'S Welter W I 4 »V 2 1 4 ngu|t 94.20 ilitte. 123.5U jer - alle'N/Aotzrier " nd" on. lachtnugen [CH. bien. ) in Keniat w'ü Hem P. Hein in (Rom«». — Herr IM Stoib« Schweitzer, geb. Ä, {emftdbtler, in Mch. ra Roos, geb. Stramm, geb. BonnL, in Aden« Soimenichei" Klarer Hiiiunel äonnenschtin Völker unter dem Schutze äußeren und inneren Friedens in ewiger Eintracht und regem Austausch fortfahrcn werden an oen großen Kulturaufgaben zu arbeiten, die ihnen gestellt sind. Möge dieses schöne Land und dieses markige Volk unter Eurer Majestät weiser, fürsorgcnder Leitung einer immer schöneren Zukunft entgegcngchcn und die Erwartung erfüllt sehen, zu denen seine geistigen und materiellen Schätze in so reichem Maße berechtigen. So erhebe ich mein Glas auf das Wohl Eurer Majestät, des Königs« Hauses und des gesamten schwedischen Volkes. Ter König von Schweden verlieh dem Kaiser daS Grvß- krcuz des Wasaordens. Der Kaiser empfing eine Deputation des 34. preuß. Infanterie-Regiments; zum Ehrenobcrst dieses Regiments ernannte der Kaiser die Königin Viktoria von Schweden. Kaiser Wilhelm ernannte König Gustav zum Admiral der deutschen Flotte. , 83." 21.40 ' 14S.H1 . izl-S . 199A1 _ 2U0.fr1 1 93fr' : 140.90 - !r 19,6’ c. = + 9,8ü e. bekannte ewige Jenaer Student Lutterkorth sei bei einer Fahrt auf einem Bodenscedampfer ins Wasser gestürzt und ertrunken. Tie Bodenseedampscrgcsellsä)aft ben;entiertc jedoch diese von Lutterkorth zweifellos selber verfaßte Nachricht umgehend; indes ist er seitdem verschollen geblieben, und gerichtlich ist er bereits längst für tot erklärt und sein Vermögen seinen ostpreußischen Verwandten zugesallen. P. W. f AfllaDg8^6, st. A uer . uütte • , . iideuj’ . . . Lloyd ' , ßlose ■ ' • ■ J36.fr . ' . 172.51' • ' 136.10 • • 197.10 e>be». lpblelem B auf dK pch glanze enttoKfelte A^o'Uo- 'Uiai'O - * , • j.Heuri^156 t. ° K 30 %t(. Mer o. sind nt!d)lieüunn ^der l?^ tfir, 5,VLaS bÜ Säjps SSS 3 in LoL Eduards i roirhe i" >rje in ^laals- MA -'Uhls dn ÄS’ - Au» Omaris sckon beu,,ä ;ltQ ausgeh^n inirh .'a, ? der tzum g'g-r - ^uslragc gehen zahi- cme iDtitcre Belebung n b u ft r i e ivill man ?nÄe6meiL Unter '’oai iinb nach wieder '-i'iDiegeln. m 3 iiursniveau gut be, Ju "nzeichnen. lieber etwas erholt en unb, Serben etwas eoenfo Lchiffahrts- iibameriianiidxn Hasso- w. 3°9-'n ümeritaniia: Ktonal gewannen 2 *>,o. leitbahn-Hmriiäten et« ' besser, ebenso wurde» hoher bezahlt. 2j 3 erfr'blich belferen Cn ehenlirchenrr chußskh!, •'üflleii Diesmal wieder Hem wird, 7 o,o. tb Ächleicher-Niaschinen tielb bleiot an- Ker Liquidation reichlich 3*.8 °/o, Privatdiskonlo Anchroxolsgen-Aongreh. St. Frankfurt a. M., 2. Aug. Deute abenb begann die 39. Jahresversammlung der Teut^ scheu anthropologischen Gesellschaft, die vom 2.—6. August hier abgehalteu wird, mit einer zwanglosen Zusammenkunft der aus allen Teilen Deutschlands und auch aus dem Auslande zahlreich erschienenen Kongreßteilnehmer, in der Alemania. Im Jahre 1882 hat bereits die Deutsche anthropologische Gesellschaft in Frankfurt a. M. getagt. Schliemann und Virchow bildeten damals den Mittelpunkt des Interesses. Ter diesmalige Kongreß wird indezug auf die Funde von urzeitlichen Menschurresten hervorragend interessante Mitteilungen bieten. Dr- Schölensack>Deidelberg wird den neuesten Fund aus diesem Gebiete, einen in den diluvialen Sanden von Mauer bei Hcidelberg gefundenen menschlichen Unterkiefer vorzeigen und darüber berichten. Dr- Gorjanovie-Kram- beraer-Agram spricht über „Anomalien und pathologische Er« fdxinungen am Skelette des Urmenschen von Krapiua", Dr. Wolss- Franksurt a. M- über die Besiedelung der südlichen Wetterau in der neolithischen Zeit. Im ganzen sind 33 Vortrüge angemeldet, die sämtliche Gebiete der anthropologischen Forschungen berühren n-crden. Professor Dr. R- Andree-München eröffnete die heutige Sitzung mit einem Rückblick auf die letzten 26 Jahre anthropologischen Sckjassens. Er gedachte der Frankfurter Tagung im Jahre 1882, in der Miquel die 500. Anthropologen begrüßt und die uneigennützige Tätigkeit derselben in Worten voll von 2luslanfc. Erkrankung der russischen Kaiserin. Die Voss. Zig. meldet aus Petersburg: Dem Vernehmen nach ist die Kaiserin- Witwe ernstlich erkrankt. Alle anläßlich) ihres Namenstages in Aussicht genommenen Feierlichkeiten wurden abgesagt. An der türkisch-montenegrinischen Grenze wütet seit zwei Tagen ein heftiger Kampf zwischen Albanesen und Montenegrinern. Truppen befinden sich aus Lieniza auf dem Wege. Tie türkische Kammer ist auf den 14. November ein» berufen. Tie Wahlen werden nach dem von der zweiten Kammer- session 1876 ausgearbeiteten