der „Gedanke der Annexion dieser unruhigen und bcunruhi-! gleichseitig gendcn Staaten bereits in Washington erwogen sei", wenn! dem Fell>b< fähig und haben es nicht nur auf einen Sturz der Negierung abgesehen, sondern dringen auch nach Nicaragua vor. Im Süden droht die Bewegung auf Sau Salvador überzugreifen. Die Regierung der Vereinigten Staaten hat deshalb die Kreuzer „Albany" und „Tesmoines" an die Küste von Honduras entsandt, um einerseits die Handelsinter- — Kleine Kunstchronik. Tie Bayreuther Festsv i e l e begannen am Mittwoch mit einer Neueinstudierung des .Lohengrin". — Ter „Reichsanzeiger" veröffentlicht em Preis- ausschreiben für deutsche Künstler zur Gewinnung eines geeigneten Entwurfs für die äußere Ausstattung des durch die Münz- novelle von: 12. Mai 1908 geschaffenen 2 ;> Pfennigstück s. Ausgesetzt sind drei Preise, 2000, 1500 und 1000 Mark. Hoffentlich bekommt Teulschland endlich eininal ein wirklich geschmackvolles und künstlerisch durchaus befriedigendes Geldstück in dieser neuen Münze. — Joses Kainz wird im nächsten Winter folgende Turnee absolvieren: Innerhalb 65 Tage,: 40 Gastspielabende, und zwar 20 Berlin, 8 in Leipzig, 2 in Nürnberg, 5 in F r a ii k s u r t. zwei Straßburg, drei Zürich, den Rest des dreimonatkichen Urlaubs widmet Kainz seiner Erholung. iövuij die ersten Turnfahrten begannen. .Sie grngen nach FeÜ>berg und fanden so zahlreich Teilnehmer, daß die beiden Sonderzüge nach Cronberg und Königstein überfüllt waren. herabkoinmen und suchte nach seinen Gefährten, ohne jedoch d.e geringste Spur zu finden. Das Pferd war unentdeclt geblieben, und als er cs eben besteigen wollte, gewahrte er einen, alteni Lauer, der mit seiner Tochter Heu zusammenscharrte, und seinen, mit Kühen bespannten Wagen damit belud. Mitleidig boten sie ihm Milch und zwei Birnen ... die erste Labung seil langer Zeit, denn das Mahl aus dem Scheuerlenhos war durch die Dazwischenkunft der Franzosen vereiielt worden. Karten, Kompaß, Mantel und alle fonstigen Ausrüstungsstücke waren auf dem Scheu - erlenhof zurückgeblieben und fo mußte er seinen Weg auf gut Glück durch das unwegsame Gebirge suchen. In der 'Nacht erreichte er unter strömendem Regen das einsame Haus eines Quäkers im Sulzbachtale, wo er freundlich ausgenommen wurde. Am nächsten Morgen ritt er durch das Torf Niedersteinbach und dann, auf der Straße Bitsch-Weißenburg nach der Grenze, die er bei Schönau in Rheinbayern glücklich erreichte. Erst nach dem Frieden erfuhr Zeppelin, wie der Uebersall zustande gekommen war. In Würth ivflrcn sie von zwei Gendarmen gesehen worden und diese hatten den in Reichshofen stehenden General Bernis benach- rrchtigt, nwrauf das „12. Regiment des Chasseurs" gegen die kühnen Reiter ausgesandt wurde, tltoch ehe Zeppelin den Schen- erlenhvf erreicht hatte, war bereits eine feindliche Schwadron in der Nähe in Deckung gegangen. Und heute? Wie ftch damals der junge Offizier ohne Karten und Pläne nach der etiva 70 Kilometer entfernten Grenze fand und kühn mitten durch die feindlichen Borposten ritt, so fährt er heute seinen Weg sicher und wdes-mutig durch die weglose Lust, nach feinem frohen Ziele, und die Wandlungen, die seine große Erfindung mit sich bringen werden, sind heute noch nicht ab- zufehen. es sich zunächst auch nur um eine Intervention handeln dürste. Hält man mit diesen Nachrichten die weitere Meldung zusammen, das; die amerikanische Regierung auch das ! ttiegsscyiff „Baducah" nach Port au Prince entsandt hat, wo sich die Revolution gegen den Präsidenten Nord Alexis immer gefahrdrohender gestaltet, und berücksichtigt man erner, daß das Einschreiten der Bereinigten Staaten gegen Venezuela, wo der famose Präsident Castro sich zahlreiche Ucbergriffe gegen amerikanische Staatsangehörige erlaubt hat, nur noch eine Frage der Zeit sein kann, so ergibt sich daraus mit Sicherheit die Folgerung, daß die Vereinigten Staaten im Begriff sind, die Hand auf das Karibische Meer während er selbst mit dem Rest der Patrouille die Nackst schlaflos im Sckivnenburger Holz verbrachte. Am folgenden Tage wurde unter Vermeidung aller Ortschaften auf der Straße Sul^—Wörth vorgerückt. Es wurde dabei festgestellt, daß die Aufklärung beim Feinde von verschiedenen Regimentern besorgt wurde, und daß diese beständig wechselten. Winsloe, der in der 9!acht rnerk- würiig gesprächig gewesen war und viel von seinen Hoffnungen erzählt hatte, wurde immer düsterer und schweigsamer. 4äe Pferde begannen zu ermatten und auch den Reitern gingen allmählich die Kräfte aus. Zeppelin wollte in dem allerdings wasserlosen Walde rasten, um dadurch auch die immer zahlreicheren feindlichen Patrouillen zu vermeiden, die sich hauptsächlich auf der Straße Hagenau—Bitsch bewegten. Er fügte ftch aber schließlich der Ansicht der badischen Offiziere, die der Meinung waren, daß die Pferde wohl noch bis ins Gebirge kämen, und sie beschlossen, ivenn es nötig werden sollte, die Pferde auf dem etwa 4 Kilometer östlich von Gundershosen gelegenen Scheuerlen- I)öfe zu füttern und zu tränken. Mit größter Vorsicht bewegte man sich vorwärts, und niemand ahnte, wie nahe ihnen das Verhängnis war, das sick) von Reichshofen heranzog, um sie zu erdrücken. » , Zahlreiche französische Patrouillen wurden geachtet, aber glücklich vermieden. Zeppelin beschloß daher, zur rascheren Erledigung feines Auftrages direkt nach Wörth zu reiten, das nach Aussage der Bewohner vom Feinde frei war. Die vollständige Ermattung der Pferde zwang nun dazu erst den Scheuer len ho f aufzusuchen, in dessen Nölst sie fid) befanden. Mit größter Eile tränkte man die Pierde, aber kaum waren ihnen die Futtersäcke vvrgebunden, als mehrere feindliche Reiterabteilungen herangebraust kamen. Bei dem sich entfpinncnden Gefecht, bei dem man sich zuerst zu den Pferden durchtzufchlagen versuchte, dann aber die Hauseingänge