Donnerstag 17. Dezember 1908 158. Jahrgang ErfteS Blatt eruDSsbi Die heutige Nummer umfa&t 12 Seiten. >u übernehmen. ovellen olksausi die Trägheit des öl MsMMB wirkssinste Erwähl sei ihm ein Beweis dafür, daß er Richard Wagners zur Aufführung statt und ,roar ßalinliofelr Tie Polizei Titelbild seMer- K tli Uhde Wen eines deutschen eberts febegesch.* ebeus- Erinnert eschichte, 2 Bde’ wÜBde.’ ' ; ■ geb Verk2Bde.: : Ölungen: Prag beschlagnahmte flndang der Bonbon 1", ,T r i st a n und gl. Residenz-Theater Hempels Klassikff ung u. Ausstattung igen. reunde! i.0e.A.-V.,küii8tlti. sprechender Haue iir jeden Bergfreund. ?ssen. en und Bilderbüchern. -en, Konrergak-LeiiU. e Auswahl an gerahmten ilphiren etc. merksam auf die ife ans unsereni gross« Ausland. Der Achtstundentag i m Bergbau, $nt Zentral- aussct.uß der belgiichen Kammer wurde gestern eine wichtige sozialpolitische Entscheidung auf Antrag der Sozialisten mit Stimmeneinheit getroffen. Ter Acaximalar'oeitstag für die Bergleute in hm Kohleng.mb en wurde angenommen. Em Jahr nach Annahnro des Gesches beträgt darnach die gesicherte Arbeitszeit 9^/a Stunden, zwei Jalnc später 9 Stunden. Ta Auf- und Abstieg einbegriffen sind, so ist das tatsächlich der Achtstundentag. sein Amt bisher zur Zufriedenheit verwaltet habe und er werde sich auch fernerhin bemühen, die Würde und die — Festspiele in München 1909. Im Prinzregenlen- Theater in 'München kommen im Sommer 1909 folgende '-Werfe herangczogen, war Ausschußmitglied des landw. Bezirks- und des Provinzialvcrcins, stellv. Präsident des Bundes der Landwirte und des landw. Vereins für Oberl-essen usw. Von 1904 bis 1906 war Korell auch Bürgermeister von Leusel, doch mußte er dies Amt aufgeben, um bic Bewirtschaftung des ererbten Hosgutcs Anaerob zu übernehmen. Der Zweiten Kammer gehört Kvrell seit 1899 an. Deutsches Ueictz. Der Kaiser Härte gestern vormittag den Vortrag deS ChesS des Zivilkaometts und nalM einige militärisch>e Meldungen entgegen. Später enrpsing der Kaiser die amerikanisä)en Prvjessorett Davis und Adler im Beisein des Staatssekretärs von Schoen und des Botschafters Hill. Bei der RerchstagSersahwahl im Wahlkreise Bo m st-M efe r i h am 12. Dezember wurden nach der amtliä-en Zahlung 21 691 Stimmen abgegeben, von diesen erhielt der Ober- verwaitungsgerich.srat Graf v. Westarp (Dtsch. Kons.) 11 476, Probst Roenspieß (Ztr.) 10 209: 6 Stimmen waren zersplittert. M i n i st e r Holle. An zuständiger Stelle wird entschieden die Nachricht einiger Blätter bestritten, daß Kultusminister Dr. Holle zurück zu treten gedenkt. Ter Kaiser hat sich laufend über das Befinden des Dr. Holle berichten lassen und ihn vor nicht langer Zeit zur Besserung seines Befmdens beglückwünscht. Bon einer Verlängerung seines Urlaubs oder gar von dem Rücktritt! des Ministers kann demnach nicht die Rede sein. Ter nationalliberale Landtags-Abgeordnete Geh. Justizrat Jürgensen, gewählt int 5. Schleswig- HolsteinjchLN Wahlkreise, soll beabsichtigen, sein Mandat nredevs zu legen. __' aus. Seine Gegenwart, überall zu haben- ,T i e 'Di e i ft e r i t n fl e v von Nürnbe r a Isolde" und ^Tannhäuser". Im St sinden Festvorftellungen Akozarlscher Werke in gleicher Fülle vor allem auch auf Höchstihren Durchlauchtigsten Kindern und Kinbeskinbern." Ter Bericht stammt aus dem Mai 1907, konnte ober „wegen mancherlei Anfechtungen nicht rechtzeitig m Truck gegeben werden und kommt bann« verspätet in die gefegnele Hand der güiigen Spender". Ter .Türmer" meint j» diesem Elaborat frömmelnder Knechiseligkeit: ,unb bannt soll — dem,Höchsten" gedient werden! 'JJitl Verlaub: welchem ^Höchsten"? Wer ist von .Höchstdenselben" hier noch der .Höchste" ? Und in welchem Verhältnis steht bei .Höchste" zu .Höchstbeuselben" ?" fromme Byzantiner. Wie der .Türmer" mutedt, verschickt eine Diaspora - Anstalt In Preußisch - Schlesien an ihre Gönner ihren Jahresbericht, in dem des Todes zweier Mitglieder des Königshauses wie folgt gedacht wird: Wir, die wir des Vorzuges gewürdigt wurden, hier in der nächsten Nähe Höchstrhrer Residenzen, Cainenz im preußischen und Weihwasser tm österreichischen Schlesien zu arbeiten, und den (ylanz Höchstihrer edlen Charakteretgenschaflen zu schauen und die Wärme Höchstihrer Glaubens- und Liebesarbeil unnuielbar zu em- vfinden, weiden nun des Verlustes desto mehr inne. Lar es uns doch als eine besonders getrost machende Fügung unseres Heilandes erschienen, als imiere erste untertänigste Bnie an diese hochgestellten Wohliäler um Höch st ihre Mithilfe bei der Wiederaufrichtung dieses altehrwürdigen Heides evangelischen Bekenntnisses sofort ein gnädiges Echo aus Höchstihren großmütigen Herzen erhielt, welches die Gründung unserer Anstalt in Aussicht stellte und tatsächlich gerbehiiljrie. Und war es doch cm immer aufs neue dankbar empfundenes Zeichen des gemeinsamen Bekenntmpes zu unierem Haupte Jesus Christus, daß Höchstihre Beiträge für diesiS Sti't all die Zeit über bis zu Höchstihrem Heimgänge kein Jahr ausge- blieben sind. Groß war die Zahl der Einzeliälle, in denen luir persönlich Zeugen sein durften von Höchstihrem persönlichem Elfer, auch mit Höchstpersönlüchen Opfern durch eindrucksvolles Vorbild im Dienste des Herrn der kleinen verschüclsterten Gemeinde Trost und Mut zuzusvrechen. Wie hat doch durch die allseitige Förderung, welche diese hohen Beter und Bekenner bet Ausgestaltung der Feier unseres 350 jährigen Kircheujubiläupis (1890) angedeihen ließen, dieses seltene Fest den der Vergangenheit dieser allen . . . . Gemeinde entsprechenden Jubelscheiii erhöht bekommen . . . ." In den nächsten sechs Sähen zählen wir nicht weniger als 14.Höchst- dieselbe" usw. und zum Schluß heißt es: .Gar manche Höchstihrer tirieic geben Zeugnis davon, daß Höchstihre perionlidie Wohl° lätigkeit nicht mit der äußerlich bemertbaren Darreichung bei Gaben endete, sondern daß die Arbeiten nut unserer Anstalt einen ieil des Inhalts Höchstihrer Gebete in der Stille alisrnachien. äußere Zeichen unserer Dankbarkeit für alles, was die Hohen nur .hohen' ?) entschlafenen Wohltäter für unsere Arbeit zum ÜZohle der Glaubensgenossen bedeuteten, konnten nur schlichte Kränze fern Aber wir begleiteten diese mit dem innigen