Entwürfe einberufen, desgleichen in den drei Villajets. Hilmi-Pascha erhielt die diesbewglichen Ju struttionen. Die Eidesleistung der Truppen von Kpinlantiuvpcl auf die Konstitution wurde beute in den einzelnen Kaserneir fortgesetzt. Es verlautet, die Gardetruppen im Hildiz werden morgen den Eid leisten. Ferner geht das Gerücht, daß in Adrianopel der Belagerungszustand verkündet worden sei. Eine Abordnung des Komitees von Saloniki ist heute vormittag hier eingetroffen und mit Begeisterung empfangen worden. Sie hatte eine lange Unterredung mit dem Grobvezier. Tie neuerlichen sensationellen Gi- rüchte von Kundgebungen gegen den Sultan sind unbegründet. Prinz und Prinzessin Andreas von Griechenland und Prinz Ehristoph sind hier eingetroffen, um, wie es heißt, über ein griechisch-türkisches Bündnis zu verhandeln, und begeistert empfangen worden. M ü n z k ri s i s in Jena. Eines schönen Tages gab er in der Jenaischen Zeitung bekannt, daß er „bis auf weiteres Nickel- und Küpfergcld zu kaufen gedenke, und zwar werbe er für 25 10- Pfennigstücke, und für 5-Pfennigftücke und LlUpfermünzen im Betrage von 2.20 Mk. je einen Taler zahlen". Und alle kleinen Leute Jenas, namentlich die Handwerker und Krämer, trugen ihm bald alles Kleingeld ins Haus und ftedten dafür schmunzelnd die schönen blanken Taler ein. Aber es währte nicht lange, und aller Handel und Wandel in Jena begann zu stocken. Allenthalben fehlte das Kleingeld, die Preise mußten nach oben abgerundet werden und die Steiften waren zum Borg gezwungen. Lutterkorth aber zog das Kleingeld im wahren Sinne des Wortes auf Flaschen, d. h. alle die ihm ^getragenen Nickel- und Kupfermünzen füllte er in Wein- und Selterswasserslafchen ab, die sich in ungeheuren Batterien in seiner Wohnung ansammelten. 3000 blanke Silber- Taler soll er auf diese kuriose Weise unter die Leute gebracht und sie gleichzeitig ihres Meingeldes beraubt haben. Ms schließlich die Behörden darauf aufmerksam wurden, machte er sich mit ein paar Freunden aus dem Staube, und zwar wieder auf die seltsamste Weise. Die zahlreichen Flaschen mit dem Kleingelde wurden verladen und sie selber steckten sich iämtlid) in orientalische Gewänder. 9hm war er persischer Prinz und seine Freunde bildeten fein Gefolge, lieber Frankfurt, Homburg, Baden-Baden ging die Reise in die Schweiz und nach Vorarlberg, und die Blätter brachten Berichte über die vermeintlichen exotischen Gäste und deren fabelhafte Freigebigkeit; und überall, wo sie sich sehen ließen, erregte es das größte Aufsehen, daß der persische Prinz stets nur mit kleiner Münze zahlte, und daß er sein Geld in Flaschen aufbewahrt hatte. Auch davon sprachen die Blätter, namentlich die Frankfurter, und alsbald ließ sich ein gelehrter Orientalist hören, daß dies nicht allgemeiner morgenländischer Brauch Jei; doch die Stämme einzelner tatarischer Wörter deuteten aus Flaschenbörsen und trinkgeldspeiende Gefäße hin, und ihren Ursprung habe diese Sitte in Turkestan. Doch auch nach Jena drang endlich die Kunde von den orientalischen Flaschengeldmännern, und die Jenaische Zeitung sprach alsbald die Vermutung aus, daß diese vermeintlichen turkestani- schen Flaschenportemonnaies jedenfalls Jenaer Weinflaschen seien, und daß die ganze Perserreise nichts als ein Jenaer Studenten- ulk sei. Ties sind die drei berühmtesten Scherze Lutteriorths. Als er älter und des tollen Vagantenlebens überdrüssig wurde, verließ er Jena auf Nimmerwiedersehen. Und eines Tages war in den größten deutschen Blättern die gleichlautende Notiz zu sehen, der — Tie Rundreise des Brooklyner Männergesangvereins „Arivn" durch Deutschland fand, nach Festlichkeiten in Bingen und Bonn, am 31. Juli in Köln einen glänzenden Abschluß durch ein von der Kölner Großen Karuevals- gesellschaft im Zoologischen Garten veranstaltetes karnevalistisches Fest, dem auch der Gouverneur General v. Sperling und der Regierungspräiident Dr. Steinmeist.r beiwohnten, v. Sperling eröffnete die Reihe der Reden mit einer Ansprache, in der er der staunenswerten kulturellen Leistungen der großen amerikanischen 9latioii und deren machtvollen Entwickelung unter Führung einer Reihe hervorragender Präsidenten, besonders des Präsidenten Roosevelt, gedachte. Der Redner erwähnte auch die Freundschaft des deutschen Kaisers für Roosevelt und das amerikan. Volk. Zum Schluß brachte er ein Hoch auf den Kaiser aus. Nach weiteren Reden überreichte der Präsident der Kölner Großen Karnevalsgesellschaft Josef Wind.