verteidigte, fiel Leutnant Winsloe tödlich verletzt. Zeppelin, der das dttitzlose der Verteidigung sah, begab sich nach der hinteren Seite des Hauses, um zu sehen, ob dort ein Entkommen möglich sei. Leutnant von Wechmar folgte ihm mit z>oei Dragonern. In der Nähe Ijielt eine Frau ein französisches Pferd. Graf Zeppelin entriß ihr die Zügel und sprang in den Sattel. Da wurde er entdeckt und eine wilde Jagd begann. Im Galopp gings durch den Wald und eben hatte er ein Uveites Gehölz erreicht, als ein Zug Chasseurs vorüberkam. Glücklicherweise wurde er nicht ent» frech, da das Pferd vollkommen ruhig blieb. Er wollte fich jedoch nicht auf die Schweigsamkeit des Pferdes verlassen, und fra feine Sage immer bedrohlicher wurde, band er das Tier ent» schlossen an einen Baum und putschte sich langsam durch den Wald. Mit Anstrengung erkletterte er einen Baum und beobachtete von hier aus seine Verfolger, die stundenlang den Wald durchsuchten. So harrte er drei Stunden. Dann konnte er endlich toicber Die Unruhen in Mittelamerita und der Panamerikanismus. Die fünf mittelamerikanischen Staaten Guatemala, Honduras, Salvador, Nicaragua und Costarica befanden sich von 1524 bis 1821 int Besitz der Krone Spanien und wurden durch die Audienza von Guatemala und einen Gene- ralkapitän, dem die fünf Statthalter unterstellt waren, verwaltet. 1821 erklärten sie sich von Spanien, das damals mit der Revolution im eigenen Lande zu schassen hatte, für unabhängig und schlossen sich zwei Jahre später zu der Republik der Vereinigten Staaten von Mittelamerika zusammen, einem Staatengebilde, das wegen der in ihm herrschenden politischen und kirchlichen Streitigkeiten nur bis zum Jahre 1839 Bestand hatte. Alle späteren Versuche, Die fünf Republiken wieder zu einer Union zu verschmelzen, scheitertem Teils, lveil sich die vier anderen nicht von Honduras, das in der Unionfrage stets die Führerrolle spielte, überschlucken lassen wollten und .demgemäß bei Mexiko oder den Vereinigten Staaten Schutz suchten, teils, weil die in den einzelnen Republiken herrschenden Parteien aus parteipolitischen Gründen einer solchen Bereinigung widerstrebten: die liberalen Republiken Honduras, Nicaragua und Salvador fanden bei ihren Föderativgelüsten stets ein Gegengewicht in den konservativen Staaten Guatemala und Costarica. So führte jede der fünf Republiken eine gesonderte Existenz für sich, und kriegerische Streitigkeiten waren zwisck)en ihnen an der Tagesordnung. Abgesehen von der Unionsfrage war jeder dieser Frosch- Mäusekriege dadurch veranlaßt, daß die Regner des herrschenden Regimes stets jenseits der Grenze eine Förderung ihrer aufrührerischen Ziele fanden. Es herrschten also in Mittelamerika ganz ähnliche Zustände wie in Mexiko, Columbia, Venezuela, Paraguay und Argentinien, wo die Revolutionen zu den Saisonveranügungen des Publikums gehören und revolutionäre Schüttelfröste keineswegs immer ernstere Krften nach sich ziehen, hatten Argentinien, Columbia, Venezuela, Mexiko und Paraguay — von dem benachbarten Haiti ganz zu schweigen — bereits in diesem Jahre ihre Revolution. Jetzt ist Honduras an der Reihe, n») die revolutionäre Bewegung Anfang Juli einsetzte. Natürlich hat es auch hier in früheren Jahren an ähnlichen Vorgängen nicht gefehlt. Fast jeder Präsidentenwechsel und auch die Reformen der Verfassung von 1880 in den Jahren 1904 und 1905 brachten Unruhen mit sich, die aber größtenteils schnell unterdrückt wurden. Und diesmal schien Präsident Vonilla sich nicht nur auf das ganze, 500 Mann starke Heer (!) verlassen zu können, sondern auch auf die Mithilfe der angrenzenden Republik Salvador, deren liberale Regierung die Grenze überwachen und die flüchtenden Revolutionäre verhaften ließ. Zwar eroberten die Aufständischen am 17. Juli El Porvenir, sie wurden aber bei Ceiba und Nacaome so aufs Haupt geschlagen, daß die Regierung von Tegucigalpa hoffen konnte, ihrer Herr geworden zu sein. Nach den letzten Nachrichten aus Washington scheint sich jedoch diese Hoffnung nicht erfüllt zu haben. Vielmehr sind die Rebellen im nördlichen Honduras nach wie vor aktions- Seppelm einst und jetzt. (3um 2 3. Juli.) Von Karl Neurath. (Nachdruck verboten.) Wohl nur wenige der vielen Verehrer Zeppelins toi]feit, daß der jetzt io gefeierte Erfinder des Flugschiffes vor nunmehr 38 Jahren als junger Generalstäbler ein kühnes Reiterstück vollbracht hat, das damals berechtigtes Anßchen erregte. Wie bekannt, war die französische Armee in ihrem Auf- marid) an der Grenze viel weiter vorgeschritten, als wir, und man mußte deshalb vor allen Dingen den Feind über die schwache Stellung zu täuschen versuchen. Daß dies gelang, ist bekannt, weniger bekannt ist es, daß das Gelingen biejer Täuschung in erster Linie dem verwegenen Oberstleutnant Pestel von den 7. Ulanen zu danken ist, der es durch geschicktes Verkleiden seiner drei Schwadronen fertig brachte, den Feind fast 14 Tage lang hin- zuhalten. Nächst dieser hinhaltenden Gefechtsweise mußten wir uns bestreben, so schnell als möglich den Aufmarsch der französischen Armee zu erkunden und das Gelände aufznklären. Hierzu wurde u. a. Gras Zeppelin, württembcrgischer Hauptmann vorn Generalstabe beftimmt, und er erhielt den Auftrag, die dritte Division des Korps Mac Mahon auszukundfchaften. Dem Grafen gelang cs, mit feinen Begleitern, den badischen Leittnants Winsloe, v. Wechner, v. Villers und v. Gayling die stark besetzte Lauter zu durchqueren und an die Festung Lauterburg heranzukommen. Mit Hurra sprengte die Heine Truppe durch das Tor, ritt die französische Wache nieder, fegte im Galopp durch die Hauptstraße und zum anderen Tore wieder ins Freie hinaus. Die Bevölkerung des flachen Landes zeigte sich keineswegs feindselig, dagegen ersckpverte erdrückende Hitze den Ritt umsomehr, als selbst in den Brunnen der Ortschaften nur spärlich Wasser