Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. lu'^iaocc? «Weotolo Pohle, für das Als Vertreter des Verbandes dec jranzösi-icheni Well« K vergöttert und v, Anlauf $ i»*** WSW WSW s Sero, ö1'-' Seb. Hins robachllingen stetzen. A s 4 2 4 werden. Vom Gesängnisvorstand günstig begutachtete entlassene Ltraigciangene, gegen deren Stellung unter Polizeiaufsicht er sich clbft aus, mach, sollen nnr aul Grund neu hinzugetreleuer, noch nicht m jenem Gutachten gewürdigter Umstände der Polizeiaufsicht unterstellt werden Kursen. Ihre Tauer joll künftig nicht über 6 Monate bemessen sein. TaS Au'enthaltsgebiet kann sich aus einzelne, namhail zu machende Crle erstrecken, aber nicht mehr aus den ganzen Bezirk der Heimatsgemeinde. Zu Polizeiaussicht verurteilte Ausländer sollen in der Regel auS dem Bundesgebiet mi5- gewiesen iverden. Beschwerde bei der ProvinziaUeilnng ist zulässig. Die Distriköbchörde kaiin ihre Entscheidung selbständig ab- ändern oder auch ganz aushebeu. Die Ucberwachung soll in choncnder Weise derart er'olgen, daß der Verurteilte nicht in seinem Fortkommen behindert wird. richten. Schotten mit Henn 91alk de Stern in Hersfeld i lanii Volk in Hörnsheim ■ bad) in Wetzlar. - fc llbshausen. - Herr :bad). politische Lagcsschcrtt. Neuregelung der Polizeianfffchl. Die bayrischen Ministerien der Ju,uz und des Innern haben einen geineinsanicn Erlag herauSgegcbcn, der die SleUiing unter ^-olizeiausiichl nach modernen Grundsätzen regelt. Sie soll künstig n llr mit Rücksicht aus die öffentliche Sicherheit verhängt luerbcn. B ISorläufig Entlassene uni) unbedingt Bcguadigie, gegen die ein Wider-. 1 rui mehl erivarlcl wird, sollen nicht unter Polizciaiissicht gcslellt jchmidl (Berlin-. , x . Daraus erstattete Anwalt Dr. Crügcr (Eharlottenoiirg) beit Geschäftsbericht, aus dem hervorzul>ebcn ist, daß iiu) Die Gesainllage des Genossenschaftswesens im letzten Jahre zum -icif verändert habe. Es schienen fiel) die Ansichten über uie Grunde sätze des Genossenschaftswesens zu klären uno zwar im cimU a ii- ii 49. Allgemeiner Deutscher Genoisenschaftstag. S. u. H. Frankfurt a. M., 26. Aug. I. "seltsamen Einsall WZ *»' -A>» ZK • ein gruseliger ! M°nn,dieL neu zwei Wachskeu^ Gebetbuchs ZS r ^.«loschen; L7 l‘d)cme Mändige^ «e einer fröhlichen L mnr IzQiabet immeibm V unh ^l''e tflnM ,uJmü einem KG '^^inbenStS , öb.bie Frau sichZ lltgemtz zu lieben, 5 s^^ösischer $i blchule i|t das Leben r'. c beherrscht alle 1° 'teilt sich dem in deutschen Unibeijuir chtungen hat er genl -schcn Universitäten, c 1 Rus stehen. Tann ci n die Sitten der Stuö^ mrtieren, die dem gern:: lossen sind; einige ttc? ; diese Sitte jedoch jtir iso Ivie die, datz die L Ursachen duellieren, i suchen sie ungesährliü vglich ist, werden Ao w Kops bleibt nadt mgen aus. Land, darum sollte man Grund und Boden weder tauseii noch verkaufen können. Das Schlimme aus den öffentlichen Zustinden führt er mit unverzagter nüchterner Wahrhaftigkeit vor, und während er aus die blutenden Wunden weist, reicht cc zugleich Linderung verheizenden Balsam. So erwächst aus seinen Tich- tungcn eine gemischte Gemütsstimmung; bald wird man unendlich erhoben und wunderbar gestärkt, bald int uuietiletc gequält und auss tiefste entmutigt, fast immer aber gejessclt una bezwungen durch die Macht seiner Beredsamkeit. Er fleht zuiw Volke wie die Mutter zum heißgeliebten btinbe. Wie diese ess bald durch ernstes strenges eindringliches Ermahnen zum Guten sührt, bald es an ihr Herz drückt und mit Küssen bedeckt, so vergöttert und beschützt Tolstoi das Volk, um int nächsten Augenblick mit der Macht seiner Aufrichtigkeit bis aufS Alur zu Ausland. Von der Königin Wilhclmina. Wie die Zeitung „De Telegraaf" entgegen anderslautenden Rochrnlüen meldet, ilt das Befinden der Königin gut. TcS Blatt sagt hinzu, cs sei nicht unwahrscheinlich, bab binnen kurzem eine M 11 - teilung erfolgen könne, die imganzcn Lande Freude erwecken werde. In russischen Hofkrei,' en wird von einem bc vo r- stehenden Besuch König Hakons beim Zare n gesprochen. Heber den Zeitpunti der Zusammenkunft der beiden! Monarckien verlautet noch nichts bestimmtes. ^den E-V rkenl°96' trC 2er Sinn des Lebens ist ihm nicht Lust und Wohlleben-, sondern Arbeit, Kampf, Entsagungen, Leiden, Erniedrigungen^ Verfolgungen. Im niederen, unerzogenen Volke sieht er bie; unversehrte Menschenseele, in den niedersten Klassen erblickt er, ein romantischer 9katuralist, das Ideal. Darum betet er alles Volkstümliche an. Zurück zu Gott sollen wir kehren. Nicht bene Fleische, sondern dem Geiste bienen; der Wille Gottes ist das Leben und Heil aller Menschen, seine Erfüllung gibt das wahre Leben. Wir sollen uns vom Bösen befreien und darum zu jeocr Stunde unseres Lebens eins sein mit Gott. Für einen Menjcyen, der kein persönliches, sondern ein gemeinsames Leben im Willen Gottes lebt, gibt es fein Böses. Tas ist das Evangelium die,eS beichtenden, bußfertigen, selbstverleugnenden Propheten des neuen Paradieses einer glücklicheren, wieder in Gott, dem Guten, vereinten Menschheit, dieses zu fleischloser Kost zurückgekehrten (int- hchtsamkeitsapostels und Naturanbeters — würdig und naiv zu^ Zauberwort „Fortschritt" erkennt er nicht an: Kultur, so urteilt er, bringt den Menschen um die reine Daseinssreude, die das Leben mit der Natur gewähren kann, sie ist die Feindin! alles Glückes. Ebenso sehr ist er entfernt von aller Ehrfurcht vor menschlicher.Intelligenz und politischer und wissenschaftlicher Größe. Er achtet die Wisienschaft und selbst die Knust gering, ja, er spottet ihrer, er, bet unbewusst einer bet größten Künstler unserer Zeit ist. Nur als volksbildnetisckw Macht erkennt er bie Kunst an; wie alles, ist sie s. E. nur dazu ba, Gutes zu tutL Unser Beruf ist es, bie Menschen zu belehren; mir sollen! sie zu bilden suchen, aber wir sollen sie nicht erziehen, denn! Erziehung ist ihm die erzwungene, gewaltsame Einwirkung eine-' Menschen auf den andern in der Absicht einen Menschen zu bilden, wie es uns gut erscheint; Bildung aber ist die freie Beziehung! zwischen Menschen, die auf dem Bedürfnis des einen, Kenntnis zu erwerben, des andern, bie erworbene mitzuteilen, beruht. Darum; errichtete