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Ta er kurze Zeit zuvor mit einem Revolver in der Wirtschaft geschossen hatte, wurde er ermähnt, sich ruhig zu verhalten. Es entstand ein Wortwechsel, in dessen Verlauf sich B. aus der Wirtschaft entfernte und sich in das Dorf begab, wo er von einem Banernheimer Burschen bei einem Mädchen angetroffen mürbe. Dieser stellte ihn wegen des Schießens zur Rede und es entspann sich daraus eine Rauferei, in deren Verlauf der Banernheimer Bursche mehrere Schläge mit einem harten Gegenstand ani den Hinterkopf bekam, daß er zu Boden fiel, Nachdem er sich ivieder aufgerafft halte, erhielt er noch einen Schlag ins Gesicht, wobei der Verletzte sah, daß B. mit einem Prügel vor ihm stand. Trotzdem der Verletzte nicht mit Bestimmtheit gesehen halte, daß die Schläge von B. herrührten, nahm er dieses an und es erging Anklage, bereit Verhandlung dem Schöffengericht Friedberg überwiesen wurde. Dieses hielt cyif Grund des teilweisen Geständnisses und der Zeugenaussagen den Angeklagten für den Täter und wie dies ähnliche Bauten, die auf einen ungünstigen Platz angewiesen waren, erweisen, kostspielige und bauet doch unzulängliche, bauliche Herstellungen zur Ausgleichung von Mängeln, die sich aus der ungünstigen Gruppierung ergeben hätten, nohncnbig geworden. Auch erwachsen bekanntlich aus ungünstiger Raumanordnung leicht erhöhte Betriebskosten. Alle diese Gesichtsupnkte waren bereiis lange vor den Ent- eignungsv.rhandluugen an vielen ausgesührten Bauten und in der einschlägigen Literatur studiert und bei Projektierung der Baupläne berücksichtigt worden. Was bedeuteten nun diesen grundlegenden Momenten gegenüber die Aeußerungen der von der Gegenseite geladenen Sachverständigen über Fragen ganz allgemeiner hygienischer Art, wie freie, Lust und dergleichen? Für den Kern der Sache garnichis, abgesehen davon, daß die Experten nicht einmal über die örtlichen Verhältnisse hinreichend orientiert waren. Wirtlich sachverständig wäre in dieser Hinsicht nur ein Architekt oder Mediziner gewesen, der sich bereits mit Projektierung oder Ausführung von Bauten gleicher Art eingehend beichäftigt hatte, wobei zu betonen ist, daß niastklinische Krankenyauser-Bauten ganz anderer Art sind. Auch die Frage der Tirektorwohnung der Augenklinik ist in den Enteignungsverhandlungen eingehend erörtert und im Urteile festgestellt worden, daß, abgcsel-en von d.n für die Bereithaltung eines solchen Bauplatzes sprechenden Gründen, der Platz schon als Schutzstreifen nötig gewesen wäre. Wieso der Umstand, daß gerade bis jetzt noch teine Direktor Wohnung gebaut wurde, beweisen soll, daß eine solche auch nicht später einmal nölig ober sehr wünschenswert sein kann, ist unverständlich. Auch mit der Möglichkeit der Errichtung einer Tirektorwohnung der chirurgischen Klinik auf dem freihändig erworbenen Gelände wird jetzt noch gerechnet. Tie ganze Frage liegt also nicht so einfach, wie mancher glaubt, es muß alles verstanden sein, wenn man's kritisieren will. Becker. es verurteilte ihn zu einer Gefängnisstrafe von 2 M onate n. 2ec Verurteilte focht dieses Erkenntnis an und behauptet, sein ttamerad, der mit ihm bei dem Mädchen gestanden hat, habe dem Verletzten die Wunden mit seinem Revolver beigebracht. Er habe geglaubt, ihn in der ersten Instanz schonen zu müssen, da er sich aber mit ihm inzwischen veruneinigt habe, wolle er die Wahrheit sagen. E. verweigerte au> diesbezügliche Fragen die Auskunit, woraus geschlossen werden mußte, er habe bei der Schlägerei mitgewirkt. Tas Gericht hielt deshalb nicht für erwiesen, daß die schweren Verletzungen von dem Angeklagten herrühren; doch