Dienstag 25, Februar 1908 Zweites Blatt 158. Jahrgang Nr. 47 G^chetnt W-Nch mit Ausnahme des Sonntag«. Telegramm „Stimmfreigabe, aber nich t für Köhler' rn einem Absatzes um e 9 (Sl)abcn urir vorgcmorfen, das; ich um die Stimme der her Stadt %u Gicte getommen feien und enrivarf ein Bild von dem Sozialdemokraten angehallen hätte. Und was haben die Deutsch-1 Dorsfesten und Dorsipielen der alten Zeit, das bei aller Knappheit Dn „Gkficnet $- ncr konstatierte, daß es dem Brennereigewerbc endlich wieder einmal besser gehe. Ter Absatz sei erheblich gestiegen und dürste sich für das lausende Jahr auf 420 Millionen Liter insgesamt stellen, dem eine voraussichtliche PWduktion von 400—410 Millionen Litern gegenüberstehe. Kvurn gehe es jedoch den Brennern besser, so versuche man durch neue Belastungen dies wieder rvett zu machen. T-er Konsum von Trinkbranntwein hat gegen das Vorjahr um 300 000 Liter zugenommen, in den letzten zwei Jahren um fast 2 Millionen Liter. Der Mrb rauch von denaturiertem Spiritus ilc Berlin, -KW" Der A>eu- llplaß grsssöft ^ev» .aßv. < 8inber < 30.Ä l üXL/ m sucht Beschaftu .Lager, es wirümt. e 2ieiL alß aus - Lcbrijtl. Angeb. L en Giev. Anzcig.iL Kaufmann "Ä -rhercatnAtt^. । Jahre für cineete U0UN Hessen, b« I. Äesnalen rett en ver I. Aval 1Ä iliche Angebote L- j-ekencr Anzeizew Mann mddjicZö Sonntag e. yiilGnp 8.1. 98 itaMtt rei-en gehen ferner noch 5—6 Millionen Kontingent durch die Errichtung neuer Brennereien verloren, so daß man mit »einem durchschnittlichen Rückgänge des Kontingents von ca. 4«/o zu rechnen habe. Redner gab sa-ließlich der Hoffnung Ausdruck, daß die jetzt etwas günstigere Lage der Brennereien diesen auch über die zu erwartenden fommeniicn Schwierigkeiten hinweg helfen werde. Verein für ländliche Wohlfahrtspflege. Im Künstlerhause fand gestern abend die 12. Hauptver- s a m m l u n g des Deutschen Vereins fair ländliä-e Wohlfahrtsund Heimatspflege statt. Wie der Geschäftsbericht ergeben werde, mache der Verein stetige, wenn auch langsame Fortschritte, unb als besonders erfreulich sei es hervorzuheben, daß die Ueber- zeugung von der Wichtigkeit und Notwendigkeit unserer Arbeiten sich in immer weitere Kreise, verbreite. Hierzu helfen nicht nur die immer mehr im öffentlichen Bewußtsein sich verstärkende Ueber- zeugung von der Verpflichtung aller und vornehmlich der besser Situierten Mitglieder der Gesellschaft zu sozialer Hilfsarbeit, sondern auck) der täglich stärker werdende Truck unbefriepigender Zustände auf dem platren Lande, welcher auch solche Kreise der Bevölierung zur Mitarbeit bringe, die bisher unferen Vesttebungen fernge- standeu hätten. Toch, wir wollen hier nicht die Viotive untersuchen, [andern uns über jeden freuen, der an unserer Arbeit teilnehmen wolle, denn bei dem schirr unermeßlichem Arbeitsfeld, welches wir zu beackern übernommen hätten, tonnten wir noch ungezählte Arbeitskräfte gebrauchen. Wieviel materieller und geistiger Not ist noch auf dem Lande zu steuern, wieviel hat noch zu geschehen, um das Leben auf dem Lande reicher und schöner zu gestalten! Auf allen diesen Gebieten haben wir doch eigentlich nur erst Anfänge zu verzeichnen; und was muß alles noch geschelftu; bis z. B. jedes Torf seine Kleinkinderberoahranstalt, seine Gemeindeschwester, fein Gemeindehaus, sein Nesormgasthaus, seine Volksbücherei, sein Torfmuseum, seinen Gesang- aber Musitverein, seine Volksunter- halttmgsabeude hat, bis der Fortbildungsunterricht allgemein durch- acführt und sär den weiblichen Teil der Bevölkerung auch auf das haus.oirtschafllichen Gebiet erstreckt ist, und bis schließlich auch eine ländliche Kunst wieder in Bau und Ausstattung der Häuser unb öffentlichen Gebäude, der Kirchen und der Kirchhöfe, wie in der ganzen Anlage der Törfer und ihrer Umgebungen sich Geltung verschafft hat. Wenn auf der einen Seite diese Fülle der Aufgaben uns schier verzagen lassen könnte, so gibt sie andererseits doch auch die MöglickMt, die verschiedensten Kräfte je nach ihrer '7deigung und Begabung in unserer Arbeit zu verwerte^ um je nach diesen Möglichkeiten bald diesen, bald jenen Teil des ganzen Gebietes in Angriff zu nehmen. Wenn wir als das letzte Ziel unserer Arbeit die Steuer der Landflucht und die Erhaltung einer zufriedenen und glücklichen Landbevölkerung als das Grundstockes unserer nationalen Kraft betrodjien, so müssen wir hier hervor- hebcu, daß die öffentliche Aufmerksamkeit und die Tätigkeit der Regierung sich in immer steigendem Ma^: den Maßnahmen zürn ende, welche geeignet erscheinen, dies Ziel zu fördern. Es sei in dieser