Nr. 14? fcirtenÄ Das R°ichs°-rsich°n^sam«,^g,° S'-ichm-M SW^.-b Lwb-it dm Zu°, >°°ü-r zu »mW« I I 24. !SS „sichl zum Ausdruck brachten, erkannte das Einwohnerzahl: nach (Sine eigentümliche Neben- Es starben an: 9 1 3 rlteo Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntag». Die ..«iehener §amiiienblatter- werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Krcisblatt für den Ureir Giehen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. ifltauw’ l ‘MW/ je iur» *)nt °än?aui wurden die Verhandlungen aus Mittwoch vormittag vertag t. . in. paniert, rclißkil. IVülltil' yiinuic LjseM' Gießener Strafkammer. ) ( Gießen, 23. Juni. n an 644 r Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. ,eilen se“ jnöabet Wohlwollen. Tie Wahlen der Arbeilervertreter zmn Reichs- versicherlmgsamt verlangten umfangreiche Tätigkeit. Ter Bericht schließt mit der Aufforderung, mehr als bisher dafür zu sorgen, daß bei den Wahlen die Liste der freien Gewerkschaften den Erfolg Zusammen: Erwachsene: int vom 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr 0^ mif|! lineg LS )0° in Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schm Universitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion. Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: e=S^5L Redaktion:S^N-Tel.-Adr.:AnzeigerGießen« Woche. Vom 17. bis 23. Juni 1908. angenommen zu 30 400 (inkl. 1600 Alann Aiilitär.) Sterblichkeitszifser: 15,39%,, Abzug vor: 4 Ortsfreinden: 8,88 Voc. Kinder angenommen würden. — Schließlich wurde folgende R e s o lut toiti angenommen: Die mit unverminderter Schwere seit Entführung I des B. G.-B. auf dem Fleischergewerbe lastenden ungenügenden! Vtehwährschastsbeslimmungen geben dem Fleischertag Veraiüaffung zu der Forderung, daß alsbald eine Erweiterung der Hauptmangelliste stattftndet. Ferner werden Maßregeln zur Feststellung der Quellen der Tierkrankheiten gefordert. Weiter wird eme Nach- Prüfung der Bestimmungen des Fleifchbeschauaefetzes über die Behandlung beanstandeten Fleisches angeregt. — Ent Atttrag Unterelbe forderte, daß das Schlachten von nüchternen Kälbern, Kalbern unter 14 Tagen verboten werde. Mit Rücksicht darauf, daß der Verbands- taa bereits eine entsprechende Eingabe vor zwei Jahren gemacht hat, die itod) nicht erledigt ist, wurde der Antrag zuruckgezogen. wünsche in Eltville zu verweilen und beabsichtige, der benach-! barten „Virchow-Quelle" einen Besuch abzustatten, lautete derf huldvolle Bescheid. Auf dem Perron großer Empfang: zwei, Derveu in Frack und Chapeau, Ueberreichung kostbarer Blumen, längere Ansprache entblößten Hauptes. Original-Byzantmertum. Wer auch zweifeln könnte! Traußen wartete ein Toppelspanner; Hoheit „Emir von Bagdad" bestieg ihn nebst Begleitung. 