158» Jahrgang Drittes M. 51 G^chetnt k»-Nch mtt Ausnahme des Sonntags. Gemml-MzeMr für OherheKn ran I Ende 1906 . Krapp, Schri ftsührer. Huff, Obmann. . Mi! ;se 26 'snickl-ge roinn 1Q Passiva Ferner erledigte man den Jnslizetat und beschäftigte sich dann mit Wahlprüfungen. — Auf dem Gebiete der auswärtigen Politik war es in der verflosienen Woche ziemlich still. Neues boten die Vorgänge im Auslände kaum. Einige Ueberraschung hat in manchen moralisch verkommenen Kreisen Italiens höchstens die Verurteilung des Exminislers Stasi zu außer- ordcntlich hohen Strafen hervorgerufen. Dort, im Süden Italiens, wo die Korruption zu Hause ist, versteht man es wohl sehr schiver, daß Veruntreuung amtlicher Gelder so Ireng bestraft werden kann. Vielleicht neh'.nen sich nun auch die russischen Staatsanwälte und Richter ein Beispiel daran, wie man gegen ungetreue Staatsbeamte vorgrhen kann. Die Hoffnung, daß man in Rußland zu einer solchen moralischen Feinfühligkeit schon bald koinmen wird, ist allerdings einstweilen noch sehr gering. Samstag 29. Februar 1908 /A /AsA Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen tluwersitätS - Buch- und Steindruckereu 8 R. Lange, Gießen. ZLrmrLren^achrrchte«« Verlobte: Fräulein Lina Zissel m Wetter mit .perrm Richard Starck in Battenberg. Gestorbene: Fran Catharine Geller Witwe in Ortenberg!' — Herr Georg Dietrich Jungblut in Nainrod. -r- Frau Katharine Minder, geb. Hoimann, m Bad Nariheim. — Fräulein Elisabeth Bmdernagel in Friedberg. — Frau Atargarethe Brooke, geb. Roth/ in Wehlar. — Fran Pagel Witwe, geb. Hempel, in Marburg. Redaktion, Expedition und Triickerei.' Schulstraße 7. Expedition und Verlag; 51. Redaktwn:e^D112. Tel.-Adr.:AnzeigerGteßen. erutta Man lese den Gießener Anzeiger größte und reichhaltigste Tageszeitung Gberhestens mit den Beilagen „Zamilienblätter", „Landwirtschaftliche Zeitsragen" und dem Ureisblatt für den Ureis Lietzen^ Auslage über <3000 Expl. Alle Briefträger, unsere Zweigstellen und die Geschäfts» stelle des Gießener Anzeigers nehmen Bestellungen auf Öen Gießener Anzeiger entgegen. Meteorologische Beovuchtursgen der Station Gieren. nbe 1907 \ '■S'Miö, posmann, itionen - chtungen „ter DH ,.6kfienet Kamiliendlätter" werden dem Unzeigel' viermal wöchentlich beigelegt, das ^tisblatl für öen Kreis Giehen" zweimal »Schenltich D,e ..Landwirtschaftlichen Zeit- fT«Ge>" erscheinen monatlich zweimal. ien , von Pro' .arm-tnät, -ZE W«. Passiva. '•Wal '°erg»lhab^ ttonö§ c,ibi'il)renbe Bedeutung in Öen Ostmarlen erhält und nicl)t Allmählich dem Polentltm weicht (Beifall.) Ich halte das i»r eine Staatsaufgabe so bedeutender 2lrt, daß die Ent- c ignung gerechtfertigt ist. Es sind gebieterische Aufgaben l'is Staates, die unser Vorgehen rechtfertigen." (Beifall.) Ärst Bülow schloß mit folgendem warmen 'Appell an das Hrrenhauö: „Tas Herrenhaus hat sich bisher immer als cod der besten Staatsgesinmmg gezeigt, als Haus, in dem mir immer Unterstützung zu finden hofften, rnenn es sich um ät größtcu Aufgaben des Staates handelte. Eine solche ^"sgabe liegt unserer Ansicht nach vor, und wir vertrauen W, daß das Haus mie früher so auch jetzt uns nicht im 2l>ch lassen wird." >ung, sich über die Konfessionsschule und die Simultansd)ule i.N unterhalten. Alan kam m dieser Sitzung jedoch zu keinem Beschluß und mußte die Fortsetzung der Debatte auf Freitag Mitogen. Der Zweiten Kammer ist übrigens jetzt ein Gesetz- ’trourf zugkgangen, wonad) das Gesetz über die Hundesteuer c Hellen geändert werden soll. Man hat damit endlich ein gehbares Ergebnis der vielen Hundesteuerdebatten erzielt. • $ i>er hessische Staatsvoranschlag liegt nunmehr vor. Ein Lunches Bild unserer Finanzenlage ist darin nicht enthalten. - „uedeutct eine sehr ernste Mahnung zur Sparsamkeit und ^ruckitcllung »nancher wichtiger Aufgaben und Wünsche. c 1 51 a Q c Hal man in der verflossenen Woche .J/ Qn^cmt Berechnungen das Scheckgesetz in dritter Lesung nommen. Es tritt bereits am 1. April d. I. in Kraft. auch nötig hat, wenn er auf seine Zöglinge ef(ri)Hje>ib _unJ belebend einwirren will. Mithin erhebt per hessische Lehrerstaua die Forderung, das vierte Seminar in einer