Bezichmig nur an die innere Kvlonisation und an die Förderung aller der Mittel erinnert, welche auch der ländlichen Jugend mehr Gellgenl-eck zur Fortbildung, ^Bewahrung vor Zuclft- losigkeit l-armlloser unb gesitteter Freude geben sollen. Tas Eingreifen des Staates auf diesen Gebieten kann unsere Arbeit wesentlich fördern, also keineswegs überflüssig machen. Möge es den vereinten Kräften gelingen, auf jeder weiteren Hauptversammlung von immer rascheren Fortschritten berichten zu können. (Lebhafter Beifall.) . ’ Pfarrer Keil (Wölfis, Herzogtum Gotha) iprach über die Erziehung der Landjugend. Ter zweite pieferertt zu dem Gegenstand, Rittergutsbesitzer A. Wad sack i Hornsömmern), ist durch seinen Berus und die heimatlichen Berhältnifte veranlaßt, der Arbeiternot und der Abwanderung vom Lande seit 40 Jahren seine Aufmerksamkeit ^rzuwenden. Ta nicht allein im J-ntere;se der Landwittsa-aft als ivlcher, sondern vor allem im Jnwresst rer Erhaltung unseres Volkes eine Vermehrung der Landbevölkerung stattfinden muß, so muß die Landjugenv dem Lande erl-alten und für dessen Verhältnisse erzogen werden, damit der Rückwanderung aus der Stadt feine Erfolge erzielt werden können. Heber das nächste Tl-ema „Wo hlfahrtsar beit in Ostpreußen ' sprach Pfarrer Skowronski-Marwalde. — Hierauf behandelle Gymnas iclobeubehrer Dr. K ü ck - Friedenau das Thema: „Feste und Spiele des deutschen Landvolks". Der Borrragende ging davon aus, daß die Besttebungen zur Erneuerung unb Veredlung der Volksfeste und JugL:idspiele bisher fast nur betonte dann, daß die führenden StäTide des flackren Landes für ein solches Verständnis besser auszurüstcn seien. So würden Einfüh- rungskurse der angehenden Lehrer in die Kultur des deutschen und besonders des l^imatlichen Torfes, die sich auf die Mundart, ihre Geschichte und Literatur, auf Volkskunde, die rechtlichen Grundlagen: des Volkslebens, die Bauernkunst, den Volksglauben und die an* deren Volksubevlieserungen bezögen, ferner die Bekarttttschaft mit allen wick-ttgeren Veröffentlichungen vermittelten und zugleich auf die neueren Bestrebungen zur Reform des Torslebens hinwiesen während der Senrinarzeit ton Forschern auf dem Gebiete der dörflichen Küllur abgehchten und Wviwöglich so gelegt, daß auch die hospitierenden Liandidaten der Theologie davon prosirierten> reichen Segen stisten können. In der Verhandlung am Freitag sprach Sanbrat Büchtins (Limburg a. L.) über das Thema: Die Wohlfahrtspflege auf dem platten Lande, ein Kampf gegen Entfernung. — Ter Vortragende wies darauf hin, daß die große Ent^ fernung der einzelnen Orte voneinander und den große-i Städten der Ueberttagung jedes Kulturfortschrittes auf das platte Land, so auch der Wohlfahrtspflege schwere Hindernisse in den Weg stellt. Der Nedsier führte sodann Versuche an, wie man in den beiden Kreisen, in denen er tätig gewesen, versucht habe, diese Hindernisse zu bekämpfen. Es fei dies geschehen durck) Bildung von 5Lommunal- ärzteveröändcn, in der Beschaffung ärztlicher Fürsorge, durch Erlaß eines Kreisstatuts auf dem Gebiete des gewerblichen FortoiLungS- schulwefens, durch KveisarbcitsnachwciS usw. Schließlich bekämpfte er den Satz, daß das Landleben billig sei unb forderte größere Berüäsichtigung des platten Landes seitens der großen VerkchrS- torroaltungen. Tas Landleben sei nuv für die untersten Standard of life billig, für alle Menschen mit Külturbedürfuissen teurer als das Stadtleben. — Aus der Laudpflege arbeit berichtete Frieda Gräfin zur Lippe (Oberschönfeld). — Tie Referentin sprach bie Hoffnung aus, daß ihr Bericht dazu bei-, tragen möge, Hilfskräfte, d. h. Landpflegerinuen zu gewinnen. Bisher bilbete sich der Landpi legeschwesternkreis aus älteren in anderen Mutterhäusern vorgebildeüm Kräften, die schon in anderer Weise im Dienst fürsorgender Liebe gestanden. Auf diese allein kann sich der Verband nicht verlassen, er braucht eine eigene Ausblldungsstätte. Ta aber der Deutsch« Landpflegeverband noch ganz ohne jede finanzielle Beihilfe arbeitet, so war diese nickst leicht zu besä-affen. Jetzt ist es gelungen, die bisher nur stir Obstverwertung im Sommer und als Winterschule für Thüringer Bauern- töchter eingerichtete Landpslegesration Ostheim im Röhngebirge für diese Zivecke dienstbar zu machen. Es können jetzt 8—10 junge Landpflegeschülerinnen alljährlich vom lü. Mai ab eine Vorschule in einfacher Haushaltführung, Obstverwertung, Kleinkinderschul-, arbeit Lsib Armen- iuib Krankenpflege durchmachen, an welchem Kursus fich dann die weitere Ausbildung als Landpflegeschwester anschließt. — Ter