sie kam an solcher Stelle ganz anders zur Wirkung, als es bei ihrer Einflechtung in ein gemischtes Programm der Fall sein kann. Beim Hinausgehen hörte ich zwar eine Dame ihre Kritik dahin zusammenfassen, daß sie das alles in Moskau viel schöner gehört habe. Ich kann nicht nachprüfen, ob die musikalische Kultur des Zarenreiches wirklich so sehr viel höher steht, als die deutsche. Soviel aber darf ich sagen, daß für deutsche Verhältnisse dieser Mozartabend eine hervorragende Leistung war. Mit einem heiteren und einem ernsten Stück hat sich nun auch das Theater wieder eingeführt, und zwar so, daß »ran ihni von Herzen Glück dazu wünschen kann. Von dem Lustspiel des Dänen Esmann, „Vater und Sohn", das am Montag, den 18.ds., in Szene ging, erwartete man schon deshalb etwas Besseres, weil Rudolf Presber cs für die deutsche Bühne bearbeitet hat. Hebet die Situationskomik, wie sie vor allem die Parallele des ersten und letzten Aktes mit sich bringt, muß zwar Charakteristik und Wahrscheinlichkeit oft zurück- treten, und die spielende Art, in der manche schwerwiegende ethische Konflikte beiseite geschafft werden, hinterläßt an einigen Stellen ein Unbehagen, im ganzen aber gehört das Stück immerhin zu ben gehaltvolleren, aus denen man einen inneren Gewinn mitbringt. Ter Gegensatz der natürlich vernünftigen Amerikanerin zu europäischer Scheinheiligkeit oder Schwerfälligkeit hat sein Berechligtes. Die Darstellung war ^durchaus^gut und bot einen ungetrübten künstlerischen Genuß. Fräulein Tony Sylva erntete sogar auf offener Szene Beifall. Das gleiche Lob gebührt der Ausführung des ernsten Stückes, „Der Dieb", von Henri Bernstein, das am Mittwoch, den * l2U. ds. gegeben wurde. Hier verdienten Herr Goll (Richard üojfin) und Fräulein Toni Sylva (Marie Luise) den lebhaftesten Beifall am Ende des anstrengenden zweiten Alles vollauf. Es ist nichts Kleines, was h-cr der Dichter geschaffen hat: einen ganzen Akt lang nur zwei Personen auf die Bühne zu führen und dabei doch ein 'o Handlungsreiches, spannendes Spiel zwilchen iljncn zu gestalten. Aber auch die Anforderungen an den Schauspieler sind dabei recht groß. Herr Goll blieb bei aller Erregung wahr und glaubhaft, Fräulein Sylva wußte vor allem den Gegensatz zwischen dem Geständnis ihrer wirklichen und der Abwehr ihrer vermeintlichen Schuld bis ins Einzellte überzeugend darzuftelleu. Rach dem erschütternden Ernst des Stückes besriedigt umso mehr der Schluß mit seiner klaren Auflösung des Schuldgewebes. Der Mann, der bisher keine höhere Pflicht seiner Frau gekannt hat als die, chm zu gefallen, erkennt, wie sehr er dadurch ihrer Schuld teilhaftig ist. Und wo er mißtrauisch gegen sie war, ist cs mir seine eigene, lockere Vergangenheit, die chm den Glauben an sein Glück und an die Treue seiner Gattin so schwer gemacht hat. Der Geburtstag des Zaren, am Dienstag, ein herrlickier warmer Maiabend, nntrbe mit einer Lampionbeleuchtung der Terrasse gefeiert. Ter Donnerstag brachte für den Nachmittag ein Waguerkonzert ün Freien, in das leider die hunm- lischen Pauken hineindonnerten, die sich dem Dirigentenstabe auch eines Meisters wie des Herrn Wunderstein nicht fügen. Der Abend wird die Reihe der Tanzvergnügungen im Kursaal eröffnen. Das anregungsreiche Kurleben füllt aber nicht etwa unser ganzes Dasein im Sommer aus. Die Vereine arbeiten weiter, wenn sie auch freilich während der Saison mit.größeren Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Der Spar- und Vorschuß- Verein, der am Samstag, den 16. ds., eine Generalversammlung einberief, um feine unbeschränltc Haftpflicht in eine beschränkte zu verwandeln, erreichte leider mit den 103 erschienenen Mitgliedern nicht die Zahl,^die zur Beschlußfähigkeit erforderlich gewesen wäre. — Am Sonntag nachmittag gab es für unseren vielbeschäftigten Bürgermeister Dr. Kaiser zu tun. In der Turnhalle der Stadtschule begrüßte er zunächst die lungeren Leute, die dort ihre Gesellenbriefe empfingen. Tann erschien er auch in der Generalversammlung des Kceis- ziegenzucht-VereinS, die im Ernst-Ludwig-Garten stattsand. Tas Hauptnnternchmen dieses Vereins ist die an unserem Waldrand wunderschön gelegene Weide, die voriges Jahr eröffnet ivurde, und in diesem Jahr mit 25 Böcken besetzt werden soll. Es ist eine rechte Freude, die hübschen jungen Tiere sich dort so frei tummeln zu sehen, und selbst Erwachsene können oft dir Versuchung nicht widerstehen, ihnen durch den Trahtzaum hindurch ein paar besonders schmackhafte Kräuter zu reichen. Frei- licy kann man da auch studieren, was das Sprichwort Meißen will: einen Bock zum Gärtner machen. Denn in dem Teil des Waldes, in den die Weide mit einbezogen ist, sind Bäumc und Sträucher so hoch, als nur irgend ein hochgcwachsener Ziegen bock langen kann, gründlich kahl gefressen. 