3nt: Trabe gings durch die Hauptstraßen Eltvilles, überall wurde beri „(Smit von Bagdad" angestaunt und wie ein Lauffeuer durcheilte die Nachricht von dem hohen Besucher die Sradt. Nur em kleines Mißgeschick begegnete der exotischen Größe. Infolge der großen Hitze kam die original-schwarze Gesichtsfarbe der Hoheit ins Schmelzen und Rinnen und verlieh dem weißen Kragen eine verdächtige schwarze Färbung. Wie später bekannt wurde, war Hoheit ein scherzhaft gestimmter junger H-rankfurtcr, der sich in diese orientalische Tracht hatte stecken lassen^und un Einvernehmen mit seinen Freunden das wohlgelungene Schauspiel m I Szene gesetzt hatte. (Dieses Geschiclstchen erinnert ilebhaft an einen ebenso köstlichen Spaß, der vor 20 Jahren oder darüber von dem ewigen" Studenten Lutterkorth aus Jena verübt wurde. Dieser, der aus Tilsit in Ostpreußen stammte, war in jungest Jahren in den Besitz eines großen Vermögens geraten, das er auf die wunderlichste und zugleich ergötzlichste Weste vergeudete. Einer seiner Hauptstreiche war der, daß er eines schönen^^ges mit ein paar jüngeren Kommilitonen eine Reife als „«chah von Persien und Gefolge" von Weimar aus antrat und u. a • - *' * " ,r-‘ - Er hatte sich In der beißen Jahreszeit nach starken Schweißabsonderungen, besonders nach größeren Ausflügen, Geblrgstouri.n, Stab» fahren usw' sind Waschungen oder Bader mit Kaiser-Borax von äußerst wohltuender nnd,erfrischender Wirkung. Lästiger ^.chweiß- gcrnw verschwindet vollständig durch Wafchungen mit einer ^.öiu^ von Kaiser-Borax. Letzterer nur echt in roten Kartons zu 10, 20 nnt> 50 Psg. mit ausführlicher Gebrauchsanweisung, ist m Drogerien, Apotheken, Kolonialwaren-, Parfümerie- und Seisengefchaften Deutscher zieischertag. 8. L L. E f s e n -Riihr, 23. Juni 1908. Ter Deutsche Fleifclierverbandstag wurde heute, nue bereits kurz gemeldet, eröffnet. Zu diesem 31. Bundestage sind mehr als 300 Delegierte erschienen. Der Vorsitzende Dl a r x-Frankfurl a. M. begrüßte die Vertreter der Behörden. Er wies tun die tmbcrech- tiqten Vorurteile unb Verdächtigungen gegen das Flsischergetverbe hin, auf die beabsichtigten Maßnahmen der Regiertlng nber die Notierung der Fleischpreise, die handelerschwerend und prersver- teuernd wirken müßten. Die Beschtverden der Fleischer müßten rascher geprüft und mehr berücksichtigt iverden. Die Regierung müsse der Verfälschung der Futtermittel entgegentreten. Der Redner chloß mit einem dreimaligen Kaiserhoch. Nach weiteren Be° arüßunqsredeii wurde der Geschäftsbericht des Vorslaudes, der wieder ein Anwachfen des Verbandes konstatiert, zur Debatte gestellt. Wie bereits int vorigen Jahre, so tvnrde auch diesmal ein- gehend über das Verbandsorgan verhandelt. Linden- berger-Ludwigsbitrg verlangt die Bereitslellmig von Mitteln für ein anderes V e r b an d s o r g a n als die amtliche Zeitung. — Schuhmacher-Hamburg wünscht Erweiterung dieses Organs. — Nach weiteren Auseinandersetzungen wurden schließlich die bestehenden Verhältnisse gutgeheißen. Daraus beschmtigte mau sich mit dem L e b e n d g e iv i ch t - Handel und dem Schlußscheinzwang. Zn diesem Thema lag folge n d e r A n t r a g Bayern, Schlesien ufw. vor: Ter Verbands- tag möge nach wie vor in Wort imd Schrift Stellung gegen den durch keine stichhaltigen Gründe wiederholt unternommenen Versuch einer gesetzlichen Einführung des Schltißfcheinzwanges auf den Schlachtviehmärkten nehmen. In der von der preußischen Remernng beantragten Aenderung des § 70 der Gewerbeordnung erblickt der Verbandstag den immer iviederkehrenden Versuch