Nr. 130 Erstes Blatt - 158. Jahrgang Montag SS. Juni LV08 MM^r a£*A** AM M**AaI A. A#!R StekenerLamilienblätter: fit wjA ■■ ^bhole- u. Zweigstellen, zweimal wochentl.rireis» U wft ■ fl V 9^ ea W W ■ S W M h?;' H ■ W H M gg 18 ’ monatlich 65 Pf.; durch > blatt für den Ureis Gießen PW MI W Fwx W W 8 Er ■ W M «^gßk H Ä 91 Hx H diePost ML. L—viertel-! (Dienstag undFreitag); W W M W M W W #31 RM HM kM pä W kW W jährl. auSfchl. Bestellg., ^vivyvuvi Sä“ General-Anzeiger für Oberheffen MW Lnnahme von Anzeige« -cy V ö 5 I u.Land- und „Gerichts-- Si oo^magTiTu^ Rotationsdruck und Verlag der vrühl'scherr Univ.-Vuch- und rieindruckeret. K Lange. Redattkon, Expedition und Druckerei: Lchuistratzs 7. Au!^'gentell^^?B^ck. Vom persischen Staatsstreich. Der Schah hat von neuem die Konstitution beschworen. Die Bevölkerung mißt aber dem keinerlei Bedeutung bei. In Versammlungen wird der Schah nur als gewöhnlicher Bürger bezeichnet. Man betrachtet ihn als entthront. Mit größter Begeisterung wird allerorts ein -in Tausenden von Exemplaren verbreiteter Brief Silli-es- Sultans an den Schah gelesen, in welchem die Beschießung des Modschlas durch den Schah mit den schärfsten Worten verurteilt wird. Zurzeit wird ein Aufgebot von 1000 Frei- rvilligen, darunter 400 Reitern, gebildet. Der Schah folgte den Ratschlägen seiner russo- fphilen Umgebung und gab seine Zustimmung zur Berufung russischer Truppen zum Schutze der Europäer bis zur Herstellung der Ordnung. In einem besonderen Firrnan hebt'der Schah hervor, die Endschumenmitglieder hätten zu den Waffen gegriffen und mit Schießen und Born- benwerfen begonnen, wobei mehrere Kosaken und Regie- jrungsbeamte getötet worden seien. Um der Revolution ein Ende zu setzen, erklärt der Schah die Stadt Teheran in den Kriegszustand. Das Schießen in Täbris dauert mit Unterbrechungen fort. Die' Plünderungsfälle nehmen zu; so wurde das Haus des reichen Hassanaga geplündert. In der Stadt herrscht völlige Anarchie. Aus Rache für zweitägige Plünderung drangen in Täbris Reaktionäre in den Stadtteil Hiabcm ein und töteten zwei Gegner, die vorher grausam mißhandelt wurden. Gewerbetreibende und Kaufletlte sind durch Raubüberfälle stark geschädigt. In Täbris ist ferner die Nachricht eingelaufen, daß der 'Räuberhauptmann Rachim Khan aus die Seite des Medschlas tritt und 3000 gut bewaffnete Reiter ins Feld stelle. Rachim Khan zieht mit seinen Reitern nach Täbris. Am Samstag wurde ein Attentat gegen den Komma n- danten der Truppen, Jgri Khan, verübt, der verwundet wurde. Die Revolutionäre erklärten das Attentat ArrsLanö. — Fva.nzösis cheLandwehrleute haben wieder einmal gen:entert. Wie und am Samstag mittag aas Montpellier drahtlich gemelder wurde, machten Landwehrleute des 121. Regiments den Versuch, bcn Jahrestag der Meuterei des 17. Jn- fanterie-Regimews zu feiern. Ein Major wurde, als er einschreiten wollte, von seinen Leuten insultiert. Patrouillen zwangen aber die Manifestanten, nach der Kaserne zurückzukehren. — Die Absich t Abduls Astis betr. die Aufnahme einer Anleihe von drei Millionen Franks ist von den Pariser Finanzleuten günstig ausgenommen worden, da als Garantie das (Eigentum des Maghzen in Rabat, Tetuan und Saffi angeboren worden ist — Der Eingeborene, der den Engländer Kennedy g-eif.au gen hält, ertlärte, ihn nur auf besonderen Befehl Mulay Hafids sreigeben %u dürfen. Charakteristisch für die Stimmung des Auslandes ist das blödsinnige Gerücht, daß der deutsche K-o n s u l a r a g e n t in Tetuan die Ve r h a s t u n g ver-anlaßt habe, weil er an einem Ländcreiankauf interessiert gewesen wäre und die Konkurrenz Kennedys gefürchtet hätte. — Der itali-cnische Deputierte Santini, der jüngst durch den Zuruf: Ihr Feiglinge! den Journalistenstreik in der Kammer hervorgerusen hat, erklärte am Sonntag die Ni e der-l e gu n g seines Mandats. Dst Kammer lehnte aber die Demission ab. — Bei der Abstimmung über den Unterrichtüctat im ö st er r. Hevrenhause entfernte sich ein Teil der Mittelpartei und fast die ganze konseroative Rechte, um damit ihre Unzufriedenheit über dir Haltung der Regierung in der Hochschulfrage und die Wahr mund- Angelegenheit Ausdruck zu geben. Graf Thun behauptete, an den bedauerlichen Ereignissen, durch welche Oesterreich ganz Europa ein trauriges Zeichen seiner Hochschul- verl)ältnisse gäbe, seien auch manche Professoren und Rektoren mitschuldig. ,Dr. Grabmyr meinte, so lange Dr. ikRarchet an der Spj.de der Unterrichtsverwaltung sei, bestehe für die Freiheit der ■ Forschung unb Wissensck-ast feine Gefahr. Er sprach sich gegen den Generalstreik der Hochschicken ans und äußerte sein Bedauern Über die an den Hochschicken herrschende Jnwleranz. — Das öftere. A>b.geordnetenhaus hat das Budget erledigt. Es geschah nach 6 Jahren zum ersten Mal, daß das Budget vom Parlament erledigt wurde. Eine von der christlich- sozialen Partei, eingebrachte Resolution, welche die Regierung auf» forderte, Erhebungen über baä’ Zchst sternw e rchä-lrwi s be^ Die Geistlichen vor dem preust. Abgeordnetenhaus. In der Sitzung des preuß. Abgeordneteirhauses am letzten SamStag wurde zunächst bekannt, daß 354 Wahlen einstreilen als gültig gelten. Durch Zuruf wurden v. Kröcher zum Präsidenten und Dr. Pvrs ch (Ztr.) und Dr. Krause-Königsberg (ntl.) zu Vizepräsidenten gewähtt. Auf der Tagesordnung stand dann der Gesetzentwurf betr. die Erhebung von neuen. Umlagen Ur Zwecke der Landeskirchen. Kultusminister Dr. Hol le begründet die Vorlage. Abg. Dr. Wiemer hat erhebliche Bedenken. Es sei nicht angängig, die Geistlichen anders zu behandeln, als aobere Beamte. Durch die Verzögerung der Beamtenbesol- dungsvorlage sei ohne ine Mißstimmung genug hervor- gcrufen worden, die durch die Vorwegnahme dieser Vorlage noch erhöht werden würde. .Daß ein besonders dringendes Bedürfnis für diese Vorlage vorliege unb daß sie vor anderen gesetzgeberischen Äiaßnahmen erledigt werde. Es sei ein dringendes Bedürfnis, daß nicht durch Bevorzugung der Geistlichen Mißstimmung