ifr.92 Erstes Blatt 158. Jahrgang Samstag 18. April 1908 Ner 6tefieittr Anzeiger a. «v Vezugspret-.- (dd)emi täglich, a»?Et das holde Frühlingswunder, daS uns so eindringlich die 'k" Vergänglichkeit der Schöpfung und ihrer Entwicklung pre- r8l unsere Herzen mit neuer Hoffnung und Zuversicht er- Em? Ringsum strahlt und erglänzt bereits alles in der ersten ■Ren Blüte, überall in der Natur sind geheimnisvolle Kräfte ^uacht, und das Auge gewahrt em wundersames Regen, ki'nen und Sprossen. Der Chor der gefiederten Sänger ;"13p: in Wald und Feld läßt laut schmetternd seine Weisen . 'tönen, und es ist, als ob sie uns zujubelten: »Wacht aus! das Alte ist vergangen! Wach auf, du froh verjüngte Welt!" Politische Lascrschau. General Keim und der Flottenverein. Aus Anfrage an General Keim, wie er über die Entschließung --.aloltenvereinL-Vorstandes üenke, erhält die „Dtsch. Ztg." eine i in der es u. a. heißt: „Ich vermisse irr den Erörterungen die inhaltlose und gerade deshalb cliaraktcrisriiche Resolutwn 6 Msamtvorstandr's des „Deutja^n Flottenveveins" vom 12. Aprrl x vauptsache und das ist die praktische Schlußfolgerung über die ^Luftige Leitung des Vereins. Diese kann aber n' in präziser, logischer und konstiturwneller Werse nur da hm ^gcn werden, daß die Seitung in die Hände des (yreil?cmi ?mctzburg und des Admirals v. Hollmann gelegt werben muß. W Verven sind die wahren Sieger in dem langen Streite und nicht die seit dem 12. April verflossene Mehrheit von Kussel. Nur von solchen 2Nännern ist Festigkeit und Stetigkeit zu erwarten, beides unerläßliche Vorvedmgungen für eine erfolgreiche Tätigkeit im öffentlichen Seben. Daß ich die von jenen Herren verfolgte Rillstung tn Flottenvernns-Angelegenheiten für eine falsche, ja geradezu für eine verderbliche halte, was die vom Flottenverein zu vertretenden großen nationalen Interessen betrifft, und daß ich diese Riästung pslichtmäßig weiter bekämpfen werde, ist eine Sache filr sich. Llber ich bin gerecht genug, und vorurteilsfrei genug, um anzncrkennen, daß jene Riästung sich immer mehr formal die Bevechtigung etroorben hat, die Zügel zu fuhren. Sie mag denn zeigen, was sie leisten kann. Jede andere Lösung als ein Präsidium, in tvelchem die 4 B (Bayern, Berlin, Brandenburg, Baden) die unbedingte Leitung beiden, bedeutet eine Halbheit und eine — natürlich ungewollte — Irreführung deS Deutschen Flottenvcreins und der öffentlichen Meinung. Alles dies natürlich unter der Voraussetzung, daß die Hauptversammlung in Danzig, die über die Geschicke des Vereins souverän zu entscheiden hat, die Resolution vom 12. April zu der ihrigen macht. VorauS^iästlich geschieht das. Dann geht meine persönliche An- ficht dahin, daß ein Verein, der sich angesichts des neuen Vereins- gesctzrs nickst dazu entschlleßen kann, sich frank und frei als ein nationalpolitisä)er zu bekennen, obwohl jcbcS Wort das § 2 «seiner Satzungen Politik bedeutet, keinen Anspruch nrehr hat, auf die Sympathien derjenigen nationalen Kreise, denen das Wesen höher strht als die J-vrm mtb die die Unabhängigkeit des Vereins als die Grundlegrrng füc fein Ansehen und erfolgreiches Wirken betrachten." * Heber die vorläufige Entlassung von Strafgefangenen haben die Ministerien der Justiz und des Innern eine Verfügung erlassen. Durch das Reiäst>straigefevbuch ist die Einrichtung ge- lrrnjen worden, daß Personen, die zu tangeren Freiheitsstrafen verurteilt sind, unter bestimmten Voraussetzungen nach Verbüßung von Dreivi.rteli« der S.rase vorläufig entlafien werden können, aber bis zum Ablauf der Strafzeit bei schlechter Führung einen Widerruf der Entlassung zu gcwärligeit haben. In Würltenwerg ist Vvit der vorläufigen Entlaifung stets ein ausgedehnter Gebrauch gemacht und eS find dabei günstige Erfolge erzielt nwrden. Tie polizcilichc UebeLvachung der vorläufig Entlaßenen soll jetzt namentlich bei denjenigen, die sich der Fürsorge des Vereins für entlassene Strafgefangene unterstellen, tunlichst in den Hintergrund treten. Den zuständigen Behörden ist in der neuen Verfügung ausdrücklich anempfohlen würben, den Aufenthalt am Entlassungsori wenigstens versnchsiveise zu gestatten. Die vorübergehende Entfernung des Entlassenen vom EntlassungSort ohne besondere polizci- lidjc Erlaubnis sowie die Wahl eines ainxren Rickerlassungsortes wird önrä) die neue Verfügung wesentlich erleichtert. In besonderen Ausnahmesällen soll eine vorläufige Entlassung auch in daS Ausland oder eine Derlegimg des ytiebcrlai"lUngsvrLS dorthin nicht ausgeschlossen fein. Die Unruhen an der russisch.