Gebet: 6er Sperr, der Höchstdieselben zu Seiner Ruhe emgeiührt, da Sie mhen sollen von Höchstihren Werken (!) wie Gott von den eeintgen (!!), mache bas Andenken dieser Gerechte»; zum bleibenden Legen für alle an dem Verlust Beteiligten, upb dieser Segen ruhe Die Abgeordneten der Provinz Rheinhessen und oer Berg st raße haben bei der Zweiten Kammer einen Antrag eingercicht, in dem sie gegen die Reichsweinsteuer Protest erbeben und an die Regierung das Ersuchen richten, durch ihren bevollmächtigten Vertreter zum Bundesrat auch im Reichstage dagegen Verwahrung einzulegen. Abg. Dr. O f a n n brachte eine Interpellation über die Verhältnisse in Ober-Sembach, betr. den Streit der Gemeinde mit der Forstoerwattung. — Abg. Dr. Pagen- stecher-Mainz brachte eine Interpellation über d.e Gas- und Elektrizitätsbestcuerung und über die Erlaubnis der Pion ie r o f s i z i erc ins Kastel, Wohnung in Biebrich zu nehmen, mit Abänderung des § 74 des Aus- führungsgesctzes, ein. Eine weitere Interpellation betrifft die Umgehung der Stadt Mainz inbetreff der Schnellzugsverbinoungen. Der bei der heutigen Konstituierung der Zweiten Ständeiammer zum ersten Vizepräsidenten gewählte Abg. Kvrell, vertritt in der Kammer den 8. oberhes- sischen Wahlkreis Alsfeld-Ulrichstein. Er ist am 19. November 1871 in Leusel, Kreis Alsfeld, geboren und hatte in Alsfeld die Realschule besucht, um )ta) später dem Studium zu widmen. Infolge des frühen Adleoens seiner Eltern mußte er jedoch diesen Plan aufgeben und im 21. Jahre die Bewirtschaftung des elterlichen Gutes übernehmen. Er wurde frühzeitig zum Vertrauensmann der landw. Kreise Nr. 297 Tci Siebener Anzeiger rdd)cim täglich, außer Sonntag». - Beilagen: viennal wöchenilich GiehenerZanistirndlälter, Jroennnl ivödientl.Ktelii 'laltsürdenlkreirGiehen (Tienstag undFreung); zweimal inonall Land» wirtschaftliche dtltfragtn yeruiprech - Anschlüsse r füi Vie Redaktion 118, Verlag u. Expedition 51 ÄÄrefte rtu Depeschenr Anzeiger Gieße». Die Zentrumsfraktion hat eine Reihe Anträge eingebracht; u. a. einen Antrag auf Neuregelung der Witwen- und Waisen Versorgung der Bolks- schullehrer; Anträge des Abg. Dr. Zuckmayer auf Errichtung von Eiscnbahnhaltestelleii in Weisenau und stpst- tccibenbe Bevölkerung: Anträge zur Bekämpfung der Ar- beitslofigleit und der Fürsorge für die Wanderarmen; Anträge Dr. Zuckmayer und Pennrich, betr. lieberfahren der Stationen Kastel und Bingen durch Scl)nellzüge; Süitrüge, Dr. Frenay, betr. Versicherung der Dienstboten. Tie Abgg. Uebel und Horn haben eine Interpellation ein* gebracht über die Affäre Link (Dieburg). Die Abgg. Pennrich und v. Brentano stellten einen Antrag auf Errichtung einer festen Rheinbrücke zwischen Bingen und Rudesheim; ein Antrag Dr. Frenay verlangt den Bau eines normalspnrigen Anschlußgleises Gvn- senheim-Finthen; Dr. Frenay beantragt, bei der Ersenbabn- verwaltung dahin vorstellig zu werden, daß für die Beförderung von Obst niedrigere Frachtsätze eingeführt ioerden. Abg. Molthan und Gen. beantragen, dahin zu wirken, daß, solange preußische Beamten der Eisenbahngemeuischaft lucgen der von iyncn zu zahlenden Gemeindesteuern Entschädigung oder Vergütung erhalten, die aus gemeinschaftlichen Mitteln gewahrt werden, dieselbe Vergütung auch den hessischen Beamten der Eisenbahngemeinschaft zujlteßen zu lassen. ________________________________________ f ü b r u n q aus b e in Serail", „C o 8 i f a n tutte“. — Nene Briefe der Königen Viktoria. AuS London wird berichtet: Tie erschienene Sammlung von Briefen der Königin Viktoria wird jetzt eine Ergänzung enabren; König Eduard tzat die Herausgabe einer weiteren Auswahl von Briefen der verstorbenen Königin genehmigte. Tie neuen Briefe entstammen den letzten 25 Jahren nach dem Tode des Prinzgemahls. Da die Angelegenheiten, die in dieser Korrespondenz berührt werden, der Gegenwart noch nahestehen, wird die Auswahl mit großer Vorsicht oorgenommen werden müssen, so daß dieser dritte Band Viktoria-Briese voraussichtlich nicht vor 1910 erscheinen wird. — Vokszählung in China. Tie chinesischen Behörden geben jetzt die genauen Resultate der Volkszählung bekannt, die lürzlich im Himmlischen Reiche statige'imden hat. Danach zählt China eine Gesamtdevölkernng von 438 214 ODO Köpfen; die Zahl der Fremden wird auf 69 852 angegeben. So bilden die Chinesen nahezu ein Drittel der Bevölkerung der Erde. — Kleine Chronik ans Kunst und Wissenschaft. für d.e zaqesnuinmet noldflottsfriK! und Verlag der vrMschen vnlv.'vuch. untz Stelnöraueret 8. Lange. Reöahton, LxpedMon und Druckerei: §chu!straße 7 Interessen des Hauses nach jeder Richtung hin zu wahren, und das Präsidium in gerechter und unparteiischer Weise zu führen. Sein Alter gebiete ihm aber, an das Haus die Bille zu richten, Nachsicht zu üben. Er werde dagegen stets be- strebt sein, die Redefreiheit voll zu wahren und die Volksrechte zu schützen und zu stützen, nach oben und nach unten, nach rechts und liulS. Damit werde dem Besten des Landes und dem Besten unseres angestammten Fürstenhauses gedient. Der Präsident bringt sodann ein dreisaches Hoch auf den Großhcrzog und das Großherzogliche Haus ans «Die Sozialdemokraten haben während der letzten Worte bin Sitzungssaal verlassen, was einige Heiterteit im Hause erregt.) Der Präsident teilt sodann mit, daß dem Hause eine Botschaft des Großherzogs zugetzangcn ist, worin Mitteilung von der Geburt eines zioetten Prinzen ge- macht wird. Wir alle teilen die große Freude des fürstlichen Elternpaares und wir wünscl)en, daß der junge Prinz wachse und gedeihe und ein tüchtiger Mann werde. Der Präsident schlägt vor, die Botschaft mit einer Adresse zu beantworten, deren Entwurf morgen der Kammer vorgelegl werden soll, das Haus ist bannt einverstanben. Abg. Korell dankt für seine Wahl zum Vizepräsidenten und versichert, daß er das Amt in strenger, gerechter und unparteiischer Weise führen werde. Auch Abg. Dr. Schmitt dankt für seine Wahl. Abg. Reinhart macht die Mitteilung, baß die Beratung über bie Wahl ber Mitglieber zu den Ausschüssen noch nicht zum Abschluß gekommen sei. Bezogt. ber Einladung der Bauernbündler zu den Fraktionsbesprechungen sei ein bedauerliches Versehen vorgelommen, er ertläre aber, baß seine Partei die Verteilung der eiiizelnen Mitglieder auf die Ausschüsse in durchaus gerechter Weise wünsche; es solle teilte Partei in den Ausschüßen verkürzt werden. Die Sitzung wird darauf geschlossen. Nächste Sitzung morgen früh 9*/2 Uhr. Tagesordnung: Wahl der Schrift- führer und ber Ausschüsse, Adresse an den Großherzog. vezag-pret»: monatlich7ützü oierlet» jährlich Alt. 2.20; durch Abhole- m. Zweigstellen monatlich 65 Vf.; durch dieVost Akk.3.