Großstadt zn errichten, auch aus dem Gruirde, um die tüchtigsten und rnnfidy tigltcn Seminarlehrer zu gewinnen. Endlich gestatten mir uns Hoch, auch darauf hinzuweisech daß die Großstadt bis jetzt nur wenig heranioachsende Jung- liuge dem Lehrerberuf zusührte. In einer Zeit, in der dem Prinzip der ausaleich-endcn Gerechtigkeit überall, wo cs niiti geht, Rechnung getragen wird, dürfte bei Errichtung des vierten Scnvinars einer Großstadt der, Vorzug gebühren. Daß dann künftig mehr Zöglinge der großen Städte in das -Lernmar ein. treten werden, bcmeift den Unterzeichneten der Besuch des Seminars fllr Volksschullehrerinncn in Darmstadt. Heber Erwartens groß ist der Andrang zu demselben, und ein recht starker Prozentsatz dieser Seminaristinnen stammt aus Darmstadt uno der ruichslen Uncgcbung. Ohne Frage wird bei der Errichtung eines Lehrer-, seminars in einer Großstadt dieselbe Erscheinung auf rieten. W wird an Seminaristen nicht fehlen, da mancher Vater aus beti Stadt und deren Umgebung seinen Sohn dem Lehrerberuse Zufuhren wird. Dies wird um so mehr der Fall sein, als die ent» stehenden Kvften geringer Jind, als wenn er denselben eine Höhe« LelMnstalt bc)ud)en läßt. Ueberblicken wir nun zum Schlüsse iwch einmal die Gründe, die für die Errichtung eines Seminars in einer Großstadt sprechen, so glauben mir, daß dieselben Ueberzeugungskraft besitzen, und Die unterzeichneten B-orstandsmilglieder des Hessischen Landes-- Lehrcrvereins geben sich deshalb der sichersten Hoffnung hin, Gwßh. Ministerium des Innern werde als Ort des Vierten Seminars für Nllksschullehrer eine Grvßstadt in Vorschlag bringen1. fragen eppiche v"/. WZ- a» >iger’. , Äu-zllg a. d. Liandezamttregiftem -er Stadt SieherU Aufgebote. Febr. 21. Ludwig Möser, Schlosser in Wieseck, mit Katharine Stock dahier. — 22. Richard Hoffmann, Hillsheizer dahier, mit Frieda Schmidt in Tümpling. — Heinrich Panz, Laglöhner, mit Helene Schultheis, beide dahier. — 24. August Fleischhauer, Bäcker in Schwalheim, mit Elise Kaiser dahier. — Wilhelm Köhler, Zugführer, mit Emma Klein, geb. Böckel, beide dahier. — 27. Johannes Georg Max Hauptmann, Garnison-Verwaltungsaspirant dahier) mit Friederike Karoline Alma Wiere in Drewitz. Lheschttehungen. Febr. 22. Mathias Tappen, Sergeant und Brigadeschreiber in Tarmsladt, mit Luise Krasthöicr dahier. — Karl Schlüter, Kaus- mann, mtt Auguste Möhl, beide dahier. — Georg Woti, Kanzlei- gehilte, mit Sophie Fritsch, beide dahier. — 25. Hermann Gitter- Landwirt, mit Marie Johannette Kreuder, beide in Grünberg. Geborene. Febr. 18. Dem Schlosser Wilhelm Flett eine Tochter, Karola Margarete. — Dem Kaulmann Christian Ferdinand Christophersen eine ' Tochter. — 19. Dem Kaufmann Bruno Herrmann eine Tochter, Gertrud Martha Elly. — Dem Kaufmann Eugen Rügge-» berg ein Sohn, Helmut Walter Hans. — 20. Dem Schlosser Adam Schaum eine Tochter, Elisabeth Lina Anna. — Dem Pflasterer Johannes Gchringer eine Tochter, Henriette Auguste. — 21. Dem Artisten Friedrich Jörg ein Sohn, Josef Richard. — 23. Dem Kauunann Edgar Borrmann ein Sohn. — Dem Hil'sweichensteller Friedrich Hosmann eine Tochter, Frieda Anna Lina. — Dem Friseur Oskar Schön em Sohn, Wilhelm. — 25. Dem Taglöhner Emil Hertrich eine Tochter, Anna Marie. — Dem Kellner Heinrich Müller" eine Tochter, Edith Martha Elise. — 27. Dem Anstreicher Heinrich Wilhelm Büttner ein Sohn, Wilhelm. Eestorbene. Febr. 21. Johannes Balser, Schriftsetzer, 22 Jahre alt, Wall- torstr. 36. — Emma Meyrer, 16 Jahre alt, Kaiser-Allee 7. — 22. "Auguste Katharine Christine Arnold, 1 Jahr alt, Bahnhof-« siratze 31. — Heinrich Benner, Vahnarbeuer, 58 Jahre alt,Dainiii- stratze 19. — 23. Ludwig Müller, Platzmeister, 66 Jahre alt, 21 n den Bahnhöfen 70. — 24. Erna Auguste Wilhelmine Löhr, 1 Jahr alt, Stephanstr. 