l 1908: 0" 1 ea'1-NaUheim ‘öoettet lnLReB1 K?erWlibeb one P1 ”iUöcker. ^de gegen M, m liessen, tun gramm. I> de» 27. M 'nh-Fcß ftwm Ph. Seipp.Wh uffell. SnzT Ihr ab: alb. n zu zahlreicher Si- i freundlichst gcbtlir, ' Vorstand, „ abends 9 Uhr in lllee Weck )er, sowie Freunde uni (T*i x Vorstand, »ngverein Harmonie , abend den 25.M '/^jährige »ralmsmnmM ' xaaesordnung: Michlerstatlung! ^echmmgsabM-- leiJ’S Zarnölaafletw SS* M m* S bei .ft «"• r K«*w**a ijü iwji Ä’taö* Nr. 173 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchea UnwersuätS - Buch, und Stetndruckeret. R. Lang«, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 5L Redaktion: II TeU-Adr^AnzeigerGießen. Zweites Blatt 158. Jahrgang Samsiag 25. Juli 1908 Erscheint tSglkch mU Ausnahme des Sonntags. A c-A A/s. & A Die „Otefienet Zamtliendlätter" werden dem 88^^ jO. 1 g JP|| & 8 * 8 ^Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das Sfr ffl A S SL ÄL/fjL SRI S ÄJB Ä, wKrei$blatt für den Kreis Sichen" zweimal w N K V V ” wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Seil- — tf * i** fragen" erscheinen monatlich zweimal. General-AnZelger für Gderyesfen politische Tagesschau. Die Gewährung der Konstitution in der Türkei. Infolge eines kaiserlichen Jrade hat der Großvezier an die Provinzbehörden eine Zirknlardepesche gerichtet, welche die Mitteilung enthält, daß der Sultan die Einberufung des Parlaments angeocdnet hat und zwar auf Grund der Geschäftsordnung, die bereits in früheren Jahren im organischen Statut des Sultans festgesetzt wurde. Die türkische Regierung erhofft von dieser Maßregel eine vollständige Bc- ruhigung der' Gemüter. Tie Gewährung der ftonftitution wurde von den jungtürkischen Kreisen mit Begeisterung ausgenommen. Die Massen verhalten sich gleichgültig, die Christen indifferent. Aus der Provinz sind zahlreiche Dank- depeschen an den Yildiz eingetroffen. Die Truppen werden in Stambul beim Marsche zum und vom Selamlik mit Hoch- rufen auf den Sultan begrüßt. Die Druckereien der türkischen Blätter sind beflaggt. Für gestern abend war eine Illumination in Aussicht genommen. Nach Konsularmeldungcn aus Saloniki hatte der Führer der Aufständigen Major Niazi mit mehreren tausend Mann Monastir besetzt und General Oöman Pascha gefangen abgeführt. Die Aufständischen halten Monastir besetzt, Blutvergießen soll nicht Ilattgefunden haben. Die Ordnung ist bisher aufrecht erhalten geblieben. • Die Ausweisung des niederländischen Gesandten aus Venezuela. Tas Haager „Amtsblatt" vcrossentlicht ein Telegramm des Gouverneurs von Curacao, wonach einer Meldung des „Senstitutional" in Caracas zufolge, dem Niederländischen Gesandten seine Pässe zugestcclt worden seien. Tie Maßnahme werde mit dem im Mai in der Niederländischen „Revu" erschienenen, von dein Gesandten verfaßten Artikel begründet- Ter Gouverneur fügt hinzu, der Kommandant des Panzers „Gelderland", der sich zurzeit in Aruba befinde, werde auf das Ersuchen des Gesandten am Samstag in Lagueira eintreffen. — Ter ausgewiesene Gesandte hat in dem betreffenden Artikel das System Castros als diktatorisch gekennzeichnet und seinen Landsleuten davon ab» geraten, den Versuch zu machen, sich in Venezuela eine Stellung zu verschafsen. Ein solcher Versuch habe im übrigen in Sud- oder Mittelamerilä mehr Aussicht auf Erfolg. Ausland. Der Ischl er Zusammenkunft zwischen Kaiser Fran- Josef und König Eduard werden Freiherr von Aehrenthal und Staatssekretär Hardinge beiwohnen. K riegsminister Halda ne erklärte in einer Rede, bei dein Festessen der südafrikanischen Zivilärzte in London, wenn die Engländer ihren Ruhm aufrechtcrhaltcn wollten, müßten sie aufmerksam darauf achten, was die Deutschen täten. Präsident F a l l i ö r e s ist gestern mittag an Bord der „Verite" in Trelhafot cingctrofscn und vom König von Schweden empfangen worden. Um 1 Uhr nachmittags erfolgte die gemeinsame Abfahrt nach Stockholm. — Der „Figaro" berichtet, die drahtlose Telegraphie an Bord des Präsidentenschiffes habe nach einem Tag vollständig versagt und keine einzige Botschaft hätte abgesandt werden können. Tie englischen Flottenmanöver sind ziemlich unerwartet abgebrochen worden. Die beiden Gegner, der Angreifer Lord Beresford und der Verteidiger Kvntrcadmiral Brigdcman, haben s t ch ü b c r h a u p t n i ch t g c t r o f f e n. Brigdeman konnte unbehindert seine Verstärkungen ans dein atlantischen Ozean heran- zichen. Vermutlich sind Mißverständnisse hinsichtlich des Manöverplanes vorgekommen. Saatenftanö der