s$en 6181 1 G'esse, 0r durch uvr V W Schmidt, dW “’iung, schäftg; kptember in Gießen b:- be§ Miüeldeulschrn h e* douutag, 8. Scytfi leuen Aula der 6n tische jm ganz neuenPrlnsp beruhende k Vortrag ickler, Berlin, Ach rbandes Stolze-Schn:. von vormittags 9 llr n mir im Kollrgir; ne StenograpW' hem Besuche ganz eijtz ‘tibc Ausschuß: C. Löt/w. *Äi 3’/a bis 10 fache. Schaffungskosten rka 2 Monaten bezahlt lannücht lenen Krone anzubringef- SÄ» smanii jn. et 1810 , *«5* utW Chor- unV;; -SS-S° BZM t,c“,^uöcnt9C1,l,d’' ich^'^Lcbrkra^^ tE -SM'' ;nui Nr. 208 Der 6ttBeitet Anzeige, ierscheint täglich, außer Sonntag». - Beilagen: etermal wöchentlich vietzenerZamUienblätter; iivennal roöcbcutLKrtts» lattfurücn Kreis (Biegen aiberftabt einen Pfaffen Vorschlägen, welchen icü als Eatholischen Feldtprediger bet) denen Regimeulern, welche marü)ircn müssen gebrauchen will. Es burud)t derselbe nicht sonderlich feyn zu seyn, sondern le brniner er ist, je lieber er mir seyn wird und will ich keinen intriguanten ZÄps haben, als uwvor Ihr mir reponbiren sollet. Uebrigens habet Ihr die Sack-e dergestalt zu fassen, banr.t geb. Eat^>lischer Pater schon.mit Ende kommender Woche höchstens iit Berlin sey. Ich bin Euer wohlaffectionierter Koenig Friedrich. Potsdam, 2. Dezember 1740. An den General-Leutnant von Aiarwitz. Ob der Brief Original ober Abschrift ist, vermögen wir nicht yu beurteilen. Die feste schöne Handschrift des Briefes läßt erkennen, daß fein Schreiber in der Blüte feiner Jahre stand, das würde auch mit dem Datum übereinstimmen, da bekanntlich Friedrich der Große am 31. Mai 1740 den Thron bestieg und er damals 28 Jahre alt war. Den Feldprediger wird er wohl für dte Vorbereitungen zum ersten SMesischen Krieg nötig gehabt hoben. — Die Bergnamen Jungfrau und Mönch. Wir lesen in anderen Blättern: Die Bergnamenforschung hat noch ein großes Arbeitsfeld vor sich. Es giot noch Hunderte von Berg- luimen, die auf den Forscher warten, viel falsche Tradition ist über den Stufen zu werfen und mit mancher lattbläufigen Aus- fall tut g auszuräumen. Wie lange hat sich tn Reisebeschreibungen und Schulbüchern der hübsche Glauoe erl-alten, daß „R t g i" auf die Königin der Berge, auf Regina montium zurückzuführen fei. Öeilte gilt das als erchgültig abgetan. Die Bergbewohner pflegen ihre Berge nicht lateinisch zu taufen, uno der Warne Rigi kommt nicht von regina, sondern von den „Riginen" od-er „Rigcnen", und dieses Wort ist der Plural dcs altdeutschen riga — Lund, Streifen. Wer die schief ansteigenden F^lsoander und Schichten des Rigi j^n gezLhen hat,-wird bald mit sich im reinen fein, woher der facher Geduld wappnen, sobald auch mit Preußen mx rechnen ist. Das mag manchem wider den Strich gehen, fördert aber am letzten Ende die gesunde Entwicklung mehr, als wenn man glaubt, süddeutsche Entwickelung sprunghaft auf das Reich, in beut Preußen nun einmal nicht immer voran-eht, übertragen zu können." Während die „Köln. Ztr." in solcher Weise auf die Politik des Möglichen hinweist, meinte das „Berl. Tagebl." dieser Tage, daß es in unserer inneren Politik nicht eher besser würde, als bis man eingesehen habe, daß die Politik auch die Kunst des Unmöglichen sei, das heißt die Kunst, das, was als politische Notwendigkeit erkannt sei, wirklich zu machen, auch wenn es noch so unmöglich erscheine. „Was würden diese auch-liberalen Op- poTtuniftcn wohl gesagt haben," so fragt das „Berl. Tagebl.", „wenn man ihnen die letzt in der Türkei eingetretene Umwälzung vor wenigen Wochen prognoftiert hätte; was hätten sie wohl in den Tagen von Olmütz gesagt, würde man es als möglich hingestellt haben, daß binnen wenigen Jahren, unter Eliminierung Oesterreichs, Deutschland geeinigt fein würde? Sie hätten bev nnnlich gesagt, Leute, die solchen Utopien nachjagten, kämen für die „ernsthafte" Politik nicht in Betracht, die eben nur „die KüNst des Möglichen" fei. Natürlich, konnte man ihnen erwidern, ist in gewissem Sinne jede Polittk eine Kunst des Möglichen, beim es gibt Grenzen, die allem menschlichen Bestreben gezogen sind, und an denen jeder, auch der Stärkste, resignieren muß. Aber dies eben ist die Frage, dies ist der Unterschied, wo man diese Grenzen gezogen glaubt, und wo man zu resignieren anfängt, ob schon beim Stirnrunzeln eines Ministers, bei der Anwartschaft auf einen Orden oder einer Dinereinladung — oder an den Grenzen der Natur, der Menschheit und des menschlichen Vermögens." Auch das „Berl. Tagebl." untersucht die Möglichkeil einer liberalen Einigung und kommt hierbei zu folgendem Resultat: „Nicht also äußerlich, auf dem Wege der Trustbildung, kann die Einigkeit der Liberalen, die Großes wirken soll, erreicht werben, sondern nur durch innerliche Umbildung, dadurch, daß man einen neuen Geist weckt, in dem und durch den alle einig sein können. Statt daß man Parteiprogramme, die schon jetzt vielfach ein kraft- und reizloses Gemisch darstellen, von neuem aufkochen laßt, um daraus ein neues Ragout zu bereiten, sollte jede Partei an ihrem Teile jenen neuen Geist zu wecken und zu pflegen suchen, und statt baß man erst unter Fanfaren- C1 ängen sich sammelt unb dann in „Einigkeit" mit der Stange im Nebel herumfährt, um die leuchtenden Ziele des Liberalismus festzustellen, sollte man umgekehrt erst ein klares Ziel aufstellen unb bann versuchen, möglichst viele entschlossene Kämpfer darauf hinzulenken. Unb dieses Ziel braucht nicht erst ticfiinnig ergrübet t zu werben, es ist nicht nötig, erst baju ben ganzen Komplex politischer Fragen der Gegenwart aufzurollen unb auch jede technische Spezialsrage, etwa die brr Versicherung von Privatbeamten ober der Zollbehandlung von Mühlensabrikaten, „vom Standpunkt der liberalen Weltanschauung" ..gründlich" zu behandeln,: die dringlichen großen Ziele, denen der Liberalismus sttzt nachzustreben hat — zum Beispiel Durchführung eines ehrlichen Ko n st i t u t i o n a lis m u s m i t M in i st erv e r a n t - Wörtlichkeit, Demokratisierung Preußens, Befreiung der Schule