Freitag 28. Angnft 1908 Nr. SOL Zweites Blatt 158. Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. GJ.-arj Y\ lontng, bcn 31. ty Kaufhaus htM m Die „Sietzener $aminenb!3tttr“ werden dem »Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für bcn Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen Univ« »Buch» und bteindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Truckerei: Schul» straße 7. Expedition und Verlag: 51. Rebaktion:^K112. Tel.-AbruAnzcigerGicßen. verhältnismäßig wenig bedeuten: Daher der Unglücksgedanke einer Elcktn-itäisabgabe, die gerade jetzt in Süddeutscblanb wie ein rotes Tuch wirtl und den Parlikularismus perltjärit, daher her In seratcnsteuer--Plan, der in der Presse aller Parteien den schärssten Widerstand findet usw. Esfehl t der Regier ungans chci- nen. d jede prinzipielle Direktive, die in der Materie selbst klar zu liegen scheint: Ausgleich der Hörten, die aus der notwendig werdenden Erhöhung der Abgaben aus Konsumattikcln entstehen, durch stärkere Beizichung der leiftungSsähigen Vermögen und Beseitigung wirtschastlicher Präzipualrechte, deren Berechtigung mehr als zweiselhast ist." Abg. Dr. Müller-Meiningen gibt zu, daß die parlrmentariichc Situation bei der Neuregelung unserer Finanzverhältnisse für die Regierung keine rosige sei. Auf die Sozialdemokratie sei bei der Lösung der Ausgabe überhaupt nicht zu rechnen: sie täusche die Masse in bequemer Weise, indem sie ihr lehre, das Defizit sei nur mit direkten Reick>Ssteucrn zu decken. Man denke: 10—15 Prozent direkte Steuern in Preußen (mit Kommunalabgaben, dazu noch 8 Prozent Einkommensteuer fürs Reich zur Deckung von nur 300 Millionen Defizit, das gäbe eine Konfiskation von 20 bis 25 Prozent des jährlichen Einkommens, die im Ernste der Regierung nicht zugemutet werden kann — ganz abgesehen davon, das; eine Mehrheit im Reichstage dafür eine glatte Illusion bedeutet! Tas sei natürlich der Sozialdemokratie gleichgültig! Tr. Müller-Meiningen verkennt die Gefahr durchaus nicht, die schließ- lich entstehe, wenn Zentrum und Konservative die Schaffung der 3—400 Millionen nach ihren Rezepten besorgeit wollten. Die Lag-- ist ernst, und die Regierung täte gut daran, auch in ihrem eigenen Interesse, doch endlich den Schleier von ihrem Finanz- planen hinweg zu ziehen. E- A. roter»* Ans und Land. Gießen, 28. August 1908. ** Lau des Universität. Se. Kgl. Hoh. der Großherzog haben den außerordentlichen Professor bei der medi- zinischen Fakultät der LandcSuniversität Tr. Friedr. Best auf ein Nachsuchcu aus dem Staatsdienst entlassen. *• Ordensangelegenheiten. Seine Kgl. Hob. der Groß Herzog haben den nachstehenden Angehörigen des Großh. Gendariuerickorps die Erlaubnis zur Anlegung der ihnen von dem Kaiser verliehenen Orden und Ehrenzeichen erteilt: dem Oberstleutnant Zahn, Kommandeur des Gendarmcricdistrikts Rheinhessen, für den Kgl. Kronenorden 3. Klasse; dem Obcrwachtmcistcr Engel für da§ Kreuz des Allgemeinen Ehrenzeichens. •• Gcwerbcschulwcseu. Se. Kgl. Hoh. der Großherzog haben den Hauptlchrer an der Gewerbeschule zu Büdingen Hch. Wenck auf sein Nachsuchen m den Ruhestand verseht und ihm aus diesem Anlaß in Anerkennung seiner langjährigen und treuen Dienste das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen; ferner den Hauptlehrer HanS Becker zu Bingen zum Hauptlehrer an der Gewerbeschule zu Büdingen ernannt. •• Staatliche Betriebs-Krankenkasse. Die Generalversammlung findet am Donnerstag, 3. Sept., vormittags 11 Uhr, zu Darmstadt statt. •• Der Turnverein veranstaltet, nachdem die Turn- festzcit für dieses Jahr nunmehr vorüber ist, morgen abend einen Fam i li e na b e nd auf Textors Terrasse. Für reich- haltige musikalische und sonstige Unterhaltung ist bestens gesorgt, so daß den Turnvereins-Angehörigen ein genußreicher Abend in Aussicht steht. *• Häutevcreinigung der Metzger. In einer gestern abend im Kaiscrhof abgehaltenen Versammlung der hiesigen Metzgermeisler wurde die Gründung einer Häutevereinigung beschlossen zu dem Zwecke, eine bessere und vor- teilhaftere Verwertung der Häute zu erzielen. Ein provisorisch gewählter Vorstand wird die Satzungen der Vereinigung ausarbeiten. Vereinigungen mit gleichem Zweck bestehen schon seit Jahren in den meisten Städten und zwar mit gutem Erfolg. •• Heber Kammermusiker Kümmel lesen wir m den ,Lcipz. R. 91.