Reicher. „Neichsanzeiger' veröffentlicht ten Saatenstand des Reiches für Mitte Juli. S3cnu 2. gut, 3 mittel bedeuten, ist A^lMerweizen 2,3 (Julimitte des Vorjahres 2,8), Sommerweizen 1,6 (8,4h Winterspelz 2,1 (2,3 , Winterroggen 2,4 (2,6), Sommer» wggen 2.5 (2,3), Sommergerste 2,6 (2,2-, Hafer 2,8 (2,3), Kar- lvsfeln 2,7 (2,4 , Klee 2,6 (3,0-, Luzerne 2,5 (2,6), Bewässerungs- nnesen 2,2 (2,2-, andere Wiesen 2,7 (2,7-. likines Feuilleton. — Die Gedächtnisfeier für Professor Albr. Dieterich in Heidelberg. Eine Agamemnon-Aufführung ging (wie uns bereits am Donnerstag drahtlich gemeldet worden ift. D. R.) zum Gedächtnis des früheren Gießener und bisherigen Heidelberger Professors Albrecht Dieterich dieser Tage in Heidelberg vor sich. Ihr war in den Dialogpartien die Aeschy- lus-Uebersetzung von Ulrich v. Wilamowitz-Moellendorf, in den Lhorgesängen eine neue Uebersctzung von August Herzog zu Grunde gelegt. Die Uebersetznngen von Wilamowitz-Mocllcndorf sind längst rühmlichst bekannt. Die Chorgesänge Herzogs sind in Ausdruck und Rhythmus recht geschickt gearbeitet. Die Llufführung, die der philologische Verein mit Unterstützung zweier junger Heidelberger Künstlerinnen veranstaltete, ist in den Einzelleistungen und in der ganzen Regiesührung mit einem Sondermaßstab zu messen. Von der Sprachkraft und dem dunkel glühenden Visionensttl des eleschylus mußte manches unter der Schwelle der Wirkungsfähig- leit liegen bleiben. Die Werte der Aeschyleischen Kunst xu voll- "weter Darstellung zu bringen, würde die wachsame und jedem wepcht sich hingebende Bereitschaft großer Schauspieler verlangen, orl. Anna Glaßner gab die Klytaimnestra in trefflicher Haltung und guter Tonführung, Frl. Maria Bassermann die Kassandra nut elementarem, jäh aufzuckendem Ton- und Gebärdenspjel. Die Mitglieder des Philologischen Vereins spielten mit Eifer und dRusik, die Richard Mayer-Gschrey aus München Sem Werk anfügte, wurde von dem Akademischen Streichorchester un/er Zeitung von Hermann Poppen ausgeführt. Etwas von )es Aeichylus leuchtendem Genius war fühlbar in allem. Und uJ i Werk des Gewaltigen hinaus ging der Anwesenden weben len zu Albrecht Dietrich, dem begeisterten Verkünder Aeschy- leycher Herrlichkeiten. — Der Brooklyner G e s a n g v e r e i n ,A r i o n", mit »en Damen im ganzen etwa 200 Personen, traf am Freitag in Frankfurt auf dem Hauptbahnhof ein. Zum Empfang ivar ter frankfurter Sänaerbund erschienen, dessen Borsttzender, Lehrer Bangert, eine kurze Begrüßungsansprache hielt. Nach einem Be- ^rußungSchor des Sängerbmides dankte im Namen der Amerikaner ter Präsident des „Arion", Führer, für den sympathischen Empfang >nd sprach die Hoffnung aus, daß auch dieser Besuch die guten Beziehungen zwischen Amerikanern und Deutschen fördern möge. -Lodann wurden die Amerikaner in ihre Hotels geleitet. — Heute obcuö gibt der Prion ein Konzert im Palmengarten. — Sven Hedin, um den jetzt die ganze gebildete Welt Dangt, hat eine kurze, aber meisterhafte und von dichterischer Kraft In den Bemerkungen zu dem Saatenstand dcs Reiches heißt es: Tierische Schädlinge iverden diesmal in den Berichten nur hin und wieder erwähnt; häufiger wird das Auftreten von Brand und Rost, besonders aber das Ueberwuchern des Unkrauts beklagt. Die Berichte über den Stand der Winterfrüchre lauten int großen und ganzen nid’i ungüuftia. Rach ben Bernerkmrgen auf den Saatenstandskarten zeigt sich zwar im Wintenvcizen vcrschiedent lick) etwas Rost und der Roggen, mit dessen Ernte Mitte Juli hier und da bereits begonnen worben war, hat stellenweise infolge starker Lagerung oder Frühreife nur leicht? Korner. Tas Sommergetreide findet im allgemeinen eine, wenn auch meist noch befriedigende, so doch ettvas weniger günstige Beuneilung als die Winterung. Die Sommerfrüchte, besonders Gerste und Hafer, konnten wegen der großen Trockenheit 'ich nicht recht entwickeln und sind infolgedessen vielfach kurz. Nur die Kartoffeln geben ziemltch weit auseinander. Verschiedentlich ivird berichtet, daß die Kartoffeln lückenhaft und tingleichmäßig st-ehen, daß das Wachstum unter der langen Trockenheit gelitten habe und daß die Bearbeitung der Kartoffeln durch oie Härte des Bodens, sowie das massenl-aste Unkraut sehr erschwert werde. Andere Berichte aber besagen, daß die Kartoffeln im allgemeinen gut stehen ober daß die Niederschläge der letzten Zeit bereits eine günstige Wertung aus ihr Wachstum ausübten. Futterkräuier (Klee und Luzerne- haben überall einen sehr reichlick-en ersten Schnitt geliefert, der auck>, bis auf kleine, zu Anfang Juli etwas verregnete Reste, bei trockenem Wetter in vorzüglicher Beschaffenheit cin- gebrächt werden konnte. Von Wiesen gilt das glcidK wie von Klee und Luzerne. Tie Heuernte ist nach ihrer Gitte und Menge durchweg gut; der Gnunmetansatz aber ließ Mitte Juli bei nicht bewässerten Mesen meist viel zu wünschen übrig. XI. deutsches Turnsest. Wertungen der Musterriegen des GaucS Hessen. zus. ii Ord.