H'll lllon 644 ’eili ^gesucht. '>IMinQbiu' ssiss» "* SdM A) °"d Srcitag vergeoru. - "'Ural. j. »in Jumiaea, vöM 161 Belesenes otni **1* y_ . ÖOUltL vüigcöoie unter gj W erveien. ZtOr reisende Damen westernlim «eiMüiwr I. »crötag Abern jiitaäituli imHoielEiuboril ch roilltoimncn. D-7,._______________ siscne 'Mi VI der und liberale* russ/zersoglun ss en kurzen Zeit ihre naschend schnei t führt: tigee Bindeglied 1 Gesinnung nde; bringt, nui l aus berufenei lessbche Politik Kuliurfragen. 'Aw»W da weiteste 'er- f w ientr^ )gCD' Ul »•« •SS*»* .26.a««";rl jglfiÄ* llö- 1M Nr. 18 ^wertes Blatt Evchemt tvgNch mit Ausnahme des EonntagS. Geueral-MZeiger für GderheUn 158. Jahrgang Redaktion. Expedition und Druckerei: Echul- ftrQBe 7. Expedition und Verlag: es© 5L Redaktion: es® 112. Tel.-Adru AnzeigerGreßen. Die ^-ietzener Lamtltenblätter" werden dem gSnaetfler* viermal wöchentlich beigelegt, das „Äirtsblotl tut den Kreis Gietzen" zweimal wöchentlich. Die ..Lanvwtttschastlichen 5cU« fregcu“ erscheinen monatlich zweimal. Mittwoch ZZ. Januar 1908 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UnwersuätS - Buch» und Srelndruckeret. R. Lange, Gießen. Siimmustgsbiiö aus dem Reichstage. Berlin, 21. Januar. Prophete rechts, Prophete links, das Weltkiub in der Mitten I Eigentlich sind es rechte Wcltkinder, Erzeugnisse des wirtschaftlichen Lebens und der technischen Entwickelung, die Anfang und Ende der heutigen Sitzung machten, Tcle- fünfen» und Scheckgesetz; Weltkinder, denen eine blühende Zukunft zu prophezeien nicht schwer ist. Die politischen Gegensätze verstummen bei beiden Gesetzen. Das Tele- Maphenregal hat sich so sehr bewährt, daß ein Bedenken Mgen feine Ausdehnung auf die drahtlose Telegraphie von knner Seite erhoben wird. Man nimmt es als selbstver- silän blich an, daß die Telegraphenverwaltung nur das beste System in Anwendung bringen und die Errungenschaften der Technik auch den Privatkreisen nutzbar machen wird. Die Unvollkommenheiten, die den jetzigen Systemen noch anhaften wird die in Gegenwart des Präsidenten der französischen Republik schlechte Scherze ermöglichen, wie wenn etwa in der Hinligen Halle des Reichstagssitzungssaales von einer Tribüne em Bauchredner dem Präsidenten antworten würde, müssen Dorlünfig noch in den Kauf genommen werden. Auch von fcnn neuen Scheckgesetz, dessen erste Lesung heute noch »sicht zu Ende geführt wu.de, erwartet natürlich niemand, daß es sofort den Scheckverkehr zum Gemeingut aller Dei-t- scchen machen wird. 9lber die Befolgung der von den Ber- iietetn der Praxis geäußerten Wünsche gibt die Gewähr, daß Later der Herrschaft deL neuen Gesetzes auch das Scheckwesen im Nu einbürgern wird, und aus den heutigen Er- il&cungen der Jraktlonsredner darf man wohl den Schluß jiirhen, daß dem Scheckgesetz in nicht zu ferner Zeit eine SFlooeUe in Gestalt emcS Postscheckgesetzes folgt. Inmitten dieser unpolitischen Erörterungen ging die 93er» h andlung einer sehr pol »tischen Angelegenheit. TaS MajestätsbeleibigungSgesetz hat der Reichskanzler zu Beginn der Tagung als einen Bestandteil der für die Linke bestimmten Blockmitgift bezeichnet; aber die Beratung des Gesetzes in der Kommission und heute in zweiter Lesung und besonders die Erklärungen des Staatssekretärs d.es Reichsjuslizamts ließen erkennen, daß auch die Regieruiig selbst als Trägerin der monarchischen Autorität sich zii dieser Dabe beglückivünschen kann. Volle Einigkeit herrschte bei ötn Parteien des Hauses und am Bundesrats^ische darüber, )cü Zioeck und Wirkung des Gesetzes eine sehr bedeutende Einschränkung der Alajcstätsbeleidigungsprozesse und Ver- iirtcilungen sein und der monarchische Gedanke und die Ächtyng vor der Majestät davon einen großen Gewinn ziehen ivird. Die zweite Lesung machte nicht mehr erl>oblichc Schwierigkeiten, nachdem man in der Kommission sich müh- |ft gleichmäßig gestellt werden. Er besprach) sodann b;e von ter Kammer heraus- gegebene Anweisung für die Vorsitzenden ber PrÄsungSausschÜffc. De,om>erS wurde daraus hingewiesm, daß den Prü-slingen mbgtupst! ciniadjc Sachen als PrüsungsstuSe gegeben werden sollten und daß die Stucke so gewählt iverden sollten, daß man die Arbeit genau er Lennen tonne. Ter tfyeottiihljcn Prüfung mässe derselbe Wert beigeniessen werden wie der tedjauicben. Taneben sollle der Buchführung, auch wenn sie nicht Überall obligawrisch Prusungs- gegenständ sei, der entsprechende Werl beigemessen werden. L^e Bertrilmrg der Gesellenbciese sollte gemeinsam vorgenom?- nten werden. Zweiter hessischer handwertertag. ii. Si?ndikuS C n g c l b a ch fulyr in seinem Bericht wie folgt fort: llkoch kurz will ich einige Worte ben Beschlüssen der Tagung von 1903 zu fügen. Tie Aiuräge und Anregungen, die damals zur Beratung kamen, haben samt und sonders ihre Erledigung gefunden. Ter Vorstand hat sich in se.nen einzelnen Sitzungen damit besaßt, zum teil sind insolge dessen bestehende Vorsä)iristen ent* spremend geändert worden, zum teil haoen Anträge nach Benehmen m,t den Antragstellern später il/ix Erledigung gefunden, wieder ein anLerer Teil hat durch Beschlüsse unserer Plenarversammlung von 1003 seine Genehmigung erhalten. Anderer- seits fiept aber auch ber Fall vor, daß Anregungen unb Anträge nicht Wei.er behandelt werden konnten, da e-.'