Nr. 227 Eicheln! kü-Kch mit Ausnahme befl Sonntags. General-Anzeiger für Oberheffen Darmstadt Möbel-Fabrik ■ BMA I Mi Kathreiners Malzkaffee führt dem Körper keinen einzigen störenden und schädlichen Stoff zu. Wissen Sie, was das heutzutage zu bedeuten hat ? MM. Werkstätten lür Handwerkskunst Georg Ehrhardt & Söhne Htrts Äii ini(6tfür9litt5mitlafl?r.- i(| tieftfiäflinung. C:: WMjcIttäimt."' tclleaus einem ®urta. l ersr. in ber &yp. r. Rotationsdruck und Verlag bet Brühl'fchn» UnwersilätS • Buck» und GtetnbrucfercL St. Lange. Gießen. (Sieben, den 23. September 1908. Grotzh. Kulturinspettion Gießen. I. V.: H. Steinbach. Die ^Gießener §amlllendlSttn" werden dem ,lln»eigcr' viermal wöchentlich beigelegt, das „Kretsblan (fit öen Krell Glehen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Seit- frageu* erlchemen monatlich zweimal. Redaktion. Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag.« 6L ÄtöaZtw»:11-9 iisL»9U)u,2lnieigcr®ieBcn. 240 Ml. Seine Pension wird also im Falle der Invalidität im 55. Lebensjahre im ganzen höchstens ca. 720 Ms. betragen. Wäre der Angestellte nach 20 Jahren erfüllter Beitragspflicht gestorben, so würde die Witwenvension '/, des oben herauS- gerechnelen Betrages betragen, während eine Halbwaise nur ’/M und eine Doppelwaise ’/lg bekommen ivürde. Angestellte, die der reichsgesetzlichen Invalidenversicherung angehören, würden aus dieser Versicherung den gesetzmäßigen Betrag hinznbekommen. Man sieht also, daß bei hohen Beiträgen verhältnismäßig herzlich wenig geleistet wird. Tie PrivatbeamteN'Zeitung stellt dann am Schlüße noch sest — und hierin wird man ihr wohl sicher beipflichten müßen — daß eine völlige Klärung der Verhältnisse, eine gänzliche lieber- Windung der manuig'acheu großen Schivierigkeiten einer staatlichen Regelung der Pensions- und Hinterbliebenen - Versicherung der Privatbeamten, wenn wir auch den Fortschritt nicht leugnen wollen, auch durch die zweite Denkschrift nicht erreicht ist, so daß wir von der gesetzlichen Regelung selbst oder mich von einem Ge- setzentwurs noch immer recht weit entfernt sein dürften. Gerade jetzt aber, wo im Nachbarlcwde Oesterreich der helligste Kampf um die am 1. Januar 1909 in Kraft tretende Privalbeamten - Ber» sicherung tobt, sollten bei unS in Deutschland alle Beteiligten auf dem Plane fein, unS ähnliche trübe Erfahrungen zu ersparen. Privat- (! [“anz-Untem «“■??*!!» «SÄ ;arl Schmidt, w MM 168- M sSQI Examen, Wra .flttrPSS6brevet6eH! Börsen D.iochcnbericht. — Frankfurt a, Di., 25. September. Die Erfchütterungeu an der New-Yorker Dürfe haben biefe Woche augedauert. Tie Spekulation hat sich dort zii weit vorgeivagt. Tic Börse war der Entivickeliinq der wirtschaftlichen Verhällniise zu sehr vorausgeeilt und miolgedeßen hielt die Baisse- partei den Zeitpunkt letzt für gekommen, in Aktion zu treten. Tabei kam Ihr die Wahlperiode z»> statten, die immer eine fruchtbare Zeit für Bemiruhiguugen und Beivegimgen au der Börse ist. An den europäischen Märkten konnte mau sich diesem Einfluß nicht ganz entziehen, loeungleich man der Ansicht zi neigt, daß die Tendenz in New-Pork sich schließlich doch wieder befestigen wird, aber die Kursschwankungen warien ihre Wellen doch zu uns herüber. Bei uns suchte mau den Einfliiß dadurch abzuschivächeu, daß man jene Werte, für die in der letzten Zeit besondere Begeisterung herrschte, intz Treffen führte und darin eine AufwänSbewegung inszenierte. Ties ivareu in erster Linie E l e k t r i z i t ä l s a k t i