Nr. 232 Zweites Blatt 158. Jahrgang Freitag 2. Oktober 1908 Erl meint täglich mit Ausnahme des Sonntags. icke hi -naßen: Sa. Zölle, Steuern, Gebühren, Stempel 202,97 08061' m ■r. ltluft, Alten-Buicck. . 645,5 her an gegen Bar ter 00 ann fsteugestaltung des Gesangsunterrichtes au den höheren Schulen. gelang fertigstelltL bel-Versand-Haus met heute schon 5,50 55,03 4,25 7,18 64,58 Die „Elehener ZamllienblStter" werden dem »Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „Mretsblatt für den Kreis Siehrn" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit* fragen" erscheinen monatlich zweimal. , Betten, elegante ,nufaktur-Waren le 0) fr tu 1 Q V o Q C 2 Q. V> £ o Q 56,2 141,6 149,4 12,3 95,8 12,8 Millionen Ps. St. und ner gut irme Z6 steuer, Stempel, Gebühren . Airteil der Kommunen an der Erbschaftssteuer ....... Konnnunale Gebühren u. Strafgelder usw. Kommunale Armen usw. didirekte Steuern Aepfel idungen nur feinste Tafel- Zittichafis-Arpjel nimmt Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« straße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion:^^112. Tel.-AdruAnzeigerGießen. > ein B«weis, * undEwBil»“81' 'and0. Zuckersteuer Branutweiilsteuer Tabaksteuer. . Biersteuer . Wein- u. Schlachtsteuer Stempel Staatliche Zölle und Akzisen . . . 66,48 Zuschläge zu den Zöllen usw. für kommunale Zwecke .... Staatliche Einkommensteuer, Erbschafts- Zölle . Salzsteuer Steuerlasten in Deutschland und in England. Bei Betrachtung der kommenden Steuern wird häufig das Beispiel Englands herangezogen, um zu demonstrieren, wie gut loder wie schlecht der steuerzahlende Deutsche int Vergleiche zum Engländer dran ist. Namentlich von sozialdemokratischer Seite wird darauf hingewiesen, daß die große Masse in England gün- istiger dastehe, weil dort keine Zölle für Getreide, Fleisch, Eier, Butter usw. eingesührt sind und weil selbst der Zuckerzoll nur vcrlMtnismäßig niedrig ist. Nun weist aber die Kölnische Zeitung darauf Hill, daß auch in England einige wichtige Gegenstände des Massenkonsums recht hoch besteuert sind: Aus Bier, Brannt- loein und Tabak habe England in den Jahren von 1904—1907 eine Steuereinnahme von 258 349 271 Mill. Mk. erzielt, insgesamt 20,3 Mk. auf den Kopf der Bevölkerung, während Deutschland im Jahre 1905 aus Bier, Branntwein und Tabak nur 327 Mill. Mk. oder 5,2 Mk. auf beit Klopf der Bevölkerung erzielt habe. Die englische Stcuerbelastring sei aber noch weit größer, wenn man die von lokalen Steuerverwaltungskörpern erhobenen Zuschläge, sowie die Gctränkelizenzen berücksichtige. Da ergäben sich Zuschläge von 2.53 Vkk. auf den Kopf der Bevölkerung. Wenn man die Steuerlasten Deutschlands und Englands miteinander vergleicht, muß man ferner berücksichtigen, daß es in 'England eine außerordentlich hohe slhutzungssteucr auf städtisches und ländliches Grundeigentum gibt. Die kommunale Nutzungs- steuer betrug im Jahre 1905: 1315 Mill. Mk. oder 30.46 Mk. auf den Kopf der Bevölkerung berechnet, also fast 32 Proz. vom wirklichen dcrchungswerte der Grundstücke. Die gesamte staatliche imb kommunale Steuerlast in England totb Deutschland berechnet die „Köln. Ztg." für 1904/05 fvlgender- »tober 'UftjgttNg msen Hormann, Gastwirt. ti Einhorn -SaaR— euer Theaterbühne zur Abhaltung von [5757 Hchkeiten. jmeroen, Vorträgen, hielten, Sammlungen etc. •fehlende Erinnerung. Max Jaskowsky. Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhesten Spielkarten. Wechselstempelsteuer Dbc^.-, ergötzt hat. In zweiter Linie gibt das Wierk zwei unserer neuen Fachmitglieder Gelegenheit, sich in größeren Aufgaben vorzustellen, es sind dies unser Charakterkomiker und Regisseur Herr Max Kronert und die Soubrette Frl. Lore Scholz. — Es sei schon heute darauf hingewiesen, daß am Mittwoch, 14. Oktober, ein Gastspiel der berühmten Tänzerin Signorina Rita Sacchetto in ihren „Tanzpoesien" stattfindet. Vormerkungen für dieses Gastspiel, dessen Eigenart noch näher erläutert werden wird, werden von heute an entgegengenommen. •• Gießener Konzertverein. In der Generalversammlung de§ Vereins konnte erfreulicherweise fest- gestellt werden, daß die Zahl der Abonnenten wiederum zugenommen hatte und damit die Zahl der Mitglieder, obgleich in Gießen im vergangenen Jahre für Theater und Oper erheblich größere Ausgaben öom Publikum getragen worden sind, als je vorher. Es darf daher angenommen werden, daß Oper und Theater dem Konzertwesen keinen Eintrag tun werden — ein erfreuliches Zeichen für den Hochstand des Verlangens nach guter geistiger Kost, ein gesunder Zustand. Der Verein geht daher mit den besten Hoffnungen an das neue Vcceinsjahr und seine Aufgaben heran und wird demnächst mit seinem Winterprogramm an die Oeffentlichkeit treten. Aenderungen organisatorischer Natur sind nicht geplant; die bestehende Organisation, wie sie durch die hiesigen Saalverhültnisse im Vorjahre bedingt wurde, hat sich gut bewährt und wird sich sicherlich zur Zufriedenheit aller Musikfreunde einleben. Der Verein beabsichtigt auch im kommenden Winter seine Orchesterkonzerte im Theater abzuhalten. Von besonderem Interesse dürfte für die Allgemeinheit noch sein, daß der mit dem Konzertverein verbündete Akademische Gesangverein im Februar 1909 sein 90jähriges Stiftungsfest begeht, als einer der ältesten Gemischt-Chorverei ne, die überhaupt existieren. Man beabsichtigt, dies Fest durch hervorragende Choraufführungen mit Orchester zu begehen. Dieselben sollen aber keine Extrakonzerte sein, sondern im Nahmen des Abonnements auf die seit Jahren regelmäßig veranstalteten 10 Konzerte stattfinden. Man wird sich also bei Zeiten ein Abonnement sichern müssen. **DasKolosseurn begann gestern mit seinem neuen Programm, das diesmal nicht nur sehr vergnüglich, sondern auch sehr reichhaltig ist, vielleicht