hervorgerusen wird. ' Abg. Wrnckler (kons.) erklärt namens seiner zustellen, wurde mit 205 gegen 162 Stimmen abgelehnt. \ — Der bekannte russische Journalist Fürst M e n s ch i k 0 w w a r u t vor einem d e u t sch - r u s s i sch e n Ko u - flikt und tritt scharf für die Befestigung der deutsch-russischen Beziehungen ein. Die englische Einkreisungspvlitick! mich'e notwendig den Weltkrieg herbeiführen, bet dem außer! den TreibmDmächten auch.Schweden, Rumäu.ien und die Türkei auf Deutschlands Seite stehen wiirdm. Das franzäslsch-russtsch^ Bündnis stehe nur auf dem Papier, der in Frankreich herrschende Radikalismus hasse die russische Regierung. Daher werde Ruß-s land bei einem englisch-deutsche7l Kvnflikt allein die Zeche bezahlen müssen, und nur die radikalen. Parteien lüußlands. sowie die Polens hätten ein Interest ean der Herbeifühnlng eines deutsch-rusfischest Krieges. Dre muestm Schlägereien an der Wiener Mivrrfität) von denen in der „SU. Tageschr. in vor. Nr. die Rede mar,, wurden dadurch hervorgerusen, daß in der Nacht von Mitt-^ woch auf Donnerstag ein freiheitlicher Student von sechZ! klerikalen Studenten in Couleur überfallen unb so arg zugerichtet worden war, daß er von Wachleuten ins Spital gebracht werden mußte. Infolgedessen wurden die Klerikalem am Samstag auf der Universität mit Pfuirufen empfangen uni) mit Schmähungen überhäuft. Sie wurden in der Aula von deutschnationalen Studenten eingeschlossen, worauf eine wüste Schlägerei entstand, bei der ein Deutschnationalerst durch einen Kopfhieb schwer v erletzü wurde. Als Rektor Ebner intervenierte, wollten die DeutsH^ationalen den.Klerikalen den Abzug nur ohne Kappen und ohne Bänder gestatten. Darüber kam es von neuem zu Schlägereien, worauf der Rektor mit strengsten Maßregeln drohte. Auch in Graz wurde am Samstag eine Schlägerei dadurch verursacht, daß die freiheitlichen Studenten den Abzug, der Klerikalen nur ohne Wappen und Bänder gestatten wollten. Hierauf verfügte dec Rektor sofort die Schließung des Sornmersemesters, unbeschadet der Vornahme der Prüfungen^ Der Versuch des Rektors, die katholischen Studenten aus berj Universität zu geleiten, scheiterten, weil die Freiheitlichen auf! die Katholischen einstürmten, so daß diese sich in die Rektorats-, kanzlci flüchten mußten. Erst am Nachmittag verließen die katholischen Studenten unter Führung des Nettors die Universität; vor dem Ausgang wurden sie von den Liberalen angegriffen; nach einer kurzen Schlägerei zogen sich diese je-, doch ivieder zurück. Der Heidelberger Studentenausschuß richtete! eine Sympathiekundgebung an die Wiener österreichischej Studentenschaft wegen ihres Eintretens für die schwer bedrohte akademische Lehrfreiheit. «ma—■Iimrn»a)ii niirwiii—■ EchMgMsvemn „Gleiberg". th. Gießen, 29. Juni. Am Samstag wehte die schwarz-weiß-rote Fahne von der Plattform des Bergfrieds des Gleiberg, ihren Gruß Den Burg-> Herren entbietend, ine am Nachmittag aus allen Himmelsrichtungen des weiten Tales zur Burg gezogen kamen, um als Mitglieder des Gleibergvereins in den gastlichen Räumen des> Nass auer Baues der alljährlichen .Generalversammlung- beizuwohnen. , Die Eigentümer der Gleiburg staunten nicht wenig, als sie schon auS der Ferne wahrnahmen, daß man den über 1000 Jahre alten Bergsried anscheinend mit einer Bedachung versehen hatte, der die Form eines Zuckerhutes zeigte. 9)ian war sich, sofort klar, wie die spätere Beratung auch zeigte, daß mit Diei end spitzen Dach nicht nur die ©illjoucttc der Ruine, sondern unsere^ ganze heimische Landschaft mit den beiden Burgresten Gleiberg und Vetzberg verschandelt war., 2lls man näher zur Burg heraniam,' atmete man erleichtert auf, denn man nahm war, daß die spitzes Bedculmng nur ein aus Holz und Stoff hergestelltes Modell war,« um damit die Wirkung eines eventL zu errichtenden Daches zup Anschauung zu bringen. In dem stimmungsvollen Luxemburger Zimmer eröffnete dett Vorsitzende Geheimerat Dr. B r e i i> e r t gegen 5 Uhr die General-) Versammlung. Er begrüßte die Erschienenen, Darunter Landrab Dr. Sartorius-Wetzlar, den Vertreter der preußischen Anfsichts-^ behörde, die Mitglieder des Provinzialausschusses für Ober Hessen- die Vertreter des Kreisausschusses für Wetzlar usw. Aus dem Geschäftsbericht für das abgelaufene Jahr ergab! sich, daß der Verein bedauerlicher Weise nut vier neue Anteil-! scheine an den Mann bringen konnte. Die Zahl Der Beitrag leistenden Mitglieder beträgt 160 (154 ordentliche und 6 außer-! ordentliche). An freiwilligen Beiträgen gewährten: der hessische. Staat (anS dem Fonds für öffentliche und gemeinnützige Ztvecke)s 300 Mk., die Kreise Gießen und Wetzlar je 200 Mk., die Stadt Gießen 100 Mk., die Rheinprovinz 500 Mk., der preußische Staat 600 Mk. ein ungenannter Geber 400 Mk. Der Kaufmann Will». Hornberger hat für die Burg drei neue Fahnen gestiftet. Der Verein verfügte über eine Einnahme von ca. 3600 Mk. Unter den Ausgaben Dürfte interessieren. Daß 432.12 Mk. für Zinsen auf eine auf der Burg ruheirde Hypothek der Kreisspar- käste Wetzlar bezahlt wurden, und daß weiter 2857.47 Mk. für Bauten, Erneuerung des Mobiliars, Steuern usw. aufgeroenbeb, wurden. Die S ichernngsarb eit en bestanden im a6gelaufenen Jahre in der Hauptsache in der überaus schwierigen Sicherung des Bergfrieds, dessen Mauerwerk durch die darin ungestört nistenden Naben sehr beschädigt war. Ferner wurde neues Gartenmoblliar angeschasst. Die Anbringung eines übersichtlichen Situation^. planes der Burg unter GlaS im Innern des Burghofes dürfte von allen Besuchern des Gleibergs mit Befriedigung ausgenommen werden. Die Sicherungsarbeiteu der Ruine iverden int lausen-/ den Jahre fortgesetzt werden und erfordern weitere bedeutende- Mittel. ' Burgbaumeiftxr Baurat St i ech l ->Wetzlar wies Darauf hin, daß die Plattform des Bergfrieds, die vor ca. 16- Jahren in Holzzement gedeckt wurde, schadl)aft fei, und Ersatz geschaffen werden müsse. Daher sei man der Frage-näher getreten, den Turm mit einem Dache zu