-erfischen Grenze. Laut amtlichen Meldungen war die an den Unruhen an der russisch persischen Grenze beteiligte Bande 500 Mann stark. Der Organisator der Räubereien soll der Khan Mama ed Kulihun sein. In dem persischen Orte Belassuwar brach während eines Scharmützels zwischen persischen Räubern und russischen Truppen Feuer aus, wodurch das Zollamt und ein Teil der Perserhciujer niedergelegr wurden. Es wurden 27 Gewehre und geraubte Pferde zurückervbert. Die Perser hatten 34 Tote. Die Räuber ^ogen sich auf Belassuwar ins Gebirge zurück. In dem an Rußland angrenzenden persischen Gebiete herrscht völlige Anarchie. Der persische Regierungstelearaph ist zerstört. Da aus der An- iiebcluug Zagriar auf die russischen Truppen geschossen wurde, so eröffneten die herbeigeeilten Verstärkungen ein Gefecht, bei dem Zagriar in Brand geriet. Während des Brandes explodierten in vielen Häusern Patronen. * Die grohserbiscke Agitation in Bosnien und Herzegowina scheint bereits ziemlich bedenkliche Dimensionen angenommen zu haben. Die ganze Bewegung wird nun unter die Wirksamkeit der seit 1878 nur änderst selten gehandhabten standrechtlichen Prollamation gestellt, wodurch auch die gegen die 3ie» dartion der „Otae Bima" eingeleitete Untersuchung wegen Hochverrats vor das Militärgericht gelangt. Der verantwortliche Redakteur des BlatteS, ein gewesener Kellner, Janlowitsch, und der Mitarbeiter Prokope sowie weitere 34 Personen in angesehenen Stellungen wurden auf Grund bet ihnen vorgenommenen Haussuchungen wegen Hochverrats verhaftet. Neue Kampfe in Marokko. Die letzten Meldungen aus Colo mb Bechar berichten, daß bei dem Kamps mit der marokkanischen Harka auf französischer Seite 28 Soldaten getötet wurden, darunter ein Offizier. Die Zahl der Verwundeten beträgt über hundert, worunter sich zehn Offiziere befinden. Die Kolonne des Obersten Pierron, die den Angriff der Aiarokkaner auszuhalten hatte, legte einen großen Heldenmut an den Tag. Die Angreifer waren über 2000 Mann Infanterie und 300 Mann Kavallerie stark. Der Kampf dauerte mehrere Stunden und fcksiließlich mußten die Marokkaner weichen und wurden von den Franzosen 10 Kilometer weit verfolgt. Die Marokkaner ließen 12 5 Tote zurück, eine Tatsache, die noch nickst vorgekommen ist, da die Marokkaner ihre Toten sonst stets mitnehmen. Außerdem wurden ihnen eine Fahne und zahlreiche Gewehre abgenommen.__ Die Erfolge der preutzifch-hesfischen Eisenbahn- gemeinschast. Angesichts der häufigen und bewegten Klagen, die in der Zweiten hessischen Kammer regelmäßig von einzelnen Abgeordneten über bie angeblich rücksichtslose ober ungerechte Behandlung der Eisenbahnangestellten, die unzureichende Be- zahlung der Arbeiter rc. erhoben worden sind, wird man mit doppelter Genugtuung von den amtlichen Darstellungen der Denkschrift über daö Verhältnis von einst und jetzt Kenntnis nehmen. ES ist natürlich nicht möglich, hier auch nur die wesentlichsten der zahllosen Verbesserungen im Eisenbahnbetrieb aus den Jahren 1897—1907 näher aufzuführen. Doch dürften schon einige daraus herauSgegriffeneBeispiele finanzieller und sozialpolitischer Art ein ungefähres Bild darüber geben. Von den 6572 Köpfen, um welche in diesen zehn Jahren daS Personal dec Eisenbahngememschast vermehrt wurde, kamen auf die rein hessischen Strecken allein 5327, und die Zahl der etatSmäßig angestellten hessischen Beamten von den Direktionsmitgliedern bis zum Bahnwärter, die bei dec Uebernahrne 1897 nur 2202 betrug, war 1907 auf 4653 gestiegen. An Gehaltsbezügen und Löhnen mürben 1897 5 569 000 Mk., im Jahre 1907 bagegen 11 112 771 Mk. mehr, also nicht weniger alS 16 681 780 Mk. gezahlt. Neben der erheblichen Vermehrimg der etatsmäßigen Stellen unb ber bamit verbundenen schnelleren Anstellung und Beförderung wurden von ber Gemeinschaftsverwaltung schon oom 1. April 1897 ab auch erhebliche Gehaltsaufbesserimgen gerade in den mittleren und unteren Beamtenklassen gewährt. Nach einer ber Denkschrift beigesügten Uebersicht betrug bei Den insgesamt 2396 Beamten das Gesamtbienstemkommen nach dem Staub am 31. Viärz 1897 3 185 691 Mk., b. i. 1330 Mark pro Kopf, am 31. März 1907 erhielten insgesamt 5119 Beamte 8 690 274 Mk. Gehalt, d. i. 1698 Mk. pro Kopf. Die 3842 Hilfsbeamten und Arbeiter erhielten 1897 2 383 318 Mk. Lohn ober 620 Mk. pro Kopf, bie 7691 Hilfsbeamten unb Arbeiter 1907 dagegen 7 991 506 Mk. ober 1039 Mk.