Nr. 282 Drittes Blatt 158. Jahrgang A^outag, 30 November 1908 Erscheint ILgNch mit Ausnahme beS Sonntag?. Die „Gießener Zamiliendlatter" werden dem „Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „Urei,blatt für den Kreis Liehen" zweimal wöchentlich. Die .Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oderheffen Rotationsdruck und Verlag der Br 2 bisschen UmversllälS • Buch- und Sieuidruckerel. R. Lange, Gießen. Redaktion, Exveditton und 2ruderet: Sckul- straße 7. Expedition und Verlag: oL Redaktion:112. Tel.-Adr.:AnzeigerGießen, Deutscher Reichstag. 17L Sitzung vom Sonnabends 28. November. Am Tische des Bundesrats: Dr. Sydow, Twele. Präsident Graf Stolberg eröffnet die Sitzung um 11 Uhr lb Minuten. Erste Lesung der RcichSfinanzreform. (Siebenter Tag.) Abg. Erzberger (Zentr.): ES ist schwer, irgend einen neuen Gedanken in die Debatte zu werfen. (Lebhafte Zustimmung.) Ein schweres Hagel- Wetter ist über die Vorlagen hsrnievergegangen. Nur wenig ist von der ganzen Pracht geblieben, einige Hulme stehen noch, die Plakatsteuer mit 4 Millionen und die Schaumweinsteuer mit ebenfalls 4 Millionen Mark. Herr Paasche hat sehr hoffnungSsreudig in die Zukunft geschaut. Ich zweifle aber, ob es ihm als dem zukünftigen Vorsitzenden der zu wählenden Kommission gelingen wird, alle die zerbrochenen Töpfe zusammen zu leimen. In dem Porzellanladen des Schatzsekretärs ist so furchtbar gewütet worden, als toenn ein Elefant darin gehaust hätte. (Heiterkeit.) Jetzt jährt sich die Zeit, da der Block die Kanzlerkrisis überstehen mußte, die durch den parlamentarischen Rütli-Schwur ihr Ende fand. Damals waren die Debatten scharf, und der Reichskanzler eilte persönlich herbei, um zu retten, was zu retten war. Heute sind noch schärfere Worte gefallen: wo bleibt da der Blockvater, um der Widerspenstigen Zähmung zu bewirken? (Heiterkeit im Zentrum.) Warum stellt Fürst Bülow heute nicht fein Portefeuille zur Verfügung? Früher hieß eS, man dürfe sich nicht weiter unter daS Joch des Zentrums beugen. Heute haben die Konservativen ein reaktionäres Joch für die Freisinnigen auf- gerichtet. (Sehr richtig! Lachen links.) ES ist für einen Zen- trumsmcmn eine gewisse Genugtuung, wenn er sieht, wie jetzt die Dinge liegen. (Beifall im Zentrum.) DaS ausgeschaltete Zentrum soll nun auf einmal mitarbeiten. Wir machen uns wegen dieses Liebeswerbenö eigenartige Gedanken. Die „Kreuzzeitung" hat es bereits ausgesprochen, warum man mit dem Zentrum anbcmdeln will; man hat das Bedürfnis zu einer Art Rückversicherung. Das Zentrum soll also eine Art Reservetruppe bilden, die auS dem Busch herauskommt, um gegen die Linke zu marschieren. (Sebr richtig! im Zentrum.) Die „Deutsche Tageszeitung" empfindet wieder, daß das Steuermachen unangenehm sei, und sie möchte zu dieser unangenehmen Arbeit alle bürgerlichen Parteien heranziehen. Das ist ein schlecht angelegtes Manöver. (Sehr richtig I im Zentrum.) Das Zentrum müßte mit einer polizeiwidrigen Dummheit bestraft sein, wenn es darauf ohne weiteres hineinfallen sollte. (Lebhafte Zustimmung im Zentrum.) Dr. Müller-Meiningen hat erklärt, der Abg. Speck gebe sich wie eine viel umworbene Schönheit. Nun, wenn einmal eine parlamentarische SchünhaitSkonkurrenz ausgeschrieben würde, so würde sicherlich Herr Speck einen viel höheren Preis bekommen als Herr Müller. (Heiterkeit.) Der Schatzsekretär gefallt sich diesmal in der Rolle des Rattenfängers von Hameln, indem er uns zu feinen Steuervorschlägen zu bekehren sucht. Wir werden