— viertel- |ährL au9|d)l Beitellg, Zeilenpreis: lokal 15'UU auflicarte 20 Viennig, Verantwortlich für den politildjen Teil, füi .Feuilleton" und .Bernnfchtes" . Ernst Anderfon, für »Stadt u. stand" und »GerichtS- fnal" 4. Heß, füi den Anzeigenteil H Beck. GichenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Die Eröffnung der hessischen Landtag;. Erste Kammer. R. B. Darmstadt, 16. Dez. Die Erste Kammer ber Stände trat heute mittag zu ihrer Konstituierung zusammen. Geh. Staatsrat Krug von Nidda konsta- tierte, daß mehr als 12 Mitglieder anwesend seien. Der Aroßherzog habe zum ersten Präsidenten wiederum den GrafenGörtz genannt von Schlitz, ernannt. Dieser übernimmt darauf das Präsidium und bittet die Kammer, ihm das bisher entgegengebrachte Vertrauen auch fernerhin bewahren zu wollen. Der Präfideut bringt darauf eine Botschaft des Groß Herzogs zur Kenntnis des Hauses, in der von der am 20. November erfolgten glücklichen Geburt eines Prinzen Mitteilung gemacht wird. Zmn stellvertretenden Präsidenten wählt bas Haus den Fürsten zu Solms-Hohensolms-Lich und zum zweiten Stellvertreter den Frhrn. Heyl zu Herrnsheim Zu Selretären wurden der Fürst zu Jsenburg-Bierstein und der Oder^Stallmeister Frhr. Moritz Riedesel zu Eisenbach gewählt. Präsident Graf Görtz beraumte die nächste Sitzung auf morgen abend 6 llhr an; in ihr soll die Wahl der Ausschüsse und die Beratung einer Adresse an den Großherzog erfolgen. ,S i rn v l i z i f! i m n s", das den deutschen Michel in der Abwehr gegen den tschechischen Pöbellöwen zeigt. — Angeblich fordert die Rvone für das Benrather Schloß nebst Park 86 Millionen Mark, für den T ü s s e l d o r i e r Jägerho' 4 Millionen.— Zur Errichtung eines Denkmals für den Großherzog Friedrich L in Karlsruhe plant man aus städtischen 'JJhtteln 200 000 Alk. auizuivenden. Tie Summe soll auf 10 Jahre verteilt werden. — Ter Direktor der PiovinziabJrrcnansialt Leu bus, Geheimrat Alter, der anläßlich des stubecki-Prozesses heftig angegriffen wurde, ist vom Verein ostdeutscher Irrenärzte zum Ehrenmitglied ernannt worden. — Dem Dichter Otto Ludwig -oll demnächst aus den Alittelii der von der Stadt Dresden ver- roaUeien Tiedgeftiftiuig ein Tenkmal in den Anlagen der dortigen Bürgerwiese errichtet werden. — Im Kgl. Jnterunstheater zu Stuttgart hatte Otto Ernsts neuester satirischer Schwank ,T a r t u f f der Patriot" bet feiner Uraufführung in flotter Tarstelluug einen großen Er'olg; vom zweiten Akte an konnte de» anwesende Dichter danken. — Ein abgekehnter Fackelzug. Prof. Schmalenbach von der Kölner Haudelshocl'schule hatte einen Ruf an die neugegrünbeie Handelshochschule in Stockholm ausge chlagen. Tie Llndierenden der Handelshochschule bauen daraufhin beschlossen, Prof. Schmalenbach ihren Tank durch einen Fackelzug zum Ausdruck zu bringen. Prof. Schmalenbach bal jedoch, von dieser Ehr- ung abziisehen, und zwar mu folgender angeschlagenen Begründung: »Ihre fienndtiche Absicht, mir einen Fackelzug zu bringen, gereicht nur zu hoher Ehre und erfüllt mich nut großer Freude. Ich ersehe da»aus, daß das Verhältnis zivischen der Studentenschafi unb mir so ist, rote ich es immer erstrebt habe. Wenn ich Sie trotzdem bitte, von der Veranstaltung eines Fackelznges abziisehen, so geschieht es wegen eines Gesichtspunktes allgemeiner An. Ich gehöre zu denen, tue glauben, daß tn Deutschland dem Bedürfnis der Ehrung durch Feste und Feiern zu sehr natbgegeben wird. Alan übersieht dabet em wenig, daß ein solches Uebennafc den Gefeierten leicht zu Anschammgen erzieht, die nicht im Interesse hn Feiernden sind. Man ist dann gelegentlich erstaunt und umoillig gewesen über die Wirkungen. Ich fürchte mm zwar nicht, daß die mir zugedachte Ehrung in mir selbstherrliche Gefühle erwecken würde. Aber es scheint mir, daß man nn kleinen dem nachleben toll, was man im großen für zweckmäßig hält. Ich bitte Sie, mir Ihre Freundschaft auch feuicrlnn iu erhalten, sie wird immer er widert sein von Ihrem getreuen Pros. Schmalenbach." — Ein Quartettspiel des Prinz en paareS von Battenberg. Binnen Kurzem wird bet den Spielivaienhändlein ein Quaiteltspiel erscheinen, besten Karten vom Prmzen und der Prinzessin von Battenberg gezeichnet sind. Auf seinen Reisen machte das Prinzenpaar karrikaiuristitche Zeichnungen interessanter Perfönlichkeiten und aus den Skizzen spricht eine un- gemein große Tosis trefflichen Humors. Auch gekrönte Häupter und Regieruugsbeamle in höchsten Stellungen wurden von dem Prinzenpaar im Bride verewigt. Zweite Kammer. Darmstadt, 16. Dez^ Dte Kammer ist, wie schon kurz gemeldet wurde, heute mittag zu ihrer Konstituierung zusammcngctreten; es sind im Ganzen 45 Abgeordnete zugegen. Am Regierunastisch haben die beiden Großh. Einweisungskonimifsarc, Geheime- rat Dr. Weber und Ministerialrat Best Platz genommen. Um 12.5 Uhr nimmt Geheirnerat Dr. Weber das Wort. Er konstatiert, daß sich auf dem Bureau der Kammer mehr als 27 Mitglieder angemeldet haben, und verliest das alphabetische Namensvei^eichnis, wobei die Abwesenheit von 5 Mitgliedern konstatiert wird. Geheimecat Dr. Weber stellt dann fest, daß Wg. Horn das älteste Mitglied des Hauses ist und ersucht diesen, einstweilen den Vorsitz zu führen. Nachdem das geschehen ist, erklärt der Kommissar die Kammer für konstituiert. Alterspräsident Horn ersucht darauf die ^beiden bisherigen -Schriftführer, Abgg. Schmaibach und Stöpler, einstweilen ihr Amt weitsrznfuhren. Bei der bann erfolgten Mahl des ersten Präfidenten werden 41 Stimmzettel mit oem Namen Haas, einer auf den Namen Reinhart und drei unbeschriebene Zettel abgegeben. Abgeordneter H a a 3 ist somit zum ersten Präsidenten wieder gewählt. Zum ersten Vizepräsidenten wird Abg. Korell mit 36 Stimmen gewählt; 