.t.preu-enb^s Vlaterial von feiten ber Antragsteller hierzu nicht eingegangen war. Zu dieser letzten Angelegcnh-eit darf ich betonen, baß wir jederzcll alle berechtigten Forderungen des Handroec-ks mit dtack>druct unterstützen. W.r müssen aber unter allen Umstanden darauf bestehen, baß uns auch ans geiverolichen Kreisen sachliches Material, welches d.e Forderungen begründen soll, zugesührt wird, und dies, nreiite Herren, fällt in vielen Fällen nur allzu schwer. Man sollte meinen, daß bei dem ständigen Anwachsen der gewerblichen Kvrporativnen in Hessen, von denen wir bis jetzt 230 in unserem Bezirk zu verzeichnen haben, es doch immer leichter werden müßte, derartiges sJjiaterial zu bekommen unb icl) darf von dieser Stelle aus einenAppellanalleGe Werbevereine, Innungen und Fachvereinigungen richten, uns vor- kommendenfalls in allen unseren Bestrebungen nachhaltigst zu uMerstützen. Mit besonderer Genugtuung kann ich darauf hinweifen, daß innerhalb unseres Bezirks zwischen den verschiedenen Korporationen die besten, einsichtigen Beziehungen bestehen, im Gegensatz zu einzelnen anderen Bu.ch.sstaaten, in denen das Derlwllnis zwischen Gewer'xverein und Innung zu wünschen übrig läßt. Wir l'mben bei uns im Hessenlande volles Verständnis für die Aufgaben und die Bcvechtigung der beiden Arten gero erb lieber Kor- poratioircn unb solange wir Ruhe und Frieden un unseren Vereinigungen haben, dürfen wir mit voller Zuversicht der Entwicklung unscrcs gewerblichen Lebens entgegensehen. Wie ein gutes unb einträchtiges Einvernehmen zwischen den Vereinigungen zum Wohl der einzelnen Mitglieder bestehen muß, jo muß auch ein solc^s zwischen fflytcr Interessenvertretung unb den staat- lichen und sonstmen Behörden vorhanden fein, soll das Warben der Kammer Erfolg haben. Meine Herren, ich bin in der Lage, Ihnen berichten zu können, daß die Handwerls'kammer, wenn iie - cruef vertritt, anderer se.ts niemals den Bobon ber Sa äst ich leit verlasser. hat uno daß von allen Behörden, seien es Staais- obtT GemecndLbehördcn, uns jeweils das größte Entgegenkoinmen gezeigt wirb, unb daß damit den Inderessen des Handwerkev- stanves am meisten gedient ist. Meine Herren, Sie wissen auch, daß die Hessische Kämmer im Ausschuß des Deutschen Handlverks- und Gewerberammertages ist unv im Hinblick aus diese Lrganisation können Sie die Versicherung haoen, daß wir in die Lage versetzt sind, neben ben Jn- tereisen ber Gesamtheit des Handwerks unserem Mimischen Ge- weroe nxb nachhaltiger und wirksamer zu dienen, als wie es vielleicht sonst ber Fall wäre. Wie wir stets die Jntercsscn des Einzelnen wahrzunehmen bestrebt sind, so lassen wir uns doch T'-n nächsten Punkt bildete der Meistertitel imHand-^ werk. Referent war Gcwcrberat F a l ck. l Er führte aus, es fei bekannt, daß die Führung des Meister-' titcls, feiern nicht ber betreffende Meister vor dem Jnkrasttreten bcs belressenden Gesees schon selbständig gewesen fei, von der Ablegung der Meisterprüfung abhängig sei. Es werde nun immer w-ieber der Wunsch laut, daß bee zur Führung des Meistertitels berechtigten Personen festgestellt würden unb daß sie in den Adreßbüchern besonders bezciä/net würden. Die Kammer habe stets gesucht, diesen Wünschen Rechnung zu tragen. Die Regierung stehe aus dem Standpunkt, daß sie dabei nicht Helsen könne, da die Verhältnisse eine generelle Feststellung, wer zur Führung 1 des Tlle.s berechtigt sei, nickst zuließen. Stywierig sei bi? Frage hinsichtlich der Heimarbeiter in ber Konnktionsbranche usw., auch hier könnten die Entsckstidungen nur von Fall zu Fall go v irossen werden. Dagegen werde die Kammer in allen Fällen energisch einschreiten, in beiten ber Meistertitel zu llnreckst gciücrt werde. An der Besprechung nahm u. a. Stadto. Petri von hier teil, ber die Ansicht ciuswrach, daß die lledergangszett jetzt so lange dauere, um bie Frage enischeiben zu können. Auch bei den Zwischen- meiüern sei die Bezeichnung anwendbar, wenn sie die Ateister- präsung gemacht hätten. Geiverberat Fa Ick memt, e5 müsse der Stolz jeden Handwerkers sein, dlirch die Führung des Aielstertitels seine Zu- gebörigfcit 311 dem bcir. Handwerlersland zu bezeugen. Eine inechaiuiche 'Jiegclimg durch Feststellung ber Behörden »volle er nicht. (Bestatl). lieber die hessische Handwerker-Zentral-Genossen- jchait rcierierte ber ziveile Vorsitzende der Handiverkskammer Siadlo. 9i 0 ck e l - Tarmjladt. Eine der ersten Auigabeii dec Kammer sei die Förderung des genossenjchasllichen Äebailiens gewesen. Tank ber Unterstützung der Regierung sei es gelungen, einen tüchtigen Fachmann ans dem Gebiete des Äenosienjchatls- wejens, Trretior Dr. Paech zii gewinnen. Aus dem Gebiet des Kredruveseus serenI)ie im Lande bestehenden Kredllgenossenschaiien, die zumeist ber Schulze-Tetitzscheu Rlchtung angehörieu, ausreichend, was zu tun blieb, war die weitere Ausbreitung besä', Genosscnst. 