Nr. 204 Erscheint lägllch mit Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger für Oberhessen Prozehdauer — Terminrverlagungcn. Balmaceda; Justiz Eduard Suare; Mujica; Montenegro: Krieg Admiral Rodriguez: be aber ic Land- 8 T as neue Kabinett v o n^E Hile setzt sich solacndcr- maßen zusammen Inneres Javier Figueroa; Aeußeres Raphael -------- K ~ 'rv.....~------ ‘m ":ca; Finanzen Pierre Industrie Echavarria Rotationsdruck und Verlag der Drühl'schen UniversitälS»Buch- und Srerndnickerei. 9t Lange, Dießen. Vielmehr gehören auch sie zu icnen Aechselsällen des Prozeßlebens, die von keiner Pia,eß-Ge>'ctgebung abgescyassk werden können. Schließlich sei noch Inngew.c'en auf die Vertagungen, die f:(h nölig maajen, wenn hcrbeigezogenes Akienmatcri.il fremder Gerichte oder Behörden nul,: rerdrzeiug eingehl oder unvollständig gesandt wird, Falle, die auch nicht zu den Ausnahmen gehören. Auö alledem läßt sich ersehen, daß mit allgemeinen Bestimmungen gegen Vertagungen schlekbnreg ein praktisches Resultat zur Herbeiführung eines schien- nlgen Vro'-ßr.'rfabrens iul' nicht wird erzielen lassen Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: e^SbL Redaktion: 112. Tet-AdruAn-eigerDießen. rSusland. Kaiser Franz Joses befindet sich wieder ganz wohl. Tas Allgemeinbesinden ist ausgezeichnet. Am 7. September wird der Kaiser über Wien direkt nach Budapest abreisen. Die „Gießener Lamilienblittler" werden dem «Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für Öen Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zcil- fragen" erscheinen monatlich zweimal. wen sofortige Vergütung^ w ::S«j a**:z herauSgvgeben von M. I. Gvadl. Verlag von Julius Hoffmann, Stuttgari. 64 Seilen mit etwa 100 Abbildungen. — Wie im wesentlichen auch die l)essische Landesausstellung, so beschrinkt sich die Württembergisch.' Vauausst.'llung aitt bürgerlich>e Baukunst im Anschluß an die hcimiscl>e sck-wäbifche Tradition. Auf künstlerische Experimente wurde auch in Stuttgart iwch mehr als in Tarmstadt, von vornherein verzichtet: sogenannte „Ausstellungskunst", die nur den oberen Zehntausend erreichbar ist, findet man in der im schönen Stuttgarter Stadlaarien errichteten Ausstellung erfreulichcrwrisei gar nidit. Die Veranstalterin der Ausstellung, die Beratungsstelle für das württemb. Baugewerbe, verfolgte den Zweck, beir Bauleuten, namentlich auf dem Lande, die Fortschritte der Baukunst nach der künstlevischLn und technischen Seite zu vermitteln. Taß ihr dieses gelungen ist, n-eiß jeder Besucher, der oes Lobes und vieler ichöncr Anregungen voll von Stuttgart heimkehrt, beweist auch das vorliegende Sonderheft, in deut eine Auswahl des Besten geboten wird: Einfamilien-, Sommer- und Arbeiterl}äufer, deren Außen bau und Inneneinrichtung harmonieren und die von der mustergültigen, hochentwickelten wurttembergischen Baukunst und Möbelindultrie Zeugnis ablegen. Trotz der Einfachheit in den Mitteln ist die künstlerische Durchbildung der Mume keineswegs vernachlässigt worden. Die Art der Raupiausnutzung, wobei das Fehlen der „guten Stube" besonders betont fein will, das Anbringen von Türen und Fenstern an jenen Stellen, wo sie organisch, nicht schematisch bedingt find, oie Sorge für Luft und Lichr. Mr Behaglichkeit und Sauberkeit fragen sich ein und machen den Besucher reis, in der Folgezeit gleich: Anforderungen zu erbeben. — Dom amerikanische n Theater. Der nächste Winter wird in amerikanischen Theatern vornehmlich der „Lustigen Witwe" gewidmet sein und der „Salome", und selbst das kleinste „Operahouse" im kleinsten Städtchen Amerikas soll Bekanntschaft mii den terpsichoren Drehungen und Windungen von He- rodias Sotbter machen. In der leichten Gewandung, in der diese ihren Tanz ausgesührt haben soll, werden aber Die amer. Salomes im allgemeinen nicht erscheinen können. Jedenfalls herrschen hier in den kleineren Staaten die Ansichten vor, die der Bürgermeister von Asbury Parl, einem Strandort in New- Jersey, in folgender klasfifchen Weise von sich gab: „Solange ich Mayor bin, darf keine Dame auf der Bühne erscheinen, die nicht mindestens Strümpfe, die notwendigen Dessous unter dem Unterrod, diesen und ein Jäckchen trägt, das die oberen Partien des Körpers verhüllt." — Fremdwörter-Austau sch. Die Fremdwörter stehen heutzutage in Deutschland in schlechtem Rufe. Es ist eine last unangefochtene Ansicht, daß das Fremdwort fast stets ein Diener der Eitelkeit dessen ist, der cs anwendel, und daß sich grundsätzlich jedes Fremdwort verdeutschen läßt. So überflüssig der Gebrauch ldNlt em •. >ann, gäsche WilM In neuerer Zeit ist es an der Tagesordnung. . bet angebliche ! ^rozeßverschleppungen