werde. Im übrigen bestätigt die Delegiertenversammlung iwclp mals die Beschlüsfe, die zum Emwur» des Gesetzes betr. die Ab- ändernna der Gewerbeordnung tn der Bersammlung vom 13. März 1908 gefaßt sind.' An Dritter Stelle bcrirfiiete Generalsekretär Tr. Pueck (Berlin/ aber den Regierungsenlwuif in 2adKn der Errichtung von A r b e i t S k a m m e r it. In der Resolution Des? Direktoriums, die dcr Redner der 'IkrianuitlunQ unterbreitete, nimmt bi; Bersanun lung daber cntfdncbai Stellung auch gegen diesen Gesed^utwuri, da dessen Annahme und Surchsubrung <\m schwere Schädigung des badfdxm CkmcrW und besonders der deut' eben 3nbnftri<- zur Folge haben würden. Wie der Borsitzende, Landiat a ? Rütger (Qrfiai) hierzu mütedtr, wll die ganz Frage vielleicht noch einmal in einer besonderen Delegier tert -Bersanuulting .r- örtart werden, locnit man .'leniunü von den Komini'lwnsbe'chlüssen dc5 Reich-Ztages erlangt babut würde — Tic vorgelegte Resolution wurde einstimmig angenommen. — Tcr folgende Pnnlt bei TageHordnung betraf die bevorstehende Novelle nun P 1 euß 1 mund polemisierte heftig gegen icbc 'Jutiarm des Gejk(v? nach dcr lliickstung hin, daß man etwa die von d:r Sozialdenwlratte ge'or- bcrtcti Arbeiterkontrolteure einfübre. 3um Schluß der Tagung bcidwfhglc sich die Delegierten. Versammlung nod) mit der ElcktrzitatS- und G a - st c u e r. .\>tcnu stimmte man euicr von der 5dommission deS Fennalver- bandeS zur Prü'ung des tikict-cntrourfcS kor gelegten Resolution SN, in der cS heißt, daß der Zentralverband Besteuerutm der viletiri »üä: und de- Gates towohl ans prinzipiellen Gründen wirtschaftlicher und ttd>uudMM Natur, al- auch wegen ihrer ungemein schwierigen praktischen Durchsührbartcrt und der bet ihrer prak- rischen vanddadung unvermeidbaren Unbillig feit en und Nngerech- tigkrtten am das eimchiedenste zu v e r ro e r i e 11 ist. Besteuerung von Glcftnsiuit und Gas zu Licktztoeck n muß cln-nidll» entschieden abgelchnt werden ^n der Frage der Besteuerunf der Bclcudi- wngSkörver ul die Tdegurtcnvcrtanimlun 1 her Ämicht, daß uud. dic Einführung dieser Steuer febr b .-aucrhd> wäre nnb auch in vielen dtillen die Seibstlosten uniern Industrie recht erheblich verteuern nnirbe; M sie m bei im bte XoltvenbigLu r ucr Mehr ein uabmm für das Reich uubt vcrLitnm kann. iLrvcr im uiigcahrrn l'm-ange de Regierwig.iwrlagr crbobeit. bdi: hierbei inbe«?rn ritte ■.-.Jjwi ständige Revi'wn der einzelnen Steuersätze, ins. vnderc dcr S . für bi? Loblenstiste füi crfvrdetUdx •• Stadttheater. Nochmals sei auf bau Gastspiel diesem Tage 5 Jahre verflossen, daß dcr Verein ine Leben deS hier wohlbekannten Münchener HoischaujpielerS 2110^: gerufen wurde. Der Abend, dcr mit Musik* und GesangS- Wohlmut hingewicscn, der am Mittwoch in Heinrich KruseSI vorträgen und Theatcr-Ausiührungen unter Lcitiing dcS Tt- ,Standhafter Liebe* als Abt Sencrterrc und in Mollßre^ rigenten Sommerlad ouSgefüllt wird, wird den Gästen einige .Geizigem« als Harpagon auftritt. Lie Direktion veran- angenehme Stunden bereiten. ■lallet nur Lies eine Gastspiel bc3 Herrn Wohlmut im || Allendorf a. d. Lumda, 31. Jan. Der Turn- .Hbonnenifnt. Wenn sich noch cm zweites Gastspiel des!verein