ra Ai- eLage in Aiankreich. (Z-»e stassistenten. Versetzt: die Postas, chenten B i ck e l h a u p t von Gießen noch F-rankfurt (Main), Sch:vvbe 1 von Friedberg nach Wiesbaden, Telegraphenasfistc'.it Henning von Gießen nack) Berlin. A n g e n o m in e n : -^cgraphcn- gehrlsmiiLü Elisabeth Port uiü> Hedwig Schaaf in G reizen. Trotzhem seinerzeit dem Kabinett Clemenceau angesichts seiner ziemlich heterogenen Zusammensetzung nur eine kurze Lebensdauer prophezeit worden war, hat es s.ch schon - ., . , c. I red)t lange behauptet, und auch werter scheint ihm m ab eh. iagt, scheint die Gefahr >> v ?„^Gefahr zu drohen. Der plötzlich erfolgte Ec zog sich von bem »am -öett «ine ) Besetzung des frei- to£nn “* nidlt 1 Mt'e “nter Umftänb^ j° leicht einer Krisis führen können, aber Herr Clemenceau ist em , . nan% gewiegter Taktiker, und die neuesten Verschiebungen “Warben ist hart bestraft und büßt sicher auch die Schuld der die die Besetzung des Justizporteftuil^ anderen, von denen er sich in diesen politischen Kamps mit wahrscheinlich ein recht geschickter Schachts deo Minister serucller Unterlage hineintreiben ließ. Sein Unglück war, dah Präsidenten. Herr Driand, der zum yu|h§muu|tcr er ihm im ersten Prozeß feine Hemmungen gcgcnubcritariben, bau “x(u'xxt worden ist, gehört der extremen Linken an, unb der Siegesrausch seine Klugheit umnebelte; seine daupt achlichste auch einmal gewesen, der durch seine Setten- Schuld, daß er nidjt loenigltenS -u-ch btm erften «roi e eine Bestand des Kabinetts stark gciahrdeie. Wenn klare und unzweideutige Erklärung.füredt Sj^rr Briand aus dem MtuSmini|tcrium auvziebt, seiner advokatorischen lleberleaenhert ®cfffrQXnIInX er im Hinblick auf den Ka m P f m i t Ro rn seiner Ge- kickicrlick am wenigsten dagegen ernzuwenden. dere Saiten aufzuz.ehen, um auf kirchlichem ^viete enot a) ®iEr LichtSho! Vat Vbern «nt™' bS Meiftn'über d^BÄltnisjEEche^ ÜnWsricdenheit SÄM'LÄ IU..t dri-nds, der im 8usti,m-niste. gegeben und den ÄimbuS. den Sarde» umseim !«»>»«I dir Führer der radikalen Parten Tätigkeit zu Seiten ^Än"^oerden will, muß so ungewöhnlich ^er Abgeordnete Eruppi, tritt. Diese Verschiebungen nnh^o bedeutsamen Publikationen eine Pein- Eönncn siir die Fortdauer des Kabinetts Clemenceau von schweren Angriffen und_ f gesamten Materials vorausgehen . Nutzen sein, da eine Befestigung der Positron von San gerade in Frankrekch niemals wissen Y baß der alte Kampf zwischen Li-NN es für die Kampf-rw-i,-Sardens gjggm l‘ Z^ilgewalt, der namentlich wahrend der gibt, io kann man sie in « Mt Sht7a(fäM Lbte, wieder beginnt, zumal der ürtegz. in der Aufrichtigkeit semer Absichten v^^-etterie und auch Mcauart wegen seines Auftretens in der Dreysus- früher einzig S? S äß SÄ herzlich unbeliebt ist Jedenfalls aus Sensationshascherei sulche Lreyauvi glänzenden Be- Berlrnlten des Generals Drude em selt- SagnFgS % ^ar ^nnt/man^chon"eg^ ’K ÄUi Lmjwig der Äeist der Liszipltnl-.tgke.t erschreüettd Nr. 4 Zweites Blatt 158. Jahrgang Montag K. Jamrar 1ÄV8 •e1»etnt NgN« mit Ausnahme bet Sonntags. * Kk A Ö H-G W Glbybllbk anjvigu General-Anzeiger für Gberheffen KÄ* R.U W«n - « -L S,» ?S3!,“1g',ÄÄi.