LM'Ä cfSitii"««*1 ^Dillenburg:——-7^ 'Te4«ibt-Ä* ftW* Seine Ws* f MHz feSSfe ^ncit! iicti au- scs-r., । &“' ’5fc den JeR kl6 ~MZrL -!Ucht obfc«*»^—"«L wer. “ ßTjjjÄig EL'^< F> •S-aSk Ms-r WWW ucheperWU 1 WV.» per ioiott ödutfai Näheres iliord-Anlaze 111 721 Lravcs Tirnjw-i« udjt. Frau Broscllor lir tzahnsn.1l,Eing.WM7. Üeiuchl wird zum balt.y-' f leinen HairLoail M. mitein ordentliches MH ädchcn bei gutem W, erfr, Vilwciigc-. - _ A^Äiichks W!« gut kochen kann UM! !', jeit veruebbperW^ her Voljn und riuiedur. örau Heinrich flf 5l^_JBeit4nla8e^ OcÄfWtL ter 16 Jahren, we t«^ jiinbern bat, iur tL t jojort evtl, ivaier s ^ ' MeresNeuW- W^diirchauöM^ & MiidÄcniu^ Letirrrradchk ««ÄÄN- dabei ein Lrstgeneiu 'nbonen Lohn. “ «• «chumanu, DurH. _____^HerbormM HWchiW N LU. 1070181 SdE W.8hkineiß ioiort gejutz i»einr. Lcstrcich, gtn-.^ Arbeiter Landwirtschaft gesucht l _________HE> Ferbe-Knel sosort, gesucht. »corg Zchäicr, Lichcr: flrtnh s. WeMragcv > E7 ^ubroifliti ungeb, tüchtiges Mädä iten Haushalt gesucht. Ltebigftratze Ä « Nr. SOI Erscheint ISgNch mit Ausnahme des Sonntags. >Lom- Die „Sictzener Zamilienblätter" werden dem ,91njciger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für dea Kreis Lietzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Rotationsdruck und Verlag der Dr üblichen UnwersitälS - Buch- und Sleindruckeret. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^SoL Redaktion: 112. Tel.-2ldru AnzeigerGießen. ällt auch der. Mttinpf Lassalles gegen Schulze-Delitzsch- Als man Zchulze-Delitzsch den Vorivurf machte, daß er für das Genossen- ümstswesen wirte, nur um politischen Einfluß aus die Arbeiter u gewinnen, suchten seine Gegner von rechts und links die Äenossenschasten für diesen Zweck zu mißbrauchen. Es entstanden lonservative und klerikale Vorschußkassen und üie Lassalleschen oroduktivgeiwssensck,asten, die Bismarck durch König Wilhelm I. jubventioniercit lassen Wollte. Aber sie finb alle zu Grunde gegangen. Schulze-Delitzsch habe das Gcnosscnschastswesen nicht cr- lunbcn, aber die Reck)tslage geschaffen, deren das Genossenschaftswesen bedurfte, um seine wirtsckmstlichen und sozialen Aufgaben -erfüllen zu können. Oftmals seien im Laufe der 50 ec Jahre neue Systeme erfunden worden, um Schulzc-Telitzsch zu übertrumpfen. Stets sei man aber nach Mißerfolgen wieder zu seinen Grundsätzen zurückgekehrt. Schulze-Delitzsch habe sich durch sein findung der Holbein scheu Passionsbilder und der Anfang jn einer kleinen Sammlung von Kunstschätzen, die sein Heim zierten. Als Mann von reichem Wissen und von reisen Erfahrungen nach Darmstadt übergesiedelt, sand Schacier weitere Anregungen bei einer strebsamen Bevölkerung und in der Be- nntzmig der reichen Sammlungen der Residenz. Hier iviirde die Regierling auf ihn aufmerksam; sie beriet ihn nach Gründung der Technischen Hochschule aus den Lehrstuhl für Kunstgeschichte." — So der treu zeichnende Freund .... Der Journalist als Massen- erzieher wird gewürdigt; als Fürstenerzieher aber kommt er heule weniger in Betracht. ($t. Z.) — Aus Kassel schreibt man uns: Als Festoorstellung in Gegenwart des Kaiserpaares gina im Kgl. Theater Ludwig Uh- lands fünfaktiges Schauspiel „Ludwig der Baier" in Szene. Die einzige Frauenrolle oes Stückes, Isabella, war Frau Bayr Hammer zugefallen. Tie intelligente Künstlerin durck>- drang ihre Atifgabe mit Innigkeit der Empfindung und brachte auch die Tragik der im Leid Erbliitdeten zu ergreifender Wiedergabe. Sie führte in ihrer ersten Szene die ganze sieghafte Schönheit und Vornehmheit ihrer äußeren Erscheinung ins Feld, zeigte ein glückstrahlendes, königliches Weib: in den folgenden Auftritten fesselte sie durch die Verkörperung des Gegensatzes, durch die Charakteristik einer unglückliaten, kurz vor einem l^hen Ziele tief herabgcstürztcn Frau, die gleichwohl leidenschaftlich und in ihrem Willen zur Macht ungebeugt geblieben ist. Der Kaiser gab nach den Aktschlüssen das Zeichen zum Beifall und applaudierte selbst lebhaft. Dem Oberregisseur Hertzer