43. — Käthe Karola Hüttenberger, 1 Jahr alt, Kroldorier Straße 13. — 25. Paula Schomber, 1 Jahr alt, Kaplans- gaffe 14. — Adam Heinzerling, Privatier, 80 Jahre alt, Schiffen- berger Weg 65. — Peter Otto Uhlenhaut, 4 Alte, alt, Schillcr- straße 23. — 26. Amtsgerichtsrat Adolt Stammler, Großh. ^Amtsrichter i. P., 74 Jahre alt, Schloßgasse 16. — Marie Kennel, geb. Güngerich, 73 Jahre alt, Am Riegelpiad 30. — 27. Sophie Lina Stieber, 2 Jahre alt, Liiidengasfe 2. |)0lUüfd?c WodjcuScbaw. Gießen, den 29. Febr. 1908. Die Enteignungsvorlage ist vom preußischen l^rrenhattse angenommen worden und es ist der Preußinen Regierung damit eine außerordentlich scharfe Waffe 1 in Kampfe gegen die Polen in die Hand gegeben worden. > allen Stadien der Verhandlungen über diese Vorlage i ib gewichtige Bedenken gegen sie geäußert worden, nicht i ir von Angehörigen der linksstehenden Parteien, sondern -zar von stockkonservativen Mitgliedern des Preußischen /, ,"mdtags. Leicht wird cs wohl keinem liberal Denkenden ^worden fein, für die Enteignungsvorlage zu stimmen, 5’ >inn sympathisch ist sie keineswegs. Aber, wenn sie im -stteresse des Staatswohles notwendig ist, dann kann |i fein Zweifel darüber bestehen, daß man sich für sie wird i entschließen müssen, wenn auch vielleicht sck)weren Herzens. - IÄ waren sehr ernste Morte, die Fürst Bülow am letzten !' rige der Beratungen des Herrenhauses den Argumenten j oct Gegner der Enteignung entgegenhielt. „Das deutsche j Zoll" so führte er aus, hat sick) immer ausgezeichnet durck) I; ein besonders ausgesprochenes Nechtsgefühl. ] ^as ist eine fd)öne Eigenschaft des deutschen Volkes, eine feiner besten Eigenschaften, die wir alle hochachten. Aber, Mine Herren, die Kehrseite dieses lebendigen und warmen < Mchtsgefühls, das unser Volk auszeichnet, ist eine ge- i oiffe politisch oft gefährliche Neigung, sich in :incn abstrakten Formalismus zu verirren, ? ijt die uns Deutschen seit jeher eigene Neigung, öffentliche fragen, große politische Fragen zu beurteilen, lediglich ; oem Standpilnkte des Privatrechts. Mit diesem Stand- ' iiinfte kommt man in großen politischen Existenzfragen p richt durch. (Sehr richtig!) Die erste, die oberste unb vornehmste Pflicht eines Staates ist, sich ! srlbst zu behaupten. So mad)cn es alle anderen Völker, und wenn wir es nid)t ebenso iiad)cn, so kommen wir eben unter die Rüder. Äraf Haeseler hat zugegeben, daß das Privateigentum lein ansolutes Privateigentum ist, sondern daß es da aus-- hört, roo die Staatsnotwendigkeit es erfordert. Er be= st teilet aber, daß eine Notwendigkeit vorliegt, so weit- ii^enbe Maßnahmen 311 treffen. Ja, was versteht man beim unter Staatsnotwendigkeit oder Notwehr. Wollen ivir es bis zum äußersten kommen laffen? Wollen wir «arten, bis die Polen mit bewaffneter Macht fid) er- iftben? Vorbeugen ist der erste Gesichtspunkt einer staats- rthallenden Politik, und wenn wir vorbeugen, dann muffen wir dahin streben, daß der deutsche Besitz die ihm wohin gehört da; vierte Lehrerseminar? Vvm Vorstand des Hessischen Lanbeslchrer--- v er eins ist folgendes Gesuch an das Gwßh. Ministerium des Innern gerichtet worden, in dem die Anschauungen des weitaus größten Teils der hessischen Lehrerschaft über die Zweckmäßigkeit dcr Errichtung des Lehrerseminars in einer der größere Städte aussuhrlick) bargelegt werden: In BenSheiM, WormS und Gießen fanden in den Monaten Okriber und November größere Leserversammlungen statt, die Stellung nahmen zu der Frage: Wohin gehört das in Hessen zu errichtende Lehrerseminar? Die _ Beschlüsse, die auf diesen Versani'mluugen nach gründlicher Aussprache über diesen Gegen- 'tand gefasst wurden, lauten übereinstimmend dahingehend, da'/,! Der Vorstand des Landes-Lehrervereins ersucht wird, an ge-1 cigneter Stelle dahin wirken zu wollen, daß das in Anssichl tehetrde vierte Lehrerseminar 'für das Großherzogcum Hessens unter keinen Umsvänden in einein Landstädtchen, sondern in einer unserer größeren Städte errichliet werde. Indem mir d-en Inhalt dieser Beschlüsse Grvßh. Ministerium des Innern zur' Kenntnis dringen, erlauben wir uns das dLachsolgende zur Be- gründung hinzuzufügen. . i Bei Beantwortung der Frage, an welchem Orte ein Seminar ür Boltsschullehrer zu errichten ist, müisen nach Ansicht der hessischen Lehrer andere Gründe ausschlaggebend fein als z. B. bei der Errichtung eines Amtsgerichts, einer Irrenanstalt u. bergt. Ter Materielle Erfolg einer Gemeinde kann hier nicht in Betracht kommen. Ten Ausschlag dürfen nur die Verhältnisse eines Sc.