er auf seinen Besitzungen Schulen ganz eigener Artin benen bie Freiheit oberster Grundsatz war; die Kinder durslep kommen und gehen wann sie wollten, der Lehrer unterrichteta unter Tolstois Aussicht über die verschiedensten Disziplinen beliebig lange. Der Schüler brachte nur seine frische Empfänglichkeit mit und bie Hoffnung, daß es heute in bet Schule, ebenso! Geistigen uns Gehörenden. Und keinen energisck-eren Agitator für seine Ideenwelt kennt die Geschichte der Bölkerbichtkunst. Alles, was an geistig Regsamem, was an Begeistertem seit seck)S Jahrzehnten da ist, versammelt sich in seinem Geiste. Ueberzeugend, packend, begeistcrungsvoll versteht er immer noch feine Theorien darzulegen über den Sinn des Lebens, über Gott und die Welt und bie Auferstehung, über Krieg und Frieben, über Tod, Ehe und Kultur, über Bolkswohlsahrt und Volksbildung, über die Erzielung des Menschengeschlechtes, und, letzthin erst, über die unerbittliche Grausamkeit und das frivole, Tausende und Abertausende von Leben mitleidslos hinschlachtende gegenwärtige sog. russische „Recht" — kurz, nahezu über alles, was den denkenden Menschen erregt und bewegt. Trotz mancher greisenhaften Schrullen, ttotz seiner unverantwortlichen und unverzeihlichen absurden Shakespeare-Lästerung (bie kuriose ,,Kritische Studie" erschien bei Ad. Sponhvltz in Hannover in deutscher Ausgabe, und trotz manches anderen herben und derben, unvorsichtigen und unrichtigen jähen Sck)eltwortes verehrt heute darum doch den einst viel geschmähten, immer aufrechten und aufrichtigen großen Sonderling die gesamte Kulturwelt, ob sich gleich niemand um ihn als Bannerträger schart. In ländlicher Zurückgezogenheir teilt er von dem Seinen mit, lebt er und arbeitet er mit feinen Knechten. Vor wenig Jahren noch trug er Wasser, mähte er, schritt er im Schweiße seines Angesichts hinter dem Pfluge her: machte er Stiefel und setzte sich selbft und seinen Leuten im Zimmer ben Ofen vergeudete er leider einen großen Teil seiner tastbaren, immer der Arbeir gewidmeten Zeit. Denn er Ijaßt das Geld, das er die Wurzel alles Uebels ansieht, und das er, der gräfliche Großgrundbesitzer, verschmäht. Durch Belehrung und Zu greifen mit eigener Hand hilft er den Armen, mit denen er sich in Lebensart und Kleioung zu identifizieren sucht, sowohl um bie tiefsten Tiefen ihrer Gefühlsweise zu ergründen, als viel mehr noch um sich über niemanden zu erheben. Sein Lebenswerk — immer ausgenommen ein paar senile Produkte feiner letzten Jahre — steht da wie ein Epos des russischen Volksgeistes. Er hat diese abgelagerten, wie Tiere verwendeten und verendenden Landarbeiter, bie sich nicht ohne sein Mittun vor kurzem noch aus elendestem Herbendasein durch Feuer und Schwert hinauszuretten mühten, mit dem Blick des Philanthropen und dem Adler- äuge des Künstlers gesehen. Ihr altes, nun wohl ein wenig gemildertes Leid erschüttert ihn immer wieder, und immer wieder greift er mit eiserner öenb bie rauhe Wirklichkeit an. Unb wie ost brachte er sie in grauset Große, ein weinender Warner, mit । flammendem Zorn unb sprühenben Farben zu dichterischer Darstellung. Seine besten Werke entsprangen einem großen fcerjen voll allumfassenden Mitleids, voll tiefen Grams um ba5 Dunkel, i das, heute wie einst, über Rußland schwebt. Immer herrscht , in ihnen das Element des Gebrückten, Erniedrigten, Düstern vor, immer bleibt er der öffentliche Ankläger. Er hofft unb verzweifelt, kämpft unb verzagt, verliert aber bas Dolkswohl nicht ; aus dem Auge. Tie Besitzenden klagt er an und erklärt den • persönlichen Grundbesitz für ungerecht. Weit geht er über das phvsiokratische System hinaus und gibt dem Amerikaner George ; reckt; alle Menschen haben nach feiner Ansicht Anspruch auf das $!?****. iiseul-li" ■ ■ ;. Tie Zuknvft Marokko?. In Marienbad Haden sich König Eduard, J-wolsky unb Elemeneean am 26. August recht eingehend über Marokko unterhalten. Wie verlautet, soll folgendes vereinbart worden sein. Die Vertragsmächte von Algeciras sollen sich einigen, Muley Hasid anzuerkenucn, wenn Garantien für die Wiederherstellung geordneter Verhältnisse geboten und eine Verwallnng nach enropäischem Muster unter Kontrolle der europäischen Mächte emgesührt werde unter Wahrung der religiösen Eigenart und Schaffung eines Wehrsystems und einer Art Gendarmerie nach Art der in M ao c bo n ie n bei Bekämpfung des Bandenwesens verwendeten. Es soll vorgeschlagen werden, daß die Algecirasmächte sich durch eine neue Konferenz oder diploinaiisckye Rundschreiben über diese Fragen einigen. Eine im „Ternps" veröffentlichte dkole besagt, daß auch die f r a n-ö f i fch e unb bie spanische Regierung ihre Ansichten bezüglich ber in Tanger erfolgten Proklamation Muley Hafids ansgeiauscht hätten. Der „^.emps" glaubt zu reinen, daß die sranzösisdye und die spanische Regierung, die zur Zeit die außerhalb der Wahrung ihrer Scnderinteressen auf ihnen ruhende VcranUrvrllichkeit in Erwägung zögen und bie sicher feien, im Sinne aller Signatarmächte zu hanbeln, gegenwärtig die als unerläßlich betrachteten gerne infamen Garantien aller fremden Imeressen prüften. Es hat also den Anschein, als wenn es nun doch zu einer neuen Algeciraswnfcr.mz Kimmen werde. Graf Leo Tolstoi. Zum 28. August. Von Paul Wiltko. Nachdruck verboten. Man hat in den letzten Jahren viel davon geredet und viel ’n tarnm gerungen, daß der Naturalismus in der Kunst aufhöre zu ■ euinteren. ES kamen Jüngere, die uns durch ihre ilun|t ans E cunen hohen Berg führen wollten, um uns die Schönheiten des ■ ü -bcii-s wieder in erhabenen Symbolen zu zeigen, die über den H Mennigen der Wirtlichkeit eine sog. Höhenkunst errichten wollten. U lUb ihr tapfer Tun unb Sieben bticb nicht ohne Erwlg. Im Gegeu- p teil. Tatsächlich ging es allgemach mit bem absoluten Naturalis* mius zu Ende, unb nur einzelne Spätlinge schießen jetzt bis- iDoiücn noch hier unb da aus. Einen großen naturalistiicheii Kornau, von dem die Welt spricht, hat Deutschland Nicht hervor- gebracht seit Grimmelhausens „>simplicissimus". Anders das Ausland. Ta leuchten uns zwei ganz große Minen entgegen: Zola und Tolstoi! Gras Leo Nikolajewitsch Tolstoi