der Einführung des obligatorifchen Lebendgewichthandels, dem gegenüber er auf dem bisher eingenommenen Standpunkt verharrt. — Gleichzeitig spricht der Verbandstag die Erwartung aus, daß der Bundesrat beit Anregungen des preußischen Handelsministers kein Gehör schenken und teilte weitere Förderung angedeihen lasse. — Der Antrag gelangte einstimmig zur Annahme. . „ Darauf beschäftigte man sich mit der Frage „V i e b ro a t) r- fchaft und Haltun g". Behrens-Brauufchwelg verlangte, daß fämtliches Fleijch und Eingeweideteile, ivelche durch die Fleifchbe- Drittes Blatt 158. Jahrgang t r_ Donnerstag 25. Juni 1908 Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Gverheffeu 6. Deutscher Sewettschasts-Uongreh. 2 T?g H* ^ambUl9' 23‘ 3um* | - GertchtSiaaL. “ Ivon zwei Linien eine 'ganz Die heutigen $erf)anbhmgen iDintien rb Darmstadt, 23. Juni. Der Direktor des Gaswerks in ,9101:^', bic lediglich die Ren^ Bomeldurg geleitet. Es wurde in^d,e^Dlskufon? t n ^binQnb Völker, hatte es im vorigen Jahre Ettal unserer elektrischen Bahn in Frage zu stellen geeignet Agitation unter ben D i e n st b o t e n blngetreten. Frau Z eine an der Außenwand des Fabrikgebäudes rellaufenbe - nur die Anlieger haben ein Jnteresfe daran und diese Grünberg-Nürnberg legte solgende R e s o l u t i on vor In An° uni taff en, eme ° ^^erlichen Schutzvorrichtung zu (versehen. Vor ber Stadt und der Bürgerschaft Hekuba sein, betracht der hohen Zahl Erwerbstätiger, die als D en^nde 7s j ^it suchte nun eme Frau bei einem Gewitter Schutz unter e5 „icht viel richtiger, die Bewohner des iwr-bliäjeu Stabt» Gesindeordnung unterstell tsinb unb sich ihren ^bensunteihal bet g vorfpriuqenbeu Dach biefer Wanb. Sie bemerkte m C,£ec heiß unb bie größte hessische Lanbgemeinbe Wleseck bemchen bte unbegrenzter Arbettszett, schlechter Entlohnung unter benmm° Dunkelhett bie^Welle nicht, würbe von ihr ersaßt unb erlitt gefat)v- unb sorgen für bie uitbebingt notweubige Frequenz lichsteu Verhaltmßeu erwerben müssen, erachtet es der Kongreß als Verletzunaeu Dem bisher unbestraften Betriebsleiter würben dieses neuen Verkehrsmittels, wegen bessen Rentabilität ober Un- ferne Pflicht, Die Generalkommission zu beauTtvanen ^r i n8e erhielt heute von ber Strafkammer ? Li tät mau sich nun schon jahrelang herumstreitet unb beit Dienstbotenbewegnng auch lernerhrn ihre volle^uJmetffantfeum Mk. Gelbstrase. .Lf -erbricht. - Man betreibe intensiv ben Bau von 2 elektn- wibmeu. Tie Geueralkommissiou wirb beauftraqt. eme Dienst- ger ^^uui. Tie Frage, ob Bor- unb Ztnk-s^^ ^lraßenbahiilinien unb lasse ben «knickrigen" preußischen botenfoniereiiä emjubeuifen, .um übet /l iheitliche,Agttatwn zur e „nter bas Geheimmittel-Gesetz fallen unb nim |on)o()( lüte b,e freigebigen mit ber Wurst nach ber Seite Hebung ber sozialen fiage bie|er. IMrbeitcr^teQorte su besten, I l 3ipOthcfei:ix verkauft werben bürten, beschäftigte beute m ber g d Jelenben Interessenten bes Norbviertels außer Konkurrenz. boten unb tLndtichen Arbeiter eingeinhrt wird. Auch sollen d,° -cht«> « an, Freilprechung, weilt b£nu6t' “b£t ebeni09Ut aud) ,01 dann mit d.n wichen Heimarbeiter schütz. Dazu