teu troffen: Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. Jena iammengetretcn. MSli nd dunkel ler u. Blusen abgelehnt, jedoch mit dem Bemerken, daß man damit nicht Stellung gegen ihren Erhalt nehmen wolle. ■*4ssfc^1 ir tappen mit der Stange im Nebel herum, wenn wir nicht sagen, welche der beiden in Betracht kommenden Jn- Mnzen, die Fakultäten oder die Staatsgewalt, schuld sind an der Verletzung der Freiheit. — Prof. Ernst Mayer- Würzburg: Uebct die Habilitationsbedingungen können wir uns hier nicht unterhalten. Auf der anderen Seite dürfen wir einem Protest gegen die Maßregelung bereits ang^stellter Lehrer nicht aus- weichen. Alfred Webe r-Heidelberg: Werin wir hier nicht Stellung nehmen, so erwecken wir den Verdacht, als ob wir uns vor ganz bestimmten politischen gesellschaftlichen Vorurteilen beugen. Wir dürfen uns nicht nachsagen lassen, wir fürchteten uns vor den Sozialisten als Universitätslehrern. Professor v. Amira- München: Eine solche Siachrede wäre lächerlich, weil wir die Frage im nächsten Jahre ausführlich behandeln wollen. .Damit schließt die Aussprache über diesen Leitsatz. Bei der Abstimmung ivird ein Antrag Lotz angenommen, die Sache zu Der tagen, und dabei ausdrücklich festgestellt, daß man sich nicht um die Beratung der Sache drücken wolle, sondern daß sie für den luchsten Hochschullehrertag entsprechend vorbereitet werden soll. These 3. wurde darauf unter Streichung der beiden letzten Sätze in folgender Form angenommen: Um im Staate jedermann zuzustchen, bedarf diese Unabhängigkeit so wenig wie irgend ein anderes sogenanntes Grundgesetz einer Verbürgung im Gesetz. Es wurde sodann die These 4. des Referenten v. Llmira zur Diskussion gestellt, die folgenden Wortlaut hat: Auch aus der amtlichen Stellung eines Forschers oder Lehrers kann keine Beschränkung seiner Forschungs- oder Lehrfreiheit abgeleitet werden, weder unmittelbar noch mittelbar etwa so, als hätte er durch seinen Anstellungsoertrag der staatlichen Amtsgewalt eingeräumt, ihm in jenen Beziehungen Schranken zu setzen. Ein solcher Vertrag würde gegen die guten Sitten verstoßen und folglich nichtig fein. Seine Erfüllung rväre eine Verletzung der im Lehramt liegenden Pflicht der Wahrhaftigkeit. In der Diskussion meinte Professor Binding-Leipzig, man solle nicht über die folgenden Thesen einzeln diskutieren. Wenn ein Minister wisse, daß jemand ein revolutionärer Anarchist sei, so würde er seine Pflicht verletzen, wenn er den Mann zuließe. Hartmann-Wien: Wir müssen unsere Forderungen spezialisieren, sonst können wir gleich nach Hause gehen. Wir müssen sprechen auch über die Frage der theologisck>en Fakultäten. — Kaufmann-Breslau: Ich kenne die ungeheuren Schwierigkeiten verschiedener Theologieprofessoren ihren kirchlichen Aemtern gegenüber, aber es gibt auch viele, die trotzdem nach der größten wissenschaftlichen Freiheit streben. Es tagt sich: Tun wir iinfefln theologischen Kollegen einen Dienst, wenn wir die Thesen annehnren, wie sie oorliegen. Ich glaube, wir können nicht mehr tun, als federn seine Freiheit lassem — Prof. Lic. THümmel-Jena: Die letzten fünf Thesen tragen geradezu die Ueberfchrift: gehören die theologischen Fakultäten noch in die Universitäten? Zweifellos liegt eine Spaltung vor, die auch allen theologischen Fakultäten zum Bewußtsein kommt. Die tl-eologischen era hü toten sind an den Universitäten, weil geschichtlich unsere Universitäten aus kirchlichen Gründungen hervor gegangen sind. Die Schvierigkeitert liegen