wird heute 80 Jahre alt. Wn Goethes 79. Geburtstage, am 28. August 1828, ift er in ^iSnaja Poljana, dem Erbgute seiner Mutter, einer aeb. Fürstin Iboltonslaja. zur Welt gekoimnen. Die Natur hat ihn im iLcußereu arg vernachlässigt. Der große Poet war allzeit ein cujiallcnb häßlicher Mensch und ist.doch eine hinreißende, ubcr- inenschliche Erscheinung, in dem europäischen Kunftkonzert de» Hörigen Jahrhunderts einer ber ersten Geiger, eine ewig lebende Seele, die unermüdlich noch im höchsten ©reijenaltcr ringt, ein Voßes Volk aus stets beängstigender und gesahrreraier o’Utiterniö ist freiem Leben zu erwecken in 2u[t und einer ir.:ucn Christenheit. Sein allerbarmendes Herz hat seine cigenen - eoigen Gesetze, die man, will man sie kennen lernen, ergrunben muß, wie inan die Wunder bet Natur kennen zu lernen unb zu 3 An feinem heutigen Ehrentage, an bem bte SJelt S’J bem Nvchgerabe fast mythisch gewordenen warnenden unb mahnenden Arvpheten auf einfamem, weltfernem Lanbsitze in c iifurchtsvoll blickt, kann Tolstoi auf eiN Leben ouruMaucn, b'iö in harter, grausam ernster Arbeit bestand, vollrr Freud und ^ id, voller Liebe und Haß, voller . Ruhm .uud ^pott wie das teniger Söhne Gottes, das Leben einer großen ^etle, mc Doller L -vßen Sinnes ist und die, nach ihrem Glauben, der ^od nicht ^“Soliioi ertennt sich selbst at3 bie Statt bes » bas durch iln gehl und in die er Überzugehen bereit ist. . Tod ist ihm lucht furchtbar. „Tie Isolierung des Geistes, die vonder r>orm - - h rrüljrte. durch die ich ging, hort aus, und ich vereinige mich lnit allem. Ick) begann cs vor kurzem, zu ^lln — daß, taiii ich sterbe, ich durchaus nicht sterben, sondern m allem an b ^Dock^heute^ift kein Tag der fernab zu metaphysischer Tröstung sah wendenden Trübsal, soiideru em ^ag der rt wieder auf feinen Posten zuruck- kehrt. Die deutsche Militärverwaltung hat Wright em- geladen, nad) Berlin zu kommen und hier mit seinem Acroplan Flugproben auszuführen. Bekanntlich wollten die Brüder Wright 'ch'ilkurl, UD leine >eper *»■ »5t ? ileIui’«en S ? < 116,1 ‘M.^5 i$crte, die Eure Majestät soeben an das Korps gerichtet haben, tun untertänigsten Dank chrsurchtsvollst zu Füßen legen zu dürfen. Tie gnädige Anerkennung, die das Llorps gesunden hat, wird ihm eil Ansporn sein yu erhöhtem Diensteifer. Eurer 'JJZajcftät darf ich versichern, daß das 16. Armeekorps, das ja aus Söhnen fast aller Gaue des weiten mächtigen Rcid>es Eurer Majestät besteht, ■ mti gleid-rm Kriegseifer beseelt ist und vor allem getragen toiro ■ »n der innigen Liebe und Verehrung zu unscrem^alierhöchsten ■ Kriegsherren. Ich bitte, der Gesinnung, die alle Truppen, die ■ i)--ute in Parade gestanden haben, liegen, Ausoruck geben zu bür,"en, ■ iribcm id) Sic bitte, bas GlaS zu erheben unb mit ihnen zu 1 cifen Seine Majestät unser allergnäbigfter oberster Kriegsherr .. vjurrab! Hiirrah! Hurrah!" Tie Rebe des Kaisers hatte folgenden -Wortlaut: „Unter ■ »en Augen Seiner YDiajcftät des Königs von Sachsen, Seiner Kö- ■ n igliehen Hoheit deS Prinzen Leopold von Bayern hat das 16. Ai> ■ n ieekvrps beute seine Probe auf f. .ne Disziplin in dcr Parade be- H li andeii. Das Korps hat einen vorzüglick-en Eindruck geniack>t u.nb id) fpred;e noaynalS den Herren meinen Glückivunsd) aus, irbem id) den anderen Wunsch hinzufüge, daß es stets ber hohen '! 'ujoabeu, die feiner harren, gerecht werden möge und stets, ie;t Krieg und int Frieben, sich meine Zufriedenheit erhallen 0 ie'Öqc. Ich trinke au, das Wohl des 16. Armeekorps. Hurrah! Öurrab! Hurrah!" chon vor längerer Zeit ihren Aeroplan der batiidK:i i ‘t waltung Porfübren. Damals,'cheitcricn jedoch die -verband,ung weil dir Erfinder eine Ztantion von einer Million verlang:.u. Der Kaifer in Metz. Gestern früh um 10 Uhr begann au, bem großen Exer- l erplatze bei Freseali bie Parabe über bas 16. Armeekorps unb He in Metz stehenden bayerischen Truppenteile. Mit dem Jftiifcx i Iten ber Kronprinz, in ber Uniform feines bayerischen lllanen- Regimentes, bie Kronprinzeffin in schwarzem Reitkleibe mit schivarzeni Dreispitz, unb die Prinzen Eitel Friedrich, August Wil- brlm unb Oskar. In ber Mitte bes Platzes übergab ber Kaiser d £ neuen Fahnen deS Korps mit einer ?lnsprachc ben Komman- i curw ber betressenden Truppenteile. Es folgte das Abreiten der tytonten des 5torpd. Der König von Sachsen, ber Großherzog twn Baben unb Prinz Lcopolb von Bayern ritten bie Fronten ber Tnippenteile bet betixfienben Bundesstaaten mit ab. Die Parade juntb unter bem Kommando bes Generals ber Infanterie von i-Tittivib unb Gasfron. Bei ber Paraoetafel brachte der Kaiser einen Trinkspruch auf bas 16. Armeekorps aus. Der tommanbierenbe Ge- iiurat v. Prittwitz unb Gaffvon antwortete mit einem Toast auf Dm Kaiser. Nach ber Rede bes Kaisers spielte die Musik bcu Frischen Marsck>, nach derjenigen bes Generals bie Nationalhymne. Nack) ber Tafel hielten die Majestäten Cercle ab. Die ijtabt hot wiederum illuminiert, nod) allgemeiner als gestern. Die Rede des Generals v. Prittwitz und Gaff- ton bei der Paradekasel lautete: „Eure Kaiserliche und Königliche Äiajestät wollen gnäbigi't gestatten, baß ich im Namen bes 16. Armeekorps, an besten Spitze mich die Gnade Eurer Majestät g-fitellt l)at, sowie im Namen der Königlid) bayerischen und Kö- ttiglid) sächsischen Truppen, die heute mit bem Armeekorps unter b . -ichklich« . : Breslau oren der Genonenschajtrn «rlvün'cht, bei der unter allen Umftinz en urt a. ...... an brr Selbstverwaltung der <*nofienid>äitcn ' nuhaf.en ft: labenb .indxn , 3uftiuMl ö a r * i e r Lasset , eugebauer ffjet 5U2üt£-a;i:iaU)(Ui£ zu 'Leuchen. (ÄlcichHeitig wird aus Laden- bürg (Baden,' gemeldet: Ter 'Agent des hiejigen Borld-uH-Beroins, Heinrich Joa.. ;.n in HedoeSheml, l-at i 0 000 V M k. unterschlagen. Wegen 5Vcantl)cu kannte seine Verhaftung nidM errat? Berthold "Blumentbal-Dannover' mir den Angelegen- betten oer Baugenossenschaften LanDtaqeabr. Landesrat f- - t" ;i nschosten de b-n Vortrag schle>ü ' J» eine rtflt kufstcn an, an der sich Regicrunisrat Tr. lVrünberg iijranf t , Tr. Schneider P: t-dam , Magistratsrat F e v e r - zur Selbsthilfe führen (rine möglichst roritq:h:noc Berü ind gung der Sktbänbe ia besonder) mit Rücksicht auf d ' ‘ tvn e.:tn bet den l^rnossenschaftcii ausgeführtcn Revisionen 2t br ein gehend bcschäitigte er sich alsdann mit dem .ientraigcnosscnscha'te- ronen. Vt ist oer Meinung, baR eS groRf 'R fahren in sich schließe Eine Krurs bet der Zentrale -uäre nidn, wie tneljad angenommen werde, zu einer Art Beriunversicherung, sondern wellenförmig dehne sich der Verlust aus, ziehe weite .'kreise und Wirke m ferne iGebiete. Tr. Erüger kommt bann auf die Verhältnisse des Wirtschaftsjahres 1007 zu sprechen und 'rfiarl, 'bic Ärebüflcnofiertidxiften des Allgemeinen .rbandes hatten ihre .