Zweites Blatt Nr. 43 158. R Ettchttw SaNch mit VllSnahme des Sonntags. General-Anzeiger für Oderhessen llÄ; 91• EMetzeuer LamtNenvlätter- werden dem ,Bnaetger* ötermol wöchentlich beigelegt, das ^Intiblatt für vea Kreis Sletzen" zweimal «Schentttch, Die ^Landwirtschaftlichen Seit« hefte“ erscheinen monatlich zweimal. liberalen Leipziger Theologen, aus der er zahlreiche Bei- piele herausgriff, suchte er seinen Standpunkt zu begründen, und man kann wohl sagen, daß dies mit Geschick geschah und von gründlicher Beherrschung der in Frage Ans Statt unt Land. Gießen, 22. Februar 1908. Die Gießener SanitätskoLonne. Redaktion, Expedition und Truckerei: Schul- strabe 7. Expedition und Verlag: 6L Redaktion:12. Tel.-AdruAnzeigerGießen» Samstag 22. Februar 1908 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Unwersitäts - Buch» und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. m9et>enb N ««4 *; Aus dem in der Hauptversammlung der hiesigen Zrerwilligen Sanitätskolonne vonr Roten Kreuz erstatteten Jahresbericht für 1907 dürften nachstehende Angaben für unsere Leser von Interesse sein: Die Mitgliedschaft betrug zu Ende des Jahres 38. Mn Stelle des von hier versetzten Oberarztes Dr. Flath ist der hiesige praktische Arzt Dr. S ch ä s f e r als Kolonnenarzt gewonnen worden. In jedem Monat wurde ein Uebungs- aoend unter Leitung des Kolonnenarztes oder des Ko- Imnensührers abgehalten, wobei durch Berbandübungen, Erträge usw. die weitere Ausbildung gefördert wurde, besondere Aufmerksamkeit wurde der Ausbildung im Ver- trundetentransport auf Wasserfahrzeugen und in der Ein- r chtuug solcher Fahrzeuge zum Transport gewidmet, nach- rm rn den vorausgegangenen Jahren Landtransport geübt n? k*1 10ar" Hauptübun g, zu der sich der Borgende des Hessischen Landesvereins vom Roten Kreuz, r-verkonsrstorialpräsident a. D. Dr. Buchner aus Darmstadt,, cingesunden hatte, mußte leider des strömenden Regens h . i^och wurde im Hofe des Depots eine rze ^rag- und Werbandübung abgehalten. Ueber den < Ausbildung sprach sich Oberkonsistorialpräsident I?"^ud aus. Die Führer- und Aerzteversamm- l»ng IM Rcg..Bezirk Wiesbaden ' chM w ? Hattenrod, 21. Febr. Der Gesangverein „Eintracht" hier veranstaltet morgen eine Abendunterhaltung mit nachfolgendem Tanz. Mr wünschen dem Verein, für den diese Veranstaltung mit nicht qcrinqcn Kosten verknüpft ist, einen recht zahlreichen Besuch. = Bad-Naüheim, 21. Febr. Die Bestrebungen unserer Bürgerschaft, anstelle des beabsichtigten Um- bezw. Anbaues des alten Bahnhofsgebäudes einen vollständigen Neubau des Empfangsgebäudes zu bekommen, werden aller Voraussicht nach von Erfolg gekrönt sein. Don der Ersenbahndirektion zu F-rankfurt ist die Nachricht licrhergelangt, daß sie den ursprünglichen Plan zugunsten Les von der KürgeMaLtz gewünschtem; Neubaues auM^ Deutsches Reich. Berlin, 21. Febr. Der Kaiser wird, wie verlautet, ten Herbst d. I. wieder München besuchen, zur Ein- loeihung der neuen preußischen Gesanotschast und der Echackgalerie, _bie damit verbunden wird, sowie zum Besuch der Ausstellung, die in diesem Jahre in München Itattfinbet Würzburg, 21. Febr. Der katholische Stütze n t e n v e r e i n „N o r m a n n i a" hat seinen alten Herrn, ren früheren Benefiziaten Dr. Engert, Chefredakteur des 20. Jahrhunderts, der bekanntlich exkommuniziert wor- den ist, ausgeschlossen. Wiesbaden zu Limburg und die daran kommenden Gebiete Zeugnis gab. Er kam zu dem Schluß, 1 H protze Geländeübung wurde von einigen Wt^ daß der Wisfenschnst das letzte Wort gehöre und die Religion politische Lageshcyau. Bundestreue. Zn der bis jetzt weder der Form noch dem Inhalt nach bekannten aus Berlin nach Wien gerichteten Mitteilung über die Haltung Deutschlands in der Frage der Sandschakbahn wird geschrieben: Zwar besteht hier nicht der geringste Zweifel an der Burwestreue des deutschen Reiches, aber die russische Regierung hat sowohl von der französischen wie von der englischen Prejse so starke Beweise von Sympathie bekommen, daß es nützlich erscheint, jeden Zweifel an der politischen Solidarität »wischen Oesterreich-Ungarn und Deutschland vor ganz Europa durch eine klare positive Kundgebung auszuschließen. Deut: land will sich in der jetzigen politischen Bewegung wegen der Orientbahn öffentlich an die Seite Oesterreich-Ungarns stellen. Aus Berlin ist nämlich jetzt die Mitteilung nack) Wien gelangt, daß d;e deutsche Re- g i e r u n g entschlossen sei, dem Verbündeten Oesterr.- Ungarn anläßlich des Streites wegen der Sandschak-Bahn einen Beweis der Bundestreue zu geben. Es stehe eine Erklärungdes Berlin er AuswärtigenAm- tes in dieser Angelegenheit bevor, woraus hervorgehen soll, daß Deutschland fest entschlossen ist, Oesterreich-Ungarn in jedem Falle auch bezüglich der Orientpolitik die Bun- bestreue zu beweisen und jeden Eingriff in die Orientpolitik Oesterreich-Ungarns zurückzuweisen. In der österreichischen Presse wird diese Mitteilung mit Genugtuung -mfgenommen. parlamentarisches. Berlin, 22. Febr. Tas Abgeordnetenhaus setzte in seiner gestrigen Abendsitzung die Beratung des Kultus-Etats beim Titel Dispositions-Fonds für das elementare Unterrichts^ wesen fort. Einige Titel wurden erledigt und die Weiterbv- ratung auf heute vormittag 11 Uhr vertagt. Tas Abgeordnetenhaus nahm heute zunächst den Gesetzentwurf betreffend Herstellung einer Eisenbahn-Tamvsfähren-Verbindung zwischen Saßnitz und Trelleberg unverändert an und setzte dann die dritte Beratung des Kultus-Etats fort. Beim Titel höhere Mädchenschule;; erklärte der Minister, diese nach Kräften fördern zu wollen. Heute abend wird die Beratung fortgesetzt. — Tie Branntweinsteuer-Kommission des Reichstages vertagte ihre heutige Sitzung mit Rücksicht auf _ die durch die Ernennung des neuen Reichsschatzsckretärs geschaffene Lage auf unbestimmte Zeit. Weimar, 21. Febr. In der heutigen Sitzung des wei- nrarrfchen Landtages erklärte Staatsminister Dr. Rothe bei der Beratung eines Antrages auf Abänderung des ^andtagswahlgesetzes, beziehungsweise der Ersetzung des indirekten durch das direkte Wahl verfahren, daß gegen die Einführung des direkten Wahlverfahrens nichts nnzuwe;wen sei. Tie Negierung wolle aber erst die weiteren Verhandlungen der Aussck-ußberatungen abwarten, ehe sie sich teilt einer Vorlage an den Landtag wende. Oldenburg, 21. Febr. Ter Landtag hat der Vorlage Wer die direkte Wahl der Abgeordneten zum Landtage zuge- Itimmt. Ausland. Brüssel, 21. Febr. Der Vertreter des Sultans Abdul Asis, El Mokri, ist hier eingetroffen, llm, wie es heißt, wegen einer Anleihe für den Sul- an zu verhandeln. London, 21. Febr. Im Befinden des Sir H^ e-ampbell Bannerman ist eine Besserung ein- setreten.