8: iges^"* Ü> de. ' 1 ek-Inm Noch ein*: !'c MslernU^ >n her WirM ^nrbuch'^ 'm??*.» — -j Mn iration Herben. :I. Bericht. LU ?ge. 8. BorsM .verschiedenes. Ter Poritmid. ■He >en 7. l. Mts, S 8-/, Uhr, ttsmlst litntclitr'*. scheinen erwüir'i Ter Vorstait Sektion Gits ■> D.tOe. k- d ZMStz den 8. fflw iiieburg-Büdinsa Ädsahrt 8° M forie ffibbn ff; ich. y W Dia LiS- crlw, Paffage. und grdR^tt iect ^eiK-'uoih® r ©eh. Jes deutsch. &J1 ? Nr. 9 (Ladkti- e ausgestellt: e Hochmtere^ [jljlilW WL itiiiN* iejrn...... cmann S1C1,lär. B 6. Mtt 1* angSim Iboon.-^ lalerG? in 4 Sven o°° ölhlairip^ rtr<:: prüselsor Mssi« W i°«L sagen — interparlamentarische Besprechung, wie sie gestern yeregt worden ist, zu veranstalten. Jedenfalls wird es mein »eitreben sein, auch in dieser ebenso dringenden wie schwierigen m*5b in engster Fühlung mit den zunächst Beteiligten zu «ulten. Im gegenwärtigen Moment halte ich es nicht für zweckmäßig, Einzelheiten der Organisation zu besprechen. Der gesamte Plan kann nur einheitlich mit seinen versicherungstechnlschen Unterlagen beurteilt werden. Ich bin gefragt worden, ob es richtig sei, daß ich das Hilfskassengesetz ^urückziehen werde. Diese Absicht besteht bei mir und den berbünoeten Negierungen nicht. Eins muß ich mir Vorbehalten: Wir stehen, wie bekannt, vor einer Revision unserer Ar- beilerversicherungsgesetzgebung. Dabei wird zu prüfen sein, wie das in § 75 des Krankenversicherungsgesetzes festgestellte Privileg der eingeschriebenen Hilfskassen in die Reform der Arbeiterversicherungsgesetzgebung eingereiht werden kann. Einige der Redner haben gestern auch die Zentrumsresolution auf eine Zusammenstellung über den Stand der Knappschaftsvereine, ihre höheren Leistungen an Krankengeld usw. besprochen. Sie wird Wohl von den Antragstellern noch ausführlicher begründet werden, aber einige Mitteilungen möchte ich schon jetzt dazu machen. Das Material liegt für Preußen wenigstens in den jährlich veröffentlichten Knappschaftsstatistiken schon vor. Herr Gothein hat bei der ersten Lesung auf den bedauerlichen, zum Teil, an einzelnen Orten, erschreckenden Rückgang des Jnvaliditatsalters aufmerksam gemacht. Ich habe mich mit dem preußischen Handelsminister in Verbindung gesetzt, der die Oberbergämter zur Anstellung her erforderlichen Ermittelungen angewiesen hat: ebenso hat der Reichskanzler ein ähnliches Ersuchen an die Beteiligten anderer Bundesstaaten gerichtet. Es handelt sich nicht um ganz durchsichtige Momente, es wirken verschiedene Umstände mit. Der preußische Handelsminister hat Vorsorge getroffen, daß bei der Enauete Knappschaftsärzte und Knappschaftsälteste zngezogen werden. Der Rückgang ist ein sehr verschiedener, zum Teil gar nicht vorhanden, zum Teil, wie gesagt, erschreckend: bei der Gesamtheit der Knappschaftsvereine in Preußen in den letzten 20 Jahren von 49 auf 44,7 Jahre (Hört! Hört! links.) Auch i ch sage mein Hört! Höri! dazu. Ich habe Ihnen ja gesagt, wie dringlich es mir am Herzen liegt, daß die Ursachen des Rückgangs festgestellt werden, damit wir, soweit möglich, die Uebelstände bekämpfen können. Mit wenigen Worten möchte ich die Grundsätze über die hochaktuelle Frage der Arbeitskammern klarlegen, die mich bei der Aufstellung be§ Gesetzentwurfes geleitet haben. Der Arbeitskammergesetzentwurf ist eines der vielen Eisen, die wir im Feuer haben. Ich glaube die Sozialpolitik am besten zu fördern, wenn ich mich zunächst an die praktischen Arbeiten halte, und wenn ich auf die große Anzahl der bereits vorliegenden Gesetzentwürfe in erster Linie Bedacht nehme. Ihre Zahl ist selbst zu der Zahl der uns heute vorliegenden Resolutionen nicht gering. Bei meinen Ausführungen über die Arbeitskam- mern muß ich notgedrungen meinen persönlichen Standpunkt in den Vordergrund stellen, da die Regierungen und der Bundesrat zu dem Entwurf noch nicht Stellung genommen haben. Zunächst möchte ich bemerken, daß ich noch heute morgen in einem Berliner Blatte die Bemerkung fand, daß die olden- burgische Regierung verstimmt zu sein scheine, weil ihr der Arbeitskammerentwurf zu spät zugegangen sei. Es ist die Behauptung daran geknüpft, daß die Sache noch nicht hinreichend geklärt sei. Der oldenburgische Bevollmächtigte hat schon vor einigen Tagen hier erklärt, daß seine Regierung in keiner Weise verstimmt sei und auch keinen Grund zur Verstimmung habe. Die oldenburgische Regierung hat dasselbe dem Reichskanzler wiederholt und erklärt, um einen populären Ausdruck zu gebrauchen, daß alles in bester Ordnung ist. Das geht auch aus der Notiz hervor, die ich in der ..Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" veröffentlicht habe. Ich erkläre noch einmal, daß keinerlei Verstimmung vorliegt. Ich tue das nochmals, weil eine Legendenbildnng auf biefem delikaten Gebiete etwas sehr Gefährliches ist. Ich hoffe, daß mit dieser Erklärung die Angelegenheit endgültig erledigt ist. (Beifall.) Nun zu den Arbeitskammern. Durch die Veröffent, Hebung des Entwurfs habe ich unmittelbar dokumentiert, daß nur dringend daran liegt, die Stimmen der Oeffentlich- k e i t in dieser schwierigen FraAe zu hören. Die Kritik hat sich ja ziemlich reichlich darüber hergcmacht. Von Ihrer Seite, meine Herren, von der sozialdemokratischen Fraktion, ist der Entwurf ja von vornherein in Grund und Boden verdammt worden als ein Produkt des Scharfmacherverbandes, des Zentralverbandes Deutscher Industrieller. (Bebel ruft: Nicht von uns allein!) Der Reichsregierung ist sogar der Vorwurf gemacht worden, sie stehe unter der Patronage dieser Arbeitgeberver. bände. Diese Vorwürfe lassen mich ganz falt. Ich suche meine Direktiven nicht einseitig. Ick lasse mich von beiden Seiten unterrichten und versuche dann, dasjenige zu tun, was ich im Dienste der Allgemeinheit für das Richtige halte. (Beifall.) Wenn ich das erstrebe, so leiste ich das, was überhaupt ein Mensch leisten kann. Wenn Sie, die Sie uns den Vorwurf der Einseitigkeit machen, Sie, die es als Ihren Ruhm ansehen, die einzigen Vertreter des Arbeiterstandes zu sein, wenn Sie einmal von Ihrer Einseitigkeit lassen wollten (Lebhafter Beifall), wenn Sie die Dinge so beurteilen wollten, wie sie sich im Zusammenhänge des menschlichen und