* folgende Rezension, die sicher für die Landsleute des Künstlers Jnteresie hat: Tie Tireklion des Leipziger Palmengarlens hat durch das Gastspiel des Piston - Virtuosen Louis K ü m m e l vom Orchester he-j Großh. Hess. Hoftheaters in Dar m (tobt den Freunden einer vornehmen 2)1 nfit einen aparten Genuß bereitet. Louis Kümmel ist fein Virtuose im landläufigen Sinne des Wortes. Er blendet nicht durch eine fabelhafte Technik und sucht lediglich durch sie eine äußere Wirkuiig zu erzielen. Allerdings ist er Pleister der Technik. Tenn ohne ent eminentes technisches Vermögen waren Leistungen, wie er sie bietet, unmöglich. Die Technik ist die unerläßliche Voraussetzung hierzu. Tie conditio sine qua non. Aber ;e ;tnm Hesse» Bezirken Man». ge mit S*ft: ;** n 3.— „Die Hauptschwäche unseres ganzen heutigen Regimes — Zur Zeit Caprivis und Hohenlohes stand es damit bisweilen noch schlechter als unter Bülow: freilich ein recht schwacher Trost — nonunt auch jetzt wieder scharf zum Ausdruck: M a n g e l a n zei- uigerFü h lungn ahm emitdem. Parlament, M angel icn innererer Geschlossenheit bcr egieru.ng fiel bst : Wie im Innern Geschichten wie bic Saiucking-Aftarc, Iber Fall Jubs usw. als ein wahrer Hohn auf eine zrelbewußte Politik wirken und den Eindruck hervorbrtngen, als verlache die ^Landratokratic" den leitenden Staatsmann mit seinem Ver,uche idnc-5 liberal-konservativen Zusammenarbeitens, so fehlt auch au 'bem Gebiete der Finanzpolitik jeder große, energische Zug: Man ..wurstelt". Tas Volk fühlt die Unentschlossenheit und .innere -Spaltung in der Regierung: Daher auch der Eindruck, daß man .lmscheinend die Fchler der sog. kleinen Reicksinanzresorm vom Zähre 1906 neuerdings machen will, indem man alle möglichen leinen und kleinlichen ©teuereben zusammenkratzt, biejebiglid) :as Odium, das der Volksvertretung an sich aus jeder ^teuerer» ;öhung naturgemäß erblüht, erhöhen, und für die ganze Reform Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen zeichneten. Tas Wcttertelegranmt vom Donnerstag brauchte vor^ ^lachen und Irland bis zum Schisse drei'Stunden. — Eine Gedenktafel für Heinrich H e i n e. Aw dem Geburtshaufe Heinrich Heines in Tüsseldorf, halten im Jahre' 1874 Tüsscldoifer Akademiker eure Gedeuktatel angebracht, die nr kurzen Worten aus die Geburlöftälte des Dichters hinwics. Tie. schlichte Tafel verwitterte mehr und mehr, und nun Hal der Renlnec Pt ar k ns in Brüssel, ein geborener Düsseldorfer, ein große Brouze- ta'el gestiftet, die unter der kleinen alten Gedenktafel ihren Platz erhalten hat. Sie zeigt das Reliefbildnis des jungen Heine, darunter den Ausspruch des Tichlers über feine Vaterstadt: ,Div Stabt Düsseldorf ist sehr schön, und wenn man m der Ferne air sie denkt und zufällig dort geboren ist, ivird einem wunderlich zumute. Ich bin dort geboren, und es ist mir, als müßte ich gleich nach Hause gehen.- Am Montag Abend wurde die Tatet mit einer kurzen Feier enthüllt, der jeber offizielle Anstrich fehlte. Aus einem Fenster des Hauses hielt ein Heute - Verehrer eine kurze Rede. Während die Hülle sank, fang die Zuschauerschar: Ich weiß nicht, was soll es bedeuten. _ . t . . — Kleine K n n stchroni k. Am 4. Oktober findet in! Berlin ein Kongreß zur Gründung eines großen .Deutschen D i r i g e n t e n d u n d e s" statt. Ter Bund cnirebt für feine Mitglieder die Regelung der Honorarfrage, die Auibesserung der roirt- jcha'tlichen Lage, den Ausbau der ^ohlfahrtseinrichtungen, Unter- flühung in Slot und bei Sterbesallen re. — Prof. Robert Koch war anläßlich seines Aufenthaltes in Tokio Gegenstand großen E h r u n fl e n. Ter Kaiser von Japan schenkte ihm einen Itlberneit Tafelaufsatz, außerdem wurden ihm zu Ehren offizielle Postkarten ausgegeben, die Ansichten des Tokioter und de§^ Berliner Instituts für Infektionskrankheiten zeigen. — I m Schwanheimer 'j a l ö t stieß man ani die Spuren eines römischen Kastelks, nut dessen Ausgrabimg schon in allernächster Zeit begonnen werden soll. Schon vor einiger Zeit tauchte die Vermutung am, daß Schwanheim auf römische Ansiedelimgen zurückzusühren jci. Tie Eiitdeckung des Rönierkastells bestätigt diese Vermutung vollau;. kleines Fernlleton. — Goethes Geburtseintragung. Einer unserer Frankfurter Korrespondenten ist in der Lage, zu