- Gleichwohl deuten die liberalen Blätter darauf tut, daß Asquith bald die Nachfolge des Premier- temisters übernehmen werde. Auch Haldane, der Kriegs- »nnister, ist an der Influenza erkrankt. Paris, 21. Febr. Die von einem Berliner Blatt ver- Mentlichte telegraphische Meldung, daß französische -'cartneoffixiere mit Gewalt in die Moschee in -JtngaboT eingedrungen seien und die Beamten nußhan- »elten, wird amtlich dementiert. gliedern besucht. Der Schriftführer berichtete über die dort gewonnenen Eindrücke und Erfahrungen. Durch das Entgegenkommen der Stadtverwaltung gewann die Kolonne ein geeignetes Depot, in welchem seitdem alle Uebungsabende abgehalten und alle Geräte und Verbandmaterialien in sachgemäßer Weise aufgestellt wurden. Die Anschaffung eines Schrankes ermöglicht die staubsichere Aufbewahrung der Verbandstoffe. Die dringend nötige Uniformierung konnte nur teilweise durchgeführt werden, indem Litewken und Leibriemen für alle Kolonnen-- mitglieder angeschafft wurden. Die etwa 900 Mk. betragenden Kosten wurden vom hiesigen Zweigverein vom Roten Kreuz getragen. Der hessische Landesverein gewährte eine Unterstützung von 300 Mk. Die Einrichtung von SVerbandstellen in verschiedenen Stadtteilen hat sich bewährt. Sie sind dem Publikum kenntlich gemacht durch an den Häusern angebrachte Tafeln mit der Aufschrift „Verbandstelle der Freiwilligen Sanitätskolonne" und dienen der ersten Hilfeleistung und als Unfallmeldestellen. Den Verbandstellen entsprechend ist die Stadt in fünf Bezirke eingeteilt zum Zwecke möglichst rascher Alarmierung. Die Sanitätskolonne wird in stetig wachsendem Umfange zur Hilfeleistung herangezogen. Im abgelaufenen Jahre sind, abgesehen von unbedeutenden Leistungen, 109 Fälle zu verzeichnen, darunter 34 Transporte Verwundeter ober Schwerkranker. Außerbem würben bei Festlichkeiten usw. vorübergehenbe Wachen in zusammen 57 Stunden gestellt. Der erfreulichen Entwicklung gegenüber bietet die finanzielle Seite ein trübes Bild. Den Einnahmen für Wachestellung und von freiwilligen Zuwendungen im Gesamtbeträge von 513 Mk. stehen Ausgaben in Höhe von 1139 Mk. gegenüber. Das Defizit wurde in diesem Jahre durch Zuschüsse aus der Kasse des Zweigvereins vom Roten Kreuz gedeckt. Da der Zweigverein dazu nicht mehr imstande ist, wenn er nicht seinen eigentlichen Zweck, Bereithaltung der nötigen Mittel zur Errichtung eines Lazaretts im Mobilmachungsfall, gefährden will, so ist die Sanitäts- lolonne gezwungen, auf Erschließung eigener Einnahmen zu sehen. Da nach der Satzung eine Hilfeleistung niemals oon einer Bezahlung abhängig gemacht werden darf, die freiwilligen Spenben sehr gering sinb, die Ausgaben aber im Verhältnis ber Hilfeleistungsfälle stetig anwachsen, so soll burch Gewinnung unterstützender Mitglieber, denen außer der Zahlung eines Jahresbeitrags keine Verpflichtungen erwachsen, eine Erhöhung der Einnahmen erreicht werden. ** Aus dem Militär-Wo chenblatt. Befördert zu Lts. ber Res.: die Vizefeldwebel bezw. Vizewacht- meister: Eck (Aschersleben), des Jnf.-Leib-Regts. Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117, Arnicke (Bernbürg), des Großh. Hess. Tram-Bats. Nr. 18, Wiechard (Metz), des Jnf.-Regts. Prinz Karl (4. Großh. Hess.) Nr. 118. — Der Abschied bewilligt: Funk, Oßwald (Gießen), Obcrlts. der Landw.-Jnf. 1. Aufgebots, Schott (Gießen), Hauptm. der Landw. 2. Aufgebots der Telegraphentruppen, — letzterem mit der Erlaubnis zum Tragen seiner bisherigen Uniform. •* Vortrag über Radioaktivität. Am 13. d. M. hielt Privatdozent Dr. Schmidt in der Oberhessischen Gesellschaft für Natur- und Heilkunde seinen zweiten angekündigten Vortrag über Radioaktivität. Während der Vortragende das ersten Mal die von den radioaktiven Substanzen ausgehenden Strahlen einer Besprechung unterzogen hatte, wies er dicsesmal an Hand einiger Experimente nach, daß bestimmte radioaktive Substanzen beständig ein radioaktives Gas, die sog. Emanation, entwickeln und daß sie andere in der Nähe befindliche Körper ebenfalls radioaktiv machen. — Diese beständige Massen- und Energieabgabe — ein starkes Radiumpräparat ist z. B. stets wärmer als feine Umgebung — wird nach der Rutherford'schen Zerfallstheorie dadurch erklärt, daß ein Teil der radioaktiven Atome zerfällt und daß bei diesem Zerfall die in den Atomen aufgespeicherte Atomenergie sich in Strahlungsenergie umsetzt. Durch die Zerfallstheorie ober, wie man auch sagen kann, burch die „Umwandlungstheorie dec Elemente", lassen sich die ver- chiedcnen Eigenschaften ber radioaktiven Körper ohne weitere Hypothesen in emmandsfreier Weise erklären. — Ein experimenteller Beweis für die Richtigkeit der Rutherford'schen An- chauungen ist dadurch geführt worden, daß man die Ver- : sich ebenfalls den von ihr durch die. Vernunft fest gestellten Wahrheiten zu fügen habe. Dem Vortrag, der mit Beifall ■ ausgenommen wurde, folgte eine sehr lebhafte Diskussion, 1 die sich bis zur Mitternachtsstunde hinzog. ** Aus d e in yuicuii ocö « tudtthea ter s. Nochmals sei auf das heutige Gastspiel des Erdgeist- Ensembles hingewiesen. Ueber Emmy Schrott), Darstellerin der weiblichen Hauptrolle in „Erdgeist", jahrelanges und