W»«»nDli|itäti) »,13 V i’inbet 1(1) JW« at.1 Lb'e % -achtes bieje in Äw en. ®cW, Äderen i-1?01 «teil ”UÄ‘> leihnttnt ,|K H> en. MsMe \CÄJ °her ob £ s'.ch Erlichen S? .'le ,Mn h?11!* 8|g?e s ’tl nb M CI taqli* Wl 54roeinemattt ^""'del ging «chi ’ccttet, ban dix jette ’> wodurch das ®e* in pro Paar ftetiel 211 alt 55-65 M, Meine 110-130 SDK* für 57-58 Mk, der Etage am 4, und nnarh. achlmark!. Durch, iauischer) 17,40 311t cste 11,001'iL, h^r eue, 10,50 M. jungen tw - w> rnr üebeu an, ivie viel von ansiväris «ach =a Wetter L____ 1 I Sonnenschr 2 \ Klarer Himr: 2 i Sonnenschein = + 18,96 C. = 4-12,6° C. und „Gerichts": eriente >r Bank für Handel 1 1.15 Uhr. ihmeyer. ihuckert . , 117.30 . 106.75 . 194.75 . 122.30 . . 229.40 136.00 . . 170.40 . 136.70 ' _193.SC . . 89.60 Koniinandit • Bank . • - eu . ■. • • . und Ohio- hu • • • • Bergwerk ieu Bergwerk . W- Bergwerk. . - ü: ' m Eiseu-Indostrie »- .audelsgei . • er Bank . Bank . • iiat Bank ahn . • • ' Eisenbahn • taaUbahn • - ^.Eisenbahn 2230 ■ 14750 120.00 196# 23J0 92.00 146.9) ^nlangskurse. Bergwerk- ■ n E-'b. - oyd ■ • ' e • • ’ Nr. 172 Der Siegener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich StetzenerFamtlienblätter; Koeimal wöchentl.Kreir- an für den lireis Eietzen (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. Land- wirtschaftliche Setkfragen Fernsprech • Anschlüsse: für di« IHebattion 112, Verlag a. (iypebihon 51 Vdreüe dir Tepes chenr Anzetger Gießen. tnnuqm« von Anzeigen für die Tagesnummer bti oormUlägS 10 Uhr. Erstes Blatt 158. Jahrgang Freitag 24. Juli 1808 Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhefsen Rotationsdruck und Verlag der Srüh^ichen Untv.-Vuch- und Ztelndrnckerei. K. Lange. RedaMon. Lxpedttion und Druckerei: Schulftrahe 7. vezugSpretsr monatlich 75Pf., vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- il Zweigstellen monatlich 65 Ps.; durch die Post Mk.2.—mertel- jährl. au6ten Widerftand vermöchte Liberia trotz 1 einer allgemeinen Wehrpflicht und seiner Miliz von o Regimentern in solchem Falle natürlich nickst zu leisten. Bielleickst aber will es dieser britischen Intervention zuvorkommen und sich gegen sie in den Bereinigten Staaten und im Deutschen Reick) -öunbe^ genoffen sick-ern, vielleicht ist die liberische Londergeiandtick)ast bas Zeichen einer neuen Zeit für Liberia, indem sie eine *len-= derung des bisherigen sremdenfeindlickicn Regimes der Republit anbahnt und durch Oeffnung der Handelsschranken England den Vorwand nimmt, „im Zeichen der Humanität" bemannet einzuschreiten. Tenn bisher hat die Republik hieraus ne gesetzten Hoffnungen doch insofern enttäuscht, als der Rassengeist der Reger die Europäer nidn nur vom (iberischen Bürgerrecht, sondern auch vom Jnneiih.iiidel ausschloß, und die NegerttÄghett e| nur zum kleinsten Teste verstand, die reichen Kulrurschätze Liberias dem Welthaichel zuzuführen. Apolitische Tagesscharr. Ter Konflikt der Niederlande mit Venezuela. In der gestrigen Senatssitzung im Haag erklärte der Minister des Aeußeren auf eine an ihn gerichtete Frage, daß die Schwierigkeiten, die in den Beziehungen der Niederlaiide zu Venezuela heroorgetreten seien, durch ein persönliches Mißverständnis zwischen dem Präsidenten Castro lind dem niederländischen Gesandten in Curacao, auf den die Negierung volles Vertrauen setze, verursacht worden sei. Bisher sei keine Bestätigung der Nachricht von der Ausweisung des Gesandten eingegangen. Tie Regierung habe angefragt und werde vermutlich morgen Antwort erhalten. Trotzdem große materielle Interessen auf dem Spiele ständen, erwarte er, daß die Kammer die Ehre der Nation vor allen anderen Interessen betonen werde. Der Minister erklärte weiter, zwei niederländische Schiffskapitäne hätten Beschwerde darüber geführt, daß sie auf offenem Meere zwischen Aruba und Curacao durch scharfe Schüsse gezwungen worden seien, der Küste zuzuwenden und eine Durchsuchung ihrer Schiffe zu dulden. Die Postsendungen seien aber nicht geöffnet worden. Die revolutionäre Bewegung in der türkischen Armee Aus Monastir wird gemeldet: Tie hiesige Garnison ist ganz jungtürkisch gesinnt. Sie bestndet sich im Besitz von 8 Batterien. Tas Kommando besteht aus vier Generalstabsoffizieren und zahlreichen Zivilbeamten. Doch sind wahrscheinlich diese nur die Organe einer obersten Geheimleitung, die ihren Sitz in Saloniki hat. Tas Attentat auf Osman Pascha wurde in einem Zimmer der Kaserne ausgestihrt. Aus Saloniki eingetroffene Reisende berichten, Hilmi Pascha sei infolge der Aufregungen erkrankt. Der Korpskommandant von Saloniki, wo die Offiziere Erregung zeigen, wage nicht aus dem Hause zu gehen. In Ilesküb soll die Meuterei bereits offen zum Ausbruch gekommen sein. Laut Blättermeldungen soll angesichts der Vorgänge in der Türkei das russische Schwarze iOt eer-Ge sch wader Befehl erhalten haben, neuerdings sich in die türkischen Hafen zu begeben. In den Dardanellen würden sich einige Schiffe der englischen Mittelmeerflotte den ruiiiidieit Schiffen anschließen, um den englischen Untertanen - in den türkischen Häsen wirksamen Schutz angedeihen zu lassen. Ein Jrade des Sultans befiehlt, um die revolutionäre Bewegung in der Armee zu beruhigen. Pensionserhöhung und regelmäßige Gehaltszahlung. In Smyrna sind aus Jenibazar, Tirak und Easfaba neue für Mazedonien be- ‘timmtc Bataillone eingetroffen. Die meisten Soldaten laufen buchstäblich barfuß. Infolgedessen ordnete Tewsik Pascha össent- lickye Geldsammlungen zum Ankauf von Soldatenschuhen an. Deutsches Reich. Von der Nordlandsfahrt des Kaisers. Ein Telegramm vom 23. Juli aus Molde meldet: Gegen Mittag klärte sich das Wetter auf, so daß der Kaiser einen Spaziergang auf die Höhe bei Molde mit Tee im Freien unternehmen konnte. Ter Aufstieg war recht schwer, lohnte sich aber durch eine Aussicht auf sämtliche, meist mit Schnee bedeckten Berge. An Bord alles wohl. Der „Staats anzeig er" meldet: Der König verlieh dem Geschlecht derer von Beltheim aus Anlaß der Feier ihres 600jäyrigen Besitzes des Ritterguts Harbke das Präsentationsrecht für das Herrenhaus. — Nach dem „Reichsanzeiger" wurde dem Direktor im Reichspostamt Pressel anläßlich seines Uebertritts in den Ruhestand der Charakter als wirklicher Geheimer Rat mit dem Prädikat Exzellenz verliehen. Aus der badischen Kammer. Die Budgetkommission der Zweiten Kammer hat 20000 Mk. für die Er- haltungdesOttoheinrichsbausinHeidelberg bewilligt, jedoch dem Plan der Regierung, das Schlop