von der Kirche und Bureau- Iratie —, liegen einfach unb klar vor aller Augen, unb es genügt völlig, vorerst einmal auf eine der darin enthaltenen wichtigen Forderungen alle Kraft zu konzentrieren, wie es im öorigen Jahre mit ber Forberung bcs Reichstagswahlrechts für Preußen geschehen ist. Aber ber klägliche Ausgang, den diese Kampagne, vorerst wenigstens, genommen, hat ja deutlich gezeigt, wie di? Dinge liegen: Der Liberalismus ist kraftlos geworden, es fehlt am Besten, an Energie und Beharrlichkeit, es fehlt II'—MI M. «ui-wiwi Ul-■*.! ,*r-wimw-T.Ki»an 1KTW tnm»» ,M Rigi seinen Wanten hat. Nun kommt «.Das klingt uns, im Gegensatz zu dem folgenden, nicht sonderlich wahrsck-cinlich D. Red.) ein bernischer Forscher und zerstört den poetischen Zauber, der bisher den Nomen Jungfrau umwoben hat. Es galt bisher als sicher, baß bie Berner Sberlänber ihrem schönsten Berge den poetischen 9iamcn gegeben Haden, weil sie damit die Unnahbarkeit und Unberührtheit dieses Berges bezeichnen wolllen. So zart und poetisch ist aber das vemische Volksgemüt nicht veranlagt und cs ist gut, baß einer kommt und den falschen Glauben über den Dausen ictrft. Es ist H. Hartmann in Interlaken, ber an Hand der alten Zinsurbare des Klosters Interlaken nachweist, daß die zu Füßen des gewaltigen Schneeberges liegende Alp einst ben Nonnen bcs Augustincrklosters zu Interlaken gehörte unb daher Juugfrauenberg geheißen hat. Dte alten Güterverzeichnisse kennen auch mehrere „Jungfrauenwege" im Berner Oberland, Wege, die über die Alpgüter des genannten Frauenklosters führten. Von ber 2llp hat dann ber bahinter stehende Berg seine Namen erhallen, früher Jmigfrauenhorn, später einfach Jungfrau. Eine lieber» tragung des Namens einer Alp auf einen Berg ist in ber Schweiz oft oorgetommen unb fie ist leicht erklärlich, denn das Bergvolk hat sich aus sehr prakt-schen Grunben zuerst um bie Alpenweiden uicd erst viel später um die Hochgipfel gekümmert. Im Mittelalter noch waren nur wenige Hvchgipfel der Alpen benannt. Auch mit dem Mönch, ben die Poeten unb die Ansichtskartenmaler in allerlei sehr nette Beziehungen zur Jungfrau setze,:, hat es eine ganz u,u»etische Bewandtnis. Der Nanre Mönch oder Münch, wie es früher hieß, hat eine arg prosaische Bedmitung. Hartmann führt sie zurück auf die Pferdezucht, die einst im Berner Overland viel bedeutender gewesen ist als heute. Die Kloster- alpbücher sagen nun, daß auf gewissen Alpen nur „München", b. h. Wallachen, gesommert wurden, unb es steht fest, daß von Wengernalp bis <2d)eiDegg ein solcher Wallachenberg ober Münchberg lag. Davon wird dann das übet der 211p gelegene Horn den Nomen Münchenhorn, später Münch ober Mönch erhalten haben! — Die staatsgefährliche Napoleon-Büste. Aus Paris wird der Vossifchen Zeitung geschrieben: Bis vor ein paar Jahren mußten alle, bie sich ein Erzeugnis der staatlichen Potze- lanmanufaktur von Sövrcs anschaffen wollten, nach Sevres selbst hinauspilgern. Unb das ist n:ck-t so ganz einfach, wie ber Leser glaubt. Er wird cs auch sofort zugeben, ivenn er eine Fahrt von Paris nach Sevres unternimmt Will er auf den: Wasserweg mit einem „Seinepütt" den krausen Flußlauf b:s Sevres hinunter gondeln, so braucht er örei stunden für die Hin- und Rücksahrr; will er mit oer Westbahn hrnausfahren, so weiß er nicht, wann er abfahri, unb noch viel weniger, n>ann er an kommt Da ging es wirklich nne ein freudiges Aufatmen durch bie Kreise aller Kunstlied haben, als bie IL'ianuTaftur von Sövres nach Paris auf dem Boulevard des Italiens ein Berkaussgeschast einrichtete, ui dem man zetzt ganz wie der Präsident ber Republik ober irgend einer seiner Minister sich em Stück aus ber staatlichen Kunststätte leinen kann, wenn man die nötigen „Blauen" springen laßi. Diatüriiir/ käme niemandem ber seltsame Gedanke, daß man sich in dem Berlaussgeschast nicht alles verschaffen könnte, was die JJianufafiur produziert Und doch ist dem jo. Die Staate Verwaltung hat es in ihrer Unergründlichkeit fo beschlossen. Es gibt einen von ber Pianusakur'Hergesteillen Kunstgegenjianb, dessen ■-3ertauf in P^ms omdotmi M, - Mnllich^ die Büste von am „ernsten Willen"; „vom Fleisch will nicht heraus der Geist/ Der Liberalismus ist in der Tat kraftlos geworden, aber man stärkt ihn nicht dadurch, daß man sich innerhalb der liberalen Parteien gegenseitig auf Tod und Leben bekämpft. Man teraubt sich auf diese Weife selbst der Möglichkell einer Verständigung, und sei es selbst auf der vom „Berl. Tagebl." angedeuteten Grundlage. Mit ber Einigung des Liberalismus steht es also äugen« blicklich nicht gut, und mit der Zukunft deS Blocks steht es noch schlechter. Das hat erst jüngst der Reichstagsabgeordnete Träger m einer Wö hier Vers amm lu n g in Varel in Oldenburg auägejprodieii. Träger wies dort aus die Grenze hin, wo die Unmöglichkeit des Blocks zutage treten müsse. Man könne nicht scheiden zwischen deutschen unb preußischen Interessen, sie fielen zusammen. Man könne nicht scheiden zwischen preußiscl-ein unb deutschem Wahlrecht. Es sei ein unerhörter Zustanb, baß in ben Bundesstaaten die Fundamente der einzelnen Staaten eutscksteden sein sollen. Man habe nun geglaubt, daß, als ber Reichskanzler an liberale Gebauten bachte, auch bieser liberale Gedanke ber Verwirklichung entgegegehen würbe. Der Reichskanzler habe auf den Liberalismus keine Mcksicht genommen. „Er schlug unsere Forderungen rundweg ab. Solange aber dies verrottete unb verruchte Wahlgesetz in Preußen besteht, wirb sich nichts am Preußenshslein ändern lassen. Und in diesem System liegt die Gefahr fürs ganze Reich." In ben Ausführungen Trägers heißt es bann weiter: „Und mitten in ber Zeit, in ber wieder Zumutungen an bie Liberalen im Block gemacht werben, kommt wieder Preußen und vollführt mit seiner geschickten Hand den Streich Schücking, einen Streich, wie er toller nicht gedacht loerben kann. Der Herr Reichskanzler ist etwas in Verlegenheit. Ich kann ihm ein wunderschönes Zitat aus ber „Braut von Messina" empfehlen: „So ists, bie Diener tragen alle Schulb." Der Kanzler und der Minister des Innern werden dasselbe sagen. Aber es ist uns nicht gedient, wenn der Regierungspräsident abgesagt wird. Das System bleibt. Und solange keine Garantie gegeben wird, baß man mit biefem System bricht, i st bie Existenz des Blockes in Frage g e ft eilt" Man sieht also, wie bie Stimmung im freisinnigen Lager ist und erkennt, wie gering die Aussichten sind, die Blockeinigkeit ju erhalten. Man fragt sich nun, ob es dem Fürsten Bülow im Herbste gelingen wird, den Freisinn und mit iljm ben ganzen Liberalismus zu versöhnen unb bas reicher gut zu machen, was preußische Regierungsorgane unb was ber preußische Minister- präjibent am Liberalismus gesündigt haben. Für bie liberalen Parteien aber ergibt sich bie Notwendigkeit, sich für den Fall gerüstet zu halten, daß der Block auseinander fällt. Die augenblickliche Lage ist so unerfreulich wie möglich; was Hilsts, es leugnen zu wollen. E. A. Kolitisch-r Lttgesscdan. Hansbifitzervereine unb Amtsgerichtskompetenz. Auf dem 80. Haus- und Grundbesitzcrtage, ber am 4 und o. August in Königsberg stattsand, ist auch die Fra,e Pir Zivil« Prozeßordnung behandelt wvroen. Auf Grund eines Rejcrats ist eine Entschließung gefaßt worden, die der Reform der ReichS- justizgesetze, insbesondere weaen ber Erhöhung ber Zuständigkeit der Amtsgerichte auf 800 9)cf. annimmt. Die für bie Erhöhung ausschlaggebenden Gesichtspunkte bestanden im wesentlichen darin, baß es den Hausbesitzern schneller nwglich sein werde, bei Amtsgerichten ein Urteil zu bekommen in denjenigen Mietsprozessen, bie in ben Wertstusen von 300 Mk. und 800 Mk. liegen. Eine weil bessere und wirksamere Abhilfe für die Beschwerden ber Haus- Unb doch keimt stber bie reizeicde Büste des ersten Konsuls von Boizot, die num in Gips, Bronze unb Papiermache überall sicht, in Paris wie in ber Provinz, im stcorden wie im Süden, überall, nur nicht int Verkaufslaben der staatlichen Manusaktnr, die fi< herstellt. Als kürzlich ein Kollege bie kleine Büste taufen wollte, erklärte ihm der Ladenvorstthcr, daß der Verkauf verboten sei, aber nut in Paris! Er könnte iie, selbst in Hunderten Don Exemplaren haben, wenn er sich die Mühe nehmen wollte, nach Sevres hinauszufahren. Sozusagen heimlich fabriziert also die republikanische Mmmsaktur dte Büste Napvleons iveiter, aber öffentlich stellt fie, sie in ihrem Pariser VerkausSladen nicht mehr aus! Was heißt das? Gibt es wirklich so empfindliche Republtkaner, bie daran Anstoß nehmen, daß ihwe Staatsmanufaktur in Paris ein kleines sllmstwerk anbietet, das ben ersten Napoleon zur Zeit des Aufstiegs zu seinem Jduhme darstellt? — lieber dieVererbunggei st igerEigen schäften hat Prof. Manfred Zieriner an einem Material von 1384 Waldauer Haushaltungen interessante Studien angeftelh. Das 'Diaicrial umfaßt 15 verschiedene Familien des Dorfes Waldau ivährend eiueJ Zeltraumes von ungefähr 300 Jahren. Als das wichtigste Resultat betrachtet Ziermer, wie das .Archiv für Rassen- und GeseUschasts. biologie" angibt, bie Tatsache, daß sich auch in einer Bevölkerung, die sich auf einem kleinen Raume beständig mischt, und deren einzelne Glieder unter sehr ähnlichen, meist geradezu gleichartigen Verhältnissen leben, so viele Familieneigentümtichteiten durch wenigstens drei Jahrhunderte erhalten, daß sich die Familie als Ganzes nicht nur im groben, sondern recht weitgehend charakleri- sieren läßt. Wichtig ist ferner, daß bie verschiedenen Familien- eigenschaflen sich in der männlichen Linie forterben, während bis auf einzelne AuLnahmefälle vom Einfluß der weiblichen Linken wenig oder gar nichts zu bemerken ist. — Richard Wagner-Festspiele 1908 im Prinz. Regen ten-Theater in München. In der letzten Tristan- Austühoung am 7. September wird Herr Kammersänger Kraus den Tristan, Frau Kammerfüngerin Leffler-Burckard vom Hosthcatcr in Wiesbaden, die bei den Festspielen in Bayreuth als Kündry m Pariifal große Erfolge Halle, die Isolde singen. — Im letzten yhbclungennng vom 9.—14. Septemoer singt wieder Herr Fcin- hals Wotan, Ftttulein Faßbender Brünnhilde, Herr ftnote Sieg- fricö, Herr Breuer Akime, Herr Zador Alberich, Herr löaüqemexfter Loge, Frau Preuse F-ricka, Herr Bender Hunding, Herr Grllrnann Vagen, als Siegmund tritt Herr Kammersänger Burgstaller out. — Regie führt verr Professor Fuchs, die musikaltsckro Lemrng hat verr voiopernoirektor Mottl. — Kleine Chronik aus K ull it und Wissenschaft. Der Kau er tzll dte drei Ersten Kapellmeister der B e r l i n e r ö o f- 0^€.r.' Muck undDr. Rrchard Strauß zu General- blcycrm°rrern ^Emt unb Dem ihnen im Rang gleich. ®Ic(^ Roten Adlewrcuit 4. Klasse vcrlrehm Dr. Mucksern gebürtiger Darmstädter, ist 49 Iahte alt' straub, ein Münchener von Geburt, 44, Blech der aus Aachen stammt, ^hll 37 Jahre. — Giovanni Faitori, der tuchttgite ^olbatenmaler des heutigen Italien, ist am 30. Aug un Alter von 80 Zähren in Florenz gestorben, wo er Akademil> proieiw^war und noch ois in die letzte Zeit oas Attzeiä)ueni In der Herberge zur Von den Wandernden. Arbeiter. Marl I. m I«- b Dr. Braun trat voi tdfcrbt men täfel. land. 217 190 600 Mark 184 UbOOOu Mark Die VertrauenS- einer kürzlich in 1906/07 1907/06 1906/09 1906/07 1907/06 1906/09 Ba ernt lahn Mark Mark Mark fculq fc. AuS der Welterau. 3. Sein. Tu>u der geringen Se- fultate, dic oic dlcoi-chrlge vuhncriagd brutflcn, »adicn btt .Vanbler den 3gbbcfliin0mt feine höheren Stak, da von 'tobt art Monlbach. WaS lehrt uns die K l e i n w o h n u n g S - Sl o l o n i e auf der Hessischen LandcS-AnSslcllung? Referent: Pfarrer Sic. F uch 8-Rüsselsheim. Wahl des One« für den nächstjährigen Verbandötag. Rach der Tagung findet ein 4- Grünberg, 4. Sept. Der hier wirkende Lehrer Hoffmann erhielt em Angebot an die deutsche Elementarschule in Barcelona. Die hessisch: Regierung hat Hoffmann aus sein Ansuchen hin auS dem hefsiichen DlaatSdienst lichen und südlichen Kreiscü erfolgen. •• Gegen Viehseuchen Die Einjudt von M l a u c n «. 