- pro Kopf, die Arbeiter der Vtain-Neckarbahn nach dem Stande oom 1. Oktober 1902 sogar durchschnittlich 1068 Mk. Bei den Beamten der ehemaligen Hessischen LildwigSbahn betrug bie Gehaltsverbesserung für den Hauptkassenkassierer jährlich 529 Mk., bei den nicht technischen Eisenbahnsekcetären bis zu 941 Mk., bei den technischen Eisen- bahnsekrctäcen bis zu 1315 Mk., bet den Materialten- oerwaltern 1. Klasse bis 599 Wik., bei den Materialien- Verwaltern 2. Klasse bis 830 Dtk., bei Eisenbahnassistenten im Pureaubiensl bis 702 Mk., bei Kanzlisten bis 477 Mk., bei Zugführern bi§ 700 Mk., bei Bremsern bis 400 Mk., bei Werkmeistern bis 580 Mk., bei Schaffnern bis 220 Mk. rc. Auch ben Beamten der Oberhessischen Eisenbahnen und der Großh. hessischen Nebenbahnen mürben entsprechende Gehaltsaufbesserungen zu Teil unb bei jährliche Durchschmltülohn der sämtlichen Hilfsbediensteten unb Arbeiter ist um 221/2 Proz. gestiegen. Einen umfangreichen Abschnitt nehmen in der Denkschrift die Angaben über die Wohlfahrcseinrichtungen für die Eifenbahnangestellten ein. Man erfährt dabei von einer Reihe von Einrichtungen, von denen das Publikum bisher kaum eine Ahnung hatte und durch ivelche ein offenkundiger Beweis dafür erbracht wird, daß die Eisenbahngemeinschafts- Verwaltung von dem aufrichtigen Bestreben beseelt i|t, das große staatliche Institut nach allen Nichtungen hin mustergiltig aiiszugestalten. Da ist zunächst der U n t e r st ü tz u n g s- fonds. Während den Beamten und Arbeitern der früheren hessischen Ludwigsbahn Unterstützungen nur in ganz seltenen Fällen und in sehr geringen Beträgen zu Teil wurden, sieht der Etat der jetzigen Verwaltung jährlich große Summen für diesen Zweck vor. Früher wurden im Ganzen 70 000 Mk. für ReiiUmcrationen, Belohnungen für außerordentliche Leistungen und Unterstütziingen auSgegeben, während die Ausgabe dafür 1907 aus über 200 000 Mk. gestiegen ist; es ivurden für die hessischen Bediensteten m diesem Jahr verausgabt: an Kanzlei- iind Unterbeamtenpecsonal 73 700 SW., an mittlere Beamte 67 200 Mk., an auSgeschiedene Beamte und deren Hinterbliebene 14 200 Mk. und an Arbeiter und deren Hinterbliebene 47 280 2)tk. — Die Beschaffenheit der Dienstwohnungen hat sich seit 1897 wesentlich gebessert. Es wurden zahlreiche ungeeignete Wohnungen ausgehoben und den Entivürfen zu neuen Wohnungen stets die neiicften Er- sahrungen aufbaullchem und hygienifchemGebiet zuGrunde gelegt. Dabei ist die Zahl der Dienstwohnungen auf hessischen Strecken von 802 im Jahre 1897 auf 1088 nn Jahre 1907 gestiegen, in welchem Jahre auch im DirektionSbezirk Niamz allein wieder 62,300 Mk. zu Dienstwohnungsverbesserungen im sitten- und gesundheitSpolizeilichen Interesse ausgewende/ wurden. EinS der ivichtigsten Kapitel ist das über die Verkürzung der Dien st dauer und die Verlängerung der Ruhezeiten für die Eifenbahnangestellten. Unter der hessischen LudwigSbahndirektion galt, wie die Denkschrift betont, die nach Staatsbahngrundfätzen höchste zulässige tägliche Dienst- öauer im allgemeinen als normale Dienstzeit, doch wurde sie vielfach ganz erheblich überschritten. Die Durchführung bet preußischen Bestimmungen, besonders über die Ruhezeiten, erforderten gleich am 1. Mai 1897 bei den Zugbegleitungs- unb Lokomotivpersonal eine Vermehrung um 22% und weitere Verbesserungen, die inzwischen im Bereich der preuß.- hesiischen StaatSeiscnbahn eingeführt wiirden, haben den Dienst noch wesentlich erleichtert. So beträgt z. B. jetzt der tägliche Dienst in keinem Falle mehr als 15 Stunden und derartige Dlenstschlchten sind stets durch längere Pausen unterbrochen. Die zwischen den einzelnen Dienstschichten liegenden Ruhezeiten betragen zum größeren Teil 10 und mehr Stunden; nur in wenigen Fällen wird eine Ruhezeit von weniger als 10 blS zu 8 Stiinden in der Heimat für ausreichend erachtet. Noch mehr in die Augen springend sind die Tienstzeilver- kürzungen für das stationäre Personal: Von der Verstaatlichung der hesiischen Ludwigsbahn ivaren z. B. in Worms 1 Stationsverwalter und 2 Assistenten beschäftigt, von denen der Verwalter und der eine Assistent wechselnd eine tägliche Dienstzeit von 15% Stunden und 13% Stunden hatten, während dieser Dienst z. Z. von 1 Oberbahnhofsvorsteher, 2 Bahn- hofSoorstehern und 13 Assistenten bei eurer täglichen Die zweite heilige Messe. 