-nger Dem Dirigenten des „Arion" einen silberbeschjagenen Dirigentenstab und dem Vorsitzenden „Arion", Führer, einen goldenen Pokal, der von Professor i'tdolf Meyer entworfen war. Führer sprach daraus im Därmen des „Arion" dem Kaiser seinen Tank aus für die Anordnung des Empfanges beim Kronprinzen, und dem Kronprinzen dankte er für die liebenswürdige Aufnahme. Ferner dankte er für die über alles Erwarten glänzende Auftiahme, die der Verein in den verschiedenen Städten gefunden habe, und sprach die Hoffnung aus, daß das Band der Freundschaft znrschen Amerika und Deutschland sich immer fester knüpien werde. — Meldung von Sven Hedin. Ter englische Gesandte in Kopenhagen erhielt die Nachricht, daß Sven Hedin wohlbehalten in Nnkyok eingetroffen ist und im September Ladakh (eine Landschaft des Berglandes Kaschmir) erreichen will. — K l c i n e K u n st ch c o n i k. Ce. Königl. Hoh. der G r o ß- h erzog hat dem jungen VollSschullehrer Heinrich Werte in Kasrel-Mam;, der sich durch eine Reche von Kompositionen hervorgetan hat, die Mittel zum dreijährigen Besuch dec Akademie der Tonkunst in München zur Verfügung gestellt. von einem Jenenfer „ewigen Studenten". Die Erinnerung an ein urfideles bemoostes .Haupt, das vor mehreren Jahrzehnten zu den populärsten Persönlichkeiten Jenas gehörte, wird durch die gegenwärtige Jenaer Jubelfeier wach- ßcrufen. Lutterkorth, ein junger Student, war durch den plötzlichen frühen Tod seines Vaters, eines Papiersabrikantcn in Tilsit in Ostpreußen, ganz unverhofft in den Besitz eines großen Vermögens geraten. Nun hatte er das Brotstudium nicht Li ehr nötig, und er entschloß sich, unter der akademischen Jugend JenaS solange zu verweilen, als cs ihm gefiel. Das „liebe Erische Nest" aus Goethes Tagen, das sich damals noch wenig freräubert hatte, hatte cs ihm angetan, und so ward er denn rroscssioneller ewiger Student, Spaßmacher und Tunichtgut. Im Erdenken wunderlicher Streiche war er von geradezu genialer Erfinderiraft, und es verlohnt sich, in diesen Jubeltagen der Jenaer Hochschule wenigstens die besten seiner Scherze der Ver- icssenheit zu entreißen. Der berühmteste war seine N o m f a h r t. Eines frühen Morgens bei der Heimkehr von einem Gelage in der Rasenmühlc faßte er den Entschluß, eines jungen und schwärmerischen Studenten der Archäologie und Kunstgeschichte brennende Sehnsucht zu erfüllen und spornstreichs mit ihm nach Rom zn reijen. ivhne jegliche Reiseausrüstung, ganz in dem Auszuge, in dem itc Leide sich gerade befanden, trotz des Einspruches des jungen Kommilitonen, wenigstens s i ch mit dem Nötigsten versorgen zu Lürsen, begaben sie sich schnurstracks zum Bahnhof und rersten mit dem nächsten Zuge über den Brenner nach Rom. Auf dem Lahnhofe zu Rom setzte er sich zn einem dauerhaften Karteniprele mit seinem Freunde nieder, dessen heißes Her^ in wilder Er- martung des zu Schauenden fast zu springen drohte, und dem das Kartenspiel eine entsetzliche Qual war. Doch Lutterkorth blieb unerschütterlich und räsonnicrte fortwährend auf Rom und dcqen »jämmerliche Trümmer". In immer größeren Zorn^ schien er zu geraten über diesen „nichtsnutzigen Haufen von Schutt und Scherben" und seinen „widerlichen Modergeruch". Schlietzlich sorang er ganz empört auf, packte den Freund am Arm, und indem er ihm klar zu machen versuchte, daß es ihre „Mren- pslicht" sei, einem solchen Orte sofort unter Protest den Rücken zu kehren, zog er ihn hinaus auf den Bahnsteig und in den nächsten Zug und dampfte mit dem fürchterlich Enttäuschten nneder dem heimischen Jena zu, ohne ihn in Rom (das er selber längit linntc) mehr haben sehen lassen als die 4 Wenzel des Kartenspiels, und von weitem die Trünunerpracht der Thermen des Diokletian. „ Ein anderer wunderlicher Streich war die Hervvrrufung einer Das Kaiferpaat in Stockholm. Das deutsche Kaiserpaar ist gestern programmäßig in Stockholm eingetroffen und von der köniblichen Familie und oer Bevölkerung aufs herzlichste empfangen worden. Auch die schwedrschen Zeitungen bieten in ihren Leitartikeln dem deutschen Kaiserpaare Willkommen. Vier Zeitungen schreiben in deutscher Sprache. „Stockholms Dage- bladet" schreibt: In friedlicher Hochsommerpracht liegt unser schönes Land zum kaiserlichen Besuch bereit und es ist unser aller lebhafter Wunsch, das; Kaiser Wilhelm und seine Gemahlin, die angenehmsten Erinnerungen an diese Sommerreise mit sich nehmen mögen. „Svenska Dagebladet" schreibt: Unser Aller Wunsch ist vor allem, im Frieden zu leben. Im Gefühle quellender Kraft sieht sich Deutschland in der Welt um. Welche Verschiedcuhciten auch zwischen ben Staaten und ihren Bahnen verursacht werden mögen, das uns einende Band der Erinnerungen wird niemals gelöst werden. „Stockholms Tidningen" schreibt: Kraftvoll und im Bewußtsein seiner Kraft