0 .Sgedankens unter ben Handwerkern, sowie die Er-i leichterimg uer Euisührung des Maschinenbetriebs im Handwerk.i Ter reelle Zwischenhandel solle nicht ausgeichalret werden, aber die Auswüchse sollten betämpit werden, die sich aus dem Gebiete namciilltch durch das Agentenwejeu vielfach breit machten. Mit der Zentrat-Genosseuichait wollte man dem Handwerk den Vorteil des GroukapilalS nach Alögtichkeu zuwenden. Ter Redner legte’ dann die Lrgaiilsatiou imi) Aufgabe der Genosselischait eingehend dar und bezeichneie als eine ihrer wid)tiguen Auigaben, den einzelne» Haudwerkeru bei Anschasjungeu von Maschlueu hellend zur Seite zu stehen. Tas Bedurmis des Bestehens einer solchen Genossensthan gehe aus ihrer starken und steigenden Iuanspruch- naljme hervor. In den 3'/, Jahren ihres Bestehens wuröeit 142 Kraitinajchineu nut 700 Pierdekräiien und 4ö8 Werkzeilg- inaschlneii abge,etzl. Ter Umjatz flieg von 41831 Alk. im ersten Fahr aus 150öil Mk. im vielten Jahr ihres Bestehens. Eine AiiSstellung von Aiaschmen befuibet sich im Neubau des LaudeS- gewervemujeums. Direktor Tr. Paech wies aui den burchauS gemeinnützigen! Eharakter der Hanowerker-Zentrat-Genosienichast hln. Man habe sich zunächst auf den Vertrieb von Atajchlneu beschränkt, es sei aber beabsichtigt, später auch die Rohstosje flemeinjam zu beziehen und zu verkau'en. Stach Uebcnvtnöung großer Schwierigkeiten sei TaS Glück der Jungen ist dadurch gesichert, beim die Verfasser haben bafür gesorgt, baß bie Kmber in ber Wahl ihrer Schwiegerväter — Schwiegcrniütler giebts in bem Stücke ausnahmsweise nicht — verzeihen Sie bas harte Wort: Schwein Haden. ES bleibt ein unverächtlich Tun, das Publikum, wenn eS ins Theater spazieren geht, wie ber Polichincll zu unterhalten. Unb an kleinen satirischen Schlagern, Sticheleien unb Effekten fehlts ben beibcn, ben besseren Geschmack nicht gar zu schmerzlich verletzenbcn Auioren auch hier nicht. Ganz Blumenthal ist z. B. bie Antwort beS Deutsch-Amerikaners Forster auf bie Behauptung bcs Freiherrn, baß er ber Rach- (online bcs großen Wettmgen fei, ber 1113 vor ober nach Christi Geburt (ber Witz ist auch ba) auf bem Schlachtfelbe zum Ritter geschlagen worben: „Sie sinb ein Nachkomme, ich werbe Nachkommen HadenI" Jedenfalls fand ber größere Teil des Publikums bie Witzeleien biefer flüchtigen Satire auf Alt-Teutjchlanb unb Jung-Amerika fabelhaft scherzhaft, war bei ben bonbonsüßen Kußszcnen ergriffen unb mit ber Ni oral bcs Stückes, bem ücrblliffenb wählen Satze, baß ehrliche Arbeit ebensoviel wert sei wie alter Abel, burchans euwerslanden. Kurz, es war ein schöner Abcnb, voll Belvegung, frohen Gelächters unb tofenben Beifalls. — Ter alte Ruf ber smarten Firma Hal sich also aufs neue bewährt. An biesem Erfolge partizipiert aber baS Ensemble unserer Bühne wesentlich. Ein flotter Ton, bcgagiertes Spiel herrschten vor, von gesellschaftlichen Saloppecicn abgesehen; bas Zusammciispiel war im ganzen flott, Hütte allerbings im vierten Akte noch lebenbiger fein können. Als alter Baron, eine nie fehlende Blumenthalsigur, war B akof, der diesmal mit besonderem Behagen Büller kopierte, sehr wirksam, ein echter Simplizissimus-Aeh-äh-Freiherr, etwas karrü’iert und forciert, rote es einmal der deutsche Schwank erfordert. Recht gut war auch der schon nicht mehr vier-, sondern 'fünsschrötige Chikagoer Trichinenonkel Reimer- Schlegels, ohne burlesk zu werden. Er hätte übrigens dem Herrn Baron vor den feudalen „Bauch flößen^ können nut der Rlesen-Schwemezüchtcrel deS Herrn 0. Podvi-lski, einer preuß. Exzellenz und bekanntlich allerhöchsten Skatbruders, auch eines „smarten^ Geschäftsmannes, dessen trefflichen GcschäftSsilm noch heute die deutsche Geschäftswelt an der Spitze der Reichspostverwaltung schmerzlich vermißt; und er hätte ihm ferner unter die feudale Adelsnase halten können, daß ein preuß. Junker, der kgl. preuß. Kammerherr v. Oldenburg, „das brave deutsche Schwein^ nicht nur parlamentsfahig gemacht, sondern sogar zum Vaterlandsretter erhoben hat; daß also der preuß. Adel dem deutschen Schwein eigentlich höchst gewogen ist uni) daß dieser Schwank demnach gar keine Daseinsberechtigung hat. Damit hätte er sich freilich selber umgebracht, während er doch nur Schweine umzubcingen gewohnt ist. Die Kußszenen wurden von Rosa Minderst ein und' Roden mit all der keuschen Seeleninnigkeit gegeben, die für Blumenihalsche Poesie am Platze ist. Liebenswürdig waren auch Käte Cardung und Goll als zweites Liebespaar. Die Regio, die Goll führte, verdient Anerkennung für die geschmackvolle und sorgfältige Jiiszenlermig. P. W. ♦ — Mit Recht wird in der letzten Ninnmer der Zeitschrill des. „9lllg. deruschen Sprachvereins" gerügt, wenn m deutschen! ll e b e r s e tz u n g e il englischer S ch r t i l w e r f e die Bezeichnungen Mr. und Sirs, unübersetzt stehen bleiben. Und doch bedeiilen iie nichts anderes als .Herr" unb „Frau" bei uns. Ter etwaige Einwand, daß die Perjouen damit als (Sngläuber gekeunzeichilet würden, ist ganz hinfällig, da ja auch dre Reden — uni) diese sind sicher noch keimzeichueiider — in deulscher Uebersetzung nuigetcilt werden. Nein, mir die unbegrenzte Hochachtung, die der deutsche 'Michel vor einem Mr. Sm ich und einer Mrs. Wilson empfindet, hat zur Beibehaltung der englischen Bezeichnimgei» gewhrt; „Herr Smith" oder „Frau Witsoii" würde ja der Betvuuderung bet '2lu§» landet Nicht genügend Ziechuung tragen. Dasselbe kann man auch bei den entsprechenden französischen, italienischen usw. Bezeich-^ nungen wahr nehmen, und nicht nur in Uebcrsenuugen, sondern s