A r;ei;dincBD veri). usen 0 ’M iiskaui ni^ SÄ- ijje 1b. 158. Jahrgang Freitag ÄS. Mai 1908 Bezugspreis: monatlich75Pf., viertel- A jährlich Dck. 2.20; durch £ . -V P. Witiko; für .Stadt u.Lcmd" und „Gerichts- Rotarionsdruck und Verlag der vrühl'jchen Univ.-Such- und 5teindruSerei. B. Lange. Bedaitlon, Expedition und Druckerei: Schulstratze 7. 8nzetgent«l?'H?Be§ Der Stetzener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: viet mal wöchentlich StetzenerFamiiirndlirtker; »ivcimal wöchentl.Ureis- blattsürdenUreirEiefjcn (Dienstag und Freitag); zweimal monntl. Land» wirtschastlicheSestfragen Fernfprech • Anschlüsse: für die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 Üdcelle tüt Depeschen: Anzeiger Gteßcu. Ännattmt von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormlttags 10 Uhr, i41> Hty Str. 12 g e 1 e b u t, weil es sich nicht empfehle, den Erwägungen der Slaatsregierung über die Vorlage eines Gesetzentwurfes betreffend die Abänderung der Bestimmungen des Gemeindewahlrechts und einer eventuellen Prüfung dieser Verhältnisse vorzugreifen. , _ Die Mißhandlung eines deutl chen Schutzb erotz- len en in Maro kko. Das von dem deutschen Gesandten in Tanger dem Berliner auswärtigen Amt mitgeteiite Matenal über die Vorgänge, die sich zwischen französischen Mililarpersvnen und einem deutschen Scyutzgenvssen marokkanischer Nationalität in der Umgebung Don Easaolanea abgespielt haben, hat, soweit bis jetzt feststeht, ergeben, daß militärische Uebergrisfe vorzuliegen idjtincn, die voraussichtlich Reklamationen bei der franzöiischen Regierung erforderlich machen werden. Reise be8 Königs Eduard «ach Rußland. Wie ainttid) bekannt gegeben wird, werden die Königin und Prinzessin Viktoria den König auf seiner Steife nach Rußland begleiten. Londoner Blättern zufolge wird der Minister des Auswärtigen, Sir Eduard Grey, den König nicht nach Rußland begleiten , dagegen wahrscheinlich der Unterstaatssekretar des auswärtigen Amtes, Sir Charles Hardinae. Gegenüber den Versuchen eines Londoner Blattes, die Reise König Eduards nach Rußland zu unerfreulichen Treibereien gegen Deutschland zu verwerten, kann der „Verl. Lok.-Aiiz. nut- teilcn, daß die deutsche Regierung von der bevorstehenden Entrevne in ireundlichsler Weise von London aus unterrichtet worden i|t. Alan sieht dieser Alonarchen-Begegnung in Berliner maygebenden Kreisen mit Interesse und Sympathie entgegen. Die Opserwilligkeit des österreichischen Protestantismus lur seine kirchlichen Zwecke ist nachgerade allgemein anerkannt. Wie sehr er aber auch diese Anerkennung verdient, erhellt an= folgender Aufstellung: Im Jahre 1907 hat ein Gebiet in Böhmen allem für kirchliche Zwecke unter seinen 5368 meist ivemg bemittelten evangelischen Mitgliedern 34 041,80 Kr. an gebracht; davon waren 18 953,15 Kr. auf Grund der nach eigenem Willen und Festsetzung der Gemeindeil eingeführten festen Kircheminilagei, angebracht, ' 6489,04 Kr. waren Widmungen und Einlagen in die Gotteskasten und 5975,92 Kr. sonstige Spenden von Gemeinde- Mitgliedern. Ter Rest setzt sich aus den Elimahmen der kirchlichen hessische 3Weite Uammer. Darmstadt, dm 21. Mai. Am Regierungstisch: Siaalsminister Dr. Ewald, Minister des Innern Braun, die Ministerialräte Best und puffert. Präsident Haas eröffnet die Sitzung um 10Vj Uhr mit der Mitteilung, daß die Mitglieder der Kammer zur Teilnahme an der Eröffnung der Landesausstellutrg am Samstag eingeladen worden seien. , . . n . . Tas Haus verweist daraus die Vorstellung der Lehrer an der Gewerbeschule zu Worms und die Vorstellung des Zentralverbandes Deutscher Händler und Markt-M»ßreisender in betreff der Stempelsteuer an den zuständigen Ausschuß, Die Vorstellung des Frank- surter Zweigvereins d.s Vogelsberger Höpenklubs, betretend die Eist'.ibahnvcroindung Frankftlrts mü Oberhessen uni> dein Vogets- bera, wird einem Abgeordneten, zur Berichkerstatlung nbe iNnescn Dorisches Aerch. Ter Kaiser unternahm gestern morgen einen längeren Spaziergang mid hörte vormittags die Vorträge des Ehefs des Marinetabinetts, des Ctzes des Admiralstabes der üiatine und deS Staatssekretärs des Reichsmarineamtes. Um 1 Uhr fand eine Familientafel beim Kaistrpaar in Schloß Bellevue statt. Der Kaiser reiste Nachmittags 33,4 Uhr nach Briesen zur Pürsche bei Altmadlitz ab. Am Abend um 10ft_- Uhr erfolgt die Weiterreise von Briesen nach Marienburg. Um 11 , Uhr vormittags erfolgt die Ankunft in Prökelwitz zu mehrtägigem Jagdausent- halt. Von einer nach der diesjährigen Nordlandsreise angeblich bevorstehenden Zusammenkunft des Kaisers Wilhelm mit dem Zaren ist in hiesigen unterrichteten Kreisen bisher nichts bekannt. M v n a r ch e n b e g e g nHit g in Homburg. Der Berliner Vertreter des Standard telegraphiert seinem Blatte, daß König Eduard und der Deutsche Kaiser sick) in Homburg gegen M i 11 e A u g u ft treffen, werden. König Eduard wird sich auf per Reise nach Marienbad, wie in den beiden letzten Jahren, einige Stunden als Gast ix» Kaisers aushalten. An diesem,Tage wird das in Homburg errichtete Denkmal der Landgräfin Elisabeth von Hessen, einer englischen Prinzessin, vom Deutschen Kaiser Auf die Anfrage des Abg. Hirsche l, den W^hnungSgeld- zuschuß von außerhalb ihres Dicnstortes wohnenden Staatsbeamten betreffend, verliest Staatsminister Ewald,eine Regierungs-Erklärung. Danach bezieht sich die Anfrage auf Beamte der Reichsverwaltung und auch auf Beamte der preußisch-hessischen Eiscn- batzngemeinschaft. Diesen