zu klagen und die Haupt-chulo wiro dabei Terminsocrtagungen gegeben. Nur der kennet weiß, daß I in der weitaus überwiegenden Mehrzahl der Fall? b-, e Termins- i| icertagungen unabwendbar find. Was aber das Publikum nicht 1 weiß, ist vor allem die Tatsache, daß weder das Gericht nad) die ' Anwälte irgend ein Interesse an der Prozeßvertagung besitzen, ■ t-M den Prozeß nicht zugleich fördert. Ja, den Anwälten ist jj t regelmäßig mit Derartigen Vertagungen am ivenigstcn gedient. ' 'icht nur, daß die Zahl der Termine für sie keinerlei pekuniäres . nteresse besitzt, ist für diese Behauptung vorzubringen, sondern noch viel unangenehmer sind für sie regelmäßig die sonstigen ' »egleiterscheinungen, unter denen sic außerhalb der Derhand- langen wegen sachlich unbegründeter Vertagungen zu leiden haben, i ns sich der .-.Kenntnis der Richter vollständig entzieht. Tabin g hören namentlich die ebenso zeitraubenden nKe auch üverfliissigen 'Dnferenzen, die der .Klient zwischen den einzelnen Terminen ttn seinem Anwalt verlangt, um immer wieder mit ihm das- '•Hbe Thema zu erörtern, gleichgültig, ob die Prozeßlagc sid) in- zwischen verändert l-at oder nicht. Der erstinstanzliche Anwalt ist regelmäßig nickst in der Sage, sich dem zu entziehen und muß .rtgcltlos seine Zeit dem Mandanten nach dessen Wunsche zur ■ f Verfügung stellen. Er wird also auch aus diesem Grunde nach Nögluhkeit bestrebt sein, unnötige Terniine zu vermeiden und die «.'wzeßdmier abzukurzen. Aber auch Termiusvertagungen aus 'Fälligkeit gegen den gegnerischen Prozeßlevollmächtigten können “ mwglich einen erheblid>en Prozentsatz der Vertagungen aus- fachen. Die Unannehmlichkeiten, benvn sich der willfährige Kollege xi solchen, nach der Prozeßlagc nicht erforderlichen Vertagungen m seiner "Partei aussetzt, sind häufig von so weittragender Bc- j^utung für ihn, daß er sich, nur von Ausnahmefällen abgesehen, »gegen regelmäßig ablehnend u verhalten p lcgt Sinju fommt ji» pekuniäre 'Gefahr eines solchen Prozeßverzuges für die Partei, »st nicht selten schon Regrcßansprüche gegen den Anwalt zur ■h>Ioe gehabt hat. Man wirb aber auch nicht im allgemeinen b® Pauptung, betr eine Stellte für Pfarrer Mansuy lebet tatsächlichen Unterlage entbehrt. iudjt, iveithn.??;/ L W das Urten gemäß bem Ausgange bes Käuipfes vollstrecken. 2aj Prinzip ber Sotisialtionsfähiglcit gab es ireilid) schon damals und and) andere Umstäno? waren vorhanden, cmc ben Zweikampf über oie Aufgabe, als Beiveismittel zu dienen, hinaushoben und zum Ehrenzweikamps, z. D. beim Schelten des Urteils der ersten Richter, machten. Gegen Ende des Mittelalters ist ber Zweikampf aus dem ordentlichen Gerichtsverfahren verfchivunden. Die gegen ihn gerichtete Agitation der Ä'irdjc war burchgedrungen. Professor Fehr aber (jält es für erwiesen, daß schon der mittetaltcrlichc Deutsche die Neigung znr außcrgerick>tlichen Genugtuung, also zum Duell im ncuzeitigen Sinne, l>attc, baß es also romanischer liebertragung nicht bebiirit )>at. Der Ritter, der Soldat, der Bürger und Bauer kannten bas anßergcrcchUichc Duell. Auch die fünfe Zunahme des Duellwesens im 16. Jahrhundert ist nicht allein auf italiemsd-- iraiizöjischen EinUnß zurüdzusuhren. Dagegen hat sich dieser Einfluß allerdings bahin geltend gemacht, die Kampflust zur Ent- arrung zu steigern. Natürlich folgt, wie schon an^ebeutet, aus der Erkcnnmis. daß bas Ducllwesen beutid/Cii Unprungs sei (voranstzefetzt. daß man ber Ansicht Fehrs iolgcu will, nicht, datz es nun in alle Ewigkeit erhalten bleiben muß. — Eröffnung d es Frankfurter Rcsidenzrhea- ters. Aus Frankfurt am Main wird uns unter vem 30. Aug. geschrieben: Gest:rn atenb crö'fnctc das „R e si dc n z t hc a t c r" zum zweitenmal un^cr feinem neuen Direktor mit einer Aufführung vor. Wedekinds „Frühlings Erwachen" feine Pforten für bic Winterfpiel-eit. Taß ein Dtrekror es in biefem vorn Unstern hart verfolgten Theater bis zur Eröffnung einer zweiten Spielzeit bringt, ist etwas feil Langern nicht Dagewefenes Und diese Eröffnungsvorstetlung voiisog sich sogar unter den verheißungsvollsten Auspizien. Das Haus war — mich ein Zeichen der Zeit -- fast ganz .msreikauft, und es hat den Anscheüi, ats solle Wedekinds Kindertragödie, die übrigens den F-rankfurtern vor zwei Jal/ren durch ein Gastspiel bes Rcinhardtfchen Theaters aus Berlin sckzon bctaimi geworden war, hier genau so wie in Berlin zu einem Kassenfwde werden. Was im künstlerischen Interesse des Dichters cigentlid) bedauern wäre. Das Publikum verhielt sich sehr lobcnswer:, nur daß hie und da ein lierzliches Sachen an der unrechten Stelle doch cen Emoruck inungctnben Verstärid- nisses