auch m sousligeui schrriilrchenr und mündlichem Gebrauche. Ma-1 dame, Signonna, Senuor u. a. gieren massentfall deuische Erzähl-1 ungeu. Eine Engländerin wird bei uns zumeist als Miss Loundso | üorgeiielll unb angereoet. Wir sollten auct) in dieser Bezieiniug mehr Rückgrat haben utrd mehr auf u n s e r T e u t s ch - tum ballen. Das könnten wir von Enaländetn unb Franzosen, führte Stadtv. Winn - Gießen eine endgültige Regelung des Dem wolle folgender Gießener zogen werden möchten." In der Diskussion hierüber aus, daß cs wünschenswert sei, Submissionswesens zu erlangen. Antrag Rechnung tragen: „Tie Handwerkskammer möge An die Verhandlungen, die etwa um 4 Uhr beendigt waren chloß nch em gemeinsanres 'Mittagscssen, an dem etwa 300 Pei> 1 oiten, teilnahmen. Von der Galerie ertönten die lustigen Weisen der Tafelmusik, die von unserer Regimeniskapelle gestellt wurde. Tas Essen wurde trotz der großen Zahl hungriger Gäste flott serviert und machte dem Jnterims-Saalbauwirt Spuck alle Ehre Ten Reigen der Trinksprüche eröffnete Gewerberat Falck mit einem Hoch auf S. K. H. den Großherzog. Weitere Trinksprüclje brachten aus Stadw. Petri (auf die Staatsregierung), Mini- fterialrat Dr. U s i n g e r (auf die Handwerkskammer), Stadtv Rockel-Darmstadt (auf die Stadt Gießen-, Beig. Kommerzienrat H e y l i g c n st a e d t (auf das Handwerk) und Obermeister Sack aus den Führer der hessischen Handwerker, Gewerbeml Falck xjx 2. hessische Hanoweckertag nahm, das war die einstimmige An- ' srcht aller Teilnehmer, einen hochbefriedigenden Verlauf Tazu ... bei der Großh. Staatsregierung dahin wirken, daß eine aus Mitgliedern der Regierung und des Aus der Versammlung heraus wurde ebenfalls der Besuch der Ausstellung warm empfohlen und ihre Bedeutung für das hessische Handwerk 'heroorgehoben. Herr Rockel-Darmstadt sprach sodann über das SuL- missionswesen in Staat und Gemeinde. Tas Ver- gcbungswesen sei außerordentlich wichtig für den Handwerker. Anzuerkennen sei, daß der Staat durch den bekannten Erlaß von 1892 den Verhältnissen und Wünschen des Handwerkerstandes im großen und ganzen Rechnung getragen habe. 1902 sei dann durch einen weiteren Erlaß die Aufstellung von Preisverzeichnissen unter Mitwirkung des Handwerks angeordnet worden, die insbes. bei Reparaturen Geltung haben sollten, so daß die Arbeiten abwechselnd an die verschiedenen Meister vergeben werden konnten. Auch die größeren Städte berücksichtigen zum großen Teil die Interessen der Handwerker. Auch die Handwerkskammer habe durch Aufstellung von Leitsätzen dabei mit- genrrtt und habe auch beim Handwerkskammertag in Leipzig als Referentin im Sinne der hessischen Vergebungsgrundsätze gewirkt. Einzelne Verstöße gegen den Erlaß seien ja bei uns vorgekommen, sie seien aber verschwindend gering. Wo solche Verstöße vorkämen, könnten sic leicht durch Verhandlungen mit den betr. Behörden beseitigt werden. Wo dies nicht der Fall sei, sollte die Handwerkskammer zur Vermittelung und zum Einschreiten veranlaßt werden. Durch Schimpfen und persönliche Angriffe erreiche mlan nichts, der in letzter Zeit in dieser Richtung vorgekommene Vorfall sei sehr bedauerlich. Bei Beschwerden über Ausschreibungen von Militärbehörden, der Bahnverwaltung usw. habe die Kammer öfters mit Erfolg einschreiten dürfen. Zu der Materie sei eine Anzahl Anträge eingegangen, die heute in der großen Versammlung wohl kaum behandelt werden könnten. Ein Antrag des Verbandes baugewerblicher Unternehmer scheine ihm das richtige zu treffen, wenn auch der vorgeschlagene Weg nicht gangbar erscheine. Deshalb beantrage die Kammer die Annahme folgender Resolution: „Tie Handwerkskammer möge veranlassen, daß über verschiedene, bei Vergebung der staatlichen Bauarbeiten und Lieferungen aus Handwerkerkreisen aufgetretene Wünsche und Anträge eine mündliche Verhandlung und Aussprache vor der Miniftcrialabteilung für Bauwesen demnächst stattfindc, bei der auch Vertreter der einzelnen besonders beteiligten Gewerbe zuge'die Genossenschaft jetzt in der Sage, alle Maschinen außerordentlich billig zu liefern, man gehe den Handwerkern mit Rat bei der Anschaffung zur Hand und gewähre ihnen bequeme Zahlungsbedingungen. Zum Schluß forderte er zur Unterstützung der Ge- noflenschakt durch Erwerbung von Anteilscheinen aus. Mühlenbauer Busch aus Groß-Steinheim empfahl ebenfalls in warmen Worten den genoffeuschaftlichen Zusammenschluß der Handwerker. Man solle sich auf diesem Gebiet an den Landwirten em Beispiel nehmen. . Auch Ministerialrat Dr. U s i n g e r wies am das gute Beispiel der Landwirte hin, die durch den genossenschaftlichen Zusammenschluß um ein gutes Stück vorwärts gekommen seien. Wie bei der Landwirtschaft der Maschinenbetrieb immer mehr Eingang finde, um der wachsenden Leutenot zu begegnen, so sollte das auch der Handwerkerstand tun, so lange es noch Zeit sei. Die Staatsregierung habe sich gern an der Genosienschast beteiligt, die Hauptsache müßten aber die Handwerker selbst durch ihr Solidaritäts- gefühl und ihren Zusammenschluß tun. lieber den kleinen Befähigungsnachweis erstattete Obermeister L a u tz - Darmstadt das Referat. Er warf zunächst einen Rückblick am die seitherige Entwicklung der Frage. Der Referent steht aus dem Ctandvuukte, daß