C*/, «iess^ L Ranges1""'1“ rs-EtabiiMeoih * ^eteingjtin;” I wtMt ' ^orstellvvg, ^heaterjaal: Ma« LG lenötag): Kenball l täglich Miemmmtiv 1 deö beliebte» Ja Albert Rappnur W ). Scbwesternhi’. bimb, lohammi i ;um umtag bral.Slä» ibenbS von 5 Uhr °t 1 ;e Kappensip Montag abend ihHI itt SD ■ fc Ä Die j iflt titoWt ii t von heute ab Dk recht zahlrcichW ? irgebenii ein „> Scilirich 9h< ntafl den 1.1 abends 7 Uhr. iu iämtiichen RauW inwiiMiiii Stantfurter W jt tat* KGM! teiiüWfKli«* ladet hierzu em näwiW*1? S«il<«2“ Samstaa 2N. Februar 1908 158. Jahrgang Zweites Blatt Kr. 51 Gießener Anzeiger Seneral-Anzeigtr für Gberhchen Rotationsdruck und Verlag der Brühllchen Unwersuäls - Buch- und Steindruckeret. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: ®Äul- straße 7. Expeditron und Vertag: e^ol. Redaktwn:S^Kl 12. Tel.-AdruAnzetgerGießen. QjKltM «glich mit «u«nahme des Sonntag». Sie .Sietzcner $amtltenbl3tter* werden dem ,en»rtflCT* viermal wöchentlich be,gelegt, das ^grtubiati für öen Krets Siehrn' zweimal E^tzemiich. Die ^Lanvwtrttchaftlichen dell» freie8" erfchetnen monatlich zweimal. Deutsches Reich. Berlin, 28. Febr. Tr. Solf, der seit Mürz 1900 l^ouvernc ur von Samoa ist, trifft auf seiner Urlaubsreife " diesen Tagen in Berlin ein. Verbürgt verlautet, daß Gou - >.'rneurSolf nicht wieder in seine Südseekolonie - -rückkehren wird. Als sein Nachfolger im Amt wird L Mril. Legationsrat Tr. v. Jacobs, vorttagender Rat irre «ächs'vlonialamt, genannt, der eine Zeitlang das Generalkonsulat in Kapstadt verwaltete. — Tic Meldung, daß die Abfickst bestehe, auS Teilen des I und 17. Armeekorps ein neues Armeekorps zi5 bilden, entbehrt jeden Grundes. Koburg, 28. Febr. Ter Fürst von Bulgarien traf nacht, die Prinzessin Eleonore Reuh heute morgen aus hier ein. Um 9 Uhr vormittags fand dann in aller --ille die Trauung in der hiesigen katl-olischen Kirche statt. Hach der Trauung reiste das Brautpaar sofort nach Gera ab. München, 28. Febr. Ter Senat der Univcrsi- fcht München hat dem Professor Da rde n he we r eine Rüge aeilt nicht nur wegen Verletzung kollegialer Rücksichten, sondern muh, weil er Anlaß zu Skandalen ^zcben habe, wie sie bisher an deutschen Universitäten unerhört n-cren. I die Sozialdeinokraten unter Kritik der Nationalliberalen lediglich zur Wahlenthaltung aufgefordert. Da ich Derrn Lehrer Kling heute nicht treffen konnte, war ich nicht in der Lage, mit ihm eine gemeinsame Erklärung zu besprechen. Auf weitere Zei tun gs Polemik lasse ich mich nicht ein. Gießen, 28. Februar 1908. Dr. F. Werner. Aus StaSt un- Land. Gießen, 29. Februar 1908. ** Tageskalender. Sonntag den 1. März. Stadt- t h e a t e r. Nachmittags 3'/,: Stmberuorftellung „Tie verzauberten Frösche"; abends 7'/, Uhr: „Der Verschwender". A n t a g e m u s t k (Volks-Konzeri) m der Süd-Anlage 11'/, Uhr (nur bei günstiger Witterung). Spielplan: 1. Ouvertüre Norma von Bellini, 2. Po-lonaise von Chopin, 3. Potpourri a. d. Afriknreise von Suppv, 4. Kaiser-Muskenere, Atarsch von Strauße. St o l o H e u m: Programnnvechsel. Kine matograph (Theater lebender Bilder) am Selters- weg 75. Samstag nachmittag 4 Uhr Eröffnungsvorstellung. Kaiserpa norama: Programmivechsel: Flotlennianöoer. Erklärung. Herr Dr. Werner bittet uns um Mdruck der nachstehenden Erklärung. Wir erfüllen diese Bitte und werden nach einer evnt. siüärung von der Gegenseite die Debatte über diesen Gegenstand Meßen: Zur Naturgeschichte des „betreffenden Flugblattes" bemerke ich: 1. Sollte von nationalliberaler Seite nochmals der Ber- iud) gemacht werden, uns als die Urheber des Flugblattes bin» Mellen, so bliebe nichts anderes übrig, als die Sache gc* richtlich zu verfolgen. Dasselbe gilt von dem angeblich von uns ausgegangenen Flugblatt, in dem die David-Depesche als „Lüge und Fälsclstmg" gekennzeichnet wurde. Ich kann gerichtlich nachweisen, daß ich von dessen Mfassung und Druck nichts wußte, und daß ich nach Fertigstellung des Flugblattes auf Anfrage des Herrn Kein entschieden gegen eine Verteilung protestiert habe. 2. Der „Redakteur der Volkstoacht" hat bekanntlich bei der letzten Wahl nur im Auftrage des Bundes der Land- virtc, in Friedberg sogar gegen unfern Parteikandidaten Ahr gearbeitet. Er hat ohne jeden Zusammenhang mit unserer Wahlgeschästsstelle gesprock)en. 3. Es wird gefragt, was man beim in den „roten" Orten gewollt habe, die man vor der Hauptwahl „ängstlich" g ernteten. Dazu bemerke ich, daß von den auigezähllen „roten" Orten in Atcn-Buseck, Großen-Buseck und Reiskirchen, auch z. B. im ltark „roten" Lich vor Haupt- und Stichwahl Versammlungen kür Köhler abgehalten wurden. Wieseck und Heuchelheim zu 'erobern, überlassen mir den Aatw'.mlliberalen, die bringen es gewiß fertig. Ich selbst habe vor der Stichvahl in Wieseck und Hausen gesprochen und — auch das kann ich gerichtlich beweisen — Ausland. London, 281? Fcbu. (Unterhaus.) In zweiter Lesung urbe der Gesetzentwurf betreffen!) die Erteilung d e s Wa h l- , Naumann einen wichtigen Artikel „De r ' Q) e Neichsta g", in dem er sich über den modernen Parlamentarismus ausläßc. Helene Lange schreibt unter dem «T* /feministische Gedanke nanarch re" eine scharfe -,™lC gegen gewisse unllare moderne F-rauenbestrebnrigen. Otto -.J0 . ?äneivt einen literarischen Essay über die Fontanische «^gur o'liy ^tatzfuß, Kecr über das neue Drama Hauptmanns, Bie einige neue Operetten. Schnitzler setzt seinen großen i-ncr üoman fort. Ricarda Huch verösfentlichi ihre nenefbe •“•ptedc „Ter Hahn von Onatenbiück". Theodor Barth Nnrm! tolC die politische Chronik, und eine große a V]_ ^itgeichichtlicher Glossen füllt die „kleine. Rundschau". Englische Bücherpreise und Schrift st eller-- Rntimia.