versehen, _ das bau künstlerischen Ansprüchen mehr entspräche, als die seitherige Bedachung. An Soantx Bekrönung des Bergfrieds, wie sie das Modell zeigt, historiscy Die richtige Bedachung darstelle. Man müsse sich natürlich Dtefen Helm in Schiefer .ausgeführt denken. Dann würde die Wirkung ganz anders fein. Es lasse sich nicht in- Abrede stellen, daß bet Turin mit dem in Aussicht' genommenen neuen Dach viel besser wirke, als in der heutigen abgestumpften Form. Tr. Seib- Krofdorf sprach sich dagegen aus, das; man das Bild des Turmes durch das Aufbauen eines solchen Helmes verändere. Bürgermeister Stahl-Friedberg ist auch der Ansicht, daß man den Turm so belassen solle, wie ev ist. (Line Schieferbedachung sei überhaupt leicht zerstörbar, wenigstens sollte man, wenn man schon etwas schaffen will, an Kupfer denken. Prof. Tr. B i erm er tritt entschieden dafür ein, das; man die Plattform so wie sie ist, belassen soll. Er sei ein Geyner radikaler Burgcrneucrung. Der Bergfriet sei ohne diese Spitze eine erworbene Gewohnheit und die Gegenwart habe ein Recht, zu verlangen, daß die Ruine Gleiberg so wie sie ist, erhalten bleibt. Winn erst in der Gegend bekannt würde, daß man den Turm mit diesem Dache versehen wolle, dann wurden sich die Mittel finden, um die jetzige flache Bedachung in dauerhafter Weise herstellen zu können, als dies bisher geschehen konnte. Man solle die Sache verschieben bis sich später ein Geber fände, der eine Knpferabdcckung spendet. — Stadtverordneter Hauba ch-Gießen ist derselben Ansicht, er erklärt, daß die Leute, die das Modell auf der Höhe des Turmes gesehen haben, förmlich erschrocken erklärt hätten, das würde hoffentlich doch nicht so bleiben. Fr. Kühn-Gießen verweist auf die Plattform des Bergfriets der Burg Münzenberg, der in Asphalt abgedeckt ist, was sich sehr gut erhalten hat. Lehrer Lochau- Gleiberg bemerkt, daß die Bevölkerung in und um Gleiberg einmütig sei, in der Verurteilung der in Aussicht genommenen Veränderung des Turmes. Geh. Justizrat Prof. .Dr. Schmidt- Gießen führt aus, daß der Gedanke, den Turm mit einem Helm zu versehen, auf Anregung des Provinzial-Kvnservators der Rheinprovinz, Prof. Clement, entstanden sei. Die Ausführung des Planes sei jedoch frühestens int Jahre 1909/10 möglich, so daß erst die nächstjährige Generalversammlung sich darüber schlüssig ■3u machen haben wird, ob das spitze Dach ausgeführt werden solle .ober nicht. Baurat Stiehl- Wetzlar bemerkt, daß es keines Falles seine Absicht sei, der Versammlung etwa den Helm als Turmbekrönung aufzudrängen. Er wolle zugestehen, daß die Macht der Gewohnheit im vorliegenden Falle eine große Rolle spielt. Ein flacher Turnt wirke immer häßlich, wogegen ein Helm auf einen solchen ästethischer wirke. Professor Tr. Biermer führt aus, daß die Hauben auf den Türmen alter Abbildungen solche mit latenten sind, die schon besser wirken als das Modell, aber selbst wenn der Gleibergturm eine Bedachung mit Laterne bekomme, finde er sie nicht schön. Landrat Tr. Sartorius ist der Ansicht, daß die int Modell vorgeführte Turmbedachung von Gießen her viel zu steif sich ausnimmt, die Wirkung würde eine bessere sein, wenn der Helm etwas flacher, gedrückter ausgeführt werdeit würde. Er schlage vor, zu beschließen, daß im kommenden Jahre der Generalversammlung eine dahin gestaltete Turmhaube int Modell vorgeführt würde und dann erst ein Beschluß gefaßt weroen solle. Ter Antrag wurde mit einer Mehrheit von wenigen Stimmen zum Beschluß erhoben. Ein Rundgang durch die Burg zeigte, daß die Sicherungsarbeiten an der Ruine feljr weit vorgeschritten sind, daß aber an dem ältesten Pallas (von Otto dem Salier erbaut) noch viel zu tun ist. Tas neu beschaffte Garteninventar, das seinen Platz unter den Bäumen des Vorplatzes am Eingangstor der Burg erhalten hat, gibt dieser Stätte der Erholung ein überaus vornehmes Gepräge. Zu wünschen wäre nur, daß unsere Bevölkerung mehr, als dies bisher geschehen ist, den Gleiberg aufsuchte. Ein geselliges Zusammensein der Mitglieder bildete den Schluß der diesjährigen Zusammenkunft der Burgherren auf dem Gleiberg. ' Aus SLa-t und Land. Gießen, 29. Juni 1908. Die Hefsengloüe. Bei Dr. W. Merck, dem Vorsitzenden des Komitees für die „Hessenglocke", sind Freitag abend folgende beiden Tele- gramme aus Kiel eingelaufen: „Dr. Willy Merck, Darmstadt. Hessenglocke soeben eingeweiht, alle erfreut über Klang und Ausführung, welche wunderschön ausgefallen sind. Herzlichen Gruß meinem heben Heimatland — Irene." „Dr. Willy Merck, Darmstadt. In Gegenwart der ' Frau Prinzeß, tvelche die ersten Schläge tat, wurde die schöne Glocke des Großherzogtums bem Linienschiff „Hessen" heute vor versammelter Mannschaft übergeben. Mit Empfindungen wiederholten Dankes — Heinrich von Preußen." ■ ,v Die „Hessenglocke" ist bekanntlich aus Beiträgen des ganzen Landes dem Linienschiff, das den Namen unseres 'engeren Vaterlandes trägt, gestiftet worben. Leider war der Guß viermal mißlungen, und erst nach wiederholter längerer Verzögerung ist es dem Bildhauer Prof. Habich gelungen, einen schönen, einigermaßen tadellosen Guß fertig zu stellen. Die Glocke konnte leider nur kurz in dem Kunstgewerbemuseum ausgestellt werden, da sie unbedigt Ende Juni nach Kiel geschickt werden mußte. Die eine Seite der .Glocke zeigt im Relief einen pflügenden Bauern mit zwei .Pferden, im Hintergrund die Konturen der Bergstraße mit den Türmen de§ Auerbacher Schlosses angedeutet. Auf der anderen Seite stehen die von einer Darmstädterin verfaßten Worte: Ernst, treu und gut, So ton ich in die Welt Und künde, daß sernab int grünen Feld, In Wälder», still, an schönsten Stromes Flut Ter Hessen Heimat liegt Ernst, treu und gut. > > " * - ** Postalisches. Der verdiente langjährige Vor- !sheher des Postamts 2 in der Schulstraße, Rechnungsrat Bernhardt, tritt am 1. Juli in den Ruhe st a n d. Vom gleichen Zeitpunkt ab wird das bisher selbständige Postamt 2 dem Postamt 1 unterstellt. Zuschriften usw., die den Tienftbetrieb