sse 3z ein gepanzertes Auto, das mit einer Rc Presse und Publikum. Roten begannen öurdi einen chevaleresken Willen, den und Verständigung ersetzen und die Bahn lange emessij 'AHR (Rheinlaii). und des Reichstags in absehbarer Infanterie-Regiment in Reserve stand. Die Regimenter der 50. Brigade hatten die Walder rückwärts Bottenhorn besetzt. l3ur Verstärkung dieser an sich schon uneinnehmbaren Stel- iate. Allseitig a in den meisten Drogen- und andlungen. --------- bewaffnet mar. Es dauerte bis 1 Uhr mittags, bis die Infanterie der amer akad. geb. Lehrwi Im Namen der Reichsregierung ergriff sodann Staatssekretär im Auswärtigen Amt v. Schoen das Wort zu folgender Ansprache: Herr Präsident, geehrte Damen und Herren! 3er Herr Reichskanzler hat mich beauftragt, im Namen der kaiser- lidten Regierung den 12. Internationalen Pressckongreß, als Lessen Stätte Sie zum erstenmal seit Bestehen der Vereinigung Lie deutscl-e Rchchshauptstadt erwählt haben und zu dem Sie | (|id) in so stattlicher Zahl versammelt haben, herzlich willkommen M heißen. (Bravo!, Meiner Person ist es eine Ehre und iireude. Sie an dieser Stelle zu begrüben und Ihnen die Hoff- rrung ausdrücten zu können, das; Sic von Ihrem Aufenthalt Mer und in den anderen Städten Deutschlands nur angenehme Eindrücke und schöne Erinnerungen miMehmen und bewahren »werden. Wenn mir heute die Ehre zuteil geworden ist, mit einem Will kommensgrub vor Sic zu treten, so habe ich das ermutigende Gefühl, Ihnen nicht ganz fremd gegenüberzustehen. Mein Beruf Mt mich mit manchem Vertreter der iirternationalen Presse zu°- Hmmiengefuhrt und mich inanchen lehrreichen Einblick in das Kwtzc Getriebe der Presse tun und den Ernst des so oft nur fiiierzhaft geäußerte» Satzes erkennen lassen, daß die Presse rin e grobe Ma cht dar-ftelle, eine Macht von immer wachendem Einfluß und Uinsang, immer steigender Bedeutung für dcos Leben der Nationen und der Slaatskniist. Diplomatie unb fresse können auf eine lange strafe geschichilick-cn ersprießlichen ^usamnlcnwirkens zurückblicken. Mehr wie je stellt die neue Zeit pn beide die Forderung enger Berührung, gegenseitigen N e r st e h e n s und der Ucberbrückungvon Gegensatz en; tnm Gegensätze bleibe» bestehe» bei aller Eittheillichkeit des Wiv- b'ns uiid voller Gleichheit der letzte» Ziele. Vollkommener Frei- by.it sich crfrcueiid, kann die Presse sich unb chre Leser in ideale, u- auf den Fittichen der Phantasie in gewagte Höhen erheben. 2er Diplomat darf oen feste,r Boden nüchterner Wirklichkeit und li'.hlcr Erwägung niemals verlassen. Tie Diplomatie, ihr Urteil lyiufig aus anbercii Quellen schöpfend wie die Presse, ist gc- beniben an feste Regel», und auch die modernste Diplomatie kann nrcdit immer mit der öffentlichen Meinung gehen. Aber immer nr.uß sie wünsck-e» und o ar auf bedacht sein, daß ihr die Fühlung mit der Volksseele nicht verloren gehr oder rasch bniederhergestellt wird. (Lebhafter Beifall.) Hier leistet ihr die Messe unschätzbare Hilfe. Durch ihre rastlose Arbeit im Dienste box Oeffentlichkeit enuirbt sie das Recht, im Namen der Gesamt- hgrit zu sprechen. Noblesse oblige! Aus dem Recht folgt die Mlicht! In de,l sehr beredten und sehr weifen Worten Ihres Präsidenten finbe ich de» SjiniDfia, dab dieser Kongreß wie von t-rechligtem Selbstgefühl über die Macht der Presse, auch von b*tm Bewußtsein ihrer Verantwortlichkeit erfüllt ift Ich bitte Eie, überzeugt zu sein, daß Ihre Bestrebungen, internatio- niaIe Vorurteile und Mißverständnisse zu besei- 1 gen, die öffentliche Verhandlung politischer Dinge mit Lindig- focr, Friedfertigkeit und Gerechtigkeit zu mehren, von unseren rtrrmfbm Svmpathien begleitet werden. Nehmen Sie für das, was l!k)re Vereinigring erreid>en will, den Ausdruck unserer aufrtd^ Lijl'ten Wünsck-e und Hoffnungen entgegen! (Stürmischer Beifall./ Mit wenige» Sorten wandte sich dann der Staatssekretär in: frailzosischcr Spradje noch besonders an die ausländisckien Gäste mit dem aufrichtigen Wunsche, daß sie von Ä-'rlin und Teutsch- Lrtb freundliche Erinnerungen miNlchme» und das deuffck>e Volk, ... k— «je alS gute Fre» ndc gekoinmcn seien, als noch Freunde verlasseii möge». Auch diese Worte fanden Beifall. Blauen in genügender Stärke bereit stand, um von dem südlick-en Hange des AlbbergeS mit dem Angriff zu beginnen. Die Feldartillerie der Roten begrüßte bie Schützen mit einem starken Feuer aus ihrer gedeckten Stellung. Ter Versuch der Roten, mit ihrer Feldartillerie am Albberge Fuß zu fassen, wurde durch das Schnellfeuer der B.itterie» des Regiments Nr. 61 zurückgewiesen. Die Batterien gingen zu diesem Zwecke rasch auf de» stamm des sanften Hügels vor. Die Blaue» führten das Gefecht hinhaltend, dabei immer neue Infanterie-Bataillone nach linls schiebend. Oestlich der Straße nach Gladenbach gingen diese Bataillone gegen 2 Uhr nachmittags mit Schützenscalvärmeu ins Tal. Die Rote» warteten, bis sie beinahe die Talsohle erreicht hatte», um sie baun wieder in den Wald hineinzuwerfen. Diese Gegenattacke der Bataillone der 49. Brigade bot ein schönes militärisches Schauspiel. Für die beteiligten Truppen tvar sie sehr anstrengend. Da auch der linke Flügel der Roten sich gegen alle Angriffe der Blauen halten konnte, kam bas Gefecht nahe t=s, i" ;teSundW“” in®*;1 5 schlosse" B"s «gf bei Gladenbach zum Stehen. °>'7,LÄ ltj AbbWi Öitraße 68. (Serta bis Lbervä» ' unb Gylmia'iabÄv_- Vorbereitllng > Abituriciücn-Cra«! nelle Pebandlung. ehr gute Erfolge. = BL Ellas ° .