wiederherzustellen, widersprochen. Es solle und müsse aber alles geschehen, was die Erhaltung der Fassade des Bauwerks ermögliche. Die Regierung lehnte die Beantwortung der s o z i a l o e m o k r a t i s ch e n I n t e r p e l l a t i o n über die Elektrizitätssteuer ab, weil die Erörterungen über die Reichssinanzresorm noch schweben. Das Münchener Gemeindekollegium hat gestern nach längerer Beratung einen Antrag angenommen, wonach künftighin städtische Lieferungen nur an jene Firmen vergeben rverden sollen, welche die Koalitionsfreiheit ihrer Angestellten, Arbeiter und Bediensteten in vollem Umfange wahren. Der Ausschuß der bayerischen Kammer der Reichsräte hat die von der Abgeordnetenkammer beschlossene wichtige Aufbesserung der Klasse 17 des Beamtengehaltsregulativ (Erhöhung der Quote von 3600 auf 3900 Mk.) abgelehnt, womit die Regierungsvorlage als angenommen gelten darf. Prämien für L a st a u t o m o b i I c. Auch die bayerische Armee-Verwaltung plant für die Herstellung kriegsbrauchbarer Lastautomobile Prämien zu gewähren und zwar 4000 Mk. als einmalige Prämie und 1OOO Mk. als mehrmalige Prämie. Im Verkehr zwischen Deutschland und Rußland (mit Ausnahme von Finnland, bezüglich dessen eS bei den bestehenden Vorschriften verbleibt) können Pakete vom 1. August ab mit Nachnahme bis 800 Mk. (in Rußland 400 Rubel) belastet werden. Die Nachnahmepakete im Verkehr mit Rußland müssen frankiert werden, und zwar haben die Absender neben dem Porto für eine gleichartige Sendung ohne Nachnahme eine Nachnahmegebühr zu entrichten, die in Deutschland auf 5 Pfg. für' je 2 Mk. und jeden Teil von 2 Mk., mindestens 20 Pfg., festgesetzt ist. Der Betrag der Nachnahme ist vom Absender m der Wä h rung des Aufgabegebiets, bei Paketen nach Rußland also in deutscher Reichswährung, anzugeben; die Marksummen sind außer in Zahlen auch m Buchstaben (mit lateinischer Schrift) zu vermerken. Im Falle der Einlösung der Nachnahme wird dem Absender der von ihm angegebene Betrag ohne Abzug durch Postanweisung übersandt. Auf den Nachnahme-Postanweisungen B n ch li n g 8 n u m m e r n oder Kassenzeichen de§ Absenders ersichtlich zu machen, ist im Verkehr mit Rußland nicht angängig. SlMsianO*. Neue Krawalle in Welschtirol. In Trient kam es zu großen Krawallen zwischen LciUfrffcii Abiturienten und Italienern. 20 Deutsche wurden, als sie eine Abschiedskneipe abhielten, von 150 Welschen, die sich vor dem Gasthause an gesammelt hatten, beschimpft. Mehrer Italiener drangen in dos Lokal ein und beschimpften die Deutschen. Ein Polizeiaufgebot drängte die Italiener, die auf etwa 300 Mann angewachfen waren und die Garibaldi-Hymne fangen, zurück und nahmen mehrere Verhaftungen vor. Ter Lärm dauerte bis Mitternacht. In den oberen Klassen des Gymnasiums unterblieb die Zeugnis-Verteilung bis zur Beendigung der Untersuchung, die bereits eingeleitet worden ist. Eine neue Expedition in 8 Benadir gebiet. Wie verlautet, plant die italienische Regierung eine^ Expedition gegen die Bimal im italienischen Benadirgebiet zur Sicherung des Verkehrs auf dem Flusse Uebi Seebeli, der von der Küste 30 bis 50 Kilometer entfernt und völlig in den Händen dieser wilden Völkerschaft ist. Tie Bimal metzelten im Jahre 1903 die Ex pedition Ceschhi nieder und sind dafür noch nicht bestraft. Der deutsch-schweizerische Mehl streit. Nach einer Berliner Meldung der ’Dicucn Züricher Zeitung ergaben sich auf der Berliner Konferenz zwischen deutschen und Schweizer Müllern solche Meinuiigsoerschiedenheiten, daß eine Verstän- digung alS unmöglich erscheine. _ ' König E d ua r d i n M a r i e n b a 0. Ter Standard erfährt, daß der König Don England während seines Aufenthalts in Marien- bad verschiedene Besuche von polilisck) hervorragenden Persönlichkeiten empfangen werde. Zunächst wird der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand nach Marienbad kommen, um den JsMer Besuch) des Wnigs im Namen des Kaisers Fra n z Josef zu erwidern. Tann steht eine Audienz des französischen Ministerpräsidenten Elsnieneeau in Aussicht, der zur felbcn Zett wie der Stönig sich einer Karlsbader Kur- unterteilt. Auch der russische Ministerpräsident Stolypin werde Stömg Eudard seine Auswartung machen. Keiiie Ei >im i schun g in die pe r sis che n W i r r en. Auf die dritte Frage LynchS im englischen Unter Hause, welche Schritte die englische Regierung in Gemeinschaft mit der russischen getan l-abe, um eine schleunige Beilegung der Differenzen zioischcn dem Schah und der konstiaitionellen Partei in Persien herbeizu- führen, antwortete Sir Edward Grey: Tie englische und die russische Regierung sind, bezüglich der Notwendigkeit, sich jeder gewaltsamen Einmischung in die inneren Angelegenheiten Perstens strikt zii enthalten, e i n e r Meinung.____ Die Einweihung der Neubauten an der Technischen Hochschule. R.-B. Dar m (labt, 23. Juli. Tie feierliche Einweihung der 9leubaulen an der Technischen Hochschule sand Henle uorntiuag in Gegenwart des Großherzogs, des Staalsulinisters, des Aiunlters des Innern, der Ministerial-, Kreis- und Rommunalvertreier, sowie eines zahlreichen geladenen Pnblikiuns statt. Auch der preußische und der russische Gesandte, joivie die 'Mitglieder des Senats der LandeSuniversität Gießen und natürlich auch sämtliche Professoren, Lehrer und viele Studierende ivohuten dem feierlichen Akte bei; die verschiedenen Korporationen und Verbindungen waren durch Ehargierie m Wichs mit ihren Bannern vertreten. Ter Großherzog wurde bei seinem Eintritt m den großen Festsaal mit Fanfarenklangen begrüßt. Tie Feier begann mit einem von Arnold Mendelssohn kompomerteii Festgesang, den der verstärkte Akademische Ehor unler fDlufitbegleiUuig uorirug. Tie erste Ansprache hielt der Rektor der Technischen Hochschule, Pros. Dr. Walde, der dem Großherzog für sein Erscheinen herzlich dankte uni) ihn und die Minister, sowie die übrigen Ehrengäste namens des Rekiorats willkommen hieß. Das große Geschenk, das heute der Techmscheii Hochschule überwiesen werde, sei ein neuer Beweis dasür wie hoch in Hessen Wissenschaft und Technik geschätzt werde. Ter Redner entwan dann ein Bild von der Entwickelung der Technischen Hochschule, die mm Dank der großen Opierwilligkeit der Regieriing, der Ständekammern und der Stadt Darmstadt ein so herrliches', großartiges Heim besitze. Professor W i ck o p sprach ebenfalls allen Gönnern, Förderern und 'Mitarbeitern sowie dem Vorsitzenden der Baukommission, Geheimen Bau-- rat Professor A. Koch, wärmsten