5 Sieh au» der Schwerz. Rach einet «eteurdarung zwrsch vermögen und dann Sa» KteiShauS lFürstenhaus), da» md 104 3U0 Mk. in der Brandkaffe stehl. Die KrctL-Kommuns» stellung glatt vollziehen roirö. Vor dec Strafkammer lagt lt«e ' r-6-»9 ' .vr'tr *1 M«rn- <;fjbdu »chtittr kd.e o 21 tt» Stadt unö Land. Gießen, 4. Sept. 1908. Förderung von «artenanlagen und von Blumenschmuck an Häusern. Im Kreise Friedberg ist von der KrciSverwaltung Jm laufenden Jahre em PreiSbewerb für Gartenanlagen an Kreisstraßen und für Blumenschmuck-Anlagen an Häusern I ausgeschrieben worden. ES haben sich zum PreiSbewerb 30 Gemeinden und 43 Besitzer von Gärten angemeldet. DaS auS Schulrat Süß und RegierungSbamneister Meisinger bc» stehende Preisgericht hat folgende Preist zuerkannf. Für Gartenanlagen: Reitz-Södel, Karl May-Staden, Otto Qiiefe» Weckeöheim, Heinrich Huber I.-Ostheim, Lina Bopp-Reichels- heim. Lobende Envähnung: Gustav Raab-Södel, Heinrich Keller-Offenheim. Für Blumenschmuck - Anlagen. In die engere Konkurrenz kamen die Gemeinden Münzenberg, Kirchqöns unb PohlgönS. Preist erhielten: 1) in der Gemeinde KicchgönS: Beigeordneter Anton Hanack III., Konrad Beppler 111 , Konrad Wagner, Förster Ioh. Siern VII, Großh. Bürgermeister Nern. Lobende Envähnung: Heinrich Hanack, Gemeinderechner Heinrich Schneider II., Wilhelm Zöller IV. 2) in der Gemeinde PohlgönS: Anton Brückel VI., Anton Doll III., Ioh. Echepp L, Ioh. Schöff, Großh. Bürgermeister Schepp. Lobende Erwähnung: Ph. Arnold, Heinrich Ruth, Wilhelm KlöS, Anton LangSdoorf, Ioh. Brückel IV., Wilh. Göbel. 8) in der Gemeinde Münzenberg: Beigeordneter Wetz, Heinrich Mefferschmidt, Anton £rog, Heinrich Enders, Heinrich Blei. Lobende Erwähnung: Fritz Fischer, Bürgermeister Metzler, Lehrer Wagner, Spanier (Nassauer Hof). Die Aushändigung der Preise wird im Saufe des Monats September in den betreffenden Gemeinden erfolgen. *r frt1 - 4". xi Fürs J« vom roch 6fc der Gesamtausgabe. Neue Konstruktionen. England. 178 204 040 Staaten. 172 015 460 185 674 100 155 976 800 -"Der Fall Rothschild. Nachdem in den letzten = Krofdorf, 3. Sept. Auf Anregung de» Geheime- Tagen durch den Untersuchungsrichter Geh. Iustizrat Wehner rat« Provmziald,rektotS Tr. Breidert stand, wie schon kur, wiederholt eingehende Vernehmungen des Büdinger Hofral»!erwähnt, am vorigen Diontag auch die Anlage einer elektti- Rothschild und seines Prokuristen Acker stattgejunden haben, scheu Bahn von Gießen nach Krofdorf auf dec Tage»- wird in allernächster Zeit die Voruntersuchung gegen beide I orbnung unserer Gemeindevertretung. Krofdorf wünscht üijon Beschuldigte geschloffen und durch Staatsanwalt Tr. Brill die seit Jahren eine direkte Verbindung mtt der nahen Stadt Auklage erhoben werden. Tie Staatsanwaltschaft wird dem Gießen und dieses Projekt steht um so mehr im Mittelpunkt Vernehmen noch beantragen, wegen der Straftaten, die der de« JntercffeS unserer gesamten Bürgerschaft, zumal v:eßen der Strafkammer unterliegen — e3 sind in der, sich Vorsicht, später seine .Elektrische* bi» zu den Öorodrn x. AM 966 er streck '^sben. unb in ■ — Der Minister dcv Innern gestern seinen Erholungsurlaub an. "Zu den Landtagswahlen, männer deS Bauernbundes haben in 'Seihdnreibcn. "Kolosseum. Das Tr. F e r d i n a n d s ch e E ns e m b l e, daS mit seinem ersten Stück einen so starken Erfolg erziett bat, bringt „Eine Nacht im Selbstmörder kl ub" nur noch beide, •*.—- * •_ — •• y»~ * • - abend zur Darstellung Äb Sonntag, 5 d. M tritt ein Neperwir- her binet Äild massenha t an H^ler gna^ Mr^ wechsel ein und zwar gelaugt dann eine Novität zur Aufführung, erbfllten ui bt.iujcr 2Ll(.,n'f die an Spannung und Sensation d.e früheren Arbeiten Dr.^F«- -m- Mmck.emaile» faMrri^ '^Vlct ta«£ dmands weit über Hessen soll. Wir lesen darüber m der ,,°^^70?Miwtie^iau^dn AuS- »Wg |ÄV‘Ä; alt^Tingcn1^ **S?SS Ä..I» Ä | nuu;b‘7k^nt’at,mn:-^Cl"m * l'.’Ut, btc den Zuschauer auch Nicht eine Minute zu Atem kom- \ Fri.er.cl^hof v.;m B such oer AuSsu llung hier emgetross«. . - . . o. . n.uc-i.-. । ben Geschworenen sich nicht gewachsen zeigen unb bie Der- ;nü"6u‘t 18- “°? n. n J^mJhanMung -.-ll'.cht nicht ,u End. werben rinne, fenb wäbrenb b.e|er Ze.t durchweg an, Magaz.nnervflegnng 9 ö,n „l(ltn flu8. unb »nnat anfl.ro„|,n worden I°d°b 'm. Jnanipruchnahw v^ »eichw.renen n.*i ,nmnl,n tonn, bunt) emen „on Ouad.ee, n nur yetemjeU burf) d.e Mannft,a„en hihere » ,omiueUen f.unbenlangen Unterbrechungen Stabe und durch -te-nere adgezwe.g e .'tbte,tu gen erio ge, ,,^„ng jet'gehalten zu werben. T.e Alle „ar der Straf, wirb, k« anbei i.nguni ifler .rnnfl o. . ei |ieflen miofem einfacher, als Roldfchitb für sie aug. Belegung ber Stabt Jowoftl wie bet Crl^aflen beS "Kd-1 tio| „bgelegt hat. fo baf, sich ihre Fest. Kompetenz der Strafkammer unterliegen — eS sind in der I ttch vors»eht, spater seine ,Elektrische oil zu oen yoronm Hauptsache in einer Reihe von Fällen Vergehen wegen Be- auSziidehnen. D«e Ausführung der Bahn bi» nach Krofdorf trüge», bei denen auch teilweise der Prokurist Acker beteiligt würde nach oberflächlicher Schätzung eme IahreSanSgabe von sein soll — die Sache an diese zur Aburteilung zu über- 20 000 Mk. erheischen, wozu Krofdorf mtt einem Viertel Q1,»..alweisen. Rothschild würde bann noch wegen betrügerischen herangezogen werden soll. Wie Nicht ander« zu erwattkK Ph.l. Hoffa rt ou» Wetten-Gesav, Karl H o s m a n v BankerottS, Tepotunterschlagung unb Urkundenfälschung sich .vor, tu die Gemeindevertretung gerne bereit, die Kosten vo« Worin« und IohS Weber au« Ober-Abtstemach tWaffer-I , bem Schwurgericht zu verantworten haben. Acker .st an 5000 Mk. jährlich aufzubringen. ind Straßenbausach) zu ReglermigSdaumcistern ^^ftaten nicht beteiligt. Der Vertreter der Staat«- ---Hörnsheim, 2. Septbr. In dem Zimmer- , °. n ^növern. bekamt w,r , wird die Trennung der Sach« um deswillen betreiben, geschäft Engel ereignete sich e,n schwere« Unglück, i« Mm nach den beendeten Brigade- und V , L ivtil zu befürchten steht, daß wegen de« gebrechlichen Zu» Pol'..r Katt Reinek au» Dornholzhausen war an dem Säge- in b" ^tedenköpser, Wtttgensteiner und Sauerlänber Gege >. Rothschild« dieser einer längeren Verhandlung vor oerk beschäftigt und kam der Säge mit der linken Hand f» am 21., 2». und -3. cept. um Marburg die Stoep - f ßi>i*mrtren*n fi* ni*t irmrn unb die Ver. l nahe, daß ihm die ganze Hand abgeschnitten wurde. 