‘Aufgaben erfüllt und hierdurch den Beweis erbracht, baß die 'Staatshilfe entbehrlich ist. Es fei nad-gewiesen, daß die starke Verbreitung der «öenosfem'chaftcn zur 1 ribferteuecum geführt l-abe, indem die (^k'noficnicbüftcn in den einzelnen Bez.r' :i f»ch -u überbieten suchten Die geschäftlichen < >runbfäfre Der Schulze Delibfch'fchen liknoffenfdwften hätten sich durchaus bewährt. Es habe sich aber gesagt, tote notwendig die Erhaltung der Liaui- bität ist. Hierbei kam Tr. Erüger ans die Verhandlungen der .-Heid/ybanfenquetrtommiffion und eine etwaige gesetzliche Regelung des Tepositenverkehrs zu sprechen, wogegen tr entschieden Stellung nahm. Dagegen empfahl er die 'Anfiicllung durch, ich tiger Bilanzen. Tas jlaintcl „Rnchsbank uno Genossenschaften" gibt dem Redner Veranlassung, darauf hinzurocisen, bau bei oer Reims- bank ein nem^ Regiment cuigezogen fei, das aur Einichränlung "brr Kreditgewährung bedacht fei Tic Kreditgenossenschaften hatten Dies im letzten Jahre vielfach gespürt. Den Mrebttgenoifeniebaften fei tu den Nrciefparfaffen zum Teil eine bedenkliche Konkurrenz entstanden Tic Kreditgenossenschaften hatten trotzdem auf Scheck .'conto einen Umschlag von 1',, Milliarden Mark gehabt. Tem RrichSpostfcheckverkehr slche man sympathisch gegenüber 'Auf dem Gebiete „Diskontierung von Buchwrdertlngcn ' seien keine nennen»« wcrte Erfolge erzielt worden. Ein böses Hapitel sei bic Um Wandlung von Genosseiuchaft-n in Aktiengesellschasten. Tr. Erüger betont, daß fast nur eigensüchtige Interessen bei derartigen lieber - Gängen in Betracht tommen können, und warnt endlich vor Der Bildung von kredftgenoss'enschaften für einzelne bciiimmte Berussslänbe. Auch den Konsumvercinen habe das Jahr 1807 Schwierigkeiten geboten. Ter Umfd)lag wäre zwar gewach,en, aber meist nur infolge der Preissteigerung der Ledensmittel. Gegenüber ber 'Aufnahme der Eigenproduktion verhalle inan sich ruhiger Tic Sorge für die 'Angestellten der Kvnsumvcrciuc liegen vielfa chnod, zu wünschen übrig. Eine große Ole fahr liege barm, daß bic Aoiisumvereine -nm großen Teil Arbeitergenossenschaften seien mit bau Zweck, bic Interessen oer Arbeiter zu vertreten. Tie Position ber Kleinhändler habe inzwischen mildere Formen ciigenommen, nachdem sie selbst sich zu Genoifenschasten zufaminen. geschtofsei haben. Tie vanbwcrkergenossemchaitsbewcgung mache nur langsame Fortschritte. Bon alten sozialen Institutioneii ohne ged.' Aufnahme habe keine dem Handwerk so leicht nachweisbaren chojiliven 'Außen gebracht wie die genonenschastlichc Bewegung. .Auch die Baugenossenschaften seien von der wirtschaftlichen Krisis "berührt woroen, die zu einer crbeblidrcn Verteuerung der Bau- flciDei geiührt hatte. Tic 27 000 Wenojifnfdroficn nut ihren 4 105 600 Mitgliedern seien ein Faktor im wirtschaftlichen Leben, der ic nnd>bcm zum Segen ober Verberben werden lönne, zumal loeijn die einzelnen Mitglieder durch ein Band aneinander gekettet und, das wie das Seil bei der Bergbesteigung vielleicht dem Fallenden Hilst, vielleicht ihm aber auch zum Verderben wird. Tiefes Band zu lockern bürftc eine der wichtigsten Aufgaben der Ankunft fein. Ein 'Antrag des Verbandes von Poinmern und den (vrenz- ' g ber Privatbeamten, lautet: „Ter Allg. Genossen- fdiaststag rofinfd)t bei ber gesetzlichen Regelung der staallichcn Iwangsveificherung aller Privatbeamten die grundsätzliche An- erkcni.ung bestehender privater Bersorgungslanen als Ersatzin (ftituie fiir die zukünftige staatliche Pensionslasse unter der Vor- «uv'.etzuug, daß die privaten Kassen der Aufsicht des Kaiserlichen Aussichtsamts im Privalverficherting unterstellt sind, ihre Leist- anigen der ftaailid>cii Versicherung mindestens gleichkommeil und zu nicht höheren Pramlcnfatzen mindestens gleiche Renteneffcktc Wie die staatliche Versicherung bieten."Hierzu wurde ein Antrag Troger (Berlin gestellt, wonach ber chcnvjjcnschaslstag bei der gesetzlichen Regelung der Zwangsversicherung aller Privatange ; h iltskasse' und die Witwen inen Deutschen Genossenschafts Verbandes als Ersatzinstitute zugelasseii zu sehen ,vünfd)t. T-cr rillt rag bei Vorschuß und Kreoitvereine von Ponimern wurde zugunsten des Antrags Tröger zurückgezogen und dieser daraus einstimmig angenommen. In der zweiten ü» a n p t v c r s a nt m lang am Nachmittag beschaUigti. sich der Genossenschaststag unter dem Vorsitz des Land- ' aftranroa!t Tr. Erüger u a. brtciliqtm, und in der iie ihre Erfahrungen in ihren Wirkunskreisen jur Jfrnntni? brachten. 11 Redner fi'id ber lnsicht. daß auf btf^prwcte Bautängk.it nicht jh verrichten sei, fefbfi wenn ber Staat reichlicher als bicb r ringrei’f Es empfedle sich deshalb nidrt. die Baugenofien- ichaften in iKriellichaften mu beschränkter Hauung umiuwantwln. Tarau, Lun ein Antrag de« (»fenoifcnfchasrsanwaltS jur Verhandlung, in d-m den Baugenofsenfchasten die Beachtung bestimm l-.i Grundsätze bei der Berechnung der Wodnungsmictcn emp’oblen wird. AuS den Vodnungsmirtcn müsse» danach auf gebracht werden die Zinsen für Wohnungsmieten und sonstige Anleihen, für das in den vermietet n >>ausgrundstücken angelegte eigene Vermö.rcn der Genossenschaft, ferner bic jährlich vorzu- uebmenöcn Abschreibungen, die Brtricbsunkolten Reparaturen, Steuern. Abgaben, VerftcherungSvrämien, Kosten für Beleuchtung und Reinigung usw. , bic '-eichäftSunkosten i^ebaltcr der Vorilanosmitglieder, Bureauuten'tlien, Bureaumieten, Porto, Trudiadiep ufw , sowie fchließlich eine Rücklage zur Bildung angemessener Reserven und zur Deckung von Mietausiällen. Für