bei dem Postamt 2 betreffen, werden daher zweckmäßig an das Hauptpostamt zu richten sein. * • Libera lismus und Volksbildung. Wir weisen auf den Vortrag hin, den Oberlehrer Dr. Klein 'am nächsten Dienstag in der ersten gemeinsame»; Mitgliederversammlung des freisinnigen und des nationalsozialen Vereins halten wirb. Das Thema betrifft das Gebiet, auf dem der Liberalismus seine schönsten Erfolge selbst in Zeiten politischer Schwäche errungen hat, weil die besten Männer des Liberalisrnus politische Arbeit stets als Erziehung des Volkes ju selbständigem Denke»; und Urteile»; aufgefaßi haben. — Alle Freunde eines entschiedene»; Liberalismus sind herzlich willkommen, die Beteiligung vo»; Dame»; an Versammlung und Diskussto»; ist besonders erwünscht. x <** Landesversicherungsanstalt. Die Näh r- mitteltäfel (Nährgehalt der gebräuchlichste»; Nahrungs- ,mittel), von der vor einiger Zeit in unseren; Blatte die Rede iwap ist nunmehr erschienen und es sollte deshalb diese Tafel in jede»»; Haushalt, in den Schuten, Krankenanstalten, Krankenkassen, eingeschriebene»; Hilfskasse»; und Sanitcits- vereine»; re. vorhanden sein. Die Tafel erklärt in anschaulicher verständlicher Weise, aus »velche»; Bestandteile»; sich die einzelner; Nahrungsmittel — es sind ihrer 30 verzeichnet — zusäinmensetzen. " Burschenschaftsfeier auf dem Niederwald. An; 4. und 5. Juli veranstalten die Vereinigungen alter Burschenschafter von Bingen, Darmstadt, Frankfurt a. 9)L, Kreuznach, Mainz und Wiesbaden im Verein mit bei; aktive»; Burschenschaften von Bonn, Gießen, Heibelberg, Marburg rtinb Straßburg zur Erinnerung a»; die vor 25 Jahre»; er- otgte Einweihung d e s Nie deriv alb den kn» al es eine Burschenfeier auf den; Niederwald. * * Die Verbindung kath. deutschen Studenten „Hasso-Nhenania" wird in bei; Tage»; von; 17.—20. Juli, wie man uns schreibt, in größeren Veranstaltungen ihr 25jühriges Stiftungsfest begehen. * * Ei»; Jubiläum. An; 22. Juni wäre»; es 20 Jahre, baß Herr Guldan in allbewährter Treue und Anhänglichkeit seine Dienste dem Gießener Schützenvereir; widmete. Anläßlich des Jubiläums veranstaltet der Schützenverein heute eine Feier, bei welcher Gelegenheit den; Jubilar eine Geb enkta fel nebst einem Gelbgeschenk überreicht wirb. Die Mitglieber ließe»; es sich nicht nehmen, außerdem auf der ausgestellte»; Geschenktafel kleine Andenken niederzulegen. Am Abend findet ei»; gemütliches Zusammensein auf dem Schützenhaus statt. • * Kirchengemeindewahlen. Am 16. Juli sollen die Erneuerungswahlen für die Gemeindevertretungen der vier evangelischen Kirchengemeinden vor- genomme»; werden. Die dabei ausscheidenden Mitglieder können sämtlich wiedergewählt werden. Es werden ausscheiden in der Matthäus gemeinde: Bautechniker Altvater, Glasermeister Bier au, Kutscher Lat her, Weißbindermeister Neuling, Zeugivart Niebel, Landgerichtsrat Schmeckenbecher, Kaufmann Gustav Windecker. Außerdem sind noch vier durch Tod u. s. w. abgegangene Herren durch Neuwahl zu ersetzen. — I»; der Ni arkusgemeinde scheide»; aus: Schuhmachermeister Benner, Spenglermeister Faber, Gymnasiallehrer Haggemüller, Kaufmann Kinkel, Spediteur Lynker, Buchbinder Steinhäuser, Schlosser Zeidter. Für drei weitere sind Oieuwahlen vorzunehmen. — I»; der Lukasgemeinde scheide»; aus: Posl- direktor Ritsert, Oberbriefträger Keßler, Gelbgießer Rinn, Geh. Justizrat Dr. Schäfer, Werkmeister Schilf ft, Geh. Kirchenrat Tr. Krüger, Kaufmann Schuchard, Ober- ftaatsanivalt Theobald, Obersteiger Ni e»; g e §, Rcchnungs- rat Menzel. Neu zu wähle»; sind vier Herren. — In der Johanne Sgemeinde scheiden aus: Prof. O. B a l d e n s p e r g e r, Bureauvorsteher Bruchhäuser, Bauunternehmer Becker, Stadtrechner Döpfer, Glasermeister Luh, Staufmann Nassauer, Weißbindermelster PH. Schäfer, Stadtgeometer Wißner, Oberposlsekretär Fischer, Landgenchts- direktor Prätor ins. Neu zu wähle»; sind zwei Herren. * * Die kirchlich-positive Vereinigung für das Großherzog tun; Hesse»; hält ihre Hauptversammlung heute i»; Darmstadt ab. Es sei darauf aufmerksam gemacht, daß die Nachniittags-Versammlung, i»; der der bekannte Geh. Kirchenrat D. Lemme, Professor in Heidelberg, einen Vortrag über das apostolische Glaubensbekenntnis halten wird, eine öffentliche ist und also Jederniann Zutritt zu ihr hat. • * Von; deutsche»; Zurufe ft. Gesten; fand in; Mittelrheinkreis a»; verschiedene»; Plätzen das Vorturnen zu den; allgemeine»; Wetturnen statt, das dazu bestimmt ist, minbergeübte Turner vom allgemeine»; Wetturnen abzuhalten, Die Turner beS Gaues Hessen turnten in Frankfurt a. M. Nach bei; erzielten Punktzahle»; werbe»; zwei von ihnen zum Sechskampf zugelassen: Müller-Gießer; (Turnv.) unb Schneiber-Wetzlar. * * Der P o st u»; t e r b e a m t e r; - V e r e i n Gießen hält am Sonntag, 5. Juli, in dem Garte»; und in den Räumen zur Schönen Aussicht bei schönem Wetter seit seinen; zweijährigen Bestehen sein erstes Sommerfest ab, bei dem er dem Publikum durch Konzert, Tanz, Kinderspiele, Preisschießen, Karussell, Aufsteigen eines Luftballons usw. einige gemütliche Stunden zu bereiten gedenk». Da unsere Stephansbrüder zwischen Publikum und Verkehr die nächsten und vertrauenswürdigsten Personen sind, so darf gehofft werden, daß der junge Verein durch zahlreichen Besuch seiner Festlichkeit unterstützt und erfreut wird. _ _ * * Kolosseum. Vor gut besetztem Hause hatte»; die Tarnen - Ring kämpfe des 12. Tages folgendes Resultat: Frl. Haag-Stuttgart blieb gegen Frl. Schönburg- Wien Siegerin durch Kopfzug aus dem Stand in 5.26 Min. Ter nächste Kampf Frl. Richter-Schlesien gegen Frl. Hanlon- Elsaß verlief ohne Entscheidung. Mit voller Erwartung trat nun der letzte Kampf in Aktion, die Entscheidung zwischen Herrn Schaumburg-Gießen und Frl. Muranky-Ungarn. Beide Käinpen setzte»; mit voller Wucht und Energie ihr ganzes Können in die Wagschale, ein ganzes Register von Griffen und Parade»; wechselte in steter Reihenfolge, plötzlich setzte Frl. Muranky einen Rackenhebel ei»;, und