-Verh. d. Turner Ausfuhr, d. Hebung. 10 10 9 10 10 8 8 8 8 8 8 8 8 7 7 0 0 24 P. 28 „ 27 „ 27 „ 26 „ 26 . 25 ,. 24 „ 24 „ 24 „ 24 „ 23 „ 23 „ 7P. 10 „ ’S: 10 ,, 8 „ Ö „ 8 „ 9 „ 9 „ 8 „ 9 „ 8 „ 7 „ 8 „ 6 „ 9 „ 8 „ 22 'zO 20 15 l. Butzbach . . . 2. Lang-GönS . . 8. Großenlinden . 4. Schlitz .... 5. Grünberg . . . 6. Wetzlar . . . 7. Ockershausen. . 8. Griedel.... 9. Schotten . . . 10. Hochelheim . . 11. Gleßen Nl.-T.-V. 12. Gießen T.-B. 13. Marburg T.-Gem. 14. Obermörlen . . 15. Treis a. d. Lda. . 16. Atarburg T.-V. . An- und Abmarsch Die>(Ia>lmusterriege erhielt: 7 P. 8 P. 6 „ 7 w 9 „ 6 ,. 8 „ 8 „ 8 „ 7 „ 7 „ 8 „ 6 n 7 „ 7 „ 5 „ 7 „ 6 „ 17. Atarburg A.-V.-V 0 „ 8 „ 7 15 '' Ten meisten Hess. Riegen ivurden durch das Preisrichter-Kollegium auerfennenbe Worte zu teil. Aus Stadt und Land. Gießen, 25. Iult 1908. •• Militär-Wochenblatt. Im Beurlaubten- standc: Befördert zum Lt. der Res.: der Vizefeldwebel Wehrheim (Frankfurt a. M.) des Jnf.-Regts. Kaiser Wil- helnt (2. Gr. Hess.) Nr. 116; — Befördert zu Lts. der Res. die Vizefeldwebel bezw. Vizewachtmeister (sämtl. I Darmstadt): Harnischfeger, Morell des Jnf.-Negts. Prinz Kart (4. Gr. Hess.) Nr. 118, — Thomson des 5. Gr. Hess. Jnf.-Negts. 9Zr. 168, — Dittmar des Garde-Drag.- Negts. (1. G.r. Hess.) Nr. 23, — Fitting des Gr. Art.- Korps, 1. Gr. Hess. Feldart.-Regts. Str. 25, — Hinkel des 2. Gr. Hess. Feldart.-Regts. Nr. 61, — Esselborn des Großh. Hess. Train - Bats. Nr. 18. — Im Sanitätskorps: Befördert zum Stabsarzt: Oberarzt der Landw. 1. Aufgebots Dr. Schönewald (Friedberg), zu Oberärzten die Assistenzärzte der Rcs.: Dr. Vetter (Friedberg), Dr. Gese (II Darmstadt), Dr. Risch (Gießen), Dr. Horn (I Dannstadt); zum Assistenzarzt der Unterarzt: Dr. Wer- ner (Gießen). — Der Abschied bewilligt: dem Stabsarzt Dr. Rebentisch der Landwehr 1. Ausgebots (I Darmstadt), — dem Oberarzt Dr. S i e l a f f der Landwehr 2. Aufgebots (I Darmstadt). " Ucbertragen wurde am 23. Juli d. I. dem Lehrer Friedrich Hermann zu Bleichenbach, Kreis Büdingen, die zweite Lehrerstelle an der Gemeindeschtile zti Kesenrod in demselben Kreise; dem SchulamtSaspiranton Friedrich Petry auß Hermersberg (bayr. Pfalz) eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ernsthofen, Kreis Dieburg. ** Aufhebung der Gewerbeschulen in Hessen.! Ministerialrat Ufingcr machte in der letzten Ausschußsitzung deS Landesgewerbevereins die Aiitteilung, daß verschiedene Gewerbeschulen des Landes, die eine geringe Schülerzahl hätten, ringel) en würden. Der Staat sei nicht in der Lage, sie zu subventionieren, ^»mächst kämen die Gewerbeschulen in Alzey, Michelstadt i. O. und Büdingen in Betracht. Tie Schüler könnten von Alzey die Wormser Schule, die von Büdingen die in Nidda und die Michelstädter die in Erbach besuchen. Später kämen noch viele Gewerbeschtilen in Betracht, die eingehen müßten. ** Spichererberg-Turn- und Spielfahrt. Wie alljährlich, so findet auch dieses Jahr wieder das vom Mittelrheinkeis eingeführte, für jeden deutschen Tllrner offene allgemeine Volksfest verbunden mit Wetturnen statt. Dieses Turnen bietet vermöge seiner Lage eine denkwürdige Erinnerung und darf wohl auch dieses Jahr eine sehr große Beteiligung erwartet werden. •* Der Sängerkranz veranstaltet heute abend in Steins Garten ein großes S ommernachtsfest. Ten Teilnehmern werden allerlei hübsche Ueberraschungeu geboten werden: Italienische Nacht, Tanzboden int Freien, Bayerische Bierhalls mit zarter Bedienung und anderes mehr. )(Zur Ruder-Rcgatta. Auf dem Bootsplatz der Gießener-Ruder-Gesellschast war gestern abend bereits alles fertig hergerichtet für die friedlichen Wettkämpfe, welche heute abend und morgen den Sonntag über auf dem Wasser ausgefochten werden. Erhebliche Verbesserungen hat die Ruder-GeseNschaft vornehmen lassen. Ter Weg zum Bootshaus und das Bootshaus selber sind mit elektrischem Licht, versehen. Eine gefällige eiserne Umzäunung des Bootsplatzes, an Stelle der häßlichen Holzstaketts gibt dem Ganzen ein vornehmes Gepräge. Für die Regatta Hal man für die Zuschauer eine größere überdachte Halle geschaffen, auch das Musitpodium praktischer untergebracht als sonst. Die bei der Regatta tätigen Mannschaften haben auf Schürze- Bleiche Garderobezelt und ein Zelt mit Toucheeinrichtung usw. erhalten, wodurch der Platz direkt am Bootshause, der früher für Zuschauer abgesperrt werden mußte, für solche frei geworden. Tie ersten Boote trafen gestern bereits ein, es waren dies Ruder-Gesellschaft Trier, Hellas Offenbach und Mainzer R.