darin, daß das ckiristttche Glaubensbewußtsein nicht in annähernd gleichem Niaße von der Einheit der Staatsangehörigen geteilt wird, wie das bei anderen Dingen der Fall ist Früher patten wir christliche Völker, folglich auck) einen christlichen Staat. Diesen haben wir tatsackurch nicht mehr. Wir haben heute Leute, die mit Bewußtsein nicht mehr Christen sein wollen. Und diese Leute haben ia das LlerckZe Recht am Staate wie andere. (Lebh. Zustimmung.) Tarin liegt die Schwierigkeit, daß manches gelehrt wird, von dem ein großer Teil der Staatsangehörigen sagt: das interefjurt müh überhaupt nicht mehr. Sollen die theologischen Fakultäten bei den Universitäten verbleiben oder nicht? Ich seist der Behandlung dieser Frage mit großer Seelenruhe entgegen, denn die Lösung wird auch hier aus der Praxis sich ergeben. Tie Praxis fordert, daß' beide Konlrahenlen, ber Staat und die christliche Gemeinde, sagen mußten: Wir Haden ein großes Interesse daran, daß die Tiener und Worttührer einer so großen Organisation dort unterrichtet werden, wo die großen Kulin^tätten des Staates sind. Tieies Interesse hat die christliche Lememde evangelischen Bekenntnisses zweifellos. Darüber herrsM in den maßgebenden Kreisen der Evangelischen kein 3roeikL und es herrscht auch kein Zweifel darüber, daß bei einer eventuellen Aushebung der theologischen sZaknllälen die theologischen Seminare nur an den Umoerfitaien errichtet werden tonnten. Ob das die römische Kirche freilich auch tun wurde, ist schon eine andere Frage. Prof. W a h r m u n d (Prag) beantragt, feie weiteren Thesen en bloc anzunehmen. Sollte man sich ober nicht zu dieser Höhemat Die beiten Schwein«., . knickte bezieht min.- stan Abplanalp,WA Friedberg t. & 1 eie*- • AHSEEEStil Wiederbeginn unserer skn ■ toenÄeite nnd Weissoäk am L Damen können W-iMIter L4 Ncueubaue. politische Tagesschau. Ter deutsch-französische Zwischenfall in Casablanca wird von dem Korrcipondenten der „Köln. Ztg." in Tanger folgendermaßen geschildert: Als am 25. September mittag- der deutsche Konsulatssekretär Just in Casablanca in Begleitung eines Konsulatsbeamten einige Legionäre, die sich unter den Schutz des Konsulats gestellt hatten, zum Hafen in das Boot begleitet hatte, das sie zu dem deutschen Dampfer „GinIra" bringen sollte, wurde die Einschiffung durch französisches Militär verhindert. Das Bool schlug um, die Insassen sielen ins Wasser und gerieten in Gefahr, zu ertrinken. Die französischen Soldaten entrissen die Le- gionäre gewaltsam ihren Begleitern und schlugen den Konsulatssoldaten blutig; sie schlugen ihm derartig ins Gesicht, daß es anschwoll; auch zerrissen sie ihm den Anzug. Just erhob gegen die W^anahme der Legionäre Einspruch, lvoraus der Hafentopitän ihn mit dem Revolver bedrohte. Darauf erschien der Bizekonsul Maenß mit einem Dragoman und verlangte die sofortige Freilassung des K'onsulatssoloaien, der in roher Weise gefesselt worden war. Tie Entlassung wurde anfangs verweigert und erst auf wiederholtes formelles Verlangen wurde der Soldat unter Vorbehalt weiterer Schritte freigegeben. Inzwischen hat Deutschland bereits bestimmte Anträge wegen Genugtuung an Frankreich gestellt. Der französische Minister des Aeußern Pichon emp sing gestern abend den deutschen Geschäftsträger Freiherrn von der Lancken, mit dem er über den Zwischenfall eine Besprechung hatte. Die Unterredung verlief in sehr ver kindlichen Formen. Beiderseits wurde das größte Entgegenkommen gezeigt. Im Laufe der Unterrebung bcmerltc