- m-inarortcs geben, die den angehenden Vollsschuliehrer am besten ausvüsten mit dem Wissen und der situichen Festigkeit, welche Schule und Staat als notwendig forLeru. Hierzu ist aber nur einet Großstadt geeignet, was in den folgenden Ausführungen kurz erläutert werden soll. Mit der Gwßh. Staatsregierung wissen sich die Volksschul- lelwer darin einig, daß die bessere Ausvildung dieses Standes und damit eine gediegenere Durchbildung des Volkes die Errichtung einer neuen -Lehrerbildungsanstalt hauptsächlich bedingen. Tas Wsrt: „Wir wollen tüchtig unsere Bolksschullehrer ausbilden, und daß das Bedürfnis nach einer besseren Ausbildung besteht, wird von nienrand mehr anerkannt als von der Schulverwaltung" zeigt daS Bestreben unserer entscheidenden Behördetl. Taß diese hohe intell^tuelle unö sittliche Bildung nicht ausschließlich aus Michern in den eigentlichen Unterrichtsstunden gewonnen werden kann, ist attgenteilte Erfahrung^tarsache. Tie Ergäirzung des Unterrichts durch eine geeignete, mächtig, beeinflussende Umgebung ist für einen Bolksschullehrer ebenso notwendig als ein guter Unterricht selbst. Das Leben in einer Großstadt ist reger als auf dem Lande, mithin auch für bie Ausbildung eines Heranwachsenden Menschen von größerer Bedeutuitg als das in einem Landstädtchen. Tie Großstadt ist für den Seminaristen gleichsam ein Buch, aus dem er immer unb überall lernen kann. Wo er hinblickt, ist alles danach angetan, seine Anschauungen zu erweitern. „Ter Seminarist der Großstadt lernt und bildet sich aus, indem er durch die Straßen wandert, die Statuen, Tenkmäler und mibere Werke der Kunst in Augenschein nimmt, das Theater, die Borträge, Sammlungen, botanischen Gärten und Ausftellmtgen besucht." Leicht erklärt sich deshalb auch das VÄrt eines hervorragenden Seminardircktors, der behauptet: Tie Zöglinge der. Seminare aus Großstädtern zeichnen sich durch eine geübtere Aufsassungsrraft, durch eine größere Bekanntschaft mit technischen Dingen, mit den Verkehrs- und Kandelsverhäktnissen und durch ein gewandteres Auftreten aus. Gerade „das sichere wnd getoanbte Auftreten", das wir Lehrer beim Amtsantritte wünschen müssen, läßt die Großstadt als Seminarort in erster Linie für geeignet erscheinen. Mr hoffen nämlich, daß das neue Senrinar mit dem System des Internats für die Senmiaristen vollstätrdig bricht. Es dürfte demnach die vvrnehmiste Sorge Großh- Ministeriuncs jbafrut gehen, die Seminaristen in bem Scminarorte bei solchen Familien unterbringen zu Dunen, in denen ihnen auch tatsächlich in Umgangssprache u. Uin- gangsformen Ltachahmensweries geboten wird. 'Jiur bann wird dem angehenden Lehrer im Umgänge das gegeben werden können, dessen er so sehr bedarf. _ Tie Befriedigung der religiösen Bedürfnisse der -Seminaristen ist "in einer Großstadt auch viel leichter möglich, und hier findet sich Gelegenheit zu religiösen Uebiingen für jede Konfession. Wenn wir nicht irren, hat gerade diese Rücksicht besonderen Anteil an der Errichtung dcs Seminars für Bolksschulleyrerinnen in Tamt- stadt. Hoffen mir, daß für die Lehrer dieselben Rücksicksten vor- rvalten und das Großh. Ministerium veranlassen, den maßgebenden Körperschaften eine Großstadt als Seminarort vorzuschlagen. Mit Recht wird in den Seminarien der Ausbildung der Senllnaristen in der Technik des Unterrichtens große Aufmerksamkeit geschenkt. Um diese Ausbildung aber möglichst vielseitig zu gestalten, ist ersorderlielx, daß an einem vielgestaltigen Schulwesen unterrichtet wird. Ein solches bietet naturgemäß nur eine Großstadt, und deshalb glauben wir bestimmt, daß Großh. Ministerium de§ Innen: dem Wunsche der hessischen Lehrer Recchlung tragen und zimächst der Hohen Ztveiten Kämmer der Landstände bie Errichtung des vierten Semiitars in einer Großstadt Vorschlägen wird. Eine wichtige Fwage für unsere Lehrerbildungsanstalten ist die 5>eranbildung eines tüchtigen SeminarVrhrerstandes. In ben letzten Jahr-ehnten waren für bie Berufung dcr Seminarlehrer, soviel mir beobachten konnten, bie versclstodcnsten Grundsätze ausschlaggebend. Tiefe Tatsache bemcift un5 zur Genüge, daß es nickst leicht ist, richtige Persönlichkeiten als Lehrer an die Senvb- naricn ausznwühlen. Wenn cs bis jetzt Großh. Ministerium nur mit Ucberioinbung vieler Hindernisse gelungen ist, tüchtige Lehrpersonen hierfür zu finden, so glauben wir befrinnnt, daß diese Schwierigkeiten geringer sind, sobald cs sich u/r bie Berufung an ein Seminar in einer Großstadt hm dest. Zug der Zeit geht nun einmal nach den größten Stühren. 