vorhanden war. Zeppelin wollte zunächst das Gelände nördlich und westlich des Hagenauer Waldes aufklären. Er stellte fest, daß der Nordsaum von Kavallerie besetzt war und daß ichwache Infanterie-Abteilungen die Hauptausgänge des Waldes bewachten. Verschiedene feindliche Patrouillen, manchmal bis zu acht Pferden stark, wurden gesichtet. Eine, der man nicht me!)r entgehen konnte, wurde angegriffen und überwältigt. Em dann und ein Lancier mürben gefangen genommen. Das Pferd Zeppelins wurde dabei verwundet und mußte gegen das ]chlechte Lancierpferd ersetzt werden. Dann gings wieder weiter. ->>on Crottweiler aus schickte Zeppelin den Leutnant von Gayf- Itng mit drei Dragonern und feinem verwundeten, nebst dem näheren, erbeuteten Pferde zur Meldung stach Karlsruhe zuruck. zu legen. Es ist dieses Bestreben sehr verständlich, nicht nur aus Gründen der sstuhe Amerikas und der Handelsintcressen der Union, sondern auch aus Gründen der internationalen Politik, weil durch die Annexion der mittelamerikanischen Staaten, die ja schon an fich im Programm des Panamerikanismus liegt, auch die Monroe-Doktrin zur praktischen Durchführung gelangt, deren Auslegung jetzt zwischen der Union und den europäischen Staaten zum mindesten zweifelhaft ist. Annektiert die Union alle jene mittel- und südamerikanischen Staaten, die jetzt infolge ihrer ungeordneten Verhältnisse und kläglichen Finanzen eine so merkwürdige Rolle spielen, so wäre, da die Union die Schulden dieser Staaten übernehmen und für die mit Angehörigen europäischer Staaten abgeschlossenen Konzessionsverträge bürgen müßte, der Handel und Verkehr jedenfalls auf eine zuverlässigere Grundlage gestellt, als es jetzt der Fall ist. Die Frage ist nur, ob die Mächte in diese Machterweiterung der Union willigen würden, und ob nicht die Vereinigten Staaten selbst deshalb ein Haar in ihr fänden, weil in ihrer Folge eine so große Anzahl Farbiger und Romanen in den amerikanischen Staatsverband Einlaß erhielten, daß dadurch das Prestige der weißen und angelsächsischen Rasse in der Union erschüttert würde. Des weiteren aber haben die Vereinigten Staaten an der Etablierung ihrer Herrschaft im karibischen Meer schon deshalb ein Interesse, weil der Bau des Panamakanals feit der Liquidierung der Lessepsgesellschast im Jahre 1899 in die Hände einer amerikanischen Gesellschaft übergegangen ist. Und wenn auch der Panamakanal nach seiner Eröffnung vorwiegend wirtschaftlichen Zwecken dienen wird, so darf darum das militärische Interesse, das die amerikanische Regierung an ihm hat, keineswegs unterschätzt werden. Ist sie doch durch ihn in der Lage, je nach der politischen Konstellation, ihre Flotte im Großen oder im Atlantischen Ozean in schnellster Zeit zu versammeln. Sie kann daher den Weiterbestand so wenig gefestigter Staatswesen in der nächsten Umgebung des Panamakanals nicht weiter dulden, will sie sich nicht der Gefahr aussetzen, daß England oder Japan diese Staaten mit Beschlag belegen und damit alle militärischen Vorteile des Panamakanals für die Union illusorisch machen. So treiben ganz ähnlich wie beim Suezkanal — die Verhältnisse auch in Mittelamerika zur Entscheidung. Die fortgesetzten Unruhen dort werden für die Union die Handhabe bilden, um sich den Weg, nicht nur zu Mittelamerita, sondern in der Folgezeit auch zu Süd- amerika, zu erschließen. Fechten. Inzwischen begann auf dein Festplatz schon um 6 Uhr das Wettsecksten unter Leitung des Kreisvcrtreters er ch inu ck-^ann- *tabt. Es wurde Florett, Schläger und Säbel gefochten. ^ie Beteiligung am Wellfechten war sehr gut, insbesondere von den mittelrheinischen Fechtern, hat doch in unserer Gegend von jeljcr das turnerische Fechten seine Haiiptpflegestätte gehabt. An das Mettsechten schloß sich noch ein K'ürfecksten an. Auch die Wettspiele fanden ihre Fortsetzung, tote stets von einer großen Zusck;auermenge umlagert. Das Wettringen, das von jeher eine der populärsten Veranstaltungen der deutschen Turnfeste war, übte auch diesmal wieder seine alte Anziehuilgs- traft aus. Die Zu schlauer verfolgten die einzelnen Kämpfe mit leidenschaftlicher Anteilnahme und spendeten den jeweiligen Siegern lebhaften Beifall. Es wurde in drei getrennten Gruppen gerungen. Tie erste Gruppe umfaßte Turner, die beim Sechskampf beteiligt waren und zählte 98 Ringer, die zweite, die ans den Teilnehmern am Fünfkampf (dem volkstümlichen Wett- turnen) bestand, 72 und die dritte, die die Nichtwetturner umfaßte, 92 Sumer. Es wurde lediglich nur nach den deutschen Ringerregeln und nicht griechisch-römisch gerungen, also nur im Stand. Sieger ist, wer innerlialb einer bestimmten Zeit den Gegner zwingt, daß er mit beiden Schulten: den Boden berührt. Falls auf diese Art keine Entscheidung erzielt wird, w:rd cm Kreis um das Ringer paar gezogen. Wem es gelingt, den Gegner aus dem Kreis zu drängen, ist in diesem Falle Sieger. Wettschwimmen. Zum erstenmal auf einem deutschen Turnfest war das Schtoim- mcn in den Bereich) der Söettübuirgen einbezogen worden und zwar fand cd ebenfalls heute vormittag statt. Der Schauplatz dieses turnerischen Wettkampfes war selbstverständlich der Main. Das Schauspiel hatte eine ungeheure Zuschauermenge angezogen, die beide Mainuser zunächst der Obermainbrücke dicht besetzt hielten. Neben den deutschen Wasserratten beteiligten sich namentlich^Amen- kaner und Engländer am Wettschwimmen, bas aus f J W monatlich75Pi.,viertel- pes» _ V ,, -eP ,'sä General-Anzeiger für Gberheffen sss lenabmc von Anzeigen V 4 ?1-2f2nblUcb-,,(8ncbxt5, ta oomSgTiTubu Rotatlon§dru4 und Verlag der vrühl'fchen llniv.'Vuch' und Steindruckerei. H. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchulftratze 7. Anreigenteu: H." BeL XI. deutsches Curnsest. (Original-Bericht oes Gießener Anzeigers.) eh. Frankfurt a.M., 22. Juli. uun ^unuuiu» taiqunui, um vw x IV. essen der Union, sowie Leben und Eigentum ihrer Staats- Auch heute, dem letzten Tag des Turnfestes, gab es bei herr- angehörigen zu schützen und anderseits auszudrücken, daß I l ich em Weller einen Riesenbetrieb auf dem Festplatz, trotzdem k chen .’in'prr I) einmal alt nvrat und ei Veilem n Ätang". wbbrtf. Hin L b . 10/ auch txiB ein PrcßauSschuft befiel;t! taufen (i.78',, Auch die Meyrzahl der dem Nalwnaloenkmal geplant ist. So geht es bei jedem teile der rauschenden Feftklänlic tritt wieder stille Wirksamkeit in lutnballcn und aus den Turnplätzen. Sie wird um so eifriger einsepcn können, als Schon feit dem Haupt- 99 Punkte, 13. Preis. 19. Preis. 23. Preis. 24. Preis. 26. Preis. 104 103 e, ß C Wagner ter, :lan dm 6 Uhr fand bann in bestes statt. in beiden Wett fre d. Venen ir unen Tagen elften 20 Sieger im S. Her irren befransen sie. die Papierrosen Hal der Regen vernichtet. Feste! ... Tie Festtage sind vorüber und an die Vlad ttrlenv 1 kämpfen und die Latobofc zustreben, vielfad) geleitet von hier neu gewonnenen «Freunden. Auf dem Hauptbahntofc herrscht ein buntes Gewimmel. Abschied wird gciwmmen. llnai.'f o-lid> durch.rauscn die All Heil- Rufe die weile Halle und Turneiu der erschallen, wenn die lang» ad nen Zuge die Turner nach allen Richiungen cntfüljrrn.^ 3abl- reich ist die Beieiligung an beit Turnerfahrten. In den Taunus fuhren gegen 300U; in den Ldenwald gegen 600, in den Spessart und in den Schwarzwald etwas über je hundert. _ Nach Paris haben sich iider 400 Turner gemeldet und ctiva 5000 Turner fuhren heute nad) dem Niederwald, aro eine HuldigungSfcier vor cnz I. Sa, t cheu N. T amerikanischen Turner verlieft beule Frankfurt, die meisten bc» suchen, ehe sie nach Amerika -ururkkrhren, erst ehre deutsche Heimat. Epilog. Tcn letzten Festtag beidruu nod) einmal bi: Sonne. Tic Girlanden, die nach einer obersläcklicton Umfrage bei den größten >lranzn>indegeschä'ten, die wegen der Ueberfülle der Bestellungen die Aufträge an Bauern der Umgegend weiter gegeben batten, eine Gesamtlänge von mehreren Millionen Metern betragen wurde, welken dahin, die Blnmeii in dem Tannengrün sind verblüht. TaS nächste deutsche Turnfest wird 1913 in Leipzig ftattfindeu. W. B. Fran 1 für t a. M-, 23. Full. Tel., den frühen Nlorgenstunden sieht man die Aür.isenden Pr -y P. R. > .luszetchnungen, (^T-njrfunbe te» rttönte noch ein.« „Stimmt an mit ed tarn deui chen Bat Preis. <$A> Bujd», Barmen 4* lurle, München ! B , . ,'i r.ib:rg T- V . 99', :n der rbrigen e teger E. Welz. Berlin Arminia Stapss, München Tv Zahn folgen bte 10 ersten Sieger aus dem M I ii n 11 a m p |. Bern n. T !- . Punk.'. 9. Preis X 2uftr.iann, Munden X- Ges. 10. Brei: Fr Rote. H ei I Punkt . 101'- Punkte, 3- ' Punkte, 4. Preis B unkte, ö Preis. Rus ist erflungm" gesungen wurde. Ter Borsitzende 2 r. Götz fafttc bann in einer bct>» , vjoiiu’ b: Berkündtgung der m Fünfkampf erfolgte. _Zur» Ter offiziell e Prcftaus schuft ist in allen wichtigen Preümttteilungen übergangen worden, denn sonn hätte es ntd: Vorkommen tonnen, saft das Wölfische ZeiegrarNnbureau Dte offizielle Siegerli'te der Scdw- und Fünfkamves fünf volle Stunden ttüber erdrlten hat als alle übrigen Pressevertreter Uns e-nent amerikanischen Journalisten war es ’ogar möglich. 16 Stunden vor dem Wol'ioureau die Endresultate dieser beiden »k..mpy nach Amerika zu kabeln. Wie fteht zu dieser Tatsache tu ander: Xaticdw, datz i. :Uibe PtCi'sevenrii r ouzieU durch 'm'düag am zweiten Tag des Turnfestes gebeten wurden, Resultate, von welcher Seite sie ihnen auch zugingen, nicht eher weiter iu geben, als die offizielle Siegerliste im Prevommer iur Verteilung gelangt sei? Tu 'ÄDorjugung war einmal geschehen. da nutzt: nimt mehr die schärfste Entrüstung, die sämtliche Pressevertreter in einer kur;en Besprechung äußerten. Ter Preftausschuft war scheinbar io lange gut, als man^ die Presse mit Bornottien zu versorgen hatte, wahrend des Festes selbst bat man fdxinoar gar nicht mehr gt.vuftt, MB auch »ar ant, die icwe.ls aus stanoen ium mal das hohe die Preteverteiluag. Slair errid *er, W iner und stranzverreilerinnen aus der ai. Thiller. Rödclbeirn 1.'«telj, 7.V , Punkte, 45. Preis. Frz. Maiberger, Frankfiiit-'Loriiheiui Wem >, 79 . Punkte, 45 Treu. 8. Hitzmauu, oianliurt a. TL .nn Riederwald, wo eine Feier am RiedenoaLdmtkm 1 stannnden tcirb, foror bte iia> an- fdf i -nben R! niahr. n werden fine lörfe Öc.e liguia aul>u- meren leben .huh bi: Taunus bat g: 's, Anz.:vungskratt — ®er .qietnt rach den vorliegende Anmeldungen zu fd-ktetzen cu-ac..iA. 'm ganzen g-d es et.Ta 36 Iurnfatr:.-n. neben allen beuliim ^.tflgebirgtti in der nüh.-rrn und n.Herrn Umgebung finden Faorten n bte Alpen uno nach Lar > statt, ionnt ine 'Kutclmcef'ahn. kime wveiüigige Turniadrt g bt unter Le.tung von 5Kitgl eben des .4weigr .cin2 Frankfurt btü Bogelsoerger t>öbrn'. Vinbncv, Frankfurt a. TL (Z.-Wcm.), 118 Punkte, 13. Preis. Paul Janke, Frankfurt a. TL (T.-L.), 116' , Punkte, 16. Trei' venir. vappel, Frankfurt a. TL (T.-L.), 118' , Punkte, 21. Preis. Willi Schalle., Wiesbaden, (TL-T.-P.), 111 Punkte, 26. Preis. Cito Gabel, Idar, (T.-P., 100' ? Punkte, 29. Preis. Aug. Äugel, Cobleuz (T. P.), 109 Punkte, 3u. Preis. Balth. 9lc- bitd), TiombaÄ Ium Punkte, 30. Preis. Will). Lausch, Tarrnftadt 1 r V.', 106 Punkte, 36. Preis. T'ndiv. Thiller, Locken- beim (T.-P, LonvärlS), 105'/, Punkte, 37. Preis. Lorenz Ftnk, Wiesbaden (Ll.-T. B.), 105'/, Punkte, 37. Preis. (Sanr. Klemm, Hanau (l P ), 104', Punkte, 39. Preis. Karl Guth, Kassel, iT.- Geiii., 104 Punkte, 10. Preis. Conrad Bö^ei, Franksurt a. TL (I.-Otem,), 102' , Punkte, 43. Preis. G,i. Kuoth, Riederrad (T.-P.t, 102' , Punkte. 43. Preis. Roben Tränktier, Wiesbaden (M.»T. L.), 102 Punkte, 44. PretS. Carl Hautsch, Bockeuheim fT.-P. Vorwärts), 101' , Punkte, 40. PretS. Rich. Bohrer, Idar (T.