6« wurde ihm em Rotoerband angelegt und er sofort « die vngtndi 14. Md;, s itanben, i^Uküi vnd Grundben^.r gepüb- u lawi'mmr b« 1| £« S?5 I wr’^iCTiT Nach der Aburteilung der Sache durch di^^trai- scnoe'rn di \lvx' van .-n. Oie ai Den n^tjum bebtet jt-1 .^Handlung übrig, die um io zeitraubender ist. lenigm ctvaöXKV. von 2roiei»en ebne Ruck'.L: cu» den -trett- n 'burm Aiixn >: il« d e zur AnNage kommenden einzelnen ^älle^ nicht fo ^.genstmid dem ««tsgcnckr überwiesen ivei: " tue e,r \ «d «olftliTS Gr' Äm. Mmisteruun des Innern -.nfach liegen. Rothschild macht näml-.ch m allen ^llen, m . ; ^tbnnrn be. ben^H sich um Verdien handelt, Einreden, die einer em- rrrbnioclt rotrtxr.-taim n Unter diese .-irtm von I »ui^u'c aeSu^Iai I atzenden Prüfung dedünen. . Mt «tabnilta» «■ '.Imiwridxm utK-rr.ne^ r. <>.. » ^.i^be’-TOi^ &jlW> - auf bet 3lee ur.b 11 o ran Mn r I a. iS. am f ^ Hu.. . im _xM d>. -bbo > Bahn wirb nur noch eingleisig betrieben, ba bie ge. i'er-nbbdiirttoq bitte bei nxiiem ba t q iaa. ben tun tem J J a t « irli arn greife Laar b r ü de r iratngen Reifen «bjufliirjen btoljen. Iebensall« wirb bet ramefdilaaenen Chu. t a ■ ! Zeit 8otbad, «2 &P. fletfonenUrfebt bureb Umsteigen aufrecht erhalten werben. <Ä, '£WÄT=™* S'leffÄ H " $T.- 6™a a th d),t c i. b«f t« n tenf. f f. b„« fS bie Sei«,..offen abftürjen d) ui diese« Jahre beg-mnrn. Kürzung deS Krankengeldes stattstndet. ES folgte noch die l £ie ^rrvc^ccungSarbeiten auf Station Gr o ßka r be», Beantwortung verschiedener Fragen. StachmittagS wurde bie cn beiten bereits fett dwi Fahren oearbeuct wirb, nehmen in den — I ^liiSitelluna betucht I letzten Wochen einen schnelleren Fortgang. -ie bestehen dau«- - I-luS'lettimg vefucht Auatbekerverein hält vom 7 fachlich bann, tteberholung^-lene ju i.twiicn und Me sehr oer- Der deutfche Apothekerverein halt vom . I lieber gangost-Ue per Jirei»itraüc i-rovkarben Xlovven- biS 11. September tn Darm Itadt feine 37. pauptoer- jjCjnl mögliärst auS dem Bereiche de» Rangieren» der Güterwagen sammlung ab, mit der der Besuch der Landesausstellung, bnngcn ES ivuwc dabei nötig, die Personenbahittdeize 200 deS HostheaterS, der Merckschen Fabrik, dc» Bothanischen Meter südlich vom Station^iebäude in d« Nichtung auf Dort^ Satten« unb einzeln- Jnsi.iut- bei verbunden sein wird. sollen im Herbst 1910 bem Verkehr übergeben werden. Die gemeinnützigen Bauvereine im Groß- e Hirzenhain, 3. Sept. Heute nachmittag gegen Herzogtum Hessen halten am Sonntag, 13. Sept, vor-1 g wurde hier em Luftballon gesichtet. Er tarn auS mittags 11 Uhr ui Darmstadt im Kaisersaal eine 93er* bct Richtung von Lltzberg—Nidda und flog über Merken- sammlung mit folgender Tagesordnung ab: Bericht dcs!^.jtz, wo er sehr tief flog. Nachdem die Insaffen Sand Veibalidsvorsitzenden über das abgelaufene Geschäftsjahr.! herauSgeworfen hatten, erhob er sich wieder. Der Ballon Kaffenbericht. Die Steuerpflicht der Bauvereine.Izeigte an der einen Seite einen tiefen Eindruck, wett bat Referent: Steueifomminär Köhler- Nidda. Die SleOungI (^QS bedeutend abgenommen hatte. Bei 9)1 ittet »6 eeinen der Arbeiter zu den Baugenossenschaften. «Referent L|t fr um ctrna 3.30 Uhr niedergegangen, von wo er Stadtverordneter und krankenkassenbearnter Wolff-Mainz-^,,,^ einem Wagen nach Gedern gefahren wurde. Hier wmoe er um 4.64 Uhr mit der Bahn in der Richtung nach Stock- 19 -W 840 117 440 Mark 106 849 820 Mark 1907/08 304 470 480 Mark 125 704 496 Mark 1906/09 831 984 416 Mark Frankreich. 167 328 760 Mark 1906/07 260 064 720 Mark 165 045 336 Mark 1907/06 249 735 840 Mark 102 699 880 Mark 1908/09 255 946 160 Mark R u fe l a n b. 106 315 800 Ti art 1906/07 250 606 880 Mark 91 531 656 Mark 1907/08 177 006 600 Mark 56 925 800 Mark 1908/09 197 678 040 Mark 54 074 416 Mark I ifie Gwßkarben-Äowd I Werens der Merm^ ' Personenbahnsteige M :! Ladung St. E. 73/08. 1. Der Ferdinand, Heinrich Werner, geb. 1. Juli 1878 in CD.) ev. eoj Karl Sack als. sprechen wir innigsten Dank aus. Die trauernden Hinterbliebenen: H. Sack I. Wwe. und Kinder 515» Gut erhaltene 07299 Der Vorstand. Kanfl^rsnchr Für die Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste unseres lieben Sohnes und Bruders 3„ dB ungi“1. , zu beschäftigen haben. Aul unaufgeklärte Weise verbrannte im P e r s o n e n z u g B e r- i n-B t o m berg einPackwagen mit sämtlichen Gepäckstücken. I n Oberhausen wurde der Rechtsanwalt und Notar Bauer verhaktet, weil er Stempelmarken doppelt verwertet hatte. Tie U n t e r s ch l a g u n g e n belaufen sich aus mehrere tausend Mark. In Bielefeld erkrankten nach dem Genüsse von Weintrauben zwei Söhne eines Fabrikarbeiters. Ter jüngere Knabe ist gestorben. Der Zustand deS älteren Knaben ist hoff- in Osienheim, Kr. Friedberg, ev. verh. vorbestr. zuletzt Gießen wohnhaft 2. Albrecht Hahn, geb. 10. Mai 1878 in Gießen, verh. unbestr. zuletzt in Gießen wohnhaft 3. Gustav Äleiu, geb. 18. Noo. 1875 in Alsfeld, unbestr. zuletzt in Gießen wohnhaft 4. Heinrich Wagner, geb. 9. Juli 1883 in Gießen, led. unbestr. zuletzt in Gießen wohnhaft werden beschuldigt, als beurlaubte Reservisten bezw. handel. ** Konkurse in Hessen, lieber das Vermögen des Fabrikanten Friedrich Brand in Mainz-Mombach, Inhaber der Firma F. Brand daselbst, wurde am 19. Aug. txis Konkursverfahren eröffnet. Ziechtsanwalt Meintzinger in Mainz wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum r. Öfen, Hcrdc.Tnrcn, Fenster Treppcn,3iege!,Brennholz zu öcrfauiciL Auch kann aller Lcbm aügeiabrcu werden. Wetzstemstr. 