erstes Mitglied des Thalia-Theaters in Hamburg, schreibt 1 gelegentlich ihres Gastspiels am Jrwing-Place Theater in New-York die dortige Staats-Ztg.": Gin fröhliche? Kindergesicht .... wenn es nicht um eintge unten wäre, die diesem Gesicht einen Zug von Energie verleihen, der wenig zu diesem Bilde zu passen scheint. Es spricht bei aller Jngendirtsche und allem Frohsinn ein ernster Wille aus diesen Zügen, der Wille einer zietbewußlen Natur. Dian glaubts ihr, wenn sie versichert: Seit meinem zweiten Jahre schon spiel' ich -Theater, ich bin ein sogenanntes Theaterkind und fühl' mich nur ans den Brettern der Scheinwelt ganz in meinem Element. Dort ist mein Reich! Wenn ich da oben zwischen den gemalien Palästen und öarten und Salons stehe, bin ich, was ich scheine. Tort spiele ich nicht die Lnlu, Franziska oder das Rautendelein, dort lebe id) sie, dort bin ich mit Leib und Seele. Es sei daran erinnert, daß die morgige SonntagS- vorsteNung wegen des Nachmittagskonzertes erst um 8 Uhr beginnt. Der übermütige französische Schwank scheint auch, wie auswärts, besondere Anziehungskraft auszuübcn. ^Kolosseum. Der fünfte Tag der internationalen Damen-Rmgkärnpfe hatte folgendes Ergebnis. Frl. Mura nky-Ungarn siegte über Frl. Knorr-Rheinland in 16,17 Min. durch Armuntergriff. Der Entscheidungskampf Frl. Richter-Schlesien gegen Frl. Rosbowsky-Oslpreußeu endete mit dem Siege ber Schlesierin in einer Gesamtzeit von 46 Min. durch Untergriff an ber Seite. Im Kampfe Frl. K ö n i g s w ä r t e r - München gegen Frl. v. b. Straaten siegle erstere in 7,02 Min. durch Armfallgrlff am Boden. •• Volkskonzert. Wir wollen nicht veriehlen, noch einmal am das morgen abend 7 Uhr in der Turnhalle am Oswalds- garlen siatlfindende Lolkskonzerl (f. Inserat) hinzuweisen und zu recht zahlreichem Besuch auizuiordern. Abgesehen davon, daß sich die Veranstalter des Konzertes in dankenswerter Weise in detr Dienst der Volksbildung und sozial ansgleichenden Bestrebungen gestellt haben, dürste nicht jo bald die Gelegenheit wiederkehren, zu so geringen: Entgelt einen Sänger von dem Ruse eines Adolf Al ü l l e r zu hören. Und wer die übrigen Solisten, Fräulein Annie Alüller, Herrn Gustav Simon und Herrn Julius Hahn, schon gehört hat, weiß zu beurteilen, daß sie wohl berufen sind, an der Seite eines solchen Aleisters auszutreten. Auf Veranlassung des Kaufm. Vereins für weibl. Angestellte wird, wie man uns schreibt, morgen Sonntag, nachmittags 5 Uhr, im Hotel „Kaisechof Frau Sophie Bardorff au§ Frankfurt a. M. einen Vortrag halten. Wir verweisen auf das Inserat in heutiger Nummer unb bemerken dazu, daß Frau Bardorff durch einen kürzlich gehaltenen Vortrag in Kassel große Erfolge erzielt. Der Kaufm. Verein für weibliche Angestellte ist bemüht, die wirtschaftliche Lage und gesellschaftliche Stellung aller im kaufm« Berufe stehenden weiblichen Angestellten zu heben. ** Die Not in den deutschen Wolgakolonien. Man schreibt uns: Der Geschäftsführer des Ev. Hauptvereins für deutsche Ansiedler und Auswanderer, Sic. Fan re in Witzenhausen, der diese Gegenden kürzlich selbst bereist hat, schreibt darüber: In den Gouvernements Samara und Saratow am Nordufer des schwarzen Aleeres und an der mittleren Wolga wurden vor bald 150 Jahren 27 000 Deutsche angesiedelt. Sie haben sich in- zwischen aus 650 000 Seelen vermehrt. Dadurch ist der Sandbesitz der einzelnen Familien io gering geworden, daß alljährlich nach Verbrauch der knappen Ernte bittere Not herrscht. Durch wiederholte Mißernten ist nun geradezu Hungersnot ausgebrochen. Ter -i.od wütet unter den Ansiedlern, und besonders unter den Kindern. Zu einzelnen Teilen haben die Kolonisten durch Baumrinde und ähnliches ihr Seben gefristet. — Diese tast ständig wiederkehrende Not hat eine starke Auswanderung entstehen lassen. Kapitalkrästige Agenten suchen diese nach Amerika zu lenken. Dadurch würden diese kerndeutschen Elemente dem Deutschtum verloren gehen. Der Hauptverein hat darum den Versuch gemacht, diese Settte u a ch Deutschland zurückzubringen als Ersatz für d i e s e h r z w e i s e l h a s t e n f r e m d l ä n d i s ch e n A r b e 11 e r, die jetzt zahlreich in Deutschland guten Verdienst finden. Der Versuch ist geglückt. Jni vorigen Jahre wurden 550 Familien und 440 Emzelarbeiter zurückgeführt, von denen ein Drittel in der Industrie, zioei Drittel in der Landwirtschaft Beschä'tigung fanden. Zu weiterem fehlten bisher die Mittel, da die völlig mittellosen Auswanderer die 230 Mk. für die Familie betragenden Reisekosten nicht ausbringen können. Der Hauptverein bittet daher dringend um Beihilfe für dieses nationale Siebeswerk. Der Unterzeichnete chließt sich dieser Bitte an und erklärt sich zur Vermittlung von Beiträgen bereit. Auch die Geschäftsstelle des Gieß. Anz. nimmt Gaben entgegen. D. Schlosser. ♦* Besitzwechsel. Das ehemals Reatzsche Besitztum in den Neuen Bäu en wurde von der Stadt an ben Inhaber des Eafä Skalitzch zum Preise von 75 000 Mk. verkauft. Ein Teil soll zur Straßenerweiterung verwendet werden. Die-alten Gebäude werden niedergelegt und dafür wird ein großstädtisches Cafo errichtet werden. ** Unfall. Der bei der Firma Kröck u. Müller hier beschäftigte Dachdecker Köhler aus Großen-Linden kürzte heute morgen vom Dach des Maschinenhau- es an der Biebertalbahn. Er schlug beim Fall gegen eine Laterne an, die zwar die Wucht des Falles milderte, ihm jedoch die rechte Gesichtshälfte ausriß. Auch innere Verletzungen scheint Köhler davongetragen zu haben. Er wurde von Leuten der Sanitätskolonne nach der Klinik verbracht. Der erste Verband war ihm von Bahnbediensteten angelegt worden. Wandlung von Radium in Helium nach Gewiesen hat. Wie uns mitgeteilt wird, findet der dritte Vörtrag über Radioaktivität am Donnerstag, 27. Febr. 1908, abends 8.30 Uhr pünktlich im großen Hörsaal des Physikalischen Instituts statt. Herr Dr. Schmidt wird an diesem Abend über das Vorkommen radioaktiver