Beamten werde der WohnungSgeld- znschuß nach dem Vertrag mit Preußen ebenso, wie den preu- ßisckjen Beamten bemessen. Die Regierung habe auf ihre Anfrage die Antwort erhalten, daß der im ReichSfchatzamt ausgestellte! Gesetzentwurf bei Bemessung de» Wohnungsgeldzuschusses nur den dienstlichen Wohnort als maßgebend erachtet und bau sich auch Preußen dieser int Reich erfolgenden Regelung zweifellos an- Dryaden lächeln schalkhaft aus den Wipfeln grünender Baume, Blumen und Gräser winken und raunen uns ihre Geyeimntfte zu Hinweg mit den Geistern. Sie kommen zu früh. Zunächst wcU ich noch ein anderes Geschichtchen erzählen. Da lebt tn unseren Gewächshäusern eine Kürbispflanze, die in der Wiyen- schaft Trichosanthes Kirilori heißt. Auch diese Pflanze hat Ranken und auch diefe Ranken suchen und tasten wachfend nach Stutzpunkten. Haben sie einen solchen gesunden, halten sie sich gewöhnlich durch Umschlingen fest. Ist aber der Gegenstand zu groß, so verzweifelt das Ränkchen noch lange nicht. Flugs rollt sich das Ende zu einem kleinen Knäuel aus, scheidet einen ftitt ab und heftet sich damit fest. Tann zieht sich der Stil fmralig zusammen und damit die Pslanze in die Höhe! Wie nennt man eigentlich eine solche Handlungsweise beim Menschen? Me Antwort hole ick) mir nachher. Jetzt weiter. In den Tropen gibt es eine große Gruppe von Lianengewächien: die BignoniOlen. Bignonia exoleta hat Ranken, die tn dreikralligen Vogelfützen enden. Die Enden sehen wirklich so aus, sind sie doch trallen- förmig gebogen, seitlich zusammengedrückt und stark verhärtet. Außer den Mallen gibts aber auch Haftorgane, die da hervorsprießen, wo die Schößlinge der Liane den Baumstamm berühren, der ihm Wohnung und Nahrung bietet Da sprossen denn auf einmal eine Unmenge feiner Würzelchen aus dteesn Schotzltngen hervor, die fich an der Unterlage festsaugen. Wie mag das nun wieder kommen? Empfindet die Pflanze die Berührung und antwortet sie durch Entsenden der Wurzeln daraus? Aber auch die Krallen sind nicht untätig. Haben sie sich beun Winden irgendwo festgehakt, fo werden sie unheimlich beweglich. Sie pressen sich sörmlich in den Gegenstand em. Ungefähr so wie ein Vogelsuß einen Ast umklammert. Beim Vogel nehmen wir ruhig eine Willenshandlung an. Und bei der Pftanze? Was können wir zunächst aus diesen Bewegungen schUetzen, gletchgultrg, ob sie mit oder ohne Ueberlegnng erfolgen? Doch wohl zunächst das eine, daß die Pflanze einen Berührungsreiz merkt, datz sie für Berührungen empfindlich ist. Wir nehmen, wieder die Aussagen der Naturwissenschaftler zu Hilfe. Da erfahren wir Denn, daß die Empfindlichkeit für äußere Reize eine allgemeine Eigenschaft des lebenden Protoplasmas ist. Daß auf den niedersten Stufen der Entwicklung alle Zellen die Neizernpfindlichkcit besitzen. Doas; höher hinaus eine Beschränkung auf besttmntte Gewebe statt- indet, die diese Funktion neben einer anderen Hauptfunltwn auS- lautet: Ist Gwßh. Regierung gewillt, alsbald den Landständen einen Gesetzentwurf über die Regelung der Anftellungs- und Gehaltsverhälknisse der Kvmmunalbeamlcn (Kreis- und Ge- meindebeamtcn) vorzulegen? Minister des Innern Dr. Braun bringt hierzu eine längere Erklärung zur Verlesung. Es wird in derselben darauf hingewiesen, daß die in dieser Sache in Betracht kommenden Beamten, in ihrer überwiegenden Mehrheit Kreisöeamte seien. Eine Neuordnung dieser Verhältnisse könne aber nicht ohne eine Aen- derung der betreffenden kreis- und kommunalgeseylichen Bestimmungen erfolgen. Die Regierung müsse es jedenfalls ablehnen, die Regelung dieser Angelegenheit getrennt von der Revision der Verwaltungsgesetzgebi'.ng in die Wege zu leiten. Das Haus beschließt auf Antrag des Mg. Köhler, sofort in eine Besprechung der Interpellation und der Negierungsantwort einzutreien. Abg. Hebet geht daraus in längeren Ausführungen auf die Lage brr unter?;: und mittleren Kvmmunalbeamten im allgemeinen ein und bedauert, daß Die Regierung sich gegen die schleunige Abänderung der ungünstigen Verhältnisse erklärt habe. Redner führt eine Reihe angeblicher Mißstände in den Kom- munalverhältnissen an und betont, daß dem Fürsorgeiäfsengesetz eine Regelung dieser Verhältnisse vorangehen mußte. Die Ge- meindedeamten würden cs sehr begrüßen, wenn die Gemeinden angehalten würden, durch Orlsstatut die anderweite Gehalts- regelung der Kommunalbeamten festzufetzen. Minister des Innern Dr. B r a u n wendet sich gegen die Ausführungen des Vorredners. Tie Regierung habe bereits im Verwaltungsgesetz-Ausschuß Herrn Uebel ausdrücklich Wime an die Hand gegeben, in welcher Weise sich eine Beseitigung der beklagten Mißstände ermöglichen lasse. Es gehe doch weit über das Maß des parlamentarisch Erlauben hinaus, wenn der Vorredner hier einfach nach dem Grundsatz verfahre: ick) kenne die Absichten der Regierung nicht, aber ich mißbillige sie. Er werft der Regierung einen Mangel an sozialem Verständnis vor an demselben Tage, an welchem die Kammer an die Beratung der Regierungsvorlage über die Fürsorge für die Gemeinde- und Kömmunalbeamten und deren Hinterbliebenen herantreten solle. Tie Ausfichrungen des Vorredners wären besser sür eine Volis- versammlung bei der bevorstehenden Wahlkampagne geeignet gewesen, als hier für Die gesetzgeöeiwe Körperschaft. Die Regierung^ habe sick) Durckfaus nicyt auf einen ablehnenden Standpunkt gegenüber! den berechtigten Wünschen auf Veroefserung gestellt, sondern lediglich betont, Daß die Beratung über die Lanb.femeindeorDnung der geeignete Moment für die Regelung dieser Atacerie sei. (Beifall.) Abg.