Nr. 148 Erstes Blatt 158. Jahrgang Freitag Z6. Ium 1208 Der Gietzrner Anzeiger asa. a. W" ä Bezugspreis: erfcheim täglich, außer M jOkW W monatlich75Pf.,viertel- blatt,ürdenAreirGiehen W pg W W W W W f I || -M W< W M id W 51^0,1^2.-01^ (Dienstag und Freitag); lW M W M B-C W WS Wk M W BI /M W W MÄ Wk W Db W *$K ffl l^hrl. auSsthl. Bestellg. zwennal monatl. Land« M M, Ww W Wz W 8^ W |§L W M- BÄ ZeileapreiS: lokc415Pf, wtrtjchaNUche Aeitfragrn m |gs SS ’^Jr yg W ^jr 'v auswärts 20 Pfennig, getnjpttfb-Än!chlüsfe: NW GM Verantwortlich ,ut di« ytebattion 112, __ v\ar . . * & eo gr aa, für den politischen Teil: S® General-Anzeiger snr Oberhessen ?» Lnnahm« oon Anzeigen ** ® 1 1 ^ßr-^u£b£®r'td^' A „X^gTiTu^ RotationrdruS und Verlag der VrMschen Unw.'yuch. und Steindruckerei. R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: zchulstrahe 7. Umeigenteil: H." Beck. E« .........Afft ^pß'NWM«MW»W« WJW PK' Die heutige Nummer umfaßt 12 Seiten. Dar preutz. Kuitusminiftetium u. der Kall Bernhard. Als vor ungefähr Jahresfrist S?err v. Studt, der schon seit langem in den Aussterbeetat gesetzt ivar, sein Rändel schnürte, ging cs tote eine Erleichterung durch die politische Welt in ganz Deutschland. Herr v. Studt hatte im „Ministerium des Geistes" nach seiner ganzen Anlage versagt, und verlor das Szepter aus den Händen, indem einige hervorragende Abteilungsdirektoren, wie Alt ho ff und von Schwartzkopf, die Macht an sich zogen und ihren Willen in die Federn der Beamten diktierten. Herr v. Studt ging — beileibe nicht als ein Opfer der Blockpartei — und mit großer Spannung erwartete man seinen Nachfolger. Man hatte hin und her geraten, als die Welt plötzlich mit einer Wjct kaum in die Oeffentlichkeit getretenen Persönlichkeit überrascht wurde, Herrn Holle, der aus einem ganz andersartigen Ressort, dem Eisenbahnministerium, hergeholt ivurde. Dies befremdete einigermaßen, man gab sich aber mit der Hoffnung zufrieden, daß Zürst Bülow eine völlig farblose Persönlichkeit gewählt habe, damit bei keiner Partei, weder links.noch rechts, Anstoß erregt würde und diese ihm völlig vorurteilslos gegenübertreten tönnten. Tatsächlich schien auch mit Herrn Hotle ein etwas anderer Geist feinen Einzug gehalten zu haben, die allgewaltige Erhellen- A l t h o f f vcrichwand nach dem beliebten Pen- sioiwpolis Wiesbaden, tatsächlich aus den sonst so bequem zu markierenden Gesundheitsrücksichten; er war wirtlich schwer erkrankt. Holle hatte alio Glück und Freiheit zur Ellenbogenbetätigung. Und es machte sich auch hie und da ein gewisser Umschwung bemerkbar. Aber im allgemeinen blieb cs bei Ansätzen, und auch bei den Kültusdeoatten im preußischen Abgeordncten- hause war ein wesentlicher Unterschied gcgen früher tauni wahr- zunehinen; der Minister trat nur wenig in Aktion, weil er noch nicht vollständig eingearbeitet war, und als Sprecher der Regierung trat zumeist Herr v. Schwartzkopf au>, der auch unter .Holle auf seinem Posten verolieben war. Doch auf einigen Gebieten, speziell hinsichtlich der vermehrten Anstclrung weltlicher Schulinspektoren im Hauptamte, war ein kleiner Forrfchritt in dem Standpunkte der preußischen Regierung zu verzeichnen. Aus dem ganzen Auftreten des Ministers tonnte man entnehmen, daß Lr geneigter wie sein Vorgänger zu sein scheint, gegenüber vielfach geäußerten und berechtigten Wünschen eine entgegenkommende Haltung einzunehmen. Er empfing sogar, was sein Vorgänger nie getan l-atte, Deputationen von Voltsschullehrern, um, wenn auch nicht als Mensch, so doch als hoher Chef zu ihnen mit gewissem Wohlwollen zu reden und vielerlei zu — versprechen! Die zwei konträren Professoren-Berufungen nach der Hall eschen Theo- logen-Fakultät usw. aber kommen schließlich doch auf sein Veranlwortlichkeitslonto, ebenso die laue Abfertigung des orthodoxen, Aufklärungsbüchcrn feindlichen Lieg- nitzer Regierungs-Schulrats und noch manches andere, unabhängige Volkskreise Verstimmende. Am unangenehmsten wird in allen deutschen wissenschaftlichen Kreisen und weit darüber hinaus die Berufung des Professors Bernhard von Kiel nach Berlin empfunden, weil dadurch die Befürchtung wachgerufen wird, daß der Minister sich künftig vielleicht noch zu weit schwerwiegenderen autokratischen Maßnahmen beeinflussen lassen könnte. Die energische Vertretung ihrer Rechte ist jetzt das, was weite 'deutsche Volkskreise von den preußischen Universitäten verlangen int Interesse der Gesamtheit zur Verhinderung der Kürzung anderer, wichtigerer Volksrechte. Aber die Berliner Universität geht ihren weniger bevorzugten preußischen Kameradinnen nur mit lauem Beispiele voran. „Sachte, sachte; kein Geräusch gemacht!" ruft nicht mit Unrecht der „Vorwärts" ironisch aus. Pros. Bernhard hat bekanntlich der Berliner philos. Fakultät mitgeteilt, er sei bereit, zurückzutreten. Das aber Jytte er dem Ministerium sagen sollen. Denn durch diese plötzliche Schüchternheit Bernhards wird natürlich das Vorgehen,des Ministeriums nicht im mindesten entschuldigt. Er kann ja nichts für seine Berufung! Die beteiligte brüskierte Fakultät aber zaudert und zagt. Schon „demnächst", ganz gewiß aber noch in diesem Semester — so wird im „Berliner Tageblatt" kundgetan — wird die „Berliner philosophische Fakultät sich mit Bernhard beschäftigen, streng diskret und vertraulich und mit Geheimhaltung aller Beschlüsse vor der Ausführung." Warum denn so langsam und zögernd, warum nicht schnell und bestimmt und mit aller energischen Würde? Die Göttinger Sieben waren doch andere Männer! r- Kürz vor Schluß der Redaktion erhielten wird folgende Zuschrift aus Berlin: Am Donnerstag hat die philosophische Fakultät der Berliner Universität sich in ihrer Sitzung mit dem Schreiben des Professors Bernhard eingehend befaßt. Bei den Verhandlungen wurde viel darüber debattiert, ob denn die Fakultät überhaupt sich mit der Person Bernhards, bezw. seinem Schreiben zu befassen habe. Nicht gegen die Berufung Bernhards, sondern lediglich gegen die Art, wie die Fakultät bei der Berufung übergangen wurde, sei ja zu protestieren. Auch die von Professor Dr. Biermer-Gießen dargelegte Beurteilung des Falles wurde herangezogen. Die Debatte, an der sämtliche Mitglieder der Fakultät sich beteiligten, war sehr lebhaft und hat bis in die späte Nacht gedauert. Das Ergebnis der Verhandlungen lüirb vorläufig streng diskret gehalten, doch verlautet, daß die Fakultät sich der Berufung Bernhards gegenüber ablehnend verhalte. Und ein Telegramm vom Bureau Herold meldet uns: In der Angelegenheit Bernhards hat die philosophische Fakultät der Berliner Universität eine vom Professor Schmolle r verfaßte Eingabe an das Kültusministerium einstimmig genehmigt und zur Absendung gebracht. Hoffentlich hat es der berüljinte Jubelgreis an der nötigen Deutlichkeit gegenüber dem preußischen Ministerium des Geistes nicht fehlen lassen. OoLM?che Lagssschan. Ter Fall Beyhl. Lehrer Jakob Beyhl in Würzburg, der Herausgeber der „Freien Bayerischen Schulztg.", veröffentlicht in dem von ihm geleiteten Organ eine Anklageschrift, in der die Regierung oon Unterfranken und Aschaffenburg die königliche Stadtschulkommffsion von Würzburg beauftragt, den Volksschullehrer Beyhl zu vernehmen und dessen Rechtserti- yung mit tunlichster Beschleunigung vorzulegen. Die Anklageschrift betont: „Die k. Regieiuug sieht sich veranlaßt, beit Volksschullehrer Hakob Beyhl in Würzburg wegen seines Verhaltens in jüngster Zeit in doppelter Richtung zur Verantwortung zu ziehen: Einmal hat derselbe als Leiter der periodischen Fachzeitschrift „Freie Bat>erische Schulztg." teils selbst Aufviye und Leitartikel veröffentlicht, die den Zweck haben und auch geeignet sind, das Vertrauen der Lehrerschaft in die Gerechtigkeit des Staates zu erschüttern und dessen Autorität zu untergraben, teils Einsendungen anderer ausgenommen, die das zulässige Maß einer Kritik weit überschreiten und im höchsten Grade aufreizend sind. Daun aber hat