Die heutige Nummer umsaht 10 Seiten. Ausland. Mitteilen, er werde der weiteren Beratung des Beamtenbesoldungs- eignet. Ist doch eine betg. Riesenhäsin im Stande jährlich 100—150 Pfund Fleisch zu produzieren. Es ist statistisch nachgewiesen, daß Kaninchenfleisch dem Hühnerfleisch an Nährwert gleichkommt und Schweinefleisch bei weitem übertrifft, trotzdem begegnet man immer noch Vorurteilen beim großen Publikum. Sie zu bekämpfen ist ebenfalls Aufgabe des Klubs. Es sollen deshalb regelmäßige öffentliche Kaninchenessen veranstaltet werden, bei denen sich jedermann von der Güte und Schmackhaftigkeit des Kaninchenfleisches überzeugen kann. Die Felle sinden, zu Pelzsachen verarbeitet, im Haushalte mannigfache Verwendung. Alle belg. Riesenzüchter, welche an der Verbreitung dieser nützlichen Zucht mitarbeiten wollen, werden höfl. emgeladen, dem Klub beizutreten. Zur näheren Auskunft ist der Geschäftsführer des Klubs, L. Weinandt, Klein-Linden, Frankfurter Straße 25, gerne bereit. = Ulfa, 27. £ft. Eine Lokalobst ans st ellung! veranstaltete Sonntag, den 25. d. M. die Ortsgruppe des Oberhessischen Obstbauvercins unter Mitwirkung des Obst», bautechnikers Koch von Aisfeld. Als Ausstellnngslotal hattü Gewerbes. c Die Konferenz von Vertretern der BerusS- senschäften, der Landesversicherungsanstallen unb der Die Kouservativea und die preußische Wahlreform. gesetzes beiwohnen. 'ISrinj August Wilhelm von Preußen und Gemaylxn sind gestern abend in Venedig eingetroffen und werden einige 'LQ9%u°itusminUter Holle. Das „Berl. Tagebl." meldet aus Berlin: Professor Dr. Renvers, der den LLultusminister Dr Holle behandelt, teilte auf eine Anfrage mit, der Minister leide an chronischen Bronchialkatarrh und sei außerdem sehr überarbeitet. Er werde jedenfalls noch einige Wochen in Meran bleiben. Die Gerüchte von einem Rücktritt halt Professor Renvers für absolut unbegründet. Im Kultusministerium ist gestern unter dem Vorsitze des Ministerialdirektors Dr. Förster der Apothekerrat zur Beratung über verschiedene Fragen des Apothekenwesens zusammen- die Besteuerung von Gas. Eine in Berlin abgehaltene Versanrmlung der deutschen Gasglühlicht-Jndustriellen bezeichnete die geplante Besteuerung des Gases und insbesondere der Glühkörper als eine schwere Belastung und Schädigung ihres SarlamenLarryches. Reichstagskommission für die Gewerbenovelle. Tie acht Zage, die bb zum Wiederbeginn der Plenarverhand- lungeii des Reichstages für die Kommissionsarbeiten noch zur Verfügung stehen, werden nur von der Kommission für die große Gewerbe Novelle ausgenutzt. Sie nahm heute ihre Beratungen wieder aus. Tie Berat-ung setzt bei dem sehr wichtigen Puntte der Begriffsbestimmung der Fabrik ein. Bekanntlich ist es bisher nicht gelungen, eine allseitig befriedigende Lösung dieser Frage zu finden, die besonders unter dem Gesickstspunkt der Beitragsleistung zu den Handwerkskammern von erl-eblicher Bedeutung ist. Bei dieser Gewerbenovelle handelt es sich darum, die rich- ttge Abgrenzung für die Geltung der Arbeiterschutzbestmimungen der Gewerbeordnung zu sinden. Artikel 3 der 9bDelle will durch eine neue Ueoevschrift über den Abschnitt des Titels 7 der Gewerbeordnung eine regelmäßige Besänftigung von mindestens zehn Arbeitern zum Kennzeichen der Fabrik machen. Die Sozialdemokraten verlaiigen eine noch weitere Ausdehnung des Geltungsbereichs der Gewerbeordnung. Sie wollen die Zahl der in der Regel beschäftigten Arbeiter auf fünf herabsetzen und außerdem auch die außerhalb des Betriebes beschäftigten Arbeiter mitrechnen. Gegen diesen Antrag wendet sich der Vertreter der Regierung. . Unter Ablehnung des Antrages der Sozialdemokraten wird die Bestimmung der Vorlage über Ausdehnung der Gewerbeord- niing auf Bettiebe mit in der Regel mindstens 10 Arbeitern unverändert angenommen. Die KchmiUiision mchnr dann einen Eintrag des Zcrttrums an, daß an Sonnabenden und den Vorabenden der gesetzlichen Feiertage die Arbeitszeit höchstens neun Stunden betragen dürfe, ferner wurde ein Antrag des Zentrums angenommen, daß Wöchnerinnen vor und nach der Niederkunft, im ganzen cuht Wochen, nicht beschäftigt werden dürfen; der Wiedereintritt soll Mi den Nachweis geknüpft werden, daß seit der Niederkunft mindestens sechs Wochen verflossen sind. Die Vertreter der Regierung behielten sich die Stellungnahme vor, erklärten sich aber nicht gegen eine Abänderung. bcitex Versicherung wurde gestern in Berlin durch Staatssekretär von Bethmann-Hollweg eröffnet. — ------------- Einflusses von Besitz, Bildung und staatlichem Verantwortlichkeils- aeiühl" Des weiteren versichert das konservative Pronunciamento: das preußische Parlament hätte sich seit langer Zeft so völlig auf der Höhe seiner Aufgabe gezeigt, daß Aenderungen m seiner Zusammensetzung diesen Erfolg nur gefährden konnten. Und sch '-8- lich sucht es nach bekannten (auf dieser Sette auch sehr beliebten) Plustern die Krone nut den Folgen einer WahlrechtSandernng uus> ~ oraulieb xii machen: .Die Plachtstellung der Krone, die mit den rigkeitcn sind nicht zu erwarten. . t - Geschicken Preußens unauflöslich verbunden sei, könnte durch eine Eine Heirat im italienisch en Ko n r 9 h a u, e. Wahlrechtsreform eine Schwächung und Trübung erfahren, die Aus bester Quelle wird versiert, datz die Vermahlung de^ nicht zum Heil des Landes dienen würde/ Mit Recht bemerkt bie ®cafen von Turin, Bruders des Herzogs von Aosta, Mit der „NattzKoxx^" hierzu: Es ist natürlich nicht anzunehmen, daß derlei Prinzessin Patrizia, .