^M o l t h a n konstatiert, daß Abg. Uebel nicht im Namen der Zentrumspariei, sondern nur sür sich gesprochen habe. (Abg. Ulrich ruft: Auch das noch! Heiterkeit.) Redner äußert bann: Bedenken gegen eine Einheitlichkeit der Gehälter der Kreisstraßen-, meister und der Hochbauausseher, da dadurch die Selbstoerwal- tungsrech^e der Gemeinden gefährdet werden lönnten. Abg. Ulrich geht mit allgemeinen Bemerkungen auf das Thema ein und stimmt dann verschiedenen, der vom Abg. liebet vorgebrachten Beschwerden zu. Es komme häufig vor, baß verwandtschaftliche Beziehungen bet der Besetzung von Gemeinde-., posten den Aus)d)lag geben und bei brr Ausschreibung würden Die Poften vielfach an den Mindestsordernden übertragen, was dock) jWenfalls von einem Mangel an sozialem Verständnis zeuge. Mit dem gleichen Reckfi könnte man ja auch die Münsterstollen ein;ad) össentlich ausschreiben. Da würde fich wohl auch eine Kolvtrsci^e Scrgesscbcrn. Aus unserer Kriegsmarine. Nachdem das Flottengefetz auch in dritter Lesung angenommen ist, werden im laufenden Etatsjabre, so entnehmen mir Der soeben erschienenen Mainummer der „Flotte", dem Vlouatsblatte des Deutschen Flottenvereins, ein großer und zwei kleine Kreuzer neu in Bau zu nehmen fein. Dazu treten noch cin Flußkanoneuboot, zwölf Torpedoboote und llnterfecboote, deren Zahl nicht bekannt ist. Da sich aus Den Vorjahren noch vier Linienschiffe, zwei große und vier kleine Kreuzer im Bau befinden, so werden im Jahre 1908 die deutschen Werften allein mit 16 gröberen Kriegsschifss- bauten beschäftigt fein. Davon weifen die sieben Linienschiste und cin großer Kreuzer ein Deplacement von etwa 18 000 Tonnen auf, werden also sogenannte „Dreadnought" - Bauten fein. Dem Stapellauf des Linienschiffs „'Nassau" ist am 11. April der des großen Kreuzers „E" gefolgt. Er erhielt den Namen „Blücher". Von diesem großen Kreuzer ist vorläufig nur befmuit geworden, daß er ein Deplacement von etwa 15 000 Tonnen hat. Etwas mehr ist über den im Monat Mai vom Stapel laufenden kleinen Kreuzer „Ersatz Pfeil" bekannt. Er wird bei einem Deplacement von 3600 Tonnen und einer Maschinenstärke von 13 500 PS. eine Schnelligkeit von 24 Seemeilen entwickeln und eine Armierung von 10—10,5 und 8—5,2 Schnelladekanoueu, vier Maftchineu- gefchützen und zwei Torpedolanzierrohren führen. — Schiffe tu Der Heimat: Der Fifchcreikreuzer „Zielen" hat am 15. März die Bc- fatzuna aufgefüllt und nut zwei älteren Torpedobooten den Schutz bei- Rordfccfifcherei wieder übernommen. — Tas Spczialschifs „Möwe" ist am 1. April zu Vcrmessungszweckcn in Dienst gestellt. — Ihm wird am 14. April das Spezialfchisf „Grille" folgen, um die Ausbildung von Offizieren in Der Küstenkunde zu übernehmen. — Die Schiffe „Vmeta", „München", „Württemberg", „Frilhjof" und „Aegir", jorote die Schulflotille sind am 30. März unter dem Befehl des Vizeadmirals Zcyl zu einem „Verbände der Schul- und Vcrfuchsfchiffe" zufaniinengczogeii. Zu diesem traten noch am 9. April das Stammfchiff der Rcfervedwision Der Nordsee „Kurfürst Friedrich Wilhelm", das Lmicnschiff „Schwaben" und die einige Tage später m Dienst zu stellenden beiden Alanövcrslotilleu. Die Auslösung des Verbandes, der gemeinsame Lieblingen in der Ostfee, speziell vor Saßnitz und Swinemünde bezweckte, erfolgte am 25. April. — Von Den Ende März aus dem Auslande zurückgekehrten Schulfchiffen sind „Stein" und „Moltke" außer Dienst gestellt und durch die großen Kreuzer „Viktoria Luise" und „Hertha" ersetzt worden. — Das kleine, zur Miueuucrsuchsdivision gehörende Torpedoboot „8 12" wurde in der Nacht zum 13. März in Der Elbcmündung von dem auslaufenden deutschen Dampfer „Eduard Großmann" cuigeraimt und ist fofort gesunken. Die Besatzung wurde bis auf den leitenden Maschinisten, der durch diese Katastrophe leider seinen Tod fand, gerettet. schließen wird. Auf Antrag d?s Abg. Köhler wird die BespredMNg dieser nad) Drucklegung der Regierungsantwort ex» Var SiMesleben der Pflanzen. Ueber dieses interessante Thema schreibt W a l t e r W. S i c d c in der neuesten Nummer des „Blaubuckfs" *) u. a. folgende». Alle meine Leser kennen den wilden Wein. Nun, hat wohl jemand von euch einmal einen recht hemen Vormittag ^ Hochsommer vor einem Weinstock verbracht und die Ranken betradftet. Man macht sich dazu einen kleinen Apparat zurecht, rndem man hinter dem oberen Ende der Ranke euren weißen Kartonbeseftigt und darauf die Rankenspitze durch Emstecken einer Nadel oder sonstwie markiert. Diese Vorrichtung darf natürlich dre P anz selbst nicht hindern. Betrackstct man nun nach kurzer Zeit die Spitze der Ranke, so sieht man, daß fie inzwischen gewandert ist und achtet man genau auf die Bewegungen, lo ^igt fich, daß sie in 67 Minuten einen Kreis oder belfer eine Ellipse M^^bt Di- Wissenschaft sagt: Die Ranke zirkumnutiert. Und nun denle man sich die tausend und abertausend Ranken, die da srebernd und fitternd in der lauen Sommcrluft ihre Krefie sichen , was foll dies Tasten und Suchen eigentlich bedeuten? Bald schon wird es uns klar: Die Pflanzen suchen Stützen um fich daran an^u- Biegen ’Ä Setat '«t wi-d»Ä°?M-°L Gegenstand, tvianche Ranken braucf)cn )iegu nur fünf Schmöen, Wahrscheinlich t „Es hat nach etwas S-grAen . » rs&r is psi iMS »,"i“i äugeständnis. Märchen der Kindheit tauchen vor uns auf "750 5 Blaubuch, BoJeüfiWft■«f’Ä P Nachdruck mit Genehmigung .Eoncor.dia^VerlagS. «!!er U 6 9 «Hi; fa" ***** Ser freii ! Lager in ‘•Waren ihhmgen zur mg. VerksUtte. MW JK falsch gebaut werden müssen, denn ob die Patienten, die nur ein Sachverständiger beur- Das Klinik in einer bestimmten Stadt ob eine kleiner hätte gebaut werden müssen und zu Gunsten es Verantw. für Feuilleton u. Vermischtes: I. V.: E. Anderson. «I <1 81? 