9 Stimmzettel sind unbeschrieben. Zum zweiten Dizepr äs identen wird Abg. Dr. Schmitt mit 37 Stimmen gewählt. Geh. Rat Haas übernimmt alsdann den Vorsitz und bankt zunächst dem Alterspräsidenten für seine Mühewal- tung; er hoffe, daß Abg. Horn noch recht oft das Amt des Mtcrspräfidenten ausüben werde. Redner vetont dann, daß er nun schon zum fünften Ala le zum Präsidenten gewählt worden fei. Er nehme die Wahl an und spreche für die abermalige hohe Auszeichnung seinen herz.ichen Dank Diese Arbeiter suchen nun Ersatz in dem Deshalb war seither das Angebot in Holzmachern viel stärker als in den ver- , gespielt von Frl. E. Wagner, Frl. A. Spanier, LaS sehr gefällige Lustspiel .Ich heirate meine Tochter ** Israelitischer Hilfsverein. Als zweiter Referent sprach Veterinärarzt Sergel- frage. £)inri(frtunqett in Rußland. In dem eben ob gelaufenen russischen November ist die Zahl der L»inrrc!stungen rm Reiche Mieder beträchtlich gestiegen. Sie beläuft sich aus 82 gegen 5.3 im Oktober. Während gleichzeitig rm November 210 Todesurteile von den KriegsgeriMeir gefällt wurden. Im Lause der letzten 11 Monate sind 1691 Personen, zum Tode verurteilt und 663 hingerichtet ivorden. Aus der russischen Rerchsduma. In der gestrigen Sitzung der Duma kanr es bei der Beratung einer den Ter^r -verurteilenden Tagesordnung zu heftigen Zwnchrittällen. Die äußerste Linke und die äußerste Rechte standen sich erbittert gegenüber und wenig fehlte, daß es zu einer regelrechten Prügelei gekommen wäre. Die Rechte verließ schließlich unter Protest den Saal. Präsident Chomjakow legte sein Amt nieder. Die Skandale dauerten bis in die späte Nacht hinein. r Einbruch oder Attentat. Am Montag versuchten zwei Personen in das Schlafzimmer des türkischen Thronfolgers Reschad Effendi einzudringen. Einerseits besteht die Annahme, daß es sich um ein Attentat handele, andererseits glaubt man, daß die Absicht eines Diebstahls bestand. — Erledigt ist eine mit einem evong. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gememdeschnle 311 Slam m - Herrn. Mit der Stelle ist die Hälfte des OrganiilendlensleS verbunden. •• Der Verband der praktischen Tierärzte in Hessen hielt am Sonntag in Frankfurt a. M. seine erste Generalversammlung ab. Ter Vorsitzende des Verbandes, Dr. Lehmann-Ingelheim, referierte über die Fleischbeschau- ■ - . „7 . . . ...... M .. . - los wird. Wer den Bettlern also eine Gabe gibt, muß Viernheim über das hefstlchc Rotlansimpfgesetz und seine notieren, ev. als Zeuge vor Gericht geladen zu werden Handhabung. Die nächste VerbandSsitzung findet im Früh- - - Jahr statt. Soeben erschienen: Adreßbuch der Stabt und der Kreifes Gießen M9 Genau bearbeitete Namens-, Strafen = und Geschäfts°Verzeichnisse der Stadt Gießen, sowie Linwohnerverzeichnisse sämtlicher Gemeinden des Kreifes Gießen. Preis 3 Mark. vriihlsche Univ.- Buch- u. Steindruckerei R. Lange Adreßbuch-Verlag. unangebrachte Sparsamkeit vorschützen. Wird in Zeiten nieder- «gehender Konjunktur nicht für genügenden (Selbiunlauf gesorgt, so kann das für die große Menge des arbeitenden Volkes vermehrte Arbeitslosigkeit bedeuten, Sinken der Löhne und in vielen Fällen auch bittere Armut. Hoffentlich wird im Kommenden Frühjahr, wenn nicht alle Anzeichen täuschen, (eine Gesundung der Verhältnisse eintreten, jetzt aber gilt eS, über den Winter Hinwegzukommen, und da dürfte es Sache der wohlhabenden Kreise sein, so viel als möglich Arbeitsgelegenheit zu schaffen. Ebenso hätte die Mahnung an alle säumigen Zahler zu ergehen, etwaige Forderungen der Hand- werter und kleinen Geschäftsleute zu bezahlen und die noch vorhandenen Verpflichtungen zu begleichen. Dadurch könnte manche Arbeiterfamilie vor des Winters Not geschützt werden und käme dann nicht in die traurige Lage, die Mildtätigkeit lin Anspruch zu nehmen, Nicht Almosen verlangen die in wirtschaftliche Bedrängnis Geratenen, sondern Arbeit. „Der Mann aber, der gern arbeiten möchte und keine Arbeit findet, ist vielleicht der traurigste Anblick, den uns die Ungleichheil ideS Glückes unter der Sonne sehen läßt." ** Tageskalender für Donnerstag, 17. Dez. Oberheff. Geschichtsverein: Vorträge und Mitteilungen von Geh. Hof- rat Prof. Dr. Haupt unb Prof. Dr. .Schwall y, abends 181/2 Uhr im Safe Ebel. ** Die Taufe des zweiten Prinzen unseres Großherzogspaares fand, wie schon telegraphisch gemeldet wurde, heute mittag im Neuen Palais statt. Zu den Teilnehmern an der Feier zählten die Verwandten des fürstlichen Hauses, die Diplomaten, die drei Minister und die Inhaber der höchsten Staats- und Hofämter. Im weißen Saal war ein Altar errichtet worden, der mit goldenem Taufgerät und mit prächtigen Palmen und Blumen geschmückt war. Den Taufakt vollzog Oberhofprediger Ehrhardt; nach der Predigt, der die Bibelworte „Lasset die Kindlein zu mir kommet, zugrunde lag, hielt Prinzessin Heinrich von Preußen den Täufling über das Taufbecken. Er erhielt die Namen: „Ludwig, Hermann, Alexander, Chlodwig". Als Taufzeugen fungierten: Prinzessin Heinrich von Preußen, Prinzessin Ludwig von Battenberg (an Stelle ihres Gemahls), Landgraf Alexander von Hessen, Landgraf Chlodwig von Hessen-Phitippsthal, Prinz Ludwig und Reinhart zu Solms-Lich. Ferner hatten die Kaiserin von Rußland und die Königin von England Pathenstelle übernommen. Der Feier schloß sich eine Frühstückstafel mit 50 Gedecken an. Aur Stabt rind Canb. Gießen, 17. Dezember 1908. Rotstandsarbciterr. Zufolge der wenig günstigen allgemeinen Geschäftslage haben sich die großen Gemeinwesen veranlaßt gesehen, sogen. Notstandsarbeiten ausführen zu lasten, um der regelmäßig im Winter zunehmenden Arbeitslosigkeit nach Kräften vor- «zubeugen. Aber auch von privater Seite könnte in dieser Beziehung manches geschehen und namentlich auf dem Lande und in den kleineren Städten und Flecken. Sollte sich zu dem Mangel an Arbeit und der dadurch bedingten Arbeitslosigkeit vielleicht auch noch em früher und harter Winter einstellen, so dürfte die Arbeitsmarktlage wenig zufrieden- stellend sein. Aufgabe jedes einzelnen, der dazu imstande ist, sollte es nun auS allgemeinem Interesse fein, Arbeitsgelegenheit zu schaffen. So mancher Um- und Anbau, der schon lange geplant, aber immer