18 Gemeinden sind bis jetzt an den Verein angegliedert. Herr Tr. Kaiser meinte, wie vorher dem Handwerk, so wünsche er hier auch der Land- toirtldjaft von Herzen gutes Gedeihen. Die Landwirtschaft sei eine feste Stütze für unsere Stadt, wenn sich die Eriverbsver- hältnisse einmal ändern sollten. Ein schöner Gedanke. Trotzdem fürchte ich, würde cs manchem unserer "Nauheimer Mit- bürger sauer an kommen, wenn er statt aus dem Kurbetriebe wieder im Schweiße seines Angesichtes aus der Ackersurche seinen Erwerb ziehen sollte. Hoffen wir deshalb, daß die Sprudel und heilenden Quellen, die aus dem unerschöpflichen Schoß der Erde zu uns aufsteigen, uns so bald keinen bösen Streich fpielcn mögen. Ter Frauenstimmrechtsverein rüstet sich in einer Mllglieosver- sammlung für die demnächst stattfindende Tagung des hessischen Landesverbandes. Ter Turnverein und der evangelische Jüug- lingsverein Ijabcn eben einen Span miteinander auszumachen. Der letztere hat nämlich für fich auch eine besondere Turnab- teilung gegründet und dem Turnverein in der Presse vorgeworfen, daß er durch Spott, Alkoholgenuß und anderes diese Absplitterung nötig gemacht habe. Erfreulich wirkt sie keinesfalls. Sollten wir nicht lieber doch den himmlischen Richter die Sonderung der Schafe von den Böcken überlassen? Und wenn man die christliche Sittlichkeit so hoch schätzt, sollte man sie nicht dann gerade erft recht unter den anderen Menschen sich betätigen lassen, stall sich von diesen scheu zurückzuziehen. Dr. Strecker. Abdul Asis Lude. Was man seit ca. drei Wochen kommen sah, ist nun eingetroffen. Die Armee des von den Mächten ancv- kännten Sultans von Marokko,. Abdul Asis, die fich endlich von Rabat nach Fez aufgemacht hat, um dort, wo der Prätendent Muley Hasid über einen starken Anhang verfügt, die Kaisergewalt Abdul Asis' zu sichern, ist von dem feindlichen Stamme der Beni Snaffen umzingelt worden. Freilich scheint sich der Sultan Abdul Asis nicht selbst bei der Armee zu befinden, sondern noch in Rabat zu verweilen, aber diese Mahalla bedeutete, nachdem alles von ihm abgefallen, ja, sogar seine Hofbeamten ihn heimlich verlassen hatten, den letzten Rettungsanker für ihn. Seine ganze Artillerie, sein ganzer Vorrat an Waffen und Munition befindet sich bei dieser Armee, sein ganzer von Frankreich gepumpter Goldschatz war ihr anvertraut. Und wenn diese Armee von den dem Gegensultan Muley Hafid ergebenen Beni Snaffen überwältigt wird, wenn sie, nachdem Muley Hafid von der Geistlichkeil als rechtmäßiger Sultan anerkannt und als solcher in Marakesch ausgerufen ist, sich kampflos ergibt oder ihre Truppen zu den Beni Snassen und damit zu Muley Hafid übergehen läßt, so sinkt damit die letzte Hoffnung des Sultan Abdul Asis, jemals selbständig das Erbe seiner Väter, die Herrschaft in Marokko, zu behaupten und das an Muley Hafid, den Sultan des Südens Verlorene wiederzugewinnen. Gleichzeitig aber ist auch — und das erschwert die Situation des Abdul Asis noch bedeutend —< Muley Hafid in Mekinez, das nur 60 Kilometer Don Fez entfernt ist, siegreich eingezogen. Rur noch eine kleine Meile, und er steht vor den Toren von Fez, der historischen Krönungs-' und Huldigungsstadt der Sultane von Marokko, deren Besitz so ausschlaggebend in die Wage fällt, daß hanadj an der allgemeinen Anerkennung Muley Hafids als Sultan von Marokko nicht mehr zu zweifeln ist. So weicht Abdul Asis Muley Hafid, und es findet wieder einmal ein Thronwechsel in Marokko statt. Tas wäre an sich nichts anstrengendes, wenn sich nicht die Mächte in diesem Falle speziell für die Herrschergewalt Abdul Asis, mit dem sie tu Algeciras das tlebereinkommen über Marokko schlossen, verbürgt hätten, und wenn nicht Frankreich den Sultan Abdul Asis bisher in einer Weise protegiert hätte, die kaum mit den Mmachungen von Algeciras, von denen die inneren Verhältnisse Marokkos unberührt bleiben sollten, vereinbar mar. So erhebt sich die Frage: was soll Frankreich, was sollen die Mächte und speziell D e u t s cy l a n b angesichts dieser Thrvuumwälzung tun, bei der Muley Hafid trotz aller Versprechungen doch nicht die buchmäßigen Garantieen giebt, daß er das Ucber- einkommen von Algeciras aufrecht erhalten kann? Freilich konnte das Abdul Asis aus eigener Machtfülte auch Voll W ii ann6 XormaLSf:, ii ii ii n ii n n ii )eit <4 10,50 !br. Pfeiffer, Satte LchißenbM ardt lePhon 435. 