Pichon, bevor man über die Frage verhandeln luimc, musst man die Tatsachen genau kennen. Ein ausführlicher Bericht sei von General d'Amade eingefordert. Einer Haid amtlichen Meldung zufolge ivird, sobald die Antwort des Generals d'Amade über ben Zwischenfall in Casablanca ein- getroffen ist, die Angelegenheit den juristischen Seirätcf des Ministeriums des Aenßern unterbreitet werden. i-licrung, die bezüglich der Theologiedozenten hier aufgestclltcn c-che nicht in vollem Umfange anerkennen, so würde sic damit aiter d(ii,Hochschullehrern einen Gegensatz von zwei Sttaffeji schaffen, nue Klasse, der die Pflicht der Wahrhaftigkeit, und eine andere träne, der die Pflicht der Unwahrhaftigkeit auserlegt wäre. Tic e.'lgc wäre die Unmöglichkeit irgend eines Zitsammenwirkens Mer beiden Klassen und es müsste daher aus dem Wege der r-lostverwaltung dazu kommen, daß die Angehörigen der zweiten ti'asse um ihren Einfluß ans das akademische Leben gebracht f'trben. 9. Aus der 2. Resolution ergibt sich die Gefahr, die ni-.t der Zulassung konfessioneller von Kircl-engesellschaften er- -Peter und beaufsichtigter Hochschulen selbst dann verbunden j.-.ibt, wenn den: an solchen Hochschulen zurückgelegten Studicn- iotg in feiner Weise der rechtliche Wert zugestanden wird, der dem : udiengang an staatlichen Hochschulen innewohnt. An den Vortrag von Prof. v. Almira-München knüpfte sich "-ne außerordentlich rege Diskussion, in der zunächst pu! einzelnen Thesen des Referenten beraten wurden. Zunächst rurde die Tcse 1 behandelt: Die wissenschaftliche Forschung und !>:>.! Mitteilung ihrer Ergebnisse müssen gemäß ihrem Zweck un- ittjängig fei.t von jeder Rücksicht, die nicht in der wissenschaftlichen --cthode selbst liegt. Prof. Alfred Weber-Heidelberg führte taqu aus: Angesichts der Tatsache, daß Einschränkungen der LZihrfreiheit und der Zulassung zum Lehrberuf nicht nur von kirchlicher Seite, sondern auch auf Grund bestimmter gesellschaft- rind wissenschaftlicher Vorurteile erfolgen, haben wir aUc. llvsache, energisch auch ghjeii diese Einflüsse zu protestieren. Genau 1-ägt, wir wollen uns dagegen weliren, daß die regierenden Kreise ’Jiri) naiver Weise auch ntanck>e Akademiker z. B. die Marxistische Anschauung von der Universität ausgeschlossen haben. Ich er- ir^cre an feie Fälle Dr. Arons und Dr. Michels. Doppelt be- Kämenb ist cs für uns, roftui das Ausland solche Leute mit önßhand uns ioegnimmt und darüber lacht, daß die berühmten ö-'stschcn Universitäten, die Stätten der angeblickstn Lehrfteiheit, clche Leute entfernen. Redner empfiehlt folgenden Antrag: Ta »ii die Hochschrilcn Stätten absolut unabhängiger Forschungen und üchre sein können, darf Weltanschauung uns politische Stellung >k-- Forschere- und Lehrers niemals ein Grund der "Nichtzu- ^ung oder des Ausschlusses vom Lehramt sein. — Professor : :cng e l - Greifswald bittet, diesen Antrag zurückzuziehen. Es rin ausdrücklich alle Fragen ausgeschlossen worden, die sich auf M 3ulanung zum Lehramt beziehen. In der Sache selbst sttmme n dem Redner zu. Der Fall Arons sei ein spezieller Fall. — tof. Hartman n-Wien meint, die Nichtzulassung zum Lehr- ort prajudiziere feie Freiheit der Forschung genau so wie die ktfernung vom Lehramt. — Prof. Kaufmann- BreSlan ist der lnsicht, daß im Falle Arons Die Universität Berlin ihre volle cozuldigkeit getan habe. — Prof. Alax Web er-Heidelberg er- litt, er pfeife auf die akademische Freil-eit derer, die schon Lehrer um), wenn die Turchsiebung schon