steht Deutschlands Kaiser in vieler Beziehung vor uns als Typ der deutschen Nationalität, die ihre politische Einheit in dem modernen Deutschen Reiche hat. Als höchste Repräsentanten des uns nahe verwandten deutschen Volkes begrüßen wir das Kaiserpaar im JNamen des schwedischen Königshauses und unseres Volkes. „Dagens dchheter" schreibt: Wir können ebenso gut und ohne Vorbehalt die starke Stellung Deutschlands in den Berührungspunkten der Jetztzeit anerkennen, wie in unseren historischen Erinnerunaen. Wir sind sicher, daß eine Gemeinschaft mit Deutschland uns in keiner Weise Beschwerden machen wird. Wir können uns an das bekannte Königswort halten, daß die schwedischen Waffen und die deutschen Waffeu niemals gegeneinander werden gewandt werden. Die „Nordd. Allg. jtg." schreibt: Mit warmer Sympathie werden in Deuftchland die Empfindungen erwidert, die in den Willkommcnsgrüßen der schwedischen flZresse für unser Herrscherpaar zum Ausdruck gelangen. Die lief in die Vergangenheit zurückreichenden engen Beziehungen auf weiteu Gebieten gemeinsamer Kulturbestrebungen der beiden stammverwandten Rationen haben allen Wechsel der politischen Gestaltungen Europas überdauert und sind ■in weiten Kreisen beider Völker heute so lebendig wie in rgend einer früheren Geschichtsepoche. Auf der Errichtung des Deutschen Reiches und der Sicherung und Entfaltung seiner Machtstellung beruht in erster Linie seit bald vierzig Jahren die ununterbrochen friedliche Entwicklung in unserem Weltteil, und diese Entwicklung ist die vornehmste Voraussetzung gewesen für den wirtschaftlichen und kulturellen Auft'chwung nicht nur Deutschlands selbst, sondern aller benachbarten Staaten. Mit wohlbegründetem Recht kann das schwedische Volk daher die Zuversicht hegen, daß das freundschaftliche Verhältnis seines Landes zu Deutschland Schweden niemals in die Kreise einer erobernden jExpan- siouspolitik ziehen werde. Wir brauchen, wie der steigende Wohlstand unseres Volkes beweist, zu unserer Wohlfahrt weder territoriale Ausdehnung, noch aggressives Vorgehen legen andere Staaten mit dem Ziele, ihr friedliches Fort- chrcitcn in eigensüchtigem Interesse uiederzuhalten. In riedlichem Wettbewerb mit anderen Nationen will unser Volk sich des Daseins freuen. Gewöhnt, im eigenen Lande . eine große Mannigfaltigkeit von Stammeseigenarten blühen zu sehen, wissen wir Deutschen fremde Eigenart zu schätzen und begrüßen sie mit aufrichtigen Sympathien besonders Sann, wenn sie sich, wie dies beim schwedischen Volke der Fall ist, im Sinne enger geistiger und kultureller Verwandtschaft kundgibt. An den Besuch der kaiserlichen Majestäten Nr. 181 Erstes Blatt 158. Jahrgang Dienstag 4. August 1808 Der Gtetzener Anzeiger Ä Ä Ä vezn gSp rctsr scheint täglich, außer W • monatlich75Pf., viertel- Jl blatt für ben Kreis Sieben 6M W W M ILr H ■ BL< W M tis die Post 2.- viertel- (Dienstag und Freitag); W Bf. hä M; B HZ 1x3 VL-? ß? H Kra $1 jährt. anHchl. Beflellg. ssassÄ VIVtwtV* *ä-ä .« . ... ,, General-Anzeraer für Gberheffen SnnaDtnc von Anzeigen V i I I u. Land" und „Gerichts- In» oo?mu?ag3niönub” Rotationsdruck und Verlag der vrühstschen Univ.'vuch- und Stelndruckerei. R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchttistraße 7. Anreigente?^? H."Äch riss- ssen. , ,,, agust. Lia bim z. Lahmeyer. - 11O61o z. üchucfcert. • • 20a lo liier Bergwerk- kirehen Bergje Ig-Au>er,kbia 198.fr' jer Bergwerk. • .r ijaudel»gtii ' ^adter Bank . • ' 232.W he Bank • ■ •a,"v U-Asiat Bank lto.Komuiandit- in Stockholm knüpfen wir den innigen Wunsch, daß dieses Ereignis dazu beitrage, das Bewußtsein solcher Gemeinschaft neu zu stärken zum Segen der schwedischen und der Deutschen Nation. Bei der Gala täfel, die gestern abenb im Reichssaale des Königlichen Schlosses stattfand und zu der ungefähr 300 Einladungen ergangen waren, hielt der König folgenden Trinkspruch in deutscher Sprache: Eure Majestät. Es ist mir und Der Königin eine ganz besonders tief empfundene Freude, Eure Majestät hier begrüßen zu dürfen, eine Freude, die noch dadurch erhöht wird, daß Ihre Majestät die Kaiserin die Gnade gehabt hat, Eure Majestät hierher zu begleiten. Wir danken Ihrer Majestät für diese liebenswürdige Aufmerksamkeit, durch welche die Königin und ich hochbeglückt sind. Es ist das erste Mal, daß Ihre Majestät Stockholm mit Ihrer hohen Gegenwart beehren und möchten wir aus diesem Grunde Ihrer Majestät ein ganz besonders herzliches und.tvarmes Willkommen zurufen. Eure Majestät haben schon oftmals unser Land besucht und ich kann mit Recht sagen, daß Eure Majestät fein Fremder in Schweden sind. Wir schätzen uns glücklich, daß dem