lau glicht KrlZL Dormtfin«? v,u?« welche seR m Nack 'Ulk war, n.n.Stunb.anr; Dte „Stetzrner $amtltenblörterw werden dem «Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, daS „Kretsblatt für 6en Kreis Gietzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit, fragen“ erscheinen monatlich zweimal. erteilt Unlenii: V Slbler--5djttibma'i: Ingebote unter 06206 ar. t eiter Anzeiger. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: ÖL Redaktion: 11^. Tel.-Adru AnzeigcrÄießen. fwr ymttaun £52™» Landesverbände mit 300 Zweigvercinen. Zu der Tagung hatten : irf) ungefähr 100 Vertreter eingesunden. Es wurden verschiedene wichtige Beschlüsse gefaßt. <- wst . Angebote unter ffi ■ n Gies;. Anz. erbeten. ' Line neue Verteuerung der Lebenshaltung. Elektrizitäts-, Leuchtgas-, Bier-, Wein-, Branntwein-, Tabak-, Erbschafts-, Junggesellen- und andere Steuerarten stehen gegenwärtig auf der Tagesordnung. Gilt es doch, der in Aussicht stehenden weiteren Milliardenverschuldung des Deutschen Reiches entgegenzuarbeiten. Auch liegt die Zeit nicht mehr fern, da das Reich sich mehr als bisher für industrielle Unternehmungen interessieren und seinen Monopolgelüsteii freieren Lauf lassen wirb. Lauter hübsche Tinge, die geiviß den Reichsfiskus — aber auch nur diesen allein — befriebigen würden. Wie steht es aber dabei ums Volk? Um die Lebenshaltung des Mittelstandes, der Staats- und Gemeindebeamten, der technischen und kaufmännischen Berufe, der Handwerker und Arbeiter? Wenn je eine Theorie grau war, so ist cs die der Elektrizitätssteuer. Es ist ja nicht zu leugnen, daß unsere Reichsfinanzlage eine sehr prekäre ist, der um jeden Preis auf die Beine geholfen werden muß; ob aber diese Steuer, die so tief in das Mark des wirtschaftlichen Volkes cingreist, und deren Wir langen bis in die äußersten Fasern des deutschen Kulturlebens dringen wird — ob gerade ihre Durchführung im Interesse des Staatswohles liegt, ist sehr zu bezweifeln. Schon kurz nach dem ersten Auftauchen der Elei'trizitäts- steuer gingen die Aktien der Allgemeinen Elektrizitäts-Gesellschaft in der Zeit vom 13. bis 15. Juni d. I. von 213 auf 210 Mark zurück. Wenn auch solche Bluffs der Börse nur vorübergehender Natur sind, so zeigen sie doch, wie leicht das wirtschaftliche Gleichgewicht schon durch den Gedanken an eine weitere, steuerliche Belastung gestört wird. Viel bedenklicher aber als die direkten Wirkungen erscheinen uns bei dieser Steuer die indirekten. Unsere Industrie hat allerdings kräftige Schultern und könnte vielleicht eine solche Belastung an sich tragen. Aber, wird sie es allein tun? Sie wird ächzen und lrächzen, sich strecken und recken, wie sie immer nur kann, und wird, oder sollte sich wenigstens mit allen Nervenfasern gegen die Einführung einer derartigen Neubelastung wehren. Hat sie der Fiskus erst mit seinem Steuerarm erfaßt, so wird sie sich, kalt und ruhig, sagen: Michel! dich pack ich wieder! und dann muß der Mittelstand daran glauben, der alte und neue, dec Handwerker und Arbeiter. Was wird heutzutage denn noch ohne Verwendung elektrischer Energie hcrgestellt? Fast nichts! Tie hauptsächlichsten, für die Herstellung der notwendigsten Lebensbedürfnisse dienenden Industrien, wie die Textil-, die chemische, die Lederindustrie, die Industrie der Nahrungs- und Genußmittel, der Metallverarbeitung, der Maschinen und Instrumente, der Holz- und Schnitzstoffe; das Handels-, Verkehrs-, Beherbergnngs- und Erquictungs- gewerbe, der gesamte Bergbau und die gesamte Schiffahrt, kurzum, die ganze Volkswirtschaft steht im Zeichen der Elektrizität, teils als Kraft, teils als Lichtspenderin. Ohne sie würde ja unser ganzer moderner wirtschaftlicher Produktionsapparat mit einem Schlag, wie ein Kartenhaus, zusammenfallen. Fragen wir Volkswirtschaftler der verschiedensten Färbungen, vielleicht mit Ausnahme Adolf-Wagners, der in Steuerfragen von jeher vielfach eine isolierte Stellung einnahm, wie z. B. Brentano, ^-ombart, Naumann oder Cal- wer; sie alle werden mit uns in dem Urteil übereinstimmen, daß eine Steuer auf Elektrizität in ihrer Wirkung nichts mehr und nichts weniger bedeute, als eine Steuer auf die allernotwendigsten Rohprodukte, oder auf Naturerzeugnisse, die wir, wie die Kohle, in unserem wirtschaftlichen Produktionsprozeß nicht entbehren können. Nachdem seit 10 bis 20 Jahren, teils durch Erhöhung der Zolltarife, teils durch andere politische Agitationen der Agrarier — Fleisch- und Mehlpreise — anhaltend in die Höhe gegangen sind, würde die Elettrizitätssteuer nicht mehr und nicht weniger als eine neue Schraube für die Versteuerung der Lebenshaltung bedeuten. Setzen wir beispielsweise die Engrospreise von Getreide, tierischen Produkten, Mineralien und die von Textilprodukten im Jahre 1898 je aus Die