27 93 Hamburg-Ainerik. Paket! 112.25 15. Kiel Obeisehles. Eisen-Industrie 100.30 62.50 88.75 Mterliner Börse, 22. Mai. Anfangskurse. 198.00 . 139.25 O & G Ä> .-a Drogerie und Mlneratwanerhandtung, weise aber jedwede pcachahmnng mit Entschiedenheit zurück. hv“/» Es ist bekannt, dass mit aller Energie Herr Vossius damals Sdwlz- >iarKß. Frage, nicht in den könnte allen deutschen H o ch - Behauptung, diese Augen- nicht mehr als Legende, und Professor Biermer in Elektriz. Schlickert . . Eschweiler Bergwerk . Gelsenkirchen Bergwerk Wo das 66.70 96.6V . 156.70 . 124.50 . 232.50 Harpener Bergwerk Laurahütte . . Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . l'itrkenlose . . . 119.75 109.30 205.90 193,00 . 22 80 . 148.90 . 120.50, d i e g r ö ß t c A u g e n k l i n i k v o n schulen besitzt, so wird die tlinik sei zu groß angelegt, wohl wie die Sperren Professor Vossius 95.30 88.95 96.00 3J/2°/o 3% . Wto 3% W/o 3>i7o Berliner Haudelsges. . Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. . Dresdner Bank . . . Kreditaktien . . . . Baltimore- und Ohio- Eiseulahn . . . . Gottbardbahn . . . . Lombard. Eisenbahn . Uesterr. Staatsbahu . . Pnnce-Hemi-Eisenbahn . 162.50 . 124.75 . 232.90 . 135.60 , 175.90 . 139.50 . 198.50 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. die für Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz;: fest. 61 Betten, 48 „ 65 „ 39 „ 68 „ 72 „ 85 „ 62 „ 73 „ 100 „ 40 „ 100 „ 75 „ 75 „ 75 „ Bett gehören, teilen. Nein: die so groß und M, . 22.90 . 95.20 . 150.00 Göttingen Halle Heidelberg Jena Königsberg Leipzig Marburg München Rostock Würzburg Die gibt mir abends beim Schlafengehen keine Bonbons, sondern 5iue£ Fays ächte Sodener Mineral-Pastillen- und geh' ick) zur Schule, dann bekomm tdj immer gleich sechs Sluck, damit ich mich nicht erkälte. Und ich bin und) nie krank und iVinma sagt, daran wären mir Fays ächte Sodener schuld. Man taust für 85 Pfg. die Schachtel in jeder Apotheke, 11 Ziehung ■ Zieboog Vu die Gewinn Na mir (Oboe Gew3l , ISO M3 131 7 Mol »19 (500] 5' I? ill 25 949 43! a SM [3000] 15 iXO) 7100 55 77! NGO 582 (1000 die üniversttät, wenn'" 5er Mgeordnete für Gießen darlegt, daß er einen schweren Stand habe in der Kammer, weil immer wieder auf die enormen Summen hingewiesen werde, die die Hochschule in Anspruch nehme, dann ist doch wahrlich der Stadtverordnete berechtigt, an die Verausgabung zu reichlicher Mittel zu erinnern zu Zwecken, denen man sparsamer hätte gerecht werden können. Die Hinweise also auf die Wahl eines zu teueren Platzes, bei dem 1OOOOO bis 150 000 Mk. hätten erspart werden können, wie auf ein nicht bestehendes Bedürfnis für eine Direktorwohnung waren durchaus am Platze und können von mir noch viel ausführlicher und beweiskräftiger vertreten werden, als es im Vorstehenden geschehen ist. So hat denn auch Herr Professor Biermer anerkannt, daß mehr hätte gespart werden können. Und was die Größe der Augenklinik betrifft, so habe ich — und das ist der dritte Punkt, in dem ich, um auf zu großen Geldaufwand hinzuweisen, Ausführungen machte — erklärt, man halte in sachverständigen Kreisen die Augenklinik für zu groß. Eigene Sachkenntnis zu besitzen, habe ich nicht prätendiert, das ist ja ganz selbstverständlich und der Hinweis des Herrn Vossius auf meinen Sachunverstand ist deplaciert. Sachkenntnis mir anzueignen durch eine Besichtigung der Augenklinik erachte ich für ausgeschlossen, denn man kann nicht an der Klinik und ihren Einrichtungen erkennen, ob sie Türkenlose..... 4% Griech. Monopol-Anl, 4% äussere Argentinier 3°/o Mexikaner . . 4>4 7a Chinesen . . . Aktien: Bochum Guss .... Buderus E. W. . . . Tenden?: fest. der Verncyerungsträger erfahren. Er spreche zum gewiesen ist. Die Universität Gießen hat etwa 1200 Studenten, sie ist also eine der kleineren deutschen Hochschulen, die Bevölkerung, welche die Klinik aufzusuchen angewiesen ist, wird gebildet von den Einwohnern der Stadt, der Provinz — soweit nicht diejenigen der südlich gelegenen Teile sich nach Frankfurt wenden —, ferner den Bewohnern der angrenzenden preuß. Landesteile, der Wetzlarer und Dillenburger Gegend. Weder der Umfang der auf die Gießener Augenklinik angewiesenen Distrikte noch die Beschäftigung und Lebensweise der Bevölkerung (die in anderen Gegenden für die Erkrankungen der Augen in besonderem Maße causal ist) deuten auf außerordentliche. die Existenz einer besonders großen Augenklinik rechtfertigende Verhältnisse. Man wird vielmehr sagen dürfen, daß eine kleinere Hochschule in mittelgroßer Stadt in Frage steht. Und wenn ich nun demgegenüber konstatiere, daß Gießen . 150.70 . 50.60 haben Augenkliniken die Universitäten: 1. Bonn eine solche mit 2. Breslau 3. Erlangen 4. Berlin den verehrten Mannes lautete wörtlich: „dort oben ist die Luft reiner und solche braucht der Kranke: man hat aus den Seltersberg die Kliniken gestellt in der Absicht, später auch die anderen Institute diesen anzugliedern, d. h. nach draußen zu verlegen, nach draußen wo das Baugelände billig und freies Gelände genügend zu haben ist"). Ich höre Herrn Professor Rehn noch, als wir droben standen, die Isolierbaracke sich befindet, äußern: „Ja meine Herren ist ja überhaupt der Platz für die Kliniken." 