♦: I Kl Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. ^cgratiz. W St, r. . it A Berechnung, r n Sei!.:: wurde mit großer Erbitterung gekämpst. Dem „Slatin" zusolge verloren die Franzosen bei diesem Kämpfe 15 Tote, während 50 Soldaten verwundet — Das Appellationsgericht bestätigte den Beschluß der A d v o k a t e n t a m m e r, dem zufolge Hervö aus den Listen der Anwälte gestrichen worben ist. Bonbon, 4. Aiärz. tote Heur t) E a nt p b e l l - B a n n e r- m a n hatte heute einen ruhigen Tag. Die geringe Zuitahme der Kräile hat sich erhalten. König Eduard besuchte den Minister Alö ch t en doch d on meinen Gießett er Freunden recht viele i m n ä ch st e tt I a h r e d e n K ö l n e r K a r n e v a l besuchen und dazu zwei Dinge mitbringen: ein offenes Herz und schönes Wetter. Er wird daun allen gefallen und viele werden sagen: Gelle d o guck st e! Sollte sich aber ein verirrter Misanthrop zu ihnen gesellen, so wüßte ich ihm keinen anderen Rat zu geben als den, welchen mir heute auf der Elektrischen — in Gießen soll es ja atich bald Litte geben — ein schlagfertiger Kölner gegeben hat. Jck^ wollte nm (teigen und sah einem iortfahrenden Wagen mit dem Seu'zer nach: Der fährt mir doch gerade vor der Nase weg! Ter Kölner riet, mir in aller Ruhe: Drick dich doch eröm! Besten Gruß rage fehlen. :. März. Der old enburgts che Land- W n Farben liest Wiesbaden or.1878. Wiesbaden st heute nachmittag, um sich vor der Abreise der Majestäten nachj Biarritz von ihm zu verabschieden. Barcelona, 4. März. Tie Polizei entfernte heute früh Maueranschläge, m denen ein Attentat gegen König Alfons angekündigt wird für den <>all, bag biejer (eine geplante Reise nach Barcelona zur Ausführung bringen sollte. Petersburg, 4. März. Einige vierzig xiiinQintt* q l i c b e r ber rechten Fraktion haben eine Interpellation an den M a r i n e in t n i (t e r eingebracht betr. den aus der englischen Werft Weockers erbauten Kreuzer „jinrit . ^.anaa)1 hätte die gesamte Ausrüstung bes Kreuzers absolut nicht den A n f o r b e r n n g e n entsprochen. Trotzbeni habe bas jJ Ws „»6«Iü6‘5<|1 "L IIS Nr. 55 Erstes Blatt 1S8. Jahrgang Donnerstag Marz L808 SB flFX Dtermal wöchentlich A A AA jQk 11Abhole-u.Zweigstellen ellemner.^amilienblätter; W «r flw ■ W H 1 hT fl V Ha monatlich «5 Pf»; durch -wennalwöchentl.llreir- ■ MM R HÄ ■/ ■ ■ IT ■ /■ II Jk WT ■ ■ ■ WT M diePost M.2.-viertel- blattfürben KreU (oie^en M 'M M tag M W R W W / fo M fe W M fahrsi ausschl. Bestcllg. AMLKAii HM f 44 l| IV |1|V & wirtschaftliche Zeitfragen W g ffl H V ■ V auswärts 20 Piennlg. BLL- General-MMger für Gberheffen MZ für die Tagesnummer KotGtiotisörud und Verlag her Vrühl'schen Univ.-Vuch- und steindruckerei. R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchulftra^e 7. Anzeigenteil/''H." Beck, bis vormittags 10 Uhr. Vom Kölner Karneöai. Wir erhalten von hochgeschätzier Seite aus K ö l n folgende Zuschrift: Veretirliche Redaktion! Ich will nicht fragen, wer Ihrem Anzeiger die grausige Nachricht über den Kölner Karneval gegeben bot die ich eben mit Staunen, ja mit Entsetzen in Nummer 5^ Ihres geschätzten Blattes lese.') Der Berichterstatter ist sicher ein braver Alami'), aber die Muse des Kölner Humors hat seinen Scheitel und fein Herz nie berührt?) Wie verschieden ist doch der Eindruck, den die Atenschen von bevjelben Sache empfangen! Ich selbst bin ein geschworener Feind oller Ausschreitungen, die der Kölsche Jastelovend mit sich bringt oder die, richtiger gesagt, un- kölnische Gaste in ihn fanembringen. Aber wenn ich je in meiner Vaterstadt einen Karneval lebendig, heiter, witzig, ch ö n und herzerfreuend gefunden habe, so war es der eben verflossene. Von Roheiten ist mir feine zu Gesicht gekommen. Der Lärm war manchmal, ja meistens ohreiizerreisjend und betäubend. Aber Jedem, der empsindtiche Ohren hat, stellen die Kötner es frei, zu Haufe zu bleiben. Das Gedränge schien oft lebensgefährlich. "Aber der zarteste Säugling, der mit oder ohne Narrenkappe lundurchgetragen wurde, »st unversehrt geblieben. Das „Küßchen in Ehren" das der Kölner an ben Tagen ber allgemeinen Tollheit bei Verwanbten, Be° kannten unb Tanten, ja auch bei einer jremb emgebrungenen willig wiberwilligeu Schönen auzubriugen sein verbrieftes Recht hat, mag hier unb da etwas mißbraucht ivorben sein, indem er von mutiuilügcn Gesellen auch aus ber Straße geübt würbe. Aber eigentliche Roh- heü war wohl selten babei unb ber Ueöcrmut grenzte nicht, wie in früheren Jahren, an Gewalt. Wie es in ben Wirtshäusern zuging, vermag ich nicht zu sagen, da ber Tabakrauch, ber aus Fenstern unb Türen brang, keinen (Smblicf gestattete. Aber es schallten lustige Lieber baraus hervor, iinb nur einen Wirt, ber vor seinem menschenleeren Lokale staub, hörte ich grollen, baß ber Kölner unb bie von seiner Lust Ange- steckten so wenig geistreiche Getränke nötig haben, um fidel zu sein. Jebensalls waren bie meisten Menschen bei dem wunderbaren Wetter, womit der Himmel unS beglückt hat, nicht in den Wuts- fluben, sondern auf ben Straßen unb erfüllten bicje mit dem unbegreiflichen Treiben und heiteren Gedränge, das nur der zu schätzen verstehl, ber es niltgenießt ober früher einmal mit Teilnahme genossen hat unb es barum noch gern sieht, auch bann sieht, rocmi er sich mit Trauer sagen muß: Fannus Troes! (In Gießen versteht inan ja wohl aud) Salem ?)4) Mit ben Einzellieiten des frohen Feftes will ich Sie unb Ihre Leser nicht unterhalten.