^ c englischen Bücher in ihrer vornehmen Aus- nfl '^hen bei den Freunden der Buchtechnik üt hohem * * Vom Großh. Hof. Tie Fürst in zu Solms- Hohensolms-Lich reiste gestern mittag 12 Uhr 5 Min. wieder von Darmstadt nach Lich zurück. • * Ordensangelegenheiten. S. K. H. der Großherzog haben dem Postagenten und Briefträger a. D. Christian Bingel in Dornheim das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift »Für treue Dienste" am Bande des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. • • Die Kosten des Hoftheater-UmbaueS. Die Nachricht über den Abschluß der Rechnungen beim Hoftheater- umbau beruht auf einer raffinierten Mystifikation. Zur Sache selbst hat die „Darmst. Ztg." erfahren, daß allerdings eine nicht unerhebtiche Kreditüberschreitung sich ergeben hat; die Angabe über ihre Höhe bedarf jedoch der Berichtigung und die Verhandlungen über die Art und Weise der Deckung sind noch nicht zum Abschluß gekommen. • * Handwerksorganisationen. Die auf gleichem gewerbepolitischen Standpunkt stehenden Kammern von Württemberg, Baden, Hessen, Elsaß-Lothringen und Hohenzollern haben am letzten Mittwoch in einer Sitzung im Rathaussaal zu Karlsruhe einstimmig ihren Zusammenschluß zu einer Konferenz der süddeutschen Kammern beschlossen, welche je nach Bedarf von der geschäftsführenden Kammer einberufen werden wird. * '* Arbeitskammern. Wie der Darmst. Ztg. mitgeteilt wird, sind die auf Grund des § 2 Abs. 2 Nr. 4 der Verordnung vom 17. Januar 1900 ernannten Ar- beitervertreler zu einer auf Anfang k. Mts. anberaumten Sitzung der Ministerialabteilung für Landwirtschaft, Handel uni) Gewerbe eingeladen worden, um sich zu dem vor kurzem veröffentlichten Gesetzentwurf über die Arbeitskammern gutachtlich zu äußern. **Eine Sitzung dcs Prvvinzial-Ausschusses findet anv Smnslag, 7. März Vs. Js., vorrn. 9 Uhr, mit folgender TagcSvttmung statt: 1. Gesuch der Firm« Herz Aaron zu Friedberg um Erlaubnis zürn Lagern von Knochen, Häuten und Fellen. 2. Die Heranziehung der Gewerkschaft Luse und Ilsdorf zu den Unterhaltungskosten der K'reis st raßen des Kreises Alsfeld. 3. Gesuch deS 5peinrich Röder II. zu Lor b ach um Erlaubnis zum Bettieb einer S ch a n k w i r t s ch a f t. "Aus dem Bureau des Stadttheaters. Für Ansehen, aber sie haben auch den Nachteil, daß sic int Durchschnitt viel teurer sind, als die Erzeugnisse des allen Buchwesens. Nur ivenige reiche Leute sind es, die in England sich den Luxus leisten können, die interessanten literarisck)cn Neuerscheinungen gleich zu laufen, die Mehrzahl stützt sich auf die Leihbibliotheken, dic ihren Kunden auf Wunsch alle neuen Werke sofort am Tage des Erscheinens zustellcn. Diese Einrichtung hat sich auf gründ der englischen Buchmarktverhältnisse in den letzten Jahrzehnten gewaltig entwickelt. Mudies Bibliothek z. B. pflegt heute von jedem neuen Buche sofort ansehnliche Posten, die über eine Auslage oft hoch hinausgehen, anzuschafsen; von jedem neuen Roman von Hall Caine, von der Corelli und von der Ward werden sofort 12 000 Exemplare fest bestellt und am Tage des Erscheinens den Abonnenten zugestellt. Von den kürzlich herausgcgebenen Briesen der Königin Viktoria wurdest am ersten Tage für rund 65 000 Mk. Bände angeschafft. Mit dem teuren Preise der englischen Bücher stehen auch die iL-chrrft- stellerhouorare im Einklang, die im allgemeinen unverhältnismäßig höher sind als auf dem Kontinent. Ter „Mercure de France" führt aus, daß in England mehr als hundert Romandichter leben, die für jeden Roman mindestens 6000 Mk. erhalten. Dabei sind die wirklich populären Schriftsteller gar nicht in Betracht gezogen, die Hall Caine, Rudyard Kipling, I. M. Barrie, Frau Humphscy Ward, Maria Corellr u:w noch ein Dutzend andere, die bisweilen mit einem einzigen Buche eine halbe Million verdienen. Andere, w-ie etiva Wells und Hewlett, erreichen durch schriftstellerische Tätigkeit Jahresein- nahmen von 40 bis 100 000 Mk. und mehr. Sehr groß sind auch die Einnahmen, die die Nomandichter durch dre Ztomanbeilagen der Zeitungen und Zeitschriften beziehen. Bei Beitrage werden hier nicht nach Zeilen, sondern nach Worten bezahlt; das Minimüm bildet da durchschnittlich vier Pfennige für das Wort, das Maximum aber ist gar nicht abzuschätzen. Die „Times bspw. honoriert eine Erzählung ihrer Wochenbeilage oft mit gegen 3000 Mk.; der „Tit-Bits" dagegen zahlt ungleich höhere Summen, aber diese Wochenschrift bringt den Herausgebern alljährlich auch gegen eine Million ein. Es sind schon Zolle vorgekommen, wo von großen illustrierten Blattern laO OOO^Mk. und mehr für einen Stoman ausgegeben mutten. R. L. Lstevcnion bezog kurz vor seinem Tote 50 Psg. für jedes Wort. Pearsons „Magazine" hat Kipling für seinen „Captam Cvurageou-, eine Mark pro Wort bezahlt, und das „Sttand Magazme ist soweit gegangen, Sir Conan Doyle für seine letzte Sherlock Holmes-Serie für jedes Wort drei Mark auszusetzen, also 30 Mk. für die Zelle! Auch die biographisckjen Werke werten ungewöhnlich hoch IjonorietL John Morley hat für die vier -3ahre, die er an seiner Gladstoncbiographie arbeitete, von seinen Verlegern 60 000 Mk. Jahresgehalt empfangen. Winston Eurchill soll für die Biographie seines Vaters 160 000 Mk. erhalten haben. Nur die englischen Sitcraturtrititcr und die Lyriker werden schlechter hoiwtiert. Ein Zeitungskrlliker erhält für eipe Spalte durchschnittlich 43 Mk. die Sonntags - Vorstellungen: Mittags K i n d e riii är ch e n und abends „Verschwender" gibt sich so lebhaftes Interesse kund, daß Interessenten gut tun werden, sich noch im Vorverkauf Plätze zu sichern. Am Dienstag den 10. März findet ein Gastspiel von Gertrud Eysoldt vom Deutschen Theater in Berlin in Ibsens „Wildente" slatt. Die Wildente erlebt mit diesem Gastspiel ihre erste Aufführung und die berühmte ft'ünftlerin wird sich ebenfalls zum