Volksfchullehver Beyhl bei einer außerordentlichen Versammlung des Bayerifchen Volksschullehrervereins vom 16. vorigen Monats in München, als deren geistiger Urheber er wohl angesehen werden darf, eine Rede gehalten, in der er den Inhalt jener oben bereits beanstandeten Preßäußerungen mit besonderer Schärfe wiederholt und am Schlüsse Wendungen gebraucht, die nach dem ganzen Zusammenhänge nicht anders als eine schwere Bedrohung der staatlichen Ordnung anzusehen sind." Dann folgt eine Reihe im Grunde recht harmloser, ganz aus dem Zusammenhänge gerissener Zitate aus der Münchener Rede Beyhls, in der er die Klagen seiner Kollegen über die schlechte Besoldung und Behandlung der vayr. Lehrer durch Kirche und Staat in scharfer Form, aber wohl begründet vorgetragen hatte. Lehrer Beyhl veröffentlicht nun eine längere Rechtfertigung, deren Hanptteil wie folgt lautet: „Mit meiner Tatsachen-Darstelluug und wegweisenden Kritik beabsichtige ich nicht, dem Staat zu schaden, sondern ich suche der Gerechtigkeit eine Gasse zu brechen. Damit sucye ich dem bayerischen Staate den besten Dienst zu leisten. Wer die Gerechtigkeitspflege in einem Staatswesen stärken Hilst, der begeht eine nationale Tat. Ich bin mir nicht bewußt, etwas Unrechtes getan zu haben. Ich hänge an meinem Vaterlande. Ich glaube an seinen Fortschritt. Ich wünsche fein Blühen und Gedeihen. Ich bin oott Z.wericht auf die !>ohe Kultursendung der Volksschule. Ich stelle alle meine Kräfte in den Dienst rief er Aufgabe. Ich arbeite an der Erziehung des Lehrerstaudes zu deutscher Mannhaftigkeit, zu persönlicher und berusticher Tüchtigkeit, gii hochherzigem Jdealis m u s. Ich habe nach meiner Ueberzeugung nichts getan, was der bayerische 'Staat nicht vertragen könnte und was rie Schulbehörde bestrafen müßte." Diese kernfesten Worte des Lehrers Beyhl werden hoffentlich ihre Wirkung auf die Behörden nicht verfehlen und jie werden wohl nicht unterlassen, noch einmal das nachzu- prüfen, was Beyhl „gesündigt" haben soll. Der neue Austausch-Professor Dr. Felix Adler, der im nächsten Semester nach Berlin kommen soll, ist seiner Abstammung nach Hesse. Er ist aus Alzey gebürtig, wo fein Vater Theologe war, der später nach New-2)ork berufen worden ist. Die Fächer, für die Professor Adler in Berlin und Heidelberg ausgebildet worden ist, sind die hebräische und orientalische Litteratur. Adler ist der Begründer der „Gesellschaft für ethische Kultur" in Amerika und die 20 Jahre später in Deutschland durch Georg von Gezycki eine wachsende Verbreitung gefunden hat. Die Bestrebungen Adlers laufen darauf hinaus, den 'Religionsunterricht durch moralische Unterweisungen zu ersetzen, er will den N e l i- gionsn nterricht völlig vom Schulunterricht getrennt wissen. Seine Hauptwerke sind: „Die Gesellschaft für ethische Kultur" und „Der Moralunterricht für Kinder". Besonders im letzteren Werke tritt er stark für eine vermehrte Bildung des Proletariats ein. Die Berufung Adlers, der in Hessen seine Heimat wiedersieht, ver» Dient daher auch bei uns zu Lande besonderes Jnteresie. Dom persischen Staatsstreich. Der Pariser „Gaulois" veröffentlicht eine lieber fefeung des Aufrufs, den der Schah an feine Untertanen gerichtet hat. „Persien," so sagt er, „ist ein konstitutionelles Land, wie ich es wiederholt erklärt und iöie ich es allen Nationen der Welt angezeigt habe. Wenn die Ruhe wiederhergestellt und die Urheber der Unruhen ihre Strafe erhalten haben werden, können die Mitglieder des Parlaments in voller Sicherheit ihre Sitze wieder einnehmen und ihre Aufgaben zu Ende führen. Ich werde alles tun, was in meiner Macht steht, um das Staatsregime aufrecht zu erhalten und alle wünschenswerten Reformen einsuführen ; aber ich wiederhole, daß alle diejenigen, welche die jetzige Ordnung untergraben wollen, streng bestraft werden." Ter liebe Schah spricht zum Schluß die Hoffnung aus, daß alle guten Perser ihn verstehen und jeder seine Pflicht tun werde. Auch dem engt Geschäftsträger und dem russ. Gesandten gab er die Versicherung, daß er nicht die Verfassung abzuschaffen wünsche. Der englische und der russische Vertreter haben den Schah dahin unterrichtet, daß eine friedliche Haltung gegen die konstitutionelle Partei eine Unterstützung bei ihnen finden würde. Nach einem Telegramm der Daily Mail aus Teheran gewährte der Schah sogar Notablen und früheren Deputierten eine Audienz, in der er ihnen erklärte, die Verantwortting für das Blutvergießen trage das Volk, das auf die Kosaken schoß. Er habe nur die Ordnung wiederherstellen lassen. Der Schah versprach allen Schuldigen einschließlich der Endschuman-Deputierten Verzeihung. Die Deputierten dankten für die Wiederherstellung der Ordnung. Tie Provinzen sind ruhig, der Sieg des Schahs ist vollständig. Er befahl, die Schließung allerDruckereien bis auf Weiteres. Offenbar wird er nur den Schein einer Verfassung aufrecht erhalten. Der Ncwyork H e ra l d meldet aus Teheran vom 24: Der Schah ließ geltem früh in feinem Lager zu Bagscha einen Priester und den Herausgeber einer Zeitung von Teheran durch den Strang h i n r i ch t e n. Andere Verhaftete wurden im Lager grausam gepeitscht. Einer der Führer des Parlament - wurde in Ketten gelegt und in das Lager des Schahs geschleppt. Unterwegs wurde der Unglückliche vom Pöbel geschlagen und angespien. 30 Mitglieder des Parlaments suchten Zuflucht in der englischen Gesandtschaft. Der Schah ließ den Gesandten sagen, er habe nicht die 'Absicht, die Verfassung a b z u s ch a f f e n. Er ließ durch einflußreiche Leute verkünden, er sei entschlossen, Neuwahlen für das Parlament vomeymen zu lassen. Tas Haus des abwesenden Prinzen Silli, aus dem auf das Militär geschossen worden war, ist völlig zerstört und ausgeraubt worden und ebenso zwei Häuser des politischen Klubs und die Moschee. Es gab hierbei eine Anzahl Tote und Verwundete. Das Parlamentsgebäude wird jetzt von Arbeitern gänzlich nie der gerissen. Tie Truppen halten gute Disziplin. Die Basare sind geöffnet. Die Stadt ist ruhig. Nach der Petersb. Tel.-Ag. wurde zwischen den Parteien letzte Nacht bis zum Morgengrauen gekämpft. Die Reaktionäre behielten die Oberhand. Die Verluste beider Parteien betragen gegen 100 Tote und Verwundete. Jetzt werden Friedens- v er Handlung en geführt. Viele Geistliche, ferner der Finanzminister und Andere suchten Schutz in der deutschen Gesandt,chast. Die Aufnahme wurde aber bisher verweigert. Andere stellten sich unter französischen ober englischen Schutz. Der Vizepräsident des Parlaments, Meschter ed Dauleh, wurde gefangen genommen. Die Parlaments-Kanzlei wurde vom Schah mit Beschlag belegt. Deiches rreich. Der Entwurf einer Strafprozeßreform wird dem Bundesräte Ende des nächsten Monats zugehen. Damir ist selbstverständlich, daß der Bundesrat sich mit der Materie im Sommer nicht mehr beschäftigen wird. Wie vom Reichsjusti^amte mitgeteilt wird, wird der Entwurf eine grundlegenoe Reform auf allen Gebieten und Zweigen des Strafprozesses bringen. Tas gilt in erster Linie von der Berufung. Von den übrigen, weniger wichtigen Punkten des Inhalts der Reform sei erwähnt, daß das Gesetz eine Beschränkung der Vereidigung und die Einführung des Nacheides vorsieht. Ferner wird die Vorlage Bestimmungen enthalten über den Ausschluß der Oeffentlichkeit für bestimmte Fälle. Endlich wird die Strafprozeßreform Vorschriften ausweisen, die auf eine möglichste Schonung des Zeugen hinzielen und ihn vor wirtschaftlichem Schaden bewahren wollen. Dem preuß. Landtage ging am Donnerstag nachmittag ein Gesetzentwurf betr. die Erhebung neuer Umlagen zu landeskirchlichen Zwecken für das Etatsjahr 1908 zu. Tie Vorlage enthält drei Erlasse, die sich auf die älteren Provinzen Schleswig-Holstein und den Konsistorial- bezirk Cassel beziehen. Für die älteren Provinzen betragen die zu beschaffenden Mittel 3*4 Prozent der Staatseinkommensteuer, für Cassel P/i Prozent der Staatseinkommensteuer und für Schleswig-Holstein 