lag solgenbe Berliner Re so Eugen Krauß e. Er brachte bie von ben Behorben Tuberkulose lution vor: Die m ben ^eiverkschastsorganisationen öxflanj- aanaöintenÖUnb bei ber Staatsanwaltschaft eingelieserten fal° Lungenentzündung fierten Mitglieder sind zu verpflichten, ihre Trauen mW TocM.I sch g Y N iu Verkehr unb beseitigte bie betreffenben Akten. Epileplie welche in gewerblichen Betrieben ober Heimarbeit befchasiigt^ smb We I t§ erbrec2en§ vor bas Schwurgericht ge° Nierensteinen unb bnrch ihre Nichtorganisation ben Forlichritt m ben '" Frage g Krautze heule unter Zubilligung milbernber Umstänbe Krebs rommenben Gewerben (Konfektion, Tabaklnbustrle ufw.) beuimeii, s ' Monaten Gefängnis verurteilt. Leberfchrumpfung________ ben in biesen Gewerben existierenben ^'verkschastsorgaiiisationen I z j a) 2a Jnni. Das Schwurgericht verurteilte den Summa: 9(4) 6(4) — 3 zuzu'ühreu. Tie Generalkommifsiou wird beauftragt,. ianstllche X Y rmelster der Gemeinde S o m b o r n, U H m.: Tie m Klammerii gesetzten Ziffern geben an, wie viel Kartelle, Gewerkichaftskommissioneii usw. aufzuwrdetn, da r^em % et e r, der, obwohl vermögend, Gememdegelder ui der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach zutreten,^atz dieser Befchlutz auch voll 'md ümiz zur GelMg ge- Jo , GmgP eUx,^ * und Belege ließen gebracht- Kranke kommen. lange. - Eme weitere R e s o l n t l o n «avalh-^euin eriiari, vag ,uacbt Monaten Geängnis. --- ■ ein wirksamer Heimarbeiterschuh nur durch Reichsgesetz gefchafsen \ geiastcht hatte, zu a cy - werden könne. Ein solcher Heunarbeiterschutz werde erreicht weim - Reichstag und Bundesrat den von der sozialdemokratischen Re chs- . tagssraktioii ansgearbeiteten Eutwurs annehme. - Die Resolu- - Futzb all. P??116.6“16 tionen wurden angenommen. . - . schast des G i eß e n e r Fu h b a l lk lu b s v o n 190 g ge Daraus wurde die Frage der Beseltlguug des K ost- u u b ^^n Meisterschaftsklub der 2. Klasse im 6. Bezirk, dem W etzl ar e r Logiszivanges beim Arbeitgeber behandelt. — Schließlich Fußballklub. Gießen hat größtenteils die Oberhand im wurde eine Resolution angenommen im Sinne des Referenten, die und kann auch mit 6:1 ^oren das Feld behaupten. Durch eme reichsgesetzliche Regelung der Slaterie. fordert. Insbesondere verschiedenartige Zusammensetzung der Mannschaft war die sollen die Gemeindeoerwaltungen angewiesen werden, durch eme Oufammenarbeit und die Leistungsfähigkeit derselben sehr gehemmt., aesuude Wohnungsreform und die Einführung einer geregelten Kon- ^'lars bester Teil war die De^mg, den Stürmern fehlt noch ?rolle der Schlasräume ben Gefahren vorzubeugen, beiien bie be- kje9nötiqe Sicherheit vorm Tor. Das Spiel felbst würbe m äußerst treffenben Arbeiter unb zum großen Teil auch bas kousumiereilbe Q^n^ sJÖeife burchgeführt. Publikum ausgesetzt siub. Die sofortige Ausbehnuug ber fetzt jchou -----— - < besteheubeu behörblichen Vorschriften für bas Wohnungswesen auf UnivertttätS-NachrichteN. bie Schlafräuine ber beim Arbeitgeber wohuenben Arbeiter erklärt ’ h cv Orbinarius für mittlere Ö£t »SÄSÄ» eroer El haften | unb ÄÄ tat?. ?. ‘Ü -Äw le als und Ola Hei er. Es lieget, i« Mefem Te.