die Berücksichtigung aller dirier Momente sind in dem Antrag g naue, int Detail gehende i^rundfätz aufgestellt, bic von allen Baugenoffenfldasten beachtet werden sollen. ' Gcrichtssanl. ll Marburg, 27. Aug. TaS Schöffengericht vcrrrrteilte beute den S!cißbinDcr M., der einer Frau eine ätzende t) l ü [ f i ß f e : t inS Gesicht f tb ii riete, zu 9 tDlonaten Gefängnis. — Ci n erfreuliches Urteil in Automobil- fache N nennt die „Deutsche Tage&jtg." rin von einem rhemisdien Vwtt.' mitgctciltcd Erfenntnis des Landgerichts Vagen als Bc- ruiungsinftanz. Ter Sachverhalt ist folgender: Zwei Gejchifts- reifende befanoen fidi in Ausübung ihres Berufs auf der in Herdecke nach Wetter sührenden Straße, als das Automobil eines Architekten nut ber üblichen Schnelligkeit an ihnen vordeifauste. Trotzdem beide Reisenden schleunigst hinter Straßenbäumen Deckung suchten, wurden sic doch von oen Autonwbürädern derartig mit dem reichlich vorhandenen Straßenschmutz beroorfen, daß sie den weiteren Besuch ihrer Kundschaft für den Tag aufgeben mußten. Sic erhoben gegen den rücksichtslosen Autofahrer Schadenersatzklage und hatten damit sowohl vor dem Amtsgericht als in der Berufungsinstanz vollen Erfolg. Ter Architekt wurde zur Erstattung ihrer Sdiadenersatzansprüche und in die bedeutenden Kosten Der beiden Gerichtsinstanzen verurteilt. In der Urteilsbegründung heißt es, der Beklagte suche sich zu Unredjt mit Dem Einwanc zu entlasten, bau er Die polizeilich zugelasjcnc Geschwindigkeit bei »einer Fahrt nicht übersd-ritten Imbc. Diese Tatsache lönne ihn nicht von ber Verpflichtung entbinden, auf die Fußgänger, bic das gleiche Recht auf Benutzung der öffentlichen Slraszen hätten, gebührende Rücksickst zu nehmen. Sonst könnte ein Autler, ber einen arglosen Straßenpassantcn nieder- rennt, mit derselben Entschulbigung tommen, daß er dabri Die zulässige vöchstgeschwinbigkeit nicht überschritten habe. Da bic Straße infolge des Regens mit starker Schmutzschicht bedeckt war, batte Beklagter darauf Rücksicht nehmen müssen, daß bei der Schnelligkeit seiner er Straßen klarer rverden, als es heute vieltach Der Fall ich , G logau, 27. Ang. Wegen Hb e d)f c lf n 1 f d)ungc n tu 39 Fällen, Betrug, Urkundenfälschung und Konliirsvcrgehcn wurde der Juwelier Willi) Rothe zu 6 Jahren Zuchthaus und 4 Jahren Ehrverlust verurteilt. luftig sein werde wie gestern, denn Schularbeiten außer dem Schulhause gab es nicht. Alle bestehende Pädagogik, io urteilt Tolstoi, ist verkehrt: uffentlidK Vorlesungen und Museen sind die besten Muster von Schulen, also für Die unteren Kreise Bilder und Bücher, Erzählungen und Lieder. Tie Degradiersing der Kunst zum Frondienste eines Programmes Der Lcbeusiuhrung iit bei einem Künstler von der Grotz. rolitoi. verwunderlich. Das System und Zusammeilhang- lose seiner sonstigen Theorien ist ja erklärlich. Von seinem öelben Rechlsudow. der in verschiedenen seiner Werke Die .Hauptrolle 1 vielt, sagt er einmal: „Er hatte viel gesehen, aber bruchstüa weise, hiid schrieb Die fehlende Antwort feinem Mangel an Gründlichkeit seines Forschens zu". Dieser Satz prißt bis zu einem gewissen i'Jrabe aui ihn selber: man hat überhaupt das Elesühl, hinter diesem Rechljudotv steht der Dichter, Der ia mit einem Ich-Roman seine Did)icri|'d)c Laufbahn begannen hatte. In seinen Theorien neckt erstaunlich viel Dilettantijd-es, seine Kunst ober ist immer echt. Theoretisch genügen ihm für die Kunst humane Ideen, heraus- fordernde Andeutungen, Die Beibringung immer neuen Bewew material» über die trübe Lage des Landes, oas Lünterhaitige des nuiurauiidK» kleinen Mannes, die Korruption innerhalb Der „guten Gesellschaft, m der er einen ewigen Wechsel von nichts anderem als Lugen, Raub, Ehebruch, Triinkenheit, Gewalt und Mord beobachtet. Immer nur kommt es ihm aui die Tendenz an Schildert fr einen Beamten, so lut er es. um ihn als Typus Herz uno mitleidlosen Bedruckertums hinzustellcn: ein armes hübsches Mädchen iührl er in einem Romane ein, um es sofort Den lüsternen Blicken eines reichen jungen Mannes verfallen zu lassen usw. ufw. So wird ihni Die Feder in der vand zur Sonde, mit Der er tief iiiiDruigi in Di• kranken Glieder nicht nur seiner ’iation. Wenn aber sonst Schulmeisterei Die Kunst zu ertöten p legt, so .ist Tolsto: cm ganz großer gestaltender Künstler iviber Willen. Seine immense Kunst, die durck) alle seine Theorien niet zu imlerbrüdcn ist, bemächtigt sich seiner rtbüd»en Themen. Und was Tolstoi aus seinen asketischen Prinzipien heran. Dtren, lehr haft sagen wollte, ui zu lebendigsten Bildern m nichlichen Lebens, anichaulick. bis »ns kleinste umgefrägt Der ethische Sinn bleibt dabei rein erhalten Rur wird er Nicht tendenziös auSgeiprochen, tr ergibt sich mit weit eindringlicherer Urberzeugungskrast indirekt au.' dem Spi.gel der Vorgänge und Beispiele .seine Wirklich- Litäiuue cutibringt seiner lieberjeugung von der Rotwcndigleu sittlicher Vervolltommnung aur i'irunb feiner geschloffenen Lebens «ns'cdauun - feiner in inner Beziehung nahezu krankhaften Auf- irubtigleit, seiner luchi selten die Grenzen des Geschmackes ver- lafici.Den Ehrlichkeit, einer 'cbrlidikit. Die in ihrem heißen Eifer gelegentlich auch zu krassester Uebertrribung fuhrt, zu Einseitig- leit und Pari.ilichteit, in Die dieser energische, zähe ZeinD iedes Momproinisses reisOllen inußke Darum mWeii iich u>..'