bei den heutigen Verhältnissen der allgemeine Befähigungsnachweis nicht mehr eingeführt werden kann. Tie Reichsregierung habe zu den Beschlüssen der Handwerkertagungen Stellung genommen und sei ebenfalls zu dem Resultat gekommen, daß der allgemeine B-°ähigungsnachweis nicht mehr eingeführt werden könne. Dagegen habe sie eine Belage, betreffend den sogenannten flemen Befähigungsnachweis, eingebracht, der im wesentlichen die Bestimmung enthalte, daß nur der geprüfte Meister Lehrlinge halten darf. Der letzte deutsche Haudwerks- kammertag in Straßburg habe dem Entwurf im wesentlichen zugestimmt, von einigen dort zur Sprache gekommenen Wünschen sei es fraglich, ob sie durchgesührt werden können, so z. B. die Forderung der oberiränkischen Haiidwerkskainmer, daß jeder Lehrliiig die Gesellenprüfung machen müsse. Vielleicht fönne man ähnlich wie den Meistertitel auch den Gesellentitel gesetzlich für geprüfte Gesellen schützen. In der Debatte wandte sich ein Redner gegen das neue Gesetz, das nur eine Last für das Handwerk sein werde, unb bezeichnete die Leistungen für die soziale Versicherungs-Gesetzgebung als sehr drückend für das Handwerk. Gewerberat Falck trat beiden Anschauungen eiitschieden entgegen. Insbesondere trat er für die Notwendigkeit der sozialen Venichermigs - Gesetzgebung ein, die den Arbeitern ein gesetzliches Fürsorgerecht gebe, anstatt daß sie, wie früher, in Fälle» der Not der Armenpflege anheimfallen müßten. lieber die hessische Landesausstellung für freie und angewandte Kunst sprach der Vorsitzende, Gewerberat Falck, folgendes: „kleine Herren! In wenigen Monaten iverden sich auf der Mathildenhöhe bei Tarmstadt die Pforten zur Hessischen Lalides- ausstellung für freie und angewandte Kunst offnen. Wenn auch bei dem ersten Bekanntwerden der beabsichtigten Ausstellung das Projekt sich kemer allzu großen Sympathie zu erfreuen hatte, so darf doch heute festgestellt werden, daß jetzt von allen ©eiten der Eröffnung mit Interesse und Spannung eiilgegengesehen wird. Es ist einmal das Schicksal aller Ausstellungen, wenigstens derjenigen, die sich auf besondere Gebiete unseres gewerblichen Schaffens erstrecken, daß sie nicht voii vornherein eine allseitige Zustimmung besitzen, daß sie von dem Gesichtspunkte aus, von dem man sie betrachtet, eine verschiedene Beurteilung erfahren, aber man sollte doch immer das Gute dieser Veranstaltungen vorausstetlen, den hoben Wert für das Land und seine industrie- und gewerbetreibende Bevölkerung gebührend schätzen und anerkennen. Was nun, meine Herren, die Handwerkskammer anbelangt, so wißen Sie, daß wir uns schon von '-Beginn an die Förderung des Ausstellungsgedankens haben angelegen sein lassen. Durch Zirkular an die Korporationen, durch Mitteilungen in Tagesblättern haben wir das Interesse des Gewerbestandes an der Ausstellung zii wecken und zu fördern gesucht. Durch unser Bureau sind in vielen Fällen Anfragen mündlich und schriftlich in Ausstellungsaiigelegenheiteii erledigt worden, und auch für die Folge sind wir gesonnen, insbesondere den Besuch der Ausstellung au§ allen Gewerbekreisen des Landes zu fördern. Wir gedenken gemeinsame Besuche gewerblicher Korporationen in die Wege zu leiten, sachgemäße Führmigen durch die Ausstellung zu unternehmen, auf verkehrstechnischem Gebiete den Besuchern Erleichterungen zu schaffen, Rat, Auskunft und vermittelnde Tätigkeit bei Aufträgen auszuüben, u. ähnl. mehr. Und wenn die Ausstellung dann beendet, dann hoffen wir nicht nur eine Befriedigung der Aussteller über das Ergebnis, sondern daß auch der Gewerbestand weitere Anregungen zu kün-stlerischer Betätigung empfangen habe, daß das Geschaute praktisch verwertet werde und daß das hessische Kunstgewerbe seinem Ruhmeskranze ein neues Blatt binzuzufügen in der Lage fein möge." Syndikus Engelbach hob ebenfalls den Wert und die Bedeutung der Ausstellung für das hessische Kuiistgewerbe und das Handwerk hervor und gab eine Beschreibung der geplanten Aus- fleüung. Insbesondere hob er auch das rege Interesse hervor, das in Oberhessen für die Ausstellung herrscht, das jedenfalls recht gut auf der Ausstellung abschneiden werde. Tas oberhessische Haus werde namentlich bürgerliche Einrichtungen aufnehmen. Von eminent praktischer Bedeutung wird das aus sechs Häusern bestehende Arbeiterdörfchen sein. Insbesondere erwähnte der Redner das Gebäude, das die Firma Eloos in Nidda in Verbindung mit Pros. Walbe errichtet hat und das so recht unsere oberhessische Kirnst und unseren oberhessischen Eharakter zum Ausdruck bringe. Bis ins Einzelne hinein finde man unsere Heunatkunst gewahrt und überall werde einheimisches Baumaterial oeriuenbet. Handwerkerstandes bestehende Kommission ernannt werde, bei welcher die hessischen Handwerker ihre Wünsche betr. Abänderung des Snbmissionswesens Vorbringen könnten." Vor allem müßten jeder Ausschreibung genaue Detailpläne beigefügt werden, darrit bei der Ausführung keine Differenzen entständen. Er empfahl schließlich die Annahme der Resolution des Kammervorstandes, die im wesentlichen dasselbe wolle, wie ihr Antrag. Spenglermeister Appel- Gießen hielt die hessischen Sub-- missionsbedingungen für sehr gut, sie würden aber vielfach nicht angewendet. Vielfach müßten die