trotz allem im Interesse des Reiches imb mit Rücksicht auf unsere Wähler, die eine gerechte Steuerver- teilung fordern, an der Reichsfinanzreform mitarbeiten. Wir haben keineswegs die Absicht, uns in den Schmollwinkel zurückzuziehen. (Beifall im Zentrum.) Herr Dr. Müller-Meiningen hat uns mit seiner Rede gegen die tote Hand ein großes Vergnügen bereitet. Die bayerischen Kollegen werden sich ernstlich die Frage vorlegen müssen, ob sie ihn nicht für die Stärkung und Förderung, die die Zentrumspartei ihm in Bayern verdankt, zum Ehrenmitglied ernennen sollen. (Heiterkeit im Zentrum.) Er hat ausnahmsweise einmal nicht gedichtet, obgleich er diese Gabe von oben besitzt. (Heiterkeit.) Ich will ihn nicht etwa dazu anreizen. (Heiterkeit.) „Gefährlich ist'S, den Leu zu wecken. Verderblich ist dcS Tigers Zahn, Jedoch der schrecklichste der Schrecken Ist Dr. Müller in seinem Wahn." (Heiterkeit im Zentrum, Unruhe links.) Ich meine, in seinem Wahn, durch seine Reden irgendwie dem Zentrum zu schaden. (Lachen links.) Nun hat Dr. Müller behauptet, wir batten Eugen Richter mit Schmutz beworfen. Ich weise diese Behauptung, die eine Brunnenvergiftung schlimmster Art ist, mit Entrüstung zurück. (Beifall im Zentrum.) Eugen Richter verdankte seine Wahlen fett 1898 lediglich den Zentrumswählern. Er war ein ♦ hervorragender politischer Charakter, der mit vielen Zentrumsabgeordneten freundschaftliche Beziehungen Batte. Es ist auch in der Oefsentlichkeit nie bekannt geworden, daß er etwa einen Zentrumsabgeordneten „frecher Dachs" genannt hätte. (Heiterkeit.) Das Zentrum hat immer einen ablehnenden Standpunkt gegen die Nachlaßsteuer eingenommen. Ganz anders die Freisinnigen, die sich feit 1905 sehr gewandelt haben. (Lachen links.) Damals lehnten sie grundsätzlich die Erhöhung der indirekten Steuern ab, und Herr Kopsch ermunterte noch die Gastwirte, in ihrem Entrüstungsrummel fortzufahren. Heute ist es anders. Ich Bebaute die Ausführungen des preußischen Finanz. Ministers über die Gewerkschaftsbeiträge auf das lebhafteste. So spricht nicht ein wirklicher Staatsminister, der auch Minister für die Arbeiterklassen sein muß. Heute Bat jeder denkende Arbeiter die Verpflichtung, einer Gewerkschaft beizutreten und sie zu unterstützen. Ich habe mich gewundert, daß ein leiten- der Stz -mann derartig reaktionäre Ansichten vertritt, wie sie wohl ein.. vormärzlichen Ministers würdig gewesen wären. Ein solcher Minister kann nicht als Vertrauensmann des ganzen deutsä,?n Volkes aufgeraßt werden. Man sollte sich doch freuen, daß iin.- r Arbeiterstand sich selbst aus eigene? Kraft eine Besserung seiner Lage erfärnpft hat. Mit solchen Reden fördert der Finanzminister Sozialdemokratie viel mehr als er glaubt. Entschieden zurückweist n muß ich den Vorwurf, daß das Zentrum schuld fei an der Finan not des Reiches. Die Finanzreform von 1906 Bat doch nicht alle, ■ das Zentrum gemacht. Gerade unter dem Kartellreichstag ist die Reichsfchuld gewachsen. Bewilligen wir jetzt die 50^ Millionen, dann werden wir 1912 oder 13 wieder vor einer solchen ''orlage stehen, wenn dec Reichstag nicht fein Budget ausnuyt, und i. an haben auch weitere konstitutionelle Garantien lernen Zweck. ■ ganze Rechnungskontrolle muß in die Hände der Budget'ommis'i • kommen. Hand in Hand mit den Bewilligungen muß eine ständige Kontrolle über die Verwendung des Bewilligten gehen. Und wc>..'