Substanzen in Luft und Erde sprechen und den Vortrag so gestalten, daß er auch ohne Kenntnis der beiden oorhergegangenen verständlich ist. — Wie zu allen Vorträgen der Oberhessischen Gesellschaft sind auch zu diesem Vortrage Gäste willkommen. ** Freidenkervereinigung. In der gestrigen ziemlich gut besuchten Versammlung der hiesigen Freidenkervereinigung im Einhornsaale, der ziemlich gut besetzt war, prach Dr. Falter von hier über das Thema „Religion und Wissenschaft". Er ging bei seinen interessanten Darlegungen davon aus, daß die Vernunft allein über alles entscheiden könne und der Anspruch der Religion, daß es zwei Wahrheiten gebe, gerade so ein Unding wäre, wie ihr weiterer Anspruch, allein die kulturellen Werte, also Wissenschaft, Sittlichkeit und Kunst bestimmen zu können. An der Hand einer kürzlich erschienenen Dogmatik eines iciiuiker ru durchaus eM IM r. paßende &ur: « Angebote untMSe mer Anzeiger ni W sucht ÄeschamaD ger,eswirdmehm A Stell atö mii M ö Hrisrt. Angeb. um: ÜJtcfe. äipeiflctc g >4 titiljrc all Ä M echs Jahr in « p i inigrod-Mch» W r u. Komivond, W oat. dauernde Ä Reüelvuren bea 'ängevoie unU Am. erbeten. _ ;bs. Kanfmae. i Uhr;, beenö.i J ■ ngebote unter ö ; ■ nerAnzeigercM ■ )tami sucht LiK 8 jureauod.M» \ on kann gelte in c- mgcbote unter ^Änz, erbeten-^ ter selbständ. olJJ X kcrgesellc T» hier oder auwK (ngebote unter vu jöicrjW”^ mitpn« HM ZeuM oder tPOp&fl m der GeuhE vcns. -örateer ««»* seibstand. verM -W idenM^s SÄ* Rädchen -sucht. M Wtzh — n. Mdllü» Aer später elterfro^J : ^auksurterStt» 11 dauernde 1 der tieidjiiisüti! W Anzeiger. ■ ^wriiete tagsA » ; Angebote um. lll W ner Anzeiger m 1 auswkdlhtt .gesucht. KW itraite o, vartM r ttdWZz I VaubataienitT.U ■ nicht so sein. Professor D-r. M. Bi er mer. immer«, u 0 ge- der I. V.: Kalbfleisch. B23/2 im 300 Fichtenftämme, 12—24 cm zirka Durchm. 6—25 m L. 25 — 29 3 45 12 Kiefernstämme, 12—29 u lesen. D”/rf Keil. [1184 1189 Braunkohlen-Presssteine der staatlichen Grube Ludwigshoffnung billigster und vorzüglichster Brand, gleichwertig jedem Braunkohlenbrikett. sslb/2 Grotzh. Bergwerksdirektion Friedberg, Heff. Londorf, den 21. Februar 1908. Großh. Bürgermeisterei Londorf Auman«. Trohe, nm 21. Februar 1908. Großh. Bürgermeisterei Trohe. Schmidt. Vergebung m MsserleitiruMbeiten. Die zur Erbauung eines Senkbrunneus nötigen Arbeiten Und Lieferungen für die projektierte Wasserleitung der Gemeinde Burkhardsfelden sollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden. Zeichnungen und Angebotsunterlagen liegen auf dem Bureau des Gr. Kreisbauinspektors, Zimmer Nr. 24 zur Einsicht offen, und können daselbst käuflich erworben werden. Die mit entsprechenderAufschriftversehenen Angebote sind portofrei bis zuni 2. März l. Js. vormittags 11 Uhr an den Unterzeichneten einzusenden, woselbst die Eröffnlmg in Gegenwart der erschienenen Bieter stattfindet. Ziischlagsfrist zwei Wochen. Gießen, den 21. Februar 1908. Der Großh. Kreisbaumspektor des Kreises Gießen. Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hesse» am Sonntag den 23. Februar 1908: Wechselnde Bewölkung. Geringer Regen. Fort- baueritb mild. Westliche Winde. Es sind su vermieten: 2 Wohnungen von 8 Zimmern, 2 Wohnungen von 7 Zimmern, 1 Wohnung von 6 Zimmern, 6 Wohnungen von 5 10 Wohnungen von 4 Zimmern, 1 Wohnung von 3 Zimmern. 2 Wohnungen von 3 Zimmern mit Laden, 1 Wohnung von 2 Zimmern, 5 möbl. Zimmer, 1 Werkstatt. Zu mieten gesucht: |B”/S 31 Wohnungen von 1—8 Ziimnern. Submissions-Holzverkauf. AuS den Waldungen der Gemeinde Londorf sollen Wege deS schriftlichen Angebots verkauft werden: Die Herren Kaufliebhaber können auf Verlangen bis vor dem Termin der Eröffnung das Holz an Ort und Stelle einsehen. Der Vorzeiger ist Forstwart Keil zu Ettingshausen. Die Gebote können getrennt für jede Holzart und Klasse eingereicht werden, es können auch Liebhaber auf säintliches Holz einreichen und zwar ohne jeden Vorbehalt. Die allgemeinen Bedingungen sind bei dec Bürgermeisterei einzusehen. Es behält sich der OrtSvorstand die Genehmigung im Einzelnen wie im Ganzen vor, die Gebote so auszusuchen, wie er zur Erzielung der höchsten Gesamteinnahme und der größtmöglichsten Sicherheit für Einigung des Kaufpreises am sichersten erscheint. Der Kaufpreis ist alsdann nach dem Zuschlag durch genügende Bürgschaft oder Wertpapiere sicher zu stellen und bis Martini Ifd. Jahres zu bezahlen. Die Gebote sind schriftlich mit passender Aufschrift versehen bis zum 2. März mittags 1 Uhr auf dem Bürgermeisterei-Bureau einzureichen, später eingercichte Gebote bleiben unberücksichtigt. Die Eröffnung findet an demselben Tage nachmittags 2 Uhr auf bei» Rathause statt, wo der Zutritt der Interessenten gestattet ist. Die Erteilung des Zuschlages kann 8 Tage nach der Eröffnung erfolgen und wird den Submittenten schriftlich mitgeteilt. Ettingshausen, den 20. Februar 1908. Großherzogliche Bürgermeisterei Ettingshausen. Sicherheit gedeckt war-. Die getarnten Kosten der Revkflonsinstanz geben zu Lasten des Beklagten Gaens. Tie Untermstanzen haben nunmehr sestzustellen, welche Summen aus dem Konkurs Dietrich und dem Konkurs Jakob verloren gehen, um so ziffernmäßig genau zu ermitteln, was von Gaens zu ersehen ist.__ Gerichts ßaal. Wetzlar, 21. Febr. Das Urteil bc§ Reichsgerichts in Sachen des Bo rs ch u ff- und K r e d it v e re ins gegen dessen früheren Kassierer Friedrich Gaens liegt uns nun vor. Danach ist erkannt, baß Gaens für ben gesamten Schaben zu haften hat, der dem Verein burch bie Kreditgewährung an Hermann Jakob erwächst. Für den Schaben, bev burch bie Kreditgewährung an Oskar Dietrich entstände,l ist, muß Gaens mjowelt hasten, als der Kredit bie Summe von 56 700 Mk. übersteigt. Letzterer Betrag stellt die Summe dar, von der anzunehmen ist, daß sie durch 9 57 9 42 1,9 3010 2830 2790 = zirka 90 Fm. Durchm. 7—20 m L. = zirka 1,94 Fm. Durchm. 3,20 m L. ---- zirka 0,51 Fm. Durchm. 