sogar zu reichhaltig, denn die Vorstellung ging erst gegen i/212 Uhr zu Ende. Recht hübsche Kraftleistungen mit Gewichten sowie am Reck und am Schwungseil zeigten die Geschwister Paulsen und ernteten durch die vornehme und peinlich genaue Ausführung ihrer verschiedenen Vorführungen reichen Beifall; Mary Walter als fescher Liftboy und dann als lebensfroher Gassenjunge brachte feinpointierte Vorträge und mußte sich zu mehreren Zugaben verstehen. Große Heiterkeit erregte der Komiker Erich Charto n mit seinen gelungenen Liedern und Versen, die von drastischer Wirkung waren. Sehr gute und bewundernswerte Leistungen bot die Demoll- Truppe, die vom letzten Programm her noch vorteilhaft bekannt ist und auf vielfachen Wunsch hin weitere vierzehn Tage verpflichtet wurde. — Viel Beifall fanden auch die Schwestern N o r r i s, zwei fesche Weaner Madeln mit ihren Gesangsvorträgen. Die Hauptnummer aber ist das Ensemble Harry B i e n e n st e i n s, des Kölnischen Charakterkomikers, das mit seinen zwei flott gespielten Burlesken: Einmal noch leben und D^r Teufel lacht dazu dauernd schallende Heiterkeit erregte. ** Bei dem diesjährigen O b st r e fdj t u in und den damit verbundenen niederen Obstpreisen empfehlen wir, möglichst viel Obst im eigenen Haushalt zu verwenden, zumal der Genuß von Obst der Gesundheit außerordentlich zuträglich ist. Für Konservierung in großen Mengen zu häuslichen Zwecken kommt außer der Bereitung von Mus, das Trocknen von Obst; — Dörrobst — in Betracht. Zum Dörren von Obst benutzte man früher in Lehmbrechsteinen aufgeführte Dörröfen. Fast ein jeder Garten auf dem Lande wies einen solchen Ofen auf. Heute sind, diese Obstdörren nur noch ganz vereinzelt anzutreffen und wo solche sind, da werden sie meist nicht benutzt. Der Grund des Verschtpindens dieser Dörröfen ist wohl vor allem darin zu suchen, daß der Landwirt das Obst müheloser und rascher durch Verkauf verwertet. Bei einer so reichen Obsternte, wie in diesem Jahre, sollte man sich aber unter allen Umstanden dem Obstdörren wieder zuwenden, damit wir nicht gedörrtes Obst vom Ausland beziehen müssen, wie z. B. die Amerikanischen RingäpfSl. Neuerdings werden in Fabriken einfache Obstdörcapparate hergestellt, welche leicht transportabel und entweder mit einem Ofen versehen sind, oder ohne Ofen auf dem Küchenherd aufgestellt werden können, so daß auch noch das Brennmaterial gespart wird. Die An- schassung solcher Apparate dürfte sich für die Landwirte sehr empfehlen. Zweckmäßig ist auch der Ankauf eines Dörrapparates durch die Gemeinde und leihweise Abgabe an die Interessenten, wie dies z. B. schon beim Keltern geschieht. — Treis a. Lda., 1. Olt. Unbegreiflich ist es, daß man den Dieb, dec schon, wie zur Zeit berichtet, seit ca. 2 Jahren... hier seine Einbrüche ungehindert yceibt, nicht ausfindig machen kann. Der Ort ist darüber in großer Unruhe und Aufregung, daß man den Spitzbuben, der es meistens auf Speisevorratskammern wie auf Heu und Hafer absieht, das Handwerk nicht legen kann. Er soll sogar schon 4—5 Mal bei einem Bürger eingebrochen haben. Sonntag nacht war er wieder in eine Hofreite eingebrochen, wobei er aber die Vorratskammer leer antraf. Ec hinterließ, wahrscheinlich durch Geräusch vertrieben, einen Hut, sowie einen Gegenstand, der anscheinend im Falle eines Angriffes als Waffe dienen sollte. Beide Sachen wurden von der Bürgermeisterei in Gewahrsam genommen. Es glaubt niemand, daß man den Einbrecher auswärts zu suchen hat, es kann nur jemand fein, der durch und durch ortskundig ist und jeden Schlupfwinkel kennt. -d. Lich, l.Okt. Heute feierte Herr Karl Reinemuth, in Diensten des Fürsten zu Solms-Lich, sein bOjähriges Dienstjubiläum. Zuerst als Mahlbucsche in Kohnhausen beschäftigt, wurde er später Obermühlenverwalter in Lich. x Schotten, 1. Oft. Heute sind es 50 Jahre, daß die taubstumme Marg. Merz im Hotel »zur Post", Besitzer C. Cellarius, in treuen Diensten steht. Bei drei Generationen, Großvater, Vater und Sohn, ist die Jubilarin, Der Zwischenfall in Casablanca. Die Franzosen streuben sich noch immer, ihr Unrecht einzusehen. Der Temps komnkt in einem Leitartikel auf den Zwischenfall von Casablanca zurück und versucht durch Anführung von Präzchenzfällen den Nachweis zu liefern, daß General d'Amadc berechtigt war, noch viel energischer gegen die Deserteure vvrzu- gehen. Der Einwand, daß kein Kriegsfall vorliege, sondern, daß es sich nur um eine polizeiliche Exekution handle, kommen nicht in Betracht. Kein anderer Staat habe energischer das Mandat betrieben «aus Deutschland, das Frankreich im europäischen Interesse erhalten habe? Wenn die Expedition wirklich nur ein Privatunternehmen Frankreichs sei, müßten ihm auch die Funktionen eines solchen Unternehmens zugestanden werden. Ministerkrisis in Oesterreich. Gestern hat der böhmische Landtag keine Sitzung abgehalten, aber heute wird sich wahrscheinlich zeigen, daß von einer Arbeitsfähigkeit des Landtages nicht mehr die Rede sein kann. Die Tschechen haben bereits ihren im Ministerium sitzenden Parteigenossen erklärt, dckß im Falle der Landtag vertagt werden sollte, sie sofort ihre Portefeuilles zur Verfügung stellen sollten. Sie haben ferner beschlossen, daß die tschechischen Abgeordneten sich dec Regierungs-Majorität im Reichsrate entgegen, zu stellen haben. Tie Narodny Politica melden, daß eine Ministerkrise bevorstehe und erklären, daß an Stelle des jetzigen Kabinetts Beck ein B eamtennrinisterium mit Tr. Körber an der Spitze, treten werde. Aus Stadt und Lrrnd. Gießen, 2. Oktober 1908. ** Tageskalender für Freitag, 2. Okt.: Stadttheater, abends 8 Uhr: Eröffnungsvorstellung. „Die Jungfrau von Orleans". ** Auszeichnungen. S. K. H. der Großherzog haben dem Ministerialrat und Vorsitzenden der Abteilung für Steuerwesen