. man dann Abstriche domimmt, dann darf mau der betreffenden Partei nicht wieder Antinationalität vorwerfen. (Lebhafte Zustimm -ng im Zentrum.) Jetzt klagen die Liberalen über die große Mach: des Militärkabi- neits, aber wenn in der Budgetkommission Abstrich.- gemacht sind, dann fallen sie, wie beim Aggregiertenfonds, im Pler -m zum Teil wieder um und tragen selbst dadurch zur Stärkung t ’ Militär- LlbinettS bei. Und wenn solche unbewilligten Ausgabe: wie bei der Chinaerpedition, bei der südafrikanischen Expedition gemacht werden, dann braucht der Reichskanzler nur das eine Wort zu sagen: Ich bitte um Indemnität! und sofort wird alles bewilligt. (Sehr gut! im Zentrum.) An der Finanznot ist nur der Reichskanzler schuld. Von dieser Schuld wird ihn kein Hofhistoriograph freimachen. Er hat unsere Finanzen im Jahre 1900 tadellos übernommen, und trotz der Vermehrung der Einnahmen stehen wir jetzt nach seiner acht- jährigen Tätigkeit vor dem totalen Zusammenbruch unseres Finanzwesens. Dann kommt er her und hält uns eine Spar- famtcit&reb». Dabei hat er z. B. die Rcpräsentationsgel- der im Etat eingeführt. Die Rückkehr zur altpreußischen Sparsamkeit wird empfohlen. Es wird also gar nicht geleugnet, daß in den letzten Jahren eine ungeheure Verschwendung stattgefunden hat. Der Schatzsekretär kommt ja gar nicht auf gegen die Wünsche der einzelnen Ressorts. Er muß sick ihnen fugen. Wenn er es nicht täte, dann wäre es mit ihm zu o.nde; bann könnte er sich den Möbelwagen bestellen. lHeiterkei :) Mit den Staatsgel- Bern wird in leichtfertigster Weise gewir ichastet. DaS gilt für alle Ressorts. Die Herren im Auswärtigen Amt bekommen die höchsten Gehälter dafür, daß sie schleckt geschriebene Schriftstücke nicht lesen können. Sie stehen sich besser als tue am höcksten bezahlten Modeschauspieler MatkowÄY und Harry Walden nut seinen Dämmerzuständen. (Heiterkeit.) Diese Regierung im Umherziehen kostet uns ein schweres Geld, und wenn die Beamten den halben Sommer in Norderney sitzen oder anderswo, bann müssen sie doch Ortszulagen bekommen. Dazu kommen bie Reisekosten usw. Die Gesandten werben durcheinander gewirbelt, heute sind sie in Brasilien, morgen in Japan; einen Teil des Jahres sind sie auf Urlaub, auf Jagden, meist gerade während der wichtigsten politischen Ereignisse. So werden Unsummen vergeudet. Ebenso bei den Materialämtern, bei den Kaiser- Paraden. Wir werden nur bann bie Reichsfinanzreform zu Enbe bringen, wenn zugleich bie Ausgaben in dem Etat auf das not- toenbigfte beschränkt werden. Das ist keine Erpresser- Politik, das ist eine Sparsamkeit^politik. Was kosten uns nicht unsere Kolonien, z. D. da - Drecknest Kiautschou. Für die nächsten Jahre ist es ja für uns sicher, denn so dumm sind bie Japaner oder Chinesen nicht, baß sie es jetzt schon wegnehmen. Sie warten geduldig, bis wir <*§ ausgebaut haben. (Heiterkeit.) Selbst ein Mann wie der Generalleutnant v. Goltz bat Kiautschou die Achillesferse des deutschen Reiches genannt. Am schlimmsten aber verhält es sich mit den Militärpensionen, für die jährlich 180 Millionen Mark aufgebracht werden. Man pensioniert luftig darauf los, ganz lern- gesunde Leute. Wir müssen für die Offiziere ebenso eine Z i ° biltierforgung schaffen wie für die Unteroffiziere. Die Mahnung zur Sparsamkeit hätte der Reichskanzler an die einzelnen Ressorts richten sollen. Wo ist denn der E r l a ß des Reichskanzlers, oer zur Sparsamkeit in der Verwaltung auffordert. Wir haben nichts davon gesehen; ist er vielleicht nur dem Block miigeteilt worden. (Abg. Südekum ruft: Aus Spar» samkeitsrücksichten ist er nur für den