210 000 Mark. Der Staatssekretär des Reichsmarineamts von Tirpitz hat dieser Tage mit einer Anzahl Reichstagsabgeordneten die deutschen K r i e g s h ä f e n bereist. In Wilhelmshaven bestimmte die Anwesenheit einer größeren Anzahl nationatliberaler Reichstagsabgeordneter Den dortigen nationalliberalen Verein, ihnen zu Ehren einen Empsangsabend zu veranstalten. Der Einladung waren u. a. gefolgt Die Abgg. Bassermann, Dr. Arning, Dr. Blankenhorn, Dr. Görcke, Graf Oriola und Dr. Seniler. Bassermann bemerkte, daß die schnelle Entwicklung, welche Deutschland nach seiner Einigung genommen, im Auslande Mißgunst und Unbehagen erzeugt und daher Schwierigkeiten der politischen Lage herbeigeführt habe,' Deutschland müsse deshalb zur Sicherung des Friedens ein starkes Heer und eine tüchtige Schlachtflotte unterhalten. Der Hauptausschnß der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft, der zurzeit in Stuttgart tagt, beschloß die W a n d e r v e r s a m m l u n g im Jahre 1909 in Leipzig.und im Jahre 1910 in Hamburg abzuhalten. Eine Kundgebung des Bundes der Landwirte sand am 24. am G r a b e d e s F ü r st e n B i s m a r ck in Friedrichs ruh statt. Es waren etwa 600 Landwirte erschienen. Der frühere Staatsminister v. Podbielski hielt eine Ansprache, in der er auf das Wirken des Fürsten Bismarck hinwies, dem die Deutsche Landwirtschaft alles zu danken habe. Nach ihm sprachen der Reichstagsabg. Dr. Rösicke und verschiedene andere Redner. Der Verein deutscher Z e i t u n g s v e r l e g e r hielt in Danzig unter Leitung des Vorsitzenden Dr. Max Jaenecke vom „Hannoverschen Courier" seine Hauptoer- samntlung ab. Nachdem Jaenecke und Stadtrat Dr. Deichen, der Verleger der „Danz. Ztg." Kafemann, sowie Professor Dr. Thieß, der an der Danziger Technischen Hochschule üoer Zeitungswesen Vorlesungen hält, die Versammlung begrüßt hatten, wurde in die Beratung der Tagesordnung eingetreten. Beschlossen wurde eine Petition an den Reichskanzler anläßlich des in Aussicht stehenden Reichsgesetzes über den Geheimmittelverkehr, der den Zweck verfolgt, im Interesse der Allgemeinheit wie der Presse in der Ankündigung vvn Mitteln die Grenzen zwischen den auch vom Verlegerverein für schädlich erachteten Schwindelmitteln und den harmlosen unb zuträglichen Mitteln im Gesetz genau gezogen zu sehen. Eine Vereinbarung, die der Vorstand des Vereins deutscher Zeitüngsverleger mit dem Vorstande des Deutschen Buchdruckervereins über Grundsätze in Betätigung gemeinsamer wirtschaftlicher Interessen getroffen, wurde oon der Versammlung debattelos genehmigt. Nach Erledigung einer Reihe von internen Angelegenheiten wurde die Vorstandswahl vorgenvmmen. Nach Schluß der Verhandlungen hielt Direktor Th. Curti von der „Frkf. Ztg." einen Vortrag über die Journalisten an den Hochschulen. Dem „Vorwärts" zufolge hatte der zu Freiheitsstrafe verurteilte Laudtagsabg. Karl Liebknecht bei Der Oberreichsanwaltschaft Den Antrag gestellt, ihm für die Landtagseröffnung Urlaub zu gewähren. Das Urlaubsgesuch wurde jedoch a b g e l e h u t. Ausland. Die italienische Kammer hat das I a h r e s g e h a l t des Vorsitzenden der Kammer auf 25000 Lire festgesetzt. Die Vorlesungen an der Universität Innsbruck wurden ohne Störung wieder a u f g c n o m m e n. Die Bauern-Abgeordneten der russ. Duma beschlossen, im Herbst eine besondere B a u e r n - P a r t e i zu bilden. - Diese agrarische Partei dürste in vielen Fällen mit der radikalen Opposition stimmen, wodurch der Charakter des Parlaments total verändert werden würde. — lieber die akademische Freiheit in Rußland hat sich die Duma unterhalten. Ter Kadetten- führer Miljukow. beaMragte, daß der Wunsch ausgesprochen werde,? Das Entgegenkommen des preußischen den in Betracht kommenden Beamten Bureau des Stadttheaters. Hessen () W i e s e ck, 26. Juni. Gestern abeub hat sich hier eine gründ die .W kS in erwarte der vor- Bureau- L. U. LandeSuniversität. Der Geheime Ober- forstrat Th a ler in Darmstadt wurde von der philosophischen lieber die Bestrebungen und bisherigen Erfahrungen im Vogelschutz hielt hierauf Herr Forstmeister Kuhlmann aus dem reichen Schatz seiner Erfahrungen einen Vortrag. Er verbreitete sich besonders über Nistkästen und Futtereinrichtungen, die er an praktischen Beispielen vorführte. Lehrer Burckschell-Bingen sprach dann über eine sehr praktische Falle zum Schutze der Nistkästen gegen Raubzeug aller Art und führte die Falle vor. Interessante Ausführungen über Erfahrungen aus der Vogelwelt machten noch Geh. Oberforstrat Wimme nauer-Gießen und Schloßhauptmann Bauer-Schönberg. Mit einem beherzigenswerten Schlußwort zur Anspornung eifriger Tätigkeit im Dienste Der schönen Sache wurde durch Geheimerat Wilbrand die gutbesuchte Sitzung beendet. Fakultät der Landesuniversität zum Doctor philo- sopliiae honoris causa promoviert. hessischem Dienst. Eine große Anzahl hessischer Beamter, die bei der Verschmelzung der preußischen und hessischen in preußisch Ans Stadt und Land. Gießen, 26. Juni 1908. Aus der Sitzung der Stadtverordnete«. Die rasche und, man kann ruhig sagen, gesunde Entwickelung Gießens bringt es mit sich, daß die Stadtverord- neten-Bersammlung in fast jeder ihrer Sitzungen vor neuen wichtigen Entscheidungen steht. So gab es auch gestern wieder um einen landläufigen Ausdruck zu gebrauchen, einen großen Tag. Galt es doch, über einen Lieblingswunsch wohl aller Bewohner unserer aufstrebenden Stadt zu entscheiden, nämlich über die Frage der Errichtung einer elektrischen Straßen- Hessische Eisenbahner das Miuisteriu»! möge den Hörerinnen, die infolge des Zir-> folgen, sich vereinigen wolle, insbesondere mit den Tierschutz- rularö des Minlileriums von den Universitäten entfernt wurden, und Verschönerungsvereinen, wenn man auch weiter wie diese gestatten, ihren Kursus letzt zu beenden, auf Grund eines Ukas, gehen und auch gegen die Katzen austreten müsse. Hieraus wurde der den Universitäten die akademische Freiheit verleiht. Die Duma Geheimerat Wilbrand zum Vorsitzenden gewählt. Die von nahm den Antrag an Dagegen erhob der Gehülfe des Ministers Herrn Ministerialsekretär Nikolaus zur Verlesung gebrachten für Volksaulklarung Protest. . Statuten fanden dann die Genehpnigung der Versammlung. ‘■t • ? «5 nf 'y i 9 ,n erlaubt sich selcht das Die Vorstandswahl hatte folgendes Ergebnis: Geheimerat Heer em kühnes Lpiel Konsulardepeschen aus Skutari melden, Wilbrand, Geheimerat Eisenhut, Geh. Oberfinanzrat Fuchs, Forst- daß Offiziere und Soldaten das dortige Telegraphenamt besetzten meister Kuhlmann, Prof. Dr. Seitz-Darmstadt, Kreisrat von nnb von dem Sultan telegraphisch die Absetzung des Valis Hahn-Heppenheim, Kreisrat von Hombergk-Offenbach, Hofavo- ^eifullah-ibaicha, seines Schwiegersohnes, des Brigade- theker Groß-Darmstadt, Pfarrer Vogt-Niedernhausen, Geh. Re- generals Kemal-Pascha, und des Chefs der Militärverwaltung gierungsrat Dr. Kaiser-Worms, Prof. Frenzel-Worms, Oekonomie- verlangten, weil G a g e und o l d rückständig wären, was I rat Göthe-Darmstadt Geh. Oberforstrat Wimme u au er- :den Genannten zur Last fiele. Am Sonntag ist die Antwort ein- Gießen, Graf Oriola-Büdesheim, Prof. Dr. Schlenger- gegangen, nach der die Absetzung bewilligt wird und die Mainz Geh. Reg.