c n. Für diese wurde die Kauflust angeiacht und die Aufwärtsbeweguug, die sich darin vollzog, bildete einen Tamm für stärkere Kursrückgänge auf anderen Berkehrsgebieten. Man sieht, die Großsinanz ist an der Arbeit und weiß die Szenerie so zu gc- stalien, daß man über dimkle Stellen hmweggeläuscht wird. Besondere Anreaungen waren übrigens diese Woche nicht geboten. Aul dem G e l dmarkt, der sich vorige Woche ein wenig zuzu- spitzeu drohte, sieht es eher wieder freundlicher aus, und obivohl wir dicht vor dem Quartalswechfel stehen, konnte der Prival- diskont, der bereits aus 3"/, Proz. angelangt war, sich wieder auf 3‘/t Proz. ermäßigen. Ter Satz lür Ultunogeld von 43A> Proz. ist für die jetzige Zeit gleichfalls ein niedriger; Frankreich, Belgien und die Schweiz folleu ziim Ultimo Gelder nach Berlin über- wiesen haben. Durch diese günstige Berfafsung des Geldmarktes wurde der baute banque in ihrem Bestreben, deuAlarkt günstig zu beeinflussen, Vorschub geleistet. In der I n d u st r i c sieht es vor- erst noch nicht besser aus, aber. man laßt das Vertrauen nicht sinken, daß allmählich doch eine Besserung zum Turchbruch kommt, insolgedesseu blieben denn auch Industrie-Papiere im ganzen gut behauptet. Al o u t a n - P a p i e r e zogen teilweise sogar etivas au, besonders Phömx auf das obsiegende Urteil aegcu das Kohleusyndikcu. Von Elektrizilätsaklien gewannen Siemens u. Halske 6 Proz., Wiener Internationale auf die lleber- iiahme der Gesellschaft durch die Umonbauk 10 Proz, andere Sorten 2—3 Proz. Ferner gewannen Kleyer 2 Proz., Reue Boden-Aklien- Gesellscha't 8 Proz., Brauerei Eichbaum 7 Proz. Aktien chemischer Fabriken leicht abgeichwächl, auch Zellstoff Waldhof verloren 5 Proz. Bankaktien blieben behauptet. Recht schwach lagen Schiisahrtsaktien aus die Bekanntgabe der ungünstigen Halbjahresbllmiz des Norddeuischen Llovds, die eiu Miuderergebms von nicht rocir.gev als 11 Dlillionen Alk. aufiveist. Bahnen behauptet. Deutsche Fonds profitierten etwas von der von den Sparkaßen auf dem Verwaltringsivege erlaßenen Verfügung, die Gelder mehr in deutschen Fonds anzulegen. Von fremden Renten blieben Nüssen schwach. s |ir sucken für einen ft ' lcbrling für den Sr Urzeit (USIonntel al^- ihrstelle flcflen die üb!» itims bei freier etatinj «lädt. Aman 9441 JllNii.kicb.Marltc leDunn als Stutze ob.fc äulcin. Cnerten nfc nfl. Umback, Äcker sM rteüt uns» dt -h ßäulke. An cfnifle A sinnen Die nach- A o r ™ f o sind Sonntag. 27. Scptbr.. nur von stehenden ÄV 1 L l V 12 I hr mittags bis 12 l hr nachts für dringende Fälle sicher anzutreffen: Dr. Ploch, Asterweg 34. — l)r. Schliephake, 6oetlier.tr. 44. Ihr. Zinsser, Goethestrasse 10. r ein 16jähr. IM cd Stelle für Nackm.: 4ös Mrvnrker Stt. l Mein m.M.Handfom Arbeitnehmer zu entrichten sein würde, also zusammen 152 Mk. jährlich oder 16 Mk. monatlich. Falls der Angestellte I n lindestens 120 Monate Beiträge geleistet hat und dann erwerbS- n nsähia ivird, so wird seine Jnvalidenpension zunächst für diese 110 Monate ein Viertel des Wertes der geleisteten Beitragssumme t-ttragen, also im Höchstfälle 480 Alk. Wird der Versicherte vor SJblaui der 10jährigen Wartezeit invalide, beispielsweise durch einen plötzlichen Betriebsunsall, so erhält er nichts. Nehmen wir o der weiter an, daß der Angestellte nach weiteren 10 Jahren, insgesamt also nach 20 BeitragSjahren erwerbsunfähig n»rb, so . tuirb ihm eine Steigerung nach folgender Nechnrmg gewährt: Er erhält zu feinen 480 Alk. noch em Achtel