Block gedruckt worden! Heiterkeit.) Ich bin überzeugt, daß eine durchgreifende Sparsam keitSaktion eine Mehrheit finden wird. Ohne Sparsamkeit kommen wir nicht weiter, denn die Regierung mutet dem Volke zu viel zu. Fürst Bülow sollte nicht immer in Norderney sitzen, sondern sich einmal auch andere Gegenden ansehen. Er sollte als moderner Harun al Raschid sich vergewissern, wie die Dinge wirklich sind. Wir sind nur bereit, 800 Millionen zu bewilligen, bann werden bie Herren in der Verwaltung sich schon zur Sparsamkeit bequemen müssen. (Lebhafter Beifall im Zentrum.) Abg. Ein viel (Soz.): Herr v. Rheinbaben hat es für angebracht gehalten, hier gegen die Sozialdemokratie zu polemisieren. Er wollte sich wohl in empfehlende Erinnerung bringen, weil er ja als einer der Reichskanzlerkandidaten genannt wird, der den Für- l'icn Bülow nächstens ablöien wird. Nicht wir verekeln den Arbeitern das deutsche Vaterland; da mag sich Herr v. Rheinbaben gefälligst an die Rechte wenden, bie ihnen die politischen Freiheiten nimmt und die Lebenslage verschlechtert. In den Berichten der preußischen Gewerbeinspektoren kann Herr v. Nheinbaben Nachlesen, wie es mit dem Aufschwung der Arbeiterklasse steht. Emme! hält eine Rede über Lohnhöhe und Gewerkschaftsbeiträ^. Welches Interesse haben die Arbeiter, für diesen Staat irgend- welche Lasten zu übernehmen? Mögen die, die bie Vorteile vom Staat haben, auch die Lasten tragen. Welches Interesse haben die Arbeiter daran, daß Heer und Marine fortbestehen? Welches Interesse haben die Arbeiter daran, daß die Soldaten mit den besten Waffen aus,gerüstet sind? (Abg. Dr. Arendt, der neben einigen Sozialdemokraten als einziger Zuhörer im Saale weilt, ruft: Hört! hört! Bebel!) — Um auf Varer und Mutter zu schießen? Diesem Staat keinen Groschen! Abg. Preist (Elsässer): klagt über die Benachteiligung Süddeutschland?, besonders Elsaß- Lothrtngens, durch den neuen Brausteuergesetzcntwurf. Tie hohen Strafen für jede Uebertretung seien geeignet, die Sicherheit des elsässischen Landesetats zu stören. Abg. Dr. Arendt (Rp.): Die Rede des Abg. Emmel bat gezeigt, auf ein tote tiefes geistiges Niveau die Sozialdemokratie gesunken ist (Oho! bei den Soz.) und auf welchem Niveau die Debatte bereit? angelangt ist. (Sehr gut! rechts. Zurufe bei den Soz.: So tief, daß Sic schon dran sind! Sie werden sie nicht heben l Heiter- 'eii links.) Wer den Reichstag nicht kennt, muß von dieser Debatte im Jnlande und im Auslande einen falschen Eindruck bekommen. Die Vorlage ist scharf angegriffen, geradezu zerstückelt worden, und dock, wird sie sicher zustande kommen, weil sie zustande kommen muß. (Sehr wahr! rechts.) Manch- Aeußerungen wären besser bis zur zweiten Lesung aufgehoben worden. Ter geistreiche Windt- horst und Dr. Lieber pflegten viel zu sprechen und wenig zu sagen uiid vergnügt zu schmunzeln, wenn man behauptete, aus ihren Reden über die Stellung des Zentrums nicht klug geworden zu fein. Jetzt im Zeitalter der Diadochen des Zentrums (stürmischer Widerspruch des Abg. Erzbergcr) kann diese Partei ihren Aerger über den 13. Tr^ebin^una für b'- Reick^inan-.resorm 1 'angten! (Abg. Dr. Müller-Meiningen- Wenn Württemberg das Deutsche Reich regieren würde!) — Preußen t das Deutsche Reich auch nicht. (Gelächter links. Ruse: A fehrlj Preußen hat seinen berechtigten Einfluß auf das Deutsche Reich, hat aber auch auf sehr diel zu dessen Gunsten verzichtet. Ich halte eine Verständigung über die Reick r-ftnanzref arm für möglich und