Nr. 301 Erstes Blatt Dienstag 32. Dezember 1908 158. Jahrgang GiehenerAnzeiger General-Anzeiger für Gberhesien Bezugspreis: monaUich 75 Pf^ viertel- jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch die Post Pik. 2.—viertel fährt, ausfchl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15*01» auswärts 20 Pfennig, Perant wörtlich für den politifchen Teil, für -Feuilleton^ und -Vernnjchtes": Ernst Anbcrlon, iür »Stadt Annahme von »nzetge» V 1 • ” u. Land-und Gerichts- bii »muiafl0Tilo?“ Rotattonr^niS und Verlag der vrghl'schen Untv.-Vuch- und Steindrnuerei n. taitge. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstrahe r. NnzetgenteU: HBeL Lei -tehener Lnzelger rfchctm täglich, auster Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich kiebenerZamlliendlö.tter, iweunal wochentl.Urett- blstlfürdenNreir Siehrn (Dienstag und Freitag); zweimal monotl Land» wirtfchaslllche Seilfragen Ferinprech - Anlcdlnsjer für die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 'Ideelle tüt Depefcheur Anzeiger vieheu. Die heutige Nummer umsaht 12 Seiten. Steuern u. Lebenshaltung in England u. Deutschland. Tie bcuifdje Neichsfinanzreform legt den Gedanken nahe, die Verhältnisse im Auslände hernnzuziehen uno sie mit denen des deutschen Rcick/es zu verSteichen. In der sozialdemokratischen nib freisinnigen Presse sind solche Vergleiche schon längst zu llngitnflcn Deutschlands entschieden worden, und cs gehört bei- *nal)e schon zum eisernen Bestände eines» jeden politiscljen Diskussionsredners, die Fleischtöpfe deS englischen Arbeiters dcm Jungertuche des beutfck-en Arbeiters gegenüber zu stellen. Selbst in wissenschaftlichen Arbeiten begegnet man Angaben, die in cm> scheinend einwandfreier Weise dir bessere Lebenshaltung des englischen Arbeiters hervvrheben, und im Anschluß hieran auch günstigeren SteucrderyLltnijfe des Engländers feststellcn. Eine "Icachprüfung solcher Behauptungen ist schwer. Im Juni b. I. alte das englisch: Handelsamt einen Bericht über die Kosten der Lebenshaltung in Deutschland veröffentlicht und darin nachge- Soiesen, daß der englische Arbeiter unter dcm Freihandel erheblich Felser daran sei, als deutsche unter dem Schutzzoll. Die Beweisführung erschien einwandfrei; aber nun hat ein Engländer, Ellias lÄarker, die einzelnen Angaben des englischen Hande Isanrtes nach- ; je prüft, und er kommt HU ganz anderen Ergebnisfen. Er stellt *1eft daß es in Deutschland nicht so viel Arbeiter gibt, sondern ,ai wenig, so daß alljährlich Hunderttausende ausländischer Arbeiter herangezogen loepben müssen. Tie Löhne sind in Deutsck)- änd nach den Angaben Barkers vielfach höher als in England, 1» daß deutsche Arbeiter wegen der billigeren Arveitslöhne schon -m manchen Fällen nach England abgewandert sind. Diese Än- ■r.abc wird von der Berliner Handelskammer bestätigt und selbst Der Sozialdemokrat Calwer stellt fest, daß in Deutschland einer ^iohnstecherung von 37—38 Prozent gegenübersteht. Barker er- mähnt ferner die Arbeitslosigkeit in England mit 7,4 Prozent, tu Deutschland mit 2,8 Prozent, die Sparkasseneinlagen mit über 12yi Milliarden Mark in Deutschland und'gegen 4 Milliarden Mark in England und die Auswanderung, die in England übet* Srjiegt Barker bererlmet die Ausgaben eines Arbeiters für Nah- mng und Hausstand in Deutschland auf 118 Prozent, wenn man für England 100 Prozent annehme, dabei fei die deutsche -Irbeiterfamilie zahlreicher als die englische. Die Angaben Barkers 'sind aus der Zeit der Fleijchteuerung in Deutschland im Jahre 1905. Zugunsten Deutschlands fallen auch die Veröfserrtlichungen, 4Jt£ Denkschrift, die das Reichsschatzamt kürzlich den Ncichsfinanz- »efvrmvorlagen beigelegt hatte. Hiernach ergibt sich nämlich für die gesamte Steuerbelastung in Deutschland mit Reichs-', (StaatProvinzial--, Kommunal- und Kirchensteuern die Summe von 49,06 ML auf den Kopf der Bevölkerung (Belastung vorn Besitz 24,16 Mk., vom Verbrauch 19,76 Mk., vom Der- k:hr 4,20 Mk., dazu Kirchensteuern 0,94 Mk.). In Frankreich Emägt die Belastung vom Besitz 28,94 Mk., vom Verbrauch ä2,6ü Mk., des Verkehrs 11,68 Mk., zusammen also 8 2,77 Mk aus den Kops, in England in gleicher Reihenfolge 54,67 Mk., 34 Mk. und 7,03 Mk., zusammen 95,70 M k. Die Belastung Deutschlands ist also mich lange nicht so hoch wie die Englands und Frankreichs. Das Verhältnis der direkten zu den Äibicetten Steuern ist für Deutschland allerdings wie /:/, in Lug land dagegen wie 1:0,65. Um diese Zahlen richtig zu ver- Dehen, müssen aber die direkten Steuern auf ihren Charakter genauer untersucht werden,. und da weist nun Pros. Dr. Ballod accm Preußischen Statistischen Landesamte auf die Wohnungs Sragc hin; er hebt hervor, daß die gesamten englischen Lokal- euern Steuern auf den Nutzwert von ländlichen und städtischen Grundstücken sind, die da Nutznießer, also im letzten Grunde der Mieter, bezw. dec Pächter zu bezahlen habe. Die direkten Lokal- (teuern erreichten im Vereinigten Königreich 1904/05 den ungeheuerlichen Betrag von 64,5 Mlll. Pfd. St. (1905/06 sogar tton 68,8 Mlll. Pfd. St.). Auf eine Bevölkerung von 43,2 Mill, «erteilt, ergibt das eine Kvpsrate von rund 30,u ML, d. h. eine Belastung von 150 Mk. für die fnsiöpsige Famuieü. Damit sind Hie deullchen NahrungSmittelzolle, einsclüieblich der Verteuerung des üineren Verbrauches, wohl reichlich ausgeglichen. Dadurch dürste auch wohl erklärl sein, baß über die Frage, ob die Detailpreise stir Srot und Fleisch in England überhaupt niedriger sind als in Deutschland, viel gefüllten wird, ohne baß ein cinivanbsreies Er- giebnis erzielt worden wäre. Es besieht nämlich bte Wahrscheinlichkeit einer höheren Rate von Zwischeugewinnen der Telailhandler, cka b eie die Steuern aus die Konsiunenteu werden überivalzeu wollen. * - Ballod weist ferner darauf bin, daß die englischen Stabte Geigende tocrouine aus Tramways, Gas- und Wasserwerken ziehen. 