Nr. 284 Zweites Blatt ' 158. Jahrgang Mittwoch 2. Dezember 1908 tvgNch mit Nn-nahme deS Soimlagr. Die ..Gietzener ZamiliendlLtter" werden dem ,91n6eiflei* viermal wöchentlich betgelegt, das „Krctsblati für den Kreis ließen" -weunal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit« tragen" erscheinen monatlich zweiinat. ..; ' Eeseral-Anzeiger für Gberheffrn Rotrthonlbrurf und Verlag der vrübliche» UniverfuüiS « Buch- und 6tembrudeteU tH. Lange. Gießen. Redaktion, Ervebmon und Druckerei: kchul- ftraße 7. ErveDinon und Verlag: 6L 9ieöa(non:ea5etll2. TeU-AdruAnzergerGießen. mit Rück- Unbegmfiiuj ift ange|ia.>i5 oleiex wilden Pöbelausschreitungen die Haltung der Negierung, die noch immer zögert, den Deutschen Prags ausreichenden Schuir zu schielen. Unter diesen Umstanden hat das deutsche 5cvnsulat in Prag die Vertreter dec reichsdeutsä-cn Universitäten gewarnt, nach Prag zur (Jruiioftcmicgiing der neuen deutschen Universität zu Ejiitmeii. Tie Morgcnblätiec melden aus Leipzig: In einem Anschlag am schwarzen Brette teilt Rckwr Muding mit, daß er heule nicht zu der Grundsteinlegung Les neuen Gebäudes der Deutschen Universität nach Prag geht. Gleich- Ziegler als Alvi^ul Lino fügten sich mit gutem Gelingen in ben Rahmen der ausnehmend gut gelungenen Vorbei- lung ein. Karl Neurath. Balkan gibt zu schweren Bedenken Anlaß. Ein Krieg mit Serbien erscheint unvermeidlich und gewisse $ itriguen sind im Spiel, um auch die Differenzen mit der Türkei zu ver- schärsen. Tas trifft alles zusammen, um das Jubiläum des Kaisers zu keinem allzu freudigen zu gestalten. Stimmungsbild aus dem Reichstage. Berlin, L Dezember. Arbeiterinnenschutz. Ein kleine? sozialpoUnjches Honueiuiiel führte heute die Ver- h«nbhingen im Luzimgsiaal und förderte Den Schutz der Arbeue- i timen and Jugendlichen um ein Beträchtliches tönte erweiterte Hmmnuifion, eine Luperkonumssion, die denn auch in weientttchen Xbomfien die Beschlüsse und Vorschläge der eigentlichen tociuerbe- f ülinnilfion grintdlich rcvidietle.. Und bei dielen Ab|liimnungen iunten es nicht nur die vier oder U’ini Tilgend Soziulpoliliker, die stich auch tm übrigen an der Beratung als 'Uultagsletler, Redner oder Zuhörer beteiligten, sondern, tote ein zweimaliger Hammel- tVt'.mg erivtcs, ein |iait bejchlllßfähtgcs Haus. Draußen in den BKaudelgängen, in den Wuljchailsräuineii und den Frakuons- fjiilnmcr» ivtitde cm anderer Verhantlungsllosj erörtert, und zeit- lucilig ipiclte er auch ui die Plenarbetatimg Innein, ivenn man leine Blicle nach der Bundevralseitrade richtete, wo Herr von Binhinamt-Holliveg offenbar nicht als Atinifler des Arbeilerschutzes, sondetn als -cielivmieier des Rcichslmulers eine ei'rige Unier- llO.Uung mit dem. Ptäsidenien des 'ÖleichsiagS führte. 'Uhl ge- 'jpnmuer Uluhncifinmfcil nahm man beim Schluß der Sitzung die Bi rlündung der morgigen Tagesordnung entgegen, als ob man schon heule irgend eine Seiijattou, etwa eine Debatte zur Gejchäüs- ot diiiing, crivutlei hatte. Tie gestrige Aussprache über die Bedürfnisse und praktischen Dtöglichleilen in der Induline, die bei Den Heißsporneu und Theo- reiilern der Kommission m ihr er DifieieiitieUeii Behandlung der oetueuaieien unb unuetheiroleien Ärveiietimien in denselben Be- citeben gar zu wenig rümisichl ge'iiiiden Hane, ging auch heule noch ivc.htend eines guttn Teiles der Sitzung ivetier. Tiesmal war es Herr Erzberger, der gemeinsam mit den Ei^ifllqcniotioieii der Aibellersarnilie ein Tanaergescheuk bot, woben he aber über Ausmag und Mauve dieses erivelterleil „Schutzes^ m den allen Streit gerieten. Tie Abgg. Dr. Strejemann <.$i? bt. v. Heyl, 1)1 a n i und Dr. Pachnicke brachten dagegen ireur von Den Realitäten Der inDufirieUen Technik Quigenötigten Stiandpiinll zum Ausdruck und, unterslützt von Den Verlretern auch emed Teiles der Parteien der Rechten, bei der Abslimmung ziisrn Liege. Weniger umstritten ivareii die wetterei' Bestimmungeit des 9lovelleiistücls, die sich aui die Mitnahme von Arbeit nach Hsiuse, dar Schutzalter für Jtigendliche und dte Ausnahmeiage bc- /.icben. Dem Benteler der Jndustriewünjche, Tr. S t r e i e m a n n, nellang.es mehl. Den Ucbergnng m Die neuen Verhältnisse Durch Dir Jreistellnng von sechzig Alisnahmeiagen im KaienDerjahr flau isnuzlg ditrchzujetzen. Bei den verbündeten Regierungen, die diese Regelung in ihrer Vorlage selber vorgejchlagen Hanen, sand er l'K.ie Unierstützimg, sie überließen heute*die Gestaltung der (Se- t verbeordnung völlig Dein anderen Faktor der Gesetzgebung. sicht aus die große Gefahr keine Benr^ungen a.zuoronen uni) die bxreitS abgereistn: Gbargicrlen sofort zurückzurufen. Bekanntlich sind auch von Gießen gestern Vertreter der Stu- irentenschasl nach Prag abgereist. Prag. Beatus ille homo, qui sedet in sua domo et sedet post fornacein et huuet bouam pacein. Diese Wocte aus Dem alten Prager Studentenliede haben h.ute eine ganz eigenartige Bedeutung be- Eommeiu Die Aletdungen ilbcc die Haltung des tschechischen Pobcls gegen die Deutschen Studenten in Prag werden immer bebrohlicl-er. Auch gestern vormittag ift es auf dem Graben in Prag zu großen Ausschreitungen gekommen. Die promen.erenoen Sluocmen wurden von der Menge umzingelt und in das Stalina hmcingeDrängr. Die Passage war gestört. Die elefirifajtn Wagen stocuen, unb andere Wagen waren m die Menge eingekeilt. Rach Räumung des Grabens taten sich zwei tschechische Aogcordnete hervor. Die auf die deutschen Studenten mit Slöclen eiiiörangen, sie an den yivckcn rissen unb fließen uno ihren Rückzug in das deutschr Kafiiw erzwingen wollten. Die antidynnstisch.n Denwnstraiivnen wurden is'ütner des iHhein-Äkainischen Verbandes Volk gab eine U ober sicht über die Aufgaben und Die Tätigkeit Der Volksbildungsarbelt für Die ländlichen Gemeuideu. Ter Verband besitzt eine LichibilDersamm- ltmg von 4000 Vildern. Apparale weiDeii