wahrscheinlich, weil wir über die Grundlinien garnickt sowoitauSeinander sind, (nie c5 nach der bisherigen Debatte scheint. Wir alle — die Sozialdemokraten nehme ich natürlich au5 — sind davon überzeugt, daß die großen Genuß- mittel der Massen stark herangezogen werden müssen; nur über die Form und Art bestehen Meinungsverschiedenheiten. Aber wo em Wille ist, ist auch ein Weg. Aber auch darüber besteht volle Ueber- einstimmung, daß angesichts dieser Belastung der Massen auch der Besitz in voller Weise herangezogen werden nrnß. (Abg. Dr. Müller-Meiningen: Sehr schön!) Darüber haben meine Freunde durch den Fürsten Hatzfeld gar keinen Zweifel gelassen. Auch hier ist die Meinungsverschiedenheit nur über Art und Form. Sie können doch nickt verlangen, daß wir für die Nachlaßsteuer der Kinder und Ehegatten, die wir vor zwei Jahren ab- lehnten jetzt mit Hurra eintreten. Wie die Freunde des Grafen Schwerin werden auch wir in der Kommission an dieser Steuer Mitarbeiten. Hoffentlich gelingt es, Ersatz zu schaffen. Tie ReichZ- vermögenssteuer möchte ich nicht als Ersatzsteuer; als conditio sme qua non betrachtet sie ja auch die nationalliberale Partei nicht. Eine Erhöhung der direkten Steuern wird schon in Preußen mit unserer Zustimmung erfolgen. Die Fahrkarten steuer könnte man in Gestalt einer Eisenbahnumsatz st euer als b-.ffere Form der Marrikularbeiträge wieder aufnegmen. Herrn Südekum haben die Lorbeeren Alexander Meyers nicht schlafen lassen, als er meinte, das Bier gehört zum politischen Leben. Ich bin ein großer Freund der antialkoholischen Getränke (Hört! Hört!), aber die Steuer darauf ist durchaus gerecht. Das Auftreten des Lord Roberts kann uns nur freuen. Wir sind gegen eine englische Invasion wohl hinreichend geschützt, und an eine Invasion in England denkt bei uns kein vernünftiger Mensch. Wenn England neben Flotte und sozial"n Aufgaben auch noch große Aufwendungen für ein Landheer mm 102 228 375 83 479 763 870 76 2 0 4 030 231 858 473 5™ 670 803 50 2 0 5137 466 80 98 [1000] 544 690 92 668 963 20 6921 2 07127 83 250 699 2 0 8024 49 67 75 232 [500] 245 345 512 70161 291 998 721*18 78 595 612 817 917 72317 [500] 470 513 644 761 872 953 73104 340 53 972 74122 305 470 569 857 75199 57 [500] 875 966 69 7 6287 388 635 727 915 7 7001 210 409 10 513 [1000] 903 78112 279 SOI 52 917 49 [1000] 87 7 9095 319 446 [500] 867 1OO063 [1000] 117 423 639 783 839 1 0 1 072 97 [1000] 252 311 53 485 76 728 62 803 1 02057 120 [500] 362 435 63 552 622 787 103168 71 673 845 900 5 49 104025 808 472 739 76 1 0 5250 [3000 ] 325 47 4 86 629 Dl 650 54 08 701 106588 [500] 762 63 814 009 1 07134 213 316 400 [3000] 536 [1000 ] 663 91 776 831 002 11 108231 86 92 [3000] 513 756 109111 205 351 419 4" [3000] 99 658 [5000] 781 830 77 967 110030 51 275 664 766 827 fmoo] 111051 106 272 [3000] 807 462 65 503 50 715 50 112025 105 215 510 49 D6/». 1 [500] 620 55 794 914 , --- -- - 156193 519 686 710 48 [500] 157185 395 504 728 [ 500] 46 914 1 58306 63 504 60 644 [500] 728 88 91 159005 526 045 921 22 33004 232 817 29 [1000] 31 588 [ 5000] 34118 495 513 27 681 [1000] 834 3 5073 [3000] 83 146 2.30 537 623 828 36196 243 428 531 604 [1000] 892 910 37125 202 SOI 18 811 13 78 915 38116 23.3 462 601 934 39052 50 153 277 331 420 29 97 703 75 84 40100 643 703 837 916 32 36 41103 430 42 [3000] 230075 172 253 72 88 402 5 505 615 80 [5000] 754 57 902 [3000] 231091 [1000 ] 96 231 363 481 [COOO] 703 5 82 818 977 2 3 2156 829 465 711 916 42 85 2 3 3305 25 6.3 828 [lOOO] 234291 