Dr. Johs. Becker die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm vom König von Preußen verliehenen Kronenordens 2. Klasse und dem Limmerzien- rat Karl Ihrig zu Darmstadt die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm von dem König von Preußen verliehenen Roten Adlerordens 4. Klasse erteilt, sowie dem praft. Arzt und Direktor des Städt. Krankenhauses zu Offenbach Meoizinalrat Tr. Wilh. Köhler den Charakter als Geh. Medizinalrat verliehen. ** Lehrerpersonplieu. Uebertragen wurde dem Lehrer Hch. Maurer zu Landenhausen eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Angersbach, dem Schulverwalter Gg. Kalbfleisch zu Lauterbach eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule daselbst. In ben- Ituhestand versetzt wurde der Lehrer an der Gemeindeschule zu Hoch-Weisel Friedr. Walther auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste und ihm aus diesem Anlaß die Krone zum Silbernen Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen; der Lehrer an der Gemeindeschule zu Schwalheim Hch. Schultheis auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste und ihm aus diesem Anlaß das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen mit der Krone verliehen; ferner der Lehrer an der Volksschule zu Offenbach Georg Volk auf sein Nachsuchen bis zur Wiederherstellung seiner Gesundheit. •• Eine Sitzung des Provin z ial-Au8schusses findet am 7. Oktober ds. Js., nachm. 3l/s Uhr, mit folgender Tagesordnung statt: 1. Enteignung von Gelände zur Erweiterung des Bahnhofs Hirzenhain; hier Ausspruch der Enteignung. 2. Enteignung von Gelände zur Durchführung des Ortsbauplans der Stadt Friedberg; hier Ausspruch dec Enteignung. 3. Wirtschaftsbetrieb des Jakob Eckert IV. zu Büdingen; hier Antrag auf Konzessionsentziehung. 4. Antrag auf Entziehung der bem Otto E rn r i ch zu Eckartsborn erteilten Erlaubnis zum Betrieb einer Gastwirtschaft. 5. Enteignung 'von Gelände zur Erbauung eines Schulhauses zu Büdingen. ** Land es Hypothekenbank. Der Beamte bei der Landeshypothekenbank, Karl Hammon, wurde zum ersten Konto-Korrent-Buchhalter bei der Bank ernannt. ** Zu Lehramtsassesforen wurden die Lehramtsreferendare Val. Becker zu Worms, Jak. Berg zu Bingen, Dr. Gust. Deggau zu Worms, Otto Deibel zu Mainz, Otto Diemer zu Alsfeld, Tr. Peter Ehrhard zu Darmstadt, Dr. Otto Ellenberger zu Mainz, Tr. Hch. G e p p zu Bingen, Ernst Heinemann zu Darmstadt, Dr. Emil Henninger zu Nidda, Hans Herrberg zu Groß- Bieberau, Ottmar Kalten hä User zu Gernsheim, Aug. Keller zu Büdingen, Hch. Kiefer zu Alsfeld, Alfons Knoll zu Groß-Umstadt, Otto Köhler zu Gießen, Tr. Eduard L a n t e l m e zu Mainz, Tr. Wilh. Malzauzu Büdingen, Friedr. O b e r m a n n zu Ober-Jugelheim, Tr. Ernst Ofen loch zu Bingen, Tr. Wilh. Riedel zu Darmstadt, Karl Rühl zu Darmstadt, Dr. Hch. Schaaf zu Bensheim, Hch. Schneider zu Mainz, Kart Schort zu Darmstadt, Herm. Schuchmann zu Darmstadt, Dr. Wilh. Seiler zu Worms und Gust. Waldt zu Worms ernannt. ^Prüfungskommissionen. Die Prüfungskommission für die Prüfung der Aspiranten zum Staatsdienst im Medizinalfach für 1908 besteht aus: Ministerialrat Dr. Weber zu Darmstadt als Vorsitzender, Geh. Obermedizinalrat Dr. Neidhart zu Darmstadt, Geh. Oermedizinalrat Dr. Hauser zu Tarmstadt, Obermedizinalrat Prof. Tr. Heyl zu Darmstadt, Direktor der Landes Irrenanstalt Medizinalrat Dr. Bieberbach zu Heppenheim und Kreisarzt Medizinal- rat Dr. Lehr zu Tarmstadt als Mitglieder. — Die Prüfungskommission für die Prüfung der Aspiranten zum Staatsdienst im Veterinärs ach für 1908 besteht aus: Ministerialrat Dr. Weber zu Darmstadt als Vorsitzender, Geh. Obermedizinalrat Dr. Hauser zu Darmstadt, Obermedizinalrat Pros. Tr. Lorenz zu Tarmstadt, Obermedizinalrat Professor Dr. Heyl zu Darmstadt, Schlachthofdirettor Veterinärrat Dr. Garth zu Tarmstadt und Kreis Veterinärrat Dr. Schneider zu Offenbach als Mitglieder. ** Stadttheater. Die Vorstellung des nächsten Sonntags dürfte aus doppelten Gründen besonderes Interesse erregen. Adolf L'Arronge ist im vergangenen Sommer gestorben. Tie Direktion hat nun als erstes Werk heiteren Genres ein Stück dieses beliebten Bühnenschrist- stellers angefetzt, der eine Generation durch seine Stücke, in denen sich Humor mit gemütvoller Lebensauffassung vereint, Mk. pro Kopf d. Bevölkerung Bevölkerung zu 43,2 Millionen angenommen 31,40 2,60 26,00 2,00 3,38 30,46 95,84 Für Deutschland ergab demgegenüber ein späteres Jahr 1905 bis 1906 (wir wählen es absichtlich, weil die Erträge 1904/05 erheblich geringer waren) Einnahmen an Zöllen und indirekten Steuern sowie an Stempeln: Mill. TtarE Mark pro Kopf (Bevölkerung 60,0 Mill.) 10,63 0,93 2,35 2,44 1,58 ?en W' unterrichteter Seite erfährt die Voss. Ztg. folgendes: Am 1— Stober suchet im Kultusministerium eine Beratung statt, " rganzung der Lehrpläne und Lehrausgaben vom 29. Akai 1JO1 eilten Lehrplanentwurf für den Gesangunterricht an den Höheren Lehranstalten aufstellen soll. Außer den beteiligten Mini- .Itertalvertretern werden an diesen Beratungen bedeutende Fach- tnrännei- der Musik teilnehmen wie der Direttor des königlichen Instituts für Kirchenmusik, Professor Kretschmar, Professor Rolle, Professor Hollander, Dr. Max Friedländer sowie Dr. Friedrich Legar aus Zurich. Als allgemeines Lehrziel wird die Konferenz Ms Auge sauen die aus planmäßiger Ausbildung des Gehörs »lnd der stimme beruhende Fertigkeit im Vom-Blatt-Singen einfacher Satze sowie den Vortrag guter Volkslieder und die Einführung in das Verständnis dec musikalischen Kunst überhaupt. 