Verhältniszahl 100, so stiegen sie im Jahre (Oktober) 1906 bereits auf 103, 147, 157 und 140. Dazu bedenke man, wie sehr int Laufe der letzten 10 Jahre die Preise der aller nötigsten Bedarfsartikel gestiegen sind. Jede Hausfrau weiß davon ein Lied zu singen, wie sehr ihr Haushaltsetat unter dem Teuerungsdruck leidet und wie wenig der Mann in der La^e ist, ihren berechtigten Mehrforderungen nachzukommen. Manche tägliche Bedarfsartikel sind nicht nur, wie die meisten, um 20 bis 30 Proz., sondern um 40 bis 80 Proz. in die Höhe gegangen. Sind dementsprechend auch die Löhne, insbesondere die Gehälter der Privat-, Staats- und städtischen Beamten proportional gestiegen? Man wird es billig bezweifeln dürfen. Und so ist es also gerade der Mittelstand, der.durch die Folgeerscheinungen einer elektrischen Abgabe schtver getroffen würde, denn die Gehälter der Beamten stiegen höchstens nur um ca. 5 bis 20 Proz. Zieht man endlich in Betracht, daß bei einer Verteuerung her Rohprodukte und der natürlichen ober künstlichen Kraftquellen (wie der Kohle, Elektrizität und Wasser) durch Steuern und Zölle die Vertenerungsquote der Größe der Entfernung proportioiial ist, die zwischen dem steuerbclaste- ten Objekt und dem endgültig letzten Konsum der hergestellten Ware liegt, so ergibt sich angesichts der landläufigen Praxis von Industrie und Handel, daß die Elektrizitätssteuer geradezu eine schwere Gefahr für unser Volkswohl und damit auch für unsere deutsche Volkswirtschaft bildet. Tas heißt, im konkreten gesprochen, daß die alltäglichen Erfahrungen in derartigen Steuerproblemen dahin gehen, je weiter entfernt er von seinem Ausgangspunkt liegt. Ist die Gelegenheit zu einer plausiblen Erhöhung der Warenpreise einmal gegeben, so schiebt jeder, und jeder wird geschoben: jeder ist bestrebt, ilvch unverhältnismäßig mehr zu gewinnen, als er durch Steuern und andere Abgaben eventl. verlieren würde. Jeder Zwischenhandel, der sich in den Produktionsprozeß neu einschiebt, verteuert in den allermei|ten Fällen die Ware nicht in mathematischer, sondern nahezu m geometrischer Progression. Tiefe Tatsache ist nicht aus der Welt zu schaffen. Hüten wir uns also vor der Einführung einer Elektrizitätssteuer. SsSKÄÄ »achten gesucht UM ^^nGrnndsttick ZGS ss$w -HS-"5 Ses -au ist K rMM KZKKß srW* D.&oe< Nr. 175 Zweites Blatt 158. Jahrgang Dienstag 28. Juli 1908 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. ▲▲ AA aa a_ ▲ ? a. Rotationsdruck und Verlag bet Brüb lichen KMTO B ly ly» Universität?. Buch, und Steindruckerei, wivgviivi aiijtiya ....... General-Anzeiger für Gberheffen -um baldigi- v Eintrit- ieme Tochter, 16 '' gut migelt: k> yiagen teiotinb. gttl> bürgert. HautzW ;■;< Postschaffner bullte, Herbort. Geb. Ät, mshalt erfahren, ober, eoent früher, U gen Wirkungskreis in tf. . Haush., rooSienjim.::.. hchltiche Angebote id an den Gieb. Anz. Zwei Mittelstandr-Aongrefse. S. u. H. Bremen, 26- Juli. In der alten Hansestadt Bremen fanden sich heute die Delegierten des Deutschen Zcntralverbandes für Handel und Gewerbe mit den: Sitze in Leipzig, des in diesem inzwischen aufgegangenen Deutschen Bundes für Handel und Gewerbe mit dem Si&c in Berlin und des Verbandes der Rabatt-Sparvereine Deutschlands mit dem Sitze in Bremen zusammen, um in einer Anzahl gemeinschaftlicher und Einzelsitzungen wichtige Angelegenheiten des deuftck-en gewerblichen Mittelstandes zu erörtern. Ter Senat der Freien und Hansestadt Bremen, die Preußische Staatsregierung, die Handelskammer Bremen, die Handelskammer Oldenburg und die deutscki-kvilservative Landtagssraktion haben zu der Tagung, der man in weiten Kreisen des deutschen Mittelstandes mit allgemeinem Interesse entgegensieht, vffizielle Vertreter entsandt. Der Deutsche Zentralverband für Handel und Gewerbe besteht seit nunmehr 20 Jahren. Er frat sich in dieser Zeit unausgesetzt mit Erfolg bemüht, die Interessen ber Kleinhandels- und Gewerbetreibenden allentftftben zu vertreten. ES gefrören ihm 10 Zweig- verbcnrde mit 262 Vereinen und 80 Einzelmitglieder an. Durch seine Vereinigung mit dem Deutschen Bunde für Handel und Gewerbe in Berlin, die auf der vorjährigen Tagung in Kassel beschlossen wurde, hat er sich zu einer Zentralstelle der deutschen Mittelstandsbetvegung ausgebildet, und außerdem sind dadurch die Beziehungen zwischen den norddeutschen uiif, süddeutschen Ver- einiguiigen des kaufmännischen Mittelstandes fester geknüpft worden. Die Hebung von Handel und Gewerbe sowie die Wahrnehmung der berechtigten tvirtschastlichen Interessen der Handels- und Gewerbetreibenden durch Förderung und Verbreitung von Fachkenntnisfen durch Bekämpfung der den selbständigen Mittelstand im Handel und Gewerbe gefährdenden mißbränchlickien Er- sä>einungen der großkapitalistischen Betriebsformen