^äust, en!,antllung Tel. in Zusammenwirken der Regierung Zeit ein brauchbares Gesetz zustande komme. S. u.H. Düsseldorf, 21. Sept. Ick der heutigen geschlossenen Dclegiertcnversammlung der Mittästandsvercinigung ist cs zii einer Einigung -wischen der Düsseldorfer Richtung unb dem Zentralvorstand gekommen. Die Verhandlungen nahmen einen sehr großen Umfang an, sie bauerten länger als fünf Stunden und hatte» einen teilweise sehr lebhaften Eharakter. Die Düsseldorfer Richtung wünscht, daß nur der gewerbliche Mittelstand der Vereinigung angeboren solle, also bie Kaufleute unb Handwerksmeister. Tie übrigen Ortsgruppen wollen dagegen iwch die Beamten in der Vereinigung behalten und die Handlungsgehilfen und freien Berufe hcranziehcn. Man schloß einen Kompromiß, wonach zunächst der getocrblid)e Mittelstand und dann erst die anderen Berufe in der Mittelstandsvereinigung vertreten werden sollen. Assessor Stodt) (Düsseldorf) referierte über die Frage, ob bie Mittelstands Vereinigung politisch sein dürfe, und verneinte diese Frage. Schließlid, wurden die Satzungen so geändert, daß der unpolitische Charakter der Mittel st andsver- cinigunfl feftgdegt wurde. In der ösfentlick-cn Generalversammlung teilte der konservative Llbgcordnetc H e ck e r o t h mit, daß der Bund der Landwirte die Mittelstandsvercinigung bei ihren Bestrebungen aufs nachdrücklichste unterstützen werde. Ein Antrag des Assessors Stodt, (Düsseldorf, die Mittelstandsvercinigung solle im näd)ften Jahre mit bem Verband der Rabatt- und Sparvereine gemeinsam tagen, wurde angenommen. Daraus na bin die Generalversammlung bie von Schrammen (Düsseldorf) vorgelegte Resolution über die Ra ba 11 s pa rp er e i ne an. Die Resolution lautet: Die deutsche Mittelstandsvereinigung empfiehlt ihren Ortsgruppen, da, wo nock) keine Rabattsparvereine bestehen, und wo sich das Bedürfnis zu einer solchen Gründung zeigt, Rabattsparabteilungen zu gründen. Den Ortsgruppen wird dringend empfohlen, sich dem Bremer Verband der Rabattsparvereine anzuschließen. —^Ts folgte eine ausführliche Debatte über das Ausverkaufswesen. Sämtliche Stebner nahmen Stellung gegen ben Schwindel im 9lusver- kaussweson, ferner gegen ben Ausstellungs- unb UtebailLen» sck)windel. Es wurde ein Antrag gestellt, wonach die Staatsanwälte gezwungen sein würden, auf Veranlasfung von geroerb- lidjen Vereinen und Verbänden gegen den unlauteren Wettbewerb öffentliche Anklage zu erheben. Die von Stodmanu (Berlin) vorgelegte Resolution über baä Ausverkansswesen wurde ange nommen. Sie lautet: „Die Generalversammlung der deutschen Mittelftandsvereini- gung bittet die Reichsregierung dringend, im Reichstage bald einen Entwurf zur Abänderung des Gesetzes zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs -»gehen zu lassen. Sowohl der reelle Kaufmann- wie Handwerkerstand und a.ich das PuÜikum halten eine Verschärfung des Gesetzes für notwendig. Einer Abänderung bedarf vor allem der § 20 des Gesetzes, dahin, daß in allen Fällen öffentliche Anklage erhoben wird." Annahme fand auch die vom Generalsekretär Eisenträger gestern vorgelegte Resolution über die staatliche Privatbea rn t en- versicherung. Die Resolutton lautet: „Die Generalversammlung der deutschen Mittelftanbsvereini- gung ertennt die Bestrebungen der Privatbeamten auf Schaffung einer staatlichen Mters- und Invalidenversicherung als berechtigt an und spricht die Hoffnung aus, baß durch ein einheitliches Wimsch noch Gimgfcit unb Verständigung ersetzen und bie Bahn frei machen für bie Freizügigkeit bes Journalisten, und bie unge- hi aderte Ausübung seines Berufes. (Lebhafter Beifall.) Zu diesem Zweck haben mir eine wachsame weltumspannende Gescll- idjiaft aus Vertvetern der Presse aller Länder gebiloet. Tas Ivar Der den vielfachen, lebhaften Beziehungen, die Publikum und Dresse miteinander verbinden, wirb es wohl auch für bie weitere Oenentlichkeit nicht -ohne Interesse sein, einiges von ben Vorgängen auf dem 12. Internationalen Pressckongreß zu erfahren, der gegen- tvärtig in Berlin tagt Wir haben über die Eröffnung kurz schon berichtet und auch die längere, sehr beoeutsame Rebe des Reichskanzlers an die Vertreter der Presse mitgeteilt. Nachzutragen bleibt uns für heute zunächst die formvollendete und gc- bantarmd>e Rede, mit der der Präsident beS Zwngresses, E^f- rebaheui Wilhelm Singer au3 Wien, ben Kongreß eröffnete. 3n dieser^ Rede heißt es u. a.: Als wir uns zuin ersten Male vor 14 Zähren in Anttverpen trafen, glaubten wohl nicht alle an bie Tauer unseves Zusammenbleibens. Ter Jnbivibnalismus, zu dem das Talent nur »u sehr hin neigt, bie Verschiedenheit der Sprackse, Nationalität und Weltansck-auung, die Vereinigung von einander fdjeorf, manchmal unpersönlich gegenüberstLhenben Jn- terqjen, sie sollten ein dauernbes Znsammenarbeitcn der Beruss- genossen ermögliche»? Und dennoch hat sich bas Wunder voll» zogen, weil die Vernunft danach drängte, unb das Herz babti half. Eine ernste Presse hat große Interessen in allen Staaten des ganzen Erdenrundes und kann ftch deshalb nicht in einem fugen Streife einschließen. Sie muß vielmehr ihr Feld ausdehuen in weitestem Dkaße. Auf diese Weife iittcnmtionaHJiect sich unsere Arbeit, oder besser gesagt, wir stellen unsere Arveit auf internationalem Gebiet in den Dienst deS Vaterlandes. (Beifall.) Tarmn muffen rote