4;le obigen Namen bürgen dafür, daß diese Beratungen besonders die Pflege volksmaßiger Kunst auch auf den höheren Lehranstalten bcruHichtigen werden; denn die Mehrzahl der Herren gehörte der Kommission an, die unter dem Vsorsitz des Pcobstes Frhrn. v. LUiencron das voni Kaiser angeregte Liederbuch für Männernd in den Bundesstaaten betrug also 34,21 Mk. ilcn Lasten berechnet die „Köln. Ztg." für e 1903 auf etwa 16—17 Mk. auf den Kopf 5tadt ulch Land. Die Ge f a m t b e l a ftu n g i g mit Steuern für staatliche und kommunale hiernach in England auf 96 Mk., in Preußen cur viu—uj. uw. England zahlt also nahezu noch einmal so viel Steuern wie Deutschland. Die Hauptmasse der Steuern entfällt auch in England nicht auf die Wohlhabenderen, denn Zölle, Akzisen und kommunale Steuern bringt die Masse auf, es sind nicht weniger als .64.46 Mk. auf den Kopf berechnet, gegenüber 19.93 Mk. an Zöllen und indirekten Steuern in Deutschland. A. pditifdjc Tage§?charr. Die Aussichten der neuen Brausteuer. Daß die kommende BrausleuewDorlage int Reichstage feine Mehrheit finden werde, dazu ist, wie die „Tagesztg. f. Brauerei" ausführt, wenig Aussicht vorhanden. Die Flnanznol des Reiches werde, so meint das Fachblalt, voraussichtlich auch diejenigen Mitglieder des Reichstages, die einem weiteren Fortschreiten auf der Bahn der indirekten Besteuerung an sich nicht geneigt sind, zwingen, ihre Bedenken beiseite zn stellen, um das notwendig zu fördernde Werk nicht zu gefährden oder attfzuhallen. „Für die Brauereien kann es sich jetzt nur noch darum handeln, alles ztt tun, was gc- seignet ist, die öffentliche Meinung und die maßgcbeiibcn Kreise der Gesetzgebung über die wirkliche Lage des Gewerbes auizuklären und dahin zu wirken, daß die drohende Braustenererhöhttng nach höhe und Anlage so gestaltet wird, daß sie möglichst wenig Schaden im Braugewerbe und dein mit ihm zusammenhängenden Gast- und EchankwirtschaitSgewerbe anrichtet." Wotiuenbig. sei vor allem bie Sicherstellung der Ueberwälzbarkeit der Braustenererhöhung, und dazu bedürfe cs in erster Linie eines einheitlichen geschlossenen Lorgehens der Brauereien mit oder ohne gesetzliche QJhtiuirfimg. 8,ur Ueberwälzbarkeit der Steuer sei es aber auch erlorderlich, daß oste Kreise des Braugewerbes möglichst gleichtnäßig trifft, nicht Itaffelformig. 1205,6 19,93 Vermietungen^ Bundesstaaten erhoben an Stinunun Steuern . 495,9 8,20 « el, Gebühren 308,2 6,08 AUS® 814,1 14,28 « g an direkten und indirekten Steuertl sowie Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Unwersitats - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. • 87,5s 1,8? 1,72 « 14,1) aber die Polizei hatte zu. arbeiten, um die gegen ihn an- dringende Schar zu vertreiben. wenn auch nur geringer Schnapsgenuß einen schwer schädigenden Einfluß auf die körperliche und geistige Entwicklung eines Kindes ausübte und daß ein derartiger Mißbrauch als Körperverletzung angesehen uitb bestraft werden müsse. Tie Strafkammer bestätigte unter diesen Umstünden das Urteil des Velberter Schöffengerichts, gegen das die Angeklagten Berufung eingelegt hatten, Wlb das gegen Rcichsgerichtsbrief. Nachdruck verboten. J. 8. Leipzig, September. Gestörte Jagd. Alt Hestifch-Homburgifcheu Forsten grenzt eine Jagdpacht, die %on den Forsten durch ein Gitter abgeschlofjen ist. Die dorlselbst Musik. Ernst Ehallier, Lexikon des Liedes, 1. Teil, zugleich zwölfter Nachtrag 51t E. Chaliers großem Lieder- Katalog, Gießen 1908, E. Ehalliers Verlag. — Dieses hervorragende ptachfchlagcbuch unjeres geschätzten unb ob seiner mufit* lexikalischen Arbeiten weithin befaimten Mitbürgers ist soeben er- Hortz eilte Gefängnisstrafe von drei Monaten, gegen seine Tochter eine Gefängnisstrafe von einem Monat festgesetzt hatte. * Jugendliche Lebensretterin. Mit bewundernswertem Mut rettete am Freitag nachmittag, wie loir in der All. Fl. Ztg. lesen, die 10 Jahre alte Tochter Gertrud des amtlichen. Fleischbeschauers Munter in Niro lacken den 4 Jahre allen Knaben des Prozeßagenten Bolz. Tie Kinder spielten int Garten, welcher in unmittelbarer Nähe des SpirdingseeS liegt. Ter Knabe begab sich auf den Wassersteg, verlor das Gleichgewicht und fiel in den See, der an der in Frage kommenden Stelle ziemlich lief ist. Schon ging der Knabe unter, als es dem Mädchen gelang, ihn bei den Kleidern zu fassen und ans Land zu ziehen. Zweifellos wäre der Knabe ohne das mutige Eingreifen des Mädchens den Fluten zum. Opfer gefallen. * Im heiligen deußland waren die Werke Häckels beschlagnahmt. Tic Propaganda unter den Studenten für einen Universitätsstreik dauert fort, doch stehen definitive Beschlüsse noch aus. — Um diese Heiligkeit glaubwürdiger zu machen,' hat der A d c l S m a r s ch a l l des Kreises Nikolajew, Akinow 7 00 00 Rubel Verpflegungsgcldsr^u n t e r s ch l a - gen. Ter Gouverneur von Samara hat beim Senat das Ver- sahren gegen ihn eingeleitet. *DieVerteuerungdesPariserLebe'ns. Aus Paris wird geschrieben: Daß das Leben in Paris unerträglich teuer wird, ist ein Klage aller Pariser Hausfrauen. Wann man aus einem sozusagen amtl. Bericht, nämlich aus einer vom Direktor der Assistance publique, das heißt dem öffentlichen Institut für Wohlfahrts- und Armenpflege, her- 1 ausgegebenen vergleichenden Tabelle ersieht, daß die Ausgaben für die Bedürfnisse des materiellen Lebens in den letzten vier Jahren von 1905 bis 1908 um beinahe ein Fünftel gestiegen sind, so hat das in der Tat etwas sehr Beunruhigendes. Tenn es gibt unter den zahllosen Men- - scheu, die von Gehalt und Honorar leben, niemanden, dessen Einkünfte sich in einer so kurzen Spanne Zeit um den gleichen Prozentsatz vermehren. Wir erfahren also, daß z. B. Pferdefleisch von 1,36 Fr. auf 1,52 Fr. das Kilo stieg, also um 11 v. H. zunahm, daß Milch von 0,23 auf 0,26 Fr. um 13 v. H., Rotwein um 15 und sonstige Lebensmittel um 12 v. H. stiegen. Tie Wurstwaren stiegen von 1,60 Fr. auf 2,22 Fr. um 38 v. H., Kartoffeln erfuhren einen Aufschlag von 10, Speiseöl einen solchen von 