uird der unberechtigten wirtschaftlichen und gewerbetreibenden Kvnsuinenten- genossenschaften, ist seine Aufgabe. Mf seine Veranlassung ist die neue ÄLaß- und Geivichtsordnung beim Reiä)stage und Bundesrat angenommen worden. Neuerdings hat der Verband gegen die AuÄ>ehnung der Sonntagsruhe protestiert. Mit der ablehnenden Haltung des Bundesrats bezüglich des Antrages auf Aen- derung des § 63 des H. G. B. hat sich der Vorstand durchaus einverstanden erklärt. Der Verband wünscht ferner, daß den Wanderlagerbetrieben, den Detailreisen und dein Hausierhandel möglichst enge Schranken gezogen werden und daß die Wanderlager- steuer erhöht werde. Die weiteren Bestrebungen des Verbandes richten sich auf die Frage einer anderweitigen Verwendung der Warenhaussteuer durch fcie Gemeinden und eine Abänderung des Genossenschaftsgesetzes. Was seine innere Organisation anlangt, so wird er ftch aiusdrücklich mit der Schafsung einer Sterbekasse für die Mitglieder zu beschäftigen l-aben, für die nacfr mehrjähriger Tätigkeit die Vorberatungen abgeschlossen sind, so daß die 45 Paragraphen umfassenden Satzungen der Hauptversam^nlung vorgelegt werden können. Der Verband der Rabatt-Sparvereine Deutschlands, der zur gleichen Zeit seinen 7. Verbandstag ab» Istilt, umfaßt zurzeit 262 Vereine mit 50 423 Mitgliedern. Er stellt sich somit ebenfalls als eine Hauptorganisation des deutschen Detailhanoels dar. Tie Verhandlungen wurden am heutigen Sonntag eingeleitet durch eine Sitzung der Kämmifsion zur Vorberatung von Abwehrmaßregeln gegen die wirtschaftlichen Widersacher der Rabatt-Sparvereine und die Stellung dieser Vereine zum Verbände der Fabrikanten von Markenartikeln. Bekanntlich habest sich neuerdings die Fabrikanten von Markenartiveln: Sekt, Schokolade, Uhren, Schuhwaren usw. zu einem Verbände zn- sammengeschlosfen, um der Preisschleuderei beim Absatz ihrer Waren entgegenzntreten. Der Verband der Rabatt-Sparvereine hat sich nun an den Verband der Fabrikanten von Markenartikeln gewandt, um eine Gleichmäßigkeit in der Behandlung dieser Frage zu erzielen, welche einzelne Fabrikanten int Geschäftsverkehr mit Konsumvereinen und Detaillisten außer acht lassen. In Eisenach haben bereits Vorbesprechungen hierüber ftattgesunden, deren Ergebnis in der heutigen Kommissionssitzung bekannt gegeben wurde. Die gefaßten Besäüüsse werden in der morgigen Hauptversammlung zur Genehmigung unterbreitet werden. Tasselbe wird der Fall sein bei der Frage der Schafsung von Abivehrmaßregeln gegen die wirtschaftlichen Widersacher des Verbandes. Es handelt sich dabei darum, die Mitglieder der Rabatt-Sparvereine vertraglich zu verpflichten, nur bei solchen Lieferanten zu faufen, die an Konsumvereine, Warenhäuser usw. nicht liefern. Nachdem in Hildesheim in einigen Fällen Erfolge erzielt ivorden find, erscheint es möglich, eine gemeinsame Abwehr mit Erfolg in die Wege zu leiten. Darüber wird die Hauptversammlung das nähere zu beschließen haben. Ter von dem Vorsitzenden des Verbandes Nicolaus (Bremen) und dem Generalsekretär Beythin (Hannover) Oorgelegte Geschäftsbericht hebt hervor, daß die Zunahme des Mitgliederbestaitdes gegen das Vorjahr 8680 betrug. Die Tätigkeit des Verbarrdes hat im vergangenen Jahre verstärkte Unterstützung und Anerkennung besonders auch von Regierungsbehörden, Handels- und Handwerkskammern gefunden. Ein Beweis dafür ist die Stellungnahme des Reichsamts des Innern 511 den Bestrebungen, gelegentlich der Aenderung des Gesetzes zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbes ein Verbot jeglidjer Rabatt- gabe zu erzielen. In den Erläuterungen zu der Novelle Heist es bezüglich dieser unsack/lichen Vorschläge: Tie Geivährung von Rabatt an den Käuser entspricht uralten Geschäftsgewohnheiten und liegt namentlich dann, wenn es sich um die Gewährung von Vorteilen für geleistete Barzahlung handelt, im Interesse des Handetsgewerbes wie im Publikum. Die Auflage des Verbandsorgans ist auf 42 000 Stück gestiegen. Ter Generalsekretär sprach in 23 Versammlungen und die Werbetätigkeit erstreckte ftch vor allem darauf, die Behörden, Handels- und Handwerkskammern dauernd mit Material über die Bewegung auf dem Lausenden zu erhalten. Der Hebung gemeinschaftlichen Einkaufes durch Sck;affung von Einkaussvereinen in den einzelnen Branchen widmete der Verein auch m diesem Jahre sein lebhaftestes Interesse. Tie Haltung der deutschen Handelskammern dem gemeinnützigen RabattsparvereinÄvesen gegenüber ist mehr und mehr eine sympathische geworden. Auch haben sich bie Angriffe vermindert, die früher aus einzelnen Tetailftsden-Vereinen, Handels- schutz-Vereinigungen usw. gegen das Rabattsparvcreinswesen zutage traten. Tie Znrückdrängung der wilden, bczw. Erwerbsrabattgesellschaften blieb nach wie vor eine