betr. Bedingungen präziser gesoßt werden. Ter Redner erörterte dann eine Reihe von Einzelsragen und fordert vor allem, daß die vergebenden Beamten auf die soziale und wirtschaftliche Lage der Handwerker Rücksicht nehmen. Der Zuschlag dürfte unter keinen Umständen an den billigsten Handwerker erfolgen, statt dessen empfiehlt er eine Art Mittelpreis-Verfahren. In Gießen werde oft über sehr verspätete Auszahlung der Rechnungen geklagt und oft zu große Beträge zurückbehalten. Auch er stelle schließlich den Antrag, daß eine Kommission, bestehend aus Beamten des Ministeriums und praktischen Handwerkern gewählt werde. Ter Redner erntete für feine, das ganze Gebiet des Submissionswesens berührten Ausführungen stürmischen Beifall. Baurat Wagner bemerkte, er wolle auf die Einzelheiten der Ausführungen des Herrn Appel nicht eingehen und bedauere lebhaft, daß die Ausführungen hier gemacht worden seien. (Lebh. Ohorufe.) Zimmermeister H a u r y wendet sich namentlich gegen das Vergeben von Arbeiten an Generalunternehmer und bedauerte die Nichtbeachtung der Eingaben des deutschen Zimmermeisterverbandes darüber durch die Regierung, insbes. bei Beschwerden über Militär- und Eisenbahnbebörden. Er schlage im Namen des hessischen Zimmermeisterbundes vor, daß sich die Gesamtheit der deutschen Handwerkskammern mit der Sache befassen möchte. Tapeziermeister Reischel-Tarmstadt bringt Wünsche vor wegen der Festsetzung der Ausschreibungs- und Anssührungszeiten und klagt über die Bevorzugung der Großbetriebe. Bäckermeister Fr eh-Gießen erörtert die Mißstände, die bei Lieferungen int Nahrungsmittelgewerbe an staatliche Anstalten herrschten. Die Regierung habe auf diesem Gebiet seit dem erften Handwerkertag noch nichts getan, denn noch immer kämen Prozent Abgebote bei Lieferungen vor. In dieser Hinsicht mufie unbedingt eine Besserung eintreten. Es bestehe eine Notlage unter deut Handwerk und diese Notlage habe das Handwerk zufammengeführt. Früher habe es geheißen „Der Mann ist gut, er liefert an den Staat", während es jetzt heiße „Mit dem muß es jaul stehen, er liefert schon an den Staat". Aus den hebenstoüröigen Worten des Regierungsvertreters schöpfe er die Hoffnung, daß ihnen Hilfe zuteil werde, aber Hilfe durch Taten, nicht durch Worte. Gewerberat Falck erkennt an, daß bei solchen Abgeboten etwas nicht in Ordnung fei und meint, es sollten die Preise von den Korporationen in Gemeinschaft mit dm betr. Behörden sestgefetzt und die Arbeiten im Turnus vergeben werden. Weißbindermeister Grasnick wendet sich gegen die Verge- Sebung an den Wenigstnehmenden. n weiterer Besprechung findet der Antrag des Kammervor- K°J!reä Annahme, womit die weiteren, zu dem Gegenstand gestellten Anträge erledigt sind. . übrigen noch vorliegenden Anträge werden dem Kammervorstand zur Behandlung überwiesen. Sie betreffen: 1. Auf- tuffiQen und undurchführbaren Paragraphen und einheitliche fhegelung der verbleibenden Bestimmungen über den Uebertragung von Krankheiten bei der Haar- und Bartpflege Friseurinnung Tarmstadt), 2. Abhaltung des nächsten Hanowcrkertagev in Bingen (O. G. V. Bingen), 3. Revision des - r'Kvmmunalsteuergesetzes und Gestattung des Hypothekar- ichuldenabzugs bei der neuen Steuerordnung (Verband baugewerblicher Unternehmer in Gießen und Umgegend), 4. Patente lohen nur an Handwerker erteilt werden, die selbständig ein Gewerbe treiben (Zimmermeister Gunkel zu Ober-Ramstadt) 5 Besteuerung des Rasierhvbels (Barbier-, Friseur- u. Perückenmacher- jöitnung Gießen), 6. Einschränkung des obligatorischen Fortbil- oungsichuluntcrrichts zu Gunsten der praktischen Ausbildung in )tr Werkstatte und der vblig. Fachschule(Schueider-JunungDarm- tadt) und 7. Verbot der Schuhverkaufsgeschäfte, Schuhwerk in Reparaturen anzunehmcn und neue Stiesel nach Maß anzufertigen falls der Inhaber fein gelernter Schuhmacher ist (Schuhmacher- meister-Vereinigung von Tarmstadt). annehmen; denn bei diesen kommt unseres Wissens jene Unsitte nicht vor. In England wird eine Deutsche nicht als „Fräulein" X, sondern als „fUlifs 3c" angeredet. Wenn die Engländer eine deutsche Erzieherin als fraulein bezeichnen, so ist das etwas anderes; es ist der Ausdruck für einen bestimmten Begriff. — Oskar Blumenthal zeigte einst, als er noch Direktor des Berliner Lessingkhectters war, dem Verfasser eines ihm em- gereichten Stückes die Nichtaunahme des Werkes in folgenden witzigen Versen an: Wem schicktest Du nicht Deine Srücke ein, Doch aufgeführt hat sie nicht Einer. Geschickter mag mancher Autor sein, Z u r ü ck g e s ch i ck l e r ist Keiner! Nicht genug, das; der bedauernswerte Dichter sein Stück zurück - gejchlckt erhielt, wurde er noch von Direktor Blumenthal ver- spottet. Der Dichter hätte das Epigramm, wie folgt, beanlworteu sollen: Du giebft uns bittere Pillen ein, Wir Dichter zagen und zittern. O Oskar, lasse es künftig fein, Die Pillen zu überbitterii I — Des ital. Dichlers Gabriele d'Annunzio neuestes Werk, ein blutrünstiges, im ältesten Venedig spielendes Ausslattimgsseiiscttious- drama, „La Nave“ (Das Schiff), das z. Z. allabendlich die Römer entzückt, soll demnächst mif Reijeir gehen Wie aus Rom berichtet wird, haben die Direktoren von bedeuieuden ilalienischen unb aus- ländischen Theatern