verschoben wurde, so manche Aus- besterung an Wohngebäuden und Wohnräumen, die schon längst nötig gewesen wäre, könnte jetzt oorgenomtnen werden. In ganz besonderem Maße gilt dies auch von den Land- .wirten und Gutsbesitzern. Ta ist der Neubau einer Scheuer, «eines Stalles oder emeS sonstigen Wirtschaftsgebäudes schon lange geplant und immer wieder verschoben worden. Jetzt, in der Zeit der Arbeitslosigkeit, wäre es eine soziale Sünde, wollte man diese Bauten noch länger verschieben und falsche, **ErwerbderhessischenStaatsangehorig-sFische können nur im Wasser lieben" Selbstverständlich feit Bn den letzten Landtagswahten konnten viele nicht wollte bte kleine achhahrrge Anna nur sagen, daß bre Tiere matten weil sie es versäumt haben, die hessische Staats- nur rm Wasser leben können. , roenbia daß alle Nichthessen, jetzt die hessische Staatsange- 658 gegen 600 int November 1907. xer JrbeitS- böriakeit erwerben und nicht warten, bis wieder einmal nach weis der Herberge verfugte im .(.ovember über <0 eine^Wahl vor der Tür steht. Es ist dies um so mehr an- angemeldete offene StEU'^ondenener ^besetzen^nnte Giraten weil die Erledigung der notwendigen Eingaben und zwar wurden 3v stellen am Platz und 30 auswärts manchmal einige Monate in M sprach nimmt und wenn die besetzt. Unter den Plazierten waren 33 gelernte Arbeiter neue Wahlrechtsvorlage in der Kammer angenommen wird, (Handwerker) und 34 ungelernte Arbeiter . T r* bY^ntaa^anafea1ei?rMiS9tt treibt® mit 7er ^eohflen tot fern «eiten, abenb tt, der schon drei ^ahre Staa^angeho g i b - §^gtzengarien stnttaeümdenes Konzert hatte der Rbem-Manusche Die Stempelkosten u)to. betragen etwa - -Aart. Mr Er ^etbanl) ^-IC Volksbildung einen guten Griff getan. Unter anderen Werbung der Staatsangehörigkeit ist notwendig: -J>e)a)av* l erroäbnt: der Solopianist des Abends, Herr Julius Hahr, ung eines Geburtsattestes, dieses Attest wird an die zu-1 au§ ®iegen, der auch Frau Raufer ans Frankinrt mit Verkündige Heimatsbehörde, an das Landratsamt, Oberamt ständnis begleitete, halle sich Alla inarcia oon filier, 910111^110 oon ober Bezirksamt (je nach der Staatsangehörigkeit) mit dem tttszt und den ^.s-ä»r-Walzer von Chopin gewählt. Tie Finger- Ersuchen um Ausstellung eines Staatsangehörigkeits-Aus- technik des Herrn Hahn ist gut entwickelt, auch versteht er es, dem Wt^^w-Wen B-i^rdn-t-n Pitz ist am M hat. Bei Wegzug von Preußen vor eingetretener Volljährig- ds. Mt^ von Grotzy. Äteuamt Meßen die Bestätigung leit hat man sich an das Landratsamt zu wenden, in dessen erteilt woroen. ^inllellen de« Derowcrks Bezirk sich der Vater zuletzt aufgehalten hat. Das Gesuch . M ücke, 16. Dez. TaS Cinftetlen des ^rgwcrks. muß enthalten: Bor- und Zuname, Geburtsjahr und Tag, betnebes der benachbarten Etsenstemgrube nebst dem Still, wo geboren, Stand oder Gewerbe, und die Antwort auf stand der Drahtsetlbahn hat manchen Arbeiter arbeite nachstehende Fragen: Wo und wann haben Sie zuletzt in [ 0 § gemacht. ch''s' c ---- /R"r~u Preußen gewohnt? Wo und wann hat Ihr Vater zuletzt! Holzmachen in benachbarten Wäldern. in Preußen gewohnt? Bei anderen Bundesstaaten ist die L w '.l ... .... Erledigung einfacher, da genügt, wie oben gesagt, die Ein- nor.enen Jahren. Ta mit Sicherheit zu erwarten steht, daß sendung der Geburtsurrunde an die HEtmatsbehorde, Mit Bahnbau der Ohmtal-Bahn im nächsten Frühjahre in au?weises^^Jst^manlln ^Besitze des Staatsange^örigkeits- Angriff genommen wird, lo eröffnet sich für dte Bergarbeiter ausweises, so wird dieser und der Geburtsschein mit dem die Aussicht auf em neues .lrbettsfeld. Antrag um Ausnahme in den hessischen Staatsverband, Von der Ohm, 16. Dez. In ungeheurer Zahl bei der Bürgermeisterei eingereichb Bei solchen Antrag-«sind unsere Ohmtalwiesen mit Maulwurfsh ügeln be- stellern, deren Kinder auswärts geboren sind, müssen auch öeeft. Bianche Wiese gleicht geradezu einem 9lcker. Da trotz Die Geburtsscheine dieser Kinder der Eingabe an die Bürger- aller Niederschläge die Ohm noch nicht über ihre Ufer getreten meisteret beigefügt werden. Die frühere Staatszugehörigkeit unb no$ benn Feldwaster die Maulwurfsröhren durchslrömt, wird mit der Erwerbung der hessischen nicht aufgegeben. )0 fQnn D^aulwurf feine Bergwerksarbeit ungestört voll. “ etabttbeatet. D.° Nachm,It->gS°°M-Uu,,g b-S @0 fe^ mQn au$ bie Nützlichkeit bcS Maulwu-st, fommenben Sonntags, b.e als ®aitip«l bes wissen.chasil.ch-» fo lüenig lnag ber oQnbraict bie Unzahl be- Maul. Theaters „Urania“ aus Berlin bieBarsührung »Ä^Eanbe ^ursbhügcln auf seiner Wiese leiden. Obgleich man nut der Mitternachtssonne“ bringt. Ui in erlitt ^.inte al« 5ccn'* 5 Psg. füc den gefangenen Maulwurf zahlt, wird ber Fauz öen- und Schuletvorstel ung gebucht und finde beS.I ^tben doch fleißig betrieben. f)alb bei kleinen Preisen statt. - Tie zweite Halste der Schotten, 18. Tez. (Verspätet). Die kürzlich Abonnements wirb von setzt ab nn ^eaterbureau »uS-I Kriegerverein abgehaltene AbendunterhaItuuz am^ 11?Dezember 1908 abgehaltenen Sitzung einstimmig währten Dirigenten Lehrer Kroll fanden allgemeine Andre nachstehende Resolution: „1. Eine Inseratensteuer erkennnng. Mck großem Beifall wurde das^Smgw'el ,D.e halten wir für geradezu undurchführbar und für einen wilde Toni^, gespielt von Frl. E. Wagner, yrL A. Spamer, chweren Schaden, ja teilweise für einen Ruin, namentlich den Herren R. Zeschky und Gg. Wetzlar, ausgenommen, der kleineren und mittleren Zeitungsverleger, besonders aber TaS sehr gefällige Lustspiel .Ich heirate meine Tochter* der parteipolitischen Blätter. 2. Die geplante Beilagen- wurde ebenfalls sehr schön und als vollständig gelungen ab« und Plakatsteuer wäre ein Ruin aller derjenigen Druckerei- aesptelt. Der Kriegeroerein beabsichtigt, die Feier deS Ge- betriebe, die sich bis jetzt mit der Herstellung solcher aus- ß^xtstages S. Ai. des Kaisers Samstag den 30. oder btn 31.3?nu«r?