Achtung l6> SS« ^bilivvj, ä.8?1 ’,b,5ttöt'eh,t)6? 6rz V01t> “tr? “»SS. 1908: unt Echulsttaee, t ickt.__- 0 OVO Mals Uv ibau auiMehmmkir Ki M (WS*, i««®en*"5 *®3 sfc-: t„ Iil s# M# »lerSZ 1071 risM r wird auf Jagt wrlräjfit chüven werden K le adzuschiehrn. Lcr llutcroed« nfemgen von Dm ition eiiuW;i caLSÄöä^GrM DhchsW« . Zimmer noch fütc in der Woche z.^ !if. Fräulein wflng SffiÄ rMB tUiri /Belohnung ckA Üüufbc* 7^H vor pl SÄ Äit unUaM^ injr m etttik j ’i“ Nachbilfeiliv •udje Angebote unLki meh. Anz. erbeten. : einen stillen oder ifcj ■ irr für ein an einet f« italion gelegad Bnialtwerk. Il Angebote unter« äfefc. Anzeiger erbet i; Iib h abeudö 81/, i 8 nhorn statt. ( Ter Borsta^ »üölerin nimmt fof.fc K U8.d. Hause. RmhüD 3 -Et.u.Bqhnh« I llp wird iaub.ßCB:: )V u. aus neu flet. S WoUenW!^ 1 ®* »«etzeaer $amtltenblätter* werden dem ,enj|etgere otennal wöchentlich beigelegt, daS ^Ertvblan für bea Kreis Stehen" zweimal M-chemltch. Die „Landwirtschaftlichen Seit- ftee*** erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, (Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 5L Redaktion:^^I12. Tel.-AdruAnzeigerDießen» Nr»46 Zweites Blatt L58. Jahrgang Montag 24. FeSrrmr 1968 g ^1**^ *1 und v«I-g d« «.a-Nch-n oHCijcnci anuioct General-Anzeiger für Gberhejfen daß die Steuern au' Ligen - Schultern gelegt werden und Der Wert der Sammlungen wächst ständig. Um einzelne Stucke (Apendinm — Vasa sacra — Bursa mit Pergamentbild) kann den Verein sogar das Germanische Aiufeum in Nürnberg beneiden. Ter zurücklretcnde Vorstand wurde durch Zuruf wiedergewählt: Oberlehrer Dreher, Lehrer Ehrmaun, Stadlv. Falck, Geh. Regierungsrat Fey, Oberlehrer Helmke (Vorsitzender), Äeigeordneter Hieronnnus, Professor Rech, Dtrektor Schwabe, Buchhändler ^criba, Bürgermeister Stahl, Geh. Medizmcrlrat Dr. Weckerling. Den Antrag, die Darmstädter Quartalbläiler sofort zu kündigen und dafür alljährlich mindestens ein Heft Friedberger Geschichtsblätter zu veröffentlichen, nahm man nach eingehender Begründung durch den Vorsitzenden etnstimmig an. Gedankt wurde den Ver- kciue wichtigen industriellen und landwirtschaftlichen Berufe geschädigt werden. Zu aoberen schwebenden Gesetzesvorlagen übergehend, bemerkte er, daß sich das Reichsvereinsgesetz in der Kommission immer mehr den tatsächlichen hessischen Verhältnissen nähere. Bezüglich des V ö r s e n g e s e tz e s ist er der Meinung, daß eine Revision in gewissen Punkten einzutreten habe. Niemals aber lverde er für die Erlaubnis zur Wiedereinführung des Terminhandels in Getreide und Mühlenfabrikaten zu haben sein. Man müsse vielmehr gewisse Strafbestimmungen Nach einem Schlußwort des Referenten schloß der Vorsitzende dte Versammlung mit einem Hoch auf Kaiser und Großherzog. Wg. Gras Griola Ober die Reichsgesetzgedrmg. eh. Friedberg, 23. Februar. -dm Saal des Hotdls „Drei Schwerter" fand heute nach einer ^rausgegangencn Vertrauensmänner-Versammlung eine Wahl- Ireis-Ver samm lun g des Bundes der Landwirte Iwtt, die aus allen Teilen des Wahlkreises gut besucht mar. Der Äahlkreisvorsitzende, Herr Miller- Marienborn eröffnete mit Midjer Begrüßung der Anwesenden die Versammlung und forderte zu weiterer eifriger Arbeit für den Bund der Landwirte cus Sodann referierte Neichstagsabg. Graf O r i o l a über eine i^lhe von Fragen der Reichspolitik, insbes. die Reichs- reuerftagen. Anknüpfend an ein vor vier Woä)en hier erstattetes führte er aus, daß angesichts der Parteiverhältnisse im .Reichstag der Reichskanzler, wenn er etwas erreickien wolle, in ge- -t>l!|em Sinne lavieren müße, auch in den Fragen der Reichssteuer- nesorm. Zurzeit wisse noch lein Mensch, wie die Vorlage der Reichs- negrerung aussehen werde und die Lage sei durch den Wechsel ^.Aelchsschatzamt nod) ungeklärter geworden. Wie er den neuen Af?^ch°bsekretär ^nne, habe er das größte Zutrauen zu seinen ».ahigkeitcn und er hoffe, daß es seinen Kenntnissen gelmgen werde, mnen Reichssteuerplan vorzulegen, auf den sich die Mehrheit hp ^^lags einigen könne. Durch das ganze deutsche Volk gehe ^vsühl, daß es mit unseren Reichsfinanzen nicht so weiter Mhen könne und daß es zu einer umfassenden Finanzreform kommen müße, wenn man dem Reich das zu einer gedeihlichen Weitw- e^twtcklung Erforderliche geben wolle. Auch der Bund der £ani>» stehe auf diesem Standpunkt. In diesem Jahr erfordere Mr Reichsetat zu seiner Bilanzierung 124 Millionen, dazu kommen treiern der Stadt für die Bewilligung der notwendigen Alittel zur Fortführung des Friedberger Urkundenbuchs und die Einrichtungen für das Archiv im südlichen Sladtkirchturm. Die Verhandlungen zur Ueberfüyrung der riesigen Friedberger Archtobestande (18. bis 15. Jahrhundert) von Darmstadt hierher schweben nod). Mit all dem ist ein Herzenswunsch des Friedberger Geschichtsvereins erfüllt. Der Verein verfolgt nad) wie vor aufmerksam alle Ausgrabungen, Funde, Veröffentlichungen und Erwerbegelegenheiten, die zur Klärung der Gesd)ichte Friedbergs dienen. Er sucht alles zu retten, was die Erkenntnis der Vergangenheit von Friedberg fördert und klopft dabei unverdrossen an jede Tür. Jede, auch die kleinste Atilarbeitung und Unterstützung wird dankbar angenommen. Em Vortrag von Oberlehrer Dreher über »Das Friedberger Urkundenbuch und Archiv" findet in etwa 14 Tagen statt, außerdem wird in diesem Winter noch Profeffor Tr. Müller aus Darmstadt einen Lichtbildervortrag über das neue Darmstädter Museum halten. Im Darmstädter Museum sind eine große Menge kostbarer Altertümer aus den stolzesten Zeiten von Friedbergs Vergangenheit zu sehen. Leider bleiben unserer Stadt diese Zeugen einstiger Große uiuuieberbringlid) verloren. Deshalb darf man nad) dieser Lehre hoffen, daß die Bürgerschaft nichts geschichtlich Denkwürdiges mehr an fremde Altertumsgeier veräußert, ohne sich zuvor mit dem städtischen Museum zu verständigen. Dann wird es ivenigstens nicht mehr so leicht möglich sein, daß auswärtige Händler oder Museumsvertreter unsere Friedberger über's Ohr hauen uiid fid) nachher ins Fäustchen lad)en. — Europäische Universitäts-Statistik. Einen guten Ueberbliä über das geistige Leben iit den verschiedenen Ländern Europas, wie es sich in der Zahl ihrer Universitäten und Studenten darsteltt, gibt Me StattstÜ der ,Zepue Scien^. Sternes FeuMetorr. . Assessor Friedrich v. Esmarch ist, 65 Jahre alt, ' i der Nacht zum Sonntag einem mehrtägigen Influenza- i tioen erleiden. Die Beisetzung erfolgt m Kiel. Tas Kälser- paar> sandte unmittelbar nachdem es von dem Tode E3mard;s ^rffandigt war, an dessen Gemahlin, Prinzessin Henriette, ein "ttznches Beileidstelegramm. — So wird uns heute aus 5k i c l ge- 1 C ^kicÜenz v. Esmarch, der Nestor der deutschen Ehirurgte, zu Tönning in Sd)leswig°Holstein geboren, studierte in Kiel g .^"llingen, habilitierte fid) 1849 in Kiel, wurde 1854 provi- > > s ^dektor der chirurgischen Universitätsklinik, 1857 Leiter “jeies Instituts und orbentL Professor. Seine Dienste im Kriege 1864, P*hClTißCr 16’lä Offizier, teils als Arzt teilgcnommen hatte, Sc, 1866 ihre Anerkennung in Der Uebertragung der chirurgischen ^Verleitung sämtlicher Berliner Lazarette. 1870 war der Gelehrte Ff r'^ Barackenlagers auf dem TempelhoierFelde und betä» ld) O"ch hervorragend als Organisator der freiwilligen Hilfe. r- ' rcuri?e er bei der Grundsteinlegung zum Slordostseekanal von Wilhelm I. geadelt. 1897 erhielt et den Charakter als tri ^at ^it dem Prädikate Exzellenz. Seit Februar 1872 Elr ?