begütig, ehe man überhaupt ilofeemischer Lehrer werde. — Prof. Lotz-München warnt davor, i-'Teilte Beschlüsse zu fassen. Er dürste gertwezu danach, im üAsten Jahre die Fragen Arons und Nüchels ausführlicher zu itEanbcln. _— Lujo Brentano- Münck-eit empfiehlt in der 1. statt Der Worte: „Die nicht in Der wiisenschaftttchen kä'thvde selbst liegt" zu sagen: „Die nicht in der von dem Forscher Mt angewandten Methode liegt". Es könnte sonst Vorkommen, te‘;> Fakultäten sagen: diese Methode ist nicht zulässig. Am >'-2c Weise könnte neuen Piethoden Der Weg Derrammelt werden. Bei der Abstimmung wurde die These 1. in Der Fassung des übereilten v. uimira einstimmig angenommen, nachdem Der Av- 2ii.erungsvorschiag Brentanos gefallen war. Die These 2. rourDc i^tte Debatte angenommen und Darauf der Antrag Alfred Weber- Xräetberg beraten, wonach Weltanschauung und politische Stellung ./ iuefct Sfiim. in einer? •• roo eö n uijae aejMÄ öaM.E-Ech.k. fe-_ uh vochcaid. lein. 9nn.lt | Lfierten unter X. tz ablDoiilaflemb. _______I .. i können, Dann beantrage er die übrigen Punkte nid erläuternden Anhang zu ben vorbergebenben Beschlüßen eu bloc an- zunehmen. — Nach längerer GeschäftsorDnnngsdcbalte wird Die These IV in folgender Fassung angenommen : Auch aus der amt- lichen Stellung irgend eines Forschers oder LehrerS kann keine Beschränkung seiner ForschungS- und Lehrfreiheit abgeleitet werden, weder unmittelbar auS seinem Anstellungsvertrag, noch mittelbar in irgend einer anderen Weise. Ter übrige Teil der These des Referenten wird abgrlchnt. Daraus wird tolgende These 5 än genommen: Ausnahmen von obigen Sätzen sind auch nicht bei atabemnd>cn Lehr Mi Der Theologie anzucrkenneu. Tie ursprüngliche These 5 des Referenten wird als These 6 angenommen. Annalnne findet ferner die These 9. Die übrigen Thesen werden Ter Stehener Snzelger Erstes Blatt 158. Jahrgang Dienstag S8. September 1908 k ini phph pf /llttpin pt zweimal monatl. Land- ■ G ■ ■ "X . H ■ wk ■ JL ■ jährl. ansschl. Bestellg. V ▼▼ ■ ▼ ■ V' ▼ ▼ au^ä MW General-Anzeiger für Gberhessen WZZ bis vormittags io Uhr. «otatton$0ru(I und Verlag der vruhl schen Univ.-Vuch- Mld ZteindniSerei K Lange. NedaMon, LrpedMon und Druckerei: Zchulstraße 7. fcal“: c " _____ _______________ ' u Anzeigenteil: H. Beck. Der ataSemische Lehrer und die Zreiheit in Forschung und Lehre. gegründete deutsche HochschullehreNag hat sich Die Wahrnehmung Der den deutschen Hock)schullchrern anver- n-auten ocilngctt ^nteoesien -ur Ausgabe gemacht, und -Vorgänge wie der oE SchtorS in Bonn der Fall Günther in fübingtm, WahEund.AfscM m Innsbruck uno der Fall Schnitzer in Müncknm l-aben deutlich die Rottvendigkeit eines Zusammenschlusses der bcutfd>en -Hochichullehrerschast bargetan. Gestern ist nun in b<2 bcutlche Hochschullehrcrtag zu- v. gctteten. Im Mittelpunkte seiner Verhandlungen steht die Stellung des akademischen Lehrers zur Frei» heit in orschung und Lehre. Ueber diese Frage tefc- t’crt.e D dlmira-Müncheu unter Vorlegung folgender nciolulion: 1 Tie wissenschaftliche Forschung und die Mit- uilung ihrer ^gebmsie müssen gemäß ihrem Zweck unabhängig -ein von . -der Rücksicht, die nicht in der wissensck-aftlichcn Methode clbst hegt, — demnach unabhängig insbesondere von Tradi- :wnen und Vorurteilen der Massen, unabhängig von Autoritätoi md gesellschaftlichen Gruppen, unabljängig von Interessenten. 