letzte Vortrag behmrdette das Thema: Heimatkunde und Hei mal pflege im hannoverschen bteeife Burgdorf. — Tamit ivaren die Beratungsgegenstände erschöpft unb mit Worten des Tankes an die Erschienenen schloß der Geschäftsführer Prof. Sohnrcy die diesjährige Hauptversammlung. nationaler Mahlverein Grimberg Md Umgegend, ii. In seiner Rede über die Politik im Reiche und in Preus; en schilderte Rechtsanwalt Kaufnmmi zunächst kurz die politischen Verhältnisse im Reiche, die am 13. Tcz. 1906 zu der Rcickstagsan.flösung und zur Neugestaltung der politischen Lage :m Reiche geführt hatten, zur heutigen Blockpolitik. Eines der 'icmerkenswertesten Ereignisse uar, so führte Herr Rechts- jimwlt Kaufmann aus, daß der Freifiira endlich für eine positive Politik gewonnen wurde. Eine solche positive Politik fann nur getrieben werden, wenn auf allen Seiten nachgegeben rird, dann mit dem Kvpf kann man nicht durch die Wand rennen. Demi aber jeder Teil nachgibt, wird man ungefähr drauf kommen, 7vias die nationalliberale Partei schon seit 40 Jahren will. Tic natl. Partei hat jederzeit das Wohl des Vaterlandes über die Interessen der Partei gestellt. Redner besprach bann im Einzelnen die Tätigkeit des neuen Reichstages unter der Herrschaft 'der Block- -nehrheit. Von den Gesetzen, die den neuen Reichstag beschäftigen, erwähnte er zunächst das Vereins- unb Versammlungsrecht. Tie bisherige liberale Handhabung dieses Rechtes in Hessen, sei ja leist angenehm, aber es sei doch zu begrüßen, trenn durch das nette Vereins- und Verscrmmlmmsracht die bisherigen Freiheiten gesetzlich festgelcgt würden. Erst bann, trenn der Staatsbürger tin Gesetz hat, habe er auch ein Recht, Freiheiten zu verlangen, bisher hatten w-ir ein solches Recht in Hessen nicht. Redner be- sTrach bann ferner die Aendcrung der Sttafprozeßordnung, den Majestatsbeleidigungsparagraphen, und das Börsengesetz und legte fcerbet in klarer Weise die Bestimmungen des Derminhandels dar. Er erwähnte dann das Scheckgesctz, setzte die Bedeutung des Ticr- balterparagraphen dar imd besprach dann red# eingehend die Zuckerdnvention und ihre Bedeutung für Landwirtschaft, den Mit- tdfhmb unb die Arbeiter. Redner berührte hierauf noch kurz die Frage der Arbeitskammern, der Privatbeamtestversick-eri> ng, das ÄerchsbeMgesetz und die Ausgaben für Heer und Flotte, die Reichs- siiunizreform, die Braimllvein- und Tabaksteuer und die Frage der direkten und indirekten Reichssteuern. Die Politik in Hessen besprach der Redner nur sehr kurz. Er wies auf die berechtigten Wünsche bezüglich des Wahlrechts hin und sprach die Hoffnung ous, daß der Mittelsllrnd und die Landivirtfchaft beim neuen Wahlmodus volle Berücksichtigung finden möchten. Bei Besprechung des Jagdgesetzes wies er auf das Verhalten der Baucrn- Lihtbler in der Kämmer hin. Jeder Tag der Kammerberatungen koste 6000 M., und es sei geradezu frivol, wie bei unnötig aus- gchehnten Beratungen mit dem Gelbe der Steuerzahler gewüstet toerde. Bei Berattmg bieses Gesetzes habe auch der Abg. Köhler, rer sich mit Vorliebe einen Bauer nenne, gezeigt, daß er von der Landioittschaft tatsächlich nichts verstehe. Zum! Schluß sprach Redner seine freudige Getiugtuung darüber aus, daß das politische Leben m Grünberg durch den Zusammenschluß Gleichgesinnter eiten so lebhaften Aufschwung genommen habe. Unter lebhaftestem Beifall bat er die Versammlung, auch fernerhin mitzuarveiten an dem Blühen und Gedeihen des deutschen Vaterlandes und unserer hessischen Heimat. In der Diskussion nahm zunächst Herr Pros. Sulch das Wirt: Er betonte zuerst die streng nationale Gesinnung der tnatiib. Pattei, die anerkanntermaßen hierin hinter keiner der aitberen Parteien zurückstehe. Unter Hinweis auf Erscheinungen in Frankreich unb England erklärte er eine starke Rüstung zu Lande und zu Wasser für notwendig. Zu einer kurzen Besprechung dr Sozialde mo tratie übergehend, zeigte er an Beispielen aus der Ijiefißcn sozialdemokratischen Presse, mit welcheai Truck toe genannte Partei selbständiges Denken uuD Handeln der Arbeiter niederzuhalten sucht, wie sie sich bemüht, die bürgerliche Gesellschaft als ihnen feindlich gefitmt darzustellen und ihnen den •vageit Glauben beizubringen sucht, als sei den Arbeitern heute ein wirtschaftliches Emporkommen unmöglich. Zwei Beispiele — vie Attikcl Volksschulen — Klajsenschulcn und ein anderer, der sich mit den Sparkassenverhältnissen in Nassau besaßt, — zeigten, y-"ie unbegründet Vorurteile und falsche Schlüsse aus jener Seite gebildet werden. Ächnlid>e Verhältnisse tvies der Redner auch in fct Frage der