drückte zum Ergötzen und Staune»; des Publikums Schaumburg auf beide Schultern. Zeit 28.35 Min. Tie Kämpfe der Sonntag-Mittag-Vorstellung hatten folgendes Ergebnis: Frl. Haag-Stuttgart siegte gegen Frl. Pabau-Belgien in 14.26 Min. Schulterdrehwurf. Hartnäckig gestaltete sich der Kampf Frl. Schönburg-Wien gegen .Frl. Manuela-Spanien, bei der die Wienerin als Siegerin nach 15.35 Mi»;, durch Armdurchzug am Boden hervorging. Tie Abendkämpfe hatten folgendes Resultat: Frl. Muranky-Ungarn siegte über Frl. Nelson-England durch Nackenhebel am Booen. Zeit 14.45 Min. Die Entscheidung zwischen Frl. Philippi-Aachen und Frl. Hanlon endete zu Gunsten der Aachnerin, die die Berlinerin" durch Armfallgriff aus dem Stand nach einer Zeitdauer von 48.26 Min. besiegte. Frl. Pabau-Belgien und Frl. Schönburg-Wien lieferten ebenfalls einen guten Kampf, der manch interessante Griffe bot, nach 4.20 Mm. bliep Frl. Pabau Siegerin. Zu den heutigen Kämpfe»; hat sich ein Gießener Herr gemeldet, der seinen Namen jedoch nicht nennen will. Tragisches Ableben. Ter seit vielen Jahren in der Silbereisenschen Essigfabrik beschäftigte Werkmeister Wilhelm Seng fiel am Samstag nachinittag im Hofe der Fabrik so unglücklich vor; einem Rollwagen, daß er auf de»; Hinterkopf fiel und bewußtlos liege»; blieb. Er wurde durch Mannschaften der Sanitätskolonne nach der Klinik überfuhrt, wo'er nach etwa zwei Stunden verschied. * * Ei»; roher Akt. In dem Neubau Ecke des Wetzlarerwegs und der Friedrichstraße wurde die fertige obere Wohnung, der Korridor, 4 Zimmer, Decken, Fußböden und Türe»; derartig mit schwarzer Farbe bespritzt, daß sie neu hergerichtet werben müssen und dem Besitzer ein erheblicher Schaden verursacht »vurde. Anzeige wurde erstattet. * * Die Bank für Handel unb Industrie (Darmstädter Bank) hier hat m Lauterbach, Oberhessen, eine Agentur errichtet. + Großen-Buscck, 26. Juni. Hier regen sich zur Zeit schon viele Hände, um die Vorbereitungen zu dem an; 11., 12. und 13. Juli l. Js. hier slattfindende»; Turnfest mit Fahnenweihe zu treffen. Eine größere Anzahl Jungfrauen haben bereits turnerische Aufführungen eingeübt, um diese beim Fest vorzuführen. Nicht minder wird der Turnverein, der schor; bei vielen auswärtigen Turnfeste»; mit höhere»; Preisen ausgezeichnet rvordcn ist, glanzvolle Darbietungen bringen. I»; dankenswerter Weise »verde»; der Radfahrverein, die vier Gesangvereine, Kriegervercin unb die freiwillige Feuerwehr bei dem Feste mitwirken, durch Aufführung von Neigen, GesangSvorträge»; nsiv. Eine größere Anzahl auswärtiger Turnvereine hat bereits ihr Erscheinen zugesagt. Die Feslmusik wurde der hiesigen Kapelle OHcoIai und die Festwirtschaft dem Gastwirt Brück hier übertragen. Nach alle»; bis jetzt getroffene»; Vorbereitungen verspricht da3 Fest, wenn c§ der Himmel mit ihm wohl meint, recht schön zu werden. — Wenings, 27. Juni. Heute sind es 140 Jahre daß unser Städtchen seinen Hagelfeiertag zum'-ersten Male feierte. Den»; ei»; Jahr vorher, am 27. Juni 1767, hatte ein furchtbares Hagelwetter i»; den Jsenburgische»; Aeniter»; WenmgZ und Birstein gehaust und alle Ernte total vernichtet. Der damals regierende Fürst von Jsenburg-Bw- stein, Wolfgang Ernst II., der gerade in dem Unwetter »var, „als er nach der Wolfshütte" gewollt, ordnete für die vor; der Katastrophe betroffenen Landesteile einen jährliche»; Hagelfeiertag an. Offenbach, 27. Juni. Die Eisenbahnverwaltung ist dem Gedanken nähergctrelcn, den Hauptbahn Hof Offenbach um etwa 1000 Meter in südlicher Richtung zu verlegen. Die Handelskammer hat die Ausführung dieses Projektes dringend befürwortet. Die Stadtverordneten sollen nun ebenfalls ihr Gutachte»; abgeben. Die Debatte hierüber kam in der letzten Sitzung nicht zum Schluß; die Ausführung der geplanten Verlegung erscheint gesichert. X Nodheim a. d. Bieber, 29. Juni. Die Schüler der Gewerbeschule besuchte»; am gestrige»; Sonntag unter Führung ihrer Lehrer die Kunst-Ausstellung in Darmstadt und dere»; sonstige Sehenswürdigkeiten. Der Aufbruch zur Reise erfolgte kurz nach 2 Uhr nachts nach Bahnhof Gießen und die Rückkehr nach dorte»; abends 11 Uhr. An der Fahrt nähme»; auch mehrere Mitglieder des Gewerbevereins teil. — Der Vorsitzende unserer Lokalabteilung, Schreinermeister K. Schlierbach wird am nächste»; Montag in Weilburg bei der nächste»; Generalversammlung der Gewerbevereinc Nassaus folgende»; Antrag einbringen: „Die Generalversammlung wird ersucht zu beschließen, den Vorstand zu veranlassen bei der zuständigen Behörde dahin zu wirken, daß der geplante»; Weiterführung der Biebertalbahn (Gießen-Bieder) bis Hohensolms als Schmalspurbah»; die Genehmigung als solcher versagt wirb und dafür eine Vollbah »; gebaut wird, die ihre Einmündung i»; Bischoffe»; (Strecke Gladenbach- Herborn) erhält. Der Antrag ist bestens begründet und wird auch durch einen Vertreter der Bürgermeisterei Hohensolms nach Kräften unterstützt werben. rv. Wetzlar, 28. Juni. I»; dem Vorort Nied er - girmes »vurbe heute der General-Appell des Kreis- Kriegerverbandes abgehalten. Gegen 21/i Uhr setzte sich vo»; der Hermannsteiner Straße aus ein stattlicher Zug mit etwa 60 Fahne»; unter den Klängen der Kapelle des Großh. Hess. Infanterie-Regiments Nr. 116 in Bewegung. Auf bei»; »veite»; Festplatz der. Lahmviese»; angekommen, begrüßte der Vorsitzende des Kreisverbandes, Generalmajor z. D. C a st e n- dy ck-Braunfels die aus allen Teilen des Kreises erschienenen Kriegervereine. Nach dem Hurra auf den Kaiser wurde die Nationalhymne gesungen. AuS den; erstatteten Rapport sei erwähnt, daß der Kreis-Kriegerverband Wetzlar in 65 Vereinen 3234 Mitglieder zählt. Im Anschluß a»; den Appell feiert der Kriegerverein Wetzlar-Niedergirmes morgen fein 30jähriges Stiftungsfest. F. C. Wanfried, 28. Juni. Au; 26. und 27. Juni wurde hier der 19. hessische Städtetag unter Vorsitz bes Oberbürgermeisters Gebeschus - Hanau abgehalten. 