- Esmarch zum zweiten Male vermählt mit der Prinzessin /iinette Elisabeth von Schleswig-Holstem-Sonderburg-Augusien- ^g. Ex war der Organisator des Lazaretlwesens und der Be- K^lnoer des deutsd)en Samaritertums. Die Erfahrungen als Militär- U hat er in einer Reihe deachtenSiverter Schriften medergelegt. Sein ^!?^^E"dstes Werk ist das „Handbuch Der kriegschirurgischen Tech- »r-ci ^^icntliche Errungenschaften der Neuzeit, denen die Clrurgie rf verdankt, die Einführung der Narkose, Die antiseptische ^NDbehandlungsmethode und Die künstliche Blutleere sind mit Jiamcn Friedrich von Esmarch innig verknüpft. Die Ein- 7 ,^9 der künstlichen Blutleere ist ganz das Werk Esmarchs. ? ■ ^chmk der Narkose vervollkommnete er durch Erfindung und des „Esmarchschen Handgriffes", d. h. Bordrängen des Unterkiefers mit dem an Die Kieferwinkel an- Süßten Finger, die antiseptische Wundbehandlungsmethode forderte -r durch Wort und Tat. j. .® e f d) i d) t § - und Altertumsverein Fried- ” S- *‘an ^1^61 uns aus Friedberg: Die Hauptversammlung o-,M. war nicht übermäßig stark besucht. Für einzelne Likvolle Gesd)enke an die Bücherei, das Archiv und Museum, 06116 beträchtliche Geldgaben und Die Liebenswürdig- . O65 seither Dankte der Vorsitzende. Er teilte weiterhin «H oatz Die Sammümgen des Verems (Ujagaffe 38) vom ZeuerWchr uüö Leuerschutz im 20. Zatzchukrdert. Donnerstag abend sprach im Technischen Verein Jnenieur Patentanwalt D., W. R e u t l i n g e r - FraTikfurt a. M. über das Thema: „Feuerschutz und Feuerwehr im 20. Jahrhuw« bert" Mit einer pvesieschönen Einleitung verstand es der Redner, die selw zahlreich erschienenen Zuhörer auf das eigentliche Gebiet, des Vortrages zu führen. Tie stetige Entwickelung der menschlichen Tätigkeit habe dcr^ Welt gewiß viele Vorteile gebrachte, aber im Zleichen Schritte folgten auch die damit verbundenen Gefahren. Zu einem praktischen Vergleiche könnten gerade die Erfindungen im Verkehrs- und Woimungswesen zweckdienlich herangezogen werden. Die Verwertung der Dampfkrast brachte uns die Erfindung der Dampfmaschine, die wirtschaftliche Nutzbarkeit der Elektrizität und damit im weiteren Sinne die Fern- nveldung und das kalte Licht. Tas Wohnungswesen zog in der Hauptsache seinen Nutzen durch die Einführung der künstlichen Be^izung, Beleuchtung und die Mittel für die unbedingt notwendige Erhöhung der Beamten- gehältcr, die Erhöhung der Bezüge der Offiziere und Mannschaften des Nerchsheeres, die Anforderungen, die demnächst der Reichs- invalidenfonds an das Reich stellen werde, die Ermäßigung der Zuckersteuer usw., so daß insgesamt etwa 240 Millionen erforderlich sein werden, um das Defizit zu decken. Welche Pläne der neue Reick)ssclMtzsekretar habe, wisse er nicht. Der abgegangene Schatz,eiretär habe seinen Reformplan auf zwei Hauptsachen gestützt, eine Reform der Branntweinsteuer und eine Tabaksteuer. Daß die Branntweinsteuer reformbedürftig sei, darüber sei alles einig, nicht aber über den Weg, der dazu einzuschlagen ei. Gegenüber der Forderung, die sog. Liebesgaben abzuschaffen, sei zu bedenken, daß man mit ihnen die kleinen und mittleren landw. Brennereien gegenüber den gewerblichen Großbrennereien unterstütze. Bei einer Reform müsse man daran festhalten, daß man unter keinen Umständen die kleine und mittlere Landwirtschaft schädige. Außerdem sei dabei zu bedenken, daß der Trinkbranntwein und der zu gewerblichen Ztvecken benutzte Spiritus nicht allzusehr verteuert werde. Wenn man an diesen drei Punkten festhalte, iverde man zu einer zweckmäßigen Reform der Branntweinsteuer wohl kommen können. Bei einer anderen Gestaltung der Tabaksteuer sei zu beachten, daß man nicht die kleinen und mtttleren Zigarrenfabriken zu Gunsten der großkapitalistischen Bettiebe schädige oder vernichte. Für eine höhere Ver- Iteuerung der teuren Zigarren sei er *u haben. Eine Differenzierung des Tabakzolles nach seinem Werte habe das Bedenken gegen sich, daß damit wiederum die kleineren Fabriken benachteiligt wurden, geradeso wie bei der Banderolensteuer. Das eine sei festzuhalten, daß b"i uns der Tabak sehr viel weniger steuerlich belastet werde, wie in anderen Ländern. Bei allen Steuerplänen, die vorgeschlagen würden, sei zu beachten, welche Kreise damit getroffen würden. Von anderen vorgeschlagenen Steuervorschlägen erwähnte der Redner bann die Erhöhung der Bi er ft euer. Er halte eine weitere Erhöhung für sehr bedenklich, zumal man sie schon vor zwei Jahren erhöht habe. Für eine Neichsweinsteuer bestehe ebenfalls wenig Neigung, auch der Bund der Landwirte habe große Bedenken dagegen im Interesse der Weinbauern. Allein aus den vorgefchlagenen indirekten Steuern das Neichsdefizit zu decken, werde angesichts der Parteiverhältnisse im Reichstag nicht möglich sein. Gegen direkte Reichs steuern habe sich der Bund der Landwirte vor acht Tagen wieder ausgesprochen, er dagegen meine, daß direkte Steuern unter Umständen wohl annehmbar seien. Die Rechte des Reichstags wolle nur indirekte Steuern, die äußerste Linke mir direkte, während die Freisinnigen für einen mittleren Standpunkt wohl । zu haben seien. Das Zentrum wolle weder die direkten noch die : indirekten Steuern erhöhen. Angesichts dieser Verhältnisse meine : er, daß ein Kompromiß b^l. direkter Reichssteuern wohl zu er- । reichen sei. Gegen eine Reichseinkommenfteuer fei er unter allen । Umständen. Auch von einer Ausdehnung der Neichserbschafts- , steuer auf Kinder und Eheaatten wolle er nichts wissen. Wenn 1 man dabei nur die oberen Klassen treffen wolle, fei es angesichts ' der verschiedenartigen Verhältnisse schwer, die richtige Grenze ; zu ziehen. Die gerechteste und beste direkte Reichsstener sei die ; Vermögenssteuer. Sie sei auch am leichtesten einzuführen, i denn bis jetzt hätten nur fünf Staaten eine Vermögenssteuer, ■ die auf nahezu denselben Grundlagen beruhe. Wenn man eine i Kleine Kunstchronik. Im 5>ebbeb-Theater zu Berlin ward Julius Bahs tragische Komödie „Der Andere" mit der aufrichtigen Freude begrüßt, mit der man die im ganzen starke Kraftprobe eines dichterisch ernst Vorwärtswollenden hinnehmen darf. Tiefes Werk hat drei Vorzüge: eine Sprache aus klanghasten und glühenden Worten, ein Verspielen voll abgefeilter Poesie und ein hell anfbsitzendes Pointieren pstzchologischer Wandlungeu. Tem steht hier und da die Ohnmacht entgegen, jene seelische Wärme den sarbenscl-weren Dingen ganz und gar einzuhauchen, die sich auf uns überträgt und uns zu mi ter lebenden Geschopien mackch — Eine halbe Million Mart für die R o b e r t-K o ch - S t i ft u n g ist von Dem amerikanischen Milliadär und Mäzen Andrew E a r n e g i e bewilligt worden. Das Sliftunas- fapital Hal die stattliche Höhe von 300000 Alk. erreicht. — Ter -Frkf..Ztg." zufolge ernannte der Hamburger Senat den Direktor des stadtifchen historlfchen Mujeums Frankfurt Dr. Otto Laufier zum eriten Direktor des Aiufeums für Hamburger Geschichte. — Aus Paris wird gemeldet: Edmond Rostand teilt mit, daß sein H<5 a u ft" fertig ist und dein Lejekomilee Der Eomedie Franeaise vorliegt. Mit den Proben wird in den nächsten Tagen begonnen werden. direkte Reichsstener nicht wolle (und die Widerstände seien bei den Regierungen und im Parlament sehr groß), müsse man wohl zu einer Erhöhung der Matrikularbeiträge der Einzelstaateu kommen. Wenn diese Erhöhung nötig werde, müsse man zu der sog. Veredelung der Matrikularbeiträge kommen, d. h., man solle die Beiträge der Einzelstaaten nicht mehr nach ihrer