8 drillende Fälle sicher anzutreffen. D“/( la ndwirtscha ft kicher tiroBsh. Polizeiarat. Reinhart. 16. April, 1.15 Uhr. 91.401 Elektnz. Lahmeyer 81.90 auch sich von 95.30 l'rince-Heun-Liseubahu 216.50 und nm MatthänS-- Schlosser. Dresdner Bank . . Kreaitaktieu . . . Baltimure- und Ohio- Liscnlaun . . . Gotthard bahn . . . Lomoard. Eisenbahn uesterr. Staaisouhn . . 198.9 . . 83JK . 162.9 । . 126.9" . 238.5t1 . 138.9 ■ . 176.2t . 1396t • Börse, 16 . . 151.40 . . 126.20 . . 233.70 . . 63.00 139.80 . 196.7t . 208.66 . 23.40 . 9716 . 149.76 61.00 62.00 94.80 87.40 95.30 149.20 49,2 u 85.75 91.35 81.75 90.70 91.50 98 95 99.30 93.50 . 23.4 . 145.5t . 120.06 . 121.04 . 107.6i. . 209.06' . 194.3. Berliner tlandelsges. . Darmstädter Bann . . Deutsche Bank . . . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Koinmandit. . Elektnz. Schlickert . . Eschweiler Bergwerk . Gelsenkirchen Bergwerk Aus Lrsrö Gießen, 18. April 1908. Bochum Guss . . . Buderus E. W. . . 'i endenr.; fest. ISeriiiser Cauada E. B. . Daimstädter Bank . Deutscne Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz: still. Katholische Gemeinde. Gottesdienst. Sonntag den 19. April 1908, Oster-Sonntag: Vormittags von 67. Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. , um 7 Uhr: Tic erste heil. Dlesse, , um 8 Uhr: Tie zweite heilige Messe. „ um 97, Uhr: Hochamt nttt Vredigt. Nachmittags um 27, Uhr: Vesper mit Segen. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr ©clcccnfi— zur heil. Beichte. Montag den 20. April, O st e r - M o n t a g : Vormittags von 67, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. „ um 7 Uhr: Tie erste heilige Messe. Dienstzeit von 8 Stunden versehen wird. In Darin- stadt waren 1 Stationsvorsteher und 2 Assistenten auf dem Ludwigsbahnhos mit abwechselnd 16 resp. 12^ stündiger Dienstzeit und im Wtain-Neckarbahnhof 1 SlationSvocstehec, 2 Bahnhofsaufseher und 3 Assistenten in ähnlicher Weise beschäftigt. Auch hier ist, ebenso mie in Mainz und Bingen, die achtstündige tägliche Dienstzeit dnrchgesührt und ebenso die erworbene Dlensterlcichterung besriinmt wenden, wonach allen Bediensteten nach jeder einwöchigen Tag- und Nachtdienstperiode eine Ruhezeit von 30—36 Stunden zu gewähren ist. Zum Schlüsse unserer Uebcrsicht sei nur noch aus einige besondere Wo hlfahrtsein richtung en hingeiviesen. Um den Dienstanfänger des mittleren Eisenbahndienstes neben ihrer praktischen Beschäftigung auch theoretisch auszubilden und die Prüfung zu erleichtern, sind auf 8 hessischen Bahnhöfen Stationsschnlen eingerichtet, zu deren Besuch die Dienstanfänger verpflichtet sind; ferner besteht bei der Eisenbahndirektion Mainz unter deren Leitung eine Eisenbahnschule, an welcher 7 höhere und 4 mittlere Beamte unterrichten und die besonders für die Zivilsupernumerare, Aspiranten, Militär- anwärter und Betriebsunterbeamte bestimmt ist, die sich für die Fachprüfung I. Klasse vorbereiten. — Für das Zug- und Lokomotivpersonal, das infolge seines Dienstes außerhalb übernachten must, wurden in Alzey, Mainz, Bischofsheim, Worms und Wiebelsbach-Haubach neue Uebernachtungsge- bäude errichtet und mit reichlichen Einrichtungen versehe!: und zahlreiche luftige Anfenthaltsräume für die Erholungspausen geschaffen, ebenso auf vielen Stationen Badeeinrichtungcn und Kantinen, welch letztere die verschiedensten Getränke und Erfrischungen äußerst billig abgeben, z. B. Kaffee für 3 Pf. und Kakao 5 Pf. das halbe Liter, Brausewasser 2—3 Pf. die Flasche. Für diese baiilichen und sonstigen Einrichtungen wurden nicht weniger als 911 226 Mk. verausgabt. Eine große Ausdehnung hat auch die Gesundheitspflege durch freie bahnärztliche Behandlung aller Betriebsbeamten und ihre Familienangehörigen erfahren; das Krankcnkassenwesen ist ausgestaltet und eine Arbeiterpensionskaffe gegründet worden, die besonders vorteilhaft für die Werkslättenacbeiter ist und auch Witwengeld gewährt. Zur Hebung dec Geselligkeit und zur Wahrung dec wirtschaftlichen Interessen der einzelnen Klaffen dec Bediensteten wurden Eisenbahnvereine, jetzt 32 mit 12 600 Mitgliedern, geschaffen; dec Mainzer Vecem zählt 1900, der Darmstädter 1850, der Binger 1400 und deo Wormser 1020 Mitglieder. Den größeren dieser Vereine wurden von dec Verwaltung kräftig unterstützte Frauen- vereine angegliedert, die sich namentlich die Kranken- und Wöchnecinnenpflege, sowie weibliche Arbeitsvermittlung zur Aufgabe machen. Es besteht auch eine Stiftung: Eisenbahn-Töchterhort, die bereits zirka 4000 Mk. für ver- schicdenactige Knterstützung von 50 Töchtern aufiocndcn konnte. Frank (nrter Reichsanleihe . . do. . . Konsola .... do. .... Hessen..... Oberhessen . . . 