gesellschaftlichen Daseins darstellen, bann würden wir weiter kommen. (Lebhafter Beifall.) Der Kern der gesamten A r b e i t s f a m m erfrage ist die Entscheidung, ob die Arbeitskammern fachlich ober territorial organisiert werden sollen, unb wenn man etwa beide Organisationen erjirebt, welches bann die primäre fein soll. Zur Entscheidung dieser Frage muß man die Funktionen übersehen, die den Kammern übertragen werden sollen. Man will dem Arbeiter, stände als solchem eine gesetzlich sanktionierte Vertretung schaffen, die ihm die Möglichkeit gibt, seine speziellen ständischen Interessen in «derselben Weise zur Geltung zu bringen, tote es für andere Be. rufe in den Landwirtschafts-, Aerzte-, Apotheker., Handelskammern usw. geschieht. Dabei wird die Sphäre der zu vertretenden Interessen möglichst weit gezogen werden. Nicht nur die Verhältnisse des Arbeiters zum Arbeitgeber sollen in Betracht gezogen werden, sondern darüber hinaus die Gesamtheit der Interessen des Arbei. terstandes, wo er mit anderen Interessen in Berührung kommt. So sollen die Arbeitskammern nicht nur auf dem Gebiete der Lohn, bewegung, der Tarifverträge tätig sein, sondern sie sollen ihre Wirksamkeit auch auf dem Felde der Wohlfahrtspflege ausübcn. Sie sollen sich um das Wohnungswesen, die Verkehrsverhältnisse, das Sparwesen usw. in den einzelnen Kommunen kümmern. Sie sollen ba§ allgemeine Sprachrohr fein, durch das die Arbeiterschaft ihre Wünsche zur Geltung bringt. Ich glaube nicht, daß man eine einheitliche Organisation finden kann, die in gleichmäßiger Weise der Gesamtheit dieser Funktionen gc. recht werden kann. Entweder werden die beruflichen oder die örtlichen Interessen benachteiligt. Ich habe mich nun bei der Aufstellung des Entwurfs auf den Standpunkt gestellt, daß es zweckmäßig ist, die berufliche Organisation als primär hinzustellen. Die Kritik fragt nun: Wo bleiben die örtlichen Interessen, der Zusammenhang der ArbeitSlammer mit der Korn, mune? Nun verlangen die Anhänger des territorialen Systems territoriale Kammern mit fachlichen Abteilungen. Die territorialen Kammern sollen den örtlichen Interessen bienen, die fach, lichen Abteilungen den beruflichen. Die Anhänger dieses Systems übersehen die faktischen, prinzipiellen Schwierigkeiten, die sich ihren Wünschen enrgegenstellen. Ich spreche selbstverständlich von paritätischen Arbeitskammern. Auf die Frage bcr Arbeit s - kämmern gebe ich nicht cm. Man denkt nun an g^-ße territoriale Arbeitskammern für Großindustriebezirke. Für Essen, Köln, Frankfurt, Berlin usw. wären solche Kammern wohl denk, bar. Wie ist es aber in den industriearmen Gegenden? Wir können nicht für jode Kommune eine besondere Kammer einriebten. Wir müßten verschiedene Bezirke zusammenfassen. Wie soll dann aber eine solche Kammer örtliche Interessen vertreten? Welches innere Band soll eine solche territoriale Kammer zusammenhalten? Es fehlt jedes gemeinschaftliche, berufliche und örtliche Interesse. Es bleibt für die Arbeiter bann nichts Gemeinsames übrig, als die Qualitätals Arbeiter. Ein anderes gemeinschaftliches Band, das die Maschine aktionsfähig macht, gibt es nicht. Der Klassengegensatz zwischen Arbeitgeber und Arbeiter würde nicht verschwinden. Die Kluft wird ja immer fein, aber es gibt auch eine Brücke. Auch die fachlichen Unterabteilungen sind nur in großen Kommunen möglich. Alle diese Bedenken haben mich dazu geführt, die berufliche Organisation als primär anzusehen. Wir haben bann in bi es en Kammern eine fachliche, konsolidierte Vertretung der beruflichen Interessen bcr Arbeiter. Wir folgen damit nur der praktischen Entwicklung der Dinge in Deutschland. Die großen Arbeiterorganisationen sind ja denselben Weg gegangen. Ich gebe zu, daß die örtlichen Interessen dabei etwas zu kurz kommen. Die Fühlung des Arbeiterstandes mit den Kommunen, die zur Beseitigung von Mißverständnissen so notwendig ist, wird dabei nicht so sorgsam gepflegt, wie ich es wünsche. Aber in den Orten, ivo die Industrie am stärksten vertreten ist, werden auch die Kammern in die Lage versetzt werden, die Interessen der Arbeitrschaft gegenüber den Kommunen zu wahren. Denn die einzelnen In- buftrien haben sich boch disiriktweise massiert. In der Zukunft wirb man vielleicht weiter erwägen können, im Entwurf ist dieser Plan noch nickt angebeutet, örtliche Ausschüsse zu bilben, die also Unterorganisationen barftcHcn wurden. Man braucht nicht an jebem Ort einen solchen Ausschuß zu errichten, sondern nur dort, wo ein Bedürfnis vorliegt. Wenn erst eine Verständigung darüber erzielt ist, daß die Arbeitskammerii sachlich sein sollen, dann werden die anderen Fragen leicht geregelt werden. Die Kritik hat sich mit dieser Frage eingehend beschäftigt. Man hat besonders die Anlehnung an die BerufS- genosseiisckaften bekämpft. Wenn wir sachliche Organisationen haben müssen, bann müssen wir die vorhandenen Gewerbe fachlich abgrenzen. Warum sollen wir denn nicht die Abgrenzungen benutzen, die uns durch die gewerblichen Verufsgenossenschaflen gegeben sind? Ich denke mir die Anlehnung nicht in sklavischer Weise. Für das Buchdruckergewerbe würden vielleicht zwei Arbeitskammern in Leipzig und Stuttgart genügen, für andere Ge- werbe werden viel mehr erforderlich sein. Bezüglich bcr Wahlen sind viele Wunsche geäußert worden. Ich bin überzeugt, daß die weitere Bildung von Arbeiteraus- schüsien sich naturgemäß vollziehen wird. Die Wahlen sind aber doch nur Mittel zum Zweck. Die Hauptsache bei der Bildung von Arbeitskammern ist die, daß wir Arbeiter als Vertreter bekommen, die von dem Vertrauen ihrer Mandanten getragen werden, die diejenige Intelligenz, Energie und Ueberzeugungstreue haben, die notwendig ist, die Geschäfte zu fördern. (Beifall.) Ich will keine Arbeitervertreter haben, die zu allem Ja und Amen sagen. Wenn solcke Leute gewählt würben, bann würbe aus der ganzen Geschickte nichts. Wir müssen Menschen in den Kammern haben, Arbeitgeber und Arbeiter, die nickt immer Ja sagen, aber auch nicht solche, die von vornherein mit bcr Llbsicht hinkommen, zu allem Nein zu sagen. (Lebhafter Beifall, Unruhe ber Sozialdemokraten.) Ick sage das nickt zu Ihnen auf bcr äußersten Linken. Ich habe mich nur zufällig zu