zu 3 Alack, Btlder- ser>en zu 1 Mark verliehen. Es ist gelungen, Redner ans allen Kreiset zu erhalten, Proiessoreu, liiaxier mid Lehrer sind bereu, Die Ergebnisse Der Wlsseujchait hiilausznlragen. Tie Bolksiimei- hallungsabende sollen Dein Tmgellanget imö der zweiielhaiten Bnhneitlueratur zu Leibe rücken. Hieizu steht ein WanDer- iljeoter zur Verfügung. Tie Borstellmigeii im verflosseiieii W.ulcr ivaren von insgeiomt 90 000 i;er oucn besucht. Tie Heineren Orte müssen bei einer Vorstellung 125 Mark, größere 140 Marl, Släble 150 Mark garantieren. Plärrer £'ic. Gombet - 9lei£= firdjen sprach über: ^Volkstum und Bolksbrlormg." Er schilDerl als Grund der Landflucht die vielfach ungcnügcuDen Existenz- bebingungen. Tas soziale Verständius zivijchen Stadt und LauD ist noch nicht genügend vorhanden. Tie Arbeit des Rhein- 'Maimschen Verbandes ivill Die Gegensätze milDenu Sie will Stadt und L'nnb, Kultur rmö Volkstum m gleicher Weise bienen, Das (p> jinlc Leben glätten, Die soziale Aiihsohnung förDeru. Direktor Hauser vom Berbuudslhealer gab Dann einige Anleitungen über oie Theaterabende, Geschäftsführer Volk über Voiksrmterhatlimgs. aboide. Air die Berjammtnilg schloß sich eiit Votlsunter- h a 11 u n g s a b e n d. — Anna Freifrau v. Ompteba f. In Dresden ist dieser Tage Anna Freifrau v. Ompl-.oa tauft bciiQiebeit, wenige 2-agc, nachdem sie tiU Jahre all geworden und in ihrem langen niemals krank gewesen war. Ihr sic überlebenber Gatte, Köiiigl. 5)arrnoverschcr Kanrmerhcrr Lßilh. Z-rcihcrr v. Lmpreba, war der letzte Hosmarschntt weilands Königs G-e>rg 1L uuii Hannover. (Bon biejem soll Bisntarck einmal, als man ihn nach dessen diplomatischer Befähigung fragte, gesagt bauen; „Monsieur u Umpteua n’est pas komme d euat." Die Duibj Dem in Meran lebenden Sohne, Schriftsteller Georg v. iDmptCcc, ist als SieEuiu valeszeilecn nod; vietmonatlicher schiverer Kranlheit eine Reise an bas Totenbett seiner Mutter ärztlich unterlagt worben. — Hermann Lübers, dec bekannte Malcr, Illustrator und Schriftsteller, ist im 72. Lebensjahre in Lichtcrseloe geuvrocn. Ter Höhepuntt seiner Tätigkeit war unter Wühelm 1., Denen Kriegszuge und Reijesahrtcn in ihm euren stuiioigen Begleiter unb Befu-reiber mit S.nt unb Feder fanden. Zn oen Feldzügen von 06 unb 70 leistete Hermann Lüvers ahmen Dienst im Garde, schützenbatacklon als Unteroffizier und erhtett für ieim- tnnje£e rsührung dos Giierne Kreuz. Auch den Kronprinzen Friedrich rÄrlheim bcgleiieie er auf dessen spanische Reise. Der früher so t/cästige Nkauit erlag nach langem Leiden einer Arterienverkalkung. — Eine hervorragende Musikkritik findet sich itt der 3eit|tiyrift „Morgen". Es heißt darin: „3n der Balalaikr iliiielt alles mit, was es an greifuacen Ding-en gibt Dieser ü'wn ist die Melodie menschüchrn dtöchelns hinter roten Samv- oor hangen. W-enn die Balalaika in Europa spielt, werden bie iUinnec rot unb unruhig, unb bie Frauen lehnen sich zurück und vcüdrehen die Äugen. Das Baia.aika-Orche|ter erotisiert einem -Lü.'ner Walzer aus seiner geheimn.sttümer schen Galantrie zu fleischlichen Grimassen. Ein einziger Geigenstreich hinein in das kvtzenhast schleichende BrusGunkel dieses Noturttangcs mußte wirken i oir das iveiße Lächeln eines verkitschen Heiligen." — Wenn das Storniert so schön war wie der Stil dieser Kritik, dann kann matt zns rreden sein. * — Wie man d' Annunzio ausfragte. In Italien a musrert man sich köstlich über eine Mystifizierung des göttlichen t kiocicle, bie sich ein iutbiger florentiner Journalist mit voll- l jniimenem Erfolg geleistet hat. Er versuchte über den jüngsten .iiei,Unfall bcs Dülste^s, der sogar zu Selostnwrdgcrüchten aufge- ca-.scht wurde, von d'Annunzw Ausschluß zu erhalten, mußte aber bald erfahren, baß der nationale Heros der italienischen Dich. tly.g für einen ein sacken Journalisten schwer zu sprockstn war. Lle c schlaue Re^rter kam auf einen wunderlichen Ein sali, beit ei svsort in die Tat umjeigie. Er ging ans Telephon, ließ sich mol d'Annunzio verbiubeu unb meldete: „Berbinbung mit Rom, ->cj Minister Giolitii wünscht Sie zu sprechen". Und bann, die stimme dcs Staatsmannes nachahmend, fuhr er fort: „Hiev, Giovanni Giolitii, ist Herr d'Annunzio feloft da?" Eine Sekunde ipö ter stürzte der Dicheer hastig zum Apparat unb dankte bart ä-’-mnifter herzlich für die eriöicjcne Anteirnahme. ,chZa, in Nom IINicht men nur von Ihren, und da ich nicht auf das Telegramm des Pväfckten warten luolite, habe ich Sie angerufen um selbst zu Horen, wiL es Ihnen geht." D'Annunzio fühlte sich auss Dvd.jfte g^fchrneid-elt: „Taujend Dank, taufend Tank, dec Graf ce-.m w hat nrich vor einer halben Stunde verlassen, so daß Sie wohl oald von ihm hören w-erdcn." „Um so besser, um so besser, ich iverde duum in einer haloen Stunde seinen Bericht haben, aber einTtivcilen I,-§-u Sie mir selost. . ." Und nun begann der Journalist bett -Luster nach Herzenslust auszufragen, erfuhr alles, was er wi>sen nio/.lte, unb bereitete zugleiu> dem Dcd-ter eine Slunbe stolzen -r-cl bstbewutztseins, denn chAnnunzics ohnehin nickst gcrabe ver- rüttlinertes SeKstgesühl erstihr burch bie persönlick)e Ansrage des aii(jmim;cn '.'Juiiiiuim eine neue Steigerung. Am nächsten Tage sneuicy mußte der S.chter ersahren, daß b.cier Minister nur ein t.einer Reporter crus Florenz gewesen war, der ihn überlistet l;a;.e und bic Saujec auf feiner Seite faub. Zwar gab daS c Ännunzios Eim.leir euren kleinen faMerzlichen Stich; aber er trug es mit W.icde und war so hug, in das ailgemente Lachet ulx.c b^n gelungenen Scherz wenigitcnsi äußertich einzustiimnen. - — Klein e C h r o n c t a u s K u n st u n o W i s s e n f ch a f t vh) New-York findet eure deutsche Kunst aus st elluna Mait, Die am 4. Januar 1909 eröffnet ivird. 