3^7. 3% 37-7° ö% Tie Konfirmaiion der Kinder aus der Johannesgemeinde findet -onnlag Quamnodogemli, den 26. April, statt, tu Verbmduna damit Feier des heil. Abendmahls. Die Beichte dazu wird am Samstag den 25. April, nachmittags 2 Uhr, gehalten. 3n der Zohannestirche. Vormittags 9'7 Uhr: Pfarrer A u s > e l d. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche <ür gemeinde. April. Anlangskurse. Uarpener Bergwerk. . Laurahütte . . . . i.umbarden E. B. . . Nordd. Lloyd . . . . l'ürkenlose ..... Telefonisch© ilursoepicJite des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank lllr Handel und Industrie, Giessen. Vormittags 9*/.2 Uhr: Pfarrer D Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für MarkuSgenlemde. Piarrer D. Abeiids 6 Uhr: Piarrer Schwade. v. 4-“uhr°n‘r na'hn^Xn: EllgeiapOt ticke. Giessen, den 18. April 1908. rttrchliche Nachrichten. LvangrUfche Gemeinde. A m 1. O st e r i e i e rl a g, den 19. April: Kollekte für die Kirchenkasse. Gottesdienst. 3n der Stadtkirche. bildungsschiilen des Kreises in A m 2. O st e r s e i e r t a g, den 20. A p r i l: Kollekte für die Armen. 3n der Stadtiirche. Vormittags 97, Uhr: Piarrer Schwabe. Abeiids 6 Uhr: Vorstellung und Prüfung der Konfirmandeii aus der Matlhäusgememde. Pfarrer D. S ch l o s s e r. Die Konfirmation der Kinder aus der Matthäusgememde findet am nächstkünillgen Sonntag Quasimodogenilt statt, in Verbindung damit Feier des heil. Abendniahts. Die Beichte dazu wird am L-amstag vorher, nachmittags 2 Uhr, gehalten. 3n der Iohannesklrche. Vormittags 97, Uhr: Konfirination der Kinder aus der Llikas- geniemde. Feier des heil. Abendmahls. Piarrer Bechtolsheimer. Nachmittags 2 Uhr: Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden a»is der Johannesgemeinde. Pfarrer A u s s e l d. Abends G Uhr: Piarrasststent Becker. Nal urkunde statt. Sein Leiter ist der Seminacdircktor i. P. Dr. Friedrich Quentel! in Giesten. 2lu§ "jedem Konserenzbozttk sollen 5 -Lehrer teilnehmen. Der Kreis leistet zil den Kosten einen Zrischilst von 150 Mark. )( Laasphe, 17. April. In Olpe verbrannte gestern der Schneider Qiiast, seine Mutter und sein Kind. Qilacst, bei dem Feuer ausgebrochen ivar, wollte die Beiden noch retten, rvas ihm nicht gelang. die Johannes- v „ ,, Pfarrer Ausfeld. Abeiids 6 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Nach bem Gottesdienst Beichte für die Konfirmation der Lnkasgemeinde. Märkte. Sieben, 16. April. Vieh markt. Bei devi nm 14. und 15. lfd. Alts, abgehälteiicu Aiarkte tvaren aufqetricbcn 899 Stück Nmdvleh und 594 Schweme. — Der nächste Ätarkt findet am 28. und 29. April statt, ani letzteren Tage ailch Krämerinarkt. Gichcu, 18. April. ar t I b er i chl. ?iu| henligeiit Wocben» maitie foileie: BtiUer pr. Pfd. 1.20—1.25 Alk., Hühnereier 1 St. G—7 Psg., Käse pr. St. 6—8 Pf., Käsematte 2 St. 5—6 Pfg., Erbseir p. Pid. 18—24 Psq., Linien p. Pfd. 25—40 Psg., Tauben pr. Pr. 0,80-1.00 A.t., Hiihner pr. St. 1,00—1,60 Alk., Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Alk., Gänse pr. Psd. 00—00, Enten pr. Stück 1,80 b's 2,20 Alt. Ochsensteisch pr. Psd. 76—84 Pfg., Kuh- und Aindfli-isch pr. Pstnid 74—76 Psg., Schiveiuesteisch pr. Pfund 60—76 Psg., Cchtveinesleisch, gesalzen, pr. Psd. «0 Psg., Kalbfleisch pr. Pfd. 70—80 Pfg., Hammelfleisch vr. Pfd. 70—84 Pfg. Kartossclii pr. 100 Kg. 6.00—7.00 Alk., Ziviebcln pr. Ztr. 5,00—6,00 Alt., Alilch per Liter 20 Psg., Wetstkrant per Stück 0- CO Pfg., per Zentner Alk. 0.00—0.00. — Aepfel per Ztr. 10—25 Mk., Birnen per Ztr. 10—25 Alk. Nüsse 100 Stück 40—00 Psg., per Ztr. 0—00 Alk. Marktzeit ubn 7—11 Ubr. Hamburg-Amenk. Paket*. 111.75 barpener Bergwerk. . . 197.25 • Laurahütte......216.