Gedicht „Der Venuswagen", 1781, daS vom Dichter selbst unter-, drückt wurde, gingen um 245 Mk. weg; die Erstausgabe bet „Verschwörung des Fresko" sand um 230 Mk. einen Käufer, die zweite Auflage der „Räuber" von 1782 um 210 Mk., ein Exemplar der „Horen", der von Schiller herausgegebenen Monatsschrift, um denselben Preis. Die Erstausgabe der Novelle von M ö r i k e „Maler Nolien" kam um 190 Mr. an den Mann. Hieran des Neuen Gießener Städttheaters. Sonntag den 1. März, nachmittags 31/, Uhr, bei Volks- vreisen: Kindervorstellung, unter Mitwirkung der Kapelle des hies. Ju^attterie-Regiinents: „Die verzauberten Frösche" oder arie, das P1 a p v e r nr ä u l ch e n'1. Kindenuärcheu in sechs Bildern mit Musik imb Tanz von Herman n S t e l n g o e t t e r. Ende gegen 5'/, Uhr. Abends 7*i2 llhr, bei kleinen Preisen: „Der Verschivender."' Ende gegen Ist'/, Uhr. Dienstag, abends 8 Uhr: 17. Tienstag-Abonnement-Vorstellnng: „Der Bibliothekar." Schwank in 4 Akten von G. v. Ai o s e r. Ende gegen 10'/- Uhr. Mittwoch, abends 7 Uhr: 13. Mittmoch-Abonnements-Vorslellung: „Tie Ehre" von Hermann Sudermann. Ende gegen 9'/, Uhr.' Freitag, abends 8 Uhr: 18. Freitag - Abonnemeilts-Vorstellung : „Ein idealer Gatte." Ende gegen 10'/j Uhr. Sonntag dem 8. März, iiachmittags 3'/, Uhr, bei kleinen Preisen: „Zwei Wappen."' Ende 6 Uhr. Abends 7'/, Uhr, bei gewöhnlichen Preisen: „Fräulein Iosette — meine Fran." Ende 10 Uhr. Dienstag den 10. März, abends 8 Uhr : Gastspiel von Gertrude E y s o l d t vom Deutschen Theater in Berlin: „Die Wildente." Schauspiel in 4 Akten von Ibsen. Viertes Blatt. SamStag- 39, Februar 2908 158. Jahrgang Nr. 51 xrschtinl t2gN- «ti AuSnahm» befl Sonntags. Hermann Plank & Stoffe für Marktpl»tz - ALeiues LernlleLon. empfiehlt läßlich |nij toig Töll, Sm Marktitra^c 32. rentiireu in (W Grünberg: Jcüus Ciri; Isidor Schulhoi RokattsnSdruck txnß Verlag ber NrÜ-Nchm UniperfUätl • Buch- ant etetnbnidetd. 5L «Dieben. dir n@iegenet LamiNendlätter- werden dem Anzeiger" viermal wSchentltch beigelegt, daS ^LretsdlaN fßi Öen Kreis Stehen" zweimal !vöchenUu-. Der ^hessische Landwirt" erscheint monatlich etnmaL Redaktion. DxVedtttrm tmb Druckerei r Schul- ftratz« 7. 6rpebttton anh ßedag . 5L Redaktion: 112. Lel^-Adru An-eigerGtetzen, P empßel'll (#rs W* Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhefftn iden ° bei r ^^isel, 26. Febr., wird uns geschrieben: Fedor unk e PQt.^fc märkischen Bauern st ücke „Ohne Ge- yjbit uZt z'^a5 eigene Blut" geschrieben, ferner hat er Lust- i -un^ modern gehaltene Drama „Die eiserne । fitj ,-r)aÜ.en- ^lber ebensowenig wie diese Werke wird auch , ^heaterschöpsung dauernde Spuren auf der beut» i]^r-Xc ^uuerlassen, bad auf ber Kasseler tzofbühne zur Ur- Phantasiespiel „Das Lied vom Meth". - -K 'ots ker Novität war kein ungünstiger, der Dichter ÜÜ'tgn, ?llcn Aktschlüssen immer wieder dankend vor der ; :t i irr^? cn^ Phantasiespiel ist jedo chein krauses durcheinander von allerhand ernst-dramatischen, n . n' 'chwankartigen, parodistischen und symbolistischen cti'en. °u noch melodische hinzukommcn. Zobelritz schildert, !?e>chuh!lausendes SchriststeUerehepaar in einer Blockhütte lät). gehLminisvollen Alten mit Meth bewirtet Max. ^Eth, der von dem Schriftsteller sogleich als echter ÜÄWirf> annt wird, schmeckt dem kurz vorher no chanti- *8i«ät