2*feben sind auch die Seminarlehrer unterworfen. In bicicit <;Laoten raibcu sie geeignete Gelegenheit für die Ausbildung ihver Kinder, vielseitigen Verkehr und g«ftige Anregung, die der gebildete Diann Februar 1908 Baronieter auf 0° reduziert b der Lust Absoliite Feuchtigkeit Itelative Feuchtigkeit Wiudrichtiuig Windstärke Wetter 28. 9» 733,4 6,1 4,6 66 SSW 6 Bew. Himmel 28. 9" 726,8 4,0 5,3 87 WSW 6 Regen 29. 7” 729,9 -0,2 3,9 87 S 2 Heller Himmel, höchste jliebrifl Tenipe sie , catur a m 27. 27. —28. -28. Februa r — d '3 eo rH — > ¥ Bekanntmachung, Das Schulgeld für viertes Quartal 1907 für Realgymnasium und Oberrenlfchule, für Gymnasialvorschule, für Höhere und Erweiterte Mädchenschule ist binnen acht Tagen bei Vermeidung der Beitreibung an die hiesige Stadtkafse zu zahlen. Gießen, den 27. Februar 1908. B28/2 Stadtkasse Giegen. Doe v fer. Bau- und Arutzholz-Bcrsteigerung der Stadt Gießen. Aus den Waldungen der Stadt Gießen, 3—5 km von der Bahnstation entfernt und an chauffierte Absuhrwege angrenzend, sollen Montag, dcu 2. März 1 DOS, vormittags ioy» Udr beginnend, nötigenfalls nut Fortsetzung am folgenden ^ag nu «male des Lcuz'scücn Felseukellers zu Gießen in der Rahe des BaynhofS ver>teigert werden: gewährt. „ . _ . Anträge auf Bildung kleinerer Lose können m der Zett vom 24.-29. Februar bei und gestellt werden. Gedruckte Berzelchniise über die Dunennonen der zur Der- steigermtg kommenden Hölzer sind von der unlerzeichneleu Stelle vom 20. Februar ab gegen Erstattung der Drucktviien erhältlich. Daselbst tonnen auch Karten über öie Waldungen der^sladl Giegen, aus denen die einzelnen Walddislritte und sämtliche Wege und Schneisen ersichtlich sind, gegen eine Vergütung von uU Pfg. bezogen 122 Elchen-Stämme, Schnittholz mit Bauholz ,, Schwellenholz mit Grubercholz „ _ Bauholz „ 930 Kie'iern- „ Bauholz „ 34 Buchen- „ Schuircholz Gegen Sicherheit wird Zahlungsfrist 24i) „ ft 324 , 3842 Finten- „ 111,73 Fstm. 175,10 „ 190,11 „ 225,11 „ 1069,74 „ 474,16 „ 35,80 „ bis 1. Oktober 1908 Wegen vorheriger Besichtigung des Holzes wende man sich an die Forstwarte Geisel-Giegen, Arsi-Hochwarte bei Giegen, Karl Brück-Rödgen bei Gießen und Lvtz-Wieseck. Gietzen, den 14. Februar 1908. . D“/s Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. J.V.: Keller.___________________ Vergebüllg m WllfferleitNgMrbeiteii. Die nachstehenden Arbeiten und Lieserungen zur Herstellung einer Wasserleitung mit Wasserturm und Pumpenhaus für die Gemeinde Climbach und zwar: 1. Die Arbeiten zur Herstellung von rd. 1000 Meter Gußrohrleitung von 125—40 m/m l. W. emschl. Lieferung der erforderlichen Armaturen hierzu, und 500 Meter Anschlußleitungen. 2. Die zur Erbauung eines Wasserturmes erforderlichen Erd-, Maurer-, Steinhauer-, Zimmer-, Dachdecker-, Spengler-, Glaser-, Schlosser-, Schreiner- und Weiß- binder-Arbeiten emschließl. Dlateriallieferung veranschlagt zu 5700 Mk. sowie die Lieferung und Montierung eines eisernen Behälters von 40 Kbin. Inhalt. 3. Die zur Herstellung eines Pumpenhauses erforderlichen Erd-, Maurer-, Glaser- und Schlosser-Arbeiten emschl. Materiallieferung veranschlagt zu 1300 Mk. sollen im Wege schriftlichen Angebote vergeben werden. Pläne und Bedingungen liegen auf dem Bureau des Großh. Kceisbauinspeklors, Zimmer Nr. 24, zur Einsicht offen, woselbst Angebotsformulare gegen Erstattung der Herstellungskosten in Empfang genommen werden können. Die Angebote sind bis zuin 10. März l. Js., vormittags 11 Uhr auf dem Bureau des Unterzeichneten abzugeben, wo dann die Eröffnung derselben in Gegenwart der erschienenen Bieter stattfindet. Freie Auswahl bleibt Vorbehalten. — Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 24. Februar 1908. Der Großh. Krcisbaumspektor des Kreises Gießen. I. V.: K a l