die Welt und einander besser kennen lernen, Tausende grausamer Mißverständnisse, unter denen bie arme Menschheit ]d)on lauge genug leidet, beseitigen, gehässige Polemik und häßlick)e Angriffe butxh einen ck)evalereslen Willen, ben Siebener yerbst-pserdemartt. th. Gießen, 24. Sept. Ter gestrige Pferdemarkt ,zeigte rrotz bes prächtigen Wetters äußerlich ein ruhiges Bild wie keiner feiner Vorgänger. Trotzdem der Frankfurter Markt, der am Montag und Dienstag dieser Woche ftattfanb, dem hiesigen Markt zweifellos gq'chaoet bat, war doch der Handel leiblich beftiebigcub. Unsere heimischen Pferdehändler, Michel unb Frensdorf, zu denen neuerdings noch eine dritte Firma, Isenberg-Witwe, gekommen ist, hatten aber auch so viel hervorragendes Material auf den Markt gebracht, daß wohl manches Geschäft unterblieben wäre, wenn bie Tiere nicht gar so sehr bie Kauflust angereizt Härten. Auch die von auswärts gekommenen Händler hatten besonders schöne Pscroe, meist schweren Arbeitsschlages, am Markt. Die Preise stellten sich allerbings recht hoch, aber die Käufer waren trotzdem recht zufrieden. Der Auftrieb des Diarktes bestand aus 230 Pferoen unb 18 Fohlen, gegen 236 Pferde unb 15 Fohlen des vorjährige» Herbstmarktcs unb gegen 286 Pferde unb 15 Fohlen bes letzten Frühjcchrsmarktes. Die Prämiierungs-Kommission hatte bei ben zahlreich zur Prämiierung angemelbeten Tieren große Arbeit. Ihr Urteil über bas vorgesührte, besonders im Besitz von Landwirten und Pferbezüchtern berinblidje Material lautete überaus gut Oekonomierat Müller-Neuhof, ber Vorsitzende des Lanbes-Pferi»- zuchtvereins ist, faßte fein Urteil über ben Marktauftrieb dahin zusammen, daß man den Häridlern zu ben schönen Tieren gratulieren müsse. i Die Prämiierung nahm folgenden Verlauf: 1. Reitpferde: Braune Stute, PH. Rod, Hattenrod, Aw- erkennuna. Schwarze Stute, E. Schicmangk, Lollar, Ancrk. 2. Wagenschläge, paarweise: Braune Stuten, S. Michel, Gießen 1. Braune Stuten, D. Leopold, Frankfurt-Bocken heim 2. Derselbe. Braune Wallache 3. Füchse, Stute uns Wallach, S. Michel 4. Preis. 3. Schwere Arbeitsschlage, paarweise: Füchse, Wallach unb, Stute, S. Michel, Gießen 1., l angekauft vom Lekonornic- rat Hofsmann-Hosgüll. Braune bclg. Stuten, 3. .Qauimann, Nieber-Weisel 2. Rappsttue unb Fuck)sstute, beibc Aug. Frens- borf, Gießen 3. und 4. Preis. 4. Leichte Arbeitsschläge, paarweise: Hellbraune belg. Stuten, Eb. Kaufmann, Nicder-Weisel 1. Braune Stuten, S. Michel. Gießen 2. Braune Wallache, Aug. Frensdorf,<^i.-nen 3. Füchse, ^Henkel, Reichelsheim 1. Preis. o. Schwere Ärbeitsschläge, einzeln: Braune Stute, S Kaufmann, Nieder Weisel 1. Rotscknmmel-Wallach, Aug. F-rcns- borf, Gießen 2. Fuck.Situte, o. Michel, öiefcn 3. Braune Stute, D. Isenberg Witwe, Gießen 4. Preis. 6. Leichte Arbeitsschläge, einzeln: Hellbraune belg. daher in ihrer Steilung auch bereits ihre Molonnc» heranzuziehe», um kriegsmäßig zu beronticren. Ter fomtnanbicrenbe General v. Eichhorn folgte mit seinen Generalstabsofsizierc» Oberstleutnant Ilse und Major Marquardt in einem Auto, das von Herr» Eduard Eugler in der Uniform der 13. Husaren gesteuert wurde. Prinz Friedrich Karl von Hesse» war a» der Spitze seines Regiments, währeud Pri»zeß Margarete mit ihrer Hofdame zu Pserde die Fortschritte der 42. Brigade am Vormittag begleitete. Dre schöne Witterung hat Scharen von Manöverbumni- lern angelockt, die an allen Aussichlspunktcn Ausstellung nahmen. Am Mittwoch kämpften die Truppen etwa 2 Stunden füdwest- lich von Marburg int Tale der Mlna. Nachts 12 Uhr wurden die Truppen in oen Biwaks alarmiert, sie rückten auf oen Höhen des Mlnatals ostwärts bis Weiers Haufe», Heiinershaufcn u»b 2orf--Mlna. Zwifcheit beiden Parteien floß die Allna. Tie 21. Division stand auf Höhe 273 bei Weiershausen. Die 25. Division batte eine sehr günstige Stellung auf dem Roßberg und der Höhe 309 zwischen Alina und Heiinershaufen inne. Gegen 9 Uhr begann hier ein heftiges Gefecht, in das auch die Fußartillerie mit ihren schweren Haubitzen, das Panzerantomobil und die Maschinengewehre eingriffen. Das Gefecht wuroe um 11 Uhr abgebrochen, es war unentschieden. Zum letztenmal ecklang bas willkommene Signal „Das ganze Halt!" Die Truppe» rückte» zum Verlabeort bezw. ins Quartier. In den Orten südlich des Gefechtsgeländes zwisd-en Herborn und Gießen bezogen die Arttlleric-9tegimenter 61, 25, 63 „Frankfurt", 27 „Ora- nien" "unb bie Kavallerie-Regimenter 6., 23., 24. Dragoner unb 6. Ulanen Hanau Quartier. Die Abbeförberung ber Stabe und Fußtruppen erfolgte gestern von Uhr bis nachts ^212 lltjr. x>» Niederwalgern wurden verladen: Das Generattommando, uie Stäbe ber 21. Division, ber 41. unb 42. Jnfanteric-Brigaöe, ocr 21. Kavallerie-Brigabc, ber 21. Felbartillcric-Brigadc, die Infanterie-Regimenter 81, 87, 88, in Frohnhausen die Regimenter 80, 168 und Pioniere, in Gladenbach die 166er, Stab der 6. Ulanen unb bie Fernsprechabteilung, in Lollar bie Stäbe der 25. Division unb 49. Jnsanteric-Brigade, bie Regimenter 117, 118, bie schwere Artillerie unb bie Stäbe ber 25. ^lävallerie-Brigac'C unb 25. Artillerie-Brigade, in Lohra die Unterofftzierschule Biebrich. An bat Dcrladeplätzcn würbe überall fleißig bas sog. „ßöffetbegraben" geübt, bas Hunderte von Zuschauern herbci- lockte. lädier fabrik :in Gebot ber pmktischen und ber reinen Vernunft, benen aber, tnc unter des Tages Last seufzen, Trost und Hoffnung zu