2n England, Wales und Schottland allein betrugen 1904,05 die Lloheinnahnien aus Gas und Wasser 14,3 Mill. Pi Sl., die Uit- frflen 9,02 Mill. Pi. Sl., die Relneinnahnien somit 4,68 Mill. Pi. Sl.; Draniways marfen 2,33 Mill. Pi. Sl. ab; die Reineinnahmen von 1,01 'Mill. Pi. Sl. mußten nach Plenge zu den Steuern hinzugezähli werben; verteilt aui bie 38,8'Millionen betragenbeBevölkernng von »yvoybriimniien ergeben sie eine zu'chüssige Mopirate von 3,68 Ml. Aallob hebt sodann hervor, baß die gleichen 'Mengen Bier, Bramil- tnem, Tabak in England bovpelt bis sechs'ach so hoch belastet rote ■i Teuiichlanb sind. Aui beu Kops der Beoölkeciing gerechnet, er- Icmgl bie Besteuerung dieser drei Artikel in Deulschlanb kaum 6.5, m England etwa 23,4 Alk. (einichtießlich der kommunalen Zuschläge) «Uso rund bas Viersache. 9lid)i zu vergessen tfl( baß der Leegenun. )er in Englanb den deutschen llasseegenntz vertritt, mit einem Roy*- betrage von 2,7 'Mk. erscheint, während der Rassee m Tenlschlanb lluapp 1,2 'Mk. aus ben Rops an Zoll abiuirft. Tee zahlt tu Eng. and, auch nach der letzten täteiierermäßigung (im Fahre 1907) ! ll d für das Psund englisch = 93 Psg. iüc das Rilogramm Zoll ,gegenüber nur 40 Psg. in Deutschland. Zucker ist allerdiiigs in England erheblich niedriger besteiiert, nach der letzten (1907er) Zoll- ! erabjetzuug mit nur etwa 4 Alk. iür den Doppelzentner, gegenüber _4 'Mk. in Deutschland (die aber auch künftig aui 10 herabgesetzt werden soll). Der Gesanitertrag der Zölle und inneren BerbrauchS- kbgaben stellt sich 1906,07 für Deutschland aui kaum 20, iür England (einschließlich des Anteils der Lolalverivaltuugen) aui rund 52 Alk. iür den Kopf. Also and) diese Verschiedenheit allein betrachtet, würde die innere Verteuerung dncch Die Nahrungsullttel- -alle gegenüber England wett machen. Auch mit der Einkommen- und. Erbschaftssteuer ist England Irinesivegs besser daran als wir. Tie Nachlaßsleuer beginnt bei t00O Alk. und beträgt bis 10 0- 0 Pik. 1 Proz., steigt bis 200 000 Mart auf 4 Proz., bis 2 'Millionen aus 6 Proz. Bei indirekter Vererbung treten Beträge bis zu 10 Proz. hinzu. Tie Erbschaits- g:euetu lieferten bereits 1906/07 im Verenugteii Königreiche bte ßaitliche Summe von runb 380 'Mill. Alk., bas macht runb 9 Alk cui beu Ropi ber Bevölkerung. Tie Eiiikommensieuer beginnt erst bei 3200 Mk. und erbrachte 5906 07 runb 632 Mill. Alk. Sie hat keine kommunalen Zuschläge. Wenn sich nun auch Die Kopsbelastung durch die Einkommensteuer im ^Bereinigten Königreiche 1906 07 auf 14,85 Mk. stellte, so erbrachte die allgemeine Einkommensteuer auch in den deiltschen Bundesstaaten einschließlich der kommunalen Zuschläge glcicbtcmg 718 Mill. Alk. Dazu tarnen aber noch die Zuschläge zum Besten ber Kirchengemeinben mit 49 unb bie Vermögenssteuer nut 62,4 M'll-, bie Raviialrentenfteuer mit 27,3 Alill. Alles in allem gilben mir also 856 Miil. 'Mk. an Einkommen- unb Vermögenssteuern, b. h. etiua 13,7 Mt. für ben Kopf. Ja, in Wirklichkeit bürste der Betrag der allgemeinen (Sintommcnficucr in Deutschland noch erheblich Höher gewesen sein, da' au&er den genannten Balten noch schätzungsweise 348 Mill, an »nicht zu verteilenden direkten Steuern" aufgebracht worden sind. Ter Hanplieil dieser „nicht z>r verteilenden birefteu Steuern" entfällt mit 258 Alill. Alk. auf bie Gemeinbcn unter 10 000 Seelen. Es kann kaum einem Zweifel unterliegen, baß von biesen „nicht zu uericilenbeu Steuern" minbeftenS 200 Alill. auf tonununale Zuschläge zur allgemeinen Einkommensteuer entfallen. Tamil würbe ber Gesamtbetrag ber Euikommen- und Vermögenssteuer aus etwa 1056 Mill^ bie Kopsrate auf 16,9 Alk. steigen. Eine weitere Belastung ber Englänber ergeben bie Erbschasts- tcuer unb bie staatliche paus- und tianbfteuer Verglichen nut bem gesamten Steuerertrage von 96 beziv. 52 Aik. auf beu Kopf der Bevölkerung stellt es sich mbessen heraus, baß in Englanb bie trag- fähigen Schullern 26 Proz. Der Gesamtsleuerrate aufbringen, m DentschlanD 33 l Em iibcrraschendes Ergebnis! Alan kann nun freilich einwenbcn, Daß diese Vergleichung »iichl genau ist, weil in England die Einkommensteuer mit 3280 Mk. beginnt, in Deutschland schon bei 800-900 Alk. und (Lachsen !- Darunter; allein, wenn rott; um ganz genau zu sein, in Erwägung bcr Tatfache, ba& z. B. m Preilizen etiva 28 Proz. Der Einkommen- und Vermögenssteuer von den Zensiten mit uiuer 3000 All. Eiulommen ausgebiacht iveiben — 1907 Hanen in Preußen die Zensiten mit unter 3üu0 iUL Einlomme'i runb 73,5 Alill. an (Smtomr.iemieuer an'znbrlugen, die Zensiten mit 8000 Aik. etwa 152,1 Mill., beziv. 89 Alill. an Bennögeuofleuer — biesen Teil in Abziig bringen, jo bleibt boch upch immer annähernd beileibe Prozentsatz bes Gejanuiteuer- crirages als Anteil der „tiagiäbigeu Schultern" bezw. der sozial besjer gesiellteu Klassen bestehen ivie in England. Wenn In bezug auf Deutichlaub bie Anschauung vorherrscht, baß bie Siahrungsmittelzölle, Die Lalzsteuer ujw. umgekehrt pro- grejsiv wirken, Die kleineren Einkommen verhältnismäßig stärker belaftcn, so wirken in England bie kommunalen Armentaxen und andere Realsieuern kaum anders: wird doch and) rau allgemein angenommen, daß bei den weniger bemittelten Klassen bie Wohn- ungsmiete einen siärkern Aiitetl des (Äesamteintomineiis aufzehit als bei ben wohlhabenden. Aber selbst wenn roir amiehmen, daß bie eiiQliidien kommunalen Steuern alle sozialen Sd)ichteu gleichmäßig belasten, blecht als Ergebnis einer Vergleichung zwischen Deutschlanb unb Englanb nur bie höhere absolute unb relative Belastung der englischen Bevölkerung bestehen. Ttese nüchternen Zahlen sind in unseren Tagen, da man so gern mit Schlagworten überzeugen »vill, sehr lehrreick). Int Grunde genommen zeigen sie aber auch, daß wir bei ber IZöiuug unserer Reichssiucniziragen nicht so fege am das Auslaub sehen bürfen, wnbern selbst Mittel und Wege finden müssen, bie für uns tm Leutscheu Reiche am gangbarsten sink). Wir bürten uns bas ob- jcltioe Urteilen über das, ivas uns not tut und frommt, von leiuei Leite trüben lassen. E. A. Dir Nutzbarmachung der Wasserschätze Gberhcssens. U). Gießen, 21. Dez. Gestcm nachmittag 1 Uhr fand unter dem Vorsitz des Provin- zialdirektors Gehcimerat Dc. Breidert der Provinzialtag für rDberhcssen statt, zu dem die Mitglieder bis auf 3, Die eiiischnldigt waren, zur Stelle waren. Der Bo r s i tze n d e erklärte, es handlc lieft um die Errichtung des Wasserwerts Inheiden und ec könne sich in Rücksicht auf Die gedruckt vorliegende Vorlage kurz fassen. Rachdem der Provinzialiandtag Mitte vorigen Jahres die Erwerbung