so ist und ich weiß mich eins mit meinem Volke, wenn ich Eure Majestät aus Herzensgrund in Schweden willkommen heiße. Tas schwedische Volk begrüßt in Eurer Majestät den hohen Herrscher eines befreundeten und stammverwandten Volkes und wir sehen in dem heutigen Besuch einen 1 vetteren teueren und werten Beweis Eurer Majestät freundschaftlicher Gesinnung meinem Lande gegenüber, der da^u beitragen wird, die Bande noch enger zn knüpien, die Scyloeden mit Deutschland verbindet. Vor wenigen Wochen haben Eure Majestät mir und der Königin einen ebenso großartigen wie herzlichen Empfang in Berlin bereitet. Die Erinnerung an jene schönen Tage und an die Güte und Gastfreundschaft, Sie wir genossen, wird in unseren Herzen unvergessen bleiben. Wenn wir äußerlich auch nicht denselben Glanz entfalten können, so mögen Eure Majestät doch überzeugt sein, daß unsere Gesinnungen an Wärme und Innigkeit der Empfindungen m nichts zurückstehen. Mögen die guten und herzlichen Beziehungen zwischen unseren Häusern und Völkern wie bisher so auch in aller Zukunft unverändert fortbestehen und sich, wenn möglich, noch vertiefen und weiter entwickeln. Ju dieser sicheren Zuversicht erhebe ich mein Glas auf das Wohl @uvit, Ihrer Majestät, der Kaiserin und auf das Wohlergehen des Deutschen Reiches. Der Kaiser erwiderte : i Aus tiefstem Herzen danke ich Eurer Majestät zugleich im Namen der Kaiserin für die warmen Worte der Begrüßung und für den eben,o glänzenden wie herzlichen Empfang, den uns Eure Majestät und Ihre Majestät die Königin owie die Stadt Stockholm bereitet haben. Wie Eure Majestät bemerkten, bin ich kein Fremder hier und wahrlich ist es mir und der Kaiserin eine wahre Herzensfteude, einige Tage inmitten teurer Anverwandter und eines befreundeten Volkes -u verweilen. Mcht ohne Wehmut und innere Bewegung stehe ich heute an dieser durch so manche Erinnerung geweihte Ställe, denn ich gedenke Seiner Majestät des unvergeßlichen Königs Oskar und alles dessen, was seine Freundschaft und Güte für mich un^ meinen in Gott ruhenden Vater, ja für diesen noch in den kctzlen Stunden seines Lebens gewesen ist. Eurer Majestät aber kann ich nicht genug für die Zusage danken, daß Sie dieses für mich unaussprechlich teuere Erbteil der Freundschaft erhalten und pflegen wollen. Ebenso lebhaften Widerhall findet es in meinem Herzen, wenn Eure Majestät hervorheben, daß die gleichen Bande des Blutes und der Freundschaft auch unsere Völker verbinden. Ich vertraue sest darauf, daß dieses schöne und ruhmreiche Verhältnis ewig bestehen bleibe und unsere Würfeln MAGGI von MAG6I' Kleine TageSchronrk. 'In ' . „;■ jien louvbe ein Roiifmoim aus D en ver hastet. (h v X v-, ... du ....... .... aiu.-.i . Tie an das florp» und die Jubilare gerichtete Ansprache des Herrn KreiSamtmannS schloß mit einem Hoch aus 6. ft über die Nlesferstechcret in Nr. 177 deS ,G). A.' be katastrophe im Unterinntal und im Zillertal ocr« Wigand erschienen, der aus btc sernere kameradschaftliche Zusamiiienarbeit beider KorpS toastete. Ter Hauptniann deS llorpS, Karl Wacker, brachte aus den Protektor der hesi. st. Darmstadt, 4. Aug. Ter Dragoner Wilhelm 3lcicr* wald aus Alzci) hat in der 'Jladg von Sonntag aus Montag auf zu transponieren. irme 3dwv belrunfeiicr, von der Aushebung heiuckehrender Durfchen au» dem rhe.uifchen Crte Aadeoonnivaid, die in einem NestauraiU m Leuner 'kandaitenen. gingen schließlich zu -'iiß- handlnn^en de» Wirts über. Ter Lohn, der den Vater atis zahl- ic.chen ildimben blumberftiömi Himer dem Zerstörten Büffet liegen sah, tötete m der Anlegung einen Uebelläier und verlegte eine» (DriginabDrabtmel^uiigcit. Zcppctin untcrwcgS. Basel, 4. Aug. Ter Ballon bei (Stafen Zeppelin hat d.esen Ferien drei größere und mehrere kleine Wanderfahrten, das Münster. Tas Luftschiss schwelte anfangs elwal niedriger Die erste Nolte hat schon Gießen hinter sich und macht all die Plattform del Münster-, stieg dann elwal höher and 14 Tage lang die Eifel, Ardennen, Luxemburg nfiv. unsicher, bewegte sich in halber Höhe zwilchen der Spitze del Tnrmel und In der nächsten Woche durchstreift eine andere Abteilung den der Plattform am Münster langsam vorbei. Eine vieltausead- TaunuS, Odenwald und Spessart, eine Wanderfahrt, die an- kopfige 'Menschenmenge hielt Straßen und Tücher besetzt. Einfangs September mit kleinen Aenderungen — natürlich mit zelne hatten sogar die Schornsteine erklettert und brachten dem 2hl* Stadt und Land. Gießen, 4. August 1908. •• Freudiges Ereignis ain Gro ßherzoglichcn Hofe in Aussicht. Wir lesen im .Darmstädter Tagt. Slnj/: Zuverlässigen Nachrichten zusolge sieht man am Großh. Hofe einem freudigen Ereignisse entgegen. Wir geben diese Mitteilung wieder lediglich, um etwaigen unzutreffenden Angaben vorzubeugen. ** Dorn Großhcrzogc bestätigt. Der „Tarmst. kZtg " zufolge wurde der außerordentliche Pros. Tr. med. Siegfried Garten zu Leipzig zum ordentlichen Professor in der medizinischen tya(uliät der Landesunivcrsität (ließen, insbesondere für das Fach der Physiologie mit Wirkung vom 1. Oktober, ernannt. ' Freiherr von Schauroth, Major und Eska- dronS-Ehef im Leib-Drag.