bringen, ein Gebot bes guten Herzens. Wir haben uns zur Ausgabe ssesetzt, ein für alle Journalisten geltendes internationales journaliflcmcdjt zu schaffen. Auch wenn unsere Bestrebungen keinen vollen Erfolg haben, werden wir bod) nur als Leute geirrt haben, bie Großes wollten. (Lebhafter Beifall.) Wir wollen Ehrlichkeit unb Gewissenhaftigkeit in der journalistischen Tätigkeit verbreiten und diejenigen verdrängen, die den Stand entehren unb ernieb-rigcn, und jedem Einzelnen ein reiches Betätigungsfeld eröffnen. Je näher wir diesem Ziel kommen, desto liibeten Flug wird bie Presse nehmen, unb desto mehr Achtung uii) Vertrauen sich erwerben, btfto mehr Erfolg haben. (Lebhafter Beifall.) Tann fuhr Redner in französischer Sprache fort un Anschluß an die Worte Voltaires, daß baS Alphabet ber Grund iller menschliche» Einsichten unb Irrtümer sei, die Ausgabe ber »reffe näher zu skizzieren. Tic einen Journalisten seien pro- scsfionellc uncniuiblidje unb unerbittliche .'tlämpfcr, bie anbeicn irredliche lytisck)« Flötenspieler, bie dritten ffleidygültige auto- Liatische Plwwgraphen ber Wirklichkeit. Aber alle Journalisten Rollten daneben aud) Menschen, sein und in aewissenhafter strenger -^flidjtertüllung die Aufgabe der Presse erfüllen, die ein Bedürfnis -für die ganze Menschheit fei. (Stürniisd-er, oft wiederholter Beifall.) 5. Generalversammlung der Deutschen Mittelstands-!lung kam »vch Vereinigung. volverkaE b< D\sowie auswärtig ^snähme, dass 1S"hen fur keivtz Damtt Veränderter Wen »ber d. J8, rsus i Mn j ßn Auskunft täglich. 158. Jahrgang Domrerstag 24. September 1908 erfchenu räglich, außer a BezngSpret5: Sonntags. - Beilagen: monatlich751ft.,oierlel- viermal roödienilidb A a ▲ A yA ▲ 1IB M A. A. A a ▲ ▲ jährlich durch ek^ntrSamilienblätler, 8g. V ® 88 Abhole- u. Zweigstellen sisU)iPhCilcr ZlHivlaer5 wittschasNicheZettfragm W ■ B jti Är Äf B W VSk* EL Seilcnprcif: lorallS^U Fernfprech-Anschlüsse: ■ B ~ ~ ▼ V» V ” auswärts LV Picnniq, für die Rebaktion 112, Verantwortttcb Verlag u. Expedition 51 • * ww < ** für ben politljche» Teil, SS General-Anzeiger für Oderhesfen NM bis eommaTioui" «»«atlsnzdruck und Verlag der vrühl'Ichen UnIv.Guch. und Stcindrnckerel n. lange, »edattlon. Lxpedition und Druckerei: kchnlstrade 7. Die übrigen Anträge würben bem Vorstanb zur Erlebigung überwiesen. — Es sprachen Janssen (Bremen- über bie Besteuerung der Filialen, bie er im Interesse bcs Mittelstandes forderte und Stockmann gegen bie Beamtenkonsumvereine. Dann wurde mit ben üblichen Dankesreben die Generalversammlung geschlossen. Abenbs fanb in ber Tonhalle eine stark bc- suckste öffentliche Versammlung statt, in ber Assessor Stocky und Dr. Wegener (Steglitz) über die moderne Mittelstandsbcwe- gung sprachen. vom ttorpz-Manöver. ui. Am zweiten Tage der Korpsmanöver ist es zur Schlacht gekommen. Eigentltch waren es nur zwei Gefechte, die sich nordlvestlich und nördlich von Gladenbach abspiclten. Die beiden Parteien, rot die Hessische Division und blau die 21. Division, hatten biwakiert. Die 21. Division hatte eine Stellung bei Simmersbach und Steinbrück, die 25. östlich davon bei Eönern und Quotzheim eingenommen. Die Roten stützten sich aus die Höhen vor Hommertshausen und Steimperf und suckle» den Vormarsch der Blaue» ausMhalte». Tie Roten hatten in der Höhe von Rottenhorn die 50. Brigade versteckt aufgestellt und ließen die Reiterbrigade mit der reitenden Batterie weiter nach links aushole^n. Der rechte Flügel nahm Stellung auf der bewaldeten Höhe südlich von Silberg und sicherte mit dem 2. Bataillon 168 den rechte» Flügel. Die Blauen gingen nach Erkundung der Stellung sofort vor. Den linken Flügel, die 41. Brigade zurückhaltend, näherten sich die Blaue» rasch der Aufstellung der '.Roten. Die 42. Brigade, gefolgt von der 1. Abteilung der Feldartillerie des Regiments Frankfurt, warfen das Bataillon Nr. 168 in den Engpaß von Hommertshausen zuriuk und folgten chm. Der Angrijf ber 41. Brigade folgte spater ohne Entschiedenheit. Du Roten ließen bie Kavallerie-Brigade gegen den linken Flügel der Blauen stehen und zogen mit chrer Hauptmacht rückwärts in eine feste Stellung westlich von Runzhausen und Bellnhausen ab. Hier wurde der rechte Flügel von Rot zurückgenommen und den energischen ZÄorwärtsbewegungen von Blau ent- gegengeseheu. Gegen die Umgehungsversuche der 42. Jn- anterie-Brigade sicherte sich der Kvmmandeur von Rot durch Verlängcruug des rechten Flügels, nwzu Infanterie genug zur Verfügung stand. Auf bem äußersten rechten Flügel von Rot waren wrr Zeuge, wie die Ulanen Nr. 6 und die Dragoner Nr. 24 in stetiger Fühlung blieben. Zwischen Runzhaufen und Bellnhausen standen sechs Batterien gestaffelt in ber Richtung aus ben ca. 2 Kilometer entfernten Alvberg. Dahinter und davor lagen fünf Bataillone, während rückwärts im Walde noch ein komplettes ( Sport rind Spiel. _ — Im Berlatt^e der drrizehmen Partie des Schachivetikamv'et LaSkcr-Tarrasch erlangteTarrnscv einen bebcultnben etelhmgtDeru . im zwanzigsten Zuge machte er jcbo.1) einen schweren Fei ler, d o h e n s o l >n s - L i d) ist nm Dienstag mittag von Jagdschloß Wolfsgarten luieber nach Lid) zurückgercist. •• Eine wissenschaftliche Stiftung. AuS Anlast 'ber Feier zur Eröffnung der Erweiterungsbauten der Ted)- iiischeu Hochschule zu Tarmsladt haben auf Anregung der IDarmstädter Firma E. Rlerck eine Anzahl von Industriellen LeS Grobherzogtums Hesien