*) Ihr müßt sie selbst erleben"), nicht lesen. l) Die Notiz ging uns von höchst vertrauenswerter Seite zu und hat auch in Bertiner Blättern Ausnahme gefunden. D. Red. 3j Allerdings. D. Reb. ’) Das vermögen wir um so weniger zu beurteilen, als uns ber Urheber persönlich lucht bekannt ist. Seme Stellung aber verbürgt ein fo gediegenes wie — ernsthaftes Urteil, bas freilich hier nicht am Platze fein mag. D. Reb. ») Anch wir haben bauoit sagen Horen. rfur bie Nicht-- lateiniker, um uns Reuterisck) auszudrücken, sei gesagt, baß bleses Zitat soviel bebeutet: Auch wir waren etnst jung, schön unb reich— wenn auch nur an Lebenslust. D. Reb. 6) Schabe! Ter gütige Herr Einsender scheint bie köstliche Gabe beS PtaubernS in hohem Ataße zu besitzen. D. Reb. 6) Wie wenigen Oberhessen aber ist das selige Los beschieden! D. Rd. h' *’ | '* tafntijtet, daß der Antrag Zehnter in der, Reichstagskommission, nach welchem die größeren Freiheiten in einzelnen Bundesstaaten weiter bestehen bteibcn sollten, rnti Ausnahme des Zentrums von allen Parteien abgelehnt worden sei, weil darunter die Vereinheitlichung der Bestimmungen leiden würde. Es werde Aufgabe der Regierung sein, abzuwarten, welche Stellung das Plenum des Reichstags einnehmen wird: die Stellung des Bundesrats, wie der Regierung lasse sich vorher nicht in bestimmter Weise festlegen. Abg. Geh. Rat Haas hebt zunächst hervor, die Blütter- mieldung, als handle es sich bei der jüngften Zuschrift aus Koburg um eine Mystifikation, sei unrichtig. Redner ersucht sodann, ohne Rücksicht auf die heutige Erklärung der Regierung den Antrag einstimmig lmzunehmen. Jur Interesse einzelner Bundesstaaten könnten doll) sehr wohl Sonderbestimmuugen erlassen werden, ganz ähn- lich, wie dies auch beim Militärwesen und der Rcichspost geschehen sei. f Abg. MvlLhan stellt fest, daß die Regierung sich mit ihrer heutigen Erklärung in direkten Gegensatz zu der großen Mehrheit der hessischen Bevölkerung und des ganzen Hauses gesetzt habe. Rach seiner Meinung bedeute der Reichseuttvurf eine große Verschlechterung für Hessen. Uebrigens widerspreche sich auch die Regierung selber, denn sie erkläre, sie sei gegen jede Verschlechterung des Versammlungsrechts, während sie doch dem Bundesstaat Preußen darin bedeutende Kvnzessionen mache. Preußen könne nach den jüngsten Erfahrungen, besonders nach Anahme der Polenvoülage, für andere Bundesstaaten nicht mehr als vorbildlich betrachtet werden. Tie Bestimmung bezüglich der Befugnis der Kreisräte und Bürgermeister sei jedenfalls seit langen Jahren nicht angewendet rocrbcit. Redner bedauert zum Schluß, Daß sich die Regierung nicht auf den Standpunkt der großen Mehrheit des Hauses gestellt Hube. Das Volk werde nicht auf der Seite der Regierung, sondern auf der Seite der Freiheit stehen. Abg. Köhler bespricht besonders den Sprachenparagraphen <üa Vereinsgese tzentwurf, während Geh. Staatsrat Krug von Nidda sich eingehend über den Gesetzentwurf selbst und dessen EntstehungLgelch^chte verbreitet. Schon in den ?0er Jahren sei die Vereinheitlichung des Vleir- sammlungsrechts dringend verlangt worden. Der Bundesrat könne lid) nicht auf die Schaffung Don Sonderbestimmungen einlafsen, das sei Sache des Reichstages. Abg. Tr. Fulda versucht darzulegen, daß die vom Staats- Minister angezogene Bestimmung der Kreis- und Provinzial- resp. Städteordnung überhaupt nicht zu Recht bestehe. Er werde mit seinen Parteifreunden iraend einer Beschränkung der Freiheiten niemals seine Zustimmung geben Tie Besprechung über den Antrag ist damit erledigt und derselbe wird zur mündlichen Berichterstattuirg einem Referenten überwiesen werden. Tr. Tullo jebe Gelegenheit genommen, zu retten, was noch zu retten war. Seine Kritik bes augenblicklichen Zustandes der öffentlichen Angelegenheiten in Hesfen hat Herr Tr. Osann weiterhin nicht aus die Vorgänge in ben stillen Arbeitsräumen ber Bürgermeister unb Rechner beschränkt, fonbern auch auf polizeiliche Fragen ausgebehnt unb speziell an mich bie Frage gerichtet, ob Straßendemonstrationen von dem Umfang unb her Art, wie sie in Berlin tiorgetommen finb, in Hessen zulässig seien. Die Antwort hierauf kann nur klipp unb klar lauten: „Nein". Derartigen Demonstrationen wirb in Hefsen genau fo cntgegengelieten werben, tote in Preußen. Es ist bereits zum ersten Punkt ber heutigen Tagesorbnung von Sr. Exzellenz bem Herrn Staatsmmister auf bie Rechtslage hingewiefen toorben. Danach gestaltet zwar ber Art. 216 bes Pol.-Str.-Ges. öffentliche Umzüge ohne Musik auch ohne polizeiliche Erlaubnis. Daneben aber steht auf Gninb bes Art. 56 ber Str.