| Täglich Eingang von Neuheiten. Reichhaltigste Auswahl Billigste Preise. Mittwoch 23.Dezember 1908 158. Jahrgang Nr. 302 Drittes Blatt Gießener Anzeiger Lrlchetnl tSgNch mit Ausnahme der Sonntags. Eeneral-Anzeiger für Sberheften Rotationsdruck und Verlag der BrübNch« UniDcrfuätS • Buch- und Steindruckereu M. Longe, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schn!« firaße 7. Expedition und Verlag: ssK 5L 5Rebaftion:e^ll2. Tel.-Adr.: Anzeiger Gießen. Die „Gießener Zamilien^laNer" werden dem .Anzeiger" viermal wöchen lief) beigelegt, bad „Mreisblati für bei Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Selb fragen" erscheinen monatlich zweimal. Roggen 170 (4- 1) 172 (- ) 164*.',(- IV,) 170 (-2*/,) 202* (-21/,) 215 215 322*/, 219 (- (- (- 2) 2) ) ) 159 168 164 166 171 167 166 158 168 164 173 (- (- 200 198 200 196 (- (- (- (- 168 175 157 172 163 174 165 1) ) 1) 1) 1) (- (- (- (- (- 2) 4) 2) 1) 2) 1) Klammem t) Königsberg Tanzig Sicuin Polen Breslau Berlin Magdeburg Halte Leipzig 2) 2) 1) 2) 2) 2) 8) 2) 1) 1) 3) l— (- (- (- (- (- (- (- 2) 2) 1) 3) 1) 2) 3) 208 210 203 170 (- 172'/,(- 170 (— 182*/,(- 180 l— 174 (— Haier 158 (- 156 (- 158 (- 156 (— 156 t— 174 (- 201 (- 201 (— 204 (— 200 (— 205 ( — 198 (— 203 k— 210 (- 180 (- 6) 172'/. (-2*/,) 168 (- ) 205.00 (- 1.75), 4) 5) 1) 21/,) 2‘/.) 3*/,) ) 1) Getreide-Wochendertchl der Preisberichtstelle des Deutschen Lanüwirtschaftsrats vom 15. bis 21. Dezember 1908. Die in letzter Zeit vielfach vertretene Auffassung, daß die amerikanische Ernte unterschätzt worden tei, erscheint nach den jetzt verossentllchten amtlichen Lchlußzahlen hinfällig. Tatsächlrm ist die Weizenernte nur wenig größer als im Vorjahre^ ähnlich liegen die Verhältnisse bei Diais, wovon m der letzten Sarson bekanntlich nur wenig über den eigenen Bedarf vorhanden war In Argentinien war die Witterung für das Einernten in der letzten Woche nicht immer vorreilhast, und die Forderungen lauteten iniotgedessen etwas höher, wodurch der Eindruck, den die matten ainerikaiujchen Berichte hervorrieien, indes kaum abgeschwächt wurde. Bon den nunmehr vorliegenden deutschen Erntezahlen hat Roggen mit 10,7 gegen 9,7 Mill. Tonnen insofern überrascht, als die amtliche Augustnote, 2,4, ein so günstiges Ergebnis nicht erwarten sieb, da in früheren Jahren mit gleichen oder annähernd ähnlichen Begut- achtungenoten Roggen sogar um 1-2 Mill. Tonnen geringere 159'.,(- 8*/.) 162 (- 8) (— (- (- Drucksachen aller Art liefert In Jeder gewünschten Ausstattung. stilrein und preiswert die BrÜhVsche Universitäts - Druckerei. Schulatr. 7 Braunschweig Rostock Hamburg Stiel Hannover Düsseldorf Köln Frankfurt a.M. Mannheim Straßburg Stuttgart München Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Dez. Mai 208.25 (- 1.50). Budapest April 218.10 (— 3.20). Paris Dez. 181.65 (4- 0.55). Liverpool Aiärz 168.80 (— 4.05). C-hicago Dez. 154.30 i— 135). Roggen: Berlin Aiai 174.50 (— 2.75). Hofer: Berlin Dez. 160.25 (- 2.25), Mat 164.00 (- 1.50) Alk. Ter Feiertage wegen erscheint der nächste Wochenbericht Montag, den 4. Januar 1909. 