unserer Hauptaufgaben. llebcrall wo die Rabattsparvereine zu wirken beginnen, ist sür jene gewinnsüchtigen Unternehmungen kein Feld mehr. Die Bekämpfung der Konsumvereine frat es mit sich gebracht, daß es wiederholt zu scharfen Zusammenstößen mit der hinter ihnen schhenden Sozialdenwkratie kam. Tie Rabattsparvereine sind rem wirtschaftliche Vereinigungen, während keine so nachdrücklich betonte Neutralitätserklärung an der Tatsache des innigen Zusammenhanges zwischen der übergroßen Mehrheit der Konsumvereine und der Sozialdemokratie etioas ändern werde. Gegen die Amerikanisierung des deutsck;en Petroleumhandels suchte die Verbandsleitung durch Unterstützung des österreich-ungarischen Petroleums Stellung zu nehmen. Dem internationalen Verbände zum Studium der Verhältnisse des Mittelstandes ist der Verband korporativ beigetreten. üerbanöstag der Zollbeamten Deutschlands. S. u. Stettin, 26. Juli. Gestern tagte hier der Reichsoerbandstag der deutschen Zollaufseher, Assistenten und Sekretäre. Der Verband zählt 13 <ür inländischer Getreide am (+ (— ( r'.'.l ) 193 Nachdruck verboten. 164.00 (4- 0.25) WIL T L, SV ©eilet S .S> s NE des Automobils herbeizufüHrcü. 4- 14,1 • c. cais Bör«<>, 28. Juli, 1.15 Uhr. Italien. Rente 494 111 164 50 230.50 'WaAcIwmit. Augil 211 216 (- (- Sonnenschein Rlarertnmmel Sonnenschein 235 (4- 233 ( + ( 2 2 3 (4- (- ) 1) 1) 1) 156 179 158 158 161 165 176 170 168 (4- (— 117.80 h-6.7" 197 00 190.00 10M0 197.00 206.00 92.70 97 e' 159,75 122.50 230 70 136.00 171.60 136.70 194.75 ( ISO 178 175 178 188 184 189 191 178 183 184 192 -e *6 3) 1) 2) 3» ( ( ) IV,) ) ) ) 1) 1) 2) 1) 1) ) ) Juli 1908 91.90 82.95 91.80 82.95 90.40 90.00 98 80 99.10 93.00 48 86 82 Harpener Bergwerk. . Laarahötte . . (.ombarden E. B. Nurdd. Lloyd . . Iilrkenlose 196.70 205.00 9190 147.00 90.40 22*75 148.10 190 197 187- , Frnnk tarier Reichsanleihe . . do. . . Konsole .. . . do. .... Hessen letzten Markttage: Rönifltberg Danzig kleliin Polen Breslau Berlm Magdeburg gelang die Festnahme z w cier U r heb e r der Ri rchendiebstähle I Oauaäa K B. . . . m "nnoges . Ne heißen Peliot und Eonil und gehören einer mtev« I Darmstadter Bank . nationalen Diebesbande an, deren Haupisitz Marseille ist. GS scheint I Deutsche Bank . . sicher, daß auch die Urheber der jüngsten flirchendiedstähle in Au-1 Dortmnnder-Union C. dazin und Bort dazu zahlen. In der Basilika der Rirche Caint I Dresdner Bank . . Germain zu Toulouse plünderlen Siebe gestern daS TabemakeL I Tendenz: besser. 215 ( + 217 <4- 220 ( — Kleine TagcSchronik. Sein vereinten Zusammenwirken der Pariser und Lyoner Polizei 216 223' , 9071 —* > D 1) ) ) 1) ) 5) 2) 27. Juli 27. , Weizen - (- 214 <-j- 217 (4- . 217.30 . 109BO Märkte. Siede», 28 Juli. Marktbericht. Aul henligein Wochen- uiaikie kostete: Buller vr. Psd. 1.10—1.20 Mk., Sübuereier 1 €1. 7—8 Psg„ »läse pr. St. 6—8 Pi., fläleniatte 2 St. 5—6 Psg. Erbsen p. B'd. 18—24 Pka.. Linsen v. P'd. 25—40 Psg., Tauben »v. T:i. 0,80—1,00 Mk., vnhner vr. St. 1,00—1,60 TIL, t'äbnt pr. elücf 0,80—1,80 Mk., Gänse vr. Psd. 00—00, Guten pr. Stück 1,80 bis 2,20 Mk., Schsenfleisch vr. Pld. 78—86 Plg^ Rnh- und 9iindsleisch pr. Pfund 74—76 Psg^ Echweinesieisch vr. Plund 60—76 Psg., Cchiveinesieisch, gesalzen, pr. Psd. 80 Psg., Ralbsleisch vr. Psd. 70—80 Psg., pannnelsleisch vr. Pid. 70— 84 Psg. Rartoncln vr. 100 flg. 8.00-9.00 Mk., Zunebeln vr. Ztr. 8,00—10,00 Alk., Tüld) per Liter 20 Psg., Weibkraut per Btück 0—00 Pkg., per Zentner Alk. 0.00—0.00. — Aeplel per Ztr. 00—00 Mk., Birnen per Ztr. 00—00 Tif. Nüsse 100 Stück 50—00 Psg., per Zlr. 0—00 Dlk. Rirschen per Pld. 0,20—0,25 Ntk. Marktzeit von 7—1 Uhr. — Rartosselinarkt-Bericht 00m 27. Juli 1908. Haler — (— 161* . (4- 161 (- 151 (— 62.10 63 20 95 90 89.10 95.70 175 ( — 173 (- 190 (— 183 (— 183 (— sehr gering. ... .. , Naunhei m 'Eisenbahnwnnsche.^ Auf Antrag un Kern beschloß der Drei Stag de- Kreise S viedenkops In seiner Sitzung am vorigen Dienstag, einer Bahn Wetzlar Hohensolms Gladenbach viedenkops nur dann zuzustimmen, wenn die Linie über Naunheim, Wald girmeS, Ohmbe Morgenstern und Königsberg geführt wer den soll. Diese erneute Anregung ist allseitig zu begrüßen, zumal ein Dezernent im Ministerium s Zt. einer Tepu tation versicherte: „Das Projekt Wetzlar direkt nach Hohen solmS dürfe wohl nie auf Verwirklichung rechnen, da nach Aeußcrung des Oberbergamts Bonn eine Rentabilität au-.? geschlossen sei; unrentable Bahnen aber könne der Staat nicht bauen." — Oki 113 anders aber ist die Führung einer Bahn nach der höchst frequentierte« Wrube Morgenstern, deren vortrefslicher Roteisenstein per Achse über Wald girmcS, Naunheim, Niedergirmes nach Bahnhof Wetzlar gebracht wird. Auch käme durch die Fortführung derselben über Königsberg der uralte Bergbau