Kopfzahl, sondern nach ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erheben. Eine Ausdehnung der Reichserbschaftssteuer in dem Sinne, daß dem Reich Erbschaften, die von Leuten ohne nähere Verwandte und ohne Tcstamentserrichtung hinterlassen würden, sei ebenfalls nicht von der Hand zu weisen. Er sei ferner Anhänger einer Wehrsteuer, wenn sie nach dem Grundsatz der Leistungsfähigkeit erhoben werde. Eine Reihe weiterer Steuervorschläge sei noch vorhanden, auf die er nicht näher eingehen wolle. Festzuhalten sei für die Reichöfteuerreform der Grundsatz, „Prüfet alles und behaltet das beste", vor allem aber die feste Absicht, daß man zu einer umfassenden Reichssteuerreform kommen müsse. Er werde in diesem Sinne wirken und sein Hauptaugenmerk darauf richten. und einen gewissen Deklarationszwang ein führen. Ferner müsse man durch ein neues Börsengesetz dafür sorgen, daß nickst Leute zu Börsengeschäften herangezogen würden, die davon nichts ver- ftänden. Nach wie vor steht der Redner ferner auf dem Boden der einheitlichen Gestaltung der Versicherungsgesetze, damit die Verwaltungskosteu verringert würden. Sodann forderte der Redner eine Reihe von Maßnahmen zu Gunsten be£ Mittelstands, wie Sicherung der Bauforderungen, kleiner Befähigungsnachweis, bessere Ausgestaltung des Gesetzes über den unlauteren Wettbewerb, Versicherung der Privatbeamten, Beamten für forge, der Wohnungsgeldzuschüsse, Verbesserung der Lage der Militäranwärter, Verbeiferung der Bezüge der Mannschaften, der Unteroffiziere und Subalternoffiziere des Heeres. Für die Landwirtschaft forderte er beim bevorstehenden Viehseuchengesetz möglichste Beseitigung von Härten und eine vernünftige Regelung der E:ttsck)ädigungsfrage. Zn fordern sei die Gewährung eines ausreichenden SchmtzeS gegen Seucheneinschlepvung aus dem Auslande. Die Zustimmung zur Z u ck e r k o n v e n t i o n sei ihm sehr schwer geworden, er habe nur dafür gestimmt, unter der Bedingung einer Ermäßigung der Zuckersteuer, um durch die Erhöhung des Konsums einen Ausgleich für die infolge der Konvention au ertpartenben »u erhalten. Schließlich betonte der Redner, daß die Landwirtschaft übermäßig hohe Getteide- und Viehpreise gar nicht haben wolle. Aber angesichts der sonstigen Preiserhöhungen könne es niemand den Landwirten verargen, wenn sie für ihre Produkte ausreichende Preise erzielen wollten. ,5m Interesse der Weinbauern sei das zu erwartende Weingesetz durchaus zu begrüßen. Er erwähnte sodann noch eine Reihe weiterer gesetzlicher Maßnahmen, wie das Vogelschutzgesetz, die Telephongebührenfrage, die Abänderung des Unterstützungswohn- litz-Gesetzes usw., und führte eine Reihe von Forderungen an, die er beim Militäretat im Interesse der Landwirtschaft im Reichstag bertreten habe. Der Bund der Landwirte sei allezeit ein* getreten für die Wehrkraft des Vaterlandes, und er sei der lieber» Zeugung, daß das deutsche Vaterland nur dann die sichere Gewähr eines gesunden Fortbestandes habe, wenn ein gesunder und kräftiger Mittelstand ihm erhalten bleibe, der in Fällen der Gefahr mit Gut und Blut für seine Verteidigung einstehe (Lebhafter Beifall). Nach Dankesworten des Vorsitzenden an den Referenten folgte eine lebhafte Diskussion. Darin trat Herr Hensel- Dortelweil für eine Dividendensteuer ein und verbreitete sich dann über die Kohlenteuerung. Er forderte namentlich Beseitigung der Ausnahmetarife für Kohlen. Oekonomierat Lucke vermißte eine Angabe, was die neuen Steuern einbringen würden. Wenn das Bier int gleichen Maß wie der Branntwein nach seinem Alkoholgehalt versteuert werde, werde das Reich daraus eine Mehreinnahme von 140 Millionen erzielen. Diese Steuer sei gerade so leicht durch^uführen, wie eine Erhöhung _ der Dividendensteuer, die von 5 Prozeitt Dividende ab progressiv erhoben werden könnte. Damit könnten 40—50 Millionen erzielt werden. Auch eine höhere Versteuerung des Tabaks sei wohl durchzuführen. Wenn alle Parteien den Mut hätten, an die Reichssteuerreform richtig heranzugehen, werde sie zustande kommen und wenn dann die bürgerlichen Parteien bei den nächsten Wahlen wieder zusammenhielten, so würde die So- zialdemokratte wieder geschlagen werden, so daß ihre Abgeordneten schließlich in einer Droschke Platz hätten (Lebhafter Beifall). Nach weiteren Ausführungen des Grafen Oriola, in denen er u. a. eine Erhöhung der Sektsteuer vorschlug, Maßnahmen zur Erhaltung der Binnenlandsmühlerl forderte und einige Bedenken gegen die in der Diskussion erhobenen © teuer nrojefte erhob, wandte Landragsabg. Breidenbach sich gegen die weitere Einführung direkter Reichssteuern und trat für ein freies Vereins- und Versammlungsrecht ein. LagesjiiHaN. Zur Reichsfinanzreform erfährt das „Chemn. Tagebl." aus unterrichteter Berliner Quelle, man dürfe aus der mehrmaligen Anwesenheit des sächsischen Finanz Ministers v. Rüger in Berlin in der Zeit, zu der dte Vorbesprechungen zwischen dem Fürsten Bülow und dem nunmehrigen Schatzsekretär Sydow stattfanden, den Schluß ziehen, daß die Ansichten über die Finanzreform wie sie Dr. Rüger eingehend in der sächsischen Kammer barlegte, im wesentlichen die Richtung bezeichnen, die der Kurs tn der Finanzverwaltung nehmen wird. Es könne als sicher bezeichnet werden, daß der neue Schatzsckretär seine Finanzrcsorm nicht auf direkten Steuern ausbauen werde. Finanzminisier von Rüger habe sich mit aller Entschiedenheit gcgendieEin- sührung solcher Steuern gewandt und keinen Zweifel darüber gelassen. nationaler Wahwerein Grimberg und Amgegend. Ein reges politisches Leben herrscht gegenwärtig in Grünberg in Oberhessen. Als Beweis hierfür kann die sehr gut besuchte Versammlung gelten, die der nationale Wahl- verein Grünberg und Umgegend am gestrigen Sonntage unter der Leitung seines Vorsitzenden, des Herrn Amtsrichters Glneser abgehalten hat. Der ziemlich geräumige Saal des Gasthauses zum Hirsch, wo die Versammlung stattsand, war bis aus den letzten Platz gefüllt. Eine Ver- krauensmännerversammlung, die der allgemeinen Versammlung vorausaing, beriet zunächst die Satzungen und beschloß alsdann, Anfang April eine Bismarckfeier abzuhalten. Sezüglick der nächsten Landtags wähl verständigte inan sich dahin, daß man sich vor Schluß des Landtages raf keinen Kandidaten festlegen wolle. Man will sich im übrigen in dieser Angelegenhett nicht von parteipolitischen Znteressen letten lassen, sondern über die Parteiplttik das Nohl von Grünberg und Land stellen. In der allgemeinen öffentlichen Versammlung hielt Herr Rechtsanwalt Kaufmann aus Gießen einen sehr interessanten Vortrag über die Politik im Reiche und in Hessen. Ueber den Lottrag, an den sich eine längere Diskussion anschloß, werden wir in der nächsten Nummer unseres Blattes aus- K berichten. Hervorgehoben sei an dieser Stelle nur, rr Rechtsanwalt Kaufmann in der Diskussion Gelegenheit fand, höchst bemerkenswerte Ausführungen zu der seit der Gießener Lattmann-Versammlung anscheinend noch immer ungeklärten Frage zu machen, wie die Deutschsozialen sich zu den Sozialdemokraten verhalten. Mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf den Kaiser und den Groß- tcrzog schloß die gestrige Versammlung. 