202*,, (-2*/,) 207*.s (4- 1) Märkte. — Kartoffelmarkt-Bericht vom 2L Dezember 1908. Friedberg (Hessen): Rote Sone Mk. 1.8»-1.90, Magnum boimm 2.20-2.30, weiße runde 1.80—1.90, Gelbfleischige, blaue, 0.00 bis 6.00, weiße 0.00- 0.00. Frankfurt a. M.: Rote Sorte Aik. 1.7a—0.00, Aiagnum bonum 2.25 - 0.00, weiße runde 2.00- 0.00, Ge bfleischige,blaue,2.10-2.25, weiße 2.60. Wiesbaden: Magnurn don m 0.00—0.00, Gelbfleischige rote 0.00, weiße 0.00. M a n n- b e i ni: Äiagmun bonum Alk. 0.00—0.00, weiße runde 0.00, Gelb- fleischr e blaue 0.00 bi« 0.00, rote 0.00—0.00. Köln: Rote Daber 0.00- 0.00, Magnum bonum 2.50-2.75, weiße runde 2.00, Gelbfleischige blaue 3.00—0 00, rote 0.00—0.00, weiße 2.65-000. Dortmund: Rote Tader 0.00- 0.00, andere rote Sorten 0.00 bis 0.00, Magnum bonum 2.80 -0.00, weiße runde 3.15-2.00, Geldfleischige blaue 0 00—0.00, rote 3.40 -0.00, weiße 3ÄJ-0.00. Krefeld: Rote Taber - k. 0.00—0.00, andere rote Sorten 0.00-0.00, Dlagnum bonum 0.00—0.00, weiße runde 0.00—0.00, Gelbfleischige blaue 0.00—0.00, rote 0.00—0 00. Saffig: Rote Daber 0.00—0.00, andere rote Sorten 0.00 - 0.00, Magnum bonum O.oo—O.OO, weiße runde 0.00 - 0.00. Gelbfleischige, blaue 0.00 bis 0.00, rote 0.00—0.00, weiße 0.00—0.00. Saarlouis: Rote Daber 0.00-0.00, andere rote Sorten 0.00—0 00, Magnum bonum 0.00—0.00, wetße runde 0.00—0.00. Gelbfleischige, blaue 0.00 dis 0 00, rote 0.00—0.00, weiße 0.00-0 00. Frankenthal (Pfalz): Rote Sorten 2.00—0.00, Magnum bonum 2.00—0.00, weiße runde 1.90- 0.00, Gelbfleischige blaue 2.75-0.00, rote 2.76-0.00, weiße 3.00-O.UO. Kempen: Rote Daber 0.00 - 0.00, andere rote Sorten 3 20—0.00, Magnum bonum 0.00-0.00, weiße runde 2.50 - 0.00, Gelbfleischige'blaue 0.00.-0.00, rote 0.00—0.00, weiße 0.00 - .00. München: Magnum bonum 0.00, weiße runde 0.00. Regensburg: Rote Sorten O.Oo—O.OO, Magnum bonum 0.00. (21 lies per 50 Kgr.) , 172*,, (- ) 172*. (- ) Ernten ergeben hatte, lieber Anbau und Stand der Wintersaaten hat das Statistische Amt ausnahmsweise noch im Dezember eine Erhebung vorgenommen, deren Ergebnis die seitens der Preis- beridHiicUc vor vierzehn Tagen gegebenen Tarstellimg im ganzen bestätigt. Im Oeueibebanbel macht sich die Nähe der Feiertage bereits deutlich bemerkbar, uvtb da Anregunge" vom Auslaiide fehlten, nahm das Geschäft bei weiter gedrückten Preisen einen sehr rubiaen Verlauf. Ter Export stellt zur Zeit nur sehr geringe Ansprüche und bewilligt auch bann meist unlohnende Preise. Infolge- desjen richtet sich das Angebot mehr nach dem Jnlande, ohne hier entsprechender Kauflust zu begegnen. Es gilt dies bejonders für Roggen, aber auch Weizen hatte unter ähnlichen Verhältnissen zu leiden, lieber den Absatz von Haier, namentlich in geringerer Ware, wird anbauernb geklagt; 'eine Qualitäten sind dagegen Inapp und vermochten ihren Preisstand besser zu behaupten. In nth'iicber Futiergeiste stören Unetntgle.ten wegen der Analyse das Geschäft. 3m Maishandel herrscht trotz eiitgegenkommender Forderungen iveiug llnlernehmungslust. Es stellten sich die Preise lür inländisches Getreide am letzten Markttage in Aiark pro 1000 kg je nach Qualität, wobei das Alehr (+) bezw. Weniger (-) gegenüber der Vorwoche in t.n Holzgewerbe die Lage im BerichtSmonat wenig erfreulich war. 3n der BekleidungS-Jndustrie bauerte der Mangel an brauchbaren schneidern, wenn auch in geringerem Maße, an. Zur Erleichterung des Arbeitsmarkles in den Großstädten hat erireulicherweile dar Abströmen der jüngeren, unverheirateten beschäfligungslojen Ge- eUen in die Heimat beigetragen. Ter Beschäftigungsgrad im Buch- bruderetgeroerbe desterte sich im Benchtsmonat. Tie nut Rücksicht aus die Festzeit einsetzende stärkere Reklametätigkeit brachte es nut sich, daß m zahlreichen Betrieben Neueinstellungen, rnenn