Ihnen gewendet, ich spreche hier zu aller Welt. (Beifall.) Ich habe mir Mühe gegeben, die Vorwurfe, die gegen den Entwurf erhoben worben sind, abzuwehren. Man hat mir bic bösesten, schwärzesten, reaktionärsten Pläne untergeschoben. Ich will aber nur eine Organisa- fion schaffen, bie lebensfähig ist. Der Gesetzgeber kann einer Organisation kein Leben einhauchen. Er kann nur ben äußeren Rahmen Herstellen. Mit Leben erfüllt werben muß er von den Beteiligten. (Beifall.) Ich habe mich bei ber Aufstellung des Entwurfs von dem Gedanken leiten lasten, für die Llllgemeinheit etwas Brauchbares zu schaffen. (Lebhafter Beifall.) Elsaß-Lothringischer Bundesbevollmächtigter Halley: Die gestrigen Vorwürfe gegen bie elsaß-lothringische Ge- werbeinspektion entbehren ber Begründung. Die Zahl der Ge- werbeaufsicktsbeamten ist in ben letzten Jahren erheblich erhöht worden. Sie hat sich verzehnfacht. Jedenfalls ist alles getan worden, was geschehen konnte. Unser Gewerbewesen befindet sick in weiterer Entwickelung. Die Beamtenstellen werden vermehrt werden, soweit es nach den finanziellen Zuständen möglich ist. Wir sind eifrigst bemüht, unser ganzes Aufsichtswesen so zu regeln, daß es den modernen Ansprüchen genügt. Abg. Frhr. v. Gamp (Rp.): Wir haben nun schon monatelang Gelegenheit gehabt, bie Wirksamkeit bes neuen Staatssekretärs zu beobachten. Wir sind ber Ueberzeugung, baß er sich den Geist des Grafen PosadowSN) zu eigen machen wird. Wir sind stets für eine Sozialpolitik in angemessenen Grenzen eingetreten. Ein A u t omobiltempo, wie es in bcr Zahl ber vorliegenden Resolutionen zum Ausdruck kommt, machen wir keineswegs mit. Wenn alle Wünsche der Resolutionen erfüllt werden sollen, bann brauchen wir nickt weniger als 44 bis 46 neue Gesetze. (Hört! Hört!) Es handelt sich hier nicht nur um sozialpolitischen Hebereifer, sondern gerade- zu um ein sozialpolitisches Wettrennen. (Lebh. Zustimmung rechts.) Dabei kommen nickt die besten Pferde ans Ziel, sondern die Agitatoren. Ter sozialpolitische Grundsatz muß sein: erst wägen, bann wagen! Die Industrie muß jetzt mit ganz minimalem Nutzen arbeiten. Da sollten doch die Sozialdemokraten einmal ihren Einfluß im Auslande aufbieten, daß man auch dort ben Arbeiterschuh einführt wie bei uns; und wenn e6 die Sozialbemokraten nickt Ivollen, bann soll es die Negierung tun. Unb wie werben unsere Arbeitgeber durch törichte V e r- orbn ungen sortwährenb belästigt. Heber bic Gastwirtsverordnung denkt man ja jetzt auch im Zentrum schon anders. (Gies- berts ruft: Nur ein kleiner Teil!) Ich schätze die Einsicht beS Herrn Giesberts so hoch, baß ich überzeugt bin, er wirb sich bald anschließen. (Heiterkeit.) Ich habe zu ben Gastwirten in Bayern !W ziemlich nahe Beziehungen. ($ciierfe*t) Wenn Tabaks-' die Konfektionsverordnungen in zehn Jahren zwei-, dreimal geändert werden, welchen Respekt soll man da vor den Bundesrats- Verordnungen noch haben! Auch wir haben für denGrasen Posadowsky die größte Bewunderung für feine überaus großen Kenntnisse, seinen nie erlahmenden ^leitz, iw glaube, es gibt im ganzen Deutschen Reich keinen Mann, der so tätig ist. Aber leider hat er dabei die Fühlung mit dem pral- tischen Leben verloren. Die Gerechtigkeit erfordert es anzuerkennen, daß die Vorlage, die der jetzige Staats;ekrc.ar über den kleinen Befähigungsnachweis eingebracht hat, auf das «omo des Grafen Posadowsky zu schreiben ift; er hat endlich s^n handwerkerfreundliches Herz entdeckt, leider sehr spät. Deshalb danken wir dem neuen Staatssekretär, daß er wieder die Fühlungnahme mit den Arbeitgebern gesucht hat und daß er den nach der 12 00 Mark-Affäre ohne Grund zerrissenen Faden zwiiwen der Regierung und dem Zentralverband Deutscher Industrieller wieder geknüpft hat. Es gibt keinen Arbeitgebcrstand m der, Welt, der em solches sozialpolitisches Empfinden hat wie der deutsche, der o große Opfer an Zeit und Selb für die Arbeiter bringt Lie Firma Krupp leistet in einem Jahre an öffentlichen Ausgaben, gesetzlichen und freiwilligen, zugunsten der Arbeiter ebenso vul wie die Dividende beträgt. Tie Elberfelder Farbenfabriken haben für jeden Arbeiter im Jahr 35 Mk. an gesetzlichen und 120 Mk. an freiwilligen Beiträgen geleitet. (Zuruf des Abg. Giesberts.) Ach, Sie haben ja nicht die geringste Ahnung davon, sonst würden Sie nicht eine so leichtfertige Bemerkung machen. Ist es Ihnen bekannt, daß die Farbenfabriken zuerst den Reun- ftundentag einqeführt haben? (Abg. Giesberts: Ja!) ^a. 91a- dann führen Sie chn auch in Ihren sozialdcrnokra ttsckeri- Betrieben ein. (Heiterkeit.) Man sollte einmal aus den Geschäftsberichten der Aktiengesellschaften die Summen feststellen, die freiwillig zur Verbesserung der Lage ihrer Arbeiter ausgegeben werden; uö bin überzeugt, es kommen viele Hunderte von Millionen lahrllch heraus. (Lachen der Soz.) Herr Bassermann hat bereits betont, daß diese R e s o ° lutionsflut jede sachliche Beratung unmöglich macke. Ick gehe noch weiter: sie diskrediert, sie entartet die ganze Arbeit des Reichstags. (Sehr wahr!) Wenn die wichtigsten Fragen z. B. über die Kartelle in Resolutionen abgehandelt werden, als ob cs abgeschloffene Erfahrungen sind, wenn wir die schwierigsten und wichtigsten Probleme des wirtschaftlichen Lebens mit einer solchen Oberflächlichkeit behandeln, dann können Sie es den verbündeten Regierungen gar nicht zumuten, das ernst zu nehme n. Darunter müssen auck Forderungen, die einen berecktigten Kern haben, leiden. Der Redner spricht über die Kartell- und Trust frage. In bezug auf das Kohlensyndikat stimmen wir mit dem Zentrum und Lerrn Strcsemann durchaus überein. Aber daraus darf man doch nicht schließen, daß nun die ganze Organisation nichts wert ist. Was soll ein Kartellamt, richtiger ein Anti- kar te l l a m t , wie es das Zentrum will, für einen Zweck haben? In bezug auf Armenunterstützung und politisches Wahlrecht stimme ich Herrn Kaempf durchaus zu. Herr Schmidt hat über die Ar. beitslosenfrage gesprochen. Wir auf, dem Lande haben keine. Ich kann nicht sagen: schicken Sie die Leute aufs Land I Denn vor den Leuten, die Sic schicken würden, habe ich eine gewisse Angst. (Heiterkeit.) Aber die verständigen Arbeiter sollten nur