-V.), Kl Punkte, 4o. Preis. Tlax Gaft, Rtederrad iT.-B.), l'Ki*, Punkte, 17. Preis. Cdnard Stemmet). Cberftein (*Z.•!<.), 100>, Punkte, 47. Preis. Georg Kirsch, Frankfurt a. M. (T.-Gern.), 100 Punkte, 48. Preis. 3m Cilbotenla uf wurden Sieger der Turnverein Frankfurt a. TL und b:r Allgemeine Turnverein Jlvln. Ten Höhepunkt des Festes bildete die Terfünbiflung der Sieger. Aif der Tribüne des Turnplatzes oerta mm eiten- sich der Vorstand der Teund en Turnerschaft, so nie der Vorsitzende des Lrtoaus- schnffes. und die Preislich.er. Bor dem Podium stellten sch in weitem Halbkreis die Fairneß der siegenden Vereine auf; in diesen ■ bent Gesang fr 2 TurnliedeS ,.T-er Rus ist erklungen" brachte der Xkn 'tz'Ilde t>. v Tculsch n turncrfdxift, Tr. Götz^-L ipzig, zu- näcl >t ein „Wut Heil" auf Kaiser und Vaterland au-:. Gr b.-grüfttc sodann die Sieget in den Lat ifn K.nnpfen: 236 im S.dskampf und 4‘JV im Fünfkampf. Tie ersten 25 feder Gruppe werden verlesen, betreten das Podium und erl-alten von Schülerinnen und Turnerinnen die Cut/enkrLnte an's Haupt gesetzt. So^un über- reichten ihnen Tarnen für bte Fahnen b r liegenden Vereine er- inncrungsl^inder tu ben Frankinrier Farben, weist-rot, g:z,ert mit einer 2.edikatii'nsinsd)i>ti, foune mit dem Frankfurter Adler. Mit ’gemeimamem Gesang schlaft die Frier. Ter erste Lieger. in 28jSbriger Bnchdruder iaus Leipzig stammend ist der «leger der 237b Turner, die zum Sechskamps am raten: Bruno Ti a b l e i ui München. Tic Gesamtzahl von 130 Punkten roufttc .Radler zu irnngrn. Ur baue bisher nur einmal bti einem graften t unter neben Äumufe den fünften Preis errungen. blieben bcuer bic berübmtcn Turner, Rainen, die man bei den olympischen binarn: er, der nidrt gerade als fraftitroMibc» vheiUbilb rfdenbaiteu llrgennanentum» bezeichnet weroen kann ^tebt beim als Hauvtsu-ger von etwa 50 000 Turnern. Zum büinknntf waren 12 <6 Mann ausgeiogen, siegreich kehrten nach olfiztelltt Siegerliste .icnau .>00 beim. Ta ^.t bic Schweiz mit xiuluti Wagner 2vrn den Sieger gestellt. Roch in letzter totunbc Itanb der Steg des Schwyzers ui Frage, es wurde von Protest uitv. gefprvchen Ihne witndttvolle italienische Rächt bildet: den Abschluß des Feste.' Während der aeschästeführende Ausschutz mb mit dem Auoichutz der IcutidKn Turncisdurst und dem Cbetbüt.wrmciltfi hi einem Abschieds mahle uu .virapciiaalc der FesthaNe zusd)cr Erziehung aufterft bvfrud)teni> gewirkt hat. Tos Fest selbst bedeutete in seiner Gesamtheit eine gewaltige Kundgebung des bcutidKn Volles, ein feierliches Ofe» lübbe der Vertreter unserer Million deutscher Turner, aud) ser- nerhin zu arbeiten im Ttenst- d» b:utj(ben Volksmms. Tas wird her tobe re Gewinn des Festes sein, das im schönsten Sinne des Wortes ein deutsches Fest mar. 21 us Stadt und Land. Gießen, 23. Juli 1908. * 3 u m UnivcrsitätSrcktor ist, wie uns heute mitgctciit wird, für die Zeit vom 1. Cfiober 1908 bis dahin 1909 der Sanskritist Prof. Tr. Ba r t h o l o m ae gewählt und als fold^r bestätigt worden. * * Ter Bebauungsplan für Gießen. Wie wir nachträglich erfahren, wurde tn der lebten Stadtvcrord- netensibung die Kommission gewählt, die bic Bearbeitung eines allgemeinen Bebauungsplans für unsere Stadt vorbereiten soll, liefe Kommission besteht unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters aus den Stadtverordneten Tr. Bier» mcr, Dr. Ebel, Emmelius, tzabertorn, Haubach, Heyligen» stacdt, Ätumm und Petri. •• OmnibuS-Verkehr. Anläßlich des IugendscsteS fallen heute, den 23., die Fahrten in der Stadt nachmittags von 1 Uhr ab aus. Tic Wagen verkehren von 2 Uhr 30 Min. ab nach dem Philosophcnwald. ** T a s letzte Abonnements-Konzert der Kapelle unseres Jnfanterieregiinents in Steins Garten hatte sich gestern wiederum eines sehr guten Besuchs zu erfreuen. Das Programni bot viel Hübsches und Interessantes. (5s wurde eröffnet mit einem flotten Marsct-e, der eigene n Komposition des Herrn Musitdirektors K r a u ft e. Im weiteren Verlauf des Konzerts hörte man noch Kompositionen von Meyerbecr, Mascagni, Wagner, Thomas, Samt- Säend u. a. Herr Krauße erntete reichen Beifall und gab mehrere Zugaben, u. a. auch das reizende Piccolo-Tuett aus dem Walzer träum. *• Gewerbehaus. 2er Onsgewerbevcrcin Gießen eröffnet am nächsten Sonntag sein neues Heim, auf das seine Mitglieder mit Recht stolz sein können. Tic Weihe findet um 101., Uhr im dekorierten Sitzungssaal statt. Vertreter der Regierung und zahlreiche Gäste von auswärts und hier werden der Feier amvohncu. An die Besichtigung des Gebäudes schlieftt sich ein Rundgang dura) die Stadt. Um 2 Uhr werden sich bte Gäste und Mitglieder zu einem Festessen in Steins okirtcn versammeln. — Der geplante Ausflug zur Ausstellung nach Tarmstadl mußte nut Rücksicht aus diese Feier auf den 9. August verschoben werden. •• Stabltbcatcr. Da sich bereits jetzt starke Nach, frage nach den Billett» zur nächsten Opercttenvorstellung am Ticnittag den 28. Juli zeigt, so sei auch an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß dcr Vorverkauf am nächsten Sam Stag beginnt. Auch in .GasparoneV Millöckers retzcudcr Operette, bie für diese 6. Cpercttcnvorfietlung gewählt ist, find sämtliche ersten Kräfte, bte sich so viel Sympathie beim Gießener Publikum errungen haben, beschäftigt. '* Die hiesige Freiwillige CanitätSkolonne wird am Sonntag den 2. August ihre diesjährige Haupt» übuug flbijalten. Die Hebung beginnt vormittags 7 Uhr auf OSwaldSgarten. Tie unterstützenden Mitglieder der EanitätSkoloune werden voraussichtlich gerne die Gelegenheit ergreifen, um sich persönlich von dem Stande dcr Ausbildung zu überzeugen. ~ Zur Ruder-Regatta. Im Schaufenster des MobellagerS von Herrn August Oßmann, 6eUertroeg 89, sind d.e Ehren» und Wanderpreise zu Der am kommenden Sonntag ftattnnbcnben XIV. Ruder-Regatta au gestellt An den wertvollen Bechern und Pokalen erkennt man, das; d.e Regattaleitung feine Kosten gescheut hat, um Den Siegern tn ben einzelnen Rennen fchone und bleibende Erinnerungen zu überreichen. •• 8i :• Öiefitner al» Seben9re11er. Man fdireibt uns aus LfundaP Am Samstag vormittag spielte an der Feck- ins ~ 'n er und wurde von ber Strömung unter zwei Kähne gerissen, -tic wenigen Leute, welche der aufregenden und ho- ' getahrlichen Litua- uon mit zii'anen. wunten ; . ;i *u belüftn. 