2. t-iejcr ^atz liegt ebenso im Interesse des Staates nne Der Wissen- d;aft, weil Die Vermehrung und Ausbreitung der Ergebnisse die 'Gesellschaft niemals schädigen, sondern nur fördern kann. 3. Um m Staate jedermann zuzustehen, bedarf die Unabhängigkeit so -?enig nne irgend ein anderes sogenanntes Grundrecht einer Der. jürgung im Gesetz. Es würde vielmehr, wenn sic eingeschränkt m,i sollte, eines Gesetzes bedürfen. Ein solches besteht in Deutschen sonben nicht. 4. Auck) aus der amtlichen Stellung eines Forschers u-Der Lehrers kann keine Beschränkung seiner Forschnngs- und Lehrfreiheit abgeleitet werden, weder unmittelbar noch mittelbar itiua so, als hätte er durch seinen Anstellungsoertrag der staat- II chen Amtsgewalt eingeräumt, ihm in jenen Beziehungen Schranken Tx stben. Ein solck-er Vertrag würde gegen die guten Sitten .erstoßen und folglich nichtig sein. Seine Erfüllung wäre eine ,'crlcBnng tnr im Lehramt liegenden Pflicht der LVahrhaftigkcit. Tie älteren stiftungsmäßigen Bestimmungen können diesen ritzen keinen Eintrag tun, >vcil sie längst unausführbar geworden uew geivohulieitsrechtlich außer Kraft gesetzt, weil ferner alle Uni- ii .rjitäten Staatsanstalten geivorden sind, deren Erhaltung aus l»m Stiftungsmittcln ganz unmöglich wäre und deren öfsentliche . wecke nicht durch Privatzwecke begrenzt werden. 6. Ausnahmen i-'ii obigen Sätzen sind auch nicht bei akademischen Lehrern der > Geologie anzuerkenitz:n. Sollte etwa ihre wissenschaftliche Ueber- ugung von dem Inhalt der Theologie, die zu lehren sie übei- l iTDimncn haben, in Widerspruch mit den Ansichten einer Kirchen- II I Hörde treten, so würde die Staatsregierung fid) in einen Glaubens-- L.cit cinmifdA-n, wenn sie um eines solck-en Konfliktes willen ne Theologen von ihren Aemtern entfernen oder auch nur an reu Ausiibuug hindern würde. 7. Keine Gründe gegen die Lätze unter 6. lassen sich auS Gesetzen über das staatliche Placet 02 Uhr folgten die Dkitglieder des Internationalen toerben. — Bei der Ob st V er st e i g er u n g an der Wetzlarer iPrefsekongresseS einer Qmlabnng der Redaktion und Straße batten sich besonders viel Käufer aus oüeßen ein- se8 Berlages der .Frankfurter Zeitung* zu einen» Festbankett gefunden. In Anbetracht des vorzüglichen Obstes konnten' die erzielten Preise nid)t hock, genannt werden. Im Turch- schnitt stellt sich der Zentner Aepfel am Baum auf 4 biS kommen. Handfertigkeitsunterricht Nächsten Mitt- ' 30. d. M., nachmiUags 3 Uhr, w»rd der diesjährige Am Sonntag feierten Herr Fest ihrer Silbernen Der Kriegervere inS» bei Gastwirt Schäfer seinen Herbst-Bez irkSta g ab. Der Vorsitzende Karl Neger» Lich referierte über die Mitgliederversammlung deS Hassia» VerbandeS in Ortenberg. Sodann erfolgte d»e Auszahlung 19. £an»c$otrfammlung öes So. Bimöcs. x A»dda, 27. September Zur fir.er des festes bat die Stadt Festgewand au- gelegt. Sah.int und Waldesgrün schmucken die Häuier. Am Äahndof i.t eine (Ehrenpforte zum Willkommen ausgebau». Tas Emt^anasbureau befinoet sich im .. Gasthaus zur Eisenbahn' Bahnhoistraße Taö s^est wurde heute sruh von der Stübthntc aus eingelautet. Ter schwere Reee» von gestern abend hat ausgehort und das Wetter nerimii*; schön zu werden )m Lormittagsgottesd,enst p7^-.gic Pfarrer Wer ner über den Text: Zch schäme mich des uns den rechten Gottesdienst gelehrt, Gott in jebem eien: frei und treu zu dienen. Auf den Vortkäg, der mit größere zmaineur, oa» cc um |cuicm a/iuucnuumu uh. «.uv^vumv» । .....u-- - an.i «cifall ausgenommen wurde, folgte ein Schlußwort bd in bet Sonncnfltafje bas übet bem Gingang .