und benachbarter Gebiete ein Kapital von 51 608,50 Mk. als Stiftung zur Weiterbildung hervorragend begabter Studierender zusammcngebracht. Ein Industrieller hat einen Beitrag von 20 000 Mk. gestiftet, auS dessen Zinsen technische Apparate beschafil werden sollen. ** Unser Regiment ist heute vormittag 10 Uhr aus den Manövern hier eingerrofsen. während die eingezogenen Reservisten fdion gestern nachmittag gekommen sind. Das Regiment kam zu Fust von seinen lebten Quartieren in und um Frohnhausen und wurde von der Bevölkerung mit großer Freude empfangen. Wir selbst erhielten von dem Eintreffen aus ctroat ungewöhnliche Art Kenntnis, nuinüd) durck) das Telephon. In eine Tradtuuterhaltung mit einem hie- sigen <^esd)ästsmanil tönten plötzlich leise, über deutlich die Klange der Regimentsmusik herein, die gerade an der Spitze der Fabnentompagllie durch die Stadt zog. "TaS Kinemalographen-Theate r hatte a,n Dienstag Kindervorstellung und Kopf an Kops drängte sich in den NachnnttagSstunden außer zahlreichen Envachienen eine fiöhliche Kinderschaar in dem Theater. Es war em ab- wechselnngSreicheS Programm, auch an Humor, das den Besuchern vorgeführt wurde. Wir nennen nur das farbenprächtige ,Diabolospiel^, Bilder die an tollen Einsällen daS Menschenmögliche boten. Ganz besonders riefen der ,Zauber- uiantrl* und die .Unbegründete Furcht* schallendes Gelächter bei Klein und Groß hervor. Ein Pianist, der es versteht, seine Musik der ledeSmaligen Situation auzupasien, sorgte dafür, daß auch die Pausen zwischen den einzelnen Bildern nicht langweilten. •• Deutsche Turner schäft und Arbeiter. Mau schreibt uns aus Dutzback, 23. Sept . In der Nr 201 der ,-i.berh. VolkSztg." befand fick' ein Artikel: Ä a fernen- fojton i n deutschen Turnvereine». Aus Butz dach geht uns eure- längere Zufdwist zu. in der siw mehrere dem Arbeiterstande angehörende Turner über bi? B.Handlungsweise beschweren, die sie sich von . besseren" Turnern gefallen lassen mußten. Wie Rekruten würben sic beHan- Markte. fe. ßtanflurl o. TL, 24. ecpi. iTetegr. Lrig.-Bertchtbtt »Gieß. Anz.-.) Amtliche Notierungen der heutigen Viedmark^ prelle. Zum Berkaule standen 6L Ochlen, 1 auf CftennS 6 Bullen, 0 auSOesierreich, 44 Kühe, Zerlen. Liiere imd Rind» 794 Kalber, 214 Schate und päinmel, 11?6 Lchiveine, 7 Zieg« 0 Ziegenlämmer. 0 SchaKäinmer. Bezahlt roiirbtn tük 100 Pfund Lchlachlgewichi: Ochsen: 1. Cuahläi 79-61 51. 2. Qualität 71—73 Mk., 3. Qualität 5H-00 1U; Bulle» 1. Qual. 66—61, 2. Quoll 62—64 : Rübe 1. Qualität 74 - 76 Mk. 2. Quoll K—66 ML, 3. Qual. 63—54 Alk., 4. Qual. 00-40 W- 5. Qual. 00—00 Dlk. Bezahlt wurden für das i'hmb iewicht: Kälber 1. Qualuä: 92 di« 95 Big., vedendgestch »—56 Pfg., 2. Qualität 86-90 Big., Lebendgewicht 47 -6? W schlochtgew 60-70Big.. Schale: 1. Quall Schlachtaew. ® M 62 2. Qual. 70-72 Big. Schweine: 1. Quai. 71—00 tt Lebendgewicht 65,5—00 i i„ 2. Qual. 60—70 BQ ^cbendgetmch 5^-' 3 Ouol. 02—bn i-’j., lledeud,'.«wicht 00-10 ejcho't bet pornvic., lan-jiam, lleberuanb uiutclmaßig. bei ftU® oieh gut, tem lieber) tanö. Stute, Eo c-nusmann, .'ci?cer Weistl 1 Fuck: Wallack. - Hal- balzet, Löhnberg 2. Braune Stute, Äug. Frensdorf, G.euen^. Stute, S. Kvu'monn, Rteder^D.. l 4 Fuckc'r-te, -t. Isenberg Wwe, (difficn Notschimmel, S. Michel, Gießen 6. Es standen bei dieser Haise 20 P'-rde in Konkurrenz, 7. Arbetts schlüge, panrwen'-- Tie Tiere mupen mindestens 6 Mctuur in Besitz von Landwirten sein, oi-: dem Landes- Pferdezucht- oder einevi lanbwiNschaftlichen Be,irks^rein des Grvßherwqtums ar lehorru Tunkelbroune Stuten, W. Sah, Ton- ftüll 1. Braune 3tuten, Beigeordneter Sinter, Rieder-Weuel *- .ftlchs-Wal lache, Will, Wagtter, Leun, 3. Preis. 8. und **a D reijährtge Fohlen, Vagenichluqe: Schwarzer Wallach, Ank Wern, Langgöns 1 und 2. Lrets Ar bet tsschläge: Tyuchsstute, Gg Bill 1 < 'Jiieber-.^.vel * Rotschunmel-stute, Th. Schnieder. C^ieRtn 2. Braune vstute, Ehr Häuser Wwe, Aieder-Weu'el 3 Preis 9. Arbeitsichläge, yc.irtottr B-dinaung wie bet Jll <. Braune Stuten, Winter, Nie?, r lienel 1 -tunfcl braune Stuten, st Wei^ IV., Tarfgüüll 2. FuchS-Wallache Wtlh Wagner, Leun 3. Preis. . _ 10. uno 10a Ileisähriae Fo hl e n, Da gen schl a ge: schwarzer Wallach, Anl Nein VII., Langgöns 1. desgleichen Httrl Becker IV., Müschen heim 2. Preis. ArbeitSschlnge^ 7nichstute, Bill I, Niedev-Wenel 1 Rotschimmcl-Stute, Th Schwieoer, «sttesten 2. Braune -Stute, Ehr. Häuser Mve., Nieder-Weisel 3. Preis 11. uno 11a. Zweijährig.'Fohlen, Wagen schlagc: Brrrune Stute, Wilh. Rock, vattenrod 1. Schwarz srute. Je. Dilger, Fauerbach v. d. H. 1. Braune Stute, Äg. Dietrich, Langd 2. Preis. Arbeitsschlage: Fuchsstule, £>. Mar^ I., Nieder-Wei'el 1. Desgleichen L. Kestler V., Grrßcn-Linden 1. Preis. 12. Zuchtftuten mit Fohlen oder nachweislich gedeckt, Wagcnschläge: Für inländische Züchter, welche Mitalicoer des Landes-Pfecd-^uchtoercins sind. Braun, Ivh Gon, triun, Röthges 1. Desgleichen mit Fohlen, £>. W. Strasthemi, Briedel 2 Braun mit Stern, PH Rock, Hattenrod 3. Dunkel- bvaun, ft. Tilger II., Fauerbach v. d. S). 4. Braun, ft. A Wagner, Langgöns 4. Dunkelbraun, Wilh. Faber, Jtirdigönd 6. Broun, JE Weitz IV., Dvrsgüll 7. Dunkelbraun mit Fohlen, D. Sckiäfer II., Hesien 8. Preis . 