auch in der Mehrzahl auf kürzere Tauer erfolgten. Die Geschäftslage imBuchbinderetgeweibe läßt dagegen nach wie vor, z. B. in Franlfurt a. M., Mainz und Darmstadt, zu wünschen übrig. Tie Geschäftslage ist un allgemeinen gedrückt, doch dürften allzu pessimistische Auffassungen vo» der Haitd zu roeifen sein. Erfreulich bleibt auf jeden Fall, daß bis jetzt in den Großstädten, wie Frankfurt a. Al., Mainz, Darmstadt, Kassel und Wiesbaden, rirbetrerentlasjungen in größerem Maßstäbe nicht vorgekonimen sind. Relattv die größte Notlage dürfte ivohl für die ungelernten Arbeitskräfte vorhanden fein. Das Ueberangebot ist von Monat zu Monat gestiegen, wenn auch bet Zuzug dieser Arbeiterkategorien vom platten Lande eine Einschränkung erfuhr. Beachtenswert dürfte die Tatsache sein, daß die Arbeitsmarktlage in den Großstädten entschieden schlechter wie in den Kleinstädten ist, zumal nach jenen albes hinstvÄnl. was beschäftigungslos ist, in der Hofimtng, dort aus b.e im 93e» riclitsmonat fdjon einfe&enbc Weihnackflsiaifon Stellung zu luibtn. Zu befürchten steht indessen, daß sich die Zusetoanderten trüger* isck-cn Hoffnungen hingegeben Haden. Die Lage auf dem landw. Arbeitsmarkt war still. Zu wünschen iwre, daß sich die Landwirte noch in weit höherem Maße als bisher an die m säst allen Kreisen und Gemeinden vorhandenen öfjentlichen Arbeilsnackrwetse bei eintretendem Bedarf wenden würden, vor allen Dingen aber der gewerbsmäßigen Stellenvermittlung so weit als oiöglich aus dem Wege gehen würden. Arbeitslvjenzählungen wurden ini Berülstsmonat in Wiesbaden und Kreuznach abgehalten. In Wiesbaden wurden 600 Personen als arbeitslos gemeldet, darunter 4 weibliche. Bon den 596 männlichen Personen waren 510 in Wiesbaden unterstützungsberechtigt und von diesen wieder 111 unverheiratet. In Kreuzttach ergab die Zählung ca. 40 Arbeitslose, die aber z. Z. von der Stadt beschäftigt werden. Im allgemeinen hat die Arbeitslosigkeit in der letzten Stadt noch nicht sehr um sich gegriffen, da in den Fabriken noch reichliche Arbeitsgelegenheit vorhanden ist. Als ein gutes oder böses 3eid)cn immerhin, wie man es aufnehmen will, mag es angesehen werden, daß der Mangel an weiblichem Dienstpersoital im Schwinden begriffen ist, wenngleich tüchtige Arbeitskräfte für Haus- und Landwirtschaft noch immer gesucht sind. Nach den monatlicherr Ausweisen der uns berichtenden Arbeitsnachweise war im Berichtsmonat eine durchgehende Verminderung der besetzten Stellen zu verzeichnen. So vermittelte z. B. Kassel 360, Darmstadt 69, Frankfurt a. M. 1134, Gießen 39, Hanau 32, Kreuznach 2, Mainz 273, Offenbach a. M. 9, Wiesbaden 138 und Worms 151 Stellen weniger als im Vormonat.. Entsprechend steigen auch die Zahlen der Stellesuchenden auf je 100 offene Stellen bedeutend. Es kommen nämlich auf je 100 offene Stellen in Kassel 203,0 (gegen 157,0 im Vormonat). Darmstadt 222,3 (197,8), Frankfurt a. M. 207,3 (174,1), Gießen 330,5 (219,4), Hanau 172,5 (172,1), Kreuznach 596,8 (216,1), Mainz 339,6 (213.1), Marburg 62,2 (—), Offenbach a. M. 251,0 (223,4), Wiesbaden 155,0 (209,0) und Worms 291,3 (203,2). Von anderen Arbeitsnachweisen des Verbandes in mittleren und kleinen Städten haben z. B. noch vermittelt: Friedberg L H. 211 (bei 507 Anmeldungen offener Stellen), Fulda 5 (23), Herborn 15 (23), Homburg (Bez. Kassel) 11 (21), Simburg 88 (110), Weilburg 25 (28), Wetzlar 20 (41), Witzenhausen 121 (143), Wolsshagen 8 (10). Die Zahlen ber versicherungspflichtigen Mitglieder der Ortskrankenkassen weisen wiederum gegen den Vormonat, mit Ausnahme von Frankfurt a. M., Hanau und Sanburgi a. ü., einen Rückgang auf. Nachstehend die Zahlen im einzelnen: Kassel 35174 (gegen 35 795) im Vormonat), Darmstadt 13 200 (13 391), Franksurt a. M. 97 549 (97 11/), Friedberg i. H. (1686 (1705), Fulda 3427 (3o38), Gießen 5620 (o7ö7), Hanau a. M. 7436 (7384), Homberg (Bez. Kassel) 184 (363), Simburg a. S. 1975 (1875), Mainz 19 080 (19 469), Wetzlar 1118 (1154), Wiesbaden 14 243 (14 410) und Worms 7320 (7384). beigenigt ist, wie folgt: Welzen 162*/,(- 2*/j) 46. üerbanöstag der hessischen Genossenschaften. R-B. Darmstadt, 2L Dez. Der Verband der hessischen landw. Genossenschaften trat heute hier zum 4b. Verbandstag zusammen, der zahlreich (xi§ allen Landes teilen besucht war. Präs. Geh. Reg. "Rat Haas lkigrüßte die Versammlung ustd hieß auch den Vertreter der Regierung, Ministerialrat Tr. llfinger, sowie den General- jj'trctär Kaspers- Neuwied, den stellv. Vorsitzenden des Reichs- , ,:ibanhcö, willkommen. Zur Versammlung haben 231 Genossen- jjjaften Vertreter gesandt. Ministerialrat Tr. Usinger dankte r die Begrüßung, hob die besonderen Verdienste von Haas um l as landw. Genossenschaftswesen hervor und wünscht den Be- mtungen besten Erfolg. Generalsekretär Kaspers begrüßte die Versammlung namend der Zentralstelle Neuwied und sprach > ine Freude darüber aus, daß nunmehr das deutsche Genossen* schaftswesen völlig geeint dastehe. Geheimrat Haas gab bann ein längeres Referat über den Jahresbericht für 1907, der gedruckt dorliegt. Es ist daraus Mvorzuheben, daß das ländliche Genossenschaftswesen Ende 1907 i:if 21 309 Genossenschaften angewachsen ist, und aegen das Vo» ! .hr wieder um nahezu Tausend genxtchsen ist. Bon diesen ge» rurten 17 163 dem Reichsverband an, nämlich 73 Zcntralgenossen- .dasten, 11 915 Spar- und Darlehenskassen. 2003 Bezugs- und Nösatzgenossenschasten, 1846 Atolkerei-Genossenschasten und 1326 ioixftige Genossensckwsten. Die Organe des Reichsverbandes wid- nrcten sich im Betriebsjahr besonders dem weiteren Ausbau deS l erblichen Genossenschaslswesetis. Tie Entwicklung der Zentral- [;iiicn des Reichsverbandes stand unter dem Zeichen ber all» gemeinen Geldknappheit. Ter Gesamtuvisatz flieg von 3148 Mil- unen im Jahre 1906 auf 3530 Millionen 1907. Tie Einlagen Sigcn dagegen von 135 Millionen auf 131 Millionen zurück. wurden 1907 ßstr 150 Millionen landw. Bedarfsartikel (gegen 1:31 Millionen 1906) und für 48 Millionen (gegen 39 i. V.) am Produkten abgesetzt. Der hessische Verband ist auf 655 Ge- n-jHenjcbaitcu mit rund 70 000 Mitgliedern gestiegen. Die wich. tuj|te Gruppe bilden die Spar- unb Darlehenskassen, die dauernd eine häjtigc Weiterentwicklung erfahren haben. 43 haben einen Unjab von einer bis acht Millionen Mark zu verzeichnen. Der '..checkverkehr hat vielfach Einführung und fast überall eine bebauende Zunahme erfahren. Am Schluß des Jahresberichts ge- o .chte der Redner des nbrnmerzienrats Ihrig, der am 1. Ort. n 25iahr. 5ubtläum im Dienste der Genoisensck-aft feierte. ) Is Zeickien des Dankes wurde dem Jubilar ein großer Kasten mit silbernem Tafelbesteck überreicht und die Versammlung erfreo ii j) zu Ehren des Gefeierten von den Plätzen. — Tie dann vor- nrtragene Rechnung für 1907 weist eine Einnahme von ins- g»:iamt 172 052 M. und eine