7« M 1.50 " i.oO Noten bi§ 3 [1000] 145öS » J 898 146001 anas SJ 147052 MSTK&Wj 603 '3 994 14M6-" M 671 819 69 » ,817 58 50 67 646 5**!* 862 94 154218 6'.- >13 788 809 959 15^” i 647 747 1 5 804;I U - JO] 647 95 805 (Mi [600] 709 862 941 IW . m [cgn] y 70710 *5 il 295 599 615 - 1; ' ij 925 37 IG» '- ® b is WtrjM ÄSE ZE-KL rem kRzert für Violine und Viola hernckst zwar das wniW M seiner kühleren Wirkung vor, umso warmer sprach dafür dLs „Andante" aus dem Konzert sur Flöie und Harle an. &nn es schon an und für sich ein betonterer Genuß ist, ein- !M einzelne Instrumente vor den übrigen he raus gehoben für h h allem genießen zu können, so iwch mehr, wenn sie für die Mimnite Eigenam eines zU)mpvni>teu w eigens entiprechende Ubruddniittcl sind, wie Flö.le und Harfe s.ur All)zurt. Mit iwi Ouvertüre zur „Zauberflöte schloß der .Ubenb ab. Auch Ließen, *3 ei ne's Verbandes zu fassen. Zunächst legte Herr Hrch> Ludw. Gottwals von Ulfa in einem längeren Vortrage nochmals dar, welche großen Vorteile und Ersparnisse ein Verband bietet. So namentlich der gemeinsame Engros-Be- zug von Preßkordel, Oelen, Kohlen, Maschinen und Maschinen- teilen, ferner der Abschluß mit einer Feuerversicherung zur Erreichung von billigen Prämiensätzen, dann die Annahme eines gemeinsamen Rechtsbeistandes für alle vortommenden gerichtlichen Fälle u. a.' mehr. Wie sehr alle Anwesenden mit den ausgeführten Worten einverstanden waren, bewies der starke Beifall, der dem Redner zuteil wurde. Nachdem noch mancher seine Erfahrungen aus der Berufsarbeit vorge- bracht hatte, wurde einstimmig die Gründung eines »Ver- i bandes Obcrhessischer Dreschmaschinenbesitzer" beschlossen, Zum Tie Bin »MN der T .. Toitncroi Mich verg Mi wahrer Äsie auf 3jc ursenannien an u Netzen, bi Tie Mar Mqungdei Tanner, milich ven Tic Arbe ittTieniiimn iaielbit e nakverilylo aajureichen. diesen, b' F bei de Sailen 1 Sattle gieret un liinbenn Lcbrli 1 Svens b. bei 4 Arbeit Arbeiter, 1 lanbwi, Lebrl SSlllchenS 1 Zchloib Kinder, 1 1 herrsch madchen, 1 Waichsi l'ctirli 8 Tie Ma Wgungde Tanners iintlid) Den Tie Arbi Ä Tienititu Mebenen W vorgenc liasichrist vei Sieben, i Deutsches Resch. Jugend - Gerichtshöfe in Bayern. Wie die , Münch. N. Nachr." hören, sollen in Bayern nicht nur bei allen Schöffengerichten, sondern auch bei den Strafkammern allgemeine Jugendgerichtshöfe eingeführt werden. Bayerische Minister-Gehälter. In der gestrigen Sitzung des Finanzausschusses der bayerischen Abgeordnetenkammer wurden die Vorschläge des Ftnanzministers betr. die künftigen Ministergehälter bekannt gegeben. Danach soll jeder Minister 24000 Mark und 5000 Mk. Rcpräsentations- zulage, der Ministerpräsident wie bisher 16 000 Mark Rc- präseutationszulage bekommen. sollte man doch auch die Entfernung der Schitver „Ver-I botener Weg" veranlassen, die Schloßgarten und Wege zieren, denn ohne dies, glaubt ja doch kein Schlitzer an die völlige Herstellung des früheren Verhältnisses. Die Zeitungsnotiz, wonach ein Gärtner aus Gießen nach dem Richthos beordert sein sollte, ist frei erfunden. Wiescck, 26. Mai. Wie man hört, sollten in unserer Gemeinde am 23. ds. Mts. überflüssige Brunnenrahmen versteigert werden. Im Versteigerungstermin bemerkte man jedoch, daß die schönsten und besten Nahmen in ungefährem Werte von 40—50 Mk. gestohlen ivaren. 4» Lich, 26. Mai. Auf geschehene Einladung wird der Evangclisationsprediger Herr Gustav Kaiser von Heidelberg am hiesigen Ort eine Reihe von Vorträgen halten und hiermit nächsten Freitag Abend 8 Uhr in der Kirche den Anfang machen. △ Lich, 26. Mai. Zu dein vom 20.