Unfälle hinsichtlich der Zahl und Tage des Bor- bmmens an der Hand einer kleinen Statistik nach. Schließlich -rklätte er in Anknüpfung an Worte unseres Reichskanzlers: „Wir "fatioualliberale wollen nicht die Stimmen der Sozialdemokraten wbettelu, sondern die Arbeiter durch Aufklärung gewinnen, indem wir ihnen zeigen, daß der Anschluß an das Bürgertum ihnen zum ,ocile ausschlagen rvirö. Darm wandte sich der Redner zur deutsch- ozialen Partei. Er knüpfte an Äußerungen des Abg. Raab, die Dieser jüngst in einer Wahlrede im Kreis Emden getan hat und *^es aus das Naci>drüälichlte die dort gegen die natlib. Partei erhobenen Vorwürfe hinsichtlich ihrer Mittelstandspolitik zurück. Bei meier Gelegenheit verlas er einige Aeußerungen unseres Rechs- tig5nbgeoti>netti: Köhler, die für unseren Bauernstand alles andere als schmeichlerisch waren. T-ie letzten Ausftihrungen des Redners fhlosseu sich an einen Pvessestreit infolge der Latlmtannverfamm- ■ing an. 5perr Luley erklärte, daß ihn die letzte Drummer der «ttiiemitischm Hess. Wochenzeitung zu seinem Bedauern zu dieser ^ultmik dränge. Er verlas bann den jüngst von ihm im Gießener ttnzeiger veräftcutlichten Teil einer Rüde des Abg. Liebermann Eenbevg, Sätze, in denen dieser Herr ami:27. Febr. 1907 im -teMtage unumwunden zugegeben hat, daß Angehörige seiner Partei bei Stichwahlen die Stimmen der entscheidenden Sozial- uemotratie zu erlangen wünschten und daß solche auf eigene Faust - ^iialoemolraten unterhandelt haben mit beut Zusatz, daß T stwst^dics nicht tue und von anderen nicht dulde. Tiefe unseren p^rni Teutschsozialcu unangenehme Feststellung hätten nur, wie {rj£ durch Verlesung der bett'. Artikel zeigte, zu einer völligen vvLrehmig seiner völlig klaren Darlegungen seitens der Hess. '^aVrzeittmg geführt. Tas Blatt habe iljm nämlich nachgesagt, *t habe mit Herrn iVaufmann dem Abg. v. -Liebermann vorge- wrfen, um sozialdemokratische Stimmen gebettelt zu l-aben, eine iix jeörn, her zu lesen versteift, sofort ettennbave Unwahrheit. Tiefe ^"hrheil wurde noch mit beleidigenden Bemerkungen verbrämt. ^te Jlccit2 argesunbtc. Berichtigung wurde von der bett- Schrift- mtung ausgenominen, aber wieder durch Zusätze dieser Schrift- n-'.tung dw Sache ein Mantel umger>ingt, der den Leser irre führen mug. Selbst in der letzten Nummer wurde wieder versucht, die ^ache m die von demReducr iviederholt als falsch bezeichnete Fährte lacken. Herr L. erklärte, daß er Herrn v. Siebermaan von ^mVersahren seiner Parteifreunde ausführlich Mitteilung madjcn Er meinte, daß rann an dem vorgeftihrten Beispiel sehen wme, was man sich im politischen Kampfe bieten lassen müsse, er- .-^rte aber, daß er sich durch solche Preßreibereien nicht abschrecken "ftie, londcrn wenn nötig, der Schlange auf den Kopf treten werde. Ans SL'L iailmzenin. L J ; rbiges braves M ' u. Hausarbeit hcnerwümcht. - unter 013/4 mu in», erbeten. abtg., braves W tzohn alsbald xr. 1 agen in der (Sti'j: (Sieh. Anz. Kubikmeter abgegeben, her stärkste Wasserverbrauch fand am 1. Aug. mit 5348 Köm. und der schwächste am 20. Jan. 1907 mit 2166 Kbm. statt. Es bestanden in Gießen 1992 Hausanschlüsse, 2101 Wassermesser, 31 ösfentliche Ventilbrunnen, 2 Wasserbehälter und 5 ösfentliche Zapfstellen auf den Friedhöfen, 284 Straßenhhdranten, 67 Privathydranten, 49 Gartenhydranten in den städtischen Anlagen, außerdem waren in Verbindung 1 Volks bad, 4 Lustventile, 1 Teich, 3 Wasserstrahlen, 1 Grotte, 1 Prüfungsstation für Wassermesser, 1 Berieselungsanlage, 6 Wasserstrahlaulageu und 1 Wassermotor, sowie etwa 2500 Wasserklosetts und 450 Badelvannen. Die Betriebseinnahme des Werkes betrug 380187.31 Mk. und die Betriebsausgabe 321335.70 Mk. Für Schuldentilgung wurden 57 643.79 Mk. verwendet, während die Kapitalausnahme um 98 583.76 Mk. stieg. ** Hebung der Pferdezucht. Tas lebhafte Interesse, welches üt den kehlen Jahren von den Landwirten der Pferdezucht entgegengebracht wird, kommt dadurch zum Ausdruck, daß die von der Landwirtschaftskammer unterhaltenen F o h l e n w e i d e n ä u ß e r st stark besetzt werden, so daß von den Landwirten fortgesetzt auf Erweiterung und Vermehrung der vorhandenen Weiden hingedrängt wird. Auf den bestehenden Weiden konnten seither aufgenommen werden: In Hungen 60 bis 80, in Lauterbach 25 bis 30, in Werning^ 10 bis 15 Fohlen; hierzu kommt jetzt die neuerrichtete Fohlenweide zu Zelt, welche 30 bis 40 Fohlen aufnehmen rann. Aus sämtlichen oberhessischen Fohlenweiden können daher demnächst 125 bis 16o Fohlen geweidet werden. Daß em für den Erfolg der Fohkenauf- zucht so