hielt am SamStag seine Generalverfamlung Künstlers ermöglichen lassen sollte, so findet dieses außer gh. LllS 1. Vorsitzender wurde der Gründer deS DeremL Abonnement statt. I Philipp Hof wiedcrgewählt. Ferner wurden gewählt: Rein- *’ Dow Bezi ksver ein gegen dcn M 1 ßbrauckI haro Lotz als 2. Vorsibender, Heinrich Bergen als Rechner geistiger Getränke niNiücn wir über ..Die Frau i m unb zzonrad Schwarz als Schnstführer. Al« Tarnwart »-MV,- ge«-x Hn aito.'i.m.r '»tynoc „urb« L-u„ 9kml)6tM iuiebn6troahlt. Set Train fleht *** W* d- unb crgievigste Quelle der Armut des einzelnen tote bet ganjen öc,u ^ahntal-L-iut»berg-Bund bcigetrclui. LolleS; er vernichtet da^, Faminengluck; er förserr die llnfitt-* I 4" Romrod, 29. ^an. Lia'i zw.: Jahre wurde an iid'teit. Llcriu kommt als weitere schwere Gefahr, daß ost Trun! Idee Erweiterung unjereS Bah nhosS grarbeltet. Jetzt lüdingc auf ihre Nachkommen gewisse körperliche und seelische I sind die neuen GlelSanlagen und der Güterbahnhos vollendet. von tttin au* Zeugen trauriger ^amUrenauirr'Ue. die ifcrt 3.1nfto un» ubitfxu enffil«. d>- tat ^rl-6c Ll.'be ;um Bäte: in frafe und Beramtung verwandeln. d nick 1 all tme Liebe und all ihre Kräfte -um ^ohlc der jtirn : betgufct. wenn ba* idbrelangc L-int» Ke g wuing uiai-m. bann g-frn end' ' unter — fchnll'.oc Ltr^r timt Lechenschast äir kennen das irtend. wir fcden me Vwr lid»; dürfen mir, die r?tr idb . nicht b rekt darunter |i Uiba bat-.i, uni.r 1 znscheii? lürfcn wir un» in t ku-m mtthtbtffai 5?>iufnt i•taugen? — Nein, w-.r können unb mu.fen muhelmr t E-'ch« Woxel WU»« tag xr Fam.lieirzerivürini,s- Äeikc be5 AlkoholLou.c sind. Der be-1vatertandilche ,geittpicl ,4>er beutfch-franzAsische Krieg uinmt fchireizerifche Vorkämpfer gegen den UllodolivomS. 'Bafto. 18 70/71* vom Kriegerverrin totockheim aufgeführt. Zahl- h£u-at, bat beredmer, daß 25 vom vändert der Ehescheidun.un in! reiche Schulen und Vereine, besonders Ktiegervercine c 'S ! Vor:;Uiingcn i. * I —r. Gelnhaar, 30. Jan. . cegnenn des verderbenbringenden Alkohols. >k'.emand bat m»dr Bürgerin- ster 0 r o t b ben Tag feiner JOiätrigen Siri* Ursache als die Frau, die ganze flrak zur Bekärn -ung dieses Ifamk«it ht biriv.p-- <'em-nbc. v retera: ^vcckm^nn Büdingen 1 ujetzen .•..tuianö ist mehr oazu bcn..\:a al« fte. D«n in ctitrr Iber Omanbcral ipram Jkin b<-d eie.tun uno überall tt- sellschaft über. Die Gesellschaft wird auch das Wächtersbacher Sägewerk (Möbelfabrik) in Neuenschmidten übernehmen und weiter- sühren. t Mainz, 30. Ian. Eine Verordnung der Ersen- bahndirektion Mainz führt nuf den Büros im Bereiche dieser Verwaltung die geteilte Arbeitszeit wieder ein. Als Nachtrag zur Büroordnung inirb darin ' bekannt gegeben, daß vom 1. März d. Js. ab der Bürodiensl auf die Zeit von 8 bis 1 Uhr und von 31/« bis 6 Uhr festgesetzt wird. fc Mainz, 31. Ian. Die Stadtverordneten beschlossen in mehrstündiger nichtöffentlicher Sitzung, die sechs Hallenmeister des Schlacht- und Viehhofes, den früheren Metzger Valentin Thicry, den früheren Metzger Adam Sättig, den früheren Bureaugehilfen Anton Thiery, den früheren Oktroiaufseher Josef Reine und die früheren Schutzleute Ioh. Ferd. Bischof und Georg