Wjli (Saalbau). ngciühu werde», sitzenden und bei rnehmer! rat Hcritellllng »>es mit Neben- :eui Crt i L bjelr w. mit in ijtl Ängeb. u. 1475 t Änzeiger erbet. Weg erd. Stegen, jebote unter lkU ln^ erbeten. ___ I UM SüttoöM billig 4S ;n verleiben. toll. Horaeck. _ VötDcngmK rd iaub. gewaschen aus neu gebügelt. LoUenMS- Herrenuhr en. iiaben. 0539 ^^ann. Saiietg »eich. tUSlk). kntia 'trat in Franz, u. &10L niil. ängedoleunt. ^Anz^emlew. „ 3-400 9J1L inim aui kurze 8e|t Tinl. Angebote unl. '— [0526 i_obßei^_J^ WM ft««* «;r Altung bleburtölaö' rfeinfttew« Hau"' )uveltuke . Schwert 5 aui*'”” »■es* lug* ches jtlenl \.XY# *** w* *$%$*' w* s zfälligaubgefuhn. , Kirchenllatz ll. aui IL Hypothek idji geböte unter 0473 Ärrzeiger erber. Nr. 22 Zweites Blatt 158.3 Urlchelw tSgN- mit Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger für Gberheßm «» <= Im Gießener SLadttheater ward aestern t)te ..Sietzener $Qmilknblättor*' werden dem „Anzeiger' otermal wöchenllich beigelegt, das ^IreisBlati für den Kreis Giehen" zweimal «vchentuch. Die ..randwtttsctzastkichen Seit« he|ee" erfchemen monatlich zweimal. Montag 2?. Jammr 1908 K. aa Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Üi llnwersitätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. AusLand, Wien, 25. Jan. Die Verhandlungen ü6er eine eben» luelle Verstaatlichung der Staatseisenbahn- gesellschast begann unter dem Vorsitz des Eisenbahnministers. London, 25. Jan. Der liberale Frauenverband (iricht zu verwechseln mit beit Frauenrechtlerinnen) hielt gestern abend eine Sitzung ab und faßte den Beschluß, in dem die Wichtigkeit der Einführung des Stimmrechts für Frauen hervorgehoben und der Kabinettschef ersucht wird, eine Abordnung des libe- ralen Frauenverbandes in Audienz zu empfangen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- stratze 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion: 112, Tell-Adru Anzeiger Gießen. Fischen und Konserven für die nächsten Monate erstreckt. Die Gegend um Zizikar, Charbin und Wladiwostok scheint das besondere Interesse der Japaner zu erwecken. Auf der sibirischen Eisenbahn werden, wie gemeldet wird, vermehrte Militärtransporte befördert. In Rußland scheint man durch diese Tätigkeit der Japaner nicht wenig beunruhigt zu sein, denn nach einer Meldung aus Odessa wird die dortige vierte, sogen. „Eiserne Brigade", auf einen Sonderbefehl von St. Petersburg hin nach der ostasiatischen Grenze abgesandt. Lttiärung. . nationalliberaler Seite werden wir um Aufnahme folgender Erklärung des Herrn Prof. Sunkel-Cassel gebeten: Noch eurem mir zugegangenen Bericht jcheincn Mitteilungen, die ich auf Anregung c.u.s dortigen Partcisreundes nach Gießen tyn aeinacht hatte, unrichtig aufgefaßt oder iviedergcgeben zu sein. Taher F-olgendes zur Auikläriing. Das Wort „unwafa", das inbezug «ns meine Mitteilungen gefallen zu sein scheint, muß ich lelbsweritändlich zurückweisen; ein unbesanaener Beurteiler wiid gewiß nicht glauben, daß ich absichtlich fauche Mitteilungen nach Gießen schicke. Alesnes Feuilleton« Steinschen Saale zu Gießen hielt am Donnerstag abend Prof. ^r,r. W. Kinkel in der Freidenkervereinigung euren Vortrag nut dem Thema: Grundlegung der Moral ohne dogmatische Voraussetzungen. Der Vortrag hätte J° ..schreibt man uns — einen besseren Besuch und eine regere ^.'i-HUDiün verdient, zumal auch den Anhängern der überünnmenen cheologi>chen Richtungen, insb. auch der freien landöskirchlichen Bereinigung Gelegenheit geboten war, sich mit entgegengesetzten ousemanderzusetzen; hatte doch gerade im letzten einer Vorträge Pfarrer Fmljs nut Recht betont, wie wertvoll es sei, gegnerischen Meinungen entgegenzutreten, sich mit Ansichten ausLinanderzuietzen, auch wenn man sie nicht zu teilen vermöge. — Prof. Kinkel hob zunächst hervor, daß freilich von einer völlig Vvrausietzungslosen Wiffenschaft nicht die Rede sein könne; eine Vorausfatzung müße man aufstellen, nämlich: daß menschliche Vernunit imstande |et, Wissenschaft und Sittlichkit zu kvnftitu- lercn, da_>_ ret aber auch dre einzige Voraussetzung. Man müsse nun unterichelden, je nachdem man das sittliche Leben zurückführen wolle auf em anderes außer uns, heteroiwme Moral, oder eben mir und allem auf unsere Vernunft, autonome Moral. Ter Redner wandte sich dann zunächst der Kritik heteronomer Moral- mrsichten zu und zwar an zwei Beispielen, Typen: erstens toaußcnbcnten Austastungen, wie überall in theologischen Prinzipien enthalten, sodann am Eudämonismus Er reigte wie der Mensch seine selbftgcschöpsten Begriffe von Natur- gesck-elMN und Menscheilhandlung versinnlicht, Natnrgescheh und Menia-entum als dinglich aufsaßt, hinter demselben Tinge, Ur» Mon^Pcrionlichkeiteii als bewegende Kräfte anninvmt, also ding- lto-e Machte außer uns. So im ursprünglichen Dämonenglauben und später im Polytheisums, der Vielgötterei. Je weiter diese primitive Geifteskultur fortichreite, desto mehr trete der Gedanke in den Vordergrnlid, daß diese fremden Mächte über die moralische Ordnung der Welt wachen. Allein die Vielgötterei könne dem nicht genügen, weil die einzelnen Götter miteinander in Streit geraden: de mangelnde Einheit der Moral sei geradezu verkörpert m oer Vielgötterei. Die Götter sollen die Sittlichkeit der Riemchen garantieren: wer aber verbürgt die Sittlichkeit der Götter? Wer regiert über fie? Und schon auf früher Stufe habe man be- vanntlich Schicksal, Gesetz, Ätotwendigkeit über die Götterwelt gestellt, aber ebenfalls in jener naiv sinnlichen Weise, die das Schicksal als eine besonbere selbständige Macht betrachtet. In der iZorteuiwicklung zum Aüonotheismus bilde der Pantheismus die ftlfi ?LUIC‘ 1'c^ Natur und Götter in Eins. Die Natur sei selbst Gott, Gott fckson vorl-anden, eine Anschauung, deren Kern- sthter auch Häckel's Monismus begehe. Der Fehler sei aber der, daß ^das Gute gewissermaßen eingespannt werbe in die jeweilig zusallige Wirklichkeit; dann müsse man die Wirklichkeit tonsequenter- weise als durchaus gut erklären, folglich das Schlechte nur als euren Irrtum der Menschen ausgeben. Daß gerade der Künstler vnü , dr Naturforscher so gern den Pantheismus annähmen, er» e ^vus, daß die Ausgabe dr ersteren ja gerade sei, im Kunstwerk den Anschein des Äillerreichten zu erwecken, die Auf- ifave les Naturforschers: den von ihm aufgestellten Gesetzen mög- - Ümwandelbarieit zu garantieren, sie