82.80 91.90 82.80 90.75 91.50 99.00 99.00 93.80 9(11 in.: Die m Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle m der betreffenden Krankheit nut von auswärts nach Gtcßeu gebrachte Kranke kommen. W. Grünewald, Rechtsanwalt. Ansicht vertrat, nur der Platz, den das Staatsprojekl die Augenklinik vorsah, sei der richtige, kein anderer komme in Betracht, Staub, Rauch, Wind belästige die Kranken, wenn die Anstalt auf die Höhe komme, llnd „der verantwortliche Leiter des Betriebs müsse in nächster Nähe der Klinik von Ufademikern bewerben: cs würden sich Dutzende von Kandidaten finden, die vielleicht die Ministerstellen ebenso gut oder gar noch besser ausfüllen würden. lAllgl Heiterkeit im Hause und am Regi'rungStische.) In sachlicher Hinsicht betont der Redner zum Schluß, .s läge eine ganze Reihe von Miß- ständen auf dem zur Sprach stehenden Gebiete vor und die Regierung müsse so bald wie möglich, an eine Verbesserung der gesetzlichen Bestimmungen herantreten. Nachdem sich Abg. Uevcl noch gegen seinen Fraktions- genofsen Molthan gewendet und erklärt hat, daß er sich dessen heutige Aeußcrungen für die Zukunft merken werde, wird die Besprechung geschlossen. Auf die Anfrage des Abg. Joutz, was die Regierung zu tun gedenke, um die F e l d b e r e i n i g u n g im Lande zu beschleunigen, gibt Minister Dr. Braun gleichfalls eine Regie- rungsertlärung ab: die Regierung hat danach das eifrige Bestreben, über die Nützlichkeit der Feldbereinigung möglichste Aufklärung zu verbreiten, sowohl durch landwirtschaftliche Vorträge und durch Unterwetfungen in den landwirtschaftlichen Winter- fchulen. Der Herr Minister gibt dann einen kurzen Ueberblick über das bisher besonders in Oberhessen auf dem Gebiete der Feldbereinigung Geleistete: die Zahl der Beamten sei von 54 auf über 80 erhöht und damit auch eine Beschleunigung der Feldbereinigung gesichert worden. Abg. Joutz erklärt, daß ihn die Regierungsantwort nicht befriedigen könne; cs werde vor allem noch zu wenig Personal Tür diese Arbeiten verwende,. Die Verstärkung des Personals hätte viele Jahre früher erfolgen müssen. In der Bevölkerung sei sehr wohl Verständnis dafür vorhanden, aber die Kosten seien zu hoch. Damit ist die Interpellation erledigt. Zur Beratung kommt nunmehr der Gesetzentwurf, betreffend die Fürsorgekasfe für die Beamte» der Landgemeinden und weiteren Kommunalverbände sowie die zu dieser Materie cmgebrachten Vorstellungen und die verschiedenen Anträge des Abg. liebel. (Wir haben über den Inhalt und die wesentlichen Bestimmungen des Gesetzentwurss bereits ausführlich berichtet und können uns deshalb über den Verlauf der Beratung türzer fassen. D. Red.) Abg. Dr. Osann gibt ais Ausschußreferent zunächst ein allgemeines Bild über die Ziele und Absichten des Füriorge- gesetzentwurfes und betont besonders die sozialpolitischen Gesichtspunkte bei dieser Vorlage. Dieselbe habe in den gründlichen Beratungen des Ausschusses eine sehr wesentliche Verbesserung Klinitbaiiten. Wenn ich erst heute auf die Darlegungen des Herrn Geh. Medizinalrat Dr. Vossius in Nr. 105 des „Gieß. Anz." nut einigen Zeilen erwidere, so hat dies seine Ursache in dem Umstande, daß meine früheren Informationen beruhten auf den Mitteilungen von Personen, die ich, wie bereits gelegentlich in der Stadtverordnetenversammlung bemerkt, nicht als Gewährsmänner angeben will. Es war vielmehr nötig, statistisches Material aufzusuchen, mit dem ich jetzt hervortreten kann. Zunächst darf ich indessen feststellen, was überhaupt von mir in der Stadtverordnetenversammlung gesagt worden ist. Angesichts der von allen Rednern anerkannten Säumnis des Staates bezüglich Errichtung einer Ohren- und Hautklinik und des Begehrens, daß die Stadt in erheblichem Maße zu den Kosten der Erbauung dieser Anstalten tontribuieren möge, habe ich darauf hingewiescu, daß nicht nur rücksichtlich der Ohren- und Hautklinik der Staat mit Unrecht zögere, sondern daß er auch die bestehenden Kliniken ungenügend mit Mitteln bedenke, so z. B. herrsche vielfach Mangel an Pflegepersonal usw. Der Großh. Fiskus habe — und hierin liege der Grund dieser üblen Sparsamkeit — zu wenig sorgsam gewirtschaftet mit den seinerzeit für die chirurgische und Augenklinik sowie für die Veterinäranstalt zur Verfügung gestellten Mitteln. Der Großh. Fiskus habe die beiden erstgenannten Anstalten auf einen um mehr als das doppelte teureren Platz gestellt als er — südöstlich der inneren Klinik — zur Verfügung stand, er habe die Augenklinik zu groß bcmefien, so daß sie, wie man in medizinischen Kreisen behaupte, nicht voll belegt sei, und er habe Gelände für eine Direktorwohnuug enteignet, die nicht nötig sei. Die letztere Bemerkung wurde durch den Zwischenruf des Herrn Professor Biermer erwidert, daß die Direktorwohnung ja gar nicht gebaut worden sei, worauf ich — dem dies allerdings nicht gegenwärtig gewesen war — bemerkte, jedenfalls fei Gelände enteignet worden für den im Expropriationsverfahren von Herrn Vossius als unumgänglich nötig bezeichneten Bau, dessen Notwendigkeit von Herrn Geh. Justizrat Hirschhorn und mir lebhaft bekämpft worden sei. Daß sie nicht gebaut worden fei, erweise die Nichtigkeit unseres damals eingenommenen Standpunkts. Ich will nun heute nicht behaupten, daß die beiden Kliniken nicht stattliche und schöne Gebäude, gut