13. Zuchtstulcn mit Fohlen oder nachweislich gedeckt. Arbcitsschlage Bedingung wie bei Klasse 12 kDunkelbraun, Jak. Mippel, Mcdev-Acisel 1. Schimmel, Ivh. jAug. dem-, Rieder-Weisel 2. Rappen, Ehr. Hauser IV. Wwe., Richer-Weisel 3. Vtotichimmel, st-, ixiuscr XXII., Rieder-Weiiel 4 Braun, 5r. Jirausgrill VIII, Rieder-Weisel 5. Braun, Gergg Bill I., Ricderweisel 6. Fuchs, derselbe 7. Roli'chirnmel, Th. Schmieder, Gietzcn 8. Preis. Es erhielten noch Anerkennungen für ihre Tiere: L. vahn, Rieder Wi isel, C. Alles L, Rieder. Weh'cl, Ehr. Häuser IV. Wwe., Rieder-Weisel und Martin Trappe Ronnenrvo. Rack) der Prämiierung trat das erstemal die Wrkommifiwn im Landwirlschastekannner in Osiesten in Wirksamkeit. Bon den »vorgefübrtcn 7 bc lgischen Stuten wurde eine als -urZucht nicht geeignet zurückgeiviesen. Dagegen neu angekört: ö jähr braun, Heigeordncter Winker, Rieder-Weisel, 3 jähr, braun Ehr. p-auser Wwe., Riedei>Weiscl, 3 iahr Fuchs mit Blässe, Gg. Bill I., Mieder-Weisel, -Ijähr. ^Rawc, Th. Pfungstadt, Langgöns, 4iähr. 'Fuckis mit wcister Mähne, I :)ieuter I. Riederweisel, 3* 1 2/- Braun, Ioh. £>. Brickel, Langgöns, üjähr. dunkel, Fuchs, Heller Mähne, Cclonomictdt Doffmann-Hosgüll. Ferner wurden sckwn früher angekörte Pferde (Wagenschläge) •folgeüber Besitzer rcvioicrt und die Änkörung bestätigt: Ivh. Gontrum Röthges. Wilh. Weil-Langgöns, stvnrad Weitz lV.-Dorf- Oüll, Änt. Rern Langgöns, H. W. Strasheim-Griedel, Slonr. Ant. Vagner-LanggönS und Monr. Tilger Il.-Faucrbach v. d. Höh. — Vteu angekört wurden (Wogenschläge): 3jähr. Rappe .stvnr. Weitz tV.-Tvrfgüll, und 5jährige Braune- Stute von Wilh. Faber-.st'irck)göns. Inzwischen hotte sich um den PrämierungS-Ring und auf ber daran liegenden Tribüne eine dicht gedrängte Schar von Schaulustigen eingcfunden, um den Glaiuvunkt unseres Marktes zu mustern, näuilich die Vorführung der Pferde und Geschirre iim Privatbesitz. Ein FuckrS-Aallach des Weinhändlers Aug. Schwan und ein Viappe des Leutnant Ebel wurden in allen Gangarten vorgerittcn. Weibe Tiere waren elegant equipiert. Tie Firma Tribus und Sundheim zeigte ein paar edle Mppen im eleganten Kupee (Jfrbri- tai Äilbiiigcr), Heinrich Ilrömcr-Giesten führte ein Schtmmel- t^nnycinivanncr uno einen Braunen nn Halbverdeck vor. Tann fam zum Schlug Hoflohnkutscher Huhn mit zwei mit Rappen bespannten Landauern, von denen man nur sagen kann: tadellos eiad) jeder Richtung Es folgte inxl> ein Gig mit Schimmel, Ebenfalls vom Hostohukutscher Huhn gestellt. Tie Preisverteilung war pünktlich um 1 Uljr beendet. Tie Mitglieder der Pferde tmorki .stommission und ber Prämiierungs wviumission vereinigte um l*/i Uhr ein Festessen im Hotel Prinz Sbarl. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stcbeuden Artrkck übernimmt die Redaktion deut Publikum gegenüber fcmfdr. Verantwortung.) Ter mittlere Teil der Stein st raße ist wirklich bei bei AusbesicrungSarbeiten unberücksichtigt geblieben. Sie, in Welt, soll man sich das erklären? Änsang und Ende t*<*r Straße haben gute Passageverhältnisse, die Mute nicht! Uu nun vergleiche man hiermit die Graben st raße mit ihre« höchst geringfügigen Verkehre: sie erhält Bürgersteige m>: Platu» bclag! Wo da die Logik steckt, sagt — die SkidroerwastAG • Lollar. Bn uns hier zu Lande ist es anscheinend 2* geworden, daß die lungen Mädchen und Bürschchen, die aus der Schule entlassen sind, Sonntag abends ,] -mnnfa» W WiNschasten besuchen und hier bei Lrchcsterllang ihrem Ucb» mut freien Lauf lassen. Tic Jugend, die in einer RcstanmüM in der Hauptstraße verkehrt, tretht es nun am tollsten. es 11 oder y»12 Uhr abends wird, verläßt sie do lokal und alsdann beginnt ein derartiges Schreien un — mitunter kommen hierbei auch Schlägereien vor die Leute in ber Rachbarschost aus dem schlafe flenxtft werd» Hoffentlich tragen aber die heutigen Zeilen dazu bei. die Kick' merksamkeit der maßgebenden Behörden zu envecken, bannt bald Abhilfe erfolgt Vcrmiicbtcs. ' Die Ebolera bat in Petersburg 392 ‘JUuertra.-;.’- uiigcn und 15ö Tode-slälle aufjumei|eii. Gestern fmb tn bet Pawloivscheii Iiinkerfchule 40 Junker an Cholera eifrauh. Sa* im Palast des Herzogs von Olbendurg fomeit Eholera<älle u.. Infolge einer Forderung ber preußischen Behörden ist ein fani:«*- ärztlicher Waggon nach Wirballen abgegaugeii, um die Cuata» täne aller Relsenben einznlühren. In Finnland sind i:mla|’r>< Maßregeln getroffen worden. — AuS Berlin wird geincldet. badi Nr. 33, mit angebautem Stall Feuer aus, da-r bei »em vorhandenen reichlichen HolZvorrat und den Ernte- Vorräten reicklidre Nahrung fand. Nur dem entschlossenen Eingreifen der Feuerwcbr-und der Mannscha'ten der gerade hier einauarticrien beiden Scktvadronen des Tragonerreg,- menlS Nr. 23, die unter Leitung ihrer Lsfiziere tatkräftig an den Lösdrarbeiten stck beteiligten, ist es ;u verdanken, daß das Feuer auf seinen Herd beschränkt blteb. 0 Marburg, 23. An einer stetlen Straße der Stadt verunglückte letzte Wockw ein Militär-Automobil. Die Insassen retteten sich vorher durch Abspringen. isd G u n d e r n h a u s e n , 23. S.*v: H'.cr ist feit einigen Tagen der Tnphus ausgebrochen. Gestern wurde der Landwirt Appel, feine Tomter und fein brci|abriga 3obn in das rtrankenhaus nach Darmstadt gebracht. Heut: ivurden nock, die Ehefrau, deren Vater und vier rotutr; Uinder in das hiesige itrankenhaus überiuhrt. Ta zotl- reiche Familien erkrankt sind, werden wohl weitere lieber- führungen folgen Voraussichtlich wird auch die poltze-. licke Sperrung des OncS eintreten, lieber die Ursache fmb Feststellungen noch nicht erfolgt. —— ■■■'■ . - lltiiücriitäts»Macbricbtcrt. hc Darmstadt, 23. Sept. Tem aui^TftatJmäBiflcB e « Professor an der Technischen Hochschule Tr. Bernd Reuma«, und dem Prwatbozenten Prosen'or Dr.