^nerTocAerbes ^rzogsvonConnatwhk billige Mätzchen auf die Krone irgend welchen Eindruck machen und dichte des Königs Eduard, beschlossene Tatsache sei. Tie werden Deren Träger hat cö in der denkbar feierlichsten Form Ihrnf.ftntitnrfwm Glauben ablegen unb als (einen Willen bezeichnet, daß die Vorschriften über das Wahlrecht eine organische Fortentwicklung erfahren: daran werden wir mis zu halten haben; damit werden wohl oder übel auch die Konservativen sich abfinden müssen. Die Antwort Deutschlands auf die letzte sianzösisch- spanische Note über die Anerkennung Mulel) 5)a,lds wird, wre das „B T." hört, in den nächsten Tagen abgehen. Neue ^chwie- Die Ankündigung der Thronrede, das preußische Wahlrecht einer IHeioxm zu unterziehen, hat der „Konservativen Corresponbenz" eine durch Spevxörnd ausgezeichnete parteioifiziöse Erklärung entlockt. Die »st unter keinen glücklichen Sternen gevoren worden. Ihr Stil ist ungefüge, die Logik teineswegs zwingend lind der 'Jluibau bedauerliche Klischearbeit. Tie Erklärung der „Konserv. l^orresp." bezeichnet zunächst in einer Trope, die näher zu erläutern und zu beweiseu ihr schwer faUen dürfte, das preußische Wahlrecht als eineu „Hort der besitzenden Arbeit" uni) meint: es sei nicht M8 K | senojfe Ni» - f --der £ leiligien Faktoren Aenderungen betrieben .zur Verstärkung des I Arbeitnehmer zur Beratung über eine Resorm der gesamten Ar Bei der L a n d t a g s >v a h 1 im Wahlkreise Breslau 6 ivurde Generalleutnant z. D. Frhr. v. Reitzenstein zu Nieder- Weistritz (tons.) mit sämtlichen 102 abgegebenen Stimmen gewählt. In,seiner gestrigen Plciiarsitzung hat der Bun des rat den Ausschußanttägcn zu ben F-iuanzresormgei'etzen zugcsttimnt. Der Enttours des Elclirizitätssteucrgesetzes soll nun cndgülttg fertig- gestellt tvorden sein. Prinzessin soll vorerst den protestantischen Glauben ablegen mid zum Katholizismus übertreten. Die Verlobung soll bereits in, nächster Zeit össcntlich bekannt gegeben werden. Persien. „Daily News" verösfcntliäst einen geharnischten Leitartikel gegen einen russischen Einmarsch in Persien zur Unterdrückung der Nationalisten in Täbris, wozu das übel angebrachte ^ie Bundesstaate« und die Gewerbesorderuug. ! russisch-englische Abkommen einen Vorwand abgebe. „ . In einer Denkschrift der rheinisch-westfälischen Handelskammern ^tsc^n?dVr"englischcn^und "der sranzbsiscl>cli Botschaft über die Beitragspflicht der Industrie zu den ^anslaftungen be» friedliche Demonstration, indem sic gegen die b» SÄ »orW Okkupation persischer Gebietsteile durch Rußland pro- rcreit stellen. Jin ganzen sind das 19U7 folgende Summen (Mill. teitierren. — Mk > - 'Preußen 7,5 (Ausgaben ohne Abrechnung der Einnahmen; — ^le Libyen Bundesstaaten reine Zuschüsse) Anhalt 0,09, Baden AttS StaSt ttttv 15, Bayern 1,3, Braimschwrig 0,04, Bremen 0,37, ^staß-Lothruigen Glegen, 28. ^ftober 1908. 0,42, Hamburg 0,86, Hessen 0,3 7, Lippe 0,007 0,l4 - LandtaaSwahl. Alle Wähler der Stadt Gießen ^SachsenOf'gZOLachicn^! seien batan erinnert, daß bie SBaWjeü --st nm 7 Uhr be. Altenburg 0 02, Sachsen-Koburg 0.04, Sachseu-Meiumgeu 0,03, enfcigt ist. Es kann daher jeder, der seine Bürgerpflicht noch Sachseu - Weimar 0,08, Schaumburg - Lippe 0,02, Schwarzburg- n^t „füllt hat, dies noch tun, und damit dazu beitragen, daß Riidolstadt0,005, Schwarzburg'SouderShauwn 0,007, I l^n^ecem bewährten seitherigen Abgeordneten Dr. Gutfleisch ,iJ glänjenbeS SBetttauenSoohtm gegeben wirb. der Denkschrift verteilt diele Zuschüsse auch nach der Verwendung! *• Qrb c n sa n ge leg e nh e t t. Se. Komgl. Hoh. der an Handwerkskammern, Innungen, Fachschulen, 9ortbilbung5= |@COttherAog haben dem Generaldirektor unb Konsiil a. D. schulen, Pleister-, (ifejeUeii- 2c. Ruxie, ®enof,entöQ^ Golbbeck zu Frankfurt a. M. die Erlaubnis zur und -UN. T-Ng-N be, ihm °°n Sr Majestät dem handeln. Jedenfalls ist mit diesem eilten Versnche der Handels, ^^ig von Preußen verliehenen Roten Abler-Orbenr, 4. Klaps lammern auf diesem Gebiete eine wesentliche Bereicherung un.erer I Kennüils ber beutschen Gewerbesörberung gejchaßeii. I Konzert-Verein, lieber ben Lautensanger Robert * IKothe berichtet der „Berliner Lokalanzeiger" : Robert Kothe hat Eine neue Partei. im Klindworth-Scharwenkasaal bie große Zahl seiner freunde und Die „demokratische Veremigung", d. h. die Gesellschast gründ-1 Verehrer mit dem Vortrag deutscher und niederandischer Volki-- satzlicher Einspänner, die sich um Hex-rn Dr. Theodor Barth lchart, ücbev wieder zu stürmischer Begeisterungj hlngerlßen. Selten sind Hal sick wie wir bereits kurz berichtet haben, am Sonntag i«er- wohl eniem Künstler diese ipezisischen Mittel gegeben, uns den licki in Berlin als Partei kensti^iier'. Das an Parteien ja noch naiv-liebenSwürdigen Gehalt solcher Lieder nahezubrnigrn. Mil immer iiickt aenita aesennete deutsche Volk hat nun eiue ueue Partei,! einem ganz neuen Programm wurden wir diesmal uberraichü ZiZ» man vernehmen, daß sie schon über Tie niederländischen Lieder, „Wer geht mit auf die See?" nut ZOOOMttgliedcr zahlt und mit Einschluß von Prenzlaxiund Sonder- seinem marschmaßigen 9iythmus der an die ?"