Boll, ohne Ruhegehalt zu entlassen, weil sie seit Jahren in nicht einwandöfreier Art lüng vor Ms Kreisschulinspektor des Bezirks führte er gleichzeitig Lehrer Klau er als zweiten Lehrer unserer Gemeinde ein. Marburg, 30. Jan, Tie schon lange in der Schwebe befindliche Verlegung der hiesigen Landwirtschaftl. Versuchsstation nach Kassel ist nun zur Tatsache geworden. In ihrer gestrigen Sitzung hat die Landwirtschaftskammer mit 26 gegen 22 Stimmen die Verlegung beschlosien. Die Bemühungen unserer städtischen Verwaltung, das für Marburg und seine Umgebung wichtige Institut hier zu behalten, sind sonach ohne Erfolg geblieben. Für die Verlegung der Station bewilligte die Kammer die Summe von 250 000 Mark. h. Frantsurt a. M., 30. Jan. Als Termin für die erste internationale Luftschiffahrts-Ausstellung Frankfurt-Main 1909, ist die Zeit vom 10. Juli bis 10. Oktober in Aussicht genommen. — Die sozialdemokratische Partei hatte für den heutigen Sonntag 10 Protcft- versammlungcn gegen das preußische Wahlrecht einberufen. Die Teilnehmer der einzelnen Versammlungen zogen in geschloffenen Zügen nach dem Kaufmännischen Verein, vor dem sich bald, eine viclhundcrtköpsiae Menschenmenge versammelt hatte, die die Arbeiter-Marseillaise saugen und Hochrufe aus das geheime, gleiche und direkte Wahlrecht ausbrachten. Im Saal sprach ein Redakteur der Volksstimme in scharfer Weise gegen das Dreiklassenmahlrecht und das preußische Junkertum. Die knapp eine halbe Stunde dauernde Versammlung löste- sich unter dem Absingen der Arbeiter-Marsellaue aus. Tic zahlreich versammelte Schutzmannschaft fand keinen Grund zum Einschreiten. W. Frankfurt ä. M., 1.Febr. Bei einem Pistolen- Lebeudgewickst 56,5—00 Pf., 2. Oval. 69—00 Pf.. Lebendgewicht 56,0—00,0 Pfg., 3. Oual. 64—67 Prg.. Lebendgewicht 00—CO 93tg. Geschäft bei Hornvieh gedrückt, lleberftonb imbebentenb; bei Kleinvieh gut, Tein Ucberstaud. . Kleine TagcSckn ontL, Beim I. schweren Reiterregiment in München ist ein Soldat desertiert und hat die Kasse der zweiten Eskadron mit erheblichem Inhalt mitgenommen. In Messina brachte eine neue starkc Erderschüt- terung einige Mauern zürn Einsturz. Im Süden und Südvst - S v a n i e n wurden gestern heftige Erdstöße verspürt. Viele Häuser wurden beschädigt. Gräfin dc Lesfeps, die Witwe des berühmten Ingenieurs Fcrdin"ub de Lessevs, des Erbauers des Suezkanals, ist gestern geworben. In der Moskauer Filiale der Neichsbank wurde eine halbe Million M. unterschlagen. i Nach Meldungen von Eingeborenen aus Tctnan wurde der Erdsnwz, der das Dori R a m a r a vernichtete, durch ein äußerst heftiges Erdbeben hcrvorgernfcn. HarrdeL. x Bleichcubach, 1. Fcbr. Die H o l z v e r st e i g e r u n g im Gcmeiudewald ergab überaus hohe Preise. Bei großem Aus gebot an Bau- imb Brennholz wurden siir Buchenschestholz über 11 Mk. siir den Raummeter, für Knüppel 9 Mk. und Stockholz 6 bis 7 Mk. erzielt. 