überreichte er eine Busennadel. Auch mehrere der Darsteller — die Herren Bohnäe, Alberti, Berend und Hellbach und Frau Bayr Hammer — ließ der Kaiser kommen, um ihnen seine Zufriedenheir auS;uspreck>en. Er Jjob die schauspielerisa-e Wandlungsfähigkeit hervor, die Frau B. bewiesen habe, indem sie zwei so verschiedenartige Rollen wie die der Wir rin im „Weißen Rößl" und die der Isabella in dem Uhlandschen Schauspiel mit großer Feinheit erfaßt und durchgeführt habe. Den Intendanten Grafen Bylandt beglückwünschte er zu dem Ensemble, das er sich geschaffen habe. — Weiter teilt man aus Kchsel mit, daß auf der Hofbühne die einaktige Oper eines aus Ungarn stammenden jungen itonv Vanillen Emanuel Moor ihre beifällig aufgenommene Uraufführung erlebte. Sie ist betitelt „H 0 ch zei t sg l 0 ck e u" und dokumentiert eine im modernen Sinn gerichtete schöne bramatifefc Begabung. Die Handlung spielt in einem Alpendorf. Die Aufführung unter Kapellmeister Prof. Dr. Beiers Leitung war vortrefflich. — Ueber die Aquarelle aus dem Besitze des Kaisers, die er zu einer Aquarettausstellung in der Berliner Akademie der Künste herleihen wird, bringt der „Kunstl"rold" lUeiiK» Feuilleton. — Vom Journalisten zum P r i n z e n - E r z i e h e r. In Darmstadt ist bekanntlich dieser Tage im 86. Jahre der Groß- terzogliche hessische Geheimrat, sürstlich Hohenzollerujcke Hofrat und Nähere oibcnUidje Professor der Kunstgeschichte Dr. pbil. (ti e 0 r g «rchäser gestorben. Seinen Lebensgang hat sein nächster Freund, ;>er als hessischer Historiker iveithin geschätzte Dlaiuzer Landgerichts- Direktor Dr. Karl Bockenheimer m einem Nachruf am Grabe ylgenbermaßcn geschildert: „(Sine überaus somuge Jugendzeit im iRreife einer glücklichen Familie war dem Verstorbenen zuteil geworben. Der hervorragend begabte Knabe hatte eine Zeitlang in Frankreich den Unterricht an einer Mittelschule genossen, bevor er, nut reichen Spiachkenntnifsen ausgestattet, in die Mainzer Schulen imtrat, die er bann mit den glänzendsten Zeugnissen verließ. Er atte sich in Gieße n bereits auf den Beruf eiueS Philologen vor- lercUct, als die Bewegung des Jahres 1848 ihm einen andern Wirkungskreis verschaffte. Auf Empfehliing eines Freundes wurde tr an eine große, damals in Frankfurt a. fDL erscheinende Leitung berufen, mit dem Auftrage, über die Verhandlungen der .lalionalversammlung Bericht zu erstatten. Im Umgänge mit den ebeutenbften Männern jener Tage erweiterte sich der Gesichtskreis )e3 jungen Mannes; unter den großen Anforderungen eines jeden Zage3 eignete er sich jene Gewandtheit und Feinheit der .tar- lellung an, die alle Zeit den Reiz seiner schriftlichen Aenßerungen mb feiner Vorträge bildete. Mitten in diese anregende Tätigkeit iel seine Verusung zur Leitung der Erziehiiiig unb 2lusbildimg deS jungen Prinzen von Hohenzollern. Fürst Karl Anton von ^ohen- joüern, eine geistig hochsiehenbe Persönlichkeit, auf den jungen Literaten aufmerksam gemacht, näherte sich ihm unter einem angenommenen Namen und entschied sich zu seiner Beruuiug nach eingehender Unterredung und Verhandlung. In Ligma- ningen und Dresden widmete der junge Gouverneur seine ganze Siraft dem Werke der Heranbildliug der Prinzen, die ihm in aller Siebe anhiiigeu. Ter einzige nod) lebende der fürstlichen Zöglinge, Her König von Rumänien, hat dem Verblichenen bis zu bellen Lebensende emo dankbare unb wohlwollende Erinnerung bewahrt. Auch Schaefer lernte durch das Lehreii. Einmal tarn ihm die Be- Mihruug mit den höchsten Gesellschaftskreisen für seine ganze Ledens- llaltung ziislatten. Sodann aber erweiterte er auf zahlreichen Reisen seine Stenntnihc, nameiillich auf dem Gebiete der Kuull, Lurch unmittelbare Aufchauimg. Was et sich auf diesem Wege ungeeignet, das ergänzte er nod) im Umgänge mit hervorragenden belehrten und Künstlern, die er tn feiner Stellung kennen lernte. Diese Beziehungen zur Gelehrten- und Künstlerwelt unterhielt er auch nach Vollendung der Erziehung der Pnuzeii und nach seiner Uleberfieblung in die Universitätsstadt