-O. und des Art. 80 ber Kreisorbnung Recht unb Pflicht ber Polizei, gefahr- bringenbe ober ordnungswidrige Zustände zu beseitigen und ihre Entstehung oder Fortsetzung zu hindern. Daß aber Straßendemonstrationen wie diejenigen in Berlin gefahrbringend für die Teilnehmer und Dritte, und zugleich mit Aufrechterhaltung der Ordnung und des ungestörten Verkehrs auf ben Straßen unverträglich finb, ist scl)on von Herrn Dr. Osann unb auch gestern aus bem Hause heraus betont toorben. Es bebarf bas ja auch gar nicht erst besonberen Nachtoeises. Je größer bie Stabt, umso mehr Elemente, über welche bie Führer und Veranstalter keine Macht haben, schließen sich einem solchen Auszug an, und auch für das Verhaltest ber eigentlichen Zugteilnehmer können bie Führer unb Veranstalter, einerlei ob sie wollen ober nicht, • umsoweniger eine Garantie übernehmen, je größer bie Zahl ber Teilnehmer ist. Damit ist die Zulässigkeit und Notwendigkeit eines polizeilichen Eingreifens von selbst gegeben. Ein Recht auf vorzugsweise Benützung bet Straße zu politischen Zwecken gibt es nicht. Unb ebensowenig gibt es einen Anspruch barauf, baß ber Vortrag eines Wunsches bei ber Krone bas Geleite von Hunderten ober Tausenben haben muß. Dazu genügt einfach eine Deputation. Jebermami im Hessenlanbe weiß, tote ber Träger ber Krone stets bereit ist, Wünsche auf bem vor geschriebenen unb allgemein bekannten Wege sich vortragen zu lassen. Worin bas Eingreifen zu bestehen hat, ist eine Frage des Einzelsalles; in jedem Falle ist es aber so zu gestalten, daß allen Eventualitäten die Spitze geboten werden kann, für deren Eintritt den Veranstaltern einer Demonstration stets eine schwere Verantwortung zukommt. Von diesen Erwägungen sind auch die anläßlich der hiesigen Wahlreclsts-Versammlung getrofsenen Vorsichtsmaßregeln getragen gewesen. Und wenn wegen dieser Maßregeln in ber sozialhemokratischen Presse behauptet worben ist, baß sie auf „birette Weisung aus Berlin" zurückzusühren seien, so benütze ich bie Gelegenheit, biese Ausstreuung als eine vom ersten bis zum letzten Buchstaben jeher tatsächlichen Unterlage entbefjrenbe, glatte Ersinbung zu erklären, unb zwar auch, sofern man fie etwa bahin abschwächen wollte, baß sich wenigstens „inbirefte" Einflüsse geltenb gemacht hätten. (Beisall. Lachen bei ben Soz.) Redner schließt: Wenn der 9Cbg. Tr. Osann in seiner Rebe weiter ber Freube barüber Ausbruck gab, baß in letzter Zeit Siege bes Bürgertums über bie Sozialbemokratie errungen wurden, so möge das Bürgertum auch ferner einig auf ber Schanze bleiben, bann hat eS bie Sozialbemokratie nicht zu fürchten. Ich wenigstens habe keine Furcht. lieber bie Mitarbeit bei- Sozialbemokratie an unserer gemeinsamen Arbeit ist ja in jüngster Zeit erst in einem anberen Parlament verhanbelt worden. Auch Tür uns kann das dort Gesagte gelten. Man kann ein gutes Stück Weges mit der Sozialdemokratie zusammen gehen, erstens wenn sie mitarbeitet auf bem Boben her bcstehenben Verhältnisse unb zweitens, baß sie sich gleichbleibt, braußen wie im Parlament. Dann werben wir teilt sozialdemokratisches Hessen bekommen. Für uns soll Hessen bleiben ein srieblich unb freiheitlich gesinntes Lanb. Für besten Politik sollten nur maß- gebenb sein zwei Grunbsätze: 1. Jebem bas Seine! und 2. Mit bem Volke allesfür bas Volk! Sanctus nobis amor patriae bet animam! In biesem Sinne lassen Sie uns gemeinsam weiter arbeiten unb zu her gemeinsamen Arbeit helfe unS unsere Liebe zum gemeinsamen Vaterlanb. (Lebh. Beifall.) Es ist mir nicht zweifelhaft, haß unsere Zusammenarbeit auch in Zukunft zum Segen für bas Laub werben wirb, solange sie sich vollzieht unter ber gegenseitigen Ueberzeugung, baß beide Faktoren, jeder in seinem Teil, nur das beste des Volkes wollen. Darin liegt bie Garantie des Erfolges unserer Arbeit. Unb wenn es vor wenigen Tagen im Reichstage abfällig unb zweifeln!) hieß: „Na, Hessen!?" so mag es aus unseren Reihen freubig unb zuversichtlich zurückllingen: „Ja, Hessen!" (Lebhafter Beisall.) Darauf wird die Sitzung auf Donnerstag 9 Uhr vertagt. Schluß nach 11/2 Uhr. Aus Stadt und Land. Gießen, 5. März 1908. ** Tageskalender für Donnerstag, 5. März: Hessischer Landesverein für Frauenstimmrecht. Vortrag von Fräulein Adelheid von Wolczeck-Berlin: Die Frauen in Stadt unb Gemeinde. Einhornsaal, Anfang 8y2 Uhr. Freitag, 6. März, vormittags 8 Uhr Musterung der Militärpflichtigen der Stadt Gießen, Jahrgang 1906, in der Turnhalle am Oswalds Garten. *• Auszeichnung. S. H. der Großherzog haben dem Oberlehrer an dem Ludwig Georgs-Gymnasium zu Darmstadt Hans Kißner den Charakter als Pcofeffor erteilt. •• Ordensangelegenheit. S. K. H. der Großherzog haben dem Präsidenten des Kais. Aufsichtsamts für Privat- versicherung Wirkl. Geh. Oberregierungsrat Dr. Gruner zu Berlin das Komturkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen und dem ständigen Mitgliede dieses Amtes Negierungsrat Wey mann zu Berlin das Ritterkreuz 1. Klasse dieses Ordens verliehen. ** Der Fastenhirtenbrief des Bischofs von Mainz behandelt in längeren Ausftihrungen den herrschenden Priestermangel. ** Die ärztlichen Fortbildungskurse. Wie