des Quellengcbicts bei Inheiden und den Vertrag mit der Staat Frank,nrt a. M., wonach diese für eine vestimncte Zesi aus den Quellen zunächst täglich 10 050 Kubikmeter Wa,ser aozu- nehmen sich verpflichten woUte, und dabei die Lieferung weiterer 10 000 Kubikmeter täglich in Aussicht genommen hatte, gut geheißen unb gleichzeitig die Mittel zu den Vorarbeiten bewilligt hatte, wurde das Pwjckt für Inheiden zunächst generell ausge- a cd eitet urü) zu Anfang oieses Jahres Dem Ministerium des Innern zur Prüfung vorgelcgt. Diese Prüsting, die überaus gründlich vorgenommen wurde, brachte ein wesentlich verbessertes Projeki zustande. Dec Vertrag nut Franksurt a. M. lag dem Juftizministe- cium zur Erwägung vor unb nachdem im Juni d. I. eine gemeinsame Beratung von Mitgliedern des Ministeriums unb Mit' gliebem dec Verwaltung der Pwvinz in Gießen darüber statt- gesunden hatte, konnte man an eine weitere Forderung des Projekts herangefwn. ZunäckK fanden erneute Verhandlungen wegen einer Modifilation Des Vertrages nut ber Staat Frankfurt statt, worin diese sich entgegenkommend zeigte. Tie Licferungssrist von Wasser an die Stadt Frankfurt wurde von 40 auf 50 Jahre erhöht. Ferner verstand sich bie Stadt dazu, sofort statt tägtich 10 000, täglich 20 0u0 Kumtmeter Wasser abzunehmen. Dadurch sei es möglich geworden, sich bei Dem Unternehmen mit einer Schuldentilgung von 1 Prozent im Jahr zu begnügen unb das Merk gewinnbringend vom ersten Tage an in Betrieb zu setzen. Darüber, ob das Landcslüttur-Jnteresse bei bem Vorhandensein eines solchen Werkes, nachteilig, ober überhaupt -nicht bc> rührt werde, herrsche eine Meinungsverschiedenheit. Die kompetenten Bef^rden des Staates haben aber die Möglichkeit einer Schädigung bet Landwirtschaft fener Gegend bei bei Nentabilitäts- berecL-nung des Wasserwerkes Inheiden nicht außer ad)t gelassen. Tie Provinz als solche will niemand in seinem Interesse schaden und hat für ben Fall, daß sie Ersatzanspcück/e leisten müsse, dafür eine gewrsso Summe in Ausgabe gestellt. Es ist dec 'Rachweis geliefert, daß das Unternehnien auch bei der Leistung von Erfatz- cmfprüchen eine Zien Mbit i tat gewährleistet. Aian hat aber, um ganz vorsichtig zu sein^ und um jede Verantwortung übernchnien zu können, einen preutzifck-en Sachvcrsdänoigen, ben Wasserwerks- Direkwr Reefe in Dortmund, mit ber Prüfung ber Unterlagen betraut unb dieser hat feine Gutachten dahm abgegeben, daß ine Grundlagen für die Rentabilitätsberechnung richtig feien. lieber das zur Verfügung stehende Quantum Wasser und über bie Nachhaltigkeit der vorhandenen Quellen, sowie über etipaige Temperatnrschwankungcn unb die konstante chemische Analyse des Wassers hat man sich durch Pumpoersuckie usw. Gewißheit Der* schasst und baducch ein in jeder Beziehung beruhigendes sick>cres Resultat erhalten. Tie geäußerten Befürchtungen find in jeder Richtung unbegründet. Dicelior Reejc-Dorimund hat sein Gutachten dahin abgegeben, daß die Verhältnisse zur Anlage eines Wasserwerks größeren Umsanges bei Inheiden außerordentlich günstig liegen, unb ber Vertrag mit der Staot Frankfurt a. M. für bie Pwvinz vorteilhaft unb empfehlenswert sei. Der Pw- vinzial-Ausschuß beantragt, bcr Pwvinzialtag wolle den nun endgültig vereinbarten Vertrag mit ber Stadt Frankfurt a. M. in der neuen Fafiuna und bie Ausführung des Projekts genehmigen und ben Pwvinzial-Ausschuß ermächtigen, zur Beschaffung der dazu erforderlichen Mittel ein zu 4 Prozent Zn veczinfendes unb mit 1 Prozent zu tilgendes Pcovinzial-Änlehen in Höhe von 6 610 000 Wit aufzunehrnen unb bie zur Ausführung erforderlichen Arbeiten und Lieferungen zu vergeben. Ferner einen mit dec Verwaltung des Gräflich Wallderd4)rfschen Gutes Hos-^raß ivegen Pachtung der für das Wasserwerk Inheiden wichtigen Quellen auf Hol-Graß zuzustiimnen. Weiter beantragre bcr Pro- vinzial-Ausschuß bie Bewilligung von 30 000 Mk. zur Fortsetzung dec Boracoeilen, zur Förderung bcr Errichtung einer Elekt ri- ch e n Zentrale L i ß b e r g, sowie zu Vowrbeiten in, bert nbidlichen Teilen ber Pwvinz, auf die sich das Werk Lißberg noch nicht erstrecken wird. G r a f O r i o l a lomst darauf hin, daß der Kreistag des Streifes Friedberg in einer einstimmig gefaßten Resolution Stellung gegen die Errichtung des Wasserwerks Inheiden genommen hat, weil damit fdJDcviuiegenbe wichtige Kultur-Interessen ber Äctleran geschädigt würden. Er habe erwartet, daß die in dieser Richtung em geholten Gutachten der Kultur-Jnspeklwnen dec Kreise Friedberg und Gießen unb der Badc-Diceklion des von Aad-Nauheim! zur Kenntnis dec Mitglieder des PwvinziaLtages gebracht werden^ und beantcogte, diese Gutachten zu verlesen. Tas Mitglied des Pcovinzialausschujses, Professor Dr. Siet- mer, führte im Namen seines Sivllegiums folgendes aus: Es ist das gute Recht iedcs Pwvinziallandtagsabgeordncten, an den Arbeiten und Vorlagen des Pwvinzialausschus)es Kritik zu üben, und selbstverstänblich ist es auch das Recht des Plenums, Vorlagen, die keinen Beifall finden, zucückzuweisen ober aozulehnen. AVer die Kritik des Grasen Qciola macht es nicht wahrscheinlich, daß ec die eminenten Schwierigkeiten der jahrelangen Vorarbeiten gewürdigt hat, und die Lebhastigkeit seiner Opposition steht tnx umgekehrten Verhältnis zur überzeugenden Straft seiner Einwände. Graf Ociola hat sich lcohast entrüstet über den Vorwurf, matt treibe im Skreise Fciedoecg gegen das Jnheibener Wasserwerk seit längerer Zeit eme förmliche Agitation. Er fühlt sich durch Diesen Vorwur, perirniim) venctzt unb erklärt, daß er ihn dem Pwvinzialdirektor nickst so bald vergessen werde. Eö ist dabei in hohem Grade aufsallend, daß er im gleickstn Atemzuge dem Provinzialausschuß eine leidenschaftliche Agitation üomnrft. Wir regen gegen eine solche Behauptung, bie ohne jeden Beweis aufgestellt ist, entschieden Verivahmng ein, wollen aber nickst Gleiches mit Gleichem vergelten, inoem wir ebenfalls empfindlich werden und nachtragen. Tazu ist uns die Sckche zu wichtig. Ter Pwvinzialaussü/uß besteht nicht aus Abenteuerern und ütopi- stischcn Pwjektmachern, sondern aus fOlänncm, die nach jahrelangen ernster Arbeit mit einer Vorlage an das Pwoinzicttparlament herantreten unb sie aus ehrlicher Ueberzeugung nur mit vollem Veicintwortlii.st.