17. Sept. 1905 ab von weit über 2000 Personen besucht wurden, tifiqne". Danach hat Deutschland 21 Universitäten und 49 079 snSä*’ rtA-ws;^ n*~ ' Studierende, Frankreich 16 Universitäten und 31 494 Studierende, Oefterreich-Ungarn 11 Universitäten und 29 509 Studierende, Großbritannien 15 Universitäten und 24 716 Studierende, Italien 21 Universitäten, davon 4 freie, mit 24 281 Studierenden, Jiuü* land 9 europäische Universitäten mit 23 257 Studenten, Spanien 9 Universitäten, von denen aber nur bei 6 die Besuchszahlen mit zusammen 12 301 Studenten angegeben werden. Tie Schweiz besitzt 7 Universitäten mit 6485 Studierenden, Belgien 4, davon 2 freie, mit 6079 Studierenden, Holland 5 Universitäten mit 4020 Studenten, Griechenland die Universität Athen mit 2598 Studenten, Portugal die Universitäten Coimbra mit 1700 Studenten, Norwegen die Universität Christiania mit 1600 Studenten, Dänemark die Universität Kopenhagen mit 1450 Studenten, Bulgarien die Universität Sofia mit 1014 und Serbien die Universität Belgrad mit 618 Studenten. Tie Gesamtzahl der auf diesen angeführten 125 Universitäten Studierenden beläuft sich auf 228 721. Die 10 besuchtesten Hauptuniversitäten sind: Berlin (13 884 Studierende), Paris (12 985), Budapest (6551), Wien (6205), Adoskau (5860), Madrid (5196), München (5054), Neapel (4918), Petersburg (4652), Leidig (4630). In Deutsch-Brod (Böhmen) wurde der Notar Sadcck wegen Unterschlagung von Teportgeldern seiner Klienten in Höhe von 200 000 Kronen verhaftet. Ein schwerer Omnibus-Unfall hat sich zwischen Dudley und Oldbury (Engl.) ereignet. Ein Omnibus stürzte infolge Rad- brilches um. Ter Kondukteur, der auf dein Verdeck Fahrscheine verkauite, wurde herabgeschleudert und sofort getötet. 12 Personen erlitten Verletzungen. ,, . „ _. rir Im Washington Globe-Kohlenbergwerk bei New-Castle on Tyne ereignete sich eine Explosion, bei der 14 Menschen getötet wurden. Fünf Leichen sind geborgen. , . Jin Packhause der Herkules-Pulverfabrik m Berkeley m Kali- fornicn sind 10 Tonnen Dynamit explodirt, wobei 28 Personen getötet wurden. In Brooklyn wurde die zerstückelte Leiche des Italieners Salvatore Machinne gefunden, an der die Gliedmaßen und die Zunge fehlten. Alle Anzeichen deuten darauf hm, daß der Mord von einem Mitgliede der schwarzen Bande ausgeführt wurde, während der Ermordete sich die .Haare schneiden ließ. Man vermutet, daß es sich um einen Racheakt an einem Verräter handelt. Februar Wetter *e 1908 Co eo & Sonnenschein 5,1 j 72 .sjinuuel Bed. 0 C. Februar Höchste des Fra nkiurter Hör»e, 24. Februar, 1.15 Uhr. 92.9ö" | Elektriz. Lahmeyer . Italien. Reute . 4% 3% Portugiesen Serie I III Portugiesen 3% 82.90 199.30 hes- Börse, 24. Februar. Anfangskurse. SS20/» 86 93 6 4 7,7 3,6 NW WSW WSW 2=6 9’5 1^36 61.50 62.40 9390 88.10 95.60 Harpener Bergwerk Laurahütte . . Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . l ürkeuloae . • • 141.70 124.80 237.20 58.70 3^°/< 3% eine ihm eine 4% Uesterr. Goldrente. 4V6 /ö Uesterr. Silberrente 4>0 Ungar. Goldrente . . . 146.00 . 49.55 . 86.00 . 95.70 . 96.40 213.70 105.20 96.25 159.30 124.60 237.50 137.40 175.00 137.10 201.60 82.95 93.10 82.95 91.45 91.50 98 90 99.70 94 25 5,6 । 5,1 3% 3^°/o 3^°/0 2620 117 00 118.00 . 198.00 . 213.00 26.20 * 105 00 . 146.20 Türkeulose 1 % Gnech. Honopol-Anl. A% äussere Argentinier ö°/0 Mexikaner . . . 4 >2 °/o Chinesen . . . Aktien: Bochum Guss . . . Buaerus E. W. . . lenden .: fest. Berliner Cauada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz: träge. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Kindes einsehen, tote unklug Sie gehandelt haben. Aber dann ist es zu spät; feine ruhige Stunde mehr werden Sie haben, denn jeden Augenblick können Sie eine andere Hiobspost erwarten, während Sie jetzt durch Zahlung einer geringfügigen Summe von alD em befreit sind. An Ihnen ist es, zu wählen, wie Sie Ihr Leben gestalten wollen. Josef Maier. Von der ausgesetzten Belohnung von 500 Mk. _fär solche Angaben, die zur Ermittelung und Bestrafung des Täters führen, sollen auch 'die beiden Knaben nicht ausgeschlossen sein, die, wie wir ebenfalls bereits berichtet haben, sich als Werkzeug des gefährlichen Menschen benutzen ließen. — In Berlin sucht das sog. „Geheime Komitee" von einem Millionär, einem Großtaufmann, 100000 M ark z n erpressen, indem es ihm in mehreren Briefen mitteilte, daß er zum Tode verurteilt werde, falls er die Summe nicht zahle. Das Geld solle an Richard Wag- ner-Teukmal niedergelegt werden. Der Bedrohte benachritigte die Kopfschmerz, sowie Neuralgie und. Bhew matismus empfehlen die Aerzte „Citrophen“. Citrophen ist in allen Apotheken erhältlich, auch Tabletten in Originalschachteln zu Mk. 1.—. Provinzial-Ausfchuß der Provinz Oberhesfen. L. Gießen, 22. Febr. In der Sache Enteignung von Gelände in Gemarkung Utphe zur Anlage eines Hochbehälters sollte heute Über den Antrag der Unternehmerin auf vorläufige Besitzeinweisung verhandelt werden. Nachdem der Vertreter der Gruud- etgentümerin in die Besitzüberlassung vorbehaltlich späterer Regelung der Entschädigung eingewilligt hatte, erübrigte sich eine Verhandlung hierüber. Georg Schmidberger zu Friedberg hatte gegen die Berechnung derStraßenbaukosten der Tieffenbachstraße reklamiert, weil er nach seiner Ansicht mit einem zu hohen Beitrag herangezogen worden mar. Für den Straßenabschnitt, in dem sein Haus steht, war die Erwerbung eines besonders teueren Grundstückes notwendig geworden, dessm Kosten die Stadt Friedberg in die Geländeerwerbskosten für diesen Abschnitt aufgerechnet und den darin wohnenden Beitragspflichtigen angefordert Ijutte. Schmidberger behauptete nun, daß diese Mehrkosten auf die Hausbesitzer der ganzen Straße zu verteilen seien, da sonst ein Hausbesitzer alles, die anderen aber so gut wie gar nichts zu zahlen hätten. Er reklamierte deshalb gegen den offengelegten Berteilungsplan, was zur Folge fjatic, daß der Krcisausfchuß des Kreises Friedberg seiner Reklamation staltgab und entschied, daß von der Stadt Friedberg eine neue Berechnung über die von den Anliegern der Tieffenbachstraße ausgubringenden Kosten aufzustellen und osfenzulegen sei. Gegen dieses Urteil verfolgte Großh. Bürgermeisterei Friedberg Rekurs an den Provinzial-Ausschuß. Tiefer ließ durch eine Kommission an Ort und Stelle Augenschein cinnehmen und verhandelte sodann in der Sitzung vom 7. November 1906 über den Rekurs. Tie Verhandlung wurde jedoch ausgesetzt, da verschiedene Be- anitanbungcH' der Berechnung noch einer näheren Erläuterung bedurften. In der Zwischenzeit trat auch der Anwalt von Schmidberger mit einens Vergleichsvorschlag an die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Friedberg heran, der jedoch abgelehnt wurde. Nachdem in der heutigen Sitzung die Parteien ihre Anträge nock>mals beg.undel hatten, entschied der Pro- vinzial-Ausschuß, daß dem Rekurs der Stadt Friedberg stattzu geben und das Kreisausschuß-Erkenntnis aufzuheben kl unter Kriminalpolizei. Tiefer stellte dem Leiter des Gehermbundes Falle. Als er an Ort und Stelle erschien, merkte er die drohende Gefahr und entfloh. Auf feine Ermittelung wurde Belohnung von 500 Mark gefetzt. * Stur m. In England herrschte am 22. Februar - ALirehe und SchuLs» — Ein Vorbereitungskursus auf die realghmna- siale Reifeprüfung wird zu Ostern d. I. in Frankfurt a M. für Lehrerinnen, welche die. Prüfung für die höl>erc Mädchenschule bestanden haben, eröffnet werden. Leiterin ist Frnu Tr. phil. Gräfin v. Wartensleben.. Obeischics. Eisen-Industrie Berliner Haudelsges. . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . . Deutscb-Asiat Bank . . Diskonto-Kommaudit. . . Dresdner Bank . . . . Kreditaktien Baltimore- und Ohio- isisentahu Gotuardbahn Louioard. Eisenbahn . . Uesterr. ötaatsbahn . . . knnee-Henn-Eiseubahu . bewährt wie solche von Eisen. Bei einem großen Schadenfeuer in Berlin war ein eiicrncr Träger stundenlang dem Feuer ausgesetzt, hielt aber seine Form, da er mit einer dünnen Holz-und Putzschicht umgeben war. .horizontal aneinander reihende Räume bieten ut leuertech- nischer .Hinsicht, gegenüber der vertikalen Anordnung, grotze Vorzüge. Von feuersicheren Türen verlangt man heute eine beiderseitige Eisenblech-Bekleidung mit unverbrennlicher Einlage. Tie Fenster enthalten Traht oder Elektro-Glas, das letztere besteht aus Glastascln, welche auf galvanischem Wege miteinander verbunden sind. , Beachtenswerte Bauwerke sind u. a. die Baumwollager. Trefel- ben werden in her einfachsten Weise ausgeführt; man baut sie aus — Holz. Wenn ein Baumwollager in Brand gerät, ist das Gebäude verloren, da brennende Baumwolle nicht zu löschen ist. Vielfach wird die Explosionsgefahr von Petroleum- und Benzin-Behältern zu hoch eingeschätzt. Eine Explosion kann in diesen Fällen nur dann stattfinden, wenn eine Verdampfung eintritt, sich mit einem ganz bestimmten Lnftgemenge vermischt und im selben Augenblicke durck) eine Flamme zur Entzündung gelangt.. Eine sehr wichtige Rolle spielt im heutigen Feuerlöschwesen die Kvhlenfäure, da dieselbe das Feuer zur Erstickung bringt. Auf dieser Basis beruht auch das Prinzip der Tandfeneilosch-Apparate wie „Minimax" usw. Ter Redner brachte sodann recht interessante Schilderungen aus dem Leben der Berufs- und freiwilligen Feuerwehren zur Sprache, und gab durch eine auserlesene Sammlung von großen photographischen Aufnahmen, im weitesten Sinne, klärende Schilderungen. Tie Herren T i rf o r e , Betriebsingenieur R itzinger, Stadtverordneter L. Petri II. führten durch, auf die Gießener Verhältnisse, sehr interessierende Fragestellung, eine äußerst lebhafte Diskussion herbei. Es handelte sich in der Hauptsache um den notwendigen Ausbau unserer Wasserleitung, da bei den jetzigen Truckverhält- nissen, eine nicht volle Sicherheit für die hochgelegenen Gebäude zwischen Frankfurter Straße und der „Schönen Aussicht" bestehe. Um diese in genügender Weise zu besitzen, müsse der Wasserstrahl in seiner Kxaftentwickclung den höchstgelegenen Tachfirst mindestens um zehn Meter übertreffen, und dieses sei in Gießen nicht der Fall. Zur Erreichung dieses Zweckes sei entweder der Einbau einer Truckstation oder die Höher Hinaufschiebung des Wasserturmes im Annewder Walde gegeben. Tie Wasseraufspeicherung befindet sich noch nicht auf dem Gipfel dieser Anhöhe. Herr Stadtverordneter Petri sprach über die Mobiliar-Feuer- Versicherung, als ein für die Städte besonders günstiges Wirtschaftsgebiet. Herr Patentanwalt R e u t l i n g e r erwiderte, daß eine Stadt selbst mit der denkbar besten Berufsfeuerwehr versehen, nicht imstande sei, bei wirklich großen Brand- katastrophen, die Verantwortung zu übernehmen. Man denke nur an die großen Brände her letzten Jahrzehnte, Hamburg, Brooklvn, St. Franzisko, London usw. Ter Vortragende erhielt für seinen mit größter Sachkenntnis und fein empfundener Vortragsweise gegebenen Abend, den lebhaftesten Beifall. Ter Technische Verein Gießen darf auf diesen Vortragsabend mit hoher Befriedigung zurückblickcn 23. 23. 24. TFeBefomsche Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Bandel und Industrie, Giessen. 4>6",'o rass. Staatsaul. 190a 4ya % japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903 Beicbsauleihe do. Konsole . . do. Hessen . . Oberhessen K Hande!. w Frankfurt a. M., 21. Febr. Ter Aisisichtsrat der A d l e r • merfe norm. Heinrich tileyer, Aktiengesellschaft m Frankfurt am Main schlägt für das Geschäftsjahr 1906/07 bei 1894 020 Rein» gewinn 25 Prozent Dividende wie im Vorjahr vor. Hamburg, 21. Febr. In der heutigen Sitzung des Aui- sichtsrats und des Vorstandes der Deutschen Dampsschiffahrts. gesellschast Kosmos wurde beschlossen der Generalversammlung eine Dividende von neun Prozent vorzuschlagen. iDentilation. Gewiß altes äußerst wichtige ©rYmbungen, und 'fcoc&, wer sie kennt, mit wieviel Gefahren verknüpft. Wer die Gefahr aber kennst, kann ihr entrinnen. Fn der Feuerlöschtechnik hat man es mit drei Gruppen zu tun. 1. Mit den Mitteln, die dazu dienen, Feuersgefahv zu verhüten ; , , ar c • 2. Mit ven Einrichtungen, einen ausgebrochencn Brand em- zudämmen: r 3 Mit den Mitteln, ein entstellendes Feuer zu bekämpfen. In der Praxis sind diese Gruppen nickst scharf von einander zu halten. Um' z. B. die Feuersgefahr zu beseitigen, gibt es verschiedene Wege. . ,, Man braucht nur auf Heizung und, lunstliche Beleuchtung zu verzichten, und die Feuersgefahr verschwindet Mer die Zustände, wenn man den einen oder den anderen Weg wählen würde, alles roh essen wie die Natur es liefert, oder aber, im steinernen Hause, auf der itcincrnen -b'Jitf, ui bei steinernen Küche sich aufhalten müssen, diene geivitz nicht dem Begriffe „Behaglichkeit". Oder man muffe alles^aus Euen niachen, unh dann das Bett, die Marratzc, Gardinen, Teppiche, Kleidung irfro. aus Asbest Herstellen. , -. Tas Asbest hat aber eine sehr unangenehme Eigw, chatt, nämlich die geringe mechanische Festigkeit. So müßte z. B. jeher Schulknabe täglich einen neuen Asbestanzug haben, das wäre teuer. Und was die viel gerühmte Feueri'icherhett des Asbestes bei einem großen Brande anbetrijft, w hat das Asbeit-Wohn- haus des Grafen Walder,'ee, welches er in dem ^eldzuge ut Ehma bewohnte, zur Genüge bewieft-n, daß auch das Asbest dem r)-euer zum Opfer fallen kamt. Bewährst haben ttck bei der Feuerwehr Asbest-Handschuhe zum Anfassen Heister Gegenstände, ferner Asbest-Schirme und Asbest-Hauben. . . Aut das Asbestgewebe könnten wir vielleicht verzichten, wenn man brennbare Stoffe imprägnierte. Tiefes ist ausführbar. Auffallend ist jedoch, daß man gerade in diesem Gebiete, welches fo viele Menschenverluste zu beklagen hat, m Deutschland pw Tag durchschnittlich zwei Menschen, nicht viel von dem Imprägnieren wissen will. . .. . ± Branddirektor L ... hat festgestellt, das; impragmerte Gegenstände im Laufe der Zeit die Feuerfestigkeit verlieren. Imprägniertes Holz • und Gewebe können einen Vergleich zu einander tiicht aushalten. Von feuer-imprägniertem Holze hört man in der Praris sehr wenig, da der Kostenpunkt, wirtschaftlich gerechnet, nicht durchführbar ist. Tie am meisten, start auf getragene, feuersichere Farbe, welche in der Regel aus Wasserglas oder Asbest besteht, bläht sich in der Hitze aus und umgibt das Holz mit einer Hülle, die eine isolierende Wirkung ausubt. Baukonstruktionen von Holz haben sich bei Branden besser Märkte. Gießen, 22. Febr. Marktbericht. Aul heutigem Worben» markte kostete: Butter pr. Pfd. 1.00—1.10 Mk., Hühnereier 1 St. 8—9 Pfg., Käse pr. St. 6—8 Pf., timematte 2 St. 5—6 Pfg., Erbsen p. Pfd. 18—24 Pfg.. Linsen p. Psd. 25—40 Pfg., Tauben pr. Pr. 0,80-1,00 Alk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Pik., Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Gänse vr. Psd. 60—70, Enten pr. Stück 1,80 bis 2,20 Mk., Ochsenfleisch pr. Psd. 80—88 Pfg., tiub- und Rindfleisch pr. Pfund 80—82 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 66—80 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psd. 84 Pfg., Kalbfleisch pr. Psd. 70—80 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfd. 64—84 Pfg. Kartoffeln pr. 100Kg. 5.50—6.00 Alk., Zwiebeln pr. Ztr. 5,00—6,00 Alk., Milch per Liter 20 Pfg., Weißkraut per Stück 0—00 