Blatt 158. Jahrgang Mittwoch SS.Juli1808 erscheim täglich, außer ö /*b a «ezugSpretSr Sonntag». - Beilagen: ‘ J monatlich 75 Pf., viertel- ÄOTl^K^lt^f Hwwri® wtrtlchastltche Settfragen ör l|ßP H M B w 'lEX Sj Kr E SM- ^^ESL ZetlenpreiS: lokck. 15Pf, Fernforech - Anschlüsse r M B v A S ▼ auswärts 20 Pfennig, für bic Redaktion 112. f\Jr IV Verantwortlich vertag». Expedition 51 /F _ < 4f A4 A /«a f V *e für den politischen Teil: *£ General-Anzeiger für Oberhessen MW ä Oomü“age8niönu^ Rotat!otts«r6(f und Verlag «er vrMschen Unlv.-Vuch- UN« Stelndruckere«. H. Lang«. NedaNIon, ärpcöition und Druckerei: Schulstratze 7. Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. '--==-- ---— Bismarck, -er Walhallgenosse. (Zum 30. Juli 1908.) Auf einer Anhöhe an der Donau unweit Regensburg erhebt sich der stolze Marmorbau der Walhalla, jene großartige Schöpfung Ludwigs I. von Bayern, die der geniale Klenze ausführte, und deren feierliche Einweihung am 18. Oktober 1841 stattfand. „Es ist mein Wille", so hieß es in der königlichen Gründungsurkunde, „daß die Walhalla der Erstarkung deS deutschen Sinnes förderlich sein möge", und dieser Bestimmung trägt das herrliche Bauwerk, zu dem man aus 250 Stufen emporsteigt, durch seine äußere und innere Ausschmückung vollauf Rechnung. Im vorderen Giebel die kolossale Germania und 15 an die deutschen Befreiungskriege erinnernde symbolische Figuren, im Hinteren Giebel des dorischen Tempels die Hermannsschlacht, im Innern, in der dreiteiligen Eella Siegesgöttinnen und an der Wand ein Marmorfries, der Deutschlands Urgeschichte rm Relief darstellt. Unter diescni Fries aber, auf Konsolen und Postamenten und in zwei Reihen übereinander ange- vrdnet, die 163 Marmorbüsten der Walhallgenossen, während die Namen 64 anderer, deren Porträts man nicht befiel, in goldenen Buchstaben von den Marmorwänden auf den Beschauer herableuchten. Alles Männer, die sich um Deutschland und die Erstarkung deutschen Sinnes unsterbliche Verdienste erworben haben. Wahrlich, ein stolzes Werk, das seinem Begründer und der Idee, der es dienen soll, alle Ehre macht! Ohne Zweifel aber- wäre unsere Bewunderung noch größer, wenn man bei der Auswahl der Heroen, die diesen Ruhmcstempel deutschen Geistes bevölkern, großherziger verfahren wäre, wenn man sich nicht dabei — entsprechend dem konfessionellen und partikularen Empfinden der Bayern — stellenweise von gar zu kleinlichen Gesichtspunkten hätte leiten lassen. Es kann nicht Zweck dieses Artikels sein, die einzelnen Walhallgenossen Revue passieren zu lassen und zu untersuchen, inwieweit jeder einzelne seiner dortigen Unsterblichkeit würdig ist, und es kann ebensowenig ui unserer Absicht liegen, hier für die Aufstellung der Büste dieses oder jenes aroßcn Deutschen zu plädieren. Aber um nur ein Beispiel zu nennen, so sei daran erinnert, daß Luther in dieser erlauchten Versammlung bisher noch nicht den ihm gebührenden Platz gefunden hat. Und noch ein anderer Großer fehlte bis jetzt in der Walhalla: der eiserne Reichskanzler Otto v. Bismarck, der Lchöpfer des neuen Deutschen Reiches, ein Mann, der, wie jelten einer vor ihm, deutsches Mesen personifizierte, der Durd) seine alles überragende Persönlichkeit die Erstarkung deutschen Sinnes in uns weckte und auch heute noch, wo sich sein Todestag zum zehnten Male jährt, fortgesetzt fördert. Auch wenn nicht so viele Denkmäler an ihn erinnerten, auch wenn er uns nicht seine „Gedanken und Erinnerungen" als Vermächtnis hinterlassen hätte und durch sein gewaltiges Lebenswert den literarischen Kärrnern unerschöpflichen Stoss zum Schreiben lieferte, — «feine machtvolle Persönlichkeit mürbe dennoch das deutsche Leben beherrschen. Auch wenn ihm der Ruhmestempel der Walhalla verjchlojscn geblieben iväre, die Erinnerung an ihn, der uns Roland und Ekkehard in einer Person war, würde im deutschen Bolte niemals verlöschen. Trotzdem ist die Tatsache, daß am 29. Juli, dem Vorabend seines zehnjährigen Todestages, die feierliche Enthüllung seiner Büste unter Teilnahme des Hoses, der Mi- Aisterialämter und der bayrischen Studentenschast in der Walhalla stattsindet, aus mehr als einem Grunde politisck) Gietzenev Stadttheater. 6. Operetten-Gastspiel des Großherzogl. Knrtheaters in Bad Nauheim. Gasparone. Operette in 3 Akten von F. Zell und R. Genee. Musik von Carl Millöcker. Mit seinem „Bettelstudenten" hat Millöcker s. Zt. einen geradezu beispiellosen Erfolg errungen. Seine nächsten Operetten, die in rascher Reihenfolge erschienen, hatten zwar auch großen Erfolg, aber sie haben sich auf der Bühne nicht jo zu halten vermocht, wie der 1881 erschienene „Bcttel- jiubcnP. Was Millöcker vorher geschaffen hatte, ist heute so $ut wie vergessen, aber seine späteren Kompositionen, vor 'cüem „Gasparone", „Die sieben Schwaben", „Der arme Zonathan", enthalten eine Fülle des Schönen und Reizvollen, aber man hört sie doch verhältnismäßig selten. Und das mag wohl daran liegen, daß man diese Operetten nach ihrem ersten Erscheinen bis zum Ueberdruß aufgeführt hat, — ein Schicksal, dem bisher nur wenige Operetten entgangen 'sind. Nach einer längeren Pause finden die bekannten Melodien solcher Operetten dann wieder willige Ohren. Auch Lie gestrige Aufführung des „Gasparone" fand ein empfang- 1 ches und dankbares, leider aber wenig zahlreiches Publikum. Wer diese Operette, wie der Referent, längere Zeit nicht mehr gehört hat, wird unwillkürlich mit Freuden diese hübschen, Luftigen Weisen auf sich wirken lassen. An Erfindungsgabe Hat es Millöcker nie gefehlt, auch an Eleganz und Originalität des Ausdruckes nicht. Seine Musik ist fast immer interessant, interessant wie das Libretto seiner meisten Operetten. Herr Bruno Schlegel batte die gestrige Aufführung