^Landsknech^- bnrn inSaeiamt 11 Ortsgruppen. Aber wus sind 3UOO 'Mann, die l neder erinnert und wunderbar echtes Pathos oc.gt, unö das schalt sich über weite Streckeii verstreuen ? Welches Gewicht vermögen haste „Hab' meinen Wagen oollgeladen" mit dem pchrmannmaßigen sie in die Wagschale zu wersen, wo einen politischen Willen zu Resrain „Hü, Schimmel, hu wurden mit ber wohlbekannten (■neunen ’ Auch bie neuen Ortsgruppen, bie uns verhettzen werdeii, Meisterschaft in ber bramatych blskrcten Belebung unb ber Schmicg- rverben darin feinen Wandel schaffen. Kann sein, daß sich noch 'n samkelt eines weichen Organs wiedergegeben, „^er Totentanz des Ternoliu Wusteaiersdors unb Husum brei Herren v. Gerlach ober 17. Jahrhunderts" unb baS choralmatzige Meiftersingerlied .Ehilstus Herrn Barth ober Herrn Dr. Breitjcheib vefreirnbete Aiänner fmben, ftiüt ben Sturm' zeigten abermals, bap ber Künstler auch btese Siebte Vorstanbsämler unter sich austeilen unb sich eine Orts- feierlich ernste Stimmung oollenbet zum Axisdruck zu dringen gruppe heißen. Deshalb wirb bieje demokrailsche Vereinigung noch weiß. Ein Beifall, ber nicht enben wollte, nötigte ben eanger zu. immer nicht bie Herzen der Massen erobern. Schade um Dr. einigen reizenden Zugaben. . „ Va^th - schade um'diesen begabten und liebenswürdigen Menschen. ** Abhaltung. Im Interests einer vernünftigen Ge- Seine 'Zeil geht au ihm vorüber, und er versteht sie nicht. So ro&tnung ber menschlichen Haut an Temperatitrschwankungen„ waudert er von Enttäuschung zu Enttäuschung. um Erkältungen zu verhüten, ist es freudig zu begrüßen, k daß der hiesige Verein für Luft- unb Lichtbäder auf Einwirkung der KuneZentum. ^icht I ferner letzten Hauptversammlung beschlossen hat, fernen Witter ^^ug5U)uäaU 'Äfocirang" hat ber Zsntrumsabgevrbnü.e gliebern und Abonnenten den Besuch des Bades auch in Schädler in einer Rede misgeführt: „Ich erinnere daran, bafeKen Win te r m 0 n a te n zu ermöglichen. Herren und man versuclft, die höchste Auwrität der Kirche gegen uns au^u-- Damen, die das Bad benutzen wollen, können im Geschäfte H--rn Aug K-öll emen -u- bl Balcr gewisse Hoffnungen geknüpft wurden in ber Richtung EmgangStur leihweise erhalten. einer Einwirkung auf das Zentrum, so glaube ich nicht, daß! )( Klein-Linden, 26. Oft Gestern wurde hier em F-rhr. v. Sclwrlemer so taktlos ist Wit seiner Misfwn emen \^[ub belg. Riesenzüchter für Hessen in« Leben ge» « jLL^-!°lk Ant^-L stui-n. E- l-ezw-ckt bie Zucht des belg Ri-j-nkanmch-ns ... halten die ein aiwerer erhalten hat, der vor nickst langer Zett Oberhepen zu fördern und zu verbreiten durch Errlchtungi ebenfalls in Rom gewesen ist. Näheres ist authentisch zu ,ev-1 üOn Deckstationen, in welchen erstklassige Deckrammler den fahren beim Fürsten Reichskanzler." Wenn damit gemeint lern I g^itnUebem kostenlos zur Verfügung stehen, Vermittlung der Ä sentom »a> StmWft. °°nJung. unb Zucht,i--.n durch ständig« anlasseu wollen fo wäre in jeder Form das Gegenteil die Wahr- Inserieren in der Allgem. Kaninchenzeitung und dem Gießener heil. Tie Mission d-es Overprasidenten v. Schorlemer mit Polo- Anzeiger. Fellverwertung: Errichtung einer Sammelstelle von rischen Nebenzwecken in Verbindung■ zu, bringeii, wu: in Hen?n geschlachteter Kaninchen, welche zu Pelzsachen oder S#®Sl«6Äie ---°rd-ü-t werben sollen durch Abhaltung von be. Regierung und Zentrumspartei, der sich lediglich auf nichtkirchliche lehrenden Vortragen m der Provinz sowie regelmäßiger Angelegenheiten bezieht, Neutralität bewahre. Berichterstattung. Von allen Kaninchenrassen, die z. Zt. ge- — ~ J1 vj. ' ~~~ züchtet werden, hat das belg. Riefenkaninchen die größte Ver. Veuttzcyes LiesLY. breitung erlangt. Dazu Hai wohl hauptsächlich dec Umstand Der Kaiser ist gestern aücnd in Wernigerode zwm Besuche beigetragen, daß sich das belg. Riesenkaninchen infolge seiner des Fürsten eingetrojfem . f . kolossalen Größe und Schwere als ausgezeichnetes Nutztier Dor ttrouprinz riest bem Bureau de^ ÄbgaorbnetenhausesI. > ®iefmMrin »i« staube iäd-lick San Llebtnecht und Bejolöiingsorönung. Sitzung des preuß. Abgeordnetenlxruses vom 27. Okwber. 1 Die Eidesleistung eines halben Hunderts neuer Abgeordneter und die Frage der Entlassung des Abg. Liebknecht aus der Hast ■ erfüllte den ersten Teil der Dienstagssitzung des Abgeorb- netenhauseS. Ohne Zwischenfall und Vorbehalt schworen auch bxc anwesenden sozialdemokratischen Abgeordneten dem König Treue unb Gehorsam. Es ist dafür gesorgt, daß den Sechsen von ihren radikalen Parteifreunden der TreuefckMur nicht ,0 verdacht werden wird, wie den süddeusschen Abgeordneten die Budgetbe- willigung. Man nimmt in svzialdemokcattsck>en Kreisen den Eid als eine Formsache, die ihre Abgeordneten nicht auf sich nehmen würden, wenn es nicht nötig1 wäre, die aber, weil sie gewipermatzen erzwungen wird, nach keiner Richtung Konsequenzen nach lid) xiiclje. So ist die hemfckrende Auffassung und vielleicht kommt man angesichts dieser Tatsache, die nicht geeignet ist, die Heiligkeit deö Eides zu erhöhen, in den Regierungskreisen zukünftig einmal dahin, auf den befohlenen Verpslichttmgseid ebenu zu verzichten, wie auf die Beamtenkautionen. Einsttveuexx x|t aber hierzu noch keine Neigung bemerkbar. Dem Abg. Liebknecht wollte ein Antrag Borgmann und Genossen — die nickst alle „Genossen" im Parteisinnc waren — die Tore der Festung, die ihii nun ein Jahr birgt, öffnen. Die Begründung deS Abg. Hirsch (So$.) bewegte sich un Verschwommenen. Unerbttttich legten die Abgg. Ro eve n (Zeittr.) unb Dr. Friedberg (natlib.) den rertstlichen und tasiächlichen Zustand offen. 