4.a fam bet 18 Fahre alte Kaufmann Fuliu. F . >.Lvhn bes Viehhanb- lers Hermann Jacob testen an bic Unglücksstclle, kurz entschlossen fturitf er sich in b n ain. tauchte unter den Kähnen hindurch und rette' rr.u eigener Lebensgefahr das schon dem Ertrinken nahe Kind. " Uebersahren. 2lm Neustädter Tor wurde gestern nachmittag ein fünf Jahre alter Junge von einem Fuhrwerk überfahre». Er erlitt einen Lderscheukelbruch und eine Anzahl Haulverletzungen an Kopf und Annen unb wurde in die chirurgische Klinik gebracht. Der betr. Fuhrmann soll zu rasch gefahren sein. Inwieweit ihn ein Ver» schulden trifft, ipiib bte Untersuchung ergeben, ba vom Vater bei verletzten KindeS Strafantrag gestellt ist. "Diebstahl. In einer der letzten Nächte wurde an einer Baustelle an der Cchiffenbergerstraße bte Baubude erbrochen unb daraus ein Geldbetrag von etwa 10 Mk. gestohlen. i. Hungen, 21. Juli. Tie Neuuniformierung der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr tut dringend not unb soll demnächst durchgeführt werden. Tie Kosten für Uniform und Ausrüstungsstücke betragen 1250 Mk., für 1 Echlauchwagen 250 Mk. Hierzu wird die Stadt eine größere Summe bcreitftcUcn. x Ulrichstein, 22. Juli. Mit der viel umstrittenen, viel projektierten Ohmtalbahn „Mücke-Ulrichstein" wird es nun Ernst. Trei Ingenieure der Baufirma Lenz L 6o. vermessen eben bic Bahnlinie und bestimmen die Anlagen der Bihnhöse und Haltepunlte. Mag die neue Bahn lausen, wie sie will, sie gibt nicht bas, was ihre ursprünglichen Grünber gewollt, eine reine Lhmtalbahu, wie sic auch bas Weihnachtsprojetl ber Baugeseltschafl für richtig befunben unb abgestcckt hatte. A Aus L b e r h c f s e n, 22. Juli. Es ist eine eigen- : d ß in ein und derselben Provinz so verichiedenc Brotprcise herrsct-cn. Während man aus bei» fublidicn Ov.rt-efseu, also aus ber Metterau, ein SinTcn ber Brot preise vou 4 Pfg. pro 4 Pfd.- Laib berichtet, bleibt im nördlichen Ober Hessen Der Preis des Brotes unveränderlich auf dem seitherigen Preis vou 55 Pfg. stehen. Was rechtfertigt b.nn cigentlid) diese Preisverschie- Dcnbeit? Oder liegt di. Ursache bet unseren Backern daran, daß sie immer, wenn bas Brot abschlägt, nod) große Vorräte von teuerem Mehle haben, wenn es aber aufschlägt, von billigem Mehl halb Teins mehr besitzen. Ter BrotpreiS spielt bei ber Volksernahriing bie erste Rolle und jeder Pfennig einer gerechtfertigten Verbilligung ist von Bedeutung. sd. Darmstadt, 23. Juli. Tic EriveitcrungS» bauten an ber Technische n Hochschule, die heute in Anwesenheit des Grostherzogs feierlich eröffnet lverdcv, sind von Prof. W i ck o p enlworsen und dürften ca. 2Vi Mill. Mark kosten, was auf ihren Um sang schließen läßt Tti Anfang zu den neuen Hochschulbaun n, bic auf dem von dein Großhei og zur Derjügung gestellten Terrain der frü- heren Hoimciercl sowie des Herrngarten errichtet würben, würbe bekanntlich 1591 gemacht, ba sich bie m verschiebenen Stadtteilen untergcdrachien Räume des Politechnikums als vollständig uirzureicheud erwiesen Aber schon im Jahre 1901 hatten fiel) auch bic neuen Räume, bic von den Geh. Bauräten, Prosefsoren Marx und Wagner (beide verstorben) errichteten Neubauten, bic iur .üni Stubierciibc bcredjnct waren, als zu eng gezeigt. Nach Planen beS Prof. Putzer würben baher bic norblich ber Hociischule liegenben Gebäude für organijd;c Ehemie unb elektrische EHenne errichtet, die im Jahre 1901 fertiggeftcllt waren. Nun galt eS den südlichen Teil zu erweitern, mit beffeit Ausführung Professor W>ickop beauftragt würbe. Hierbei waren große Verhandlungen mit der Stabt Tarrnftabt notwenbig, welche zur Uebernahinc bes Großh. InteriNislhealers für über 300000 Mark burch bie Stabt führten. Tic Ertociterungsbauten bestehen aus zwei je 60 Meter langen Hauptgebäuden und einem 40 Meter langen Cuergebäube. Tarin sind in ca. 150 Räume» untergebracht: das 2Sasserbau-, das Triebwerk- und das (^askraftmafchinen-Laboratorium, bic Materialprüfungsanstalt, sowie bie Laboratorien für Papierprüsung, für Versuche au Waffer-Kraftmaschinen. Für lange Zeit bürste nunmehr allen Wünschen gebient fein. — Bei ber heutigen Feier wird unsere Lanbesunioerfität burch Se. Magnifizenz den Rektor Prof. Leist, ben Er Rektor Prof. Bchaghe 1 unb ben Tckan ber philosophischen Fakultät Prof. König vertreten sein. Darmstadt, 22. Juli. Entsprungen au 8 der LandeSirrenanstalt Philippshospital ist ber Maurer K. G. Bauer, ber vom Schwurgeiicht Gießen wegen Mordes zu 10 Jahren Zuchthaus verurteilt, zur nachträglichen Beobachtung seines GeisteSzustandrS in ber Anstalt untergebracht war. sd. Darmstadt, 22. Juli. Beim Baden im Großen Woog hat heute mittag der Kaufmann August Nicklas einem Studenten den Betrag von 2 Mk. entwendet, worauf er festgenommen wurde. — Der 10 Jahre alte Heinrich Bauer und der 9 Jahre alte PH. Jung von hier haben heute 2 Fahrräder gestohlen. FC. AuS 9iassau, 22. Juli. Die Arbeiten an der Bahnlinie Usingen—Weilu:ünster sind soweit vorgeschritten, daß anfang Cftober d. I. voraussichtlich em Teil der Linie, die Strecke Usingen - Grävenwiesbach, dem Verkehr übergeben werden kann. rb. Frankfurt a. M., 23. Juli. Ein erheblicher Eifenbahnunfall hat sich hier gestern abend ereignet. Bei der Einfahrt des von Heidelberg um 6 Uhr 30 Min. kommenden PersonenzugeS 953 im GleiS 6 des hiesigen HauptpclsonenbahnhofS überfuhr bic Zugmaschine, infolge zu frühen Lösens der Luftdruckbremse, das SandgleiS, beschädigte stark den Prellbock und entgleiste; ferner entgleiste dcr viert- lctzte Wagen. Ter Betrieb ist nicht gestört. 