also auch in den Schein des Bollerreichten zu kleiden. Wollte man diesen Fehler vermeiden, 1WR. 1LC0. genötigt sehe, anzuerkeimen, daß in der jeiveiligen < a r besonders ihre Käffeier Bertrciung trotz eisrigcr unb ausgiebiger -Ltiastvülsthiise mit bösartigen unb entstellenden Angriffen bedacht woroen war, bie an sich schon eine übergroße Spannung zwischen biefeu beiden bürgerlichen Parteien beroorjerufen hatten. Wie reckst wir leiten, in unsrer Versammlung vom 30. September 1907 Herrn L. das Wort nickst zu erteilen, zeigte sich in der Geschäits- oronungsb.batte, in ber Herr L. erklärte, er sei gefomimen, um über bie Angriffe auf bie deutsch-soziale Partei unb namentlich über mehlte Broschüre ,/Nattonalltoeral" zu sprechen. Uebcr bas Thema des Abends konnte er auch gar nicht sprechen, weil er bei der V/4 Stunden dauernden Rede unseres Abg. Schröder kaum einige Minuten anwesend gewesen war. Ware man Herrn Lüttmanns Wunich nachgekommen, so wären die heftigsten persönlichen AuS» emalidersetzungen erfolgt, während wir unfern Derfammlungen mit Recht einen fachlichen Charakter zu wahren entschlossen sind. Wollte sich Herr L. mit uns müitolich auseiiiandcrsetzen, jo war ber gegebene Weg, daß er selbst eine Versammlung berief und uns euilub. Nicht einmal ich war benachrichtigt, obwohl ich doch angcgrinen werben sollte; zufistlig war ich in der Tat an jenem Abcnc» nicht anwefeiib. Ter Anschluß des Herrn Abg. Lattmann aus unseren Ver- lanmuunyeit war boch nur eine Frage ber Seit. Schon vor unterer Beriammlang hatte Herr Latrmann in den deutsch-sozialen Blattern üom 25. September 1907 einen grotesken, mit Fettdruck mw Ausrusungszeichen gewürzten persönlichen Angriff auf mich gemacht, einen Angriff, von dessen Grundtosiglett sich jeder überzeugen kann, ber nur einen Blick auf diese Nummer wirft und faamtt S. 13 und 14 meiner Broschüre „Nationalliberal" vergleicht, ^oöami hat Herr L. in den deutsch-sozialen Blättern vvm 6. Dio- öember 1907 bcixauptet, baß wir Kasseler Nativiwlliberale Worte brr Butowdepefaje „einfach unterschlugen". Die völlige Grund- fafigrett biete’r B.hauptunZ habe ich Herrn L. in Nr. 539 der Nütwnal-Zeilung vvm 16. lftovember 1907 nachgeioieseu, Herr S. hat au, oieicn ^lachweis, soweit mir bekannt ist, kein Wort ber Erwiederuiig gefunden. Daß wir einen Herrn, ber uns OiientM) aus völlig unzureichenden Gründen derartige Vorwürfe macht, auch künftig in unteren Versomnllungen nickst alS Gast aninvljmen und ilM nicht das Wort erteilen, das hat mit liberal und illiberal uchtS zu tun, das ist einfach selbswerstündlich. Professor E. Sun-keteK'affall Ar-S und LanS. Gießen, 27. Jan. 1908. "Kaisers Geburtstag wurde von unserer Garnison gestern abeub burch einen Zapfenstreich eingeleitet, der sich burch zahlreiche Straßen bewegte unb eine zahl- reiclje Zuschcmerschar aus bie Beine brachte. Der Auf- jorbemng, bis Häuser festlich zu beleuchten, war von ver- jchiebeneu Seiten entsprochen worben, namentlich in ber Nahe ber Wohnung bes Obersten. Heute tunbeten ber Fahnenschmuck ber öffentlichen unb vieler Privatgebäube äußerlich ben festlichen Tag an. Für bns Militär tat es bas große Wecken. Um 10 Uhr versammelten sich bie evang. Zivil- mit ber Militärgemeiiioe in ber Stabtkirche zum Festgottesblenst, während gleichzeitig in der kath. Pfarrkirche em festlicher Gottesblenst für unsere katholischen Mitbürger stattsand. Von ben Kirchen begaben sich die Truppen zur Parabe auf Oswalbs Garten. Auch fie ging in ber üblichen Form vor sich. Am Abenb finden bann noch bie öciccn in ben einzelnen Kompaanien statt. — Die Schulen begingen ben Tag burch Schulfeiern, bie teilweise schon des Laudw.-Bezirks Schroda, mit Erlaubnis Kommandeur zu fernerem Tragen der Uniform des Jnf.-Leib-Regts. inne hatte, wurde Großherzogin Pension zur In dem hier von Zeit gegründeten (3. Gr. Hess.) Nr. 117, auf sein Gesuch mit Disposition gestellt. — Braun (Mainz), stelle, die seither Louis Weber von hier dein Bürgermeister Anmann übertragen. •* Bad-Nau heim, 26. Januar, nationalliberalen Politikern vor einiger GerichtsjaaU München, 25. Jan. Ter Schriftsteller Dr. F. Blei und feilt Verleger Hans v. Weber sind wegen Vergehens wider die S r t t l r ch fett, begangen durchdie Presse, angeklagt. Ju- strzrat Tr. Bernstein und Rechtsanwalt Gänßler verteidigen sic. Als Sachverständige und geladen die Professoren Dr Klein, Du von der Leyden, Dr. Voll v. Habermmm, Stäbler und die Schütz» ttnt Samstag stattfanden und auch die Krieger- uiib andere Vereine feierten den Geburtstag des Reichsoberhauptes durch besondere Festveranstaltungen. Tie Beamten und die Bürgerschaft vereinigten sich am Nachmittag zu einem Festessen im Etzsellschaftshause, bei dem S. Magn. der Rektor Professor Dr. Leist folgende Ansprache hielt: Hochgeehrte Herren I Indem wir des Kaisers Geburtstag feiern, bekennen wir uns zum Reich. Und solches Bekenntnis tut not, roeim uns gesagt wird, die nationale Idee sei verbraucht, und was uns heute an Nationalismus geboten werde, sei nur ein schaler zweiter Auf- guß — wenn uns gesagt wird, das teuerste Erbstück, daß uns die Größten und Besten unseres Volkes hinterlassen haben, fet der unpolitische Sinn, ihn sollten wir pflegen und wieder mehr in Goethe leben. Sind das nur Worte des Unmuts, daß nicht alle Blüten- träume reiften, so dürfen wir sie nicht schelten, wenn wir mit dem, der sie gesprochen hat, zurückschauen, auf eine wirtschaftliche und politische Entwicklung von seltener Großartigkeit und dann das politische Treiben des Tages sehen. Sind es aber Worte der Entmutigung, soll uns der Rat gegeben werden, unsere Stuben edel und schön auszustatten, unbekümmert, ob das Haus, das unsere Väter gebaut haben, von Schwamm und Fäulnis bedroht wird, so ruft uns diese Stunde zum Protest. Noch sind in deutschen Landen der Wille und der Mut, für unser deutsches Reich und damit für die deutsche Kultur zu kämpfen gegen alle feindlichen und zersetzenden Mächte, nicht so schwach geworden, als großstädtische Intellektuelle glauben mögen. Wird aber auch mit dem Willen und dem SDlut die Kraft sich paaren, wird uns der nicht fehlen, der alle die einzelnen Kräfte zusammen- satzt zu einer gewaltigen, sieghaften Macht? Meine Herren, wir antworten mit dem Rus: S. M. der Kaiser, der deutsche Kaiser, er lebe hoch I ** Aus dem Militärwochenblatt. Gr. von Hardenberg, Lt. im Garde-Drag.