10—17 m L. Hoizversteigerung im Gießener Stadtwald. Ettingshausen. Submissions-Holzverkauf. In den Waldungen der Gemeinde Ettingshausen lagert folgendes Holz zum Verkauf: 80 Eichen — 25,74 Fm.; 60 Lärchen — 37,97 Fm.; 31 Kiefern — 17,34 Fm.; 68 Fichten — 48 Fm.; 2 Weymouths-Kiefern = 1,18 Fm.; 1 Weißtanne = 1,15 Fm. Grubenholz 2C.: Fichten 13—19 cm Durchm.; 182 Stück — 42,24 Fm., 12—19 cm Durchm.: 176 Eichen — 27,98 Fm.; 119 Lärchen — 31,28 Fm.; 400 Kiefern — 49,02 Fm.; 2 Weymouths-Kiefern = 0,33 Fm. Sämtliches Holz ist fertig aufgearbeitet, mit der Rinde gemessen und lagert nahe den Chausseen zirka 3 km vom Bahnhof Reiskirchen. Die Gebote sind nach Sortimenten und Holzarten, getrennt, schriftlich und verschloßen, dem Förster Sames in Winnerod, Post Reiskirchen, (Oberhessen) einzureichen, welcher bereit ist, das Holz im Walde vorzu- zeigen. Die Eröffnung der Gebote erfolgt in Gegenwart der erschienenen Bieter zu Gießen, am Freitag, den 28. Febr. nachm. 3 Uhr, im Felsenkeller, in der Nähe des Bahnhofes. Die Veckaufsbedmgungen sind dieselben wie m den vorhergehenden Jahren und werden in dem Eröffnungstermin ver- Original-Drahtnreldungeu. München, 22. Febr. In der vergangenen Nacht entstand in der Kcßlecsche» Gutsverwaltung in der Landsberger Straße ein umfangreiches Großfeuer, dem ein Heustadel und zwei Ställe zum Opfer fielen. 120 Schafe, die nicht versichert waren, kamen in den Ställe» um. Auch einige Leute, die in dem Heustadel übernachteten, verloren ihr Leben. Man fanb bis jetzt die verkohlten Leichen von 2 Personen, glaubt aber, daß noch weitere Personen verbrannt sind. Der Schade» beläuft sich auf viele Tausende. Paris, 22. Febr. Raisuli dementiert energisch die Londoner Blättermeldung, daß er beabsichtige, in einem Variete aufzutreten. Jagd-Verpachtung. Samstag, den 29. Februar d. Js., nachm 2 Uhr soll in der Wirtschaft des Karl Schwarz z" Trohe die der Gemeinde Trohe zustehende Jagd aus weitere 6 Jahre verpachtet werden. [1175 trennt öffentlich vergeben werden. Verdingungsunterlagen können gegen Erstattung Abschriftskosten auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten Mtischer WchungsuchNis Gietzeu Eartenstraße 2, Zimmer 2. (Geschäftsstunben von 8—1 und von 3—6 Uhr.) Vergebung von Wasserleituugsarbeiteu. Die bei Erbauung einer Gruppcnwasserleitung für die Gemeinden Reinhard sh ain, Beltershain, Lumda und Bersrod erforderlich werdenden Rohre, Formstücke und Armaturen und zwar: 4287 lsd. m Rohrleitung von 50 mm l. W. LtMWr Arbeitsnachweis Kietzen. Gartenttrasse 2, Zimmer 2. Es können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Bauschlosser, 1 Kellner, 1 Fuhrmann, 3 Lauffrauen, 3 Dienstmädchen, 1 Küchenmädchen, 2 Tabatentripperumen, 3 Zigarren- bezw. Wickelmachcr, 1 Spülbursche, 5 Arbeiter. Lehrlinge: 1 Buchbinder, 1 Schreiner, 1 Koch, 1 Drucker, 1 Färber, 1 Tapezier, 1 Schlosser gegen Vergütung. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 landwirtschastl. Arbeiter, 1 Sattler und Polsterer, 1 Schneider, 1 Wagner, 2 Friseure, 3 Maschinenschlosser, 2 Dienstmädchen. Lehrlinge: 1 Schmied, 1 Spengler, 1 Schlosser. Es suchen Arbeit: BaZ* 1 Glaser, 1 Schlosser, 1 Buchbinder, 1 Fubrknecht, 1 Maschinen- arbeiter, 2 Polsterer und Tapezierer, Ausläufer, 3 Zigarren- macher, 6 Arbeiter, 2 Hausburschen, 2 Hausdiener, 3 Laufsrauen, 1 Waschsrau, 1 Zeitungstrügeriu, 2 Putzfrauen. ßeven habe. Au der noch einzuhvlenden Genehmigung des preußischen Landtags ist wohl nicht zu zweifeln. h. Offenbach, 21. Febr. Auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft wurde heute vormittag der langjährige städt. O verbuch halterGrebeverhaftet und in das Untersuchungsgefängnis nach Darmstadt gebracht. Grebe war schon vor einigen Tagen vom Amte suspendiert worden, well der Bürgermeister Dr. Dullo in seiner Kasse ein großes Manko entdeckt hatte. Offenvach, 21. Febr. Bezüglich des hier verstorbenen Schülers der Oberrealschule, bei dem nach den klim- schen Symptomen die Diagnose Genickstarre gestellt wer- den mußte, ist zu bemerken, daß das Ergebnis der bei dem hygienischen Untersuchungsamt der Landesuniversität vorgenommenen Untersuchung negativ gewesen ist und daß in der Lumbalflüssigkeit weder die Erreger der Genickjtarre, noch der Influenza oder der Tuberkulose gefunden worden sind. (Darmst. Ztg.) X. Hanau, 21. Febr. Die Stadtverordnetenversammlung beschäftigte sich in nichtöffentlicher Sitzung auch mit dem Bahnbauprojett Hanau- Bud in gen und erklärte sich im Prinzip geneigt, das Bahnproiekt finanziell zu unterstützen. Hierbei dreht es sich um die vom Landkreise Hanau verlangte Beihilfe für die Grunderwerbskosten. Der > Kreistag des Landkreises Hanau hatte den Beschluß gefaßt, das zum Bau der Kleinbahn Hanau-Büdingen und ihrer Nebenanlagen erforderliche Ge- fänbe, soweit es im Landkreise Hanau belegen ist, unentgeltlich an die für den Bau und Betrieb der Kleinbahn zu bildende Aktiengesellschaft zu stellen, wenn die Stadt Hanau sich bereit erklärt, zu den Grunderwerbskosten dem Landkreise einen Zuschuß von 100 000 Mk. zu leisten. Die Stadt Hanau hat für Grunderwerb innerhalb der eigenen Grenzen Leringere Aufwendungen zu machen. — In nichtöfsentlicher Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurde auch der Vertrag mit der Heeresverwaltung über den von der Stadt Hanau vorzunehmenden Bau einer Kaserne für das dritte .EisenVahnregiment, den Bau eines Garmsonlaza- retts und Schaffung eines neuen Exerzierplatzes endgültig genehmigt. Der jetzt in Benutzung befindliche Exerzierplatz gegenüber der Ulanenkäserne ist als Bauplatz für die Kaserne des Eisenbahnregiments bestimmt, so daß nun ein neuer Exerzierplatz zu schaffen ist, der in der Richtung nach Groß-Auheim zu angelegt werden soll. — zirka 3,20 Fm. zirka 424 Fichtenberbstangen, 9—12 cm Dm. mit 45,27 Fm. Die Angebote sind pro Fm. und getrennt »ach Sortimenten, verschlossen mit der Aufschrift „Holzsubmission" bis spätestens