üsgcsulst zur Senehrniguiig cinpsehten, weil daS projektierte Werk eine tommunalyolitische Tat ist, die der Proviia in allen ihren Teilen zu großem wirtschaftlichen Segen unb zu reichem finanziellen Nutzen gereichen wird. Die Friedberg« Opposition nnrd dadurch paralysiert, daß gerade die beiden Vertreter des Ltrcises Friedberg im Provinzialausschuß entschiedene Anhänger unserer nach allen Richtnngcn hin, technisch unb finanziell, nachgeprüsten Vorlage sind. Wenn man ben Wünschen Los Grasen Oriola nachgibt, kommt das Jnheibener Wasserwerk niemals zustande. Wir haben dann ben richtigen Moment verpaßt, eine Aera einer vielversprechenden Wirtschaftspolitik der Pwvinz, die unsere Finanzen konsolidieren unb unfern Ausgabew» kreis in großzügiger Weise erweitern soll, zum Durchbruch zu führen. Wir muten niemandem einen Sprung ins Dunkle zu, aber wir warnen vor einer nochmaligen Verschleppung unb lehnen lebe Verantwortung für eine solche üble Behandlung unserer Vorlage ab. „ _ . , Geheimrat Dr. Breidert erklärt, daß er dem Antrag Sriola nicht entsprechen könne, weil der damit gegen die Interessen der Pwvinz verstoßen würde. In diesen Gutachten seien Zahlengruppen enthalten, die von Entschäbigungsverechtigten später benutzt werden könnten, um reust hohe und ungerechtfertigte Cent- id'.aüigungen zu verlangen. Tie Frage, in wie weit Landeskultur- Interessen durch das Wasserwerk verletzr werden uni> ob dies aoerhanpt geschehen werde, werde von den Sachverstänoigen crncr- iLils bejah: unö andererseits verneint. Für eine entfernte Möglichkeit einer Schädigung dieser Interessen sei in der Borlago ausreichend Vorsorge getroffen. Tie Bewohner des Horivfitales schütteln erstaunt die Stopfe über die verbreitete Behauptung, daß sie durch dre stnlage bei Inheiden geschchigt werden könnten. Die äeute fühlen sich gar nicht bedwht in ihren Interessen, sondern empfünoen es als eine Wohltat, wenn man das Wasserwerk baut. Die Annahme, daß der Horloff eute «hebliche Was| er menge entzogen wird, ist falsch, damit sei die durch eine gewisse Agitation verbreitete AnnalTme hinfällig, daß die Land- wirtschaft geschädigt wird, wenn das Werk errichtet wird. Als der Staat bei Lauter das Waiserwerk eroaute, ist, miemand mit ber Behauviung aufgetreten, die Landeskulturinterefsen litten durch eine WasserentnalMe und wenn der Staat heute Inheiden bauen würde, bann würde die Opposition dagegen wahrscheinlich nicht iror gruben feilt. ■ . Tie Hiiaiä-e der Gegnerschaft gegen das Inheiden« Pwiell erflärs sich nur damit, daß man erstaunt ist über den Will«! und die Absicht, hier zum erstenmal eine wirtschafklickst Frage vurch die Pwvinz zum Vorteil und zum Segen ihrer Bewohn« praktisch zu verwirklichen. . . Tr. Breidert verweist auf Preußen, wo die Kreise u.PwDurzeN wirtsckaftliche Unternehmen direkt in bie Hand nehmen und man lobt bi.es Vorgehen, weil das Unternehmen bet Allgemeinheit zu Gute kommt. Redner verweist darauf, wie man von Ausang an aus einer gewissen Gegend unserer Pwvinz dem Zustandekommen dieses tulturellen 'Werkes Opposition gemacht hat, mit Gründen, ixe jumtlicü widerlegt sind. Erst hieß es, mit Frankfurt ist teilt solcher Vertrag aozuschließen, darauf läßt sich bie Stadt nicht ein, Dann hieß es: Keinen Twpfen nach Frankfurt geben, ihr verkauft oas Eoitnarfte Gut der Pwvinz, dann kam der Einwand, daß inan nut dem Werk die Mühlen im Horlofftal still lege, bann, die Sboften leien zu hoch, die Sache rentiere nickst. Schließlich wurde das Wasser seiost schleckst gemacht, daran gemäkelt, bie Temperatur schwanke, die Menge weroe nackstaisen, uno bie chemische Zusammeiv- setzung sich ändern. Und nun sollen die Landeskultur Interessen^ bereu Schädigung sich nicht einmal nachweisen läßt, herhalten, um bas ganze Pwiekt zugrunde äu richten. Graf Oriola verwahrt sich und seine Friedberger Freunde gegen den Vorwurs, als ob sie gegen das Werk Inheiden agitiert hätten. Tie Opposition dagegen sei seinerseits nur an den ©.eilen unl> bei Gelegenheiten gemacht, wo es sein Recht und seine Ps licht gewesen wäre, seiner Meinung Ausdruck zu geben. Der Vorwurf, Daß er nach Gründen suche, um das Zustandekommen des Projekts zu erschweren oder gar zu hintertreiben, treffe ihn nicht. Er könne ber Vorlage nicht zustimmen, wenn damit eine schwere Schädigung ber Gemeinden in Aussicht stehe. Es stehe fest, daß der Horloss unterhalb des Qnellengcbiets zwei Drittel ihrM ßBüficr? durch das Wasserwerk entzogen wird, denn diese Quellen, die man benutzen will, geben dem Flusse jetzt ihr Wasser. Bei Niederem Wasserstandc werden die Mühlen der Horloff still stehen. Die Mühlen sollen aufgekaust werden, der beste Beweis dafür, daß man befürchtet, sie würden später nicht mehr mahlen können. {£ie Wiesenbewässerung wird infolge des fehlenden Wassers nicht Mehr möglich sein. Diese Schäden werden größer sein, als man denkt, und die Mittel, sie auszugleichen, reichten nicht hin. Tas ^Aufkäufen der mittleren und kleineren Mühlen gefalle ihm Glicht, sie seien so notwmüng für die Landwirtschaft wie die kleinen und Mittleren Brauereien. Tie Horloff ist eben kein entwässernder, sondern ein bewässernder Fluß. Es sei auch nicht zu verlangen, daß der Provinziallag hier einem 7 Millionenprojekt zustimme, aus dem ohne Frage ein 9 Millionenprojekt werde, in einer Zeit, wo die Reichs- nnd Staatssinanzen zur größten Sparsamkeit Hinweisen, wo. die Stomnrunen ihre Sorgen haben, zur Deckung ihres Bedarfs Mittel aufzubringen. So lange man ihn nicht überzeuge, daß seine Bedenken unbegründet sind, wird er gegen die Vorlage stimmen. Es sei sicher, daß, toeiut das Wasserwerk zustande komme, Frankfurt zu günstigen Bedingungen gutes Wasser erhält.. Wenn Frankfurt so entgegenkommend gegen hessische Orte wäre, wie hier die Provinz Oberhessen der preußischen Stadt entgegen kommt, dann wäre die Sache noch begreiflich, aber man beachte nur, welche Erfahrungen Vilbel mit Frankfurt macht. Graf Oriola erklärt, es werde ja die Vorlage von der Mehrheit wohl angenommen werden und für diesen Fall stelle er den Eventualantrag, daß, wenn in der südlichen Wetterau durch das zu errichtende Wasserwerk die Landeskulturinteressen erheblich be- itadtfeiligt werden würden, die Provinz sich