-Ing. Ernst Vetterleii wurden weüere Lehraufträge erteilt und zwar ersterem für JBc- brennungsvorgänge, Hci.z- und Äraitgaie und deren Unteriuauig' und letzterem für „Zeick^nübungen in Bauformen für Iu^enieurrT. Ter dem außeretatc-maßigen a. o Professor Tr. Äatl Schwalb? erteilte Lehraustrag für orgamidK Cbemie ■. nöe btt Papierindustrie wurde für Zellulosechemie und Ternlchem-..- rt. weitert. AuS dem Verbände der Darmstädter Technischen £\-> schule ausqcschieden sind die Privatdojenten Profesior Dr. SLr; Rudolphi ^Pl,vnk und phofikalische Ehemic infolge Cxnennuig lum Mitglied des Aaiferl. Patentamtes in Berlin, Dr. Oei Ueppc 1 er iChemit infolge lleberfiedelung an die Technische Hochschule »u Hannover, Professor Tb.odor B e d c.’.1a ictmcnba«; und Turnlebrer Hck Völling auS GefundbeitSlückficht«. Bettvorlagen, Felle D'D- 10 Pfd. 1.80 Ml. «821 (Ludwigshafener 0 10 Psd 1.90 Mk. L Steinhäuser 27 SelterSweg 27 17 9ieuen Baue 17 lte* ßng.^' 65 Od)fy’' c[ierei^v uySit4> ncr-. i Oiiahia ,^ ualiat obCua|iiai . Rühe 1. y L M, tÄ*S trve''./g5 el.) ßu?, Nur ben, t*rr? Ws I l,ccv »iiu» n. ist Ke N: > Wänit «w> t sWI D"Ms Uebtt^ ter. erSburg 392 91ut •len. bestem sind c an Cholera ertranh. I ivg kamen CholeE. ien Behörden ist ein Ice gegangen, um die L- » Finnland sind unfö Berlin wirdgemelk ionbeut an Tyohud r1 worden. - Tas bc|chlosicn, daß baL ra 2)1 aiti11a öiil: ragt worden, die 6: Meldungen aus (Sa: cm ausgebrochen. !» jmiL ihrig-sreiwilligen Inge cte sich bei chrer gr. . von 30 SWomüer W im Anschlägen einer:... :ben ivcrden mußien ch Berlin wurde gefitM time, die dorl zu ihr Reicrendar $. 2. beiei i, feinet goldenen Rai?. - ;iet Wagner in Müller nd Wechielsälichnngen!:! .'den war. , in Cafancho enq«-■ häuler, 2 Fabriken, 1*- störk. Tie0bster>>leii:. obdachlos und in gtw-- )ie aniangs Ceptemdk^ Genua auf der üW eien im Werte oon«w- dicht Rubrik siche r Publikum gegenüber W Kbeist igt geblieben. - a, . ? «KJ? S • mit - Arabenstrubc * *g®J* lagt - Dlt W •ts&bt sSrr fae et,1*,11 NÄLZ ™ lut StubilV' *emie und TerN' *er Ä » Worts y«) utfolge Ornt’ M’n Berlin, 2u Austg an die & Mbot Bec! (Mas§.' ^Geiundheitäiü^ spiel. k°?.besSchachweltki- bebculcnbenStelluntito einen fchweren Fed!« eb. Rach weiteren 21: Lasker sieben, Tarro-s. Voranssichtltchc Wtltcrung für Hesien am Frei tag den iÄ. September: Geringer Regen. Temperatur wie heute. Schwache ,cnlici c Illinde. Griginal-DrahtmelSungen. München, 24. Sept. Im Münchener HoitHeater nurbe gestern abend während der Ausführung die Tochter des Kammerpräsidenten Örtere r, die erst seit kurzem mit Lein Gymnasiallehrer Weber verheiratet ist, vom Schlage getroffen > nd war sofort tot. Paris, 24. Sevt. Ter „Gclaic* meldet au? Madrid, -ad) dem gestrigen Ministerrat habe Dkinisterprasident Malira erklärt, daß.die deutsche Antwort auf die Marokkonote in ihrer Gesamtheit befriedigend fei. Es sei wahrscheinlich, daß eine Verständigung erzielt wird. London, 24. Sevt. Die Times kommentiert die Antwort Deutschlands auf die französisch-spanische Marokkonote und sagt, es scheine eine Berechtigung vorzuliegen, zu glauben, daß *>ric von der französischen Regierung erwartete vollständige Ueberrinstimmung bald erreicht wird. Das Blatt drückt die Hoffnung aus, daß die franz. Regierung die Antwort mit Ruhe und Unparteilichkeit aufnchmen wird, und daß btc deutschen Einwendungen zu keiner Preßpolennk Anlaß geben werden. Petersburg, 24. Sept. fRodibcm sowohl un kaiserlichen Winterpalais als auch in Peterho' und ZarSkoje Selo die Cho-, l e r a - Erkrankungen in der Zunahiue begriffen sind, wurde die Rückkehr der Zareniaiuilie auf unbestimmte Zeit verschoben. Im Bestuden der Kaiserin ist ein Ruckfall eingetreten. Tie Aerzte raten zu einer Winterkur im Süden. New-York, 24. Sept. Nach einer Meldung au8 Wil- helmstad sind dort brilsiiche Meldungen aus Carracas euigc- lauleu, wonach dort eine neue Pest-Epidemie auSgc- b r o ch e n sei. New - Pork, 24. Sept. Gustav Eberhardt, i-cr Mörder seiner auS Wien Hierher gelockten Tante, wurde zu 30 Jahren Zuchthaus verurteilt. ßeliMerSw Korbwaren aller Art Kathreiners Itttte i$i u üH MM I Zwiebelkuchen jeden Montag, Mittwoch, Freitag von vormittags 0Ubr ab. 42511 &r. Noll, Hofbäckerci. ueld- Lotterie 3288 Bargewinne o. Abzug. 45,!»OO 1 1. Hauptgewinn 327 Gewinne 15,00« M. 2900 Gewinne 1^,800 M. \ Lose 11 1 71k. 11 Lose lOMk. Porto u. Liste 3UPf. versendet das Gen.-Debit J. Stürmer Strassburg 1. EIsumh, D5/o| Langestrasse 107. W. Seii)inliT"lEjfr Diese Woche! | Ziehung schon 26. Sept. Q Grosse Badener - D1/. Horch! Von köstlichen Wohlgeschmack tmd hervorragend Id Qualität sind die beiden Margarine-Marken „Siegerin“ und „Möhra“ ale gleichen feinster Molkerelbutter vollkommen! Alleinige Fabrikanten: A. L Mohr, Act-Ges., Altona- Bahrenfeld. Wer für den kommenden Winter Ftchteudeckreiser auS den städtischen Waldungen zu beziehen wünscht, wolle dies cilSbald auf der Bürgermeisterei — Zimmer 15 — anzeigen. Der Preis beträgt 20 Pfg. für die Welle und ist bei der Anmeldung zu entrichten. Die L'ieiennm erfolgt frei vor daS Haus. Lbic Mcldclisten werden am 15. Oktober geschlossen. Hiernach i och eingehende Bestellungen können nicht berücksichtigt werden. Gießen, den 11. September 1908. BH/e Großherzoglichc Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Keller. Die Lieferung und Aufstellung von ca. 1600 Meter Holz- Mländer für die Einfriedigung der Parallelwege und Böschungen ’ L'p. auf Bahnhof Nidda fall vergeben werden. Berdingungsunterlagen sind bei der unterzeichneten Inspektion «"inzusehen und können auch gegen poft- und bcstellgeldsreie Ein- -ndung von 0,50 Mk. in bar bezogen werden. Angebote mit entsprechender Aufschrift sind bis 7. Oktober to. Js., vormittags 11 Ubr einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 23. September 1908. B1*/» _________(tzroßb. EUcnbabn Betriebs Inspektion 2.