54 hessische unb 4 »valbeckische Stäbte sinb jetzt in; Städte- bunbe vereinigt unb sind jetzt Verhanblungen im Gange, auch die Städte des Regierungsbezirks Wiesbaden einzubeziehen, um eine»; gemeinsame»; hessen-nassauischen Städtetag zu konstituieren. Es referierte»; u. a. Bürgermeister Rößler- Schmalkalden über „Verunstaltung von Ortschaften und landschaftlich hervorragenden Gegenden" und Professor Dr. Stein- Frankfurt a. M. über die „Stellung der Gemeinde»; zur Jugendfürsorge". An de»; letzte»; Vortrag knüpfte sich eine lebhafte Diskussion. Folgende Resolution gelangte zur Annahme: „Der hessische Städtetag hat mit großen; Interesse vo»; den Ausführungen des Prof. Dr. Stein-Frankfurt a. M. Kenntnis genommen und empfiehlt de»; zum Verband gehörigen Städten dieser Fürsorge ihre fortgesetzte Aufmerksamkeit zu schenken und insbesondere auch der Errichtung von Lehrlingsheimen, da wo es immer angängig ist, näher zu treten". Für das nächste Jahr wirb der Städtetag in Biebrich a. Rh. abgehalten für den Fall, daß die Verhandlungen auf Abhaltung gemeinschaftlicher Hesse»; - nassauischer Tagungen zum Ziele führen, 1910 wird er in Fulda statt- finden. w. Frankfurt a. M., 29. Juni. (Tel.) Ein Bier- Automobil einer hiesigen Brauerei kehrte gestern von einem KriegervereinSfest in Ruppertshain i. T. zurück unb nahm unterwegs 20 Personen mit. An einer Kurve geriet daS Auto ins Rollen unb fiel um. Drei Personen wurden getötet und mehrere andere schwer verletzt.__ verband zur Wahrung der Interessen der betriebe trankeniassen Süöwestdeutschlandr. Mannheim, 27. Juni. Hier tagte heute.eine Versammlung friint Zwecke der Gründung, eines Verbandes zur Wahrung der Interessen der Betriebskranken- kassen Südwestdeutschlands. - , , Herr Harth, Vorsitzender der staatlichen Betr;ebskranken- kasse Darmstadt verwies auf die Gründung eines Verbandes zur Wahrung der Jnteresseii der deutschen BetriebStrankenkasfen mit dem Sitz in Essen. Bon den 7700 in Deutschland bestehenden Becriebskrankenkassen mit 2 800 000 Versicherten, haben sich bereits über 1300 Betriebskrankenkaffen dem Verbände angeschlofsen »mt 1200 000 Versicherten. Ta das SchwergewiM des Zusammen^ schlusses' vom Hanptveroand in ben zu grüinbenbTit' üfiterberbänbfn erblickt luitb, weil damit ein intensiveres Wirken in den einzelnen Gebieten ermöglicht werden kann, so ist beabsichtigt, für das Elsaß, Baden, Hessen, Hessen-Nassau und die bayerische Pfalz einen Unterverband für Südwestdeutschland zu gründen, der dem HauPt- verbande als korporatives Mitglied beitritt. Alle Betriebskrankenkassen, auch die flejnftcn, sollten geschlossen, hinter dem Verbände stehen. Nach kurzer Debatte wurde zur Beratung der Satzungen geschritten. Sitz des Verbandes ist Mannheim. In den Vorstand wurden u. a. gewählt: Geh. Rat Schlumberger, Mühlhausen i. E., .Vertreter der Textilindustrie; Justizrat Hauser, Höchst, chemische Industrie; Krieghoff, Worms, Lederindustrie; Harth, Darmstadt, staatliche Betriebskrankenkassen; Martini, Bammen- thal, Papierindustrie; Zellswffabrik Waldhof und Buderussche Eisenwerke Wetzlar (die Herren werden rwch bestimmt). Gerichtssaall. Eetinje, 28. Juni. Gestern wurde in denr Prozeß wegen des im November 1907 gegen den Fürsten gerichteten anarchistischen Anschlages das Urteil gefällt. Von den anwesenden Angeklagten wurden zwei zum Tode verurteilt. In contumaciam wurden zum Tode verurteilt Bosowitsch, der Präsident der montenegrinischen Universitäts-Jugend, sowie drei andere Angeklagte. Eine Anzahl weiterer Angeklagter wurde zu sechs- jäljrigem bis lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt, darunter der AngeUagte Raykowitsch, bei dem man Bomben gefunden hatte. Drei Angeklagte erhielten Gefängnis strafen von zwei bis zu zehn Jahren, die übrigen drei wurden freigesprochen. deL Föaücnspcrson verhafteten ist einer beteits' 14 ma^kwrkestraft. Er und seine Genossen gestunden ein, die Statuette der Göttin Isis und andere antike Kunstgegenstände unter weiten Mänteln weg- getragen zu haben, während der Saaldiener schlief. Es besteht Aussicht, die gestohlenen Gegenstände ausfindig zu machen. In der ungar. Ortschaft Madorsa sind 200 Häuser abgebrannt, darunter das Gemeindehaus imd die Schule. Eine Frau fand den Erstickungstod. In N e w y o r k wurde bei einem Zusammenstoßzweier Züge auf der Hochbahn ein Teil eines Wagens zerstört, der in den Schienen hängen blieb. 12 Personen wurden verletzt. Spielplan der vereinigten zranksurter Stadttheater. Opernhaus. Dienstag den 30. Juni*): „Oberon." Mittwoch den 1. Juli, abends halb 8 Uhr: „Die lustige Witwe." Donnerstag den 2. Juli: Letzte Vorstellung vor den Ferien: „Margarethe." Schauspielhaus. Dienstag den 30. Ium*): „Anna Karenina/ Mittwoch den 1. Juil: „Kriemhilds Rache." Donnerstag den 2. Juli, abends halb 8 Uhr: „Bei uns da drüben." Freitag den 3. Juli: „Kriemhilds Rache". Samstag den 4. Juli: „All-Heidelberg." Sonntag den 5. Juli: „Minna von Barnhelm." Montag den 6. Juli: „Mein Leopold." Dienstag ben 7. Juli: Zum ersten Dta le: „Pari a." Ein Akt von S t r i n d b e r g. Hierauf z n m e r st c n Ata le: „Der Schrittmacher." Lustspicl in 3 Akten von Belitschko. Mittwoch den 8. Juli: „Paria." Hierauf: „Ter Schrittmacher." •) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. Märkte. ic. Frankfurt a. M., 29. Jiini. (Orig.-Telcgr. des „Gieß. Anz.") Amtliche Notierungen der heutigen Frnchtm arktp re is e. Weizen Alk. 20.75-21.00, Kurhessischcr Mk. 20.75-21.00, La Plata Mk. 23.80—24.25, Kansas Mk. 23.00—23.50, Roggen (hiesiger) Mk. 19.75—19.75 Gerste (Wetterauer) Mk. 20.75—21.75, Franten- selder Mk. 21.00—22.50, Haler 16.75—17.50, Mais Mk. 15.90—16.00. Weizenmehl Alk. 80.00—30.50, 00—00, 2. Qualität Mk. 29.00 bis Mk. 29.50, 3. Qualität Mk. 27.00—28.00, Roggenmehl o Mk. 29.75—30.00,1.Qualität Mk. 28.75—29.00, Weizenklele Alk. 10.75 bis Mk. 11.00, Roggenkteie Alk. 19.75—12.00, Maiskeime Mk. 12.90 bis Alk. 13.10, Franken, Pfälzer, Ried Alk.60.00-00.00. Alles per 100 Kg. ab hier. ic. Frankfurt a. M., 29. Juni. (Telegr. Orig.