9ioch teurer wäre das Holz geworden, wenn, wie zu anderen Versteigerungen, Holzhändler oder mehr Kaustieb- haber aus der Welterau erschienen wären. Ter Gesamterlös an Holz betrug ca. 10 000 Mk. Die Kulturarbeiten nehmen wohl im Jahre einen beträchtlichen Teil kür Waldarbeiter in Anspruch, immerhin bleibt siir die Gemeinde eme schone Summe übrig und die Bevölkerung hat lohnenden Verdienst. VoranSsicktttchc rLitternna für Hesse,» am Dienstag den 2. Februar: Meist trüb. Schneefälle. Temperatur nicht verändert. Starke westliche Winde. Trinkgelder genommen haben. X. Rod heim a. d. B., 29. Jan. Der hiesigen Ortsgruppe des deutschen Flotten Vereins, die sich auch auf die benachbarten Orte erstreckt, war heute ein Unterhaltungsabend in Gestalt kinematograpphischcr Vorführ- unngen geboten. Schon bei der Schülervorstellung nachmittags 2 Ühr war der Bender'sche Saal bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Vorführung geschah durch Techniker der Gesellschaft „Minerva" in Berlin. Die Ortsgruppe, die 100 Mitglieder zählt, dürfte mit dem heutigen Besuch sehr zufrieden fein, wurden allein bei der Kindervorstellung 100 Mark vereinnahmt. X Nodheima.d.B„ 31. Ian. Tie Kaisersgeburtstagsfeier fand ihren Abschluß durch von der Ortsgruppe des Deutschen Flottenvereinä veranstalteten kinematographische Vorführungen. Am Freitag waren die Schulen von Frankenbach, .Krumbach, Fellingshausen, Bieber, Vetzberg, Kinzenbach und Rodheim, insgesamt 700 Schüler versammelt. Lehrer Cloes von hier hielt eine Aufpralls. Ausgehend von dem 27. Januar, dem Geburtstag unseres Kaisers, wußte er die Schüler mit den Aufgaben einer Kriegsflotte bekannt zu machen. Lehrreich waren die Aufnahmen aus ber Kriegs- und Hanbclsmarine, sowie die naturwissenschaftlichen Silber aus benr Loben der Raubtiere, der Ameisen u. s. f. Auch die Abendvorstellung war gut besucht, cs war kein Plätzchen mehr zu finden. X Groß - Rcchteubach, 31. Jan. Nachdem das Konsistorium die Wahl deS Pfarrers Eappel für die Kirchengcmeinbc Groß- und Kleiu-Jtechtenbach bestätigt hatte, geschah heute seine Einführung. Pfarrer G e i b c l-Dutenhofen nahm die Amtshand- duell, das gestern zwischen zwei Offizieren im Stadtwalde ftattfanb, wurde einer der Duellanten, Landwehrleutnant v. Stuckrad auS Kreuznach erfchosfen. Sein Gegner war der Hauptmann und Brigadcadsutant v. Oertzen von hier. Märkte. fc. Frankfurt a. M., 1. Febr. (Orig.-Telegr. des „Gieß. Anz.") Amtliebe Notierungen der heutigen Fruchtmarktpreile. Weizen Mk. 21 50—00.00, Kurbessucker Mk. 21.50—21.75, La Vlata Bit. °4.00—24.50, KansaS Mk. 24.25—24.75, Rogoeii (hicfigcr) Mk. 17.25—17.50 Gerste (Westerauer! Mk. 18.50—18.75, Frauken« dber Mk. 17.50—18.00, Haler 16.50—17.50, Mais Mk. 16.75—17.00. Weizenmehl Mk. 31.50—32.00, 00—00, 2. Qualität 'Mk. 30.50 bis Mk. 31.00, 3. Qualität Mk. 29.00—30.25, Roggeumehl o Mk. 27.75—28.00, 1.Qualität Mk. 26 75—27.00, Weizenkleie Mk. 9.75 bis Alk. 10.00, Roggenkleie Mk. 10.75—11.25, Maiskeime Mk. 12.50 bis Mk. 13.50, Franken, Pfälzer, Ried Mk.60.00-00.00. Stiles per 100 Kg. ab hier. fei Frankfurt a. M., 1. Febr. (Telegr. Orig. - Bericht des „Gieß. Anz.".) Amtliche Notierungen der heutigen Viek> Marktpreise. Zum Verkaufe standen: 459 Ochsen, 94 aus Oesterreich, 55 Bullen, 2 ans Oesterreich, 815 Kühe, Ferien, Stiere und Rinder, 256 Kälber, 334 Schafe und Hammel, 1032 Schweine, 0 Ziegen, 0 Ziegenlämmer, 00 Schastämmer. Bezahlt wurden siir 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1. Qualität 75—78 Mk., 2. Qualität 68—70 Mk., 3. Qualität 58—60 Mk.: Bullen: 1. Qual. 64—66, 2. Qual. 60—62: Kühe 1. Qualität 68—70 Mk., 2. Qual. 58—60 Mk., 3. Qual. 46—48 Alk., 4. Qual. 00-00 Mk., 5. Qual. 00—00 Mk. Bezahlt wurden siir das Pfund Schlacht- gereicht: Kälber 1. Qualität 90 bis 95 Pfg., Lebendgewicht 53—57 Pfg., 2. Qualität 78—84 Pfg., Lebendgewicht 46-50 Pfg., Schlachtgew 66—60 Pfg.: Schafe: 1. Qual. Schlachtgew. 