“ 1 “ÄS:.S"Ä nähme. Da zog Herr Kohler fernen Antrag zuruck und I flitutiüncnen Garantien find ihm fo gleichgültig, daß er sich fügte hinzu: „zu Gunsten des Antrags Eibach (7 Mk.). ausdrücklich dagegen verwal/rt, dem Atonarck-en das Befragen Als dieser Herr seinen Antrag zurückgenommen hatte, wollte prwater, unverantwortlicher Ratgeber zu verdenken Nur um Herr K ö h l e r s e i n e n e i g e n e n A n t r a a (9 Mk.) wieder die Personen dieser Ratgeber handelt es sub-Das ist eme An- aus nehmen. Die Unzulässigkeit dieses Verfahrens ver- schauung die für.den Mann, b«lernefragwurhige Polttckauf hinderte eine Abstimmung über Köhlers 9 Mk.-Antrag. Grunb der Zuträgereien von aktiven und maktivenHostmgen Für die Mttgliever dcr Bezirksausschüsse und die Ser» I unnnb, ^^^a^Qrur1-L ^it einn Po^iik, für 9bie trauensmänner hatte der Vorstand 3 Mk. D rat en rc. ^as^deutsche Vo?k, für °bie gar das deutsche Proletariat zu en- vorgesehen. r , or,f . aagieren wäre, so viel zu tun hat, wie das Blasen erner Studier» Herr Sköhler beantragte 5 M k. Er erfuhr Ablehnung. I ^tütnpctc mit Veelhovenschcn Sinfonien. Diese Ausjührungen beruhen auf dem iLützungsprotokoU Sen xemps" erfüllt die Verurteilung Sardens mit Be- vom 18. März. friedig"ung. Das Blatt schreibt: „Wir lieben zu sehr den 111 Freimut, alS daß wir aus unserer Gen ug tuun g über V a r- Di- ~t(|h üö-r den A"S»ang des Kardeup ozcss.s b--. Von den Urteilen, .die in der Presse über den Harbcnprozeß bic Meinung Deutschlands gegen uns auf. 3« ber gefällt werden, sei folgendes wiedergegeben Die „N a t B10. ^taröKo-Angelegenheit hat er alles getan, um lebe ^erftan- hebt hervor, bem Schriftsteller Maximilian Harden Ui ber Um- i blaung unmöglich zu machen. Wir halten Herrn Harden für gang mit dem großen Toten im Sachienwald gefährlich ge- Feind unseres Landes, er wird sich deshalb nicht wundern worden. _ dürfen, wenn man ihm auch in Frankreich mildernde Umstande Daß er mit klugem Geschäftssinn für den gefturiten Titanen üertoeiqert/ bie ihm ferne Mitbürger nicht zubilligen wollen. Wir eintrat, zu einer Zeit, wo wirklich auch Mut dazu gehörte, dies I bcn!en ^icht daran, im Falle etwaiger Streitigkeiten zwifchen zu tun, das hat ihn emporgetragen. Verderb ich ist es ihm e^an(Teid) unb Deutschland, die von ihm provozierten Skandale geworden, daß er sich zu einer Zeit, wo das Gegenteil akten- un§ au§äunuBen, denn wir kämpfen nicht mit ,olchen Waffen mäßig schwer mehr nack>zuweisen war, immer mehr ut den Ge- s-fficnn er abcI mit bem Verlust seines Kredits eine schädliche danken hineinlebte, der Freund des Gewaltigen gewesen zu «aufbahn beschließt, so haben wir keinen Grund, diese Tatiache zu sein. Die Sprößlinge aus Titanengeschlecht pflegeii auf (xrben bcflagen// Das Blatt meint, baß Harden entweder gegen alle keinen Freund zu haben; wer mit ihnen auf diesem uuße ordd. Lloyd . . . 154.00 . 126.00 . 228.00 . 133 00 . 170.00 . 137 90 . 199.00 27.50 104.90 143.20 3^7, 3% 3Ji7< 6% 94.25 82.00 92 75 92.00 97 50 98.20 93.60 103.30 63.50 64.40 93 75 88.40 94.60 143.40 51.00 86.00 62.50 95.50 Ungar. Goldrente . Italien. Bente . . Portugiesen Serie I 4^°/o russ.StaatsanJ. 190a 4>$% japan. Staatsanleihe iy0 Uonv. Türken von 19u3 Türkenlose...... 1% Grieeh. Monopol-Anl. . äussere Argentinier . o°/0 Mexikaner . . . . 4>t7o Chinesen . . . . Aktien: Berliner dauaelsges. . . Darmstädter Bank . . « Deutsche Bank . . . . Deutscb-Asiat Bank . . Diskontu-Kommandit. . Dresdner Bank . . . . Kreditaktien..... Baltimore- und Ohio- Eisenlaim..... Gottuardbahn..... Lomuard. Eisenbahn . . Uesterr. Staatsuaün . . . I’rinee-Henn-Eisenbahn . 