-Vericht des „Gieß. Anz.".) Amtliche Notierungen der heutigen V i e h m a r k t- preise. Zum Verkaufe standen: 478 Ochsen, 88 ans Oesterreich 62 Bullen, u ans Oesterreich, 800 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 330 Kälber, 202 Schafe und Hammel, 1630 Schweine, 4 Ziegen, 0 Ziegenlämmer, 0 Schaflämmer. Bezahlt wurden für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1 Qualität 78—80 Alk., 2. Qualität 70—74 Alk., 3. Qualität 61—64 Mk.; Bullen: 1. Qual. 69—71, 2. Qual. 64-66; Kühe 1. Qualität 74-76 'Mk., 2. Qual. 64—66 Alk., 3. Qual. 46—48 'Mk., 4. Qual. 00—00 Alk., 5. Qual. 00—00 Mk. Bezahlt wurden für das Pslmd Schlachtgewicht: Kälber 1. Qualität 94 dis 96 Psg., Lebendgewicht 55—57 Psg., 2. Qualität 85—92 Pfg., Lebendgeivicht 50 — 54 Psg., Schlachtgcw. 70—74 Pfg.; Schafe: 1. Qual. Schlachtgew. 82 bis 00 Pfg., 2. Qual. 64—66 Psg. Schweine: 1. Qual. 63—64 Pf., Lebendgewicht 49,0—50 Pf., 2. Qual. 62—00 Pf., Lebendgewicht 48,5-00 Psg., 3. Qual. 54—56 Pfg., Lebendgewicht 00—UO Pfg. Geschäft bei Hornvieh gut, Ucbersland unbedeutend, bei Kleinvieh gut, fein Ueberstand. Gießener Wetterdienst. BoranSsichtliche Witterung für Hessen am Dienstag den 30. Juni: Heiter, trocken und ivarni. Müller'schc Badeanstalt. W a s s e r w ä r in e der Lahn 18 °E. Griginal-Drahtmeldrrirgen. R. B. Worms, 29. Juni. Heute vormittag begann hier der 15. Delegiertentag des Verbandes deutscher Jour- nalisten - und Schrift st ellervereine. Es waren, dazu 6 Delegierte mit zusammen 105 Stimmen vertreten. Zum Vorsitzenden wurde Vollrath- Berlin gewählt. Im SJtonten der Staatsregierung begrüßte Ministerialrat B c st die Versammlung, indem er u. a. bemerkte, daß die hessische Regierung ein freies Wort in Rede und Schrift zu schätzen wisse. Im Namen der Stadt sprach Oberbürgermeister K ö h l e r, für den Mainzer und Darmstadter Journalisten- verein Oberstleutnant a. D. G a d und für den Landesverband hessischer Zeitungsredalteure Tr. Wald äst e l-Darmstadt. Aus dem Geschäftsbericht war zu entnehmen, daß der Verband 31 Vereine mit 2914 Mitgliedern zählt. Gegen mittag begann die Verhandlung über verschiedene Fachfragen. M ü l h a u s e n (Els.), 28. Juni. Bei den Gemeinderatswahlen sind sämtliche 31 Kandidaten der bürgerlichen Liste gewählt worden. Es wurde kein Sozialdemokat gewählt. Eolmar (Els.), 28. Juni. Bei den hiesigen Gemeinderatswahlen hat die k l e r i k a l - d e in o k r a t i s ch e Liste gesiegt. Täbris, 28. Juni. (Petersb. Tel.-Ag.) Von gestern abend bis heute mittag dauerte das Schießen an. Der Pöbel, in dessen Händen die Macktt ist, plünderte das Arsenal und nahm Gewehre uno Patronen an sich. Die Greueln beantworteten die Revolutionäre damit, daß fie den in ihren Händen befindlichen Bruder eines einflußreichen Muschteidan grausam töteten. Die Lage der Stadt wird kritischer. Tie Bazare bleiben geschlossen. Das Geheimnis des schönen Teints vieler Frauen und Mächden beruht einzig und allein auf der lägt. Anwendung der Myrrholin - Seife mit ihren eigenen. Wirkung auf die Haut wie sie eben keine andere Toiletteseife besitzt. b8/i Universitäts-Nachrichten. — Erlanger Ehrendoktoren. Aus Anlaß der Hundertjahrfeier der physikalischen-medizinischen Sozietät in Erlangen wurden zu Ehrendoktoren ernannt: Jos. Bequerel-Paris, EurtiuS-Heidelberg, Hursley-London, v. Leube-Würzburg, v. Kries- Freiburg. Zu Ehrenmitgliedern wurden u. a. ernannt: Die Königin-Mutter von General Graf Zeppelin, Geheimräte Ehrlich- Frankfurt a. M. und Erb-Heidelberg, Professor Buchner-Berlin. Korrespondierende Mitglieder werden u. a.: Tie Geheimräte Bier-Berlin und Holusel-Marburg. Vermochte». • ©in Renkontre zwischen dem Kriegsminister v. Einem und dem Grafen Zeppeltn bei Gelegenheit des jüngsten Aufstieges des Zeppelinschen Luftschiffes erregt einiges Aufsehen. Es ist allerdings alsbald aufgeklärt und beigelegt worden. Graf Zeppelin telegraphierte dem „B. T.": „Kriegs- munster v. Einem, dessen Vertrauen zu meinem Unternehmen die Durchführung ermöglichte, hat noch voe unserer Trennung in Manzell erkannt, daß er einem vor mir gebrauchten Ausdrucke eine ganz irrtümliche, für ihn allerdings verletzend erscheinende Beziehung gegeben hatte." * Säbelduell. In der Nähe von Pontarlier fand ein Säbelduell zwischen dem russischen G e ii e r a l S ch Ni l d o f f und dem ehemaligen französischen Konsul Dubreul statt. Benn dritten Gang wurde Dubreuil sehr schwer verwundet. General Schmidosf fuhr sofort nach dem Duell mittels Automobil in uii- bekannter Richtung davon. Kleine Tageschronik. Bei dem aits Atilaß des 200 jährigen Jubiläums der „Hal- l i s ch e n Zeitung" veranstalteten Festakt überreichte Regierungs präsideiit Frhr. v. d. Recke dem Verleger Thiele den Roten Adlerorden 4. Kl., dem 1. Redakteur Dr. Gebensleben den Kroiienordeti 4.Kl. In L a n d. 2 b e r g a. d. W. wurde eine Frati nebst ihren beiden Kindern durch Beilhiebe getötet aiifgefundeti. Als vernieüitlicher Täter wurde der Ehemann verhaftet. Der Ehef der Wafierifabrtk Mauser in Oberndorf, Geh. Kommerzienrat Paul 'Mauser, hat aus Anlaß seines 70. Geburtstages der Pensioitskasse der A r b e i t e r f ch a f t z w a n z i g- tau send Mark gestiftet; die Witweir voti Arbeiterti erhielten eine doppelte Monatspension. In Harzburg wurde das Hotel Viktoria vollständig eingeäschert. Arn E i g e r im Berner Oberland ist ein Bergsteiger aus Luzern durch Steinschlag heruntergeschleudert worden und hat lebensgefährliche Verletzungen davongetragen. In Paris wurden bei der Verhaftung einer Frauensperson Spuren des im Vorjahre tm Louvre-Museum begangenen Die b sta hls entdeckt. Von den drei infolge der Aeußerungen EingesanSL. Gießen -Nord! Wir sind dem Einsender des „Eingesandt" in Nr. 147 des Gießener A n z. recht dankbar dafür, daß er uns dazu hilft, die Diskussion über ben von uns berührten wunden Punkt im Gießener Verkehrsleben fortzusetzen und begrüßen ihn habet in diesem Sinne als einen „Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft." Wahrhaft gerührt hat es uns, daß