ersten Male dem Gießener Publikum vorstellen. Vonnerkungen zu diesem Abend werden jeder Zeit entgegengenonimen. Universitätsprofessor )r. Collin hat die Liebenswürdigkeit, zlir Einführung für diese Aufführung einen Vortrag über „Ibsen" mit spezieller Rücksichtnahme auf die Wildente zu halten. Dieser Vortrag rndet am Samstag den 7. März, abends 8 Uhr, im neuen Stadttheater slatt und die Jiihaber von Billetts zum Ei)soldt- Abend haben unentgeltlichen Zutritt. Von anderen Besilchern wird ein mäßiges Entree erhoben. "Die S ch ü l e r v o r st e l l u n g e ii in unserem Stadt- theater erfreuen sich immer eines besonders starken Besuchs durch auswärtige Lehranstalien. So sind zu der feurigen Ausführung des „Kälchen von Heilbronn" von der Präparcmdencmstalt m L i ch 145 Plätze, vom Lehrerseminar in Wetzlar 87 Plätze und vom B üb i ng er Gymnasium 60 Plätze bestellt worben. Diese Zahlen, wie die überhaupt sehr große Beteiligung Aus» 3 artiger an allen Vorstellungen, insbefoubere an ben Sonntag Nachmittags-Aufführungen, beiveisen, wie jehr bie Recht hatten, bie feit Jahren ein gutes Stabithecuer in Gießen auch für bic nähere unb weitere Umgebung als wünschenswert unb als richtigen Kulturfaktor erfannien. ** Kunstverein. Die Gemälde-Ausstellung am Brand, die seit 14 Tagen vollständig neue Bilder aufzuweiscu hat, hat sich von da ab fortgesetzt eines regen Besuche- zu erfreuen. Das ist ein Beweis dafür, daß die gegenwärtige Ausstellung wieder viel dcs Schönen bietet und recht interessant ist. Befonders erweckt die Kollektion H. Hermanns-Düsseldorf sehr großes Interesse. Gleichzeittg sei daraus hingewiefen- daß einige Bilder nur noch morgen ausgestellt bleiben, um an deren Stelle wieder neue Gemälde zur Ausstellung bringen zu können. Die Ausstellung ist Sonntags von 11—3 und an Werktagen von 11—1 Uhr geöffnet. '* Wegen der t o in in e n b e n Fastnachtslage sei barcmf hingewiesen, daß bas Großh. Polizeiamt auch in diesem Jahre wieder an bie Einsicht des Publikunis sich wendet, um Belästigungen zu vermeiden. (Siehe arnll. Bekanntmachung.) "Zum Büdlngcr Bankkrach. In der gestrigen Sitzung der Zweiten Kammer gab der Minister des Innern, Dr. Braun, die Erklärung ab, baß er sich infolge bec ungünstigen Nachrichten über den Büdinger Bankkrach und die dadurch herbeigeführten großen Schädigungen der Büdinger Stadtkaffc, wie zahlreicher Bewohner von Büdingen unb Umgebung morgen persönlich an Ort und Stelle begeben werde. Er werde namentlich auch darüber eine genaue Untersuchung veranlassen, ob und inwieweit auch vielleicht Beanite der Aufsichtsbehörde eine Mitschuld an der beklagenswerten Katastrophe trifft, indem sie es an der vorgeschriebenen notwendigen Kontrolle, Prüfung der Bücher der Stadtverwaltimg u. s. w. fehlen ließen. — Wie man uns mittcilt, wirb die hiesige Bankfirma Baruch Strauß in Büdingen von jetzt ab vertreten sein. 0 Hausen, 28. Febr. Bei der heute abgehaltenen Jagd« o e r p a ch t u ii g unserer Gemeinde wurde der Betrag von 700 Mk. gegen 860 Mk. der vorherigen Pacht erzielt. Da dieser Preis unserer vorzüglichen Reh-, Hasen- und Fasaueujagb der allgemeinen Taxation einigermaßen entspricht, so wirb voraussichtlich auch bie Verpachtung an ben Höchstbiereubeu, Rentner E in melius- Gießen, genehmigt werben. Der seitherige Pächter war Chemiker Karl Felsiug in Gießen. ? Steinberg, 29. Febr. Unser Turnverein „Gui Heil" feiert morgen abenb un „Grünen Baum" fein Winter- vergnügen unb zwar entsprechenb ber fetzigen Zeit, in Form einer Kappen-Sitzung mit. komischen Vorträgen, lebcnbeit Bilbern unb Aufführung eines ReigenS. Air bic Unterhaltung schließt sich ein Tanz an. s Großen-Linden, 28. Febr. Ein Volksunterhalt u n g s a b e n b findet Sonntag abenb auf Veranlassung bes Pfarrers Schulte statt. Aiißer einem Vortrag werben musikalische Darbietungen und GesangSvorträge ber hiesigen Gesangvereine geboten. Hoffentlich gelingt es, btc Volksuiiterhaltungsabenbe im emne ber Volksbilbungsbestrebungen auch hier zu einer dauernden Einrichtung zu machen. V Holzheim, 29. Febr. Morgen Sonntag, 1. März, findet im hiesigen Rathaussaale eine öffentliche Versammlung deS Vereins gegen den Mißbrauch geistiger Getränke statt, auf die auch an dieser Stelle aufmerksam gemacht werden soll. Jeder, der der für unser Volksleben so überaus wichtigen Alkoholfrage Interesse entgegenbringt, ist freundlich eingeladen. (S. Anzeigenteil.) sc. Friedberg (Oberhesfen), 28. Febr. Am Dienstag! fand hier eine Versammlung von Molkerei-Interessenten statt. Es waren vertreten: die Molfereigenosscu- schäften Reichelsheim, Echzell, Oftycim, Ulfa, Büdingen, Nicdev- wöllstadt, Grvß-Felda, Hungen unb Altenstadt, ferner noch eine Anzahl Privatmiolkcreien. Zunächst beschäftigte man sich mit der Forderung dcs Vorstandes der Landwiitschaftskammer, daß alle zur Dersüttcrung koimnente Mager- und Butterrnilcy sowie Molken vor dem Verkauf sterilisiert werten soll. Sämtliche Anwesende sprachen sich gegen diese Bestimmung aus. Im Sommer sei eine Erhitzung auf 90 Grad unmöglich; die Magermilch werde dabei zu einer gänzlich unverkäuflichen Schmiere. Durch den Ausfall des Erlöses für Magermilch würden sämtliche Molkereien Oterhessens vor den Ruin gestellt werden. Jmt Ucbrigen fei unerunefen, daß die Tuberkulose ter Schweine von der Magerumlch komme. Merkwürdig sei, daß nur die Milch für das liebe Borstenvieh sterilisiert werben solle, dies aber bei ter Mitth für dic Nienschcn nicht für notwendig go» halten werte. Es wurde schließlich eine Kommission gewählt, die beim Minister des Innern und tem Vvrfland ter Landwirtschaftskammer gegen die Bestimmung vorstellig werten soll. Tann wurde noch eine Kvmmission gewählt, die eine Erhöhung dcs Butteiwreises in die Wege leiten und die von