-Rat Provinzialdirektor v. Gageru-Mainz, Abgeietzten zu ihrer Rechtfertigung nach Konstantinopel berufen Lehrer Stock-Dortelweil und Oekonomierat Spieß- rocT^en- «Dortelweil. Zahlreiche Mitglieder traten dem Verein alsbald . ... bei. bahn. Dementsprechend war der Besuch des Hauses trotz der Jahreszeit recht gut und auch zahlreiche Zuhörer hatten sich ein gefunden, um den Beratungen zuzuhören. Sie mußten sich allerdings zuerst gedulden, denn da einige der Stadtväter ihr Erscheinen erst für später in Aussicht gestellt hatten, wurden zuerst die übrigen Beratungsgegenstände erledigt. Es waren zwar keine weltbewegenden Dinge zu erledigen, aber immerhin sind einige interessante Episoden erwähnenswert. So gab ein kleines Ansinnen unserer Gar-, . • . • . - - - nisonverwaltung - die Freigabe der Bürgersteige für kleine ^taatsbahnen tm Jahre 1897 m ihrem bisherigen Dienst- militärische Abteilungen — dem Stadtv. Krumm Gelegen- Verhältnis geblieben waren, hat neuerdings zum großen Teil heit, für diese Forderung des Militarismus einzutreten, den Wiinsch geäußert, noch nachträglich in den preußisch- ivährend andere Mitglieder, die einer militärfrommeren hessischen Staatsbahndienst einzutreten. Der preußische Eisen- Richtung angehören, dem Verlangen mit Rücksicht auf die bahmninister hat sich nun bereit erklärt, diesen Wünschen zu ' Interessen der Bürgerschaft der Forderung mit Erfolg wider- entsprechen. Er hat allen hessischen Beamten der Ober- .Das Verlangen des ^enkmalspflegers für An- hessischen Bahnen und der Main-Neckar-Bahn, die sich da- k? * *-.**-**-*• Stadtv. Dr. Biermer zu der Bemerkung, die Handhabung bntschwden haben und jetzt noch tm Drens! stnd, dte Ent- des Denkmalschutzgesetzes werde nachgerade zu einer Be- ichuetzung fretgestellt, in das Verhältnis von Gememschafts- lästigung anderer Kreise. Die Beratung über die Er- beamten überzutreten. r bauung einer Straßenbahn wurde durch einen länge- Ministers wird von ren Vortrag des Oberbürgermeisters M e c ü m eingeleitet, freudig begrüßt. der in der Hauptsache schriftlich vorlag und zusammen mit ” Aus dem . .. hem gleichzeitig vorgelegten umfassenden Zahlenmaterial Die nächste Operettenaufführung am Dienstag, 30. Juni, ein erschöpfendes Bild der Angelegenheit gab. Danach liegt bringt Johann Strauß beliebte Operette „Zigeuner- »or, 8h>ti baton". Di- Titelrolle gibt dem Kgl. Stichs. Hosopern. ‘SSH"1br->ndt Gelegenheii, seine schönen stimmlichen Friedhof am Rodtberg und Kaserne an der Licherstraße unb '^n Temperament zur besten Geltung zu bringen. Falls die Versammlung aber zunächst nur eine Linie bauen Sec Z'geuncrbaron gilt als Glanzrolle des Sängers. Auch wolle, solle sie vom Bahnhof durch die Bahnhofstraße, West- seiner Partnerin Frl. Großkopf liegt die Partie der Safft be- Anlage, Seltersweg bis zum Markt und von da in zwei sonders gut, so daß auch hier Hervorragendes Linien zum Friedhof und zur Kaserne abzweigen. Die werden darf. Der Vorverkauf und die Ausgabe Debatte, die sich bis nach i/28 Uhr hinzog, wurde von Stadtv. bestellten Billets beginnt Samstag, den 27. Juni. Grünewald eröffnet, der zunächst vorschlug, zur Verein- stunden täglich von 11-1 Uhr. sachrmg der Beratung all das aus ihr auszuscheiden, was ** Das 29. K i r ck e n a e s a n a f e st für UL|IC11 nicht wolle, und als solche Vorschläge findet, wie schon mitgeteilt wurde, am nächsten Sonntag nur einer ^.mre bezeichnete. Dem sUmm- nachmittag zu Lauterbach in der Stadtkirche statt. Ta gu^-?./^!o^bnden Redner zu. Es kamen als abweichende der Festgottesdienst erst um 2i/t Uhr nachmittags beginnt, Innungen eigelitlich nur folche Aeußerungen zur Sprache, sann von den Interessenten ans Gießen noch der um 12 Uhr tnntfm>-^^^^^wents beruhten. So 6 Min. mittags hier abgehende Zug benutzt werden, um wollte eine Anzahl der Mitglieder unter Betonung ihrer rechtzeitig einzutreffen grundsätzlichen Zustimmung das vorliegende Material zn- *• Zer Eoanaeliscke Arbeiterverein veranstaltet nächst einem uninteressierten Sachverständigen übertragen haben, um namentlich in finanzieller Hinsicht eine noch- i Hardtwaldchen sein Wald fest. Außer malige Durchprüfung zu erhalten. De/ gefaßte Beschluß Konzert und Gesangsoortragen des Gemischten Chors wird war gewissermaßen em Kompromiß zwischen beiden Anschau- der Kinderchor durch Reigen und Spiele iiiltwirken. Bel un- ungen. Man beschloß die 2 Linien, die etwa den jetzigen günstiger Witterung finden die Aufführungen in der großen Omnibuslinien entsprechen, bezw. iloch etwas darüber hin- Bichler'schen Halle bei Textors Terrasse statt. ausreichen und beauftragte die Verkehrskommission, auf ** Kolosseum. Tie Damen-Ringkämpfe des zehnten Grund dieses Beschlußes und unter Zuziehung eines neu- Abends zeitigten folgendes Resultat: Frl. Haag-Stuttgart traten Sachverständigen binnen zwei Rlonaten ein genau siegte durch Halb-Nelsen am Boden über Frl. Nelson-London ausgearbeitetes Projelt vorzulegen und die Ausschreibungen in 16.45 Min. Im Kampfe Frl. Koslowsky contra Frl. rnegeii Uebernahme der Bauausführung und des Betriebes Paban-Belgien siegte erstere in 17.32 Min. durch Arm- ^v^äulegen. letzteres foll geschehen, trotzdem die große durchzug am Boden. Mit Untergriff an der Seite siegte Mehrheit für eigenen Betrieb i)t, da für den Anfang der Frl. Muransky-Ungarn über Frl. Manuela-Spanien in Betrieb durch eine erfahrene Gesellschaft vorzuziehen sein 6.26 Min. auf biC,e® Unterlagen -♦ Der Ruderklub .Hassia" Gießen veranstaltet ,ur den Ipatercn eigenen Betrieb erhalt. Es wurde zu toeit am 5 <^uli feine „n, gieaätfa auf der «ahn Waran fick fuhren, auf die einzelnen Ausführungen der Redner biet L r x i i u atta au, o-r -.ayn, woran ficy naher eliizugehen. Nur so viel sei gesagt, daß Stadtv. 2>r. na^t0 9”’be $erane 6etci[igen: „Slmicitia grantfurt, „Bo- Gut s l e i sch e,u großzügiges Bild der in Betracht kommen- Frank,urt, „Mainzer Ruderklub 1903«, .Alemannia« den Verhältnisse gab, indem er den Bau der Straßenbahn Frankfurt, „Fortuna" Mainz und „Germania" Offenbach, als ein Hauptmittel bezeichnete, die Interessen aller Stadt- Samstag, 4. Juli, abends 8 Uhr, findet auf dem Festplatz teile auszugleichen und die durch die Entwicklung der Stadt (Schürz'sche Bleiche) eine Begrüßungsfeier mit Konzert statt, benachteiligten Gegenden zu heben. Auch die wichtige Frage Es starten am Sonntag den 5. Juli 35 Bote mit 187 Nu- ber Embezichulig unserer Vororte behandelte er, um sich derern in 11 Nennen. Bei 4 Nennen müssen wegen starker bmin? nprhrpilpit11 Beteiligung Vorrennen stattfinden, die vormittags ausgefahrcn wenn nicht die Entziehung des Hinterlandes durchs Eisen- 2tbenbS Pceisverteilung, danach Venetianischc bahnen noch weiter erfolgen solle. In diesem Zusammen- ^"^ahrt auf der ^.ahn. Montag, 6. Juli, findet morgens Hang gab er auch seiner Ueberzeugung Ausdruck, daß auch em Frühschoppen mit Konzert statt, nachmittags wird ein über kurz ober lang der vielgeschmähte Nord bahn Hof Volksfest veranstaltet, wobei Wasserspiele (Schifferstechen, kommen werde, wenn auch vielleicht in etwas anderer Form, Büttenwettfahrt, Aalschnappen usw.) aufgeführt werden, wie jetzt erstrebt werde. Allen Rednern gemeinsam war ** Die alte Hirsch apotheke. Die unter Denk- oer Ausdruck des Dankes und der Anerkennung für die um- malschutz stehende alte Hirschapotheke, welche im fafiende und umfichtige Bearbeitung der Vorlage durch Ober- Jahre 1619 erbaut und 1875 renoviert wurde, wird z. Zt. burgermeister Jtecum, welchem Dank sich die Gesamtbürger- auf Veranlassung der Stadt, der das Gebäude jetzt gehört, fchaft wohl freudig anichließen wird. Mit dem vom Ober- außen mit einem neuen Anstrich versehen. Prof. Wälbe- burgermerfter geäußerten Wunsche, daß der Beschluß der Darmstadt weilte am Mittwoch hier, um die Arbeiten zu Stadtverordneten - Berfammliing der Stadt Gießen zum besichtigen. Die Älusführung wurde Weißbindermeister Phil, ^egen und dmtzen^ gereichen möge, erreichte nach y28 Uhr Wagner III. hier übertragen. (Siehe auch den Bericht über öie denkwürdige Sitzung ihr harmonisches Ende. die Stadtv.