ur?h 1 otrefflich das; es ihm reichlich „ ÖQ” ^.Sckzriftsteller schließlich in einen Begeiste» er seiner Frau ein historisches Schau- bn?, w^niichrömischer Zeit zu diktieren beginnt. Damit f(x^o.rfplel, und in den folgenden Akten wird das im »vorgHührt. Der Zuschauer wird Zeuge eines j Mcirklplatz 15/ ti'j ">es, Marktv,. i;M "felv, fW Animc, - L-QgpPlcr in Kreppcl j 'asseekuchn! teil ii. M Amerika wYorkgBallir 'ww«;. •> ■ werden wir ihnen zustimmen, wenn einige Mängel beseitigt sind. Ter Redner fordert neunstündige Arbeitszeit für die technischen Angestellten, Regelung der Arbeitsverhältnisse der Steiger und anderer Bergbeamten, bauswirtschaftlichen Unterricht für junge Arbeiterinnen, obligatorische Einführung von Arbeiteraussck-issen, gleichen Schutz für die Werkstätten und die Fabrikbetriebe, Deftei- ung der Lohnbücher von lässigen Vorschriften, 6.W o ch e n s ch u tz für Wöchnerinnen, Verlängerung der Arbeitspause für verheiratete Frauen, Einbeziehung von Straßenbahnen in landwtrt. schastlichcn Betrieben in den Versicherungsschutz, weitere Regelung Der Sonntagsarbeit. Die Arbeitszeit in der Zigarrenbausindustrie müsse gesetzlich festgelegt werden. Vollmachten für den Werkstäl, tenbetrieb seien erforderlich. , k Abg. Sielermmm ffonf.): Auch wir wünschen die Fortführung der sozialpolitischen Gesetzgebung, aber in ruhigen Bahnen. Die Arbeiterinnen sollen mehr ihrer Häuslichkeit zngesührt werden; in meiner Heimat hat man Wanderhau shalt ungSschulen eingerichtet. . Die Herabsetzung der Arbeitszeit für w e i b I i ch e A r b e i t e r wird allerdings einen LohnauSfall bringen (Widerspruch); aber das muß ertragen werden im Hinblick auf die Vorteile.^ SDer Redner bespricht auf Grund eingehender Kenntnis der einschlägigen Verhältnisse aus seiner Heimat im Mindener Bezirke die Verhältnisse der Tabak-Heimarbeit. Die Einschränkung der Heimarbeit müsse auf jeden Fall verhindert werden. (Beifall rechts.) Abg. Frhr. v. Hcyl (nL): Meine Fraktion begrüßt die Vorlage mit besonderer Genug« tnung; insbesondere die Schutzbestimmungen für die Heimarbeit und den Maximalarbeitstag für Arbeiterinnen. Denn wir haben in unseren Anträgen Bassermann-Prinz Schönaich- Heyl schon oft diese Regelung gefordert. Der Staatssekretär verdient unsere vol l'st e Anerkennung, daß er, nachdem wir 14 Jahre mit der Vorarbeit zugebracht haben, unmittelbar nach seinem Eintritt in'das Amt so rasche Arbeit gemacht hat und eine Novelle vorlegt, die mit so großer Umsicht, aber auch Vorsicht ausgearbeitet ist, die die Materie besonders auf dem Gebiete der Heimarbeit erfordert. Die deutsche Industrie blickt dankbar auf die 5£atigfeit der verbündeten Negierungen, die den Nrbeiterschutz so sorgsam durchgeführt haben. Die Industrie erkennt an, daß die Durchführung der Sozialpolitik auch für die wirtschaftlichen Verhältnisse eine Kräftigung herbeigeführt hat. Ist auch diele Novelle, insbesondere die Regelung der Heimarbeit, in Verbindung mit dem Kinderschutzgesetz, erst durchgeführt, dann stehen lvir sozialpolitisch an der Spitze aller Kultur st aatea (Lebhafte Zustimmung), und namentlich, wenn wir dazu noch die Versicherungsgesctze in betracht ziehen. (Lebhafter Beifall.) Der Redner streift kurz eine Reihe von Bestimmungen der Novelle, begrüßt als Mitglied der arbeitsstatistischen Kommission