„° ,nel)teie 8t.|o- 91*^ tt «« b« "^"Jn'ber Nachmitlagssihuug kam es zu sehr heftigen Auseinauber- Botanik unb Direktor bes botanifchen ^st^brsitätsmstltuts m aehechen Di^ Resolution, bie eine Regelung ber Unterstützungs- hätte er in Würzburg unb Marburg feine Stubien genoßen. |, frage nach nochmaliger Prüfung zwischen Parteworstanb imb I —-—------- Generalkommission verlangt, wirb nut 178 gegen 111 Stimmen o||ä, . . Fmnkfurt kommend, fur^ S Drucksachen aller Art »uschafsen. . . 11 Ubr vormittags m E. eintrifst, entstieg eine exotische Persönlich- liefert in jeder gewünschten Aue- Darauf berichtete Reichtagsabgeorbne er Robert^^Schnub -Berlin 11 von schwofrauner Gesichtsfarbe m stilrein und preiswert die Brühl’.che Universitäts-Druckerei, Schui.tr. > Unterschlagungen. Im letzten Sommer ging bev Gärtner G. A. V. von seinem Vater, ber in Frankfurt a. M. eine Gärtnerei besitzt, weg und war etwa drei Monate ohne Beschäftigung. Im August trat er dann als Portier bei der Augenklinik ein. Er machte einen guten Eindruck unb niemand zweifelte an 1 einer Ehrlichkeit, weshalb er vielfach mit Gelbbesorgungen beauftragt wurde. Nach feinem Weggang int Februar ds. Js. stellte es sich Heraus, datz er einen Geldbetrag von drei Mark, den er von einem Arzt zur Einzahlung auf der Post erhalten hatte, nicht einzahlte, sondern für sich verwandte. Ebenso hat er 15 Mk. Vorschuß, den der Vater eines kranken Kindes ihsti zur Llblieferung stn die Verwaltung ge- . aeben batte nickst an die Kasse abgeftlhrt. Als em Patient bei Einer seiner Hauptstreiche war der, daß ei emes seiner Entlassung nach der Kasse fragte, um die Wegekosten zu mit ein paar jüngeren Kommilitonen eme Reife “X Zt et » *1 das G-ld abiutiefern. Als der von Persien und G-solge" °0N W-rm-w aus ar Patient nack einigen Tagen wieder kam, erhielt er von ihm die auch in Frankfurt prunkvollen Einzug hielt. „ ■^uittuna über 76 Mk., von der es sich herausstellte, daß die ausdrücklich „jeden offiziellen Empfang verbeten, ist aber do- Untersckvift des Verwalters nachgeahmt war. Man hatte ilm mals doch allgemein als Schah angeftaunt und bewundert mord^i, auch noch ivegen Mebstahls in Verdacht doch bie Anklage konnte zumal er bas Geld aus vollen Hanben unter bie Leute brache. nur auf Urkundenfälschung und Betrug sowielllnterfchlagung ans- D. Reb.) , gebelnit werden, ba bie Beweise m ber anberen Richtung nicht Kleine TageSchronrk. ausreichend erschienen. Bezüglich des auf der Post einzuzahlenden In B e r l i n ist unter Anzeichen von Fleischvergiftung Gelbes erklärte er, die Postanweisung habe sich m fernen Papieren & früßerc Kaufmann Hermann Mertens nach bem Genuß von verschoben unb deshalb fei ihm bie Sache rn VMsfenheit geraten. Koulasch, ben Frau Mertens aus in einer Markthalle gekauftem Den Umftanb, daß ber Verwalter bamals lo Mk. zu viel m ber r>(eifd) bereitet hatte, gestorben. Die Frau unb eine Nichte fmb Msfe hatte, wollte er sich zunutze machen und behauptete, daß er erkrankt. Die Leiche des Mannes wurde von der Polizei mit Bestimmtheit das Geld abgeliefevt habe; allem es stellte fich beschlagnahmt. heraus, daß es sich um einen cmderen^VoMutz frQnbette, btn; I ----. famlncyes yieijuj unu «.iHaciuciv^ci«, v.v wesentlich ungebucht geblieben ist. Wegen des Bettags von -Nr , SU haben, da er WäHrend der drei Monate ^ich^ v^dient hatte Gegensatz zu beiu Verfasser b?5 in ber Samstag-Nr. er-. kunbenfa schung begangen wuvde, ft^e das o^d de^weitere mit Gießen wahrnimmt. Weshalb beim Mk. 60 000.