8 Gietzener StaStLyeater. Liu FallincmcuL. Schauspiel von k>ju r n |i jer ne Björnson. Steil unb stolz Ivie bas iveiße Haar von seiner festen, kühnen Stirne aufsteigt, so steht Björnson heute noch im Kamps wie er seit über vierzig Jahren im Kampf gestanden hat. Und seine Worte haben Gewicht unb Wert. Gr ift der aufrechte Recke, zu dem sein Volk wie zu einem Halbgott üu|btiut, und mit dem stürmischen Feuer der Jagend wirst er sein Wort in die Wagschale, wenn es gilt, seinem Vaterland zu nützen. In Reocn und Leitartikeln spricht er zu seinem Volke unb ein Aufsatz, ber mit B B. unterzeichnet ist, findet mehr Beachtung, als die Erlasse der Regierung. Lenker und Leiter ist er seinem Volke, unb als er zu Ende des Sommers seine goldene Hochzeit feierte, da feierte nicht nur fein Volk mit ihm, sondern gam Europa, ja die ganze gebildete Welt. Lange hatte es gedauert, bis er sich zu Ehre unb Ansehen durchgerungen hatte, denn es war nicht leicht für ihn, sich neben Josen durchzusetzen, der ihn bei und heute noch in den Schauen stellt, obgleich Björnson, wenn auch nicht der schärsere Tenter, so doch ber größere Dichter ist. Das alte Schauspiel „E in Fast li j ] emen t" aus ben 70er Jahren ist allerdings nicht günz dazu angetan, diese Größe zu beweisen, und doch yinteriieß die gestrige Aufführung einen bedeutenden Eindruck. Die Regie, die jedenfalls von Hermann Bakof geführt wurde, hatte das ü-tück vorzüglich vorbereitet und brachte es zu wirksamer Geltung, wozu das gut abgestimmte Gesamtspiel nicht Unwesen.Ira) beitrug. Rudolf Goll als Tjälde bot eine sehr anerken- nenswerle Leistung und es gelang ihm, den Gewissenstampf des ringenden Mannes überzeugend darzustellen. Hermann Bakof hatte aus dem Advokaten Berent eine wahre Prachtgestalt gebildet und erhob sich in dem großen Auftritt mit Tjälde zu bedeutsamer Höhe. Ja letzten Aufzug allerdings schien er etwas ermüdet. Sehr hübsch war auch Grete Höcker als F-rau Tjälde, und ihr bejeel.es Sp.el sttigcr.e die erschütternde Wucht des dritten Auszuges um ein bedeutendes. Gleich lobenswert war Anni Röber als liebliche Signe samt ihrem Liebsten, der von Clemens Rode n sehr ge-chickt und schneidig verkörpert wuroe. Claire Albrecht als tampjkühne Wawurg war gleichfalls sehr anerkennend wert. Teic Zwiespalt in der stolzen Mädchenseele tou|jie f.e mit überraschendem Gelingen herauszuvilven uno den Seelenlampj im letzten Auszug gestaltete sie nm großzügiger Kraft, diesen ihr hatte Erich W e i n g ä r t n e r in cer wen g günstigen Rolle acs Sannas einen schweren S.and, doch er öehaupaete seinen Platz m.t Würde und angenehmer Haltung. Auch Willibald Vö l ck e r als Braumeister und Rolf * Lehrerbejoldung in Preuhen. Die elfte Kvi!: a.|,coa v.ä -togcvro.wtenhauses beendete CfEftern die erste Lesung des Lehrerbesoldungsgesetzes. Es i-nirbe beschlossen, daß leitenden Rettoren an Schulen mit iLtinbefiens sechs aussteigenden Klassen ein Grundgehalt von »mindestens 2400 Mk. gegeben werocn soll. Die Haupttehrer jwllen ein Grundgehalt von mindestens 200 Mk. mehr, also ininbestens 2600 Mk. bekommen. Ja Bezug auf bie Alters- -julagen nahm die Kommission ben ,reitonseroativen Antrag tnij. nach welchem die Alterszulage für Lehrer in den vier «rfi en Stufen von 2u0 auf 200 Mk. erhöht wird, während | ie für Lehrerinnen in allen Stufen auf 150 Mk. festgesetzt ivird. Beide Beschlüsse wurden gefaßt, obwohl die Staats- L'ediierung mit Rücksicht auf die beträchtlichen Mehrauswen- buingcn Widerspruch erhoben hatte. ein NaiserjubUSum. An diesem 2. Dezember begeht Kaiser Franz Josef von Oesterreich den 60jährigen Gedenktag seiner Thronbejteigung und ein Tag der Freuoe hätte der zweite Dezember für die 5zabsburgische Monarchie sein müssen, denn trotz mancher widrigen Geschicke hatte sich in den langen I chrzehnten und unter der gütigen Herrschaft Kaiser Franz Josefs eine Fülle des Segens in das Donaureich ergossen, und immer war es der Kaiser, der den ruhenden Pol in der Erscheinungen Flucht gebildet hatte. Auch der greise Monarch kann heute nach seinem langen und arbeitsreichen Leben sagen, daß ihm nichts Menschliches fern geblieben ist. Der hojsnuttgs- bolle Thronerbe starb unter seltsamen Uinftänbcn, bie Gattin fiel durch Die Hand eines ruchlosen Mörders fern von der Heimat, aber was den Monarchen immer wieder aufrichtete, war sein treues Pflichtgefühl, seine Sorge um das Wohl der Völker Oesterreichs. Mancherlei Wandlung hak das Land in diesen Zeitläusen durchgemacht, schwere Stürme sind ost genug hereingebraust, und mehr als einmal hat es den Au- sckeiu gehabt, als ob das Reich auseinanderbersteu würde, aber doch sand man sich» immer wieder zusammen, und es gab kein besseres Band, als die Persönlichteit des milden Herrschers, der wie ft in zweiter geeignet war, die herrschenden Gegensätze auszugleichen. Oesterreich ist ein konstitutionell regiertes Land, und so suchte sich der Kaiser möglichst in [einen Maßnahmen nach Der augeiiblicklich herrschenden Tenoeiiz zu teilen, worunter freilich Die deutsche Nationalität mehr als einmal zu leiden gehabt hat, wenngleich man in diesem Lager trotz allem nach uHe vor dem greifen Herrscher die größte Verehrung cut- gegendrachte. Dies trifft auch für den gegenwärtigen Augenblick zu, wo durch die Vorgänge in Prag ein bitterer Werinittslrvpjctt in den Freudenbecher fällt. Die dortigen Ereignifse sprcchen aller Kultur Hohn, man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, als wenn die Behörden, die berufen siiid, derartigen Zusiäudeii vorzubeugen, im «Stillen mit dem tschechischen Pöbel sympathijieren, andemsalls schon langst schärser hätte zugepackt werden müssen. Aus den Gründen der parlamentarischen Taktik mag man ja Anlaß haben, Rücksicht aus die Tschechen zu nehmen, ipier handelt es sich auer nicht um,bie eigentlichen Tschechen, sondern um den Pöbel, bir unbedingt die Jaust ber Aufsichtsbehörde fühlen müßte, denn die Deutschen sind doch auch Menschen