verpflichten möge, Stauweiher anzulegen; damit würde man bent Horloff- und Niddertal entgegen komm en können. Abg. Brauer- Ober-Offleidcn bemerkt, daß der Vorredner, Wenn er es mit den kleinen ?JtüIlern gut meine, im Reichstag eine Müllerumsatzsteuer zur Annahme verhelfen solle. Den Müllern an der Horloff und Nidder fehlt kein Wasser, und wird auch später kein Wasser fehlen, ihnen fehlt Getreide, weil sie mit bat Mehl- sabriken nicht mit können, darum stehn die Mühlen an der Horloff unterhalb der Quellen heute schon still. Die Gründe des Vorredners gegen das geplante Werk seien Wahrscheinltchketts- grunde, mit baten man bei einem Kulturwerk, wie es in Frage steht, nicht rechnen soll. _ , , , Forstmeister Dr. Weber- KonradSdorf werft darauf hm, daß man es bei Inheiden nicht mit der Entnahme von Grundwasser, sondern mit springenden Wassern, mit artesischen Brunnen zu tun hat und aus diesem Grunde die Bedenken Oriolas fortfallen. Inheiden sei der Schlüssel zu einer wirtschaftlichar Erschließung Oberhessens. Man müsse die wirtschaftlichen Schätze heben und verwerten und gewinne dabei Mittel, die man nötig habe, um in den kommenden Jahren auf diesem Gebiet weiter vorangehen zu können. _ Falk- Friedberg erklärt, er teile die Bedenken des Grasen Oriola nicht. Er habe sich überzeugt, daß man sehr wohl die Verantwortung ftir die Ausführung des vorliegenden Projekts durch die Provinz tragen könne. Er verkenne keinesfalls, daß cs der erste Schritt ist, den die Provinz als solche auf wirtschaftlichem Gebiet usttcrnimmt, und es gehöre Mut dazu, die Verantwortung dafür zu übernehmen. Wer diesen Mut nicht hat, der sage nein. Man solle hier, wo es einem größeren Teil frommt, sich nicht als einzelner Kreis fühlen, auch solle man nicht von Frankfurt als einer preußischen Stadt sprechen und von Mainz als hessische Stadt. In wirtschaftlichen Dingen brauche eins das andrre. Stadt und Land müssen zusammen halten, wenn etwas Großes geschaffen wird. Es stimme vollkommen, was der Vorsitzende angeführt hat, daß gewisse Agitatoren im Kreise Friedberg von Haus zu Haus, von Dorf 511 Dorf agitiert haben, um gegen das Wasserwerk und Lißberg Stimmung zu machen. Leute, denen das Unternehmen persönlich ganz fern steht und diese müssen doch von irgend einer Seite zu dieser Agitation angehalten sein. Geheinrerat Dr. Breidert hat der Ver- wahrnng des Grafen Oriola gegenüber erklärt, daß er selbstverständlich mit der von ihm behaupteten Agitation kein Mitglied des Provinziallandtages habe treffen wollen. Tie Abstimmung für die Anträge des Provinzial-Ausschusses iergab deren Annahme mit allen gegen 3 Stimmen Nachdem der Oberbürgermeister Mecum erklärt hat, daß 'er und eine größere Anzahl Mitglieder nicht etwa auS grund- fätzlicher Gegnerschaft gegen die Anlage von Stauweihern dem Antrag Oriola nicht suftinunen, sondern erst abwarten wollen, vb solche erforderlich sind, wird dieser Antrag abgelehnt. Geheimerat Dr. Breidert spricht sich noch für Vornahme von Notstandsarbeiten seitens der K'reise auf den Krcisltraßen, falls sich ein Bedürfnis hierzu ergeben sollte, aus._____________ Aus Ktadt und Land. Gießen, 22. Dezember 1908. — Tageskalender für Dienstag, 21. Tez. Stadttheater: .Cornelius V 0 ft'. . -Mang 8 Uhr. ** Sammelmappe zu. den Familienblättern. Wie wir vor einigen Monaten mitteilten, geben wir zu dem laufenden Juhrgang ein Inhaltsverzeichnis heraus, und auf Wunsch verschiedener Leser haben wir ims entschlossen, auch eine Mappe zur Aufbewahrung der Familienblätter anzufertigen und sie zum Selbstkostenpreise von 75 Pfg. abzugeben. Um einen Ueberblick über die ungefähre Anzahl der benötigten Decken zu erhalten, bitten wir um möglichst baldige Bestellung. Eine derartige Mappe liegt in der Geschäftsstelle zur Ansicht auf. *♦ In Audienz empfangen wurden von S. K. H. pem Großherzog am Samstag u, Wtn Ä ticre Tiens!! iii “kn. Tie K ' 1 Tage, an m der 1Ä t(- MM -M L. Iie SÄ" Zahresbeaag £ mweychu^ uorh besondere M Me, nrie Z *9 Uniolfo^ '« euiiuttttTä , ENdernng der ' Adlmf von 5 3ü> M das tzchiedM 2t orjtlic^n Behain> »eiPIlegung nebu1 Zur Tuldnng - gezwungen toeikn, ) der Kranlenhausb«^ ;n Rahiahmxn bei st teilweise auf Seit c anlenhausbehandluiiz! l'üib oder eigenen tung ihrer Familie sr ^uug AnsorderuiM. enen in der Familie r Iden und deren hur der Ber.-Gen. die : ?etf haben die Bcr.H ld deren Befolgung ic lq'sen. ’n versicherten int 5 irlezcit eine JnvalUe ndbettag von 60, 70,; nen Äassen, teilet c d 12 Pfg. für jede st 50 M. Tiese drei i mer gewährt das & ioh en 30 Fahren D ibensjahres an zu 120, 150 und 180 L M Lie Serche-L ebensiahr iji.btr ßufmr teic Kur gewährt ivcrlm ^uotung MÄichn 'S' n vor tiitintt bei t Mmg btt tzäU bc; 11 Bersichcrien, du» sichcrmtgemstaliM M ; genug tonn tof ■ BersicherungspIM. ist auch die LerM » "toW &® ille 2 Fahre nm 20? raulben. ■ drei Beritchmw^ ichenmg darf den M S im Vorsts & Gennalverfammlmo i hie Beteiligung ta v «LS MS ‘S gi* ‘i* «*’ jtWi W i>elS * 6829 IHIem8*ic!h Stack, Neustadt 19. IS) Marktstrasse 19. Telephon 436. Z i gar ren-Import Flasche Pt. ab ♦ Die erste Sendung trifft Mittwoch früh 9 Uhr ein. ♦ HB* Eigene Stohlfabrikation. "W 6937] Sämtliche Reparaturen werden bestens ausgefnhrt. rdebriiüer Btrdix Als Beigeschenke empfiehlt Bahnhofstraße 27. Emil Fischbach 1 7128 60 70 350 Prima Qualitäten S. Loeb Bahuhofstr. 52 a. Marktstrasse 19. 6824 Briefordner Brieftaschen Stampen schirmen Kilderbüchern Ereiihlungsbüchcrn Kartenspielen Gesangbüchern JiÖ^- Einrahmungen. zu Original-Preisen. Hummer in Dosen Cervelat- und Zungenwurst Schokolade und Tee in allen Preislagen. Benedictine u. sonstige feine Liquenre. Kaiserblume und 1 Gbr. Höhl Schwarze Marke * Geisenheim Gießen, den 17. Dezember 1908. Großhcrzogliches Amtsgericht. Gießener Wetterdienst. BoranSfichtlichc Witter,mg fflr Hessen am Mittwoch bett 23. Dezember: Tlcift trüb, trocken. Temperatur rote heule. Schwache östliche Winde ____________ X aller f Art Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. A. wurde eingetragen: 1. Die Firma Carl Schunck zu Gießen. 