-G. 1902. Heute früh waren auch fremde Mannschaften angelangt, um auf dem ihnen noch fremden Wasser der Woog zu rudern. Es herrschte überhaupt heute schon auf dem Bootsplatz ein reges Leben und wenn das Wetter klappt, werden wir morgen hoch interessante und spannende Kämpfe criuarten können. ** Anlagemusik findet Sonntag den 26. Juli, vormittags ll^Uhr, in der Süd-Anlage nach folgendem Spielplan statt: 1. Ouvertüre z. Revue „Indra" von Lincke. 2. Ein Walzertraum! Walzer von O. Straus. 3. Hymne und Triumphmarsch aus „Aida" von Verdi. 4. Tic Welt in Waffen! Marsch von Teike. Verein Contcntia. Wie aus dem Inseratenteil ersichtlich, findet der diesjährige Sommerau sflug deS Vereins Contentia morgen nach der Badenburg statt. Der Vorstand dcs Vereins wird alles aufbielen, um seinen Mitgliedern und Gästen einige vergnügte Stunden zu bereiten, wie dies alljährlich der Fall war, und wird auch bei diesem Ausflug die Beteiligung eine recht rege werden. durchivehle Schilderung der wichligslen Ergebnisse seiner Reise medergeschriebc», die soeben, begleitet von zahlreichen Abbildungen nach eigenen Ausnahmen Sven Hedins, in der bekannten illustrierten Zeitschrift „lieber Kand und Meer" in deutscher Sprache zu er- schemen beginnt. Diese Schilderung ist das letzte eigenhändige Lebenszeichen, daß wir heule von Sven Hedin besitzen. Die Blätter kamen aus Gartok im Herzen Asiens; sie tragen das Datum des lO^^ltober 1907 und sind an seine schwedischen Angehörigen ~ — Die Wirkung der Röntgen- und Radium- Strahlen auf das Ange behandelt Prof. Birsch-Hirschfeld Bekannllrch „sehen" wir diese Strahlen nicht, trotzdem aber haben lie eine Wirkung auf unser Auge wie auf andere Körperteile: sie können schüvere Störungen, ja Erblindung Hervorrufen. Wer mit ihnen zu tun hat, möge sich also größter Vorsicht befleißigen. — Heb er die Kondensation des Heliumgases in die feste Form durch Prof. Kvmerlingh Lnnes (Leiden- in Gegenwart der Physiker Lorentz und Kuenen ist jetzt Whcres bekannt geworden: Eine größere Ötengc Helium wird in einer abgeschlossenen Whre einem Trucke von 100 Attnospären aus- gejetzt und durck) flüssigen Wasserstoff auf eine Temperatur von — 2590 abgekühlt. Hebt man nun plötzlick) den hohen Truck au), intern man tes Innere des Heliumrohres mit einem Vakuum in Verbindung bringt, so kühlt sich das Hcliumgas iwch stärker ab, kondensiert sich zu einer Wolke und jckstägt sich als schnee- artiger Stoff in ter Röhre nieder. Der ilüssige Zustand konnte nicht beobachtet werten, da das feste Helium, ähnlich wie Kohlensäure, beim Drucke von einer Atmosphäre direkt verdampft. Tie Entdeckung von Mmerlingh Onnes ist dadurch wichtig, daß man mit der Temperatur des festen Heliums dem absolMen Nullpunkte (273 o- wieder um einige Grade näl-ergekommen ist. Allein im übrigen hat sich jene Kondensation als irrig herausgestellt, denn Kämcrlingh Onnes hat jetzt selbst berichtet, daß jener Nebel — Wasserstoff war. ,Man sieht, wie vorsichtig man manchen Nachrichten gegenüber sein muß. " — Napoleon ein Deutscher. Es war einmal in Deutschland ein Mann, der hieß Pohl. Da dieser ALann klein von Geitalt war, nannten ihn seine Freunde „Polchen". So ost sie ihn trafen, fragten sie ihn: „Na, Polchen, wie gehts?" Auf die Dauer wurden dem Polchen die Neckereien zuwider, er wanderte aus. Er setzte sich in Korsika fest, aber fein Beiname „Polchen' folgte ihm. Da die Korsikaner aber einige Schwierigkeit darin fanden, das Wort „Napolchen" geläufig auszusprechen, wurde auä „na Polchen" Napolesn. Diese kleine Geschichte hat einem Schriftsteller Gelegenheit gegeben, 900 Seiten darüber zu I schreiben, daß Napoleon eigentlich ter Abstammung nach cüi Deutscher gewesen fei. • j rt Swölstägigcr Wirtschafts-Wissenschaft- licher Vortragskursus findet vom 5. bis 12. Oktodec in Dresden statt. Er wird veranstaltet von der Gesellschaft für wirtschaftliche Ausbildung zu Frankfurt a. M. mit Unterstützung der Gehestiftung. Der Kursus ist für Leiter und Beamte mou- Itrieller und kommerzieller Unternehmungen, insbesondere für Ingenieure, Chemiker und Kaufleute, ferner für Verwaltungsbeamte, Lehrer und Studierende bestimmt und wird Vortrage über die wichtigsten Gebiete ter Handelswissensckasten, der Privat- und ter Volkswirtschaftslehre bieten. Das Programm ist folgendes: 1. Professor Himdhausen, Dresden: Fabrilaiilagen, 6 Stunden. 