die Ausgestaltung der Lohnbücher und ändert seine Genugtuung über die Ausdehnung des ortsstatutarischen Fort- bildungsztvanges auf die weiblichen Arbeiter. Er wünscht wie in der' Schweiz die Ausdehnung ber ununter« brochenen Mindestruhezeit bei den Jugendlichen bis zum 18. Jahre. Der Annahme des Vorredners, daß ber Maximalarbeitstag einen Verlust an Lohn bedeute, widerspricht er entschieden. Im Gegenteil, nach meinen Erfahrungen und nach den Mitteilungen der Handelskammer sind die Industriellen jeweils bereit gewesen, die bisherigen Löhne aufrecht zu erhalten, und die Akkordarbeit wird erfahrungsgemäß leistungsfähiger. (Lebhafte Zustimmung links.) Schwierigkeiten gibt es zunächst nur für die Tagelöhner. Eine Verkürzung der Arbeitszeit ist durchaus erforderlich. (Lebhafte Zustimmung links.) Wer diese Anschauung nicht hat, der mutz durch dieGesetzgebnng dazu gezlvungen werden. (Lebhafter Beifall links.) In diesem Zusammenhang kommt Frhr. v. Hehl auf die Verkehrs- Verhältnisse in Hessen und hat große Anerkennung für daS Entgegenkommen der Cisenbahnvertvaltung, die auf den leisesten Wunsch der Industrie die Arbeiterzüge so gelegt hat, baß die Arbeiter von der Verkürzung ber Arbeitszeit auch einen wirklichen Vorteil für ihr Familienleben haben. Das war früher bei ben Privatbahnen durchaus nicht der Fall. Deshalb ist es außerordentlich bedauerlich, daß man in Süddeutschlaud den großen Vorteil ber Cisenbahngemeinscvaft nach der sozialpolitischen Seite nicht zu schätzen weiß. (Zustimmung und Widerspruch.) Ich möchte das besonders meinen Kollegen in Baben, Württemberg u n b Bayern sagen. (Beifall und Wider'prnch.) Wir vermissen in der Novelle ein Verbot der Mitnahme von Arbeit nach Hause, ferner einen größeren Schutz für Wöchnerinnen nnd die gesetzliche Einführung ber Versicherungsgesetzgebung auch in bie Heimarbeit. Wir müssen auch überlegen, in welcher Weise bie Fabrikinspektion spezialisiert werden kann. Der Redner schließt: Von einer U e.b erst ü r z u n g unserer Sozialpolitik kann man gewiß nicht reden. Die Fassung des Gesetzes ist allerdings schlecht; ein achttägiges Studium gehört dazu, sich in seinen Wirrsalen zurechtzunnden. fDiit den Zielen ist er durchaus einverstanden. (Lebhafter Beifall links.) Abg. Molkenbnhr (Soz.): * Ich kann in bas hohe Lob des VorrebnerS nicht einstimmen. Die Novelle genügt nicht ben vescheibensten Ansprüchen. Der Redner trägt nunmehr bie in ber Presse ber Sozialbemokratie und der freien Gewerkschaften erhobene Kritik an bet Novelle eingehend vor. • -t ' Weiterberatung Sonnabend 1 Uhr. / > , / Schluß 7 Uhr 10 Minuten. ouiujuuci. iviLu x-ui^y Doklordissertation aus dem Jahre 1780: „Versuch über wieder das Lob des köstlichen den ZusanunertlMtg der tierischen Natur des Menschen mit feiner wird, es folgt ein Krieaszna geistigen" brachte 4Hd Mk. .Weitere Werke von Schiller, so das Deutscher Reichstag. 