wir der „Frkf. Ztg." entnehmen, hat in einer Sitzung des ärztlichen Zentralausschusses für das Großherzogtum Hessen der Vorsitzende mitgeteilt, daß die Fortbildungskurse an der Gießener Universität von hessischen Aerztcn nicht in dem Maße besucht worden sind, daß das Weiterbestehen der Kurse sich rechtfertigen lasse. **Die Arbeiten derSaatbau st eklen der Landwirt schaftskämmer für Hessen, deren erste Aufgabe darin besteht, unferen Landwirten Gelegenheit zum Bezug besten Saatgutes unserer ertragreichsten Sorten landw. Kultur- pflanzen zu geben, diese zu veredeln ober neue zu züchten, haben einen schönen Erfolg zu verzeichnen. Die Neuzüchtung Erfolg des Kartoffelzüchters Böhm-Großbiederau hat in ben Anbauversuchen der deutschen Kartoffelkulturstation, bie in ben vcrschiebenen Gegenden Deutschlands ausgeführt werden, unter allen angebauten Sorten den höchsten Ertrag ergeben. Neven dieser Sorte haben auch die anderen Züchtungen des Herrn Böhm in den Anbaüversuchen der Land- wirtschaftSkammer sehr gut abgeschnitten. 2lußer Kartoffel- forten ist den Landwirten aber auch Gelegenheit gegeben, Saatgut von den erlragsreichsten Sorten, Hafer, Gerste, Sommerweizen aus ben Saatbaustellen zu erhalten. Die Beschaffung des Saatgutes von Sommergetreibe drängt, da die Saatzeit vor her Türe steht. Alle Landwirte sollten daher die von der Lanbwirtschastskammer zur Beschaffung von Saatgut gebotene Gelegenheit benützen und sich an diese wenden. ** Oberhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. In feinem angelegten dritten Vortrag über Radioaktivität behandelte Privatdozent Dr. W. Schnaidt am 27. Februar das Vorkommen radioaktives Substanzen in Luft und Erde. Der Vortragende führte ungefähr folgendes aus: Hat man einen elektrisch geladenen Körper isoliert in Lust aufgestellt, fo verliert er mf.t 6)er Zeit lang,am feine Ladung. T«a ein derartiger Elek- trizitälsverlust nicht staktfiiidet, wenn sich, der isolierte Körper im luftleeren Raum befindet, fo must die Luft selbst die Ableitung der Elektrizität vermitteln. Nun sind alle Gase Nichtleiter der Elektrizität, außer wenn sie durch gewisse äußere Umstände „ionisiert", d. h. in den leitenden Zustand versetzt werden. Als solche Ionisatoren kommen vor allem die Strahlen radioaktiver Substanzen in Betracht. Daß wir es nun auch in der atmosphärischen Luft tatsächlich mit radioaktiven Substanzen zu tun haben, wurde zuerst von den beiden Gymnasiallehrern Elster und ©eitel in Wolfenbüttel nachgewiefen. Tie beiden Forscher spannten einen langen Draht, ber auf mehrere tausend Volt negativ gelabert mar, im Freien einige Stunben aus. Dieser Draht würbe robio- aftiu, unb zwar zeigte er basselbe Verhalten wie ein Draht, der einige Zeit mit Radiumernanation in Berührung gewesen war. C!S muß also Radiumemanation in der Luft fein. T-as Experiment von Elster unb Geitel wurde an den verschiedensten Stellen der Erde wiederholt: überall konnte Radiumernanation uachge- toiefen werden. Ter Gehalt an Radiumernanation ist nur geringen örtlichen unb zeitlichen Schwankungen unterworfen. Es muß also stets neue Nabiumemanatioii der Atmosphäre zugeführt werden, da ja jebcs augenblicklich vorhandene Emanationsquantum innerhalb von 4 Tagen bie Hälfte seiner Wirksambeit verliert. Diese ber Luft stetig zugeführte Rabiumemanation entstammt bem Erdboben. Tenn alle Lust, bie man aus bem Boben saugt, ist stark rabioaktiv, alle Quellen bringen aus her Tiefe Rahiumemanation mit sich herauf. Tiefe Rahiumemanation wirb von bem überall in ber Erblinde vorhandenen Radium erzeugt. Eine systematische Untersuchung des Nahiumgehalts her verschiedenen Gesteine Hot nämlich ergeben, baß unsere ganze Erhrinhe rahiumhaltig ist. Tieser Radiumgehalt ist "zwar nur gering — in einem Gesteinsblock von ca. 6 Meter Länge befindet sich durchschnittlich ein Milligramm Radium —, aber er reicht aus, um bie Wärme bes (Stimmern zu erkläret Nimmt man nämlich an, baß bas gleichmäßig in der Erde verteilte Ziabium hieielbe Wärmemenge erzeugt, wie sie sich aus Laboratoriumsversuchen berechnen läßt, so ergibt sich sogar bas merk würdige Resultat, baß zur Aufrechterhaltung des augenblicklichen Wärmezustanbcs weniger Radium nötig toäre, als tatsächlich vor- Hauben ist. ** Qefkentliche Lesehalle. Jin Februar wurden 2 6 4 2 Bände ausgeliehen. Tavon kommen auf: Erzählende Literatur 1330, Zeufchruteu 528, JugenhschrUlen 210, Vers» Dichtungen 71, Literaturgeschichte 10, LänDer- und Völkerkunde 86, Kulturgeschichte 17, Geschichte unb Biographien 152, Kunstgeschichte 25, NaturwifsenschaK und Technologie 110, Heer- unb eeeiueicn 15, Haus» und Kaiihwiilscha't 13, Gesunhheitslehre 13, Religion unb Philosophie -7, Staatsmisfenschast 15, Sprachivissen- Ichasi 9, Fremdsprachliches 11 Bände. Nach auswärts kamen 114 Bände. ** 600000. Mark verloren. Ein austoärtiger Kaufmann, der mit bem Züge von hier in Köln eintraf, ließ, währenb er einen Moment bas Abteil verließ, feine kleine Handtasche stehen, die 600 000 Mk. in Wertpapieren enthielt. Bei seiner Rückkehr war bie Hanbtasche