bei Wertes der über d io 120 Monate weiter entrichteten Monatöbeiträge, also etwa Verdingung Für die Feldbcreinigung Oppenrod sollen ®raben- arbeiten, veranschlagt zu 522 Mk., auf bent Wege schrtstl. Änaebotes vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen Hegen auf Großh. Bürgermeisterei Oppenrod zur Einsicht offen. Die Angebote haben in Prozenten de^ Vor- ocnschlages zu erfolgen und sind verschlossen, postsrel und mit mtspr. Aufschrift versehen, bei Grotzh. Bürgermeisterei Lppcnrod einztireichen. Die Eröffnung findet am d - Mts., vorm. S'/i Uhr, daselbst in Gegenwart erschienener Bieter statt. Zuschlagsscist 14 Tage. Nnnnta*< 27. Sent.. von nachm. UimaaLa 4 Uhr bis 9 Uhr abeuds nur geöffnet: rill SCnaiJüuIvKv Giessen, den 26. Sept. 1908. r tiroewh. Pollselamt. Reinhart. t > lung.Mann,welck i >7 Iro.-^r.bcmiftiuA. k EV ww ’n eint» k Mst grmcht. dieGetckiiftsst.d.Mi!n. | lucht Aufn. in einmie ^.^dksobneakW^ ?_augb. nutjl. mach. L tiata Vorhand, sein, fitoi- Wrten unter A. W dtvostlaqernd. «ullqce Mädckcn, Mintern bat, sucht M !ab. Liebi'ißtr. 72, i. Zur staatlichen Pensionsversicherung der Privatbeamten mehren sich jetzt die Stimmen aus den Kreisen der Beteiligten. Der Appell der zweiten Denkschrift der Reichsregiertmg, durch welche die Gefaintheit der Beteiligten zur Kritik aufgerufen wurde, l also nicht erfolglos gewesen. Allgemein scheint man aber einer Drittes Blatt 158. Jahrgang Samstag 26. September 1808 Giehener Anzeiger Ilitsch M i be?Cute 'äten.pp hh" lrches«rs,ie«fc ’nAiir h**eDui’8th > ll'l Ubr t4t’ dickst ein 6intbc. nnn, utj. Feldbergstraße 36 (hinter dem Hauptbahnhof) Etablissement für gediegene vornehme Wohnungseinrichtungen < ■ - -TT--, Besichtigung der »»n -------- ; Ausstellung fertiger Musterräume und tarier mustergültigen Fabrikationsanlage erbeten. Kartoffelkörbe billigst bei ß<675 Wilh. Kohlerman» ________Neustadt 12,_________ Rußkohlen, Anthracittohlen, Union - Briketts, Coks, Brinnholz, empffehlr (481Z J. Happei, Holzhandlung, Müblsasse 3O.j Modernes Waschmi ttel s£DnrcibÄ BKlWEwliäMB für jede Waschmethode passend aiieiniqe Fabrikanten auch der 'weltbekannten Henkel’s Bleich-Soda ■ Henke1 & Co- DüsseldorE: Uusjug a. 6. 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Max Büttner, Buchdrucker, mit Marie Toll, beide in Gießen. 19. Paul Remicke, Photograph in Gießen, mit Gertrud Will in Interlaken. 19. Christian Heil, Fabrikant m Schlitz, nut Emma 2-nz in Gießen. 10. Friedrich Ludwig Antomo Benno Günther, Königs, sächs. Major in DreSden-Albertstadt, nut Lum Johanna Marie Eugenie Hedwig Elterich, geb. Bauer, m Wiesbaden. 23. Walter Doering, Dentist, mit Wilhelmine Dorr, beide in Gießen. Geborene. , Sept. 14. Dem Metzger und Wirt Karl Heckmann ein Sohn Karl Ludwig. 14. Dem Maschinenschlosser Andreas Baiim eine Tochter, Ferdinande Lina. 15. Dem Druckereiarbeiter Wilhelm Koch ein Sohn, Willi) Otto Karl. 15. Dem Schlosser Willy Rathenow cme Tochter, Lotte Käthe Toni. 17. Dem Fuhrmann Friedrich Ernst eine Tochter, Anna Emma Elisabeth. 18. Dem Arbeiter Konrad Eller eine Tochter, Margarete. 18. Dem Schlößer Karl Schmitz ein Sohu, Konrad Walther. 18. Dem Erdarbeiter August Ludwig Wilhelm Elm em Sohu, Wasa. 23. Dem Schutzmann Hermann Hau eine Tochter. Gestorbene. September. 19. Elisabcthe Snack, geb. Arnold, 57 Jahre all, Watttorstraßc 31. 21. Dorothea Fleischhauer, geb. Ochs, 24 Jahre alt, Sonnenstraße 2. 22. Kar iWithelm Nowack, Zentner, 72 Jahre alt, Bismarckstraße 28. 