9tbg. Friedberg zerstörte die Illusion, als ob ein Einschreiten des Parlaments zugunsten des Aog. Lieblstecyl eine befynbcrd machtvolle ManifeMivn ber Bvlksrechte iuare. Uuigekeyrt: gerade in einer Frage, die die Privilegien des Landtages so stark berühre, sei es nickst richtig, als Bittsteller vor bie Regierung zu treten. Etwas anderes als eine Bitte könne aber nickst ausgedrückt werden, da ein Rechtsanspruch auf Haftentlassung einem Abgeordneten, der im Augenblick der Wahl bereits rechtskräftig verurteilt war, nicht zustehe. Jimnerhin erschien, um die Frage einmal von allen Setten zu behandeln und für die Zwingst eine stetige Praxis anzubahnen, Kvnimlssionsberattlng wün- fckxenswert. Das Haus schloß sich einmütig diesem Vorschläge an, nachdeni die Aibgg. Kreth namens der Konservativen, Viereck namens der J-reikonservativen und Träger namens der Freisinnigen gesprock-en hatten. . Die Fortsetzung der Beratung der Besoldung so Hutung litt unter der Schwüle des Saales und den kaum vermeidlichen Wiederholungen. Die Rednerliste ging mit Dr. Rewo ldt sftei- kons.) weiter, es folgten Gyßling (srs. Bp.), v. Jazdzewski (Pole), Peltafohn (steif. Bgg.) wid Ströbel (Soz.), der fo ziemlich die letzte Stiinde für sich in Anspruch nahm. Vom RegierungstisckM sprachen Frhr. v. R h e i n b a 6 c n, der die Klinge mit Hevvn v. Jagdzewski kreuzte, Geheimrat Nolle, der die Meiming von ber Zurückfetziing der Gerichtsasiesioren hinter die Regierungsassessoren bekämpfte, und Minister Br eilen back), der fick) in gleicher Frische wie Frhr. v. Rhexnbaben bem Hause präsentierte. Durch „Schluß der Debatte" wurde erreicht, daß für Mittwoch, bie Lehrer- unb Lehrerinnenbesoldung als erster Punkt auf die Tagesordnung kommt. Nr. 254 Erstes Blatt 158. Jahrgang Mittwoch 28. Oktober 1908 ’ . . 1 Ä Bezugspreis: Der •lefleMt anyigtf JSKStiBSf MW Au monatlich75Ps^vtertel- esäIHI PH PH PT zl nwl (I Öl Ivllvliw 441VWIUVV sagt den politischen Teil. x» General-Anzeiger für Gberheffen MM ^"^‘^"esnumrnec 8otatlonrdNlS unb Verlag der Vköhsschen Unw.-Vuch- und Zteindruckerei R. Lange. Redaktion. Erpedition und vruckerel: zchulstratze 7. Anzeigenteck?'H. Beck. biS vormtttagS 10 Uhr. 3 ______ hl i m .......... „' rTTTZT"” kman den geräumigen Döll'schen Saal erwählt. Vertreten waren nahezu 50 pomologisch benannte Apfel- unb zirka 10 Birncnsorten. Aach einer kurzen Eröffnungsansprache durch Lehrer Wißner, worin er als Hauptzweck der Ausstellung die Förderung der Sortenkenntznis unter den hie- ligen Obst,Züchtern betonte, erfolgte ein Rundgang durch fte, wobei Obstbautechniker Koch die Führung übernommen Patte. In nahezu zweistündigem Vortrage verbreitete sich Koch über die anbauwürdigsten Tafel- unb Wirtschaflssorten "hiesiger Gegend. Unter den Tafeläpfeln wurden in erster Linie empfohlen: die Winter-(voldparmäne, die graue französische Renette, der Schöne von Boskoop, Baumanns Renette und die Landsberger Renette; unter den Wirtschaftsäpfeln: die Schafnase, die gelbe Mecklenburger (Jakob Lebel), der große Anhalter unb der rheinische Bvhnapfel. Reicher Beifall lohnte den Vortragenden für seine überaus lehrreichen Ausführungen. Tie Ausstellung erfreute sich eines außerordentlich starken Besuches von jung und alt, und man hegt allgemein den Wunsch, daß die Landwirtschaftskammer in einem der nächsten Jahre eine ähnliche Ortsobstausstellung nrit Preisverteilung folgen lassen möchte. Lauterbach, 25. Oktbr. Das Theater des Rhein-Main-Verbandes für Volksbildung wird auch in unserem Städtchen eine Vorstellung geben. „Der eingebildete Kranke" von Moliöre soll gespielt werden, ein Stück, das im ganzen Gebiete des Verbandes geradezu glänzend ausgenommen worden ist. Tie Verhältnisse liegen hier auch günstig. Die neue Turnhalle, die in diesem Sommer eingeweiht worden ist, dehnt sich zu einem weiten Raum, die Bühne ist groß, die Dekorationen sind neu, die Beleuchtung ist von besonderer Wirkung. Die Preise sind entsprechend den Tendenzen des Verbandes recht niedrig gestellt worden: der 1. Platz kostet.60 Pfg., der 2. 30 Pfg. So wird auch dem gering Begüterten Gelegenheit gegeben, sich die Bildung?- mittel unserer Zeit zu nutze zu machen. Die Vorstellung findet nächsten Freitag den 30. Oktober statt und beginnt um 8 Uhr abends; schließen wird sie um 10 Uhr. R. B. D a r m st a b t, 27. Ott. Oberbürgermeister Morneweg feiert heute mit seiner Gattin seine silberne .Hochzeit. Aus diesem Anlaß erschien am Mittag in der Wohnung bes Jubilars eine aus sieben Mitgliedern des Stadtverorbneteulollegiums gebildete Deputation unter Führung des Bürgermeisters Dr. Glässing, um die Glückwünsche der Stadtverwaltung zu überbringen unb zugleich ein prächtiges Oelgemälbe bes Malers Kröh als Angebinde zu überreichen. Später erschienen auch Deputationen der Beamtenschaft, sowie der städtischen und staatlichen Behörden, eine Abordnung der Darmstädter Lehrerschaft, der slädt. Sparkasse, der Feuerwehr usw. zur Gratulation. Am Abend brachten die vereinigten Darmstädter Gesangvereine dem Stadtoberhaupt eine Serenade dar. - Bei der Wahl der Beisitzer des G e ro e r b e g c r i d) t s aus dem Kreis ber Arbeitnehmer beteiligten sich 1134 Arbeiter, d. i. 15Proz. der Wahlberechtigten. Es waren 18 Beisitzer zu wählen. Da nur ein Stimmzettel ber vereinigten Gewerkschaften ausgegeben worden war, wurden sämtliche Kandidaten derselben gewählt. Von der Staatsanwaltschaft fteck- brieflich verfolgt wird der bei einem hiesigen Rechtsanwalt beschäftigt getvesene Sdireivgehilfe Reinhardt. Er hat fid) des schweren Diebstahlsverbrechens schuldig gemacht, indem er nach feiner Entlassung nochmals auf dem Bureau erschien unb sich mittels eines falschen Schlüssels ans der Kasse einen größeren Geldbetrag aneignete. Man lese den Gießener Anzeiger größte und reichhaltigste Tageszeitung Oberhessens mit Öen Beilagen .Lamilienblätter", „Landwirtschaftliche Äeitftagcn" und dem Ureisblatt für den Ureis Gießen. Auflage über 15000 Expl. KUe Briefträger, unsere Zweigstellen