dem vermeintlichen Tiebstahl von Goethes Geburtsurkunde folgende nähere Einzelheiten uns zu geben: Zunächst erfahre man, daß Dav eigentliche Original von Goethes Geburtseintragung Nicht gestohlen, sondern wohlverwahrt im Städtischen Archiv 11 auigehoben ist. Dieses Archiv, das die wichtigsten und locrtpolliten Aktenstücke der Stadt enthält, untersteht direkt dem Obcrvurger- meistcr selbst wenn Mitglieder des Magiftrats dieses Archiv bcsuck-en wollten, müßten sie sich erlaubnisnachiuäsend au den Oberbürgermeister wenden. In diesem Archiv bejinDtt uch auch cüt in dickes Leder gebundener Folioband von 1000 weiten, bur Geburtsanzeigen vom Jahre 1740 enthalt und vermutlich mc em Archiv einverleibt worden ist, weil in ihm,die OriginaKiNtragung von Goethes Geburtsanzeige enthalten ist. Anf^ ^eue - iie zu findeu. Uebrigens hieß cs ursprünglich „soyn vcs - - - - und seiner Eheliebsten". Tas Wort muß crc g 6 • )cnn es ist durcksgcstrichen und durch die Bezeichnung erietzt. „Unb seiner Ehe-Eonsortti". Von dieser ersten Urkunde wurden Abschriften in daS große standesamtliche Regtttcr gemacht und alle die Bemerkungen berücksichtigt, die in dem Z^nal gewünscht ober geänbert worden waren. L>o hat also di-gcst: $ outtsurknnde eigentlich nicht als das SrigiMil zu g • SiebW [teilt sich jbemna^oon teilt Georg Lomcr eine neue Version der letztenÄ^^rden Tie Worte sind, so heißt es da, offenbar falsch verstanden wordei vas aus den Begleitumständen verständlich erscheint^ Goethe ;at (nach der neuen Version) -Ottiliens Bemuhungen ihm starkcu )en Wein einzuflößen, nach einer Weile mit dc." Worten M r nicht’" abaelehnt, und hiermit wäre de-.' ^ichter-_> leb^ -ung denn wohl der idealen Teutungsnwglichkest entzogen und gebiet des Alltäglich-dtarürlichen geruckt. Wem diese Vypo- Suseck OK- Ailgim 1908 lirchweMi 1 ladet ergebens, ein ner. 'ns gesorgt. r tbefe eint Illusion raubt, der mag sich mit den Schlußworten des Lomcrschen Artikels trösten: „Ist es doch so begreiflich, wenn das Genie — und gerade das Genie, das eme Geisteswelt geschaffen — angesichts dcS Todes alle Pose, alle theatralische Ausmachung verschinähl und in schlichter, natürlicher tttnsachhcit sich auschickt, den letzten aller Wege allem zu gehen. Lächerlich, ja n«hr als lächerlich wäre es, wollten wir sein Vermächtnis aus ein paar dürren Abschicdsworten heranszudcuteln versuchen, ^as wahre Vermächtnis eines Menschen sind ja seine Werke, und wer wollte leugnen, daß gerade Goethe fernem Volke tm Erbe hinterlassen Hai, wie es eines Königs würdig gewesen! — Ter Tod Walter Leistikows. Aus Berlin meldet man • Seinerzeit siel cs auf, daß bei dem Tode Walter Leistikows die Familie (fein Vater ist der Fabrikant eines ausgezeichneten Bitteren", Kujaviak genannt, in Bromberg. D. Red. d. G. 21.) sich scheute über die näheren Umstände des Todes Auskunft zu geben. Es war nur bekannt, daß Leistikow ieft fahren schwer leidend war. Jetzt erfahrt man zuverlässig, daß Leistikow Selbstmord verübt hat. Er hat sich ein Raiter men er verschafft und sich damit die Kehle durchschnitten! Ein unheilbares Leiden hatte sich bei ihm eingestellt, nämlich Gchirn- tuberkulose. Er fürchtete, unter Umständen wahnsinnig zu werden und machte deshalb seinem Leben sieiwillig ein Enoe. — E in Radiotelegramm vom Dampfer Kaiserin Auguste Viktoria übermittelt uns das W. T. B. Dr. Potts, Direktor des Aachener meteorologischen Observatoriums, setzt Jane Versuche einer drahtlosen Uebermittciung m.tcorologischer Beobach- iungcii zur See -wisck-en Rewyork uno England sott, wobei es ihm gelang, Wetterberichte aus Amerika LOO Sceiuttten von der amerikanischen Küste entfernt, au,;unehmen, Lerichtc aus Europa sogar in einer Enlicttiung r.n l^JO Seemeflen von der cnglifchen .stufte Täglich wurden Wetterkarten hergestellt, die durch Be- nuisung der Wettermeldungen voruberfahrenoer Schisse die Wetterlage auf bem Ozean bis zu 800 Seemeilen Ausdehnung ver- ^eucher. 5^ „6,esse< ,.