verschwunben. Bisher sirib alle Nachforschimgen vergeblich gewesen. ** Diebstahl. Im Laufe ber letzten Monate sind aus einer am Schiffenberger Walb gelegenen Sandgrube 20 bis 22 Stück 4 bis 5 Meter lange Eisen schien en von einer Feldbahn gestohlen worden. Soweit bis jetzt ermittelt wurde, sind bie Schienen von einem Fuhrmann mit Pritschen wagen, her mit einem Schimmel bespannt war, wcggefahren worben. K. G a r b e n t e i ch, 4. Äiärz. Am (Sonntag feierte her Gef angv erein Frohsinn sein 30jähriges Stiftungsfest. Die Feier, bie zugleich als Vo l ks u nterhali tungsabenh gelten sollte, und von nahezu 300 Personen besucht war, wurde durch eine Ansprache des Lehrers Weisel von hier entspreck/end emgeleitet. Tie eine vortreffliche Schulung verratenden Gefangsvorträge des Vereins Frohsinn, ber, nebenbei bemerft, im vergangenen Jahre unter Leitung seines Dirigenten Sarnes aus Holzl-cim auf zwei Wettstreiten eincrn britten und einen ersten Preis errang, sowie bie üorgetragenen Konzertstücke her Kapelle Saures, ebenso verschiebene Ansprachen, meist ernsteren Inhaltes, hielten bie Anwesenden den ganzen Abend in angeregter Stimmung zusammen. Ebenso trugen bie eingeschalteten Theaterstücke, bie durchweg flott und sicher gespielt wurden, sehr zur Verschönerung des Abends bei. Sieben Mitglieder des herein», nämlich Bürgermeister Kissel, Konrad Keßler, Jakob Schivarz IV., Gottlieb Panzer, Heinrich Sck-äck, Lubwig Wallbot IV. unb Karl Panzer, bie dem Verein seit feiner Gründung angehören, würben zu Ehrenmitgliebern ernannt. 4- Grün berg, 4. März. Am Sonntag, 1. März, fand die Mitgliederversammlung des G r ü n b e r g c r $ f c r- devcrs ich erungs Vereins in her „Pinn" statt. Temt Verein gehören nal-ezu 1000 Mitglieder an, mit einer Vei> sicheruirgssuimne von einer Million ÜlarE. Trotzdem in dem! N'cck urth 4h,--§ p erhielt w1 K «it -*1- ä-n bis. ' eFne Witd.e^ Mnenu -sicher ?3.t mlvenn 4linällner, -Äsier diene A des •■hr beinerw D nieder -iiiioochsstnn dienen der L die Stadi tza». Ein B ui den iitit alles zn 5 Unternel tider Bean itrgroert : Hllindustne jb Lohnkür 25 nichtsland :urbe gekürzt chnsteinberg cckn, fand iuih hier roi 1,80 Mk., be /)Au- ):t schon M niebec ivegge aonalS Md 'um uoserei ciflet des Fe jnihen Lenz Ließen. = Brai ciLanterLach chiche Erlau -w Gem LMlspuiba toicb hat "Scho k beoorsleh H Regieru Le miigelei l’-'lni voigej die äll Seroii k-chnder d brdrrlorn = ßbei Mit werde Phng eit fämtii diesem "Ml zu P vrlbW 7M idq- ■-Klagen, jmv ’^lMe roi ffizenTecl ^deines Mk. < Mm ;; Jttgimeti , Mjich 2 chnr fo Wb k $3 M ( U ^lun hlj &» "j Ni Avx L-.! Ar schliche NachreehLen^ Jsraettttsche ü gemeiiwe. werden: Rm. 12 cm Durchm. 154 u. Eichen- Nadel- steigert '162 155 ca. 32 69 368 14 216 erlegen. , sc. Kassel, 4. März. Im Schnellzuge Sangerhausen-Kastel tourbe vor einigen Tagen ein Knabe von 3 bis 4 Jahren gesunden, der weder seinen Namen noch seine Wohnung angeben konnte. Er wurde hier in Obhut gebracht, wo er sich noch be- sindet. — Von den 11 aus der Rettungsanstalt Rengshausen entflohenen Zöglingen sind bis jetzt 10 wieder eingcfangen worden. „ -Prügel; Nadel- „ ; Buchen-Stock; Eichen-Stock; Kaufliebhaber wollen sich an den Forstgartenausseher Heinrich Dörmer wenden. d»/s Gießen, den 3. März 1908. Der Direktor des Forstinstituts. D r. Lest. einem Fuhrwerk über fahren, so daß ihm ein Bein abgenommen werden mußte. Gestern ist er seinen Verletzungen Israelitische R-llginisgefellschaft. Gottesdienst. Sabbalieier am 7. März 1908: Freitag abend 5.50 Uhr. Samstag vormittag 8.30 Uhr. Nachmittags 3.30 Uhr. Sabbat-Ausgang 7.05 Uhr. Wochengoltesdienst: morgens 7.00 Uhr, abends 8.00 Uhr. ds auZgejühit 'vchslen grttsg möeten Züch^ der Land, l'str Kartchi. ^eit gegeben, str, Gerste, zu erhalten, etrcibe drängt, ldwirte sollten ur Beschaffung d sich an dies! Holzvevstsigsrung Winnerod. Mittwoch den Bl. März sollen in deir Distrikten Neuhof und Petersgrund ver- angesehen. “ - Tokio, 5. März. Japan bat wegen der Beschtagnalnn^ d.s Dampfers Tatsumaru Iwedev ein Ultimatum an China gerichtet, noch Drohungen ausgesprochen. Cs hofft auf den guten Willen Chinas, ihm ausreichende Genugtuung zu geben. Als solche kommen >dn'e Bitte um Entschuldigung, die Rückgabe des Dampfers- und ausreichende Schadenersatzleistung in Betracht. ®tunCt]ll 'No in, 5. März. Wie nunmehr feststeht, wird Kaiser Wilhelm erst auf der Rückreise von Corsu eine Begegnung 51 in i t König Victor E m a nuel haben. t New-Hort, 5. März. Venezuela verweigert nach I verschiedenen Winkelzügen endgültig die Anerkennung des S ch i e d s g e r r ch t 2 über die Ansprüche der Asphalt-Gesellschaft und anderer anierikauijcher Bürger. Der Kongreß wird über die Schritte, die nunmehr zu unternehmen sind, entscheiden. Shanghai, 5. März. Die Beziehungen Japans und Chinas werden für sehr gespannt gehalten. Es Hechts Japan werde die Tampferbeschlagnahme als caius belli . sehen, wenn die Rückgabe,-LeS Schiffes nicht baldigst erfolge. Tokio, 5. Marz. Die Antwort Chinas an Japan wegen der Note über bie Beschlagnahme des