zu uns kommen. Da sind sie sicher, nicht arbeitslos auf die Straße geworfen zu werden. (Beifall rechts.) Gamp spricht über Streiks und Arbeitgeberorganisationen und geht auf jeden Zuruf von den Sozialdemokraten und vom Abg. Giesberts ein, sodaß es Vizepräsident Dr. Paasche verschiedentlich Arbeiter überzeugen ihnen Steine statt Werbckraft. Lassen Lage der Arbeiter. rüat Er spricht dem Handelsminister Delbrück seine Anerkennung dafür aus, daß er die Verhältnisse in den Walz- und Hüttenwerken durch kontradiktatorische Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern regeln will, und gibt daun unter beifälliger Heiterkeit des Hauses eine drastische Schilderung von dem V a I l a st a n D r u ck w c r k u n d S t a t i sti k, mit dem die Aemter und das Haus belastet werden. Zum Bei,Piel die Denkschrift über die Bekämpfung der Reblauskrankhciten I Mit welcher Liebe wird jede einzelne Reblaus behandelt! Es würde den Rebläusen mcht besser bekommen, aber vorteilhafter sein wenn die Gelder statt, für die Denkschrift zu ihrer Bekämpfung verwendet würden. Ich bin überzeugt, mindestens zehn Beamte haben mit dem Material zu tun gehabt. Das Reichsvcrsicherungsamt ist ja eine sehr nützliche Sache. Aber wenn die Kosten dafür von 240 000 Mk. im Jahre 1888 auf 2 200 000 Mk. im Jahre 1908 gestiegen sind, so muß doch ein Fehler in der Gesetzgebung vorliegeu. Es ist ganz unberechtigt , wegen jeder kleinen Lumperei an das Reichsversicherüngsamt heranzugehen. (Giesberts ruft: Lumperei! Die Arbeiter, das ist Lumperei!) Ich meine auch die Arbeitgeber mit. Viel interessanter als die Mitteilungen über die Arbeitskammern, die wir, nach einigen Monaten ja so wie so gehört hätten, wäre uns gewesen, wenn der Staatssekretär uns über die Vereinheitlichung der Versicherung was gesagt hätte. Er wird ja wohl bei der Fülle seiner Arbeiten noch nicht Zeit gehabt haben, sich über diese Frage eingehend zu informieren. Reif für die Gesetzgebung aber ist ledenfalls die Krankenkassenreform. (Sehr wahr!) Die sollte er herausheben und möglichst bald eine Vorlage machen. (Lebhcy>.s Zustimmung. Zuruf von G'esberts und von den Soz.) Der Staatssekretär tollte seinen Einfluß als preußischer Minister einsetzen, daß die Krankenfürsorge auf dem Lande geregelt wird Die jetzigen Zustände sind unhaltbar. Weiter fordert der Redner die Einführung dcr obligatorischen Haftpflichtversicherung bei der landwirtschaftlichen Beruisgcuosscnschaft und regt an, die Festsetzung einer M a xt malen t s ck ä d i g u n g. Es kommt doch nur darauf an, die wirtschaft- licke Existenz des Geschädigten sicherzustellen. Wer sein Leben und seine Gesundheit zu hock bewertet, möge sich selbst versichern. Der Redner schließt: Der Rückgang der Sozialdemokraten bei der letzten Wahl war keine vorübergehende Erscheinung. Die sich mehr und mehr, daß die Sozialdemokratie Brot gibt. Ihre Schlagworte verlieren an Sie uns weiterarbeiten an dec Besserung der Vizepräsident Dr. Paasche erteilt dem Abg. v. Gamp einen Ordnungsruf wegen seiner Aeußcrung über die törichten Bundesratsverordnungen. Abg. Frhr. v. G a m p verlangt das Wort zur Geschäftsordnung. Vizepräsident Dr. Paasche: Ich gebe es Ihnen nicht und am allerwenigsten in Sacken des Ordnungsrufes. Sie können sich schriftlich über den Ordnungsruf beschweren und das Haus wird morgen früh darüber entscheiden. Abg. Frhr. v. Gamp Np.): Ich wollte den Vorwurf ja nur zurücknehmen. Abg. Naab (Wirtsch. Vgg.): Ein Antomobiltcmpo wollen auch wir nicht. Aber kräftig muß die Sozialpolitik ausschreitcn. Der Redner wendet sich gegen die Bemerkungen Gamps über das Reichsversicherüngsamt und stellt fest, daß auch dieser eine Anzahl von Gesetzen gefordert hat. Er gibt seiner Genugtuung darüber Ausdruck, daß der Staatssekretär nicht nur für den vierten Stand, sondern auch für den Mittelstand sorge nnd äußert sich in diesem Zusammenhang über Den unlauteren Wettbewerb, den Befähigungsnachweis, die Pensionsversichcrung ustv. In den Verhältnissen der Bureau- angestellten ist noch manche Besserung erforderlich. In der Arbeitslosenfrage spielen die ausländischen Arbeiter eine Rolle; sie sollte man fernhalten. Gegen die Syndikate und Kartelle müssen wirnach dem Gesetzgeber rufen. Im Gc Heimmittelwesen hat sich eine Schwindelindustrie aufgetan, und selbst Aerzte schreiben Gutachten gegen Bezahlung, wovon das , Publikum nichts weiß. Raab fordert die Sonntagsruhe für die Binnenschiffahrt und spricht über die Arbeitsverhältnisse im Hamburger Hafen unter Bezugnahme auf den Prozeß gegen die Schauerleute. Wie im vorigen Jahr erhebt er den Vorwurf, daß seeuntüchtige Schiffe auf hoher See fahren und greift die Schiffahrtsgesellschaften wegen ihrer Sucht nach Schnelligkeitsrekorden an. Herr Vallin hat gesagt, in zwanzig Jahren wird man über unsere jetzigen Begriffe von Geschwindigkeit lachen. Wohin soll das führen? Raab befürwortet die Errichtung eines R e i ch s s e e f a h r t s a m t e s. Dieses soll Zustände herbeiführen, daß das Wort, unsere Zukunft Hegt auf dem Wasser, auch eine soziale Bedeutung erhält. Abg. Dove (frs. Vgg.): Den Ausführungen über die Resolutionsflut können wir nur beistimmen. Wir können aber noch stolzer sein als die Konservativen, sie haben von zwei Resolutionen eine zurückgezogen, wir keine einzige eingebucht. (Heiterkeit.) Gegen Auswüchse des Kartellwesens bietet unsere Zivilgesetzgebung wohl jetzt schon Schutz genug. Diese Dinge liegen auf wirtschaftlichem, zollpolitischem und tarifpolitischem Gebiet, und hier zu wirken, dazu sind Zollpolitik und Eisenbabntarifpolitik berufen. Den Ausführungen Kaempfs gegen Stresemann in bezug auf dieAußenhandelsstelle stimme ich unbedingtzu. Von einer gewerblich-technischen Reicksanstalt halte ich nichts. Ich schätze die Technik hoch, aber eine bureaukratiscke Abstempelung fördert sie nicht, hemmt sie sogar. Man zieht damit nur ein Mandarinentum groß. Der Redner geht dann auf Fragen des Patentre chts in unseren Beziehungen zu England ein. Wir müssen wie mit der Schweiz auch mit England zu internationalen Abmachungen gelangen. Raab wünscht den Ausschluß ausländischer Arbeiter; aber wenn wir sie bei Hochkonjunktur brauchen, können wir sie nicht gut bei