und Untertanen der österreichischen Monarchie, die dem öffentlichen Schutze unterstellt sind. Ja, die Regierung hätte ein ureigenstes Interesse daran, mit aller Energie vorzugeyen, denn die Prager Demonstrationen nehmen iymer mehr einen anttdhnastischen Charakter an, und man entblödet sich nicht, Sympathiekundgebungen für Serbien zu veranstalten, ein Beweis, wie tief das moralische Niveau jener Horde gesunken ist, die augenblicklich die Straßen Prags büherrscht. Wäre Böhmen ein rein slaoisches Land unb Prag eine rein tschechische Stabt, dann wäre das Verhallen der Tschechen einigermaßen erklärlich, wenn auch nicht verzeihlich. So aber haben die Deutschen in Böhmen genau dasselbe Recht, wie die Tschechen, und es ist daher eine Anmaßung sondergleichen, wenn der Pöbel sich anschickt, gegen langjährige deutsche Gebräuche mit Gewalt vorzugehen. Anscheinend glauven die Tschecheii, daß ihre Zeit bald kommen werde. Sie setzen alle ihre Hoffnung auf den Thronfolger, und der Kämm scheint ihnen immer mehr zu schwellen. Trübe Aussichten für die Zukunst! Leider kommt zu dieser mißlichen inneren Lage auch neuen GKmuocs oer -eutzcycn uiuoerutai nacy Prag ( die UngeNärtheit der Außenpolitik, denn die Lage auf dem s zeitig werben die stubenlischcn 23erGin.'niigcn ersucht Orangen-Nikolaas Präsent-Luxus-Carton Einzig in seiner Art. Post-Colli 30 ausgesucht feim'tc Valencia-?lvfelsinen (Crmtgen) versende in sehr geschmackvoller Präsenwackung portofrei in ganz Deutschland gegen Einsendung von 1UH. 2.25, oder unter -Nachnahme des Letragec — Erbitte genaue deutliche Adressenaufgabe. so । «yrifc Müller, (Söln, Rhein, Tricreritr. 10. Ju der Viehseucheukommisfiou des Reichstags tmtrbe trob des Widerspruchs der Regierung zum § 58 folgender Antrag mit starker Mehrheit angenommen: Die Kosten der Entschädigung sind aus öffentlichen Mitteln zu bestreiten. Der landesrechtlichen Regelung bleibt vorbe» halten, Bestimmungen darüber zu treffen, 1. von wem die Entschädigung zu gewähren und wie dieselbe aufzubringevr «ist; 2. wie die Entschädigung in einem einzelnen Falle zrr ermitteln imb festzustellen ist. Werden von den Besitzern der betreffenden Tiergattung Beiträge erhoben, so dürfen diese insgesamt die Hälfte der Gesamtsumme der jährlichen Entschädigungen nicht übersteigen. Sofern in den Einzelstaaten bereits für den Tierhalter günstigere Bestimmungen bestehen, bleiben diese unberührt. Deutsches Ikid?, Der Staats sekret r des auswärtigen Amtes, von <5d>cn, ist von seinem Urlaiib Zurückgekehrt und hat die Amts : geschäfte wieder ausgenommen. TerBundesrat läßt sich bei den Reick s:agsverhandlungsn über die V e r s a s s u n g s a n t r ä g e offiziell durch den Staats;-. fekretär des Innern v. Bethma^tn-Hostweg vertreten. Auf Wunsch des Reick-skanzlers wird auch Staatssekretär Nieberding den Ver handlungen beiwohnen. — Ter Bundesrat hat dem Uebereünkom men mit Oesterreich und Ungarn betreffend den gegenseitige! l gewerblichen Rechtsschutz seine Zustimmung erteilt. In der Justiz-Ko m m issio n des Re ick s t a ges wurde, gestern der Regierungs-Vorschlag, die Zuständigkeit der Amtsgerichte auf 800 Mark zu erhöhen, attgenommen. Die Debatte über die sächsische Wahlrechtsvorlage wurde in der 2. sächsischen Kammer gestern fortgesetzt. Die Regierung beteiligt sich an den Verhandlungen nicht mehr ', was die Annahme nahe legt, daß sie mit dieser Kammer eil r neues Wahlrecht nicht zustande bringen zu können glaubt. Ausland. Rußland protestiert gegen die Annexion vor. Bosnien. Trotz Wetterführung der Verhandlungen wegen bc$ Zusammentritts der Konferenz verlautet, daß ein formeller Brotes Rußlands gegen die Annexion Bosniens unmittelbar nach b-cm Jubiläum erfolgen soll. Das Befinden des Papstes war gestern befriedigender. | .Die Körper-Temperatur ist von 38,5 aus 37,5 zurückgegangen. Das kriegslustige Montenegro. Ter montenegrinische Geschäftsträger in .Konstantinopel erklärte in einem Interview : Aus Trängen der Divlomatic habe Montenegro beschlossen, vorläufig keinen Krieg zu beginnen, doch werde ein solcher aus-1, brechen, wenn Montenegro keine Geuugtttnng erhalte, ober wenn dite internationale Konferenz nicht befriedigend verlaufe. Es müroe dann sofort zu einem Bandenkriege in Bosnien geschritten werden. Z ur La g e i irP e r s i e n. Der Rjätsch meldet aus Teheran : Infolge der drohenden Lage bereiter der- 5 ch a h für den Fall, daß seine Situation sich.weiter verschlimmern sollte, alles zur Fluchs! nach Rußland vor. Er >vill dort Aufenthalt nehmen nick' hat daher feine Agenten beauftragt, in :)iußland eine Besitzung । für ihn anzukauseH Sport. ** Radsport. Das Programm der sportlichen Veranstaltungen im Gau 9 des deutschen Radfahrerbundes ist für 1901) nach den Beratungen der Vereinsfalchwartesitzung wie folgt festgesetzt worden- 10. Jan.: Fußtour nach Eberstadt-Frankenstein: 7. Febr.: Fußtour nach Grafenbruch: 14. März: FrühiahrS gautag mit Saaliportfesthinter bent Arrangement der Vereinigung Frankfurter Bunoesradfahrerverkine; 11.—12. April: Oster-Gau » fahrt in den Odenwald: 16. Mai: Gau fahrt nach Gelnhausen., Bieber, Spessart: 19. Juni: Gaunachtfest im Park Restaurant zu Rödelheim: 11. Juli: Wanderfahrt für Vereine, Kraft- und, Einzelfahrer nach Limburg, mit Sommersportfest: 22. Aug.r: Gau fahrt Eppstein-- Idstein — Wiesbaden, Besuch der .Hessen - 2iassanischen Gewerbe und Gartenbau-Ausstellung: 5. 'm Hausen von dein dortigen Gendarm notiert, weil er in Hausen Abonnenten gesammelt hatte, ohne einen Gemerbeschem zu besitzen, demnach ein Gewerbe im Umherz ich en betrieben hatte. 'Mauser und der Verleger erhielten Strafzettel von je 24 Mk. wegen Uebertretnng der 88 0, 18 und 23 der Gcwerb e.