- ber Stabt unb, — öcricfttolaal. IBau einer. elektrischen Straßenbahn von zwei Limen eine ganz rb. D a r m st a b t, 23. Juni. Der Direktor des Gaswerks in 2(1) 1(1) — 1 1 1 KD KD — — KD 1(D — — Kl) 1 (1) — — Juni 1908 Barometer auf 0° reduziert Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Wetter 24. 24. 25. 2 « 92S ^24 750,0 751,0 751,8 25,6 19,0 17,4 11.3 11,4 11,1 47 70 75 NE NE N 4 4 2 Sonnenschein Klarer Himmel Sonnenschein Höchst. Temp eratur am 2i . bis 24. Iu ti — 4- 25,6 ° C. Niedrigste . 23. e 24. -s- 15,9" C. GeSegenheitsIcauf! IW kurz, halblang und lang, zum aussuchen. Serie I Serie H Serie III 25 Pfg. 35 Pfg. 50 Pfg. J. Kaan ja*. 3885 Kreuaplats. Bade- Anzüge . . 1.00 bis 3.50 Mk. 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Da an dem Unternehmen im ganzen 142 Grundeigentümer mit 316,9471 Hektar Fläche beteiligt sind, liegt die für das Zustandekommen des Unternehmens gesetzlich erforderliche Mehrheit von mehr wie ein Fünften der beteiligten Grundeigentümer, welche mehr als die Hälfte der beteiligten Fläche besitzen, vor. Der Antrag mit den Zustiwmungserklärungen nebst Ergebnis und Zusammenstellung liegt vom 27. Juni bis einschließlich 4. Juli 1908 auf der Großh. Bürgermeisterei Odenhaufen zur Einsicht offen. Einwendungen gegen die Zulässigkeit oder Rechtsbestän- digkeit des Ergebnisses sind nach Art. 11 des Feldbereinigungsgesetzes bei Meinung späterer Nichtberücksichtigung binnen 14 Lagen, von der Veröffentlichung im Kreisblatt an gerechnet, mittelst .christlicher Beschwerde bei Großh. Ministerium des Innern, Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe in Darmstadt geltend zu machen. Friedberg, den 23. Juni 1908. Der Großherzogliche Feldbereinigungskommissär. Schnittspahn, Kreisamtmann. Seltersweg Tel. 367. Junges Meßtisch sowie schönes Fett empfiehlt BCessiep, 3852) Metzgermcister. Aufgebot. Das Aufgebot zum Zwecke der Todeserklärung ist bezüglich der nachstehenden Personen, die angeblich verschollen sind, beantragt: 1. Friedericke Luise Christiane Gärth, geb. am 10. Dezember 1821 zu Gießen. Tochter des Schneiders Friedrich Gärth und dessen Ehefrau, Margarethe geb. Mummert, später mit Karl Köhler von Gießen verheiratet. Dieselbe ist etwa im Jahre 1838 nach Nord-Amerika, New-Port, ausgewandert und seit 30 Jahren verschollen. Antragsteller ist der Pfleger Ludwig Thomas von Gieren. 2. Johann Georg Kraft, geboren am 9. Juli 1835 zu Leihgestern, und Peter Kraft, geboren am 22. März 1840 daselbst, Sohne des am 29. Juli 1878 verstorbenen Johann Georg Kraft und dessen am 25. November 1846 verstorbenen ersten Ehefrau, Elisabethe geb. Will zu Leihgestern. Dieselben sind etwa im Jahre 1855 gemeinschaftlich nach England ausgewandert und verschollen. Antragsteller ist der Taglöhner Karl Velten II. in Leihgestern als Bevollmächtigter seiner Ehefrau Christine geb. Kraft. 