Tank ans und gab dann eine längere Schilderung über den gewaltigen Gebäudekomplex, der jetzt nach Fertigstellung der Erweilervngsbauten über zwölf- tausend Quadratmeter Fläche bedeckt und 14 j e löst ä n d i g e Gebäude umfaßt. Minister des Innern Dr. Braun nahm dann das Wort und bemerkte, es sei auch für die Großh. Regierung ein erhebender Gedanke, das stolze Bauwerk fcrtiggeflellt zu sehen. Trotz der großen Opfer für die Landesuniversität habe die Regierung sich auch bereitwillig zu den kostspieligen Erweilerungs- bauten entschlossen, weit sie barm einen wichtigen Faktor zur Förderung der höchsten Rulhiraufgaben erblickt. Ter Minister warf dann einen Blick auf die gewaltige Entwicklung der technischen Wissenjchasten und deren Bedeniung für das Großherzogtum Hessen. Er schloß mit dem Wunsche, daß auch m die neuen Räume der- jelbe Geist der Eintracht und der Arbeilssreudigkett einziehen möge, die bisher in den alten Räumen geherrscht haben und daß auch in ihnen die technischen Wissenschaflen entc Pflegstätle finden möchten zum Wohle von Volk und Vaterland (leb. Beifall). Zum Schluß teilte der Minister mit, daß der Großherzog in dankbarer Anerkennung ihrer Verdienye den Professoren W i ck o p und Putzer die Krone zum Ritterkreuz I. Klasse deS Verdienstordens Philipps des Großmütigen und dem Geh. Baurat Pros. Alexander K o ch das Ehrentreuz desselben Ordens, sowie dem Rektor Professor Walde den Charakter als Geheimer Baurat verliehen habe. Ten Reigen der Begrüßungen und Beglückwünjchungeil eröffnete Oberbürgermeister 1U o r n e ro e g, der namens der Residenz Darmstadt der Hochschule zur Vollendung der Bauten herzlich gratulierte. Der Rektor der Landesunioersität Gießen Prof. Dr. Leist sprach tn humorvoller Weise der jüngeren Schwester namens der Landesuniversität herzliche Glückwünsche aus, wofür Rektor Walde der älteren, schon 3U0 jährigen Schwester Tank sagte. Für die sämtlichen Technischen Hochschulen des Teutschen Reiches sprach der Rektor der Technischen Hochschule zti Aachen, Geh. Regierungsrat Prof. Tr. Borchers, für dte Universität Heidelberg Prorektor Geh. Hofrat Prof. Tr. Jattineck, für die Akademie für Sozial- und Handelswissenfchaften zu Frankfurt, sowie die Handelshochschule zu Ptannheim, dem Physikalischen Verein und die Senckenderg'sche Naturforschende Gesellschaft der Rektor der icberin heute aus btc hat der 'dn- dem der Frankfurter Automobilllnb beschlossen, 25 000 Mk. teilscheine zu übernehmen und sich mit 3000 Mk. an Äarantiefonds zu beteiligen. •• Zur Ausführung der Feldbereinig ung w. Wiesbaden, 23. Juli. Das Eaisonkest der Kurverwaltung auS Anlatz des XL Deutschen Turnfestes nahm einen imposanten Verlaus. Eine nach tausenden zahlende Menschenmenge ersüllte den glänzend illuminierten Kurgarten; darunter viele Turner, welche heute nachmittag mit Extrazugen und auch schon vorher hier eingetrosieu waren. Ten Glanzpunkt deS Abends bildeten nach einem Dopvelkonzert die vom Tnrngau Wiesbaden vorzüglich dargestellten Alarinorgrnppeii, welche aus einem Podium über dem KurhaiiSiveiher gestellt und von einem Lcheinwerier efsektvoll beleuchtet wurden. Tie einzelnen Gruppen waren: „Amor*, .Olympische Spiele', »Aufruf zum Kauwi", .Ter Kamps", .Ter Friede" und »Huldigung an Jahn". TaS letzte Bild ivurde mit begeistertem Jubel begrüßt. Em tausendstimmiges .Gut peil" dnrchbrauste die Lust, als sich der Vorhang über dem Bilde schloß. An die Stellung der Viarmorgruppen chlotz sich ein glänzendes, aus zirka 60 Nununern bestehendes Biillaiiiicuerwcik, dessen Clou eine große TekorationSsront, die vier Turnzeichen darstellend, bildete. Ten Schluß deS großartigen Festes machte cm zahlreich besuchter Ball in dem prunkvollen großen Konzerlsaale des Kurhauses. — Tie fremden Turner besiichten außer anderen Sehenswürdigkeiten auch das Königliche Schloß, das vieles Sehenswertes bietet und von den Fremden sonst vielfach nicht die gebührende Beachtung findet. ind die Anforderungen, bic man an die in Betracht kommenden Vereine stellt, recht minimaler Natur. Sv hat pii erhalten und der damit auch die Aisscnscljasl einen unschäd baicn Dienst geleistet lyü." Die Rede flung in einem drei fachen poch ans Kaiser Wilhelm II. und Großherzog Ernst Ludwig aus. Rektor Walde gedachte dann nochmals der Gaste aus Nah und Fern und widmete ihnen fein Glas. iagSabg. Tr. Osann gab der Freude des pestenlmrdeS und der Stadt Darmstadt über das Empvrblühen der pochschu^ Ausdruck und toastet' aut di feil . Bros. Wicko p dankte der Stadt Darmstadt und Geh. Baurat Koch den Bauleitern Pros. "Luger, WickoP und dem Baumspekwr Landmann. Das Festmahl dauerte über 3 Stunden. Ter Festkommers, den die Darmstädter S t u d c >> tcnschast anläßlich der Einweihung der Erweiterungsbauten ■brr Lechnischen Pochschule heute abend im Orpheum veranstaltet chatte, bildete einen schöne» Abschluß der heutigen Feierlichkeiten. Wohl 800 Teilnehnirr vom jüngsten bis zum ältesten Semester be setzten den großen ZirkuSsaal bis zum letzten Platz, während die Valerie mit einem reichen Damenkranz geschmückt war. An der Ehrentafel hatte neben den auswärtigen Güsten und den zum rrftenninl seit langer Zeit wieder vollzählig erschienenen Pro feiioTcnfollcgüini der pochschule auch Minister Dr. Braun, itzeheimcrat Freiherr von Biegeleben und Ministerialrat Dr Weder Platz genommen. Ten Vorsitz führte dipl. cand. Rudolf Schäfer, der auch nad) einer schwungvollen Begrüßung brr Gäste daS erste poch auf Kaiser und Großherzog ausbrachte. Nach einer kurzen, mit pumor gewürzten Festrede kommandierte derselbe 9t ebn et einen urlräftigcn Salamander auf bic Technische Pochschule und ihren Lehrkörper, wofür Rektor Walde in ebenso launiger Weise einging und den vom Vorredner gebrauchten Vergleich vom Braukessel (Pochschule und dem Gebräu (Studenten) weiter ausspann und auf das gute Gelingen des „Gebraus", mit dem er übrigens als Braumeister im verflossenen Semester sehr zufrieden gewesen sei, einen Salamander kommandierte. Unter stürmischem Beifall wurde daraus ein pulbigungStele- gramm an den Großherzog abgefanbt Der erste Ehar- giertc beS „Wingolf" slud. math. Pfersdorfs kommandierte mit allen Kommilitonen einen Salamander auf die Gäste und die Stadl Darmstadt und später hielt Minister Tr. Braun eine köstliche Ansprache, in der er sich nach seiner heutigen Auszeichnung al? „Kommilitone" bekannte und als „jüngster Fuchs" feinen Kommilitonen ein dreifache» poch ausdrachte. Namens der