34 «r Richtung auf hnzustellcu. - Dir c Station Vilbel'Nei rgeben werden. e Station Dortrl. ^ulerhalle. Die & nd> von dem je>n t ^em Ähre begonnj Non Grotzkarbei, «t wuj», neunen in ty l9- ö« bestehen hm- Wien und die sehr vw Arbeiterbewegung. BreSlau, 3. Sept. Infolge Verlängerung der Arbeitszeit von 8 auk 10 Stunden legten laut .Schics. Volksztg." auf der zur Donncrmarcks - Hütte gehörigen Neu - Abwehrgrube bei Mikultschütz etwa 3 00 Manu die Arbeit nieder und fuhren n i ch t e i n. . Paris, 3. Sept. In einer Versammlimg der Buchbinder in Arras er k t ä r t e ii sich diese fast einstimmig g e g e n den allgemeinen AuSstand. Konstantinopel, 3. Sept. Der A u s st a n d auf der uach Saloniki führenden O r i e n l b a h >i l i n t e dauert fort. Der Personenverkehr ist eingestellt. Auf der Linie uo» Adrianopel irach Konstantinopel hat ein teilweiser Ausstand begonnen. richt aw erne bere eutc nachmittag gtgr. gesichtet. Er tarn n ind flog über Mtck» dem die Insassen ch wieder. Der M« m Eindruck, weil lcj Lei Mittel'S eeit!- :gangcn, von m: :en wurde, hier na p r Richtung nach Ebenen au6 Essen n.'a * Ihr dort roegy(ab. . ritz routbe der M":i gegen den Leib zr- Ülmik zu Eießen. urationsbetrieb c.: Oktober an neu vri- 10 eingekniienen DfintrJ Die Gebote schwanlia MmerillküMki« yimbtmgtn. Am Sonntaa den G. September d. F. nudel bei Gastwirt) Männer - Turnverern. Zu unserem am Sonntag, d. C. Septbr. stattnud enden v'» I FamiließaiisilugPhilösoplißnwald verbunden mit btinderbelumgung, >sv>ele :c. laden wir hierdurch unsere Atiiglieder cm, mit der Bitte um zahlreiche Beteiligung. Der Vorstand. Konrad Schäfer das Abturnen flau. Es ladet freundlichst ein kaffenrechnung für 1907 schließt ab mit 503 297,01 Mk. Einnahme und einer Ausgabe von 474 662,13 Mk.; Bestand 28 634,88 Mk. In den Summen sind auch die laufenden Ausgaben für die Kreisbahn enthalten. Der Voranschlag für 1908 ist auf 313 957 Mk. festgesetzt. Die^Beiträge an die hessische Brandkasie betrugen in 1907 in Stadt und Land 122 514 Mk.; für Brände wurden bezahlt 37 259 Mk. Aui die Standesämter kamen 1614 Geburten, 365 Eheschließungen und 966 Sterbefälle zur Anmeldung. Mit einbegriffen sind gier die Kliniken und sonstigen Anstalten. Im letzten Winter bestanden im Kreise 25 Fortbildungsschulen; abgesehen von der Stadt Marburg sind 65 Volksbibliotheken vorhanden. Das kommunalubgabenpflichtige Steuersoll für den Kreis betrug 443 509 Mk, davon wurden 14 Proz. — 62 091 Mk. an KretSsteuern und 7,8 Proz. — 34 594 Mk. Bezirkssteuern erhoben. Die höchsten Gemeindesteuern betrugen in einer Landgemeinde 300 Proz. und die geringsten in vier Landgemeinden 75 Proz.; in der Stadt Marburg wurden 122 Proz. rind in Wetter 100 Proz. rrhoben. X Frankenb ach, 3. Sept. Mit der Vollendung der neuen Schule, die mit Beginn des Wintersemesters in Benutzung genommen werden kann, ist auch die hier neuerrichtete z w e ite Le h r erste l l e zur Bewerbung ausgeschrieben worden. In Anbetracht der Schülerzahl von mehr als 100 Kindern sollte schon vor Jahren Hierselbst ein zweiter Lehrer ein- tceten. Allein die Schulbehörde war nicht damit einverstanden, daß die GemeinderatSstube als Unterrichtsraum benutzt würde, weshalb man sich auch hier zum Schulhans- Reubau entschloß. Für die Folge wird nur noch im benachbarten Crumbach eiue einklassige Volksschule bestehen, alle übrigen Schulen deS Schulaufsichtsbezirks Rodheim a. d. B. haben zwei und mehr Klaffen. □ Greifenstein, 3. Sept. Ueber den Fortgang der weiteren Ausgrabungen in unserer Burgruine ist allerhand IntereffanteS zu berichten. ES wird noch immer an der Beseitigung der ungeheuren Schuttmaffen gearbeitet, die zwischen den Ueberresten der Feste lagern. Unter der Leitung beS Fürstl. BurgbaumeistecS Seiler-BraunfelS ist eS gelungen, einen bisher vollständig verschütteten Treppengang, der vom Viehhofe nach dem inneren Schloßhofe führt, sowie auch die Ättinze, ein starkes Bollwerk an der südwestlichen Ecke der Burg wieder in benutzungsfähigen Zustand zu versetzen. Auch hat man außer vielen Werkstücken in der älteren Ringmauer den vergeblich gesuchten Eingang zu dem dem 14. Jahrhundert entstammenden Teile der Burganlage entdeckt. Rach der Nordseite haben ehmals 3 Torbauten gestanden, wovon daS mittlere Tor untrügliche Zeichen einer Fallbrücke aufroeift. Gerichtrsaal. Bautzen, 3. Sept. Das Landgericht verurtellte den Lehrer Thieme wegen S i t t l t ch k e i t s - V e r b r e ch e n s, die er seit 9 Jahren an Schulkindern begangen hatte, zu drei Jahren Zuchthaus. Thieme ist 56 Jahre alt und Vater von 16 Kindern. DcrtnifdtM. * Komtesse und Bauernbursche. Tie ungarische Kbmtessc Therese Henriette Pongräez verliebte sich in einen hübschen Bauern burschen Johann Ondrasck und da die Sanktion ixr gräflichen Eltern zu diesem Liebesbunde nicht zu erwarten stand, ging die Tochter zu ihrem Auserwälten in dessen Hütte. Der gräfliche Vater wandte sich an den Waiseustuhl des Trencsener Imitats, damit dieser d,e Ueberfichrung des verliebten F-räuleins in das Budapester Evziehungsinstitut „zum guten Wirten" verfüge Der Waisenstuhl und in zweiter Instanz der Verwaltungs- ansschub des rwmitats gaben diesem Verlangen Folge. Inzwischen übernahm der Abg. Lenghel die Vertretung der Jntereisen ,der Komtesse, und dieser rekurrierte gegen den BesckMd des Wai,en- stuhles an das Ministerium des Innern. Der Minister ordnete nun die neuerliche Einvernehmung des gräsiichen Paares an, um von ihm die elterliche Einwilligung zur W der -tochtcr zu erlangen. Zur Einvernehmung konnte jedoch nur mehr die Mutter der Komtesse ersännen, da in der Zwifchenzett Graf Pongräcz gestorben war. Die Aiutter ließ sich erweichen und gab ihre Wehrleute der Landwehr ohne Erlaubnis der zuständigen Militärbehörde auSgewandert zu sein, Uebertretung gegen § 360 No. 3 des Strafgesetzbuchs — in Verbindung mit §§ 4, 11 des Reichsgesetzes vom 11. Januar 1888. — Dieselben werden auf Dienstag, den 3. November 1908, vorm. sy$ Uhr vor das Grobherzogliche Schöffengericht in Gießen, Zimmer No. 6 zur Hauptverhandlung