jener legend wieder in Gang. Endlich würde die genannte Bahn auch die großen Okineiiiben Waldgirmes mit 1270 und Naunheim mit 1227 Einwohnern der Stadt Wetzlar, deren Amtsgericht beide Orte feit 1904 zugeteilt find, bedeutend näher bringen. Wiesbaden, 27. Juli Der neue Mann. Für den nächsten Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden l>at Biedenkopf sich einen neuen Abgeordneten gewählt. An Stelle des bisherigen Vertreters, des Landrates p. Heimburg, wurde Laudrat Tr. Daniels gewählt. Roggen i eo vielfach vorzeitig reif genvrden ici auftuwei'en höbe. E» stellten sich die Preise Elektriz. Lahmeyer . . . Elektrix. Schuckert . . . Escbweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. PakelL Harpencr Bergwerk. . . Laurahütte Nordd. Lloyd Obexschlca Eisen-Industrie Berliner llandelsgea . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . . Deutsch-Asiat Bank . . Diskonto-KommandiL . . Dresdner Bank . . . . Kreditaktien Baltimore- und Ohlo- Eisenbohu Gotthard bahu Lombard. Eisenbahn . . 0 taten. Staats bahn . . . Pnuce-Heun-Eisenbahn . Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Leipzig Rostock Camburg Hannover Süfielbori flöht (TtanRurt a.M. Mannheim Straßburg Stuttgart München 8L ,. Weltmarktpreise. Weizen : Berlin Juli 229.50 14- 5.251, Sept. 207.25 «4 3.75 . Budapest Cft. 190.30 (4- 0.90). Pan« Juli 184.50 t-t- 0.30). Liverpool Sept. 165.10 (— 0.75). Chicago 3uli 139.40 (— 0 25). Roggen: Berlin Juli 190.75 1.75). Sept. 184.75 4 50), vafer: Berlin Juli 161.00 (—0.00). Sept Beider Rasenbleiche bewirkt lediglich der Sauerstoff der Luft e ’öendkT iebr pmchiebcn. wahrrnd ernt« die Wn: helle 7vaxbe und ein gut ausgebildetes Äbrn rühmen, melden viele Ymdue in Ikbfrnnfhmmuna mu dem amtlichen Saatenstandsberickk von Mitte Juli, daß der Roggen und de-halb nur ictduc Römer fei Ebel, als Rechner Sckopr Lorms, als Schrrittubrer. JhtöR zu Spvenheim und als Beisitzer: Stapvsl zu Diefeck fcei Gießen. Nachdem man als nächsten Lci der Generalversammlung die Rheinstadt Lppenhetm erwählt und dem Herrn Dorsitzenden Krämer für seine lobenswerte Tätigkeit ^, um Len leider von io vielen Rechtsanwälten ^angefetnbeten Rechtskonsulentenstand den ihm gebührenden Tank bekundet hatte, verabschiedete sich die aut besuchte Versammlung, der 'auch nichthessische Rollegen beiwohnten R.B. Darmstadt, 27. Juli. Eine wüste L ch l ä - Äerei entspann sich m der letzten 7»acht unter drei am Bahnhojsneubau beschäftigten russischen Arbeitern. iZwei kwn ihnen verletzten ihren moifen durch Meoersttche so schwer, daß er ins städtische Krankenhaus gebracht r^r- Len mußte, während die beiden Messerhelden von der Po- Tendenz: fest. Berliner Böree, 28. Juli. Anfangskurie. Folgen einer Lutomobil-Probefadr: auf einem nicht ganz tadelloicn Fahrzeug. Auf eine Einladung des Geschäftsführers L. b:r Ä' 0 n 11 n en- tal-Bertriebs-Äeiellschait in >1 0 l n hin, beteiligte „ch der Änufmann M. zu üöln cm !. Juni 1905 an einer Probefahrt mit einem der genannten Qkiflh'cba't gehörigen neuen Automobil. Beim Einbicgen aus der innegeballencn J-ahrtrichning tu die von Siegburg nach Beuel führende Straß? schlug bis Automobil um Ter mit fahr ende Kaufmann M ivurb: herausqeschl.'uderl und erheblich terletzt. 2er Auwmobilunsall soll tinolge des schnellen 7yahrcnS und eines Jelgenrisses, der sich am rechten viruerrad nach beiden Leiten der Speichen ,n einer Xfange von 10 Zentimeter und einer Breite von ' - Zentimeter hinzog, herbet- gciührt worden sein. Lic von dem Beschädig in M. gegen die gontlnental-Ber- triebsge'ell'cha't und gegen d.-n Äauimann A?. erhobenen Schadens- criai’dnirnidK wurden vom Landgericht wie auch vom Lberlandes- gerichi Atöln d c ni Grunde nach für gerechtfertigt erklärt. Tas Lberlandesgericht erklärt hierzu, daß beide Beklagten für den dem Kläger entstandenen Läaden verantwortlich seien. Tas Berschulden deo Beklagien L. erblickt das Urteil dann, daß er auf einem, wie ihm bekannt, beschädigten flraftwagcn Mit außerordentlicher Schnelligkeit gefahren ist und daß er diese - Schnelligkeit auch beim Einbiegen in die Bcuel-'r Ltraße nicht Ifl o ln: ,Truhe weive, Schneeflocken Ilk. -.30, .tieren, PaulsenD gemäßigt hnbc. Tie lLinwendung der Reviswn, daß den Kläger, Juli Mk. 2.65-2.75. Dortmund: Hollander Mause Mk. 8.00. falls er beim Antritt der srahn den Felgenriß am Rade gc- Kreleld: Frühe gelb« Mk. 3.10-3a0 Nieren, Paulsens Jul. kannt habe, ein erhebliches Miwerschulden an dem Schaden treffen Mk. 2.90-3.20. Franks» r t a. M. :Lruhe, flaiserkroneMk.4.2^ würde, erklärt das Reiä»Sgericht für unbegründet und fügt noch Frührosa Mk. 4.50 Mannheim: ,^-i.he Ra.serkrone Mk 400. hinzu, daß icncr Riß für sich allein überhaupt Nicht gcsahr- Frankent hal: Rosen strnhe Mk. 3.00,^ vnihe