wesentlicher Faktor günstig aus unsere P-erdezucht einwirken muß, unterliegt wohl kaum einem Zweifel. Von den Landwirten selbst muß nun erwartet werden, daß sie von der gebotenen Gelegenheit in der Verbesserung der Pferdezuchc den ausgiebigsten Gebrauch machen. Diejenigen aber, welche beabsichtigen, im kommenden Sommer ihre Fohlen aus die Weide zu schicken, sollten jetzt schon an die Vorbereitung der Fohlen denken. Vor allem müssen solche Fohlen, wenn möglich, täglich ins Freie gebrachr unv bewegt werden, damit die jungen Tiere nicht, wie man sagt, „stallblind" auf die Weide kommen und sich durch Uebermut verletzen. ** .Der akademische Dürerbund Gießen sieht sich gezwungen, eingetretener Hindernisse halber den auf nächsten Mittwoch, 26. Febr., angesetzten „heiteren Abend" aus den Anfang des nächsten Semesters zu verschieben. ** Stenographie. Am Sonntag fand der Bezirks- lag des Mittelwestdeutscheu Stcnographenbundes Stolze- Schrey in Gießen statt. Mit demselben ivar em Weltschrewen verbunden, welches vormittags unter großer Beteiligung in der Stadtknabenschule abgehalten wurde. Mittags schloß sich em ge- meuischaftliches Essen mit nachfolgender Lertrelersitzung im Verems- lokal des Gießener Vereins, im Restaurant „Schlpkapai;", an. Eine gemütliche Zujammenkunst im Hotel Schütz, bei der die Preisverteilung vorgenommen wurde, schloß die schöne Veranstaltung. Die P r e l s v e r l e l l u n g ergab folgendes Rejutlal: K 0 rrelisch r e i b e n : 1. Preise Zimmermann-Marburg, Lischka-Eueszen, 2. Preis: Gesr. Hildenbeutel, Regt. Kaiser Wilhelm 9lr. 116, Gießen, 3. Preise: Balser, Kreilmg und Arnold, Realgymnasium Gießen, stud. Aliller-Alarburg. Schnellschreiben: bO Silben: 1. Preis Holzel, Gymnasium Gießen, 2. Preis Gotting-Marburg, 3. Preis Arnold, Realgymn. Gießen und Ritzel-Gießeii; 120 Silben : 1. Preis Trupp, Gymn. Büdingen, 2. Preis stud. Miller-Marburg, 3. Preis Kuhl-Marburg; 150 Silben: 1. Preis Kreiling, Realgymnasium Gießen, 2. Preis Tünnel-Blarburg; 180 Silben: j. Preis Lischka-Gießen und Becker-Marburg; 210 Silben: 1. Preis Gesr. Hildenbeutel, Jnf.-Regt. 116, Gießen; 240 Silben: 1. Preis Zimmermann-Marburg. Ganz besonders beachtenswert ist die Leistung des Gefr. Hildenbeutel vom hiesigen Regiment. = Bieber a. d. B., 24. Febr. Gestern tagte bei Gastwirt L. Gerlach der Layn-Dunsberg-Turnerbund. Der junge Turnerbund zeigt reges Lebetl, denn da über 100 Turner erschienen waren, reichte der vorgesehene Raum nicht aus, um alle auszunehmeil. Viele mußten sich im Gastzimmer niederlassen. Am stärksten waren die Turnvereine Wieseck, Wißmar, Atzbach und Rodheim vertreten. Bundesvorsitzender Da über t-Wieseck hieß dir Erschienenen willkommen und trat sofort ckt die reichhaltige Tagesordnung ein. Danach zählt der vor drei Jahren gegründete Bund in 12 Vereinen 800 Beiträge zahlende und in Summa 1000 Mitglieder. Der bisherige Bundesausschuß wurde einstimmig wiedergewählt und zwar Daubert-Wieseck als Vorsitzender, Schmidt-Launsbach^als Turnwart und Grciner- Wiejeck als Schriftführer. Schmidt aus Mainzlar wurde zum Bundesrechner ernannt. In den Turn aus schuß traten Bender, Hörr, Rinn, Bittendors unb Lotz. Die Turnvereine Ruttershausen und Königsberg wurden neu ausgenommen. Das Bund es turti fest findet am 5. Juli zu Rodheim, die Bundessahrt am ersten Augnstsonntag nach Fellingshausen statt. Für das Jahr 1909 wünscht der 58crem Bieber das Bundes-Turnfest und cs wurde ihm auch übertragen. Eine rege Debatte entspann sich über die Berufung der Kampfrichter. Es wurde beschlossen, daß sie wenigstens der letzten Vortumerskunde beizuwohnen haben. Unter der Leitung des Turmvans Schmidt wurden 6 Vorturnerfturideii an den verschiedenen Orten abgehalten, die durchschnittlich von 45 Turnern besucht waren. Der Vorsitzende schloß den dritten Bundesturntag mit einem kräftig auf genommenen Gut Heil. Die von der Gesangsriege Wieseck zum Vortrag gebrachten Lieder fanden großen Beifall. UniVer-itäts-Aaehrichten. — Der Mistiorn.gechri.chc Plchor Haußlciter in Barmen wurde als ordentl. Professor für praktische Theologie und Missionswissenschaft nach Halle berufen. .Die Fakultät hat gleichzeitig die Berufung eines liberalen und eines positiven Vertreters der praktischen Theologie gewünscht. Die Berufung des Gießener modernen Theologen Prof. Drews wurde hiernach dem preuß. Kultusminister allerdings sehr erleichtert. Die Orchodvxie Preußens erwartet jetzt noch das Hlequioalcnt für die Berufung eines modernen Neuteftamentlers nach Berlin. i 27. Febr.: „Der Freischütz." Freitag den 28. Februar, abends halb 