und modern eingerichtet und geeignet sind, den Kranken, den Lehrern und den Studierenden alles zu bieten, was nach dem Stande der Wissenschaft gefordert werden kann: meine Ansicht indessen, daß sie aus der Höhe besser stünden, hat sich nicht geändert. Es ist bekannt, daß damals nahezu alle Sachverständige — unter fast alleinigem Widerspruch des Herrn Vossius (dem Herr Psannensticl einigermaßen sekundierte) — die Etablierung auf dem von mir vorgeschlagenen weniger kostspieligen Terrain vorzogen. So äußerten sich Rehn, Köhler, Muhlot, Sardemann, Riegel (bic gewichtige Aeußerung des leider nicht mehr unter uns weilenwohnen : hierfür könne Gewähr nur in der Einrichtung einer Dienstwohnung bei ober in ber Klinikgefchaffen werben". Ich habe bemgegenüber ausgeführt, „es liege im Interesse unserer Hochschule, wenn man spare. Würden bei dem Geländeerwerb erhebliche Beträge erspart, so würden die Kammern eher geneigt sein, weitere Mittel zu bewilligen, z u m Ä us - bau unserer Universitätsinstitute". Das war am 18. März 1903. Man hat damals die Gutachten Rehn, Riegel, Muhlot, Sardemann, Köhler bei Seite gesetzt und hat nach den Wünschen des Herrn Vossius gehandelt. Und wenn nun jetzt es hapert mit den Geldmitteln, wenn die Regierung sagt, es sei schon soviel bewilligt worden für Frankfurter BSörse, 22. Mai, 1.15 Uhr. Reichsanleihe . . 91.851 Elektriz. Lahmeyer . . do. Konsols do. Hessen . . Oberhessen sich nur beantworten nach den Faktoren, aus Jless-J (Straßburg konnte ich nicht ermitteln.), Somit hat Gießen mit 123 Betten die größte Augenklinik von allen deulscheu Universitäten — wahrscheinlich auch von allen der Welt. Man wende nicht etwa ein, die anderen Universitätsstädte besäßen besonders gut und großartig eingerichtete Privatheilanstalten für Augenkranke, denn diese, meist auf Stiftungen beruhend, stehen überall im Einklänge mit dem Bedürfnis und die Augenkliniken richten fich nicht nach den vorhandenen Privatanstalten, foudern eher diese nach jenen. Göttingen, als Hochschule wohl mit Gießen in Parallele zu stellen, eine Stadt von 34 000 Einwohnern, besitzt keine Privataugenheilanstalt und doch, wie oben bemerkt, eine Universitäts-Augenklinik von nur 68 Betten. Gießen besitzt übrigens eine Privatheilanstalt mit 30 Betten, die auch vergrößerungsfähig und mit Mitteln reichlich versehen ist, so daß sie wohl schon vergrößert worden wäre, bestünde wirtlich ein Bedürfnis. Ich habe mich übrigens auch mit der Größe der Privatanstalten in Relation zu der Größe der Städte ober Reviere, in Denen sie sich besinden, befaßt und fand, daß Augenkliniken von über 100 Betten anscheinend nicht existieren. Der Regierungsbezirk Arnsberg i. B., ein Revier intensivster, industrieller Tätigkeit, in dem außerordentlich viele Augenkrankheiten vorkommen, besitzt in Hagen, einer Stadt von 80000 Einwohnern, eine Heil- und Pflegeanstalt für Augen- kranke des Regierungsbezirks mit 92 Betten. Wiesbaden besitzt eine große Augenheilanstalt: eingc- teilt in eine poliklinische und eine stationäre Abteilung, eine öffentliche Wohltätigkeitsanstalt, die dem Zwecke dient, auch unbemittelten Augenkranken ohne Unterschieb der Staatsangehörigkeit und Konfession Hilfe durch freie ärztliche Behandlung und Pflege zu gewähren. Diese Anstalt hat 90 Betten. Ob ich mit dem Vorstehenden bewiesen habe, daß die Gießener Augenklinik nicht so groß hätte gebaut werden müssen, wie es geschehen ist, ob somit unter dieser zu reichlichen Bemessung die Errichtung und Versorgung der anderen Institute leidet ober nicht, das muß ich dem Urteil der Sachkundigen überlassen — für mich und für die Beurteilung der Frage, ob ich als Stadtverordneter veranlaßt gewesen bin, die von Herrn Vossius angefochtenen Aeußeruligen zu tun, habe ich jedenfalls genug bewiesen: von Märchen und Legenden kann keine Rede sein und was die Fahrräder und Automobile, die Schreibmaschine und das Telephon mit dieser Frage zu tun haben, das ist mir von dem Vossius'schen Artikel überhaupt dunkel geblieben. Es fällt mir nicht ein, die gute hygienische Einrichtung der Klinik zu bemängeln, ich freue mich, daß die Augenkranken behaglich und gut untergebracht sind, ich möchte von Herzen allen Kranken ein Gleiches wünsckjen — aber das hat mit dem Recht und der Pflicht des Stadtverordneten nichts zu tun, in dem angegebenen Zusammenhänge der Meinung Ausdruck zu verleihen, die Klinik sei zu groß angelegt — er hat damit nur die communis opinio boctorum, ganz wörtlich genommen, wiedergegebeu. Gießen, 20. Mai 1908. TeSefoeiäs©^® Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank fUr Handel und Industrie, Giessen. . 219.70 . 112.50 zu groß ist oder nicht und in dieser Hinsicht spielt es auch gar keine Rolle, ob sie wenig ober ob sie bis unters Dach belegt ist. Auch wenn ich die vollbelegte Klinik sähe, würde ich noch nicht überzeugt sein, daß die Augenklinik so groß habe ich vermag nicht zu beurteilen, 123 Betten liegen, auch alle ins holder Harmonie sagen, erscheinen. Denn -7- man gestatte mir die Angabe einiger Zahlen — K 10124 "5 I 12133 376 [10(0] | 9 N 610 01 72 f zn sn i6ose I 18«) 45 81 453 , 20’75 397 (ü dl M Ü 723 59 81 jii Ml «6 946 2 5 | WM 500 22 92 «ft*(500] i 6j2 802 8 1 I 480 ■ Z (3000) 437 7 ‘^4523 [500) 8 A 36053 169 ■ i-e’430 535 [5C ... 39631 \. 015 <0 64 I |U ’B « 803 le kl 701 «i II " tnl4 502 22 ll Mf-Pe013 213 5> |x ft,^ 115 369 ll ä5!668 l!« II 25 88 j Harpener Bergwerk. . . 198.1)1) Laurahütte......214.00 Eordd. Lloyd .... 