wem« Ra. erbringend war, sondern daß er nur mit der übergroßen Öe-1 frone Mk. 3.25, Fruhgelbe Mk. 3.75. eaatlouii: Roseti, schwindigkeil, die her beklagte X'. eingefchlagen habe, die C4efabr | f ; ■■ - '■ ' '_____________________________________ herbeiiührle, und daß mit einer foldyn groben Fahrlässigkeit der >ltäger nickt zu rechnen brauchte. Taraus wird die Schadensersatzpflicht des Beklagien L. nach den 823, 842 B. G. B- l»ergeleitet, aber auch die beklagte Gesellschaft wird nach § 31 B. G. B. für verantwortlich erklärt- Denn der Beklagte L. war ihr Geschäftsführer und batte die Fahrt zu dem Zweck unter» nornmen, um das Automobil auf seine Zuverlässigkeit hin zu prüfen, weil cs einige Tage später an einem Wettrennen teil- nehmen sollte. Danach habe er, nach den Darlegungen des Reichsgerichts, durch eine in Ausfnhmng der ihm zultehenden Ber- richtuugen begangenen Handlung dem fl'lager den Schaden zu- gefügt. Für jene Haftung der Gesellschaft aus § 31 B. G B- sei es aber rechtlich ohne Bedeutung, ob zwischen ihr und dem Kläger ein Vertragsverhaltnis bestanden habe und rb der Beklagte L. den Kläger nur aus Gefälligkeit zur Teilnahme an der Fahrt eingeladen habe ober zu dem Zweck, eine Belastung ÖCr^i?*mbS*l)iinbert Jahren ^ Verantwortlich für ,,«ufl 3(JU0 Tonnen gegenübi N 000 aus Argentinien, dock ist i» fraglich, ob in oienc stark n Berfckiimng em günstiges Zeichen lür die bisher al» ;mng g-ch^tzte Wuu rweizenernte der Ber- ctnigicn Staaten ei blickt rotiMi darf. sie wird vielmehr aus die übluii 2tuoiiui4ing der hohen ^i.usia.^ in Mittel- und'Xord Europa vor der dort erst ipaier stattfmdenden Ernte zurückgeiuhrt werden müssen. Teutsa le w stehr i.y un Zerctrn der Roggenbrote, Die wohl, w.nn das warme Wetter anhalt, bis Ansang erster Linie gepflegt, —---- - - geführt werden Bom Wechfclverk.-Hr bezw. Akzeptieren von Wechsel, sollen sich die stasscn möglichst fcrnhalten, obgleich ^r^ selbe für gewerbclr. ibcnde Mitglieder Durch Entziehen von lolchen durch die preußische Zeutral-(^enofsenfchaflSkasse große Borterle bieten können. Eine lebhafte Debatte beschloß den Vortrag. In höchst niieressanter Weife hielt sodann als zweiter Referent Herr Dr Spickermann Tarmstadt einen Vortrag: „Wie können die Ge- nossenschasten auf eine zweckmäßige Anwendung der durch ftc bezogenen Düngemittel hmwirken?" Es sollen danach tne Landwirte durch die Genossenschaften aufgeklärt werden, daß und rote jie düngen sollen, da gerade durch eine einseitige Düngung jährlich ungeheuere Kapitalien verloren gehen Durch Beispiele und Wahlen wußte Herr Spickermann seine Ausführungen aufs destv zu erläutern. Wegen der stürze der Zeit fand eine weitere Ti^ fufiion nicht statt. Geschäftsführer Lsfermann Bonn gab Anregung, daß mit dem nächstjährigen GenossenschaftStag zu Wetz lar gleichzeitig ein EinkausStag ftnttfinben soll. Unter srührung des Vorstandes vom Vorschußverein Braunfels wurde gegen •’> Uhr daS herrliche Schloß besichtigt. In Anbetrackst dcr reichen anregenden Tagesordnung wäre etn größerer Besuch der Versammlung wohl erwünscht gewesen. Während aus der Bürgermeisterei Atzbach Vaun'bach viele Mitglieder erschienen, war die Teilnahme von der Dill und selbst aus dem Braunfelser X'anb als die der größten Städte des Altertums, Rom, Earthago I und Alexandria. Um 1801 waren die Riesenstädte, wie wirl g,,.. sic heute kennen, nur spärli chgesät. In Europa gab es im • ganzen nur 21, die über hunderttausend Einwohner hatten. 3^»/, ^avon kamen auf Großbritannien zwei, auf Frankreich brei, I 3^ eine auf Rolland, zwei auf Teurschland, eine auf Lcsterreich, 1 fünf auf Italien, zwei auf Spanien, drei auf Rußland W/e Oberhessen . . . Skandinavien. Wie gewaltig OesUrr boidrentc. . 1 4'/,)° Oesterr. Silbenente Ungar Goldrente . . (ficridMifaal. sd Dar in si a d i. 25. Juli. Eine unglaubliche D r e i st i g k e i t besitzt der von der Strafkammer am 7. dieses Monats wegen Mißhandlung [einer Frau und eines Rindes bestrafte, mit 1 einer Frau in tflKfdieibuiifl lebende Kaufmann . dahier. In dieser Strafkammerverhandlung war mit Rücksicht aus sein ungemein rohes Verl>alten niib die Mißhandlung seiner Familie die vom Schöffengericht erkanitte Strafe oon 6 Wochen Gefängnis auf G Monate erhobt worden Hierbei kam auch zur Sprache, daß das sechsjährige Kind der Leute kurz vorher gestorben ivar In jener Verhandlung hatte ein Berichterstatter 2 mit der mißbandelteii ui erregter Stimmung befmblidicu Frau jid) untcrhaltett, wobei diese erklärte daß »hr Mann auch an dem lode ihres Rindes schuld sei Der Berichterstatter hatte diesen Eindruck gleichfalls gewonii.-u und erwähnte diesen Umstand ui feinem Bericht Weiter hatte der Anwalt der Frau in einer von Steiner, der in -üterlrennung lebt und den Lsfentzarungsetd qeleift.