b f l e i s ch.B ul, Vergebung von WMckiLmgsllrdeiten. Die bei Erbauung einer Gruppenwasserleitung für die Gemeinden Reinhard sh ai n, Beltershain, Lumda und Bersrod erforderlich werdenden Rohre, Formstücke und Armaturen und zwar: 4287 lfd. in Rohrleitung von 50 mm I. W. 1300 , , „ , 70 „ „ 6221 „ , „ „ 80 „ „ 4525 „ „ „ „ 100 „ sollen einschließlich der Erdarbeiten zusammen oder getrennt öffentlich vergeben werden. Verdingungsunterlagen tonnen gegen Erstattung der Abschriftskosten auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten (Kreisamtsgebäude Zimmer SZo. 17) in Empfang genommen werden. Daselbst liegen auch die Zeichnungen und Bedingungen zur Einsicht offen. Angebote sind mit entsprechender Aufschrift versehen, verschlossen und postfrei bis zum 10. März L Js., vormittags 10 Uhr, bei dem Unterzeichneten einzureichcn, woselbst die Eröffnung der Angebote in Gegenwart erschienener Bewerber stattfindet. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 17. Februar 1908. Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen. _______________I. V.: Kalbfleisch.___________B22/2 HolzverfteiHerLMg. Dienstag den 3. Mürz L I., vormittags 9x/2 Uhr anfangend, werden in den Waldungen der Gemeinde Allendorf a. Lumda Distr. Steinwald, Kimuvald, Eichstachel und Hühnerling (Forstwartei II) 28 Eichen-Stämme mit 11,88 Fm. 236 Nadel- „ „ 73,17 „ 7 Esche- „ y 1,98 „ 4 Eichen- und Buchen- und 811 Nadel-Derbstangen 196 Nadel-Reisstangen 14 Rm. Nadel-Nutzscheit (rund) 25 Rm. Erchen-Nutzknüppel 14 Rm.Buchen-, 64,5 Rm. Eichen-, 14 Rm. Nad.-Knüppel 350 Buchen-, 50 Eichen-Wellen 1 Rm. Buchen-, 7,5 Nm. Eichen-, 24 Rm. Nadel-Stock versteigert. Zusammenkunft im Distrikt Steinwald bei Bauholz Nr. 957. 1309 Allendorf a. Lumda, am 27. Februar 1908. Großh. Bürgermeisterei Allendorf a. Lumda. Rein. B Schweine-Schmalz •"=" £ H mit femitem Griebengeschmack in emaillierten Blechgesäßen als: j « Eimer nrttBr.ea.20-35Pfd.tL ( sowie in 10 Psd.-Dosen ü M. 5.80 :)hnnhaicn „ 15-20-35 „ o nenen 'Rachn. ob. Vorschuß. Fn E Schwcnkkcsscl „ 30-40-60 „ oolzgeb. Vreisll zu Diensten. H -£ciqiti)urici „ 15-30-50 „ J. i W. Beurien junior W^Zanertovi „ 20-40 Kirchheim Teck 411 iWürtt.l. ■ Viele Anerkennungsscnreiben. Zu haben in allen Kolonialwaren-, Drogen- und Seifen-Geschäften. ssWto MK n .‘ >- i i .. garantiert ■V? ■ , , .. ... • unschädlich .7 ? Decksteinlieferung. Die Lieferung von zirka 260 Kbm. Decksteinen und 60 Kbm. Sand zum Walzen der Ortsstraßen in Watzenborn und Steinberg sollen im Wege des schriftlichen Angebots vergeben. werden. Offerten sind bis 6. März d. F. nachm. 2* 1/* Uhr auf Großh. Bürgermeisterei Watzenborn abzugeben, woselbst auch Voranschlag und Bedingungen cinzusehen sind. 1307 Gießen, 27. Februar 1908. _________I. A.: Rohrer, Kreisstraßenmeister._________ Submission auf Grubenholz in den Waldungen der Gemeinde Reiskirchen. 201 Kiefern-Stänune von 13—26 cm Durchm. bis zu 4—9 m Länge, 28,71 Feslm. 13 Kiefern-Derbslangen mit 0,73 Festm. Die Gebote sind schriftlich mit passender Aufschrift versehen bis zum Mittwoch, den 4. März 1908, nachm. 2 Uhr auf Großherzoglicher Bürgerrneillerei Reiskirchen cm- zilreichen, wo die Eröfsnung dajelbst auf dem Rathaus statl- findet, wozu die Interessenten emgeladen werden. Das Holz kann auf Verlangen von dem Forslwart Tebus dahier vorgezeigt werden. Reiskirchen, den 26. Februar 1908. Großh. Bürgermeisterei Reiskirchen. Wagner. [1282 Holzversteigerung. Am Donnerstag, den 5. März d. Js , nachmittags 1 Uhr im Saale der Gastwirtschaft Führer hier 1. (Gemeinde Altenkirchen. 42,54 Fm. Eichenstammholz 2. und 3. Kl., Schneidstämme 1 Distrikt 1,15 „ „ 4. „ ' Himberg 10,05 „ Buchenstammholz, Distrikte Himberg und Schneuße. 1,06 „ Kiefernitammholz, Distrikt Himberg. 2. (Gemeinde Groß-Ältcnstadtcn. 62,76 Im. Eichenstammholz aus Distrikt Gehauerseld sSchneidstämme — meistens Schreinerholz) 21/58 „ Eicheustammholz aus Distrikt Gerstebach. 9,50 „ „ — Baubolz i Distrikt 12,97 „ „ — Grubenholz J Rotleber. 3,5 Nm. Eichen-Äüserholz. 