-Versammlung.) A .... . ** AusfrischerTat. Ein Hausbursche hatte gestern Ter Hesfifche ^.andesveretn für Vogelschutz abend sein Fahrrad vor die Ladentür seines Arbeitgebers wurde gestern nachmiitag.unter dem Vorsitz des Geheimerats gestellt, vorsichtigerweise aber ein Schloß daran gelegt, weil 3? t Dfnn ^üung des Finanzministeriums in er schon einmal ein Rad auf gleicher Stelle entwendet be- Darmstadt in Anwefenheit zahlreicher Interestenten aus dem kommen batte ^n dem Paßen trat nun ein fernher ganzen Grotzherzogtum gegründet. Erschienen waren u. a. Ober- » n“ne“. ^arre. ^n oem x,awn trat nun ein Fremder, landesgerichtspräsident Lippold, Senatspräsident Küllmann, Geh. ^"^5 Kleinigkeit und als er sich entfernte, nahm er Obersorftrat van den Hopp, Geh. Oberforstrat Walter, Geh Ober- bas Rad mit. Der Hausbursche setzte chm nach, nahm ihm forstrat Wimmencruer-Gießeu, ferner eine Anzahl Gelehrte, Kreis- das Rad ab und ließ den Burschen festnehmen. Nur räte, Forstbeamte rc. dem Umstand, daß das Rad angeschlossen Ivar, batte er es ' Der Vorsitzende begrüßte die Versammlung mit einer einleiten- zu verdanken, daß er sein Rad wieder erhielt. Denn wenn ben Ansprache, in ber er auf die Bedeutung des Vogelschutzes hin- sich der Dieb hätte bar auf setzen können, wäre er über alle loteg, der m erster Linie auf den Freih. von Berlepsch zurück- Berge gewesen. Täter war ein arbeitsloser Bursche aus zuführen sei, da dieser ichvn vor 30 Jahren mit seinen Studien Dänemark begonnen habe und damit große Erfolge erzielt habe. Redner wies auf den idealen, wie auch auf den praktischen Wert des - . , Vogelschutzes hin und erläuterte dann, daß man mit den schon ältere Fran erhängt. Ans welchem Beweggrund die gestehenden Vereinen, die gleiche oder ähnliche Bestrebungen ver- Tat geschah, ist unbekannt, doch nimmt man azi, i ' einem Anfall von Geistesgestörtheit geschah, da sich die Frau in guten Vermögensverhältnissen befanb. —r. Lollar, 25. Juni. Der Wette rau-Lahngau-Sängerbund hält sein Bundesfest voraussichtlich im klonal August hier ab. Als Festplatz ist da»s Etablisseinent von Rohrbach vorgesehen, das sich hierzu besonders eignen dürste. Ein Wettstngen findet diesmal nicht statt, es soll vielmehr besonderer Wert auf die in Aussicht genommenen Massenchöre gelegt werden; außerdem werden die Einzelvereine durch Gesänge zur Verschönerung des Festes beitragen. Außer den Bundesvereinen, sowie einer Llnzahl auswärtiger Freunde des Männergesanges und der vom Bunde gepflegten Bestrebungen werden auch verschiedene Nicht- bundesvereine an dem Fest teilnehmen. △ Grünberg, 26. Juni. In einer wohl wegen des anhaltenden Regenwetters sehr gering besuchten Vertrauens männer-Vers am rnlung vom Bunde der Landwirte für ben Lanbtagswahlkreis Grünberg-Lanb würbe, nachbem Gutspächter L. Einrnel auf bem Warthofe bei Grünberg seine Kanbibatur niebergelegt hatte, bet Gutsbesitzer unb Rittmeister ber Lanbwehr Ebuarb Lutz in Elpenrod vom B. d. L. zum Kandidaten erwählt. Ob der Gewählte die Wahl annimmt, ist noch nicht bekannt. x Lang-Göns, 25. Juni. Der Gesangverein „Frohsinn", ber durch seine gesanglichen Leistungen weit und breit berühmt ist, und schon oft mit ersten und Ehrenpreisen preisgekrönt wurde, errang am Sonntag unb Montag in Röbelheim in ber 1. Lanbklasse ben 1. unb Ehrenpreis. — Nur noch wenige Tage trennen uns von bem ftattfinbenben 10. Stiftungsfest unb Bannerweihe bes hieß Turnvereins. Das Festprogramm ist seht hübsch zusammengesetzt unb in ihm ist besonders auf das Turnen Rücksicht genommen. Es beweist dies schon, daß 23 Vereine des Gaues Hessen ihr Erscheinen zugesagt haben. Aber auch für das vergnügungssüchtige Publikum ist hinreichend Sorge getragen. Die Musik wird von der Kapelle des 2. Großh. Hess. Dragonerregiments Nr. 24 unter Leitung des Musikdirektors Rühlemann ausgeführt. Den gesanglichen Teil füllen die hiesigen Gesangvereine aus. Um 6 Uhr Sonntags werden einige Trachten-Reigen aufgeführt. Rockenberg, 25. Juni. In einem der nahen Steinbrüche waren einige Arbeiter damit beschäftigt, gebrochene Steine zum Forttransportieren aufzuladen. Dabei fiel ein Stein so unglücklich einem jugendlichen Arbeiter, der erst kurze Zeit in ben Steinbruch geht, auf den Kopf, daß er ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mußte. Nachdem der Verletzte einen großen Blutverlust erlitten halte, wurde ihm die Kopfwunde vernäht. W Bad Nauheim, 25. Juni. Der russ ische Admiral No je stwensky ist aus Petersburg hier zur Kur eingetroffen. X Alsfeld, 25. Juni. Zur Bestreitung der Bedürfnisse der Gemeinde Alsfeld im Rechnungsjahr 1908 sollen mit Genehmigung des Großh. Ministeriums des Innern auf die 110 594,1 Alk. betragenden doppelten Grundzahlen und ganzen Einkommensteuerbetrage der Ortseinwohner und Forensen 127 000 Mk. Umlagen mit einem Prozentzuschlag von 114 834, und für Kultuskosten auf die 3246,7 Alark betragenden doppelten Grundzahlen rc. der katholischen Parochianen 305 Mk. Umlagen mit einem Prozentzuschlag von 9,394 erhoben werden. Die israelitische Gemeinde erhebt 5000 Mk. Umlagen. sd. Darmstadt, 26. Juni. Für Erweilerungs- und Umbaukosten im neuen städtischen Krankenhause werden weitere 132 000 Mk. bewilligt. — Der 8 - Uhr - Ladenschluß wurde heute nach ausführlichem Referat des Stadtv. Gallus, aus dem hervorging, daß die große Mehrzahl aller interessierten Geschäfte dafür sind, ohne Debatte einstimmig angenommen. Nur eine kleine Gruppe Zigarrenhändler war für Beibehaltung des 9-Uhr-Schlusses eingetreten. A Hochelheim, 25. Juni. Hier regen sich viele geschäftige Hände, um Vorbereitung für das am nächsten Sonntag stattfindende „Hültenberger Bundessängerfest" zu treffen. Außer den 8 Bundesvereinen haben 5 Nachbarvereine ihr Erscheinen zugesagt. Unter Leitung des Bundes- birigenten Nau-Reiskirchen kommen 2 Massenchöre „Brüder reicht die Hand zum Bunde" und „Sie sollen ihn nicht haben, ben freien deutschen Rhein" zum Vortrag. In dankenswerter Weise wird auch ber Turnverein bei bem Feste Mitwirken burch Vorführung von Neigen und Stabübungen. Die Fesimusik stellt bie Kapelle Pauli-Marburg unb die Festwirtschaft hat Gastwirt Ph. Jung hier übernommen. s) Biedenkopf, 25. Juni. Am Montag, 27. Juli, wird hier die B e z i r k s s ch a u im Zuchtbezirk II. für die Vogelsberger Rasse (umfassend den Hinterland- und den Tillkreis) abgehalten. An Staats- und Vereinspreisen kommen zur Verteilung 1140 Mk. für Rindvieh und außerdem noch 450 Mk. für Aufzucht- pramien, sowie 115 Mk. für Schweine unb 80 Alk. für Ziegen. ** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Ter nächste Bundestag des Bundes deutscher Gastwirte findet in D a r m st a b t statt. GerichtssaaL. R.B. Gießen, 25. Juni- Der Musketier Franz Fisch aus Jügesheim (Kreis Offenbach) von der 8. Kompagnie des Jnf.-Regts. 116 hatte sich in der gestrigen Verhandlung des Kriegsgerichts zu verantworten. Er hatte an den Kompagnie- Ährer einen anonymen Brief geschrieben, worin er darüber Klage führte, daß in seiner Korpvralschaft die Stiefel zu schlecht wären. Er schimpfte dabei auch über seine Vorgesetzten und drohte, ich mit einer Anzeige an das Generalkommando wenden zu wollen, wenn keine Abhilfe erfolge. Der Angeklagte, der als Urheber des anonymen Briefes ermittelt wurde, erhielt ivegen Ach- tungsverletzuna, zum Teil verbunden mit Drohung und Beleidigung, eine Gefängnisstrafe von 3 Monaten. — Der Musketier Christian Feldmann aus Kästel von der 3. Komp, des Jnf.-Regts. 168 wurde wegen Gehorsamsverweigerung, verbunden mit Sachbeschädigung, Achtungsverletzung vor versammelter Mannschaft und Widersetzung gegen einen Vorgesetzten zu 7 Monaten 14 Tagen Gefängnis verurteilt. F.C. Frankfurt a. M-, 25. Juni. Das Oberkriegs- g e r i ch t verhandelte heute unter Ausschluß der Oeffentlichkeit gegen den Leutnant Orenburg vom 166. Infanterie-Regiment in Hanau wegen Mißhandlung eines Untergebenen. Das Kriegsgericht der 21. Division hatte in seiner am 29. Mai in Hanau abgehaltenen Sitzung den Fall zu milde angesehen, was den Gerichtsherrn veranlaßr hatte, Berufung einzulegen. Das Oberkriegsgericht gab der Berufung statt und verurteilte den Leutnant wegen 'Mißhandlung eines Untergebenen zu 10 Tagen Stubenarrest. Während der Urteilsbegründung wurde die Oeffentlichkeit wieder äusgefchlossen. Hamburg, 25. Juni. Das Landgericht Altona hat als Berufungsinstanz in der Privatllagcsache eines Vorstandsmitgliedes des Reichsverbandes zur Bekämpfung der Sozialdemokratie den .Genossen" Waberski vom Hamburger „Echo" zu drei B“/6 nicht führen! 