-i ljat gegen seine Frau auf Herausgabe von Möbel gerichtete n ag» tu dem Schriftsatz der Rlagebeantwortung diesen Zeitungsdertcht, deii Tod des Ztrndes erwähnt- St- klagt nun vor deut Tchöifengericht ^Cgeji leine tftau lvegcn Äcleidigung, Iv.il \vc. durch die * Riesenstädte. Seit rund hundert Jahren fltbt ^eranirooruia) iur „'«t un . u - es auf der Erde eine Millionenstadt: London. Die englische —, Hauptstadt war schon im Jahre 1801 die größte Stadt der nniarhß Kursberichte Erde und hatte damals, so berichtet der „Economisle Fran TeletOWSCne RurSDer cnie eine Einwohnerzahl von 1158000, also etwas meljr d« Olfener "*“k r“r ll*°d,‘ lizei festgenommen wurden . C f f e n b a cfi, 27 Juli. Im Alter von <4 ist hier am Sonntag der Privatier d u a r d Go l l gestorben. Der Tod dieses Mannes, so schreibt die „Cff 3tfl", wird etne schmerzliche Lucke in den ü.'th.n derienig«'. Manner otren lassen, die ein Menschenalter hindurch uneigennützig und treu im Dienste unserer Stadt tätig gewesen sind, xer Verstorbene, welcher tu uni r r i: rmaluir zum Jahr. 1X>8 als Stadlverordneter, bezw Beigeordneter wirkte, hat seine Ehrenckmter mit rastloiem Fleiß und unermüdlicher Schaffenskraft unter zum Teil recht schwierigen kommunalen Lerhaltnisscii verwaltet. « Braunfels, 27. Jul, B e »i r ks g e n of I e n - 1 chaststag Tie Genoiienschaften und lanbw'.rtscka'tlickcn Äasinos streiies Wetzlar waren am gestrigen Sonntag nadumting im „Solmscr dos" dahier zum diesiahrlgcn Bezirks- genossen'woftslag zuiammengckommen. Verr xtreftor .vcIDmonn non der Genosirnickastsbank für Rhcinpreußen aus Bonn er- ü*fn(tr dir Versammlung, indem er mitteiltc, daß Herr Vcr- bandtzdirekior Tt davenNetn leider verlnnderi iet zu rrichemen, um die Verbandlnngeu zu leiten. Ebenso könne auck das Vor- später erscheinen Tn her begrüßte er die erschienenen Mitgllcder, vor allem fcrrrn Kre,s Sparkassendirektor Lchlabach-Wetzlar^als Vertreter des leider auch verhinderten Herrn ^.'andralS ^r. Lar toriuo, sowie Herrn Bürgermeister Weber Braun,els, unb bieg eillr Erschienenen herzlich willkommen Aus »einen Vonchlog wttb darauf totrr 3chlabach zum Leiter der Versammlung b,s zum Erscheinen des Herrn Pfarrers Gruhn getoählt. 4,melbc übernimmt m,t Worten des Dankes den Vorsitz und erteilt -Wrrn Direktor Feldmann das Wort zu seinem Vortrag: „Reue Ver- kehrsjormen im Geschäftsbetriebe dcr Spar- und ^.arlehnskasjen. Er führte etwa aus: Die G e n o s s c n s ch a 11 s k a s s c |oll d i e T o r f b a n t f e i n. Jeder Gewerbetreibende, auch der Landwirt, hat Anlage und Betriebskredit nötig. Zur Befriedigung des Anlagekredits sind hauptsächlich die öffentlichen spartaffen da, mährend die istenosienschaftskasjen zur Befriedigung des Be- triebskredits lmuptt'ächlich vorhanden sein sollen Um dem immer mehr gerecht zu werden, soll der lausende Rechnungsverkehr in , daz,i auch der Giro- (Scheck^ Verkehr cm- Behauptung, er sei an dem Tod beS itfeulb, dem Arneben feiner Mitbürger habe herabsetzen wollen. Tas Schöffengericht wies aber nack eingehender ^etpri- cufnahmc die Klage kostenfallig ab, ba die Frau fürdie von ihrem Anwalt ohne befonberen Auftrag in km ' lenutzten Ausdruck nickt verantwortlich fet, ihr Anwalt, Recktsanw. Sieger, dies cidlick erhärtet habe, anderieits könne aber tn der gefpräckSweisen Mittetiuna ihre Anschauung an den Berichterstatter der Frau die ÄlbsUyt einer Be- ,t,bTr"fln im Sälocken. Am 7 Juni d-.eses Jabres wurde eine tyrou in einem Stt5ck>en zwecken Sr.leurg .nb «rhoufen vo» einem Solbater. überiallen und zu vergewaltigen ver'uckr. n»r Der Musketier Hemrick Adol' veumann von d>:r «. Mrun- wgn*- des .>nianterie-Regiments Rr. 186 in V3"3“ , ~,r Musketier verübte die Dar. als er tm Juni auf Urlaub war. las der 21. Tivinon in Frankfurt, vor dem nck veumann kürzlich zu verantworten batte. ver,agte dem Mus- frtift miiocmbe Umstände und verurteilte ihn zu l , Monaten -l icktbauS Tic'e Strafe mußte die .lus'tonunq aus Veere nach fick ziehen Ter Verurteilte legte Beruiung ein. za» Cberfneg4aenctt s Conv.Türken von 1903 Schweden mit je 2, wahrend die übrigen Staaten nur eine I lürkenlose . . . . - 147-60 so große Stadt haben. Millionenstädte gibt es gegenwärtig \l* Aee!tiiüe^ ' 95 80 iu Europa 7; solche, tw über eine holde Million hoben. 23,H* j,""°utrK - Städte, deren Einwohnerzahl eine Viertelrnillion überschrei- cbiUMeu . ' * [ 102^40 tet, 55. Wollte man noch amerikanische Großstädte hinzu ,e Aktien ziehen und auch die Riesenstädte in Oftasien berücksichtigen, Qasa so würden sich diese Zahlen natürlich bedeutend verändern. ßUdCnu E. W 27. 2>s 1 750,1 28,0 13.5 27. 9“ 751,0 20,8 15.6 28. 7- 13,7 Oi *8 5 1- _-e il t-C c -0 C4S W u 2 € - x - s-: Z cfl X “■"So IS Haier 3) LZ «2 2 =^*e 2 NL 3 « *£<9 »2 IS S-E 19 5 T na 19 5 2 3.