rückgängiger ausschließen. Dove erörtert den eigentümlichen unklaren Rcchtszustaud, den die preußische Legitimationsverordnung geschaffen hat. Man unterscheidet da zwar zwischen ländlichen und industriellen Arbeitern, aber eigentümlich wird die Sache in den landindustriellen Gebieten. Hier ist die Rechtskompetenz gegeben und das Reichsjustizamt beteiligt, denn der Erlaß schafft eine Judikatur von Ortspolizeibehörde und Landrat. Ueberdies ist die Landarbeiter-Zentralstelle, durch deren Vermittelung die Legitimation erteilt wird, doch eigentlich eine private landwirtschaftliche Organisation, wenn sie auch einen Staatszuschuß erhält. Entschieden ist auch das Reichsamt des Innern beteiligt, schon wegen der Fremdenpolizei, und erst recht das Aus- wärtige Amt wegen der Möglichkeit internationaler Verwickelungen, schon weil man im Auslande auf den Verdacht schikanöser Ausweisungen kommen kann. Daher soll die Reichsregieruug der Sachs näher treten. Weiterberalung Donnerstag 1 Uhr. Es sind vier Interpellationen eingegangen: von den Konservativen, den Nationalliberalen, den Linksliberalen und dem Zentrum. Sie enthalten sämtlich die Frage, wann dieBeamten- besoldungsvorlage komme und ob in ihr für rück- wirkendeKraft vom 1. April gesorgt werde. Schluß nach 5| Uhr. Komische Sagesschan. , Die Justiznovelle irft nunmehr dem Reichstage zugegangen. Wenn sie in ihren Grundzügen auch schon bekannt sind, so dürfte es sich doch empfehlen, die wesentlichsten Bestimmungen einmal im Zusammenhänge zu betrachten. Rach dem Entwurf zum Ge- richtsverfass'ungsgesetz soll die Zuständigkeit der Amtsgerichte bis zu 800 Mark beibehalten werden., Man hatte vorgeschlagen, für Objekte bis zu 50 Mark keine Berufung Fuzulassen': hiervon ist im jetzigen Entwurf Abstand genommen. Die Handelskammern sollen in Zukunft auch für Streitigkeiten aus dem Gesetz über den unlauteren Wettbewerb, aus dem Börsengesetz und aus dem Rcichsstempel- gesetz zuständig sein. Nach der neuen Novelle für die Zivilprozeßordnung soll der Anspruch auf Erstattung der Prozeßkosten nur auf Grund eines zur Zwangsvollstreckung geeigneten Titels geltend gemacht werden können. Jeder Zeuge ist zu b e e i d i g e n und zwar nach der Vernehmung. Die Beeidigung von Sachverständigen findet nur auf Verlangen statt. Erfolgt eine Verurteilung zur Vornahme einer Handlung, so kann der Beklagte zugleich, sofern nicht die Handlung binnen einer vorbestimmten Frist vorgenommen worden ist, zur Zahlung der Entschädigung verurteilt werden. Die Höhe der Entschädigung unterliegt dem freien Ermessen des Gerichts. Tic Novelle zum Gerichtskostengesetz bestimmt nm, daß zur Deckung der von den Parteien nicht zu ersetzenden Laren Auslagen Pauschsätze 'erhoben werden, im Falle einer Klageerhcbung von mindestens 1/2 Mark und höchstens 100 Mark. Die Novelle zur Gebührenordnung für R e ch t s a n w ä l t e bestimmt neu: In der Berufungsinstanz und in der Revisions- instanz erhöhen sich die Gebührensätze um drei Zehnteile. Ein Zeitpunkt für das Inkrafttreten oes Gesetzes , wird nicht genannt. In den Ueb er gangsbestimmun gen wird bestimmt, daß auf die vor dem Inkrafttreten des Gesetzes anhängig gewordenen Prozesse bis zur Beendigung der Instanz § 48 des bisherigen Gerichtstostengesetzes Anwendung findet. Ui8ivcii6täts»Iiad?vicbten. Göttingen, 4. März. Tie Freie Stttüeutenfchast richtete km allgemeines studentisches Ehrenschiedsamt ein. Dieses soll Ehren handel in friedlicher und st an des- gemäßer Weise schlichten, auch zwischen Tuellfreunden und Duellgegnern. — Auf eine 25jährige Tätigkeit als Hochschulprofessor kann dieser Tage der Vertreter der Elektrotechnik in Ha nn ov e r, Geh. Reg.°Rat Dr. Wilhelm K o h l r a n s ch zurückblicken. 1855 zu Marburg geboren, studierte er in Darmstadt, Würzburg und Göttingen. 1883 wurde er a. o. Professor sür theoretische Physik in Straßburg und 1884 Professor zu Hannover. Gchenurat Kohl-- rausch ist Mitglied des Kuratoriums der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt. — Zum Direktor des neu zu organisierenden „Museums sür Hamburgische Geschichte" zu Hamburg ivurde zum 1. Aprck der Direktor des Frankfurter Städt.-Hislorischen Museums Dr. Otto L a u s s e r berusen. seits ersordcrteu die Verwaltungskosten ' 18,762.492 Mk. (im Vorj. 16,906.462 Mk.); für die Anfertigung von Banknoten wurden 942.008 Mk. (678.968 Mk.) ausgegeben. Die Noteusteuer erforderte 6,600.697 Mk. (3,692.349 Mk.) Besonders gestiegen ist der Betrag der auf zwerfelhaste Forderungen zu reservieren ist, nämlich von 59.501 Mk. auf 2,706.748 Mk. Das Institut war u. a. mich bei der Insolvenz Hatter, Säble & Cie. beteiligt. — Die Gesamtumsätze bei der Reichshauvtbauk betrugen 106.796.137.700 Mk. und bei den Neichsbcmkanstaltcn 199.201.213.900 Mark, insgesamt 298.997.351.600 Mk. X. Hanau, 4. März. Ueber die Lage der in den Kreisen Hanau und Gelnhausen sehr stark vertretenen Zigarrenindustrie schreibt die Hanauer Handelskammer in ihrem Jahresberichte für 1907: Die Fabrikation von Zigarren war im Berichtsjahre 1907 durchgehend stark beschäftigt und der Absatz gestaltete sich noch lebhafter als im Jahre 1906. Dies wird auf die Fortdauer der Hochkonjunktur während des größten Teiles der Berichtsperiode öwie namentlich auf die gesteigerte Konsumfähigkeit der Arbeiterschaft zurückzuführen sein. Einige Fabriken unseres Bezirks mußten ihren Betrieb vergrößern bezw. neue Filialen errichten und doch vermochten einzelne mangels genügender Produktion ihre Aufträge teilweise nicht ganz oder doch nicht rechtzeitig zu erledigen. Gerade in dem Hanauer Handclskammerbezirk zeigt sich deutlich eine zunehmende Dezentralisation der Zigarrenindustrie, indem teils einheimische, teils westfälische, Hamburger und andere norddeutsche Großunternehmer in wachsender Zahl Filial- betriebe, namentlich in den ländlichen Distrikten, begründen. Dadurch hat sich eine so starke Nachfrage nach Arbeitskräften herausgebitdet, daß im Jahre 1907 sich vielfach empfindlicher Mangel an solchen bemerkbar machte, was zu lebhaften Klagen Anlaß bot. Andererseits wird auf solche Weise vielen H'inden Arbeit und lohnender Verdienst verschafft, und auch im letzten Jahre sind die Löhne noch