erroedtv Ter .'lufführurig, ber die Berliner dekovatioe Einrichmng zugriuwe lag, stand als Ganzes auf respekrablcr Höhe und wies auch einige giuc und verheißungsvolle Einzelleisrungen auf. — Im Sch anfpielhause Hanen wir am ^-amstag zum erstenmal Felix Sailens Ernakver ,düom andern Ufer". Dr. G. Z. — Die Württemb er gische Bauausstellurrg, Stuttgart 1908. Sonderheft der „Modernen Bmüormen", An erster Stelle sprack) Ko fahl (Holzmiiib-.'ii' über bic Fest- f auf dem vorjährigen Ge:wfsenschafistage in Leipzig behcinbelt, damals aber vertagt wurde, weil die Frage noch nidu geklärt fei. Hierzu liegt ein Antrag der Konfumvereine ber Provinz Sachsen vor. ber folgenbc Grundsätze auflteiH: Die Beurteilung der Li- auibität eines Konsumvereins gesdneht auf Grund bei Bilanz, bic ben zur Verteilung bercitgcstellten Betrag erkennen läßt, tritt Konsumverein ist liauib, sobald die Gesamtsumme des baren Geldes, der kuiHvesristeten Bankguthaben und der Wertpapiere mindesten» ein Drittel aller Verbindlichkeiten mit Ausnahme der Hypotyckew und der Hausanteile beträgt. Zur Liquidität führt infonberbeit die Ausdehnung des Vereins nur bei nachweisoarcm ilk»rl/anben- sein des Bedürfnisses und geeigneter Kräfte zur Leitung, die An- fammlung genügender Geschästsguthaben und Rücklagen, Ein- und Verkauf ber Waren nur gegen Barzahlung, Einkauf nur guter Waren in Menge, bic möglichst oftmaligen llmfd^ag ermöglichen 7 Erwerb von Grundstücken unb Gebäuden nur bei ausreicknniben Mitteln zur Einzahlung: biefe Mittel müssen durch eine ihrer Höhe eiufprcd)enbc Grundstücksrücklage gedeckt fein, sofern die Kauf- fummc nicht burd) Ausgabe unkündbarer Hausanteile aufgcvracht wird. Zur Liquidität fuhrt ferner die Vornahme reichtickier Abschreibungen an Gebüiiden, Inventar und Waienbestmid und die Ansammlung des Reinerlragcs während deS Gcsd^Zstsjahres iw Bar unb von Bankguthaben bis zur Höhe von minbest.-ns fünf Sechstel der auszuzahlcnben Ersparnifie. Das Bestreben jedes Konfuinvcrcins muß darauf gceievtet fein, unausgesetzt eine Liquidität der vorhandenen Mittel zu erhalten und sich von srcmdem Betriebskapital freizumackjen. Eine lebhafte Debatte ergab, daß die Frage noch nicht spruch- rcis fei, unb cs den Unterocrbmiben überlassen werden müsse, dem nächsten Genoifensc.aftslag bestimmte Richtlinien vorzusclKagen. Sodann bcid/ntigte sich ber Genossensc-iaftslag mit ber Frage der F l c is ch v e rs 0 r g n n g. Hierzu liegt solgenber Antrag des Avuiunivcrcins Grund in Hannover vor: „In ber Erwägung, baß die Fleischiersergung eine ber wichtigsten wirtschaftlichen Fragen ist, also and) bic deutschen Konsumvereine auf das tiefste Iw rührt, baß die Praxis aus diesem Gebiete iud) recht lüdcnf^ift ist unb sehr selten zu beiriedigendcm Resultat geführt l/at, und baß die Durchführbarkeit ber in dieser Hinsicht immer wieberkehiciiden Wünsche mangels bisher stattgehabter grundsätzlicher Bel)anblung der Frage von ben einzetuen Kvnsumvereinen schwer zu beurteilen ist, wolle der Allgemeine Geuosseiischafistag besd>iießen: Den Mon» sum-Vereinen wird bringend luiberrcteu, für eigene Redmung Schlächlercibetriebc einzurickKen: bei Benutzung von Privatsdzlach- tcrcicn ist besonders Vorsicht zu entpsehlen, einmal in der Heb erwach ung des gelieferten Flcischmaterials, bann ober aud) bezüglich ber Verrechnung uno Verbuchung des bcvci erzielten Umsatzes. T-er Referent Senator Ernst führte auS: Wenn es die Ausgabe eines gut geleiteten Kvnfumvereins sei, für eine zureichende und, wenn niöglid), gute Ernährung seiner Mitglieder zu sorgen, dürfe cs weiter nicht verwunberlid) erfdwincn, baß der Glaube an bic Durchführbarkeit ber Fleischverforgung burd) ben Konsum- Verein zu keiner Zeit schwinden wolle. Der _ Wunsch nad) möglichst ausreichender Befriedigung dieses Bedürsnisscs sei aber nicht allein aus den Koeifen der Vcichraucher heraus, also in den Konsumvereinen laut geworden, es werde nickst mehr uiüx nicht weniger verlangt, baß die scheinbar cntbehrlichcu Teile der Flcischversvvgung, nänitich Händler und Fleischer, aus bem wirtschaftlichen Leben ausgeschaltet würben. Sv l-abe ber Oberbürgermeister von Frankfurt a. M. auf eine Interpellation in ber Stabt- verordnetenversannnlunA im September 1907, in ber gewünscht würbe, daß sich die ^tabtvenoaltung mit ber Frage ber Beschaffung guter und billiger Fleisckstiahrung beschäftigcn möge, indirekt auf die zu diesem Zwecke begrünbeten und besteheiipeir Konfumvereine verwiesen. Fester und eindringlicher ha die Erzeugerin der Handclsobjekte auf diesem Gebiete, bii wirtsdaft die Frage ventiliert, bezüglich des produzierten Viehes, Der sweikamps. Im vorigen Sommer tagte in bem kämpfe sm unteren Jena biet dortige Ortsgruppe der Antidnell-Liga. In ben Verönenl- icjuiigeu in der Pveffc fanb sich £>ic Bol/auptung, baß der Zwei- aiiLpi eine int 16. unb 17. Jahrhunbcrl aus Spanien unb Frank- eich ci»geführte Einrichtung fei, feine germanifchc „Das Duell !