70 bis 00 Pfg., 2. Qual. 58—60 Pfg. Schweine: 1. Qual. 70—71 Pf., GrrgrttcrL-DvahtmelSnngen. I Saasen, 1. Febr. Unser erst kürzlich gewählter Bürgermeister, Landwirt und Wirt Max Stark, Ijat sich heute morgen die Kehle ab geschnitten und war sofort tot. Vor einigen Wochen, einen Tag nach seiner Bestätigung war er die Treppe heruntergefallou, wodurch er eine .Gehirirorfchütterung erlitt. Man nimmt an, daß er infolgedessen in einem Anfall von Geistesgestörtheit die Tat ausführte. , Mailand, 1 Fe br. Tcr (Sortiere della Sera meldet cm3 Benadier, daß die Truppen des Mulah die Verwüstungen im Innern des Landes fortfetzen. Ter gesimdheitliche Zustand der italienischen Truppen lasse viel zu wünschen übrig. Ossi- ziere und Soldaten haben viel unter Fieber zu leiden. Tie Zetse- Fliege richtet unter dem Vieh große Verheerungen an. London, 1. Febr. Tailv Telegraph meldet aus Belgrads es sei unrichtig, daß Serbien jemals den Versuch gemacht hätte, den Sandschak N o v i b a z a r zum Preise von 25 Millionen। zu erwerben. 'Ebenso sei cs unrichtig, baß der serbische Gesandte, in Konstantinopel eine Summe von 25 Millionen zu dem Zweck erhalten habe, türkisch-' Abgeordnete zu bestechen, damit diese gegen, das türkisch-österreichische Ucbercinfommen stimmen. London, 1. I-ebr. Siach einer Belgrader Meldung des Daily Telegraph arbeiten im Arsenal von Kragujewatz 2000 Personen Tag und Nacht an der Herstellung von Patronen. Außerdem werden wöchentlich 2000 Granaten hergestellt. HeogseRierg, Zürich Direkte Bezugsquelle von Seidenstoffen jeder Art Schon verzollt! — Verlangen Sie Muster! (D5/» 1,17 Fstm., 1 St. = 0,98 Fstm.; 2 Nutzholz - Versteigerung Donnerstag den !!♦ Februar Bekmon-ttochmrg. Der Voranschlag der Gemeinde Inheiden für das Rechnungsjahr 1909 liegt vom 4. Februar b. Js. an 8 Tage lang auf unserem Bureau zur Einsicht der Interessenten offen. Inheiden, den 29. Januar 1909. 720 Großherzogliche Bürgermeisterei. Reitz. - 0,72 Fstm.; Derbstauaen: 58 Fichten — 2,70 Fstm. . _ Nähere Auskunft, für beibe Lase durch die betreffenden Forst- warte und tue unterzeichnete Stelle. Homberg, den 29. Januar 1909. ... . Großherzogliche Oberforsterer Homberg D'/,l___________ _______________________Bär. ________________ von vormittags 9 Uhr an • t aus sämtlichen Distrikten der Forstwartei Büßfeld (Forst- wart Schaaf) nach Zusammenkunit bei dem Distrikt Bennerhecke: Stämme: Eichen: 20 St. (imtcr 25) -- 4,53 Fstm., 9 c^tuck (40—49) -= 4V7 Fstm., 1. Stück (52 Ctm.) — 0,85 Fstm.; 7 Buchen (35=39) — 5,44 Fstm.; S.cfern: 1 St. (35 Ctm.) = 0,79 Fstm., 1 et (48 Ctm.) - 1,99 Fstm., 1 St. (50 Gtm.) -= 1,45 Fstm.; Lärchen: 1 St (23 (£nm) -- 0V3 tyUtu-, 1 St (27 Ctm.» = 132 Fstm.; 4 Ftchten (unter 20) Stammholzverfteigernng. Es werden versteigert: „ . . . Donnerstag ben.4. Februar d. auv den Domarnal- walddisttikten Kaff, Dorn^ Eichclacker und Nasfenwiesentetle: Schutttholz: Eiche L Klasse: 1 ©tud = 242 San, II. Klaffe: 13 Stück = 19,18 Fm- III. tflanc: 71 Ätr. lang, mit 1^88^ WalL 3 9lm. fttefcrlt^ut5fni^9e^ 4 Mtr. lang, mit 2,10 Fstm. Inhalt. n '» Lich, den 29. Januar 19M., Großherzoglicke Surgermcifterer Ltch Dörmer. Eimer 312 •arantiert rein bei 10 Pid. rfßptadih. .