«U0 durch ouw Abenbun.trhaltuug dem Wert der Erzeugnisse steht und die weitere Herstellung ,n ^lelcher Wege festlich zu begehen. vollständig unterbunden wird. Infolge der durch diese R. B. Darmstadt, 1b. ^-ez. ^zn der heutigen Steuern entstehenden wirtschaftlichen, moralischen und kstl- Satzung der Sla d t v er o r d n e t e n ivnrde der Berge- turelleu Schäden protestiert die Versammlung mit aller ordnete Baurat -ö u g e r, bc||eu Amtszett abgelausen rp, Entschiedenheit gegen derartige Steuem und ersucht die in Anerrennung ferner besonderen Verdrenste um dre Stadt Volksvertreter im Reichstag dringend, dieselben abzulehnen." emsttmmrg und zwar aus Lebenszeit wtedergewahlt - Ber - Auch der Buchdruckereibesitzerverein des Bezirks der dann vorgenommenen Wahl zwerer unbesoldeter Giesten hat in feinci am 13. bS. Mts. in Giesten abgehal- «etg = orbneteu würben etabtb. Egcii_ol[ unb der teilen Sitzung eine ähnliche Resolution gefaßt. frühere Stadtv. Schmidt ,en. gewählt. Dre Ber^amm- F r et willige für bas 18. Armeekorps. Dom bau hat nunmehr eure gluckt,ch- Losung gesunbem Lider Kohlenzeche ,9labbob" verunglückten Bergleute ein Herz, beteiligten Grundbcjitzcc haben erklärt, das erwrdertiche d>k- tichez Dankschreiben sür di- Spende von 600,20 Mk. zu. lande zu Alk. I,o0 den Quadratmeter abzutreten. Etwaig-z »Ein tätlicher Ungtückssall ereignete sich kurz Gartenland unb bi- vorhandenen ObNbaume werden d>. vor 12 Uhr in dem Euler'jchen Sägewerk. Beim Auflegen Inders bewertet Für die SchulhauSirage kommt -ine s«. eines TranSmissionSriemens ivnrde der verheiratete Arbeiter jaiittflache von 26 Ur zum Ankauf. Die Zusaimnenlegung Kreutzer aus Gleiberg von dem Ri-i,ien etfafit, wobei der Feldmark ist m Anregung g-koinm-n En handelt sich er zwischen zwei Wellen geriet und schrecklich verstümmelt siterbci um -iiie G-mmtstache von k>27,6 Hektar, dartm-r wurde. Der B-runglückte war sofort tot. '™c 23 &Etlac Wald, aber viele Wiesen. "Zeichen der Zeit. Gestern abend wurde in der 1 X Aus dem Kreise Biedenkopf, 1k Dez. MN der 1 ch. l d entzwcigeschlagen. In letzterem konnten bie lüiLL Er hat m einem Leipziger Automobilgeschäft ein Auto- Täter feslgenellt werden. 1 0 ■ - - I mobil für 20 000 Mark gekauft und einen Scheck von ... - .■ - ?Q1 10 000 Mark auf die Dresdener Filiale ber Deutschen Bank Uch auch hier em tsraeülrscher HUfsverem geblldet, der nnhIlinQ npoebfn e,n dieseiu Aittmuobil reute er nach dem gewerbsmäßigen Schnorrertum, das srch vom Osten " Zcihtung gegeben, ^n öie)em 2lutomobU restl und besonders von jenseits der Grenze in den Städten breit Frankfurt. Es wurden bei ihm Notizen, aur andere 9 macht und den Wohltätigleitssinn der jüdischen Glaubens- lautend, gefunden. Weiter wurde feitgestellt, bau er eine genossen brandschatzt, entgegen zu treten. Die Mitglieder Reihe Großstädte, Berlin, Hannover, Köln und Düsseldorr, deS Vereins weisen jeden Bettler und angeblich Hckfsbeoürfti- besticht hat. 9tach seinem Scheckbuch zu urteilen, hat cl gen, an die Dienststelle des Vereins, wo ihnen reichlich ge- etwa für 50 000 Mark Schecks auf die genannte Bank gegeben wird, so daß sie ihre Reise bis zum nächsten Hitss- JOgcn und ausgegeben. Es sind dadiirch anscheinend viele oo^ein fortsetzen tonnen. Die ^Polizei ist angewiesen, ans «Geschäfte, mit denen er in Verbindung stand, geschädigt die latschen Bettler, d,e von Mirage zu strotze gehn und morden. — Hettle Morgen 10 Uhr wurde der im Haupt- ihre Graubensgenosten abstreifen besonoers idiarr zu achten, , . . £ , t3... , o„ % , J r. r. damit man den Wanderoettel endlich aus unserer Stadt Bahnhof beschastigte3b vZahre alte Hllsvivcichensteller -c ch ' \ Wer den Bettlern aiio eine Gabe nitt wn& Hüntel von ber Ma,chme deS Personenzuges 508, bte vom Hciuuch zu. iUKLuert. Maschinenschnppen zu ihrem Zuge fahren wollte unb m» ** UnbewußteWahrheit^ Jir einem Sck)ulaufsatz bem Tender voran sich bewegte, erfaßt, überfahren und in unserer VollSschule, sand sich der schr richtige'Satz „Diesetötet. v"/. von Dohren geziemend in Kenntnis zu setzen. Unterfertigter C C. erfüllt hiermit die traurige Pflicht seine lieben E M. E. M. a. H. a. H. und &i. a C. B. i. a. C. B. von dem zu Giessen erfolgten Ableben seines lieben a. H. Der C- Ci der Teutonia I. A.r te- fflcioichis.ymobme | Belekt mit regnerischen unb waren in dem Griginal-SraytinetSunsen (7155 Auf sämtliche Carl Zimmermann j Möbel - 7160) l.'X. L/X. 6./X. 88,90 63,45 73,38 AuostattungS - (Seichäst Neuen Baue 15. Bezeichnung der Weide. späte!). Die lürzk bendunterhaltur staltling zu bezeich'/ iler Leitung ihres te nben allgemeine Sv )e das Singspiel lgner, Fri. A. Sporne, äetztar, Quigenoinmü. )eirak meine Tochl«' >ollsländig gelungen ot< igt, bie Feier deS ®e- den 30, obei eine Abendunterhallung Elektrizitätswerks Herrn Ltolte gibt der Angeklagte Wille folgende öffentliche Erklärung ab: Ich nehme die in dem von mir im Januar 1908 verbreiteten Flugblatte überschrie- ben .Gleiches Recht für alle' gegen Herrn Ltolte erhobenen Vorwürfe und Beleidigungen hiermit unter dem Ausdruck des Bedauerns, als ihm gegenüber unbegründet zurück. Ich erkläre weiter, daß ich Herrn Ltolte den Vorwurf des Meineids nicht gemacht habe und nicht mache. 7-53 Ich übernehme die Kosten des Strafprozesses gegen mich, wie auch die Kosten der Veröffentlichung dieser Erklärung in dem Gießener Anzeiger und der Oberhessischen Volkszeitung. Walter Wille. Fohlenweibe Tiergarten Jungviehwelde Wcrnmas Jnngviehweide acu Jnngviehweide Lauterbach Marie Sack Schauzcustraße 22, p., Ecke Westanlage. Merict-tssaaU I L. Darmstabt, 16. Dez. In der kath. Kirche zu Fürth i. O. betrug sich der Sohn des Schlossers Theodor Klos aus ourth so laut, baß ihn der Kirchendiener Kelt einen „bitterbösen Buden schimpfte. Klos ftrengte nun für seinen Sohn die Pnvatbeleibi- gungLllage gegen Kelt an, und auch dieser klagte gegen Klos. In (Zürlh wurde Klos mit einem Verweise bestrast, Kelt aber freigesprochen. 5)iergegen legte Klos aber Berufung em und von der Strafkammer wurde Kelt wieder frergesprochen Klos hatte alle Kosten für seinen Sohn zii tragen, den er selbst einen windigen Bruder nannte. 