Freitag, den 28. l. Mts. nachmittags 2 Uhr bei uns einzureichrn, woselbst alsdann bie Eröffnung der Angebote in Gegenwart der etwa erschienene» Bieter erfolgt. Die üblichen Submissionsbedingunge» können bei uns eingesehen werden. Tiättel btc 40 " o ig-e Zubusse bezahlen) wachst d^ Geleilschast ein Gewinn von 1,6 Millionen Mark zu, den sie zu Abschreibungen oder als Rücklagen ganz oder teiflrciie benutzen kann. Dieses Kapital stärkt also die finanzielle Lage des Unternehmens, und das muß sich in der nächsten Bilanz zeigen. te Ausuchten sür die Vorzugsaktien, die demnächst ausgegeben werben sollen, sind also feine ungünstigen für denjenigen Kapitalisten, der letzt AkNeu neu erwirbt, also den notleidenden Kurs ausnutzt. Natürlich ist das eine Spekulation. Jeder Aktienkauf rst das, und Aktienbesitz ist nie und nimmermehr eine empfehlenswerte Kapitalanlage für den kleineren und mittleren Kapitalisten. Uns interessiert ja die gegenwärtige Bewertung der Kaiserhofaktien an der Börse nur theoretisch als Schulfall. Ta man mich als Theoretiker fragt, wie ich über die Sache denke, so erkläre ich als meine durchaus unmassgebliche Meinung, die ich mir in der Studierstube gebildet habe, daß der gegenwärtige Kurs der Karserhofaksten offenbar von Börsenspekulanten „frisiert" wird. Man hat den Kurs gedrückt, was man bekanntlich bei einem kleineren Aktienkapital mit verhältnismässig geringen Mitteln und Opfern machen kann, um die Aktien wpsscheu geworbener Aktionäre in Besitz zu be- fomlmen. Gelingt den Jobbern dieses Manöver, so machen sie wahrscheinlich ein gutes, nicht allzu riskantes, Geschäft. Auch das lässt sich durch ein einfaches Rechenexempel bemenen. Eine Aktie von 1000 Mark nominell ist jetzt für 450 Mark zu erwerben. Lässt mau sie in eine Vorzugsaktie umwandeln, so hat man 400 Mark zuzuzahlen; die Aktie stcht bann mit 850 Mark zu Buche. Gibt es daun im nächsten Jahre für die Vorzugsaktien eins Dividende von 5 Prozent, so verzinst sich das angelegte Kapital mit 5,9 Pwz. Selbstverständlich erhöht sich dann aber auch der Kurs der Vorzugsaktien nicht unerlMich, so dass Der neue Besitzer vielleicht auch noch einen Kapitalgewinn, von etwa 10 Prozent verrechnen kann. — Soviel zur Aufklärung! Ich verwahre mich aber dagegen, dass ich mit meinen Erörterungen irgend etwas Anderes bezwecke, als das, Tinge in möglichst elementarer Weise zu beschreiben, die anderen wie ein Rätsel Vorkommen. Vielleicht wäre es sogar besser, wenn das Rätsel ungelöst bliebe. Aber ich will einmal „ Fichten- ,, „ ztiestrn-Stockholz \ , „ Fichten- „ » 0X00 Wellen Eichen-Reisig „ Kiefern- „ „ Fichten- h _ . (Kreisamtsgebäude Zimmer No. 17) in Empfang genommen werden. Daselbst liegen auch die Zeichnungen und Bedingungen zur Einsicht offen. Angebote sind mit entsprechender Aufschrift versehen, verschlossen und postfrei bis zum 10. März l. Js., vormittags 10 Uhr, bei dem Unterzeichneten einzureichen, woselbst die Eröffnung der Angebote in Gegenwart erschienener Bewerber stattftndet. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 17. Februar 1908. Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen. I. V.: Kalbfleisch. B*3/2 Wuhholz-Suömission Winnerod Freitag, den 28. Februar- Sch »i t t h o l z: Die Zusammenkunft ist auf der Kreisstraße nach Rödgen an der Ocksemviese. Gießen, den 21. Februar 1908. (BM/2 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Kelle r. Vermisstes. Essen, 21. Febr. Jniolqe von Z w i st i g k e i t e n b e im Kartenspiel fam es in einer Wirtschaft in Schonnebeck bei Essen zu einem blutigen Streit, bei dem der Bergmann Oruowsti durch mehrere Messerstiche in bie Lunge unb burch einen Revolver- schuß in ben Hals so schwer verletzt würbe, baß er halb daraus verstarb. Ter Bergmann Janowski wurde durch einen Messcr- stich lebensgefährlich verletzt. Die Täter, 5 Burschen aus Schonne- deck, wurden verhallet. ____________ Qaitöcl »itö Verkehr, Volkswirtschaft. Der Kursffur$ der Uaiserhosaktien. Aus dem Leserkreise des „Giessener Anzeigers", und zwar von solchen Personen, die sich lebhaft für die Kvmmune Offenbach interessieren, sind mir Fragen vorgelegt worden, die ich, so gut ich kann, in Kürze beantworte. Ter Kurs der Aktien dcr Berliner Holelaesellschast (Kaiserhof) ist seit meinem letzten Artikel weiterhin gesunken und stand am 20. Februar auf 45 %. Ich halte diese Kursentwullung für eine spekulative und vorübergehende. Entweder sind es ^cheinver- Eäufe, denen bann von derselben Seite Käufe zu niedrigen Kursen folgen, oder aber die Aktien stammen von Seuten, die den Kvpf 'verloren haben. Nehmen wir an, daß die Sanierung der Kviserhofgefellschast nach dem Plaue, wie wir ihn in zwei Artikeln besprochen haben, gelingt, und bann das Hamburger Atlantichotel fertiggestellt und dem Betrieb übergeben werden kann, so i|t es nicht ausgeschlossen, daß die Gesellschaft wkberiim eine ovd entstehe Dividende verteilen kann. Man muss nämlich bedenken, daß die Millionen, die in das Atlantichotel gesteckt sind und noch gesteckt werden, Bausummen sind, die also so lange keine Rente bringen, als das Hotel noch nicht eröffnet ist. Da anscheinend gewisse Beziehungen zu der Hamburg-Amerika-Linie bestehen, die, wenn sie wirllich vorhanden sind — sie wurden gelegentlich geleugnet—, dem Atlantichotel die Passagiere jener grössten heutigen Schisf- fahrtsgesellschaft, namentlich die reiche amerikanische Klientel, zuführen werden, so ist anzunehmen, daß das neue Prachthotel gut frequentiert werden wird. Die Kaiserhofgesellschaft hat feiner Zeit das bekannte Hillmann's Hotel in Bremen zugestandenermaßen gerade mit Rücksicht aus die Kundschaft des Bremer Lloyd käuflich erworben. Diesen Beziehungen entspricht auch die Tatsache, daß einer der Direktoren des Norddeutschen Lloyd im Aufsichtsrate der Kaiser Hofgesellschaft fitzt. Bis vor einigen Monaten war ba> selbe bezüglich der Hamburg-Amerika-Linie der Fall. Herr Kapitän zur See