-Regt. (1. Gr. Hess. Nr. 23, auf sein Gesuch zu den Res.-Ofsizieren des Regts. übergeführt. — Riecks, Major a. D. in Köln, zuletzt Dermtfdptes» * Berlin, 25. Jan. Der Mord in der För-i ft er ei am Müggelsee hat eine überraschende Aufklärung gefunden. Unter dem dringenden Verdacht, den Revierförster Schwarzenstein erschossen zu haben, wurde der eigeneSohn des Ermordeten, der 20 jährige frühere Forsteleve Willi Schwarzenstein, verhaftet. In einem in dem Forsthause vorgefundenen Gewehr, welches bis dahin gefehlt hatte, wurde frischer Pulverschleim gefunden. Das Motiv der Tat ist wahrscheinlich darin zu suchen, daß Willi Schwarzenstein auf den Namen seines Vaters einen Wechsel gefälscht hatte und die Entdeckung dieser Tatsache befürchtete. Die Verfolgung der Spur mit Polizeihunden führte vom Tatorte nach dem Försterhause. In der Nähe des Sohnes toaren die Hunde besonders unruhig. Die Verletzungen des Försters waren durch Schrotschüsse erfolgt. Nun wurde eine Flinte, bereit Vorhandensein neben anderen Gewehren von Willi Schwarzenstein geleugnet worden war, hinter dem Spinde aufgefunden; in ihrem Lauf wurde frischer Pulverschleim festgestellt, trotz der Behauptung des Sohnes, daß sie vor drei Wochen zuletzt benutzt worden sei. Bon einer kürzlich fällig gewordenen Erbschaft des Großvaters enthielt der Vater dem Sohne seinen Geldanteil vor, worüber mehrfach Streit entstanden war. Der Verdacht ist weiter verstärkt, da bestimmte bei Schwarzenstein seit, übliche Schrotmischungen teilweise in der Pelzjoppe des Erschossenen stecken geblieben waren. — Der Lackierer Karl Eckert, der sich mehrfacher Brandstif-. t u n g e n schuldig gemacht hat, ist heute verhaftet worden. Kürz vor der Verhaftung versuchte Eckert, seine Frau zu ermorden und seinen Sohn und sich aufzuhängen, wurde aber durch die Ankunft der Polizei an der Tat verhindert. — Ein neuner Attentatsversuch aufeinMädchen ist gestern abend im Norden Berlins verübt worden. Das ^jährige Töchterchen Elise des Maurerpoliers Kurl Hinke wurde von einem Manne nach dem Flure gelockt; dank dem Dazwischentreten eines Hausbewohners ist das Verbrechen nicht zur Ausführung gekommen. Anscheinend handelt es sich dabei auch um den Urheber der Bluttaten im Prenzlauer Torviertel. Die Stätte, an der das gestrige Attentat verübt worden ist, ist nur 15 Minuten von den Tatorten vom .Prenzlauer Torviertel entfernt. * Undurchdringlicher Nebel herrscht seit meh-^ rereit Tagen an fast sämtlichen Küsten der Nordsee und der O st s e e. Die Schiffahrt, namentlich die auf der Schelde, ist dadurch sehr behindert. In Antwerpen kann ein Dampfer seine aus Vieh bestehende Ladung nicht löschen. Das Vieh droht zu verhungern, da es an Futtermitteln fehlt. — Bei Havre trugen sich mehrere Unfälle zu. Im dortigen Hasen sind sieben Personen ins Wasser gestürzt, von denen zwei ertranken. — Unter den Geretteten der im Nebel bei Hoek von Holland verunglückten „Amsterdam" befand sich auch der Oberleutnant Stelling von der deutschen Schutztruppe in Südwestafrika. Er teilt mit, daß sich unter den Geretteten die Herren Greet sch - Offenbach, Konr. Lehne-Münster, Heine aus Neu-Brandenburg und Johann Eiland, vermutlich aus Berlin, sowie ein Herr Gomprecht aus London befanden. Die Treimastbark „Carolina" aus Bessermölle (Schleswig) ist auf der Fahrt von England nach der Ostsee verschollen. Die Nachforschungen sind bisher erfolglos geblieben. *. Bauer und Professor. In der anatomischen Klinik zu Kiel erscheint eines Tages ein Bauer und verlangt den Professor zu sehen. Wie dieser den Bauern 'nach seinem Begehren fragt, entgegnet jener, er möchte gern sein Skelett der Anatomie verkaufen. Professor und Bauer werden handelseinig über den Preis, 150 Mk., und der Professor fragt schließlich den Skelettverkäufer, was er mit dem Gelbe anfangen wolle, worauf dieser antwortete: „Damit wull ick na Amerika utwannern, Herr Professor." Kleine Tageschronik. Bei Leipzig ist der Briefträger Rudel auf denii Rückwege von einem Landbestellgang auf der Dübener Chaussee von zwei Räubern angefallcn worden. Einer versetzte ihm mit einem Knüppel einen Schlag auf den Hinterkops. Auf die Hülferufe des Verletzten entflohen die Unbekannten. Die Oberpostdirektion in Leipzig setzt auf ihre Ermittelung 200 Mark aus. In Greiz wurden drei verheiratete Männer verhaftet unter der Anschuldigung, sich an vier Schulmädchen sittlich schwer vergangen zu haben. In G l e i w i tz wurde der vor längerer Zeit auf dem Transport entsprungene Einbrecher Johann Donder nach längerer Gegenwehr und nachdem er einen Polizeibeamten und eine Frcm durch Revolverschüsse verwundet hatte, während des Gottesdienstes in der Peter Paulskirche verhaftet. Man fand bei ihm viele Einbrecherwerkzeuge, Uhren, Ketten usw. Tie Erben der im Jahre 1907 verstorbenen Witwe und Besitzers der bekannten Färberei und Appreturanstalt Louis Hirsch in Gera spendeten der Stadt Gera 100 000 Mk., deren Zinsen unbemittelten Personen, die eine Kur gebrauchen wollen, zugute kommen sollen. Ferner 5000 Mk. für die Elisen krippe uno 2000 Mk. für eine Kleinkinderbewahranstalt. Dem Blatte „Opiniou" zufolge hat sich die Gattin Jau- res von diesem in aller Stille scheiden lassen. Bekanntlich fpU bie Tochter des französischen Sozialistensührers in ein Kloster gehen.______________________ ** Ertappt. Ein hiesiger Geschäftsmann ertappte am verflossenen Samstag abend seinen Hausburschen, als er eine Kiste, schwer mit Flaschen mit Sekt, Kognak usw. bepackt, hatte und damit in Urlaub fahren wollte. Auch in seinem Bett und Schrank sanden sich noch eine Anzahl Flaschen Kabinet-Sekt usw. vor, die ebenfalls mitgehen sollten. Strafantrag wurde gestellt. x Großen-Buseck, 26. Jan. Kürzlich sprach in einer Versammlung im Gasthaus „Zum kühlen Grunde" Herr Oberst einer aus Frankfurt über den Zweck und die Ziele des Bundes der Landwirte. Der Redner erntete reichen Beifall für seinen Vortrag, so daß seine Aufforderung, dem Bunde beizutreten, die Folge hatte, daß die vor kaum zwei Jahren gegründete Ortsgruppe jetzt 60 Mitglieder zählt. 