__________ Aepsel-Versteigernng. Montag, den 28. d. Mts. von vormittags 10 Uhr an, sollen die hiesigen Gememde-Aepfel, sehr schönes Tascl- i nd Kelterobst an Ort und Stelle versteigert werben. Der Anfang ist an der Kreissiraße Lauter—Wetterfeld. 5652 Lauter, den 23. September 1908. Großh. Bürgermeisterei Lauter. 91 ff. Büro-Verlegung bt» fnnbwirtfd)flftgimmmtr^u5(dju|fc6 für ©bfrijffffa. Ich gebe hiermit bekannt, daß das seither in Alsfeld Llsindliche Büro des Landwirtschaftskammer-AuSschusses für Lberhessen am 1. Oktober l. Js. nach ließen, Friedrich- Mraßc 6, verlegt wird, und erjuche alle Interessenten höf- [ chst, von da ab alle Zuschriften au den LandwirtfchaftS- Hammcr-Ansfchnß für Oberheffcn in Gießen richten zzu wollen. Alsfeld, den 19. September 1908. Landwirtfchaftskamnter-AnSfchnß für Oberheffcn. Korell, Vorsitzender.B?7„ K 111/08. _ IB*7» Donnerstag, den 15.Ch. 1908, nachmittags 3 llbr, werden auf htesigem Ortsgericht die vor deut Warnen des Jac. Schneller und Ehefrau geb. Deiche Hardt stehenden Grundstücke der Gemarkung Gießen 2/38,2 = 330 qm Grabgarten im Gartseld 2/38/1 = 259 qm Hofreite daselbst öffentlich meistbietend versteigert. Gießen, den 23. Septbr. 1908. Gr. OrtSgericht Gießen. Gros. K 41/08 B*/8 Donnerstag, d. 15. Ctt. 1908, nachmittags 3 Ubr, werden auf hiesigem OrtSgericht die vor dem Warnen der August Helfenbein Ehefrau geb. Rhode stehenden Grundstücke der Ge markung Gießen: . 2/164,4 = 507 qm Hofreite links der Ebaussee 21/15,2 = 262 qm Grabgarteii rechts des Wiefecker Wegs 21/15^ = 2496 qm Hofreite da,. 21/154S — lto3 qm Grabgarten daselbst . . öffentlich meistbietend versteigert. Gießen, den 23. September 1908. Gr. OrtSgericht Gießen. K 105/08. M B10/0 Donnerstag, den 15. Oktober 1908, nachmittags 3 Uhr, werden auf hiesigem OrtSgericht die vor dem Namen des Georg Hammel und Ehefrau geb. Stuckart stehenden Grundstücke der Gemarkung Gießen: ~ , 28/217 ---> 2008 qm Grabgarten, Laggärten in den mittelsten SchieSgärten 1/264,5 = 331 qm Hofreite auf dem Kreuz . . öffentlich meistbietend veruelgert. Gießen, den 9. September 1908. Gr. OrtSgericht Giehen. ___________Gro s.___________ K 34/08. " Donnerstag, den 1. Oktober 190», nachmittags 3 Uhr, werden auf htesigem Ortsgericht die vor dem Namen des Johann van gen Hassend stehenden Parzellen der Gemarkung Gießen: 13/47 — 951 qm Hosrette aut den Heegstrauch u. Sandkauter Weg , v , 13/475 = 723 qm Grabgarten das. öffentlich meistbietend verstetgerl. Gießen, den 9. September 1906. Gr. Ortsgericht Gießen. (9 ros. Bei mir kann (5617 gckeUert werden. Ä Wem-Fäffer in allen Größen abzugeben. Ludw. Kohlermann Küferei, Lleichstr. 12. Hoher Feiertage halber bleibt mein Geschäft Sonnabend den 26. September 1908 u. Montag den 5. Oktober 1908 W~ geschlossen. -W Joseph Herz, Bankgeschäft. Knaben-Jnstitut Lucius forstbaus bei Gdjzell (Wetterau). Gegründet 1809- ===== ßerrl. tage am fiocbwald. Gunst. PensionsbedingunQen. €rfolgreld)C Vorbereitungen bis Ober-Secunda der höheren Lehranstalten. Däbere Auskunft erteilt Julius Lucius Iratfberzoal. Ress. Präceplor- n Dr. Oetker’s Obstkuchen. Zotnten: 500 g Mehl, 1 Pflckchen Dr. Oetker** Backpulver, 100 g Butter oder Palmin, 2 Eier, */e Liter Milch oder Kahm, Salz nach Geschmack. Zubereitung: Man bereitet nach gewohnter Weise den Teig, rollt ihn nach Belieben dünn oder dick aus und belegt gut gefettete Kandbleche damit. Als Belag verwendet man entsteinte gezuckerte Zwetschen, eingezuckerte Apfelschnitte oder sonstiges Obst, Ist das Obst sehr saftig, so überstreut man den ganzen Teig reichlich mit feinem Weckmehl und etwas Zucker. ng3*/# Dieses Rezept genügt für 2 Springformen. Nur Dr. Oelker's Backpulver bürgt für gutes gelingen dieses Kuchens! Zu haben in den meisten einschlägigen Geschäften, ss“/^ Dad auf einem ganz neuen Prinzip beruhende Mannesmannlicht hat bei enormer KQo/ e.in® Gasersparnis von Ü*- /o elektnsvh. Licht gleichwertige, dekorative Wirkung, übertrifft dieses aber an Billigkeit um das 3Va bis 10 fache. Die geringen Anschaffungskosten machen sich schon in zirka 2 Monaten bezahlt Mannesmannlicht ist leicht an jeder vorhandenen Krone anzubringen. Wegen der vielen Patentverletzungen fordere man bei sein. InstaUateur ausdrücklich Brenner, die den Stempel „Mannesmann“ tragen. Das beste Schuhputzmittel Zum Umzug g䙫?« Gardinen, Brise bise Roulcaux'^öper Tülldecken u. Läufer Wachstuche in verseh. Breiten u. Preislagen Tisch-Decken aller Art Vorhangspitzen Galerieborten Fensterleder A. Salomon & Cie. a*»/9 Kommenden Samstag und Sonntag bleiben unsere Geschäftslokalitäten SpringmanifSchiihhaus Gießen, Bahichosstraße 58 macht das I^eder wasserdicht; isl überall erblltl. . 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