Unterhandlungen angeknüpii, um „La Nave“ durch dieselben Schauspieler und m derselbe» Ausstattung wie bei der kürzlichen Uraufführung in Szene gehen zu lasse». Vor allem hat sich m Venedig em Komtts gebildet, das Aiisführunge» der Tragödie im Feince-Theater veraiistatteir will. Von Mitte April an soll eilte große Tournee beginnen, biß „ La Nave “ in Italien und un Ausland mit dem große» Apparat der erste» Aufführung zur Darstellung bringen wird. . . fkine Kunstchronik. Wie aus Mainz gemeldet J“*® die neue Oper „Tr a g a 1 d a b a s" von Eugen d 211 b e r t bei der Erstaufführung am Mainzer Stadttheater bei vorzüglicher Darfftellung starke» Erfolg. - In Hamburg fand am 41. Ja». Siegfried Wagners "S t e c n e n g'e b o t" bet der Erstaufführung tm Stabltheater einen lauten äußeren Erfolg. Die Aufführung war vorzüglich. Der Text ist infolge einer verworrenen, dunklen Mystik gezwunge» unb undramalifch. Tie Musik zeigt zwar Geschicklichkeit, aber wenig Originalität und verliert sich in Eklektizismus. trüget nicht am wenigsten die Vorbereitungen bei, die her hiesige Ortsgewerbeverein! und die anderen Handlverkervereinigungeul Gießens liebevoll und umsichtig getroffen hatten. Ihnen bor allem gebührt deshalb Dank und Anerkennung dafür, wenn, wie es allseitig der Fall zu sein scheint, die fremden Handwerker mit guten Eindrücken von hier geschieden sind. Vermachtes. * Brände. In Berga bei Greiz sind eine große neue Schule und 5 andere Häuser »iedergebrannt. — In München- Gladbach ist die Spinnerei Sckrneider und Jrrnan niedergebrannt. Das ganze Lager mit sämtlichen Rohstoffen wurde ei» Raub der Flamme». Unter de» verbrannten Aegeiistänben befinde» sich 100 Ballen Baiunwolle. — In Versailles richtete ei» Fetter i» dem Lokal des Architekten desSchlosses Schade» an. — In Petersburg brach im Palais des Großfürsten Wladimir '2l l e x a tt d r o w i t s eh und int Ministeritt in der V o l k s a u f» klärung fast gleichzeitig Feuer aus, das nach mehrstündiger Löscharbett unterdrückt wurde. — In Konstantinopel iß das Valais des Sekretärs des Sultans, Izzet Pascha, niebergebrannt. Der Brand entstand während eine Kinematogravhen-Vorstelliing gegeben wurde. Der Materialschaden ist sehr bebeutenb. — In S ib n en zerstörte ein Großfeuer das Warenlager, der Firma David Cohen & Co. vollständig. Viele umliegenben Gebäude wurden teilweise zerstört. Der Schaden beläuft sich auf einige 'Millionen Mark. * Ehrenhafte und tugendreiche Raubmör- der. Im Jahre 1903 wurden in Straubing (Bahernf der Sattlermeister von Viechtach, Karl Bradl, und sein Sohn, Max Bradl, wegen Raubmordes hingerichtet. Sie hatten einen Reisenden in ihrer Wohnung erschlagen und beraubt und setzten sich, nachdem sie die Leiche unter das Sofa geschoben, im selben Zimmer ohne Spur von Erregung zum Mittagessen nieder, das sie sich vortrefflich schmecken ließen. Die Raubmörder wurden auf dem St. Michaelisfriedhofe begraben. Der Zufall führte mich, so schreibt jetzt der Leser eines Mühlhausener Blattes, neulich an ihre Gräber und ich las mit einigem Erstaunen auf den beiden Kreuzen wortwörtlich folgende Inschriften: „Grabstätte des ehrenhaften Herrn Karl Bradl, Satt-« lermeisters von Viechtach, geboren 15. März 1843, gestorben am 5. Mai 1903; Grabstätte des tugendreichen Jünglings Mar Bradl, Sattlermeisterssohn von Viechtach, geboren 12. Oktober 1880, gestorben 5. Mai 1903." Aus einem Streit zwischen der „Münchener Post" und dem „Bayr. Kurier" geht die Tatsache hervor, daß die Bethen Raubmörder wirklich diese rühmende Inschrift erhielten. Die „Münch. Post" behauptet auch, daß die Mörder mit allen kirchlichen Ehren begraben sind und das wird wohl gleichfalls stimmen, denn sonst wären sie doch nicht in der Reihe beerdigt. Kleine Tageschronik. -- Bei Mannheim sind im Neckar zwei Kinder tm Alter von 8-10 Jahren beim Schlittschuhlaufen eingebrodjen und ertrunken. — Bei Plauen stützte sich ein Arbeitslosigkeit befürchtender 40jähriger Sticker, Vater von 5 Kinder», die 70 Meter hohe Elster- talbrüde hinab. — In Halle a. S. erschoß sich in der Aufregung vor dem Examen der Rechtskandidat Lux aus Danzig. — In Malbeuten (Westpr.) wollte der Eigentümer Hensel- Wilmsborf zur Generalprobe der Kaiser Geburtstagsfeier über die Eisdecke des Samrodtsees bei Maldeuteu fahren. Als das Schlitten- fuhrwerk, auf dem sich 8 Personen, darunter fünf Kinder, befanden, in der Nähe der Eisenbahnbrücke war, brach die Eisdecke ein. Das ganze Fuhrwerk stürzte in das Wasser. Drei Kinder wurden als Leiche n geborgen, ein viertes wurde noch mit schwachen Lebenszeichen aus dem Wasser gezogen, ist aber inzwischen gestorben. Die übrigen Personen wurden gerettet. — Die Hamburger Bürgerschaft nahm den Antrag des Senats an, der Stiftung „Kaiserin Auguste Viktoria- Hau zur Bekämpfung der S ä' u g l i n g s st e r b 1 i ch k e i t int Deutschen Reiche zu den Baukosten der von ihr zu errichtende» Miistercuistctlt, eine» einmalige» Beitrag von 10000 Mark, unb für die noch zu bcgrüubenbe Robert Koch-Stift trug zur Bekämpfung der Tuberkulose einen Beitrag von 30 000 Mk. zu bewilligen In Zeltkirchen in Niederbayern wurden der Postbeamte Brännborser und seine Eltern durch Kohlenoxydgase eines schadhaften Ofens erstickt aufgefunden. Auch