Stadt danlie Beigeordneter Baurat Jäger und toastete auf bic Technik und ihre Jünger Ter Vertreter des Miltelrheinischen Architekten und Jngenieurvereins '.Hegienin-i-?baumeiftci Wagner toastete aut bic akademische Jugend und stud. MöbuS tiribclita^ auf bic Damen Damit hatte der offizielle Teil sein Ende erreicht. Das Präsidium der „Fidelitas" übernahm dann nach altem Komment der höchststehende akademisck» Burger, also Minister Tr. Brann, der nach kurzem Walten seines Amtes dasselbe dem Rektor Magnisikus übertrug, der e- wiederum an Pros Wickop abpab. Es war schon lange nach Mitternacht, al-3 derselbe dann „Lx ost" verkündete im Zusammenwirken mit einer einsichtsvollen Landesvertretung feiner 'Jlrgienmg zur Pflicht gemacht hat, tatkräftig die Aus- gaben der Technifckjen pochschule m Lehre und Forschung zu fordern. — Mit Stolz kann unsere Festgeberin heute aus die Entwickelung »utiüfblidcn, die fie in wenigen Jahrzehnten gt» nommen. die fie dankt in erster Linie der eigenen geifügen Kraft. Sie würde ihre pohe gleichwohl nicht erreicht haben, bitten nicht ihre Errungenschaften Ausnahme in einer m fcgendTcübem Frieden erstarkten Industrie gesunden und hätte nicht Der wachsende materielle Wohlstand immer weiteren Kreisen btc Möglichkeit erschlossen, bic (rriolge der modernen Technik sich dienstbar zu machen. Tanfbar blicken wir deshalb heute auch zu dem Oberhaupte des Reiches, dem Kaiser, enipor, der in 20 jähriger Regierung iij verstanden hat, ohne Schädigung unserer nationalen Ehre mit starker Pand unserem Valerlande die Segnungen deS Friedens weit überbolt wertL.-irrstem daS RÄnd^Tnnr- fd:. wie behauptet wird, einen Uebenchus von nnj WOOOWf beacht. (o bar heute 'chon gesagt roerbee, doch das L urntest in Frankfurt Das Nürnberger noch um ein Beträchtliches übertreffen wird. . ysllron,milche? Die Turner hatten nr-r. Durst und Punger."USedracht. der sich durch die packendste Sd-ucmmg nicht io drastisch schildern lätzt «I» t-jTd) Marnix Staiiiht: »ui Mn ZrHtoW mann Swa- brau freien ohne Ausnahme vertreten, ' enter gab es uns Pilsen er Uroudl. Jns?famt sind "^4 obmldtibMer ^e- rechnung 6000 Pektoliter Bi-r rerzapn worden. An '^ankmrier W-r -ben sind auf dem Festplatze während der ^vttage rund 250UO Würstchen konsuwi rt worden und 20O Zentner Rwpchen. Die Schinkenbrötchen erreichten die stattliche Zahl von nn"*lcrttI' milhon. Auf'al lend wenig ist m den ^erwtNsckaMn des ptaves Kaffee getrunken it*orC*n. dagegen bal daS iaurnrirt Maws- butb der Palle 35000 Tassen JCaf’.'t verzeichnet In der tfrit balle rutSru 9 3h . in den übrrn WiNschaüshallen t/) 3tr. ^oncr» freut r -rbrrjdx uftt> rund 12 OK) Stück Federvieh wurden ver^ ehrt. An Lchsensteifch, «albsteiich. Schweine,lei,ch. pammel'le,sch betrug der • on-um wert über 1000 3cfUcgat. Man Lofft aber, keinen Fehlbetrag m- zeichnen zu muhen. Tic Ausgaben von etwa 780000 Mk. dürften reichlich aedeckl sein, so daß bet Garantio-FondS von 1 Million Mk wohl nicht herange.zogen werben roirb. Tic Dauerkarten haben rund 100000 Mk. einaebracht Etwa? mehr würbe aus den Karten für die Turner erlöst. man muß von der Gcfmn lei nn ahme für die I unter Tat kn noch die per- nellungSkosten für das Fest buch und das Festabzeichen abziehen. Als Rettocrlös aus Turnersestkarten darf man rund 2t>0000 Mk in Anrechnung bringen. Zu diesen 300 000 Mk. kommen die Tagrscinnadinen. die am Sonntaa ‘25000 Mk. am Montag 40000 Mk, am TienSkag 20 00O Mk., am Mittwoch rund 3000U betrugen Tic Nachfesttage dürften noch rund 5O OZ.1» Mk bringen. Tw (vciteivonpoibe darf man insgesamt mit ruiib 4000) Mk au Buch stellen Es steht alfo eine iye|amtcinnabmc von 505 OK) Mk so gut wie sicher. Tie Gesamtausgaben bclaftrteit den Finanzausschuß mit <80000 Mk. Es bliebe sonach noch em Tcfipt von 275 000 Mk zu decken Tiefe Summe ist aber hinreichend üuvmglculxn mit den Einnahmen au Den Wirtschans pachten, den Mieten nir die Verkauisstände usw Nach dem Umsätze der Brauerneli und Aepfetioeuiorodujenten kann man bestimpit rechnen, daß die 275 000 Mk. Nicht nur gedeckt, sondern iKnbemie Brok. Tr. F r e u n d » Frankfurt. T ' Romme rrfrrrs: Dr. Louis Merck fceg'.ürfroürH ?e tte Lochsch.üe narr'-, ‘.ec ? - dustrielleu des Großhenogtrnns fcri^en und der benachbarter Ge- litte und teilte mit, daß dieselben der k le eine Stihunr von 51 000 Mk. zur Verfügung stellten, die besonders für Btabienteiien re. verwendet werden möchten. Ferner hat ein ungenannter Freund ber Hochschule den Betrag von 20 000 Mk. für Anichastung doii Instrumenten x . 'trL Btrftxn Walbe dankte nochmal- allen Rchm-rn für bte Trciinb- -suchen Glückwünsche uno bic Ehrem'penden unc» teilte fobc.tr. md, bombte pochschule krön der ihr vcrl -chr t Be-ugr s bttr^V...rthrr das Jmiern, Erz. Dr Braun, bte Würbe eines „r.r tng lehrenhalber verliehen Ixibe, ebenso dem Referenten für .voaHmul- wesc» im Ministerium, TZinifttriÄut Ti Weber und i>rm Borschenden trr Abie, anxi'autcn an ber Technischen Hochschule beute nach- -mittag im städtucheii Saalbau ftatnalrb, nahmen etwa 250 Personen teil, darunter als Ehrengäste Staat-minister Dr Ewald. Minister des Innern Tr. Braun, Geh. Staatsrat Krug von Nidda, Geh. Rat Frhr v B i e g e l e b e n, Ministerialrat xv Weber, Oberbürgermeister Morneweg u. a. Aen ersten Toast brachte Staat-minister Dr. Ewald mit folgenden Worten aus. „Die Frier, btc uns vereint, ist nicht em yreft allein des Prisenlandes Tenn bte deutschen Pochschulen sind Gemeingut brt gefomten deutschen Volkes T« Gesetze, bereu Erforschung und Lehre btc Aufgabe der technischen Pochschulen ist, und keine Landesgeictzc. Sic beherrschen die Welt. Darum ist auch dic Darmstädter Technische pochschule eine Sammelstätte, von der au- nicht nur Prisen- lernbegierige Jugend, sondern Söhne des deutschen Nordens, wie des Südens ind des Auslandes bic Errungenschaften der Technik weü über bte Grenzen der rot-weißen Pfchc in das praktische Leben hinauStragen. - Wir alle, welche die Freude an der Blute tc^iischer Wissenschaft l^-ute -usammen- aesiihrt hat, gleich viel, ob Pefsen oder nidxt, richten d.Shalb voll Dankbarkeit den Blick nach dem Fürsten deS vessenlandes, der Das Iugendscst in Gießen am Donnerstag den 23. Juli. Gebet den Kleinen ein Fest, , bereitet ihnen Freude — ein strahlender Blick awi i einem Kitzderauge ist taufeiidfachcr Tank. So war er denn endlich herangekonimen, der Tag, der von vielen Kindern herbeigesehnt worben >var und von dein ie nicht minder viel erhofften und