“it Ni diese Technik ist ihm keineswegs Selbstzweck. Sic ist ihm, bem. wahren Künstler, nichts weiter als Mittel. Tic Weichheit seiner Kanlilcne ist dewimderiingswüidig. Wie er feinem Jnllttimcnt Seele gibt, berührt nicht nur das Ohr, sondern bas Hei . ~ide innere Wirkung, die man bisher in elfter Lutte als ein Vorrecht der Violine nnfah, weiß Louis Kümmel am das Cornel ;i Pifton zu übertragen. Und diese ieme Fähigkeit gibt ihm auch em Recht bazn, Kompositionen, die für Geige geschrieben wurden, auf fein Jnsliument zu übertragen. Ucberbics ivavict der SJlafer and) nut eigenen Kompositionen auf. So mit einer Phantafie-Polfi. nasiums einberuseueu, von zahlreichen Tamen und Herren bc*f suchten Versammlung wurde ocftcni eine Vereinigung zur! Veranstaltung von Konzerten, Vortragsabenden und ähnlichen Darbietungen gegründet, der f0|3ic — teilweise schon vorher durch schriftliche oder nirnidlichc^ Anmeldung — 50 Mitglieder beitraten. Tie Turcgfuhrbarlctt des Unternelynens erfck-eult damit gesichert, zumal uoch vcrichiedcne Beitritte bestiinmt in Aussicht sichen. Zum Vorsitzenden luitroe Gymimsialdircktor Tr. Müller geivählt, dem cin^aus nemr Herren bestehender geschäftsführender Ausschuß zur Seite tteljL Die Vereinigung beabsichtigt, nrie Kämmerdirektor Birnbaum zu Beginn der Versammlung ausführtc, durch dcn int übrigen! , ganz zwanglosen Zusammenschluß die Mittel aufzubrmgcn uni> ■ sicherzustellen, um in jedem Winter 5 bis 6 Abende miifikalifcher- ■ literarischer odcc wisscnschaitlick)er Unterhaltung veranstalten sic , können, deren Besuch allen Bewohnern Lauoachs und der Umgebung, : ermöglicht werden svE M i t g l.i e d der Vereintgilna kann icder- : umnn werden: der Jahresbeitrag ist auf 10 ..i f. feftgeicöt : ivorden: Aumclduugen nimmt der Vorsitzende entgegen. Für ! Auswärtige ist durch Beschluß der Bcrjammlung Die .Skrgun-; . stigung eingeräumt rooroett, daß ihnen her Beitrag nur tn oornt : einer Garanticiond.cichnung bi5 zur Höhe to.i l > i. 31111.1 mit Die Neuregelung Ser deutschen zinan-verhältnisse. Die Reichsregieruitg bat es bisher nicht für nötig gehalten, Hre Steuerpläne bekannt zu geben. Run ist der „Bayer. Cour." mf Grund bester Informationen in der Lage mitzuteilen, daß die Regierung dem Reichstage folgende Steuern unterbreiten wolle: . Erhöhung der Biersteuer; 2. Einführung der Zigarren-Bandc- Iolenstcuer : 3. Grundlegende Acnderung der Brannfiveinsteuer; < Gas- und Elettrizikätsstcuer; 5. Wcinsteuer: 6. Ausdehnung ü>cr Erbschaftssteuer auf KXnder und Ehegatten. Sollte eine dieser Steuern im Reichstage abaelehnt werden, so hak bie Regierung "Lrsatzsteuern auf Lager. Zu denen gehörten in erster Linie die 2nseratensteucr und die Dividenden steuer. Von anderen Steuern ^u reden sei eine Irreführung des Publikums. Gewiß sei es üicht ausgeschlossen, daß im Reichs-Schatzamt noch andere Steuern besprochen unb bearbeitet werden würden, aber vorerst kämen nur )ie genannten in Betracht. Run weiß man es also, wie das Steuerbukett ber Regierung Lussehcn wird, unb überrascht ist hierüber wohl niemand. Ueber- lascht wird man aber wohl sein, vom „Leipz. Tagebl." zu hören, Laß bic Regierung bem Reichstage im Herbst eine sehr umfangreiche Militärvorlage in Form eines Qninqncn- Jats zugehen lassen werde. An der Tatsache selbst sei lein Zweifel mehr möglich, alle Vorbereitungsarbciten seien erledigt, ts handle sich nicht (soll wohl lftißen „nicht nur") nm beträcht- «ichc Mehrfordcrungcn, sondern um eine Vorlage von ernster fiinanziellcr und militärischer Bedeutung. Was soll die Ankünbigung dieser neuen Militärvorlage be- Leuten, die wenn sie sich bewahrheiten sollte, doch gewiß wieder im Zusarmnenhange stcl-en würde mit ber Finanzreform. Das toürbe aus mehr als einem Gtttnbe verhängnisvoll. In den »ccschiedenen Blättern werben denn auch schon bcgrüitbcte Zweifel ■ n ber Richtigkeit ber Mitteilungen im ,Lei^. Tagebl." geäußert. iso schreibt bic „Deutsck)e TageSzty.":„Trotz ber auch bei ber Lensationsprcssc ungewöhnlichen Bestimmtheit, mit ber bic Meldung auf tritt bleiben wir boch dabei, daß der Reick>stag in seiner mäcbflcit Tagung sich mit einer neuen großen Militärvorlage Jiicht befaffen ivtrb. Die notwendigen Mehrforderungen und Reu- Forderungen werben fich innerhalb des geltenden Gesetzes über die ^ledenspräsenzstärke des Heeres halten und nur im Etat juni ilusdrucke kommen, wie das ja auch im vorigen Jahre ber Fall Dar. Richtig mag sein, baß im Kriegsministerium bereits an Lcr Vorbereitung des neuen Militärgesetzes gearbeitet wirb, bas Eber erst bann in Kraft treten wirb, wenn bas fetzt geltende abläuft. Daß mau für diese neue Vorlage auch die Form des „Quui- . ucnnats" wählen wird, ist sehr wahrscheinlich. Wir wissen nicht, eb das dkriegsministerium sich veranlaßt sehen wird, ein jor- »iclles Tementi zu veröfsentlichcu: für kundige unb unterrichtete Greife ist das kaum nötig. — Auch bic Franlsurter Zeitung bc- «ivciselt die Richttgkeit der Meldung des Leipziger Tageblatts unb schreibt: „Trotz ber Bestimmtheit, mit welcher das Leipziaer Mlatt biete Nachricht als von bestunterrichteter Seite stammend, Wringt, müssen wir ihre Nichtigkeit doch durchaus bezwcsieln. Vö ist garnicht einzuschen, welche Gründe jetzt ftir eine neue Mili- »ärvorlage vorliegcn sollen, nachdem erst vor drei Jahren eine Solche angenommen worden ist, deren Durchführung fich bis zum loahre 1011 erstrecken soll. Es ist inzwischen auch nichts bekannt geworden, was einer Vorlage „von ernster finanzieller und militärischer Bedeutung" erklärlich machen würde. Am allerwenigsten läßt die Finanzlage eine solche Absicht glaublich erscheinen. Die "Sdjtoierigt'citen der Rcichssinanzresorm würden damit noch weit roßcr werden. Auf eine. Verminderung, nicht eine Vermehrung der Jiilitärlaften geht ber allgemeine Wunsch. Ans biescn Gründen jchcint uns die Ankünbigung eines neuen Quinquennats ganz unglaubhaft zu sein." Bewahrheiten sich bic Angaben bes Leip- iger Blattes, wie man nur hosscn unb wünschen möchte, nicht, so werben sic boch sicher in weitesten Kreisen Beunruhigung Hervorrufen. Man sieht auch hier wieber, wie verkehrt die Geheimnis- .rämerci der Regierung ist: die ganze Finanzresorm ließe sich )icl glatter und leichter losen, wenn man den Parteien von vornherein klaren Wein einschänkte. Richt ohne Berechtigung sind Daher die Klagen, die der freisinnige Abn des qeidxutiub- renden Ausschusses vor, tie folgenben Wortlaut bat: ,,£er 9. Truischc Handwerks- und (»ewcr ckammertaa eriucht die Bundes- regirrungen, dcm (nthturr etncS Ersels über dir Arbeit?kammern die Zustimmung deS Bundesrats ; t ven'agen, weil die Intercsirn des .Handwerks und seiner gesc^licl^n Lrganifationen Ourd> Jhn Gesetz aus folgenden (Gründen geschädigt iveroni ivürdrn: TaS Gesetz schließt daS Handwerk aus und gibt dadurch begründete Veranlassung, die Streitfrage „Fabrik und Handwerk" irod> mehr, als cs bisher schon geschehen ist. -u Ungunstan des Handwerks zu beeinflussen. Tas vkfefc beteiligt trotz der Ausschließung des Handwerks die in den Brru'sgcnossenschaftrn vertretrnen Handwerker an den Lösten der Arbeuskanmiern. Tas Gesetz laßt du Möglichkeit offen, Äu^.aben auf handwerksmäßige Gewerbezweige zu leg^n, ohne dem Handwerk Einfluß auf die Entscheidungen auf die Handwerkskammern zu gestatten." Weiter heißt es in der Resolution: „Der Teutsche HandwcriS- und Gcwerb-kammer- lag ist der Anschauung, daß Ardciterkam in c t n ober Arbeitsräte den varitatucyen Arbritskammern vorzuziehen finb^ glaub! aber, in dieser schävicriegn sozialen Frage erst bann Stellung zu nehmen bünen, wenn die Reick/sregierung ausreichendesMaterial zur weiteren Untersuchung dieser Frage beigebracht hat. Er spricht jeborf) jetzt schon die bestimmte Erwartung aus. daß die weiteren Gesetzesvorlagen die Interessen bet Arbeitgeber im Handwerk hin- reichend berücksichtigen." Ter Vorsitzende der Danziger Handwerkskammer, BaugciocrkS- meistcr Herzog, meint, das (Gesetz müsse eigentlich Industrie, arbcitcr-jtannncnt firmieren. Bon Handwerksbetrieben könnte von dem Gesetze höchstens noch das Baugewerbe Vorteil l-aben. Tas Gesetz hätte 6—7 Jahre früher kommen sollen. Jetzt könne eS für bas Handwerk nur nadjteUig wirken. Nach weiteren kurzen Bewertungen der Referenten, die eine Begründung des ablehnenden Standpunktes einiger Kammern verminen, wird bei der Abstimmung der erfte Teil der Resolution angenommen, der letzte mit großer Mehrheit ab» gelehnt. Zum nächsten Punkt der Tagesordnung: Beteil igung der Handwerkskammerii an dem Aufsichtsrechte über die Innungen, schlagt der geschäftssül-rruoc Ausschuß folgende Resolution vor: „Der *J. Deutsche Handiverke' und Gc- iverbckmnmertag halt eS im Interesse der Enttvicklung dcs Innungs- Wesens und auch im Interesse des Ansehens der Handwerks- und Gewerbekammern und im Intevcsse der sachgcrnäßeii Erledigung der Ausgaben der Aussichtsdehörven für dringend erforderlich, daß in Zukunft die Handwerkskammerii in weitergehendem