öime ai;o ivcnigsteiis seinem Ursprung naa) nicht als eine ver- hmngswürdise Einrichtung gelten." Diese Notiz gab bem Pro effor des eeutscheii Rechts in Jena, Dr. Hans or Uciting einmal gefügt bat, an bie Einh.it der f^mjdyeu uro rivralijdien Kräfte im Menschen Aua) tut eigentlicher Ehren irieikamp! wegen erfolgter Beleidigung kommt int norbiickrcn Recht I ocx. Erscheint der Beleidigte nicht, so lost er ,ar das ! ia5 bad er gefckwlien imorde Tas Erfahren ist dem l)eulig Lwcikampf sehr ähnlich, bock- übemnegt der Gebanke des Dewelies, it-migsvens nach F-ebrs Ansickst, bei: Gedanken der füi: bic erlittene Beleidigung. Der Lieger beweift, baß die Sd.m^h- ! u.i\c ber Wahrheit entsprachen oder nicht. ö . . Ter Zweikautpi biefos ältesten Zeitavichnltsts war ein Trlvad- lMikamps, er war eine auvergerlasttiche, aber glaubte hi.fc. Erst bic folgende Epoche, etiua Die der Volstrwandcruns, . ccLea.lc den Kampf in das Gericht und gestaltete ihn nun äu einer i e ricistseinrichtiing. Die Kirche bemächtigte ,ich stincr unb machte ilir. -u einem Gottesurteil. Die Kirche siegte. x>n watercr, nach- s..iltischcr jcii, ist bic Auffassung als Gottesurteil völlig durchdrungen 2ic Kirche selbst bcbicnte ,ia) bes ^uelle.^ N!mt wh jc. ai Geistliche cinanber Eäntpilid) gegenüberstehen, ^r Kamps U Beweismittel. Wenn ber Kampf zu Ende ist, laßt ber Jtiditcr remtet nur bet einzelne Fall beurteilen. Freilich werben eine icmze Reihe von Fällen Vorkommen, wo nameittllch schlechte Zahlet ubet Rolle ber Beklagten kein besonberes Jntevesse anr schnelleren sivrtgang ihres Prozesses besitzen, indessen darf aus solchen Fällen i «echt ein Schluß auf die Allgemeinheit gezogen werben: cs ist Zwettes Blatt 1S8. Jahrgang Montag 31. August 1808 Gießener Anzeiger entivebcr burd) Vertriebsgenossensd-atten aus ihrem eigenen Lager heraus ober durch die geschäftliche Verbindung lanbMirtfchastlickier Probuktivgenosfeusdxtftcn mit stäbtisck-en Kvufumgenoffensd-asten direkt an bie Vcroranci)?r heranzutreten. Auch im Parlament sei dieser Gedanke wiederholt ausgesprochen worden. Was nun bie genossenschaftlichen Schlächtereien anlangt, so sei nach tlnfidit des Referenten dies ohne Zweifel ein sehr schwieriges Problem. Das beweise nicht allein ber llmftanb, baß verhältnismäßig feiten eine Lösung besselben versucht würbe, und wenn dies gesd-ah, zumeist mit negativem Erfolge, in der Hauptsache deshalb, weit bei ber Hersteltung und bem Vevichleiß Fabrikant und Kaufmann in einer Person vereinigt sein ntüfien. Während in allen anbereit • Weitzcntoru, Zb' ----Ml -uussrau^ m?Uhr abends LtthS ___1071801 öeu (g '“'si üi '1'®. ;0S7l Braves, sauber. Air ir Küche und Hausarbk? -sucht. Steins lim tüchtiges, braves 1 Mädchen leucht alö Mädchen all? Levtember zur ckushu!. it dauernd. M Haubmauu, Hccr T'äklitlitzks iilüi io gut kochen kam uiibbin eben verftcK, per iefort g ^oherÄhn und M Behau Frau Heinrich Rrai Bl Leii-Anlage?. Das ® erficht über bie Bersch 1 im m c r u n g i in Befinden des Königs von Rumänien steht offenbar mit ber Ankunft des Professors von Noerden in Sinaia im Zusammenhang, ber, wie jedes Jahr, so auch jetzt nach Sinaia gekommen ist, um ben Gesundheitszustand des Königs zu träfen Professor von erben verbleibt eine Woche 111 Sinaia, um mehrere Tage hindurch fortlaufend ben Gesundheitszustand des Königs bcobaditcn zu können. T i c 'J? a dj r i d) t c 11 aus Persien lauten sehr beunruhigend. In TaebriS stellten bi c Revolutionäre dem Schah ein Ultimatum, worin jie fordern: Berufung eines Ministeriums aus den Reihen der Revolutionäre, Fortscyaffung aller Reaktionäre aus Teheran, Gewährung einer allgemeinen Amnestie, Ernennung der Gouverneure nad) Vorschlägen bet En schumen, sosortige Einbernfiing des Mcdschlaes. Das Fi nanzprogramm der japanischen Regierung , das im letzten Ministerrate festgesetzt worden ist, setzt die Ausgaben nm 20 Millionen Mund Sterling herab. Von dieser Summe entfallen auf den Heeresetat 30 Ptoz, auf den Marinectat 10 Proz. Der Premierminister Marquis Katsura eiklärte, baß die Weltausstellung bis zum Jahre 1917 ver schoben worben sei, weil die Vorbereitungen dazu ungenügend seien. Es würde dazu auch bic Aufnahme einer Anleihe notwendig sein, die sid; mit bem für bie nächsten fünf Jahre von ber Regierung aufgestellten ökonomischen Programm nicht vereinbaren lassen. ___________________________ 49. Allgemeiner Deutjcher Genostenschaststag. IIL S. u. H. Franks u vt a. M., 28. Aug. Die heutige Hauptverfammlnng beschäftigte sich mit ben Angelegenheiten ber Erwerbe und Wirlid-ans- Konsumvereine. lövbc u. 2lnbk itcucr < . bin. geflochl. 