Dampfers Tariumaru, die die Bitte um Entschuldigung und das 2kr* sprechen der Ersatzleistung enthält, wird hier als ungenügend Gottesdienst in der L^mgoge (Südanlage). Samstag den 7. Ai ä r z 1908: Vorabend 6.00 Uhr. Morgens 9.00 Uhr. Nachmittags 3.30 Uhr. Schrifterkläruug. Sabbalausgaug 7.05 Uhr. GerrchtssaesL. -ad. Darmstadt, 4. Ntärz. Wegen falscher Anschul- diguug steht Georg Schmidt HL von Langen unter Anklage, da er den Forstmeister Klump daselbst wider besseres Wissen an- zeigte, daß er sich strafbarer Handlungen durch Verletzung seiner Amtspflicht schuldig gemacht habe. Schmidt wird zu 6 Monaten Gefängnis und 3 Jahren Ehrverlust verurteilt. — Wegen Mißhandlung von Streikbrechern stehen die Schreiner Alois W a l d s a cks und Matthias Zimmer m a n n aus Isenburg unter Anklage, weil sie am 21. November vor. Js. zwei Arbeitswillige schwer verletzt haben. Die ihnen vom Schöffengericht Offenbach zudiklierte Strafe von 3, resp. 2 Monaten Gefängnis verbleibt thnen auch in der heutigen Berufungsverhandlung. Berlin, 4. März. Ter Redakteur des anarchistischen Blattes .DerRevolutionär",Tapezierer Erich 91 eugcbaucr, ist heute von der ersten Strafkammer des Landgerichts Berlin I ^d?"<^leidigung mehrerer Beamten der polttischen Polizei zu -00 Mark Geldstrafe ev. 20 Tagen Gefängnis verurteilt worden. Der Staatsanwalt hatte sechs Wochen Gefängnis beantragt. Der Angeklagte, der sich wegen anarchistischer Umtriebe m Mannheim in Haft befindet, war vom Gericht vom persönlichen Erscheinen entbunden worden. re- — Einvinteressantc mcdizinischeStreitfrage. bekannter Münchener Spezialarzt hatte aus dem Körper eines Patienten bei einer Operation zwei abnorm große Merensteine enttenit. Ter Arzt wollte diese aus wissenschaftlichem Interesse stlr ,ul) behallen, dec Patient dagegen machte sein Eigentums- JW an den Steinen geltend. Dieses Vorgehen veranlaßte iein ursprüngliches Operationshonorar von 400 auf ow Mark zu erhöhen, indem er erklärte, er habe nur deshalb eiue^o niedrige Liquidation gestellt, weil er annahm, er dürfe ow Steine für sich behalten. nachdem er sich in dieser An- Berlin b15 ,^°>s h.n ku-le. 8, V*»» ki 0110 U11 q 5 5 nb' bag da- lle- ;,berßanb. Neabe bann ^zug beiten 3nbro. Äultm, ie 8U Züchten, e Neuzüchtung betau hat tIt Gestorben: Herr Konrad Mankel in Wetzlar. — Herr Julius Boseck, Postagent in Hirzenhain. — Herr Johannes Kaltenschnee II. in Büdingen. — Herr Jakob Schmidt III.. in Oberbiel. — Herr Ludwig Ruppel III., Hutmacher, in Nidda. ~ -perv Andreas Michel in Wetzlar. — Frau Elise Töll Witwe, geb. Blum, in Schlitz. — Frau Juliane Frank in Butzbach. — Frau Clara Moll, geb. Lutz, in Wetzlar. — Herr Großh. Notar i. P. Justizrat Friedrich Keller in Butzbach. — Herr Prof. Dr. AloyS a.enk, Großh. Oberlehrer i. P., in Mainz. — Frau llonrad Decher Witwe, geb. Hinkel, in Schlitz. — Frau Berta Tuncker, geb. Ernst, in Marburg a. d. L. — Herr Gemeindevorsteher a. D. Otto Grün I. in Tiefenbach. — Theodor Herbst in Wahlen. GZiigesauHL. (Für Form und Inhalt aller nmer dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Im Jahre 1907 fand die Feldbereinigung in Borsdorf bet N-idda ihren Abschluß. Chaussee hatte Borsdorf vor der Bereinigung weder nach Ober-Widdersheim noch nach Bad-Salzhausen! und Geiß-Nidda. Ter Feldweg ging sehr schlecht und man hoffte, daß bei der Bereinigung bessere und möglichst grade Wege nach den Nachbarorten angelegt würden. Aber weit gefehlt Wer den Zustand des jetzigen Weges nacp Gntz-Nibba und Bad-Salzhausen ansieht, könnte glauben, wir lebten imi 16. und nicht im — ~ ' Es wäre dringend zu wünichen, daß sich Buchen-Schellh.; ca. 435 Rm. Nadel-Stock, Buchen-Reifer, lickstmg galanter Beziehungen, die der Herr zu einer Verkäuferin unterhalte, drohte oder 5000 Mark Schweigegeld als einmalige I Abfindungssumme forderte. Beim Abholen der bestellten Antwort auf der Post wurde die Frau eines Sprachlehrers aus Rußland verhaftet und nach der Haussuckning auch ihr Mann selbst, der aus Not und nntep dem Einfluß seiner Frau gehandelt haben will. In Essen a. d. Ruhr Übersielen zwei Nöänncr den Juwelier Fische im Laden, streuten ihm Pfeffer in bie Augen, raubten zahlreiche Golbsaclfen und flüchteten sich bann. Ter Gasthofbesitzer Bangert in Ho h en kirche n wurde während eines Streites von seinem Dienstmädchen in den Arm gebissen. Die Wunde war derart, datz Blutvergiftung eintrat und Bangert nach zwei Tagen verstarb. Ter Berliner Landgerichtsdirektor Leonhardt LarnilienNachrichten. Verlobt: Frl. Emilie Kölsch m Heuchelheim i. d. W. mit Herrn Karl Lnst m Nidda. — Frl. Else Malkmus mit Herrn Hermann Bergheimer, Großh. Gerichlsassessor, in Alsfeld i. H. — Frl. Marie Kromm mit Herrn Hermann Duchardt in Schotten. Natur- und i Vortrag üto ; . W. Schmidi | oattioa 5uh> agenbe sühit! inen elekliiss | t, so ueilitii derailiger 1 isolierte ämn j ist die AblcMi j : Nichtleiter V \ Umstände,M ■ eben. Als soli idioaktiver atmosphäriM ui haben, truß ! und Geilel b [Dünnten einen negativ geinte ’ Hk wurde radio- ■ ein Traht, der ' । gewesen wat. in. Tas Ep edensien Stellen i anation nachgv! ist nur geringen ii. Es nun; als» geführt werte, iantumwnerp t. Tiese ber eit Erdboden. •= radioaktiv, all- i mit sich in der Erdrim Untersuchungte nämlich ergebet non ca. v W :nnn NadiB.J gern zu ' um aus ils tattaN w Februar ■men Z1U/ S1s 5 Sprachw'^ «»---s * ’[n ^nden- •»*:*•*! lenen t erinltttst re jritfWjr icW'X et" äÖr19 tftW w. czn dU; Leist' höttreil*?n W Eocil!?, # . Schach “ L Wv ö K & Wi * w verübte Selbst mord. __________ ——— Mär!te7 Stück Fichten-Stangcn von 11 kc. Franksurt a. M., 5. Aiärz. (Telegr. Orig.