29 Nachdruck verholen.! ESEBmM Mi-Kauf Bahnhofstrasse 58 Giessen Xflicht- und. Luft-Bad Mk. v>j nnFFte MAG Tennis-Schnürstiefel für Herren u. Damen das Paar Tennis-Schuhe für Herren und Damen, das Paar mit voller Garnitur Täglich geöffnet von vorm. 6—8 Uhr abends. Eirizelkarte für Erwachsene 30 Pfg. „ „ Kinder...... 20 Abonnementskarten für Erwachsene. . . « — „ Kinder . . . • 3.— ,, Studenten . . . 3.— sind beim Bademeister Mütter zu haben. Beikarten für die Frauen und Kinder unserer Mitglieder (Mk. 1.— bezm. 50 Pfg. pro Jahr) sind bei dem Rechner der Gesellschast erhältlich. Spriipm MM Vorteilhafteste Bezugsquelle f. sämtliche Schuhwaren Heugras-Versteigernng. Dienstag, den »0. Juni l. Js., vorm. 8 Uhr anfanqend, wird das der Gemeinde Allendorf a.d.^umda zustehende Heugras versteigert. Die Drönbachswiese wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt und kommt bet der Kellerbrunnenwiese zum Äusgebot. Zusammenkuuft bei der Ziegelhütte. Allendorf a. d. Lumda, am 25. Juni 1908. Großh. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lumda. 3904 Rein. Erdbeere«! Erdbeere«! Saure Kirschen. Gurken. Der Verkauf findet ganz bestimmt statt. lOees aus Elberfeld. Mütter'sche Badeanstalt. Wasserwärine der 2 a h n 18 °R. > OrigsnÄI-DrähtmeLdttnsen. Tuttlingen, 26. Juni. Zivischen Renqueshausen und । Kollingen ereignete sich ein schwerer "A u t o m o b i l u n s a l l. Ter Oberamtsarzt, ein Oberamtsrat und der Oberamtssekretär wurden schwer verletzt. Unverletzt blieben em Pfarrer und der Chauffeur. Innsbruck, 25. Juni. Tie Juwelierswitwe Marie Hartog, Schwiegermutter des UniversitäLsprofessors Tr. Schmidt, stürzte sich in einem Anfalle von Geistesstörung aus dem Fenster des 4. Stockes der Handels- und Gewerbekammer aus die Straße und war sofort tot. Wien, 25. Juni. In der Nacht brannte die landwirtschaftliche Maschinenfabrik von Maysahrt L Co. in Jedlessee v o l l st ä n d i q ab. Dec Schaden ist sehr groß. Eine Person verletzte sich beim Sprung aus dem Fenster. Die Besitzer, der Fabrik sind Samuel Moser zu Frankfurt a. M. und Adolf Moser in Wien. . Paris, 26. Juni. Ter „Matin" veröffentlicht einen Artikel von dem Abg. Gervais, Berichterstatter für dasj Kriegs-Budget. Der Artikel behandelt die d e u t s ch - f r a n zö fischen Beziehungen und es heißt darin u. a.: Wir' glauben auf dem Gebiet der gegenseitigen Interessen Gelegenheit zu finden, wie wir mit unserem östlichen Nachbarn am Weltfrieden zusammen arbeiten können. Wir haben dies bezüglich der Marokko frage nachgewiesen und wollen es auch Nachweisen in Bezug auf die orientalischen Angelegenheiten. Dort gibt es schwere Fragen zu lösen und Schwierigkeiten können entstehen. Es scheint, daß die russisch-englische Entente an Stelle der österreichisch-russischen Entente treten wird. Durch diese Umänderung ist ein ileues Gleichgewicht unter den Machten herzustellen und diese Ereignisse können uns Gelegenheit bieten, die Rolle eines Vermittlers zu spielen. Die Absicht Deutschlands, nichts zu unternehmen, was als unfreundliche Kundgebung gegenüber Frankreich gedeutet werden könnte, wird mit Freuden begrüßt werden und wir wünschen, daß die deutschen Gefi'chle immer so klar zum Ausdruck gelangen. Madrid, 26. Juni. Tie genaue Zahl der Opfer des! u n t e r g e g a n g e n e n Dampfers „Laracha" ist noch nicht bekannt. Wahrscheinlich sind 3 8 Personen tot. 23 Leichen, sind bereits erkannt. ________________________ Märkte. △ Gründe rg, 25. Juni. Ter heutige sogenannte Johanni- nt arkt war mit 383 Schweinen, meist Ferkeln, und 27 Stück Rindvieh befahren. Tie Ferkel und Läuier waren hoch im Preise und der Markt schon vor 10 Uhr ausverkauft. Es kosteten das Paar ca. 8 Wochen alte Ferkel 50—60 Mk., 9-10 Wochen alte 65—75 Mk., ca. 12 Wochen alte 80-90 Mt. Läuier entsprechend höher. Auch Rindvieh war preiswert, doch der Handel unbedeutend. Das gute Heuwctlcr entführte die Marklbesucher bald wieder nach Hause; es fand kein Krämermarkt statt. vermischte». • Ein beanstandetes Denkmal Kaiser Wilhelms I. Aus Bublitz (Reg.-Bez. Köslin) wird gemeldet: Wilhelm II. beanstandete das Denkmal für Kaiser Wilhelm, das am Sonntag enthüllt werden sollte. Er wünschte die Inschrift: Wilhelm der Groß e",, statt der jetzt eingemeitzelten Schrift "Wilhelm L" Es sei dabei allerdings erwähnt, datz der Kaiser zu den Kosten des Denkmals einen nicht unerheblichen Beitrag aus seiner Schatulle gestiftet hat. Kleine Tageschronik. rind Wissenschaft, — Das Mainzer Stadttheater soll geschlossen werden. Ter Theaterkommission in Mainz ging eine Vorlage zu, das Theater mit Ende der Spielzeit 1909 zu schließen, um den Umbau in Angriff zu nehmen und ihn ohne Unterbrechung zu Ende führen zu können. Geht auch dieses Projekt durch, dann ist Mainz auf Jahre ohne Bühne, denn ein genügender Ersatz in anderen Lokalen ist kaum zu finden. Die Bevölkerung, die dem Theaterumbau wenig Sympathie entgegenbrachte, wird für diese Ergänzungsvorlage noch weniger Verständnis zeigen. Tie Mainzer, die an Vergnügungen fast lediglich tut: das Theater angewiesen sind, können sich dann an den Winterabenden zur Unterhaltung die Reden vorlesen, die die Theaterumbauer gehalten haben. sich durch Revolvcrschüssc. Die Frauen waren inzwischen auf dem Ausstellungsplatz. In einem Briese an seinen Diener er-1 klärte Theodor Klopfer, daß zum größten Teil unverschuldetes Mißgeschick ihn in den Tod treibe. Man spricht von Verlusten in der Höhe von anderthalb Millionen Mark. .Die Geschäftsräume sind geschlossen. Der 19 jährige Arbeiter Reinhardt, der gegenwärtig im Gefängnis zu Unna eine längere Strafe verbüßt, gestand ein, an der E r m o r d u n g der M i ß L a k e im Jahre 1906 imEsiener S t a d t w a l d c beteiligt gewesen zu sein. In C a n n ft a t t wurde der Photograph Eier von einem Bullen so unglücklich ins Kreuz gestoßen, daß er eine gefährliche Rückgratverletzung erlitt und ins Krankenhaus übergeführt werden mußte. Auf einer Wiese bei Goc an der preußisch-belgischen Grenze warfen Kühe die 60jährige, auf Schloß Goe wohnende Rentnerin Sage Homme zu Boden und töteten sie durch furchtbare Verletzungen mit den Hörnern und Husen. Die zu Hilfe eilende Frau Ossemann wurde auch erheblich verletzt. Die Kühe sind infolge Bellens des von Fräulein Sagehomme mit- geführteu kleinen Hundes wütend geworden, sie griffen dreien zunächst an, der sich aber unter das Kleid des Fräuleins Sage- homme flüchtete. Man meldet aus Brüssel: Ein Automobil, in welchem außer dem Chauffeur der Bruder des Abg. Primcz und die Grafen d' Ansembourg und de Villers sich befanden, rannte gegen einen Baum. Primez wurde sofort getötet, der Chauffeur und de Villers tätlich verletzt. Aus Czernowitz wird telegraphiert: Der durch Rotz infizierte Prosektor Luksch reiste in einem Separatwagen nach Wien, um bei den Professoren Weichselbaum und Ghon Rettung von seinem schrecklichen Leiden zu suchen. Das Befinden des , Laboranten Marco verschlechterte sich derart, daß sein Tod jeden Augenblick befürchtet wird. Um Mitternacht schlug in Turin bei einer Fahrt über den Po ein Boot mit 11 Insassen um. 8 davon ertranken. Vergebung non Anstreichembeiten. Die Arbeiten für die Erneuerung des Anstrichs von Brücken und Geländern in verschiedenen Straßenzügen sollen Donnerstag, den 2. Jnlr d. Js., vorm. 10 Ubr öffentlich vergeben werden. ... . . Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen wahrend der Dienststmlden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daiclbst erhältlich, sind spateitcns bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit entbrechender Aufschrift versehen an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 24. $unt 1908. . Städtisches Tiefbauamt. B tau bad). Erste Grosse tiipeiiie Kodikunsi-Äusslellung 8 8 mit verwandten Gewerben vom 10. bis IS. Oki. IM t im Paulinenschlösschen zu Wiesbaden Zur Beschickung unserer Ausstellung wird hiermit eingeladen ra Prämiierung durch Staats-Medaillen Goldene u. silberne Medaillen Sa* Ehrenpreise u. Diplome Bl Alles Nähere durch das Ausstellungs - Bureau: ge ß^otei Fehler, Wiesbaden. M Himbeer-Syrup für Limonade und Saucen m 4S ptg. V1 V2 V* 7s Flasche 125 75 45 35 Pfg. Bestes PMetomsg-PuSves' w Paket 4D Pfg. Eiswaffeln Pfd- 85 Pfg. Bon der Flucht dreier Pankower Gemeindevcr- treter wird von verschiedenen Seilen berichtet. Es handelt sich nach diesen MeUmngen um drei Angehörige des sozialdemokratischen Wahlveveins, die angeblich wegen Unregelmäßigkeiten von der Partei ausgeschlossen und zur Niederlegung ihrer Gemeindemandate gezwungen sind. Die Flüchtlinge sollen sich nach England gewandt haben. Man meldet aus Berlin: Der kurz nach der Ermordung des Försters Schwarzenstein verschivundene Hauptbela- slungszeuge gegen Willy Schwarzenstein, der Tagelöhner Rölke, ist in Rahnsdorf verhaftet worden. Zu ihm soll nach der Bekundung des Zeugen Steinkopf Willy Schwarzenstein geäußert haben, er iverde dem Vater auch noch ein paar blaue Bohnen geben. In dem Hohenbuscher Walde bei Viersen fanden Waldarbeiter ein um Hilfe rillendes Mädchen im Alter von achtzehn Jahren, das an einen Baum gebunden ivar. Wie sich herausstellte, hatte ein 16jährlger Bursche das Mädchen verschleppt und ein schweres Verbrechen an ihm verübt. Es gelang, den Täter zu verhaften.der Do pPe l sel b stm o rd der B a n- kicrs Max und Theodor Klopfer Aussehen. Nachdem sie nm Mittwoch nachmittag noch in ihren Bureauräumen die Postsachen geöffnet und Briefe an Bekannte und Vereine erledigt hatten, begaben sie sich am Abend in ihre Wohnung und tötettn Salatöl Ltr. 90 Pfg !/i Vjj V» Flasche Monaten Gefängnis und die Genossen Petersson und Ros- bitzky zu je 300 Mk. Geldstrafe verurteilt. Die erste Instanz halte auf je 50 Mk. Geldstrafe erkannt. h. G ö r l i tz, 25. Juni. Wegen Verbrechens i in Amte verurteilte die Bautzener Strafkammer den G e m e i n d e v o r st e her V o l k e-Hirschielde, Inhaber vieler Ehrenämter, zu d r e i M o n a t e n Gefängnis. Volke hatte unterlassen, den Rechnuugsführer des Landwirtschaftlichen Spar- uudDarlehnsvereins Hirschfelde, Strietzel, der Urkundenfälschung und Unterschlagung mehrerer taufend Mark begangen Halle, anzuzeigen, um Strietzel der Strafe zu entziehen. * D i e Molitor--Prozesse sind beendet. In Karlsruhe wurde gestern der Beleidigungsprozeß von Fräulein Olga Molitor gegen Paul Lindau verhandelt. Im Verlauf der Verhandlung machte der Rechtsbeistand der Klägerin folgenden V e r g l e i ch s v o r f ch l a g , der schließlich von Paul Lindau gutgeheißen wurde. Lindau erklärt danach: .Durch eine einseitige und nicht genügende Information irregeleitet, war ich mir bei Abfassung der inkriminierten Artikel des beleidigenden Charakters derselben nicht bewußt. Durch die Kartell- träger, Oberstleutnant Bachelin und Oberleutnant Molilor, besonders auch durch das Beweisergebnis des Herzog-Prozesses entsprechend aufgeklärt, nehme ich die in den inkriminierten Artikeln enthaltenen Beleidigungen nunmehr unter dem Ausdruck des Bedauerns zurück und bitte Fräulein Olga Molitor um Ent- fchuldigung." Der Rechtsbeistand des Fräuleins Olga Molitor, Justizrat v. Pannwitz, erklärte ferner, daß alle noch schwebenden Strafanträge feiner Klientin zurückgezogen werden würden. Die Molitor-Prozesse sind somit beendet. Tnberkelbmllensreie Icinnninc Kur-Milch Hofftut Winnerod unter strengster Beobachtung aller hygienischen Vorschriften gewonnen, beste Milch, roh — ungekocht "5" trinken. ^-Liter-Flasche, Original-Füllung ^0 Pfg» i/ c . ii 3d ।, ist non Dienstag, de« 30. Juni ab zu beziehen durch die Verkaufsstelle in Gießen: G. Katz, Ludwtgstraße 45, Telefon 646. D /« Lieferung jederzeit ins HauS, auf Wunsch morgens vor Beginn dec Schulen. Bestellungen bitte ich direkt in die Verkaufsstelle zu richten, welche auf Wunsch Prospekt zusendet. Hofgut Winnerod, den 26. Juni 1908. * a Ludwig Clernm. Vergebung von Anstreilhernrbellen. Die Arbeiten für die Erneuerung des Anstrichs der Bedürfnis hauschen^soller^^^^ bcn 2 Quli z>. Js., vorm. IO1/, Uhr önentlich^vergeben werden. Bedingungen liegen während der erhältlich, sind spiüeftens bis zum vorgenannten Zettpunkt verfchlosienundmitenw Aufschrift versehen an uns ernzuretchen. — Zuschlagsnut 3 Wochen.. Gießen, den 24. Juni 1908. '6 Städtisches Trechauamt. Braubach.____ Wieeta Mi» Giessen, Bahnhofstrasse 26. Eiugesandt. (Für Form und Inhalt aller uiner dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber fetnerlrt Verantwortung.) Trotz aller „Eingesandt" hören die Abendkonzerte bei oftenen, Fenstern uub Verandatüren nicht auf. Man läßt sich schlleßuch einen solchen nmsikalischen „Genuß" getane», wenn derselbe um > 10 oder 11 Uhr sein Ende findet. Wenn das aber bis tict tn, die Nacht hinein dauert, so hört doch schließlich bie Gemütlichkeit auf. Seit einiger Zeit bearbeitet cm Musik-Enthuftaft m einer Wirtfchaft am Liidwigsplah mit Athletenkräfteu einen gewiß mit der goldenen Medaille prämuertel, „Koiizertflügcl" bis 1 ll b r nachts, so daß wohl faum einer der Anwohner seine Nachtruhe indet. Die Aufsichtsorgane sind ohne'Ziveiiel durch die ivuuder- vollen Töne in einen hypnotischen Schlaf versetzt, aus dem sie erst n a ch Beendigung des Konzerts erwachen. __ _ voraussichtliche Witterung für Hessen am Samstag den 27. Juni: Fordauer der heiteren trockenen Witterung. Tein° peralur nicht verändevi. Westliche Winde. 45 Pfg. p Speise-Rüböl stets frisch HAG" zu 1.20 Mk. das Pfund und eine gleichgrosse eines beliebigen anderen Kaffees in gleicher Preislage. Sprechen Sie mit Ihrem Herrn Gemahl vorher nicht darüber und lassen Sie ihn versuchen, welches der wohlschmeckendere ist. Kaufen Sie dann diesen stets. So oft das Experiment gemacht wird, so oll fällt es zugunsten des Coffeinfreien Kaffees aus! Der Coffeinfreie Kaffee HAG (Schutzmarke Rettungsring) ist in verschlossenen 1/2 Pfund-Paketen in allen besseren Geschäften zu haben. Er wird unter ständiger Kontrolle des chemischen Laboratoriums Fresenius-Wiesbaden hergestellt von der Kaffee-Handels-Aktien- Gesellschaft Bremen und ist der einzige Kaffee, der von Nervösen, Herz- und Nierenleidenden, Blutarmen ctc. tadellos vertragen wird und keine Schlaflosigkeit erzeugt. Fiagen Sie den Arzt! Prüfen Sie selbst’. Lassen Sie sich davon nicht abhalten durch Verkäufer, die ihn noch Ein Kaffeeversuch. äSÄ EWnUUVUI '„Coffeinfreien Kaffee E Herr Wilhelm Schraub Fostsekrelär im 60. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen Giessen (Westanlage 28), den 25. Juni 1908. im Heuchelheim, den 25. Juni 1908. 3906 und der Vorstand. Dje Beerdigung findet SamStag, den 27. Juni, nachmittags 6 Uhr, vom Sterbehause, (Lietzener Stratze, aus statt. Bahnhofstr. 27. [aM/( RI ■f billig zum Verkauf. 3913 Anton Schneider, Nh.Obsthändl. ''/Torset .L *■ Seltersweg 89. 3698 2 Zimmer Soolbadu.LuHkumF W ^S°Ährrnr. Projekte und ____________Autisunft durch den Inhaber p, Eunike. Beriorrtt ein schwarz-stählernes Täschchen. Inhalt: Portemonnaie mit Inhalt, ^Schlüsse! anRinaen einzeln, Schlüssel, gesticktes Taschentuch M. N. gezeichnet. Abzug, gegen Belohn. Seltcrslveg 89II (3908 IWcriiijjigcz'lM-WM-n :S8701 Neilstadt 6. Engeres, gesucht, tuchttges Mapiyltt (3851 ___________Liebigstratze 83, pari. ssüj. 4—V-Zim. nut Bvdenk., Gas, Bleichplatz für l.Okt. gesucht. Schrtftl. Angeb. mit Preisang. uni. 05303 an den Gtetz. Anz. erb. Ges. kl. Laden m. 2 Schaufenstern m. Wohn, v.3 Zlul.u. Zuveh^pait. od. 1 St. im Mittelpunkt der Stadt. Schrtftl. Angeb. mit Preisang. mit. 05317 an den Gietz. Anz. 35781 Elegante 6—6 Zimmerwohnungen in den Neubauten Elke Frankfurter- und Friedrichstratze, mit allen Berbesserungen u. Bequemlichkeiten ganz der Neuzeit entsprechend eingerichtet, ver 1. Oktober zu vermieten. Näheres bei Paul Eim, liebigstratze 31, 1. Moltkestr. 2, im Gartenhause sch.4—5-Z.