111. Sitzung, Freitag, 28. Februar. . Am Tische des Bundesrats: v. Bethmann-Hollweg, Saspar. Präsident Graf Stolberg eröffnet die Sitzung um 1 Uhr j. 8 Minuten. Die Genehmigung zur Vernehmung beS Abg. Schefbeck '(Ztr.) als Zeugen ui einem Privatklageverfahren wird n i ch t er. feilt Dagegen wird dem Anträge des Abg. Held (b. k. P.) ent» sprechen, die Staatsanwaltschaft tn Hannover zu einem Einschreiten t-tgen ihn selbst zu ermächtigen. . * - Der kleine Befähigungsnachweis. (Zweiter Tag.), * , / Abg. Malkewitz (konf.) (rllärt gegenüber der gchtrigen Bemerkung des Abg. Linck, es sei ijn mit keinem Wort eingefallen, die nationalliberale Partei an. Schwärzen. Er erkenne ihre Haudwerterfreundlichkeit an. Und ir« solle er dazu kommen, eine befreundete Partei anzugreifen? Daher feien auch die Schlußfolgerungen, bie die „Nationalzeitung" tu einer Besprechung der gestrigen Sitzung gezogen habe, unberech- :ift. Er bittet ben Abg. Linck, zu erklären, daß von einer An. (ftvärzung der Nationalliberalen seinerseits keine Rede sei. Abg. Cuno (freif. Vp.) !>emängelt die Fassung des Gesetzes, die für einfache Handwerker I! geradezu unverständlich sei. Die ganzen Vestirnnmngen seien viel ,u formalistisch, daß sie eine Hebung des Handwerkerstandes ringen könnten. Namentlich die Ausfi'chrungsbestimmungen \ rieben viel Schwierigkeiten bereiten. Eine Stärkung ber Be- ■ iirebungen auf Einführung des allgemeinen Befähigungsnachweises ti nicht zu befürchten. Die Praxis toürde die Handwerker bald j; topi bringen, von selbst darauf zu verzichten Der Entwurf müsse noch manche Abänderungen erfahren, ehe er annehmbar sei. Abg. Göring (Ztr.) b-strtvortet die Anlegung von Handwerkerregistern und eine neue 'legdung des Hufbeschlagwescns. Er bemängelt die Z u s a m . Einsetzung ber Hanbwerkerkammern. Manchen nippen von Handwerkern sei es jetzt unmöglich gemacht, an den Zahlen teilzunehmen. Er könne dem Abg. Euler nicht bcistimmen, 'j; die Nationalliberalen Handwerkerfreundlich seien. Wenn sie j, ich aufspielen, so tun sie es der Not gehorchend. Not lehrt beten! Heiterkeit.) Mit schönen Worten sei c5 nicht getan, man müsse 'Mich Taten sehen. Die Freisinnigen seien immer Handwerker- .'nh auch Zentrmnsfeindlich gewesen. Sie wollen angeblich nur die .bcrechtigien" Forderungen unterstützen. Als berechtigt erkennen .r aber keine an. (Heiterkeit.) Die Handwerker hätten mit . limbimbereinen nichts zu tun. Die Sozialdemokraten ■ölten sich an der eigenen Nase fassen, ehe sie so etwas behaupten. Handwerk habe immer noch einen goldenen Boden. Freilich -lihews und in Mengen hole man das Gold nicht heraus, sonst Titben viele Sozialdemokraten heute noch Handwerker sein, iWeiterleit.X f?v Abg. Binbewalb (Rfp.)' laicht die Hoffnung aus, daß ber Handtverkerstanb sich politisch ^esr regen werde. Der kleine müsse nur ein Vorbote des großen Icemeinen Befähigungsnachweises sein. Die bombastischen sozial- ' vokratischen Angriffe und Floskeln gegen das Handwerk seien ^erlich. (Lachen der Soz.) Ihr affektiertes Lachen ändert daran »ctztS. i, Abg. Schefbeck (Zentr.)' J *^rf die bayerischen Handwerker gegen den Vorwurf der .Drlingszüchterei. < Die Debatte schließt. 1. ' Abg. Bassermann (nafL)' 1 rrit eine persönliche Bemerkung: Im Jahre 1897 ist der kleine - i'ahigungSnachweis nicht am Widerstand der Nationalliberalen, or-bern an dem ber Negierung gescheitert. Die Mehrzahl ber '^ibtoerfcr wollte damals nichts davon wissen. Die Novelle geht an eine Kommission von 28 Mit - 1 'edern. .rW» Die große Gewerbenovelle. ES folgt sodann bie erste Lesung ber großen Gewerbenovelle ^ Verbindung mit der ersten Lesung des Gesetzentwurfs be= Menb bie Herstellung von Zigarren in der Hausarbeft, sowie •ts internationalen Berner Abkommen über das