3. Ludwig Rohrbach, Dreher, geb. am 27. Dezember 1870 Zu Grünberg, Sohn des Schreiners Ludwig Rohrbach und dessen Ehefrau zu Gießen. Derselbe ist seit 16 Jahren in die Schweiz ausgewandert und hat in dieser Zeit nichts von sich hören lassen. Antragsteller ist der Vater Ludwig Rohrbach in Gießen. 4. Karl Rinn, geboren am 30. September 1851 zu Heuchelheim (Kreis Gießen), Sohn des Johann Daniel Rinn unb dessen Ehefrau Anna Margarete geb. Gorr. Derselbe stt im Jahre 1891 nach Amerika ausgewandert und verschollen. Antragsteller ist der Pfleger Gelbgießer Justus Rinn in Gießen. 5. Heinrich Habermehl, geboren am 5. November 1870 ^zu Gießen und Karl Habermehl, geboren am 12. Novbr. 1872 daselbst, Söhne der verstorbenen Heinrich Habermehl Eheleute von Gießen. Dieselben sind vor etwa 20 Jahren nach Amerika ausgewandert und seit mehr als 10 Jahren verschollen. Antragsteller ist der Pfleger Georg Dahmer in Gießen. Es werden aufgefordcrt: 1. die vorerwähnten Verschollenen, sich spätestens im Aufgebotstermine zu melden, andernfalls die Todeserklärung erfolgen wird. 2. Alle, welche über das Leben oder den Tod der Verschollenen Auskunft geben können, spätestens im Anfgebots- termine dem Gericht Anzeige zu machen. 3. Alle, welche Ecbansprüche an den etwaigen Nachlaß obiger Personen bilden zu können glauben, solche bis zum Ausgebotstermin anzumelden, widrigenfalls sie unberücksichtigt bleiben. K98/07 ' [B’% Donnerstag, den 9. Juli 1908, nachnutt. 3 Uhr, wird nur hiesigem Ortsgericht die vor dem Flamen des Heinr. Diergardt und Ehefrau geb. Dörnemann stehende Parzelle der Gemarkung Gießen: l/12447io=293 qm Ho freite auf dem Gartfeld, öffentlich meistbietend versteigert. Gießen, den 17. Juni 1908. Großh. Ortögericht Gießen. Gros. K67/08 B11/- Donnerstag, den 2. Juli 1908, nachmittags 3 Uhr, werben auf hiesigem Ortsgericht die vor dem Namen der Ehefrau des August Helsenbein stehenden Grundstücke der Gemarkung Gießen: 2/164,4=507 qm Hofreite links _ber Chaussee, 21/15,2 = 262 qm Grabgarten rechts des Wiesecker Wegs, 21/15,5=2496 qm Hofreite das., 21/15,8 = 1053 qm Grabgarten daselbst, öffentlich meistbietend versteigert. Gießen, den 10. Juni 1908. Gr. Ortsgericht Gießen. Gros. Photographische Chemikalien 763 Adfier-EBrogerie, Seltersweg 39. lernen erst den Wert eines Ilia W äO guten Schuhputzmittels W MM. ” schätzen, wenn Sie einmal |H WWtz Galop-Creme Pilo pro» «Ti N bi-r-n. M M W M W Sie erhalten dasselbe fn W den meisten einschlägigen Ä IWU Geschäften. 1(72/08 B18/a Donnerstag, den 9. Juli 1908 nachm. 3 Uhr, werden aus hiesigem Ortsgericht die vor dem Namen des Johann van gen Hasend stehenden Parzellen der Gemarkung Gießen: 13/47=951 qm Hofreite auf dem Heegstrauch n. Sandkauter ,Weg, 13/47,5=723 qm Grabgarten das. öffentlich meistbietend versteigert. Gießen, den 17. Juni 1908. Gr. Ortsgericht Gießen. Gros. und ihre Umgebung. Gießener Verkehrshandbuch. 8°. 335 S. mit Plan der Stadt, Karte der Umgebung, Theaterplan, Eisenbahnkarte, 12 Vollbildern, 4 Aquarelldrucken und zahlreichen Textlllustrationeu. Broich. Mk. 1.50, geb. Mk. 2.