27 60 144.70 117.00 „ 7o9 Frauen, , Wannenbäder 1. Stla|)c 252 Männer, Börse, 6 . . 156.20 Bochum Guss . . . Buderus E. W. . . 1 endens: ruhig. Berliner Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutscne Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz; ruhig. Gelsenkirchen Bergwerk . 185.00 Hamburg-Amenk. Paket!. 116.50 Ziehung der 1. Klasse 10. Januar. Lose sind zu haben bei . 122.00 . 101.80 . 204 00 bekämpfen, aber mit Leuten wie Graf Oriola unD Freiherr von Hohl sei ein Zusammengehen nicht möglich. Es gebe noch zahlreiche Nationalliberale mit ehrlicher liberaler Gesinnung, sie dienten aber nur als Aushängeschild, den Kurs bestimmen Leute wie Hehl und Oriola. Sodann wandte sich der Reimer gegen die Bürgervereine, die z. Zt. Dr. Becker begründe, um die Sozialdemokraten zu bekämpfen. Bei solcher Art der Bekämpfung könnten sich die Sozialdemokraten ins Fäustchen lachen, denn damit gebe man chrem Gerede von der einen unterschiedslosen reaktionären Masse erst Berechtigung. Die Linksliberalen stellen die Sozialdemokraten auf denselben Boden, wie die übrigen Parteien, sie bekämpfen sie als Klassenpartei, wegen ihres Tones, wegen ihres Terrorisnms und weil sie ihr Programm auf der materialistischen Weltanschauung aufgebaut haben. Der Liberalismus wolle eine schiedlich-fried- itche Trennung von Staat und Kirche, aber so wenig, wie er ein religiöses Programm wolle, wolle er ein materialistisches rengwnsiei.toliches Programm. Dazu seien ihm Die gewaltigen sittlichen Kräfte der Religion für die Eut- wickeiung des Loitös zu wertvoll. Die Linksliberalen wollten kein AusnahmegcseH gegen die Sozialdemokraten, sondern sie auf dem Boden der Gerechtigteit behandeln. Die Soziaidemorratie treibe lediglich eine Politik für Fabrikarbeiter, sie hätte vielleicht eine große Kulturpartei werden können, aber unter dem Einfluß der Marx-Ortodoxen sei ihr es nicht gelungen. Nicht den Klas,eninteres,en wohnte eine parouluwen^e Kra,L inne, deshalo mujse man zurückkehren zu dem politischen Glauben unserer Väter, nie das Wohl der G-samt^eck erstrebten. Die Links liberalen wollten versuchen, die gegensätzlichen Interessen der einzelnen Stände auszugleichen und hofften, für dwse Politik auch, wenn auch nicht gleich, das Volk zu gewinnen. Zu den nächsten die Gesetzgebung des Reiches und Hessens beschäftigenden Vorlagen übergehend, betonte Herr Korell, daß )te nur vom Standpunkt des Liberalismus beurteilt werden müßten. Er sprach sich für direkte Reichssteuern, insbes. den Ausbau der Reichservschaftssteuer, und sür das uueiugeschräutte Koalitionsrecht der Arbeiter aus Otrr acOahion. (Anonyme Au,ragen blerbcu unoerna,tätigt.) Herrn Rechtsanwalt Fischer. Ans Ihren besonderen Wunsch teilen wir n ochmals lest, dag der in unserer Lylvesternununer mugeieiUe Weisyeilsspruch nicht von Ihnen herrührt und daß Sie, loiveil uns betaiuit, in keinerlei Beziehung dazu stehen. Httrchttche Uad?rtd?tcite Evangelische Gemclnoc. Montag den 6. Januar, abends 8 Uhr mt Konsirmandensaale der Johaiineskirche: Blbelsiunde. Pfarrer Ausseid. Fritz FSimm Kgö Preußischer Lotterie-Einnehmer. Walltorstratz« 63. --- Scrns»r°K°r 237. und wandte sich dagegen, daß seine Freunde die Partei des Kapitalismus hilbCten, wie dies namentlich von den Bündlern behauptet werde. In den Steuer,ragen sei der Standpunkt des Liberalismus der der Gerechtigkeit. Bezüglich des Hess.scheu Wahlrechts sagte er, daß die