ncht hübsch, zum Teil sogar außerorder-lich wirksam inszeniert. Dls Podesta war er eine Bühnenfigur von grotesker Komik, eoensoHerr Much alsSindulfo. Auch Herr Bau er spielte seinen Wict Benozzo mit dec erforderlichen Dosis Humor, und man muß immer wieder von neuem bedauern, daß die Stimme dieses Empathischen und talentierten Schauspielers so wenig den bedeutungsvoll. Macht sich doch der greise Prinzregent Luitpold, der Sohn des Begründers der Walhalla, auf diese Meise so recht eigentlich zum Vollstrecker der Gründungsurkunde seines Vaters und zum Dolmetsch der Empfindungen, die alle vaterländisck) gesinnten Deutschen von den Alpen bis zum Belt und von der Maaß bis an die Memel beseelen. In der Person Bismarcks ist trotz alles bayrischen und auch preußischen Partikularismus die Mainlinie überbrückt, und das Genie Bismarcks ist cs gewesen, das den deutschen Einigungsgedanken lucitec donauabwärts ziehen ließ und das deutsch-österreichische Bündnis begründete, das heute mehr denn je den Schutz des Deutschtums und den Hort des Völkerfriedens darstcllt. So gestaltet sich der Einzug Bismarcks in die Walhalla zu einer wirkungsvollen Kundgebung deutscher Bündnistreue in Zeiten, wo aus dem verdüsterten politisck)cn Horizont nur zu leicht der Kriegsstrahl herniederfahrcn kann. Ehre darum dem Prinzregenten Luitpold, dessen großzügige, kerndeutsche Gesinnung diese Bismarckhuldigung der deutschen Welt ermöglichte! Sie schließt sich gleichwertig der Fürstenhuldigung von Schönbrunn an und verkörpert mit ihr den einen Gedanken, daß Norddeutschland, Süddeutschland und Oesterreich-Ungarn untrennbar und einig zusammenstehen im Zeichen der durch Bismarck geschaffenen neuen Zeit, ein festes Bollwerk deutschen Wesens, an dem noch einmal die Welt genesen muß. politische Lagesschan. Ein Urteil über die Gas- und Elektrizitätssteuer. Da gerade das bayerische Zentrum sich besonders scharf gegen eine ElektrizitätSsteuer erklärt hat, ist es doppelt interessant, das Urteil eines in Regensburg, in dem bekannten Manz'schen Verlage, erschienenen Schriftchens zu hören. Das Schriftchen führt den Titel: „Das Reichsmonopol im Petroleumhandel" und stammt von einem, wie es scheint, in Regensburg ansässigen Petrolemnfachmanii namens Joseph Leis, der eine langjährige Tätigkeit in verschiedenen Konzernen des Petroleumgeschäfts ausgeübk hat. Leis tritt warm für das Reichsmonopol im Petroleumhandel ein. Ec sagt in seinem Schlußwort über die Möglichkeit, eine Belenchtungs- steuer für GaS und elektrisches Licht als Hilfsquellen der Reichsfinanzen heranzuziehen: „Da man es hier der Hauptsache nach mit größeren Zentralen und großenteils sogar städtischen Belrieben zu tun hat, ist die Steuerkontrolle durch elektrische Zähler und Gasuhren nicht schwierig. Eine dem Petrolemnzolt per Kerzenstärke angepaßte Besteuerung dieser beiden Beleuchtungsarten würde nur gerecht erscheinen. . . . Wir sind weit davon entfernt, zu behaupten, daß sich die durch Kerzen, Petroleum, Gas oder Elektrizität bewirkten Äeleuchtungs- arten gegenseitig ersetzen oder verdrängen konnten. Sämtliche Beleuchtungsarten sind in steter Zunahme begriffen. Das Licht- bedürsms ist im ständigen Wachstum begriffen, cs erscheint unersättlich und verwischt die Grenzen zwischen Notwendigkeit und Verschwendung. Tie Paro.iftnkerze und das Petroleum, beides die Bedarfsartikel fiir die ärmere Bevölkerungsklafse, entspringen ausländischen Rohprodukten und sind mit einem Finanzzoll belegt. Kohle, das hauptsächliche Rohprodukt für Gas und Elektrizität, unterliegt keinem Zoll. Während leichte Mineralöle für Motoren- betrieb zollfrei sind, tuirb ihnen diese Zollsreiheit entzogen, falls der Motor zur Erzeugung von Licht Verwendung findet. Es handelt sich also beim Mineralöl- resp. Petroleumzoll um eine ausgesprochene Lichtsleuer. Es wäre deshalb nur gerechtfertigt, ivenn auch jeder zu Beleiichtungsziveckeii dienende Kubikmeter Gas imd jeder gleichen Zivecken dienende Hektowatt Elektrizität nach Maßgabe der Zollbelastiiiig für die Kerzenstärke au5 Petroleum, versteuert werden müßte. Mit Gas und elektrischem Lichte wird der meifte Luxus getrieben. Dies ivürde dem für Beleiichtiingszivecke dienenden Spiritils, einem heimischen und steuerfreien Produkt, MIM—EMMBMM gesanglichen Anforderungen seiner Rolle entspricht. Herr Bauer hatte aber gestern abend doch Momente, in denen man das Unzulängliche der Stimmittel vergessen konnte. Das war vor allem der Fall in dem Duett mit Sora: „Stockfinster ivar die Nacht". Da wurde das Publikum zu stürmischem Beifall hingerissen. Gabriele Klerwin war in diesem Duett als Sora allerdings ebenfalls wieder von entzückender Anmut. Auch die Stärke dieser Dame liegt eigentlich mehr auf schauspielerischem Gebiete, aber als Sängerin wird sie, nach allen bisherigen Beobachtungen, nie etwas verderben. Es liegt etwas unendlich inniges und herzliches in ihrer Vortragsweise, und diese ist es, die sich ihr selbst in einer so wenig dankbaren Rolle, wie die der Sora, die Sympathie der Zuhörer erwirbt. In jeder ihrer Rollen bietet sie ein in sich geschloffenes Ganzes, eine jede ihrer Rollen ist intereffant. Die Zenobia von Helene Schumann litt leider dieses- mal etwas unter gar zu großen Uebertreibungen. Als Carlotta erfreute Fränzi Großkopf das Publikum durch ihren reinen, schönen Gesang und ihr seelenvolles Spiel. In der Operette wird heutzutage im Allgemeinen — selbst an den ersten Bühnen — in rein musikalischer Hinsicht gar zu viel gesündigt, und da freut man sich denn als einigermaßen musikalisch empfindender Mensch doppelt über eine gute, saubere Gesangsleistung, wie man sie auch gestern wieder von Frl. Großkopf zu hören bekam. Spiel und Gesang haben bei dieser Dame