Verbot ber Nacht- i^'eit der gewerblichen Arbeiterinnen und das Verbot der Ser» iwibung von weißem (gelbem) Phosphor. Die Gewerbenovelle enthalt ein Konglomerat von Nenbe- ^""isgen: über die Ausstellung von Zeugnissen für iHni an ^r^e^er (dom Tage ber Kündigung an statt bisher ^gange): zweckmäßigere Gestaltung ber Bestimmungen ^tr Die Lohnbücher und Arbeitszettel — bie bisher nur für bie Ä ^nb Klerderkonfektion erngeführt sind — (Umgestaltung P "-ohnbuches zu einem Abrechnungsbuch usw.); ortsstalutarischer ?o ^ungsschulzwang auch für Arbeiterinnen ct.Jahren (also für Arbeiter unter 18 Jahren überhaupt); trn-6 Un£ .l)cr Ermächtigung des Bundesrats zur Bekämpfung -.•ifUÜCri. Je nach der Versicherungsdauer »T Dividendensteigerung bis auf 100% der Prämie und mehr. Auskünfte erteilt C. F. Henzerling, Neustadt 46. werden Sie sich fühlen, wennSie darauf bedaiv: sind, das; Sie trockene, warme Füße haben. Schmieren Sie Ihr Schuhzeug mit Tranolin ein, damit das Schneewasser nicht eindringen kann. hva/, Fabrikant: Carl Gentner, Göppingen. k 0 H 0: heu! 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Tie Gepflogenheit, mährend der, Fastnachtstage von den Häusern aus und nach den Häusern nrit Drangen, sowie auf Straßen, Plätzen und in den Wirtschaften mit sogenannten Luftschlangen und ähnlichen, aus Papier oder anderen leicht feuerfangenden Stoffen hergestellten Gegenständen zu werfen, gibt zu ernsten Bedenken Anlaß. Jnsbesonderr ist das vielfach beliebte Werfen mit Lustschlangen, Knallerbsen und dergleichen des Abends in den Wirtschaften höchst mistständig und geradezu feuergefährlich. Auch in diesem Jahre wenden wir uns an die Einsicht und den stets bewährten Ordnungssinn der Einwohnerschaft mit dem Ersuchen, während der kommenden Fastnachtstage die Verwendung jener Wurfgeschosse zu unterlassen. Wir machen gleich darauf aufmerksam, daß der Gebrauch von mißtönenden Instrumenten, das Musizieren, Singen und Lärmen auf den Straßen zur Abend- und Nachtzeit, ebenso die mißbräuchliche Verwendung von Stöcken und Pritschen, endlich die Belästigung des Publrkums mit Pfauenfedern unstatthaft ist und polizeiliches Einschreiten oder sogar gerichtliche Bestrafung nach sich zieht. Gießen, den 25. Fearuar 1908. B Großherzogliches Polizeiamt Gießen. N e i n h a rt. ______ Tapeten - ERest® in jeder Rollenzahl zu bedeutend herabgesetzten Preisen empftehlt Ulä Robert Hasse, Inii.: Otto Täubert 7 Witi Arbeit JJr. Pacl 'l,i iozial J Wiler« i ■ Zu einer öffentlichen Versammlung zu Holzheim im Rathaussaale Sonntag den 1. März, nachmittags 3 Uhr, werden die Bewohner von Holzheim und Umgebung freundlich eingeladen. Auch Frauen sind willkommen. ID27/, Der Vorstand. Landwirte! Legt Bmn’s Alice-Kochschule. Mit dem 1. März können wieder Schülerinnen aufgctwmnu n werden. Dauer des Kursus 50 Vormittage. v,, Anmeldungen nimmt entgegen Die Oberlehrerin 2llice-Tchulc oder Garrcnstrahe M Pferdemarkt-Los erhält jeder Kunde 26,75 „ 13,90 „ 3,02 fm 3,25 3,24 1,19 1,11 15,58 0P0 132 Fichten- „ c= 0,60 ,, Zusammenkunft vormittags 10 Uhr auf der Straße Butzbach- Hausen am Waldeck. Mit den Eichen - Stämmen wird der Anfang gemacht, o Vorherige Auskunft erteilt Forflwart Becker zu Haufen bei den 26. Februar 1908. C”/2 Grobherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Weisel. Krausgrill. __ * bfti r Clia: i f lm kW 1 Telephon 568 Inh.: H. liess. Noonstraß-:^ Emstaubungen ganzer Wohlmngen als auch von Einzelznnr'ir? Büchern und bergt mittelst Saugluft. . Abholen von Teppichen zur Entftaubung, ut der fmttj1«« elektrischen Sausckuslanlage. Verleihung von -vaudapvararen. la. Beferen zen.