29./V. 3JVL 4./VJ. 29VV. Die Bctriebsergebniffe der oberhessilchen Zungvieh- weiden im Sommer 1908. Die Jungvieh- unb Fohlenweiben des Laudwirtfchastskammer- Ansschiisses für Cberheflen waren im verilossenen Sommer stärker als in den Vorjahren besetzt, was mit der Erweiterung der Jung- Viehweide Zell zur Fohlenweide unb dem zunehmendeil Ber- sländnis ber Viehzüchter für die Notwenbigkeit bes Weideganges Privat-Lehr- Institut für Schnittzeichnen unb Kleibermachen. Die Ausstellung von Kleidern, Röcken u. Blusen 55 nnbet Samstag, ben 19. ui. Sonntag, den 20. Dezember von morgens I'1 Ubr av statt. Zu zahlreichem Besuche la . ergebenst ein Honigkuchen, eigenes Gebäck Äuio 17123 GcwürzauiS louttcrocuarfcncd Makroucu Zimmetiterne Brauten Ä , uno verschied, andere Konfekt sowie Kaufladen- und Puppe«- tuchen Artikel Kakao u.Lchokolade,garant. rein und von vorzüglichem Geschmack emvnehlt in bekannter Güte Friedr. Noll Wwe. Hosbäckcrcl Vläusburg 12. tyaubcL — Buderus'sche Eisenwerke. In ber gestern in Wetzlar abgehalienen Aussichlsrats-Sltzuug beucbteie der Bor stand' über das voraussichtliche Ergebnis des nut dem 1. Dezember d. I. abschließenden Geschä'lsjahres. Tie Ber- roaltung bevbsichtigt, unter dem üblichen 'Vorbehalte Mr das lauienbe Geschäftsjahr bei ungeiähr ben gleichen Abschreibungen wie im Jahre 1907 eine Dividende von sechs Prozent, gegen acht Prozent im Vorfahre, vorzuschlagen. Zimmcr - Einrichtungcn sowie Ein; lmödcl Gord.ncn, Teppiche rc. 10$ Rabatt bis 1. Januar. [7155 Sport. Rüsselsheim. Wie aus Sportkreisen verlautet, steht die Firma Adam X)pcl im Begriff, em franzvsisches A er oplan - - - zu erwerben und damit Flugversnchc zu machen. mittag Zugversuche luirb Franz Berheyen in Frairksurt sein. Tas Aero-I JJ. plan gelangt erst zur Abnahme, wenn es mindestens 1 Äilometerl fliegend auf dem Griesheimer Exerzierplatz zuruckgelegt hat. I ? Die einzelnen Fraktionen wählten sich zu Bor- sitzenden: Die Rationalliberalen Reinhart, die Bauernbundler L-chmalvach, (zuerst tuuroe Abg. Llorell mit 6 Stimmen gewählt, er lehnte aber mit Rücksicht aus feine Wahl zum Vizepräsidenten ab), das Zentrum Abg. Pennrich, die Freisinnigen Tr. Gntsleijch und die Sozialdemokraten Ulrich. * London, 17. Dez. Gestern Abend gab die Admiralität Befehl, baß m Zu tun st die Ossiziere der verschiedenen Schiffseinheiten nur je zur Hälfte aus Urlaub gehen dürfen. _ ,u Paris, 17. Dez. Tas „Echo" meldet aus Oran: General Liauckh ist gestern Aoend nach Saioa abgerent, um Person- lüh die Untersuchung über den Zwischesisatl der Legiomire leiten. Ter augculitue bayrische Ossizier soll sich angeolich unter Rmi Nameii eilies Grafen Rode in die Legion hauen ein- tragen lassen, in welcher er anscheinend bereits früher gebient baL Er baue auf die deutschen Legionäre schon immer einen! großen Einsmst ausgeübt. . . o ... Paris, 17. Dez. Der „Matm" erklärt, die Leichtigkeit, mit welckper der Zwischenfall der Legionäre heroorgernsen wurde, rechtfertige die Vermutung, daß der Zweck der Desertion dann beftanb, eine Kundgebung im Sinne der in Deutschland vor einiger Zeit e i n g e l e i t e t c n Kampagne gegen die Freden -Legion zu veranstalten. Toulon, 17. Dez. Der Bankier Miquel erklärte feine Insolvenz und wurde wegen Vertrau ensmißbrauchs veraltet. Die Passiven betragen über 3 Mlllwnen unb man befürchtet noch weitere Konkurserklärungen. Montiers (Saooyen-, 11. Tez. Zwei Arbeiter der Telegraphenverwaltung, die eine Fernsprechleitung swi- icben 2 Schutzhiitlen legen wollten, gerieten in einer Vohe von •2157 Metern in einen S ch neestur nr. e>ie konnten fid) m eine Sclutzhütte retten unb Haven telephonische Vervindung mit Bonr St Maurice. Zu ihrer Rettung werden große Anstrengungen gemacht on, 17 Ter Ministerrat beschloß gestern, dem, Könige die Demission samtlicher Kabine11s rn l t - g lieber zu untcrureiien. Dieser Entschluß wurde im Hinblick auf die politische Lage gefaßt.______________________________________ rb'"d""^ vec r&tfy !crioiK"X ll)clH( iUi' -chtzr d-S «iw t ",b|i ta" 6U teilet atbun 1 "UN Ersatz in di- Se§f)Qlb war te xt(t °ls in ben» enrarlen steht, uüch'len Frühjahre ch für die Becgarbe^ 3n ungeheurer Zc> 'lwurfshügetn i einem Acker. Da tu über ihre User getnt: ^rfsröhreil durchslr^ ksardeit ungestört oc. ichkeit des Manlwur die Unzahl ber Mai i. Obgleich man r. [ zahlt, wirb ber Far wahnsinnig durcheinander. Der Lokomotivführer lag verwundet unter der Maschine und v er b r an n t e vor den Augen der Zuschauer, ohne das; ihm Hilfe gebracht werden konnte. Unter den Toten befindet sich auch ein Professor der Universität in Limoges. Im Lause des gestrigen Tages sind zwei Personen ihren Verletzungen erlegen. Meine Tagcschrontt. Aus dem Geschält des Juweliers Richter in Berlin wurden iür 30 000 Mk. Juwelen gestohlen. Die Diebe haben den ganzen Laden ansgeräumt. . Tie Echternach-Bilburger Fahrpost wurde bet Wolfsseld von zwei Wegelagerern überfallen. Nach heftigem Kampf entkam der Postillon glücklich mit seinem Wagen. Tie Räuber sind erkannt worden, aber noch nicht verhaftet. Bei Gosse nsaß am Brenner entgleiste gestern nacht ein Güterzug. Bei der Entgleisung wurden die Schaffner 9ieu- mayer und Schwaiger sofort getötet. Zwei weitere Zua- beamte lebensgefährlich verletzt. Ter Material,chadcn ist sehr bLbcutinb.^ österreichischen Staatsbahngesellschaft gehörenden Kohlenbergwerk Tomam erfolgte eine , chwer e Explosion schlagender Wetter, wodurch 13 Arbeiter getötet |nmr^^ durch feine Hotelfusionen bekannte Spekulant Adolf Eberbach wurde verhaftet. Sein Bruder Fritz Eberbach wurde in Wien verhaftet. Ter Schaden, den die Bruder den Gesellschaften Admiralsgartenbab und Kaiserhof zugefugt haben, beträgt über acht M i Ilionen Mark. Ferner werden in der Thronrede neue Bahnen in Aussicht gestellt, sowie die Uebcrführung landwirtschaftlich benutzten Domanialbesitzes in Privatbesitz und Maßnahmen zum Schutz des Mittelstandes. Weitere Vorlagen betreffen die Verlängerung des Go. meindc-Umlagengcsetzes, die Revision der Städte- und Landgemeindeordnung, sowie später der Kreis- und Provinzial-, Verwaltung, die Revision des Jagdgesetzes, ein Gesetz über den Bauarbeiterschutz, sowie ein solches über das Verfahren bei Zwangsversteigerungen im Verwaltungsweg. Staatsminister Ewald erklärte dann den Landtag für eröffnet, worauf der Präsident der Ersten Kammer, Graf Schlitz, ein Hoch auf den Großherzog ausbrachte. Am Nachmittag find die Mitg.ieder beider Kammern' zur Hoftafel geladen. Zweite Hammer des Hessischen Landtag«. R.B. Darmstadt, 17. Dez. (Tel.) Die Kammer wählte die Abgg. SchNlalbach (Bbd.) und Finger (natl.) zu Sekretären. „ In die t)Lr ständigen Ausschüsse werden gewählt: 1. Finanzausschuß: Die Abgg. Dr. Osann, Rein» hart, Brauer ^natl.), Dr. Weber (Bauernbund), Molthan (Zentrum), Tr. Gutfleisch (fceis.) und Ulrich (Soz.); 2. Gesetzgebungsausschuß : Dr. G.ufsmg, Schönberger, SceUnger (natl.), Wolf (Bauernbund), v. Brentano (Zenir), Reh (sreis.) unb Dr. Fulda (Soz.); 3. Wahlprüfungs- und B e j a) w e r d e ° A u s- schuß: Tr. Winner, Lang (natl.), Beeideuback), Erk (Bauernbd.), Pennria) (Zenla.), Damm (sreis.), Oro (co^.); 4. Petitionsausschuß : S.