und die Geschäftsstelle der Gießener Unzeigers nehmen Bestellungen auf den Gießener Anzeiger entgegen. — Krofdorf, 26. Oft. Gegenwärtig haben die Landwirte ihre Feld fr ächte bis auf einiges Gemüse eingeerntet. Das trockene Wetter beschleunigte die Feldarbeit ganz bedeutend. Die Rüben, die in diesem Jahre recht gut gediehen sind, haben zum Teil die Größe von Kohlrüben unb verschiedene Bauern haben solche im Gewicht von 5—8 Pfund, eine Seltenheit, wie sie fest Jahrzehnte hier noch nicht gewesen ist. Leider sind in diesem Herbste wieder ganz bedeutende Felddicbstähle in hiesiger Genmrkung vorgekommen Unter anderem sind bei Nacht Säcke mit Kartoffeln gestohlen worden, auch wurden die Kartoffeln von den Aeckern auf- gelesen. Einem Einwohner von Gleiberg wurden in einer Nacht 25 Stück Weißkraut geholt. Die Fran traf am anderen Morgen auf ihrem Acker ein und wollte selbige ausmachen, zu ihrem Schrecken fand sie, daß bereits eine große Anzahl davon fehlten. Bis jetzt ist, wie immer, von den Dieben noch keine Spur zu finden. Für die Polizei wäre es Sache, in dieser Hinsicht etwas mehr Nachschau zu halten. — Das am Sonntag auf und um den Gleiberg veranstaltete Kriegs spiel sand infolge der ungünstigen Witterung nm geringe Beteiligung. Trotzdem fanden sich aber doch Turner zu Fuß und zu Rade ein. Nachdem sich die Turner auf dem Gleiberg versammelt hatten und sich mit Speise und Trank gelabt hatten, zogen sie nach vierstündigem Aufenthalt teils nach dem „Windhof" und teils in ihre Heimatsorte. Tie Kanonen der Burg begrüßten die Turner beider Ankunft und beim Abmarsch. -n Calbach, 25. Okt. Der Tag unserer heutigen Schuleinweihung war ein Freudentag für die ganze Gemeinde. Aber auch ein Ehrentag wars, denn mit seltener Einmütigkeit hatte vor mehr denn Jahresfrist die Gemeinde- Vertretung den Beschluß gefaßt, der Schule ein würdigeres Heim 31t bereiten und das alte Schulhaus, das 78 Jahre lang für Unterrichtszwecke und als Lehrerwohnung gedient hatte, anderen Gemeindezwecken dienstbar zu machen. Von den Vertretern der Großh. Kreisschnlkomnnssion sowohl, atü auch des Lehrers Wagner, sowie des Ortsgeistlichen, Pfarrer Schäfer-Büdingen, wurde darum auch in den verschiedensten Ansprachen bei ideale Smn und die bewiesene Opferfreudigkelt der Gemeinde dankbar anerkannt. Die Ge- pieinbe kann aber auch auf ihr neues SchulhauS stolz sein. Jnnntten des Dorfes gelegen, von Schulhof und Garten umgeben, gewährt der massive, mit weißem Verputz versehene Bau von überall her einen prachtvollen Anblick. Unb dem gefälligen Aenßeren entspricht daS in jeber Hinsicht praktisch eingerichtete Innere; nichts Gesuchtes gewahrt man in ber Naumverteilung, dabei ist der vorhandene Raum äußerst vorteilhaft anSgenutzt. Alle Besucher waren daher auch voll der Bewunderung unb deS Lobes über das Werk, das allen, die daran gearbeitet, zur Ehre gereicht. Gießener Strafkammer. )( Gießen, 27. Oktober. Eine Blechgeschichte. Tie Blechwalzwerke zu Fintrop in Westfalen batten der Blechwarenfabrik in Lauterbach eine Sendung Blech zugeschickt, mit dem sie nicht zufrieden war. Auf die Reklamation hin, bei der ziemlich scharfe Worte gebraucht wurden, schrieb der Inhaber ber Blechwalzwerke, W. P., an die Firma in Lauterbach und bemerkte: man wolle ihn absichtlich # schädigen; eine noble Firma wird sich ihren Vervftichtungen nicht entziehen unb ein anstanbiges Geschäft macht solche Mannöver nicht. Durchs diese Aeußerungen fühlten sich die Firmeninhaber, Kaufmann H. S. und ber Werkmeister E. M. beleibigt, was eine Privatklage nach sich zog. Das Schöffengericht verurteilte Pf. wegen Belcibigung zu 15 Mk. Gelbstrafe, inbem es ihm ben Schutz bes § 193 versagte. Der Angeklagte verfolgte Berufung unb bestritt bic Absicht ber Beleidigung; er habe nur die ihm gemachten Vorwürfe zurückweisen wollen unb babei scharfe Worte gebraucht, wie der ihm angegangene Brief auch solche enthielt. Die Strafkammer war ber Ansicht, daß die Ausdrücke den Schutz des § 193 nicht verdienen; wenn ber Angeklagte auch berechtigte Interessen habe wahrnehmen wollen, so läßt die Form doch auf eine beleidigende Absicht schließen, zumal sich die beleidigenden Ausdrücke in dem Briefe wiederholen. Das Urteil fand hiernach seine Bestätigung. Gerichtssaal. () Marburg, 27. Okt. Die Strafkammer verurteilte heute den schon vielfach vorbestraften bekannten Hinterländer Einbrecher 9tbam Brechall aus Wolzhausen, der nach Verbüßung einer dreijährigen Gefängnisstrafe in Saarbrücken in seiner Hei- mntgcgenb und auch hier in Marburg eine ganze Reihe Einbrüche beging, zu vier Jahren Zuchthaus. — Ein hiesiger Einwohner, der sich eine Anklage'dadurch zugezogen hatte, daß er einen Hahn gestohlen unb einen Polizeibeamten „auf den Mist" zu werfen dwhte, glaubte sich seiner Bestrafung dadurch entziehen zu können, daß er zum Gerichtstermin einfach nicht hinkam. Auch heute suchte er sich durch die Mitteilung, er sei krank, zu drücken. Bald darauf erschienen, jedoch Pou- zeibeamte, die einen Wagen mitgebracht hatten, in Begleitung des Kreisarztes in der Wohnung des Angeklagten, ber stöhnend im Bette lag. Rach einer ärztlichen Untersuchung mußte er jedoch mit. Mühsam, von zwei Polizeibeamten gestützt, wurde er in den Gcrichtssaal transportiert, wo er „elend" war, daß er kaum sprechen konnte. Als die Zeugen auftraten, schien er plötzlich gesund geworden zu sein, denn er verteidigte sich mit großer Mundfertigkeit. 