immer echtes, wirkliches Leben. — Den Conte Erminio sang Herr Hildebrandt mit reichem Ausdruck. Die Stimme war auch namentlich in den oberen Lagen klangschön und rein, das Spiel der jeweiligen Situation angemessen. Sein Duett mit Carlotta in der Banditenszene des 2. Aktes war von großer, schöner Wirkung. Erwähnt sei zum Schluffe, daß auch das Terzett zivischen Schlegel, Großkopf und Schumann sehr gut zur Geltung kam. Die Kapelle des hiesigen Infanterie - Regiments spielte unter Leitung des Herrn Hermann Weinack die Ouvertüre recht wirkungsvoll. Wenn Sänger, namentlich die sicherlich auch zugute kommen und einen etwaigen Ausfall an. Trinkbranntweinabsatz sicherlich mehrfach ersetzen. Wir geben dieses Gutachten lediglich als Material zur Urteilsbildung wieder, ohne uns irgendwie dazu zu äußern oder darauf festlegen zu wollen. Deutsche- Uerch. _ i $ far rer Mansuy in A rs an der Mosel, der wegen.' seiner am Sonntag den 26. Januar in der Pfarrkirche zu Ars gehaltenen Predigt von der Strafkammer deS Landgerichts Mctz ju zwei Wochen Festungshaft verurteilt worden war, ist vom Bischof Bengler mit Wirkung vom 6. August d- I. vom Dienst enthoben worden. Eine Verlobung im Hause Cumberland.s In München erwartet man die baldige Verkündigung der Verlobung des 28 jährigen Herzogs Georg Wilhelm von Braun- schweig-Lüneburg, des ältesten So! nes des Herzogs von Cumberland, mit der 5 Jahre jüngeren Tochter des verstorbenen Erv- prmzen Leopold von Anhalt, die zur Zeit mit ihrer Mutter in Gmunden weilt. ZurReichstagsersatz wähl in Braunschweig. Im der Montag nachmittag in Wolfenbüttel abgehaltenen Vertrauens» männersitzung der nationalen Parteien lvurdc gegen die Stimmen der Landesrechtspartei der Kandidat des Bundes der Landwirte, Landtagsabgeordneter Kleyc-Jerxheim als Kandidat bcO bürgerlichen Parteien für die bevor st stunde Reichstagsersatzwahl int zweiten braunschweigischen Wahlkreis bestimmt. Die Landrechtspartei hat ihrerseits den "Notar Dedekind-Braunschweig als Kandidaten nominiert, während die Sozialdemokraten erst am kommenden Sonntag auf der Krciskonferenz zu der Frage Stellung nehmen werden. Der Fall Schücking unterliegt zurzeit der Prüfung durch den Minister des Innern. Herr v. Moltke hat bei Gelegenheit seiner Inspektionsreise nach Schleswig sich mit den beteiligten Regierungsfaktoren ins Benehmen gesetzt; das Ergebnis, zu dem er gekommen ist, dürfte in den nächsten Tagen bekannt werden. Es handelt sich um ein von dem zuständigen Regierungspräsidenten,, also nicht von der Zentralstelle eingeleitetes Verfahren. Ausland. Der Weltfriedenskongreß in London wurde von! Lord Courtney mit einer Rede über den Zusammenhang von Frieden und Gerechtigkeit eröffnet. Courtney erklärte, alle Kriege, könnten vermieden werden, wenn die Ungerechtigkeit aus der Welt geschafft würde. Von den an dec rechtswidrigen Verhaftung eines deutschen Schutzgenossen beteiligten marokkanischen Soldaten ist auf Betreiben des deutschen Gesandten der Hauptschuldige gefangen gesetzt worden. Er bleibt int Gefängnisse! während einer von dein deutschen Gesandten zu bestimmenden Zeit. Englisches Unterhaus. Aus eine Anfrage erklärte Staatssekretär Sir Edward Grey, daß der Kaiser von Rußland nicht die Absicht zu erkennen geaeben habe, während deS laufenden Jahres England einen Besuch abzustatten. Ans Stadt und Land. Gießen, 29. Juki 1908. **TagesordnungjürdieSitzungderStadt- verordueten-Versammlung am Donnerstag den 30. Juli 1908, nachmittags 5\ -> Uhr. 1. Mitteilungen. 2. Vorlage der Rechnung des Gas- und Wasserwerks für 1906., 3. Vorlage der Rechnung des Elektrizitätswerts für 1906. 4. Baugesuch des Adolf Möhl für die'Bahnhofstraße (Vergrößerung eines Kellerfensters). 5. Gesuch des Anton Geißner um Genehmigung zur Anbringung eines Firmenschildes am Hause Plvckstraße 9. 6. Ausbau des Wetzlarerwegs; hier: Festsetzung des Preises für Gelände aus dem Stadtcriveiterungsfonds. 7. Gesuch des Garnisonlazaretts! um Abtretung eines Geländestreifens in der Oftanlagc^ 8. Ankauf von Straßengelänoe von Louis Vogt Witwe zum Chöre und das Orchester auch gestern wieder häufig aus-' einander gingen, so kann man hieraus weder der Regiments- kapelle noch dein Dirigenten oder den Sängern einen Vorwurf machen. Eine genügende Zahl von Proben ist hier nun einmal infolge der eigenartigen Verhältnisse offenbar nicht zu ermöglichen, und es wäre Undankbarkeit, nicht anzuerkennen, daß alle Mitwirkenden unter so unsagbar schivie- rigen Verhältnissen außerordentliches leisten. Wenn man allen Umständen Rücksicht trägt, dann wird man auch die gestrige Llnflührting der „Gasparone" nicht zu den schlechtesten Aufführungen dieser Operettensaison rechnen dürfen. Schade/ daß das Gießener Publikum dec gestrigen Operette nicht größeres Interesse entgegengebracht hat. Die Aufführung hätte es wirklich verdient. -n- • — lieber das Vorbild von Böcklins „Toten- i n s e l" enthält eine Kunstzeitschrift nachstehende Mitteilung: Unter den mancherlei Nachrichten, die jüngst über Korfu auftauchten, begegnete man auch roieder einmal der Behauptung/ die kleine, Korfu vorgelagerte Insel Pondikonisi, das „Mausinselchen", sei das Vorbild von Böcklins „Toteninsel" gewesen. Böcklins Bild ist indes fürs erste gar nicht vor derj Natur entstanden, sodann war Böcklin niemals auf Korfu. Die „Toteninsel" entstand 1880 zu Florenz. Die Gräfin Oriola aus (unserm) Büdesheim (die Gattin des bekannten oberhessischen Parlamentariers), besuchte auf einer Jtalienfahrt den Meister und bestellte bei ihm „ein Bild zum Träumen". Böcklin ging sogleich ans Werl. Als die Gräfin nach einigen Wochen wieder nach Florenz kam, konnte sie der Künstler vor das beinahe fertige Gemälde führen. „Sie erhalten, wie Sie gewünscht haben, ein Bild zum Träumen", sagte er zu ihr, „es muß so still wirken, daß man erschrickt, wenn angcklopst wird." Böcklin hat zugestanden, daß ihm gewisse Felsgebilde der Ponza-Jnseln im Golfe von Gaeta das Motiv gaben. Doch ist das Bild dann ganz frei, ohne Verwendung von Studien, entstanden. — Kleine Kunstchronik. Wie aus Buenos Aires gemeldet wird, ist dort der langjährige Leiter des Berliner Zentral-! theaters Jos6 Ferenczy gestorben. 