2. Professor Dr. Wäntig, Halle a. S.: Kolonialpolitik, 5 Stunden. 3. xr. Alfred Bosenick, Frankfurt a. M.: Grundzüge des Bankwesens, 6 Stunden. 4. Privatdozcnt Tr. Pajsow, Frankfurt a. M.: Grundzüge des Bilanzwesens, 5 Stunden. 5. Professor Leitner, Berlin: Einführung in die Buchl-altungstechnik, 6 Stunden. 6. Professor Leitner, Berlin: Selbstkostenwesen, 4 Stunden. 7. Professor Dr. Schumacher, Bonn: Tie amerikanische Großindustrie und ihre Arbeiter, 5 Stunden. 8. Professor Tr. Wnttke, Dresden: Die Kohlenindustrie: Eine Einführung in die heutige Hnduitrie, 6 £ tunten. 9. Professor Dr. Wuttke, Tresden: Agrarprobleme des Deutschen Reiches, 6 Stunden. 10 Professor Dr. Pohle, Frankfurt a. M.: Probleme ter Weltwirt- fSast, 6 Stunden. 11. Professor Dr. Schanze, Dresden: Tic Gegenstände des gewerblichen Urheberrechtes, 5 Stunden. 12 Pra- feffor Dr. Pohle, Frankfurt a. M.: Wirtschaftskrisen und Gelte markt 5 Stunden. 13. Professor Dr. Stein, Frankfurt a. M • Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung, 5 Stunden 14 Prof Dr- Thiese, Danzig: Verkehrswirtjchaft und Verkehrspolitik, 5 Stundem — Sämtliche Vorträge finden in der Technischen Hochschule Dresden, Bismarckplatz, statt. v Se,U.\nc1 Kunstchronik. Tie in Karlsbad zur Kur weileiide berühmte Sängerin Adelina Pa11i, jetzige Baronin Cetersttom trat, als ein zahlreiches Publikum sich vor ihrer Mohnmig angeiammelt hatte und ihrem Gesänge lauschte auf das Bmallsklatichen auf den Balkon hinaus und sang de!n Publikum ein Lied. Die Kurgäfte brachten der Sängerin begeisterte Coationen. - Direktor v. Weingärttier bat das Mitglied des Wiesbadener Hoftheaters, den Tenoristen Heinrich Hensel, der bei de., heurigen Wiesb. Maisestfpielen allgemein und auch dein Kaiser außerordentlich gefallen hat, für ein mehiabendliches Gastsviel ui der nächsten Spielzeit verpflichtet. 1 1 w einen glanzenden Sieg. 20 'ßafiagierc werden vermißt. worden. ES ist festgestelll worden, da! gejühri Halle. Ungefähr 80 Passagiere waren an Bord. gering, schenk. fter, die gar nicht mehr dom Wetterauer Typus anzugehören scheinen, mit neuen, ungewöhnlichen Erhöhungen, Vertiefungen und Verzerrungen ; die eine Gc- Bisher sind 11 Tote geborgen B der Dampfer feine Lichter terncnschein eingesammelt worden waren. Man sieht jetzt hier viele Gesich «icüciicr 2Scltcrdicust. Sünternug für Hegen am Toimtaa den 24. 3uli; Mein heiter, Strichweise Gewitter, peiß. Wasser iv arme der Lahn 17 eK Uiiivcrfität$*21ad?rid)Un. — Ter Direktor der medizinischen 'Abteilung am Städtischen ttrankenbause -u Frank surr a. M. Prol. Tr. Hugo Lüthje hat einen Rui als LrdniarnlS an der Universität Riel angenommen. — Der ordentl. Prozessor für Mathematik an der Universität '.Warburg Tr. Lurt Hensel erhielt einen Rus nach Lei pjin. handel. Berliner Börse Trotzdem Geld an der Börse sehr abgegangenen Transport. Tort stürzte in der Rahe des Bahnhofs Groß-Karden einer der Stöcke nm, die Bienen sielen massenhaft über die Begleiter des Fuhrwerks, namentlich aber über bad Pferdchen her, das, arg gepeinigt, quer» selb durchging. Zuin Glittk war das Tier gefetzten Alters; über Iugendseuer und -Kraft hinauSgewachsen, ergab eö sich, als es mit dem Wägelchen im weichen Ackerboden versank, in sein schmerzliches Schicksal und blieb stehen. Schwer verstock)en wurde es ausgespannt und heimgeführt und das Fuhrwerk von Menschenhänden gezogen und gedrückt. weuerbeförderl, nachdem die Bienen mittels künstlicher Betäubungsmittel unschädlich gemacht und bei La- flüssig ist, war das Geschäft auch heute wieder schwach. Tic Liquidation ist fall beendet. Die Engagements waren , Der Balkaniraae wurde heule nur geringe Beachtung geschenkt. Trotzdem sind ^.ürkenlose weiter zurückgegangen. Russische WeNe waren heute in besserer Verfassung. Auf Montanaktien brückte der Briefkasten der Ne-nktion. Mnouymc Anfragen bleiben «nberückfichttgt.» ent r.u schneidor " i f-T in - nem otnrlet an de. r- frarqrr Straf1/ nn- rr nnlubc Leiche. J?xn beriet oen lag, ein abaefchos'enec tü«.per, worau- g-schloiien r./iben muß, daß es sich um einen Selbstmörder bandelt. Tie Sextr. bat schon Monate lang gelc'.en, sie r.cr bereit» amz verwest, die Knochen stacken nur noch in den Kleibern und irrten beim Aniaßen au5e)andwcrksbu?''chen, im Älter von etwa ^, — 40 3aIrren. 