Würzburg. In iene Glückliche Zeit des Strebens fällt die ihm gelungene Auf- D'.rken in hervorragendem Maße verdient gemacht um bic Erweckung des sozialen Empfindens. Er war ein Gegner des StaatssoziallsmuS, aber durch und durch sozial veranlagt. Man habe ihm Liebe zu den arbeitenden Kkassen abgesprochen. Aber inne Liebe galt dem ganzen deutschen Volke. Redner geht bann auf einzelne der Verdächtigungen ein, denen Schulze-Telitzsch ausgesetzt gewesen sei, so aus die von ihm gebrauchte Wendung von der „bankerotten Fsirna" und dem „preußischen Großmacktsksiel", Redewendungen, die von seinen Gegnern in böswilliger Weise ent- Itellt niedergegeben würben. Lcyusic-T.'litzsch habe sich mit ihnen nur gegen den Absolutismus gewandt, den er sür bankerott erklärte. Er sei stets eingetreten für einen deutschen Bundesstaat mit meußisck)er Spitze zu einer Zeit, in bar seine politischen Gegner bie Errichtung eines deutschen Bundesstaates mit allen Mitteln bekämpften. Tas zeigte er auch 1857, indem er ben Kongreß deutscher Volkswirte ins Leben ries. Aus Schulze-Tesitzsch passe das Wort: Wir müssen Deutsche sein. Dankvarkcit ist Schulze- Delitzsch in hohem Maße aezollt worben. Auch in sichtbarer Form bei Lebzeiten ist ihm d. r Dank der Nation geworben. Nach seinem -lobe sind ihm Denkmäler in Berlin und.Delitzsch errickstet worden. Das schönste Denkmal aber habe er sich selbst mit seinem Werke, dem Allgemeinen Verbände der auf Selbsthilfe beruhenden Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschasten gesetzt. (Lebh. Beifall.) Dr. W r a b e tz von der Handels- und Gewerbekammer in Wien braä-te namens der östervcichisckx'n Genosserischasten Schulze- Delitzsch die Huldigung dar, die ihm gebühre. Deutschlands Lchulze-Delitzsch se. auco Oesterreichs Schultze-Delitzsch geworden. Redner ging dann auf die Entwicklung des Genossensck-astswesens in Oesterreich ein. Gegenwärtig beständen dort 12CÖ0 Genossenschaften, von denen allein 5000 Genossenschaften auf Schulze- Delitzsch's Ideen ausgebaut seien, und von diesen seien zivei Drittel rein deutsch. Indem Redner noch die bedeutsame Wirksamkeit des Genossenschaftsgedankens auf baS gesamte wirtschaftliche und politisck-e Leben betont, fck)>ließt er mit dem im Vtamen seiner Landsleute abgegebenen Gelöbnis, daß sic treu den Prinzipieit Schulze-Delitzsch's weiter an der Förderung deS Getwssenichafts- wesens arbeiten würden. (Leoh. Beifall.) Damit Halle die eindrucksvolle Festseier ihr Ende erreicht. Am Nachmittage sanden die verschiedenen Sitzungen der Verwaltungen und bic Generalversammlungen bei Hilfskasse, der RuhegebaltSkasse und der Willven- und Waisenpensionskasse deutsch. Erwerbs- unb Wirtschastsgenossenscl)aften statt. Die HilfSkasse, die im Jahre 1887 inS Leben gerufen wuroe und die unterstützungsbedürftigen Vorstandsmitgliedern und Angestellten von Genossen- fdjafien im Falle besonderer Dcdürjtigesit cinmaliae und laufende Unterstützungen gewähren, verfügt über einen Mitgliederbestand von 303 Mitgliedern (Verbänden, Vereinen, Personen'. Tas Gesamtvermögen der Hilsskasse belief sich am Schluß des abgelaufenen Geschäftsjahres auf rund 128 000 Mk. An Unterstützungen sind im abgelaufcncn Geschäftsjalir insgesamt rund 10 200 Mk. gewährt worden. Die seit Bestehen der Liilsskasse von dieser gewährten Unterstützungen belaufen sich, einschließlich der Prämienbeihilfen, die die L>il|skasse für ältere Mitglieder zu den Prämien für bie Nuhegel/UtSkane unb Witwen- und Pensionskasse seit Bestehen dieser beiden Kassen zahlt, auf rund 260 000 Mk. Die Ruh ege Halts lasse blickt auf das 9. Geschäftsjahr zurück unb verfügt über einen Mitgliederbestand von 743 persönlichen Mitgliedern, Genossenschaften und Verbänden. Tas Vermögen der Kasse beträgt runb 800000 Mk., das versicherte Diensteinkommen 1% Millionen Mar». An 3kuhegehältern wurden rund 10 000 Mk. gezahlt. Zurzeit sind 17 Pensionäre vorhanden. Die jährlichen Prämien von persönlichen unb korporativen Mit- ghebern beliefen fich int letzten Jahr auf