8 Uhr: „Frühlingslust." Samstag den 29. Februar: „Fidelio." Sonntag den 1. März, nachnultags halb 4 Uhr: „Der Troubadour." Abends 7 Uhr: „Ein Walzertraum." Schauspielhaus. Dienstag den 25. Februar *): „Der Sieb." Mittwoch den 26. Februar: Zum ersteu Aiale: „Atoberne Diplo' mateu." Torluerstag den 27. Febrllar, abends halb 8 Uhr: „En» Blitzmädel." Freitag den 28. Februar : „Die Ribelunge>i". (1. und 2. Abteilung: „Ter gehörnte Siegfried", „Siegfrieds Xte*.) Samstag den 29. Februar: „Alobrrue Diplomalen." Sonntag bei 1. Alärz, nachiiultags halb 4 Uhr: „Bei uns ba brüden." Ad end» 7 Uhr: „Vater unb Sohn." Montag ben 2. Alärz: „Emilia Galotli." *) Anfaiig, wenn nicht anders beuierkt, abends um 7 Uhr. Niedrigste 23.-24. Handel 92.751 Elektnz. Lahmeyer . 4% 3% Portugiesen 8erie I Portugiesen 111 3% 81.50 198.75 ISörse, 25. Februar. Aufangskurse. . 197.60 . 146.50 Ungar. Goldrente . Italien. Kente . . Elektriz. Sehuckert . Eschweiler Bergwerk 4% Uesterr. Goldrente. . 4l/6 % Uesterr. äilberrente llarpener Bergwerk. i,aurabütte . . . Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . . i mkeiüose . . . . Llarpener Bergwerk Laurabütte . . . Berliner liaudelsges. . Barmstädter Bank . . Deutsche Bank . . « Deutsch-Asiat. Bank Diskuiito-Kommamlit. . Dresdner Bank . . . Kreditaktien . . . . Baltimore- und Uliio- EisenLabn . . . . Gottbardbahn . . . . Lombard. Eisenbahn . Uesterr. Slaaubann . . Prinee-Henri-Eiseubahn Tiirkenlose . . . . . 4% Griech. 2Ionopol-AnL 4% äussere Argentinier öu/0 Mexikaner . . . 4 l/a ul0 Uhinesen . . . Wk 0% 91.50 99.15 99.60 94 25 104.60 61.20 61.85 9380 87.üÜ 95.60 . 25.9. . 144.00 . 118.00 . 158.40 . 124.25 . 236,50 . 139.00 , 174.50 . 137.40 . 201.50 russ.Staatsanl. 19uj 4>4 u,0 japan. Staatsanleihe 4 ;'o Conv. Türken von 19U3 Reichsanleihe do. Konsols . . do. Hessen . . , Oberhessen 141.20 124.60 236.70 . 146.00 . 49,55 . 85.80 . 85.75 . 96.45 uui’votiuuii uxiu um luyi uv»- k hl ab 1 Heiser — kein Ton in der Mcijic! Der Thealerarzt ichreun ein Attest: 8 Tage Schonung. Da stürzt der Direktor m oa» erste beste einschtäglge Geichäst unb tauft eine ^djtuyte Fays Sodener Atineral-PmtiUen, eilt i)aimt zuln Briuliri!.-tl und bittet u. bettelt, bis der ein paar Pastillen in Heiner Mim nimmt und nachher noch ein paar im Mund zergehen mm 'Na — und wie bar er dann am Abend gesungen? GlMizelw Unb das haben nur Fays echte Sodener getcr: — • tauft sie für 85 'Pfennig die Schachtel in alten Apotyetei Drogerien und Mineralwafferhandtiingen. stiv-m 82.95 92.80 82.90 Aktien: Bochum Guss . . . Buderus E. W. . . Tendenz; schwach. Eeriiner Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz: schwach. MeteoroLogische der Station Gießen. Teäeionsscä'ae fciursDepicetite des Giessenei Anzeigers, mitgeteik von der Bank für und Industrie, Giessen. Frankfurter Ittörse, 25. Februar, 1.15 Uhr. Ader gestern war der Direktor in Angst! «r-i'CTi Die neue Oper sollte sein, bas Haus war am Morgen schon f 1 ausnertauft und am Alittag sagt plötzlich der Heidtuueiw Eordd. Lloyd üb er sch les. Eisen-Industrie 96.25 Mirastsaion MÄrz Seltersweg 22 K. Ftage. Sonderausstellung Balestrien s Ongmalgemäldö „Beethoven- nebst zahlreichen Koproduktionen. Eintritt 50 JPfg. (1155 120.50 104.00 207.25 Gelsenkirchen Bergwerk . 184.30 Hamburg - Ainerik. Paket!, 116.7(1 . . 197.00 . . 213.00 . . 104.70 Februar 1908 Barometer auf 0° reduziert Temperatiir der Liist Llbjolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung -<2 VD 5 Welter 24. 915 736,1 4,9 4,5 69 SW 6 Sonneiischem 24. 926 734,7 2,0 4,6 87 WSW 4 Bed. Himmel 25. ’jii 735,8 1,7 5,0 96 SE 2 e * Höchste Tempc ratur tm 23 —24. Februo r — + 5,2 ° C. Winterkurfü MM Prospekte franko Dr. M. Sclinlze-Kahleyss. 'iervonarzt. Sanatorium Hofheim im Taunus. Winl-orklir fiir Kranke. Warme geschützte Wf iniCFKUr IUP Südabh. d. Taunus. Behagl. eing Anst. Spezialheihmstalt. u. BeleucS-tunff, neue Gesellschaftsräume warme und kalte Liegehalle. Sou»»®* Behan » o6"cp 5 e'^»» Fd £ e^si ö7-' o w» °HDZZ waa 55 fri 5s®Q-L CO E «55©© L © abends um 7llfc £5'* S1« LZN 'Sei;« v «RS 4^ c* A © © 6^ © 64 lohn Nadel-Stämme mit 29,12.Fstm. Nadel- Äuskunft. B“/2 u B24/, lü- Poppert. ca. 500 ca. 1000' B«/» 1228 91/ Prügel: 97 Stöcke: 58 Reiser: 275 B»/3 1236 | SD © Samstag, Fstm. 14 49 86 Sonnech Äed. Hiv N Buche-Stämme Eiche-Stangen © . . ti .5 ©^ ß BL •^2 3Q0 2© .. ogs^ K 2=- w o LZR . Anfang*^1 i Bergwerk. • ■' tte ■•'■’• l6u E. B. • • (. Joyd • • ' ,li c < > 5 « O T-4 c ~ R ci en £ 'S en «±«s-jS w c= c>« = ^.8 ■ 1 r* ' 51 Nadelholz, 12 35 „ Z n» No. 490. Frankenbach, den 21. Februar 1908. Der Bürgermeister. Schneider.