6- (Vlodlc,. jamier, Leltersweg a < öil^j.AÜßk!i! ongtm uf Wunsch auch abgehtt Frau Louis 'Jlciti 5rud)ih'.3LU.Jkub.dty &etn0ui«? öriieufe nimmt. noW, Melu.Snuaeriett§ laturgctreu m ^H^Schmidt, Prtzf Mhnhoffnase^- ßrociyn dS Warenberriebes die Tätigtet de? SrxrfteffrrS unb oes 'SctoiKiftm scharf getrennt ist, erworben ber Lchlächrerriberrieb innen erfahoener Einkäufer für das Viehmaterial, einen geschickten unb leistungsfähigen Hersteller der zu erzeugenden Waren und nicht »uleu einen g.-wandten unb geschickten Berkäuscr tunlichst in einer Person. S.nalor Ernst erörterte nun die Schwierigkeiten im e rjelnen unb riet dämm ab, 3d . iniinnx>ereinc, Überhaupt die «Genossenschaften on und für sich schon gemeinnützig wirken, dies Dürfe in icdoch nicht aftdtagc zum Besd-lub erl-obenen Grundsätze für die gc werblichen (iknoffenfd/aiten an und stellt auf. Xli it di ■ >tn nbi fk it vor, ein gccign:t u Gr .eugnisfe, bereu Absatz vorn Gcsdunack des laufenoen Publikums abhängig ist (Möbelbranche, sollen in der Regel nicht fäuflid) zu (iigenupii durch Die G nofsens lauf bet Genossenschaft int di Mitglieder soll vielmehr in .Vom* anijiion geschehen Wenn Die Verhältnisse es erfordern und die Mittel Der Genossenschaft es gestatten, ut eine mäßige Beleihung der eingclieferten Waren zuziilasfen. Es ist Darauf zu achten, daß mir durchaus gute uno gangbare Waren in das Magazin eilige- liefert werden Turch Geschäfts- und Brcmcheknmtnis sowie > lieb rät .Ul, besonders die Mitgli RK unlieber zu entfaj iben haben. Wad, Möglichkeit ist gegen Var iabhing in verkaufen. Erfolgt der Berkaus auf Kredit, so ist i i G« nc ffenfd if ot et i ).■ ■ flicd dessen Wa« verkauft i|t, daS Risiko -u tragen hat Der Referent gibt zahlreiche Beispiele aus oct Praxis an, die die Richtigkeit dieser Grund । niet ft itn ?iii o ii Vortrog knüpfte sich seine längere i'ebatte, in Der eine große Anzahl von Mitgliedern von bantn sahmn ii mit teilen Ter Anttag wird daraus angenommen. * Taiuü rvar die Tagesordnung des 19. Vt-rbanDotagc» erschöpft, ktvniglichcr Rat Proebst schloß Darauf Die Tages it Tankesivorten an Di Redner und Teil ‘Tümer und mit einem wd) auf den Allgemeinen Verband. »nile nadmuttag findet ein Ausslug nach Der Hamburg statt, vtoud> erfolgt über Hamburg v. 0. Höhe die Rückfahrt nad) /m.hiI I - '. «crid?t»jaaL RB. Darmstadt, 30. Aug. Eine interessante Schadeu- r i i a ß f 1 a g c wegen Eigentum S ft ö r n n g i|t gegen Die Ans- istelliingSleitung auf der Mathilden höhe angestrengt nwrden. Der A^'sitzcr eines au das Ausstellungsterraiu angrenzenden Villcn- torunDfind» htit diese Klage emgeieitet, iveil er ,ich Dnrd> Die Aus- ifteinnig ut feinem Eigentum geschädigt glaubt. Er behauptet. dah die Benutzung seine- Grundstücks durch bm Restaurations- betrirb daneben. Die Aufbewahrung der Küchenabfälle, das Geräusch einer Eismaschine und der Soülküch. eine mangridafte Abort- anlage usw. erheblich bcemrrudxi't werde. Ter mager verlangt zunächst |ür die bi» letzt schon entstandene 3d)äDigun$ öOO Kerf heitsleistung für die Unter. iung bis um Betriebsschlüsse und lern er, da durch die dauernd errichtete Ausstellungshalle auch der Platanenhaui fernerhin wieder ,a Re'uzurottonszu-ecken herange» zogen werden dürfte, einen weiteren Schadenersatz oon 5000 Mark, rejp. eine vom Gericht nähr festzu'esende Entfchädigungsfumme. Ter Ternnn ur diese Slrci! idx ist auf den 9. T.pcember anbe- taumt worden. Dic Lusstellungo.c.tung wird von Rechtsanwalt Dr. Cfann IL vertreten. In ein.m Termin an Crt und Stelle zur Sicherung des Beweises war bas Gutachten eines sachvcr- naneigen Ara,.:ekten nngtiotcert twipcn, der betundcie, daß keinesfalls ein Schadenersatz ivcg .i W.rlvemundeomg, ionDcm höchstens die Abstellung einiger Mißstände lxtreffs der uüchenanlag: verlangt werden konnte. Paris, 30. August. TaS Cchw urgericht in Lille verurteilte unter Ausschluß Der Cefrentlid)fcit Den Teutschen Eduard Raecke, der geständig ist, der S p i o n a g e - Übte i l u n g in Trier anzugehcien, zu 2 Jahren Gefängnis unb 1000 Franks Geldbuße. Uniucrjitäb«UadirtdHcii. — Aus Gmunden wird gemeldet, daß dort Der Professor an Der Prager deutschen Universität, Hosrat Tr. KrasnokolSki an einer VlmöDatm-Cpcrauon a e ft o r b e n UL — Tie medtziniiche Falkuliur der M o s k a u e r Universität hat Frau T r. m e d. T o n t f ch a k o w a zum Tozenten für Den