4- Lich, 26. Jan. Die Geburtstagsfeier S. M. des Kaisers wurde heute abend in der Turnhalle abgehalten. Aus Einladung des Kriegervereins waren sämtliche hier bestehenden Vereine erschienen und trugen dazu bei, den Abend zu verschönern. Abwechselnd mit Atusik, Ansprache, Gesangsvorträgen, turnerischen Aufführungen und lebenden Bildern aus dem Soldatenleben, sowie dem darauf folgenden Tanz verlies die ganze Feier in schönster Weise. — Gestern abend veranstaltete die hiesige Großh. Präpa- randcnanstalt einen Unterhaltungsabend in Steins Saalbau. Sämtliche Plätze waren ausverkauft. Die Vorträge wurden sehr beifällig ausgenommen, und es ist anzunehmen, baß wohl jeber Besucher besriebigt nach Hause gewandert ist. Londorf, 26. Jan. An Stelle des verstorbenen Rechners K a ni m c r wurden heute Bürgermeister A u m a n n als Kirchenrechner und Isaak Simon als Rechnerder israelitischen Gemeinde ernannt. Auch die hiesige Untererhcber- □ Biedenkopf, 26. Jan. Weil ihm sein Meister Vorhalte gemacht, schoß sich am Freitag abend in Buchenau ein aus Bockenheim stammender Bäckerlehrling eine Kugel in den Kopf. Der schwer verletzte junge Mann wurde nach Marburg in die Klinik gebracht. ** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den N a ch b a r st a a t e n. In Grund-Schwalheim entstand int Anwesen des Oekonomen Schneider ein Feuer, das erheblichen Schaden verursachte. — Brau erschwert», das bisher keinen Bürgermeister, keinen Beigeordneten und Lehrer besaß, hat nun wieder ein Ortsoberhaupt erhalten; als solches wurde Landwirt Eisläuder gewählt. — In Gamb ach entstand bei dem Ecke Borngasse wohnenden W. Gillmann Feuer, das trotz raschesten Eingreifens alsbald die Scheuer und den größten Teil des Wohnhauses des Genannten einäscherte. — Ter aus Fran k- furt a. M. seit dem 4. Januar flüchtige Handlungsgehilfe Karl Götz, ber bei der Firma Pokorny u. Wittek Unterschlagungen in Höhe von 10000 Mk. begangen hat, wurde hier mit seiner Geliebten Lotse Woldrit verhaftet. Hcruptrn. ber Landw.-iJnf. 2. Aufgebots, ber Abschieb mit ber Erlaubnis zum Tragen ber Lanbw.-Armee-Unisorm bewilligt. -r .ßoebeH (II Darinstabt) Oberlt. ber Lanbw. 2. Aufgebots, Sch recke r, Lt. 2. Aufgebots bes 1. Garbe- Lanbw.-Regts. (Worms), ber Abschieb bewilligt. ♦* Prozeß Ruh land - Biermer. Wie wir aus zuverlässiger Quelle hören, wirb ber P r o z e ß Ru h l a n b kontra Professor Dr. Biermer wahrscheinlich in ber ersten Märzwvche in Berlin zum Austrage kommen. Es hanbelt sich bekanntlich um eine Beleidigungsklage bes ehemaligen Professors an ber Dominikanerlehranstalt in Freiburg in ber Schweiz Ruhlanb gegen den hiesigen Nationalökonom Pro fe ss o r Dr. jur. et Phil. Magnus Biermer wegen dessen Streitschrift „Öiuhlanb, Köh- ler-Langsborf il Co.", bie im Februar 1903 erschien. Die Vorbereitungen bes Prozesses haben also volle fünf Jahre in Anspruch genommen. Für bie mündliche Verhandlung sind zwei Tage in Aussicht genommen. Die gerichtlichen Sachverständigen sinb die Geheimräte Professor Dr. Le xis- Göttingen und Professor Dr. Conrab-Halle. Professor Biermer wirb sich in der Hauptsache selbst verteidigen, hat aber zwei namhafte Politiker, Geheimrat Dr. Gut- sleisch-lÄeßen und Rechtsanwalt Dr. Leopold Gottschalk- Berlin, zur Seite. Der Prozeß erregt in der politischen und wissenschaftlichen Welt großes Aufsehen. ** Der Landesausschuß ber freisinnigen Partei für das Großherzogtum Hessen hielt gestern in Frankfurt a. M. eine Sitzung ab, bie aus allen Wahl- • kreisen sehr gut besucht war. Bon Gießen waren Land- tagSabgeorbneter Geh. Justizrat Dr. Gutfleisch, Justizrat Metz und Fabrikant Stabtv. Eichenauer antrefenb. Es wurden zunächst Or g anis a tions fra gen behanbelt und ein weiterer Aufschwung ber freisinnigen Bewegung im Lande festgestellt. In Bezug auf bie im Herbste dieses Jahres stattsinbenben Lanbtagswahlen würbe beschlossen, tunlichst in allen in Betracht kommenben Wahl- ,kreisen bie Agitation mit ber Parole: Für birektes Wahlrecht und gegen jebe Preisgabe von Volksrechten an die - erste Kammer! alsbald zu beginnen. Zur Vorbereitung wurde eine Kommission von sieben Mitgliedern gewählt. |3ur Blockpolitik wurde folgende Resolution angenommen: Der Landesausschuß der freisinnigen Partei für das Großherzogtum Hessen spricht im Hinblick auf die Stellungnahme des Fürsten Bülow zur Wahlrechtsfrage die bestimmte Erwartung aus, daß die linksliberalen Parteien eine entschlossene liberale Politik ohne Rücksicht auf die Person des Reichskanzlers und im scharfen Gegensatz zu den reaktionären Parteien verfolgen. Er fordert die Aufrechterhaltung und den weiteren Ausbau ber Einigung ber links liberalen Parteien. ** Der Bauer'sche Gesangverein beabsichtigt am 15. März in ber neuen Aula der Universität zur Feier seines 44. Stiftungsfestes unter der Leitung seines Dirigenten Otto Görlach ein Volks-Konzert gegen mäßi- aes Eintrittsgeld zu geben. Auf dem Programm werden Chöre von C. M. v. Weber, Rietz, Abt, Rheinberger u. a. erscheinen, und der Verein wird zeigen, wie er oas echte deutsche Lied pflegt. Als Solisten sind zwei hiesige Künstler von gutem Ruf, Konzertsängerin Frl. Iba Stammler unb Pianist Julius Hahn gewonnen. Diese werben burch ihre Einlagen bas Konzert recht abwechslungsreich gestalten. Möchte bas Streben bes Vereins, ber sich schon oft in uneigennütziger Weise in ben Dienst ber Allgemeinheit gestellt hat, burch einen zahlreichen Besuch ber Veranstaltung belohnt werben. ** Vom oberhess. Obstbauverein. Eine gemeinsame Besprechung bes Vorstanbes ber Lanb- wir tsch afts kammer unb von Vertretern bes Ober- hessischen Obstbauvereins fanb am Samstag ben 25. b. M. auf Einlabung bes Vorsitzenben ber Lanbwirt- schaftskammer statt. Als Vertreter des Obstbauvereins waren anwesenb der Vereinsvorsitzende Graf Oriola-Bübes- heim, Kreisamtmann Dr. Löslein-Bübingen, Kammerrat Dern-Assenheim unb Tr. Hoffmann-Friedberg. In der Sitzung wurde die zukünftige Förderung des Obstbaues in der Provinz Oberhessen eingehend beraten und eine wesentliche Klärung des Verhältnisses des Oberhessischen Obstbauvereins zur Landwirtschaftskammer herbeigeführt. Weitere Vereinbarungen sind in Aussicht genommen. ** Verhaftet. Der wegen Raubs von der Kgl. Staatsanwaltschaft Marburg sieckbric^.ch verfolgte Arbeiter Georg Kaletsch aus Langenstein wurde gestern hier ver- hastet. «Wahlvcrein dcr bürgerlichen Parteien" wird am 9. Februar abends 8l/2 Uhr Professor Dr. jur. et phil. Magnus Biermer aus Gießen einen Vortrag über „Demokratie unb Sozialismus " halten. -t- Friebberg, 26. Jan. Das Haus bes Milch- hänblers Wilhelm Schmibberger hier (am Verbinbungs- weg, zwischen Engels- unb Augustinergasse) mußte, weil