25, Reis sogar einen Ausschlag von 100 v. H. Daß Schweinefett um 36 v. H. aufschlug, ist für die kleinen Leute auch nicht erfreulich. Ein Kilo Pflaumen kostete im Jahre 1905 0,50, vier Jahre später 0,89 Fr., also 78 v. H. mehr, Brennmaterialien sind ebenfalls ganz erheblich aufgeschlagen, so Koks z. B. um 14, Brennöl um 33 und Holz um 50 v. H. Gewöhnliche Seife ist um 50, schwarze Seife um 31 und Soda um 10 v. H. in die Höhe geschnellt. Für einen kurzen Zeitraum von 4 Jahren eine wirklich ungeheure Verteuerung. In der bürgerlichen Presse wird deshalb auch eine große Klage erhoben und die Schuld an der Verteuerung mit Vorliebe auf die neuen Gesetze der Sonntagsruhe und der pflicht- mäßigen Armenversicherung geschoben. * Die Zeitung der Diebe. Eine eigenartige Zei^ tung erscheint allwöchentlich in Moskau, die „Bosatskaja Gazeta", „Die Zeitung der barfüßigen Männer. Sie ist das Organ der Moskauer Diebe und Vagabunden und dient den Mitgliedermdes Berufes zum Austausch von Mitt teilungen und zur Bekanntgabe von Nachrichten, die die Diebeswelt interessieren. Tas „Bureau" liegt in der Mki> tinska, einer winkeligen engen Gasse gegenüber einem kleinen Vorstadttheater. Ein kleiner dunkler Raum, ein Tisch, ein Stuhl und ein Ofen, das ist alles. Auf dem Stuhl sitzt ein junger Mensch mit langen schwarzen Haaren, der einest Geruch auSströmt, in dem der Duft eines Schafstalles und Tabak um den Vorrang streiten. Ter Redakteur selbst ift, unfehlbar immer ausgegangen und allen Nachforschungen der Polizei ist es bisher nicht gelungen, den Herausgebers zu ermitteln oder auch nur die Stätte, wo dies eigenartige „Fachblatt" gedruckt wird. Es veröffentlicht allerlei Beiträge von Dieben und Einbrechern, Erzählungen und Schilderungen, in denen ein grimmer Humor leuchtet, und bisweilen verzieren bemerkenswert gute Zeichnungen die Beiträge. Auch Annoneen fehlen nicht; so inseriert z. B. ein junger Mann „voll Energie und Temperament und von liebevoller Gemütsart", der eine „Lebensgefährtin in Ge-j statt einer jungen Tarne mit geringen Mitteln" sucht. Der Bewerber beruft sich dabei darauf, daß er „von frühester Jugend auf bis zu seinem 25. Jahre als Einbrecher gearbeitet habe und in Diebessachen so erfahren sei wie irgenb- einer in. Moskau, weshalb er auch seiner Gattin ein bequemes und sogar luxuriöses Leben bieten kann". - * Raffiniert. Bureaudiener: „Eben hat mich der Kanzlei-j rat um zwei Zigarren fortgeschickt, eine zu zehn für ihn und eine zu fünf für mich." — Kollege: „Da hätte ich mir doch ’ lieber die fünf Pfennige behalten." — Bnreaudicner: „Hab ich ' auch, ich habe zwei zu fünf gebracht." «leine Tageschronik. x Zur H 0 chba h n - K a t a ft r 0 p h e wird gemeldet: Ter Zugführer Otto Klemm, der Führer des Zuges, der freie Fahrt hatte und dessen erster Wagen dann bei dem Zusammenstoß in die Stete geschleudert wurde, ift an seinen Verletzungen gestorben. In einem .Hotel in K l a u s e n b u r g wurde derPiaristen- Geistliche Nckodem Szalal) und die 20 jährige Kassiererin Ruszak mit schweren Kopfwunden ausgefunden. Tn5 wkädchen ist tätlich verwundet. Tev Geistliche starb bei der Urberg führung nach dem Krankenhause. Ucber den Brand, der vorgestern in den Lagerhallen der Speditionsfirma Geber u. Mader int Mannheimer Hafen ausbrach, wird gemeldet, daß 5 Lagerhallen ein Raub der Flammen wurden. Das Feuer wütete die ganze Nacht. In Rendsburg brach gestern in einer Tüngerfabrif infolge einer Benzinexplosion Großfeuer au*, wöbet 14 Arbeiter schwer, mehrere leicht verletzt wurden. In Genua wurde gestern der Erzprtestcr Ton Paoll) Canessa vock dem Lehrer Gerolamo Rizzi erschossen. Tic Cho lerafta t istik verzeichnete gestern 225 neue. Erkrankungen und 98 Todesfälle. Tie; Zahl der! Kranken beträgt 1834. Tic neue elektrische Eisenbahn zwischen Rotterdam und dem Haag, die e r st e elektrische Eisenbahn für Ferm verkehr in Europa wurde gestern dem Verkehr übergeben. Verschiedene Abgeordnete und Senatoren Algerien s werden heute vom Handelsminister empfangen werben, um oiesem einen Plan zu unterbreiten, betr. die Veranstaltung einer Inter- national en Kolo nial-Aus stell ung in Algerien im Jahre 1912. bezahlen. . , Kronberg, 1. Ott. Prinz Friedrich Kurl von iHessen ist heute abend mit seiner Familie nac^ Schloß Panker in Holstein, dem Besitztum seines'Bruders, des Landgrafen von Hessen, abgereist, woselbst er bis^zur Mitte dieses Monats verbleiben wird, um bann nach Berlin zu den Hochzeitsfeierlichkeitcn des Prinzen August Wilhelm sich zu begeben. * Ein unglaub Licher Fall von Al k0 h 0lm iß- brauch wird aus den Rheinlandcn gemeldet: Ter Bergmann Friedrich Hortz unb besten Tochter Gertrud ans Heiligenhaus bei Velbert fbanben unter der Anklage, den jetzt vier Jahre alten Sohn der Gertrud durch fortgesetztes Verabreichen von Branntwein an seiner Gesundheit schwer geschädigt zu haben, vor der Elberfelder Strafkammer. Aus der Verhandlung ergab sich, daß dem Kleinen, als er kaum । IV2 Juhre alt war, schon Schnaps gereicht worden ist, und ** Kleine Mitteilungen ans Hessen und den kl ^wohl der Großvater als auch die blutter sich daran Nachbarstaaten. Kvnrad M 0 m b c r g c r IV. bon Unter- V . . FnnntP _ ? -slj» ■■ i»--- Hause in der Bahnhofstraße stürzte heute der Leitungs- UneversitätS-Nnehriehten. aufseh er Richter aus beträchtlicher Hohe ab und fiel i Okt. Im Lrochschulausschuß erklärte der Unter- durch ein Glasdach in den Hos. Der Schwerverletzte wlirde richtsminister Aiarchet, er werde, falls im Wintersemefter neuerliche in die Klinik gebracht. — Hier ist heute eine öffentliche Ausschreitungen an den Universitäten erfolgen, sollten, ein all- ArbeitSvermlttclungsstclle eingerichtet: worden. wtttt ' ckl Wün ^unb ° konferiert^ nnt^Mirgliedern des Hochschul- = Kirchhain, 1. Okt. Unsere Stadt steht gegenwärtig (int Zeichen toer ObftauSstellu ng des Obstbau Vereins für l an^cyniie-. . i)en Regierungsbezirk Kassel, die in den Tagen vom 2.