L'ebr- ituljl Der Histologie gewählt. Tas Mlnifierium Hai jedoch Die Watzl des weiblichen ProfefsorS m Rußland nicht b c |t a 11 g t. — X ü b i n g e n, 29. Aug. Ium gestrigen 60. Geburtstage des Professors Der Pathologie v. Baumgarten haben zahlreiche frühere Schüler desjelben eine Festschrift mit wissenschaftlichen Beiträgen berauögegeben. Die Dein Jubilar vom MeDizmalrat Professor Tr. Walz-Stuttgart überreicht luurDe. verinijchtes. • Reue Defraudationen. Tcr Bahnhofsvorsteher flüfter in Gernrode a. Harz nt seit Ticnstagabeno verfchivmiden. Tic Urfad)e hat eine außerord-.itllickie Revision Der Statronskasfe gegeben, wobei größere Fehlbeträge entdeckt worden sind. — In München wurde der ehemalige Pfarrer aus '.11t- reien Vers — In Gr.-Lichterfelde bei Berlin wurde ein Hauptmann S. vom Ärtillcriedepot Metz wegen unerlaubten Em ferne ns aus Dem Heere unD wegen Verbadu» der Unterschlagung verhaftet. Ter Verbände wurde Darauf nach Tempel Hof geschafft. — Die des heim l Baden- ist auf 125 000 Mk. angeioad-fcn. Joachim wurde in oas Geiangnis in Manul-enn überführt. — In To m S k Sibirien- hat die gcridjtiidje Untersuchung lvegcn Der Defraudationen auf der sibirischen Bahn begonnen. Bis jetzt ist fest- gestellt, Daß auf Der Staiion Zlrusnofarsk Die Unterjd)lagungcn an Bahngelderu 200 000 Rudel betragen. Auf anderen Staiwnen werden Die Veruntreuungen auf eine Million Rubel geschätzt Eine ganze Gruppe von Balmbeamtcn ist verhaftet und Dem Gericht übergeben worden. — In Wien ist der Hof- und Gerichts advokat Tr. Raoul Markbreiter verschwunden. Er soll sich in finanziellen Schwierigkeiten befinden. Es kursieren aud) Gerüchte von Depot-Unterschlagungen. — Tie „Lstd. Rund- sd-au" in Wien will erfahren Haven, Da6 in bet Ä'aiferl.-öfter- reichi scheu Ho shaltung ein Abgang von sieden M i l- lio neu Lbro ne n konstatiert sei. Tie Stellung dcS HofralS Baron Wezschl gelte als unhaltbar. Die Angelegenheit erregt um so mehr Aufsehen, als sie unter einem Sparregime sich ereignet hat, baffen Harte Den Unwillen der zahlreidxm Hosde- bienfteten hervorriefen, die um alle altcingebnrgertcn Vegunfti- gungen gebracht wurden, tvelche die niedrigen Gehaitsfätzc ertreg- lich mad;ten Sekbstmorde. Die Efattin btt Oberlandesgerichts enalsprafidenten Hübner aus Posen entfernte sich in einem SchwermütSansall aus ihrer Sommerwohnung in Bansin an der Lsksee und wurde in der See tot aufgefunden. - In Bromberg wurde der Oberleutnant Hänfd) vom 14. Iilfanteric Regiment in feiner '-Wohnung c r j d, ü j i e n aulgjfnnbvn. Reben ihm lag gleichfalls tot feine Geliebte, die ehemalige Verkäuferin Martha Eichgrün, die sich vergiftet hatte. ' E i f e u bah n u n I äl le. Aus ttarcanoiinc in Frankreich wirb berichtet: Ein aus Touloufe kommender Eilzug stieß nut einem Güterzug am Eingänge des Bahnhofes von Benzens zu fammen. 1 ArbeUer wurde getötet und 12 Personen verletzt. Darunter mehrere schwer. — Aus WiekeSbawe in Pennsyl- vanien wirb telegraphiert, bafj bort ein mit Zlohlen belaDcncr Extrazug einen Abhang hinunterraste unb zer- djmettert würbe. G Personen wurden getötet und 14 schwer verletzt. — In Mannheim überfuhr ber Schnellzug Den Hufs portier Tietz, Der bic Gleise überschreiten wollte. Tic Räder gingen ihm über bic Brust; er war sofort tot. — Auf dem Bahnho« Dahmsdorf - M ü n d) e b e r g bei Hü fit in fließ ein Perfonenzug bei der Einfahrt mit einer von der Drchfchelbe kommenden Rangierlokomotive zufammen. Beide Lokomotiven, der Packwagen, der Postwagen und ein 'Sagen 4 Klaffe find entgleist, die^Iuglokomotive, der Pack und der Postwagen stark beschädigt. Schwer verletzt wurde ber Führer ber Rangierlokomotive, leicht verletzt zwei Reisenbe unb zwei Iugbeamte. — vieler (nx*minoöricr auch ist, bic nur dazu gebrandet werden, einen klaren Begriff zu verschleier«, so gibt es Doch eine große Anzahl ton Fremdwörtern, Durd) bereu Abschaffung eine Menge feiner sprachlicher Sctwrtierungcii verloren gehen würbe Andere sind last unersetzlich. Dahin gehört eine Reil'.- lad ntnnniidjer oder sport ItdKr Ausdrücke. Olerade diese Fremdivörtcr sind meist kultur dUlvrisd» auszerft widüig. Tas Franzofifche, das dem ronianiid-en iSprad'eustnmm angchort, hat fast alle Ausdrücke des Schisfahrts- i Siischen übernvmmcii. Tie ^ttnalgamiming D;r germanischen Herr lfch»r und Eroberer mit den galloromainfch.-n Eimvoynern, bas lEinbiingen bd$ gmmuuidmi diedües und Lehnstaates >pr-.dn sich darin aus. Im vorigen Jahrhundert hat Frankreich oie iwrtlithc toVradie fast vollkommen aus England bezogen, wahrend Frank- reid, selbst fast ganz Europa mit ocr Smache der und».