__ bc ms WS JA il . h| FliS Bau- nnö Ntzhöh-VekßeißSlllU. Donnerstag, den 5. März l. Js., kommen im Stieder- Weiseler Gemeindewalü zur Versteigerung: 25 Eichen-Stammabschnitte, 50—83 cm start, bis 5 m Ig. — 3d,20 fm Holzverfteigerung. Donnerstag, den 5. März, vormittags von 1OV. Ubr ab werden aus den Distrikten Hainbuch, Pstngstt.opf, Buchwald, Heege, Himberg, Zipsenwald (Acktpebrauchswald) Di,tritt Scherd (Staatswald) der Forstwartei Trers versteigert: Stämme: 1 Eiche 6. Kl. = 0,19 Fm., 1 r^lchte 4. Kl. == O,W Fm Derbstangen: Fichte: 9 Stück 1. Kl. = 0,95 Fm., 10 Stuck 2. Kl. — $46 Fm. Nutrknüvvcl Rm.: 3 Eiche (3 m lang). Scheiter Rm.: 50 Elche (hiervon 2 Rm. 2. Kl.).,Knüppel Rm.: 4 Buche, 37 Elche, 94 Kiefer. Retfig Rm.: 250 Elche, 6 Fichte. Stocke Rm.: 14 (Siwe, 24 Kiefer,? des in den Distrikten Hainbuch, Pfingstkopf, Buchwald, Heege, Himberg und Zipfenwald zu versteigernden Holzes sind rot unterstrichen und wird das zerstreut sitzende ^urr- und Windsallholz nicht vorgezeigt. Zusammenkunft am Elugans ur Distrikt Hainbuch. Ncchere Auskunft erteilt Gr. Forstwart Büttner zu Treis a. Lda. , Treis a. Lda., den 28. Februar 1908. Großh. Ooerförsterei Treis. Schneider. patentierte Rohrrinii in die Ställe, dann liegt das Vieh immer trocken. Jauche verschwindet sofort überall. Verstopfen itumiMW1 Vertreter überall gesucht. Alleiniger Fabrikat: Deutschland Wilhelm Rinn Will., Heuchelheim b. Giess=0-- H. E. Jughard Nachfg. Aug. Wallenfels, Koloua j waren, Marktplatz 15 Emil Karn, Central-Drogerie, Schulstrasse - Anna Eamperth, Kolonialwaren, Frankfurter btra^' Jakob Maternus, „ Klinikstr ässe -- , ; Wilh. Mayer, Grunberger btra&at- Josef Seeler, Ludwigstrasse 0) Joh. Seibel, 2 Ludwigsplatz -- 44 Eschen- „ 340 Fichten- „ 60 Eschen-Reisstangen M Kiel. ,r|(t; Sraf ■ Üifliii i°l>l< Mm' iPri chrnsch >>''t' Mn im ßi * Arnlk »N 'chil ;;jinn habe jflkli habe 1 ch dttVersi ge ui SMail) gratis beim Einkauf von Schuhwaren a“/a im Betrage von Mk. 10.— an. Feste Preise. Umtausch gestattet. lisch l*i 26 Bahnhofstrasse 26 (Schnittholz) il/x ,A 35 Eiwen-Stanunabschnltte, 30-49 „ (Bau- und Schnittholz) 53 Eichen-Stammabschnitte, bls 29 „ (Bau- und Wagner Holz) 11 Kiefern - Stämme, 14—30 cm stark 20 Fichten- „ 13-27 „ „ 10 barchen- „ 10—28 „ „ 8—11.« 25 Eichen-Derbstangen (Langwieden und Deich,ein) Obersörfferei Strupbach. Schutzbezirke Königsberg und Bieber. Brennholz-Bersteigerung. Montag, den 9. März 1908, vormittags 9 Uhr, Werden in der Scklierbach'schen Wirtschaft zu Bieber, aus den Distrikten 8a und b Vierruten, 12 Gr.-Rotenberg, Da RotenbergS- wand, 27 a und b und 28a Schmittenbcrg und 34b Sauruffels- schlag re. versteigert: tSicbeu: 96 r-m Scheit und Knüppel, 174 rm Reiser 3. Kl. kZuÄen: 190 rm Scheit und Knüppel, 330 rm Reiser 2. Kl. und 539 rm Reiser 3. Kl. .. Nadelholz: 14 rm Scheit und Knüppel, 216 rm Reiser 2. Kl. und _________60 rm Reiser 3. Kl. (Stangen in Schichthausen). (Ba/8 Buishacher* Fasel-, Zuchtvieh- n. 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