-5. Ok- .{.4a4, lober hier abgehalten ivirb. lieber 150 Aussteller aus allen I Teilen des Regierungsbezirks Kassel haben Erträge der dies- * HCßer eilt Abenteuer des Malers Max jährigen Obsternte ausgestellt und ilt nach dem Urteil von tfad)» . , f f .. . . . , s. P spr Leuten selten eine so reichhaltig beschickte Ausstellung zu sehen. Lieber manu m t h 0 l l a n d r f ch en gilben. imiö ber Tic Eröffnung wird morgen 111, Uhr vormittags erfolgen und „VoU- Ztg." aus Arniterdarn berichtet: Max Liebermann wird der Protektor der Ausstellung, Seine Exzellenz der Herr Kat in Amsterdam einige recht unangenehme Stundeii er- Oberpräsident von Hcngfteuberg aus Kassel bei der Eröffnung ... $ . .. • St. Anthonv Breestaat, mitten im feW’ÄÄ» kubenvicrtet, ein Zimm« gemietet, um von dort aus für ,1)0Iler Preise gestiftet. Tie Veranstaltung wird unserer Stadt I sein Gemälde das bunte Treiben der Bevolterung zu bcob- ■eiiien lebhaften Fremdenverkehr während der Ausstellungstage achten. Nach der „Dtsch. Wochenztg." scheinen nun verbringen., : , schiedene Leute entrüstet darüber gewesen zu sein, iveil sie w.L «« rinS» Sette«« iO« Gesichtszüge auf einem am Fenster stehenden Gemälde Zwischen der Stadt Hanau und dein Landkreise Hanau über den abgebildet sahen; nach der Tarstellung des Icreuws van Bahnbau Hanau —Büdingen Mgestimmt. In dem Ver-Dag hatte der gegen Liebermann in Szene gesetzte jttmge heißt es: Tic Stadt öanau und der Landkreis Hanau Sturm den Grund, daß der Künstler einige Personen dafür verpflichten ,ich, um das Zustandekommen des Baues einer normal- s - V. <' ^h.nfcp Madels ffanhpn -spurigen Kleinbahn von Hanau nach Büdingen zu sichern, gegen- bezahlt hatte, batf sie ihm auf der Straße ..cobell ftanben, über der für den Bau und Betrieb dieser Bahn zu gründenden und als nun auch andere ihr Bildnis auf dem Gemälde Aktiengesellschaft folgende Leistungen zu übernehmen: 1. Tie when, glaubten sie, ebenfalls Anspruch auf eine Belohnung Stadt Hanau >mrd der Gesellschaft das MM Bahnbau erforderliche I Ullb drangen, als diese nicht erfolgte, in das ^Ü^Ä^nb'augMeÄfto‘1%«) L Zimmer Liebermanns, .... ihr vermeintliches Recht geltend zahlen: 2. der Landkreis Hanau wird der Gcscllschast das zum I zu machen. Ein Leid wurde dem Künstler nicht zugesugt, Bcchnbau erforderliche Gelände, so weit es im Landkreise Hanau - belegen ist, kostensrci zur Verstigung stellen und außerdem einen Zuschuß von 20 000 Mk. zahlen: 3. die Stadt Hanau verpflichtet sich, dem Landkreise Hanau zur Erfüllung der von ihnr über- iiomnicnen Lcisttlngcn eine sestc Beihilfe von 80 000 Mk. zu Amtlicher Teil. teb.'A.’«>J1 da in Arbeiten sind vorrätig auf Leine, Filz, Nordisch, Aida. Alle übernehmen das sachgemäße Ausfuhren aller Arbeiten. Wir MM M t Max Marum Bahnliofsti Giessener Bazar L. Clemm. und ist sehr gut auZgereift. Hofgut Winnerod, den 2, Oktober 1908. Gießen, den 1. -Oktober 1908. Betr.: Die Abänderung des Gesetzes, die Hundesteuer betr. vom 12. August 1899 Preise, Qualität und Auswahl hervorragend. Kaufhaus 8. Elsoffer, feto. 27. Handschuhe Sloriettcn, Schirme Strümpfe u. Trikotagcn Schürzen u. Unterröckc Hcrren-2lrtikel Damen- u. Herren-Waiche Kurz und Weißwaren Handardeilen gest.u.gezelch. Spitzen und Posamenten Ein noch sehr nut erb. Einjäh. riflCit Waffenrod preiöw. abzug. Schristl. Angebote unter 08218 an die Geschästsst. d.Gietz.Anz.erb. für sämtliche Haushaltunaö - Artikel und Küchengeräte. Schubwaren Herren-Hüte und Mützen Knaben-u.Mädcheumützen Teppiche und Gardinen Tischdecken a. Tuch u. Plüsch Betttücher u. Schlafdecken D2/l0 Orrginal-Drahtmeldungen« Mannheim, 2. Okt. Der Gemeindeeinnehmer Heinrich Joachim von Heddesheim, der sich wegen großer Unterschlagungen zum Nachteil der Ladenburgcr Bank in Untersuchungshaft befand, ist heute nacht infolge Herz-ichlags geitorbcn. Paris, 2. Okt. Nach einer Meldung des „Petit Paristenst aus Tanger soll aus den Erhebungen, die über den Zwischen- Sairrstag den 3. Oktober, abends 8'/r Uhr, im Saale der Restauration Beiz« Neustadt Dillenburg, den 1. Oktober 1908. Kreis - M - uiib GartkubaMrem für bcu DillKreis V. Wussow, Landrat. B2/10 Alb. Rappmann’s Spezialitäten-Theater. 22. Dezbr. 1900 Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. Nachdem durch das im Regierungsblatt Nr. 19 veröffentlichte Gesetz, die Aenderung des Hundesteuergesetzes vom 12. August 1899 betreffend, vom 27. Juni d. I. der 22. Dezbr. 1900 Artikel 3, letzter Absatz des Hundesteuergesetzes aufgehoben ist, besteht nunmehr auf Grund des Art. 2 des genannten Gesetzes nur noch für Hirten Hunde Steuerfreiheit. Es sind demnach in die alljährlich von den Großh. Bürgermeistereien aufzustellenden Verzeichnisse der Hundebesitzer, die Befreiung von der Hundesteuer beantragt haben, künftig — zum ersten Male für das Jahr 1909 — nur die Hirtenhunde aufzunehmen, dagegen alle übrigen Hundebesitzer, denen nach den seither geltenden gesetzlichen Bestimmungen ein steuerfreier Hund infolge „einsam Wohnens" zustand, in die Jahres-Hundesteuer - H e b l i ste einzutragen. Indem wir dieses zu Ihrer Kenntnis bringen, beauftragen wir Sie, die Besitzer steuerfreier Hunde (ausgenommen Hirten) darauf aufmerksam zu machen, daß, falls fie sich am 1. Januar 1909 noch im Besitze eines Hundes befinden, ihre Heranziehung zur Hundesteuer für 1909 erfolgen muß. I. V.: Welcke r. Heute Freitag, den 2. Okt. und folgende Tage Gastspiel des hier mit beispiellose»! Erfolg auf- genomlnenen rheinischen Burleske-Komikers Harry mit seinem hervorragenden Künstler-Ensemble. Nur erstklassigeDaislellcr. ssr 12Personen -Wi W Etienensiei» muß man