- und der fc*il'luiK.i Eleganz versorgt hat. Ied^S Land ei portiert die Frenid lriirlcr des 3prad>gcbLLo, auf Dem es an de. Spitze marfduert. Zn bei Musik ivar bisher Das Italienische di.- suhrenbe Sprache, dod» hat Wagner das Won „leit moliv vollkoulmeu ins Französische eingebürgert. Besonders uilerefiant und Di; Ausdrücke des sttlpeusPorts, der ja aus Teutichland und der Schwer uad: Frank- reich gekommen ist Ter französische Alpinist vcrfieht sich mit ernnu „aUx-nftod", vcrschi.Deniuch aucii ..alpinstock" gc- öchricton. Tas Wort „thalweg" ist vollkommen eingebürgert und defondcuS bübfdi ist, daß Die < tunt.-, Di; jum Symbol Des AipiniS- nntf geuvrbeu ist, das „edelweiß auch Dem französischen '.‘upi- lUflcn nur unter diesem 'Juimen bekannt ist. — »Lyrische An dach le n" nannte Ferdinanb Gregori, pui Mitglied £h? Wiener Hofburgthoaters und einer der wertvollsten Milardelter von AoenariuS „Munüwarr , eine eamm- fatng von,,'Jiatur und Liebesitimi.liingen deutscher Tichter" Verlag ton Man Hesse in Leipzig. Tics.s ca. 370 S;uen zahlende Vud> verdieni eine» h.-rvorragenden Platz ut allen cx-utschen Privat- büd-ercicn. Welch einen rctdicn Schatz an lyrischen ’tolblönieni toi na doch Da* Dcutfdx Bolk Aber bat es ihn ivabrbafi m hoben / Xix-t icöen e eine Perle in nd> nuj- «imrnt, hnrD sich innerlich bereichert, etguidl, t . irmi, erhoben füblai Dieser koftbc. lume Haus cha. umfatzt Du- Tvnlnter von -arlester Aatut. nifutDung dis zu in ,nlich lraftvollcr diu ßchtedenl^u Mit der ganzen Inneriichkeu euur um enuntnben- ton Seele griff Gn.wri nicht loux'hl Lind. ....euguter Turd>- feuuwaurd. huiMa .\un... Alktmtduti.e L.raao -em bietcl uns m Wahrhcu Andachten i es stellt eine 3dmm lung bcutfd.cn Feingeiftes Dar, bic gegenüber allen Ersd).inungen ber Zeit uno beS Lebens eine gefestet; und gesich.wte Position cin- iunehmen berufen fdKÜtt Dem tiefer m sie Eiiibringcnden wird manche dichteri,die Offenbarung zut.il rocrocn von imoerneßlimcr Bedeutsamkeit. Sie umfaßt Bcilliches und Eivig s Sie lehrt ben Leser den ganzen wnnocrherrlich.il Woh.Nang oer ^ulfdx-n spräche. Die ganze liefe bes deutschen Gemütes kennen. -o. -- Im Septeniberheft der „Reuen Rundschau" (S Fischer, Verlag, Berlin, setzt Gerhart Hauptmann seine „Griechische Reise" sort. Diese letzte Arbeit des Tichteis wilv uilercificrcn durch die lebendige uno menschliche Schilderung der gricdüfchcn Landschaft, die von Gelebrsamkeu cei ist und nur persönliche und seelische Rcslexe bietet Von Hans von Bülow werden humorvolle Briefe aus feinen letzten Iahten Deroifcntlidit. Friedrich von ber Leyen schreibt über Die A u f - (oben btt Universität, em Thema, bas gciaoc hier von gitteren L i|t. Felix Auer bad, betrachtet Die beuinntc Je nasche ättftunc von Abbe unter Dem allgemeinen Gesichtspunkt uner Vir bett crrctJubliL Gerhardt Matfd, 'n reibt einen Heinen (riiai, übet da> Meer, als oie Heimat des Lebens Felix Pop- pcobere nimmt die Gelegenheit des Fontaneichc» Radflaßbandes wahr, um über den Tichter einige feine pfyd-ologuche 3cucn zu schreiben Herman Vang bcenöt u feinen Roman „Tas graue »au»". Paul Ernst beginnt eine Erzählung „Tic feUgc Insel". Ler belgische Tichter Verharren veronentlicyc cm i^dicht „Tic tyreube". Eine Ehronik von Iuniu» und allerlei kurte rituelle lÄliaßS literarischer unb politischer Art beschließen bas Heft. Äleine «bronU au» M .1 n i ind Wif,enf chakt. a er «Bert. Lok.-Aiiz." meldet aus Düffeldorl: Ter 1 ortiäi- malet Sohn ist im 63. Lebens,ahre gestorben. — Am 3. cep- teinber d. I. rrnä Friedrich Hefs > ng, dem berühmten Ortbopäben Dee un Juni jeineii 7u. Geburtstag gefeiert bat, tu Gögg , nge n emStanbbilb errich, el werden. Tie PankataVchalt ll^l aus Berlin, deren EhrenmitglieD vofroi Hessing i,t, jidn ju diesem Zwecke in einer Stärke von 30u 1'lannen in ihren Ordens- gewandern am 1. Sepkember nach Augsburg. Ter Entwutt nt von Prof. Eugen Boeiinel (GrunewalD-Berlm». — Ter Ron’Iift zwischen dem Berliner General-IntenDmuen und Fcnr .. t \ n- gärtner ist oetgeleg t worden, r^eingarmer weigene nd, dekonnllich, trotz *cmer vertraglichen Verpflichtung, Die Berliner cnmi'bonif-Honjerte noch für Die loufenDe Sr-iel.zeii zu Dirigieren Ei zahlt an Die Orchester-Äitwenkave zur Schlichtung De» Kon- flcktes eine größere Summe. Zwischen »gram unb Kra plina ch IgTe i R e ein 3ug tmh stürzte bfn Tamm hinunter. 2 Personen wurden getötet. 29 verwundet. Tem Lokomotivführer wurden beide Peine ah. gerissen. Er starb sofort. Einer Frau wurde ber Vruftforb etx. gedrückt •.'