Ausgabe von 110589 M. auf, ’ jo daß ein lleberschuß von 61 463 M. verbleibt. Bei der nun vollzogenen Neuwahl wurden der VerbandS- citieltor, Geh. Regierungsrat Haas und sein Stellvertreter, C etoiwmierat De11weiler, einstimmig wiedergewählt und zwar a üf Lebenszeit. Tie 10 ausscheidenden Ausschutzmitglieder roirben einmütig wiedergewäblt und an Stelle von drei ber» Urbenen Ausscl?ußmitgliedem Kommeizicnrat I h r i g -Tarmüadt. Q. K n a p p - Groß-Umstadt und Molkereibesitzer Bill" Ostheim neigeroäf)lL Darauf hielt Dr. Spicker mann ein längeres Dserat über die Erweiterung des genossenschafllichen Bezugs ö3rt landw. Bedarfsstoffen, insbesondere von Kalisalzen. General- ; ic lretär ^>aas jr. sprach über die neueingefübrre, unangeiagte Ehrliche Revision und Generalsekretär GenneS über ine „Bo- Ü tuerung der lleberschüsse bet Einlagen bei den Spar- und Tar- l-dnskassen". Zu letzterem Thema mürben mehrere Leitsätze an» •ixnonunen. Ter geschäfllichen Tagung schloß sich ein gemein» Mmes Mittagessen an. Dom örbeitsmatli in hesien und Hesien-Uasiau im Monat November. Von den dem M 111 c l b e u t f d) e n Arbeitsnachweis» - v erbanb zu Frailkttirt a. Ai. angeschlossenen Verbände wirb über büe Fortdauer der bisherigen flauen Arbeltsmartllage geklagt Menn auch m Großbetrieben Aibeitereutlassungen zu den celten- hsiiten gehören, so sehen sich doch viele gezwungen, infolge dir weniger günstigen Geschäftslage nicht nur dte Ueberslunden vollständig cimzuschräuken, sondern auch hier und da Verkürzung der Arbeüs- -.ät voinehmen zu müssen. Besonders schemt dies m der Elsen- innb MetaUmdustiie der Fall zu sein, wo fast das ganze Jahr hin- durch ein Mangel an Arbeitsgelegenheit vorhanden war. T,c)es ItiüeBt natürlich nicht aus, daß an einzelnen Orten, wie z. B. in fi:.an(furt a. M., Nachfrage nach ersten Kräften der Werkzeug- iirnbuime, wie Weikzeiigmacher rc., vorhanden ist. Auch Bauspengler, Cchlosser und Jnslalläleure wurden vorübergehend geiucht. L,ie Sfaulängfeil, die infolge des allgemein hohen Geldilandes zu An- iciig des Jahres unter starker Depression lut, vermochte sich m der sszcubjahrs- unb Herbstsaison, bejonders in den Großstädten, rote .^ankfurt, Mainz, Wiesbaden, Darmstadt und Kassel nicht zu beben. •n Berichtsmonat hielt diese Tepreision in verstärktein Alaße, Hon mit Rücksicht auf die vorgerückte Jahreszeit, an. Wahrend im Sommer jedoch die Bautätigkeit auf dem platten Lande die lUngnnfi der städtischen Bautätigkeit etwas zu mtlbem vermochte, hl4t diese nut dem Einsetzen der Wintermonate fast vollständig i »chgelafsen, so daß hier der allgemeine Beschä'tigungsgrad oer» 14 hi-Hnismäßig gering tft. Hiermii un Zusammenhänge sieht, da» Für den Wcihnachts - Bedarf empfehle: Handschuhe für Damen und Herren in allen Arten ■vy _ ___in grosser Farbenwahl, sowohl in Selbstbindern als auch in fertig Konfektioniert Wäsche für Herren in besten Qualitäten ------- Hüte u. Mützen in den neuesten Formen “ “ u Herren-W esten ünterzenge — Hosenträger — Taschentücher — Socken — Manschettenknöpfe. > M. Wirslg • Handschuhfabrik WrApparafc ------■' ' ~ i»W-.IWF&W---— ■ TZZS W . Iö|(l| wML Schutz- Marke. var: > 18 Kaplansgasee 18 GIESSEX 'v«2pt U. Emil Schmidt 16 Neuenweg 16, | Operngläser, Feldstecher ® Barometer ® Thermometer ® \ / Lupsn d Lesegläser - Reisszeuge Elektr. Taschenlampen Stereoskope Jnhoffen’s 235. 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