- ordnung vom 3. Juli 1876. Beide rie'en gerichtliche Entfcheidura; an, die Sache stand heute vor dem Schöffengericht zur Berhan ü ■ lung. Ter Verteidiger der Angeklagten juchte nachzuiveisen, diisi das Gesetz keine Bestimmung verzeichiie, die das Abonnenten- sammeln für Zeitungen als Gewerbebetrieb nn Umherziehen auf» führe. Tas Gericht sprach beide Angeklagten daraufhin frei. X. Hanau, 30. Nov. In der Uniform eines Eisen- ba hners trat hier ein gewisser Heinrich B u b aus Darmstadt auf, der sich dadurch das Vertrauen der Wirte und c nun er Priva G perjonen zu erringen verstand und diese um Geldbeträge prell'!'?. Er hatte 5 Jahre beim Militär gedient, war Untero'fizier, mufjte aber wegen Krankheit abgehen. In Neuwied erhielt er wegen ähnlicher Schwindeleien 2 Jahre Gefängnis, die Strajkammer Hanai i bifliertc ihm neun Monate Zusatzstrase. Berlin, 1. Dez. Der 'Juenehrer Pros. Dr. Wüllen - Weber, der wegen Mißl-andlung eines Obertertianers anae- klagl war, wurde r,. ute von der 7. Strafkammer des Land gor ich:'-; Berlin I fre igesprochen , da der Gerichtslwl erschrttten, am 30. dcdvember sogar nm 397.21 Mill. M. Das ist eine weitere Zunahme um rund 100 Mill. M. Ungewiß bleibt noch, wie der Dezember sich gestalten wird. Auch hierfür sind die Erwarmngen der irächststehenden Kreise ungünstiger. 4 0 0 neue Württemberger Staat s-A n l e i h e. Wie die Darmstädter Bank uns mitteiU, sind die Zeichnlmgen aui die heule au'ltegettbe Anleihe in so starkem Maße eingegangen, daß nur ganz geringe Zuteilung stattfinden wird. — D e n t j cb c 4proz. Schutzgebiets-Anleihe von 19 08. Gegen die in 1908 für koloniale Bahubauten re. flüssig zu macheuocn 38,32 Millionen Mark waren im Juni nominal 30 Millionen 'Mark 4proz. Schutzgebiets-Anleihe zu 99 Proz. aufgelegt worden. Dieser Tage hat nun dasselbe Konsortium, das damals die Emission durchsührte, unter Führung der Deutschen Bank einen'Restbetrag von nominal 8 775 000 'Mark der gleichen Anleihe übernommen. Für diesen Betrag ist die Zulassung an der Berliner Börse bereits ausgesvrochcn. Wie die „Franks. Ztg." er- 'ährt, erfolgte diese neuerliche Uebernahme zu 99l/„ Proz. Tie Konsorten haben den relativ kleinen Betrag sofort unter sich auf- i geteilt. Gingeßaudr. (Für Form und Inhalt aller unter bieicr Rubrik stehenben Artikel übernimmt die Rebaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) In der Straße von der West Anlage nach der Mühlgassc stehen sieben neue Häuser, deren Einwohner schon lange vergeblich auf die Herstellung dieser Straße warten, einstweilen sind sie noch gezwungen, durch Schlamm und Roth in der Finsterniß der Rächt (Beleuchtung fehlt) ihre Wohnstätten aufzusuchen. Zeder Einsichtsvolle fragt sich: warum wird diese Straße nicht fertig gestellt? Warum wird die von der Stadt zu diesem i-rocct erworbene Rollsche Hofreite nicht niedergelegt? Eine Zierde ist es sicher nicht, wie die ihrer Bedachung beraubten Gebäude ruinenhaft zum Himmel starren. Der Durchgang, den sich das Publikum von der Muh:-ässe zur West-Anlage geschaffen hatte, ist durch ein Spalier wieder gesperrt worden, warum? Ter ganze Stadtteil wartet schon jahrelang auf diesen Durchbruch, und die Fortsetzung der Straße nach der Bahnhofstraße, die bann in Verbindung mit Löwengasse und Goethcstraße die einzige Durchquerung der Stadt von Ost nach West darstellen würde. Fast alles daztt notwendige Gelände befindet sich im Besitze der Stadt, ein Teil der Häuser ist bereits niedergelegt, andere stehen leer und wieder andere find von Leuten bewohnt, rvn denen es sehr frag lieb ist, ob sie der Stadt Miete bezahlen. Auf jenen Fall erleidet die Stadt einen großen Zinsverlust, so lange dieser Zustand bleibt, und nicht an Stelle dieser Häuser, neue errichtet werden. Unsere äußere Stadt gewinnt durch die Anlage schöner, breiter, mit Bäumen bepflanzter Straßen, und mit den schmucken, von Borgirrten und Rasen umgebenen Häusern bald das Recht, sich eine „Gartenstadt" zu nennen. Wie aber sieht es in der Altstadt aus? Wer haust in diesen alten Baraken in der Mühlgassc, der Sandgasse usw.? Diese zum Teil der ^tabt gehörigen Häuser verdienen nicht mehr den Namen menschlicher Wohnungen und vieles arbeitsscheue Gesindel benutzt sie als Unterschlupf, so haben jetzt einige Familien Zigeuner in einem der Stadt gehörigen Haus Winterquartier bezogen. Warum werden diese alten Häuser nicht niedergelegt und der wüste Platz bebaut? Wäre es nicht an der Zeit, auch dafür zu sorgen, daß die Altsbrdt bessere Straßen erhielte, an welchen bann sicher Wohnhäuser mit billigen, gesunden Wohnungen entstehen werden, an denen jetzt Mangel ist. Verlobte: Fräulein Rosa Metzger in Münzenberg mit Herrn Jakob Ballin-Ovpenheimer in Friedberg. — Fräulein lllnra Neunhösfer in Grünberg mit Herrn Georg Herwig in Alsfeld. — Fräulein Kätcheu Hofmann in Hoch-Weisel mit Herrn ftnvl Repp in Münster. — Fräulein Recba Stern in Büdingen mit Herrn Meier Plaut in Frielendorf. — Fräulein Frieda Havert mit Herrn Alfons Stopp, beide in Bad Nauheim. — Fräulein Anna Schneider m Bad Nauheim mit Herrn Viktor Wiberg in 'Malmö (Schweden). — Fräulem Anna Rosenbecker mit Herrn Fritz von Löw, beide in Steinfurth. Gestorbene: Herr Cokumban Staubach in Grimberg. — Herr Ludwig Brück in Bleichenbach. — Fräulein Margareta Wahl in Angersbach. — Herr Konrad Volz in Ober-Breidenbäch. — Fran Elisabeths Weigel, geb. Weber, in Fischbach. — Fräulein Amalie Ruckelshattsen, Fräulein Wilhelmine Braun, Fran Katharine Schäfer, geb. Nau, sämtlich in Butzbach. — Frau Margareta Geiger, geb. Zimmermann, Frau Marie Kolmarfch'ag, geb. Klmker- f>iß, beide in Friedberg. — Frau Maria Decher, geb. Schlag, in Schlitz. — Herr Jakob Pohl in Werdorf. — Herr Ludwig Heitmann in Hermannstein Kirchliche Nachrickte«. Eoangeiische Gemeinde. Donnerstag den 3. Dezember, abends 8 Uhr, im MarknSsaal: Vibe ! ü n n ? . (1. Job. 4>.?