bem anwesenden Buttergroßhändler Lutz aus Franffurt vorgeschlagenc Errichtung einer Buttervermittelungs stelle in Frankfurt vorbereiten soll. Die Konkurrenz der Nlolkerei Borken, die Butterabschlüsse zu 1.23 Mk. gemacht habe, wurde scharf krllisiert. Für ausländische Butter, die man vorläufig noch nickst vom Jnlandsrnarkte verdrängen Bonne, wurde Dellacations- Zwang verlangt. Landtagsabgevrdiieter Hirsche! betonte, daß mir ein scheinbarer Gegensatz zwischen Mllchproduzeitteu und Molferefeu bestehe. X Ober - Moos, 27. Febr. Der Sohn eines hiesigen gutsituierten Landwirts unterhielt mit einem weniger vermögenden Mädchen des Nachbarortes Salz ein Liebesverhältnis. Oester kamen in letzter Zeit zwischen Vater und Sohn, da ersterer sein Einverständnis ru dem Verhältnis nicht geben konnte, Zwistigkeiten vor. Am letzten Sonntag ging der Sohn zum Vergnügen nach Nieder-Moos und kehrte nicht mehr zurück. Er begab sich nach Höchst a. M., von wo er seiner Geliebten noch seine Photographie sandte, alsdann nach Hersfeld, hier fand man gestern die mit Lysol vergiftete Leiche im Gasthaus „Zum Deutschen Haus" vor. Sie wurde Beute nach hier transportiert. Der Kummer des Vaters über den Verlust seines einzigen, 23 jährigen, sehr intelligenten und allseits geachteten Sohnes ist groß. R. B. Darmstadt, 28. Febr. Der Attentäter bei dem Raubanfall, der am 15. d. Mts. durch Wegreißen eines Gel> täfchchens mit 160 Mark Inhalt auf dem Mathildenplatz verübt wurde ist jetzt ermittelt. Ein wegen eines ähnlichen Verbrechens dieser Tage in Frankfurt festgenommener 20jähriger Bursche, namens Reinhart Greiner, Former, aus Württemberg stani- mend, hat eingestanden, auch den hiesigen Raubanfall begangen zu haben. — Ein bedauerliches Unglück ereignete sich heute mittag in der Eisenbahnzentralwerkstätte. Der mit Reinigen der Wagen beschäftigte verheiratete Arbeiter Friedrich Münkler von Roßdorf nrurde beim Aufspringen auf einen anssahrcnden Wagen so unglücklich gegen die Tür der Wagenhalle geschleudert daß er schwere Brustquetschungen erlitt und bald darauf st a r b. Gießener Strafkammer. )( Gießen, 28. Febr. Freigesprochen. In der Sache gegen den Prokuristen I. I., der Leiter der Lauter- bacher Filiale eines hiesigen Bankgeschäfts war und vom Schöffengericht wegen Betrugs zil 400 Mark Geldstrafe verurteilt wurde, weil er ani Konto eines Lauterbacher Fabrikanten bezw. des Hauptgeschäfts Aktien zu Spekulationszwecken ankaufte, wodurch die Firma, die für die Handlungen ihres Bevollmächtigten einflehen mich, einen größeren Schaden erlitt, wurde das Urieil verkündet. Es lautete auf Zurückweisung der staatsanwaltlichen und Stattgebung der Berufung des Angeklagten. Das Gericht hatte gegen die Angaben des Fabrikanten, die im Widerspruch mit den Behauptungen des Angeklagten standen, keine Bedenken. Es hielt für festgestellt, daß der Angeklagte sich des Kontos seiner Firma und des Fabrikanten bediente, um für sich zu spekulieren und daß seinem Prinzipal ein größerer Schaden entstanden ist, da die voll ihm gekauslen Papiere im Wert sehr gesunken sind. Rach Ansicht des Berufungsgerichts gebricht es an einem wesentlichen Tatbestaiidsmerlmal, so daß eine Verurteilung wegen Betrugs ausgeschlossen ist, da der Angeklagte der Diskontogesellschast gegenüber, wo er die Aktien angekaufl hat, keine fatschen Angaben gemacht Hal; er hat zwar den Umstand, daß er weder von dem Fabrikanten noch von der Firma den Auftrag zum Ankauf halte, verschwiegen, diese Angaben zu machen war er aber nicht verpflichtet. Auch aus dem Gesichtspunkt der Untreue konnte eine Verurteilung nicht eintreten, da der Angeklagte nicht über Vermögensstücke seines Auftraggebers verfügt hat. Es mußte somit F r e i s p r u ch erfolgen. Börserr-Wochenbericht. 4- Frankfurt a. M., 28. Februar. Zum erstenmal feit geraumer Zett ist in dem offiziellen Essener Berückst über die Kohlenbörse von Absatzschwierigkeiten die Rede gewesen. ychchdem in der Eisenindustrie Betriebseinschmnkungen vorgerwmmen wurden, die Industrie überhaupt ein ruhigeres Tempo angenommen hat und auch der Winter sich milde anließ, fbnnte es nicht auSöleiben, daß schließlich auch die Kohlenindustrie die Folgen all dieser nachteiligen Einflüsse verspüren muß. Wie lange sie darunter zu leiden haben wird, das läßt sich natürlich heute noch nicht absehen, wird viel davon abhängen, wann in der Industrie wieder eine neue Belebung eintritt. Vorerst sind noch keine Anzeichen dafür vorhanden, vielmehr machen die Nachteile der übermäßigen Ausdehnung der Betriebe sich jetzt erst nvehr und mehr bemerkbar. Auch die Bankbilanzen zeigen deuttiche Spuren davon in der Anspannung ihres Status, denn es geht daraus hervor, daß die Banken durch Kreditgewährungen an die Industrie, mit der sie heute eng verquickt sind, immer noch sehr stark in Anspruch gcitommen sind. Die scharfe Konkurrenz im Bankgewerbe hat die Provisionssätze für das reguläre Geschäft, insbes. für die Anlagevermittlung, derart herabgedrückt, daß dieser Geschäftszweig' nur noch ganz wenig Nutzen abwirft, infolgedessen wenden sich die Bmrken Mehr und mehr der noch lukrativeren Kreditgewichrung zu, ferner auch dem Emissionsgeschäft und hier wird oft des guten zu viel getan. D-ie starken GewrnnausMle, die rM verflossenen Jahr auf Effekten- und Konsovtialgeschätten erlittm wurden, mögen vorwiegend daraus resultieren, daß die von den Banken emittterten Werte nicht abgesetzt werden konnten und dadurch waren die Institute dazu verurteilt, diese Werte im Portefeuille zu behatten. Derartige Papiere sind in schwierigen Zeiten vielfach nur sehr sckpver und mit großen Verlusten, ja teilweise überhaupt nicht zu realisieren und können daher den leicht greifbaren Mitteln kaum zugereck)nct werden. Wie sollen nun