-Regt. (2. Großh. Hess.) 9lr. 24, vom 1. August 1908 ab aus drei Monate zur Dienstleistung bei E. K. H. dem Großherzog von Hessen und bei Rhein kommandiert. / •• Oefsentlicher und unentgeltlicher Bor- iragSabeiid. Wie auS dem Inseratenteile dieser Zeitung Grafen begeisterte Coationeu dar. Tie Batterien der Festung gaben einen Salut ab und die Musik spielte, während dal Lust- schiss sich nach dem Aheia zu wandle. Aul'dem <-t u t e i e a b n h o i Cölu-Gereon winden zahl. _ cr, S ev stähle verübt. ES mutbai mehrere C*:n- Am Montag abend trat die tfrtitD. ntf)tungen 0?err Kekule v. «traboni? fCTitbt über „viS- war in Frank'uN auS einem anderen Waggon m ein!»beil martf Dom Slandpunktc der P, rerbungSlehre" und 5xr: Schlafwagen» eedrungeu und hatte einen fchla enden Rechts- Pros. Sommer über „Goethe vom Standpunkte der Ber- «"waa» berauben oerrnA. - anderen Teilnehmern — wiederholt wird. Tie geringsten Anforderungen nn die Leistungsfähigkeit stellt die Wanderfahrt an die Schwalm und in ihre Seitentäler (Wiera und Antreff), die nächsten Donnerstag ihren Anfang nimmt Besonders .interessant verspricht der Besuch der Malerkolonie WilllugShausin an werden. Die Kosten betragen etwa 5 Mk. . , ,u _ , A. ~ 0 u , , der Gbau ec bei Graienhauicn cm Dienstmädchen überfallen und Zwecks näherer Nerembarungen kommen die Teilnehmer „ c r g cip a 11 j g c 11 verbuch,Au, des Mädchens Geschrei morgen (Mittwoch) nachmittag 2 Uhr am GerichlSgebaude kamen Leute herbei, vor denen er unter Zurücktaisuiig seines zweiten lebensgefährlich. Frau T o f e l l i, die ehemalige Gräfin Montignofo und .......sächnichc Kronorinzessui, bcabfichtigl ihre Ehe scheiden zu H. den Großherjog. Bei^der darauf folgenden einfachen la)ien un£) fuxcn Rechtsanwalt beauftragt, btc erforderlichen Feier in der Restauration Sauer wurden den Jubllaren noch Schritte emzuleiten. AlS Grund wird angegeben, daß bn Frau weitere Ehrungen zu teil, indem ihnen vom KorpS Diplome, Toseilt eine u n ü be r w i n dl t che A b n e t g u n g g e g c n i hre u pon krn Monnichps.rn chrcr Stblnlun^n w-rloollr Ärjch.-nkr $!«■'”«’«*> lM t»e i«t> .mm«m«»t *«»'«««. . n < oi t ......4_pftili verhandelt durch ihren Rechtsbeistand augenbtialich mit und vom Kameraden Bolz schone j^elddlumenstrauße Uber- sächsischen Staatsbehörden, um die Zustimmung zu ihrer reicht wurden, wofür die Iubtlare ihren Tank abslatteteu. dauernden Nicdertafiung in einem £rtc Sdeioaocrns ;u erwirken. keckster "j 'derui'g <■ • hatte U: erinnerte an t Sterne fotinr-dn Schliem mu rnb Rudolf Birchow, wies au' ba$ bemnndf: in Frankfurt zu errichtende groß- anthropologische Museum bin und bedauert?, daß Deutschland, bezw. die 5Re- gienmqen der einzelnen Bundesstaaten <4 noch nicht fertig gebracht Kitten, eine ordentliche Lehrstelle cn den deutschen Hochschulen für 'Intl'ropologie ;u installieren l-feaen Amerika, Eng land ufrv stehe in dieser Beziehung Xcut»cb'anb iret: zurück- Auf den Wert der Ethnologie für ander: tinL-ni(haften übergehend, führte der Referent auf, daß Praehistorik, Ethnologie und Soma- lologie zufammengehbren Tie Ethnologie besonders greife in eile Wissenschaften ein. Selbst Therckoaie und Pdil-llophie müssen auf die Jia turodlfer zurück gehen. Eine tiabrbcit, die gerade vor 50 Fahren der bekannte ^..nlosopb. Orofessor IbcoDor Vattz in Marburg a. d Lahn , erkannt und diese Erkenntnis en 'Perioden baumfreien Loßplateau enveitert, so sehr verrnehri, daß man auch bei Berücksichtigung zeitlicher Auseinand^-rjolge b*T Wobnungeii eine relativ dichte Be« fiebeluitg dieses (Gebietes in der Steinzeit anzunehmen bewchtigt ist. Tagegen fehlten bis zum Winter 1906/0< nod) alle Spuren von Gräb'-rn aus dieser Periode. Im Frülstahr 1907 sand man au» zwei großen Acckern d.t Gemarkung Butt^rstadt bei fcanau jicuc Gräber, welckie in bet tieibiinfeln Erde kleine flache Steinchen von nierensörmiger und länglich ovaler Gestalt, die 1 bis 3 Turckchohrungeii, außerdem aber teilweise aus der einen Seite lineare und kreisrunde Ornamente zeigten, die eingefcilt oder ringebol/rt zu sein schienen, enthielten, außerdem Zinock-enresw, Steingerate, Tonftherben Im Winter 