ÜV * xSordd. Lloyd .... 97.55 • Ubeisehles. Eisen-Iiniustrie 99.6t1 ** Bei der LandesversicherungSanstaltGrosth. Hessen sind il b. „Darmst. Ztg." im März 276 «Renten- 8^!uche (253 Invaliden- und Krankencentenanträge, sowie 23 Altersrentenantcäge) eingegangen. Unerledigt wurden in den genannten Monat übernommen 376 Nentengesuche, so daß 652 Gesuche in Bearbeitung standen. Es fanden Ec- ledigung: 256 ditcch Rentenbewilligung (215 Invaliden-, 19 Kranken- und 22 Altersrentengesuche); 44 durch Ablehnung, weil unbegründet (42 Invalidenrenten und 2 Alters- rentengesuche), 16 durch andere Weise — Zurücknahme usw. — (14 Invaliden- und 2 Altersrentengesuche), zusammen 316, so daß 336 Gesuche als unerledigt auf den Monat April übernommen werden nmstten. Ferner wurden im Aicmat März l. I. 311 Anträge auf Beitragserstattung gestellt, und zwar 263 infolge Heirat weiblicher Versicherter (H.), 48 infolge Todes versicherter Personen (T). Unerledigt witrden in den genannten Monat übernommen 132 Ec- stattungsanträge, so daß zu bearbeiten waren 443 Gesuche. Bewilligt wurden 268 Anträge (237 H., 30 T. und 1 U.), abgelehnt wurden 25 Anträge (15 H., 10 T.). Auf andere Art erledigt wurde 1 H.-ErstattungSanspruch. Unerledigt blieben 149 Erstattungsanträge (121 H., 27 T., 1 11.), die auf den Monat April übernommen wurden. In welchem Umfange die Landcsvecsicherungsanslalt Grosth. Hessen Heil- verfahrenskollen für die Versicherten übernimmt, ergibt sich aus nachstehenden Erläuterungen: Ende März 1908 waren in den nachverzeichneten Anstalten untecgcbracht: in der »Ernst Ludwig-Heilllätte- bei Sandbach i. 0.114 Versicherte, in der ,Eleonoren.Heilstätte" bei Winteckaslen 61 Versicherte, Daö haben schon unfern iLoivärrr gewistt' Wenn der Saft ftoifft und das Frühjahr in den Gliedern fühlbar wird, dann ist die Gesundheit besoiiders großen fahren ausgesetzt. Atan nm 13 also auch besondere BorE anwenden und dazu gelwrt, dai; man nur SpasterMimc« ab und zu eine Fans echte Sodener Mineral-PaiUde u» Munde zergehen laßt, dass man Fays echte Sodener brauch«, wenn man fich nicht ganz behaglich fühlt und den Ausvru« eines Katarrhs fürchtet, öau man vor allem jede vorhanoem Beschwerde der Nespirarionsorgane nut Fays ech'en (soueuti behandelt. Teuer ist so eine Behandlung nluji, tienn schachtel kostet ja nur 85 Pfg. und ist in allen Apochenu, Drogerien oder Mneralwasferhatidlungen zu haben. Ihv /u teipo eleganter Rerrengarderobe nach Mass. Erstklassige Verarbeitunff. Tadelloser Sitz. Grosses Stofflager. au/> J. Pfeffer, Marktplatz. Falsche Behandlung der Obstbäuitte! Man schreibt uns vom Lande: Unter dem Pseudonym Ar- bor (Baum» erschien in Nummer 30 der Hungener Land-Post ein Artikel^unter ber Ueberschrist „Falsche Bchandlung der Obst- bäuinc". Ich bewundere den Mut uiid die Offenheit des mr- bekannten Verfassers, der es wagte, einmal gegen ein System Front zu machen, das, Gott seis geklagt, unsere ganze heimische Obslbauzucht im Banne hält und das mit einem Feuereifer icdem Landwirt und Obstzüchtcr als die einzig richtige Methode gepredigt wird. Was muß doch so ein armer Baunr nicht alles erdulden, im Herbst, im Winter, im Frühjahr, ja selbst tut Sommer sicht man die Männer mit der Schere auf unseren Landstraßen sich von Baum zu Baum begeben und da findet kein Acstcheu und kein Zwerglein Gnade. Sind 15 Zentimeter ur der letzten Zeit gewachsen, sofort müssen 10 Zentimclcr dem System geopfert werden. Aeußerlrch stehen bie Baume wie Gigerln da, beschaut man sie aber rräher, dann findet man doch so manches Loch in der Hose, Krebs nennen es solche, die auch etivas bom Obstbau verstehen. Wo aber findet man diese Stämme am meisten, eben da, wo Sage, Messer und Schere blindlings walten. Vor einigen Jahren beobachtete ich, wie man an einer schönen Baumanlage den Sommerschuitt anivaudte und zwar in einer Weise, daß einem vernünftigen Mensch das Herz weh tat. Zwei Jahre später ivoren all" Bäume vom Krebs befallen - - ohne Zweifel eine Folge der Gewaltkur. Mau fann da nur an Schlllers Glocke erinnert werden: „Wo rohe Kräfte sinnlos walten, da fann sich fein' Gebild gestalten/' Dieses unaufhörliche Schneiden ist bom anch> nichts anderes, als eine Rohheit gegen ein Erschöpf, das sich! Nicht wehren fann. Da erwähnter Artikel wirtlich nur sehr vernünftige Gedanken enthält, und einer großen Anzahl Obstzüchtern auS der Seele gesprochen ist, so verdient derselbe wirklich der weitesten Verbreitung und werden sich sicherlich viele Stimmen erheben und im Gießener Anzeiger diesem Thema näher treten. Bei gar manchem wird sich da die Brust heben und fich der Ausruf über die Lippen drängen: „Endlich, endlich findet einmal einer den Mut, den Bann zu breckwn der unseren Obstbau in Banden hält." Trum aus zum Kampfe für unsere Lieblinge. lilt‘ke Giessen, den 18. April 1908. BJ,/I tirossh. Polizeiamt, Reinhart. 