. ke.it- genialisch Auswü.: untün|lleii enden- m fein .t rten, buu. Die man si aber im Angesicht . heiligen Zollens Wirses ernsten Dichters nicht ixm”.iren L en oars. Wer den großen Slaven liebt, dem kann cs nicht in den Sinn kommen, etwa Die Schrecknisse seines Dramas „Tie Macht Der Finsternis" mit anderen Augen zu betrachten als die Schrecknisse des Lebens selbst. Kein Priester ist gewesen. Der jo ergreifend uno gewaltig von dec Finsternis im Erdendaseitt gepredigt hat rote dieser Urchrist. Die dichterische Kunst Tolstois, für die Zärtlinge das Schlagwort von der „der Kunst unwürdigen L»ätzlich- Icit ' geeignet fanDcn, ut so groß, daß sie aus herzanfronhleiiDcn Bildern tiefsten Verderbens, aus einer volle grauenvoller Schrecken em menschliche^ verz zur Auserstchung führt. Das ist das E)riuldthema feines letzten großen Romans, der „Auferstehung", wie feines berühmten Dramas: Tic Errettung einer Seele, Die große Reinigung unD Erhebung, daß ein Mensch seine Sünden auf sich nimmt und dadurch ihrer leoig roiiD. Das eindringlich, ergreifend zu gestalten, dazu >nuß diese Seele barlnr durch Die Urcueln des Interno geführt n erden. Sehet, so ruft er uns zu, so entsetzlich tief strhr cm Teil eurer Brüder und Schwestern, in s'old»c:il Pfuhle roaten Wesen, Die GoNesgebilde sind wie ihr: sehet ihre Rot, bi- iÄebrechllchkcit und Dai Schmutz dieses niedersten, stumpsesten Menschendasems, seh i in bic abgründige liefe Der leidenden Kreatur, bildet hinunter in die von der Macht Der Finsternis bedrängte Seele, uno schreiet mit mir auf ans dem inbrünstigen Erlofungsbe- Dürinu ber fündigen Menschheit: De profundis clamavi ad te, Domino; So klingt aus allen feinen Werken ber feierliche Glockenton heiliger Frieden.'.iebe. Der Geist des breiten Volkes lebt ui ihm. da5 ia gewiß etwas überaus Frisches, Mlüftigci und Sympathische^ hat unD zu Dem wir, feinet .Meinung nach, .in Die Schule geh al müßten, nicht umgekehrt das Volk zu uns. Dabei übersieht aber Tolstoi, Daß gerade die breite Maste des russischen Volkes trotz viel unverbrauchter Jugend durch lahrtausendlangc Knechtschaft eine kranke Seele hat uno, trotz allen Auibeg.hrenS ui Dai letzten Fahren und irotz aller „Reformen" einer neuen, angeblich konstitutionellen Regianng, baue wie ernst müoe und matt zu einem bleiernen Himmel auiblidt. Von wunderbarer Größe ist Tolstois geschichtliche Linbil- oungssturkc Mit furchtbar, r Ueoerzeuguiltzs'ratt beschwor er i>cr- gaagent Dinge wie etwas isesehenes ut seinen hitrorischen Jio- manen betaut AuS den Erzlagern der Geschichte leures Vater- lande, oac Aelgold herainzuholrii, jene vergangenen Jeiten wie eigene Erlebuliie zu la-au.n und Doch mit Dem Zeichen l>eS modernen Tidenfünbigert für unsere J.ü preiswert zu vragen, das auch erscdun ihm wert des Dichters, des vxdankenroardciueü. Siä selber ehrt die Äelt, wenn sie an diesem feinem heutigen Ehrentage den großen Liopheten von Iaßnaia Poliana ehrt. AuS Iaßnafa Poliana bcute eingdroffene Meldungen d azen lecher, datz sich bc. Befinden Tolno.s verf chl imm ert hat. Radi Dem letzten Bulletin ist d,e Temperatni erhöht uns Die Lchnnrzc'i haben zugen.inmrn B?>r wollen honen. Daß Die uiigcKi gnlt. 'lörrerkran d - GreijrS ihm noch einmal ictn teiD».n wird überwinden helfen. Mgen. — Aber barr.u ist noch nicht genug: Auch ber t^nirxrr der 3rar- und DarlehenSkasfe -. i Frauenberg. Lebrer .'-.'rämrt, b2t nicdr.re Tat no Mari i nterfd,legen und in rlüd'rig Avaner gcnoß das unbibinjte t fort tot, der andere ist fchtver verletzt. — In vi offen ^SacheU wurden in dcn it ...tn ^andgr .en zwei Arbeiter barci tx&. nur um De Sanomassen oersckstittrt und getütet In D-.T i^nbe von A ii i i n A'orvlrankreich erfolgte ein Erdrutsch, wodurch f«rg ©rubenarbeiicr verschütt.t wurden. Ein 1 r at- gefcblolfcn h.ekt, soll wieder aufgeroflt iverden. Wegen Fra, o. Echöndeck. Die toaitm des Ermordeten, wird Anklage wegen A n st i > t u n g , b e z w. B e i h i 11 e zum M o r d ek- hoben. Gegenwärtig ist Fran v Schönebeck noch in einer Irrenanstalt, befindet sich ,edoch auf Dein ’^ege der Beßerung und |cU Demnächst al- oollftänbig geheilt au» Der Anstalt entlassen iverden. Tie AnklagebehorDe steht auf dem StanDpuukt, Daß sie zur Leu der Tat geistig geh'iiD gcroefen sei riud Daß erst nachträglim unter Den Folgen Der LKrtimgeii Der enlfetzlichen Tat ihr Geist sich verwirrt habe. Wehte Tagcochronik. Im Manöver verunglückte Der Lliährige Leutnant Forster vorn -t. Vayenjchen Eheoanrlegerregiinente in Burgau (bapciifdi Schwaden) indem er mit dein Rade itürjte. ür starb bald Darauf. Am Der Tour vom Kaiserin Eliiabetfchuhhaufe nach dem Uebcltalierncn (Tirol) v e r u n g l u ck t e die Touristin Frau Al ende aus Breslau durch einen Sturz über Die Gcsteininafsen. Ter sie begleitende Führer ucrftänDigie Leute in Der Hütte, Die Hilfe leistete.!, sie wurde nach Innsbruck gebracht. TLirchc unO Schule. — Eine äußerst nützliche ( o in in u n a I e Ein- richtung besteht in Leipzig. Es wird nämlich auf Koste, Der Stadt zahlreichen Bolksschülern unentgeltlicher Sch w t m mn n t e r r ich t wahrenD Der großen Schulferien gegeben. Diesmal nahmen an Diesem Unterricht rund IOÜj Schu.ec iiiid Schilleruincii teil. Alle bekamen nach icDer Ucbungiftunie auf Kosten Der Stadt ein Frühstück. Als Abschluß Des Kursus wurde em Schwimmsest nut Lchlußprüsung-schivimmen ab- gehalten. Tie besten der Schiv.mmer, etwa 200, erhielten alitbi- denken eine Badehose mit Der Außchrist , Schivimmprets von Der SchrilbehorDe Leipzigs^. Von Den 75 MaDchen, Die Den Kurf ui Durchgemacht haben, konnten 52 als völlig sichere Freischivimmer- innen erklärt >verDen. Tie besten der Schülerinnen erhielten «m Schwimmprei einen i ICircblidw Nachrichten. Evangelische öcincindc. A 'N 11. Sonntag nach -i r i n ,t a 11 i, Den 80. 51 u q u ft: Siotterdienst. 3n der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer S d) ,v a b e. riugteid) Ehnsieutehre hit\ die Reukoufirmierten au3 6c fDlailnä gerncuiDe. Vormittag- 91. , Uhr: Lic © l a ue. 3n ber Fohanneskieche. Vormittag- 8 Uhr: Piarrastistcut Becker. Vormittags D'/i Uhr: Pfarrer Ausfeld. Abends v Uhr tut Koufiruiaudenjaal der Iohanneikirch«. Verfamuiiung und yibelbeipredmug. Rächstktniftigen Sonntag, den G. September, wird Die all|dbr- lid)e Kollekte für d,e Kaiser ^Lilhelm-Siijlung (z»lm Besten öeuiidxt Invaliden) nad) allen oZottesdienstcn erhoben werden. Sonntag Den 20. Anglist w5amilicn*4lueflug* des Evang, Jünglings- und Männer-Bercini nach vlordeck. Ablahrt 2.U3 Uuc. Tie Piarrgefchaiie für bic 'ä.'latthäuSgcmemdc besorgt Planer Schwabe, btcjcnigc für die LukaSgeineiude Psarrafsisteut Becker. Gottesdienst. € a in 6 t a g den 2v. August: Nachmittag- um 5 Uhr und abends tun v Uhr: löelegeuheü zur heil. Beichte. So ii n t ag den 80. A u g u st, 12. S o n u t a g n a ch P s i u g st en: Vormittags von 6',', Uhr an: toclegcnljeit zur heil. Beichic. , um 7 Uhr . Tie erste heil. 