91ad} der Urteilsverkündung, die ihm ä','2 Monate Gefängnis bedeutete, bekam seine Krankheit jedoch einen seltsamen Rückfall, denn während der Arme vorher auf dem linken Bein gehinkt hatte, tat er dies jetzt mit dem rechten. Wiesbaden, 27. Okt. Tie Strafkammer verhandelte zwei Tage lang gegen den der Untreue angeklagten Direktor der verkrachten 9l a f f a u i f cb c n Bank in Wiesbaden, Paul Pflüger, der vor einiger Zeit zu 2 Jahren 1 Monat Gefängnis' verurteilt wurde. Tas Reichsgericht hatte auf seine Revision hin das Urteil ausgehoben und die Sache an die Strafkammer hierher zurückgewiesen. Auch dieses Mal rourbe der Angeklagte verurteilt unb zwar zu 1 Jahr 1 A 0 chc Gefängnis unter Anrechnung von 5 Monaten Untersuchungshaft. Rnbolstabt, 27. Okt. Ter Korbmacher Friedrich Koch würbe vom hiesigen Schwurgericht wegen Gattennwrdes unb Ermordung einer Stellcnvermittlerin zweimal zum Tode verurteilt. München, 27. Okt. Tas Landgericht München hat bic Aufseher frau, Masseuse Elise Eh mann, unter völligem 'Ausschluß ber O öffentlich leit wegen Kuppelei zu 63 '2 I ahre 11 Zucht - Haus, 10 Jahren Ehrverlust und späteren Stellung unter Polizeiaufsicht verurteilt. Der Staatsanwalt hatte 10 Jahre beantragt. Zur Berfaniblung mußten 16 Tarnen als Zeuginnen erscheinen, die )id) in einem bevorsteherrben weiteren Prozesse wegen Verbrechens gegen das keimende Leben zu verantworten haben derben. Wilhelmshaven, 27. Okt. In ber Werftbe - ste chungsaffärc verurteilte bas Landgericht Aurich den Werkmeister Falkenberg zu iy» Jahren, den Kaufmann Kuhlmann zil 6, den Kaufmann Janssen zu 2, den Kaufmann Frischet zu i Monat Gefängnis. Die übrigen Angeklagten wurden sreige- sprochen. Brüssel, 27. Okt. In Namur wurde ein früherer katholischer G e i ft l i ch e r wegen zahlreicher Sittlichkeilsverbrechen, die er an kleinen Kindern begangen ljat, zuachtIahrcn Gefängn is, bedeutenden Schadeilsersatzsummen unb Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf 6 Jahre verurteilt. vermischtes ernährt. Aus ben . ■ . - - *-* 1- warten aufgelegt in Vamburg-Altona, Bersin (Stadtbahn), Bremen, Köln, Frank furt a. M., Leipzig unb Stettin. Fahrkarten nach Schanghai. Tic Eiscnbahnver- blndung zwischen Deutschland und Ostasien wird am 1. Novem^ r eine wielstige Verbesserung erfahren. Es werden bann durchgehende Fahrkarten nach dem fernen Osten auf den wichtigsten deutschen Stationen ausgegeben. Die Karten gelten nach allen .hauptplätzen in Ostasien, Ehina sowohl wie Japan. In Betracht rammen 0hart»n, Wladiwostok, Juruga, Nagasaki und Schanghai. Es gibt Karten für den Weg über Alexandrowa unb Wirballen. Zur Aus- 9.^Jjdangen nur Ausweise für einfache Fahrt 1. und 2. Klasse für Schnellzüge unb 3. Klasse für Personenzüge. Die Gültig- keitsbauer beträgt brei Monate. Freigepäck wird für 50 Kilogr., auf Kinderfahrkarten für 25 Kilogramm ge*""*'*" k— preußischen Staatseisenbahnen werden diese & Crnt starkes Stückchen Bureaukratismus stellt das Verhalten der Bahittasse ber Station Rietschen in einem b-alle bar, der dem ,.N. Görl. An.;.", wie folgt geschildert wird: Am 9. O ktober sandte eine hiesige Bank im Auftrage einer Firma in einem Gelbbriefe 779.85 Mk. geftunbeter Frachtgelder an die Bahnkaste in Rietschen, bei der bic betr. Firma ein Fracht ko ntv hat. Der Brief kam aber zurück mit dem Vermerk: „Wegen Nichtzahlung bes Bestellgeldes Annahme verweigert." Also um die Bagatelle von 5 Pfg. bic Umständlichkeit einer neuen Ernsen- bung, — aber die Bank tat prompt ihre Schuldigkeit und expedierte umgehend j)ie 779.85 Mk. zum zweitenmale nach Riet- >chen, diesmal mit bezahltem Bestellgeld. Und unglaublich, aber Aalir. Wieder tarn der Geldbrief zurück. Dadurch, daß die Bahnkastc das cr|tcmal hochnvtpeinlicherwcise die Annahme verweigert hatte, war anscheinend eine gewisse Frist verstrichen, ms zu der das Geld eingeliesert merben mußte, und so hieß es denn diesmal au> der retournierten Sendung: „Wegen zu später Einiendung Annahme verweigert." Die betroffene Firma hat daraiu eine Beichwcrde an die Eisenbahnverwaltung gerichtet. Die iyirma schildert darin, wie die erste Sendung vom Bahn- hossvorstand in Rietschen nicht angenommen wurde, weil das Bestellgeld nicht bezahlt war und schreibt: „Wir bemerken hierzu, daß mir natürlich icbcr Zeit in der Lage gewesen wären, den ge> ringfugigen Betrag von 5 Psg. nachzubezahlen, falls derselbe von uns erfordert worden iväre. Uebrigens haben wir für Fracht- stundung iLichermt fanlcrL gt Es hätte bas Bestellgeld uns aus dm nächste D-onatsrechnung gesetzt werben können." Nach l.'uc£ 'l'''1 hpr 1 '"en -inn ■ ■ n,Weigerung, bic wegen hl; folgte — als ^rachtregulierungstag wirb Dei occ ^st^nvayn ber 10. jebeö Pconats angenommen —, schließt bic Firma ihre Beschwerde mit folgenden Ausführungen.- „Gegen dieses eigentümliche Verhalten des Bahnhossvorstanbes, bas völlig ungercchtsertigt ist und in keinem Falle den Interessen des gewerbetreibenden Publikums entspricht, müssen wir hiermit Beschwerde einlegen unb bitten, ben Bahnvorstanb entsprechenb zu rektifizieren." Inzwischen ist nun die Sendung zum drucken Male abgesandt worben, unb zwar direkt an bic Estenbahnhauptkaste Halle, bie ohne weiteres bas Gelb annahm. handel und Verkehr Volkswirtschaft. — Ein scharfer Protest gegen bie Preispolitik bes Kob lensyn bikats. In dem eben erschienenen 'Geschasis- bericht ber Hasper Eisen- unb Stahlwerke wirb nun auch Protest gegen bie Preispolitik bes Synbikats erhoben. 