17 Reisende sind leicht ocrlctzt. Tie Gewalt, mit der die Lokomotive gegen den Pnllbock fuhr, war so groß, daß sie zuerst hoch über ihn gehoben wurde unb dann am HäuSchc» für Handgepäck stehen blieb. Beim ersten Anprall wurden die Insassen der htn eingett m lik,lewen! Tie Beer von • Boi mhrerc 5^' infolge von Äüsnin Vmlno rtdjt zc 460 m Sn Miiglicdr Si Ailglied' I -h- tl1"9,-Scbü 53»' unl nI 1üO[5C TisielraskN Kn §ei bot ,lin oo> Hai vimiD *ri»» ? SSU* „rtotoffl neriwn» ‘ Bitili.gT6 tou P1S 1 Dtbede?1 Ji hechchr'u Hai. au*5 ernennt jum * tcat grctUl,e‘ ilitrt htijiid)1 - Zum td nächsik, SOOiäbt}0 enaftechlKth Elim I e JU öcr öt1t ?Ä hn des A> $$•$ 6 4»iä 'oc w«rde aer(crn Hop » a'I'nn Ätllta Ser hT" °"!> er betr. ft., weit ihn ""yr- en Cln Ver. st ' bö Oo^otcr Nfe n)urbc Qn e ble B^bud öon etwa 10 x ^iformierung Jc tut dringend tbciL Die Kosten ’n 1260 Mk, S ble Stadt eine S^ltrittenen, wehstem" wird es irma ^nz L Co men die Anlagen lleue Lahn laufen «e ursprünglichen toie sie auch das : Mtig befunden ^.ist eine eigen« ch m ein und der- ? herrschen. Mh- £n/ also aus der ^.Pfg- pro 4 M, •licn der Preis des Preis von 55 M )iese Preisverschie- ^en Bäckern daran, - noch große Bor- 5 aber aufschlägi, 'n. Der Brotpreis Rolle und jeder ung ist von Bc- weitcrungs- hule, die heule eröffnet werde? ften ca. 21/2 D. ließen läßt. Te die auf dem Dos . Terrain der frii' errichtet wurden, ie in verschiedenen Polstechnikums als c schon im W die von den Geh. r (beide verstorben Gierende berechnet des Prof. Putzer liegenden Gebäude hemie errichtet, die m galt es den D sfuhrung Prosessar cen große Berhand- wendig, welche M rs für über 300030 »eiterungsbauten be- Hauptgebäuden und Darin sind m ca. IQih das Triebwcck' iurn, die Material« jiir Papierprüsung. n Für lange Zeü nt sein. - Der der lioersität durch Cr-Rektor Pros- ofophischen Fakultät «chkiglch»«' dir Anst-lt un*et -Äff* ; PH. Jang °«n p ri*: ®“oäeS uw ° 7eS Hsts-I" llciS d «’X f giitaS”.1' Jfrif« S-l-s? fi( ’ÄW (ein trat im Plesser und Glciwitzer Kreise aus den Ufern und überschwemmte Mesen und Felder. Im Kreise Sfrieg sind alle Bäche angeschwollen. In der Oder ist Dochwasfer zu erwarten. In das Gehöft des Bauerngutsbesitzers Werner Eisenbahnwagen zu Boden geschleudert. Ein Reisender erlitt eine nicht erhebliche Knieverletzung, einige Kinder blutige Verletzungen an der Stirn. Bis gestern abend 10 Uhr war es noch nicht gelungen, die Lokomotive herauszuholen. K. Frankfurt a. M., 22. Juli. Für den Bau der Umgehungsbahn bei Elm, die die Eisenbahnstrecke Frankfurt-Bebra um zwölf Kilometer verkürzen und dementsprechend verbilligen wird, ist eine besondere Neubau- Abteilung mit dem Sitz zu Frankfurt a. M. errichtet worden. Zum Vorstand dieser Bauabteilung ist der König!. Eisen- bahn-Bau- und Betriebs-Inspektor Lieser in Frankfurt a. M. ernannt worden. Ter zu bauende Tunnel bei Elm durch den Distelrasen wird 31/., Kilometer lang und einer der größten in Deutschland werden. Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hesse» am Freitag den 24. Juli: Meist heiter und trocken, wärmer. Ueberstand Airchliche Nachrichten. israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage). Samstag d e u 25. Juli 1908; Vorabend 7.45 llhr. Morgens 8.30 Uhr. Predigt. Nachmittags 4.00 Uhr. Sabbalausgang 9.15 Uhr. Vermischtes. ♦ Vom Wetter. Blitzschläge haben dieser Tage mehrere Menschenopfer gefordert und Ueberschwemmungen infolge von Unwetter sind in Schl e sie n und verschiedenen österreichischen und franzö s.-belgischen Gegenden eingetreten. Aus Breslau wird gemeldet: Tie Klodnch GeiginaL-DraytmeLdttngett. Freiberg i. S., 23. Juli. Deute früh um 61/2 Uhr wurde Grete Beier, die Mörderin ihres Bräutigams, auf dem Dose des Landgerichts von Scharfrichter Brandt hingerichtet. . Deidelbcrg, 23. Juli. Tie Gedächtnisfeier für Prof. A Dieterich (früher in Gießen) nahm einen erhebenden Verlauf. Der Philologische Verein führte den „Agamemnon" von Aeschyllos in der Ucberschung von Ulrich v. Wrllomowitz-Mocl- lendorfs auf. Die von Meyer-Gschrci komponrcrten Ehorgesange dirigierte August Derzog. Israelitische Religionsgesellschaft. Gottesdienst. Sabbalicicr am 2b. Juli 1908: Freitag abend 8.00 Uhr. Samstag vormittag 8.00 Uhr. Nachmittags 4.00 Uhr. Sabbat-Ausgang 9.15 Uhr. _ Wochengottesdienst: morgens 6.00 Uhr, abends 7.30 Uhr. Universitäts-Nachrichten. buk. Das Ehrendoktor-Diplom f ü r den Grafen Zeppelin von der naturwissenschaftlichen Fakultät in Tübingen hat folgenden Inhalt: ... „Viruni vi ingenn scientiaque vera imbutum, qm incuriosus gloriae laudisque popularis studia experimentaque operosa constanti cum fortitudine auimi nec sine magnis incommodis sustinuit, dum post annos tri inta quinque laborum pleno? inventum volabilis na vis et facile parentie gubernaculo et gaum facientis tato perfectias, exegit quam antea usquam gentium notum fuit ita, ut hominibus etiam mare aeris patefaceret pervehendum ac tenendum — baue igitur virum cum de universo genere Lumano tum de patria egregie meritum scentiae naturalis doctorem honoris causa LXX die natali gratulabundus et pro vegetae senectutis incolumitate vota pia nuncupans creat . . . ." Uebersetzt lautet dasselbe: »Den von Genialität und wahrer Wissenschaft erfüllten Mann, der unbekümmert um den Beifall und das Lob seitens des Volkes, in seinen Studien und Experimenten mit beständiger Ausdauer, doch nicht ohne große Schwierigkeiten, beharrte, bis er nach 35 arbeilsersüllten Jahren das Luftschiff erfunden hat, daS sowohl dem Steuer gehorcht, als auch seine Arbeit so sicher leistet, wie es vorher keinem Menschen der Welt bekannt war, und zwar in dem Grade, daß es den Menschen auch das Meer der Lust