-Bericht des 8 19 spstm., “• 150 Stück Mch.°n-R°is-St°ng°.r nut 1,50 Atm, 1 Bullen 0 aus Oesterreich, 48 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, i0 „ „ --öohnenNangen. 914 Kälber, 121 Schafe und Hämmcl, 1504 Schweine, 11 Ziegen, Zusammenkunft: 9* I Uhr auf der Kreisstraße Winnerod^ 6 Ziegenlämmer, 16 Schastämmer. Bezahlt wurde für Reinhardshain, oberhalb des Jgclsteiches. Die Fichteli- ®Ä,tgMi4t:3. cWi.Ä 62-66 ffllt? Sulkn- ftangm roerflen zuerst nerst°ig°rl. ___»L i M « LH Holzverkauf. f. r>nn| on—00 Mk Kälber l.Qual. 92—94 Pfg., Lebendgewicht * - , . 54-56 Pfa 2 Qualität 76-84 Pfg., Lebendgewicht 44 -49 Pfg., Im akademischen Forftgarte.r liegen folgende Brenn- Schlachtgew. 60-65 Pfg.: Schafe: l.Qual. Schlachlgew. 80 bis Hölzer zum Verkauf: 82 Pfg., 2. Qual. 72—74 Pfg. Schweine: 1. Qual. 58—59 Pf., Scheiter: 2,6 Rm. Eiche, 0,9 Rm. Kiefer, MÄk'L' «'«ipp-l: 4,3 Rm. Eiche, 0,2 Rm. Fichte, 1,2 Rm. mbu rg n, 4. März. Frachtmarkt. Durch- Reisig: 184 Wellen Eiche, 202 Wellen Fichte, 40 schnittspreis pro Nialter. 'Roter Weiten (liassaulscher) 17,50 Alk., Wollen Kiefer, 10 Wellen Ände, iveißer Weizen 00,00 Alk., Korn 14,40 Ack., Gerste 11,00 Hafer! Stöcke' 2 Nm dichte 8.00 Alk., Erbsen 0,00 Dtk., Kartoffeln 6^00JlUt. I Öioac. - Zlcyie., ^urb^e^t9 «J bem9einer anderen Lisenstetnbcrgwerk Grube Luhse, zwischen Ilsdorf unb (S>roü=- L ।n g e« * [0 ? ? en — Aus Clev eland (Ohio) wird Eichen, fanden zwar keine Arbetterentlasfungen statt, aber 4. März gemeldet: In einer öffentlichen Schule der auch hier wurde eine Lohnreduzierung von 2,20 Mk. auf hiesigen Vorstadt Collingwood brach eine Feuersbrunst aus, 180 Mk., bezw. von 2,40 Mk. auf 2 Mk. verfügt. die infolge Ueberhitzens eines Ofens entstanden war und in. . . A Aus dem Vogelsberg, 4. März. Die Stare, wenigen Minuten das ganze Schulhaus in einen dichten , , c?fuct «setrervrenn. die schon Mitte Februar zu uns zurückgekehrt unb dauu Qualm hüllte, durch den unter den tu dem Hause befindl^>en MZ,' leinen uoserer Zug. und Str.choogel. Das eroige Subcl. Sin -r[^S™8bGrigUiat-DrahtM-lvUNS-«. w-tt-r des Februar mag sic zuruckgchalten haben. Auf -menBrandausbrüche fiel das erste Stockwerk zusammenL'in®« »m ärimTAS'« “t irüh°» Lenz läßt diese Erschemung m «>« ^8*1»««-««^ Unb »a«Irei4e «Über fllyte« in einen schließen. raum. Es sind sehr viele -Schulkinder umgerom- Bern, 5. März. Tie Berner Eisenbahn-Gesellschaft bc- Brauer schwend, 3. März. Ter Firnm A. Hoevels m en> von denen viele deutsche 'Namen tragen. Die r^ß die Arbeiten im Tunnel Goppenstein wieder auf- m Lauterbach wurde vom» hessischen Finanzministerium bte lmi)ei» ^hiber sind meist im Alter von 9 bis 12 Jahren. Aus den zunehmen. Gegen die Lalvinengefahr werden Vorsichtsmaßregeln rufliche Erlaubnis zum Lo ko mo t ivenbe trieb auf bet tn ^uummern wurden bereits 146 Leichen geborgen. Es getrosten. Die Belvohner von Goppenstein wohnen unb schlascn anferer Gemarkung zwifchen ihren -Lteinbruchen angelegten ^Erclitet, daß noch viel mehr Kinder umge- seit der Katastrophe aus Furcht vor Lawinen in den Kellern. Schmulspurbahn ertellt. Tue nahereti Bestimmungen über den ' Z. - lu€flC1I der in der Panik alsbald Salzburg, 5. März. Der hiesige F r a ue n ar z t Nie- Betrieb hat das Kreisamt m Alsfeld zu treffen kommen |inb njeii oteje tuegen oct m D u bcibo fei: ist flüchtig geworden, weil gegen ihn em Stras- " Schotten, 4. Marz. Zu dem Bericht ui Nr. o2 über gesperrten Ausgange ^ine ^0011^11 TMtDJT, 0 11 Dc^a^ren wegen Verbrechens gegen bad leimcnbc Leben, Notzucht die bevorstehende Feier des sünfzigiahrigen Dienistubilaums^von Rauch und das H-euer iNv ^ete zu gelanmn. Zwei -eh-I Bedrohung eingeleitet wordm ist. Geh. Regierungsrat S chön f elb wirb uns von sehr geschätzter r e r inn e n und der S ch u l b ie n er ve r b r a n n t en eben- Fünfrirchen 5 März. In Pctarda kam es nachts' Eeile mitgeteilt, baß ein deftinimtes Programui zu der für den falls. Die meisten Opfer der Katastrophe wurden am Aus- einer Gendarmerie-Patrouilse unb betrunkenen 3. Wat vorgesehenen Feier nod) nicht ausgestellt ist. Insbesondere gange des Schulgebäudes erstickt aufges-unden wo die Ret- ^^'n welche durch die Gendarmen vergeblich zur Ruhe. ,s! über di-Kostenhohc, die Miiwirkung einet auswärtigen; ffllufrt suchcndeu Sinder in großen hauen stürzten. tZe» ’ mW in Zusammenswß. T e ' -- Odenhausen a. d. Lahn, 3. März. Die alten zerreißende Szenen ab. große ^5^)1 Kinder wurde Bauern erschossen und mehrere verwundet