1907, OH ivurben mehr als 1 strli Meter weiter nördlich auf Vlcdern der Gemarkung Marköbel völlig gleiche Gräber mit gleichartigen Sternchen, die zu loalskettrn zuiamincngesedt wurden, gefunden. Von den stvtten ist eine in die Lainrnlung des 0Xi'chick)tsvercins Biidingen go kommen, während die anberen samt st'nock»n uslo. der Mmisch- ,Germanisck>< n Kvnniiission überwiesen wurden. Aehnlickx Gräber wurden tu der Gemarkung 5Viliaii|LiMcn gesunden. Hier lagen rftalt der Steincksen durckchohrte WolsS- und Hunoezähne. Die Steineben vdir stiesel sind meist abgeplattet, teils ljer>-, teils liiereiisörmig oder oval. In jedem Grabe fanden sich Eremplare vcrschiedeinw Größe von 10—35 Millimeter Listige. Im ganzen Unit beit auS den 'Steindycn 27 Ketten zusammengestellt. Die Funde haben ergeben, daß in der jüngeren Steinzeit eine dichte Besiedelung d.r liegend vorhanden gewesen, und Leichcnverbren- nung stattgesunden. 2118 Vertreter deS Branddirektors Traber war der ftomman- rioransiiDltiche töiucruag lur veitru am Mittwoch de.» dant dec Gießener Fretw. Feuerwehr, Herr Brandtnspektor 5. Aiiguft- •-?ch:ne nach dem OSwaldSgarlen. 9tachdem das Rt------ —---.----.„.'-..n,.. fiorp; «-.il..aung genonimen, Überreste m totodumj b.» Gr. Provinzialdirektor« Herrn Geheimrat Tr. Breidert Herr Kre.Samtmann Dr. Langer mann drei Mitgliedern deS Korps, dem Steiger Wilh. Wacker, dem Sprigenobniann Georg Wink und dem Lbmann des SchlauchwagenS Jakob Gerhard das ihnen auS Anlaß ihres 2üiährigen TtenstiubiläumS vom SroßHerzoge verliehene Ehrenzeichen. darf einer Richtigstellung. Wie mehrere Augenzeugen per sichern — die Namen der Zeugen sind unS bekannt — ist ursachte Schaden wird auf Mindestens zwe, Millionen das Messer tatsächlich gezogen worden, aber die Stecherei Kronen geschätzt. Tie Leichen dec Ertrunkenen konnten heute selbst wurde glücklicherweise durch das Dazwischentreten bis auf vier geborgen werden. Es haben sich beieckS anderer Personen verhindert. Richtig ist, daß eine dieser mehrere Hilfskomitees gebildet. Ter Kaiser spendete 30 000 Personen hierbei Verletzungen an der Hand davontrug. Kronen. Heute besuchte der ArbeltSmunslec und der Acker- Offenba ch, 1. Slug. Tie .Lffenb. Ztg.' teilt mit, bauinini|tcc die UnglückSslätte. Nach dein Zillertal gingen daß Herr Theodor Boehm ein ihm eventuell angetragenes zur Hilfeleistung abermals mehrere Hundert Mann Militär ab. LandtagSmandat annehmen wird. Im Wahlkreise Offenbach Prag, 4. August. Ter Vlarktsleckcn Hadern i|t jum Land hat das Zentrum bekanntlich den Stadtverordneten größten Telle niedergebrannt. Der Schaden ist be- Franz Ne ssel ausgestellt. deutend; ob Menschen umgekommen sind, konnte noch nicht ' eftgestellt werden, da die telegraphische Verbindung unter- Vcr Illi festes. brachen ist. • « r ä nbe. In Potgnan ortr.) brach während einer Bor- PartS, 4. Aug. D.r 2 4 st ü n d i g c &c 11 c t a l a u8 - Itellung in einem stinematographen F.uer auS. Es ent» a „ h ... ... c f m c i t e r t ßctraditet merben staub eine große Panik, bic Menge slüchrete; eine g-rau kam um, ° 0 e ! ch c i l er t vclraGtet. werden. zahlreick)c Pcrioueil wurden verteil. — In Ehieago cntftanb ^ie öir ^treikenoeit war eine ^^^NlSmäßig fli- infolge einer Erpwiioil von El-ernilasten im Butstngton-Tock eine nngc. Mein einziger der Arbeiter '«cuunbc hatte ooll|ianDig Feuersbrunst, die ,ich a-.u ein Warenhaus verbreitete. Dieses Die Arbeit niebergelegt. Nur brannte nieder, ebenso bunbert Rollwagen uno zwei Elevatoren, Kundgebungen vor der ArveitSdorse, die das Einschreiten bie über eine talbe Miuion Gc^ioe enthielten, das der ocr Polizei notwendig machten. An einem Fenster des Gr- Arrnour Eompam) gehörte. — -ter Walbbrand in Aritlsch-Eo- bäubed wurde das Bild Der Republik mir einem Strick lumbia ichreitet schnell fort. Et.va 300 Menschen ,inb, so- um bcn H^ls angebracht und chk rote Fahne aufgehängt, wett bl» je&t betai nneaerun ohne Betau,ung imb Nahrung. Bracken fmb zerstört, Eisen- ■ülLUIli,.. . ist unmöglich, einen groß n Teil dcS Polizei mußte mehrfach gegen bi Munbgcbcr vorgehen, Distriktes zu erreichen. 6 Städte find niebergebrannt. Der dem lndc,,en wurde niemand verletzt. 20 Personen wurden per- Privateigentum zugesügte Sckraben wirb aus 5 Mill. Doll, geschätzt, hastet. Feuerwehren, E. K. H. den Großherzog ein Hoch auS und , A t H.rr firc.gan.tmann Dr. L-ng.-m-nn auf bie gubdate. b-"'- °-r->N-g 9.32 b« Etiler uob Ih. «pm IubilL,m«ichü»knikft. 