3it den Kleibern fand sich nicht» vor, wa» zur Feimcllung bet ixt* ftmlubfeit führen tonnte. Am Rockkragen befand sich one (jinno au» Elfen verzeichnet. - Die in verschiedenen Zeitungen verbreitete Meldung über da» gegen den Polizeibiener Fink m Rödgen anhängige Verfahren wegen Vornahme unuttlichcr Handlungen an Frauenspersonen bedarf mfofern der Richtig- stellung, »1- eS sich nicht um den P olrzeid iene r Fink in Rödgen bei Gießen, sondern in Rödgen be: Ba d-R auheim handelt. UebrigenS kann von einer schweren Belastung gegen diesen, so daß sein üB^netoerbleiben im Amte unmöglich ist, nicht gesprochen werden, da, wie man von zu- oerläsfiger Sette in Erfahrung gebracht hat, die Anzeigen gegen ihn der Begründung entbehren. 4- Großen-Linden, 24. Juli. An Festlich- feiten in unserer Gemeinde fehlt e3 in diesem Zohrc nicht. Sam-tag, 22. August findet die Einweihung der Kirche statt, am 23. August Sauturnfest unb am Montag daran anschließenb bie Kirmeß. = Bad-Nauheim, 24. Juli. Bis zum 23. Juli find 20454 Kurgäste angekommen, wovon an genanntem Tage noch 7384 anwesend waren. Bäber wurden biS zum schrauben, „um auf die Kosten zu kommen". Ern Ren* kontre, das einer gewissen voir.tf nicht entbehrt, ereignete sich daroo in der Altstadt. Ton batte der Inhaber einer altrenommti’rtcn O rtschaft cuc/ den Preis des Schovven Bieres von 10 cuf 13 Pfg. erhöht. Gin Bardier, dort tag. licher Stammgast, trank, wie geivobnlich, zum «rrübschoppen seine zwei Gläschen Bier, bie ihm der Ädlncr dtznn mit 30 Pfg. bercAlle Einwände halsen nichts auch der bi cf 15 Pfg. fürs GlaS zu zalilen habe. Cunac «tunben später betrat wie alltäglich, der L.-irt das Geschäft des Barbiers, um sich rasieren zu lassen. Als es ans Be- zahlen ging und der Wärt wie gewöhnlich seinen EboluS von 20 Pig. zahlte, machte ,hn der Parbier sreundlickst batauf aufmerksam, daß während her Festtage daS Ra- fieren 30 Pfg. koste, da er „T u r n e r j c i f c" venvende. Ter Din machte gute Miene ;um bösen Spiel. 2Un Stammtisch wird er ben „Reinfall" aber noch lange zu hören bekommen. • £ bctlebr er im SeUenbabe: „Tic Dichtigkctt bc- Griechischcn ünic ich mir md-t nehmen! ÖVebeu Sie zu, Herr Kollege: ein Mensch, der nicht» vom £p:ativ weiß, ist doch von den Fischen nicht mehr zu unrericheiden." Kleine TagcSchronik. In Berlin stieß eine Auromobilbroschke mit einem Straßenbahnnagen zusammen, wobei der Kommerzienrat Han» Borckardt, Inhaber einer Seinfirrea, schwer verletzt wurde. 3n Iauer (Schief.) ist vor kurzem der Leutnant Svon- nagel durch Selbstmord au5 dem Leben geschieden. Tiefer Tage bat sich dort auch der vrabnenjunfrr ^ch durch einen Schuß aus dem . . einer das Leben genommen. Zn Recklinghausen erkrankten nach dem Genüsse von Pilzen zwei Bergmanns'amilien. Trei Kinder von drei bis fünf Zähren starben, während die übrigen schwer darnieder liegen. Kardinal Kopv in DreSlan »eifiigte bie A m t Se n tf e tzun g deS NuraiuS Stanosick, P i a r r e r S in £ i n o n l o w i h in £ber- ichlcsien, der wegen wissentlich falscher Anfchnldiginiä von der Strafkammer Ratibor zu zwei Monaten Gcfängni« verurteilt worden ist. Sianossek nt derselbe ®cif litte, den bei ferner 23er- feiziing nach Komviachtlchütz die dortigen Einwohner gewalifain am Einzug in» Psarrliau» verhindert Hanen. Prinz Hcinrick) XXVIII. von Reuß i L. bat für seine Person auf Führung seine» seitherigen Namens Verzicht geleistet unb heißt h'nwn Graf von Türrcnbcrg. Er ist Mttglieb des vveuß. 5?errenlmuseS und seit 1884 nut Magdalene Gräfin zu SolmS. La u bach ixrheiratet. A'.:S der Ehe sind brei Kinder hervor* gegangen. Der neue Graf ist 49 Jahre alt unb preußischer Major ß la suite. Er bat seinen Wohnsitz auf Baschkow im Kreise ficotokhin. Provinz Posen. Zwei Touristen, Albert Grimmeisen aus Ludwigshafen unb Heinrich Holder aus Annweiler (Bayern), die da» Wetterhorn führerlos bestiegen, find abgestürzt unb tot geblieben. Unterben Rationalitätenkämpfen in Oesterreich haben auch hnnnlofe Touri sten empfindlich zu leiben. Im Tcpliher Walde überfielen ß Tschechen 8 sächsische Touristen. Zwei wurden schwer verletzt, die Tschechen wurden vertäflet. Im französischen Badeorte Biarritz trug sich in einem Tegenfechterklub ein ernster Unfall zu. Äährenb ein 29- jähriger Professor mit einem Freunde einen Gang auf Degen mmbce, brach die Spitze des Degens unb drang dem Professor in den Oberleib. Er war auf der Stelle tot. Einen Akt von beispielloser Bestialitär