es sich plötzlich senkte unb ber Einsturz brohte, von ben Bewohnern geräumt unb mit Stützen unterfangen werben. Die vorbeisührenbe Straße ist abgesperrt. Man nimmt an, baß bei einem kürzlich bort stattgehabten Röhrenbruch ber Wasserleitung bie ausströmenben Massermassen bas Haussunbament unterspült unb so ben Bau zum Wanken gebracht haben. Ob nicht noch anberc Ursachen ermittelt werden, wie etwa eine alte Unterhöhlung, wie sie hier als ehemalige Lehmgruben, verlassene Keller vorhanben unb oft ben Grunbeigentümern unbekannt sinb, — ober ob vielleicht beide Ursachen zusammengewirkt haben, darüber ist Sicheres noch nicht bekannt geworden. = Büdingen, 26. Jan. Schon am 22. November v. I. war es, als ber Franksurter Zweigverein des Vogelsberger Höhen-Klubs unter Führung des Professors Bender einen Ausflug nach unserer Stabt unternahm unb bie Grünbung eines Zw eigvereins Büdingen in die Wege zu leiten suchte. Endlich ist es gelegentlich ber am vergangenen Freitag, 24. b. Mts., im „Fürstenhof" stattgehabten Generalversammlung bes hiesigen Berschönerungsvereins zur Ausführung bieses Planes gekommen, inbem zunächst 18 Mitglieder des genannten Vereins ihren Beitritt zum Vogelsberger Höhen-Klnb erklärten. Hoffen wir, daß sich ihnen in Büdingen unb Umgegend bald noch mehr Freunbe bes Vogelsbergs anschließen möchten. CjJ M erkenfritz, 26. Jan. Tie Vogelsberger Sängervereinigung hielt hier ihre Dirigen ten-Ver- sammlung ab. Es tov.ro e beschlossen, das Bundes-Waldfest dieses Jahr in Wenings abzuhalten und zu der Versammlung, die am 16. Februar in Gießen zweas Gründung eines ober- hessischen Landes-Sängerbundes stattfindet, einen Vertreter Zu entsenden. Tie Vereinigung steht dem neuen Bunde sehr sympathisch gegenüber. Eine Telegiertenversammlung findet im Februar in Merkenfritz statt, dabei gili es, für den seitherigen Bundespräsidenten Lehrer Hofmann, der nach Bisses versetzt tovr- ben ist, einen neuen Präsidenten zu wählen. Für das Bundcsfest hat Tr. Pusch-Ortenberg ein „Hochlandslied" gedichtet. sd. Darmstadt, 27. Jan. (Tel.) Zur Feier von Kaisers Geburtstag fanb gestern abend beim preußischen Gesandten von Rücker-Janisch ein Diner statt, an dem bie Minister, Diplomaten usw. teilnahmen. — Tie Schulb an bem Eifeubahnunfall bei Zell, bei bem, wie gemelbet, ein Fuhrmann üb erfahren wurde, trug ber Streckenwärter Löb, ber eingeschlafen war unb deshalb versäumte, bie Schranken zu schließen. X Krof borf, 26. Jan. Eine sehr unruhige Nacht liegt hinter uns. Inmitten bes Dorfes, im sog. „Jude n h o f" in ber Rodheimer Straße, brach gestern abenb 11 Uhr Feuer aus. Es war ein Glück, baß sich unsere Bürger noch nicht alle zur Ruhe begeben unb rasch Hilfe zur Stelle war, sonst wäre ber Schaben sehr groß gewesen. Nur bem tatkräftigen Eingreifen ist es zu verdanken, daß nicht auch die angrenzenden Wohnhäuser in Flammen aufgingen unb nur eine Scheune nebst Stall nieberbremnten. Anfangs fehlte es an Wasser, benn bie Branbteiche waren zugefroren. Hoffentlich gibt biefe Feuersbrunst toieber Anregung zu der schon längst geplanten Wasserversorgung, denn Krofdorf kann auch hierin gegen andere Kreisgemeinden nicht länger zurückstehen. -s-Vetzberg, 25. Jan. Heute feierte ber Gesang? vereinEintracht fein Stiftungsfest im Saale des Gastwirts Wilhelm Becker. Lehrer Höhn, ber langjährige Derbiente Dirigent, hielt eine ber Feier entsprechenbe Ansprache. Nachdem er die Ehrenmitglieder unb Gäste bes Vereins herzlich willkommen geheißen, gebachte er bes bevorstehenden Geburtstages unseres Kaisers und brachte ein Hoch auf ihn aus. Nach beendigter Ansprache wechsellen Konzert unb humoristische Borträge mit einigen von bem Verein sehr schwungvoll borgetragenen Chören. Einen kleinen Dämpfer erlitt bie bereits gehobene Feststimmung, als um 12 Uhr unsere Feuerwehr alarmiert würbe, um der Nachbargemeinde Krofdorf, wo plötzlich Feuer ausgebrochen war, zu Hilfe zu kommen. Den Schluß ber sehr schön verlaufenen Feier bübete ein gemütliches Beisammensein mit Tanz. [] Wetter, 26. Jan. Am Dienstag entfernte sich, wie berichtet würbe, der dortige Pfarrer Stroh von hier und wurde seitdem nicht mehr gesehen. Es stellt sich nunmehr heraus, daß sich der schwer nerbenteibenbe Mann in Zürich in einer Nervenheilanstalt befindet. (teil«1 beuti1 fow« M $udj W bem Säst lichl Fe! alte' und Leli gedi 6ii« fldre einen S«i! Anz Wer W. Aik. We bis W bis bis 100 Sin Ber 12 c Ri,' 00 rou 2J 71 65- 00- 2. r flero 3.c 47,0- 3. c vieh bei f äffen lieft? gebo Dore !chü ü bet. öfieni lieget ßiniv ielbil idjlo1 wxe & uns offe: inig Nr. Wtl unb «affe int ÜB, TieB ligung Aussch reicher Nn. 4 18 26 150 120 • 10' 2 10 Uoo 1100 300 80 7 M N i § steiler Weigand, v. Zetbutz, Joseph Rüderer und Max Halbe. Eine deutsche Uebersetzung des englischen Dirnenrvmans „Fanny Hill" sowie der einzige Jahrgang der Monatsschrift „Der Amethyst, Blätter für seltsame Literatur und Kunst" und ferner das Buch „Das LusNreltchen, galante Gedichte aus der deutschen Barockzeit" sind Gegenstand der Anklage. Die Autorschaft am dem ersten Werke bestreitet Dr. Blei. Gestern begann vor dem Schwurgericht die Verhandlung des Prozesses, bei der die Oeffent- lichkeit ausgeschlossen ist. N ü r n b e r g, 25. Jan. Der Buchhalter der Königlichen Bank/ Fehl harn in er, der iin Jahre 1907 seine Frau und seinen älteren Sohn e r s ch o ß , den jüngeren lebensgefährlich verletzte und dann einen Selbstmordversuch machte, wurde nach zweitägiger Verhandlung unter Zubilligung wildernder Umstände vom Schwurgericht zu s i e b en I a h r e n Gefängnis verurteilt. Paris, 24. Jan. Das Schwurgericht des Departements Euro sprach den Tagelöhner Bonouvrier f r e i, der seine von ihm getrennt lebende Frau und bereit Geliebten getötet und einen anderen Liebhaber der Frau schwer verletzt hatte. Ter Freigesprochene hat den Doppelmord gestanden. Märkte. ic. Frankfurt a. M., 27. Jan. (Orig.-Telegr. des „Gießen- Anz.") Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtinarktpreise. Wetzen Alk. 22 50—00.00, Kurhessischer Mk. 22.50—00.00, La Plata Mk. 24.00—25.50, Kansas Mk. 24.00—25.50, Roggen (hiesiger) Alk. 20.50—20.75, Gerste (Wetterauer) Mk. 20.75—21.75, Franken- selber Mk. 00.00—00.00, Hafer 17.75—18.75, Mais Mk. 16.00—16.25. Weizenmehl Mk. S2.75-33.00, 00—00,2. Qualität Mk. 3 .75 bis Mk. 32.00, 3. Qualität Mk. 30.25—30.50, Roggenmehl 0 Alk. 32.00—32.50,1.Qualität Mk. 31.00—31.50, Weizenkleie Wik. 11.25 bis Mk. 11.50, Roggenkleie Mk. 12.00—12.25. Maiskeime Mk. 11.75 bis Alk. 12.25, Franken, Pfälzer, Rieb Mk. 21.75—22.75. Alles per 100 Kg. ab hier. fc. Frankfurt a. M., 27. Jan. (Telegr. Orig.