—22. Juni d. Js. stattsindenden 35. Gau turn feste wurde nunmehr endgültig der Wirtschaftsbetrieb den Herren Karl Vogt VI., Lich und Ludwig Raab, Trais-Horloff übertragen. Zum Ausschank gelangt Exportbier der modern eingerichteten Brauerei I. H. Jhring, Lich. — Gastwirt L. Raab von Trais-Horloff hat auch den Betrieb der Weinwirtschaft übernommen. Bad-Rau heim, 26. Mai. Vortragende Räte aus dem Reichspostamt und der Oberpostdirektor aus Darmstadt weilten in unserer Stadt, um wegen der Errichtung eines Postgenesungsheims für Beamte und Unterbeamte der Reichspostverwaltung in Bad-Rauheim zu verhandeln. yl. Ulfa, 26. Mai. Am Sonntag, 24. Mai fanden sich nahezu 7 0 D r e s ch m a s ch i n e n b e s t tz e r O b c r h e s s e n s in Stockheim (Oberhessen) im Saale des Herrn Hch. Walther zusammen, um endgiltigen Beschluß über die Gründung Kalifen von Zentralmarakko ernennen. -- o . o , .nat oie.e us. Ely. geb. Hohn, am 25. Schmiedc- Es werden besprochen: Die für die Krankenkassen und Ver- meyter Will). Lohflnk nut seiner Ehefrau Anna Kath. geb. sicherten wichtigsten Bestimmungen der Unfallversicherungs- Sarepk. Ta aus Wunsch der Ehepaare von einer kirchlichen gesetze; 2. die Beslimmimgen bezüglich der Befreiungen nach Feier abgesehen war,hielt der Ortsgefftliche im Beisein der den? Kranken- und Jnvalidenversicherungsgesetze; 3. die Familienglieder eure tzauSfelcr-.ab. Von der Großh. Kabinetts. Rechte und Pflichten der Aufsichtsinstanzen und das Ver- direktlon trafen Glückwunschschreiben namens S. K. H. des fahren bei Streitigkeiten; 4. die Krankenversicherung der außer- Großherzogs em, begleitet von einem Bilde unteres Landes- I halb des Sitzes des Gewerbebetriebes beschäftigten Personen Herrn mit eigenhändiger Unterschritt. Möge den beiden Jubel- I (8 5a des Krankenversicherungsgesetzes). Einführungen von paaren,, die noch körperlich rüstig und geistig frisch sind, ein sind Abg-iandt-, 'die Wniny H°sid zum Lchtmitglicdcrn sind geftaitet - ®.e 6. Jnstn.ttwnSsi.md- hMrer SebmM«.ib beptat mehr zur Bildung eines großen HeereS ails Angehörigen schienenschreiben nicht mn Donnerstag, sondern Freitag, 29.1 Hunmelfahrtstage wird eine Qon0 8 ) ' 9 äller S ännne schreiten, um mit Bagdad! ein Ende zu Mai, abends 9 Uhr. An diesem Abend werden Anmeldungen m Landor en abgehalten werden, wahrend am Freüog macken Er selber will das Kommando dieses Heeres über- entgegengenommen und mit den Teinehmern die Tage und Wetzlar jelbit eine größere ersamm s st ’ nehmen Stunden vereinbart, an denen der Unterricht stattf.nden soll, der außer dem Kandidaten Ingenieur Dr Kollinann noch Im Hinblick auf die erwartete Erledigung des Thron- ** Turnverein. Tie Mitglieder seien rwehmals my em bekannter Pailamentmie^sprechen wir . streites richtet, wie eine Pariser Depesche meldet, Jaurös den für den Himmelfahrtstag vorgesehenen Turngang D« KÖIlter-DdßrSDrOUft wieder eine Mahnung an das französische Kabinett, nach Biedenkopf auftnechain gemach . Das Programm ^0MerMerZprvM. Ec schreibt in der „Humanste", Frankreich müsse in den hat insofern eme Abänderung erfahren, als die Abfahrt nach S. in. ». Köln, 2. Mai. marokkanischen Schwierigkeiten, die sich plötzlich verschlimmern Riedeciveunac, von wo aus die Wanderung beginnt, erst um Vor der.Strafkammerfand heut^ könnten, das Recht in der klarsten und bestimmtesten Weise 5 Uhr 38 Mm. erfolgt und nicht schon um 4 Uhr, wie in;» in bem non ^cnnigien auf seiner Seite haben; es müsse deshalb unverzüglich auf sprünglieh beabsichtigt war. Der Ausstilg, der durch eme 1 Redakteur Dr. B r ü g g e m a n n, öic beibc bem 9iebal« öie unsinnige Politik verzichten, die eS zu heftigem Konflikt landschaftlich sehr schöne Gegend führt, findet nur bei gmytiger ftonsverbande der „Kölnischen Zeitung" angehören, statt, mit aanz Marokko führe, das sich völlig um Mulay Hafid Witterung statt. Bekanntlich fühlt sich Dr. Peters.durch eine Notiz der „Köln, schare Frankreich müsse zur wahrhaftigen und ge- Im Kolosseum wurden gestern zwei neue Burlesken Ztg." vonr 20. März 1906 beleidigt, der behauptet wird, trotten Befolgung der Algeciras - Akt- zurückkehren. Dasston Lcmoins Kölner Enjemdl- gegeben, die »on b'n '^'den^Bijeboi SrobiiBM Ministerium Elemenceau habe Frankreich in eine Krisis ge- Besuchern mit großer Heiterkeit mitgenommen wurden, etc b'm et äuge|-tanbcn haben soll, daß er seinen schwarzen Diener bracht die vielleicht noch ernster sei als jene, die werden heute und au den folgenden Tagen wiederholt werden. I Mabrut und das Freudenmädchen Jagodja aus sexuellen Motiven es zu'c Zeit Delcassös durchmachte; das Land lasse Auch „Salome" findet nach wie vor lebhaften Beifall. habe am Kilimandscharo hincichten lassen. gleichgültig und unwissend das Ministerium gewähren, und ** Durchgegangene K u h. Montag Niitlag wurde Der Vorsitzende verkündete folgendes Urteil. das Parlament lese nicht einmal die beunruhigenden Depeschen auf der Rodheimer Straße eine Kuh wild und -rannte Das Urteil des Kölner Schöffengerichtsvom. 