öplcr, Best, Dr. Pagcn- stecher (natl.), Hauck (Bauernbd.), Dr. Frenay, Uebel (Zentr.), Raab (Soz.). . Tie Wahlen equißten auf Antrag des Abg. Retnhart (natl.) durch Zuruf uno zwar einstimmig. Auf Antrag des Abg. Tr. dJ, a u u (natl.) wird der Antrag der Nationalliberalen, in dem die Regierung um bal- digue Vorlage des Wahlreformge,etzenttvurfs nach dem Prinzip der direlten Wahl ersucht wird, für dringend eruact und auf Die Tagesoronung der Freitag vormittag 10 Uhr statt.indenden Sitzung gestellt. Hieraus wird der Wortlaut Der vom Bureau vorgelegten Adresse an Den Grost Herzog, in Der Die Kammer iljre Glückwünsche zur Geourt oes Prinzen Ludwig ausspricht, einstimmig gutgehcigen. Tie Sozialdemokraten halten sich vor Der Beschlußfassung entfernt. Tie Wilteiimgsverhälmiffe .. . , kalten Sommer die denkbar ungünstigsten und Wohlbefinden und (Siuroidelung der Tiere erlitten inanche eiönmg. Während die Rinder von ansteckenden Krankheiten verschont blieben, roiuben die Fohlen m Zell von einer bösartigen Druse und diejenigen in Tlergnnen von Jnflnenza be'allen Tank dem energl,chen Eni- »chieiicii ber Gefchäilsiuhrer und Tierärzte gelang cs je- doch, die Weidekrankheiien einzufchränken und zu nulbern, iobüß die Verluste durch Eingehen von Fohlen verhält-, u>-mäßig gering waren. Am Schluffe der Weidezeit war ein guter Ge,undheits- und Ernährungszustand wiedcrher- gcfteltt, und die Weibebeschicker ei hielten ihre Tiere wieder in beiter Veriusiung ziirnck. Zahlenmäßig laim uie gute (SiuiDideUmg bei den Rindern nad;gewiesen werden, die beim Auf- und Abtrieb, so- ivic allmonatlich während der Lveidezeit gewogen wurden und eine durchschnittliche Gewichtszunahme von 74,7o Kg. pro Weidezeil ober u,61 Kg. vro Weibeiag erzielten. Atu bieieit Zahlen wird genau der sechsjährige Tnrchfchnllt der letzten Jahre erreicht nnd der Beweis erbracht, daß ine aberhessischen Weiden trotz Betnebs- eifchwernisse sehr teistungsfähia sind; der unlstchtigen Leiluna des Weibeganges diirch die Gefchäfistührer und der jorgialtigen Lieh- pflege Der Wärter stellen die Zahlen em günstiges Zeugnis aus. | Zn Weihnachten! Günstige Gelegenheit im Einkauf von , Semil-, Jamki!- unö jliiökk-RkitMuiile» zu auffallend billigen Preisen. . 3- Verkauf vom 17. Dezember ab. I J. ZufaJ, Seltersweg 19. 010174) Reparaturen u. Ueberziehcn fosort. 74 53 55 ibü . Zn drr Wigi ten würbe bet ®eu-. jntdgeit abgelaufen e geröienfte um bic ö:c t iriedergewählt. - te ucier unbesoldri! ö (vgcnolf unb Wählt. Tic* fien Geländeertveib r m Ltadttell Aesslui?- Dir neu e konnte in diejeM ch! 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Die vom Großherzog ver.csene Thronrede gurt zunächst der zuversichtlichen Hoffnung Ausdruck, dast es I gelingen werde, auf der Grundlage der im vorigen Landtag I cinqetrctcnen Verständigung zwischen den Gesetzgebungsaus- VeriKtWKS* schusfen der beiben Kammern über wichtige verfanung»recht- * Ein furchtbarer u i f l n i> a n * U n f a I l ereig-1 ^ragen auf diesem Landtag die Reform desWahl- nete sich gestern nacht in einem Tunnel auf Der tottecte 1 e 2 t durchzuführcn; eine diesbezügdche Vorlage roerDe zwischen Brive und Limoges. Es w^rd uns darüber Ständen baldigst zugehen. geschrieben: An der Station Allajlae ritz die Kuppe- ^er H au p t v o ra n s ch l a g für 1909 leibet unter lung an einem ®iiterditge unb mehrere Wagen begannen, Ungunst der aUgemeincn wirtschaftlichen Lage, wodurch Da der Jug sich aus einer Steigung befand, nach rückwärts Ginliahmcn erheblich niedriger eingesetzt werden mußten, mit immer größerer Geschwind.gwir huiab zu sausen. ’^tlDa hn§bei. bei den Eisenbahnen. Zum Ausgleich mußte der sieben Kilometer legten sie so zurück und fuhren in den Ausgieichsfonds mit einem hohen Betrag herangezogen und Tunnel ein. In Diesem Augenblick tarn der voll au»erbem die Ueberschusse aus vorDeren Jahren völlig m Personenzug enlgcgen. a.er Lolomolivsuhrer lonnre genommen werben. nicht mehr bremsen uno es erfolgte ein furchwarer Zu- Dazu komme die Ungewißheit über das Schicksal der sammenstoß. 10 Personen waren l^ort to0 Reichsstnanzreform und es sei nur zu wünschen, daß sie in einer aud^ für die Bundesstaaten ertrögl.chen Form joiueit sie sich retten tonnten, stoben in dem Tunnel wie Gesetz werde. Märkte. ke. Frankfurt a. M., 17. Dez (Teiegr. Ong. - Bericht des „Gieß. Anz.".) Amtliche Dloncningen der heutigen V i eh m a r 11- preise. Zum Verkaufe standen: 7 Ochsen, 0 aus Les len eich, 00 Bullen, 0 aus Oesterreich, 92 Kühe, Ferjeu, Stiere uud Rinder, 1.25 Kälber, 333 Schate iuid Hammel, 959 Schweine, 6 Ziegen, 0 Ziegenlämmer, 00 Schastäuuner. Bezahlt „wurden tur 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochien: 1. Qualität «8 80 JJ ., 2. Qualität 70-73 Mk., 3. Qualität 60-63 '1)1!. , Dulleu. 1. Qual. 65-62. Qual. 59-61: Kühe 1. Qualität b7-69 Mk., 2. Qual. 58—60 Ml^ 3. Qual. 46—48 Aik., 4. Qual. 00—00 Mk., 6* Qual. 00—00 Alt. Bezahlt wurden für das Pfund Schlachtgewicht: Kälber 1. Qualität 90 bis 92 Pfg., Lebendgewicht ,53—54 Pfa., 2. Qualität 73-83 Pfg., Lebendgewicht 42 -48 Wg., Schlachtqe'iv. 55-60 Pfg.; Schafe: 1. Qual, ^chlachtgew. /Obre 00 Pia.,' 2. Qual. 50—54 Pig. Schweine: 1. Qual. 71—73 tz ^ebeudge.v.cht 55,5-56 Pf., 2. Qual. 7u-00 P'., Lebendgewicht 55,0-00/3 tzja^ 3. Qu al. 63-65 Pig., Lebendgeivichl 00- 00 tz'g. Gejchä't bei pornvieh gut, Ueberstaud unbedeuiend; bei Kleinvieh lebhau, kein lleünftanö. «öcansstchtltche Witterung für Helfen am Freitag den 18. Tczembcr: Neuerdings Trübung und Niederschlage. Warmer. 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