3. Gemeinde Erda. 22,44 Fm. Eichenstammholz, — Distrikt Stecken (Schneidstäuune und Bauholz» 44,73 „ Kiesernstmnmholz, Distrikt Schnepsental (Schneidstämme und Bauholz» 1,57 „ Buchenstamncholz (1 Stamui) 66,85 „ Eichengrubenholz aus Distrikten Beffenbach, Langholz, Bralchie, Schnepsental, Eichenhard und Hain. Schneid- und Bauholz wird einzeln ausgestellt, Grubenholz, schlag- oder gemeindeweisc. Die zuständigen Forster oder Vorsteher erteilen weitere Auskunft und zeigen ans Wunsch das Holz vor. Hohensolms, den 22. Februar 1908. C28/-.______________________________Der Bürgermeister Huttel. Nutzholzverfteigeruug. Mittwoch, 4. März d. Fs. sollen im Gemeinde-Wald Fellingshausen nachstehende Holzarten versteigert werden: 231 Kiefernstämme — 120 Fm., darunter einige 30 schöne Schmttstämme 26 Fichtenstangen, 1. Klasse, 69 „ 2. „ 235 „ 3. 1 Eichenstamm — 1,16 Fm. 6 Eichenslämme— 103 , Der Anfang ist vormittags 10 Uhr auf der Hude am Crumbacher Weg. b28/2 Der Bürgermeister. Wagner. Nutzhoiz-Bkrsteigeruttg im Gemciuvcwalve dorr Volpertshauscu Donnerstag, den 5. März d. Js., ZusammenLunft vormittags 10 Uhr Distrikt »Dreispitz^ an der Rhein- felserslraße: Eichen: 12 Stämme 2. Kl. — 17,43 Fm., 47 Stämme 3. und 4. Kl. — 25,86 Fm. und 66 Rm. Nutzholz. Nadelholz: 100 Stamme 3. und 4. Kl. — 22,54 Fm. 115 Stangen 1. bis 3. Kl. und 15. Rm. Nutzholz. Groß-Rechtenbach (Kreis Wetzlar), 27. Februar 1908. Das Bürgermeisteramt. 1311 Montag, den 2. Marz 1908, 5 Uhr nachmittags im Gcsellfchaftsverein. Tages-Ordnung: d*/, 1. Beratung und Beschlußfassung über die neuen Satzungen. 2. Vereinbarungen mit anderen Vereinen. Dr. Spengel, Vorsitzender. Prabjahrs-FfErieoarH Giessen, Mittwoch, den L April 1908, vormittags, aus den städtischen Marktanlagen nächst der Rodheimer Straße. Stallungen sind in der Nähe des Marktes ausreichend vorhanden Auskunft erteilt Herr Hoflohnkutscher Huhn dahier. Mit dem Pferdemarkt ist eine fiii^Biiuiig von Map, Geschirren, Slaliitafa, landwirtschaftlichen Geräten etc. in den hierfür vorgesehenen Hallen verbunden. Hervorragende Leistungen werden durch Diplom ausgezeichnet. Für die PräroiiernQgdesbestenPferdematerials stehen 2000 Mark zur Verfügung. Der Brämiierungs- und Ausstellungsplan ist von Herrn Weiv- händler August Schwan in Gießen zu beziehen. Die Prelsoertettung erfolgt im Anschluß an die Prämiierung, um 12V- Uhr auf dem Marktplatz. Konzert und Restanration. Am 2. April, nachmittags 2 Uhr, findet in der Turnhalle der Stadtknabenschule eine Verlosung statt von Pferden, Wagen, laudwirtschastlichen Maschinen, Fahrräder, Nähmaschinen, Haushalmngs- und Gebrauchsgegenständen. Der Generalvertrieb der Lose ä 1.— Alt. ist dem Herrn Richard Buchacker dahier übertragen. Gießen, 15. Februar 1908. B15» Die städtische Pferdemarkt-Kommiffiou. Ga. Bich ter. Qmnibusvcrbindung von dem Bahnhof nach dem Markt platz und zurück. vollkommenste Koosirnktion. cWa Die besten der Gegenwart. — Produktion täglich 5—7 Stück. A. J. Tröster, Butzhach, Fabrik Mw. Masch. u. Eisengisflerei. Zur bevorstehenden Frühjahrs-Saison empfehle meine v hervorragend bewährten Hassia-Saemaschinen und lade zur Besichtigung in meiner Fabrik ein. Knaben-Jnstitut Lucius forsthaus bei 6cbze’l (Wetterau). ========== Gegründet 1809- ■ —= < fierrl. Lage am fiocbwald. Gunst. Pensionsbedingungen. 2 erfolgreiche Vorbereitungen bis Ober-Secunda der höheren Lehranstalten. Däbere Auskunft erteilt Julius Cuclus _________________________________________Crossbcrzoal. Ress. Präccptof-___ Verlag von Emil Roth in Glessen, i und ihre Umgebung. Gießener Verkehrshandbuch. 8°. 335 S. mit Plan der Stadt, Karte der Umgebung, Theaterplan, Eisenbahnkarte, 12 Vollbildern 4 Aquarelldrucken und zahlreichen Lextillustrationeu. Brosch. Mk. 1.50, geb. Mk. 2.