beging ein Arbeiter bet belgischen Kohlengrube Louviere an einem Arbeit-gcnossen. Die beiden gerieten in Streit, in dessen Verlauf fid) der eine über feinen Gegner warf und ihm mit den Zähnen daS Gesicht vollständig zerfleischte. Er rih ihm ganze Fleischstücke au» ber Wange unb bem Kinn, und b i u i bm bi e 9kase ab. Man fand btc aiivgefpieenen Hleischietzen auf bent Fußboden '?!entr versuchten, sie wieder einzufetzen, doch schwebt der Ilualückkiwe in Lebensgefahr. Er wird, wenn die Heilung gelingt, furchtbar entstellt sein. Auf der Linie St. Brieuce-Pontivy (Departement CÜte bu Norb» wurden durch eine Zuaentgleisung zwei Bahnbedienftete getötet unb 15 Reifende leicht verwundet. Die Kirche St. Vinzent be Paula in Punta 'Teigaba (Portugal) ist mit ihren berühmten Kunstschätzen durch eine Feuersbrunst vollständig zerstört worden In B i ks a d c r (Ungarn, hatte der 23iäl)ri(je Brauer Ugoscan feine Mutter bei einem Rendezvous mit ihrem Geliebten überrascht. Er geriet über die Entdeckung in eine derartige Aut. daß er wie besessen aus das Paar losstach. Tie Mutter wurde sofort getötet, ihr Liebhaber erlitt schwere Verletzungen. Em kleines Kind, das die Frau auf dem Vir nie trug, und von dem der Mörder annahm, daß es dem unerlaubten Verhältnis entsprossen sei, wurde von ihm ebenfalls erstochen. Aus Christiania wird gemeldet! Ter Dampfer „Backe- läget" wurde von einem anderen Dampfer überrannt und' sank. a Mücke, 24. Juli. Auf brm benachbarten Eisen- st ein-Berg werk der Gemarkung JlLbori ,2mc* verunglückte gestern der seit längerer Zeit hier beschäftigte Lergarbeiter Gg. Groß aus DcickanSham. Ein 6—lO P' nd schwerer GestemSbrocken fiel ihm beim Einladen von Gren» : ge l*}Ä anjen. Sontanaliienbm^ Äg Stom™«iien«! °--i°Er°L I,ien»««bmL mJ »erntiei •’. oey bet seiner $«■ -mroofjner gewallt • hat für seine Person tcÄ geleistet und •»heb N*niu 6olm = ' nbJ€l Kuidcr heryv'v alt Mld preußische & auf Baschkoiv hn . aus Ludwigshafen Oie das Wetter- iturjt und tot ge- en in Oesterreich Äfif*1 »"• 3m a u) 111 d) e Loiiristen. loutben verhaiiet. 5 trug sich in eineni oU. Wahrend ein 29. len Gang aus Segen drang dem Professor eging ein Arbeiter hi Arbeitsgenossen. Tu H der eine über feiner. a§ Gesicht vol! rrze Ueischstücke an? ie Nase ab. Ncr : Mgboden. ebt der Muglüfy tg gelingt, hriör. Departement Cötel» zwei Bahnbediensu:! Punta Delgada t>- durch eine Feuers hrige Brauer Ugoiean hrem Geliebten übereilte berartige Aut. Die Mutter ere Verletzungen. ®r. ic trug, und von der. übten Lerhältnis eiti- Der Dampfer r überrannt und' fm inb 11 Tote getan Dampfer keine Lmn iren an Bord. Ölen", r. ''s y(irbiCt pWn -Uln ?yt'übSl l°g. das - Besichtigung der — . — ---- ?— Ausstellung fertiger Musterräume und t der mustergültigen Fabrikationsanlage erbeten. d j M t 1 I- E U tz X WM.— <:~V 1 I vi» ßeireideiriälimascliine Mc„ (Somit Ableger, fast neu, sehr preiswert u. mit. sehr günst. Zahlungsbedingungen zu verk. Hofgut Griedel bei Butzbach. (4463)________________ vertauien. Das Haus unt I, lt3 Necbtsanwall Dr. Spohr und Rechtsanwalt Leun, Liebigftr. 19. 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Vergütung, 1 Tapezierer gegen Vergütung, 3 Schreiner, 1 Mechaniker, 1 Installateur. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 Fuhrknecht, 1 landwirtschastl. Arbeiter, 1 Schmied, 1 Maler und Anstreicher, 1 Wagner, 1 Glaser. Lehrlinge: 1 Schlosser, 1 Schmied, 1 Spengler, 1 Sattler, 2 Schreiner. Es suchen Arbeit: _. . . 1 Steinbrecher, 1 Tapezierer, 3 Schreiner, 1 Zigarrenmacher, 1 Buchbinder, 2 Former, 1 Heizer und Maschinist, 1 Wagner, 1 Spengler, 1 Fuhrknecht, 1 Schneider, 2 Eisendreher, 1 Schmied, 1 Installateur, 6 Arbeiter, 2 Hausburschen, 3 Laufsrauen, 2 Bsaschsrauen, 2 Laufniädchen, 1 Putzfrau. Lehrlinge: 1 Schwsser._____________________________________ Arbeitsvergebung. Die zur Unterhaltung der Gebäude des Realgymnasiums und der Oberrealschule nötigen Wciffbindcrarbetten, sowie das Liefern und Verlegen eines StcinholzsuffbodcnS soll Mittwoch den 29. Juli d. Js., vorm. 10 Uhr öffentlich vergeben werden. , , . Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bet mw zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termine an uns emzureichen. Zuschlagsfrist 8 Tage. i-0 '7 Gießen, 25. Juli 1908. > Städtisches Hochbauamt. Gerb eL *- 1 Colonialwarencinrichtung evtl, mit Waren billig abzug-, für Anfänger sehr geeignet. Schristl. Angebote unter 06136 an den Gieffener Anzeiger erb. jlartic krrt tzmcniU L. Müller, Crednerstr. 