829 2 3 5085 220 12 8029 50 74 194 286 436 769 925 36 1 29 323 518 84 94 635 44 764 ROfi 72 13 0020 249 1560] 376 498 751 13 1 022 114 82 804 31 [1000 ] 555 92 1 3 2089 167 [500] 222 [ 500 ] 4=3 603 9 29 727 80 133079 342 86 418 500 23 52 [1000] «M 76 . ------- 78 269 | 500 | 430 653 63 79 [500] 80 841 968 [30001 124066 206 [5001 79 636 894 12 5343 415 83 [500] 511 «0 628 [5001 938 1 2 6294 [500] 749 76 880 913 [1000] 12 7002 392 520 28 810 08 907 145058 137 521 741 48 [1000] 933 1 4 6037 269 [1000] 79 345 84 083 756 1 47121 15001 88 575 [3000] 628 513 [500] 148028 256 314 428 [3000] 91 629 68 738 861 028 149 086 639 61 806 [ 3000 ] 910 43 150056 359 409 596 808 953 151031 92 93 96 283 [1000] 583 713 901 [1000] 152533 42 745 996 153166 315 401 12 [1000] 74 734 835 94 955 1 54144 83 577 885 97 [500] 99 1 5 5034 57 168 97 688 99 716 875 1 5615! 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1 FrRmia ru 80G M., Gewinn ä 100 000, 1 A 75 0C0, 2 fi 69 000, 3 tk 40 900, ü 30 000, U il 15 000. 24 u 10 000, 38 ä 8000 626 -t 00, 951 k 1000, 1424 ä 900. Preisen im Möbel-Fabrik-Lager und F&. Ausstattungs-Geschäft Hermann Dominicas, M 18 Kaplansgasse 18 W GIESSEN. [1000] 335 134 43 587 674 818 83 218025 72 [500] 11* ' " 431 48 794 898 der bekannten Broschüre „Kathreiners Entlarvung' ist mit voller Absicht und Ueber- legung gewählt worden, um dadurch die angegriffene Firma resp. deren Geschäfts fühcer zu einer Klage zu zwingen. Die Firma soll als Kläger und nicht als Be klagter erscheinen, damit der volle Wahrheitsbeweis angetreten werden kann. Anscheinend war aber der Ton der Broschüre noch nicht scharf genug, denn die erhoffte Klage ist bisher nicht erfolgt, und Herr Kommerzienrat Aust scheint es vorzuzichen, die gegen ihn erhobenen schweren Beschuldigungen unerwidert zu Verlobte | welche sich ihr zu- NA kümtiges agS behaglich einrichten rti wollen, finden die grösste Auswahl gediegener Egs Möbel zu 308 502 615 57 [1000] 878 919 190132 233 403 71 539 925 191'80 836 1922.. 315 [3000] 759 193031 57 [ 500] 131 40 282 307 65 579 7tk> 1940.33 56 135 279 [10000] 769 901 19 5009 [jOO] 176 311 574 615 773 873 73 952 61 196075 309 [1000] 877 197142 SO [1000] 81 425 551 78.3 824 9.36 198117 280 [1000] 301 75 597 602 721 878 1 99142 234 612 7 4 715 88 8S5 958 200015 76 471 669 [500] 201061 150 219 78 03 335 512 818 2 02.11 645 720 66 82 948 81 20 3 007 38 409 41 700 204035 253 76 309 45 448 545 668 79 [3000] 94 803 [3001 205131 [1000 ] 203 714 29 2 0 6012 212 518 65 86 891 207031 82 150 293 403 9 76 511 [500] 33 61 [500] 627 42 2 0 8397 [500] 98 2 0 9268 76 560 CGI 773 834 [500] 2 1 0091 163 373 95 211470 804 2 1 2091 95 501 87 612 213014 47 100 390 458 554 745 51 59 880 99 954 214050 [1000] 119 [1000] 69 422 503 [500] 669 948 2 1 5104 871 2 1 6526 694 [500] 721 883 217193 213 84 483 522 2 3 94 6s3 841 944 2 1 800 t [500] 229 337 639 [500] 713 2 1 9018 113 31 504 31 66 76 696 809 2 2 0023 423 617 945 2 2 1 211 89 364 546 [1000] 52 879 925 2 2 2078 504 26 78 703 819 2 2 3508 815 2 2 4806 19 2 2 5110 32 [500] 83 228 73 369 226082 83 190 301 19 76 435 583 606 [500] 15 707 36 891 978 2 2 7000 341 7'j 501 64 96 890 974 2 2 8265 639 703 925 42 2 2 9076 [500] Bekanntmachung. Wir haben aus Zweckmäßigkeitsgründen die Anordnung ge. troffen, dag vom 1. Dezember ds. ab die Abfuhr dce Hauo kcbr.chtS in den nachfolgenden Strotzen am Montag, Mittwoch uni) Frei tag zu den beigesehten Zeiten erfolgt. 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