Maße als bisher von den Aufsichtsbehörden bei der 2lusübung_ ihrer Funktionen hcrangezogen werden. Mit Rücksicht darauf, daß eine Rcukodifikation der Gewerbeordnung in Aussicht steht, begnügt sich der 9. Deutsche Handwerke- unb o^enxrbefanuncrtag mit dieser allgemeinen Forderung und behält sich vor, eine Spezialisierung seiner Wünsche bei gegebener Zeil vorznbringen. Der löammertag spricht aber die bestimmte Erwartung aus, daß inzwischen die Bundesregierungen int Sinne der Eingangs cmilmten Wünsche des KvmmerlageS auf oie Aufsickstsbilwrden einnnrfen werden." Die Resolution mürbe mit 35 gegen 22 Stimmen angenommen. Tann wandte sich der Handwerks- unb Gewerbekammertag der Beratung über die pra kti s a, c D u r chs ühr u n g deS kle i n en Befähigungsnachweises zu. Tazu ist von den Hanb- werkskammern Tarmstadt unb Berlin folgende Resolution vor» geschlagen worden: „Der 9. Deutsche Handiverks- und Gewerbekammertag erklärt sich int allgemeinen mit der in den erstatteten Referaten für die praktische Durchführung dcs sogenannten kleinen Besähigungsnachweiscs zum Ausdruck gebrachten Auffassung einverstanden und beauftragt den Ausschuß, mit möglichster Beschleunigung Unterlagen herzu stellen, auf Grund deren die Deut- fd)en Handiverks- und Gewerbekamniern in Der Lage sind, nach dem Gesetz vom 30. Mai er. (ReichS-G.-B. S. 356- ihre bezüglichen Berivaltungsvorschriften möglichst einlieitlich zu gestalten, und die allgemeine Durchführung des Gesetzes zu fidxm." Rach kurzer Begründung durch Gewerberat Falk (Darmstadt- und Si-ndikus Dr. Röhl (Berlin- wurde die Resolution angenommen. Der folgende Gegenstand der Tagesordniuig betraf die Bekämpf u n g dcs Bo rgnnwesens ün Handwerk. Hierzu lag folgende Resolution des gesch.:ftsführenden Ausschusses vor: „Ini Interesse einer Wirtschaftlick>en Hebling des Handwerkerstandes sowie einer rickstigen lyvftnltung des Zahlungsverkehrs zwischen den Handwerkcrrl ur.o ihren Huncen ist allgemein durch die Handwerks- und Geiverbekammern nach Möglichkeit ans die (Sin- suhrung von Barzahlimg hin-uwirken. Zu dem Zwecke empfiehlt es sich für die einzelnen Gewerbe einheiilia-e ^'.ahlungsbedingungen unb einheitliche Rechnniigsfomnilare erverbekaimnertag geschtoffeii Der nächste I\ur,d>’ Hand.. riS- uno Gea rbekamm rtag findet 1909 in k o n igSber g i Pr. statt. vom Lvstschifftvesen. Prinz Heini nr l;ai dem ra , , erpelin unter Bei> füguuj eincS sehr freundlichen Schr.il ens .'»364 Mk 54 Pfg. als Ertrag einer Sammlung unter d. . Crfr.i:rcn mb Beamten der Hochfeek'otte übersendet B.'.ight tia. ... ii U den tkrmtlbnal m.t leincm Aeroplan zu überfliegen. Allerdings niro L'right vorläufig nur eine Distanz burcbHlegen, btc der Breite des Kanals entipriche. Drc ihm gestellten Bedingungen find:. Zwei Flüge zu ie 50 Stile. Metern gegen Windstärke 10 auszuirhr-'n und wettens drei andere Personen so weit »u bringen, daß sie selbständig feint maschine steuern lernen. . Tic bei dem Unfall deS Zevvelin-LuMchikres rmpunbetee Personen sind letzt alle aus dem SiranFenbaute in Stuttgart leiten, nur der Zuschauer Böhler nutz:, der sich einen Fuß ab» n.hm'n laiien irmfete. Ter Ingeni ur .* crl § impert in F i s ch b a ch in der Rhön hat nad» ja In .-Langer ‘.trbeit mies Nachrichten über eine furchtbar.- Wetter-Kalastrophc ein, bie große, Schaden engerid lei hat Infolge starker Rrgengusfe sind d,r Flüsfe aus ceu Ufern getreten unb haben weite ökbirte üb«, flutet, so daß Eigcntumswerte von mehreren Millionen To I- la r vernichtet norden sind. In Camden wurde d.e über de, Catawba führende Brücke iiK-ggn-.ifcii, wobei 19 Personen ertranken. Gerüchtweise ha. b;c lleberichwvmmung nod) »ick mehr Opfer gefordert. Am ichtimmswn hat das llmoetter anichri. nciiD in der Gegend von Augusta g^oaust. Oberhalo bicfer öut< wurde oct MannL -eritori, so saß na> g.iuaitige Wafsermasieu „ die Stadt ergaben. Tie Ba u m w o 11 p f l a n.z u n g c n sind verständig v e r n i ch t c t, d.c Fabriken -eritört. An ciiizelnen cielki ist Feuer ausgcbrod n. Hilfeleistung »st unmöglich, da alle 5c. kehrsmittel zerstört fütb. ' Ein Opfer deS verletzten Ehrgefühls ist der Bürgermeister von Roda iSachsen Altenburg, Haim- maili'. a. D. Bsilhelm Mieterin, geworden, der sich, ivie bertui einen Pistolenschuß tötete. Ter rrlbümoib des Bürgermeisters, der