gesehen haben. üSienenstein ist überall der Liebling d. Publikums. HSienensteiia ist überall das Tagesgespräch. W ßieneusiein ist unkopietliar Kauft® §. ösofa. Bevor Sie Ihren Herbstbedarf decken empfiehlt es sich meine großen Spezial-Abteilungen PsftpM-AdreW mit Krma lute, »misst vrühl'iche Untoeriitätr-vruüerri. Sleüeu. fall von Casablanca angestellt worden sind, l>ervorgehen- daß von den drei Deserteuren deutscher Nationalität zwei vor ihrem Eintritt in die französisch« Frernden-Legion aus der deutschen. Armee desertiert waren, während der Dritte seiner Militärpflicht nod) nicht genügt hatte. . Paris, 2. Okt. Nach einem Telegramm des „Matin au3, Casablanca soll angeblich der Beweis dafür erbracht worden seiu,s daß der deutsche Kaufmann Opitz während vier Tagen einem/ Deserteur in seinem Hause Obdach gewährt hätte. Loudon, 2. Okt. „Daily Telegraph" meldet aus Kvnstanti- nobel: Die Pforte habe von dem türkischen Kommissar in Sofiä die Mitteilung erhalten, daß er eine Unterredung mit dem Kabinettschef Malinow hatte. Dieser lege eine größere Mäßigkeit an den Tag als die übrigen Minister, erklärte jedoch gleichfalls, Bulgarien beabsichtige nicht, die Eisenbahn w i c -> der ab zu tret en. Ec drückte schließlich die Hoffnung aus, daß wohl eine beide Teile befriedigende Lösung erzielt werden möchte. London, 2. Okt. Nach Meldungen der Times auch Sofia ist die Zirkularnote der bulgarischen Regierung den Mächten bisher noch nicht zugegangen. An Deutschland unds Oesterreich wird keine Spezial-Antwortnote richtet werden. , London, 2. Okt. Die Lage in der Tex til-Jn düst r i e in Manchester ist sehr ernst. In vielen Familien, beginnt sich die Not fühlbar zu machen. Nächste Woche werden noch weitere 300 000 Arbeiter verwandter Industrien arbeitslos sein. t NewYork, 2. Okt. Der Neubau des Deutschen! Theaters wurde durch, eine Ausführung von Wildenbruchs „Die Rab'ensteinerin" eröffnet. Washington, 2. Okt. Präsident Roosevelt empfing den Vorsitzenden der Landesversicherungsanstalt Berlin, bet einen Vortrag über die Arbeiterversicherungseinrichtungen in' Deutschland hielt. Roosevelt zollte dem deutschen Versicherung--' system große Anerkennung. Betr.: Das Auftreten der Cholera in Rußland. Da in den letzten Tagen im Eisenbahnverkehr eine starke Zunahme russischer Reisender. bemerkt worden ist, die anscheinend wegen der in Rußland herrschenden Cholera von dort verziehen, hat Großherzogliches Ministerium des Innern unterm 30. September d. I. auf Grund des § 13 des Reichsgesetzes vom 30. Juni 1900, betreffend die Bekämpfung gemeingefährlicher Krankheiten (R. Ges. Bl. ,S. 306) in Verbindung mit §6 der Bek. vom 26. Oktober 1900 (Reg. Bl. S. 945) bis auf weiteres das Nachstehende angeordnet: 1. Alle Reisende, die aus choleraverscnchten Orten und Bezirken Rußlands, insbesondere aus St. Petersburg, in Orte des Großherzogtums zureisen, haben sich bei der daselbst zuständigen Ortspolizeibehörde sofort polizeilich anzumelden. 2. Die Ortspolizeibehörde hat nach Maßgabe der Vorschriften in § 8 der Anweisung zur Bekämpfung der Cholera (festgestellt in der Sitzung des Bundesrats vom 28. Januar 1904) solche Reisende, die nach Ziff. I zur polizeilichen Anmeldung kommen, einer fünftägigen Beobachtung z u u n t e r st e l l e n. Z. Zuwiderhandlungen gegen diese auf Grund des § 13 des zit. Reichsgesetzes getroffenen Anordnungen unterliegen der Strafvorfchrift des § 45 Ziffer 4 dieses Gesetzes. Gießen, den 2. Oktober 1908. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. B r e i d e r t. 1286 Quadratmeter (z. Aul. ein. Gart, sehr geeig.) ist 3» verkaufen. Näh. Schillerstr. 9III. 08204 Hichr ©biiimirki in D U-nlnirij. Donnerstag, den 8. Oktober d. Fs., vormittags 10 Uhr anfangend, findet hier großer Obstmarkt statt. Angeboten werden etwa 3000 Zentner Acpsel, Birnen nnd Zwctschen. Das Obst ist ausnahmsweise gesund und schön. Lo.tiertcsTafel-, Wirtschaft- u Kclterobft! Direkter Verkauf und auch nach Proben! Außerordentlich günstige Kaufgelegenheit für Händler, im Dillkreise die Obsternte sehr reich ist! Nähere Auskunft erteilt das königliche Landratsamt Dillenburg und Herr Obstbautchrcr Schilling in Geisenheim, oev auf dem Markt anwesend fein wird. zur Feier des Stiftungsfestes. Sonntag den 4. Oktober Familien - Ausflug nch Sem Wichos. Mittwoch den 7. Oktober ßenef’ai-VaJ’sammhmg. T°g°s°-dnung: Vorstands©V» Steppdecken, Bettvorlagen Linoleum, Wachstuche Läuferstoffc zu besichtigen. [a2/io Aufzeichnen, Anfängen, Fertigmachen aller Spezi al-Arbeiten. Bestellungen erbitten wir uns schon jetzt. [a!/io Hamburger Engroslager A. Salomon & Ci®. k&SfS»* die P-.f ., • b! v’ l'n lür bi,m nämlich aus L°s heisst dem 0 ^^menpsteqe, her.' W. daß die Äuä. ? bemühe ein bei Tat etwas sehr Miosen 'N' Niemanden, dessen ^nne Zeit um den Erfahren also, daß y- Fr. das Kilo itieo, 0,23 aus 0,26 Fr. ti9e Lebensmittel um gen Don 1,60 Fr. auf chren einen Ausschlag 25, Reis sogar einen emefett um 36 v. h. I nicht erfreulich. An W 0,50, vier- Jahre Brennmaterialien sind . l"o kvls z. B. um 14, H. Gewöhnliche Seise td 3oba um 10 v. h. kurzen Zeitraum doic Verteuerung. In der uch eine große Klage teuerung mit Vorliebe Zruhe und der pflichten. Eine eigenartige 3cW stau, die „Bosatslast Männer". Sie ist :nö Wagabunben und Ti Xuftaufä Gon Mib >)lathrid)ten, bie bie iu" liegt in der W» ynüber einem tteinen Mm, ein Tisch, ein Ans dem Stuhl sitzt rzen haaren, der einen eines" SchOolles und Ler Redakteur selbst ist allen JMWHj ttc wo dies eigenartige Mllichl allerlei» cizählunge"U"bM .mr ta*«** e W«“*«*J . (o injetieti f « lenty®”1™1."" S ,in Sütel» \*?? Ä Wb-echn h semer en bieten ,Eben M n"M.