96.00 dürfen, läßt , , . denen sich bas Bedürfnis ergibt: dem Lehrzweck — der sich bestimmt nach ber Größe ber Hochschule, ber Zahl ber Stubierenben und bem Heilzweck, ber sich bemißt nach ber Bevölkerung, bie auf bie Inanspruchnahme der Klinik an- Ich habe eine tiuge, liebe Mama! ................ In jeder beliebigen Sdftifiari und Kartoti« forte, sowie mit Zirkeln aller studentische» v Vereinigungen, liefert zu mäßigem preisen vrühl'sche Universitäts-Druckerei, Si -lstratze 7 I 1 (2 «5134 »8 I 61109 Oj.) I 67'..dl 948 405 713 236 Ul 150157 454 77 83 89 [500] 754 823 89 [500] 90 151117 453 [500] 62 86 613 884 970 152094 [1000] 293 [500] 95 338 44 [1000] 547 84 632 709 22 63 72 935 153117 616 874 87574 829 77 512 31 833 90013 73 272 494 32 922S0 428 567 741 [1000] 970 94313 493 76 686 679 824 429 153 237 683 28 531 733 846 990 17064 493 95 547 775 833 18159 319 577 83 [1000] 95 727 931 82 19033 210 361 987 2O006 111 220 25 733 905 2 1 080 114 4 6 49 86 203 [500] 55 70 416 70 [500] 590 820 22012 340 42 711 853 81 23049 233 43 875 915 80 24193 224 463 92 866 25013 22 392 95 600 [500] 952 86 26086 217 428 82 543 605 48 743 27216 70 [500] 371 464 651 71 747 908 30 80 28073 5.5 220 [500] 411 [3000] 601 741 [500] 964 29064 97 807 [500] 94 977 30196 788 838 31233 371 429 779 32020 132 521 29 606 911=3 87 506 747 95 807 [3000] 81 89 805 93193 639 802 91 953 77 [3000] 9 5 001 124 343 [500] 227 70 339 [3000] 405 511 631 994 [500] 350 542 [ 500 ] 653 94 783 823 42 916 276068 92 106 230 [ 3000] 300 43 66 [SCCHl 79 595 2 7 7021 702 816 32 2 7 8169 503 654 762 815 2 79192 240 549 763 956 280049 67 [1000] 04 186 272 495 708 11 98 937 43 61 281141 82 235 306 4 3 427 82 2 8 2051 60 62 153 223 305 809 31 2 8 3266 [500] 400 79 88t 2 84148 273 302 854 68 911 285250 286018 146 [3000] 47 276 800 61 502 81 651 754 822 52 2 87195 99 251 352 670 98 744 [500] 52 [3000] 409 858 907 1 68409 99 662 80 732 854 [3000] 169057 68 163 [1000] 508 82 [1000] 96 670 753 17O052 152 531 608 74 171074 133 87 280 [1000] 366 567 [500] 684 990 172241 327 53 66 591 653 718 173059 140 [500] 91 425 603 723 32 1 74050 718 [3000] 890 175161 283 555 627 707k64 71 933 176003 13 30 100 93 5 1 060 83 145 369 420 63 743 7 2 859 923 95 5 2067 65 81 524 32 663 [1000] 85 741 53000 127 499 541 606 81 5 4 294 303 25 88 4 55 [500] 614 72 [1000] 716 55252 430 7 20 27 607 777 825 917 56097 219 325 [3000] 400 [500] [500] 652 77 820 57367 780 939 58215 17 462 699 525 613 3 6072 [500] 112 48 327 403 773 836 974 37100 712 38026 129 92 [3000] 265 67 [500] 448 566 [5001 87 47 710 40 80 39017 78 127 459 623 714 33 40 807 977 40233 429 45 700 41028 198 218 [500] 322 52 90 [500] 42000 25 132 37 212 [3000] 15 393 641 95 [500] 823 4 3042 143 [500] 255 590 4 4009 f 1000] 36 473 560 45071 201 409 549 63 686 926 46000 73 74 672 731 954 8 3 4 7073 89 231 78 806 9 7 4 8065 71 79 246 327 [3000] 511 739 [500] 833 4 9000 107 30 65 370 416 633 60 95 5O081 267 313 86 472 544 606 [1000] 11 709 43 50 57 886 953 [1000] 2 3 7048 1.33 37 597 [500] 42 319 32 601 719 39 [500] 61 66 503 78 821 933 [500] 240021 175 513 SIS 972 [ 500] 78 432 C94 762 810 242083 140 361 91 461 63 757 805 74 99000 51 ISO 341 710 15 63 813 100103 266 73 265 713 53 1 0 1 026 241 777 837 102217 429 536 707 913 1 03196 296 426 525 [1000] 56 617 [3000] 714 926 81 104110 205 11 36 [500] 58 599 793 105107 16 212 324 732 [5C0] 864 910 62 [1000] lOGOlO 233 320 454 531 642 43 911 58 1 07033 190 201 (8000) 81 ' |500] 415 570 81 746 70 1 0 8 257 671 781 861 109192 414 14. Ziehung 5. Kl. 218. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 21. Mai 1908, vormittags. Kur die Gewinne über 240 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 1500 ] 83 723 59 813 [500] 23017 185 375 469 87 761 24315 [500] 446 948 2 5309 491 518 745 942 2 6073 182 [1000] 76 <01 80 500 22 92 667 [ 500] 725 29 800 [500] 4 [3000] 33 53 [1000] 92 [500] 27092 204 378 635 53 [3000] 801 962 91 23188 652 802 8 29197 452 501 [3000] 25 656 85 806 939 30093 ISO 534 62 716 35 856 31001 113 205 332 32355 [3000] 437 527 816 33093 279 323 52 77 [1000] 636 667 34623 [500] 47 53 714 44 833 87 35201 524 814 993 [500] 3 6053 169 73 231 334 [500] 411 994 3 7065 179 80 $27 87 430 535 [500] 878 [1000] 960 3 8059 181 229 349 602 706 928 52 3 9 694 803 [500] 951 84 40313 470 641 735 87 911 41161 282 333 427 34 505 <6 611 713 25 893 952 42103 [1000] 302 92 614 4 0 4 3 471 [1000] 681 701 823 4 3 92 4 4 234 537 613 76 4 5 207 4 3 769 911 13 39 80 46121 26 470 525 45 69 669 728 47236 369 69 591 674 802 22 48023 [500] 275 336 411 49162 339 60 50073 213 20 73 665 [500] 796 815 [3000] 933 [500] [500] 245066 125 275 77 313 470 537 623 92 931 2 4 6082 111 [500] 405 7 665 769 943 2 47117 318 723 853 [3000] 63 248122 249102 724 52 250062 515 603 950 59 251154 300 578 636 981 252066 369 429 42 6=4 925 67 2 5 3109 52 76 [1000] 277 311 43 55 [500] 88 2 54127 4 3 699 902 [500] 72 [1000] 2 5 5012 195 318 405 570 31 [500] 619 93 795 2 5 6126 62'1 [1000] 97 818 986 257209 452 62 [5001 606 793 2 5 8007 74 170 79 299 312 589 612 754 803 2 5 9006 177 753 651 602 799 259 624 403 53 6-57 [500] 704 91 [500] 826 966 177053 202 57 400 5 [500] 633 178103 320 414 597 896 179044 80 3GO 773 831 943 180119 638 831 966 [1000] 18 1 042 339 [500] 558 63 879 182185 710 845 [1000] 943 183039 [500] 620 51 91 924 184114 60 S99 405 516 21 690 92 477 202 809 552 14. Ziehung 5. KL 218. Kg!. Preuss, Lotterie. Ziehung