98eüew*w.fl. 9. TcsgL von >ur E- freinqaiir 10. Errichtung von 9ct. rfn '-----Am. 11 Stfctttgurfleine Kbrabcns bei dem 2d)ulbdu :r* brr Neustadt Inla; in, Etichkanal- 12 verkauf de "Taben: zwischen sonnen strafte und Seidengas»-- 12 ^Pachtung der früher Kehrer- sehen Grundstücke. 14. Anlage eines neuen Viehmarkrplatze 15. Ausführung einer neuen K^tastervermesfung in der fchung und Vererbungslehre. 21. Unfalloeriicherung der Mannschaften der freiwilligen Sanitätskolonnc. — vJriuA des üarl nobel, Liebigstrahe 9. um Ausdehnuni der V»rt- schaftskonzefsion auf seinen Anbau. 23 Gesuch des Giovani" 3ultani un' Erteilung der Erl-r-bnis zum Schankwirtschans- betrieb im yaufr »trrrocfl 12. -'I T.-sg, >xmrick Eotz- Haus zum l^asrwirtschaftsbetricb im Hause Aalltorstraftc -6. 25. Tesal. der August .Helfenbein Ehesrau zum -chank. wirtschafrSbetrieb im Hause Liefeckerweg 41. •• Tie Sitzungen deS SchwurgerichtSderPrc- v i n z L b e r h e s s e n für das 3. Vierteljahr 1908 beginnen laut Anschlag an der GerichtStafcl am Montag den 28. September, vormittags 9l/i Uhr, unter dem Vorsitze deS Landgerichtsrats Schmidt hier. - Frauenversammlung. Unliebsam verspätet bc- richten wir über die von den Pfarrern der vier Kirchgemeinden am vorigen Mittwoch einbcrusene Frauenoer. fammlung. Ter Konürmandensaal der JohanneSkirche war von Frauen aus allen Ständen ganz gefüllt. Nach einer kurzen Begrüßung durch Pfarrer D. Schlosser begründete nrau Pfarrer Strack au8 Birkenau in ebenso klaren und anschaulichen, wie warmherzigen Ausführungen die Pflicht und da« Recht der Frauen zur Mitarbeit an den Aufgaben des AemcindelebenS unb gab ein sehr anziehendes Bild der reichen Tätigkeit, die ein solcher Fra»icnoerein entfalten kanii. Da dieses Bild jedoch mehr ländlichen Verhältnissen ent- nomtnen Ivar, legten IN dec ''ich anschließenden Besprechung auS An^aß von Fragen und Bedenken, die ouS der Versammlung heraus erhoben wurden, die Pfarrer die besonderen Aufgaben deS hier zu gründenden FrauenoercinS näher dar. Er solle die Frauen der Gemeinde ziir Mit. arbeit an den Aufgaben deS GenieindelebenS heranziehen, sic zur Beteiligung an den schon vorhandenen Veranstaltungen anrcgen und sie durch Vorträge und Besprechungen zur Er- füHung der ihnen zufallcnden Aufgaben befähigen. Als solche Aufgaben nannte er besonders: Mitarbeit bei der Armenpflege, Fürsorge für Kinder und die weibliche Jugend, besonders während und nach der Konsirmandenzeit. Nach einer sehr warmen Empfehlung von feiten der Frau Pfarrer Strack wurde die Begründung deS Vereins beschlossen. 97 der anwesenden Frauen zeichneten sich als Mitglieder ein. Die eigentliche Konstituierung wurde einer weiteren Ver- fammlung vorbehalten. * Ein großes Fischsterben konnte nach der „SDffcnb. Ztg." dieser Tage wieder im Main beobachtet mer den. Bon der Mainbrücke aus sah man viele Hunderte von toten oder sterbenden Fischen an der Wasseroberfläche treiben. £b der Tod der Fische durch giftige Abwässer aus Fabriken «eingctretcn ist oder eine andere Ursache hat, kann nicht fest gestellt werden. Neuerdings hat Prof. Tr. Hofmann, eine anerkannte Größe auf dem Gebiete der Gärungstheorie, er klärt, seines Erachten? bestehe bei vielen Fischsterben die Ursache in dem Gasgehalt der Moderreste des Flußbodcns. Er konnte an der Hand meteorologische'- Iahten den Rach weis führen, daß ein Sterben der Fische gerade dann aus tritt, wenn sich der Luftdruck rasch uud stark erniedrigt. In diesem Falle wird nämlich das Gleichgewicht der im Moder absorbierten Gase erheblich gestört; eine große Menge davon wird plötzlich frei, steigt an die Oberfläche und ver uefacht das Sterben der Fische auf dreifache Weise: Zunächst sind die Weife giftig; die Fisme werden hiervon wohl nicht in Massen sterben, aber ihre Widerstandskraft wird verringert. Ferner entziehen diese Gase dem Wasser den Luftsauerstoff, weil sie zum Teil leicht reduzierbarer Natur sind Endlich werden durch die Gasbewegnug kleine Teilchen fester Stoffe tu die Höhe getrieben, welche das Wasser trüben, den Sauerstoff gleichfalls absorbiereu, vor allen Dingen aber sich iu Die Kiemenöfsnungen der Fische fetzen und Deren Verschluß hindern. An • den vorslehenoen Betrachtungen folgt, daß es nur ein Mittel gibt, das auf foldyc Weise entstehende Sterben der Fische zu verhindern, und dieses besteht darin, daß man den Boden der Flußläufe \u säubern sucht. Eine solche Säuberung läßt sich mit Hilfe einfacher Baggerung ausfuhren Zwar wurden an jenen Stellen, wo ein Bagger arbeitet, i^a,e und feste Stoffe lebhaft alijgcrührt werden; aber diese> find nur einzelne lokalisierte Punkte, von welchen sich die Fische mit Leichtigkeit fernhalten können Ist die Baggerung vorüber, dann ist die Stelle für die Fische eine Zeitlang ungefährlich und es können andere Teile des Fluß- laufe» gereinigt nn-tbeit. Bekanntlich ist gerade der Main bet £ Heilbad) seit Errichtung der Stauanlagen sehr fd)lammig. x Blieseck, 29. Juli. Gräßlicher Unglücksfall. Der 12jährige Sohn des Kutschers Johann Euler siel gestern in eine Kalkgrube unb wurde hierbei am ganzen Körper furchtbar verbrannt. x Launsbach, 29. Juli. Zu der Tumfahrt des Turnerbundes Lahn-DünSberg, die Sonntag den 2. August nach Fellingshausen slatlfindet, haben sich 96 Weltturner angemcldet. Geturnt wird Stemmen zweiarmig, Stab- Hoch-, Frei-Weit* unb Weit-Hochsprmgen. Neu ausgenommen wurde der Turuoerein Ldenhaufen o. b. L. unb zählt der Bund jetzt 13 Vereine. Die Zahl der Wetturner beweist, daß auch in den LundeSvereinen fleißig geturnt wird. sc. Frankfurt a. M . 