-;nr'-<-r S ch w a b e. Vricfkastctt der NcdcZktion. lAuouyme Nufragcu bleiben iinbcrüdnrtinatJ B. L. Vakanzen-Anzeiger für Reichs-, Staats- :c. Behörden in Berlin. Mieteorolonisclre Beoll-rchtnunen der Station (vicße«r <2 bis 1 ■e Be-d. Himmel Weller Höchste Temperatur am Niedrigste 4- 1,7 0 C. — 0.2 6 C. 758,3 — 0,2 30. Nov 30. Nov. 759 R 7592 93 94 96 SSW SSW SSW 4.7 4,7 4,4 2” 9,s 7” ezember 1908 © cj 0 2 = T elefoBBische des Giessener Anzeigers, mit»e und Industi Frenkhirler Höret 31j6/0 Peichsanleihe . . 94 60 3% do. . . 85.25 31i e/0 Konsols .... 94.60 3% do. .... 85.2" 3*^°/0 Hessen.....92.90 S%°ln Oberhessen . . . 92.00 4 % Oesterr Goldrente. 97 65 4*/b 9o Oesterr. Silberrente 97 20 4 Ungar Goldrente . . 91.70 4% Italien. Rente . . . —.— 3% Portugiesen Serie I 57 60 3% Portugiesen „ ITT 58.20 4)ä°/o russ.Staatsanl. 190.» 96 95 4^°;e japan. Staatsanleihe 92.00 4 % Couv. Türken von 1901 92.10 Türken’ose...... 139 80 1 % Griech. jMonopol-Anl. . 48 30 4% äussere Argentinier . 85.70 3°/0 Mexikaner . . . 63.20 lh°/0 Chinesen .... 97.55 Aktien: Bochum Guss.....218.75 Buderus E. W.....111.—, Tendenz still. Berliner Börse, 2 I Canada E. B.....175.30 Darmstädter Bank . . . — Deutsche Bank .... 238.n0 Dortmunder-Union C. . . 5''.60 Dresdner Bank . . . 147.00 Tendenz: lustlos. Kursbericnte teilt von der Bank für Handel ie, Giessen. , 2. Dezember. 1.15 Uhr. 1 EJektnz. Lahmeyer . . . 116.50 Elektriz. Selmckert . . 118.60 Eschweiler Bergwerk . . 187 90 Gelsenkirchen Bergwerk 187 20 Hamburg- Amerik. PakotL 110 40 11 arpener Bergwerk. . . 192..J) Laurahütte......192.80 Nordd Lloyd . ... —.— 0bei scliles. Eisen-Industrie 97.00 Berliner Handeisges. . . 166 80 Darmstädter Bank . . . 127 60 Deutsche Bank .... 238.60 Deutsch-Asiat Bank . . 136 60 Diskonto-Komniandit. . 178.20 Dresdner Bank .... 147.00 Kreditaktien.....193.10 Baltimore- und Ohio- Eisenlabu.....108.40 Gotthardbahn.....—.— Lombard. Eisenbahn . . 18.40 Oesterr. Staatsbahn . . . 141.80 Prince-Henri-Eisenbahu . 123.00 iczember. Anlangskarse. Harpener Bergwerk. . . 192.20 Laurahütte .....192.70 Lombarden E. B. ... 18 40 Nordd. Lloyd.....88.40 Türkenlose......140.10 t. «k.iss ab — Schon verzollt! — Verlangen Sie Muster! — Ds/‘ol G. Hennebrrg. Zürich. Karineliterjreist „Amol" hilft bei Ischias-, Rheuma-, Hexenschuss, Zahn- u. Kopfschmerz, Rücken- und Magenschmerzen. Itfeaiste« HausmittcS a Flasche 60 Pfg. nnd 1 Hark. Erhältlich in Apotheken und Drogerien. "QJ D. Kaminka, guiuciicr ii. lllirmoditr, Gießen, Marktvlatz 11. Telefon 407. Reichhaltiges Lager in Juwelen, Uhren, Gold-, Silber- u. Aisenide-Waren. 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D1/, : t § a e r i di L Gros; i. > r * 7^-^ Rr' ■«TFi B1, LoS 1 { Los 2 Hervorragende Auswahl a sollen auf über Auf. Neuheiten in Stores, Vifragen, Kanten Paletots Ulster Teppichs Pijacs und Capes 6881 Ceylon Wedda .....wr','"' ‘•OZDht n. vVv« 700 20. Ziehung 5. Kl. 219. KgL Preuss. Lotterie. Nur die (Ohne Gewähr.) Nummern in Klammern bclnefügt. (Nachdruck verholen.) Gewähr.) 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[560] 9 13 521 [3000] 53 647 903 240157 283 «2 524 692 26 7SS 896 241981 501 743 823 242160 74 »83 745 60 243)41 253 420 660 7:0 [.MO] 244004 84 48 [500] 134 223 78 '08 516 6P2 811 2-150C8 66 [ 3000] 129 61 78 [10001 85 458 74 508 59 799 838 027 86 48 246003 402 63 556 81t 58 992 217511 GP3 993 45 1500] 122143 58 214 64 67 411 66 [500] 548 123118 270 449 613 728 960 1 2 4013 607 722 Titel 1 Titel 2 Titel 3 Titel 4 Titel 5 248123 238 304 [500] 15 18 479 553 625 86 249019 22 280 500 692 865 62 996 [5001 250048 68 262 513 97 11000] 729 842 251100 905 252199 422 841 253236 694 736 [5001 (Sieben, 29. November 1908. Grohh. CbevföTiterci Schiffenberg. Traulwcin. [1000] 418 583 99 600 63 [5001 845 010 75 2O2039 45 [30001 217 63 [5001 831 95 929 [3000] 203252 306 419 71 92 807 4« [3000] 65 [3000] 2 0 5 298 430 72 19 206 69 82 466 601 20 7162 216 91 186 91 506 SO 78065 219 561 80177 207 782 872 900 18 102 202 364 85 254r/‘9 219 453 [ 09] 660 788 812 59 81 25 5098 [1000] 266 87 486 SG3 82 945 2 5 60.9 243 440 511 821 [500] 944 [500] 257119 811 660 258014 215 259271 [500] 84 439 57 96 566 [500] 72 [1000] 82 681 25 0382 423 529 848 2 3 1 059 122 77 259 335 11000) 18 33 51 90 823 [500] 71 998 1 63071 118 244 [1000] 618 807 923 [ 500] 161164 467 639 713 875 1 6 5 228 83 47188 [500] 225 317 [1000] 77 94 478 558 020 L66 48190 384 773 49142 369 410 76 857 5 6019 57 86 116 213 [500] 433 [1000] 600 [500] 17 MS [1000] 72 975 51115 90 308 63 407 39 79 617 933 67 414 98 672 702 865 1 26164 996 197295 302 Ü 37 05 [1000] 329 [1000] 997 3 8159 503 616 39158 261 351 421 66 37 [1060] 73 600 63 853 930 [500] 40024 63 113 36 231 501 783 898 41151 271 369 513 18000] 632 95 42132 387 [500] 41)6 602 21 95 722 [5001 25 902 99 [3000] 48039 53 89 91 220 36 95 663 891 914 9013 44 89 103 600 722 3.) 100.16 [1000] 122 220 81 731 SS 319 28 11261 93 481 557 89 637 90 93 12151 57 13201 6 611 13 14014 29 160 81 83 391 5.31 33 50 53 [500] 612 14 51 33089 293 434 657 83 793 815 521 8S2 3 6055 [1000] 55 24120 285 313 21 455 576 762 85 247 317 41 82 511 601 11 42 73 92 [1000] 143 336 716 913 27024 168 [SOi’O] 311 874 [3000] 42 [1600] 577 806 935 2 9 012 76 87 Nohrgräben Rohrleitungen und Eisenteile Hochbehälter Bcunnenfassilngen 81 45 447 703 895 30501 94 606 713 31179 326 542 [1000 ] 22 1 069 127 262 80 2 2 2.38 300 438 740 863 911 25 51 2 2 3057 454 91 864 962 2 2 4024 149 729 2 2 5084 742 226007 [500] 28 85 642 59 75 825 [3000] 2* 40 936 93 2 2 7003 4 6 247 323 720 85 45 75 96 835 2 2 8316 450 70 845 082 01 2 5 3104 4 5 263 535 33 69 791 156 938 106 454 245 82 637 in allen modernen Formen in blau, grau, braun n. gemusterten Stollen [500] 52091 731 53 [ 500] 992 5 3 199 310 445 73 719 33 53 63 809 54141 723 70 [1000] 896 5 5763 96 228 423 506 57152 647 771 874 93 924 27 93 810 928 67 59002 125 347 [1000] 52f 684 911 60215 54 519 622 741 816 965 6 1 085 157 309 (Nad> huck t erholen.) 