-W. pari. m. Balkon an ruhige teilte zu vermieten. [3629 ordentliches 1) 0) C II für Haus- u. Küchcnarbeit, sowie ein Hausbursche gegen gut. Lohn sofort gesucht. Steins Garten. (05229) mit Brut vernichtet radikal Rademachers Goldgeist. Patentamt!. gesch, No. 75198. Geruch- u. farblos, einigt d. Kopfhaut von Schuppe«, befördert den Haarwuchs, verhütet Zuzug von Pakten. Wichtig fGr fecMlUliW, flasch» 69 Plg. in Giessen bei bs‘‘7/l C. Seibel, Drogerie. gesetzl. gesell. Marke Deposee -- Unentbehrlich für starke Damen — Gibt hochelegante Figur - Grade Front Kein Druck auf den Magen Preis 31k. 10.—, 12.—, 15.— u. höher. Korsett .Lillian* HzL Hochfeines Tüllkorsett f. d. heisse Jahreszeit Preis Mk. 5.—, 6.— und höher. Korsettesihaus Anna frischer 3890) Elegante 2-Zimmer-Wohn. mit Balkon und Zubehör zum 1. Juli zu vermieten. Zu erfragen Moltkestr. 24, p. | Verschiedene Iidjifftiihrrgc nirz 8, j elegante 3-Zimmcr-Wolm. I mit Loggia und Balkon 8 1 Oktober zu vermieten. Näheres Louis Beil, 3898) Baiser-Allee 45,5. | ~ " 5 Zimmer j (9oethestr.54, 5-Z. - W. 1. Etg., ver- setzungsh. zu v. Näh, das, pi. (to“ü 2849) 5 - Zimmer - Wohnung im 3. Stock, neu hergerichtct, per fof. oder spät, zu vertu. Kaiser-Allee5. 3577J Hochbcrrschaftliche 7- bis 8- Zinmierwohnung, 1. Stock, im Umbau Ecke Frankfurter- und Friedrichstratze, mit allen Berbesserungen u. Bequemlichkeiten, ganz der Neuzeit entsprechend eingerichtet, per 1. Oktober oder früher zu vermieten. Näheres bei Paul Enn, liebigstratze 31, I. Llaiser-AUce 5, p*48 2 eleg. Wohnungen, 7u. 6 Zimmer per 1. Juli oder später zu verm. Todes-Anzeige U'orgen 5 Uhr verschied nach langem, schweren, mit Geduld hrtragenemLeiden unsere mnigstgeliebteTochter, unsere gute Schwester, Schwägerin und Tante Katharine Steinmüller isMMWMmWMW und ihre Umgehung. Gietzener Verkehrshandbuch. 8». 335 S. mit Plan der Eisenbahntarte, 12 Vollbildern,' 4 Aquarelldrucken und zahlreichen Textillujngtionen. * Broich. IVit. 1.5v, geb. Mk. 2.—. feiert Sonntag, den 28. d. Mts. sein 40jährigks StiftinilisJkst verdunden mit Fahnenweihe Lum Ncparieren und Ausbügeln gesucht.- Schrift!. Angebote unter 05315 an den Gietzener Anzeiger. ülkihdftrdir uuh ? n bimi^r für dauernde Beschäftigung ges. 05314) Gift. Mobl, Bahnhotstr. 26. 5Siiii;iiiad|trgt|thf gchiHt. 05134) Müller, Wolkengasse 23. Holz-Roliäden fertigt schnell und @##Ca,C' Fritz Biron, Rollsäöülsdrck Wetzsteingasse 21. JJg Bei vorkommenden Reparaturen halte ich mich bestens --^-empfohlen und bringe mein Zager in allen Ersatzteilen in empfehlende Erinnerung. , I, ilnrfrrrp geräumige 7-Zimmer- puituit Wohnung inklusive Badezimmer, Mitbenutzung des Gartens, Bleichplatzes u.Trocken- i bodens, Walltorstratze nächst der ! Ost-Anlage, per alsbald oder 1. Juli zu vermieten. (2211 Näheres Walltorstratze 48. 3.872] Friedrichstratze 7 ist eine Parterre-Wohnung, 6Zimmer mit Zubehör per 1. Okt. zu verm. Näheres Frankfurter Str. 36. fnhrrtth neu mit Freilauf billig 2411)41EU ÄU verkaufen. 053211 Wolkengasse 11, p., l. Grammophon f. neu, s. wenig gespielt m. 10 doppels. besp. Platt, bitt, z. verk. (05322) Nordanlage 1. Eine gut *2.« p preiswert zu milchende verkaufen. 05316;_________Wetzsteingasse 18. 2 gebrauchte gulerh. Fahrräder billig zu verkaufen. [05326 Strohdach, Schanzenstr. 1. Bringe am Samstag in der Schul^tratze schöne, rheinische xUrtiChen Speise-Oel,-Lsslgdas denkbar Feinste. I3835J Adler Drogerie, Ottto Schaaf Letterswcg 39. MsSlliliiij'gWi-nzi'iitod Wirkt sicher und schütz: für die Zukunft. Flasche 50 Pfg. [3836 Adler Drogerie, Seltersweg 39. Otto Schaaf. 3910] Sch. 3-Z.-W. per 1. Okt. zu verm. A. Dietz, Schntzenstr. 7. 05323] Grotze, schone 3-Z.-Wo, n. mit Heizgas und Zub., fof. bezieh, bar, zu verm. Neustadt 14. Montag, den 29. Juni, abends 81/, Uhr: Haupt - Hebung. Die Mannschaften haben vollzählig und pünktlich um 8V< Uhr am Turmhaus anzutreten. v*70]______Das Kommando. v26/,) Dienstag, den 30. Juni 81/3 Ubr im Einhorn 8 bis 10 tüchtige Arbeiter gezen guten Lohn zu einer Dampf- Dreschmaschine gesucht, Ende Juli oder Ansang August. (3899 Jeremias Nahrgang, Maschinensührer, Niederoymen. Eine Kolonialwaren- und Katz'ee-Grotzhandlung sucht einen tüchtigen, älteren Lagerarbeiter d. an selbständiges, gewissenhaftes Arbeiten gewöhnt, zum baldigen Eintritt. — Schriftliche Angebote mit Lohnansprüchen unter 3882 an den Gietzener Anzeiger erb. Zur Aushilfe aus einige Monate wird 1 zuverlässiger, solider Hausvursche gesucht, der auch mit Pferden umzugehen versteht. (3894 Dampfwaschanstalt Edelweitz, Krosdorser Stratze 12.__ Odjtigrr Surlchefof- Schmoll, Hcssischer-Hof. Dienstmädchen zu 2 Leuten sofort gesucht. [05327 ____________Wilhelnistratze 36, I. Sanb. Mädchen v. 14—16 Jahren f. leichte HauSarb. u. zu Kindern gesucht. Bismarckstr. 101. [05330 Sauberes Laufmädchcn sofort gesucht. (05331) Schulstr. 11, II. Schone geräum. 4—5 Zimmer- Wohnung per 1. Juli evtl, früher zu vermieten. 2940 ___________Ludwigstratze 57. Der 2. Stork meines Hauses ist vom 1. Juli ab oder später zu vermieten. Ad. Zintzcr, 3903]_____________Süd-Anlage 9. 05319) Wohnung zu vermieten. __________Große Wkühlgasse 37. Noonstratze 2. (2329 Im Vorderhaus 1 Stube, 2 Kammern und Küche zu verm. Näh. Ludwigstratze 28, i. | Möbl. Zimmer j WaMe ’S,, Ä 953121 Einfach möbl. Zimmer zu vermieten. Dammstratze 5. 3828] Möbl. Zimmer sofort zu vermieten. Bahnhofstr. 59, L Eine ältere, selbständigeSiöchin zum 1. od. 15. Juli gesucht. Lohn monatlich 35 Mark und freie Reise nach hier. (3893 Angebote u. Zeugnisabschriften erbittet Frl. Berta Bcrkcr, _______Gersfeld Nbön (Schlotz). 1 pcrfklite Büglerin ür die ganze Woche ober auch iir einige Tage bei hohem Lohn gesucht. Schriftliche Angeb. unter 3895 an den Gietzener Anzeiger erb. Mehrere Manginiidchen, fiiidbrill keine Damen- ^UyliuU Wäsche zum sofort. Eintritt bei hohem Lohn gesucht. Dampfwaschanstalt Edelweitz, 3896) Krosdorser Sir. 12. 3764) Freundl. Mansarden-Wohn., 3 Zimmer mit Zubehör z. 1. Juli zu vermieten. Noonstratze 32. ___________Carl Holtmann. Lndwigstratzc 52, 3-Zimmer-Woynung in Diansarde aus 1. Juli an ruhigen Mieter zu vermieten. Näheres bei P25 Klippel & Laucht, Neuenweg 42. 3039) 3 Zimmcr-Wobnung mit Kabinett an ruh. Leute zu verm. Konrad Ta nun, Liebigstratze, 3049) Schöne 3-Zinmier-Wobnung an ruhige Familie zu vermieten. Näheres West-Anlage 62, p. Zum 1. Okt. 3-Zimmcr Wolin, nebst Laden mit Kolonialwaren- Geschäft in der äutzeren Stadt, an verkehrreicher Stratze und bebauterUmgebung um.günstigen Bedingungen zu vermieten oder das Haus evt. zu verkaufen. Schriftliche Angebote um. 3838 an den Gietz. Anz. erbeten. Fadncn zu verleihen.A.Schmidt, Tapezierer, Äieustadt 59. (053Ä Stud. rer. nat. wünscht von Mathematiker in die Ditz.- und Jmegralrechii. eingeführt zchwerd. Schriftl. Angeb. mit Preisang. uni. 05324 an den Gtetz. Anz. erb. Techn. geb. Herr w. Nebenbesch, in Diaich.-,Bau- u.Elettr.-Berechn. Konstruktions-u. Patemzeichnung. Schriftliche Angebote unt. 05320 an den Gietzener Anzeiger erb. nehme 1 Kllld unentgeltlich als eigen an. f06®11 Offert, unt. L. $t. Erbeuheim bei Wiesbaden poitlagernd. 2000 XViark auf gute hypothekarische Sicherheit au leihen gesucht. — Schriftliche An geb. von Selbstausleiher unt. 05308 au den Gietz. Anz. erbeten. er- 'PW7^ D”/e jRe. $ie ,9lr F ivö< Meld» Schiß Der ll Aconp ihn sei stellt. ,Äier Friedr ivar. Later c Bord Halba des fl untern Rnndi an folge ,W' der Eitel ferner v. N. »ii i v fordert - Tie 9,° n n richt Hartu „k ohne 9 Leuten Beurte Solda> das m jähüg endlich legung Bis ü( Herabs getadel einen Wehrs jetzt al — her schatlll bloß f lichten Borwii wirtsch lunfl d Aber । fchastli lach $ lolgenk ins Re als d n „Laub miiB ei Ichaiilb ber > 15 Ai Georgi mer, 'i ivald, Jann, Simon ivorben berstan . Ti durch । rend ai angebr . Sei Llein B? btt «8 Ge die Z 12 Mo ttgstre der Licl itenigfn teni U ön betz ttMrach 'raliuni oolbat, fich die Jenehn ^tadtv , Be °tt Ba