erwarteten als von dem WcihnachtSfcste. Auch der Himmel meinte cS gut an diesem Tage, lnd Frau Sonne lachte freundlich auf die festlich geputzte Kinberschar hernieder und half fo um vieles mit, daS Fest und bic Freude der Jugcnb zu erhöhen. Ganz planmäßig und in bester Ordnung bewegte sich der Festzug zwifchen 2 und 3 Uhr dem Philofophemvaldc zu. Schon lange vor der Zeit hatte sich eine schaulustige Menge auf den Straßen, durch die der Zug pasficren sollte, eingefunden. Mil drei Musikchoren, Fahnen und Fähnchen und reizenden Guirlandcu marschierten Tausende Kinder, Knaben imb Mäbchen, zum Festplatze. Tie kleinen Mäbchen in ihren weißen Kleidchen und bunten Schärpen, mit Epheukranzcn im .paar, sahen allerliebst auS. Ta konnte man manches Persönchen sehen: zierlich und nett wie ein Nippfigürchcn. Aus allen Kinder- gcsichtcrn leuchtete freudiges Erwarten. Tas äufjeilc sich auch in jedem ihrer Schritte. Vergnügt marschierten bic kleinen Beine nach den lustigen Klängen der Musik. Und wo diese den Ohren nicht laut genug war, wurde gejauchzt und munter gesungen. Im Philosophenwald angekvmmen, gab-5 zuerst eine kleine ^eftrebc auf den Großherzog. Tas „.poch ' ertönte aus unzähligen Hellen Äinbcrfhmntcn voller Festjubel unb Bc- geislcrung. Tarauf sang man „Deutschland, Deutschland über alles" und ging bann zu den verschiedenen Spielplätzen. Es war alles trefflich eingerichtet: jeder Spielplatz durch Pfahle unb Stricke eingezäunt. Tie Knabcii belustigten sich beim Wurstschnappei', Dritlcnabschlagcti, Mausefaltjpiel u. a. Auch Turncrfpiclc, wie L'^lzenrutscheit und Seil- flcttcni dienten als Gaudium. Tie Mäbchen vergnügten sich an Kreisspielen, Korbschlagen und Ballwerscn "unb ungezählten aubcrcit hübsckwn Spielen. Tic Spielplätze tvurben von Erwachsenen umstellt, die ihrerseits tvicdcr eine Freude darin sanden, der vergnügten Jugend zuzuschauen. Tarunter fanden sich gewiß viele, bic einst vor Jahren an diesen Kinderbelusrigungen mit teil- genommen hatten. Tic üblichen Buden, unter deren Plaiien- dach mancherlei Leckereien parabieNcii, übten leichtbcgreif- Uchc Anziehungskraft aus. Auch für Getränke war in vollstem Maße gcioi . fernerhin ein Platz vorhanden für solche Kinder, die sich verlausen hatten. Zwischen den Plätzen unb Reihen wanderten Mitglieder der Sanitats- kolonne, um nötigensallS sofort Helsen zu können. Kürz, cö war alles vorhanden zum ^lohlc ber Kleinen. Und diese fühlten sich auch an diesem Tage als Hauptpersonen. viegen 6 Uhr fand bte Verteilung von Gesärenken statt. Auf jedem Spiclvlatz scheine sich ein kichernder, schwatzender Pausen, unb zahlreiche Kinderhände streckten sich nach den sacke und Portemonnaies, Tasüienniesfer, Schrclbmappen und vieles andere mehr. Für bic Mädchen: Körbe, Bälle, Frül-- siucksdoien unb jo tvettcr unb so weiter. Und jedes war überrascht und^beglückt und ließ |tin Äeschenl bewundern. 'Juid) 7 Uhr leerte sich allmählich der Philosophenwald und nach 8 Uhr vgen fie alle im Zuge der Stadt und ihren Behausungen wieder zu. Zur das Gelingen des Jugendfeftco hatte in allercrjter Linie oie ciubt unb ihre Stadtvatcr sorge getragen. Aber auch bic Einwohner,chaft hat nach Gemarkung Obenhauscn im Kreise Gießen ist der Geometer I. Klasie Karl Schmidt zum 1. August nach Qhftfen versetzt worben. * • Silberne Hochzeit. Morgen, Samstag den 2d. b. M. begeht unser früherer Mitbürger Karl Stohr unb Frau, geb. Stohs, in Neuwied a. Rh. das Fest der silbernen Hochzeit. • * Ä u s o e IN Bureau des StadtthcatcrS. Die allwöchentlichen Lperettengastspicle im Sommer finden derartigen Beifall und haben sich in folchem Aiaßc eingebürgert, daß sie bereits als ständige Einrichtung zu betrachten sind. Lluch für bad Gaitfpicl des nächsten Ticnfltag gibt sich lebhaftes Jntcresie kund, zumal .Gafpacone" all eine bei liebenswürdigsten und melodtenreichflen Operetten Atillöctcrs gilt. ** 25iährigcS Stiftungsfest der Pafjo-Rhe- nania Unter großer Beteiligung von ieiten der Alten Herren und auswärtiger KarteUverbindungen begann am ! i kath. deutsche Studentenverbindung Passo-Rhenanm ihr iilbtriul Jubelfest nut dem BegrüßungsabcnD im potcl Schütz Tcr iol* genbe Tag bot uns ein farbenprächtiges Bitb: Gegen 3 llhr land ein Umzug durch die Straßen der Stadt unter Boraiitiut von 5 Reitern mit der Standarte des Kartellvcrbanoes stau; der 116 er Regimentskapelle folgten die Wagen mit der Fahne der Verbindung und dem Semor nebst Vertreter des Vororts. Tatar, schloß 'ich PHUiftcrium und AtuvitaS, sowie eine große Anzahl von 5iartcllbrübcrn. Ein vielleicht noch schöneres Bild bot gegen Abend die Fahrt ber 35 Chargierten in Wichs ixnC Fahne vom potcl Schutz zum Kolosseum, wo ber Zestkommerß itattianb, bet einen imposanten Verlauf nahm Tie Galerien waten von einem ftatUid)tn Tamcnflor beicßt. Nach Erön- nung des Kommerses begrüßte der Senior Die Festteilmh.ner, worunter fick, beianben perr Tom Dekan und Prälat Proteste' Tr Seldß als Vertreter des Biscdoss von Mainz. Seine Mag- ninzenz der Rektor der Unwer-itat Herr Prof. Tr. Leist, tonne mehrere Unwcrsitätsproseuoren. Unter bcu viclsachen Reden, nie gehalten wurden, sei betondctS erwähnt die bedeutsame 'Jübe >cr Weise im uamen btt alma malet die Vcrbmoung beglückwünschte. Sem Salamander galt ber Pasio-Rhenania. Am tolgentxn Tage janb cm Festakt tm potcl Schütz uatt, rote er l-erzlichcr unb rourbiget kaum hatte gefeiert werden tonnen. Tabu wurden der Vcrbmoung von vielen -ölen schöne und nützliche iveschenkc überreicht Taran schloß iiäi lls haftsvereins, an be* 1 Personen beteiligten. Von da ging! zum 1 'st aus bic Ltcbigshöhe. Tas Kvnzcrt, auSgetühtt von btt Ncgimentskapelle bts Int RegtS Nr. 116 unter persönlicher Leitung beS Perm Musikdirektors Krauße, dauerte bis gegen 10 Uhr Rach cmgetrctenct Tunkelheit sand cm Brillant-Feuef werk statt mit Beleuchtung des Phtlosophenroaldes. Ten ^diluB bildete trödlich.: Tanz, der bis zum trülxn Morgen fc- nrbmet vereinigte. Einen würdigen Abschluß des ganzen Fettes gab der Ausslug nach Wetzlar. • • Männcr-Turn-Verein Gestern abend holte gezc» 10 Uhr der Männcr-Turn-Verein seine Sieger voni Teutjche» Turntest in Frankfurt mit Mufik an der Bahn ab. Ein galt* lichet Zug von Turnerinnen und Turnern gab den 3ieg:rn rill gleite, tiebttall auf »einem Wege wurde der Zug mit l^bhafteii x'Ubcl von der Bevölkerung begrüßt, an manchen Stellen sogar mit Blumen bedacht. Auf dem Liiroenplav zog der Zug an den beiden Siegern in nrammen -chritt vorüber, diese ,o nach Turner- art ehrend. Tie Räume des Tarmttäotcr Hauses tonnten alle ■ irxitlncye mit einem jubelnd aufgenommenen Gut Heil auf den Protektor des XI. Deutschen Turnfestes S. K und K poheu den Kronprinzen des Teunchen Reichs und von Preußen und auf x .1 H. den i^rotzherzog In ferner Festrede nies er auf die bcnlroürDigen gejchick Kichen Merkpunkte des letzten ituvcfcn Ium* •feftcö bin, die Gedächtnisfeier m der Paulskirche mit Dem Gc- RTäften das ihriae ;um Gelincicn deSFesteS be.gehragen. So hatte u a. bte Firma Jtrmann 3000 an "J Jugend konenlos abgeneben. Und allen denen, die dieses SaAiige Juaendfest möglich gemacht haben - ihre Namen ‘tnb uns meist unbekannt — haben wohl alle bte Meinet F^stteilnehmer schönen Tank zu sagen. Aus Stadt und Land. Gießen, 24. Juli 1908. •• Vom Großherzoglichen Hofe. Ter Groß- Herzog empfing am 22. Juli den Riltmentcr d^r Reterve, F-ibrikdesitzer Brückner au- Ealbe a. d -aale, den Lber- bidliothekar Tr Heuser von Gießen, den ^andrar a.r. o. Marr von Homburg v. b H; -um Vortrag den Ltaats- Minister 1t. Ewald, den Minister beS Jnncrrr ^r. Braun. Den Vorstand des Kabinetts Gcheimerat Romhrlb. den Generaldirektor des Hoftheaters unb ber posmu,ik Werner • • Eharaktcrvcrlcihung. Tcr ('Eroßherzog hat dem derzeitigen Rektor ber Tcchnliwcn Hochschule -u Tarm- 'rabt, orbcntlidien Professor ber Baukunst Heinrich Walde den Charakter als Geheimer Baurat erteilt. • • Orbcnsverlcihungcn. T des nächsten Ticntie: ,mal .Gasparone" cl= idienreichsten Dpcrdü: fc. Höchst a. M., 23. Juli. Hinter der Gelatinefabrik in Nied hat gestern der 56jährige Korbmacher Neeb von Unterliederbach an seinem 13 Jahre alten Enkelchen unsittliche Handlungen begangen. Ein Spaziergänger machte die Polizei auf den Vorfall aufmerksam, die den Unhold verhaftete, der, wie es sich noch herausstellte, das Mädchen erst betrunken gemacht, um es willfähriger zu verletzt: Vizefeldwcbel Friedrich Mahlow von der 2. Kompagnie des 2. Eiscnbahnregiments in Berlin (Verletzung am linken Auge), Kaufmann Anton Haase-Berlin, Königsberger Straße 10 (Quetschung an der linken Kopfseite), Reisender Louis Leonhard-Berlin (Kopfverletzung). . . 204.20 . . 92.50 Türkenlose 456 Griech. Monopol-Anl. 456 äussere Argentinier 3°/. Mexikaner . . 42% Chinesen . . . Aktien: Bochum Guss .... Buderus E. W. . . . Tendenz: behauptet. ÜMWMWM Heidelbeeren! 10 ®tiid 55 Pfg. treffen heule ein [a-/, I Sehr, gerdtix . 158.80 . 122 50 . 229 30 . 136.00 . 170.50 . 136.10 . 194 25 . 143.60 . 50.16 . 86.50 . 67.50 . 97.00 In der Fürstcngruft der die Gebeine der fünf Prinzessinnen Gr.-B»i s eck. (Eisenbahn-Unfall.) 22 40 148.60 120.00 Gewitterregen ihnen »nächtigen Wuchs verlieh, so haben wir durchweg eine gute Friichternte zu erwarten. Dazu herrscht an Grünfutter kein Mangel. Der zweite Klee leuchtet weit- hin mit seinen roten Blütenköpfen, die ausgepflanzten Dickwurz- und Gemüsepflanzen zcigen'cine schön geschlossene Blatt- kröne und geben ein gutes Milchfutter für die Kühe ab. Auch der überaus günstige Stand der Kartoffelfelder berechtigt zu den schönsten Hoffnungen. ** Kleine Mit'eiini'^" ■* r ? H? s s - n und d e n N a ch b a r st a a t e n. In Langstadt wurde das Wohnhaus und die . Scheuer des Landwirtes Keinmerer durch Felier vernichtet. — Beim Kirschenpflücken fiel in Nieder-Seemen ein 19jähriger Mann voll der Leiler und war sofort tot. — Ein alls Leipzig stammendes Lokomotiv- der Turner wlirde in Frankfurt in der Altstadt von arbeitslosen 42% russ.Staatsanl. 1905 Luv 42% japan. Staatsanleihe 89.00 456 Öesterr Goldrente. 4% 56 Oesterr. Silberrente 456 Ungar Goldrente . . 456 Italien. Rente . . . 356 Portugiesen Serie I 356 Portugiesen „ 111 kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sim 6. Sonntag nach Trinitatis, den 26. Inli: Gottesdienst. 3n der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten au5 der Matthänsgemeinde. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Schwabe. Vormittags 11 Uhr: Kiilderkirchc für die Markllsgemeinde. Pfarrer Schwabe. 3n der Zohannerkirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Ausfeld. Zugleich Christeillehre für die Neukonflrnrierten aus der Johanilesgemeinde. Vormittags 9% Uhr: Professor D. S ch i a n. Vorinittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgerncinde. Psarrer B e ch t o l s h e i m e r. 3n der alten Zriedhosskapelle. Nachmittags 2% Uhr: Pfarrassistent Becker. katholische Gemeinde. < Gottesdienst. S a m s t a g d e n 25. I u l l: Nachnlittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Sonlltag den 26. I u l i, 7. S o n n t a g nach Pfingsten: Vormittags von 67, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. „ um 7 Uhr: Tie erste heil. Messe. , um 8 Uhr: Tie zweite heilige Messe. „ um 91/, Uhr: Hochamt mit Predigt. _ Nachmittags um 2' Uhr: Christenlehre, darauf Andacht mit Segen. Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie, Giessen. Frankfurter ülöme, 24. Juli, 1.15 Uhr. verlief äußerst befriedigend. Die Schnelligkeit ist infolge^ Aenderungen an der Schraube größer geworden. • Hochwasser. Seit Mittwoch führt die Oder Hoch» wasser. In der vorletzten Nacht stieg der Fluß bei Ratibor um 2,73 Meter. Natibor meldet weiter Ncgen. Auch int Ouellcngcbiet der Weichsel hat starkes Hochwasser den oberschlesischen Badeort Goozalkowitz in der Nähe von Pleß vom Verkehr abgeschnilten. Die Eiscnbahnverwaltnng stellte in Schlesien Schutzposten zur Bcwachmtg des FahrdammeS aus. Ebenso sind infolge andauernder Regengüsse die meisten Flüsse in Galizien aus den Ufern getreten. TaS Hoch- wasser richtete dort enormen Schaden an. Viele Ortschaften sind überschwemmt, Häuser und Brücken weg^.rissen worben. Kleine Tagcschronik. Ter Bürgermeister v o n B r i l o n i. 93. Paul Büscher hat, wie uns aus Arnsberg geschrieben wird, nach kaum einjähriger Amtstätigkeit seinen Posten nieder leg en müssen. Er stand in unerlaubten Beziehungen zu der Frau eines Arztes in Brilon. Tie königliche Regierung hat gegen ihn das TiSziplinar- verfahren eingclcttet. Ein 16jähriges F i s ch e r m ä d ch e n von der Insel M e l c d a (Adriatisches Meer) wurde beim Baden von zwei bnf fischen angegriiffen, wovon einer dcnt Mädchen cm Bern a b b i fe. Herbeigeeilte Fischer zogen die Verletzte an Land, wo sie an Verbllittmg starb. In K i e w erstattete der Zuckerkabrikant Epstein, der wegen Beleidigung des Konsuls einer fremden Macht ;u einer Freiheitsstrafe verurteilt war, Anzeige, daß seine Tochter während i einer a f t eine Million Rubel gestohlen habe unb mit dem (Selbe verschwunden sei. iofÄ’ 19°«. lefe fc« LH ben j?'' ottragö^ ' s QUn' »w Hlö’Ä k EhS?: fiu ft" 5 'lene Sep/;' Me»# , Emanzen, zu versehen. »Portübung ntii ^probung von vep gsbrauchbarleitund zwecks Etnsührung -r Beriuchsabteilui, ' .