'Messe. , um d Uhr: Tte zweite heilige Blesse. , um 91/, Uhr: Hochamt nut Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Andacht. ---------------------— Telefonesche Kursberichte des Giessener Auzel^er», mitgeteilt von der Hauk für llaadrl und indaetrie, Giessen. Fmiikfurtcr 3 • j •/, Beichianlcihe . . 3He/e Konsuls . . . . 3Z% do 11 cmc n..... 3>i*/e UberncMcn . . . 4 S Uesterr tiuldrente. . 4*/eH Uesun. Mlberrcute 4?e Ungar l uldrenle . . 4 7» Italien. Henle . . . 3 7. Portugiesen Serie I 37,' Purtngieseu , HI 4)4* . ins- Stuatsanl. 1005 4)ie,, Japan .'taalsau!eiLe i ?. Cour.'lürkeu von 1UUJ Ttlrkeulose Il'irse, 28. August, I.tb Uhr. V2JA, | Elektna. l^ibmeyer . . . 11 AN 83.75 Elektnx. tdinckert . . . V2.ÖU 83.60 L-u.GU 00.30 08 80 l^ehweder Bergwerk . . 2VJ •> Gdscnkirebeu Bergwerk . I** Hamburg-Aiucnk. i’akelL Barpcucr Bergwerk. . . LaaruiititU......2U*1 09.00 13 40 61.00 £680 00.20 O4.v0 140 4U .Xordd. Lloyd Obciedilts Lisen-Iudnatrie 101N Berliner iiaudelsges. . . iti-- l'armstldter Bank . . . 12'-' Deutsche Bank . . . . IÄ * Deutsch-Asiat Bank . . IM* Diskoutv-Kommandit . . 17*'J' Dresdner Bank .... 14S,u Kreditaktieu . . . . . 18BJV t >a Uriccb. Ilonopol-Anl.. 51* U 4,e äussere Argcul.nier . — oe/# Mcxiiauer . . . 84.90 S >i */, Lhiucscu .... 97.90 Aktien: Bochum Gnse 227.00 BalUluv re- nud Ohlo- Eiseulahu.....66-*r «loUbardeehu.....—< Loihl*ju. hiecuuahn . . U es len. -UaUbahn . . . 14< J Pnuee-lleun-hascubaha . 124.IM Buderus 1- W 112.50 leudeuz lest. lierliucr Canada E. B. . DanuaUdtcr Bank . Deutsche Ban» . . l'ortiuundcr-l nion C. Teudenz: fest Bürae, 28. August. Anfangakune. . . 171.7u harpener Bergwerk. . . . . —Lauraheite .....214. J*' . . 236i.owbardeu E. B. . . . ' . . 5«.60 .Xordd. Liojd.....®J-40 . 143.ht . urKcnk-sc......J46 '- Drucksachen aller Art liefert in jeder gewünschten Ausstattung. stilrein und preiswert die ßrühr»che Universitäts -Druckerek Schulet!. 7 Kursblatt des Gießener Anzeigers vom 27. August (908 Ce|L-Ung. SiSb. 1873/74 i.G. o Brünn-RS. 72 sts. i. 100 do. Ser. 2 u. 3 lünbb. ab 1905 Staat*-Anleihen. x. Hyp-«Vk. Ser. 2 bo. do. Preußische ConsolZ M. 1000/2000 bo. bo. 91.30 aus 80% abg. J bo. v. Hyp. d. Zs. lünbb. ab 1905 Ungar.-Galizische . sts. i. S 4 Vorarlberg . . i. 5. l'irc bo. M. 4*/t Bukarest 4050 r t. G. v. 1891 bo. Kopenhag. v. 1901 unk. 1911 2043t lünbb. ab 1907 bo. 102.20 3%0 Neapel |taatl. gar. M. gar. do. Boden $tr. S. 53 u. 54 lünbb. ab 1906 v. 1888 x. G. do. bi5 xncl. Ser. 52 do. 'jJl. Kr. fc1/, Bosnien u. Hercegov. v. 1902 unk. 1913 4 Aktien bo. bo. 147.60 Lire 63.25 do. Kommunal Ser In. 11 nut. 1009 37, 123.80 bo. X. cs. 3% Nassauische t'aiibeSb. Vit. F. G. 11. K. u. L. Ö.Il. 29. M. N. P. do. (conü.) Standesherrliche Anleihen M-I 97.30 99.50 Nheiuprovuiz AuSg. 20 u. 21 uni. b. 1902 47, r. 10; do. 92. s. st. 4% Cisenb. ätcnlenbant Hess. Provinz Oberhcsjen 4 do. do. 92. 3'/, ßranlfurt 91.70 M. 4 M. 60.90 » 1884 Siumän, amott. DW.deode do. Verzinsliche Lose. 37, Baden-Baden v. 1898 lünbb. ab 1903 ie. II do. 8%. do. M. 90.40 v. 189b steuersr. v. 1891 Vit. H 6 bo. 93.70 . . M. 600 ibcrcmSbant . TiStonto-Gesellschast 2)1 600/1200 M. 600/1200 d1/, Türk.-EgYPt. Tribut Cisenbahn-Renten-Bt. . Anrechtjcheine . Unverzinsliche Lose Lstr. conv. uni,. v. 1903 u. 1901 Ser. I lünbb. ab 1906 31.50 98. StaatS-Stente . . • v. 1897 steuersr. 10 bo. M. uni. b. 1910 . 1905 v 20. IL v. 1901 4 Heidelberg P-l. um. G.-Anl. v. 1887 Prcuiz. Bodentrcdxtbant abgest. bo. v. 145.90 Ultimo !k 1888 n. 1903 Lstr. u. 1898 1896 1898 Fr BercinSbank bo. Industrie-Aktien. Würzburger BoltSbanl Lstr. ab 1908 37, do. K bo. cons. innere abgest. 807, bo. 37, bo. 98.20 1906 Eisenbahn-Prioritäten Inländische 1903 97.60 89.60 bo. 1910/11 98.80 v. 1899-1901 . . unk. b. 1913 1902 D. 4 unk. b. 1913 lünbb. ab 1908 3 2000 47, Offenbach lünbb. ab 1906 1»' 37, bo. 90. bo. 400 Oest. Süd (Bomb.) stf. bo. 1904 Jiotbb. Lloyd . . | 94.50 Sttaua Rom,Petr. 1123.—] 1906 ab x. v. 1883 abgest. bo. E. v. 71 i. G. 87.10 87.10 4 Erlangen 4 Frexvurg S. fl. 150 ö. fL 150 4 4 k V. V. öft.G Nr. 1903 1879 1900 500 200 Dresdner Baut . . dresdner Baulverexu 37. do. 37, bo. 37, bo. do. do. 98.40 90.70 108.10 108.70 J 27.30 Ser. G unk. b. 1911 tier. 7 nuk. b. 1913 Ser. 3 lünbb. ab 1905 Ser. 4kirnbb. ab 1906 l» 4 1 > 4 a ä 4 a 4 8*/, w 5 s i 37. 37. 4 4 98 80 91.25 49 10 51 60 4 4 4 4 Fulda 4 Giegen 37, 37, bo. bo. lünbb. lünbb. lünbb. 500 1000 89.60 81.60 97.90 89.80 5 5 4 4 conv. conv. )W. 10U0 2)1.1000 2)i. 1000 Goithardbahn. . Jtal. Miticlmcer . .'lnatol. Eisend. . Pnnce Henrx . . Prag-Lux St.Alt. 7’ 7 130.50 146.40 146.90 bo. bo. lünbb. ab 1906 uni. b. 1911 . M. ö. fl. 96.60 1'8.— 98.50 97.20 3 3 4 37, 37, 37, 4 4 37i MoStau-Kasan unk. 1915 . Russische Südost 97 steuerst. amott. ab 1907 amort. ab 1910 G. G. G. G. S. ab 1901 ab 1902 ab 1908 400 400 400 81.50 81.10 99.20 90.30 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 Set. 6 Set. 7 Set. 8 Ser. 9 abgest. lünbb. lünbb. uni. b. 1909 . unk. b. 1912 . uni. b. 1914 . uni. b. 1915 . uni. b. 1912 . uni. b. 1914 . u. S. 18 . . uni. b. 1912. fl g a a bo. Hold-Rente . bo. einhextU Diente bo. Staats-Rente M. Fr. 9)1. Kr. v. 1889 1. Rg. v. 1889 II. Uig Ungar, ftrcbxtbant . . Unionbant (Wien) . . Wiener Banloercin. . Württbg. Bankanstalt . bo. S. 40 do. S. 43 bo. S. 46 bo. S. 47 bo. S. 44 3 4 4 3 0 5 487.50 411.— 4 4 4 4 » 4 37, 37, 37, bo. bo. 92 — 89.50 ReichSdank övautturier v. 1884 v. 1888 v. 1895 v. 1898 47, Eisenwerke Lollar r. 102 47, Eleltr. Werk Homburg r. 103 ö. fl. Str. 104.60 102.50 97 80 101.70 101.30 79.6 96.90 68.50 Nürnberg. BercxuSbk. Oest.-Uug. Bank Oest.-Landerbank Ocst.-Kredit-Änstalt. Psälzische Bank . . 4 Badische Prämien . . . 5 Donau-Regulierung . . 3'/,Golhaer Prain. Psandbr. I 132.80 102.70 88.60 58.50 v. 1888 convert. v. 1897 v. 1902 v. 1905 lünbb. ab 1907 lünbb. ab 1908 216.05 124.60 110.50 V. 18.70 100.40 153.50 111.30 133.90 194.50 133.90 169— 67, 1 ab 1903 ab 1907 slirche. t Becker. usseld. enjaal der ^oljanneün: Rubolf .... „ 1 do. (Saljtgtb.) stf. x. G. Sard. See. flfr. gar. I u. II . . Sxcxliauische steuerst, x. W. v. 1889 x. X. Rbl. Lire -l'l. Biadridet abgest. . . Meininger Prain. Psandbr. Oestcrr. 