28. Juli Der Ausläufer Hermann Schweizer im Waren hau Wronker «k Eo. dahier wurde verhaftet, da es sich ergeben, daß er fortgesetzt die Warenbestände der Firma bestohlen hat. Besonders hatte cs der Dieb, ein Übelbeleumundete Subjekt, auf i^ld- nnd Silberwaren abgesehen. Mit 2dm>ei;cr „gearbeitet" hat der bei derselben Firma angenellte 2Üjährige Lagerist Moritz Dahl. Dieser wurde heule früh in ^ask genommen unb hat ein Wcftänbiiiv abgelegt. Zu- gestohlenen Sachen haben die Diebe hauptsächlich in Lfsenbach a. M an den Mann gebracht. Wie groß der Schaden ist, den Die Firma erleidet resp. wieviel er gestohlen, laßt sich noch nicht fest- Stellen. Umfangreiche Ürmitte'.. ngen find un i^.,nge. Soviel teht iefi, daß liste n w eise bi gestohlen Ware aus dem Warenhaus von den beiden unaujjällig eskamolien wor den q£ fc. Bom M a in, 2« Juli. Tas allen Touriuen wegen ncr V -rlie-cn Lage bekannte c1:* Schloß in ^i ifn- irt O'iendcch a. A um bcn Prc»- von 1 Ter frü' sre Besitzer war der verstorbene Kreisriwler und Altertumsforscher Eonradn in Miltenberg . Bebra, 28 Jul: (Gestern fand hier die Hauptversammlung des besf. Bi e n en ;üch ter Vereins, der Mitglieder ;äblt. verbunden nut einer Äusnellung, itatt. Es wurde u. a. beschlossen, im Jahr' l$lß bfl* oOiahrige Bestehen des Vereins gleichzeitig mit brr beutfcb-ofterreian- schen Jmkcrversammlung in Dassel zu feiern Gießener Strafkammer. Gießen, 28. Juli. Verurteilung eine- Reisenden. Gegen den RolonialroorenbänMer A. Et iu 3fran_ffurt : " -r:r Durch Lae Steuerkommissariat Jriedderg ein ^tra'be- scheio in Höhe von 20 Mk ergangen, weil sein Reuender ohne porb-rig: Aufforderung Bestellungen auf Baren bet 1*riPotuerjonen mmariat ang-melbet, noch Die forderliche vlbgabc cntnmtet zu haben 3t trug gerichtlich' Entick idung an und Beitritt beim Sck^ffengerichl jegliche strafbare Handlung seinerieiks. £r gab an, sein Ausläufer — nicht Reisender — war von thm beauftragt, an raelitifche (Jtnroobner iu V ldel Preislisten und 'AesteUkarten ausznteilcn. es war ihm sogar unterlagt, Auftrage ober Geld in Empfang zu nehmen Es mag jedoch zuweilen vorgckornrnen sein, Dor er, um einem Besteller eine Gefälligkeit zu erweilen, auf Ersuchen eine ausgefüllte Bestellkarte mitgenommen habe, biej sei jedoch nicht strafbar. Tas Schöffengericht hielt iur fcn- geftfUt. das; der von Dem Angeklagten beauftragte, Mann, bet übrigens ebenfalls tvegenC feiner Handlungsweise be)tron worden iit, >'ich aber bei dem Urteil beruhigt bat, wenn auch nickt auf Anregung des Angeklagten, so bock auf Aniucken der Besteller, ausctcfüllte Bestellkarten mitgenommen hat, worauf bieien Die Waren zugcsckickt wurden; dabei fei es unwesentlich, ob der Beauftragte Reisender oder Ausläufer war. Es gehe auch aus Den ganzen Umständen hervor, daß die Bestellungen nicht jiur gelegentlich mitgenommen worden sind, sondern daß die Tätigkeit des Mannes darauf gerichtet war, Bestellungen aufzusttchen. Ties ginge schon aus der Form der verteilten Preisverzeichnisse her vor, die zu gleicher Zeit als Bestellkarten dienen. Wenn diese starten, wie der Angeklagte behauptete, nur als Reklame benutzt werden sollten, so hätte er sie sicher Durch die Post geschickt Tatsächlich wurde in der Regel gewartet, bis der Schein ausgesüllt war, und dieser Dann mitgenommen. Wenn auch feine direkte Aufforderung an die Besteller erging, die starten sofort auszufüllen, so mußte doch aus dem Warten geschlossen werden, daß die, aus gefüllte start» mitgenommen werden soll. Aus diesen Gründen kam das Schöffengericht zur Verurteilung des Angeklagten zu der im Strafbescheid eingesetzten Strafe. Tie Strafkammer schloß sich den Ausführungen des Schösfengerichts an und erkannte auf kostenpflichtige Perwersnng des von dem Angeklagten angefochtenen Erkenntnisses, da nach den bestehenden Vorschriften den jrnigen, der Die Waren liefert, die gleiche Strafe trifft, wie den, der die Besteller aufsucht. Jugendlicher Weindieb. (Silbe Februar wurden einem Gymnasiallehrer in der West- Anlage hier eine Anzahl Flaschen Wein aus dem Keller gestohlen. Tie Diebe hatten sich in den steiler geschlichen und rissen einige Latten ab, um sich Zutritt zu dem Wein zu verschaffen. Kurz darauf erhielten zwei Bewohner der Plockstraße nächtlichen steiler- besuch: es fehlten in dem einen fünf Flaschen Südwein im Werte von 35 Mk. und aus dem andern waren vier Flasck-'n Kvgnak verschwunden. Hier hatten die Siebe die Schlösser der Türen zum Keller wie auch die Türe eines Schrankes gefprehgt und sich so Zutritt verschafft. Weiter war dem Lagerhalter des itbnfum ■ Vereins nni Asterweg eine stifte Weihnachtskerzen, sowie Seife unb Sckokolade abhanden gekommen. Ter Verbackt lenkte sich auf beit 15 jährigen, wegen Diebstahls bezw. Hehlerei bereits dreimal beftraften Gärtnerlehrling Hch. I. hier, der bann auch zugcstand. mit einem gleichalterigen Jungen, der sich zurzeit in einer Anstalt zur Beobachtung seines Geisteszustandes befindet, die Diebstähle, außer demjenigen im Asterweg, ausgeführt zu haben. Er gibt aber zu, von den von seinem Komplizen am Asterweg gestohlenen Sacken bekommen zu haben. Er wurde wegen der Diebstähle zu vier und zwei Wocken Gefängnis und wegen Hehlerei zu einer Woche verurteilt unb hieraus eine Gesamt- strafe von sechs Wochen gebildet, wobei der unheilvolle Einfluß seines Komplizen auf ihn strafmildernd berücksichtigt wurde. Schwindeleien. Der 42jährigen Krankenpflegerin