^rlln aus unter, ..Ersfeld. Tie Vei> ■'J Automobilen unb l' E mit je 100 bi: ~ beladen, sind u W und haben bi? ' Dauerhaftigkeit uni ■05 sind von den vei- eutichen, der Heere-, L Tie Hebung wurc> fortgesetzt und enbei C. Roth II., Rachf. Walltorstr. 5 [4473] Telephon 3221 vfl st der Hasso-Rbi' feiten der Alten Smc egann am 17. 4 o-Rhenanra ihr |uw -«8» bci:Ä«*£ 6116 ’S S«“ h“v Sin«” « L * «Li der Lobn mv uern 9°^ mit E rbe der Z^AM an manches ,pl°° 1, der, biülE.1 ro-mit" 7 die Gäste behufs Wciterfahrt na Qetcitct‘ r • IBedeutung der Erfindung des Grafen Zeppelin. r- f Vu tr ■ <7IC I Spende soll der Bau weiterer Luftschiffe und die Fortsetzung L inQ9ben Schulen'der der Versuche mit l-nkbnren Ballons m großem MMt-be er. Bürgermeisterei Atzbach ab. Sämtliche J-ndustrielehrerinn?n mogltcht werden. Der Antrag ist von der Mehrheit der bis in das kleinste Dörfchen des Kreises Wetzlar sind nunmehr Stadtverordneten unterschrieben und wurde dem Magistrat einheitlich vorgebildct und der Unterricht ist überall nach zur weiteren Behandlung überwiesen. — In Klatt au in dem vorgeschriebenen Plane zu erteilen. Mit ,Recht werden Böhmen landete am Donnerstag der in Dresden um 8 % Uhr die jungen Mädchen 5um Ausbessern der Wäsche und titleu I mOrgen§ aufgestiegene Ballon „Dresden" um 2 Uhr nach- dungsstucke, sowie zum Stopfen der Strümpfe angelernt iniffng§ mit Oberleutnant LeschetinSky, Dr. Schreiber, Fabrik- und erst in zweiter Linie werden neue Sachen angeferttgt. b Siemens und Studiosus v. Siemens an Bord, die Große Fortschritte haben wir daher diesemun^e der Bahn nach Dresden zurückkehrten. - Der am zukünftigen Haus rauen ,0 rjiaitigcn Unterrrchtszwerg und Brüssel mit zwei deutschen Offizieren aufge- semer sorgfältigen Ueberwachung zu verdanken. Wahrend 21. m Brunei mit zwei oeur^en MUdieren uuigc oes Winterhalbjahres pflegt die vont Kreis berufene Leh- stiegene Ballon »Prinzessin Viktoria ist am 23. m-amnay rerin regelmäßig drei sechswöchentliche >Iaushaltungskurse (Tevartement Sarthe) wohlbehalten ntedergegangen. — Tas abzuhalten. englische lenkbare Armee-Luftschiff Nully Sekundus 2 soll ? Aus dem Biebertal, 23. Juli. (Ernteaus- heute (Freitag) in Farnborough seine Probefahrt antreten. — sichten). Es ist nun wieder die Zeit gekommen, in welcher Der amertkan. Luftschlffer Wright verunglückte m Parts bei die Erde beginnt, die Erwartungen der Menschen zu erfüllen seinen Versuchen mit dem Flugapparat. Dte Aerzte kon ta- und zu beglücken mit einer reichen Fruchternte. Der Sommer tierten eine Entzündung der Wunde. - Bei seinem Auf- führt diesmal sein Regiment ganz nach Wunsch unserer Land- stieg m J ssy (yrEr.) nut seinem provisorisch reparierten Icute, herrliches Erntewetter und was die Hauptsache, er läßt Apparat verunglückte Bleriot abermals. Er stürzte es auch an der nötigen Feuchtigkeit nicht fehlen. Ueberall aus einer Höhe von 12 w herab, blieb aber unverletzt, auf dem Felde erblickt man die Kornhaufen und nach Aus- Der Zlpparat wurde vollständig zeicUummer . „ sage der Schnitter tragen die kräftig herausgewachsenen Halme Die erste VorÜbersahrt des lenkbaren Lusftchiffes^„Republigue auch vollbesetzte Aehren. Da die Blütezeit der übrigen Halm- dagegen, das gestern (Donnerstag) unter Leitung des ^n- früchte gleichzeitig günstig verlief, dazu ab und zu ein kräftiger I genieurs Julliot in Paris die erste Verfuchsfahrt unternahm, 630 aufgefahren. Durch rasches Bremsen l---— , — - - . ■ or ■ . . . t ... = v.i iBitrfdien überfallen unb durch einen Stich m ben Arm verletzt.— personales war die Krast des Zusamuienftoßes abgeschwacht- ^cr Mz^-sewer Landstraße in Frankfurt stürzte gestern früh ein Märkte. Gießen, 9. Juli. Vieh markt. Bei dem am 21. und 22. Juli abgehaltenen Markte waren aufgetrieben 1397 Stuck Rindvieh unb 594 Schweine. — Der nächste Markt ftnbct am' 4. und 5.August statt, am letzteren Tage auch Krämermarkt. ÄoranSfichtltchc Witterung für Hessen am Samstag den 25. Juli: Heiter unb trocken, warm. Wechfelnbe Winde. W a f f e r w ä r m e der Lahn 16 °R. OLSgittal-DrahtiireLdurrgen. Worms, 23. Juli. Nach beendeter Voruntersuchung wurde heute der des Patronendiebstahls angcklagte Sergeant Leinweber i.ns Militärgefängnis nach Darmstadt gc/ bracht. Kandersteg, 24. Juli. Bei d?a Arbeiten am Lots ch - bergtunnel lösten sich l>eutc früh durch Sprengschüsse beträchtliche Mengen Gestein los, so daß der Tunnel aus 1000 Meter verschüttet wurde. Es verlautet, daß 2 0 Menschen getötet und zahlreiche verletzt worden sind. Paris, 24. Juli. In hiesigen diplomatischen Kreisen will man wissen, daß der Minister des Aeußern, P i ch 0 n, von Reval aus nach Berlin zu kurzem Aufenthalt reisen werde. ?eneMiAn.bie "stiieis löbni«, dem deutschen Vaterlande unwandelbare Treue zu halten, den Festakt in der Festhalle am Samstag abend mit der lieber gäbe des Bundesbanners, und der Weihe der Fahne der Südwestafrikaner, und dann auf den Festzug selbst und den Jubel, mit dem die üließener Turner empfangen wurden. Er wies ferner daraus hin, daß es der Männer-Turn Verein gewesen sei, von dem die Zeitungen lobend hervorhoben, daß er durch seinen strammen Parademarsch mit Augen links vor der Tribüne des Prinzen Oskar von Preußen so angenehm „aufgesallen" sei. Alle diese Momente müßten aber jetzt zurücktreten vor dem Erfolg, den zwei Männerturner erzielt hätten. Etwa 2500 Turner seien s Marburg, 23. Juli. (Betriebsstörung.) Gestern zum Fünfkampf angetreten, nur 499, also ein Fünftels hätten löste sich bei der Maschine des auS der Richtung von Srtttc®bcem^S6.i?