4zo Uesterr. Goldrente. 4V6 >0 Uesterr. Silberrente 4 ?o Ungar, tioldreute . . 4% Italien. Reute . . . 0/0 Portugiesen Serie 1 3% Portugiesen „ 111 russ.Staatsanl. 1 HOB 4>i°/0 japan. Staatsanleihe \ /o Uouv. Türkeu von 1 Türkeulose...... 4% tiriech. Alouopol-Anl. . X% äussere Argentinier . ou/o ülexiuauer . . . 4 >x 70 Uhiueseu . . . . Aktien: in dec Göttmannfchen Heilanstalt zu NeichelSheiw 12 Versicherte, in Lindenfels 11 Versicherte, in Bad Nauhenn 13 Versicherte, in Krankenhäusern, Kliniken und sonstigen Anstalten 9 Versicherte, zusammen 220 Versicherte. Vom 1. Januar bis 31. März 1908 waren int ganzen 609 Heilvcrfahrens- anträge emgelaufen, von welchen 242 Anträge speziell auf den Monat lllläcz entfallen. **Zum Gouverneur von Mainz wurde der Kommandeur der 11. Division in Breslau, General der Infanterie von Goßler, ernannt. "Erledigt ist die Stelle eines Kanzlcidieners am Landgericht der Provinz Starkenburg. Bei der Besetzung finden Amtsgerichtsdicner, die an hessischen Gerichten angesiellt sind, in erster Linie Berücksichtigung. •* Die Vereinigung für gerichtliche Psychologie und Psychiatrie im Groheczogtmn Hessen hält am Samstag, 2. Mai zri Darmstadt ihre 8. Versammlung ab. Das Programm umfaßt: IP/2 Uhr vormittags, Besichtigung der Erziehungsanstalt Aumühle bei rWixhansen. Vortrag des Pfarrers Zimmermann. 21 /2 Uhr, Sitzung im Hotel Heß zu Darmstadt, Rheinitraße. 1. Geschäftliches. 2.Vortrag des Aintsgerichtsrats Almenröder-Fraiikfurt a. M.: „Wünsche und Erfahrungen bei der Ausführung des für- sorgeerziehungsgesetzes und dessen Beziehungen zum Jugendgericht. 4*/2 Uhr, gemeinsames Essen im Hotel Heß. Anmeldiingen bis zum 29. April an Gr. Staatsanwaltschaft Darmstadt erbeten mittelst anliegender Karte. **EtcrbekasscdesLandesgewerbevereius. 9lrn 21. 1 Mts. findet die Delegierten Versammlung der Sterbckasse für Mitglieder des Hessischen Landcsgeiverbevereins zu Bingen^statt. Zu der Versammlung find natürlich auch auc anderen Mitglieder willkommen. Die Kasse hat im Laufe der Jalwe einen Mitgliederbestand von über 1200 erreicht. Das Vermögen betvlgt rund 80 000 Mk., das Versicherungskapital runb buo 000 Mt. An Stcri egelderit wurden bisher bei 174 Sterbe- füllen 83 480 Mk. ausgeKahlt. Die unter Aussicht des Kaiserlichen Aussichtsamtcs lar Privatversicherung zu Berlin stehende Kasse,, die sich durch eine billige Verwaltung, billigen Prämien- satz mit Dividendcnbezug und günstigen Zahlnngsoedingungcn ans- zeichnet, kann als oie günstigste Veriichcvungsgelcgenyeit für die Mitglieder Deuychrr Gewerbevereine angesehen werden. Tie Mit- glicdfchast lönnen erwerben dtm Verband Dcatsck>er Geweroevereme angehorcnde, gesunde Personen und deren Ehefrauen, welche das 2 0. Lebensjahr vchfindet und das 5 0. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Wie bereits mitgeteilt, ist der Verband wirritem- bcrgijckstr Gewerbenereine im vorigen Jahr der Kasse bc[getreten. Nunmehr hat auch der Verband Elsaß-Lothringischer Gelverbe- und Handw^rter-oereinigungcn seinen Beitritt zur Istssischrn Kasse erZlärt. Die Verwaltung der Kasse zu Darmstadt, sowie die Örts- rechner der Kasse sind jederzeit jur Erteilung von Auskünften und Annahme von Anmeldungen gerne bereit. - Lebensretter. Dec Landwirt Karl Albus zu Na n stadt hat am 24. Februar 1908 ein Mädchen vom Tode des Ertrinkens gerettet. Als 9lrterfennung hierfür ist ihm von S. K. H. dem Groß Herzog die Rettungsmedaille verliehen worden. § Schotten, 16. April. In diesem Sommer findet hier cm dreitägiger Kursus für Lehrer an ländlichen Fort- Wie tue Erfahrung tausendfach gelehrt hat, wird da- Nestlestll>e Klnderulehl nicht nur von Sauglmgell, sondern auch vor schwächlichen Kindern, Magenleidenden und Greisen ungemein gen genommen und infolge seiner leichten Verdaulichkeit gut veriragci'- liö verhmdert Verdauungsstörungen und beivirtt eine regeimatzigl Gewichrssunahme. ssW* Dr. ^Icyerhoff, Süd-Aulage 7. — l>r. Stuhl, Seltersweg 79® l>r. Ricliter, Franldurter-Str. 4 (Hirsch-Apotheke). 