C. St. aus Möbenberg wurde von dem Zentralverband in^Frankfurt a. M. in dem Kranken. hauö zu Wichs in Baden eine Stelle als Krankenpflegerin verschafft. Aus ihrer Reise dorthin, die sie in Schwesterntracht zurücklegte ivracf) sie in Darmstadt bei einem Pfarrer vor und bat um Geld, indem sie angab, sie habe auf dem Bahnhof ihr Portemonnaie mit Fahrkarte und Gelb verloren. Dem Geistlichen war bekannt, daß unter dieser Maske viel Schwindel getrieben wird, er erkundigte sich darum telephonisch ui Frankfurt über die Richtigkeit der Angaben bezügl. des Zieles der St Da ihm diese Angaben bestätigt wurden, gab er ihr 15 Mk., die ihm der Zentralverband ersetzte. Ter^Vorsitzende des Verbandes wandte sich an die Anstalt, in der die St. nun tätig wurde und ersuchte um Zurückhaltung des Gehaltes der St. iu Höhe des geschuldeten Betrages. Vor ihrem Austritt, Der Ende Avril erfolgte, fälschte sie einen Bries, nach welcknm ihr das Gehalt vollständig ausde- |ahlt, sie aber angewiesen werden soll, an den Verbandsvorsitzenden in Frankfurt 20 Mk. zu zahlen und ließ den Brief durch einen Herrn, dessen Name sie nicht nannte, in Frankfurt zur Post geben. Ihre Handsckwist verriet sie je Doch, so daß iie ihren Zweck nicht erreichte. Nack dieser Zeit hielt sie sich stellenlos in Frankfurt aus unb erfdrien Dann Mitte Mai bei dem Pfarrer zu Groß Karben, dem sie angab, sie wolle nach ihrer Heimat reifen; ihr Porte monnaie nut Fahrkarte habe sic verloren unb könne nicht weiter kommen, da sic von der Balm ausgesetzt worden sei. Sie erhielt unter Vorbelialt bet Zurückvergütung gegen Quittung 12 Mk. unb war bann verschwunden. Man nahm wohl mit Recht an, daß man einer Schwindlerin in die Hände gefallen sei, weshalb nach ihr gesahndet und sie wegen Urkundenfälschung und Betrugs in den Anklageznstand versetzt tourbe. Bei dieser Gelegenheit stellte es sich heraus, daß man es mit einer bereits 34mal beftraften Person zu tun hat, die erst im vorigen Jahr nach Der- buf.ung einer vieriäbrigen Zuchthausstrafe die Freiheit wieder er langt bett. Aus ihren Vorstrafakten wurde sestgestellt, daß sie neb auch ickoii bei ihren früheren Straftaten des Kniffes mit Dem verlorenen Portemonnaie bedient bat; trotzdem behauptete sie. ihre 'Angaben beruhten auf Wahrheit. Wenn auch zu ihren Gunsten der iiall in Darmstadt nickU als erwiefcner Betrug angenommen wurde, so ftanb doch fest, daß sie in Groß-Karben gc- schwindktt hat Bezüglich Der Briessälschung war sie geftänDig unD io erkannte das Gericht aus eine Zuckt da usstrase von einem .,ahr unD ,ecks Monat, i, und 150 Mk. Geldkrase; auch wurden -'>r drei Wod'-u ll-!, r".:chu::gshast angerechnet. • E i n Gesa ng niß - Skanda l. AuS New-York wirb ge- meldet, daß ent *‘\. ixu Dit *“6” Gepoucn^r,tskau«: um einen Bttrag Dvn 80000 Jtxopqi qefdjdbiet Ter T-nn« wußte durch die Sennirteümg be* t*r- armtm Lvrv">n ein s böhmischen ---raiengenDlechtes unb durch einen in der <*- ntofieeidd't cna : llt.n B^r:val: : ein leben in der bezeichneten Höbe auf-.uneb-nen -t Teil bet Verluste» erln.vt em Pestkafien-Venoalt r der Ge,eMcka l. bet mit feiner Einlage xn 2.k-(b*:I ginert brtic Ate «uun bet Prinzen, b e Pr nzei'in Berta von Lackv.n mar enena*. bat erklärt, daß sie keinen Pfennig b.*r schulden ihres «ebnet bc» iahten werde. v Auf dem Meer - gründe b.i der Riv- della Vamta wurde, rote aus Triest gemeitrt wird g.'frrn ein Paket mit eine« Frauenkopf gc»unben Ter Kopf wor in ein >?andtuw em- qewickelt, mit cvenDratt zummmenaebund n unb mu euiem ctan befchrren. Das Dr : d-s B.r. 1 's durfte nach Anncku der Polizei rin etwa 201 "b- s 'r.uNam.-.:tcn. Gestorbene: Frau Helene v. Zangen, geb.Freiin v. Roeder, z Frau Wilhelmine Elser, geb. Schmidt, Frau Wilhelmine Petb, geb. Men, sämtlich iu Darmstadt. — Herr Philipp Pfeifier nt Eberstadt. — Herr Friedrich Sehrdrock, Frau Tiana Weigand, geb. Helkrtch, Herr Alfred Cchellmamt, Herr Johann Reichert, Frau Babette Schäfer Witwe, geb. Schutz, sämtlich in Cffcubad). — Herr Gabriel Anton Ferner in Mainz. — Herr Leonhard Schmitt, Frau Elisabeth Rapp, geb Brüder, beide in Tarinstadt. — Frau Ekisabetde Schäfer ' Witwe, geb. Wittekind, tn Budutgen. — Herr Fr. Gerhard May in Friedberg. — Herr Jakob Heller II. in Klein-Bieberau. — Herr «t)eorg Bert V. in Wembach. — Herr Jakob Friedrich Eberhard in Lampertheim. — Herr Georg Stuckert tu Wetzlar. — Frau Mane Lossow, geb. Weber, '?crr Eunl Scklesivig, leide iu Wiesbaden. Tic Marktpreise für Bieb und Frucht und die Gicßcncr Fleisch- und Vrotprcise am 27. I 1: 1908. Fleischpreise in Gießen 7, Rg. 78-86 Pfg. Lchsen Getreibepreise in Mann hei m Drotprcise in Gießen des llaudrl 3X do. 62.10 8% Portugiesen III 9»J.W Berliner Börse, 29. Juli. Anfin^ikarie. 205.70 136.20 Kälber Schweine 92X0 147.50 Höchste Cchlachtviehpreise in Frankflirt a. 9)f. 217.25 109.80 . 166 90 . 122.70 . 231.50 90.30 98.60 99.20 93.30 -Kinder mehl li&rpener Bergwerk Leareb litte . . Lomoardcu K. ü. >oräd- IJojrd . . Tilrkenlosc . . . Elcktnz. Lnhmeyer . . . Elektriz. bcbackert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - AmenL Pekelt Herpener Bergwerk. . . Lau ruh üttc Nordd. Llujd . . . . Obeiscblcs. Eisen-Industrie Berliner Uaudelsges. . . I’annstÄdter Bank . . . Deutsche Bank . . . . Deutsch-Asiat. Bauk . . Diskonto-KommandiL . , Dresdner Bank . . . . Kreditaktien Baltimore- uud Ohio- Eisenlahn . . . . Golthardbaha Lombard. Eisenbahn . . Ueaterr. Maats bahn . . . Pnucc-lienn-Eiseubabu 95 90 89.00 96.20 50 70 85.75 65.45 97.10 •Krankenkost. Canada E. B. . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz • fest. 50 Stq. Schlachtgewicht 79—81 Mk. '/, stg.Schlachlgew. 92—95 PH . 