-Bericht be5 „Gieß. Anz."). Amtl. Olotierungen der heutigen Viehmarktpreise. Zum Verkauie standeit: 376 Ochsen, 135 aus Oesterreich, 37 Bullen, 12 auS Oesterreich, 0 aus Dänemark, 761 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 0 aus Dänemark, 268 Kälber, 426 Schafe und Häminel, 00 Schale aus Oesterreich, 00 Ziegen, 1701 Schweine. Bezahlt wurde für 100Psund Schlachtgeivicht. Ochsen 1. Qualität 79—81 Mk., 2. Qual 74—76 Mk., 3. Qual. 62—66 Mk.; Bullen 1. Qual. 69 bis 71 Alk., 2. Qual. 64—66 Mk.; Kühe 1. Qual. 70—72 Alk., 2. Qual. 65—67 Mk., 3. Qual. 48-50 Alk, 4. Qt,al. 00-00 Mk., 5. Qual. 00—00Alk. Kalber: 1. Qual.92—95 Pfg., Lebendgewicht 54—57 Pf., 2. Qual. 74—82 Pfg., Lebendgewicht 42—48 Pfg., Schlachtgewicht 60-63 Pfg. Schafe: 1. Qual. 80—00, 2. Qual. 70—00 Pfg., 3. Qual. 00—00 Pfg.; Schweine 1. Qual. 58—61 Pfg., Lebdqew. 47,0—48.00 Pfg., 2. Qu. 00-00 Pfg., Lebeitdgeiv. 00,0—00 Pfg., 3. Qual. 50—53 Pfg. Lebendgew. 00 Pfg. Geschäft bei Hornvieh flut, kein Ueberstand. Wetter Januar 1908 O Cl> N o c - cj Mteteorologische Beo-iachtungen _________der Station Gießen. O ,o> — M- "*’= Q 3 — Q-O 754,6 0,3 Bed. Himmel Sprühregett 2” 9“ 7" 94 94 98 SW W W 2 4 4 749,6 + 2,9 746, 7'-j- 3,7 26. 26. 27. 4,2 5,3 5,9 Höchste Temperatur Niedrigste , am 25.-26. „ 25.-26. Januar = -f- 3,0 ' C. „ = — 3,8 6 C. Gießener Wetterdierrst. Voraussichtliche Witterung für Hesse» am Dienstag den 28. Januar 1908: Fortdauer der trüben regnerischen Wilteruna Milb. Starke westliche Winde. Rom, 27. Jan. In bem Kampf bei Lugh ist der HauptmannMolinari gefallen. Die unbestimmt gehaltenen Berichte der Negierung über den Vorfall ließen schon darauf schließen, daß die Verluste der Station größer waren, als man zuerst zugab. Rom, 27. Januar. Der französische Pater Vernarb, der aus Abessinien kommt, bringt beut Papst als Geschenk des Negus Menelik zwei Löwen mit. Petersburg, 27. Januar. Der heilige Synad hat ben Priester Petron, ber Abgeordneter in der zweiten Duma war, seiner geistlichen Würde für verlustig erklärt. Petron hat eine Broschüre verfaßt und verbreitet, in dec er die russische Kirche und Regierung heftig angriff. Madrid, 27. Jan. Der Kabinetschef erllärt die Behauptung Jaures, daß zwischen Frankreich und Spanien ein Geheimvertrag über Marokko bestehe, für unbegründet. j Washington, 27. Jan. Soweit sich übersehen läßt, bat Taft zurzeit die größte Aussicht auf die Präsidentschaft der Republik. Jin Senat hat er mehr Anhänger als alle anderen Kandidaten, die meist nur auf 5 Senatoren rechnen können, Hughes sogar nur auf 2. Die meisten Stimmen der Wtzst- und Zentralstaaten stehen auf feiten Tafts. lititrrasdiede Waagen bei altem husten, chron. Verschleimung, Asthma, Atemnot, Vronchialkatarrh, Rachenkatarrh etc. wurden in der letzten Zeit mit einer neuen, aus Süd-Amerika stauunenden, bisher in Europa noch völlig unbekannten, giftfreien Heilpflanze, der Punaria ascochingae erzielt. Wir haben es unternommen, diese eigenartige Droge, die in ihrer Heimat schon lange in dem Rufe eines Spezifikums gegen Asthma und chron. Bronchitis steht, in Deutschland einzusühren und sie zu diesem Zwecke zuvor von einer ganzen Anzahl ärztlicher Autorltäten auf ihren therapeutischen Wert hin prüfen lassen. Die erzielten Resultate waren in vielen Fällen geradezu verblüffend und übertrafen selbst die höchsten Erwartungen. Auch von selten zahlreicher Patienten liegen bereits Aeußerungen vor, aus denen die Zusriedenheit über die gehabten guten Erfolge herporgeht. Richt selten wird uns hierbei über Fälle berichtet, die jahrelang jeder Lehandlung trotzten und deren Heilung bet Anwendung der Punaria ascochingae in kürzester Zeit herbeigesührt wurde. Im Interesse der schnellen Einführung bed Mittels und in Erwägung des Umstandes, daß ein von dem Patienten selbst an- gestellter Versuch weit mehr zu überzeugen vermag, rote alle empfehlenden Worte, haben wir uns entschlossen, eine größere Anzahl kostenfreie Proben an alle diejenigen zum Versaitd zu bringen, die sich für die Sacht interessieren. Wir senden jedem, der uns seine Adresse einschickl und seinem Briefe 20 Pf. in Briefmarken für Porto beifügt, eine solche Probe und fügen derselben nebst der Gebrauchsanweisung eine Anzahl ärztlicher Gutachten und Anerkennungsschreiben von Patienten bei. '.Wöge jeder, der an einem chron. Katarrh rc. der Auuuugöorgaue erkrankt ist, in seinem eigenen Interesse den ihm kostenlos gebotenen Versuch machen; er wird denselben nie bereuen. BrockhaAS & Cs., Serlm-Halensee. Dörtner. B»/t den Distrikten Gesäng, Seeheck und Helgenwalb versteigert werben Die glückliche Geburt eines prächtigen Jungen Eichenstämme bis 38 cm Drchm. mit 11 m Länge 3,12 Fm. zeigen hocherfreut an [599 5,40 Gießen, den 25. Januar 1908. Biichihal's Me-Mapm verlegt nach 418 Rudolf HM 4 18 26 150 120 10 2 10 1400 1100 300 30 7 >5- ts— Hoizversteigerrmg im Steinbacher Gemcindewatd. Mittwoch, den 29. Januar 1908 sollen in Die Geburt eines kräftigen Jungen zeigen hocherfreut an Der Anfang und die Zusammenkunft morgens 10 Uhr am Gesäng wo erst Kiefern- und Fichtenholz versteigert wird. Da8 Buchenholz kommt von 1 Uhr ab zum Ausgebot. Steinbach, ben 23. Januar 1908. Großherzogliche Bürgermeisterei Steinbach. Krämer. 