erheblich gesteigert worden. Die Lohnsteigerungeu erfolgten teils wegen der verteuerten Lebenshaltung, teils um Lohnbewegungen oder Streiks zu vermeiden, zu welchen die starke Nachfrage nach Arbeitern leicht Veranlassung geben konnte. Englische Diskont-Ermäßigung. Angesichts der Kräftigung des Status der Bank von England und der neuerlichen Goldzuflüfse wird eine Ermäßigung der Bankrate aus 3V,°/n für heute, Donnerstag, bestimmt erwartet. Doch wird baräiti biugcwiesen, daß dann eine weitere Ermäßigung bis 3°/? schwerlich bald cintreien wtrd, da auch iii England in der nächsten Zeit große Altleiheansprüche bervortreten werden. * Eine Aerzte-Strrlrstrt. Aach dem „Record medical" gibt es gegenwärtig 228 234 diplomierte Aerzte in der Welt. Von diesen kommen auf Europa allein 162 334, die sich folgendermaßen verteilen: England 34 967; Teutschlaird 22 518; Rußland 21489; Frankreich 20 348; Italien 18 345. Tie für Deutsch land angegebene Zahl ist allerdings nicht richtig. Nach dem medizinischen Jahrbuch gibt es 31416 deutsche Aerzte, von denen 19 000 allein auf Preußen kommen. In den großen deutschen Städten kommen zwei bis drei Aerzte auf 1000 Einwohner, in Berlin 1 Vi auf 1000. Unter den deutschen Aerzten sind etwa der fünfte Teil Spezialisten. Hande!. Deutsche Reichs!) auk. AuS dem Geschäftsbericht der Bank ist zu entnehmen, daß die Jnauspruchuayme des Instituts int vergangenen Jahr einen Uinsang errelcht hat, wie nie zuvor. Die Anlagen sowie der illotenumlauf übertreffen ble Durchschnitts ziffern aller früheren Jahre. Auch sind die Umsätze und die Erträgnisse die höchsten, welche die Neichsbank bisher verzeichnet hat. Es gelangt bekanntlich eine Dividende von 9,89 Proz. zur Verteilung gegen 8,22 Proz. i. V. Von dein Bruttogewum in Höhe von 82,560.423 Mk. (i. V. 64,205.920 Mk.) entfallen oiti Wechsel 63,966.058 All. (49,110.307 Alk.), auf Lombardgeschälte 6,766? .8 Mk. (5,040.998 Alt.,, auf Provisionen 3,246.215 Mk. (3,850.682 J'-t , Zinsen und Luchsorderungcn, diskontierten Effekten 7,294.264 All. (6,395.029 Alk.), Gewinne aus Reichsanleihe nnd Reichsschatzan weifungen 848.662 Alk., Gewinn auf eigene Effekten 20.788 All. und Gewinn auf Gold 155.113 Alk. gegen 53,793 Alk. Anderer- Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. März 1908 Barometer au' 0° reduziert p Q X es Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Wetter 745,2 5,6 4,7 69 SW 2 Vew. Himmel 4. | 9’ , AA A 2,1 5,0 93 SSW 4 Regen v. . < 746 3 1,2 1 -1,0 92 w 2 Bem. Himmel h/i 3 pi llpCVtill iv am A. —Ft März = + 5,9 ° C. Nie )rig]le II tf 4.-5. — — 2,7 0 C. Telefonisch© SCursbericnte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Giessen. Frankfurter BJörse, 5. März, 1.15 Uhr. 3%°/0 Reichsanleihe . . 92.20 3% do. . . 82.75 3^°/o Konsols .... 92.50 3% do. .... 82.65 Hessen 91 50 3%°/o Oberhessen . . . 92.00 4 % Oesterr. Goldrente. 99 30 4V6 % Oesterr. Silberrente 99 60 4 % Ungar Goldrente . . 94 30 4% Italien. Rente . . . —.— 3?6 Portugiesen Serie I 60.90 3% Portugiesen „ III 61.50 4^°/0 russ.Staatsanl. 1905 94 05 4^°/0 japan. Staatsanleihe 87.25 4% Conv. Türken von 1903 94.90 Türkenlose 149 60 Griech. Monopol-Anl. . 49.80 4% äussere Argentinier . 85.70 3°/0 Mexikaner .... 65.50 4>6°/0 Chinesen .... 96.40 Aktien: Bochum Guss 197.50 Buderus E. W 111.50 Teuden:: behauptet. Berliner Börse, Cauada E. B 141.10 Darmstädter Bank . . . 124.10 Deutsche Bank .... 237 50 Dortmunder-Union C. . . 54.50 Dresdner Bank . . . 136.60 Tendenz: still. Elektriz. Lahmeyer . . . 115.00 Elektriz. Schlickert . . . 103 20 Eschweiler Bergwerk . . 204 50 Gelsenkirchen Bergwerk 181 20 Hamburg-Amerik. Paket! 112.40 Hrtrpener Bergwerk. . . 194.75 Laurahtitte 209.50 Nordd. Lloyd . ... 101.40 0beischles. Eisen-Industrie 95.00 Berliner Handelsges. . . 158.40 Darmstädter Bank . . . 123.80 Deutsche Bank .... 238 20 Deutsch-Asiat Bank . . 137.00 Diskonto-Kommaudit. . . 174.40 Dresdner Bank .... 137.00 Kreditaktien 202.20 Baltimore- und Oliio- Eisentahn 79.80 Gotthardbahu — — Lombard. Eisenbahn . . 25 40 Uesterr. Staatsbahn . . . 143.70 Priuce-Henri-Eiseubahn . 117.00 5. Mälz. Anfangskurse. Harpener Bergwerk. . . 194.10 Laurahütte —•— Lombarden E. B. ... 25.30 Nordd. Lloyd 100 80 Türkenlose 149.90 Warimn sehen viele Frauen und Mädchen so bleich aus? Weil sie blutarm sind, und sich infolgedessen matt, elend, müde, ab' gespannt usw. fühlen. Großholum bei Esens, den 19. Juni 190/. 4® teile Ihnen mit, daß sich der Krastezustand meiner Frau, die das Bioson gegen Bleichsucht und Blutarmut anwendet, zusehends gebessert hat. Der Appetit ist gestiegen und das Aussehen ist auch em anderes geworden. — Ich werde nicht verfehlen, auf dieses gute Präparat gelegentlich empfehlend aufmerksam zu mackicn. -vom» achtungsvoll! Lehrer Holtmann. Unterschrift beglaubigt: Gemeinde Seriem, Kreis Wittmund. Der Gemeinde - Vorsteher Becker. Bioson, das beste und billigste für Kranke und Schwache ist in Apotheken, Drogerien usw. das Paket drei Mk. erhältl., welches für ca. 14 Tage ausreicht. (by/a Kunstsalon Hirz Seltorsweg 22 I. Etage. Sonderausstellung Balestrieri's Originalgemälde „Beethoven“ nebst zahlreichen Reproduktionen. Eintritt 50 l’fg. IQuaweroag 16 ?rozcnt von reinem Eiweiss — ■ dem Grundstoff für den Aufbau des 'S V:-. Körpers — enthält Quaker Oats. Keine 1 andere Nahrung kann mit Quaker Oats I '■4 verglichen werden. Keine andere Nahrung pX ist so schmackhaft und sparsam. J Danksagung rm 150 (1476 Zitherklubs, der Stammtischgesellschaft Fürstliche Cbcrförfiercr Holzverfteigerung. 1908 Giessen, 4. März Fichten-Derbstangen 108 den Distriktes 1427 1474 DCTHOMPSON'S SEIFENPULVER Irirjtntrtm Gießt» 100 109 110 298 260 140 des Krieger-Vereins, der Lohnkellner-Vereins, des 326 336 100 dem ncr- Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen Flamme Wwe. bestes, im Gebrauch einigstes und bequemstes Waschmittel der Welt der Schottener Straße. 