823 28 434 68 893 938 93 9O'H1 450 504 97 733 062 9 1 200 310 35 400 2 25 33 9 2107 84 339 546 902 9 3 042 53 69 464 [500] 586 3!I8 804 1 58173 [1000 | 320 429 73 [ 8000] 501 159109 [3000] 213 [ 500] 418 [ 500| 1GO025 363 "2 495 605 50 757 [500] 161060 91 31108 18 81'5 403 22 639 [500] 796 967 32093 129 95 410 46 728 894 997 33237 315 37 413 516 677 34072 [3000] 50 362 702 80 914 35011 532 [500] 704 32 609 83 89 i'S 979 11000] 62117 53 625 00 909 6 309!) 121 [3"001 37 556 087 6 1038 113 70 328 723 905 65037 61 109 95 250 85 [500] 488 561 kS 981 6 6068 256 316 500 27 771 [500] 874 [1000] 907 73 [1000] 78 670(9 235 56.3 076 6 8013 196 485 [1000] 780 922 6 8 063 299 335 [5000] 114 29 31 552 616 941 70182 264 75 900 33 71271 329 .10 09 480 649 774 [1000] 72022 327 61 463 74 98 522 61 [1000] 614 51 [500] 95 769 939 7'3065 332 768 905 741.9 618 703 [1000] 22 [1000 ] 76 892 934 75742 907 76006 27 59 72 97 396 ----- 692 7 7006 253 358 63 607 721 49 50 807 [3000] 22226 [1000] 64 458 81 90 553 919 90 533 629 69 821 52 24115 362 579 619 88 367 456 557 [500 ] 682 2 6115 83 247 689 994 467 521 608 28 62 772 969 28386 94 733 947 960 15113 333 611 42 823 15253 17019 23 651 839 18036 161 86 517 6',9 826 980 19019 54 93 157 221 673 869 085 20(51 [500] 77 811 15 [3000] 917 35 98 21300 711 248 312 27 421 595 C03 71 801 22 130 25 166 819.131174 205 74 kl 06 621 71'. 912 91 132026 779 [1000] 81.3 75 9c9 [ 506] 88 67 32089 96 199 357 473 590 606 54 811 37 34078 [500] 84 183 [3000] 4 9 5 0 68 933 3 5031 157 56 120 .13 228 357 426 89 553 74 Bl 059 3 8136 3 8 304 453 81 542 40013 261 478 91 525 37 7! [.00] 7 0 873 G' 71 [icu.’l 01 215 309 52 (SuOOj 88 [500] 515 51 66 611 65 [1000] 7100 473 806 59 8173 78 307 In dem Verfahren zur Anlegung deS Grundbuchs für die Gemarkung RinnelS Hausen beginnt die Anmeldungs- srist am 5. Tezbr. 1908, die Frist endigt am 4. Mürz 1909. Die Vorschriften darüber, was seitens der Beteiligten wahrend der Anmeldungsfrist zu geschehen hat, können auf der Amtsstube des Grosih. Ortsgcrichtsoorstehers zu NabertS- hauscn und aus dem Anschlag an der dortigen Ortstafel cr- Ziehung vom 1. Dezember 1909. vormlllaRe. " Gewinne über 240 Mark elnd den betreffenden sehen werden. Nidda, den 28. November 1908 45 115 [ 500 ] 395 429 549 [1600] 660 65 81.1 2O012 41 120 33 230 311 20 453 821 21046 12R 613 Schriftliche "Angebote hierauf, mit entspreche; schrist versehen, sind bis 22 356 432 549 61 683 02 705 845 SOI 295 [1010] 417 612 800 076 212268 019 53 [1000] 56 213186 286 89 730 857 87 94 78 235 55 412 519 [1000] 698 [500] 8 9 903 722 84 922 216211 889 481 713 028 87 85 200 3'1 663 2 1 8H7 318 96 585 F°8 130 [1000] 843 433 41 556 [500] 631 895 853 181 633 68 757 62 789 84! [500] 69 .129 602 234 520 585 631 Bettenhausen, den 1. Dezeniber 1908. Grosjherzogliche Bürgermeisterei, R o t h. [ 500] 633 46 ... .. ------... ----- 97 498 [1000] 512 15 208180 200079 [500] 87 702 04 615 17 [500] 884 [1000] 56102 51 92 [5600] 231 690 712 ’ 982 81 58'115 219 [8000] 359 SIS 75 471 |5601 92 811 7« IffRe-O [5001 154 59 303 471 693 823 39 190223 29 332 [3000] 40 44 479 797 [500] [500] 90 710 43334 432 [500] 5.30 4 4005 72 332 88 910 85189 91 7-3 814 915 33 86330 [500 ] 496 809 962 8 7523 875 8 8015 85 334 409 83 85 88 66b 712 80018 77 26 8063 218 73 835 46 816 911 [30001 260029 60 [500] 116 204 328 922 270058 876 519 676 S59 83 916 51 «2 99 27 1 224 64 300 72 417 61 8.3 [500] 791 4« 65 943 272095 183 371 406 46 521 803 [5001 53 925 2 73107 213 l500 l 5? 672 SCO 929 274118 [30001 400 83 41 623 [5001 773 2 7 5027 59 805 [60000] 55 93 567 16001 SS 6S7 978 276122 295 801 40T 53 [5001 947 2 7 7005 145 704 874 f 500 l 278119 [1000] 49 592 761 64 2 7 0094 179 817 54 69 689 709 [5001 974 2800.-6 [500] 123 708 999 2 8 1 058 203 40 813 695 772 [500| S97 957 282:".2O 523 61? 853 70 2°3r'31 67 ISO 309 831 284255 [500] 423 25 682 03 [ 500 1 840 235389 573 [5001 688 728 864 2 8 6071 137 261 834 424 [3000] 51 614 25 26 721 2 8 7325 32 [500] 70 515 650 [1000] Im Gewinnrade verblieben: 1 Prämie zu 800 000 1 i 10?' 000, 1 ä 75 000, I ä 60 000, 3 ä 40 000, 5 Ä SO 000. 5 & 15 000, 19 a 10 000, 21 a 5000. 420 ä 3000, 650 L IQOU . 1004 M 600. " v * - - •*' —>—■ 76 48273 1)3 603 93 [500] 627 93 40242 516 [3000] 635 06 S90 931 02 50124 201 27 3.4 512 659 73 721 832 906 51004 53 365 67 423 502 [1000] 75 [1000] 815 5 2118 31 401 33 661 [51'0] 91 782 838 14 [3000] 981 532.4 [1000] 83 353 412 53S 600 39 733 47 909 93 [500] 54002 59 327 88 98 413 36 715 18 86 [3000] 862 5 5262 82 [500] 427 525 68 70 jungen sprungfähigen Vogelsberger Aullev anzukaufen, sitzer solcher Tiere wollen baldigst irnter Angabe deS kauispreises uns Mitteilung zugehen lasten. Londorf, den 1. Dezember 1908. Gro herzogliche Bürgermeisterei Londorf. 91 ii man n. Hermann Domincns 18 Kaplansgasso 18 Sämtliche Spezial Nähr- u. Urnjtigungs- Patent-Mcdizinalmittcl stets zu bauen in der [G804 A&er-^cü.zmaldrogtxie Otto Schaaf, Seltersweg 39. Glesien, den 30. Novenwcr 1908. Grosiherzogd^^ ... ------ Gießen. I. V.: Dr. Merck. 67 788 910 90057 546 58 [500] 772 925 IQOuOl 122 330 [500] 59 744 58 68 675 927 101146 555 601 752 903 1 0 2 617 767 825 [500U] 1038)8 450 568 802 [3COO] 908 67 1 04233 419 09 658 713 814 1 0 5003 44 61 233 425 71 106171 224 51 807 27 428 7 9 717 914 10 7 223 853 640 725 [500] 801 908 1 08399 591 847 75 1001'30 321 613 910 69 110004 16 163 65 360 602 814 44 932 67 111030 210 537 [3000] 612 935 [lUOO] 79 112087 876 505 21 623 890 [3(100] 94 [ 500] 113'21'9 302 06 659 63 715 993 1 14234 332 430 862 01 115114 7 9 653 705 807 967 01 116095 101 17 208 59 317 50 437 546 117293 503 90 420 557 80 92 653 Montag, dcu 11. Fanuar 1909, nachmittags 3 Uhr, bei dec unterfertigten Bürgermeisterei elnzuceichcu, roo]\lD|i auch die Eröffnung der Angebote in Gegenwart etwa erschienener Bieter erfolgt. Plane und Bedingungen liegen hier zur Einsicht offen. Zuschlagsfrist 6 Wochen. Freie Auswahl bleibt vorbehalten. Angebotsoordrucke können gegen Voreinsendung von 3 Mark für jedes Los von dem bauleiteiiden Ingenieur Herrn Josef Schifsmann, Gießen, bezogen werden. Tie ]üt Die Gemeindewasserleitung Bettenhausen, Kreis Gießen, erforderlichen Arbeiten und Lieferungen, umfassend 705 118063 346 74 [1000] 421 [500] 543 90 643 60 110159 478 90 515 631 746 950 [500] 12O005 153 222 481 571 659 849 92 1 2 1 070 Fischversteigernug. Donnerstag 3. Dezember l. Js., nachm. 