2. bezüglich der Firma Wilhelm Schmidt, früherer Teilhaber der Firma Liebrichs Nachfolger zu Gießen: Das Geschäft ist auf den Kaufmann Carl Schunck in Gießen übergegangen, der dasselbe unter der btsherigen Firma meitersührt. Der Ueber- gang der in dem Betriebe de§ Geschäfts begründeten Verbindlichkeiten und Forderungen ist bet dem Erwerbe des Geschäfts durch Carl Schunck ausgeschloffen worden. B«/13 empfiehlt die Wein-Niederlage von J. Breunig & Co., Weingutsbesitzer. 7066 Kari Jekei, Marburger Str. 25. Zu Weihnachten! Günstige Gelegenheit rot Eüikauf von Scim-, Lmkii- unD Ki»ökr-RegkiljchirUil zu auffallend billigen Preisen. Tff* Verkauf vom 17. Dezember ab. ”WX J. ZuffaOS, Seltersweg 19. 010174) Reparaturen u. Ueberzieheu sofort. Das Urteil im Prozcst Klarcnaar. Heute mittag wurde das Urteil gesprochen. 88 erhielten Mickel 1 Jahr, Harth 9 Monate und Klareuaar 9 Monate Gefängnis. Präsent - Zigarren in Kistchen zu 25, 50 u. 100 Stück in jeder Preislage. Postkarten-Albums Photographie-Albums Brief marken-Albums Poesie-Albums Briefkartona Bilderrahmen Gesellschaftsspielen Buckbinderei. -« I Obst-Konserven Gemüse- ., Konfitüren Als Weihnachtsgeschenke empfehle mein grosses Lager in Kuranstalt Michelstadt 1. Odenwald. San.-Rat Dr. Gigglberger Winierkuren für Nervöse, Blutarme. Rheumatiker, Erholungsbedürftige. ss6/n Rente erhalten, tottfcettb ein Techniker mit bent doppelt hohen Jahresarbeitsverdienst nur 1500 M. Rente erhielte. Werler lommt noch hinzu, daß dem Arbeiter während der ersten drcizelpr Wochen außer dem fitanfcngdh iwch die volle ärztlrcke Behandlrmg zuteil imtb, während der Techniker mit mehr als 2000 M. Gel)alt nich. nur die großen Arzt- und Apoihckerkosten, Kosten für Operationen, für besondere Pflege re. selbst tragen muß, sondern auch keinKranfengcld, Gehalt re. bezieht, so daß er der Sffemluhen Armenpflege anhermsüllt, tocrat er i«cht vermögend genug t|t, um die Uniöstcn zu bestreiten. ~ y .hoffentlich gelingt es dem deuttchcn Techmkerverband, frühzeitig dahin wirken zu können, daß die Nachteile, die dem Tecl)- niker jetzt noch bei der sozialen Gesetzgebung zuteil werden, zukünftig aus der Gesetzgebung ferrrgehalton werden, Ter zahlreiche Besuch des Abends dankte dem Redner lebhaft für das anschaulich entwickelte Bild über die soziale Gesetzgebung. Tiefes Thema, welches als trocken verrufen ist, zeigte dcc Arbeitsgrößc unserer Gesetzgebung in wirklich fesselnd schöner Weise. Schirme für Damen, Herren und Stint er m nur soliden Qualitäten von 1Z0 Mk. bis zum feinsten Genre. CmPfehle besonders meinen Spezi al schirm „reine Seide 8.50 Mk." sehr dünn und elegant. In Damenschiruren, farbig unb mit bunter Slaitie biete ich die größte Auswahl. OB* Stündige« Lager von 1504) Schirmen. *Btt Kindersonuensch»rme — Puppenschirme Spazies'siocke Ueberöicbe« und Reparaturen werden schnell und billig durch gelernten Sachmann in eigner Werkstatt ausgeführt. Schirmfabrik Heinrich Sack ♦ Lebendsrische # Nordsee - Schellfische $ per Pfd. 35 Pfg. ▲ Brat-Fische per W. 21) Psz. * f Nordsee-Kablian ohne Kops 1 per Pfund 28 Pfg., im Ausschnitt per Pfd. 32 Pfg. ♦ Weihnachts-Karpfen ♦ J per Pfd. 85 Pfg. ♦ Gebot stehenden Mitteln erstrebten Densions- imd Sinterblu:b2nen- versicherungs der Privatbeamten erhalten. Daß eine solche Ver- sichcrung über das Alaß der jetzigen Leishmgeu der Jnvaltden- Versicherung hinausgehen muß, darüber ilt man sich iebenfalls klar qcworben, auch ebenso darüber, daß von Arbertgebern rote Aw- qcstcllten hierfür sernerhtn beträchtliche Beitragsletpungen gefordert werden. Es wird daher Aufgabe der gesetzgebenden Fak- toren sein, durch erttsprechend höhere Rcichszuschüffe das Zukuntts- bild derart zu gestalten, daß nicht eine allgemeine Uitzufriedenhett an die Stelle der freudigen .Hoffnung tritt. Der Prwatbeamte 'ann vermöge seiner seither eingenommenen soztalen Stellung nicht plötzlich nach eingetretener Krankhett rc. mit einer so geringen Rente existieren, wie sie die jetzige Geietzgebung trorfieht. (St muß nach eingetretener Invalidität feiner seitherigen sozialen Stellung entsprechend für seine und seiner Angehörigen Lebenshaltung mehr aufwenden, als der gewöhnliche Arbeiter., Wälzend der Arbeiter bei ftühzeitig eintretender Invalidität am dem allgemeinen Arbcitsmarkt sich sehr viel leichter noch betätigen kann, ist der Privatbeamte dazu wohl kaum in der Lage, ©eine ,eit- bertgen gesellschasllichen Verpflichtungen, die er meist schon im Interesse seines Arbeitgebers ausüben mußte, haben es wohl vielfach nut sich gebracht, daß er gar keine Beschäftigung, die seiner Qualisikation entspricht, findet, während dem Arbeiter lolcpe reichlich zur Verfügung steht. Aus diesen Gründen fit, für die Prioatbeamtcnversicherung unbedingt die Berussinvalidität zu berücksichtigen und nicht die allgemeine Invalidität. Ter jetzt den Techniker mit bis zu 3000 M. Einkommen einbegreisenden Unfallversicherung hasten aud) noch Fehler an, die den Techniker stets in Nachteil gegenüber dem Arbeiter bringt. Während der Arbeiter bis zu jedem der Wirklichkeit entspred^nden beliebig hohen Einkommeii versichert ist, ist dies nur bei den Technikern mit unter 3000 M. Einkommen der Fall. Weiter ist es eine große Härte, daß nach § 10 I G. U. V. G. der 1500 M. übersteigende Jahresarbeitsverdienst nur mit einem Drittel in Anrechnung kommt. Bei eintretender voller Erroerbsunfahigkeit wird ein Arbeiter mit 1500 M. Jahresarbeitsverdienst 1000 M. (DrigiiiabDrniytmclOuitßcn« Prag, 22. Dez. Gestern abend ist hier der ehemalige O b e r l a n d m a r s ch a l l von Bifi;men, Fürst L o b k o w i tz, nach kurzem Leiden im 74. Lebensjahre gestorben. Er war eine der hervorragendsten Persönlichkeiten Böhmens und spielte in den Politiken Kkimpsen der letzten Jahrzehnte eine große Jfistle. Wien, 22. Dez. Der Acu.n yr.ivii '43tehe iutrü aus London gemeldet, daß die in Aussicht gonommeiie Reise des englischen Königs Paares nad, Berlin als aus gegeben gelte. Jedoch soll die Ursao ' nicht in dem Gesinidheitszu- stände des Königs, sondern in den Berliner Lerhält- nissen liegen. , _ Petersburg, 22. Dez. Wie hier verlautet, wurden denv- nächst im Einverständnis mit England russische! Truppen das persische Gebiet von Aserbeidschan beferen. Konstantinopel, 22. Dez. Der osterrcichiich-ungarische Botschafier erschien gestern aus der Pwrte und überbrachte die Zustimmung L e st e r r e i ch s z u d e r t ü r k i s ch c n F o r d tung auf Zahlung einer größeren Summe, jedoch unter der Bedingung, daß die Summe nicht als Part Eontributive gelte. Hierdurch ist die Piöglichkeit, für die türkisd)-bulgarischen Berhandlungen einen Präzeoenz^all au,zu,teilen, ausgeichaltet. L i s i a o o n, -D.z. 