in günstigen BermögensverhättNifien und u glücklichster Ehe lebte, ist aut cm unliebsames Borkoinmnis dn der vorjährigen ziaisergeburtstagsseier zurückzuführen. Xietervi soll eine ungehörige Aeußerung über eine Roda er Dame gerne:: haben die dm als Cffiju-r des Beurlaubtenstandes vor bj Ehrengericht brachte. Das Urteil lautete aur Aberkennung der llnijorw Obwohl Tieterici und schließlich auch der i^emcinbmt kein Mittel unversucht ließen, einen günstigeren Ausgang der Angelegenheit Herbrizuführen, blieb das Urteil bestehen und s- glaubte Tieterici keinen anderen Ausweg zu haben, als zur Pi-c.r zu greifen. K Mit vier Kindern zur SSaffcnübung ein-k- rückt. Aus Iungbunztau (Oesterr.) wird uns geschrieben: dem hier garnifomerenben 10. Landwehr-Infantcrie-Regiment N: der Arbeiter Rulf zur Ableistung einer vierwöchigen Waffenüd», cinberufen worden. Er hatte zu Hause seine kranke Frau mit utr kleinen Kindern zurücklasfen müsfen. Am sonntag hatte er Urlaub und brachte seine vier kleinen Kinder, von denen öaS jiM' noch nicht ein Jahr alt ist. in die Kaserne mit. Die jfutber »viina imter die Aufsicht eines Untcrofhoerd gestellt: da sie aber luctm und schrieen, so oft ihr Vater ausrückcii mußte, so mußte dnjn die ganze Zeit über in der Kaserne dlriben und die Kinder wattn. Rach zwe> Tagen wurde er endlich, da es sich als unmöglich beraa*- gestellt hatte daß er unter diesen Ibnftdnbcn feine Tienstpslich erfüllte samt seiner Kinderfchar nach Hause entlassen. " Ä a S i st N ciDijorl wer t ? Dieser läge erschien nr amtliche Statistik über den Wert deck Grundbei ltzes in btt Stadt Rewyork, mit Ausschluß des Grundbesitz.^ von Köivorulwnrr sowie besonderer Gereckstsanre. Lanack) belauft sich der Wert rind Immobiliarvermögens auf rund 26 Milliarden Mark, namli4 6 141800 119 Dollar. Tie Zunahme seit dem Vorjahre bc>i ........ — Spielplan des Srohh. Kurtheaters Bad liaufjein 31. August: .Fräulein Pofette — meine Frau/ 1. ,AlS ich roieberfam/ 3. Sept.: .Zwei Wappen.^ b. ,'Jliobc' von Oskar Bliunenthall —---------- , ■■ ____ Gießener Wetterdienst. Vorausuchtliche Witterung für Oeficu am SamStag rii 29. August: Trüb. ReuerdingS Regenfälle und ousfrifchend« west' liche Winde. Temperatur wie heute. (Brisinal-DrabhnclOungcn. Brest, 28. Ang Dic Besatzung bei deutschen Dampfett „T e m Eorpitz" hat abtrmalo gemeutert. Der er Offizier machte gemeinschaftliche Sache mit )<• Meuterern und versuchte mit ihnen. Den Kapilanzu täte*- kr» kam dabei zu cinciu Hampt zwilchen Meuterern und einigen büngern b:» Mopitau» Dieser verließ angcuchtS der in der er fchtoe'otc. Da» Schiff und ersuchte die franzSsische Hs'in- bebvrbe um Schutz Manne itzenDarmen wurden dem stapucku z» Verfügung gestellt. Tiefet begab sich mit den csendararen «■ Boro k» iampfer.' Ter beutfdx Aarinc-Attachö, ttaprtäK starke, sandte einen längeren Bericht über Die Angelegenheck M* Berlin. Konstantinopel, 28. Aug Ter Dampfer Äff®*» auk welchem sich der größte Teil oes Vermögens 3liel Paschas b.stnoct und roeldn-r .cshalb von der stegietong keine Xkroilligun; zur Abiaiirt erhielt und unter Bewachung des türkischen Komitees tm »aten lag, ist plötzlich oer | chw tt tt veL, Er soll fit*’ auf hoher Lee besuchen. - ^ischb,. __ wS!t ’W5^ Ung ~ fltl=tu(, ? einefc < 'S'Nen. %fl,fc. ?xafl*8 ei'Nein ü J-nM:. »feS • 6c§ ©empinx L9arl 15irauen un^olMjl ^es. AZ8ik LZM lebsiÄvemmung m u bal das Unwüteru^ lufc cMali>biejcV :«tiöe «ojjjg « Vu?«eni®i Wort Ihveinjelnen £» l|t unmöglich, da q[[,^ ^n.Ehrgesühlz^ Sachien-Menbmg), £ Kn, der sich, otcle. Lec Se(bjhnoi) :iru)gcn5Deri)ältniiien c nlrebiames «orfommr- ^,zurückzusühren. 2- eine Rodan Lame 6- zeurlaubtenstandes 1- intcte aus Aberkenn eßlich auch der tiem- 1 günstigeren AusgL- das Urteil bestehen b oeg zu haben, als jur. Wasfenübung ei: ) wird uns geschriebrr ihr-Jmsanterie-RegimL r vierwöchigen Wasser e feine kranke Frau L Am Sonntag hatte' nbet, von benen m3). cne mit. Die it'inber im. - gestellt: da sie aber rar. itfeu muBte, so mußte i eiben und die Kinder irr es sich als unmöglich de. lmständen seine Diemf Hause entlassen. ? Dieser Tage erschin c 5 Grundbesibesu undbesihes von Kbrbnr.- a; beläuft sich der Sen!'