0. 1860 . . . Oldenburger Russische v. 1864 . . . Russische v. 1866 . . . Fr- M. Pes. Lstr. M. bo. Eüdivest stsr. gar. 408/2040 Ryasan-StoSlow steuerst, gar. . . bo. Ural«! steuerst, gar. 404/2020 v. 1886 . v. 1895 . v. 1886 . Set. 30-33 bo. d.1886, 97,1902 1906 99.30 91.15 37, 37, 37, 37, M. Tlr. M. Fr- v.fl. M. d. fl. 3 Hainburger v. 1866 . . 3 Holländische Komm. v. 1871 37, Köln-Mindener .... 371Vubed. Lstr. 37, 37, 37, v. 1888 . . . v. 1895 . . . v. 1898 lünbb. ab 1905 . . . . 77.70 78.00 74.20 69.20 96.60 96.55 4 37, 4 v. 1887/89 .... v. 1896 lünbb. ab 1901 v. 1903 unt. b. 1914 . D. Ailant Teiegrai Franken-Allee, garant. v. Franlsurt Franks. Hos r. 105 Diene Boden r. 102 unk. b. 1914 Kommunal . 91.90 83.75 91.95 83.65 99.90 84 50 93 — Fr- g.u. j.omt. r.ä I'Jdd.84 4 Fürst!. Solms-BraunsetS u. 188u . ö1], 60. do. v. 1886 . 37, Grast. Solms-Laudach abgest. . . Ocst.-Ung.StaaSb. Oest.Sudb.(Lomb j Oest. Nordwesl A bo. B . Naab-Obenb. . . 97.10 97.10 97.10 97.20 9730 90.60 10.50 90.50 91.30 95.75 88.75 97 30 93.30 97.25 97.20 97.10 97.50 97.50 92» 92 30 89.30 90.30 97.10 97.10 89.70 89 9J 91.75 97.— 97.- 97.20 97.50 90.50 91.— 99.10 91.30 Argem, bo. bo. do. bo. bo. bo. bo. Et.-Ani. v. Anl. 1906 Anl. abgest. bo. . . bo. . . Sächsische Rente v. 1907 bo. v. 1902 steuerst. Gold-Anl. v. 1894 steuerst. . 10 u^Ito 67, 978 5 77, 7. 9 87, ö 10 77, 71/, 7 1 6 4 97. 5 77, 9 7 8 10 G. G. ®. G. G. G. Fürstl, do. do. 00. bo. bo. bo. do. 1887 stf. gar. . . ~ 200/1000 31/, 00. bo. 4 do. f/u do. 2 /» do Bank . . M. 100O Badische Bant . . . Tlr. 100 Bayr. B. s. Hand. u. Jnd. M. 1000 do do. bo. Bagdad-Bahn . . Gold-stlentc 2025 r aasländischer Transport- Anstalten. Ungarische bo. bo. bo. bo. bo. bo. Nürnberger Bank . . . M. 1000 ’ M. 300/1200 Augsburger . . . Braunschweig . . Ftnnländische . . Freiburger . . . ti>cnua..... Mailanber . . . Dlailäxibtr . . . Hicimuger . . . Oestt. v. 1864 . . Oesir. Strcbit v. 1858 Papcnh. Grast. . . RudolsS-Stistung . Türkische .... do. .... Ungar. Staats . . Benetlanet . . . Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 n. 1909 . bo. v. 1887,91,93,99 Hauxbg. Hhp^Bt. S.14) -340 lünbb.abl90o bo. bo. S. 341-400 unt. b.1910 bo. bo. S. 401-470 unt. b. 1913 bo. i. P v. 1898 lünbb. ab 1908 Jiivest-Anl 5 Stuttgart v. 1895 lünbb. ab 1905 7, bo. v. 1904 untilgb. b. 1912 •I Trier v. 1901 lünbb. ab 1906 37, bo. d. 1899 37, Ulm v. 1905 4 WieSbaben v. 1900 lünbb. ab 1905 bo. bo. bo. bo. bo. 4'/, 4'/, 47, 4 »7, 3 4 4 bo. bo. bo. 4 3 3 3 3 3 3 3 3 8 4 4 5 Psorzhexm v. 1899 lünbb. v. 1901 lünbb. 22u.23 . . . . 10, 12-16, 24-26, 29 Tt. Atl. Telegraph । Eleltr. Böse Bor;. „ Allgem. Berlin „ Lahmeyer . . „ Schmiert . . „ Sum. &. HalSle „ Untern. Zürich Farbwerke Höchst. KunstscxdeFst.a.M. Masch. Kleger. . „ Gritzner . . , Fab.LSchleich. Hamb.-Am.-Pcltft. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. do. do. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. do. do. bo. bo. WormS bo. do. do. bo. bo. bo. ?/, bo. S bo. 1890 . Lstr. . . . Wi. 1888 . Lstr. 1897 . M. ediU?Unud Ohio- . 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Würzburg v. 1899 unt. b. 1910 v. 1903 unt. d. 1910 Mainz v. 1900 mxL b. 1910 abgest. 1878 xu 83 . Suß. E.-B. x. G. innere v. 1888 . äußere Gold-Aul. do. bo. 3'/, Casseler LandeS-Crednansl. unt. . . Diverse Obligationen. 4 Bnberns r. 103 o n|dj. Luxemo. r. 100 37, oo. do. LandeSluliiit-Rente . . . do E.-B.-Anl. Bremer Et.-Ant. v. 1888, 92, 99 37, 4 37, 4 4 4 4 4 37* 37* 37» 37, 4 4 37, 37, 4 4 4 4 37, 37, 1 37, 37 „v. - . - 37’ Metz v. 1903 unt. b. 1912 Saloiiique-Conslant. Fonctxon . . bo. Nlonastxr . . 2020/4040 Frants. Hhpothct.-Baul bo. Hhp.-ttred.-B. M. 600/1200 schule. E kommunale Gi-, wvb nämlich aus ern unentgeitiiC; , 9v°Ben tidjuKenei?-. '"Enicht rund IOOj Lj' “ebuu95'^ ^15 Jlb|d)luB dtt fa usjpinsungslchivinimen » etiDa^250, erhiellen al- : :«t «Lchwimmpreiscor,: ^^adchen, die den Ku:. sichere Freischwuni:- r -Schülerinnen ertjieltai; fiiesseu. :8. August, L15 Uhr. ;ktnz. Lahmeyer. ■ iktriz. 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SolmS-Rödelhexm . . . . //seuburg-Büdingen . . ^)senb.u.Bud.-Birsteiu v. 1887 do. -Wächtersbach v. 1--* 37, do. 4 'Nürnberg bo. bo. bo. bo. 3*/’ bo. 4 Prellst. Hypothelen-Akt.-Bl. l Kr. 1400 ö. fl. 200 ö. fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 ‘ 00.' Hyp.-Att.-Bt. M. 600/1200 Rhein. Kredlibl. 2)1.600,1000/1200 . . Tlr. 1061 . . ö. fl. 100 . . Tlr. 100 . Tlr. 100 . . Tlr. 50 . . ML WO . . Tlr. 100 . . Tlr. 50 . . Fr. 80 . . Fr. 100 . . Tlr. 100 . . ö. fl. 500 . . Tlr. 40 alt. K. Rbl. 100 alt. K. Rbl 100 Mbbi? s I Ml LW 1 n,nten fuy. ? I M>en. t0nnen- I ^eche Äs I 1 I UhS15i 0 ' getötet. 'ü'Dd ihits- , tö ^Kllj. ii 'ebcck nol j'11 i dpunkt, öqr r?11 M rviiik. '> ihrige Leuln ,ble ,®e teininafjen (■ Bulgar. Tab. Aul. v. 1902 1. G. . !•/., Griech. E.-B. v. 1890 steuersr. !_»/ bo. Monopol-Anl. v. 1887 . . 1 Pfälzische 37, do 3 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60% 37, Sübb. Eisendahn-Ges. Darmstadt . . . 37, do. do. do. v. 1904 , ... garantierte 17, Japaner Ser. II v. 1905 do. v. 1905 . ■ Merik. amort. innere Scr. I—IV . Pes. do. cons. äußere v. 1899 steuersr. Lstr. k»'/. Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch. iconv. Franz-Joses) u Silb. steuersr. . 3 Oesterr. Lolald. (verstaail.) . . . t»'/4 bo. C^B. St. Sch.-Bersch. (abgest. Elisad.-A.) x. steuersr. Pp. . . Vortug. nlnfiz. v. 1902 Ser. I . . So. unxsiz. v. 1902 Ser. III . . bo. Epez. 37, do. bo. 97 steuersr. gar. 47, Tiedlb. Hyp. u. Wbt. Ser. I verl. 4125 bo. Ser. 3 abgest Rheni. Hyp. Mannheim lünbb. ab 1902 bo. (ErgänzgS.-N.) „ bo. d. 1895 sts. 1. ®, Prag-Dux v. 1896 stf. Naab-Oed.-Ebens. , bo. bo. v. 91 N bo. bo. v. 97 „ 94.— 99.80 92.— 91.70 91.50 91.50 89.80 89.60 98.30 97.80 98.— 89.70 Giessen Ktrchwcih-Fcst uche per fofort 50«) zu Grossen-Buseck wozu crgebenft cu,ladet 0707t ui <*»". Nübsamen. 070! »4 rrra Vertreter: 5087 annebcnbe (07089 5087 Bruchfrr. 12. 3 Jimrnci- ItiobmuiQ au renn. 483-1 j UllarDurncritrahc 42. lüdwigsplatz 8 ig&gS' (4790 nung au oernucten. 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