'Jtau> lungeren i Geber 8U Jahre am hiesigen Platze. [6979 Färberei u. Reinigung f. Herr.-Üeberzieher, Damenmäntcl etc. Eigene Läden: Seltersweg 79a, TeL 627. * Neuenweg 4. TeL553. Marktplatz 15. 69S8 Telephon 436. e a e ■ f W eisswein die Weine! sr : Xtichirit-Niw,igelt- Kakaos, Schokoladen etc. ab 1. Oktober er. zu ermäßigten Fabrikpreisen empfiehlt Frau Emma Seilheim Bismarckttraßc 38 gegenüber der neuen Bibliothek. TfS* Jede Lieferung irei Haus Gießen. *BKt 5843' .......P. takel Sonnenstrasse 14 empfiehlt sein reichhaltiges Lager in ^lnSzieb- und Sofatüchcu, Lrüchcntifchcn, sviegctn, Stühlen aller Art, ^inOertischen u. Stühlen, Bauerutischcu, EtagLreu, Garderobenhaltern und -Standern, Paunclcn, Handtuch- ständcrn und Kußdankeu zu ausnahmswene sehr billigen Preisen. Zirka 18 Dutzend Stühle werden äußerst billig abgegeben. Weisse und Fiete Tischweine, Portwein, Samos, Malaga, Blutwein, Corfu und Valencia kaufen Sie nur naturrein in ganzen und halben Flaschen bei Joh. Seibel, Ludwigsplatz. TW Kleine Tagcschrontk. InGibbon iNediac-lo) v 1 ü n d e r l c eine Räuberbande bereu Mitglieder in Frack unb Zylinder in einem Automobil doi- qeiabren kamen, zwei Banken aus. Die Beute betrug über 24 000 Mark. In der großen StaatSbibliothekBiktorE manu eis wurde ein Einbruch verübt. Tie Diebe öffneten den eisernen K a s s e n s ch r a n k, dem sie 14 000 Lire entnahmen. Ihre Absicht, auch die antiken Schmuckstücke zu rauben, mißlang, da sie durch die Frau des Direktors gestört roiubcn. Markte. fe. Frankfurt a. TI., 22. Lez. öeu- und S t rohmark! Angeiahren waren 12 Magen Heu und 4 Magen Stroh. Bezahlt wurde iür Heu Tlt. 3.20—3.50, für Stroh (Kovnlangftrob) Mk. 2.60 - 2.60, Tiafcbinenilrob Tif. 0 00. Die Zumhren waren aus den Kreisen Friedberg und Dieburg. Tendenz normal. ♦♦♦♦♦♦ 4 Zimmer Hofmannstrahe 14. (5768 als praktische Weihnachtsgeschenke Parfüms ln Veilchen, Maiglöckchen etc. ToilßttPSPifpn ■LSLUz1!1> sowie Fantasle^erüchen u. feine 1 UlIGUG^bllbrj Außerdem das so riesig beliebte Kölner Burleöken-Eusembl« 7189 LS lobet erg« M02M 7220 geh. Kitzinger. 2 Zimmer Giessen, den 21. Dezember 1908. Kredit Statt Karten. toriiraße 16. (6742 Fulda, i- BieriiantUiing ürecüsier 720 Stein» traeae 48 Telefon LSI ■ nnirt 4 und 5-Zunmer, sowie gaben mir Bub. tu oeiui. 7214 5146) L. Hu du. siyw«Ki\i. Lä,den etc. Der Vorstand, K.eichjilkßk Ludwigstraßc leien. Für eine mittlere Brauerei (7209 wird ein [7208 6845 Ecke Klinik- u. Frankfurter Straße Elegante Fest-Geschenke für Herren Mk. Umtausch nach dem Feste gerne gestattet i [Consei'ven MMMW I . , ... .WJI-JI . I,—.—.—, llcrrd)icbriu*‘i Manschetten Mauscbcllknöi Kragenkuöpfe Hosenträger Taschentücher Sockenhalter Glessen, Schillerstr. 010199) Große 5-Zkn.'W. mit all. Zubehör zu oerrn. Bieichsirahe 8. Recha Katz Max Asch Verlobte. in Cartona^en zusammen^estellt Eau de Cologne in Geschenkkißten. Photographische Apparate, nur neue Modells. Haus-Drogerie-Schränkchen sollten in keiner Familie fehlen. platz, per 1. April zu vermieten. Nah, pari, u. Bleichstr. 32. " A. Rappmann. Direktor und Inhaber des Kolosseums Gießen. DaS Tbeater bleibt wegen Renovierung bis L. WeibuaLtS» ieicrtag geschlossen. Pfund 70 Psg. enwfiehlt Jakob Maternus Die glückliche Geburt eines gesunden Mädchens «eigen hierdurch an W. Nitschkowskl a. Frau Elisabeth Stniinrivuuuvnc. vuhciio nlr Weihnachtsgeschenke, bill.abzuneb. 010352] Hüncrmund, Wolkeng. 19. Kebr. KMor-EjmAnsg eventl. Pult oder Schreibtisch zu Laufen gesncht. Schriftl. Angebote unter 7194 an den Gietzener Anzeiger erber. empfiehlt die rühmlichst bekannten Hxport- tmb Lagerbiere (hell u. dunkel) an« den Brauereien ^tlUliUflCr, Fraukfurt a. nm Münchener Löwen- u. Bürgerbräu Dortmunder Union :: Pilsner in Vi u. Vi Flasche«, Syphou u. Gebindeu Knie» und Lungen-Wärmer FussBchläpfer gegen kalte Füsse Gefutterte tilac6 ■ Handschuhe J. Jfawre, Giessen Grösstes Versandhaus, Plockstr. 14-16. Central -Drogerie Emil Karn, Schulstrasse empfiehlt in grösster Auswahl Drei MimmHotaM zu vermieten. (7146 Zu ertrag. Riegelvkad SLr. 21. Sängerkranz. Am dritten Weibuachtsseiertag (27. Dezember) abends 8 Uhr im untere« Saale des Cafe Ebel W©iS«ia©ltis ■ Feser mu Verlosung. Unsere aktiven und passiven Mitglieder nebst ihren Ange- hörigen sind zu der Feier freuttdlichst etngetaden. [v”/e Der Vorstand. Hcjl.Mgk SU LL-.W mit Zubehör, per 1. Januar 1909 eventl. auch früher zu vermieten. Näheres I. Stock daselbst und Girre d-Zimmer- und mehrere 3-Zimmer-Wohnungen, der Neu-^ öcu entsprechend eingerichtet, fo fort zu uevuueiciu (7222 Näh. b. Herrn Architekt Rahn oder Wirt Nah ne seid, »Pjalzer Hoi", Schanzenstraße. Vegetalirre Pfund 60 Psg. garartt. reines Schweiuekchmalz Ä65 Psg. -Margarine Kolosseum Giessen Walltorttr. 36—38 (früher Cafe Leib) Tclevbo« ou Heute Dienstag, den 22. Dezember 1908: IW Grosses Künstler-Konzert deö Wiener Damen-OrckesterS „Edelweiss“ im vorderen Restaurant. Anfang 7 Ubr. Anfang 7 Ubr. Ab 26. Dezember, den 2. WeibnachtSseicrtag Grosses bpeziaBintetfi-Programnie Am 31. Dezember 1908 grosser Sylvester-Ball. Ab 1. Januar 1909 kurzes Gastspiel deS beste« Soubrette«. darftellerS 5.25-8.50 5.30-3.50 6.50-6.25 2.50-0.95 O.H5-0.50 2.50—0.25 Giessener Zitherklub (Wohltitigkeits verein.) ==== Weihnachtsfeier = am l. Feiertag, abends 8 Uhr in der Turnhalle Steinstrasse, verbunden mit Bescheerung an hiesige arme Kinder sowie Vorträge durch Gesangverein „Harmonie“, Theater, Zitherquartette etc., wozu jedermann ergebens! eingeladen ist. vs,/M VV" Auf vielfachen Wunsch des DT* Publikums noch vier l!!! Phrruoiogia beurteilt Charakter, Fähigkeit, Schicksal durch Kops und Vtnien der Hand. 1010237 Sprechstunden täglich bis abends 10 Uhr. Bahnhofstraße 43, L Neoes Stadttheater Giessen. Direktion: Hermann Steingoetter. DieuStag, den 22. Dezember 1ÄÄ Äusang v Ubr. 11» Dlenstag-AbonneiiL-Vorstellj, „Cornelias Voss'* Lustspiel in 4 Akten von Franz von Schbnthaa. An lang 8 Uhr.