24. Regina Joseph, geb. Sion, 49 Jahre alt, West-Anlage 29. 24. JulmS Kurz, Rentner, 45 Jahre alt, eub- Anlage 10. 24. Marie Repp, geb. Reil, 38 Jahre alt, Aster weg 22. 25. Heinrich Bartsch, Schneider, 66 Jahre alt, Bruchstraße 15. 25. Alane Repp, geb. Tempel, 64 Jahre alt, Ludwigstraß- 3-, 26. Heinrich Konrad Karl Rockel, 6 Aionate alt, Lindengas|el8. Nehmen Sie täglich ein LikörgläSchen Dr.,Hommcl's Haema- tonen unmittelbar vor ber vaiwtmabhcitl Ihr Appetit wird reger, Ihr Nerveusyitem erstarkt, die Atatugkeit verschwindet und körperliches Wohl- befinben stellt sich rasch ein. Berlangen ^ie icdoch ausdrücklich das echte „Tr. Hommcl'S" Haematogen und weisen Sie ^lachabnntngen zurück!, Atthivarkt-Pttlemg st töitp. Tct für Tienötag den 6. Cftobcr oorgefe-ene Nindviebmarkl findet mit Nückfichr auf Sie jüdischen .>c»ttagc Mittwoch den 7. Cftobcr statt. An diesem Zone ift auch Schweine und Srämermarkr. Ziehen, den Id. September IKK B*/, Großherzoglichc Bürgermeisterei Gießen. Mecum._________________ Bekanntmachung. Wer für den kommenden Sinter ^tctztendeckreiser auS den städtischen Waldungen zu beziehen wünscht, wolle die- alsbald auf der Bürgermeisterei . .muncr 15 — an zeigen. Der Preis betragt 3) Pig. für die Welle und ift bei der An Meldung zu entrichten. Tie Lieferung erfolgt frei vor dao töauo. Die Meldeliftca werden am 15. Cktober gefchloffca. Hiernach noch einaebende Bestellungen können nicht 6erü(ffid)tigt werden Gießen, den 11. September IKK B“/, Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ________________________3. : Relle r.______________________ Bekanntmachung. Bcbufs ’-ltornahmc von Kabelarbeiten ift daS Kabel in "ber Louucnftranc, Lcholftrane, «tanzleibcrg. Brandplav und Neuen Baue Zountan den 27. d. Mts., von vormittags 6 Ubr bis nachmittags 2 llbr ausgeschaltet und die Stromlieferung unterbrochen, was wir hiermit den anliegenden Konsumenten zur Mcnnlnio dringen. Gießen, den 24. September IKK BM/, Stadt. Elektrizitätswerk Gießen. Stolte._________________________ Bekanntmachung. Betr.: Die landivirtschastlichc Winlecschulc in Lich. Die landwirtschaftliche Winterschule in Lich, welche am Dienstag, den 3. November dS. IS., ihren nächsten WinterkursuS beginnt, verfolgt das Ziel, jungen Landwirten diejenigen Kenntnisse zu vermitteln, welche heute zur Bewirtschaftung bäuerlicher Güter notivendlg sind. Ausgenommen werden junge Leute im Alter von 14 bis 20 Jahren, welche daS UnterrichtSztel der Volksschule erreicht haben. Aeltere Landwirte können als Hospitanten ausgenommen werden. Die Schüler können in Lich Wohmingen in bürgerlichen Familien mit Heizung und Licht nebst voller Verköstigung zum Preise von 1.30 Mk. täglich, Schüler, welche nicht übernachten, MittagStisch zu 60 Pfg. erhalten. DaS Schulgeld beträgt für das Winterhalbjahr 20 Mk. Anmeldungen sind an den Schuloorsleher, Großh. Oeko- nomierat Weitzel in Lich, zu richten. D19/9 Gießen, den 31. August 1908. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v.: Dr. Merck. Darmstädter Möbel sind tonangebend! Verlobte! laufen, ohne unser grosses Austeilung»bau*, Heidelbergerstnee 129, das zur Zeit unvergleichlich erstaunlich billigen Preisen bietet, besichtigt zu haben. schöne Modelle zu Achnlicbe Zusammenstellungen «■einschliesslich Salon zu Hk. 2723. —, 3375.—, 3900.—, 4560.—, 5670.—, bis zu den hochelegantesten sind in unserem Hauptausstellungshause \ca. 300 Zimmer stets lieferfertig ausgestellt. 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