. ; Milliarden Mark, is ne seit dem Vorjahres 1867 Millionen R°rl Jett des gesamten ®cö-' rida, Mississippi, £ßP __ meine - ,Zwei Wappen- ichronik. r Pilze starben n >n (Ungarn) ikttq zusammen, »w- 1 befindliche Petr >ben Wagen MomotiDMter««. unterbrochen, »v, AMdS'ß gebrannte"«^ ;*d)U*rt W en. -^* ttersienft. # SSSBä** ng desSn«; SS-SSi X 3 a •x» ö .x> X X o — Z3 O 3 ZM o re, ■-«. o-A 3>o Sa. =T= d*-2 23, CT. O. — 2.3 o o X >' o-s^x- “^■2*8 2nS? ^•<8p?o er — Zer So- 2-03 CP er ro er KU sjr a||ft 2,2." 5- 3 g'iäSr.a <-< o — CB O er a?_. => 5-23 2 re a ?! o L> --r?2 re.Or.2« 3 o-O^ 2 x "<^a r a x?re sT . . 2 3" X ’— ro fsl _S a» ä ■** z.TT- «,= X: X <=* iX. C —1 o LZ." p x ? 3 SS 2= a - • «? S^p r? 5 = 5 Sp Z S 5-2. 2 p = vsZ-a. ^75 Z5-3 z* 1 re * or~2 n D X" X S •Ä — 2 2 = Z? = 2 -0 = TT »= KZ-oZ 1 - l=r>$ s^a? ’S 22 •5» 2. « 2$= -ST a an er—Za « re 0 er 2. n ~.or~ zo~ = ~ o-^.Z.2- a a E, rr-^n = ®§®2 flatz' 2 2 3 äs ~ EL--Z! -X'2.3’ a O_ y. C& S 5-= iSZ 2. - joo —■ = ro « e X" E. P — •- 3 2 ■'** = 2a 5 5^^* a X ”■ en orc 2 Ms E;:t — iS' LSa Z5 Z. 1 » a or — •“ 5/ & r". a orZ = 2-0-12 ? S 3 7' « — 2 — ** ^SSs-s- aS a? er r* —• ZDZZ TP" e (** = _ ^1! -.= 2:0 3.2 äc cr^ o a c a cs _ o = 5^ "X*a a a Z" r «äo 5* z>~ 5 aa a 5-t& ■s^SQo re ' ~ ” S 2 ® 5* ° 2 ° =' _ & s Z „ i=sj=l — s,” = ? 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Z 2 X Z0 re re o -O WZ o re re» 5 CD _v |älF§§ i S-atS'Oa^ ---a-a " — — 5 re 2 re er X ” c: re'°» »'ÖS- VZ re re re re =•-, C3 3 re 3 —x> s-2 a P: r» TS^a a&retä 2 = (V) « W & 2.»c re Q.3 er CP Q re p a cr^ — re w 3 2.=l §5 S^2- 5 Z-8 G-E to x.<=*a »3 0 =r 5 0 — 3 ro. •X'-X'O' g=.a 3 ZZ23 & 3 e a q" e E & C er § O- re ro D a CP § ■er* o* C o» s> *=» 2*. =‘- cd 3* *eti *=» «E» §S7. c^2» = 52 re» ~ ■^P H =p re — 71 «* 2 |H; ** Okcrre ha «3 = - 2 5,Cbn a re"p:re z=3 5 x a* rr rr >sZ** a re a *0» ZV2 = ^=2 tr 3 = Co ÖP -s LS p CT 6* — ret •° A CT O te CO—*» ■ =>: zc= = Kr- re’Or «Md 3 O re- er 3 X> re _ re CO ZS?:. on a • c o “ re ZU Ä*5- re^ — re a re re-re S- er " z G: CT 2 c,-" Z 3a? o X ca re.SS, P — O 3 « ” Z 5-e^3 ■p - erp 2=03 w —re, kz-K O re ort d ro CD P »Ws -M °-L X re — » re y~a»a . •* r/O ^^'Z5 5 Z 2 ro re tO l^Cre tC iS o • " CP ,, Co — o 3 5 p -*■ S CT* re 3 SZ^U «a,"- re 2^? 3 =. re-5, ' G^.=- iS o Cf :.(ß' U) cv' August 1908 Meteorologische Beobachtungen der Station Giesten.__ Barometer OUT 0° reduziert Temperatur der Lu^t Absolute Feuchtigkeit Nelatrye Feuchtigke-.l Windrichtung Windstärke Wetter L '■ % — X = ■=• 25 n^re re 3 ?9= 3i£z' x p 2 p "Z= ^-LS^^A^rc-^ X » re, Z- — x ro p reXxcZ— re X re " x ro* X? c» O O 5> re er X er X re —, P re re x: ^Z^^'Z- ffl'" 1 L-rKz g ' ' »s Z t7 z ? 0*0* D 3 = Z ~ C 3 U2 ä^-2 t.E - *6 s*° >- tr> z -- •- f-— CS cr‘ Z>) 'e^v= S:s«Ä - - •— « s = c = .. ->•—ic= - rz-,# = 0 ®-ex*= . e r-> . ä ~ - 7* = Z 3s z *- l»V 1» ~ . k* A S3^E“ EX3 . ■ , Ä.=«&i s S L “ 21 —(.9 a = e C, = Z2 A £ -"2 jO 3 = .ig- s-^ <= X. öt= §.-e 2^.4 :m 5 2 s e . e-s •e‘5^ —a ^3 3 — C KZ oX •o X— —.x-a XL - -_ ix 2-5 ’s» 5 o IN i • ••» „1=; E ” X - "fi“ E%|® 3 ~§5-s - •» . ?£ x _L ; jO e = “ 3 ■’Z "X Sifsf " _ <5 t:‘= 25a1 eü 5 =a L = •=« £=«> _ e* 5 5 55 x s <= i FW- S c tr?s> '■j. J-* 3 **.“ "U ' -o ,— Lo £’ä H ~ -Z- 5 cd HZ =s M) -- -7- ->x -ÄZ=B _*e c.- - = = — o — = -s 3 a *$z= •sT- = :e 'S k -— ,o — ä^S X •• ”2 **c 21 ™ =. 5!^ LZ -fa ZA S-g = £3 h^3 h.-o e^=^^<7? » 5 ■3 e #— b A jX « 5>» *- « x & «—» ä D 5 tzL^AV s<5 e|- 2 £© z 2 X =" _ — v -o^o *□ - Q*Qc« = <# o c d ti) e; 5 es • 4> CI ■ — - O <5 X» ü V — M <-# -- o ^>LZ7 g-e# »■e Z D £« Wi ^L-N feixcJjo&J Hß7 2 2 a»|tpiti aaq vunvnj -2»L antz '-L ‘AI III ‘•»(fe II •aft 1 LO .s C-.2 .M . © U-?* a» ’o & X D“ — Ä - -2.® •=■ O1 CO K K =’ x> S «* jO X" *o — «$• -5 3 ° «d LV-(9 C5 «"*, ^5 5? ? = o - — ®> 5 CD CD ~ X» sr -ö o M o »a IN •O CO 2 o w 2 o ■=”? 22 r» Ä cdJ&ä VD = .Ü=Q c x> 2L t: = Ls -L« ■" jQ i€- Ä -x» «■r« 3^3 -- — O «-So :O s —,^=- _— ^o-oO ea^eaz sSZ c _ ~ -2 <= _ _° Ü 5 es« «Äa v5 M o» S o jQ 3 <3 o C jG c s X c ■ •ec — _ X) > — MM K« L L NI: L= "£ =7 .u *o „ ■— »Q __ _ ^C et x <1 Aii-C 2g„ffi= =■5'5 2 S 55 — g §■’ ä«»-» C csix Rasiere Dich im Dunkeln Verlßlzimgen unmöglich lluleulo Kein Schleifen, kein Abziehen mehr der preiswür-liKste und praktischsie Rnsier- Apparat der Wvlu Sammet weiche* Ir.Crato »Backpolv. r, l'uddiogpulvrf^e- FLÜGEL 1000 bii 8300 M. 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