«vcbca^te I K ein v" Schutzdach ncb|l de»» beide»» Laterne.» hcrunterrltz. sraudc.r, seiner Au'aabe gerecht zu ivevoen. Tic Ausstellung war A 0ß h crz o gvonHe nn 225 -u irrt X» Troll der reickwn Obsternte mit übet 200 NiUii.nern beschickt und sa.nmtl.che Vereine des Bec» abge.andt, das er alsbald huldvollst m»t xaut «w ome in te Rrei?e e^ett So e!bielt ^.ides waten .nrt ihren besten.Deren daran beteiligt. Die Prä- Sehr »utereffant und anrege.lv war die . efellige Ivcrden her in Wieseck gute Preise erzielt. .^0 erhielt lva.. bcm deutschen BuudeSptelstichter öu-Bamberg Bereinig»»ng »in Gambrinus am Abend Alle Hou» am Sonntag der Bahnarbciter % Tonngir fnr ciucn übevtvagen und erfolgte das erste Mal nach der neuen Slandarl.k waren überfüllt. Den »nusikalischen Teil halte wieder Nl den er in verschiedenen W»rtfd>astcn zur ^«jau bei fid) golflCUÖC Hechler: wurden mit Preisen bedacht: Velgis ch e ILber-Mockstädter Posaunenchor übernommen Tie Veriao»- trug, 3 Mark 5 Pfg. Höchstbietender war der Bau- Niesen-Rammler: Weinandt undPanneckc-Klein-Linden l.,»lung eröffnete Obera»ntsrid»tcr Römheld '.*hbb>i Es Unternehmer Ph. Möser von hier. Teucker-Rodheim 3. Preis. B e l g i s ch e R i e s e n - p ä s i n n e n : -olgten eine Anzahl Begrüßungen, io durd. ‘i.'unr. x Lollar, 28. Sept. In unserem Orte mehren sich IV. Bieh.nann-Anzenbach.^reiwreis,, We.nandt lißcrner für den kirchenvorsl.ind und die Wemanbeert- «luscheinetid in letzter Zeit Unglücksfälle »vie auch Schläge» ülemifub-"<5ld?ie3e,|e|1?' WÄ ' «brrnp^Si*petung von «>bba fobann lal.fe vom babiidicn r ■ rcicn. So drang gestern abend gegen 9 Uhr em auf I i 1 b c t Joh. Franz - Lützellinden Ehrenpreis, K. Schund:- und Württemberg»,chen Verein, sowie von dein Psorta ui dem hiesige»» Werke besd)ästigter Arbeiter aus Rache über niHjenbad) 1., Th. Vichmaun - Kmze»»lach 2., Zod. Jranz-Llitztt- Mürzzuschlag v\ Oesterreich lRoseggers Heimat), bie ihm gewordene Wohnungskundigung — er hatte nam- linden 2., Tulenhöser- Leihgestern 3., Teuker-Rodhen,» 3., Pfeil- hielt Justizrat Lucius aus Mainz einen Vortrag Der du liH, in hi«r Qnr Linde" newolmt und aus Wieseck 3., L.Biehn,ann-Kmzenbach zwei3.Preise. Holländer: Thema: Der ev. Ehrist und seine Kirche. Ter Ito- J müffrS - in bie Lub-LelhgesternEhrenpre.S, W. Ramberger-Gaibe.ihein» 8 Preis, stand, daß Feh, Geistlicher, sondern ein Laie hier redete, »er. Dcrfdjicbeiicii Gründen au-.z»ehen miofcn in die vor Nationalliberalen haben ben bisherigen Abgeorbneten Jicm» q Flensungen, 28. Sept. Ttr Gastwirt St. R rrcdiat hielt Pfarrer Eschen» oder aus Worm» ub<-_ hart wiebcrum als Kanbibaten ausgestellt. |toar mit ieincm erwachsenen Sohn in Streitig» das Zchrntwor: Wachet, 'lebet in» Glauben, seid mar.r* •• Ordensverleihung S. K H. btr ötOB; feiten geraten Ter erregte Vater griff zur Flinte und haft unb seid stark, er hob in formvollendeter Rede d-, Herzog haben-dem früheren iKrstagenten Balth. Schäfer ö ichrocr «erlerne der Pflicht des Wachens hervor, nicht gegenüber der toÄtl^ in Steinberg (Str. Wietzen) dos Allgemeine ^renie.djenMoB t£n ba4 eine Äuge aus $er Wroer Serleete 'Seligion- i(,nbt.rn bem uhramoiucmäma.i. b.