1908. den 1. Mar, Holz aus der Hand itnnoen ---- 8,29 Km., vnuiyuLUVVUUl Ul UVV Vlltyv vv-. . bolz IN dem Distrikt Neuhofshege wird vorgezeigt, alles übrige rono unvorgezeigt versteigert. Die Nummern des zur Berstclgerung kommenden Buchenholzes sind blau unterstrichen. . , Die Holzversteigerung vom 28. v. Mts. ist genehmigt. Die dbiuhrscheine können von Dienstag den 10. d. Mts. an bet den vebeitellen in Empfang genoutmen werden. Ueberwetsung und erster Abfuhrlag wird am 11. d. Mts. bestimmt. Gießen, den 3. März 1908. . B la Großh. Oberförsterei Wieseck. ___ W e i gand. Versäume oaher Niemand diese Gelegenheit Seäterswesg 77._ Knüppelreisig, Rm.: 26^ Fichte. Reisig, Buche, 264 Eiche. Stöcke, Rm.: 64 Buche, 14 Eiche, 18 8'ichte. Zusammenkunft vorniittags 10 Uhr aus der screlSstratze 1,03 Im 0,17 „ 11,95 , Kalt off. in feinste Speise- u. Salatkartoffeln empfiehlt zu den billigsten Tagespreisen 1004 I. Hankcl, Neuen Baue 7. Telephon 612. Die fürstliche Oberförsterei Lich hat Graudorn und Konzebühl einen Posten FichtenbauhoLz und etwas Fichtrn'ocrlntaugen liegen, welches K16/08 B /a. Donnerstag, den 12. Marz 1908 nachm. 3 Uhr wird die vor dem Namen der Peter 2)Hute Witwe u. Kinder stehende Parzelle der Gemarkung Gieren: 1/374—974 qm Hofreile m der Walltorstrage, öffentlich meistbietend versteigert werden. Auswärtige Bieter haben sich über ihre Zahlungsfähigkeit genügend auszuwetsen. Gieizen, den 4. Marz 1908. Gr. Ortsgericht Giegen. Gros. _ Buchen-Scheiter „ -Knüppel Hainbuchen-Knüppcl Eichen-Knüppel Kiefern- „ Eiche-Stöcke Großher'zogliche Bürgermeisterei Gießen. M e c n m Oberbürgermeister. Nutz- u. Brennholz-Versteigerung der FürstlichSolms-Braunsels'schenOberförsterei Hungen in dem Distrikt Thiergarten bei Hungen. 1Ä Fichten von 11 bis 17 em Durchm. --^L^Ä Fm., 26 Mchten^von 18 bis 24 cm Dnrchin. = 13,11 Fm. und 16Flchten von und mehr ein Durchm. — 15,64 Fm. Angebote iverden bis zum 15. Marz einschließlich angeuvmmen. ^iummeroerzeichnme am ^erlangen kostenlos. 223 Freitag den 13. d. Mts. werden aus den Dv.nanialwald' Distrikten Bauschet, Birkwaldshege, Kleiner Seng, Neuhosshege, Ncuhofslanne, Neuerhegwald, Saaser Hegwald und Zellelchen Für deii Nachtwachdienst beabsichtigt die Gemeinde Leihgestern auf dem Wege des schriftlichen Angebots eine Kontrolluhr anzuschaffen. Angebote sind bis zum la. an die unterzeichnete Stelle einzureichen. Leihgestern, den 2. März 1908. Großherzogliche Bürgermeisterei. Nr- WahÄm-echtigt sind die Kausleute und Handlungsgehilfen, meindebSrk ^der Ä mK da» Iah" Turch °°°i zu °-wis!-n Beten des Jahres he schaftrgen.^ unmhteIüaY ullb geheim, sie ffndet nach den „6; jui®üidge -Monen üben ihr Stimmrecht durch thre geteht>chen Vertreter aus.^ brj b empfohlen, daß die Kausleute durch Be- BLe°ihre?LS wiesen werden können., 1* »Ä ^^on^roe^m Panier ober welche mit einem °ub°ren «^‘Sen Tbe^ÄeU sie keinen lesbaren Namen cnt6al3.ni;nforoeit darin die Perlon eines Gewählten »ich! uniweilel- hall zu.erkennen Ehr Qls aicr Namen, oder inloweit darin Namen von mcht mahlbaren Persoaetr p^r^el^ne^sind^^ merkung/enthalte:// di-nich. leomüd) den Gewählten kennt,tch machen sollen. hiermit zur Einreichung non getrennten WahlumichtagSMen sur «auileute und Pandlungsgehtsien aus- vie Beerdigung findet Samten naehnüttags H Uhr, auf dem öei)tetflcrt: „ 500 Fichten-Reisslangen «Bohnenstangen). Scheiter, Rm.: 324 Buche, 6 Hainbuche (rund), 20,5 Elche, teils 2,a m lang, 16 «icrer, 2 Lärche. Knüvvel/Rm.: 86 Buche, 1 Hainbuche, 29 Eiche, 2 Aspe, 12 Kiefer, 11 Fichte, " ' flero.. 9im, ' " Buchen-Scheitholz Buchen-Stockholz Eicheu-Stockholz Buchen-Prügelholz größtenteils Stalumprügel Eichen-Prügelholz Buchen-Astreisig Buchcu-Durchforstimgs-Neisig 25,6 rm Kiefern-Stöcke. . . Anfang vormittags 9% Uhr, Kreis,traße Langsdorf ich, Distrikt Licher Hölzchen. ^-^04 Gcoßherzogliche Bürgermeisterei. Schiel. ________________ Bekanntmachung. Betr • Die Wahlen für das Kaufmannsgericht Gietzcn. Für das Kausmannsgericht Gießen sind von den wahlberechtigten Kaufleuten aus der Zahl der wahlbaren Kaufleute und von den wahlberechtigten Handlungsgehil,eni au» der ^ahl der wählbaren Handlungsgehilfen ic vier Beisitzer aus drei Fahre au mai)Ie 2)ic Wahlberechtigten werden zur Vorname dieser Wahl auf Freitag, den 3. 2lvrU 1908 j,, kpu Stunden von 6 bis 9 Uhr nachmittags in den Stadtverordnetensitzungssaal, Bürgermeistereigebäude, Gartenstraße Zimmer Ausverkauf wegea Aufgabe des Geschäftes stndct von heute ab der Verkaiif von Anzügen, Schuhen und sonstigen Bedarfsartikeln für Die Lieserung von Ringofensteinen, Hintermauerungsklinker 2. Sorte sür die in den Betriebsjahrcn 1908 und 1909 zu legenden Kabel soll öffentlich vergeben werden. Die Bedingungen sind während der Diemtstunden in dem Amtszimmer des unterzeichneten Werkes elnzuschen. Angebote find bis zum 15. März d. As., nachmittags 3 Uhr verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an genannter Stelle em rureichen. Gießen, den 4. März 1908. B'» Städtisches Elektrizitätswerk Gießen. S t o l te._________________ Drucksachen aber Art liefert in jeder gewünschten Ausstattung, stilrein und preiswert die Brühl’sche Universitäts - Druckerei, Schulstr. 7 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme hei dem uns so .schwer betroffenen, ganz unerwarteten Verlust unseres heben \ aters, Schwiegervaters* Großvaters, Bruders, Schwagers und Onkels Friedrich Carl Döring, Wägermeister, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Kirchenrat Rösgen am Grabe, sagen innigsten Dank Dje trauernden Hinterbliebenen Liesernngs-Vergebnng. Die Lieferung von Lahnkies sür die in den Betriebsjahren 1908 und 1909 zu legenden Kabel soll öffentlich vergeben werden. Die Bedingungen sind während der Dlenstsmnden m dem Amtszimmer des unterzeichneten Werkes emzuiehen. Angebote find bis zum 15. März d. Js., nachmittags 3 Uhr verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an genannter Stelle em- rureichen. -ds, Gießen, den 4. März 1908.. . „ 11 Städtisches Elektrizitätswerk Gießen. Stolte. — in deren Namen Philipp DÖ3*ing9 Wagnermeister Bersrod, 4. März 1908. Das Sarglager der feHigs-faßWÄW te freien Giessener MiM-WWg befindet sich bei Schreinerxswister H. Haas Telephon 692. Bleichstraire 8, Hinterhaus. Telephon 692 Eichen-Neisig. Die Zusammenkunft ist Es sollen versteigert werden: Montag, den 9. März l I, von vormitt. 