-. Nicht als ein Wegweiser im gewöhnlichen Sinne beS Worts, sondern als eine umfassende Monographie der ^rtadt Gieven stellt sich der vorliegende stattliche Band vor, zugleich eine tycj gäbe für die im Sommer d. I. begangene Feier der vor ore> hundert Jahren erfolgten Gründung der Uniocrittat Gieyen, oei. alma mater Ludoviciana. Der Herausgeber hat es veritanoe: , Fachmänner der verschiedenfren Gebiete für das Unternehmen zu gewinnen, und so bietet das Buch eine nicht nur aul>er vielseitige, sondern auch zuverlässige Dar,tellung der geograpv schen und landschaftlichen Lage, der önentltchen Einrichwmen, des wissenschaftlichen und künnleriichen Lebens der Atuieniraoc ohne dabet alle dte Angaben utrd Hinweise der üblichen Staoie sührer vermtsien zu laisen. Die Geschichte der Stadt, oct uni versität, der Garnison ersährt sachkundige Behandlung, uno übrigen Teile des Buches zeichnen sich namentlich dadurch vor teilhast aus, daß die Entwicklung der einzelnen Annaliew^iuie'..', Schulen usw. bis zur Gegenwart berücksichtigt isi- Die » ■ schretbung einer großen Anzahl B>anderungen m der noow» und wetteren Umgebung schließt sich an. Zahlreiche oortrcnllche Abbildungen und Aauarelldrucke, voran das Bildnis des oroi, Herzogs, Pläne und Taieln erläutern den.Lext, der durch e > Liste,^>assiaca" ergänzt wird. Ein ausmbrliches Sachregm'- und ein Berzeichnis der Abbildungen erleichtertr das Nachichlage • Das Buch ist auch typographisch mit großer Sorgfalt behmwc illlcht nur am Platze, londeru auch bei allen, die nutaw Gienen geweitt buben, wird es stets em wiUtommener sreund buiücn und ein stets gern gesehenes Festgeschem, liebe Erinnerungsgabe an unsere schone Heimat fein. luten Cai Tuten Cai Betris »Uten Cas Betr^ gtbel Caa Bebel C»* Beträf Wen Cas streif« Teber 4 featliche T< IM [i U 31 N Gesangverein Heiterkeit orF. icinarkt-KmnuP i (feier. feubos nach dewRt in empfehle meine ten schinen ier Fabrik ein. »en, Ja ichsqegem'iänden. A. ist deui Herrn! ^ndi'g Ehrlich breit' Ersten 08, bomittiK der Rodhewier B ^ausreichend^« in dcch>er. W HllliNli' ist tata fej ferdematerk ’fai ist von Hem A»V beziehen. iluß an die PräMW« anraüoD. der in der Controllstrei :. bis registrierend !. bis istrierend Betrage Controüstreifen Pf. bis registrierend bis und s. bis Controll- Check 2®®® und registrierend 350 G5O lOOO 1450 Beträge 1 Casse Beträge Beträge in Casei Beträge 500 LLO 300 500 ooo Controllstreifen M iditlon, Check registrierend (siehe Abbildung) ässe mit Check und ControIlBtreifen I 99L9 und ABC registierend isse mit Kurbel, To ifen, Beträge 1 Pf. bis 40000 addierende < Abbildung) Jif irbel. Total-Addition, Check u. Controüstreifen M 99.99 registrierend, 1 Hebel für- 9 Buchstaben M Hebel Casse mit Total-Addition, Check Beträge 1 Pf. bis M 99.99 registrierend Monatliche Teilzahlungen. Bei Barzahlung für Gassen von M150.— aufwärts 5% Skonto Verlangen Sie illustrierten Prospekt hvie/a liliial tel iüisli to. all.Itrlii - L teil HM IHisn [ ÜCillS ütisnilift ion täglich 5—7 Stii tnsioBsbedlnguja» Sten*d(fl* Ins tuclus Sonntag, 1. Mär;, abends 7 Uhr 59 Minuten anfangend Bi” Maskenball in sämtlichen Räumen des Gießener Festsaals (Kolosseum) Milliniig ier leielentagnip, Karinll, Scliiehie und sonstige Belustigungen. ♦ Im Vorverkauf: Herrenkartcn 1 Mark, Damcukarten 75 Pfg., ♦ Gebeimkarten, bis zur Demaskierung gültig, 50 Pfg. bei . Schipkavatz, L. Dccherl, Friseur, Kaiser-Allee, Fr. Schnecko, Friseur, Ludwlg- H/ Tichy, Friseur, Selteröweg, Franz Silenter, Friseur, Seltersweg, Ferd. Ass, Friseur, -Gustav Sonntag, Ziaarrengeschäst, Sonnenstrahe und Filiale Seltersweg, L. Ockel, ^Lirrengeschaft, Neustadt, Wilh. Pfeil, yriicur, Walltorstrabe, E. Stutzenstein, Friseur, Neustadt. a, . Bei A. Salomon, Schulstratze, nur Damentarten erhaltllch. u der Kasse: Herrenkarten 1.20 Mark, Damentarten 75 Pfg., Geheimkarten bis zur LLnaSnermrg gültig 50 Pfg.. Gallerte 20 Pfg. vM/: Gcheimkartcu für Mitglieder bei dem Ehrenvorsitzenden E. Noll, Löbers Hof. Eintrittspreise ur Herren I. Arnold, Der Vorstand. Aufnahmen in Ball- und Masken-Kostümen elektrischem Licht. Geöffnet bis Abends 7 Uhr, nach Anmeldung auch später 131 PhAtefiearPh‘ KARL HOF Bahnhofstrasse 34 uog. g Hilf N W Jean Küp Nachfolger Telephon 5736 Inh.: B. Himmler. Telephon 5736 Frankfurt a. M., Hochstrasse 2, am Eschenheimer Tor. Grosses Lager in Beleuchtungskörpern für Gas- und elektr. Licht, Badeöfen, Gasheizöfen, Gasherde, Installations - Geschäft für Gas-, Wasser- und elektrische Anlagen. Umäudern von vorhandenen Gaslüsters für elektrisches Licht und zur com- binierten Beleuchtung. 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