2,tc Verwaltung sührt in ihrem Bericht eiwa folgenbes aus: Im Gegensatz zu ber intensiven Verschlechterung ber Marktlage hat bas Zlohlen- synbikat an seinen Preisen festgehalteu, ja es hat sie sogar für gewisse Sorten ab April 1908 noch erhöht. Wir beziehen unseren ganzen Bebarf an Kohlen unb Koks vom Shndilat unb haben wieberholt Veranlassung genoimnen, biefent bie ungünstige ~age zu scksilbern, in der sich gcrabc seine Abnehmer besinben, aber ohne daß es une gelungen wäre, das Syndikat ^u veranlassen, diesen Verhältnissen Rechnung zu tragen. , Dieses' Verhalten ist um so meyr zu bedauern, als das Rheinisck>-wcltfälischc Kohlen- shndilat für die Lieferung von Kohlen unb Koks eine Monopolstellung einnimmt. Es liegt hier bic Ausnutzung einer Machtstellung vor, welche die Eisenindustrie auf die Tauer nicht ertragen tonn. Das Verhalten des Syndikats schafft einen Zwiespalt zwischen der Kohleninduftric unb ben auf den Kauf von Kohlen angewiesenen Eisenwerken, ber in letzter Linie auch für bas Kohlen- synbikat schädliche Wirkungen falben wird. — Rhebcrciwescn. Die Pariser Schiffahrtskonfercnz, die zur Aufgabe hatte, eine endgültige Preis- unb Fahrtregelung zwischen ben italienischen unb ben übrigen am Mittelrneervcrkchr interessierten Gesellsckxisien zu regeln, hat ihre Ausgabe vorerst nicht zu lösen vermocht, bai bie Hamburg-Amerifaliiiic einen höheren Vcriehrsanteil forbertc, als bic übrigen Linien ihr zugestehelr zu können glaubten. Einstweilen ist mit ben Italienern ein vorläufiges Arrangement getroffen toorben, das bis 1. Dezember gültig ist. — Zur Gesamtlage ber Schifsahrt wirb von best- unterrichterer Seite mitgeteilt, baß ein Anziehen des Verkehrs nach Newyork neuciLings unverkennbar sei. Durchschnittlich befördern bie Hamburg-Amerikä-Linie-Tanipfer gegenwärtig 600 Zwischendecks st'agiere. Märkte. tb. Gießen, 28. Okt. Ter gestrige Rindvichmarkt hatte einen Auftrieb von etwa 1000 Stück Großvieh, 100 Stück Jungvieh unb 200 Kälbern. Ter Hanbel in Milchivare war sehr langsam, cs fehlte an Käufer, so daß das Angebot über den Bedarf sich erstreckte, wodurch bie Preife für geringe Ware erheblich, für mittlere unb gute Kühe um ein Geringes gebrückt wurden. Auch der kleine Posten Jimgvich koimle nur bei weichenden Preisen an ben Monn gebracht werben. Einige wenige Paare Gangochsen, die am Atorkt waren, gingen zu leiblichen Preisen nach dem Westerwalb ab. Junge fette Rinder waren gesucht und der Vorrat ivar zu den seitherigen Preisen untergebracht, dagegen ivurdcn fette Kühe, die in schöner Ware vorhanden waren, sehr schwer unb zu schlechten Preisen verfaiift. 9(nf dem Kälbermarkt gab es für bie Verkäufer wieder einen sehr fetten Tag. Tic Einkäufer für Frankfurt, Wiesbaden und Mainz suchten alle guten uni brauchbaren Tiere an sich zu bringen und so stiegen die Preise für die geringeren Kälber von selbst. Tic Kälberprcisc erreichten in der Afittc des Aiarkies eine Höhe, wie luir sie am Gießener Markt nur sehr selten haben. Die Nachfrage nach schwerer Ware war so groß, daß ber hoppelte Vorrat bequem abznsetzen gewesen wäre. (Äehanbclt lourbcn Kühe frischmclkcnb und tragend das Stück 1. Qual. 450 bis 500 9)1 L, 2. Qnal. 350-400 Mk., 3. Qual. 270 bis 325 Mk. Jungvieh für Zuchtzwecke wurde das Stück gute schwere Stücke zu 175—210 Mk., jüngere Tiere zu 130-160 Alk. verkauft Fettviel) iviirbe der Zentner Schlachtgewicht bezahlt: jette Rinder 1. Quak. 73-75 Mk., 2. Qual. 70-72 9)1f., fette St übe 1. Qual. 68—70 Mk., 2. Qual. 66—67 Mk., Kälber 1. Qual. 75 bis 79 Mk. (ganz schivere Ware einzelne Stücke) 82 Mk., 2. Qnal. 69 — 73 Mk., 3. Qual. 60-64 Mk. Fette Ochsen kosten in der Gegend ber Zentner Schlachtgewicht 78—79 Mk. unb finb bequem zu Haben. Tas Paar Gangochsen gingen am 9)larkt fort 31t 750 bis 800 Mk. Der Auftrieb ui Milchkühen bsieb überständig. 8,5 6 C. Oktober — = + 1,9 0 C. Handel X7« Portugiesen 111 99.80 139.60 22100 111.50 49, J ’< ’o Oesterr. Silberrente Ungar Goldrente . . Italien. Beute . . . Portugiesen Serio I . 166.00 . 125.90 . 237.70 . 137 OO . 177.60 . 145.00 . si-8.60 Eisenlahn Gotthard bahn Loinuard. Eisenbahn . . Uestcrr. Staatsoahu . . . I'nnce-Henn-Eiseubabü Berliner dandelsges. Darmstadter Bank . Deutsche Bank . . Deutsch-Asiat Bank Diskouto-Kommaudit. Dresuner Bank . . Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio- Elektriz. Schlickert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. PaketL Harpcner Bergwerk. . . Laurahüttc -Xurdd. Lloyd . . . . 0 bei sch les. Eisen-Indnstrie 197.50 200.70 22.50 23.40 14.20 122.00 Oktober. Anfangskurse. Harpener Bergwerk. . Lauranütte .... -ombarden E. B. . . Nordd. Lloyd .... fürkenlose Ha“/0 russ.Staatsanl. 190a 4% l’/0 Japan. Staatsanleihe 1 a Couv. Türken von lyu3 liirkeulose i z» Griech. Ilonopol-Aul. . 4% äussere Argentinier . a°/0 Mexikaner . . . «>5 *70 Chinesen . . . . 3% wu Aktien: Bochum Guss . . . Buderus E. W. . . Tendenz: fester. berliner Cauada E. B. . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz ■ fest. 119.20 119.20 191.90 186 00 105.90 198.00 200.00 84 00 97.ÖÜ 84.55 93.50 84.45 91.60 90.10 98.05 99 40 92.45 Teiefooaische l&uirs&erscate des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie. Giessen. 3>$o/0 Oberhessen . . . 1 u Oesterr Goldrente. V^eteorowgische Veovitchrnngen der Statio» Gieffe». 58 60 60.40 97 15 91.00 90.80 140 00 49 50 87.00 63.80 96.90 Frankfurter Mörse, 28. Oktober, 1.15 Uhr. Beichsanleihe . . 93.501 Elektriz. Lahmeyer . . do. Konsols do. Hessen . Börse, 28 . . 175 00 . . 126 60 . . 237.90 . . 57.10 . 145.20 Höchste Temperatur am 26.-27, Niebrigstc „ , 26.-27. Oktober 1908 Barometer au' 0° rebuziert Temperatur der Lust Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Wetter 27. Q16 752,9 8,5 6.7 81 8 4 Sonnenschein 27. 