Pfg., ver Zentner 9)lf. 0.00—0.00. — Aepsel per Ztr. 10—25 Mk., Birnen per Ztr. 10—25 Mk. Nüsse 100 Stück 40-00 Pfg., per Ztr. 0—00 Mk. Marktzeit von 8—2 Uhr. x B u d i n g e n , 23. Febr. Am Dienstag, 22. Februar, findet hier im „Fürstenhof" von vormittags 10 Uhr bis nachmittags 31/., Uhr ein Saatgutmarft statt, auf dem Proben von ©aat- getreiöe und Kartoffeln aus den Saatbaustellen der Landwirtschasts. fammer für das Grobherzogtum Hessen zur Ausstellung gelangen. Die Landwirte werden auf den Besuch dieses Saatgutmarktes aufmerksam gemacht, der ihnen Gelegenheit gibt, bestes, unkrautsreies Saatgut zu kaufen. Belastung des Rekustventen ntit den Küsten des Dersahrmrs. . Die'Sache: Kreisstraßenunterhaltung im Kreise Büdingen für 1905: hier BeitzcagslRstung .von bem Betriebsunternehmer der Zeche Hedwig wurde aus Antrag de» Betriebsunternrhmers vertagt. <. Die Königl. Eisenbahnd'.rektioii ?rrankfurt im, batte Die Enteignung von Gelände zur Herstellung^, von Schnees chutz- anlagen in der Gemarkung Klein-Linden beantragt und der Provinzial-Ausschuß hatte in feiner Sitzung Vvm 12 Oktober 1907 die Zulasfigkeit der Besitzeinweisung erklärt Nachdem die Eisenbahndirektion inzwischen den Nachweis erbracht hat, daß die von der Lokalkommisswn zuerkannte Entschädigungssumme gerichtlich hinterlegt , ist, wurde sie heute in den Besitz des beanspruchten Geländes eingewiesen., lieber die Entschädigimg wird nunmehr in einer späteren Sitzung verhandelt werden. OcrsnLschSsv. * Erpresser von erstaunlicher Frechheit treiben z. Z. ihr Wesen in München wie in Berlin. Kommerzienrat Ludovici, ein reicher Münchener Großindustrieller erhielt vor einiger Zeit einen Brief, in welchem 100 000 M. gefordert wurden; älls er nicht zahle, würde er einen seiner beiden Söhne tot sehen, und falls dies geschehen müsse, würde doch nach eine Million verlangt werden oder auch der zweite Sohn getötet werden. Ter Erpressungsversuch wurde zunächst nicht beachtet. Bald darauf wurden die b e i d en S ö h n e auf dem Heimwege von der Schule von zwei 14jährigen Jungen attaguuwt und mit ^>alz- 'ä-ure übergossen, aber nur unerheblich verbrannt. Am Attentatstage erhielt der Vater einen weiteren Brief, das Attentat sei nur ein kleiner Beweis für die Ernschaftigkeit der au^ gesprochenen Drohungen gewesen; der Industrielle solle durch ein Inserat unter einem bestimmten Stichworte in einem Münchener Blatte erkennen geben, ob er zahlen wolle oder nicht. Tas geschah zustimmend. Ter Erpresser erschien jedoch nicht zum Stelldichein, wobei er seine Festnahme zu erwarten gehabt hätte. Ter Brief des Verbrechers ist ein Dokument teuflischer Bosheit und Grausamkeit. Ter durch die M. N. N. im Faksimile zur Ver- öffentlichuiig gelangte Brief hat folgenden Wortlaut: M ü n ch c n , 22. Januar 1908. Geehrter Herr! Eines Lebens, wie ich es jetzt führe, nrüde, bcabfichtige ich, mir auf diese für Sie etwas unbequeme Art Geld zu verschaffen. Zn diesem Zwecke stelle ick> an Sie das Ersuchen, nächsten Freitag, fckn 24. d. M., nachniittags nn einer Stelle, die ich Ihnen genau bezeichnen werde, die Summe von 100000 Mk. in Bankiioten ä 100 Mark niederzulegen. Es ist dies eine ihr Ihre Verhältnisse unbedeutende Summte. Mir aber genügt sie zu einem sorgenfreien Leben. Als Zeichen Ihres Einverständnisses lassen Sie iroch heute folgendes Inserat in den Neuesten Nachrichten* ufnehmen: „Ludwig einverstanden" oder was Sie mir sonst noch mitzuteilen haben. Sie werden nun, wie ich annehme, diesen Brief der Polizei übergeben und mich, wenn ich das Geld in Empfang nehmen will, verhaften lassen. Tas letztere würde Ihnen zwar nicht gelingen, jedoch würden Sie folgendes erleben: Um Sie von dem Ernst der Sache zu überzeugen, würde ich zunächst eines Ihrer Kinder umbringen, und zwar mit Mitteln, an die Sie gar nicht denken und vor denen es auch gar keinen Schutz gibt. Tann werde ich wieder meine Forderung um Geld an Sie stellen, jetzt aber zwei Millionen verlangen. Bleiben Sie noch halsstarrig, so würde ich ein weiteres Ihrer Kinder nachfolgen taffen und jedesmal eine Million mehr verlangen, bis Ihr Widerstand gebrochen ist. Ncehmeu Sie auch Ihr Augenlicht gut in Acht, damit Sie es nicht verlieren. Ein Entrinnen vor diesem Schicksal ist Ihnen und den Ihren unmöglich. Sie mögen sich von Detcktives überlvachen lassen. Umsonst! Sie mögen Münck>eu verlassen, ich werde Ihnen nachfolgen. Sollte ich ja ergriffen werden, fo macht das nichts: hiugerichtet wird niemand mehr und das Zuchthaus hat für mich keine Schrecken. Erfahrung macht Flug, aber meistens erst eine schlimme Erfahrung. Hüten Sie sich, daß Sie nicht erst an der Leiche Ihres ersten ermordeten . 120.00 Elektriz. Schlickert . . . 104.00 Escbweiler Bergwerk . . 207.00 Gelsenkncnen Bergwerk . 185.60 Hamunrg- Amerta Paket?. 117.25 Harpener Bergwerk. . . 198.20 Laurahütte . . . Nordd. Lloyd . . 739,7 6,3 738,31 5,0 735,2 2,4 xmperötur am 22.—23. Niedrigste , „ 22.-23. tiger Sturm. Bei Louth)nbert) wurde ein Eisenbahnzugvon den Schienen über die Böschung geweht. Sechs Reisende wurden getötet. — In M anche st e r wurde eine Person durch ein eingestürztLs Dach erschlagen. — Ter Sturm riß große Häuser nieder, die Tücher von Kirchen und Schuten wurden abgedeckt, viele Bäume wurden entwurzelt. Bei Mersy fenterte ein Schauer, dessen acht Alaun starke Besatzung ertrunfen fein dürfte. An der Küste sind verschiedene kleine Tampfer in Gefahr geraten. Ein kleines Fahrzeug wurde im St. George-Kanal an Land geworfen. Tas Feuerschiff von Grimsby ist gesunken, die Mannschaft ist gerettet. Bei S he erließ ist ein Fischerfahrzeug gescheitert, dessen Führer ertrunken ist. In mehreren Städten wurden einzelne Menschen dmrch herabstüizende Trümmer erschlagen; viele Leute wurden verletzt. Kleine Tageschronik. Wegen umfangreichen W e ch f e l f ä l s ch u n g e n wurden die Frau des Geschäftsführers Scharpegge aus A! ü l h e i m an der Ruhr und ihre achtzehnjährige Tochter verhaftet. Sie versuchten bei der Tuisburg-Ruhrorler Bank einen geiälfchlen Wechsel anzubringen. Während in Essen und Gelsenkirchen bei der Essener Kreditanstalt die gleichen Versuche mißglückten, gelang es den Frauen die Bergifch-Alärkische Bank um 17 500 Mark zu schädigen. In Alannheim geriet der Arbeiter Johami^ Rudolf mit seinem ältesten Sohn, einem Bureaudiener, m Streit. Beide griffen zum Messer und bearbeiteten sich gegenseitig in furcht» barer Weise. Mit lebensgefährlichen Stichwunden wurden beide nach dem allgemeinen Krankenhaus gebracht. In F ü r st en iu a l b e wurde auf den 7 5jährigen Kassen- boten v. d. Planitz ein Raubanfall verübt. Ter Fonner Franz Schulz verletzte ihn mit einem Schlachtmesser an der Hand, entriß ihm einen Geldsack mit etwa 100 Mk. und entkam. Mau lese den Gietzener Anzeiger grötzte und reichhMgste Tageszeitung Gderhefsenr mit den Beilagen „gamilicnblätter", „randwirtschasiliche Zeitftagen" und dem Krcisblatt für den Kreis Eietzen. Auslage über 15000 Expl. Alle Briefträger, unsere Zweigstellen und die Geschäfts» teile des Gießener Anzeigers nehmen Bestellungen auf den Gießener Anzeiger entgegen. 2. Z" 3. A i Sp 6. §a! 6. Sui l, 8. Sie 9. 6lh 10. Slß 11. Sür 12, Sch 13,6eij 14. $• 16. Por b. S letning Scspül, c. TransP Sie Btdiu l MiÄt Wochentag cAeU ArBedin i M lieg sind bi ^12 Mr, «N Netzen, X .AK> bi- i'^ii Mi KM Ko ;. M die Cs Auss Cü. >4v ca. ^werden, Ar die Ä für das Men Aü Ij Lie Li Backwo V o i t. B21/2 tztungen Bm/2 B«/a S- 1161 6 4 130 45 10 12 1200 400 1100 55 12 Sonnens«:: Bed. Rm. Buchen-Scheiter , Buchen-Knüppel , Eichen-Knüppel r Fichten-Knüppel Wellen Buchen-Reisig , Eichen-Reisig , Fichten-Reisig Rm. Buchen-Stöcke , Elchen-Stöcke . 