547 Apotheker Hagena u. Frau geb. Guht. Gebäude-Abbruch. Die Häuser Große Mühlgaffe Nr. 11 und 17 sowie Sand- gaffe Nr. 26 sotten Donnerstag den 30. Januar, vorm. 11 Uhr im Wege öffentlicher Lerbingung auf ben Abbruch verkauft werden. Die Bedingiingen liegen bei uns zur Einsicht offen. Die Besichtigung ber Gebäube ist Interessenten gestatkct. Angebote sinb schriftlich, verschlosseit unb mit entsprechenber Aufschrift versehen dis zum genmmlen Termin bet uns einzureichen. b37/. Gießen, 27. Januar 1908. Städtisches Hochbauamt. Gerbel. SeStersweg 84. Bis zum 1. Mürz gibt es die UM" öoppelzugaben wie bisher. HoLzversteigerung Montag bett 3. Februar lfd. Js. werden aus ben Distrikten Kißnersrotskopf und Borkharbs der Forsttvarlei Stornfeks ver- iteigerl: Stämme: 7 Eichen 5. Kl. = 2,89 fm., 23 Eichen 6. Kl. — 5.60 rm., 1 Elsbeere 4. Kl. = 0,40 sm., 8 Lärchen 3. Kl. — 6,45 fm. (Bau- u. Schttikcholz), 24 Lärchen 5. Kl. 20,95 fm., 38 Lärchen 5. Kl. — 18,45 fm., 2 Kiefern 3. Kl. — 2,03 fm., 7 Kiefern 4. Kl. = 4,23 fnu, 2 Kiesern 5. Kl. = 1,15 fm., 25 Fichten 5. Kl. = 4,60 fm; Nutrreiffg: 2 rm. Fichten. Scheiter, rm.: 358 Buchen 1. SSL 181 2. Kl.; Knüppel, rm.: 282 Buchen 1. Kl., 17 Buchen 2. Kl., 38 Eichen, 13 Birken, 9 Lärchen, 3 Fichten 2. Kl.; Knüppel-Reisig, rm.: 15 Eichen, 24 Lärchen; gewöhnlich Reisig, rm.: 908 Buchen; Stöcke, rm.: 149 Buchen 1. SL, 16 Buchen 2. Kl. Zusammenkunft 10 Uhr vormittags in Distrikt Kißnersrots- köpf an der Kreuzung des Seifen- und Schellenroiesemvegs. Das in der Einzäunung fitzende Reisig und Stockholz wird nicht vor- gezeigt, das blau, unterstrichene Holz kommt nicht zur Versteigertmg Weitere Auskunst eilet It Großh. Forst wart Jakob in Stomfels. Eichelsdorf den 24. Januar 1908. Grotzherzogliche Oberförsterei Eichelsdorf. M a n n. Zu haben in allen Kolonialwaren-, Drogen- und Seifen-Geschäften. ssu/lo VeUlülllgWMMk-ü.Mem-Arbeitell. Tie Maurer- unb Pflasterer-Arbeiten für bie Neubefestig- Kttg der Plockstraße sollett Mittwoch den 5. Februar d. Fs., vorm. 11 Uhr öffentlich vergeben roerbett. Arbeitsbeschretbttngen unb Bebing» utigen liegen während der Dienststunden bei uns auf Zimmer Nr. 1 zur Einsicht offen. Angebote am Vordrttck, ber baseldst er= Hälllich, sind spätestens bis zum vorgettamtlen Zeitpunkt verschlossen unb mit entsprechenber Aufschrift versehen an uns einzureichen. — Zuschlagsfrist 3 Wochen. btT/i Gießen, ben 23. Januar 1908. Stabt. Tiefbauamt. I. V. Köhler. Lstrßcblllils m Pslksterlirdeitey. Die Pflasterarbeiten für die Herstellung des Straßenkreuzes der Frankfurter Straße und der südlichen Klmikstrahe sollen Mittwoch den 25. Februar d. I., vorm. IOV2 llbt, öffentlich vergeben werden. Arbeitsbeschrctbuugen und Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen unb mit entsprechenber Aufschrift versehen an uns einzureichen. — Zuschlagsfrtst 3 Wochen. Gießen den 23. Januar 1908. Stadt. Tiefbauamt. I. V.: Köhler. Vergebung mnPMer-s. Khaussierarbeiten. Die Maurer-, Pflaster- und Chausierarbeiten für den Ausbau der JobanneSstrahe zwischen Plock- unb Goethestraße sollen Mittwoch den 5. Februar d. I., vorm. 11'/, Uhr, öffentlich vergeben werden. Arbeitsbeschreibmtgeu unb Bedingungen liegen während der Dtenststunden bei uns auf Zimmer 9tr. 1 zur Einsicht offen. Angebote auf vorgeschriebenem Formular, das daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannte« Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an uns ein» erreichen. — Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen den 23. Januar 1908. Stadt. Tiefbauamt. I. B.: Kohle r. Hoizversteigerung. Im Licher Stadlwald, Distrikte Zappenau und Schwetnstallshege, werden Donnerstag, den 30. Januar, vormittags 10 Uhr, in Zappenau bet 9ir. 366 beginnend, versteigert: Scheiter Buche Rm. 396, Eiche 35; Knüppel Buche Rm. 128, Eiche 37; Stöcke Buche Rm. 157, Eiche 63; Reisig, Wellen, Buchen 3000, Eiche 760, sodann: Freitag, den 31. Januar in den Distrikten Nehtränksberg Maurer- kasverskops, Riedköpfe und Fichtenkopf, vormittags 10 Uhr, aw Pflanzgarten an der Hattenroder Straße anfangeni), werden ver> stcigerl: Scheiter Buche Rm. 144, Eiche 28; Knüppel Buche Rm. 66 Eiche 111, Stöcke Buche Rm. 61, Eiche 104; Reisig, Wellen, Buche 1418, Eiche 2740, Linde 170, Fichte 100; Eichen Nutzknüppel, Nm. 37,8, 2,50 m lang, Fichte Derbstangen 147 mit 7,67 Fstm. Lich, den 24. Januar 1908. Großh. Bürgermeisterei Holzversteigerungen der Gräflichen Oberförsterei Lanbach. Montag den 3. Februar d. Js. bei Freienseen nach Zusammenkunft lO'/r Uhr am Eingang zum .Kreuzseenerberg von Freienseen aus 1» aus Kreuzseenerberg le, la, 1b Rm.: Scheiter: 670 Buchen. Knüppel: 149 Buchen, 2 Elchen, 6 Kiefern. Stöcke: 98 Buchen. Aftreiser: 280. 2) Wettcrauerberg 2b Rm. Knüppel: 1,6 Buchen 1. Kl., 2 2. Kl., 1,6 Fichten, 3,5 Fichten (3 m lang). Stöcke: 12 Nadel. Nciscrknüppel: 2 Buchen. 3) Eichelgarten, Liesewäld- chen Rm. Knüppel: 5 Buchen 2. Kl., 9 9iabel. Zopfreiscr: 2,5 Nadel. 4) Trankbach: Buchen Rm. 2,5 Scheiter 2. Kl., 3,3 Knüppel 2. Kl-, 15,5 Stöcke 1. Kl., 19,2 Rciscrknüppcl, 2 Birkenknüppel 2. Kl. 5) Struth 3: Buche Rm.: 2 Sinüvyd 2. Kl., 3,7 Stöcke 1. Kl., 4 Rci- serknüppcl. 6) Koblreiser, Leseholz u. Schlagreiscr aus obigen Abteilungen. Das Holz unter 2—6 kommt unvorgezeigt im Kreuz- feenerberg zum Ausgebot. Dienstag den 4. Februar im Tiergarten, nach Zusammenkunft 10V« Uhr am Pflanzgarten aus 1) Hausplatz le, la Buchen Rm.: 340 Scheiter, 63 Knüppel. 53 Stöcke, 258 Reiser. 2) WUd- frauenberg 6: Buchen Rm.: 160 Scheiter, 100 Knüppel, 25 Stöcke, 25 Reiferkuüpvel. 3) Lampertstor 3: Buchen Rm.: 158 Scheiter, 33 Knüppel, 25 Stöcke, 120 Reiser, 1 Eichen-Reiser. 4) Hirtenbach Buchen Rm.: 114 Scheiter, 34 Knüppel, 15 Stöcke, 16 Reiscr- knüppel.B27/, Verkauf v. Eichcnßämmen. Die nachstehend verzeichneten, im Walde der Gemeinde Watzenborn-Steinberg bereits zur Fällung gelangten Eichenftämme sollen imSubmissionswege verkauft werden: 1 Stamm 2. Kl. (50—59 cm) — 1,12 Fm.; 6 Stämme 3. Kl. (40—49 cm) — 7,50 Fm.; 6 Stämme 4. Kl. (30— 39 cm) — 4,89 Fm.; 3 Stämme 5. Kl. (25—29 cm) — 1,40 Fm.; 2 Stämme 6. Kl. (unter 25 cm) — 0,78 Fm.; zusammen 15,69 Fm. Mit entsprechender Aufschrift versehene Gebote sind bis Montag, 3, Februar 1. I. an die unterzeichnete Bürgermeisterei einzureichen, auf deren Geschäftszimmer um 10 Uhr vorm. desselben Tages die Eröffnung erfolgt. Watzenborn, 26. Januar 1908. Großh. Bürgermeisterei Watzenborn-Steinberg. Hirz.598] Kiesern. , „27 u , bis 11 Fichten- , mit 6,30 Fm. Fichten-Derbstcmgen mit 8 Fm. Rm. Buchenscheit , Buchenknüppel , Eichenknüppel , Kiefernknüppel Buchenwellen Kiefern (Durchforstungswelleu) Erlen „ Rm. Buchenstöcke , Kiefern- unb Fichtenstöcke. Gustav Müller und Frau Elisabeth, geb. Schöuhals. 096 Überraschende Neuheit dlich ;W ■ ungefährlich ke in Chlor ■■■ ■ ■ I kein Waschbrett kein reiben , kein bürsten > .Modernes Waschmittel Statt jeder* besos^de^era SaiszeEge Giessen, den 26. Januar 1908 Im Namen der trauernd Hinterbliebenen Johanna Fitzer. 608 Danksagung Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Ruttershausen, den 26. Januar 1908 Roth in Giessen Verlag von Emil Soeben erschien in meinem Verlage Deutsch-Sozialen Partei innigen Dank Giessen, den 26. Januar 1908. und für die 'vielen kostbaren Kranz- und Blumenspenden sagt Im Namen der trauernden Hinterbliebenen fiblmiea Kauf. Die Beerdigung findet Dienstag, den 28. Januar, nachm. V]2 Uhr statt. 