die Banken bei dieser strammen Anspannung ihres Status ihre Verpflichtungen erfüllen können, wenn unvorhergesehene ersckstitternde Ereignisse eintreten? Tie meisten unserer Banken, insbesondere die großen Emissions- instttute schnappen nach Luft und Kapitalserhöhungen roerben vielfach wieder vvrgenonttnen werden müssen, sobald der Markt für neue Aktienemissionen aufnahmefähig ist. Kein Wunder, totmi unter solchen VcrhiMnissen das Verlangen nach einem Depositen- baiikgesetz, welches die Sicherhett der Einlagen erhöhen soll, immer mieber von neuem auf oer Bildsiäche erscheint. Es ist hohe Zett, daß das ganze Dankgewerbe wieder auf eine gesündere Basis gestellt wird und dazu könnte durch eine allgemeine Erhöhung der Provisionssäpe der Anfang gemacht werden. Liefert diefe Sparte des Geschäfts wieder einen angemefftnen Nutzen, dann wird man weniger geneigt fein, zu mehr riskanten Transaktionen seine Zuflucht zu nehmen und ein Maßhalten in der Kredttgewährung und im Emissionsgefchäsi könnte nur von Segen fein. Solche Betrachtungen wurden vielfach angestellt, ohne daß sie aber direkten Einfluß auf die Tendenz der Börse hatten. Tas Geschäft stockte zettwcise förmlich. Matter waren Schiffahr 1 s - afticTi auf den unbefriedigenden Abschluß des Hapag. Von Jnduftriepapieren erlttten die Attien chemischer Fabriken teilweise Kursverluste. Anilin fielen 17%, Höchster 4°/o, aher Albert stiegen 11%. Zellstoff Waldhof ö°/o höher. Heidelberger Zement wurden im Interesse des Absatzes eines Postens Aktien etwas „lanzlert", konnten ihren höchsten Preis aber nicht be- haupten. Handel nnd Verkehr, Volkswirtschaft. Deuts l.) e R e i ch s an l e ihe. Tie F. Z. läßt sich aus Beilin berichten, daß man sich bereits nut der neuen deutschen Reichsanleihe und evtl, auch nut einer neuen preußischen Anleihe be- jchciitigt. Doch verlautet irgendwie beftimmteS, da sich der neue Staatssekretär des Reichsschatzamtes in die ihm bis dahin fremde Malerie hineinarbeiten will, noch nichts. So viel steht aber schon test, daß eine regelrechte 4° 9 Reichsanleihe kommen müsse. Heber ihre voraussichtliche Höhe läßt sich heule schwerlich etwas sagen, doch glaubt der Gewährsmann des gen. Blattes, daß die Anleihe kaunl sehr hoch fein werde. Auch dürfte die Anleihe voraussichtlich erst im Mai herauskommen. Märkte. Gießen, 29. Febr. Ai c.i noei icht. Auf heutigem Wocken- maitte fo|ieie: Butter pr. Pst. 1.00—1.15 Mk^ Hühnereier 1 St. 6—7 Pfg., Käse pr. St. 6—8 Pf., Kasematte 2 St. 5—6 Psg., Erbsen p. Pfd. 18—24 Psg., Linsen p. Pjd. 25—40 Psg., Tauben pr. Pr. 0,80—1,00 Mk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Mk^ Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Gänse-pr. Pfd. 00—00, Enten pr. Stück 1,80 bis 2,20 Alk., Lchfeufleisch pr. Pfd. 80—88 Pfg^ Kuh- und Rindslelfch pr. Psuiid 80—82 Pfg^ Schweinefleisch pr. Psllnd 66—80 Psg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 84 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 70—76 Psg., Hammelfleisch pr. Pfd. 64—84 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 6.00—7.00 Mk., Zwiebeln pr. Ztr. 5,00—6,00 Atk^ Milch per Liter 20 Psg., Weißkraut per Stück 0-00 Psg., per Zentner Alk. 0.00-0.00. — Aepfel per Ztr. 10—25 Mk^ Birnen per Ztr. 10—25 Mk. Nüsse 100 Stück 40—00 Pfg., per Ztr. 0—00 Alk. Alarktzeit von 8—2 Uhr. Vsrmifchees. • Nach einer Meldung aus Sabina in Mexiko hat gestern aus der Rosila-Grube der Monterey Steel Company eine Explosion schlagender Wetter st a t t g e fun d en. Bis jetzt sind 4 0 L e i ch e n geborgen worden. 200 Bergleute befanden sich znrzelt der Explosion in der Grube. Ta durch die Gase die Nettilugsarbeiten sehr erschwert werden, so befürchtet man, daß piele Bergleute umkommen werden, deoor ihre Rettung möglich ist, vorausgejetzt, daß sie überhaupt noch am Leben sind. Kleine Tagesrhronik. Der „Berll Lokatanz." meldet aus München: Erneu sonderbaren Selbstmordversuch machte ein junger Mann dadurch, daß er sich eine Tischgabel in den Leib stieß und Köstritzer Aerzten vt Köstritzer Schwarzbier ist ein Gesundheitsbier Nährbier und Kraftbier ersten Banges. MZZrimm Kerze«. Montag, den 9. März 1908, abends 9 Uhr, im Saale des Hotel „Einhorn" Hauptversammlung. Tagesordnung: 1. Jahresrückblick. 2. Rechnungsablage. 3. Vorstandswahl. 4. Sonstige rechtzeitig eingebrachte Anträge. 5. Die Wertznwachsfteuer, die Ausführung, Anwendung und Wirkung derselben. Neserent Herr Rechtsanwalt Raab. 6. Verschiedenes. Wirladen zu recht zahlreicher Beteiligung hierdurch ein. v29/, Der Vorstand. Gesetzliche Gesell'nprüfung des Bezirks Lollar. Die diesjährigen Gesellenprüfungen finden im Monat März-April statt. An denselben können alle jungen Handwerker aus Lollar, Daubringen, Mainzlar, Treis a. d. Lda., Staufenberg und Ruttershausen teilnehmen. Anmeldungen können unter Benutzung des vorgeschriebenen Formulars (bei dem Unterzetchneten erhältlich) bis 15. Marz eingesandt werden. Wir machen darauf aufmerksam, daß diese Prüfung als Vorbedingung für die Anleitung von Lehrlingett und die Führung des Meistertitels erforderlich ist. Für den Prüfungsausschuß dcs Bezirks Lollar. D*9/, Hch. Rohrbach IV. Mel-hirtmsck Kabel Liebigstraße 9. Sorrntag, 1. März d. Js. von nachmittags 4 Ahr anfaugend (grosse j^appensitzung des neu gegründeten Karneval -Vereins 1908. Humoristische Vorträge, Bertesen des närrischcn Protokolls sowie Konzert, oe^exuej» Programm. Zu zahlreichem Besuch ladet erg. ein Eintritt frei. 1333 Dm uürrlacbe TLinieterium. Man verlange ausdrücklich „echtes Köstritzer Schwarzbier“, für dessen Echtheit nur garantiert werden kann, wenn die Flaschen mit unseren ges. gesch. Fürstl. Wappenotikett versehen sind. Köstritz besitzt nur eine Brauerei, das ist die Fürstliche Brauerei: man verlange also stets „echtes Köstritzer Schwarzbier aus der Fürstlichen Brauerei. • Niederlagen in Giessen bei: J. Steinhauer, Bierwirt, Ludwigstr. 