22- ^nnar mehr, di- di- schlimmsten Verwickelungen ankündigen. an den Mühlen vorbei dem Einfltch der Stadtbach »u. Sin -i^ch-Nt° T,ügki^ des AnM°gt°c Telegraphisch liegen heute noch folgende Meldungen vor: derselben Stelle, an der er|t kürzlich em vierjähriger ^nQbc L^ou0erncur U- D. v. Bennigsen wird eine Strafverfolgung Paris, 26. Mai. Aus Melilla sind von Emge- den frühen Tod finden mußte und die jetzt vom Weg aus unjuläffifl cracktet. Dem Privatkläger werden die säml- borcnen herrührenden Nachrichten eingetroffep, nach welchen durch ein Spalier gesichert ist, geriet das Tier von dec ent- sichen Kosten auferlegt. der Rogi Buhamara sich als Anhänger Muley Hafids ec- gegengesetzten Seite in daS zurzeit recht tiefe Wasser und In dec Begründung hob der Vorsitzende hervor: Das Gericht klärt hab-. Muley Hafid würde ihn zum Dank dafür »um s konnte nur mit großer Mühe wieder h-rausg-bracht werden. We^n pntfe«^.« — Um Unglücksfälle an dieser Stelle zu^ verhüten, wäre ks^^ ^.tagez f0 weit sie den Angeklagten Brüggemann bi- Die Frist zur Stellung des Strafantrags be- in Marokko Überhaupt ins Leben treten konnte und we- Kron! Der starkrlechende Baldrian,^ der rotbluhende ^ost sind niastens in den Küstenstädten Ruhe ausrechterhielt. Sollen ebenfalls begehrte Pflanzen. Ihre Bedeutung für den Sammler ietzt die französischen Bajonette Muley Hafid unterstützen, ausgesprochen in dem Berschen: unb kann er, der seine Erhebung zum Sultan und olle Baldrian und Dost! seine kriegerischen Erfolge in der .Hauptsache nur dem Ach hält' ich dich gewoßt, Umstand dankt/ daß sein Gegner diese fremde Hrlse in Ach halt' ich dich un Garten stoh n, Anivruch natzm und dadurch das Mißfallen der Marok- Da braucht ich mt so weit zu gohn. kaner ^auf sich zog, in diese Unterstützung überhaupt Gerne gejucht werden außerdem der Muster blühende luiUiaen9 Wird ihn das fanatisierte marokkanische Volk Haselwurz, die heilkräftige Eibischwuczel, das dunkelgrunende dann nicht gleichfalls zu den Toten werfen und sich einen Bingelkraut, die gelbe Goldnessel, der wohlriechende Diptam, neuen .Herrn und Sultan küren — "" Wnnn,t nhpr dllant- Hahamara ist dabei nicht ohne weiteres zu denken —, der die Fremden zum Lande hmauswerten soll? Wie. soll überhaupt die bei den Eingeborenen höchst mißliebige Konvention von Algeciras aufrechterhalten werden, wenn! Abdul Asis mattgesetzt ist, Muley Spafib 1 w aber nur mit Hilfe der Franzosen und Spanier durchsetzen kann und deshalb von den Marokkanern bald ebenso verfehmt wird wie sein Vorgänger? Nun hat die französische Regierung, wie dem „Verl. Tagebl" aus Paris telegraphiert wird, den Beschluß gefaßt, die militärischen Aktionen in Marokko einzuschränken. General d'Amade ist telegraphisch angewiesen worden, von jedem weiteren Vordringen abzusehen und die Operationen so zu führen, daß der allmähliche stvückzug auf Casablanca ermöglicht wird. Man kann diesen Beschliiß ber französischen Negierung nur erfreulich finden. Warum übrigens Muley Hafid, dec schon vor zehn Tagen Mekines erreichte, noch nicht in Fes eingezogen ist, darüber geben die spärlichen, aus Marokko vorliegenden Meldungen keinen Aufschluß. Nach Dteldungen aus Fes der Handlung Kenntnis erhält. Es bedurfte weder der Kenntnis , . . • rf . , .des ganzen Artikels, noch der Nummer der Zeitung, noch ** Zur Schlitzer Fehde wird uns geschrieben. Namens des betreffenden Redakteurs, der den Artikel vertar» P. Schlitz, 26. Mai. Die Nachricht in Ihrer heutigen ^er Privatlläger konnte sich an den verantwortlichen Ju* Zeitung, wonach der Jagdstreit mit dem Grasen Görtz und d^ur halten. "" 1Imn" der Stadt beigelegt sei, ist sehr erfreulich. Der Schluß-1 satz der Berl. N. Nachr., daß nach Vollziehung unwichtiger Formalitäten der frühere Zustand wieder hergestellt sei, dürfte wohl nicht ganz richtig sein und ist sehr geeignet, die Leser irre zu führen. Tatsache ist, daß die Ablösung der Jagd in den ersten Tagen des Mai erfolgt ist, und hierfür 1600 Mk. aus dec Stadtkasse bezahlt worden sind. Es ist völlig undenkbar, daß der Gemeinderat diesen Schritt nun wieder rückgängig machen wird. Der Graf ____ v. Schlitz hat insofern nachgegeben, als er schriftlich ver-1 Märkte. sprachen hat, der Grenzregulierung nunmehr nähertreten fc. Frauksuct a.M, 27. Mai. Schivelnemackt. (VW- zu wollen. Es ist dies jedenfalls so zu verstehen, daß Tel. des Gieß. Anz.) Zum Bectaufe standen,1363 Schweine, die durch zwischentiegende gräfliche Aecker etwas schwierig wurden: süc Scknveme 1. Qual. 63-00 wird, ist wieder eme Sache für sich und wird sich stn- Khehlidnt Hadwidbtcn« den. Wenn der Streit aber nun wirklich beigtzlegt ftt, " LvangeKsche Gemeinde. Am Himmelfahrt tag, den 28. Mai: ©öüesdienft. In der Stadlkirche. Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer D. Schlosser. In der Iohannestirche. Vormittags 97g Uhr: Pfarrer A u s f e l d. „ Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche 08. B^/s Städt. Elektrizitätswerk Gießen. S l o l t e. erolk'u „ alll. lncthalb wenige. : Fest bet golhri W flajp, d», am 25. Bi- Vergebung von Maurerarbeit. Die Maurerarbeit für die Befestigung des westlichen Bürgersteigs in der Bismarckstraße, zwischen Stephan- und Henselstraße, soll Donnerstag, den 4. Juni d. Js., vormittags 107, Mir öffentlich vergeben werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Ansebote aus Vordruck, der daselbst erhältlich, sind späte,lens bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. reiiinnigt^th:1 Ihrigen Landlos u, entfallet eine ch Tätigkeit. 8it h Anzahl öeijainml^ ährend am Freite; eng [laltfinben ml,:- Dr. Kollinmrt wird. Städtischer Arbeitsiilichmeis Giesjetl. Gartcnstraßc S, Zimmer 2. GS können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Sattler und Polsterer, 2 Schneider, 1 Wagner, 1 Tapezierer und Polsterer, 3 Lauffrauen, 3 Dienstmädchen, 1 jüngeres Kindermädchen, 2 jüngere Hausburschen. Lehrlinge: 1 Buchbinder gegen Vergütung, 1 Stukkateur, 1 Spengler, 1 Glaser. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 4 Arbeiter, 1 Holzdreher, 2 Schreiner, 2 landwirtschaftliche Arbeiter, 1 Schuhmacher, 2 jüng. Schneider, 1 Dienstmädchen, 1 landrmrtschaftl. Arbeiterin, 1 Näherin. Lehrlinge: 1 Schlosser, 1 Spengler. Es suchen Arbeit: B^/s 1 Schlosser, 1 Maschinist, 1 Schreiner, 1 Weißbinder, 1 Buchbinder, 1 Hausdiener, 1 Glaser, 2 Spengler, 2 Hausburschen, 1 herrschaftlicher Kutscher und Gärtner, 5 Arbeiter, 1 Hausmädchen, 1 Haushälterin, 6 Laufsrauen 2 Laufmädchen, 1 Näherin, 1 Waschfrau, 1 Putzfrau. Lehrlinge: 1 Schlosser. Arbeitsvergebung. Die Maurer-, Pflaster- und Asphalt-Arbeiten für die Ncu- befestigung derGoethestraße,zwischen Löber- und Ludivigstraße, sollen Donnerstag, den 4. Juni d. Js., vormittags UVa Uhr öffentlich vergeben werden. Die Arbeitsbeschreibungen und Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote aus vor- gefchriebenem Formular, das daselbst erhältlich, find spätestens blS zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an uns cinzureichen. ZuschlagSsrist 3 Wochen. Gießen, den 26. Mai 1908. Städtisches Tiefbauamt Bekanntmachung. Mittwoch, den 3. Juni 1908, vormittags 10 Uhr, -findet im Rathause zu A l l e n d o r f an der Lumda General-Versammlung les Spar- und Vorschuß-Vereins Allendorf a. Lumda E. G. m. u. H. statt. Tages-Ordnung: 1) Wahl des Rechners und Kontrolleurs; 2) Ergänzungswahl des Aufsichtsrats. 3) Vereinsangelegenheiten. Allendorf an der Lumda, den 26. Mai 1908. [3351 Spar- u. Vorschuß-Verein Allendorf a. Lda. Eingetragene Genossenschaft mit unbeschr. Haftpflicht. Wallenfels Wagner Rein Direktor. Kontrolleur. Rechner. Verkauf eines Bullen. Die hiesige Gemeinde hat einen 3 jährigen Simmen- kller Bullen zum Schlachten zu verkaufen. Schriftliche Angebote pro Zentner Lebendgewicht wolle man bis spätestens Samstag den 30. l. Mts., mittags 12 Uhr, hierher em- Lstchen. t332° Londorf, den 25. Mai 1908. Großh. Bürgermeisterei Londorf. A u m a n n.________ olbi)*'1 • i Mtz. h. Köln, 28. U I »ie BausungsvM.7 I ReichskminW- ist I Rnbüli von HeiM I i n, die beide des WI angeboren, flau. geh eine Noli; der£ I , in der bchiH I n. Tuekerblief gW I Den Bisehos er seinen sehMiai ^I bja aus )t$uelltnfc-:| jsen. !s Urteil: I Gerichts vom 04 Ören gegen den M-I öeiüglid) de- ineStiapcrlM icatfläger werden!'.. I itzende 6eropr:^ falle der Stra^’l iit. Das Jflagten Wt'A 9u„gbc8 «J® J “ ,ni“Äd eburite weder ie* • I , der den ZrttjLJ t den wrantroorMU Stund m, «" M «ÄH fnllte was übl'gi--1 V a Älba'1 ' I tzrichtelb usielv: bje 3»’.;,. üft* ?öun!) eine; i ^"heini, 'S soll in i dann bin V- Arbeitsvergebung. Die Maurer-, Pflaster- und Asphalt-Arbeiten für die Ncu- besestigung der Steinstraße, zwischen Asterweg und Schottstraße, sollen Donucrötag, den 4. Juni d. Js., vormittags 11 Uhr öffentlich vergeben werden. Die Arbeitsbeschreibungen und Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, siud spätestens bis 511111 vorgenannten Zeit »unkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 26. Mai 1908. DmitniW-Mlkt in SiWtffl am 9. Juni 1908. 