mußte, da ec sich nach seinen eigenen Angaben au der Schlägerei beteiligt hat, Beslraiung eintreien. Unter Berücksichtigung des Umstandes, daß der Verletzte den Vorfall provoziert hat, hielt das Gericht eine Geldstrafe von 40 Mart für entsprechend, auf die, unter Au'hebung des erstinstanzlichen Urteils erkannt wurde. Wegen eines Päckchens Tabak. Im März d. Js. befand sich der Handelsmann M. T. von Riederflorstadt in einer Wirtschaft, wo er von seinen Kollegen zum besten gehalten und ihm heimlich sein Tabats- päckchen genommen wurde. Auf dem Heimweg merkte er seinen Verlust, weshalb er sich wieder in die Wirtschaft zurückbegab und danach suchte. Als er in der Nähe des Schlossers F. A. die Umhüllung eines Tabakpäckchens sah, bemerfte er: „Ter wo das Papier dahui geworfen hat, der hat auch den Tuivack genommen". A. hielt sich hierdurch des Diebstahls bezichtigt und geriet mit T. in eine Rauferei, die vorn Wirt geschlichtet wurde. Als T. später der WirlSsrau gegenüber eine unangemessene Bemerkung machte,! bezog sie A. wieder auf sich; er sprang auf T. zu und versetzte ihm mit seiner Tabakspfeife mehrere Schläge auf den Kopf, daß das, Blut floß. Das Schöffengericht verurteilte ihn deshalb wegen Körperverletzung zu 15 Mark Geldstrafe und in eine an den Verletzten zu entrichtende Geldbuße von 20 Alk. T., dem Strafe und Buße nicht hoch genug erschien, erhob als Nebenkläger Berufung! und bestand auf Verfolgung berjelben, trotzdem ihm ein weit höherer Betrag als Buße angeboten. Da für den Angeklagten feine Veranlassung bestand, in so roher Weise vorzugehen und der Verletzte einen erheblichen Verlust durch entgangenen' Verdienst, so- ivie Aufwand für ärztliche Behandlung und Verbandmiltel hatte,■ wurde die Strafe aus 25 und die Buße auf 40 Mk. erhöht. Er hatte cs vergeffen. Im letzten Winter kam der Feilenhauer E. v. Fl. aus Ebers- walbe in Tirol zu einem Gastwirt nach Groß-Felda, wo er fünf Tage verköstigt und beherbergt wurde. Er entfernte sich ohne zu zahlen unter dem Vorwande, einen Spaziergang machen zu ivollen und nahm feinen Rucksack, in dem sich seine ganzen Hab-', seligkeiten befanden, mit. Der Wirt zeigte ihn wegen Betrugs an; doch er bestritt die betrügerische Absicht, da er plötzlich zu seiner in Würzburg verheirateten Tochter habe reisen müssen. Tas Geld habe er dem Wirt schicken wollen, doch sei ihm die Adresse entfallen. Aus seinen Vorstrafakten wurde entnommen, daß er derartige Manipulationen mit den nämlichen Ausreden schon häufig gemacht hat, weshalb das Gericht zu der Ansicht gelangte, daß man es mit einem geiverbsmäßigen Schwindler zu tun hat. Er imirbe wegen Betrugs im Rückfälle zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. r Hansl r Willtelmstrau/H lüt KolonialMM J oteiieiigeidjaiteigntiixl irifliiche Angebote lafl -n Eichener fliwy Slompletie Ao j»! ichtuugm. Wanne ng u. Lrauiezuvertvl !k. WieseckerwegLlil ) Gulerhalt. Siinhtc: I nkaufen. Walltockäil :g. Aufgabe meinem! öaumaterialienMich mehmerverlauieisM V Wagen, alles ud mb. Die Wagens tzenden Kasten, bicM jirr. Jobs. 'M ^scibertenrod, Drittes Blatt 1F8.Zahrger! rekämmte ****' t Heinrich Tichj les Zum nab dl« öchlten Preisen . S. Zuiall, »] Gulerhall. tzu kaufen schädlich sei. aber viele Tausende von Hausfrauen haben sich durch fortgesetzten Gebrauch von der absoluten Unschädlichkeit dieses einzig dastehenden Waschmittels überzeugt und sind sogar zu der Einsicht gekommen, daß Persil die Überzeugen Sie sich gleichfalls! Wäsche schont. Alleinige Fabrikanten: Henkel & Co., Düsseldorf such dsr weltbekannten Henkels Bleich-Soda. an. 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