geladen. Bei unentschuldigtem Ausbleiben werden dieselben auf Grund der nach § 472 der Straf Prozeßordnung von dem Gr. Bezirkskommando Gießen ausgestellten Erklärungen ver-- urteilt werden. Gießen, den 20. August 1908. Der Großherzogliche Amtsanwalt. d”/, Brückel. mrngslos. Lius dem Zuchthaus in Ludwigsburg sind drei Insassen entwichen. Einer von ihnen ist der 28jährige Metzger Rheien, der wegen Beteiligung an einem Diorb zu lebenslänglichem Zuchtl)aus verurteilt worden war. In Ha iden bürg (Niederbayern) kant es bet einem Seidjen* chmauß zu einer großen Schlägerei. Tie gan^e Trauergesellschaft ging mit den Masern gegeneinander los, ein Bäck ernte ist er wurde totgeschlagen, viele Leidtragende mehr oder minder chwer verletzt. Am 31. August wurde der ber heiratete Wärter Auckster von Baach (Schwaben-, der 28 Jahre in der Irrenanstalt Zwiefalten in Stellung war, von dem 26jäl)rigen Geisteskranken Wagner während der Arbeit mit einem Spaten erschlagen. Einem zwetten Mörder gelang es noch, sich zu flüchten. Der Mörder entfloh und mit ihm ein anderer Geisteskranker in die umliegenden Wälder, konnte aber dem Stuttg. Tagebl. zufolge wieder eingefangen werden. Ter Wärter hinterläßt eine Familie mit drei unmündigen Kindern. _ , . Bei dem Zirtusbesitzer Kludskn in Mödling bet Wien wurde einem siebenjährigen Mädclvn, das einem Löwen ein Stück Brot gereicht hatte, die rechte &anb abgebissen. Ju Alexandrowa (an der westpreuß. poln. Grenze) schoß ein russischer Grenzensoldat aus Wut darüber, daß er wegen Trunkenheit ans einem Lokal gewiesen worden war, in eine auf der Dors- slraße versamuielle Menschenmenge. Durch den ersten Schuß lötete er einen dreizehnjährigen Knaben und verwundete einen älteren Mann jo schwer, daß dieser bald daraus starb. Durch einen zweiten Schuß wurde einem Manne der linke Unterarm durchbohrt ein anderer am linken Fuße verletzt. Nach Lissaboner Privatdepcschen ist die M i l i t ä r j ch u l e niedergebrannt. Tie Zahl der verwundeten nnier ihren Bewohnern (900 OsfizierLeleveu und Offizieren) die sich nur mit großer Mühe retten tonnten, ist sehr groß. DaS umpfangreiche Gebäude ist völlig zerstört. Zum Glück konnte die Explosion eines dem Gebäude benaebtbarten Pulvermagazins verhindert werden Nach telegraphischen Meldungen aus San Francisco strandete ein unbekanntes Schiff auf dem Arena-Rifs ungefähr 100 Meilen nördlich von San Francisco und wurde von der Brandung in Stücke geschlagen. Es handelt sich entweder nm den Dampfer Field oder um den Passagierdampfer Kilburn der Nord- Pacific-Company, der in dichtem Nebel außer Kurs geriet. In der schweren See haben sämtliche Passagiere smoie die gesamte Besatzung ihren Tod gefunden. Der Dampfer Menning ist mit der Bergung der Leichen beschäftigt. In den letzten beiden Nächten wurden in dem Newyor ker Stadtviertel Yorkville 17 große Mietskasernen in Brand gesteckt. Die Brandstifter sind bis jetzt nicht ergriffen. Man vermutet, daß es sich um einen geistesgestörten Verbrecher handelt der aus krankhafter Freude am Feueranlegen handelte. ww« Stuttg. d u» Sjulleita, d-utch Seit«, i s-ch bei,,!,,. Mit hm, h,-. ßn.cauf f gelt. Kleider, Stiefel, Wäsche, Uniformen, alte Federbetten:c. au höchsten Preisen. Offert. uut. F. B. D. 7567 a. d. Erved. d. Bl. Eine noch gut erhaltene Laden- ttir, sowie ein Schaufenster zu kaufen gesucht. Offenen unter Nr. 07258 an die Erp. des Gießener Anzeiger erb. ; seither wurden E'. < iobe ab wird der Wü-: iahnhofsgebäude nehmt» • EinwMfgung zum Bunde. Und so fänb Wenn in Mbavest bie Trauung des 26 jährigen Cnbrafif mit der Komtesse Pongräcz von Szenwtiklos und Ovär statt. Damit war aber nur bet Gefühtsteil bet Angelegenheit abgetan. Es blieb noch bet ber- mögensrechtliche zu ordnen. Denn der Bniber der Komtesse, Gras Johann Pongräcz, läßt sich nicht bacitfinben, sich in das Erbe nach seinem Vater, die Besitzungen von Vagrevfalu, mit seiner Schwester zu teilen und stützt sich auf einen mit seinem Vater geschlossenen Schenkungsvertrrrg. Lwmtesse Henriette, nunmehr Frau Johann Lndrasik, hat sich entschlossen, gegen ihren Bruder den E-rbschLiftspwzeß anzustrengen. Bohrend dessen wirb bas neue Ehepaar in bet strohgedeckten Lütte des Mannes $u Vägujfalu Hausen unb den Verlaus und das Ergebnis d s Prozesses abwarten. Kleine Tagcschronik. Der ungetreue $)üf^dxrciber Ctt aus Friedrichshafen, der aus der Stadtkaffe 9500 Mk. uttterschlagcn hat, ist, wie bas Stuttg. Neue Tagbl. meibet, in Köln verhaftet morden. Die Stadt 23-ct l i n bennlltgtc 30 000 Mk. für die 3eppe lins pende, 10000 Mk. fttr Donaueschingen und 10 000 Mark für das Kaiser- und Kaiserin Fricbrich-Kinber-Krankenhaus. Ein Vermächtnis von 260000 Mark ist, wie früher berichtet wurde, durch einen Sxrrn v. Wajferschleben, der Stadt Görlitz zugunsten der dortigen städttichen Münzsammlung zugefaUen. Die landesherrliche Genehmigung zur Llnnahme dieser Erbschaft ist dieses Jahr erteilt, doch daran die Bedingung ge- rnüpft, daß zuvor den 2lnverwandten des Erblassers eine Abfindung von insgesamt 40000 Mk. zu zahlen ist. Es handelt srch um die wer Länder des verstorbenen Bruders des Erblassers, Oberstleutnant a. D. Franz v. Wasserschleben, die sich nach den vom Magistrat Görlitz eingesogenen Erkundigungen zum Teil in wenig guten wrrtschaftttchen Verhältnissen befinden. Es wurde für jede dieser vier Personen eine Absindungssunune von 10 000 Mk. für angemefien erachtet. Das Stadtverordnetenkollegium in Görlitz wird sich demnächst mit dieser Angelegenheit > I* (.ii» ° l«tn" J it «JÄSW Tl/Sg. S&K 311 'nen ift ’n QQeck. Tagen erfolgen. Twd de-MW-S- agd bringen, W®. m Preise, da von k .Händler geiaM v- > mr ein Mges » dae Das sind Nit, Me Kunst wird fAS i^iacn Vereinen und inntQ5'XItaufä ö isi*sy di-Anl-g- «9 * Lam,Lien-Nachrichten. Verlobte: Fräulein Elise Kehr in Hainbach mit Herrn Wilhelm Keller in Rülienrod. — Fräulein Martha Mayer m Butzbach mit Herrn Wolf Hirsch in Offenbach. — Fräulein Marie Ermel in Elldorf mit Herrn Karl Hübner in Melkendorf. Gestorbene: Herr Joh. EnderS in Münzenberg. — Frau Gertrude Kaltcnschnee, geb. Kling, in Büdingen. — Frau Katharina Pons, geb. Hofmann, in Langen. — Frau Lina Waldeck, geb. Ramspeck, in Königsberg i. Pr. Spielplan der Grohh. Kurtheaters vad Nauheim. 