10 Uhr an, 6 Elchen-Stömme 3-5 m lang, 39-43 cm Dchm. — 3,08 fm 9 Buchen- „ 5-7 „ „ 35-47 „ „ =7,25 „ Fichten-Derbslangcn = 3,07 fm zu Leltcrbüumen geeignet Fichten-Baum- und Bohnenstangen gefordert. aasliste muß vier Namen, enthalten, von min- Mkt oo? beT&Uermin 6e“"b« Allen Verwandten und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, dass meine liebe Frau, unsere gute Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante, Loaiise Günther heute morgen sanft entschlafen ist. Dies zeigt, um stilles Beileid bittend, tiefbetrübt an Im Namen der Hinterbliebenen: Franz Giiintoer, SchaSäier. Giessen (Diezstr. 15), den 5. März 1908. Dienstag, den 10. l. Mts., abends 9 Uhr bei Kamerad Noll im Löwen Monats - Ver sammlung verbunden mit einem Vortrage des Herrn Lehrer Keil au§ Klein-Linden über eine Reise an die Wasserkante, Hamburg, Kiel, Kaiser Wilhelm-Kanal, Nordsee, Helgoland und Bremen. v5/s Um zahlreiche Beteiligung wird ersucht. K 28/08 11?3 Donnerstag, den 26. Marz | 1908, nachmilt. 3 Uhr, werden aus hiesigem Ortsgerrcht die vor! dem Namen des Hcnno Bues in Gießen stehenden Parzellen der Gemarkung Gießen: 4/lGös/n —1939 qm Hosreite am kleinen Steinweg rechts, 4/165 Vk> 5964 qm Grabgarten daselbst (früher Steins Garten», öffentlich meistbietend versteigert werden. , , .. , Auswärtige Bieter haben sich über ihre Bahlungsjähigkeit genügend auszurvelsen. Gießen, den 4. Marz 1908. Großh. Ortsgericht Gietzen. Gros. Holzversteigerung. Fürstl. ^Lolmsische OoerförfterciHohenfolms Samstag, den 7. März 1908, Distrikte Altenberg Grundwald und Zlnnewald. Bufammenkuuft 10 Uhr vormittags am A lt e nb e rg. Distrikt A l l e n b e r g. Eichen: 2 rm Prügel, 1480 Wellen (Wurzel -,ri schlag). Kiefern: 4 rm Prügel, 670 Wellen. Distrikt Grundwald. Buchen: 36 rm Schelt und Prügel, 8 nn Stöcke, 750 Wellen. Qnnn Distrikt Annewald. Bucken: 27 rm Scheit und Prügel, 3000 Wellen (meist Stammwellens. “13 Bei dem unerwartet schnellen Hinscheiden meines unvergesslichen Gatten, unseres innigstgeliebten Vaters, Bruders, Schwagers und Onkels Ludwig Flamme Dienstag, den 10. Marz ioo», joucn m Langsdorser Gemeindcwald folgende Holzsortimente steigert werden: 2 Linden-Stämine 3. und 4. Kl. 1 Elsbeer-Stamm 4. Kl. sind uns so viele Beweise herzlicher Teilnahme zugegangen, dass wir nur auf diesem Wege unseren tiefgefühltesten Dank aussprechen können. Besonders danken müssen wir noch für die überaus zahlreiche Leichenbeteiligung und für die vielen Kranzspenden namentlich seitens freiw. Gail’schen Feuerwehr, des Gastwirte-Vereins, des Kellner- und Versteigerung. ] Samstag, den 7. März lst>. ^s., nachm. 3 Uhr, sollen im sladt. Pfandlotale,SelterSwegll, dahier^ die wegen rückständiger 03c- meindesteuer und Schulgelder gepfändeten Gegenstände: Atobcl aller Art, 2 Pferde und 1 Wagen, versteigert werden 11461 Genimecker, Pfandmeister. Versteigerung. Montag 6. Marz, vornilimgS von 9 Uhr an, läßt Karl Bcmck in Kinzenbach 101557 1 Pferd lpr. Ackergaul», 5 erst- tlass. Milchkühe tsrischmelkeiid u. tragend) 1 Rind, 3 Schweine «Läufer», 3 Wagen gut erhaltene Dlckivurz, Schrot- u. Fegmüble, Häckselmaschine, Pflug, Egge, Dezimalwage (neu), Heu, Stroh, zirka 200 Etr. Dickwurz und sonsnge Gegeiistände öffentlich meiflbietend versteigern. MMMW MA; M. 38 000 000 4% Königl. Bayerisches Eisenbahn - Anlehen 1. 22000000 4% Königl Bayerisches allgemeines Anlehen unkündbar bis ä= Unsere Bank hat in Gemeinschaft mit anderen Banken die obigen Anlehen von der Königl. Bayerischen Staatsregierung übernommen und legt dieselben zur öffentlichen Subskription auf. — Per Zeichnungspreis ist auf ST,ES festgesetzt. Zeichnungen nehmen wir zu den Bedingungen des Prospektes von jetzt ab bis Montag, den 9. März 1. Js. entgegen. Giessen, den 5. März 1908. Bank für Handei und Industrie Depositenkasse Giessen. Volke-Koifcss ert zur Peier des K17/08 B6/e ^naJacken-Kleider [1451 Grosse Auswahl in Stoff - Neuheiten Gerichtsvollzieher in Gicfien. Gebr. Imheuser d Marktplatz 9—10 Marktplatz 9-10 00-000 Ware Carl Georg; Kleinherrn TapetenhanfHisns Schanzenstr. 6. MAGGI | Stets zu haben bei , Bahnhofstr. 59, Telefon G6. gegen Barzahlung. Born, Programme und Eintrittskarten sind in der Musik alienhdlg. von E. Cha Iller (Rudolphs Nachf.) zu haben. V3j3 Preise der Plätze: 1. 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Auswärtige Bieter haben sich über ihre Zahlungsfähigkeit genügend auszuweisen. Giehen, 5. Februar 1908. Gr. Ortsgericht Gießen. G r o s. Persteigerung. F-reitag, den <». März b. 2s., vormittags 10'/« Uhr, versteigere ich am Bahnhof zu Allcndors a. Xibn. gemäß 8 373 des Handels-Gesetzes: ts 25 cbm tzitzcustäüttiic Zu haben in allen Kolonialwaren-, Drogen- und Seifen-Geschäiten. _______ ________ di- ho Überraschende Neuheit 9««nllere WM _ • ■ vollständig Chior rei S I I ""'en k™". Modernes WasXiTtel hei"bürsten Für jede Waschmethode passend Henkel &Co. Düsseldorf. HkWer Mtftitö jßr ZranensLimMtchl. Einladung zu dem am Donnerstag, den 5. März 1908, abends 8y2 Uhr im Einhornsaale stattfiudendcll Vortrag von Frl. Adelheid von WoBcKcek-Berlin über D,a/, „Die Frauen in Staat und Gemeinde" Ter Vortrag findet ohne Restauration statt (sog. Stublvortrag) Distufffon._______________________Eintritt frei. KildkM-RmichWg KiißkL Sonntag, den 8. März, abends 8V2 Uhr pünktlich im Saale des Hotel Einhorn Oettenti. Vortrag des Herrn Dr. Bruno Wille aus Berlin über iWjihe ¥@m Kreasz1 Der Vortrag findet ohne Restauration statt. 1436 Eintritt für Ztichtmitglieder: 1.—6. Reihe M. 1, Saalplatz 50Pf. Karten sind im Vorverkauf bei Herrn Buchhändler Schneider, Neuen-Bäue 3, zu haben. Der Vorstand. Der Unterzeichnete hat sich an Stelle des von hier wegziehenden Herrn Dr. Böckler als praktischer Är=^t hier niedergelassen und wohnt vorläufig bei Herrn Gastwirt Ger lach, Schlossstrasse 2. Grossen-Buseck, 5. März 1908. 1471 Dr, med. Karl Wimmenauer. iösBiüt von Dr. Kübel Gegr. 1874. ZU 016886». Gegr. 1874. Planmäßige und gründliche Vorbildung für alle Klassen höherer Lehranstalten für Maturitäts-, Freiwilligen- und Schul-Examina. Bewährte Methoden Kleine Klassen. Pension: Gute Verpflegung, eigenes Zimmer, gewissenhafte Beaufsichtigung. — Prospektus gratis. — Beginn des Sommer- Semesters am 22. 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