______ 7. 129 8. 290 9. 190 10. 24 , Die Bedingungen und der Ministerialerlaß vom 16. (Juni 1893 liegen auf dem Verwaltungsbureau an den Wochentagen von 3—5 Uhr offen. Angebote, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift ersehen, sind bis zum Samstag, den 7. März l. I., mittags 12 Uhr, auf dem Verwaltungsbureau abzugeben. Die Zuschlagsfrist beträgt 14 Tage. Gießen, den 22. Februar 1908. Großh. Direktion der Chirurg. Univ.-Klinik. ____ Poppert. ________________ v «pachtet werden. Hausen, den 24. Februar 1908. Großh. Bürgermeisterei Hausen. Müller. (Aroßh. Bürgermeisterei Unler-Seibertenrod. M o m b e r g e r._____________ Bank . • • tieu . ' e- und 01a°- abu • - • • bahn . • • • . hjseubabn . Staaisbaiui. ■ ieun.BiseubabB "C 2. E> H S^Ö ti s «a üty 64 © 64 — Großh. Ortsgericht Gießen. G r o s. Porzellanwaren 2) Die Abgabe von Knochen und Gespül. Die Bedingungen und der Ministerialerlaß vom 16. Ium 1893 liegen auf dem Verwaltungsbureau an den Wochentagen von 3—5 Uhr offen. Angebote, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift Aschen, sind bis zum Samstag, den 7. Marz L I., mittags 12 Uhr, auf dem Verwaltungsburcau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt innerhalb 14 Tagen. Gießen, den 22. Februar 1908. Großh. Direktion der Chirurg. Univ.-Klinik. I 6 4 2 Der Anfang beginnt an beiden Tagen des Morgens i/210 Uhr, Freitag, den 28. in der Eichenhardt am Elchenstammholz und Samstag, den 29. in der Breichteheck bei Nutzholzversteigerung Freitag, den 28. und Samstag, den 29. d. Mts. kolnmen im hiesigen Gememdewald folgende Holzsortimente zur Versteigerung: Freitag, den 28. in der Eichenhardt, Niesenberg, Kammer- ichrnugen ii. Oft ü . . Q JO Jagv-VerPachLnng. Freuag, den 28. Februar 1908, nachm. u «ihr, soll hiesige Gememde-Jagd, bestehend aus 224 Hektar Feld und 34,5 Hektar Wald — 258,5 Hektar auf hiesigem Rathaus 1 Eichen - Stämme mit bis 9 m Länge und bis 60 cm Durchm. = 10,58 fin (Schnittholz). . OLräfliche Oderfvrsterer Arnsburg. 2. u S 2)5 ~ y, = . S G K=g. v- lericüte dir Bank für > in. nar, 1.1b Ubr. Lalnneyer • • ■ ® i-chuckert. . ;r Bergwerk . eben Bergwerk. J -Ainenk. Bakelit Bergwerk. ■ ......... / loyd . • • ; 2. Eiseu-IudQätrii ■- hauaebgej. . Her Bank . . Bank . • ■ < ibiav Bank • *. .Koniuiauilit, . • ’’ 3. 4. 5. 6. Vergebung. Für die chirurgische Universitäts-Klinik in Gießen sollen für das Rechnungsjahr 1908 auf dem Wege der »lsentlichen Ausschreibung vergeben werden: 1) Die Lieferung von: Backwaren Fleischwaren Spezereiwaren und Verbrauchsgegenständen Kaffee Mllch Butter Eier Bier Schreibmaterialien Burstenwaren Scheuertücher Seifenwaren Eis L-s 'S? an Holz-Versteigerungen der Gräflichen Odersörsterei Lnubach. 1. Montag, den 2. März nach Zusammenkunft 10V2 Uhr auf der Kreissträtze Laubach — RMvoertsourg am Eich berg „aus- 1) Eichberg: Buchen Rur.: 3G0 Scheiter 1. u. 2. Kl., 97 Prügel, 30 Stöcke,- 7 Reiserprügel, 285 Astreiser, 1,8 Rm. Flchtennupprugel (3 m lang), 9 Fichtenoerbstangen 3. Kl. 0^2 öltm. 2) Alten- gerrchr und Wrngcrte: Buchen Rm.: 5 Scherrer, 10U Stammvrugel, 30 Rciserprügcl und 11,6 eichen- und Brrrenprügel. 3) Born- graben In Bibcrlob la lb: Buchen Rm.: 2 Scheiter 2. Kl., 4- Reiserurugel und 5 Eichenprügel. 4) Bolpcrtslopf la lb Biberloh Id: Buchen Nm.: 21 Prügel 2. Kl., 52 Reiserprügel und 19 Eichenvrügel. 5) Leseholz und Koblrerscr, flachenweise. Das Holz unter 2—5 kommt unvorgezelgt int Eichberg zum Ausgebot. 2. Dienstag, den 3. März nach Zusammenkunft lOVe Uhr am Pslanzgarien des Tiergartens b. Laubach aus: 1) Wildfrau- öerg 5.: Buchen Rm.: 22 Scheiter, 220 Stammprügel, 7 Stöcke, 50 Reiserprügel, 30 Stammreifer und 4 Ahornrvllen. 2) Süsrcr- kopf 2.: Buchen Rm.: 9 Scheiter, 20 Prügel, 12 Reiserprügel, 20 Erlenprügel und 10 Erlenreiservrügel, 3 Eichenabschnitte uoti 4—5 m Länge 22—30 cm Durchm. mit 0,19—0,35 Fstm. Inhalt. 3) Ziegel hüttengräbeu: Luchen Rm.: 242 Scheiter, 30o Stanunprügel, 39 Stöcke, 80 Reiserprügel und 1 Birtenstamm von 7 m Länge, 19 cm Durchm. = 0,20 Z-stur. 4) Laurpertstor 3.: 4 Eichenabschmtke von 4—6 m Lange, 30—44 cm Durchm. und 0,35—0,65 Fstm. Inhalt. 5) Hausplah la: 1 Elchenslainm von 12 ui Länge, 30 cm Durchm. — 0,8j öitm. 6) Lanoberg bei Ilsdorf: Rm.: 12 Kiesernprügel und 60 Kiefern- und LLelchholz-Retser. 7) Leseholz und Kohlreiier, flächenweise. Das Holz unter 4—7 kommt unvorgezeigt am Pslanz- garteu zum Ausgebot. Ba/a 55 L S L -25 e o 2 Hoizverfteigerung im Aeldheimer Wllw bei Hui.gen. Donnerstag, den 27. Februar 1908, nach Zusammenkunft Uhr 'pormittagS ant Pflanzgarten, werden verstergert: „ 10 „ 402 ferner 051 ”6^^- - Wobeiaie Ti-j. mbä halb 8 Uijr; [ • Nibelungen*, i, - ..