« L 172'/ T £ £>2 s $,/,l -2Xs C?jo £ Z >-. e c £ X c Juli 4-Z a^eZ99 na ?e LEE oöö 2 k7 tio ^2 §9 527 E-ä v5,2 “'S lFF ,s 5.® ü oS^e « G N = L.' 5": «'m 19 L X?> «26 “ WZ a o vS 8 na ei' Sl9 5> § 5/sJ£ iS« L64 na S (X L«D na 64 ttCQ L o e< 85 Ö ZMK J$«S öa'S^w «AKEL . «■ cö CÖ .55? 5 E9 ÄÖ"? ISA -S Well« 8i 2 Sonnet 1 2 Klarer 2 SonnenM ns Ci do e V und „Gerichtisack': E s^ip»« 'S-«« ®s§ LZ E€ S na 2^r S = r-Amerik. Paket! 19 r nr, £?« = z «’s äs £ « 'L 5>« £ E ■ä 2 D «Jb- ^EN ssZZ öS M ec Ci « es »SS? es« d s cd- «ä- C.CsJ=> a =3 2% ZG S>C?<2 64^1 64 2 j E «*-; Wo» £ na Bi2L i ® 2 JS «a-Q.S :■ « N Z i 5 Q « 19 S na 3 Z. M L 2) l) 2) 1) 2> L £ «!— M a o£ -ZL O 2 C =’ ' 91- ' 147.ÖJ Achtungen m. berichte der Bank für Handel en. 196J 205,v o L -Z S>«p- LÖ « ä SLL S«M '“‘‘h’T §CQ2 .^7/ 2 ^ICX Q —• Cb> tG dn irS Jo na 2 NZ s? 64 »ti «öS ■Sa«« c|^n> na L 8 158 (t ’j »b 8 .2« M = £ «=> na £ S?2 °r M.E S 2 ä> ES E ■®8 I 3L1S oB = -« ©ScQia- CO ’S« ^5 64 na .«’S - tio.-^LS 2*0 ? WO 3 3>‘S& io ctä ‘« = 2 B Ä^| K§ 5 WZ Ö.S ö £ Z «3^ 8s: — w b 2 £ «g^ SS» . 197.(l , 206.0: . 92.70 > 97.6) . 159.75 . 1225) 2o0" , 136.01 . 171.6) , 136.7) . 19171 . 90,k' E S 3 M . "tio to 5 5 x lli = + 28,4’0. = + 14,leC. ^angiknne. 5I Bergwerk. ■ M - ' ' ' den E- & Lloyd - - ' lose - c^Z^S ■xX ’S L 3 S CQ£ m « ■ Bergwerk. - • tu. ^ • • ’ ■ Joyd •■•!.* es. Eisen-Industrie Handelsges. . • dur Bank . . • 3 Bank . • • • •Asiat Bank • ■ j-Kommandit < • r Bank ktien . • • ' re- und Ohio- bahn..... -o o s *Oj5? S 19 ! M na na c 64 p ,, c « « s-tzZ & « s lää p qISI Z -Ms E Z X p*0 E U U QU Ed- N-X« tee§ 5-E-eS^ 5 c * 22^ e c H **.*2 XÄ»^ 2 sS-Si |S^5g E x> e^S>‘ 5F®S =19 -- MTJ -- ü 4< St 3 ti <7? s tto0’ j£g5‘: N.o E7 na 35 LL CQ E - ® «1^ >5§L2ZA 1-^ O jQ FF 7"-^ * %ike.. 1H, LI» Uhr. Lahmeyer. . - Schuckert. . • J er Bergwerk . - M uhen Bergwerk, g nxE Z F L- «L 4. A = ZFF^-c^U 175 ( 173 190 183 183 qÄi+.i), ° (-07? „N >li 190.75 (A,“!' — a'Z - m ö.-k£Q ■g -Je'S N L. X d -p X ~ 3 ” V X $ 3 y Sei - - C-« x-2 g5aS5-c-Sg.eecp«5 S WA ?3 X r1 *“ <** £ _na c-= ==^-§5- B trO E 2 L nr< ._ nr< ns C? 8> 64 2 gj CO 03 na 2-g <*>2 « . 'ft» 0 «x> VS = 55. 5 2 1 3 5 2Z = hlaisrF- « f 5 O he E 5 L a S = € E" Z' a 2 N 8 kZ to ti — r r : r 5» - O»t5 n L. oo :Z . 3 - 3 O fgi ff fffrff. 3 7§ Z 5 Z SZZ 3n.~> i. a-« Zss zi-i » g 11 £3 LLS 8 ® s Z- s L Sh 5 'S £ §z !S z sr des Hr 2. T z = 3 s en Bq =a. s nr 2 L 3 co —. CX - on es »ff - n MK5 Z CB = 5 69 5 — = Z f» d? * -3.LS 'S ?• z 3 2 = =5 rf - • ? z 'S iS ” 5 SSz s 2 5.5 s1 g-A? 5 = ffN -EZ oo a S S' § *2 X — 25 K 2 -=■ 5 5 c 5 z 9 au er = x' SH = 5 2-ö -SS -2 = 6)2 2 ä* %• 2. = Z feint ;?:cbf|u btif; a £ SZ I i 5*§ 2L S = S Ja r, C 2. 5 's ii S . er - I «£> 5 8 H 2 sr K- v r= e,, kJ '*- — ' S|3Z~ - er - - 4L 33 -. S h| K W« Z-«r ?•; tT; «=> S- Z^ Z"äs sff Z5 06 ZS ” to tf 7?2 2.3 a= Q es“ 2^ -- tf) y* 7'’=“ *5 3 = i’?s Zffs A- :Sf tff 2, TT* - -4 U ° z ^■5. ft = z£ •?? s -z ei rs§ sr'— - itll C 5 5.2. o «*X -Wk az» A2 tof yo'.3 'l 1 »I W«. - — tc — rs AZ W- LZ-§ H = f —•2 S 3 B.*"- "2*. Ilä gii hs-s® Igfr ö o «• LS-Zs 5 2 l§"5a^ ö = 2.3Z°S^5 £we^ (111^8^ pr«s S^2 r= 2 — D 3 , g-wa. 5-Ij 9'sT S _ 3® ZL? s y* Qi ’ IX ~H F --S 3 11= Trosr= B-s-=z- -hll J=«3O = , = 3 3 S5 4 5, Sf-?E •3 tt — a2- Zä ?§§??? ffg ?D = fZ-ZCa = «’S «ä.ÄS^-go’s 2.3 O r==ii3iw^UM Z.S'q D 12 = 12^) ?! r 2 3 «1 y? I! S*c5 tq er fc3 2 -=□ 3 ■ =.K1 ^§2 75 .82 ^ZL t^3 gl. §ll=z ule Zs iifrtp lS Saia 2.3 s "es -1! *ü «r» Z^s LL? fs-X a'Ze gä^ 6«^*[ wc össtf = Zo*2 a°L s e"o* 3 TT. 4" 3 5' ^'3'2^' er* f-> ” r-p- -§Z 2 e» — o O3 3 ff 5 j’ coS" UZ =fz=-.»? lilgsfi-is' hi 3 2. i-a £3 b38558 2 s 7 29 =• a-^s ® g*=2 -su= lf-2 ä s = 69.- 2 = s; »1=4?! |Fh -»-33 ja? eme cy?'. ficb d? S ÖWJ tftn*< auösi 1R CftobCT tA tr. dtr Ion N: erfiadui nr.fr dltfcr > Nm man ai unfr inne« • .«edel die u Kriimgvlricc b«bti de» 3itüRn, in ?;■: Sand e in Relief d. ,nfr Postam erfrnct, die 1 )te Samen -n goldener r .idiauet h !:nb und d : tnfte ent ’iinem 'Set kijrc mach runa noch ctc diesen ! iljlflH V> iprechend! : ec Sapec ounlten l) LNilelS |e ■ coctigen l ui unserer dieses übe ix nur eii .-.'-er in l kn tbm gd Unb no --.. illa: d cioö|tc bei :lttn einer :uah seine -nuschen 2' ■' n lebest -ach venu -d) wenn t ai: ttnndd; i .'benrrverk i*m cd)rtil ■ arfe frenm ' m frtr Kul man, bie er « einer 4ei verlöschen. ^roßbem crenb seines d-.lluzg feine r:,:t=^-?g 6> — ** e> » 0-8 00 88 88 y 83 2 = ? 3S; :I?g>s sä§.!J- igpy s 6) = ^?2°' s 5^ -JC*S nern -KZ ff- c' 3 ”"«* = ——• O M 2 e 3 5*t °^5§,3 - 0:3 2 ^ 3 5 2= iS 1 ■’Säga.'3* $?*£ =~ 5 z •j?»i: es p=»;s - s 3 I"?- OK z»S = äl£-^S —, *• rt-*2.o «22 » s=.$sr 32 ff« ? (2 5® ä Z —.3 s ' r» *~a " 5?ä=„äo5 SL SSffZ =>. 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