55. " nährt Kartoff t» feinste Speise- u. Salatkartoffeln empfiehlt zu den billigsten Tagespreisen 1004 I Hautet, Neuen Baue 7. Telephon 612.______ Cognac deutsch und französisch. Aerztlich empfohlen. Zu haben bei 11351 F. Schott Bahnhofstraße, Ecke Wollengaffe. Versteigerung. Montag, 2. Marz ItiCS, vormittags 11 Ubr, wird zu Berstadt 1 Kreissäge mit Gestell aus Eisen, 1 Partie Holz, Eichen- u. Bucken- Prügehöffenlt.zwangsw. geg. Barzahlung an den Meistbietenden versteigert. Die Zusammenkunft findet aus dem Bürgermeisterei Bureau statt. 1340 Hungen, 28. Februar 1908. Reis, Gerichtsvollzieher. Köstritzer Schwarzbier. Durstbenelimend, nahrhaft und blutbildend — ist es der Wöchnerin eine Erquickung, dem Rekonvaleszenten ein Halt, ein Trost für die Bleichsüchtigen. Köstritzer Schwarzbier hat einen hohen Malzgehalt und nur wenige ProzenteAlkohol. Schwarzbier wird von den verordnet. Köstritzer Schwarzbier ist über die ganze Welt verbreitet. — Deutsche Frauen, trinket Köstritzer Schwarzbier !! Es nährt ! ! die stillende Mutter, die Amme, das bleichsüchtige Mädchen, der Rekonvaleszent, der Blutarme, und wer mit den Nerven zu tun hat — sie alle trinken Verlangen Sie etikettierte Flaschen. Etikett muss das Fürstliche Wappen tragen. sich weigerte, sich von der Sanitätskolonne verbinden oder int .Krankenhaus transportieren zu lassen. Das Motiv der Tat soll Liebeskummer sein. In Medinaisalin sind am 26. Februar neun Cholera« fälle vorgekommen von denen zwei tödlich verliefen. Edison ist vorgestern abend aufs neue operiert worden. Sein Zustand war gestern in den ersten Morgenstunden kritisch. — In Danzig brachen auf dem morschen Eise des Stadl« grabens die sechsjährige Tochter und der sechsjährige Sohn de; Steuerinspektors Epha ein und ertranken. In Wüstenelndorf bet Kobnrg schoß ein Hausknecht beim Spielen mit einem Gewehr den einzigen neunjährigen Sohn be$ Landwirtes Rüttel mitten in die Brust. Der Knabe war sofort toi töerid/tsiaaL [] Marburg, 28. Febr. Ein Wilderer, der gelegentlich einer Treibjagd des Besitzers deS Ritterguts Plansdorf, am 31. bki v. I. zwischen den eingeladenen Jagdgästen auftauebte, stand heult in der Person des Landwirls Joses Knau aus.E ins darf vor der Strafkammer. Vom Schöffengericht in Neustadt zu 100 M Geldstrafe verurteilt, wurde dies Erkenntnis heute vom gericht bestätigt. Knau, der damals, als die Treiber auf ihn aufmerksam wurden, schleunigst im Wald verschwand, bestritt nämlich daß er der Wilderer gewesen sei. Kassel, 29. Februar. Der frühere Badearzt Rohri; auS Wildlingen, der gegenwärtig eine Gefängnisstrafe von 3 Jahres wegen Tötung einer Krankenschwester verbüßt, erhielt eine Zufatz. strafe von 9 Monaten Gefängnis, ivetl er einen Gefangenen mi- gestiftet hatte, ihm bei der Flucht aus dem Gefängnis behilflich fein. Ter Gefangene wurde zu 5 Monaten Gefängnis verurteilt Universitäts-Nachrickterr. R. B. Darmstadt, 28. Febr. Die W i t d e n s ch a f t an de: hiesigen technischen Hochschule gibt vom 1. März ab eine eigeni, monatlich zweimal erscheinende Zeitung heraus, in der studcnhschr Angelegenheiten behandelt werden. Sport. " F r ü h j a h r s g a u t a g des Gau IX. D. R. B. Ain- 22. März findet in Darmstadt der Frühjahrsgauta;. des Gau 9 des deutschen Radsahrerbundcs statt. Die Tagesordnung umsaßl: Bericht des Vorstandes, Genehmigung des Etats für IM, Wahl der Deligierten zum 25. Bundestag in Bremen, Beratung der gestellten Anträge und Wahl des Ortes für den Herbstgautao. Tas Arrangement hat der Darmstädter Bicycle°Klub übernommcr. Er verbindet damit das Jubiläum seines 25jährigen Bestehens durch, Veranstaltung eines großen Gala-Sportfestes. Das Programm umfaßt: Jubiläums-Festakt, Gaukonkurreuzen im Kunst- Stab- und Schulreigen, Radball- und Polospiel, Preisverteilun und Festball. BoranSsichtliche Witter»»ng für Hessen am Sonntag bei 1. März 1908: Abnehmende Bewölkung. Geringer Schnee. Aachs Frost, am Tage mild. Nördliche Winde. (Original* Wien, 29. Febr. Im Jahre 1910 ivuo hier die erste internationale Jagdausstellung abgehalten roerben. Diese Ausstellung wird alle industriellen und gewerblichen Zweigs die zur Jagd in Beziehung stehen, umfafien. An alle auswärtigem Staaten sind Einladungen durch das Ministerium des Aeußervn ergangen. TerneSwar, 29. Febr. Die Heroine des hiesigen Stadi- theaters, Elsa H ö l d y, machte einen Selbstmordversuih aus Gram darüber, daß sich ihr Bräutigam, der Gutsbesitzer vcm Gotthilf, wegen seiner zerrütteten Vermügensverhältniffe erschossen hat. London, 29. Febr. Nach enter Meldung des Glvbe an? Washington verursacht die Lage auf Haiti, besonders bie Haltung des Prüftt»cnten Alexis, immer nochernste Besorg- n is. Mehrere Deutsche befinden sich in den fcdnbc'-. der haitischen Regierung, die erklärt, die Verhafteten jofon hinzurichten, falls die gegen sie erhobenen Beschuloiguugeu et» wiesen wrroen sollten. Der deutsche Konsul bietet allo? auf, um dies zn verhüten. Er wird eventuell die Hilfe dv- dort stationierten deutichen Kreuzers in Anspruch nehmen. Paris, 29. Febr. Gerüchtweise verlautet, ©enerni D'Amade sei gestern abend das Opfer eines ernste» Unfalles geworden. Eine Bestätigung der Meldung war bs heute früh nicht eingetroffen. Petersburg, 29. Febr. Die Hinrich tung be= italienischen Journalisten Caloino ist gestern vollzogen worden. Großer Niasken-BaL Zk des Karneval-Dereins 1908 31 am Fastnachts-Dienstag [015(6 in der Turnhalle am Oswaldsgarte«. Anfang 7 Uhr. Eintritt für Herren 1 Mk., Damen 50 M Zar Beichskrone Sonntag, den 1. März -—-— Kappensitzung mit Gratiövcrlosuug und großartigen Ucbcrraschuugeu. Hermann Moos, ___________________________Lowengasse 22.