36. 06153) *1* Morgen schöner Hafer aufdemHalm zu verr. Löbershof3. Mtischer MhnimMchnitiS Glesien. Gartenstraffe 2, Zimmer 2. (Geschäftssmnden von 8—1 und von 3—6 Uhr.) Es find zu vermieten: 2 Wohnungen von 8 Zimmern, 4 Wohnungen von 6 Zimmern, 6 Wohnungen von 5 Zimmern, 13 Wohnungen von 4 Zimmern, 5 Wohnungen von 3 Zimmern, 1 Wohnung von 3 Zimmern mit Laden, 5 möbl. Zunmer, 1 unmöbl. Zimmer, 1 Werkstatt, 1 Wagenhalle. Zu mieten gesucht: 36 Wohnungen von 2—7 Zimmern. fB25/? Bekanntmachung. Das 2. Ziel Gemeindesteuer und Kanaigebührcu, das 1. Quartal Schulgeld der höheren u. erweiterten Mädchenschule, des Realaymnasiums, der Oberrealfchule und der Vorschule des Ghmnasinms, sowie die Pachtgelder von Trlebviertelu und anderen städtischen Grundstücken sind innerhalb 8 Tagen bei Vermeidung der Beitreibung zur hiesigen Stadtkasse zu bezahlen. (Bienen, den 25. Juli 1908. (ßa/7 Doepfer, Stadtrechner. Vergebung von Bauarbeiten. Die für die Erbauung eines Fasclstalles für die Gemeinde Beuern erforderlichen Arbeiten und Lieferungen, wie Erd- und Maurer-, Steinmetz-, Zimmer-, Dachdecker-, Spengler-, Glaser-, Schreiner- und Weitz- biudcrarbeiten sowie die Eisenlieferung sollen im Wege öffentlichen Angebots vergeben werden. Die Angebotsunterlagen liegen auf dem Büro des Unterzeichneten, Zimmer Nr. 18, während der Dienststunden zur Einsicht der Interessenten offen. Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen sind verschlossen und portofrei bis spätestens Montag, den 3. August lfd. Js-, nachm. 3V2 Uhr, auf Großh. Bürgermeisterei Beuern einzuretchen, woselbst die Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Bewerber erfolgt. Giessen, am 25. JuU 1908. D25/7 Der Großh. Kreisbauinspektor deS Kreise» Gießen. I. 23.: Frey. (4526 Gießen, 25. Juli 1908. Danksagung. Für die vielen Beweise ausrichtiger Teilnahme bei dem Verlust unseres lieben Sohnes Zrurt sagen herzlichen Dank. Familie Adam Weber, Franksurterstr. 140. Giessen, den 25. Juli 1908. D25/r Todes-Anzegge. In tiefem Schmerze zeigen wir hiermit an, dass meine liebe Frau, unsere unvergessliche Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter Frau Magdalene Friedrich geb. Oswald Freitag abend plötzlich und unerwartet im Alter von 63 Jahren sanft verschied. Giessen (Ederstr. 19), den 25. Juni 1908. 4531 Die Beerdigung findet Montag, den 27. Juli, nachmittags 3x/2 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Louise Roth Wwe, Fritz Rumpf und Frau. Die trauernden Hinterbliebenen: Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden meines lieben, unvergesslichen Mannes, unseres treuen Bruders, Schwagers und Onkels sagen wir auf diesem Wege allen Beteiligten unsern herzlichsten Dank. Georg Friedrich Justus Friedrich Minna Friedrich geb. Stiehl Max Friedrich Marie Friedrich d25/7 Stahl. lfd. B“/7 [4530 l D“/,) NB. Freunde der Bienenzucht sind willkominen. (4514 06097] Wolkengasse 16, part. Ricker’schen Buchhandlung und bei Garteninspektor Kcfrnelt. Von Professor Dr. A. Hansen. Preis Mk. 1.50. Preis Mk. 1.50. Zu haben in der Bergebrnig iidu Ärchnbambeiten. Die Erd- und Chaussierungsarbcitcn, sowie die Materiallieferungen für den Stratzenncubau Petershainer-Hof— Wohnseld (2. Teilstrecke 915 lfd. m) sollen öffentlich vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen und Zeichnungen liegen auf dem Büro des Llreisstraßenineisters Sommerkorn in Laubach offen, an welchen die Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffnungstcrmin Mittwoch, 5. August 06163) Zweischläferige Eichen- Bettstelle mit Svrungfedermatr., 1 lackierte mit Strohmatr. bill. z. verkauf. Löwengasse 22III rechts. Arbeitsvergebung. Dienstag, den 28. d. Mts., nachm. 2 Uhr, sollen auf Großh. Biirgermeisterei Oppenrod, woselbst die Voranschläge offen liegen, nachoerzeichnete Arbeiten öffentlich versteigert tvcrden. Aiaurerarbeiten veranschlagt zu 94,00 Mk. BienenzWmerkiii Gießcil mih MgeM. Sonntag, den 26. Juli: Imkergang mit Familie nach dem Babnwarlcrhaus Schröder (Schlucht Groffen-Ltnden.) Zusammenkunft nachmittags 3 Uhr. Bet schlechtem Wetter treffen wir m der RmdSmühle zusammen. Buff. 5lurzgeschnittenes Schwartenholz 0115,1 T'ü uevinictcn Ludwiaoplatz 10, parterre Wovnuua, 7 Zimmer, ; nieten.(17M 6 Zimmer Landgrasenltraste 4 1. Stock, 6 Zimmer mit Zubehör i Berichuna des jcuuicn Mieter» per 1. Oktober zu oerm. I5»>7) ft. Müller, Tndjöcttermfir. «frankfurter Strane 70, 6 Zimmer mit Zubehör II. Stock, per 1. 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