z. D. v. Grumlme, ein gewichtiger Mitarbeiter Ballin's, ist inzwischen zwar aus dem Aussichtsrate ausgeschieden, und feine Gesellschaft hat sich beeilt, zu erklären, sie stehe den finanziellen Transaktionen der Berliner .Hotelgesellschaft fern. DaS wird man ohne weiteres glauben können, aber man muss solche offizielle Dementis richtig lesen. Gewisse lose geschäftliche Beziehungen sind nicht bestritten worden, sondern nur eine direkte finanzielle Beteiligung. Was die Chancen des Atlantichvtels anbetrifft, so kommt es nur auf erstere an, und sie sind nicht ganz unwahrscheinlich. Wenn die Aktionäre der Kaiser^fgesellschast zu etwa zwei Donnerstag, den 27. Februar 1908, vormittags 9'/. Ubr beginnend, werden in den Waldungen der Stadt Gießen in dem Distrikt StolLeumorgcn versteigert: 2602 Fichten-Derbstangen mit 150^0 Fstm. 286 „ Reisslängen ,, 5,44 u Rui. Eichen-Knüppelholz „ stiCiCrn- „ 1300 , „ „ „ 70 „ 6221 „ , , „ 80 , 4525 „ „ „ „ 100 „ „ sollen einschließlich der Erdarbciten zusamnien oder B 6 Stck. Buchen 3. Kl. 40—49 cm Durchm. 3,86 Fstm 12 , Elchen 4. 30—39 y „ 7,80 „ 43 „ 5. ii 25 — 29 u „ 20,73 „ 315 „ y 6. n 15-24 „ „ 85,93 u 9 „ Kiefern 3. w 30—39 „ U 8,85 „ 38 „ 4. ii 25—29 „ „ 31,99 „ 216 , 5. ii unter 25 u „ 06,22 „ 20 „ Fichten 3. H 30—39 „ „ 35,20 „ 54 , 4. II 25—29 w . 60,12 , 459 „ „ 1264 „ 5. „ unter 25 „ »Derbstangen , 160,84 , 77,34 „ Eichen 40—49 cm Durchm., 8 Stück = 6,44 Fm V 30—39 n , 13 n — 9,53 • Buchen 40—48 ii 2 v *■* e — 1,32 w ii 30—>99 ii u 2 u —- 1,51 • Fichten 40—49 V , 2 g = 4,66 II V 30—39 V v 38 u — 55,02 11,13 • Lärchen 30—39 n . 11 ■ — V Bau Holz ?c. : Stämme von 20—29 cm Durchm. lU ntitrt energisch K Wichtige, in m- MÄ N . der iet, V’ ! Qm Sonntao i» lll9« Regen. 'gen. 'genen Nacht enb 1 der Landsbttgr em ein Heusla^ 1 Schafe, die nie: Auch einig; verloren ij: >en von 2 Person^ 'tbrannt sind. & 2. Mllfr.) gen von 7 HimM ;en von 5 Simmta ng von 3 ZillUM 1 Wohnung DM! cuen. ,___— Dinnclsi ttat 2. an der ss%ä Lfc«hi8 ^^ugsaklien tir- «:sj» Ääg ?<®S Aufstauen, 3 Tiri lerimten# 3 3*0anc aM 1 DnL lergümg- Polsterer, ILlhMc-. r, 2 TienjlmaoW Zchlosser. Fi !.!iW zust-h«^"P id = - 9,53 , ' - 1,32 , ’ -- 1,61 , ' 4,66 , ' — 55,02 i ' -- 11,13 , 09 cm Durchlv- -- .37,97 ■■ 48 ^lanne =l' Ä -- 56 _ 31,2« fr he" z" oX d Afii i-xri> tag' ’ re" ""e ^jn» röffn""g^ %* Vergebung von Drainagearbetten. Für die Feldbereinigung Oppenrod sollen die im Frühjahr 1908 zur Ausführung vorgesehenen Drainagen _ ca. 3400 m — sowie das Anfahren der Röhren — ca. 350 Etr. — Freitag, den 28. d. Mts., vorm. $) Uhr auf Großh. Bürgermeisterei Oppenrod durch öffentliches Ausgebot vergeben werden. Die Ver- dingunsunterlagen liegen auf G r 0 ß h. B ü r g e r mei st er ei Oppenrod zur Einsicht offen. Gießen, den 21. Februar 1908. (Krosth. Kulturinspektion Gießen. _______________I. V.: Wallek._____________ Jndmissions-Hansverkans Die Gemeinde Ettingshausen beabsichtigt ein zweistöckiges doppeltes Wohnhaus aus eichen Holz erbaut auf deni Wege der Submission auf den Abbruch zu verkaufen. Reflektanten ivollen ihre Offerten bis zum 29. d. Mts., mittags 1 Uhr mit passender Aufschrift bei Großh. Bürgermeisterei einreichen, später eingereichte Gebote bleiben unberücksichtigt. Nachmittags ■3 Uhr findet ebendaselbst die Eröffnung statt, wozu die Interessenten eingeladen sind. Die Erteilung des Zuschlags kann 8 Tage hinausgeschoben werden. Die Bedingungen liegen auf hiesigem Bürgermeisterei-Bureau zur Emsicht offen. Ettingshausen, den 20. Februar 1908. Großherzogliche Bürgermeisterei Ettingshausen. _______________ Keil.___________________[1185 Gber-Wert'Mßf. Die Gemeinde Ettingshausen will einen abgängigen gut genährten Eber im Wege der Submission nnf lebend Gewicht verkaufen. Reflektanten wollen ihre Offerten bis zum L8. Februar, vormittags 11 Uhr, auf hiesiger Bürgermeisterei abgeben, wo alsdann in Gegenwart der miterschienenen Submittenten die Eröffnung erfolgt. Die Bedingungen liegen auf dem hiesigen Bürgermisisterei- SBurean zur Einsicht offen. Ettingshausen, den 20. Februar 1908. Großherzogliche Bürgermeisterei Ettingshausen. Keil. [1186 Donnerstag den 27. Februar 1908 werben versteigert aus den Distrikten Kirchgeheg 5, Dietzekohl 3 u. 4, Dtinnroege 10, 11 u. 13 und Gebrannte Eiche 18: Stämme: Eichen 1 Stück mit 43 Ctm. Dchm., 8 Mir. Länge mit l,16Fm. „ 1 „ „ 18 „ n 7 n „ n 0,18 „ Stangen: Fichten 250 Stück mit 7,50 Fm. Scheiter Nm.: Buchen 24, Fichte 6 2. Kl. Knüppel Nm.: Buchen 270, Eichen 48, Fichten 22 1. Kl., 13 2. Kl., Erlen 2 2. Kl., Birken 2, Mietern 18. Reiser Nm.: 1)82, Eichen 60, Erlen 22, Kiefern 8 aus- neluüppelt, Fichten 22 ausgeknüppelt. Stücke Rm.: Luchen 38, Mietern 16, Fichten 72 1. Kl., 2 2. Kl. Zusammenkunft vormittags 10 Uhr im Distrikt Kirchgeheg am Baldeingang. Das zerstreut sitzende Wirr- und Windfallholz wird 'licht vorgezeigt. 'Jtäbere Auskunft erteilt ForsttoartWißnerzu Londorf Londorf, den 21. Februar 1908. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. Schmieder. B32/2 O> Meine diesjährige Kollektion enthält Neuheiten in Tapeten u. 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Der Vorstand [01301] Es ladet ein zu wollen, zeichne ich hochachtungsvoll Hemaus Moos NB. Halber Hahn 10 Pfg. 01299 Roonstraßc 31 Telephon 568 Inh.: 16. Mücss. la. Referenzen. la. Referenzen. E. IM. E. 891. [Oll Hfeter fcmi!i mit Halsband. (1122 [273 V Vvrlchiedcues Wir bitten um Besichtigung unserer Schaufenster- und Innen-Dekoration M. Salomou L Cie« per Vi Liter: 70 Psg., per ->/i Liter: 55 Psg., empstehlt Karten im Vorverkauf zu ermäßigten Preisen bei Gast- wirt Böeger, Londorf. ZM-lausen Jakob Maternus Ecke Klinick- u. Frankfurterstraße. Wascht mit Schwan Walltorstr. 