^ unh :inc »u 5 jch mit M • ,3a hatcc m $ 1 Kili'audltnet- k Männer-Turnverein. Sonntag den 4. Oktober Turngang über Klein-Linden, Ditlenhosen, Heuchelheim nach der Haardt, Abmarsch 2 Uhr an der tath. Kirche. — Nach der Haardt Familieu-Ausstug mit Tanz. Wir bitten um zahlreiche Beteiligung. (v2/i», Der Vorstand. lt0" ■ .M- 3“f*ÄJe,L ckungen V qriarilten^ ril«"rec£S»N in de" [Pji ein -N m erner H fe;eilet T« **' WM c (I un 91 Heute (B2/io Schweinefleisch Bid. 44 ^rg. Tresse Samstag früh mit mner großen Sendung 08219 feinsten Blumenkohls hier ein. Verkaufsstand auf dem Brand. Joses Habcrmalz, Blumenkohlgärtnerei Erfurt. Täglich zwei tolle Burlesken u. a. „Einmal noch leben dazu „Der Tensel lacht dazu." Burleske nach dein französischen, nut Harry Bienenstcin in den Hauptrollen. _ Ferner Auftreten des brillanten Spezralttatcu- Wcltstadt-Programms. Im vorderen 9testaurant: Neue Damcnkapclle „Fidelitas“. Vorverkauf in den bekannten Zigarrengeschasten. In Anbetracht des kolossalen Programms bitte tch daS hochverehrte Publikum um rege Unterstützung. Albert Kappmann. Direktor der vereinigten „Kolosseum-Theater" 08220> Gießen-Frankfurt. Billigste Bezugsquelle für Lampen, Lampenschirme, Glühstrümpfe, Zylinder, Glas,Porzcllanwaren, Rekrutenkoffer- und Körbe, Besen- und Bürstenwaren, Korb- und Lederwaren, Galanterie und ~ waren. Es naht die Zeit für Unsere Spezial-Abteilung für Tapisserie enthält alle Neuheiten : Dcckeiist<Äfe, gezeichnete Läufer, Decken, Kissen. Wandschoner, Serviertisch- und Büffetdecken, r cnsterinantcl, Smyrna- und Sudan-Arbeitcn, Gobelinbilder, Klavierdecken, Herrenwesten zum Sticken, Monogramme, gezeichnet und fertig gestickt. Bekanntmachung. Die Stadtoerordneten-Persammluna hat beschlosien, den für die Gutenbcrgstraße festgesetzten alten Plan bestehen zu lasten. Gießen, 2t). September 1908. . l- Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum- S'LSLLi/s Gra.r u en ■ Griessen! Sonntag. 4. Okt. 1908, abends 8 Uhr \\\ Wisseiischaftl-psychologischer, Experimental-Vortrag von J. W. IgBtot. Anssergewöhnliche Demonstrationen der Willens' becintitissnng ohne Anwendung der hypnotischen Suggestion an vollkommen wachen Personen und ohne Aushebung des Bewußtseins. WillensbeemflussuiMj durch das Grammophon, das die von Herrn Jgnot auf eine Platte gesprochenen Worte wiedergibt. Suaoesüon durch Musik u. Gesang i Platz 1.50 Mk., 2. Platz 1.00 Mk., Galerie 00 Psg. Schüler 1. Platz 75 Pfg., 2. Platz 50 Psg. Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. B. wurde bezüglich der Firma Mitteldeutsche Creditbank, Filiale Gießen eingetragen: Die Prokura des Julius Wolken in Gießen ist erloschen. Gießen, den 28. September 1908. B’/10 __Groß herzoglich es Amtsgericht. _____ Feiustes ZwloW (Goldparmänen, Reinetten re.) sowie bestes, haltbares Wirtschaftsobst (gepflückt) liefere ich zu den billigsten Tagespreisen in die Wohnung. Bestellungen bitte ich alsbald an Herrn Gerson Katz in Gießen, Ludwigstraße 45, zu richten, bei welchem Proben des Obstes besichtigt werden können. Das Obst wird erst in den nächsten Tagen gepflückt jleii i Te»,.°"r,r- schienen und hat alle dte schon haustg erwähnten Vorzüge der früheren Veröffentlichungen anszuweisen: Vollständigkeit bei entschiedener Knappheit und Kürze, wodurch das Nachschlagen außerordentlich erleichtert ist und das Ausfinden des Liedes in kürzester Frist gestaltet. Außer dem Liedaniang oder der Ueberschrift ist der Verfasser, Nummer des Werkes, Verlag und möglichst auch der Preis angegeben, wodurch sich das Werk auch für den geschäftlichen Brauch hervorragend eignet. Handel und Verkehr, Volkswirtschaft. K o n k u r \ c in Hessen, lieber den Nachlaß des Fabrikanten Isidor Simon in Offenbach a. M. wurde am 18. September das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Dr. Schönenberger zu Offenbach wurde zum Konkursverwaller ernannt. KonkmSforderungen sind bis zum 22 Okt. bet dem Amts- gerietst Offenbach anzumeldeit. — lieber das Vermögen der Jtcma Georg Seeger & (Sie. in Lämmerspiel, sowie deren persönlich hastende Teilhaber Georg Seeger, Martin Heinrich Roth und Georg Joseph Ott in Lämmerspiel, wurde am 18. Sept, das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Dr. En lau m Offenbach wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkurssorderungen sind bis zum 22. Okt. bei dem Amtsgericht Offenbach anzumelden. — lieber das ermögen der Spezezeihändlerin Karl 9)1111611- b e r g e r Witwe, Elisabelhe geb. Schäfer, zu S p r e n d l i n g e n, und über den Nachlaß ihres Ehemannes Karl Miltenberger wurde am 21. Sept, das Konkursveriahreu eröffnet. Rechtsanwalt Rothschild in Langen wurde zum Konfuisvenvalter ernannt. Kon- kurssorderungen sind bis zum 12. Okt. bei dem Amtsgericht Langen anzumelden. — lieber den Nachlaß des Taglöhners Jakob Kletn zu E r b e s - B ü d e s h e l m mürbe am 25. Sept, das Konkursverfahren eröffnet.. Notaricusgehilie Heim ich Gabel in Alzey wurde ziim KonkursverwaUer ernannt. Konkmsforde- nmgen sind bis zum 17. Okt. bei dem Amtsgericht Alzey anzumelden. . . _ , . , . . — Zur Reichsb an klage. Bet den Kredttbankeu und auch bei der ReichSöank sind, wie sich nun ergibt, die K>redtt- aniptndje doch viel grotzer geiucten, als man ermartet hakte. Bei der Rcichsbank waren, wie aus Berlin gemeldet wird, die dortigen Wechscleinrichtungeit in der letzten Woche durchaus nicht viel ^»emnger als in gesucht. Roonur. 2>, pr. [08086 Garantiert! 14. Oktober Ziehung. Grosse Badener Geld-Lotterie 3288 Barg-ewinue. 45,300 Mk. 1. Hauptgewinn 20,5300 Mk. 3287 Gewinne 25,800 Mk. LosealMk. 11 Lose 10 Mk. Portou. List. 30Pf. versendet d. Generaldebit J. Stürmer, Strassburg E. d2/12 LangesWasse 107. Ebctstraffe 14 Schöne 5-Zimmer-Wohnung mit sämtlichem Zubehör sofort oder- später zu vermieten. [5868 'Näheres daselbst parterre. Danksagung. 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