101' ' .1'*» ,13'J Die Bedingungen und der Ministerialerlaß vom 16. >mni 1893 liegen auf^ dem Verwaltungsbureau an dtzn Wochentagen von 3—5 Uhr offen. . Angebote, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift ".riehen, sind bis zum Samstag, den 7. März L I., mittags 12 Uhr, auf dem Vermaltunasbureau abzugeben. Die Zuschlagsfvist beträgt 14 Äage. Gießen, den 22. Februar 1908. Großh. Direktion der Chirurg. Univ.-Klinik. Poppert. ca. 10000—12 000 Ztr. Hüttenkoks v ergeben werden. öffentlichen Ausschreibung vergeben werden: 1) Die Lieferung von: Backwaren Fleischwaren Spezereiwaren und Verbrauchsgegenständen Kaffee Milch Butter Eier Bier Schreibmaterialien Bürstenwaren Scheuertücher Seifenwaren Eis Porzellanwaren 2) Die Abgabe von Knochen und Gespül. Großh. Bürgermeisterei Albach Balser. er Hauk . Bank . • M ionuu®u. •> Hühnereier I k- e 2 St. 5-6 S- ö-WJig., Taub, ■1,60 Mk., Hähnen ^'ten pr. Sluck iz 1-88 P!q., fe !•, Cchiveineslrii: gesalzen, pr. »nmelfleisch vr. ft 0 Alk., 3witbein lisg., Wethkranl re ' - Aepiel per % Ise 100 Stück 40—. ! Uhr. i, 22. Februar, M Ihr bis nadmuiic: n Proben von Seo der Landwirlschais Ilnsstcllnng gelang Laalqulinarktes ar- bestes, iintrautfrri ‘ar, Ub Uhr. ahmeyer. • ibuckert - • Bergwerk . erichte er Hauk für In« Vergebung. Für die chirurgische Universitäts-Klinik in Gießen sollen für das Rechnungsjahr 1908 auf dem Wege der autt ■ • * Ü- yscubahn • ' taatsnann • • ljrI.jü8enbahn ■ ffsrat der Adln n.liranfhirte, ,ei 1894020 Ri» vor. 11 Sitzung des L h DampsschiffahK 'eneralversaminbr. ■lagen.-' 11 , Fichten-Stöcke. Zusammenkunft aus dem Bicinalweq Albach-Hattenrod WM Pflauzgarten. Das Nadelbrennholz in der Eisernhand und Mühlberg x ^ec Versteigerung nicht vorgezeigt und kommt in ött Roderde zum Ausgebot. Albach, am 19. Februar 1908. lui die 'to-L *«■ S-Ll Kohlenlieferung. Für die Chirurgische Universitäts-Klinik in Gießen i«ll für das Rechnungsjahr 1908 auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung die Lieferung von: ca. 500 Ztr. Nußkohlen und r-4^'6. = + 3,6’C. Submission. Für die Großh. medizinischen und Frauenkiniken in Gießen sollen pro 1908 auf dem öffentlichen Submissionsiveg vergeben werden: a. Die Lieferung von: 1. Backwaren, 2. Zwieback, 3. Fleischwaren, 4. Spezereiwaren, Konserven und Verbrauchsgegen- ständen, 5. Kaffee, 6. Butter und Eier, 7. Milch, 8. Vier, 9. Schreibmaterialien, 10. Maschinenöl und Putzwolle, 11. Bürstenwaren, 12. Scheuertücher, 13. Seife und Soda, 14. Eis, 16. Porzellanwaren, b. Das Reinigen des Herdes und der Oefen, die Entleerung der Kehrichtgrube, die Abgabe von Knochen, Gespül, leeren Flaschen und Lurnpen, c. Transport der Wäsche. Die Bedingungen können auf dem Verwaltungsbureau der medizinischen und Frauenkliniken, Klinikstraße Nr. 32, an den Wochentagen nachmittags von 2 bis 4 Uhr eingesehen werden. Proben der unter a. 2, 4, 5, 8, 9, 10, 11, 12, 13 und 15 bezeichneten Gegenständen sind nebst den verschlossenen Offerten mit entsprechender Aufschrift verseben bis zum Eröffnungstermin, Samstag, den 7. März 1908, vormittags 11 Uhr auf dem oben erwähnten Bureau einzu- reichen. Zuschlag erfolgt bis zum 15. März 1908. Gießen, den 20. Februar 1908. Gr. Verwaltungs-Direktion der medizinischen u. Frauenkliniken ie»«\ göW .fehl«» ® jlk-1- Anfang«^ £ ßergwer^ * JlH »E.V * '/.ll loyd • • / .l*y je • • . Die Bedingungen und der Ministerialerlaß vom 16. jimi 1893 liegen auf dem Verwaltungsbureau an den Wochentagen von 3—5 Uhr offen. Angebote, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift »ersehen, sind bis zum Samstag, den 7. März I. I., mittags 12 Uhr, auf dem Verwaltungsbureau abzugeben. Ter Zuschlag erfolgt innerhalb 14 Tagen. Gießen, den 22. Februar 1908. Großh. Direktion der Chirurg. Univ.-Klinik. '•Poppert. i I® I Amena rnw- i Bergwerk- • • j :••■■/. lüÜ I landelsges- • //-bedezv L Gli^ < hin, E f? 'Reiben u* • 1 Qn einem Stck. Buchen 3. Kl. 40—49 cm Durchm. 3,86 Fstm. 6 Nadel-Stämme mit 29,12 Fstm. 2. 156 7. 129 Die Herren Kaufliebhaber können auf Verlangen bis vor Rm. Nadel-Schichtholz. Samstag, den 29. d. Mts. in der Breichteheck und Revier' Eiche-Stämme mit 9,74 Fstm. V II Der Anfang Dm/2 K e i l. [1184 B24/a Bw/2 Holzv ersteigerung 1,04 'M., Bm/2 der F'n 58 Stangen 1.—3. Kl., 123 rm Nutzholz, 12 rm B2; 8. 9. 10. 290 190 24 2 14 49 86 39 312 360 494 1047 736 7 19 Buche-Stämme Eiche-Stangen Krofdorf, den 22. Februar 1908. Der Bürgermeister. I. V.: Dr. Seipp. Frankenbach, den 21. Februar 1908. Der Bürgermeister. Schneider. Derbholz, 1 rm Stockholz und 79 rm Reiser. Groß-Rechtenbach, den 21. Februar 1908. Das Bürgermeisteramt. Wies eck, am 22. Februar 1908. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Schomber. v 2,09 1. Kl. 2. , 1. , 2. , 3. „ 4. „ EichelSdors, den 22. Februar 1908. Grogherzogliche Obersörsterei Eichelsdorf. AI a n n. Rm. Eiche-Schichtholz y Nadel- w beginnt an beiden Tagen des Morgens' Gießener Omnibus - Gesellschaft. E. G. m. b. H. Dienstag, den 10. März 1908, abends sy2 Uhr iu der Neftanration Kaiscrhof. Ordentl. Genernlverfammlmrg. Nutz- u. Grennhvlz-Eersteigerunsi der Geineinds Kinzenbach. Mittwoch, den 26. Februar, uachMittags von 2 Uhr ab, kommen bei Wirt Ludwig Peusch zu Kinzenbach zum Verkauf: Distrikt Dreispitz: Eiche 9,07 Fstm. Stammholz, 4 Rm. Scheit und Knüppel, 46 Rm. Reiser. Distrikt Wann: Fichte 74,39 Fstm. Stammholz, 347 Rm. Reiser. Distrrtt Schanze: Eiche 1,32 Fstm. Stammholz, 3,5 m Scheit und Knüppel, 800 Rm. gemischte Reiser. Distrikt drei blaue Enten: Fichte 22,43 Fstm. Stammholz, 1 Rm. Knüppel, 46 Rm. Reiser. Distrikt Im Feld: Eiche l1/, Rm. Scheit und Knüppel, 2 Fstm. Fichten-Stammholz, 59 Rm. Fichte n-Reiscr. V2IO Uhr, Freitag, den 28. in der Eichenhardt am Eichenstammholz und Samstag, den 29. in der Breichteheck bei No. 490. dem Termin der Eröffnung das Holz an Ort und Stelle einsehen. Der Vorzeiger ift Forstwart Keil zu Ettingshausen. Die Gebote können getrennt für jede Holzart und Klaffe eingereicht werden, es können auch Liebhaber auf sämtliches Holz einrcichen und zwar ohne jeden Vorbehalt. Die allgemeinen Bedingungen sind bei der Bürgermeisterei einzusehen. Es behält sich der Ortsvorstand die Genehmigung im Einzelnen wie im Ganzen vor, die Gebote so auszusuchen, wie er zur Erzielung der höchsten Gesamteinnahme und der größtmöglichsten Sicherheit für Einigung des Kaufpreises am sichersten erscheint. Der Kaufpreis ist alsdann nach dem Zuschlag durch genügende Bürgschaft oder Wertpapiere sicher zu stellen und bis Martini lfd. Jahres zu bezahlen. Die Gebote sind schriftlich mit passender Aufschrift versehen bis zuck 2. März mittags 1 Uhr auf dem Bürgermeisterei-Bureau einzureichen, später eingereichte Gebote bleiben unberücksichtigt. Die Eröffnung findet an demselben Tage nachmittags 2 Uhr auf dem Rathause statt, wo der Zutritt der Interessenten gestattet ist. Die Erteilung des Zuschlages kann 8 Tage nach der Eröffnung erfolgen und wird den Submittenten schriftlich initgeteilt. Ettingshausen, den 20. Februar 1908. Großherzogliche Bürgermeisterei Ettingshausen. , , 96 Stangen 1. Kl. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. Buchen: 87 rm Derbholz und 76 rm Reiser. Weichholz: 5 Stangen 1. Kl. und 314 rm Reiser. Nadelholz: 107 Stämme 3. und 4. Kl. — 35,90 Dampfwaschaostalt Edelweiss Friedrich Wöruer Tel. 487 Kroidorfer Strasse 12 TeL 487 Haush altungs- und Aussteuer-Wasche Amerikan. Fein-Wäscherei und Neuplätterei für Oberhemden, Kragen, Manschetten und Vorhemden unter Garantie für absolute Schonung. Abholen u. Rückliefern durch eigne Wagen. Eilige Aufträge können in wenigen Stunden. spätestens 3 Tagen, geliefert werden. — Nach auswärts prompter Versand. — Nur waschen und trocknen 40% Preisermässigung. Ettingshausen. Submisfions-Holzverkauf In den Waldungen der Gemeinde Ettingshausen lagert folgendes Holz zum Verkauf: Nutz- u. Brennholz-Bersteigerimg im Gernemdewawe von Niederkleen. Mittwoch, den 26. d. Mts., Zusammenkunft vormittags 9 Uhr, Distrikt „Himmerich". Eichen: 1 Stamm 1. Kl. — 2,51 Fm., 18 Stämme 3. und 4. Kl. — 6,04 Fm., 10 Stangen 1. Kl. und 3 rm Derbholz. 3. 4. 5. 6. Nadel- u * Tages-Ordnung: 1. Geschäftsbericht des Vorstandes und Aufsichtsrates, Vorlage der Bilanz und Antrag auf Entlastung. 2. Wahl des Vorstandes und Aufsichtsrates. 3. Antrag des Vorstandes auf Erhöhung des Fahr-^ Preises von 10 Pfg. auf 15 Pfg. 4. 'Antrag des Vorstandes und Aufsichtsrates aus Einstellung des Geschäftsbetriebes per 1. Oktober 1909.' Gießen, den 24. Februar 1908. Der Vorstand: Friedberger. Helfrich. Schmieder. Die Bilanz liegt zur Einsicht 8 Tage auf dem Bureaus Gesellschaft offen. sonst zerstreut sitzende Holz wird nicht vorgezeigt und tomnit zuerst zum Ausgebot. Das blau unterstrichene Hotz wird nicht versteigert. Weitere Auskunft erteilt Grotzh. Forsnvart Ziumrer zu Ulfa. h y y u HolzÄersieigerung in den Waldungen der Gemeinde Wieseck. Donnerstag, den 27. d. Mts., vormittags 10 be- gmneno, sollen in den Dkstrcktcn Dllrrloch, Blockswald und snnttfe nachverzeigmete Holzsortimente versteigert werden: 25 EichemStämme nut 5/50 Fm., 03 Sichten-Stämme mit 1460 Sm., 2 Kieieru - Stämme mit 0,40 Sm., 92 Eichen -Derbstangen (zu Deichseln und Langwieden brauchbar), 373 Fichten-Derbstangen mit 30,59 Fm. Izu Leuerbäume und Sparren geeignet». 101 rm Buchen- und 8 rm Elchenscheubolz, 68 rm Buchen- urck> 694 rm Eichen-Knüppelholz, 3140 Wellen - Buchen und 1500 Wellen Eichen-Reisig, 16,5 rm Buchen- und 2 rm Fichten-Stockbolz. Die Zusammenkunft ftt aus der Straße nach Lollar ant Distrikt Diirrloch. Dienstag den 3. März lfd. Js. werden aus den Distrikten Steinswieserckopf, ReivertS rmd Alteverg der Fovstwartei Ulsa versteigert: --stamme: 1 Eiche 4. Kl. — 0,86 Fm., 3 Eichen 5. Kl. Fm., 11 Eichen 6. SIL = 2,47 Fm., 1 Pappel 6. Ml. = 0,64 Fi. . 2 Lärchen 5. Sil. = 0;33 Fm., 1 Fichte 3. SH. — 1^3 Fm., 15 Fichten 5. StL — 3,75 Fm. Rntztnüppel: 12 Rm. Fichten. Nutzreisig: 77 Rm. Fichten lzu Latteicholz und Baumstützen geeignet). Scheiter, Jim.: 125 Buchen 1. Kl. Slmnmknüppel, 9hn.: 252 Buchen, 186 Eichen, 3 Elsbeer, 4 Aspen, 6 Erlen, 8 Sticiern, 6 Lärchen, 5 Fichten. Kmivvelreisig, Rur: 8 Aspen, Gewöhnliches Reffig, Rm.: 1218 Buchen (Ast- und Stmmnreisig), 552 Eichen, 45 Fichten (Bohnenstangen). Stöcke, Nm.: 20 Buchen, 1 Eiche. Zusammenkunft IO1/» Uhr vormftlags im Distrikt Afteberg am Brandweg bei Nr. 1086. Das im Distrikt Steinswiesentops und 2- M 3. , 4. „ Ntutzyolzversteigerung. Freitag, den 28. und Sainstag, den 29. d. Mts. komnien im hiesigen Gcmemdewald folgenbtj Holzsortimente zur Verstelgerung: Freitag, den 28. in der Eichenhardt, Niefenberg, Kammer-'f lohn rind Wilsberg 1. 19 Eiche-Stälnme mit 27,38 Fstm., 42 bis 83 cm Durchm. vorzüglich für Schreiner und Glaser. Nadel- „ Überraschende Neuheit _ •9 V garantiert unschädlich •>-.V . 12 V Elchen 4. 0 30—39 V u 7,80 u 43 II V 5. -/ 25—29- u B 20,73 ü 315 V w 6. u 15—24 V II 85,93 v 9 V Kiefern 3. V 30—39 u V 8,85 38 u r 4. u 25—29 u V 31,99 f/ 216 u e 5. II unter 25 B 0 96,22 20 u Fichten 3. ff 30—39 V ff 35,20 w 54 0 V 4. n 25—29 V II 60,12 // 459 V II 5. u unter 25 0 V 160,84 1264 1! -Derbstangen 77,34 9 WW«M verkaufen wir diese Woche bedeutend unter Preis Mor$enröckeiMattin6s von Mk. 1.— bis 8.50 Gebrüder Jmheuser Marktplatz 9—10 Marktplatz 9—10 Deine Anna. hv«/»] andeS und AufsichtSratcS. 8 Heinrich Schaffftädt L Hermann Eichenauer ( 93.,’BvcU (vtGme, Aktien ohne Börsenuotiz. ID6A Elegante Jacken-Kleider Zur 616 ■ bei Grosse Auswahl in Stoff - Neuheiten V fl r> Gebr. Imheuser » Marktplatz 9 10 Marktplatz 9 10 D*A Aktiettgesettichaft, (^raudenz, bei. BSE: V4- 4% J nach Vereinbarung. und verkaufe diese Waren WG- Staunend, büli •j*.' Haut. Ucberall zu haben. Wo richt, direkter Bersand durch L. 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In ähnlicher Weise äußern sich viele Andere, die au Flechten, Hautgcschwüren, Hautjucken, juckenden HautauSschlägen, Fu» runkcln, Milesiern, Pickeln, Blüten, Wimmerln. Rbten k. leiden, über die Wirkung von Zttcker'SBatent-Medizinal-Scise, D. R. P., ärztlich empfohlen und tausendfach bewährt, Preis 50 Bf. (kleine Packung, 16°/oifl) und Mk 1,60 (groste Packung, 35o/oS0. von stärkster Wirkung). Lediglich diese, von vielen Seiten bestätigte Wirkung und die große Macht persönlicher Empfehlung begründen die starke Verbreitung von Zncker'ü Patent - Medizinal»Seife. Nicht weniger glänzend sind die Urteile über die nach dem g!rick)en Patent hergestellte, im Gegensatz zu obiger wunderbar mild wirkende ZnckgM-Seife. Preis 50 Pfg. (kleine GebrauchSpackuug) und Mk. 1.50 (große Geschenkpackung), sowie über den unnachahmlichen ZnckLÄ_F (KrCme, den herrlichsten und einzigartigsten aller Hani» erSmeS, Preis Mk. 9,—, Probetube 75 Pfg. Jeder, der bisher vergeblich hosite, mache einen Versuch. 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TageSor d n ang: Liebe Freundin! zrannst Du dort auch das Veilchen-Seifenpulver „Goldpcrle“ haben? Frage doch 'mal nach und kaufe Dir ein Paket, Du wirst entzückt jein über die reizenden Geschenke, die jedem Palet bciltcgcn. Versäume das nicht und achte auf den 2tamen „Goldperle", damit Du das richtige bekommst. Herzlichen Grub I monatlicher 6 i2 „ LMMSIGMMLÄÄK'Ä' AM MW Verschiedenes. Bilanz pro 31. Dezember 1907 und Geschäftsbericht liegen ab Montag, den 24. Februar ds. Js. 14 Tage lang auf der Bürgermeisterei — Zimmer Nr. 15 — zur Einsicht der Aktionäre offen. Der Vorstand: DM/3 Wenn es sich um eine Aufbesserung der Blutbeschaffenheit und eine allgemeine Kräftigung des Organismus W handelt, ist der Gebrauch von Eisefi'SeniatQse | neu, in flüssiger Form, aufs angelegentlichste zu empfehlen. Erhältlich in Apotheken und Drogerien. nk18/, Versteigerung. Dienstag, den 25. d»>. Mld» nachm. 2 Ubr, versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung: 1. 1 Schuhmacher-Steppmaschinc, 2 Schneider-Maschinen, IFahr- 2. l^Pfcrd, 3 Drehbänke, 23 Han- delowagen, 1 Eidschrank, 2 bannen Lack, 2 Reisekoffer und verschiedene Möbel. [1203 Die Versteigerung zu 1 findet sicher statt, Born, Gerichtsvollzieher. Versteigerung. 1 Mittwoch den Lv.Fcbr. lfd. I. uovnt. 11 Uhr sollen im städtischen Pfandlokale Selterömeg 11 dahier 1 P-ferd und 1 Wagen gegen Barzahlung versteigert werden. Die Versteigerung findet bestimmt statt. .^,1226 Gemmecker, Pfandmeister. zu Eßarktatr*. 67 p , I, iS, M »Mi 100 130 200 300 Serie I » n „ in , IV „ v 65 85 125 175 DEeaistagi 28. LZ« SSSs bringe ich einen Posten von zirka in Stücken zu 41/, Meter enorm billigen Preisen zum Verkauf. Wert Stck. bis 75 Pfg. jetzt Durchsch.-Pr. Stck 48 Pfg. Obige Stickerei wird infolge des billigen Preises nur stückweise abgegeben. a"/. Z>° <•*