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Meisterwerke weltlicher Vokalmusik des 16. bis 68. Jahrhunderts Ausführende : Frau Anna Kaempfert (Sopran) Herr Antonio fiiohmann (Tenor) Herr Ilans Vaterhaus (Bass-Bariton) Der akademische Gesangverein. Leitung: Herr Prof. G. Trautmann. aus Frankfurt a. M. PROGRAMM Solostimmen, e: Joh. Seb. Bach. L. Reichardt. J. F. Reichardt. J. Ab. P. Schulz. Joh. Seb. Bach. Jos. Haydn. John Bennet. Daniel Friederich G. Giacomo Gastoldi. } Joh. L. Hasler. Joh. Eccard. „Was mir behagt, ist nur die muntere Jagd“ für Solostimmen und Chor ...... (c. 1569). (c. 1771). (Ende des 18. Jahrhunderts). 1. Chöre a capelia: a) Ach Lieb’, hier ist das Herze b) Mehr Lust und Freud’, die Lieb’ mir geit (Gagliarda) . c) Hans und Grete .... 2. Volksweisen für Sopran mit Klavierbegleitung: a) Die Linde im Tal b> Schwäbisches Volkslied c; Erinnerung ans Schätzle . . . 3. Chöre a capelia: a) Fliesset dahin, ihr Tränen . . b) Einstmals das Kind Cupido klein . c) Amor im Nachen (5 stimmig) 4. Lieder für Tenor mit Klavierbegleitung: a) „Hoffnung“ ..... b) „Das Lösegeld“ ...» c) „Liebeszauber“ .... 5. „Schweigt stille, plaudert nicht“, Cantate für Sopran, Tenor, Bass und Chor (comp. c. 1731) 6. Zwei Gesänge für Chor mit Begleitung des Pianofor... a) Der Augenblick (Inbrunst, Zärtlichkeit, Verstand) b) Die Beredsamkeit (Freunde, Wasser machet stumm) 7. Cantate zum Geburtstage des Herzogs Christian zu Sachsen-Weissenfels Fi'ntmHaharMn • I- Platz Mk. 5.-, II. Platz Mk. 4.- , III. Platz Mk. 3.- IV. Platz Mk. 2.50, JtJiiiii iiiniYcii ivii. btudentenkarten Mk. 1.— sind in der Musikalienhandlung Ernst Cha Hier (Rudolphs Nacht.' Telefon Nr. 671, für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Ritter und abends an der Kasse zu haben. Gültigkeit haben blaue, rote und gelbe, ungültig sind rotweise Karten. Oeffnung des Theaters 7 Uhr. Schluss der Saison 1907/08. Vereine Gesangverein Gemütlichkeit. Morgen Himmelfabrttag Frühiour nach der Riiiiisniiihle. Abmarsch 6 Uhr vom Bereinslokal (Bum Vöroen). Bnhlrcichc Beteiligungerwünscht. Der Vorstand (v^/s) T. C. f)iinmdfnl!tttöurXÄ6 Abfahrt 12? mittags bis Nieder- Weimar.(04490 Heiterkeit. Himmelfahrttag: Mio nach [lern üoherotiskopi. Abfahrt 5.50 Uhr morgens n.Mücke. Für '.>tach?,ügler Abfahrt 8.18 Uhr und) Nidda-Schotten. fv27/s ____________Ter Vorstand. MgergesellM. Die Tour nach Laoplie fällt aus. Bei günstiger Witterung nachmittags Philvsophcnwald, bei ungünstiger Witterung Bereius- lokal. sv^/rl Der Vorstand. "Verein äicitia. Am Hirnmclsabrttag: Aiisjlng mit Damkn iindj der Saalburg. Abfahrt 8." nach Friedberg. (04499 Verein Öontentia. Mitttvoch. den 27. dck. Mtck.. abends 9 Uhr, Fortsetrung des Preisfchiehetts uni» Preisoertciimrg aus der Schönen Aussicht. Um zahlreiche Beteiligung bittet v2:/J Ter Vorstand. fiflianzenbeyg! Burgruine aus dem 12. Jahrhundert. KT> . WM WM M ' ■ *.i »V! - AW Gasthaus zur Burg Rüünzenberg. Am Himmelsabrttag findet bei schönem Wetter 3349 Tanzvergnügen im Freien statt. Eö ladet freundlichst ein _ _________Hermann Klein. Dünsberg. 9(in Himmelsahrttage sowie an den beiden P fingst- feiertagen ist die Wirtschaft auf dein Dünsberg von morgenö 3 Uhr an geöffnet. 3356 __________Ludwig Schlierbach, DünSbergwirt. Nindsmühle Leihgestern. Himmelfahrt, den 28. Mai 3357 Kroße Hanz-MuM int Freien und im Saat. Musik und Tanz frei. Bier 8/io 10 Pfg. Es ladet ergebend ein jr. Seipp. TANZMUSIK wozu freundlichst einladet , _______~______________________Phil. Duill Ww. Grossen-Buseck. findet Große Tanz-Musik verbunden mit Radfahr - Wettrennen füllt. Empfehle hiermit meine nßr neu angelegte tiarten- wirtHchaft sowie neue Licht-Anlagc. 3343 Für nute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt und empfehle mich bestens_______Wilhelm Wagner, GaUnurt. Leihgestern. Gasthaus „Zum Bahnhof“ (am Bahnhof Grojzcn-Linden gelegen) am Himmelfahrttag Tanz-Belustigung wozu freundlichst einladet [04470] A. Dern. AllendLorf a. d. Lahn. Am Himmelfahrttag 04468 5.Stiftungsfestdes Vereins Gemütlichkeit Bei günstiger Witterung Tanz im Freren. Es ladet ergebenst ein Der Vorstand. Rödgen! Rödgen! Himmelfabrttag: 20jähriges Stiftungsfest mit Ccberreichung einer Fahnenschleife des Wesaug-Bercinö „Eintracht" in der neuhergerichteten Gartenwirtschaft von H. Balger, wozu freundlichst einladet 3311 Der feftgebeude Verein. Total-Mertouf. | < Defeo und Herde fit Statt ut £ub - Kesseloien, Gasherde etc. c Ich verlege mein Geschäft nach 1 < taeiwßtj 20 ' und verkaufe mein grobes Lager in allen Sorten 1 ' Oefen und Verden, auch eine grosze Anzahl gebrauchte । Stücke, zu ansrerordeutlich billigen Preisen, um > , > rasch damit zu räumen, total aus. 3108 < 1 Bersäumen Sie diesen Gelegenheitskauf nicht. / WilheSm Ourbeck \ Spezialgeschäft ber Oefen- u. Herdindustric < 1 Gießen, Krofdorfer Straße 15. 