wurden. Ä.TÄ« ttfS SF$Ä 'S. S? •« f i g f im Saallreisee heraus. Als der Wirt den Laben 12000 Mk. Wert zu erschwindeln versuchte. öffnete, wurde er loyoit durch zwei Flintenschüsse getötet. Am sc. Hanau, 4. )Närz. Wie man hört, kommt anstelle des I Tatorte fand man 1 Avril ds Js beendigt sein. Eigentümer der vorher herrenloseii Sack-e. Eme Aneignung e Friedbergs. März.' Der Fastnachtsdienstag und des Arztes gegen oder ohne den Willen des Patienten ist des- k c; n1trf,yhpr «RfprhentftrTt iteaen binter un§ Am halb ungesetzlich. Ter Arzt darf unter gewissen Umstanden bannt biegma^ aud^ber ^reröemartt liegen owter unö. ursprünglich gestellte Liquibation abänbem. Als solchen Aschermittwoch, also heute, fand der SchwEmarkt und I Umftanb lic& ba§ Gerüst gelten, daß der Arzt bet Stellung Hamit verbunden ein starker Markt in lanowirtfcyasllicyen . ^on der Annahme ausgegangen war, er dürse iitafdjinen und Geräten, Luxuswagen rc. statt. Em er» I Nicrensteine ihres wifsenschastlickstn Wertes halber bel)al- ifeblicher Teil der Kaiserstraße war mit alledem bebeert. hen. Endlich ließ das Gericht zu, daß der Arzt die nach der ^as unvermeidliche Karussell bildete den Abschluß. Dreh- ärztlichen Gebührcnordnung vom 17. Oktober 1901 zulässigen rnoelmcinner, Musikbanden durchziehen die Stadt, die sonst Höchstgcbühren in Aiisatz brachte, obwohl im Prozeß fest- n Bezug auf Reinlichkeit allen Städten der Provinz als g«lt wurde, daß der Pattent m fast ärMrchen Verhalwisfen Vrövn-J cvutp. sind hie Spuren der Fast- lebt und ihm sogar das Arvienrecht erteilt wurde. Die grofee IIUUIVH .... .... Nf->rh^unh Sck veinemarttes allerbinas ^roch Verantwortlichkttt des Arztes bei dieser Operalwn unb feineJahrhundert. Es wäre bringend zu wünschen, baß sich lacht, des Pserde und' . h vrinaen Geschicklichkeit, burch bie er dem Patienten das Leben bie vüw besser die Provinzialbehörde solchen Altertums- sehr bemerklich, aber schon regen flch^die Besen unb dringen I rettete, rechtfettigen, abgesehen von biefen Vermögetisverhrlt- aram einmal anfäme unb geordnete Wege geschaffen würden. Man alles wieder in die alte gewoHute Ordnung. Eme Afcher- \ Een, den Ansatz der Hochstgebühr. j ja den Chinesen unb den Wilben in Afrika Kultur auf, mitlwochsttmmung beherrscht do chdas Straßenbild und die 7...- --- - ,—- — warum soll man nicht ein wohlhabendes Bauerndorf mitten in dienen der guten Bürger. Dem soliden Friedberg droht VrrNTrscpLes. jDentschland angehen, sich dem Fortschritt und Verkehr anzn- sür die Stadt und für manchen der Bürger ein empfindlicher * Feuersbrünste. Ein verhängnisvoller Brand ist schließen? Sean Hänser, Bad-Salzhausen. -Irach. Eine hiesige Möbelfabrik ist feit Samstag I her Nacht vom Dienstag auf Mittwoch in den dem tech- in Zahlungsschwierigkeiten. Die Sanitätsräte begutachten nischen Betriebe dienenden Räumen des Badischen Landes- ven Fall. Wie die Diagnose der Herren ausfallen wird, tntt I ßoten in Karlsruhe ausgebrochen. Im Sehersaale war vohl in den nächsten Tagen in die Erscheinung. Hoffentlich Feuer ausgekommen. Durch die zur Bekämpfung des jällt alles zum Guten aus und der Stadt Friedberg bleibt l Feuers erforderlichen großen Wassermassen haben die Ma- -as Unternehmen erhalten und damit eine Anzahl verhei-1 schinenräume schwer gelitten. Im Dachraum des Hauses cateter Beamter und geschickter tüchtiger Arbeiter. besaiiü sich ein Antiquariat der Liebermannschen Buchhand- § Mücke, 4. Marz. Auf dem bedeutenden Eisen stein- (ung von ca. 300 000 Bänden im ungefähren Wert von bcrgwerk Mücke-Ilsdorf hat bie schlechte Lage der 100000 Mark, das ein Raub der Flammen wurde. Infolge Liseninbustriv Veranlassung zu Arbeiterentlassungen des Brandes stürzte die Decke ein. Fünf Personen - • Bon 96 Arbeitern wurden wurden unter den Trümmern verschüttet, von denen ' < Holzverfteigerung im MarkwaLd z« Muschenheim. Montag den 9. März d. I. 106 Mir. Buchen-Scheit, 17 Mtr. Eichen-Scheck, 30 „ „ -Knüppel, 61 „ „ -Knüppel, 179 „ „ -Reisig, 26 „ „ -Reisig, 16 „ Fichten-Reisig, 90 „ Buchen- u. Eichen-Stockholz. Dienstag den 10. März d. I. 31,80 Fstm. Eichen-Bauholzstämme, 24,11 „ „ -Grubenholz, 17,71 „ Buchen-Stämme, 1,45 „ Hainbuchen-Stämme, 1,65 „ Fichten-Stämme, 18 Stück Eichen-Derbstangen 0,95 Fstm., 525 „ Fichten- „ 14,41 „ 407 „ „ -Reisstangen 3,40 „ Der Anfang ist an beiden Tagen im Hinterwald, vormittags 10 Uhr. 1473 Muschenheim am 4. März 1908. Großh. Bürgermeisterei. Becker. Das Honigdepot Les Oberhessischcn Vienenzüchter- Vereins befindet fich einzig und allein bei <5. (9. SUcinbcun, Bahnhofstr. 59. Preis 1486 »er 1 Pfd.-Glas Mk. 1.10 inkl. Glas, I .. 2 .. 2.20 .. Zum Umzug: empfehle meine Tapezierer- Pols terer- nnd Dekor&tiong- Werkstiitten. ra5/s P. Kronenberg :: Inh, Hermann Dominicus :: Kaplansgasse 18. Möbel-Fabrik-Lager und Ausstattungs - Geschäft. 8ngdro8en sind meine Feld- ii. fiaFlensämereieii sowie Blumen-Samen 5n bekannt frischer keimfähiger Ware. [1470 Geroiaiiia-Örogmg Karl Seibel Franksurterstr. 39. Tel. 593. NB. 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