__[015^ Sonntag, den 1. März = Grosse Xappee$itzi#| s im Chausseehaus. [is» Rud. Sack’s neueste Grill - Nascbioen find unübertroffen in gleichmäßiger Aussaat auf jedem Gelände, bestem Material und solider AuSsübrung. Rud. Sack’« ein- u. mehrscharige Pflüge sowie neueste Wende- Pflüge mit öl- und staubdichten Radnaben. Bis Ende 1907 lieferte die Fabrik: 91 563 Drill Maschinen, 1 341 400 Pflüge usw. Federzahn - Kultivatoren. Grubber Acker- und W'ieseneggen, Wiesenhobel, Walzen, DimSer' Streuer, Hackmaschinen usw. Permanente Ausstellung aller Geräte für die Landwirtschaft M- Rosenthal Ucbigstrasse 13 Fernsprecher 218 Zucht-u. Legehühner beste Eierlcger [ba/i versendet gut u. billig M. Becker, Geflügech., Weidenau (Steg) 57. Preis l. gratis u. franko. VegetaBine beste Pflanzenbutter, 286 lose Pfd GO Pfg., bei 5 Psd. 57 Psg. Jakob Maternus. Statt besonderer Anzeige. "sPlau- ll au§ die Treib, Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Giessen (Bahnhofstr. 51), den 29. Februar 1908, 1356 Die Beerdigung findet Montag, den 2. März, mittags 12 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. Herr Friedrich Bender Giessen, den 29. Februar 1908, Ludwig Georgi Frau Christian Wallenfels, O,« Um stille Teilnahme bitten Bse traweraden Hinterbliebenen Giessen, den 29. Februar 1908 1. Märl enaus. Giessen (Bahnhofstrasse 26), den 29. Februar 1908, Das Allerbeste ^68 Rm SeiFenpulver binefl [1341 n;_ uuii ü oinunein mit oumnet, 4 möbl. Zimmer, 1 Werkstatt. D»etea gemcht: 00 Wohnungen von 1—8 Zimmern. ^20 Wellen oO Rm. iimmern, iuunern, iimmern, l,0li ein ha»°, . *sa£S' Marie Bender, geb. Siegeletz Fritz Bender Artur Bender rldrmgev. 910 iDuo hier buit u n g abgehalien m und gewerblichvi ja lien. An alle auSroa Ministerium des Ach Woh'/lung von 1 fB»/, Hesse» am Sonntt. GemgerCchmt.Ä Heute früh entschlief sanft infolge eines Herzschlages, unsere liebe, gute Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter, Schwester und Tante do» au Vermieten “ Wohnungen von 1 Wohnung von G » -brohnungen von Der Verstorbene war eine lange Reihe von Jahren in gewissenhafter Pflichterfüllun in meinem Hause tätig und werde ich ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. öau ü. D.K? Frühjahr; ' ’N- DieTaqll «gung des Eiaiz fe; *9 m Bremen, kn, les h"it den btrbii Sin>cle-Klub Übemo« fahrigen Bestehvsi 'orlsesteS. ukonkurrenzen im fc mru des hiesig« 6i Eelbstmordoim igam, der (ßutibefyi iermögensverhälviii«« Meldung des Ml if Haiti, besomi ; nochernstede^ M sich in da « , die Lerhasletw r renen Bes.chuldigM he Konsul bie«) > eventuell die ii Anspruch nchmr oeise verlautet, w z Opfer eines u der Meldung k1 ? ^adearu?-< *'SM Ä "«".'m m Teiangnjz S? ?richte^^ ab eint 2 heraus, m dertzM Heute früh verschied ganz unerwartet nach kurzem, schwerem Leiden mein treuer Mitarbeiter Die Beerdigung findet Montag, den 2. März, nachmittags 2 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. rerns 1908 i ievstag MaldsgarttK skrone Mar; tuen II*** [OO8, 8 Zimmern, 2 Wohnungen von 7 Ziumiern, 6 Wohnungen von 5 4 Zimmern, 1 Wohnung von ß Die Beerdigung findet Sonntag, den 1. März, nachmittags 3 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 01499 Mischer WohnulWnchmis Wen 1/M , Gartcnstrahe 2, Zimmer 2. IGeschästsstunden von 8—1 und von 3—6 Uhr.) 5 Schnittstämme von 44—51 cm Durchm •• Buche 6 Nm. Eiche-Scheit Adler Backpulver liefert die besten Kuchen. Pack 10 u. 20 Pfg. (1274 Adler-J>roserie,Seltersweg39 Otto Schaaf. Holzverfteigerung Donnerstag, den 5. März l. IS., vormittags 9 Uhr an, soll im hiesigen Gemeindewald, Distrikt ^ellersloh, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 55 Eiche-Stämme mit 10,59 Fstm. 14 Buche- , , 5,85 , worunter 34 „ u 30 91111. Kiefer-Knüppel 350 Wellen, 760 Wellen Fichte-Reisig 10 Rm. , 12 iRm. Fichte-Stock. er Anfang ist am Eingang des Waldes, roß en-Bus eck, den 28. Februar 1908. ^roßherzogliche Bürgermeisterei Großen-Buseck. Ilmenau i. Tbür. [hv11/? Einj.-,Fiihnr.-,Abitur.-(Ex.) Schnell, sicher. Pr. sreu Vorgestern abend ll1/, Uhr verschied nach schwerem Leiden mein lieber unvergesslicher Vater, unser Bruder, Schwager und Onkel SCoswad Raab Schneiderineist er In tiefer Trauer: Emma Raab. o 1,u shampoonieren (Damen-Kop(wascben mit Trockenapparat) empfiehlt sich Hermann Flank Ww. Sver.-Damen - Frisier - Geschäft Kavtansgaife 2._________ T odes-Anzeige» Heute früh 7 Uhr entschlief sanft nach kurzem Leiden unser guter, treusorgender Gatte, Vater, Sohn, Schwiegersohn, Bruder und Schwager Herr Kaufmann Friedrich Bender im nahezu vollendeten 50. Lebensjahre. Tapeten in groher Auswahl von den billigsten bis au den elegantesten Mustern empfiehlt (01238 Ludwig Wagner VII., Weinbinder, Grofren-Buieck. WM?' ■ • ■ Kv;-V 'M. A- DÄMM WWM Staufenberg, den 28. Februar 1908. ü Marie Bähr geb. Pfeffer. Annerod, Albach, den 29. Februar 1908. 1359 Fstm. Inhalt 1500 Fichte Stamme 110 19 Stänune Fichten mit 14—27 cm Durchm. zirka 13,00 Fstni. 37 Körber. [1339 MD 120 35 70 171 338 Buche- „ Eiche-Stämme Eichc-Derbstangen Fichte- , Weißtanne-, Esche-Ncisstangen 2,50 28,50 Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schmerzlichen Berluste meines innigelieblen Vaters- die liebevolle Beistehung der Krankenschwester am5^ranken° und Sterbebette des Heimgegangenen sowie die zahlreichen Besuche und Blumenspenden sage ich im Namen der trauernden Hinterbliebenen meinen herzlichsten Dank. Struth folgendes Holz versteigert werden: Eiche-Schnittstämme v. 40—53 cm Tm. M. 8,31 Fm. Inh. Die Gebote sind schriftlich imb nach Soctirnente getrennt bis auf Sanistag, den 7. März d. Js., nachmittags 2 Uhr auf Großherzoglicher Bürgermeisterei 2llten-Buseck einzurcichen, wo die Eröffnung im Beisein der erschienenen Jntereffenten stattfinden wird und auch nähere Bedingungen bekannt gegeben werden. Alten-Bllseck, den 28. Februar 1908. Großherzogliche Bürgermeisterei Alten-Buseck. I । Die Beerdigung findet Sonntag, den 1. März, nachm. 