Ä 6«uälh«l kommenden bei b« Station Cölbe die Qurf) ben anderen Kämpfern des Männer-Turn-Vereins im 1 Kolbenstange. Ter Zug mußte deshalb auf freier Strecke Fünflamps und Sechslampf nicht gelungen sei, einen Eichenkranz lj^en bleiben, wodurch zu erringen, so dürfe man ihnen dies nicht verargen. Die j-| < Witterungsverhältnisse und die Ungunst der Kampfplätze trügen / öiel Schuld. Von etwa 1500 Sechskämpfern wurden nur 236 Diez, 23. Juli. Sieger, also noch nicht der sechste Teil. Mit öoljer Freude er-lStiftskirche ruhen fülle ihn der Sieg des 2. Turmvarts Karl Schmidt im Fechten, von Nassau-Diez und „ v Auch hier sei es schwer gewesen, einen Preis zu erringen, hätten Mecklenburg geb. Prinzessin von Nassau-Diez. Da die Holz- doch von 254 Fechtern nur 25 einen Sieg baoongetragen. Umio morsch incroen, mußte gestern eine Umbettung in größer die Ehre für ben 'Sieger, der 57 Punkte, al,o uahezu ftattfinben. Die Leichen waren noch sehr gut bie höchsterreichbare Zahl 60 erkämpft habe. Noch nie fei em J' 1 » 1 ' ’ erster Sieg von einem Deutschen Turnfest nach Gießen beim» “ijuiien. gebracht worden, dieses Mal sei es allein dem Männer-Turn-Verein Cassel, 23. Juli. Em schwerer Unglücks fall im ganzen Gau Hessen vergönnt gewesen, im Einzelwetturnen und ereignete sich heute vormittag in der Henschel'schen Ma- Fechten einen Preis zu erringen. Dies sei Grund genug, die schienenfabrik. Mehrere Arbeiter waren an Lokomotiv- Siege zu feiern. Auch der Musterriege gedenke er in Stolz, rahmenplatten beschäftigt, als durch ein Versehen des Kran- bic einen guten Erfolg errungen habe. Sein Gut Sell galt iü[)rer5 cinc ncu. Platte herab gelassen würbe, welche an den Turnern unb Siegern bes Männcr-Turn-Vereins auf bem L Qnbere P^tte anstieß und' biese umwarf. Bon drei kÄufses 1 ©Ärtet k°nm- b't leiteten bef^uWen W“*'J*"" leicht, infolge Krankseins nicht erscheinen. Der 1. Gauturnwart^Will einer schwer und der dritte lebensgefährlich verletzt. beglückwünschte in kerniger Rede die Sieger und den Männer-Turn-1 Frankfurt a. M., 23. Juli. Bei dem gestrigen Verein und wünschte ihm ein ferneres Wachsen und Gedeihen. Den Unfall im hiesigen Hauptbahnhofe wurden u. a. leicht Dank der Sieger für den Empfang sprach der 2. Turnwart1 - - - - ~ ««-*«• ■ - <-- - n — Schmidt aus und wies daraufhin, daß er dem auch anwesenden Universitätsfechtlehrer Feen sehr viel zu verdanken habe zum Siege im Fechten. Noch manches gute Wort wurde gesprochen, sowohl von den Aktiven als auch von den Alten, unter denen drei Gründer des Männer-Turn-Vereins sich befanden, manch frohes Lied ertönte, und alle Turner waren sich einig, daß nach solchen Siegen nicht gerastet sondern wacker weiter gearbeitet werden müsse zum Wohle der deutschen Turnsache. In diesem Sinne klangen die kräftigen Worte des 1. Turmvarts Weis aus, dem ein gupTeil des Erfolges zuzuschreiben ist. Wie lange die Feier dauerte, ist nicht zu sagen. Die Ritter von der Gemütlichkeit sollen noch früh morgens fest zusammen Iu der Mörfelber Landstraße in Frankfurt stürzte gestern früh ein Sechs Reisende erhielten leichteVerletzungen. Rlateri al- dreijähriger Junge au5 dem dritten Stock auf bie Straße unb er- sch°d°n oer.ng. Ursache bcS Zasammonstaß.s wn?r- scheinlich falsche Weichen- und Signalstellung. Beide Züge . ■ ■ erhielten größere Verspätungen. Weitere Betriebsstörungen Gerselltsscrnl. sind nicht entstanden W. Mariens chloß, 23. Juli. Heute sollte sich der Aufseher 1 7*, 1 ; mv... * f< r . E., der während der Untersuchung vorn Slrnte sufpenbiert mar, uor Annerod, 23. ^uli. MisN 0 nsfest. Hur stnbet Strafkammer zu Butzbach verantworten. Vier Sträflinge waren tun nächsten Sonntag bas Missionsfest bes Dekanates Gießen zur Vernehmung gelabeu. Ter Aufseher war, wie wir seinerzeit statt. Bei günstiaer ■ Witterung ist zahlreicher Besuch zu berichteten, beschnibigt worden, ein Stück Spritzsehlauch entwenbet --den. Näheres enthalt der Inseratenteil des heutigen Blattes. Tie Verhanblung mußte vertagt werben, da einem Hauptzeugen )( Allendors a. d. Lda., 23. Juli. Brieftaube, die Labung nicht zugeslellt werden konnte. Ter Zeuge wurde nach Gestern abend flog dem Kaufmann M. Joseph dahier eine Offenbach nach Verbüßung seiner Strafe entlassen unb soll dann Brieftaube zu. Am linken Bein trägt sie einen Gummi- nach Atühlhenn verzogen fein. Sein gegenwärtiger Aufenthaltsort ring, gezeichnet T 244. Am rechten Bein ist ein silberner | ift nicht ermittelt worden. Ring, auf dem einige Zahlen cingraviert sind. Der linke .. , »lüget trägt die Sir. 66. Verinnchtcs. R. B. Darntstadt, 23. Juli. Schon früh gegen * D i e Bestätigung des Todesurteils gegen 6 Uhr trafen heute ans Frankfurt etiva 400 fremde Grete Beier, die Mörderin ihres Bräutigams, wurde, wie Tu-ner hier ein. um Darnrs.adt und der Bergitrahe einen Vesuch abzullatten. Die am Bahnhof vom hiesigen gn^e, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken, entgegen. Am verein mit einem kräftigen „Gut Heil" empfangenen und von Mittwoch mittag empfing sie ben Besuch ihrer Mutter, später dessen Sprecher, Dr. med. Hof, herzlichst willkommen ge- den Seelsorger und ihren Verteibiger, ben Reckstsanwalt Dr. Klroll. ,,cch-n-n Gdslr. dnruntcr auch eine An-M-Amerikaner.md Am ^«orgrn^ing Oesterretcher, inarschterten unter Vorantrttt der Negunents- bcgIe{tet Don bcm Seelsorger unb bem Verteibiger vor ben Staatskapelle der 115er zum Schloßplatz, von wo sie in oer- anwalt geführt, ber ihr bas Tobesnrteil nochmals eröffnete. Sie schiebenen Gruppen die Stabt besichtigten und um %8 Uhr trat bann in ruhiger, aufrechter Haltung mit gesenkten Augen die Hessisch- Kunstausstellung besuchten. Um 1° Uhr ging aus der ^.urnerzug nut Musik und den zahnen ber -surn- gefaßt unb ruhig betrat sie bie Guillotine und starb mit den gemeinde nach der großen Turnhalle am WoogSplatz, wo bie miortcn: „Vater, in beine Hänbe befehle ich meinen Geist." Der 'Höste gemeinsain mir den hiesigen Turnern einen geselligen All bauerte nur 3 Minuten. Während dessen war das Gerichts- Frühschoppen tranken. Während ber Iciber nur zu kurz be- gebäubc öon einer dichten Menschenmenge umlagert. Versammlung stimmte begeistert .Deutschland, Deutschland 5" letten m Hohe^von etwa 6 i \ über Alles- an und nach dem von Eckhard-Gumbsheim dau wurden nach der Einwohnerzahl 7500 Mk. Slntell ? r . (3 r t „„^ entfallen. Die Antragsteller schlagen vor, der Spandauer den Darmstädtern als Dank bargebrachten „Gut Heil" und , ... b nxo™o;,v^ tinigen weiteren Trintsprucheu und ^brrood^«^,,,^. d-r'"Benött-rÜng'lv Ps uusbringensollen. Alotou.ert wird der Antrag mit der national-deutschen unb kulturellen Durch die Vor Beginn der Ferien-und Reisezeit werden die Restbestände durchwegs neuer Reise-Kostinne Reise-Röcke Reise - Paletots Blusen aller Art Alle- wird fcür billm verkamt. kleei fluc kflbcrictb- Schäl-u. Saatpflüge sowie sämtliche Stückware Räumungspreisen abgegeben. Pfeffer Marktplatz Marktplatz Frisch elDgetrofrrn: Grosser Ausverkauf UntlrUu« >. Sind auf Tischen ausgelegt. 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