rund 100 000 Mk. — Die am 1. Januar 1907 ins Leben getretene Witwen- und Waisen-Pensionskassse hat eine recht gute Entwickelung genommen. Die Mitgliederzahl an Verbünben, Vereinen und persönlichen Mitgliedern belief sich insgesamt Ende 1907 auf 322. In der Waisenkasse wurden im Berichtsjalw 205 Kinder versickuwt. Die Gesamteinnahmen der Kasse beliefen sich auf runb 90 000 Mk., die Ausgaben auf rund 85000 Mk., wovon runb 80 000 Mk. zum Ankauf von Effekten verwandt wurden. TaS Gesamtvermögen der Witwen- uno Waisenkasse beläuft sich auf runb 56000 Mk., das versicherte Diensteinkommen in der Witwenkasst: Ende 1907 auf 856 300 Mk., das versicherte Erzichungsgeld in der Waisenkasse Ende 1907 auf 43 440 Mk. — Alle diese Kassen zeigen mit ihrer erfreulichen Entwickelung auch ihrerseits, was die Selbsthilfe vermag. Mitteilungen. Nur zum geringsten Teil lammen für oie Aus^ Heilung die zahlreichen Aquarelle in Betracht, die für Den Kaiser auf seinen Reisen nach seinen Angaben gemalt wurden, wie etwa die Mittelmeer- und Manöverarbeiten von Prof. Willy Stöwer. Vielmehr bandelt eö sich fast ausschließlich L.m jene Kunstwerke, die, in Mappen auf der Bibliothek im taiserlichen Schloß auchewahrt, bisher dem Publikum unzugänglich waren., Ihre Sichtung wirb der Vorsitzende der Ausstellungskommission,! Prof. Artur Kampf, in ben nädjftcn Tagen beginnen. Nur bie' bemerkenswertesten Stücke können au-gewählt werben; da dies Werke aus dem Besitze des Kaisers einen Saal füllen sollens Besonders in Betracht kommen Meisterschöpfungen Menzels unb# Aquarelle Hildebrands mit afrikanischen unb inbischen Motiven.. — Einen „R c f 0 r m - G e s a n g s w c 11 st r e 11" schreibt: bie Frankfurter „Musik- und Theaterztg." aus. Er soll im Frühjahr 1909 in Frankfurt abgebalten werben. Die wesentlichste Neuerung dabei ist eine Aenderung des Puulliersystems.^ Wahrend bisher ein jeder Preisrichter sür sieben Rubriken sSchwie-- riflteit, Tonreinheit, Stimmenausgleich, Aussprache- Dynamik, Rhythmus und Auffassung) Punkte gewährte und demgemäß auf sieben grundverschiedene Dinge zu achten hatte, soll diesmal jedes, einzelne dieser Punkte je einem Preisrichter übergeben werdens lieber die Aussprache unb Ausbildung des Materials soll cirti Gcsanglehrer (Eugen Lildach) entscheiden, über Tonreinhcit ein; Strcichinstrumentalist und Quartettspieler (Prof. Fritz Basser- mann., über Dynamik und Rhythmus je ein Kapellmeister (Ferd.l Meister unb Dr. Ludw. Rottenberger), über Auffassung uno Ge-s l'amteiubrutf erfahrene Männerchor-Tirigenten -Prof. Gustap Trautmann, Gießen und Prof. Mannstädt, Wiesbaden' Zugleich wirb die Anzahl der Punkte von 7 auf 15 erhöht. Ein. weitere Neuerung besteht darin, daß viele unb nicht zu hohq Geldpreise (anitatt weniger uno ganz hoher) gegeben werden. Tiü Geldpreise sind zwischen dem Verein und dessen Dirigenten gut gleichen Teilen zu teilen. Endlich will man die Vorstände unb, Dirigenten der am Wettstreit beteiligten Vereine zu einer Versammlung einlaüen, in der alle Maßnahmen des Resormwett-, Itreits noch einmal durchgesprochen Werden und in strittigen Fällest Abstimmung entscheiden soll. — Grabfunde im Wormser Dom. Bereits im vor.» Jahre wurden tm Mittelschiff des Domes beim Aufgang nach dem? Ostchore eine Anzahl S l einsarge mit noch wohlcrhaltenech «felcttcn gesunden. Auch ließen sich bei einigen noch Reste der Gewandungen Nachweisen. Ter am weitesten nach dem Schiss, zu gelegene Sarg barg, wie bie „Worms. Ztg." mitteilt, die Leichs eines Btichofs mit itrumftab. Entgegen ben übrigen aufgebedtue ^ärgeii war der Inhalt des Bischofssarges noch besser erhaltene denn es fanden sich die auS gewebten mit eingewirkten Mustertst oerztcrten Gewandstofse, sowie ijiit Goldstickereien vlwsehene Schuhe Landtagsabg. Dr. Crüger (Charlottenburg) hielt hierauf • führte auS, baß die Schulze-Delitzsch-Gedenkfeier einem Manne gelte, der nicht allein dem Allgemeinen Verbände der auf Selbsthilfe beruhenden Erwerbs- unb Wirtsck)astsgenossen- schaften angcljörat, sondern