—. Arbeitsvergebung. ~ Die Erd und Maurerarbeiten, Lungsteinlieferung und Scklo,^erarbeiten für die Etnsriedkgung des Grundstücks §ranf= furter-Strahe 63 sollen Mittwoch, den 1. Juli d. IS., vormittags 10 Uhr, öffentlich vergeben werden. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen r. Vtzs zur Emncht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhalllich, und bis zum genannten Zeitpunkt an uns einzureichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 23. Juni 1908. bm/6 Städtisches Hochbauamt. __Gerbet.____________ WWHWimM Montag, den 29. Juni d. Js., abends 8 Uhr auf dem Brandplatze am Turmhause: Antreten aller alten unb neuen Mannschaften. Versäumnisse werden gemäß Artikel 13 der Landcsfeuer- löschordnung und nach § 368 Ziffer 8 des Neichsstrafaesell- buches geahndet. Die zur Entlassung kommenden Mannschaften haben die Armbinde abzuliefern. Gießen, den 20. Juni 1908. Der städtische Branddirektor: Traber. Aufgebotstermin wird anberaumt auf den 15. März 1909 vormittags 10 Uhr im Gebäude unterzeichneten Gerichts. Gießen, den 19. Juni 1908. VB2r,i. _______Großherzogliches Amtsgericht. Mtislhek ArbeWlichmiS Wen. Gartenstrahe 2, Zimmer 2. Es können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Frlseur, 1 Wagner, 1 Fuhrknecht, 1 Spülbursche, 1 jüngerer Arbeiter, 1 .vaushalterin, 1 Hausmädchen, 2 Lauffrauen, 1 Wasch .stau, 12 Dienstmädchen, 2 jüngere Kindermädchen, 1 Putzfrau, 3 lungere Hausbursthen. yi ' Lehrlinge: 1 Spengler, ! Glaser gegen Vergütung, 1 Schlosser, 1 Tapezierer gegen Vergütung, 2 Schreiner. b. bet auswärtigen Arbeitgebern: 1 Wagner, 1 Schuhmacher, .1 Installateur, 3 landwirtschastliche ^^.Mr, f0 Arbeiter, 1 Wettzbinder, 1 Küchenmädchen, 3 lanb- wtrtschastltche Arbetterinnen. Es suchen Arbeit: B24/ i ??.??lmlgsgehilse, 1 Heizer, 1 Eisendreher, ein 1 Bauschlosser, 1 Maschlnemchloner, 1 Alechaniker, 1 Schmied, 1 Vausdtener, ^..J-ahrburjchen, 6 Arbeiter, 1 Haushälterin, _^g^Mllrauen, 1 ^tahertn. 1 Waschfrau, 1 Ätnöermädchen. Ich wohne von jetzt ab nicht mehr Liebigstrasse 15 sondern Seltersweg 52 I. St. tim Hause des Herrn Curt von Münchow) Telephon 608 Telephon 608 E, Mets, prakt. Zahnarzt. Sprechstunden : Vormittags 9—12 Uhr Nachmittags 2—5 Uhr. 3841 Auf Teilzahlung kauft man reell, gui und billig bei J, JTTMAM, Giessen, fiockstrasse M-ftf?! Villen-Versteigerung. Die auf den Namen Georg Noll Eheleute eingetragene hochherrschaftliche Billa in Gießen Ost- Anlage 14, stilvoller Renaissancebau mit großen Räumen und kunstvoll angelegtem Garten, zusammen 3663 qm und 104 000 Mark Brandversicherungstaxe, Niederdruck Warmwasserheizung, Gas und elektrisches Licht wird namens der Konkursmasse Burk 3347 Samstag, den 27. Juni, nachmittags 3 Uhr, auf dem Bureau des Großh. Ortsgerichts Gießen öffentlich meistbietend versteigert. Garten- und Veranda-Möbel Eisschränke, Rollschutzwände — Cariengeräte — 2747 in grosser Auswahl empfehlen zur Saison Mer Schmidt Inh.: Heinrich Guthardt. Kücken gedeihen i prächtig, wenn siestetsSpratt’s . Kückenfutter erhalten. P*19 Büligst — auch Spratt’» Hundekuchen — zu haben bei r Gustav Walter Mäusburg Tel. 386.