0523 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Birklar für 1908 liegt vom 3. Februar l. Js. ab 8 Tage lang auf unserem Bureau zur Einsicht offen. Birklar, den 27. Januar 1908. Großh. Bürgermeisterei Birklar. Kraus cfy._______________ [603 Heute morgen 8 Uhr entschlief sanft nach langem Leiden unser lieber Gatte und Vater Die Beerdigung findet am Dienstag vormittag n Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt, Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme während der Krankheit, sowie allen denen, welche bei der Beisetzung meinem geliebten, leider allzufrüh verschiedenen Gatten die letzte Ehre erwiesen haben, besonders dem Herrn Postsekretär Kerber für die schönen Worte, namens des Verbandes mittlerer Reichspost- und Telegraphen-Beamten, Ortsverein Giessen, sowie für den warmen Nachruf des Herrn Oberlehrer Dr. Werner, namens der Donnerstag, den 30. Januar 1003, abends Uhr im Hotel Saaiban (Steins Garten). VI. öffentlicher Vor trag* Herr Dr. Edward Theodor Walter, Lund: In Norwegens Bergen, Fjorden und Schären und quer durch Lappland auf der nördlichsten Bahn der Welt (Olotenbahn) Mit zahlreichen Lichtbildern. Eintrittskarten sind zu 50 Pfg. an der Kasse zu haben. vs7/. Kaufmännischer Verein und Ortsgewerbeverein. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerz- M liche Mitteilung, daff unser lieber Sohn und Bruder | Herr Hermann Stiehl im 31. Lebensjahre nach langem, schweren Leiden Sonn- M tag abend 8*/t Uhr sanft entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Heinr. Stiehl Stegen (Schiffenberger Weg 56), den 26. Jan. 1908. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 29. Januar, W nachmittags L Uhr von der Kapelle des neuen Frtedhoieö ans statt. (610 Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme, bei dem Hinscheiden unseres unvergeßlichen Bruders, Onkels und Schwagers Gr. Amtsrichter Fritz Gitter sprechen wir hiemit unseren innigsten Dank aus. Darmstadt, 26. Januar 1908. D27t Die trauernden Hinterbliebenen. Samstag nachmittag 1 Uhr verschied sanft nach langem, mit Geduld getragenem Leiden, unser lieber Vater, Schwiegervater, Grossvater und Urgrossvater der langjährige Gemeinderechner Herr Ludwig Krämer* im 73. Lebensjahre. Die deutsche G eld Verfassung Bon a”/i Dr. jur. et pbil. Magnus Biermer, ordentlichem Professor d. Staatswissenschaft a. d. Universität Gießen Ausschreibung» Die Ausführung der Tischler-, Glaser- und Anschlägerarbeiten für das Dieustgcbäudc der Lrgl. Eisenbahn - Betriebsinipektion Marburg soll öffentlich vergeben werden. (hvto/i D»e Verdingungsunterlagen sind soweit der Vorrat reicht, gegen vosl- und bestellgeldireic Bareinsendung von 2 Mark von uns zu beziehen, auch können daselbst die Zeichnungen einge- sehen werden. Die Angebote sind versiegelt u. mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröfnruugstcrmtn Freitag, den 7. Februar 1908, vormittags 11 Ubr, nach hier einzurelchen. Zuschlagsfrist 2 Wochen. Marburg, den 24. Januar 1908. Königliche Eisenbahn - Betriebsinipektion. Mittwoch, den 29. Januar d.J. nachmittags 2 Uhr werden im Bickerschen Saale versteigert: 1 Sopha, 1 Nähmaschine, 1 Fahrrad, 1 Metalldrehbank, 1 zweisp. Pferdegeschirr, 1 Partie Schuhwaren aller Arten, 1 Salonschrank und 1 Schreibtisch in Mahagoni, 1 Sopha (blau) 300 Flaschen Wein u.a.m. 10533 Geißler, Gerichtsvollzieher. Versteigerung. Dlenstag, den*<48. d. Mto., nachmittags 2 Uhr versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung: 1. 1 Plüschsofa, 1 Ledersofa, 1 Vertikow, 1 Trümeaux, 1 Regulator, 9 Rohrstühle, 1 Auszieh' und 1 anderen Tisch, INlcke l-Ltaffecm a s ch me,l desgl. Rauchseroice, 1 Linoleum- und 1 anderen Zimmerieppich, 19 Bände Meyers zronversat.- Lexikon, Vorhänge, Bilder pp.- 2. 3 Drehbänke, 23 Handels,- wagen, 1 Eisschrank, 1 Kassen- schrank und verschiedene Möbel. ■ ,4 r > U K K w w; L W ■/>- U K w s W - K 5? i W I v'M W I 1 I W W B vi W I M M g ••__- • • K16/08 B25/i Telegramm! [573 ö L8L 8$ Chem.Waschanstalt Gebr.R Der geschäflsführende Ausschuß: M. Jaskowsty, 1. Vorsitzender. Ausverkauf wegen Abbruch des Hauses, Scltcrsweg 77, in Schuhe», Kleidern u. sonst. Bedarfsartikeln Nur kurze Zeit! Es versäume Niemand diese Gelegenheit! Sammlung nationalökonomischer Aufsätze und Vorträge Erster Band (10. Heft) Zweite vermehrte und verbesserte Auflage Mit Nachtrag: Die Interpellation des Grafen Kanitz Im Reichstage ^re&s SO Pf$e Gegen kalte Me! Frchfchlüpsi-r, $ Kamelhaar gefüttert, für Damen und Herren, Paar 2» Pienmg. A, Salomon &Uie. Große Allgemeine Ausstellung für das Gastwirte-Gewerbe und verwandte Berufszweige. Kochkunst-Ausstellung. . Die in den Hallen der Ende März d. I. hier stattfindenden vorg. Ausstellung erforderlich werdenden Zimmererarbeiten bezw. Fußböden und Wandverschalungen sollen im Wege schriftlicher Submission vergeben werden. Reflektanten wollen ihre diesbezüglichen Offerten bis zum 5. Februar d. I. abends an die Herren Architekten Seuling und Nicolaus, Walltorstraße hier gelangen lassen. Während den üblichen Bureaustunden liegen für Interessenten die diesbezüglichen Unterlagen auf deren Bureau zur Einsicht auf. DounerStag, den 5. März 1908 nachm. 3 Uhr werden aus hiesigem Ortsgericht die den Heinr. Geiß Ehelemen dahier gehörigen Grundstücke: 18/1=149 qm Grabgarten neben der Grünberger Straße, 18/2=0*29 qm Hosrette daselbst, 18/2,4=297 qm Grabgarten das., 18/2,7=206 qm Grabgarlen das., 18/3=374 qm Hofreile das., 18/3,5=1108 qm Grabgarten das., öffentlich meigbietend versteigert werden. Gießen, den 22. Janur 1908. Gr. Ortögerirht Gleßen. _________Gros.__________ Lästige haare!>» NL: ■HKEriMaStiera&SMflMi M0U Gilt6 QrQndllche FachaueMldane t. Praktiker wie Sohlosser.tionteure,Mechaniker u. a. m. In Vierteljahreskursen. Beginn 1. Januar, 1. Aprli usw. Elektromonteurschule in Köln Privatfach sch. n. staatl. Aufs. Progr. kostenl. Köln a. Rh., LÜtt cherstr. 8 sernt sicher u. schmerzlos Prof. Dr. Grünewalds Pulver D. ILO Mk. AllelnvertaufPelikan-Avotbeke, C”/, 1172]_________________Kreuzplatz 2, Giessen: Marktplatz 18. Branche in Mitteideatschland. ____v'. Versteigerung zu 1 findet voraus sichtlich bestinunt statt. 583 , Born, Gerichtsvollzieher. j