3 Uhr in Staufenberg start. 1361 Kiefern- u. Lärche-Grubenholz o. 13—24 cm Durchm. mit 24,61 Fstm. Kiefern- u. Lärche-Bau- u. Schnittholz von 24—33 cm Durchm. mit 8,92 Fstm. Bau- und Wagner holz. St. Spalierposten 2,20 m lang Weibtanne-Stämme v. 14—20 cm Din. m. 6,61 Fm. Inh. „ 39—52 , 14—35 und 9 3 130 Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr im Distrikt Ellersberg. Sodann soll folgendes Holz auf Submission vergeben werden: Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheidcn unseres teuren Entschlafenen sagt innigsten Dani 01533 Familie Heinzerling. mit 5,00 „ 14,07 , 28,72 „ 0,13 „ 13,00 AdtMer Giktztk. Gartenttrane 2, Zimmer 2. ES können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 -Schuhmacher, 5 Bauschlosser, 8 Laustrauen, 5 Dienstmädchen, 1 Küchenmädchen, 20 Zigarren- bezw. Wrckelmacher, 1 jüngerer Arbeiter, 1 jüngerer Hausbursche, 1 Zigarrensortiererin. Lehrlinge: 1 Buchbinder, 2 Drucker, 1 Färber, 1 Tapezier, 1 Schlosser gegen Vergütung. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 landwirtschaftl. Arbeiter, 2 Schreiner, 1 jüngerer Schneider, 1 Wagner, 1 Friseur, 3 Maschinenschlosser. Levriinge: 1 Schmied, 1 Spengler. Eö suchen Arbeit: B®/, 1 Fahrbursche, 1 Glaser, 1 Schlosser, 1 Buchbinder, 2 Schuhmacher, 1 Weißbinder, 1 Maschinenarbeiter, l Tapezierer, 9 Arbeiter, 1 Hauobursche, 1 Hausdiener, 1 Zeitungsträgerin, 1 Wirtschafterin._______________________________________________ Holzversteigerung. Montag, den 9. März soll im Aitcn-BuseÜer Gcrtteindewald Distrikt Ellersberg, Kuhtriebswald, Elchbusch Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß meine liebe Frau, unsere gute Mutter Margarete Bogel geb. Fischer im 41. Lebensjahr gestern morgen 7 Uhr plötzlich entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Bogel I, nebst Kindern. Verdingung von Graben- und Rohrverlegungsarbeiten. Für die Fcldbcreinigung Dorf-Gill sollen nachstehende Arbeiten, deren Ausführung alsbald erfolgen soll, auf dem Wege schriftlichen Angebotes vergeben werden, und zwar: 1. Rohrgraben im Ort, veranschlagt zu 307,20 Mk. 2. Grabenarbeiten „ „ 372,50 „ Die Verdingungsunterlagen liegen auf Großh. Bürgermeisterei Dorf-Gill ;ur Einsicht offen. Die Angebote haben in Prozenten des Voranschlags zu erfolgen und sind verschlossen, postfrei und mit entsprechender Aufschrift versehen ebendaselbst einzureichcn. Die Eröffnung findet Donnerstag den 5. März ds. Js., vorm. iö Uhr auf dem Rathause zu Dorf-Gill in Gegenwart erschienener Bieter stall. Zuschlagsfrist 3 Wochen. B29/2 Gießen, 26. Februar 1908. Grotzh. Ltulturinspektion Gießen. I. V.: Wallek. Sie finden in meinen umfangreichen Verlobte! 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Gemeindewald Salzböden. Mittwoch deu 4. März ds. Js., von nachmittags 1 Uhr bei Wwe. Weißbrod, Salzböden. Distrikt 13a Faberstück. Fichte: 1 Stamm I. Kl. = 2,77 Fm., 29 Stm. II. Kl. == 47,75 Fm., 202 Stm. III. n. IV. Kl. — 78,90 Fm., 55 Stangen I. u. II. Kl. — 4,65 Fm., 3 Rm. Scheit, 8 Rm. Knüppel. Buche: 5 Rm. Scheit, 3 Rm. Knüppel, 52 Rm. Reiser. Eiche: 8 Rm. Knüppel. Distrikt 14 Schottenholz. Eiche: 2 Stm. III. Kl. = 1,66 Fm. Buche: 187 Rm. Scheit, 29 Rm. Knüppel, 458 Rm. Reiser. Distrikt 8 Greuscn. Eiche: 8 Stm. III. Kl. — 3,32 Fm., 38 Stm. IV. Kl. ----- 6,38 Fm., 6 Rm. Schichtnutzholz, 2 Rm. Scheit, 14 Rm. Knüppel, 10 Rm. Reiser. Buche: 41 Rm. Scheit, 38 Rm. Knüppel, 255 Rm. Reiser. Nadelholz: 5 Stm. III. u. IV. Kl. — 1,18 Fm. Distrikt la Rheinbach u. 1b Rheinbach. Eiche: 2 Stm. III. Kl. ---- 1,19 Fm., 2 Stm. IV. Kl. ---- 0,54 Fm., 3 Nm. Scheit, 6 Nm. Knüppel, 130 Nm. Reiser. Buchen: 73 Rm. Scheit, 57 Rm. Knüppel, 225 Nm. Reiser II. Kl. Kiefer: 1 Nm. Scheit, 1 Rm. Knüppel. Distrikt 11 Hardt. Eiche: 185 Rm. Reiser III. Kl. Buche: 400 Rm. Reiser III. Kl. Fichte: 4 Stm. ----- 0,63 Fm., 4 Stg. I. Kl. = 0,36 Fm., 13 Stg. III. Kl. ---- 0,39 Fm. Distrikt 3 a Anstück. Buche: 430 Nm. Reiser. Totalität, Eiche: 1 Nm. Knüppel. Fichte: 1 Stm. III. Kl. = 0,31 Fm., 2 Stm. IV. Kl. --- 0,43 Fm. Krofdorf, den 28. Februar 1908. Der Bürgermeister. ’ Braun. [B39/, Bilanz am 31. Dezember 1907. Mobilienn.Abschr.l0o/o 82.— 1931 21 3252.21 2111.85 Passiva. Aufgcn. Kapital Mitgliederguthaben Reservefonds Betriebsrücklage Reingewinn Sumnia Passiva Aktiva. Kaffenvorrat Warenvorrat Ausstände £ 450.- 910.- ' 2700.= | 1396,-b 1919 $2 7376.27 • . »2 > • b . . 1 . . S6 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1906 Während 1907 gingen zu ..... ff 1907 ...... . . . , 1907 gingen ab ..... . Daher Stand der Mitglieder Ende 1907 Hoizversteigerrmg Fürstlich Solmfische Oberförfterei Hohensolms. Mittwoch den 4. Mürz 1908, vormittags 10 Uhr, in der Geller'schen Wirtschaft in Frankcubach. A. Brennbolä. Distrikt tzsselscheid. Buchen: 22 Rm.Sch?s. und Prügel, 7 Rm. Stöcke, 800 Wellen. Elchen: 18 Rm. Prüa- 18 Rm. Stöcke, 32 Hdt. Wellen. Nadelholz: 200 Wellen. Diftrili Eulersgrund. Kiefern: 16 Nm. Prügel und 60 Wellen. 8. Nutzholz. Distrikt Jnclscheid. Fichten: 56 Hdr. Reiser stangen 7. blasse «Bolmenstangens.B*/, Landwirtschaftlicher Konsum-Verein c. G. m. nnb. H. zu Hansen. [1360 Müller, Direktor. Hofrnann, Rechner. Clunma Aktiva 7376.27 Gardinen o Vitragen Rollostoffe o Teppiche Weizenmehl 000 . Kaimiil 0li!l8OO18hl . . Backpulver. . Oetker's Backpulver Frische Citronen extra grosse vollsaftige 26 Bahnhofstrasse 26 »”/, . 3 a 5! . 3 „ 55 . 3 „ il 13 FM 45 3 „ 25 3 SH 2t K v x SS. 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