36-38 (früher Cafe Leib) Zucht- n. Legehühner t&v beste Eierleger [b”/i versendet gut u. billig M. Becker, Geflügelh., /fr, Weidenau (Siegs 57. Preisl. gratis u.franko. Entstaubungen ganzer Wohnungen als auch von Einzelziuunern, Büchern und dergl. mittelst Saug lüft. Ab holen von Teppichen zur Entstaubung in der stationären elektrischen Sauglustanlage. Verleihung von Handapparaten. [428 Versteigerung. Montag, den 24. Febr. lfd. Fs. vorm. 11 Uhr sollen im städtischen Psandlokale Seltersweg 11 dahier 1 Pferd und 1 Wagen gegen Barzahlung versteigert werden. Gemmecker, Pfandmeister. 1194 Nicht als ein Wegweiser nn gewöhnlichen Sinne des Worts, sondern als eine umfassende Äkonographie der Stadl (Ließen stellt sich der vorliegende stattliche Band vor, zugleich eine Festgabe für die im Sommer d. I. begangene Feier der vor dreihundert Jahren erfolgren Grüirdung der Universität Gießen, der ahna mater Ludoviciana. Der Herausgeber hat es verstanden, Fachmänner der verschtedensten Gebiete für das Unternehmen zu gewinnen, und so bietet das Buch eine nicht nur äußerst 8 vielseitige, sondern auch zuverlässige Darstellung der geographischen und landschattlichen Lage, der öffentlichen Einrichtungen, des wissenschaftlichen und kümilerischen Lebens der Mufenstadt, ohne dabei alle die Angaben und Hinweife der üblichen Städteführer vermissen zu laiseu. Die Geschichte der Stadt, der Universität, der Garnison ersährt sachkundige Behaiidlung, und die übrigen Teile des Buches zeichnen sich namenilich dadurd) vor- teilhaft aus, daß die Entwicklung der einzelnen Annalten, wtttseen, Schulen usw. bis zur Gegenwart berückfichttgt ist. Die Beschreibung einer großen Anzahl Wanderungen in der näheren und weiteren Umgebung schliegt sich an. Bahlretche vortresiliche Abbildungen und Aquarelldrucke, voran das Bildnis des Großherzogs, Pläne und Tafeln erläutern den Text, der durch eine 2iste „Hassiaea" ergänzt wird. Ein ausführliches Sachregister und ein Berzeichnis der Abbildungen erleichtern das Nachichlageu. Das Buch ist auch typographisch mit großer Sorgfalt behandelt, sticht nur am Platze, sondern auch bet allen, die jemals in Gießen geweilt haben, wird es stets ein willkommener Hausfreund bleiben und ein stets gern gesehenes Festgeschenk, eine liebe Erinnerungsgabe an unsere schöne Heimat sein. WMWMmWMe« und ihre Umgebung. Gießener Verkehrsbandbuch. 8°. 335 S. mit Plan der Stadt, Karte der Umgebung, Theaterplan, Eisenbahnkarte, 12 Vollbildern, 4 Aquareüdrucken und zahlreichen Lexttllustrationeu. Brosch. Mk. 1.50, geb. Mk. 2.-. Tapsten in großer Auswahl von den billigsten bis zu den elegantesten Mustern empfiehlt [01238 Ludwig Wagner VII., Weißbinder, Großeu-Buieck. Geschäfts-Aebernayme. Dem geehrten Publikum von Gießen und Umgegend hierdurch die ergebene Mitteilung, daß ich das WmM?iir RrichslttM 22 Löwengasse 22 mit dem heutigen Tage übernommen habe. Es wird mein eifrigstes Bestreben fein, stets für gute Speisen und Getränke zu sorgen, um allen Anforderungen gerecht zu werden. Indem ich bitte, mein Unternehmen gütigst unterstützen Großer Steinweg 14 Bau« u. werlftatt-Spenglerei Anlagen von Gas und Wasser Slompl. Hausentwässcrnngcn rc. Spezialitäten-Theater I. Ranges. Vorn. Familien • Vergnügnngs- Etablissement Heute Samstag, den 22. Februar keine Borttelluug. ton’il-lltör”’ Frühschspprttv-rstellungbZu^u- Nachmittags von 4—6V2 Uhr: große Vorstellung, sowie Dameh- Binghlimpfc. Abends fällt die Vorstellung wegen Vereins- fesilichkeiten aus. Sonntag nachmittag ringen folgende Paare: Frl. Simson-Hannover gegen Frl. Koslowsky-Ostpreußen. Fcl. Hanlon-Elsaß gegen Frl. Berg-Berlin. Frl. Philippi-Anchen gegen Frl. Königswittter-Müncheu. Im vorderen Restaurant täglich von 7 Uhr an großes Künstler- Konzert des beliebten Wiener Damen-Orchestcrs Neugebauer bet gänzliä) freiem Eintritt. Giessener Zither-Klub. Sonntag, den 23. Februar 1908, im Saale „Zum Ostend" (Kaiser Allee 47) Freiw. Oaii’sche Feuerwehr, Montag den 24. d. Mts., abends 8V2 Uhr, bei Kamerad Kunz, Landgraf Philipp-Platz: Airierordeutliche Hriupthersammlilng. Tagesordnung: Wichtige Korpsanjtelegenheit. Zahlreiche Beteiligung dringend erwünscht. vu/s Der Vorstand. NB.: Helm und Arbeitsanzug. Ludwig Dörr, Annerod. Dameuubr gelt, abend zwischen V,7—7 Uhr auf d. Wege Bahnhof, Bahnhofstr. bis zur Löwengasse verloren (01266 abzugeb. Weideng. 11 i. Laden. ° taeöz- lind Ehreiiaijenil lür das Damen-Orchester „Nengehaner“. s Es ladet ergebenst ein Direktion Albert Rappmann. tta-taiseto toWs-Mer. Frankfurt a. 31. Am Sonntag, den l.März d.Js. in Eondorf, Gasthaus „Jur Stadt Gießen" 1199 Einmalige Theatervorstellung: ,JKim Von larahdm“ Lustspiel in 5 Aufzügen von G. E. Lessing. ry w Grossen !> Blasken-Sall Slnsang G.59 Uhr. — Ende 3 Uhr. Herrenkarte 50 Pfg., — Damenkarte 20 Pfg. fc-Baetei garantiert rein, empfiehlt 468] Emil Fischbach. Anfertigen aller Arten Schmllwaagen sowie Neparaturcn an allen Waagen empfiehlt zu den billigsten Preisen [850 Karl Schmidt, Schlossermstr., Ncucnwcg 42. Versteigerung. Montag, den 24. ds. Mts., nachmittags 2^ Uhr, soll, dahier, Walltorstr. Nr. 6, (Darmst. Haus) 1 Ladencheke, 1 Fahrrad, 1 Lüffet- säule, 1 Dutz. Wagschalen, Koffer, Pferdedecken, 2Pferde,elne Partie Schuhwaren, sowie Möbel aller Art zwangsweise gegen bar vecsteigert werden. [01293 Gießen, den 22. Febr. 1908. Seibel, Gerichtsvollzieher. Versteigerung. Dienstag, den *45. ds. Mts» nachm. 2 Uhr, versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung: 1. 1 Schuhmacher-Steppmaschine, 2 Schneider-Maschinen, 1 Fahrrad, 2. 1 Pferd, 3 Drehbänke, 23 Han- delswagen, 1 Eisschrank, 2 Kannen Lack, 2 Reisekoffer und verschiedene [Dibbel. [1203 Die Versteigerung zu 1 findet sicher statt, Borg, Gerichtsvollzieher. Zur lMiÜmj empfehle 1188 Blütenmehl Pfund 19 Psg. ff. do. „ 20 „ bei mehr Abnahme billiger Zucker Psiind 22 Pfg. Vegetaline „ 60 „ (beste Pflanzenbutter) Palmin Pfund 70 Pfg. Vitello Dtargarine Psd. 85 „ gar. rein Schweineschmalz Pfund 60 Psg. Rüböl Liter 80 Pfg. ff. Backöl „ 90 ,, Oetkers Backpulver, Vanillezucker 3 Stück 25 Psg. 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