.Uc schwerverletzten Passagiere wurden in» 2$grauer Spital verbracht. • Unwetter in Amerika und Spanien. Tic lieber- Kttrrmmungen in Den nyrOammL Ltaaten xorgta und LaroltM find von einer derartigen Heftigkeit, wie iic noch nie dcobachtrr wurden. In C*eorgü ,'chcn mehr als 20000 Leute ihr fern Durch Die Fluten vernichtet Tie Vdumniollmitc scheint tetd vernichtit zu jein und m ber Teftilbeandx wird deshalb eii< Preisniigerui . iuic.tt ~ xiaOt Fo 1 son im nördliche. Reu Mexiko ist fast gänzlich Durch einen Wol kenbruch zer. stört. Eine große Anzahl von Häusern ist weg geschwemmt eo-. Den Auch cm Minenlager wurde zerstört Tie .Hcuüroiptr trat, so plötzlich em, daß wenige entkommen konnten, als p reduziert stempel ahn Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtmi M3 A S Wett« 30. 2» 747,1 17,1 10,0 69 SW 4 Seiinenschebt 30. 9« 747,6 12,4 10,3 97 8 Rldrerpimmd 31. 7" 748,4 12,2 9,3 89 Soniienjchem Höchste temper alur ai i 29. bi» 3 ). Auat st - 4- 17,7 • L 3heDrig|te , 9 29. , 30. , -f- 10,6 e C. des Gleescuer Auxeiger», mitge und Judusli Franktarter Hör* 3 ',4 *le Reichsanleibe . . 92.UÜ 3-^ do. . . 64.20 3>i ®/e Konsols .... 92.2ö 3S do M.lö 3X7» Ressen 91.90 3J>7» Überhessen . . . 90.00 1?» Ucsterr Uoldrcnte. . Um 70 4*/»9» Ucsterr. ^ilbcnente 99.10 1% Ungar Goldrente . . 1*3.00 4H Italien. Reut« . . . --- 3?t Portugiesen Serie I . 61.00 39» Portugiesen n 111 62.70 4>t® , inas ätautsauJ. 190b 96 90 4>i7» japau. Maatsanlcibe 90.-'3 4S Louv. Türken von l‘J03 93.70 lurkenluse 146 60 4% Griecb. Monopol-Anl.. öl.tO J7o Mexikaner . . . 65.00 4 >4 7» Chiue» cu .... 97.96 Aktien: Bochum Gus* 227.70 Buderus £ W 114.00 Tendenz: fest. Berliner Hörer, 8 Canada E B 172 50 Darmstadter Bank . . . 127.20 Deutsche Bank .... —. Dortmunder-Union C. . . 64 Ov Dresdner Dani. .... 145.00 Teudenz: kost. 45ilt von der Bank für Handel ie, Glennen. . 31. August, 1.16 Uhr. Eiekuix. Luhmejcr . . . 11950 Elektnz. öcbuckcrt . . . 107.00 Eschwcilor Bergwerk . . 201.00 Geleeukircben Bergwerk . IVILflu Hamborg-Amerik. 1'akeU. 1122*) Harpener Bergwerk. . . 2v7.£> Laurabutte 214J0 .Surdd. Lloyd.....M.6t' Ubcischles. Eiscn-Iudustrie lul ot Berliner Handelsge*. . . 16>..* Darnuthdter Bank . . . 128.0U Deutsche Dank .... 237.25 Deutsch-An int Bank . . 13460 Dukonto-Kommandit, . . 176J5 Dresdner Bank .... 144.9; Kreditaktien 190.00 Baltimore- und Ohlo- Eisenlabu 96TV Gotthard bann — Loiuuard. Liecubahn . . 22 •*) Ocaterr. SlaaUbahn . . . 14A.IÄ) i'nnce-Henri-Kiaenbahu . 1200 . August, Anfangnkum. Harpener Bergwerk. . . 206.K Laorahütte 2140) Lombarden E. ß. ... 22.* Nordd. Lloyd MJu l urneulose ..... 148XW Louverts mit Firma Brübftoe UnivrrUätr-vruckeret 6it6ta Wie die Nahrunn unentbehrlich zum Leven, ist Die Morr y bolinsci, c zur ranoneüen GelunddeaS vilege Der Ham. Lic enthalt allem das Morrholiii mu anerkannter und beivahrler Schondeliswirtung am Die Ham. lii ablolui rrizws u oeshalo Die Veste doa>en. Loileneiene hit Die Ham ö.Muioct u. Arauea Bnzablnugcn. Hemc erkennt icDcr Denkende i'iann b* rcbeiisvernchermig vorbebalilos als eine autzerit legcnSreiche tfta- ncbiuiifl an Aber Der grotzc Amichivung der Dcutichcn Vcbenien- stchernng ioUt erst in oie icutcn 20 Jahre V«* waren bet taa Dcutftucn Geleit,cvastc.1 Ißt». na>7 öaneflcn 113H1 MitNonen 1Nert oer'ichcrt. Tw er uaitlicvc. von Jahr zu Gohr iicy inehrrnde Benas wird nach und nacv den iBetnrtHcn oder ihren xunictbUcbciwlje meßen, er luiio U.-ubl*tanD gründen und ^voulfianö c:halten. *« niieAobluiiflen '.innen auinahlich an zu neigen. Es wutben ia lei 3(Wien UAL V:o 1'«'. von deutnyen <9dcUicva#ien 1AL im 212, SL Uü unh 277 Millionen Mart aucgezabN, Die TividcnDen. die lei r«erncmen gewahrt wurden, iiiiflcuamii. Im 3aDrc U«ju iionl d« Victoria, hie iui ^.eugcichast und un Lebensuernwcrungsdestaal hjon lonnit Die eritc war, aum ui ccn Auszahlunacn *um critrn Mm!. 2Peur!i,rT ,1W7 «rtbltc fit in der ...svei'iwerama tdioii 44 MiUioncn «art nu 'ooaf; aui fie der ird#Ht leit eitet YtuOAaOluiiACii taut aic nachn; GeleMchan zatzlie -4 MiUwacn Marr Aimmt man Die ncmtitcn. uno bic von sen iManncn m Abzug nedraa-ten TwidciiDcn hinzu, -o erhöbt uch die uun-.uu Wx bV.,6cJ E'wtona oui (DL ui Drr . gchnen £1C ^,c‘®r,Q "Uein zahlte allo ihren Ledens- «^nttiw über 1 21ÜUUM L.ark aue. 2o hüten Cie «c” der Vcucnviximütiunfl uiuncs bau»- nuimmer vor nunen. . bsid < ritte vk»N ‘x,ttr?i r,.(t Los rtriiunj n Snl"t»g.. taioc mü v Kichtera Tic S üidtbni gtrt>4vUi< s-Ucn ■ hiütUL toruh j ia iciit, tan. au riraiLmr •?n 3d)ul tritt) von kuLluder. Ifiimfl ui ,ab SXcr !mn dir ,-lionen ttaneport Bom die Äbitn Ult! 3n auf l'rit :U1U dhst bim v 3n t nn -Götschen, ’^cff,t, bi lttkl. ai fn.ie W 3 brnt. Mn les 5* di 2 «n c | . * d-elr ^-a-'rnlh ” tn ix fpbtit । ?./■= -d T? Loch - ■ to.le r-ectfti