—Ende geg.lO'/, Uhr. Mittwoch, den 23. Dezember E nachmittags 3V« Uhr. Kleine Preteel Kleine Preise! Kindervorstellung. Mit gänzlich neuer Ausstattung! Unter Mitwirkung der Kapelle des Infanterie-Regiments Malier Wilhelm «Nr. UÖ/. „Die Pappenfee“ Lallet von I. .yayrelter und F. Gaul. Musik von Josef Bayer. Vordcrgebend: „Das Wetterhäuschen* DlusikalischeS Genrebild in 1 M von A. Roß. Musik von Bertram ^uard «selvv Anfang 3'/- Uhr. Ende geg. 5Vi Uljt gooöooooooil Mter Stellung sucht ^^verlange die „Deutsche Vakauzeuvort" EÄiugeu 142. (SS^/a) Nmsch-Essms» Avr«k und in 'JIUIU Flaschen :: :: l/$ Flasche von 80 Psg. cm. (7197 Gebrüder Adami 14 Mänaburg 14. Neueste Entrichtungen in der Flaschen -Reinigung mit elektrischem Betrieb, sowie Abfüllung mittelst Kohlensäure, gewährleisten die größte Haltbarkeit u. Woblbekvmmlichkett der genannten Biere. W~ Jedes Quantum wird frei ins Haus geliefert. -W Mädchen Mit guten Gntpfehiung. sucht Stelle für 1. Januar. 1010253 Frau Weißenbach, Kreuzplatz 6. Gelege«heils-Kaus! Mehrere PjanlNS gX sind preiswert mit Anzahlung zu verkaufen oder Mletsverträge darüber abzuschließen. Näh. bei C. Kruse, Asterweg 47. (7210 Ein zweijähriger Ziegenbock wein, eingefahren, mit Geschirr u. Wagen zu verkaufen. (7211 Gustav Koblbeyer, Hungen. BIS zum Feste 7101 gewähre ich aus uteine ohnehin sehr billigen Preise noch 5 /o KKa-Nsblitt. L. Steinhäuser 17 Neuen Bttoe 17 27 Seltersweg 27 63181 5-Zimmerwvhn., Mitte der Stadt, für 35 Ml. monarl. zu o. Zu erfrag. L d. Geschästsit. d. Bl. 54321 Ecu ^ladcu zu vermieten. Brüder Schmidt, Deltersweg 83. SWr iaSkll $äÄ.w- 20 qm Bodcnsläche — mit oder ohne Einrichtung per L Februar 1909 zu vermieten. Schrillt. Angebote unter 6978 a. d. Geschäftsstelle d. Gieß. Anz. tttd-Änlage 17 Wegzug des Herrn Prof. Rach fahl ist die Parlerre-Woh- nung, 7 Zimmer, Badezimmer re. per L April zu vermieten. (7127 Carl Schlüter. Reste zu Kleider, Blouson und Kinderkleider darunter elegante Sachen für Konfirmanden-Kleider passend, sehr billig, empfiehlt 5. Sammet äfton sollte es nicht glauben, daß Rotzleber so fein ist wie Kalbsleber und kostet doch nur 30 Pfennig das Pfund bei (7213 2)L Keßler, Neuenweg. in grosser Auswahl su billigen, aber festen Preisen mit kleinster Anzahlung | MöbL Zimmer | UlU24u| 2 uiuUiieue ZiUiUiei zu vermieten. Bahnhoistr. 35, 111. OliLOOs Groß. hell, guk möbbZim. zu vermieten. Franks. Str. 11, l Reisender gesucht. Bewerber müssen solid und von ehrbarem Charakter sein und gewandt im Verkehr mit Land und Stadt. Branche kemunifse sind nicht erforderlich. Zettgnisabfchristen mit kurzem Lebenslauf u.6;cbaltsaustzrttchcu sind elnzuretchen unter 7208 an die Geschäftsstelle des Gieß. Anz. Retourmarken verbeten. Die §euanisabschriften dürfen keine ücken ausweisen. Farbige Oberhemden, ganz aus vorzüglichem Zephir, alle Weiten ttel»»e Oberhemden, ganz aus bestem Chifiun gearbeitet, alle Weiten Elegante Piquohemdcn, mit weicher Brust, für Bull and Gesellschait Krawatten, breite elegante Binder in allen Farben, elegante Master Krawatten, schmale Selbstbinder, in hocheleganten Farbenstellungen Begattes (Lange Binde) Diplomates Querschleife) in grösster Auswahl Kragenschoner, Autoschals, gestrickt und Seide, weiss and farbig 2.50-0.75 tierren-Kragen, in allen Fa<.ons. hoch u. nieder, nur beste Qualitäten, p. Stück 0.75-0.30 yormal-Hemden, Normal Jacken, Normal-Hosen, nur beste Qualitäten 6.50—1.25 Kegenschiriue, ganz besonders preiswerte Qualitäten, Garantie 7.50—8.50 Wilbelmstraße 45 Mansarde, 3 Zimurer mil Zubehör zu vermieten. 16155 Nqhereö Schillerstrahe 26. »oltkwTüf^" Kammer u. Küche aus bald an El, ruhige Familie zu vermiet. 16000 3-Zimmer-Wohnung mit allem Zubehör zu vermieten. (7218 __ ________Ludwigstraße 40. 0101871 Schöne 8-Zimmer-Wohw zu verinictcn. Wolsstrahe 18. 8-Zimmer-Wohnung soiort zu vermieten. ^Frmrkfurter Hof". Näheres bei H. Zinn. 101021V 68. falitll cns. i'OHOMM Kircheuplatz 9. N7S S^UßVOn ond elnB Isttsi-sssaots üdlUjoIl Montblanc-Besteigung Jeden Tag von 3—10 Uhr »eM Tüchtiger, jüngerer Werkmeister (ob. a. gewandt. Zigarrenmachers, der das Anlernen von Zigarren- u. Wickelmachern gründlich versteht, für bald oder später gesucht. AuSführl. Bewerb, m. Angabe d. Alters u. 010108 a. d. Gieß. Anz. Junger, flotter Kaufmann mit Kenntnisien der amerikanisch. Buchführung für ein Dellkatesfen- Geschäft in Marburg sofort gesucht. Solche mit Branchekenru- nisien erhalten den Borzug. Offerten mit Gehaltsansprüchen und Photographie unter 7203 an den Gießener Anzeiger erbeten. Mr^cu gratis Stellung in sürstllchen, gräflichen u. hochfeinen Häuserlt. Prospekt neu iss21/» Kölner Dicucrsachschule, Lölu, ________Christophstraße 7._______ glicht. Mkur-rMk Briet, Wetzlar, Schmiedgasse 12. _________Telephon 223. 17217 Kräftiges, mm Mädcben für Hausarbeit gejucht. Eintritt uwglichst bald. [7219 Wegen Erkrank, uleines jetthertg. Diettstmava)k»s gegen hoben Lohn, für sofort oder bald, Ersatz gejucht. <7221 Blockstraße 7, II. Kanarienvögel ferne Länger zu verkauf. 109568 Wilh» Leichtweiß, Sonnenstr. 18. Loden - Foppen • Anzug, für 12 Jahre, nach Maß gemacht, billig zu verkaufen. 1010239 Kaplanszasse 14, Laden. passend für alleinft. Damen oder kinderl. Eheleute wegen Berheir. unter günstigen Beding, zu verk. Schriftl. Angebote unter 7193 an den Gießener Anzeiger erb. Ei«e Ktte italirnife Grtzk oreiswert zu verkaufev. [7178 Aiih. Nestaur. zur Linde, Lollar. 7Utij Lchtsseubcrger Weg 52 im mittleren Stock, zwei ZiulNtet mit Küche an ruhige Familie zu vermieten. Näheres zu erfahren in der GekchäftSsteUe d. Gieß. Anz. | Verschiedene | Villa Kaiser-Allee 117, zum Allein- vewohnen oder geteilt zu vermiet. Näheres bei L. Altboss, Wau- I Socken Strümpfe Haud schabe Wohnung in Wilhclmstratze- von b Zluunern nebst 2 Entreeiol- Aunmern und allem Zubehör, per April zu vermieten. [7108 Birkcuftock S^Lchneidcr,^ | Ö Zimmer | 5^cvuue u ° Ljimmer - ivuyuuuu fj’h ßüein 3ubcöör zu öcfniietcu. b2/0i Kirchstraße 13. SL- Salomon & Cie. übernimmt die Leaufsich- * tigung der Schulaufgabe» ein. Tertianers d. Oberrealschule. Schriftl. Angeb. m. Breisangabe unt. 010250 an den Gieß. Aitz. erb. R.-CL „Hassia“ Mittwoch abend bei [D”/» Mitglied Hofmann Steinstrabe, Anker. Sonntags geöfinet