-r Äfc mit der Jnschrijl „Mr treue Dienste" am Bande des Ber- am 9 CItobe: bei dem Militär einrudnt oflte, tturbe «m W alles ersmbe, unb e.n Zotengräber aller SisseML bienftorbenj Philipps bes (ProßmiUigen verliehen. ^ amstag abenb in bie Klinik »»ach ^Äießen verbracht. unfo jtultur fei. Er ermahnte zum Stehen tm ** Amtsgerichtsräte. S. K H. ber Groß- K. Homberg a. b. O-, 28. «ept. -tad von Herrn bem Leben in Gott, daS eine heilige Pflicht ber Herzog l-aben ben Amtsrichtern bei dem Amtsgericht Bromm zu Homberg erbaute Elektrizitätswerk wurde I geloschen Ehristen fei. Tie Predigt machte einen orfrr Gießen Fritz Wachtel und Friedr. Schnitzspahn bn»Ln per vergangenen Woche dem Verkehr übergeben; über Eindruck auf die Versammelten. Beim Ausgang auljg Eharakter als Amtsgerichtsrat erteilt. 500 Lampen sind bereits angeschlossen. Das Unternehmen, Kirche wurden die Versammelten durch ben * Oberhessischer Erziehungsverein. A:ei- unter fachmännischer, äußerst leistungsfähiger Leitung Posaunenchor überrascht, der in dem neben der Kirche 0 ^**-fc-* hPT jQu au-,^i£ Nachbarorte Maulbach, Nieder- Nndlicben Kindergarten „Ein' feste Burg" spielte. < be-M Ofleiden usw. ausgedehnt werden. Die Kilowattstunde kostet alsbald im Gambrinu^ eine Sitzung des Vorstand« * infolge oci zur «rrfugung stchcnd-n billigen »afferkah 'Ä nur 36 Pfennige, wahrend )on)t 0) Pfennige und mehr ^,orau sich um 4 Uhr die erste Fe st v c r f a in m l u »1 g ar- bezahlt werden müssen. Die Billigkeit des elektrischen ^ß, wobei der Posauncnchor von Ober-Mockstadt wich« Lichts muß vom volkswirtschaftlichen Standpunkt auch schon | ßen musikalischen Teil übernahm. Außerdem beteiligte jti um deswillen mit besonderer Freude begrüßt werden, weil I der Gesangverein Orpheus aus Geiß-Nidda mit ctmpre korrekt vorgetragenen Liedern. Ter Vorsitzende d • Zweig. Vereins Nidda, Oberst Weimer eröffnete Die Versamml.n- mit kräftigen Worten. ES folgten einige Begrüßu« ; worauf Pfarrer Spar u t h aus Leoben in Steiermarkcutn ^glaublichen Sorglosigkeit, mit jtt M jj Werke geht, I wLhrend auf den MLLen des Inlandes eine neuerliche Besserung. mfit ’IPeTmino em trcripnn«»« tinrfi her i p- Pi » i» freffpTttnprf» -1, .1 emr Griginai-DrabtlttcL^nirgcn Es stellten sich die Preise (ür inländisches Getreide am in 164 ( ) Tßabdunut (+ 220 (- Steines Garten. Giessen | Mit Vorliebe ’s' Tapeten I Robert Hasse loh. Otto Täuber! M Schanzenstr. 6 5021 Teleph. 326 Subskription auf Verblasste Stoffe Tanz-Lehrinstitut „„„ W. WiiL Meine diesjährigen Wimerkurse beginnen: Montag, den 12., Dienstag, den 13., Mittwoch, den 14. Oktober. Zur gefl. Beteiligung ganz ergebens! einladend, bemerke ich, hab von heute ab Anmeldungen in meiner Wohnung Löbcrstr. 12, cntgegengenommen werden. 5657 Privat-Tanz-Unterricht zu jeder Tageszeit. Hochachtungsvoll W.Will$ Tanz-u. Anstandslehrer werdenJhreKindcr den bekannten la. 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W.. i\t mit Tank trait; *0 war die gesell m Abend. Alic| n Teil hatte roiiL: cnomnien. Tie&f: _ Aömheld M igcu, so durch. b unb die GenmL ,om badischen, psclr: pic von dem Pstri'.^ wgers Heimat). 1 einen Vortrag rl: eine Kirche, je- ein Saic hier rek. t. Er betonte b«»’ ib zwar im AM : Stellung, weil!^- lnschließen! W1;; nicht- Tie w.. : römische» wety** jer arbeiten. des Gottes E Urche, keine salch^. Wesen iiberhauPt» . V ierte 'W3* bei ««".