925 755,0 2,2 5,1 94 ' E 2 KlarcrHimmel 28. rjü 758,5 1,7 5,1 98 NNE 2 Nebel i'indcrmehl •Krankenkost Tausendfach bewährte Mahnung bei: Brechdurchfall, Diarrhöa, Darmkatarrh, etc. .rv. Amtlicher Teil. frische fische B «/» SÄf KZkmSkn-8mfs (a“/io (ss15/8 Hochachtungsvoll Telephon 231. Bahnhofstraße 27. ffee Q I :C Keller •d 2 4 4- 8,5 ’C. ° C. Marke ;h IWkii hv14/«) Es Kandell sich um ihren Kaffee! -c-L ■'■■V - ■ iu allen Ausführungen Mk. 25.— bis 45.—. in allen Formen und Farben von 21k- 7.— 8 SE NNE obochtuttgen ieftcn. _ 1 ;r.-l ' 9O0.'v elnmxl brauchten, verwenden für ihre ander, überhaupt für dir Familie, keine andere Seife m hr. Sic ist von wnadeifcarer Milds und von heilsamem, reini-'cnäciu bintluss aut die Haut durca den Zusatz de.t Extraktes der Kamille. 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CuaL 27 » wurde das Stück Stüde) 82 Mk, %M ttc Ocksen kosten in Kc -79 M. und sind beonr-n en am Markt fort zu 7> en blieb überstäiidig. ♦ Darum verlangt sie nach wie vor ihren altgewohnten, unerreichten „liecht Ziranck mit der Kaffeemühle." Wer= , y Giessener SeefischmarKt Gebrüder Berdux KrlianiiNnnchnng. Die Kreisstraste von Ober-Bessingen biZ^zur Horstenburgist auf die Dauer von 3 Machen für schweren Fuhrwerksverkehr gesperrt. Gießen, den 2b. Oktooer 1908. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. 23.: Weicker. im fjnnsfrtiu kennt chren Aecht Iranck mit der Kaffeemühle zu genau, sie merkt daß beabsichtigt wird, sie *or'd bis 30.—. Men-Anzüge Men-Joppen Bekauntmnchung. Die Stadtverordneten-Deriammtuna hat durch Beschluß vom 4K Oktober d Äs in Abänderung des 'ruber auigeUellten Bebau- imnöDlQiiß für das Gebiet zwischen J-rautmrtcr Straße, Lerh- Ä und Aulwca einen neuen Bebauunasplan auige- S° erner . nachstehende Ortsbausatzung erlassen werden, iiellt und w^daz^me biö 8U1U 25. L Lkw. bet unterem Tiesbaumw zu^^michta^nen^ bj der gleichen Frist bei Meldung des Ausschlusses bei uns vorzubrtngen. * Gietzen, den ^4. Oktober 1908. , Großherzogliche Bürgermeisterei Gteßert. Mecum. MM vtlsllchl glauben zu machen, „liecht IranL mit der Kaffeemühle" lasse sichdurchandereKaffee- Zusätze voll ersetzen. Aber bis zu den leinsten. Gummi-Mäntel neueste Form, Mk. 23-50 ;trjz- Laluueyer • ■ -triz. Scbuckcrt ■ ■ gssfa“- rabütte SÜSij*1 “«d«"deT ' 5üUer M* ’ ‘ . gr-ir. jceiilab11 ' , . ice-tieun-^6 °n von Qev “«iieit h»:. ots J Erstand en&'t $ "düng »Jtefe4* i'B** Ortsbausatznng Aul Grund der Bestimmungen in Artikel 2, 13, 29, 30^ und Kö -es Gesetzes vom 30. Avril 1881, die allgemeine Bauordnung berstend und in 8 3, 4, 5, 7, 9 und 78 der Verordnung vom 1. Fe. bruar «W die Ausführung der allgemeinen Bauordnung betreffend, SS plan für daS Gebiet zwischen Frankfurter Straße, Lechgenerner Weg und Aulweg folgende Ortsbaufabung erlassen. % iJnBtock I—XIII einschließlich sind Anlagen der m tz 16 der Gewerbeordnung erwähmen Art nicht zulafng. — Art. 29 A. b- 0' “ ^ie Baublöcke IV-VIII einschließlich sind .der villenmäßigen Bebauung vorbehalten. Zu diesem Zweck werden folgende ate 700 qm Slach-ninbE biirfen ni'<,bbCÄ‘ie“em ©'timbltüd müffen minbeftoiS 450 qm Mch° un- bebaut Weibern Raramt-mie!-. als im Bebauungsplan dotoc- leben uS eme «an bet ®Sui)ümi= abweichende Stellung bet iU8lÄbÄ‘müHen”ranbet Nachbatgtenze mtabeitenS 8 m « sw ^'^^Großherzoglicke 'Bürgermeisterei Gießen. BekamrtumchmlH. Stadtverordneten - Versammlung bat durch Beschluß vom KemSt Ä soll dazu btc natbitebenbe Ottabaufatonti er- la"CSebSÜnsä»Ian und ©rtäbaufabuno Uctg-N bis iunt 26. Nav. cs,^ upi unserem Tiefbauamte zur Ginstcht offen. ... f . bS' jütb binnen bet Blenban Stti bet Meldung des Ausschlusses bei uns oorzubringen. ho Gießen, den 24. Oktober 1908- . Großherzogliche Bürgermeisterei Gieße«. Mecum. Entwurf. Aus Grund der Bestimmungen in roi?b Wtabwero%bnctCn=33erfantinlunö Ser’l«clänbcittciien itntftben bet Strabe /.-L uni^bet V. - ' Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.------------ Unserer verehrt. Kundschaft und einem geschaßten ▲ Publirum von Gießen u. Umgegend teilen nur hierdurch ergebenst mit, daß wir infolge günstiger Witte- rung den Bezug _ ▲ frischer Seefische ♦ wieder in vollem Umsange betreiben. ♦ Wir offerieren: Prima 2lugci-Tchcllftsche T 1 biö 4vfündig, garantiert blutfrische Stordsee-Ware, T per Pfund 35 Psg. ▼ feinsten blütenhellen Nords-e-Cabliau o Kops ♦ per Psund 32 Psg., im Ausschnitt 35 Psg. Hechte p. Psd. 35 Pf., Rotzungen p.Pfd. 4« Pf. 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B ho Großherzogliches Amtsgericht. VerdiMU non ChaiissierWsaibeiteii, Fuhr- leistMgeii imö BasaltgriisliescrMg. Für die Fcldbcreinigung Bellersheim sollen am Montag den 2. November 1908, vorm. IO1/. Uhr nach, verzeichnete Leistungen und Lieferungen getrennt m einzelnen Q0ten auf den, Wege des schnfll. Angebots vergeben werden: * 2os 1—IV: Das Ansahrcn der Basaltstücksteme, Los V—VIII: Das Anfahren des Basaltgruses, Los IX—XI: Erd- und Ehaussierungsarbesten, Los XII: Die Lieferung von Basaltgrus. ~ Die Verdingungsunterlagen liegen auf Großh. Bürgermeisterei Bellersheim zur Einsicht offen, woselbst auch die Angebote verschlossen und mit entiprcchender Aufschrift versehen einzureichen sind. • Die Angebote haben m Prozenten des Kostenanschlages zu erfolgen. Gießen, den 22. Oktober 1908. Großh. Kulturinspektiou Greßen. I. 23.: H. Steinbach.___________B”/t die in wahres Wunder Danksagung Familie Schmoll Persil 6340 fe Donnerstag, den 29. Oktbr. 1/42 im 69. Lebensjahre. (09027 I<1. 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