Links- nberalen gegen jede Machterweiternng der 1. Kammer seien, „lieber eine Bevormundung dura) Wahlmänner, als eine solche durch die 1. Kammer oder richtiger, durch Freiherrn von tzeyl." Auch für Preußen mu,,e ein freies Wahlrecht gefordert werden. Der liberale Standpunkt in Der Wahlrechts,rage sei, daß jeder Staatsbürger, der seine Pflichten gegen d.e Gesamtheit erfülle, auch dasselbe Recht haben müsse. Sodann irihfierte Herr Korell scharf den Reichsgesetzentwurf, insbes. den Sprachenparagraphen. In Anknüpfung an den Mvitle-^ardenprozeß foLoerie er, daß den verantwortlichen Ministern ihr verfassungsmäßiger Einfluß nicht durch unverantwortliche andere Leute ge- Ichmäiert werden dürfe. BezugUch der Blockpolitik führte er aus, er erkenne an, daß Taktik sein müsse, wenn man politisch erwas erreichen wvlie, aber sie dürfe nicht in Grundsatzlosigkeit ausarieu. Zum Schlüsse faßte der Redner seine "Ausführungen baljdi zusanlmen, das Ziel oes Liberalismus müsse fein, dem Volk wieder das Verständnis da,ür zu ö,suen, was der Liberalismus eiaent- lich ist. b Nachdem sich der dem Redner gespendete lebhafte und langanhaDende Beifall gelegt hatte, vertrat in der Diskussion Stadtv. Busold in längeren Ausführungen den fozialdemotratischen Standpunkt und emtere damit den lärmenden Beifall seiner zahlreich anwesenden Parteigenossen. Pfarrer Korell {teilte in seinem kurzen Schlußwort in Aussicht, bald wieder nach Friedberg kommen zu wollen, um Herrn Busold ausführlicher zu antworten, da oer Saal wegen einer anderen Veranstaltung geräumt werden mußte. Um / Uhr schloß der Vorsitzende, Landtagsabg. Damm, die Versammlung. Frankfurter Reichsauleihe . . do. . . Konsols .... do. .... Hessen..... Überliessen . . . infolge deren der Dberföfier in Haft genommen wurde. —- Gegen Frau v. LevcmdowSki schweben mehrere Anzeigen wegen Betrugs. Sie taufte, ohne Geld zu besitzen, drei kostbare Hüte und lieh Geld dazu. Außerdem befaßte sie sich mit Heiratsvermittelung. Nach der Katastrophe fuhr die Frau zur Beisetzung des Leutnants v. Schmidt nach Stade und erzählte den Eltern des Leutnants eine ganze Schwindelgeschichte. Meteorologische Beobachtungen der Station Gieße». Märkte. Gießen, 4. Jan. Marktbericht. Auf heutigem Wochen- maitie kostete: Butter pr. Psd. 0.95—1.00 Alk., Hühnereier 1 St. 9—10 sl>tg., Käse pr. St. 6—8 Pf., Kasematte 2 St. 5—6 Pfg Erbsen p. Pid. 18—24 Psg., Linsen p. Psd. 25—40 Pfg., Tauben pr. Pr. 0,80—1,00 Alk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Alk., Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Alk., Gänse pr. Psd. 60—70, Eilten pr. Stück 1,80 bis 2,20 Alk., Lchstnslelsch pr. Psd. 82—88 Pfg., Kuh- und Rindfleisch px. Psilnd 80—82 Psg., Schweinefleisch pr. Psulld 70—84 Psg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psd. 88 Psg., Kalbfleisch pr. Psd. 70—80 Psg., Hammelfleisch pr. Psd. 61—84 Pfg. Kartofseln pr. 100 Kg. 5.50—6.00 Ack., Zwiebeln pr. Ztr. 5,00—6,00 Atk., Milch per Liter 20 Psg., Weißkraut oer Stück 0—00 Psg., per Zentner Atk. 0.00—0.00. — Aepfel per Ztr. 10—25 Atk., Birnen per Ztr. 10—25 Atk. Nüsse 100 Stück 40—00 Pfg., per Ztr. 0—00 Atk. Atarktzeu von 8—2 Uhr. Telefonische Kursberichte des Giesseuei Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Hande) und Industrie, Giessen. Dampf- u. Heißluftbäder, sowie Massage zus. 116 Männer, 12 Frauen. 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