vom 21. Mai 1903, nachmittags. Nur die Gewinne über 210 Mark sind den betreffenden 227371 476 546 72 981 228141 65 80 468 504 928 2 2 9233 497 [500] 40 [10 000] 422 565 666 923 71 154346 94 424 718 966 [10001 155033 201 465 504 607 73 807 156218 [500] 717 46 867 924 63 157283 313 76 458 [1000] 2 5 0059 302 431 32 561 74 87 637 795 910 49 2 5 1 055 210 r-30 827 920 84 252114 87 297 300 42 422 513 943 2 53117 247 66 398 411 527 728 841 60 83 2 5 4293 626 89 935 2 5 5167 [1000] 78 208 345 642 625 793 2 5 6107 10 278 460 R9 93 636 82 723 820 31 2o7091 366 635 [3000] 993 2 5 8006 116 315 85 423 33 [3000] 25 9112 23 37 [1000] 209 700 [1000] 821 527 [1000] 617 776 822 953 [3000] 270239 363 425 530 [1000] 787 394 421 509 692 2 7 2058 112 312 42 347 493 951 91 27 400.3 52 249 302 63 78 554 77 627 41 110025 103 586 895 111073 90 165 84 211 87 Cj8 54» 604 112246 413 844 113149 883 56-1 845 114046 553 805 951 [500] 115018 177 206 20 823 1500] 719 50 [1000 ] 958 [500] 116173 307 117007 53 62 449 —_ [1000] 710 11 96 910 18 1 64114 32 252 [500 ] 317 443 83 694 768 [500] 82 1 65027 179 80 [500] 326 656 780 166330 507 30 642 64 70 796 967 (1000) 167109 270 330 23 0087 403 597 798 2 3 1 095 76 155 213 300 [3000] 751 692 2 3 2356 [500] 95 415 31 53 [1000] 233004 168 96 306 515 78 603 705 70 [500] 851 [500] 954 58 70 19 0 242 4 51 94 [1000] 543 93 371 407 516 659 829 041 SO [500] 193051 [500] 225 42 317 33 [1000]----- 863 80 [500] 66 919 194107 15 [1000] 50 97 99 [500] 349 470 638 789 870 990 91 195048 208 90 [3000] 318 474 881 196197 207 86 354 [1000] 435 85 529 632 757 ^0 197611 777 911 19 8055 87 112 85 263 428 693 924 1 9 9015 370 884 62 33 ' 452 80 350 55 40 t 570 801 61 3132 257 [500] 314 965 4079 [500] 75 422 62 714 33 5= 953 91 5023 114 [500] 421 726 870 6098 201 35 77 461 582 [3000] 647 756 [500] 7u83 174 216 82 536 52 [ 500 ] 87 8087 106 378 [1000] 31 [500] 743 9 130 50 303 56 7 86 707 27 900 [1000] 10032 715 52 873 952 11019 104 379 402 24 26 37 [500] 52 820 934 12<>22 [500] 76 101 203 [500] 437 650 13101 315 453 57 628 (500) 848 [30 COO] 990 1 4105 (500) 260 85 515 33 [3000] 617 57 791 871 [500] 949 53 93 [500] 15176 210 St 306 464 509 759 97 811 63 [500] 991 (1000) 16099 707 19 149232 54 (1000) 362 674 736 74 867 90 15 0315 900 1 5 1 386 559 [3000] 76 739 1 52026 526 CO6 915 1 53084 159 67 446 (3000) 85 644 1 54023 95 [500] 115 200 [3000] 94 411 500 603 7 968 1 55005 17 233 315 425 682 1 5 6 052 79 |500] 171 434 635 36 780 15 7052 564 614 764 830 1 5 8478 754 855 1 59 250 Nummern in Klammern beigefügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 21 637 893 1121 231 378 423 2009 12 75 [1000] 91 185242 420 91 557 732 |1000] 40 825 43 45 186183 267 364 435 [1000] 881 923 1 87404 817 [500] 934 1 88012 13 254 324 598 670 [500] 822 82 1 89080 — lonAn1 260257 [500] 595 710 37 78 9 55 2 8 1 050 275 84 423 (1000] 96 531 631 [500] 60 968 2 6 2 272 [500] 454 924 263074 108 64 84 263 332 562 964 71 26 4283 468 632 55 820 265105 [3000] 223 13000] 393 455 615 53 904 [500] 266101 [500] 360 601 14 [3000] 86 756 850 2 6 709= (5000 ) 631 905 2 6 8060 134 82 215 572 930 2 69185 433 229009 70 77 207 621 37 847 __ 230120 2»5 500 631 777 04 982 231108 315 52 782 89 [1000] 96 960 68 [500] 23221! 718 233043 89 419 675 [500] 707 [5001 10 812 955 2 3 4012 108 35 310 430 93 [500] 571 74 2 3 5003 70 94 526 (500) s'.OOO] 94 717 935 2 3 6011 240 51 310 13 403 817 - . 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Man achte auf den Namen „Goldpcrle". hv21/i Fabrikant: C’arl Gentner, Göppingen. Ding an sich44 55 3229 auch weiterhin ausgeführt. Meters, Konkt-rsverwaltcr Der gesamte Geschäftsbetrieb wird unverändert auf Kosten der Konkursmasse aufrecht erhalten. zu haben bei: Christoph Bieker, Emil Fischbach, A. Geisse, Col.-Waren, Emil Karn, Zentral-Drogcrie, W. Kilbinger, Aug. Noll, Bahnhofstraße 51, Otto Schaaf, C. Seibel, Georg Wallenfels, Marktplatz 21, gegenüber der Engel-Apotheke Gustav Walter, Mäusburg 13. bs16/5 Konkurs-Ausverkauf Richard Feilsch Seltersweg 83 in seinen sämtlichen Beständen, Beleuchtungskörpern, Badecinrichtungett, Gasherden, Gashcizöfen, Treibriemen und Riemenscheiben, Gas- und Wasserlcitungsartikeln, Klingeln und Telephonanlagcn, Einzelteilen, Materialien pp. Die Gegenstände werden, wie seither, montiert und ausgestellt und die Anlagen Zwei wichtige Fragen 2 Einzigartige Neuheit. Germania-Öniversal-Gaskocher aus emaillierten Hohlleisten mit Isolier-Luftschicht. Hervorragende Leistungsfähigkeit, sparsamster Gasverbrauch und geschmackvolles Aussehen. Jeder Kocher ist zum Kochen, Braten, Wärmen, Backen und Erhitzen von Bügel-u.Plütteisen vorzüglich zu benutzen. Kocher mit 2 Kochstellen in emaillierter Ausstattung schon von Mk. 11.— an. Spezial-Haus- und HücIiciDgeräte-Magazin. 2727 Was ist Engelhardt’s Chasalla-Stiefel ? falsch richtig Einzige Niederlage in Giessen h« Heribert Inh.: Carl Herbert Ein fertiger Stiefel, der unter eigener Kontrolle des Käufers nach Mass genau passend verkauft wird: Was sagt der Arat? In Engelhardt’s Ch a s a 11 a - N o r m a 1 - S t ie £ e 1 keine Fussleiden mehr! a8/* SH!1“....... ■ 1 111 ■ -.1 . - . WMZ s.,< MM .E ■ V l&ateSothüt© schön garniert T5 Pfg. mit Lavaliiergarnitur Bs80 Mk. Rembrandiformen hübsche Garnituren 8-5T bis 2.65 hlk. Kisnder-Hüte in allen neuen Formen, S | Stroh-Hüte für Mer-rets usid ^naSiet M. Goldschn Bamenhüte ©hüffore- in. 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