6. Sept.: .Der Raub der Sabinerinneii." 7. Sept.: „Vater und Sohn." 9. Sept.: „Alt-Heidelberg." 11. Sept.: .Goldfische" von Schöiithan u. Kadelburg. 12. Sept.: „Johannisfeuer" von Sudermann. Gicßeitcr Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hesien am Samstag den 5. September : Wechsellide Bewölkimg. Wiederholt schwache Regenfälle. Etwas kühler. Westliche Winde., Orignral-DrahtHnel-ungen. London, 4. Sept. Daily News meldet aus Lissabon Die portugiesische Negierung habe kürzlich Deutschland die Insel Dedegueiro zum stampf angeboten in dem Glauben, Deutschland wolle dort eine l>whleiistation errichten. Dre' Mitglieder des Oberhauses sprachen sich energisch gegen diesen. Verkauf aus und zivap in Anbetracht dcs Gebrauches, den Deutsch- laiid von der Insel machen wütt>e und der für Portugal mit Gefahren verbunden sein könnte. Graf Soma machte die Sie*, gierung hierauf aufmerksam und wies auf das Vorbild von Madeira hin. Paris, 4. Sept. Der Motin veröffentlicht folgende Information : Die französisch-spanische Note wird morgen ober übermorgen an die Machte abgesandt iverben. Die sJiote schlägt vor, von Niuley vafid zu verlanaen, daß er die Akte von Algeciras sowie die Vcrttäge z:visck>en Marotto und den Mächten^ anerkenne. Ebenso solle er seinem Bruder Abdul Asisl standesgemäßen Unterhalt gewähren. Außer der gemeinsamen 'Note wird Frankreich wohl nodj feine spezrellen Bc-> bingungen im Einblick auf seine Aktion in Marokko formulieren, jeboch soll diese französische Forderung gleichfalls den MächtenI mitgeteilt werden. Paris, 4. Sept. Dem Matin zufolge wird die fronzös.i Regierung em Gelbbuch über Marokko herausgeben, dos' bei Zusammentritt der Kammer zur Verteilung gelangen soll. Paris, 4. Sept. Petit Pärchen berickstet aus Cron: 0c- neralLiautev reift morgen uach Eolombv Bechar ab. Gerüchtweise verlautet, gestern hätte abermals bei Bu Denib ein schwe reu Kamps stattgefunden. Bis jetzt ist jedoch noch keine BeMigung des Gerüchts eingetroffen.________________________________________ Henneberg, ak SeidentabrikT, Zürich Direkte Bezugsquelle von Seidenstoffen jeder Art. Zollfrei! — Muster an Jedermann! D3h 25. Devk. bei dem-Amtsgericht Mains«, anzumelbcst. — Neb« das Vermögen des Lausmanns Paul Metzger in Darmstadt wurde am 24 Aug. das .Konkiirsverfahren erörfnet, da er leine Zahlungsuniähigkeit bargetan bat. Kaufmann Karl Dechert ut Darmstadt wurde zum Konkursverwalter ernannt. KvnkurSwr- dcrunaen sind bis zum 15. Sept, bei dem Anttsgericht Darmltadt I anznmeldcn. — liebet das Vermögen des,Privatmannes Msjrxr Valentin Hörr in Main- wurde am 25. Ang. daS Konkursverfahren eröffnet. Rocbtsanwall Schwörer in Mainz nnirbe sunt Konkureverivalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 30.. Sept, bei dem Amtsgericht Mainz anzumclden. — lieber das Vermögen des Küfers unb Wirtes Wilhelm L»o f fei I er .früher in Oppenheim wohnhaft, jetzt unbekannten Wolm- unb Ailfent- Haltsortes, wurde am 31. Aug. bao Kvnkursoerfahrcn erörfnet, da die Ehefrau des 0>emeinschuldners die Eröffnung des Kvnkurses beantragt hat und ihre bedingte Forderung aus eingebrachtem Gut sowie die Zablungsunfähigleit deS Gemeinschuldners nachgeimesen. l)at Rechtspraktikant Becker in Oppenheim wurde zum KvnttirS- Verwalter ernannt. KvnkurSiorderungen find bis zum lb. >scpt. bei dem Am 1^1 er ich t Lppenln'im anzumelden. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik flcbcnbcn Arttkel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung) Nack uns gemachter Mitteilung ist hier eine öffentliche Bade- Anstalt (Städtisches Freibad), die doch nur zum Wohl unb zur Erhaltung bet Gesundheit der Menschen errichtet loorben ist, auf einmal bis Eintreten der besseren Wüterung geschlossen worden, trotzbem bas Licht-, Luft- und Sonnenbad und die bei bat anbereit Badeanstalten noch geöffnet sind. Können die im Freibad Badenbcn die Temperatur von 12 Grad nicht mehr vertragen ober sollen sie jetzt in das Luft», Licht- und Sonnenbad gehen? In den vorhergehenden Jahren war doch das Freibad bis zum 30. September, ia, noch bis zum 10. Oktober, einerlei ivcldjc Witterung inzwischen war, geöffnet und auch noch stark besucht. Der Unterhalt der Badeanstalt ist mit so wenig Kosten verknüpft, daß man auch dieses Jahr keine Ausnahme zu machen brauchtc. Wir denken doch, daß diese Zeilen zur Wiedereröffnung des Städtischen Freibades genügen, und baß das Bad auch in Zufunfl immer in den Bademonaten eröffnet bleibt — nicht nur bei schönem Wetter. Mehrere Badegape. Kolosseum Giessen leleton tu. sämlliche Schshwaren M zu staunend billigen Preisen verkauft. a*/i Marktplatz 3 Marktplatz 2 0 7 Zimmer gilt! ö B•/, für dauernd gesucht. 5182 Fürth i. B. Giessen hi Anfang ',,8 Uhr. 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Auftreten im Tbeaterfaal der brillanten Violr, iPirteN^ mit guten Schulkenninisten für lLrlernuna der Kausmannschan sofort gesucht. .,124 Ferdinand Simnicr, ______Gein. Wareiigefchast, Lich. Bum 1. Oktober wird le kl. Haushaltung <3 Prionen) c,n tüchtiges und ioltde» Mädchen welches schon in besseren Häusern gedient bat, gegen hoben tfobn gesucht. 5108 Näbereei Selteroweg 20, II. Vaurmäbdjcn oder ^ran gesucht. Geld-Gewinne. hXX.25000k. I Prämie (5 0*8 ON. I GewinnIOOOO. selbe spielt heute: „Bereenu" von Kodard. 9m vorderen Restaurant vor, mäbrrnb und nach der Sorftdüaa-' Fl milien-KONZERT-Abend des Damen-Kanstler-Ellte-Orchesters „Neugebauer*4 Morgen LamStag, den 5. September und folgende Tage: tfrfljlnffi hrnnfl der oon Dr. Ar. Ferdinand oerfabten englisch, eenfations Tetekriv Bnrlestke W „Das getupfte Band“ Sonntag, den 6. September: 2 Voretellanges, 4 und 8 Uhr. ^u-Tufr?" 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