1 Ein schiineck Geburtstags Geschenk usw., sowie ein herrlicher Bimmerschmuck ist daS Porträt eines Verwandten. Zu meinem 15iahrigeu Geschästsinbiläum habe ich beschlossen, bis zum 10. Juni an jedermann eine fast ss^A SefeensgB'-Qsse photograpKVergrössening (Brustbild) ZUM Vorzugspreise von nur L50 M. zu liefern. Um somit meine Arbeit in allen Schichten der Bevölkerung einzusllhren, tiefere ich diese ohne jeden weiteren Kaufzwang. Die betreffende Photographie bitte ich direkt an mich bis zum 10. Fum einzusenden und verpflichte mich, dieselbe unbeschädigt wieder zurückzusenden. Für Aehnlichkeil nach der Photographie leiste ich Garantie. Tie Annonce erscheint nur einmal. Bestellungen, welche nicht vor Ablauf obiger Frist eingehen, kann ich au einem so billigen Preise nicht mehr aussnhren. Es lasse sich daher niemand dieses günstige Angebot entgehen und sende sofort feine Photographie frankiert an mich ein. Vergrössernngsaßstalt Paul Woldeck __________Drewden-A-l, Gr. Bwingerstraftc 10.__________ Kaufmännische Fachschule Freitag, deu 29. Mai, abends 9 Uhr beginnt in unserer Schule ein UnterrichtS-Kursus für Maschinen- schreiben. Anmeldungen zur Teilnahme werden an genanntem Abend im Lehrsaal 3 der Schule — Nord- Anlage 15 — entgegengenommen. Gießen, den 23. Mai 1908. v”/. Die Schuttommiffiou. (04504 SS- Ansang 7 Uhr. se-" Bier IS Pfennig, -fca ES ladet ergebenst ein Albert le-rpprnann, Direktor u. Inhaber. Anfang l1/« L’hr. Eintritt 40 PfK. Bei ungünstiger Witterung findet das Konzert im grossen Saale statt. (3358 lokal an der Tafel zu ersehen. Der Vorstand Sogar die Buchfinken SSM/19 sgpeten-W« hgung, a Regie 3M) IhTld) ich CHCr. Wie ai Ion zu eine. Humen Anläß &inbel3* u Günstige Gelegenheit für Bauunternehmer und Hausbesitzer. ESsrnst Bloedner Acht wissen schon, welches das beste Schubputzmittel ist. Horche nur mal beim Spaziergang im Grünen, wie sie rufen: Pilo, Pilo, Pilo. 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Abfahrt nac Lich Mittag 216 Uhr (Sonntagskarte). Zahlreiche Beteiligung erwünscht. Die Veranstaltungen für die Feiertage sind im Vereins- Walltorstr. 36—38 (früher Cafe Leib) Telefon 64a Feinstes Familien-Soinmer-Theater. Heute Mittwoch, den 27. Mai 1908 Grone Vorstellung DSG?" Wer lache» will, der sehe Lemsins Burlesken Zwei neue Burlesken Zwei neue BurleSkru trommel & Cie. und Tranes in Ostende sowie das andere vorzügliche Programm. M dep S^i©me pstzcho choreo grapbischock Panto-Drama (feenhafte Auckftattung) Himmelfabrttag, 28. Mai: 2 große Vorstellungen, 4u. 8U:i ^on6' Urühfchoppen-Vorsstcttmrg nachmittags 4 Uhr ermäßigte Preise. Militär ans allen Pläheit halbe Preise Billets aus den bekamiten Borverkaussstellen haben Gültigkeit. Im vorderen Restaurant Familien-Uonzert des österreichischen Itamen - Orchesters „Immer Fidel". 'S O BS$ Cbo'i ? l&S »iS is- te 191,1 Iikgcii!»iYtiim'!!l Sieljd Slm 2. Juni wird die LämuE weide eröffnet. Ferner wciw» 2 srischm. B-cgen zu faulent • 3276J Rähereo vainmertvciw Sie, iloll beha MSdolli! i" 1 ;in Sorfliiä cto? Siluti -rtnit di? IM ob so |Wd?ii i düng mit < gerben f tolölion s ltdi'gl sich chs Geu Läeb^gsnShe. Am §'2smmeEfaSiBettage Grasses ICosiaert ausgelührt von der C”/5 Kapelle des Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Gr. Hess.) Nr. II6 unier Leitung des Grossb. Musikdirektors C. Kransse. Otter erteilt Schönschreibens*- Unterricht für outen jungen Mann. (^christliche Angebote unt. 3335 an den Giebener Anzeiger erb. 04200) Gründlichen Klavier- u. Yiolin-ilulerricht erteilt Hermann Weller Schottstratze 151L Mk. gegen doppelte Hyp. StcherheiM leiben aes. Binö nach ucberecrck Schrtftl. Angebote unter an den (Vien. Anzeiger erbeten 10000 M. schästö- und Wohnhaus flcW Schriftliche Angebote unt- an den Gieh. Atiz. erbeten. —, Bettfedern - Reinigung. Die Federn werden gewaschen, getrocknet und desinfiziert, les* Zioukurrenzlock am Platrc. Jedermann kann beim Neinigungsprozes; zugegen sein. 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