• wxy «.Z- Gummi-schuhe für Damen, Herren u. Uinder zu staunend billigen Preisen Lin großer Posten Vox-rrinder-§tiesel: EelegWhLiirkKÄs 23-26 m. 2.50, 27—301H.5, 31—35 HL 5.50 K'ünWter Schchlager i j n. Reitz “■* GlLtzen HT | Bilanz pro 190S. Aktiva. M. 1. Kaffenbestand am 4. Jan. 09 3208.88 2. Ausstande 4519.33 3. Warenbestand nach dem Einkauf 5033.— M. 12 761.21 Mitglieder-Bestand zu Anfang Abgegangen durch Tod Passiva. M. 1. Mitglicder-Conto 2700.— 2. Warenschulden 1346.36 3. Rcfervesonds 3338.13 4. Betriebs-Rücklage von früher 544.53 5. Betriebs-Rücklage 1369.91 6. Ueberfchuß 3462.28 M. 12 761.21 des JahrcS 132 3 ”129 Eingetreten im Laufe deS Jahres ____f 728) Mithin 133 Landw. Consum -Verein Burkhardsfelden, Oppenrod und Umgegend. E. G. w. unbcschr. Haftpst. Direktor: PH. 2iebcling. Lagerhalter: H. Becker. NrbeitsvergebttNft. Tac naäftcbenben arbeiten anr rmdjtung »rotier 2<6ul* barocken foflen LamStaa ben 6. Februar d. Ä, vor«. 10 Uhr, ßffentltcb oerneben werden 1. Erd- tmb IQonrrrcrfwura L .Rirnrnrrarbcnrn 5. 2oenn«erarbeite» 4. ffllaf erarbeit en Dch reiner ar beite» fl. ®'tilofterarbeitert 7. Seihbrnüfrnrt-citen 4 PinolmmbeiQn. Aetdrounncn. 8rbeit<‘6efm. NuUknsivvel Nm.: 15 ?ürrf)i*n. 3)1 sichten <3 m lang«. 9hifjretf1n, Nm.: h (Cktcn, 33 Wtäten. 2 (beiter Sirrt.: 751 Buchen 1. ftL thicrunter « Rm .>elaenl, 2'4 II. Kl. ftns'wvel Rm. 5Buchen, ft Elchen, 10 Wtfm, 10 Erlen, 8 Värtben, 13 dichten: ©etvöfmllch Sim.- h tBucben, 3W E'chen TI. Turrfiforituna, ft! Erlen, 7 Vnrtüen. 32 TW töten. Zröcke, Sim.; 17 Buchen II. QL, 31 sichren II. QL Ättfammentunh vormittags 11 Uhr am Schotter Weg bei Stamm Nr L TienJtnn. ben v Trebra EicheUborf. ben Januar 1000 Wrofcberaofllidie C bcrfdrlterei EichelSbors. Kinnn. Billige Kohlen! Unter Be-nmnahrne auf vorstehende Bekanntmachung empfehle ich und) »um Adschluh von Hagelversicherungen aller Ärt gegen billige, feste Präm en ohne jede Nachzahlung, n. bin ich zur Erteilung jeder wcüercn Auskunft gerne bereit br“/, Carl Panzer. Vateriaodischs W - Versichemngs - teellscMI 1» Biberfeld. 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Scrtraucnb* mannefl; 2) Wahl cincd <2itmmfübrrrfl für den Derbandstag^ 3) Derlegunndneo(*erc(n6abcnbf im ".Tonat von Mittwoch auf _ amMag, 4) (Bauten; 5) BerschicdeneL. (▼«,. ___Ter Borsiand. G tA u. Damenverein («adelffberaer. Monotsvcrsammlnnq amTonnerc«tag.b.4.?fcbr.l90*), abenb- ft llbr. im Cuf6 Ebel, verbunden mit der |v‘, (ScburtStanfcirr Meisters Babelsberger. Vortrag deö Herrn Direktor Ctto Bergen über: Eteaogra-hifche fleicheukuMß ftleitflub. Mädchen aus orbcntL Hamilie in kleinen HauSH. für fof. gesucht, cd. hti5Uilfe für tanoliber. PUni (ytuafb, Plockfirane 1». 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