eröffnet, um es zu durchfahren und cs ztt beherrschen. — Diesen Mann, der sich sowohl um die ganze Meufch- heit, als auch um das Vaterland glänzend verdient gemacht hat, ernennt zum Doktor der Naturwissenschaften h. c. am 70. Geburtslage gratulierend und für die Unversehrtheit eines rüstigen Gretsen- alters herzliche Wünsche darbringend, die Fakultät . . . — Zum Rector magnificus der Leipziger Universität utr das nächste, im Oktober beginnende Studienjahr, in das das 5 0 0jährige Jubiläum der Universität fällt, ist der bekannte Strasrechtslehrer Professor Tr. B t n d i n g gewählt worden. in Schönau bei Landeck schlug der Blitz ein und tötete drei Ä'inber. — In Wien regnete es am 21. d. M. heftig ununterbrochen. Bei Bodenbach wurde eine Mühle durch Blitz- chlag in Brand gesteckt. Auf der Rar und dem Schneeberg herrscht eisigkalter Nordweststurm. In Ternitz bei Wiener Neustadt fuhr ein Blitzstrahl durch den Kamin in ein Haus und tötete einen Maurerlehrling, der ein Zimmer tünchte. In Willendorf wurde der Wirtschaftsbesitzer Steiner Dom Blitze getroffen, als er unter einem Baume Schutz suchte. Ein Knabe, dem er zurief, sich auch zu ihm zu stellen, sah den Dom Blitz Getroffenen zu Boden stürzen. — Aus allen Teilen Galiziens kommen Nachrichten über große H 0 ch - Wasserschaden. Das Getreide ist knapp üor der Ernte fast überall D e r n i d) t e t worden. Befürchtungen wegen einer Hungersnot werden laut. — Ein fürchterliches Unwetter hat großen Schaden in Klausenburg und Umgebung angerichtet. Durch Wolkenbruch und Blitzschlag wurden 8 H ä u s e r zerstört. Zwei Frauen wurden getötet und zwei Kinder Derletzt. — Infolge heftiger Regengüsse sind auch in Frankreich Diele Flüsse aus den Ufern getreten. Tie Wassermassen haben mehrere Brücken eingerissen und sonstigen Schaden angerichtet. Der Verkehr ist vielfach unterbrochen und der Schaden bedeutend. Starke Schneefälle sind in ganz Savoyen niedergegangen und haben die Wege unpassierbar gemacht, so daß der Verkehr stellenweis unterbrochen ist. — Tie Unwetter, welche in Nordfrankreich und Belgien niedergegangen sind, haben dem belgischen Brieftaubensport einen Schaden von 1800 000 Frcs. zugefügt. Man veranschlagt die Zahl der Brieftauben, welche von den Wettflügen aus Nord- und Südfrankreich nicht mehr zurückgekehrt sind, auf 60 000 Stück, welche je einen Wert von 30 Frcs. haben. Kleine Tageschronik. In Berlin ereignete sich auf der Baustätte der abgebrannten Garnisonkirche ein Unfall. Infolge Nachgebens von 9JtaucrrocrE stürzte ein Gerüst ein und begrub eine Anzahl von Arbeitern unter sich. 8 bis 10 Personen wurden verletzt und ins Krankenhaus überführt. In P l e i s i n g (Böhmen) wurde der fünfjährigen Gastwirtstochter Johanna Böhm, welche sich in das Gras gelegt hatte, von einer M öherin der Kopf a b g e s ch n i 11 c n. Eine Bande Pariser Apachen, die aus Anlaß der Feier des belgischen Nationalfestes nach Brüssel gekommen waren, begannen, als der lebhafte Trubel auf dem Festplatz in vollem Schwünge war, ein großes Karussell aus dem Hinterhalt zu beschießen, wodurch eine gewaltige Panik entstand. Als Polizei heranrückte, entwickelte sich ein Kampf, wobei die Apachen : mit Revolversalven nicht sparten. Erst als ein bedeutendes Po- • lizeiaufgebot ebenfalls mit Revolvern vorging, gelang es, 7 Mit- 1 ßlieber der Bande festzunehmen, alles steckbrieflich verfolgte Pariser ; acht des Präsidenten Roosevelt mit N. an Bord stieß auf ber Höhe von New-London (Connecticut) mtf dem Schoner „Menawa" zusammen. Obgleich die Jacht wegen des Nebels sehr behutsam segelte, drang sie dock) lies jn den Schooner ein, welcher sank. Von der Schiffsmannschaft wurden sechs Munn durch die Jacht gerettet. Märkte. ke. Frankfurt a. M., 23. Juli. (Telcgr. Orig.-Bencht des „Gieß. Anz.".) 9lmtlidie Notierungen der heutigen Viebmarkt- preise. Zum Verkaufe standen: 75 Ochsen, 12 aus Oesterreich 1 Bullen, 00 aus Oesterreich, 83 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 684 Kälber, 48 Schafe und Hammel, 00 Schweine, 4 Ziegen, 0 Ziegenlämmer, 0 Cchallämmcr. Bezahlt wurden für 300 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1 Qualität 76—79 Mk., 0. Qualität 70—74 Mk., 3. Qualität 58-62 Mk.: Bullen: 1 Qual. 65—67, 2. Qual. 60—62; Kühe 1. Qualität 70—73 Mk., 2. Qual. 61—63 1’1 L, 3. Qual. 44—46 Mk., 4. Qual. 00—00 Mk., 5. Qual. 00—00 Nik. Bezahlt wurden für das Pfund Schlacht- gewicht: Kälber 1. Qualität 93 bis 95 Pfg., Lebendgewicht 55—56 Pfg., 2. Qualität 84-93 Pfg., Lebendgewicht 49-53 Pfg., Schlachtgew. 70-75 Pfg.: Schafe: 1. Qual. Schlachtgcw. 82 bis 00 Pig.,' 2. Qual. 74—76 Pfg. Schweine: 1. Qual. 67—68 Pf., tzebendgeioichl 52,5—53 Pf., 2. Qual. 65-66 Pi., Lebendgewicht 52-00 Pfg., 3. Qual. 58—60 Pfg., Lebendgewicht 00-00 Pfg. 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Juli Großes Kirchweih-Fest wozu ergebenst einladet . . . 06081 Gastwirt Ph. Seipp. Großes Doppel-Karussell. 3EE der BettattungSaenostenschatt der freien Schretnervereinig- untt (Kicken. ... Pfandhaus Männer - Turn - Verein Gießen. Wir bitten unsere Mitglieder, recht zahl | reich heute abend 9=/4 Uhr an der Bahn zu ' sein, nm unsere Sieger vom Deutschen Turn w fest in Frankfurt mit Musik und Fahne ab zuholcn. va/7 k Wir haben Siege errungen: B 1) Im Fechten = Florct und Sabel den ersten und dritten Preis 2) Im Fünfkampf den 34. Preis und 3) Im Musterricgenturnen einen guten Erfolg. Der Zug geht durch den Scltersweg auf die Kneipe, woselbst eine kleine Feier statlfindcn wird. Ter Vorstand. Pianos Flügel Harmoniums Ständiges Lager von 150 bis 200 Instrumenten Vertretung von Ph. Steinweg, Jbach, Schledmayer & Söhne, Hand, Römhildt u. s. w. Annahme gebrauchter Instrumente. Günstige Zahlungsbedingungen bei Raten. Höchster Bar-Rabatt. Garantie 10 Jahre. 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