durch fein Tun unb Wissen ein großer Svhtt des gesamten deutschen Vaterlandes geworden sei. Sck'ulze- Detttzsch habe durch sein Sckmfcn eine Tat vollbracht, deren fegen et» retche rzolgen sich über alle Kulturnationen erstrecke. Sein Werk sei zu einem Faktor des sozialen und internationalen Friedens geworden: cs gehöre dem nüchternen Erwerbsleben an, aber doch nur mittelbar. Der Grundgedanke der Genossenschaften sei der des sozialen Empfindens. Für Schulze-Delitzsch sei das Genossen- ickrastswesen gleichzeitig eine nationale Tat genxfen. Tr. (Srüger wies dann darauf hin, daß im Jahre 1808, dem Geburtsjahre von Scknckze-Delitzsch, politisch eine neue Zeit begonnen habe. Es fet das Jahr, in dem die Kette der wirtschaftlick-en Unfreiheit von der großen SUfi'e des Volkes genommen sei, das Jahr, in deut die -Selbstverwaltung der St'ommuncn gewährt worden sei. Auf den Lebensgang von Sck>ulzc-Delitzsch eingehend, erklärte der Festredner bann, daß, um seinem Wirten gerecht zu werden, man ihn gleichzeitig auch als Politiker unb Sozialpositikcr betrachten müsse. Schulze-Delitzsch gehöre *u den wenigen, die selbstschöpserisch tätig sein können, die neue Wege finden. Er sei ein Fortschrittsmann, gewesen unb seine politische Stellung sei nicht ohne Einfluß geblieben auf bie Beurteilung des Genossenschaftswesens durch die Regierungen. Aber nur Schulzc-Telitzsch, der Fortschrittsmann, hätte das Genossenschaftswesen organisieren können. Vergeblich habe sein frreunb Hubert sich bemüht, die konservattve Partei für das Genossenschastswesen zu gewinnen. Das Jahr 1865 war für Schulze-Tttitzsch und für seine Gem)ssensck-asten ganz besonders zlücklich. Tie Regierung hatte eine Kommission eingesetzt zur Beratung der Koalitchnssrage, auf deren Tagesordnung auch die B-rage stand: WaS kann geschehen, um die laus Selbsthilfe beruhenden Genossensckiaften zu fördern ? Bismarck habe es nicht zuge- lafsen, daß auch Schulze-Delitzsch zu den Beratungen dieser Konr- mission eingelabcn würde. Sein Einfluß sollte auSgeschaltet werden, vergeblich ivar dies Benüihen Bismarcks. Depn die Kommission bekannte sich wörtlich zu Schulze-Delitzsch'S Prinzipien. Ter Führer der Konservativen, der K^reuzzeitungSntann Dr. SBagcner erklärte in jener Kommission es für eine Täuschung, wenn man sich von dem Geiwssenschastswesen Erfolg verspreche. In bie gleiche Zeit 9. Deutscher Handwerk- und Gewerbefammertag. S. u. $D. Breslau, 25. 5lug. Im Kammermusiksaale des Konzerthauses begann IkuIc üor-i mittag um 9 Uhr die 1. Hauptversammlung des 9. Trutschen Handwerks- und Gewerbekammcrtages. Der Vorsitzeude, Obermeister £>. Plate (Hannover', eröffnete die Verhandlungen, begrüßte bie Ehrengäste, bic zur Verbandstagung erschienen sind unb schloß seine Ansprache nut einem begeistert ausgenommcnen Kaiserhoch. Weitere Begrüßungsansprachen hielten der Vorsitzende des Verbandes Teutsck>er Gewerbevereirn', NegierungSrat Ilload (Darmstadti namens des Zentral-Gewerbe-Vereins Kommerzienrat Kauffmann unb ferner der Erste Vorsitzende der Öand- werk-.ckammer Breslau, Obermeister Kirsch. Von dem Oester- reichischen Handwerkskammertage ist ein Begrüßungsschreiben ein- gegangen. Sodann erstattete der Geschäftsführer des Deutschen .»andwerks- und Gewerbekammertages Tr. Mensch (Hannover) den Jahresbericht. Der Geschäftsbericht wurde von her Hauptversammlung genehmigt, und diese wandte sich nunmehr dem Thema zu: Fabrik unb Handwerk. Tie Handwerkskammer zu Düsseldorf schlägt zu diesem Thema folgende Resolution vor.' „Der 9. Deutsche Handwerks- unb Gewerbekammertag bedauern lebhaft, daß der Bundesrat die Anträge des 2. Kammertages vom Jahre 1901 und des 5. Kammertages vom Jahre 1904 in der Frage „Fabrik und Handwerk" in keiner Weise beachtet bat- Die seither ergangenen Erlasse und Entscheidungen, besonders der Verwaltungsbehörden, lassen befürchten, daß ben Organisationen des Handwerks immer mehr leistungsfähige Betrieb,; entzogen werden, und daß es dadurch ben Handwerks- unb Ge- werbefammern unmöglich gemacht