2er ge|tngc Tag Windstille in bet H,h« von 150—200 Meiet 4>«|el pafnert. gehörte bcn Schützen. Mittags lant) das Festessen im Schützen- Mülhausen i. E., 4. Aug. Kurz nach 10 Uhr vor- taufe statt, bei welchem ber Schutzenmeiftcr Aug Rilbinger das mittags wurde der Zeppeliafche Ballsn über dem Rhein gesichtet, vod) aur >tttiser und Reich, auf FE uno vmenland auÄradjte. o A rt( n.40 ilorm Soeben fährt bar tfullidnif Am Abend mar der Festvtatz micDer sehr gut bqud)i. W,e wir . ,7 ’ ' ’ ', 0 ’ / * J f 1 bcriditijcnb Mitteilen, »st sck>on heute abend — nicht morgen — del Grafen Zeppelin über bie Aheinedene nach etro^barg |n, ber Schluß des Schützem'esd.-s llebrigcn» ist ber Schießbetrieb etwa 100 Meter Über der Erde. heute am stärksten Die Schützen von Alsielb, Laubach usw. b,r ,;n,,.T,u.n. hatten am Sonntag selbst Schützenfest unb sind erst heute nach /*at9 ^-lh ug der ^00(1 ob eingetroffen. Gießen gekommen. «traßbnrg, 4. Aug. r.al Luftschiff del Grafen Zeppelin " Der hiesige ^Wandervogel^ unternimmt in kam heute vormittag um 11.50 in Sicht und erreichte um 12.10 Vergebung von Pflnsterarbeiten Tic Pslasterarbeii für die Ncubcfeitigung deS nördlichen Bürgersieiges in bet Iobamieostraßc zivifchen Neuenweg und Goelbc firabc fofi Samotag de» s. d. M., vormittags 1 l*/i Ubr, öffentlich ucmcbcii werden. '.'irbeiisveschreibung und Bedingungen liegen roäbrcnb der Dienflstunden bei uns zur Einsicht offen. Angoboie auf vorgcfchrie benem Formular, das daselbst erhältlich, find fpaiciicno bis auui «orgeiiiMiuen 3citpun(t verfchlosien und nut ciufprecheiider Vluf fchrifi uevfebeu an »ns einziirrichen. — Zufchlagssrist 1 BZochen. Gießen, den 1. Augun 1HUK B*, Siadnfchev Tiefbauamt. Braubach._____________________ Versteigerung Mittwoch, den 3. August, nachmittags 2 Ubr, werden im Viekci fchcn Saale iNeustadt toi versteigert I. eine 'Partie Schubwarcn, t So as, 1 Klciderichrank. 2 Schreibtische. I pol. Gtasichrauk, eine Partie Winlchaiie möbel, 1 Buffet, 1 Vertikow, *4 yiflbmaitbmcn, 1 ob. Iilch, 2 Vlüichlefscl, I Svicgci, 1 Klavier, 1 0 bcnbolztifch, I blaue gcvolficrtc Seifel, 1 Eisickrrank, 1 ik> dentbekc, Lteilig, 1 Ebatfcngcichirr u. a in H. 3 Tablcitenvrcttcn, verschiedene Großen, 1 ucritcllb. Meßlöffel, 1 PaniUcustccher, 1 Ebcniikalienwage, 1 Tafchenavotdeke, 1 Hofe, t Weilen, 1 Tanicinnaniel, Kragen, Manschetten, ca. io Zigarreairnvea Die Versteigerung sub II findet bestimmt statt. MM__________________________Geißler, GerichtSvolUieber. Fürsorgeslelle iör Lungenkranke. (*Dkhipniid)c Jllinit, tUinikftrahe) Lprcchstunde: Jeden Mittwoch abend 6 7 Uhr. Unentgeltliche Unleifnchung von Viinaeiilvaiilcn und Auge Höngen von rnngenkrankeii iD , Ausgabe von Ältesten für Auiuadiue m tv,'g»ring"I Zu haben in all«» Helleren Geschüsten, eve» luell frage man wegen B» Mjgsqueüen an bei tx JU ff e e - 5 an b el» HTfl c» Odtelllchaff Bmum Halt Die trauernden Hinterbliebenen 4672 Giessen (Walltorstrasse 47), den 4. August 1908 4670 Danksagung (4280 empfiehlt Im Namen der Hinterbliebenen Dachstühle H al le trüber Paris London Versteigerung D’*7J 4653 Bei allen Kassen mit freier Arztwahl zugelassen Heilbewährt Influenza ärztlicherseits besonö. empfohlen Den Rekonvaleszenten von Bad Salzbrunn in Schics, Versand der fürstlichen Mineralwasser, Gustav Strieboll, Ate Ringchllßeine (4635 empfehlen seit 1601 medizinisch bekannt Wohlschmeckend und haltbar — -Stützen — Treppen etc. Southampton Cherbourg Prospekte, Broschüren uaw. kostenfrei Versteigerung. Freitag, den 7. August lsd. Fs. nachmittags 3 Uhr, sollen im städtischen Pfand lokale, Sclteröweg 11, dahier die wegen rückständiger (Semcindeftcucr gepfändeten Gegenstände, Möbel aller Art, alS: (4676 .Nleidcrschränke, Schreibtische, Monnnobcn, Sofa's, 1 Klavier, 1 Kassenschrant, IWagen u. v. A. versteigert werden. G e m in e ck e r, Pfandmerster. bei Katarrhen öer Afmungs-, Verbauungs- unb Harn-Organe, bei Gicht unb Zuckerkrankheit. — dahier, Leihgesternerweg 23, sämtliche dort befindlichen Farben u. Lacke, sowie eine Kontorcin- richtung u. v. A. gegen Barzahlung. , ,. , Versteigerung bestimmt. 4662 Gtefien am 3. Aug. 1908. Seipel, Gerichtsvollzieher. Komme mit einem schönen Posten künstlicher Palmen unb frischer Transparcntpalmcn sowie künstlicher Vlumcn und Ampeln billig zum Jahrmarkt. Erfurter Blumen - Bazar. la. neue Kartoffeln Kartofsclbaudlung Drechsler, Steinstrafic 48. Telephon 581. Wicderverkäufcr erhaltenRabatt. 143201________________ Halercrnte v.e. Acker am Aulweg v. Ehr.Wagenbad), Wetzsteinstr.38. (06422) ________ Altes Blei zu kaufen gesucht. — Zu erfragen in der Expedition des Giefi. Anz. Telephon 606 Dr. Schäffer, Arzt Die Beerdigung findet in aller Stille statt. Blumenspenden dankend verbeten. Eisenbauanstalt DARMSTADT. 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