er dabei den „ollen, ehrlichen" preußischen Fiskus an sein liebendes Herz drückt in einer Weise, daß man fast glauben könnte, er sei mit ihm verwandt oder verschwägert. Denn dieses holde Kind wird trotz seiner (des Einsenders) Mohrenwäsche von vielen Leuten nicht für „engelrein" betrachtet, dazu hat es nun einmal schon zu viel auf dem Kerbholz. Also, der von Edelmut entbrannte Fiskus nimmt „lediglich das Interesse der (in seinen Augen wohl noch unmündigen) Stadt Gießen wahr", selbst wenn er sich, wie hier, zu dem Geständnis gedrängt sieht, daß er stets darauf bedacht ist, sich Betriebsschwierigkeiten (soll wohl heißen: Arbeit!) zu ersparen. Der einstimmige Beschluß der Stadtverordnetenversammlung, die wiederholten Vorstellungen der Handelskammer, die fortgesetzten Bemühungen eines großen Teils der Bürgerschaft machen auf den guten Fiskus gar keinen Eindruck. Er muß es ja besser wissen, was den Kindern gut ist! Ihn sollten sie schon zum Kurator wählen! Was nun den wohlausgefonnenen, verflucht gescheiten Gedanken der Verquickung der Haltestellefrage mit der elektrischen Straßenbahn betrifft, so bedanken sich betroffenen Bürgerkreise dafür, von diesem Zahnkünstler den falschen Zahn gezogen zu bekommen. Gewiß drängt die Entwickelung Gießens zur Umwandlung des „Omnibus" in eine elektrische Straßenbahn, die wir auch mit allen Mitteln erstreben. Dieselbe bat jedoch mit unseren gegenwärtig zur Diskussion stehenden auf Hebung des Verkehrs und Erhaltung des Jm- mobilienwertes im nordöstlichen Bezirk und Wieseck gerichteten, berechtigten Wünschen gar üichlts zu tun. Daß die Bürgerschaft der an sich schon so stiefmütterlich behandelten Stadtteile auch noch besonders bluten soll für die Rentabilität der künftigen „Elekirischen", ist eine Insinuation, deren Cynismus aus derselben Höhe steht, wie das dem Einsender unterlaufene fatale Ziedebild von der W u r st u n d der Speckseite. Hier zeigt sich das wahre Herz dieses edeln Menschenfreundes! Also für ihn und seine Schützlinge Speck, für uns und unseren Stadtteil trocken Brot und Wurst! Na, geben Sie acht, Vcrehrtester! daß wir Ihnen den Speck nicht versalzen! Todes-Anzeige. Samstag Abend verschied plötzlich und unerwartet unser lieber guter Mann, Vater, Schwiegervater und Großvater Wilhelm Seng, Werkmeister im 66. Lebensjahr. Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Familie Seng. Familie Insel. Gießen, Aliceftr. Nr. 14, den 29. Juni 1908. Die Beerdigung findet Dienstag, den 30. Juni, nachmittags y24 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhof aus statt. 3978 meister Der Gießen, den 29. Juni 1908 Nachruf. SamStag, den 27. l. Mts. verschied plötzlich mein treuer Werk- und hat in dieser Zeit mit unermüdlichem Fleiß, seltener Treue und Gewissenhaftigkeit seine Pflicht getan, so daß sein Andenken ein unvergeßliches bleiben wird. 3975 Ed. Silbereisen. • •' .. " ;■ T {.ÄS r I G M I-'vW-i; Namen Stein, Giessen, Frau Johannes Worms, Alsfeld, Gießen, den i 1908. trauernden Hinterbliebenen; sowie die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Groth (Rödgen), sagen innigsten Dank 3977 Die trauernden Hinterbliebenen. Für die wohltuende, herzliche Teilnahme bei dem schweren Verluste unserer lieben Mutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwester, Schwägerin und Tante 7ür die bei unserem schweren Verluste bewiesene h Teilnahme sprechen wir unseren innigsten Dank aus. N Mali—InraW-tartals auf alle Harros- Artikel Haaä- Arbeiten Alex. Salomon & Mo SchuBst^asst? KEZESE3SEE3BES ■ (05407 unseren herzlichsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. 3898) Kaiser-Allee 14,5. Vida au Hunnen. (3922 SchiihmlichergekeLe grfüdjt Zu erfragen Moltkestr. 24, p. . 05334) Müller, Wolkengasse W. i Rockarbeiter Heuchelheim, den 29. Juni 1908. [3961 5 Zimmer Kaplansgasse 23. au penn. JLauffruu gesucht. (05397 4 Zimmer 3 Zimmer u itlictijefudjc 2 den. Wohnungen, 7 u. 6 Zimmer per 1. 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Für die vielen Beweise inniger Teilnahme bei dem Hinscheiden und der Beerdigung unserer lieben unvergeßlichen Tochter und Schwester ^aiharma sowie für die vielen Kranz- uud Blumenspcnden sagen wir herzlichen Dank, insbesondere Herrn Pfarrer Glück für die trostreiche Grnbrede. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Ph. Jakob Steinmüller. Für die anläßlich beS Todes und der Beerdigung unseres unvergeßlichen Ascher Kann erwiesene Teilnahme sagen aus dleseni Wege Lithographen können durch Zeichnen von (3916 Schrift -Wakaten einen Nebenverdienst erwerben. 'Nah, in d. Geschästsst-d.Gieß. An.-.. Bleichstr. 15, II., Muhl. 05378) 2 möblierte Zimmer zu verntieten. Bahnhoistr. 54III 3828] Möbll Zimmer sosort zi vermieten. Bahnhofstr. 59, 1. Ruppwallach V Litauer 4 jähr., gesund, ichlerfret. 150 cm Slockmaß, zugfest, für leichteres Gewicht bequem zu reiten, verkauft für den festen Preis von Mk. 700.— Fritz EScpler, Siechhol b. Bahnhof Wetzlar. Gesucht aus 1. 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Freie Omnibusfahrt 3 Uhr ab Marktplatz. • . • ■ M vcrluutfht erhalt, nute Stell, fof. zNUvllsttt ^er und außerhalb. 05422) Fran Herr, Sonnenftr. 6. Kleines unmöbliertes <9 *444-4 mieten gesucht per Ende Juli. Schristl. Angeb. mit Prcisang. uni. 05393 an den Gieß. Anz. erb. Wrf drik-mt, Händler würde ein. zuverlässigen Zlgarrenarbeiter mit Hausarbeit belrauen. - Schriftl. Angeb. unL 0a394 an den Grey. Anz. erbeten. Starkcwäsche zum bügeln wird angen. Frau Frickard Witwe, 0a419) Landmannstr. 4. Leben. Nah. Klnnkstraße 22, part. (3974) (3686 (2848 34231 Wohnung voll 8 Zimmern mit allem Zubehör (evtl, getrennt in 6 und 2 Zimmer) zum 1. Juli oder später zu vermieten. Moltkestr. 2. Professor .Kassel. 3872] Friedrichstraße 7 ist eine Parterre-Wohnung, 6Zimmer mit Zubehör per 1. Okt. zu verm. Näheres Frankfurter Str. 36. 6-Zim'ner-WshttttUl;, Stephanstr. 27 pari., mit Bad u. 2 Mansardenz., Gasu. elektr. 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