wirb, einen ausreichenden und' gut ausgebildeten Nachwuchs int Handwerk zu erzielen. Der Kammertag bedauert ferner, daß Gutachten der Handwerks- und Gewerbekammern bei den entscheidenden Behörden vielfach einen außerordentlich geringen Erfolg erzielt haben, wodurch der Förderung deö vaterländischen Handwerks nicht gedient worben ist. Der J. Deutsche Handwerks- unb Gewerbekammertag spricht daher di «bestimmte Erwartung aus, daß der Bundesrat sobald als' möglich versuchen wird. Die Frage „Fabrik und Handwerk" zu lösen." Die Resolution wurde einstimmig angeiwmmen und der aeschästSsührende Ausschuß beauftragt, eine Denkschrift über bie Abgrenzung zwischen Fabrik und Handwerk herauszugcben. Darcruf Wandte sich der Kammcrtag der Beratuilg her Eintragung von Handwerkern ins Handelsregister: zu. Der gefchäftssührende Ausschuß schlug hierzu folgende Resolution vor: „Die vielfachen Wandlungen, denen die Rechtsaufiassung übec die Stellung des Handwerks im Handelsgesetzbuche in ihrer bisherigen Entwicklung unterworfen War, veranlassen den 9. Deutschem Handwerks- unb Gewerbckammertag, seine Auffassung von bici'eti Frage in folgenden Leitsätzen erneut mcberjulcgen: 1. Der Hand- werkSbegriff des Handelsgesetzbuches ist nad) dem unzweideutigen! Willen des Gesetzgebers unabhängig von dem Kriterium des Umfanges lediglich aus dem gesamten Betriebssysteme, d. h. aus der Art unb Weise des inneren Betriebes abzuleiten. Jnsbeionderc kann also der Umstand, daß ein gcmerbliu;:5 Unternehmen nach Art und Umsang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert (§ 2 H. G, V.) nicht als niojjjebcnb sür die Entscheidung darüber herangezogen werben, ob ein Handwerksbetrieb ober ein Handelsgeiveroe vorliegt. Vielmehr sind auch Großbetriebe, aus die das Kriterium deS § 2 H. G. B. zutrifst, als handwerksmäßige, nach den eliischlägigen Vorschrisleu des Han- delsaesetzbuches zu behandeln, sobald sie das Betriebssystem deÄ Handwerks beibehalten haben. Alle Versuche, den Handwerks- begriff des Handetsgesetzbuck/es mii oem Begrine ix’d KleuigewerbeÄ zu identifizieren, finb als im Widerspruche mit den Gesetzes- Materialien stehend entschieden zurückzuweisen. 2. Ein Regsiter- zwang für reine Hanowerksvetriebe ist nach der zwingenden Vorschrift des 8 4 des H. G. B. ausgeschlossm. Im wohlveritandenew Interesse des Handwerks ist jedoch dayin zu wirken, daß auch reinen Handwerksbetrieben die Möglichkeit zur Eintragung ins Handelsregister durch Erteilung eines freiwilligen Register rechtes nach Analogie des § 3 H. G. B. gewährt wiro. Durch die hiernach etwa erfolgende Eintragung ins Hanbelsregister wirb bif Handwerlseigenschaft eines Betriebes in keiner Weise berührt, insbesondere können reine Hanbn-erlsbecriebe niemals zur Bei- tragspslicht zur Handelskammer l-erangezogen werden. 3. Dey 9. Deutsche Handwerks- und Gewerbekammertag weist bie Versuche, ben Handwerkern das auf einer langjährigen ungestörten; Verkehrssitte beruhende 3tcck>t zur Führung firmenähnlicher Ge- schästsbezeichnungen durch Unterstellung dieser Bezeichnungen als Zweites Blatt 158. Jahrgang Donnerstag S7. August 1808 Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhesfen 49. Allgemeiner Deutscher Gcnossenschaftstag. (Unberechtigter Nachdruck verboten.) S.U.H. Frankfurt a. M., 25. Aug. . Zu denr 49 Deutschen Genossenschaftstag des Verbandes der aus ^elbsthtsie berubcitben Deutschen Erweros- unb Wirsickzosts- genosscnschaften, der in diesem Jahre in der alten Kaiserstadt ?yrantmrt a M. tagt, sind etwa 1200 Delegierte aus allen Teilen deS Retche.,, aus Lesterretch-Ungarn, der Schweiz, Frankreich, Rußland, iahen und den Niederland-n erschienen. Im großen Saale das „Kaufmännischen Vereins" versammelten sich Henle vormittag etwa 1500 Teilnehmer zur Feier der 100- lahrtgen Wtederkehr von Schulze-Delitzsch's Ge> b u t t S t a g. Man bemerkte u. a den hessischen Mlnister Braun und den Vortttzenden des Verbandes Lrnbw. Genoisenschaftcn Daltschlands, und Geheimerat Haas (Tarmstadt, Kgl. Rat Di- rektor