67-68 , Hervorragend br/rlhdi Nahrung. Die Kinder gedeihen v.rzushct dabei u. leiden nicht an Verdauungsstörung. Weißbrot 2 Kg. 62 Pfg. Schwarzbrot 2 Ng. 58 Pfg. Weizen 10U 5tg. 22.50-22.75 Alk. Roggen 100 Kg. 19.00-00.03 Tif. Frankfurter 3Belchäanleihe . . Märkte. fc. Frankfurt a. TI., 29. Juli. Echweinemarkl. (Org.- Tel. dc§ Gieß. Anz.) Zum Verkan'e nanbcn 1022 Sckweme. Bezabk: würben: für Schweine 1. Ünal. 67—68 Pfg., Lkbendgeivichl 62,0 bis 00 Pfg.; 2. Cualität 66—00 Pfg., Lebendgewicht 52—00Pfg., 3. Qual. 58—60 Pfg. Geschäft guit, Ueberstand nnbedenteud. Ic. 148.90 121X50 ruscSuatsanl. IbUu 4>i°,e ;apau Maatsanleihe 4 ®e Conr. Türken von 1903 Thrkeulose 4-, Griech. Monopol-AdI. . 4-t äussere Argentinier . 3°/e Mexikaner . . . 4h"le Chinesen . . . . Aktien: Bochum Gum Buderus K W Tendenz: fest. 117.90 106 75 198 75 19C o lOOLOtz 197.90 20641 92.70 97.50 | 160.00 122.60 2dl 60 136U0 172.20 138 40 196.20 3)te/« KonsoU . . . . 396 do 3> Hel'ri^ ' 5ftQU «°beL '-?ch- ~ Herr kabm rauElMbelhe Sdiäier 6r. Gerhard $lQt l^ieberau9-£ .Friedrich Eberhards bXr‘\?au®atii beibc m V-esbaden^ und Frucht ld Broiprcise 7, , 70-80 , 7. , 60 -76 , h-olpreije in Gießen eifibrol 2 kg. 62 P,g. hwar^brot 2 Kg. 68 K loeinematll (['n,’.' 122 Schweine, fc: g., LebendgeivLlch' ndgewicht 52-^iV’., mb unbedeutend. . und Strohmai!: Heu (neues) 2,50-2,6) .eudeiiz: iest. achtnngen en. 1 2 Sonnenjche'li r ' 4 । Vew. Vimniu V । 2 1 Bed. Himm I Weller l Mi nb" und mw- - 1 28.8a C. = + 14,8uC. sberiente . der Bank für Handel . 117.91 , 106.7: 2311 136.0 ' 1722 ‘136.5 . 195-j . 90> 2? 4 * 15 er öaM • r-i* tiLalm - ' • rdbalm. • • 5 Eisenbahn • ■ Staatsbahn • ■ ■•Uenti-fe«"bato iseii. Juli. LI» Llhr- j. Lahmeyer. r Handelsges- ädter Bank . je Bank . - j-Asiat Bank to-KominamW- ,. Scbnckert . Jer Bergwerk . - '* JÄetL .g.Amerik. Baaeu er Bergwerk- ■ • 2(|gl ulte. • ■ ' ’ ' 92.7 *&■«■*#* ' • ]22g Anfangs^6- er Bergwerk- - S** :::,§ Lloyd . - , .W* Jose • • ' Fluß- und Seefische in bester Schmidt. D”/r Kaufhaus S= Eisoffer, liessen Neue Kartoffeln (4280 empfiehlt Neuen Baue 7. 8939.13 M. Betrag if H uegr. Der Kreisstraßenmeister. D39/r 2150—2650 AL 950 xl 1250 M. 3648 empfiehlt billigst B25/t W. Dürbeck, Giessen Grosse BeparatonerMe lür Hügel, Planinos daraoniaM Klavierstimmen. — Autpolieren von Pianos. WILH. RUDOLPH k“A Grossh. Hess. Hoflieferant Preis Mk. 1.50. (4059 Komplette Veranda-Garnituren D»/,) 1851 wird aus gehörige 19 qm. 266 qm. 460 qm. Mk. 1.15 Aik. 2.00 Mk. 2.40 werden und zwar: 1. Erd- und Maurerarbeiten 2. Steinhauerarbeiten i. L 3. Eisenlieserung 4. Zimmerarbeiten 5. Gcobschlosserarbeiten 6. Dachdcckcrarbciten — Bicker’schen Buchhandlung und bei Garteninspektor Hehnelt. Lbst-n.Beereiiprejsetl, Bohnenschneider stattftndet. — Zuschlagsfrist 14 Tage. Laubach, am 27. Juli 1908. I. A. des cd. Kirchenoorstandes Wetterfeld. Preis Mk. 1.50. Zu haben in der Lage gelegene Hofraite und zu jedem Geschäfte geeignet. Lollar am 28. Juli 1908. Großhcrzogliches Ortsgericht Lollar. Pianola Phonola und Phonola-Piano J. M. Schulhof Telephon 119. Prompter Versand nach auswärts Gespielte Pianlnos, Flügel und Harmoniums sind meistens in grösserer Zahl vorrätig (30 bis 1200 M.) FLÜGEL 1000 bis 3300 M. Segeltuchschube 31—35 Segeltuchschube 36—42 Segeltuchschube 40—47 WichSleder Knops und Schnürsticicl, Ebevreaur, Lcderkappe u. Lcderbrandsohlcn 21-24 25-26 27-30 31-35 :16-42 <-> % \^A ✓ Anerkannt beste und billigste Bezugsauelle. -_ftrifntinn Eigene Stuhl- Seßel- und Klnderituhtlavriraiwn. Bekanntmachung. Mittwoch, den 5. August 1908, nachmittags um 2 Uhr werden auf Antrag der Erben der verstorbenen Gustav Rouge Witwe dahier in deren PZohnung, Hauptstraße Nr. 127, verschiedene Möbel und Hausgeräte, freiwillig X Her M gegen die Hitze ist das Tragen von niederen modernen Ämlege-Kragen. In allen Weiten und verschiedenen Formen, [a27/? In garant. Leine u.Sh irting Stück 65, 75, 80 Pfg. A. Salomon & Cie. Zuschlagsfrist 8 Tage. Gießen, den 22. Juli 1908. Der Großh. Kreisbauinspektor. I. V.: Frey._______ Pianos zu vermieten, auch Harmoniums; monatliche Mietpreise 2 bis 12 M. Bei Ankauf eines gemieteten Instruments Gutschrift der Miete 1L besonderen Bedingungen. PSANBNOS 380 bis 1700 M. Arbeitsvergebung. Die Rohbauarbcitcn zum Vieubau eines cv. Pfarrhauses zu Wetterfeld (Kreis Schotten) sollen vergeben „Perga“- taliliisse zum Zubinden von Einmach-Gläsern sind zuverlässig, praktisch und billig 4477 Ludwig Kröll HauS- und Küchen- Geräte Plockstraße. Seltersweg 91. Giessen. Seltersweg 91. Lttgeblllig Nil LtrMllblmrbeiten. Die Erd- und Ehaussierungsarbeiten, sowie die Materiallieferungen für den Straßenncubau Petershainer-Hof— Wohnfeld (2. Teilstrecke 915 lfd. m) sollen öffentlich vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen und Zeichnungen liegen aus dem Büro des Kreisstraßenmeisters Sommerkorn in Laubach offen, an welchen die Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffnungstermin Mittwoch, 5. August lfd. Fs., vorm. 10 Uhr, einzureichen sind. gegen Barzahlung versteigert. Am gleichen Tage, abends um 6 Uhr, hiesigem Rathause die der QBitroe Gustav Rouge Hofraite nebst Garten und zwar: Flur II Rr. 232/i0 Grabgarten am Sandweg — , II „ 238/10 Hofraite daselbst — , II „ 234/io Grabgarten „ = freiwillig und meistbietend versteigert. Es ist dieses eine an der Hauptstraße und Vergehung von Bauarbeiten. Die für die Erbauung eines Fasclstallcs für die Gemeinde Beuern erforderlichen "Arbeiten unb Lieferungen, wie Erd- und Maurer-, Steinmetz-, Zimmer-, Dachdecker-, Spengler-, Glaser-, Schreiner- und Wcitz- bindcrarbeitcn sowie die Eisenlieserung sollen im Wege öffentlichen Angebots vergeben werden. Die Angebotsunterlagcn liegen auf dem Büro des Unterzeichneten, Zimmer Rr. 18, während der Dienststunden zur Einsicht der Interessenten offen. Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen sind verschlossen und portofrei bis spätestens Montag, den 3. August lfd. Js., nachm. 3’/2 Uhr, auf Großh. Bürgermeisteret Beuern emzureichen, woselbst die Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Bewerber erfolgt. Gießen, am 25. Juli 1908. D*7t Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen. I. V.: Frey. Mcklbnzikensttie keimriiie Kumilch Hofgut Winnerod. Unter strengster Beobachtung aller hygienischen Vorschriften gewonnen beste Milch, roh — ungekocht — zu trinken i/2 Liter-Flasche, Original-Füllung 20 Pfg. 7i „ - " 35 Lieferung jederzeit ins Haus, aus Wunsch morgens vor Beginn Durch die Verkaufsstelle in Gienen: G. Katz, Ludivigstr. 45, Tel. 616. Aus Wunsch Zusendung des Prospektes durch die Berkau,sitelle. Hosgut Winnerod, im ^uli 1908. L,i°. bei auswärtigen Arbeitgebern: 10 Steinbrecher, 1 Schreiner, 1 landwirtsch. Arbeiter, 1 Schmied, 1 Maler und Anstreicher, 1 Wagner, 1 Glaser. Lehrlinge: 1 Schlosser, 1 Schmied, 1 Sattler. Es suchen Arbeit: . _, . . B®/7 1 Steinbrecher, 1 Tapezierer, 2 Schreiner, 1 Zlgarrenmacher, 1 Bauschlosser, 1 Buchbinder, 2 Former, 1 Heizer u. Maschinist, 1 Spengler, 1 Fuhrknecht, 1 Schneider, 2Eisendreher, 1 Schmied, 1 Installateur, 4 Arbeiter, 3 Hausburschen, 2 Lauffrauen, 2 Waschfrauen, 2 Lausmädchen, 1 Hausmädchen. Lehrlinge: 1 Schlosser. Verdingung. Für die F-cldbcrcinigung Dorf-Gill sollen nachstehende Slrbeilen auf dem Submifsionswege in verschiedenen Losen vergeben werden: 1. Herstellen der Kreisstraßenäbfahrten, veranschl. zu 1550 Mk. 2. Planieren der Gewannwege „ , 3100 „ 3. Grabenarbeitcn „ *■ 1600 „ Die Verdingungsunterlagen liegen auf Großherzog licher Bürgermeisterei Dorf-Gill und bei unterfertigter Behörde zur Einsicht offen. Angebote haben in Prozenten des Voranschlags zu erfolgen, sind.verschlossen, poslfrci und mit entsprechender Aufschrift versehen bis spätestens Samstag, den 1. August d. Js., vormittags 10 Uhr, bei Großh. Bürgermeisterei Torf-Gill einzureichen. Die Eröffnung ftndet auf dem Rathause zu Dorf-Gill zur angegebenen Zeit in Gegenwart erscyienener Bieter statt. — Zu- schlaasfrist 3 Wochen. Gießen, den 21. Jul: 1908. B16/, Großherzoglichc Zlulturiufpektion Gießen. I. 23.: H. Steinbach.________________ Perle v. Erfurt, per 50 kg 4.— M. LSI- Hantel, Z Vergebung. Für die Großh. Universitäts-Augenklinik zu Gießen fallen für die Zeit vom 1. Oktober 1908 bis Ende März 1910 auf dem Wege öffentlicher Ausschreibung vergeben werden: 1. Die Lieferung des Bedarfes an a. Backwaren, Flcischwaren, Spezereiwaren und Verbrauchsgegenständen, Kaffee, Milch, Butter, Eier, Bier und Eis; b. Seifenwaren, Bürstenwarcn, Porzellan- und Glaswaren und Schreibmaterialien; c. ca. 11000 Zentner Hüttenkoks, ca. 650 Zentner Nußkohlen. 2. Die Abgabe von Knochen, Lumpen, Küchenabfällen und Gespül. Die Lieferungsbedingungen, sowie der Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 können auf unserem Verwaltungsburcau nachmittags von 3 bis 5 Uhr cingesehen werden. Llngebote, verschloffen und mit entsprechender Aufschrift versehen, sind mit den cinzureichenden Mustern bis spätestens SnmStag, den 8. August d. IS., vormittags 11 Uhr, nuf unserem Verwaltungsbureau abzugeben, zu welcher Zeit deren Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Interessenten ftattsindet. Zuschlagsfrist 8 Tage. Gießen, den 27. Juli 1908. B:8/7 Großh. Direktion der Universitäts-Augenklinik. V o s s i u s. Stuhlschreinerei von P. Henkei Sonnenstrasse 14 1348.97 627.35 3428 83 115.00 1804.85 7. Spenglerarbeiten u 264,60 „ Zeichnungen, Voranschlag und Bedingungen liegen in dem Büro deS Unterzeichneten iverktäglich während den Dienststunden zur Einsicht dec Interessenten offen. Voranschlagsabschriften werden nicht versandt. Offerten sind bis zum 11. August 1908, nachmittags 2 Uhr an den ev. Kirchen- Vorstand zu Wetterfeld auf Llktenbogen portofrei mit entsprechender Aufschrift einzusenden, ivo alsdann die Eröffnung der Offerten in Gegenwart etwa erschienener Submittenten Ein Posten Hcrrcn Ledcr Pantoffeln Mk. 3.75, 2.75 Ein Posten Herren Niedertreter ('.Reife- idiubci Mk. 2.50 Herren Wichsleder Schnürstiefel 40—47 Mk. 3.95 Herren WickSleder Zugstiefel 40—4« Alk. 3.9a Herren Borealf'Zugstiesel 40—47 Mk. 7.50 Herren; Ebevreaur - Schnürstiefel 40—47 Mk. 12.00—7.50 Herren Borealf-Schnürstiefel 40—47 Mk. 9.75-6.50 HerremWichsleder Hallüchuhe Schnalle» 4.25 und Mk. 3.50 Herren-Wichsleder Schnürstiefel 'Du. 4 2a Herren'Halbfchube, farbig, zurückgefetzt Mk. 4.00 Herren 'Arbeiterschube (Rindleder» mit Beschlag Mk. 5.25 Lacktuchichuhe, braun und schwarz mit Spangen und zum schnüren 17—21 55 Psg. Echt Ziegenleder braune und rote Knopf- und Schnürstiefel 27-30 31-35 36-42 Ptk. 3.25 4.25 4.50 Gelbe und rote 51nopf" und Schnürstiefel 21-24_______2^26 Mk. 2.10 2.40 Segeltnchfchube 27—30 Mk. 0.95 Segeltuchicliuhe 31—35 Alk- 1.05 Segeltuchfchuhe genähte Böden 2.-30 ung- o. Sandstein „ u Soeben erschienen Führer durch den Bolatteo Garten in Giessen. Bon Prosesior Dr. A. Hausen. Wer billig kaufen will, bestchtige schnellstens die noch vorbandeuen Warenvorräte in Elsoffer’s Total-Räumunos -Ausverkauf ST wegen l mzug. TE Sämtliche Preise und nochmals gewaltig, herabgesetzt. Der AuSverkaui dauert nur noch einige Tage. a- , , J.B. Häuser, Liskiihdlg. Telephon 615' 1 Neustadt 56. Telephon 660. Mk. 1.95, 2.45, 3.15, 3.55, 4.60 Rindipalt la Schnür-Hakenstiesel altberonbiic Marke mit und ohne Nägel. Garantie für icbcv Paar 31-35 Mk. 3.75 Ein Posten schwarzer und brauner Kiuder, Mädchen und Damen.Knops' und Schnürstiesel zu jedem annehmbaren Preise. 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