Ä ick goldene l lohnte ihn'. ,.,r Lampav au- . C I,; 6 Drift in , ich über die Z bei bejonberb » Getreide-Wochenbericht der Preisberichtstelle des Deutschen LandivirtschaftsratS vom 22. bis 28. September 1908. Auf den Getreidcmörktcn hat fid) während der BerichtÄvoche trotz mehrfacher Sen Erzeugnis paritätisch rmgcfähr 25 Mk. her stellen, so ist es begreiflich, daß die sonst von Rußlaird ver- :gten Gebiete und auch der Dioreen Rußlands den deutschen arkt aunudjen. Welche T-hdeutung diese Ansprücl-e zur Zeit für die Marktgestaltung haben, beweist der Umstand, daß ein Nachlassen der Exportsrage, wie dies in der BerichtSwod)e zeitweise der Fall war, sofort eine Abschwächung der Preise zur Folge hatte. Die gleiche Erscheinung machte sich während der ersten Tage der Berichtsioocl)« für Weizen bemerkbar. Die in- «wiscl>en wieder fester gewordenen Forderungen für ausländischen Leizen lenkten das Interesse indeß neuerdings ans das bedeutend billigere deutsche Erzeugnis, so daß der anfängliche Kursverlust bet Wcizentermine zum Scl-luß beinahe ausgeglichen erscheint, stellenwerse bis zu 4 Mk., seirzustellen ist. Sehr schwierig ge- ftaltde sich auch während der letzten Woche der Einkauf von Hafer; das Angebot in diesem Artikel war knapp und die Forderungen fwnden meist nicht im Einklang mit den vom Konsum bewilligten Preisen. Heute zeigte sich indeß verinehrtes Angebot, und da auch Rußland mit Offerten im Markte war, die jur hier allerdings noch keine Rechnung lassen, aber immerhin eine stvnkurrcnz für den beut]dien Hasevexport bedeuten, so ermattete die Stimmung und verlor Lieferung gegenüber letztem Sckstuß ungefähr 2 Mk. Gerste lag sowohl in Brau- wie in Futterware redtt feit, da sich die Brauereien bereits starker am Geschäft beteiligen unb auch der Abzug nach dem Westen anhält, wahrend Rußland seine» _ • „ ... Forderungen für Futtergerste weiter erhöht hat. Fn Mais ift worden seten. Lic wurden zuerst von emcm marokkautschcu man vorläufig weiter auf argentinische Ware angewiesen, deren n' ' " *" -»s --.-j.. k f--r- ' ** Preis fest geblieben ist. eßmer^ in seinen und icinftcn Dualitäte«. Bevorituatc Mischungen r» Mk. 2.80 pro Pfund, kräftig ° und ausgiebig, und ft Mk. 3.50 pro Pfund, mild und aromatüch._______Iss"/» Wissenschaftl-psychologischer Experimental-Vortrag von J. W. Ignot. Aueserccwöhn liehe löemonstrationcn der Willens- beelniluHNunf,' ohne Anwcndnng der hypnotischen JSugfcewtion (08141 an vollkommen wachen Personen und ohne Aushebung des Beivuhtseins. WillensbeeinflussuDg durch das Grammophon, das die von Herrn Fguol auf eine Platte gesprochenen Worte iviedergibt. Suggestion durch Musik u. Gesang 1. Platz 1.50 Mk., 2. Platz 1.00 Mk., Galerie 60 Psg. Schüler 1. Platz 75 Psg., 2. Platz 50 Psg. I haUS- ÖV. ; p; talken, ^ Adi< aber W inlung VE er WS ttiT' voller »E- seihst färben u mit den • r. echten BRAUNS“"» -FARBEN für Hausgebrauch. = millionenfach beujflhrt. _ o Zu haben in Drogen- u. Farben- Handlungen. Man achte auf bLr.z neben.lebend U iSt Z\ abgebildete Schleifenmarke. Budapest Cft. 196.70 (-f 2.7C). Pans Sept. 190.80 (-j- 2.15). Liverpool Dez. 174.75 (4- 1.10). Chicago Sept. 154.10 <+ 0.80). Roggen: Berlin Sept. 178.55 (— 2.25). 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"V11" **vni n. uuuii uv, iiinvinncn wcroen. »nlr ftferfaeiiar und Materialien, welche den Schülern wahrend der Unterrtchtvzelt gestellt werden, sind von jedem der 11‘lbcn - Mark zn ciiirirticn; die Schüler der höheren ^elrranstallen hoben anher dem noch ein Schulgeld von 4 Mark zu bezahlen. Anmeldungen zum Unterricht werden zur angegebenen Jeu in genanntem Schnlban'e entgegengenomincn. B1 . Wieben, den 18. September l'.lv. üllr den Schulvorstand: 1*1 CCH Ul ___Oberbüvnerineifter. J. Jttmann Giessen Plockstr. 14/16 Plockstr. 14/16 Beachten Sie diese Woche s meine Schaufenster. a Posten Kinderstiefel Boxleder sehr haltbar 8chul«lie1jl 25—26 27—30 3.75 ML 4.25 MX. 31—86 4.85 Mk. /