Proebst (München). Der Vorsitzende ber Tagung begrüßte bie 4>cr|aiiimlunq. Ec betonte sodann bie eigenartige Bedeutung vtcscs Kongresses, dem man mit einer Huldigungsieier für den GenossenschaftsivesenS beginne, um gleich am ersten Tage den Manen dieses verdienten Mannes gerecht zu werben, heute ein Denkmal zu errichten. '„Tyirmen" unter ixe Bekirnmungen dcS DandelSgesetzbircheZ ent- «eherr zu wollen, cntschnden zurück. Er beauftragt seinen gt» schäslSsühr^ocn Ausschuß» baj 'liecht der ixmbrocrte zur Trübrung firme nähnlicher Bezeichnungen durch Aufstellung bestimmter l^rundsätze fest zu umgrenzet; und dadurch in Zukunft sicher zu stellen." Zum nächsten Punkte der Tagesordnung: Einschränkung der Vergünstigungen für die Ausfuhr von Getreide, liegt nn Antrag der Gewerbekammer Tresden vor. Durch b. Tyctner sollen die Au:i ahmetacife, die auf de. :'ct;.n cifcntxibnrn für ausiusührcndiS Getreide bestehen, aufgehoben irervcn, D a - mit oic Getreide- und Brotpre ise aus c t n erträgliches Maß herabgemindert werden bezw. ein weiteres Steigen derselben verhütet wird. Reichstags- und LanCtagSabg. Maike Witz Stettin- stellt hierzu folgenden Antrag: „zer geschäftsführende Ausschuß wird beauftragt, mit dem Deutschen Lanowirtichailsrat in Verbindung zu treten, um die Stage der Bejchrankun i oer Einfuhrscheine und der Ausnahmetari'c für auszuführendes Getreide einer alle Teile befriedigenden 2dfung entgegenzuführen. Im yalle der Ablehnung des Antrags soll der Handwerks- und löcwerbekarnmer. tag beschließen, den Antrag Iresten dahin ad zuandern, daß Ein- suhrjcheinc aur Brotgetreide nur für emzuführenbes Brotgetreide und Emfuhrscheinc auf Suttergetreibe nur für einzusülnendeS 7ruitetgetreue angerechnet iverdln dürfen, und daß ziveiums die Aufhebung der Ausnahmerarife für auszusuhrendes Getreide nur insoweit erfolgt, als dadurch deutsches Getreide nicht ungünstiger behandelt wird als ausländisches Getreide." Die Abstimmung über den Antrag ist eine namentliche. Ter Antrag Tresden wird nut 45 gegen 22 Stimmen bei 3 Stimmenthaltungen abgclchnt. — Für den Antrag stimmten u. a. Berlin, Magdeburg, Tresden, i'ruv.ig, Üicöboben; vamourg enthalt sich oct Stimme. — Der erste Teck des Antrags Malkewid wird darauf gegen 1 Stimme angenommen. Au» Stadt und Land. Gießen, 27. August 1908. vom Arbcitsmarttc in Hessen und Hessen-Nassau. Ter verflossene Monat Zlin lafet mit seinen Ergebnissen auf dem Arbeusmarkte auf eine weitere Besserung der ,o i r t s ch a s 11 i ch e n Verhältnisse n i ch t s ch 1 i e ß e n. Siir die Metallindustrie blieb die ivesctzuuslage weiter ungünstig: der int vorigen Monat in der vdizbranch: und im Bauhanowerk scstzustellendc leichte AuffdMUng h.it bollitänoig nachgelassen. Auch ui den Bekleidungsgcwerben ist der Beschäftigungsgrad nur gering, besonders kann die ztonfekuonSbranche ihre Arbeiter nicht voll bqd)ajtigen, da infolge der allgemeinen ZfrisiS der Umsatz bei den Nleiderhoiwlern gering war und diese ihre ohnehin iwch umfang reichen X'agcrbcftanbe nicht noch bereichern wollen. ’Jiun mag zugegeben iverben, daß die montane 2age bei einzelnen Gewerbe- zweigen cm ÄuSsluß der ständig wieoerkehrenden fhllen Saison ist, uit Ganzen jedoch ist die X'agc diS gewerblichen Arbeusniarttes nicht ungünstig, besonders in den Grotzstroten ist ein zahlreiches Angebot von ArbcckSkrastcn Vorhände», )o daß es besonder» oen minder tüchtigen uuo in den örtlichen Verhältnissen unbekannten Arbeitern schwer fallt, passende Arbeitsgelegenheit zu finden. Trotzdem l)dlt aber der Zuzug vom ÄJano uuo von den kleineren Stabten m u»geschwächter iiraft an, obgleich speziell ui den Heineren Gemeinden der Arden Sinan t relativ viel günstiger ist uno zurzeit eher und rascher Befchrftigilng zu angemessenen lohnen zu finden ist, alS in der Grvmcadi. Leider sind.