2V? Uhr werden aus dcmPeleroweiber in der Wöbe der Haltestelle Schiffenberg Forellen (amerik. Bachsaiblingei, Zrarvicn und Schleien bisenltich gegen Barzahlung versteigert. Gin Führer ut zum Zuge 2“ an der Haltestelle. [500] 437 650 972 80 2OS009 62 672 90 7*5 01 82S 200063 CO 67 86 167 551 693 772 872 914 05 97 2 1 0286 97 [500] 479 97 536 48 [1000] 659 7.31 6t [3000] 817 74 211254 63 [500] 618 35 902 13 4.' [300] 66 212018 369 80 461 583 609 760 870 046 62 213417 Lieferung von Pflastersteinen Die Lieferung von 300 000 Stück Grauwacke-Pstastcr- stcinen 1. Sorte soll Donnerstag den 17. Dezember d. I.» nachm. 3 Uhr öffentlich vergeben werden. Die Beroingungsumerlagen liegen während der Diensthunden bei uns zur Einsicht offen. Eä/i, Angebote au, vorgeschriebenem Formular, das bei und ervältlich, sind spate,lens bis zuui uoiaeuaimieii Zeiwunct veischlossen und mit enuvrechender Am schrat verieven an uns emäureichen. Auch sind den Angeboten lUiüiCiittlpioucn unter Angabe des Ursprungs beizmügeu. — Buschlagsjn,! 4 Awchen. Gregen, den 1. Dezember liiüü Städtisches Liechauamt Gießen. Braubach. 49» [500] 586 790 [1000] 8*3 971 143219 306 428 1 44026 178 94 217 20 858 92 41 2 602 28 722 145133 07 211 82 818 589 751 835 146603 228 837 64 555 91 836 1 4 7003 62 [500] 91 830 1 4 0095 803 452 634 886 140227 63 78 809 431 1500| 523 72 601 85 839 150130 [500] 415 627 611 [1000] 96 822 [1000 ] 0S7 151 116 280 [10001 !>57 152118 49 883 728 64 153054 92 380 85 813 55 1 5 4010 53 180 292 94 684 715 49 64 150034 407 1 51161 256 ...... - - — [500] 40 629 152157 585 6'6 715 153121 C0-< [5"| 7 18 8.14 917 1 ' 81 181179 352 419 [1000] 74 615 [500] 18 2 057 127 210 [3000] 93 665 755 68 826 55 [3000] 96 180001 83 101 82 Die Gemeinde Londorf hat einen Vogelsberger Bitllcn zu verkaufen. Atigebote sind per Ztr. Lebendgewicht bis zum Dienstag den 8. Dezember d. Js., nachm. 2 Uhr bei unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen, woselbst auch die Verkaufsbedingungen emgesehen NH rdcn können. Gleichzeitig beabsichtigt die Gemeinde demnächst einen c t r.: Erlveitc. ...,^ ujy ^at-ru>|s v> t.. n u c r g in Hessen. . Ter im Plan zur Erweiterung des Bahul-oss Grünberg vor- gq ebene Lieg zwischen der Stangenröder Slrasie und dein Sicg- berg soll a.11 j das Grundstück Zlur VIII Ar. 110 verlegt werden. Diese Pranänderung ist auf Grosiherzoglicher Bürgermeisterei Grüw- berg vom 7. Dezember bis 14. Tezenwcr d. Js. einschliesilrch zur Gmiicht der Jurerejsenteu offengelegt. Einwendungen gegen den Plan sind bei Meldung der Nichtberücksichtigung innerhalb der vorbezeichneten ötift aus Grosih. Bürgermeisterei Grünbecg schriftlich oder zu Protokoll vorzubringen. 254812 [1000] 513 255207 [30001 99 372 93 ^73 709 69 891 947 256046 [30001 237 317 36 [5001 M9 964 [SGOt] 2 5 7056 557 659 760 932 49 2 5 8225 348 91 635 £80001 815 2 5 0312 429 610 2 6 0073 122 223 [5001 417 [36001 626 69 737 [5001 966 [500] 26 1 049 101 495 [1000] 629 765 [10001 813 262188 [3000 ] 614 60 1 773 75 914 26 0233 601 620 M 59 702 (SCO] 2» 9 £1 [5001 517 749 [3000 ] 854 903 77 137239 314 637 806 "138267 399 400 28 33 98 663 783 832 [8000] 82 927 100 020 302 530 23 675 734 |500] 233 140182 292 733 847 [ 500] 63 927 141.63 LCO] -2-> 636 762 73 [3000] 644 032 [1600] » 142050 71 367 77 [500] 335 422 612 757 184223 353 873 185005 291 834 625 8’R 18 6076 124 [3000] 93 9«.'- 4-1 fr>90] 83 7.1 831 931 187250 [3000] 312 65 577 795 188185 634 71 180136 334 418 562 60,9 726 [500] 888 949 100288 .300 20 432 87 516 725 84 2 191070 410 [3000] 893 192196 207 32 414 592 738 [1000] 95 851 --- — 10 4031 40 424 652 831 Pumpstation, bauliche Anlage dem Subnulsionsweg vergeben werden. 747 962 90141 216 69 785 914 100175 614 75 082 1O1110 18 283 405 27 41 88 [500] 720 95 806 86 43 [1000] 947 1 02 181 84 297 624 905 1 00129 32 85 546 764 1O40H 136 309 76 524 97 105074 194 222 67 357 420 509 639 740 1O6032 130001 219 36 54 71 88 576 656 [500 ] 829 1O7020 357 450 72 551 899 999 108057 220 457 [3000] 572 962 1 00033 136 883 401 52 524 686 753 808 110015 192 254 320 429 67 70 558 600 67 723 71 111265 599 752 79 942 41 112626 110004 [1000] 4 3 525 661 983 [1000] 114143 63 [500] 115027 513 (500j '.'2 650 56 64 910 49 93 [5001 116072 222 75 573 017 700 907 117018 104 300 533 608 [500] .6 705 32 118300 594 826 29 ] 1000] 110011 04 274 396 592 120004 184 89 668 8 02 946 1 2 1 002 298 [jOO] 390 435 610 [1000] 816 941 12 2003 205 26 7 8 345 5-13 [500] 687 [300] 769 938 63 120024 32 309 500 7*4 hOW] 864 73 979 124069 388 451 60-1 705 896 918 35 [1000] 125048 --- [3000] 46 106 1300] 2ß [1000] -CO [500] 815 34 39 [500] 913 29 04124 275 90 331 545 97 850 [500] 95025 116 219 40 317 [ 500] 79 460 650 87 726 [8000] 57 830 0 6044 61 71 [500] 261 463 597 [5001 713 30 38 907 0 7 220 01 [500] 751 58 800 9 8018 30 130 550 7 9 642 09 874 2 1 4174 488 [10 000] 512 809 34 " 32 561 [500] 610 12 40 [500] 7.34 [KOO] 427 623 2 1 720 t 400 218022 488 557 894 [500] 2 1 0026 416 520 ■ ti T"”- Wir sind — solange Vorrat reicht — Abgeber von: 4% Rheinprovinz-Anleihe mündelsicher im ganzen Deutschen Reiche zum Jeweilig notirten Börsenkurse ohne Berechnung einer Provision. neueste Ausgabe aVi» Giessen, den 2. 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