^iegiriebs 4. malen.“ eourn^ 1 da briibeiL" n 2. Llärz: 1. 2. 1. 2. 3. i, 4- . __ Rm. Nadel-Schichtholz. den 29. d. Mts. in der Breichteheck und Revier 2,09 Kl. 'S" co — o W 7- Seden an,,^ 11 Mu aiismätti S 2. 156 - ' 2 und Wilsberg 1. 19 Eiche-Stämme mit 27,38 Fstm., 42 bis 83 cm Durchm. vorzüglich für Schreiner und Glaser. BlkamrimailMna. Im Auftrage des Rcclitsanwalts Dr. C. Svobr werden wir eine Freiwillige Berftergerung von 5 in doßtt LWe gelkgcllsil BoilplWli ^besonders für Billen geeignet) . am Donnerstag, den 27. Februar 1908, nawuuttags 3 Uhr, auf unserem Bureau abyalten. Zur Versteigerung ko:mnen aus Flur 4 'Jtr. laß 1/10 Grabgarten am kleinen Steinweg rechts ((Karten des Neuen Saaiban, Stein's Garten) ein Bauplatz an der Berg- straf?e mit ca. 750 qm und vier Bauplätze an der Gartenstrasze mrt ca. 670, 600, 600 und 770 qm. Bei dieser Verstecgerung Wird bje desinirive Entscheidung über den Zusclylag alöbald am Schlüsse der Berhandlnug gegeben werden. Plane und. Bedlngungen liegen aus unserem Bureau zu jedermanns Einiicht aus. Auch erterlt Rechtsanwalt Dr. Spohr in Gietzen, Neuen Bäue 251. iede gewünschte 1-2JO y 5=.^..= y KöS e u e o c e ä - «S ,ne-" leuiag den 2?. >s nbenöä Haid • ,15106110.* ;Or3 trouboöouv/ y-2 lar = + 5^ * C c 5. ■ 51"° KZ ^3- g ’onX g. v flUt^V u? rv-E M clüUlToeatetfl5!5 slutjl b ■ Illi) ciUSS$; bei'9 Agel-r" adjiel ui Äh«11';105 für rm Scheiter: 202 Buche, 1,5 Eiche, 22 „ KohlenLieferrrng. Für die Chirurgische Universitäts-Klinik in Gießen für das Rechnungsjahr 1908 auf dem Wege der fffentlichen Ausschreibung die Lieferung von: Ztr. Nußkohlen und )0—12000 Ztr. Hüttenkoks ergeben werden. Lergebmg rnsn MsskrleitZWsllrheltelr. Die zur Erbaliuitg eines Senkbrunnens nötigen Slrbeiten und Lieferungen für die projektierte Wasserleitung der Gemeinde Burchardsfeldcn sollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden. Zeichnungen und Angebotsunterlagen liegen auf dem Bureau des Gr. Kreisbauinspektors, Zimmer Nr. 24 zur Einsicht offen, und können daselbst käuflich erworben werden. Die mit entsprechender Ausschriftoerschenen Angebote sind porto- frei bis zum 2. März l. Js. vormittags 11 Uhr an den Unterzeichneten einzusendcn, woselbst die Eröffnung in Gegenwart der erschienenen Bieter stattsindct. Zuschlagsfrist zwei Wochen. Gießen, den 21. Februar 1908. Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen. I. V.: Kalbfleisch.______________ B"/2 IagdMerMchLtMg. Donnerstag, den s. Marz L IS., rraay-n. 1 Uhr konimt in der Wirtschaft des H. Erbes III. die hicstge Gemeindejagd, bestehend in 478 Hektar Feld und 105 Hektar Wald (vorzügl. Hasen- und Hühnerjagd) wegen zu geringem Angebot nochmals zur Versteigerung. Das Jagdgebiet liegt 9 Kilometer von der Station Mücke entfernt, und es besteht täglich zweimalige Postoer- bindung zwischen hiesigem Ort und genannter Station. Unter-Seibertenrod, den 24. Februar 1908. r«> S 55 5«^. a 'Var. :— . 2 - o-^’Z _ -g.52.-z: 5 oa^^© ^7 1. 39 Eiche-Stämme mit 9,74 2. 312 Nadel- „ , 96 3. 360 „ -Stangen 1. Kl. 4. 494 v 2. N 5. 1047 , „ 3. , 6. 736 M y 4- „ 7. 7 Rm. Eiche-Schichtholz 8. 19 „ Radel- u 3 5 % 3 cd 3 & 2 go 3 ro 3*3 o-G» Gö 3' d S E.&g ' ’ czc rr [§’^a '-. «< 5" * CD rr ä ^*<5* rS o (c7> CT« O 3 Qr S o 3 ~^s Es -=S •f 5 " Öl SS Bo'g ?rä'~ ’§'«»§ D >ä—v Z§L = S'S c ~"_7" 3 er —: OSS 3 er sr® ■ 2Z ;f 3 •"’- £ -ff sssHA = X«»g. 3 <2'L cs-3 _ g?«'3 S od" Q 3 -'•»p,o'ß ?3 mS en ■&'2c "3l42?g S ri Ä ® 5 r' -=.3 gi Z^L d e«l ZS SC" —- «s en 2- fO — §.2 _. Gü ■ » —- H-LZ- D cD 3 3 ÄC-.93 = * 3 "5? 3. Q- —*. O t± S. 3 2 Z? äs® fit cd 2.5 ■re 3 ^r 8s CO D 3 CD en 3 P 3 F M «T* S' » « <6 ~3 sa r- • h 5JC9 O « o*3 <» ra 3 «-2. S' 2 ^3 en " o 3?ch 5 2 3 3 3 2 _., rn" ’ » (5)3 s* -ZZ-S §-Jt & 3 51 C<® 3 EZ gaS Z D>3 *"*" 5 3 3® ö5"F 3 5 CD »su D 2 2. en Eu D 06* e» CH «< 3*' j? 3 «So OX Q B 3 ff er 3 en ö ^(5)5, 2» ~- o 3 cd S. 3 2*S' §- ® - 0-32 2 3 3 3 — S' ar c< tocr--57 Ärn-:a <>2 Z 3-® Z' Q""» 3 3 9 FS Z 5- Z , "3>3 -2,0 Zs jtgS'.c'Zi Q- gcos 2‘ ” «» 2* f7^> ög'tc2_2s«-S^3i-‘ SS >-< d «ä.OSgapH® «3ft -JE, " .— ^S -n CD ' 3 • j-y ^s A osAZ ^ZCD >ÄA3 ?ZZ ^ <--'V. p »fff ässSg <5 D CD S2 2 3 D 2 ~ —n«$u — LV-L - ■3' D e- a 3 Z erO.S £ QT ” 3 X5 'n öJ 3 — e« —.^ «SV<3 2 0.9—• 77 3 en -s. s-.Z e 5*S SiecniN11 A, UM ; fji6 bei de ! [iüinetl69t8 '■(IDE n^^en Miuci Ä ijHi I-V? Utii /»3t t ;3 Non VNI >4* Nonb itJ.nnb d T'1* ^jilg Ö'I M ■n l°Ö ' W?eit1( \