-t auc« tjvfe Tatsache bei beu Arbeitsuchenden selbst nxmig Beachtung, für sie ist und bleibt die Großstadt das Torado, wo Arbeit uno stoher Verdienst iwch immer zu unden ist. Wie ungünstig im einzelnen der Beschäftigungsgrad in den Giohsiaotcri war, mögen nad> folgende Zahlen illustrieren. ES kamen nach den Monaisberichten der öffentlichen, bem Mirteldeuiidzcn ArbCitenadfnxisv.'rbandc an- gehörenden ArbciisremntielmigSstcllen aus je 1U0 offene Stellen Arbeitsuchende in Kassel 2 i, Frankfurt 236, loanau 248, Mainz 223, Wiesbaden löl, WvrmS 191, Essenbach 218, Gießen 136. Durch Einstellung zahlreicher ausländischer Arbeiter ist der Bedar, der L a n dw i r t s d) a f t an l-eimischen Arbeitern in diesem Sommer geringer geivorben, aud) gewerb- liche Arbeiter stehen zahlrcid) für landioirtsd-astlid-c Arbeiten, bic keine besonderen Fachkenntnifje erfordern, zur Verfügung. Wenn aud) an tüchtigem, wirklich geschultem lanDimitfdraiilid^ni Personal nod) immer kein Ucberjiuu vorhanden ist, so sind doch ui diesem Zahre die Berhallinssc aus dem lanowirtsd-aftlid-en Arbeitsmarkte alS günstig zu bezeichnen. Besonders die stabt. Arbeiisoermittlung-stellen, Du zum -teil eigene lanbiv.rtf d)afiiid)c Abteilungen eingerichtet ljaben, lassen jid) bic Vermittlung lanb- wirtschaftlichen Personals, die roiieitfrti zu geschehen hat, sehr angelegen fein. So wurden beispielsweise im BerichtSnwnat durch bic lanou iriidxiftlidK Abteilung der stadtisdfeu '.'GbeitSvermitt- lungsstelle m Frankfurt a. M. 330 Stellen bc fitzt bei 628 Ar- bensgefud'en uno 45a offenen Stellen. Wurden auch bic stellenweise wenig günstigen Lohnverholtnissc in c>.r Lanowirtschaft, über die oft nicht ohne Grund geklagt wird, beseitigt, so dürfte bei der ledigen Artcusniarltlage den '.nisprucyen Otr Landwirtschaft nod) uiehr als bisher seitens der öffentlichen Aroeitsnachweiie Rech- innig getragen werden. • •• Die Jagd auf Feldhühner findet in diesem Itchrc überall, nicht nur bei uns, erbärmlich aus. Zunge yül)ncr gibt es nur ganz wenig, weil die Gelege während vor. Man nahm bei einer vorläufigen Uiucrfuchung infolgedessen an, bag auch die andern Sarge die Reichen von Hierilern ent- dielten. Nun ist aus Urkullben bekannt, daß i.x .0 i«0 Temperalnr der Lust S c co 9 f lotivc sienchltgkeit ■b X, Ä »pyilVMüB Wetter 26. 2” 746,4 17,2 10,7 73 WSW 4 Bew. Himmel 26. V" 747,3 16,1 10,' 80 w SW 2 BeD. Himmel 27. 7” 745,2 14,5 10,8 88 * - - 11 1 Höchste Temperatur a Niedrigste n 25. 25. bis 2 . 2f 1. Augi ft = 19,6 e C. 4- 18,1 • c. T elef onische de» Giessener Auielgers, mitge und ludusir Frank liirtcr 16ör*< 3 xa */e Beichsauleihe . . 91.9u 3% do. . . 83.75 3S‘/, KomoI» . . . . 91.95 3S do.....83.65 3X7, Heuen.....90.60 3>i7e Oberbcsaeu . . . 90.00 4 Uestcn Uuldreutc. 98 75 4‘.,?« Ucstcrr. Mlbcrreute VU.2u 4 H Ungar Goldreute . . 13.35 O» lullen. Heute ...-- 3?« Portugiesen Serie I 60.90 3N Purtugieseu , 111 — russ.SUatsauJ. lUUu 97 00 japau. Staatsauleihe 89.75 4 *e Cour. Türken tou IUUö 04 4u Türkt ul wse......145 90 4-z Gricch. Monopol-Anl.. 51.00 äussere Argcuüuicr . — oe/e MeiiKauer . . . 64.90 4>i7e Uhiueeen .... 97.80 Aktien: Bochum Gu» .... Buderus K W.....11LBO Tendenz: lest. Berliner Börse, 2 Cauada L B.....17130 bannsudter bank . . . 127.50 Deaucbe Bank .... 236.70 Dortmunder-Union C. . . 57.40 Dresdner Bank .... 143.10 Tendenz: sehr fest. Kursberichte .eile von der Bank für Haet#l le, , 27. August, 1.15 Uhr. Elektnz. l^uimeyer . . . 11MÜ Elektriz. öehuckert . . . luM*' Esch weder Bergwerk . . Ä0J«< Gelsenkirchen Bergwerk . 19t> Hamburg-Amenk. PaketL HL* Harz euer Bergwerk. . . 2”1> Laurahutte......21t> .Xordd. Lloyd..... Obeiscblcs. Eisen-IudosUie 131 ® Berliner ilaudclsgea. . . 165*' Darnutldter Bank . , . Deutsche Bauk .... Ä-J® Deutsch-Asiat Bank . . 1A5-' Diskouto-Kommandit . . 177J^* Dresdner Bauz .... 141W Kreditaktien.....1W.79 Baiümure- und Oldo- Ijscnlahu . ., 96.10 GoUtiardbaho..... Lombard. Eisenbahn . . 22 Uestcn. ttaauoann . . . 167J® Pnoce-Heun-Eucnbabn . Kt-*0 . August Anfangskum. llarpcuer Bergwerk. . • Laurahutte .....912-M Lombürden E. B. . . Nordd. Lloyd . . . • • ................145.10 Geschäfts-Lmpsehlungeii üeten dilliglf vrühl'lchc Unioersitäts-vruckettt. Sieb».