2. Feiertag;. H. Arndt, Bahnhofstr. 39. — i)r. hipper, Wilhelmstr. 2. w i>r. Schäffer. Bergstrasse 9. „ um 972 Uhr: Hochanu. Nachmittags um 27. Uhr: Andacht mit Segen. Auszug a. ö. Standeramtrregiftern der Stadt Sicher. Aufgebote. April. 10. Daniel Hst > er ich, ^auptstencramts - Assistent im Mainz, mit Mathilde Minna Gertrud Walter in Stettin. 11. Aen, rief) Ludivig»Fischer, Posibote dahier, mit Ellsabetye Henkelmann Staufenberg. 14. Enul Heinrich Ludwig 9teuraly, Loto>nolivl>ein t in Klem-Lindett, mit Anna Plauz in Steinberg. Eheschließungen. April. 11. Heinrich Weber, Spengler, mit Elisabeth Born beide dahier. 11. Hilbert Heinrich Stmn, VersicherungS-OnspeklL ' mit Anna Elise Tührkop, beide in Kassel. 11. Adolf Ide, Maure meister m Osnabrück, mit Marie Borchers dahier. Geborene. April. 4 Dem Hilfsbremser Johannes Bohrmann ein Soh- Ferdinand Otto Friedrich. 6. Dem Bailkbeamten Friedrich Wövw c eme Tochter, Lieselotte Käthe Annemarie. 8. Dem Kellner Alerandi ■ Öermann Herr eine Tochter, Anna. 8. Dem Overkellner Eri i' August Kaiser eine Tochter, Luise Wilhelmine. 8. Dem Oienje»!: Wilhelm Gottlieb Höß eine Tochter, Frieda. 8. Dem Vaöcmeilit t Kart Steuernagel eine Tochter, Käthe Emilie Amalie. 9. Teim Taglöhner Philipp Luh eine Tochter, Marie. 10. Dein Maschinist^ Heinrich Karl Förster eine Tochter. 10. Dem Fabrikarbeiter ®eot*i Eisenbrandt eine Tochter, Berta Elisabeth. 10. Dem Dainpsiärbere . Besitzer Christoph Eroon em Sohn, Bernhard Hilmar IHoberu. 12 Dem Fabrikanten Ludwig Hanau ein Sohn. 12. Dem (in ■ arbeitet Albert Hatz ein Sohn, Peter. 13. Dem Schlosser Star; Neuler eine Tochter. 14. Dem Zementarbetter Heinrich $elrr Schmidt ein Sohn, Heinrich Ludwig Friedrich. 14. Dem Air:. häiidler Albert tWerlau ein Sohn, Albert Heinrich. 14. Dem Friel- hossailfseher Friedrich Sier eine Tollster, Johanna. 14. Dem Teli ■ graphenanwarter Georg Etz ein Sohn, Eduard Johannes öermann 15. Dem Schriftsetzer Ernst Paul Scheibe eine Tochter, Fohamill Wilhelmine. 15. Dem Baynverwalter Karl Lange eine Tochter. Gestorbene. April. 11. Kanzleirat Wilhelm Demuth, Lureauvorsteher i. V-, 83 Jahre alt, Ltldwigstraße 18. 15. Karl Weller, 4 Jahre alt; Rodheimer Straße 14. li*6 K.!K Ä InlaDg*^ v Uergwert - ',,. >k'k ' ' > Ud 1 ' ' ' / Pf lag m Emil Roth in Gießt«. Die lW^iMsstliche 9laf«rlunh Ein Leitfaden für Lehrer an ländlichen Fortbildungsschulen sowie zum Selbstunterricht. Verfaßt von . Piofosior Dr. Paul Gisevbis, "Rektor des landwirtschaftlichen Instituts der Unioersttät Gießen Preis geheftet Mk. 2.40, gebunden Mk. 3.—. Die ländliche Jortbildnugsschule, 1807, No. 8: I^^^ersasser leitet die Sturfe zur Ausbildung von ländlichen '°?!o.-LchuUel)rern an der Universität (Sieben. Das Haupt- ®irt)t hegt dabei naturgemäß darauf, die Naturkunde in der ^.b.-Schule der Landwirtschaft dienstbar zu machen, ,®er ,"m Uursuö behandelte Stoss wurde in dem vorliegenden iiaöen zusaumiengesaßt, um die in Gießen gesammelten Er- -Zungen auch weiteren Kreisen zugänglich zu machen . . . . r dem 1^.'.^°?, Ernährung, Gesundheitspflege, Tierzucht, Muchver- ^oung, schädliche Tiere). DaS Buch wird empföhle,r.________ Frühkartoffel N richtigste Weg (2487 empstehlt elephon 23; Telephon 235. für einen Basch MM cd. gegen Bar 'v Möbeln Betten ■ Polsterwaren 031121 Horneck. eulpfiehit täglich frisch 2451 Stiefel Hüte WM»!- Uhren iapotbflü ihart. führt zu inharL Möbel- und Waren-Kredit-Haus Giessen Heute Samstag bis 10 Uhr abends geöffnet. Originalzeichnung der Firma J. Jttmann, Giesse#. uud Ohio- 60 Pfg. Heinr. Berndt. Hochachtungsvoll tuhl, relltm' irsch-Apotheh). siftt Buk ^ouiuiauöit- “iertag tm ti« Ihr nachbiui landeJsgei er dm . >erichte ler Baut lir Zn bevorstehendem Koniinaatioüsfeste empfiehlt seine preiswerten weissen und roten Tischweine Herren-, Damen- n. Kinderkonfektion Manufaktur- und Notaren Lehrlinge: 1 Mechaniker. C. Röhr & Co., Bahnhofstraße 44 Bisquithasen und E>isquiteier < 11 teil >uch. 14.2cj aniia. 14. ta ■ö 3ohanntiptt eine Tochiu, £ wi> Elija! -V|idjeruilö5, ril, 1J6 Ihr. Mmeyer. . J cbuckeri. 'J Bergwerk. 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