die nebenan wohnenden Hausbesitzersleute wurden schwer betäubt. — Das zweite Januarheft der „Neuen Revue", Halb- mvnatsschrift für ba§ öffentliche Leben, IjcrauSgegeben von Dr. Josef Adolf Bondy und Tr. Fritz Wolff (Berlin und Wien, Verlag der Neuen Revue) enthalt u. a. folgende Beiträge: Harden utta sein Prozeß. — Ter Direktor des österreichischen Kriegsarchivs, Feldmarschallcutnant von Woinowich, würdigt anläßlich des 50. Todestag den Feldherrn Radetzky. — Rudolf von Gottschall erzählt als einer der letzten Ueberlebenden persönliche Erinnerungen an die Führer des jungen Teutschland, an Carl Gutzkow, Heinrich Lastbe als Burgtheaterdirektor in Wien usw. — Ein Gedicht von Christian Morgenstern: Im Bozener Batzenhäusel. — Honprs de Balzac: Ttc Gattin des Connötable. — Die Fortsetzung des Romans „Jettchen Gebert" von Georg Hermann: „Henriette Jacoby". — Walter Behrend: Heinrich Mann, ein Künstlev- pwblem. Jgnotns: Die Karellc in Oesterreich. — Pluto: Finanzrundschau (Die neue Wiener Anleihe. — Die Spar- kassen-Krise in Temesvar. — Tie Kaufleute gegen die Großbanken usw.) — Eberhard Schulden: „ Wissenschaftlich und populär". — Max Messer: Eine biebifdje Dichterin. — Revue der Revuen. 1 eiefoniscüie Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie. Giessen. Frankfurter Börse, 22. Januar, 1.15 Uhr. 3>2% Reichsanleihe . . 93.0ö I Elektnz. Lahmeyer . . . 123.00 356 do. . . 82.10 Elektriz. Schnckert . . . 107 20 3>$ /0 Konsols .... 93.65 356 do 81.90 3 *6°/0 Hessen 91.1.0 3>6°/o Oberhessen . . . 92.00 4 '.'6 Oesterr Goldrente. 98 25 41/, % Oesterr. Silberrente 98.70 4 % Ungar. Goldrente . . 93 75 4% Italien. Rente . . . 103.90 3^6 Portugiesen Serie I 62.10 3 56 Portugiesen „ HI 63.80 4^°/0 russ. Staatsaul. 1905 94 80 4>äb/0 Japan Staatsanleihe 87.90 4 % Conv. Türken von 1UU3 95.70 Türkenlose 144 80 156 Griech. Monopol-Aul. . 49.50 4 56 äussere Argentinier . 85.75 ou/o Mexikaner .... 64.20 4>i*7o Chinesen 94.90 Aktien: Bochum Guss 198.70 Buderus E. W 112.70 Tendenz: ruhig. Berliner Börse, 22 Cauada E. B 155.70 Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank .... 231 70 Dortmuuder-Union C. . . 60.50 Dresdner Bank . . . 137,70 Tendenz: schwächer. Eschweiler Bergwerk . . 207 90 Gelsenkirchen Bergwerk . 187.20 Hamburg-Amerik. PaketL 117.10 Harpeuer Bergwerk. . . 203.80 Laurahötte 218.00 Nordd Lloyd .... 105.50 Obe) sch les. Eisen-Iudustrie 100.00 Berliner Handelsges. . . 157.30 Darmstädter Bank . . . 126.40 Deutsche Bank .... 232 00 Deutsch-Asiat Dauk . . 139,00 Diskonto-Konunaudit. . . 172/20 Dresdner Bank . . . 1^8 00 Kreditaktieu 200.50 Baltimore- und Ohio- Eisenlahn 87.50 Gotthard bahn —.— Loiuuard. Eisenbahn . . 27 70 Oesterr. Staalsöahu . . . 144.60 1 Tince-Henri-Eisenbahn . 118.50 Januar. Aufangskurse. llarpener Bergwerk. . . 203.50 Laurahiitte 218.— i.ombarden E. B. ... 27.60 Nordd. Lloyd 104.90 L’ürkenlose 144.90 ^-‘5* Iieii « LZ U-s rV^nU6m5l' ‘9 Aherns de- *?&«* ', we datier Ä fya$ eo[a zi, ,fa*9 W, Jtnmeaen lieber ^chaelissriedhojk ? ^Kderästt ^Ie Araber W :n Käuzen Wort- ^arl Bradl, Eati, CJ1843, gestorben ei^en Funglingz geboren Jener Post" uch hervor, daß bilde Inschrift er- daß die Mörder > und das wird -U sie doch nicht i llinder im Al!« i’tn eingebroch;- chkeit behlrtfilenb« Meier hohe Wer- ujregung vor bea Eigentümer Henle- liloqsiciet über bi«. Als das Sdilitten- nl Kinder, befand tj die Eisdeöi r. Drei Kind:- wurde noch mr ifl aber inzwisch» !£. den Äntrag bt! litt Diklorie- erblichkeit s iir zu errichten!»' OOO Mark, und it li'tung zur $r 0M.zu bewillig!' Den der Pollbeanr! aje eines ichadhai>5 n wohnenden Hais diente : Bank für n Revue", SK iusgegKn iraft x und Wien, Lerle, ige: Öarbennti scheu t mW itz Ä. vonSottW d, an Carl 6* a ,n Batzenbruieb - -Ti^WseM .rmonn: ,,«J S- em t* fcfitrreii» ,. “ L Ti- 6W '!'■««» di- M „d 0* ti. ’S l?i-: F' 'M Bank • nk„ ' / ,t Jta» lvwaoärt- laflZiK^' nrftfk’ ' Jeibi“ ' ’jllj ^jienbalm 1.1b Ubr- J23ft Mel - • ‘ 0 ackert. - ' 997? 18?i' n Ber«;c ;a 1111 Denk-1* 0ü rgwerk. ■ * ■ ■ '. lg ^n-Iudoslrle j,?> jdelsge«' • ’ ]»6.|. Garde-Verein Giessen H Sit. Wir erfüllen hiermit die traurige 100 Mk. n 2000 2)tt 736, 767, 798 zu . bei 260 yjtecu m. 250 am Kbm. Fassungsraum 80 Weigert: T 424' an Kratz. 506 950 Wellen Buchen-Reisig, B”4 Bahnhofstraße 27. bei bei I. L L L 4 80 1 3 1 1 4 13,2 1000 500 200 100 am Sr. die Lieferung von Raummeter Tannen-Scheitholz EiÄen- Fichten- 20,5 23 9 1,5 2,5 49,4 8 veranschlagt zu 5500 Mk. Ortshochbehälter Lumda von veranschlagt zu 5300 Mk. Königl. Preuss. Staats-fifledlaiile und viele andere Auszeichnungen 43 28 178 62 2100 38 Eichen--Stämme mit 8,81 Fm., Fichten-Derbstangen mit 2,97 Fm^ Rm. Buchen-Scheit, Rm. Buchen-, 21 Nm. Eichen-, 6 Nm. Fichten-Knüppel, Elchen- „ Kiefern- „ Buchen-Stockholz, Fichten- „ } grob Kiefern- „ > „ „ zerkleinert, größtenteils DurchforftungSwellen. t^aldsgarten dahier abgehalten wird und derselbe an diesem Tage in der Zeit von 9 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags für jeglichen Verkehr gesperrt ist. Gießen, den 16. Januar 1908. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Reinhart. der Dresdener Bank daselbst; b. des 1899 er AnlchcuS Wellen Buchen-, 550 Wellen Fichten-Reiser, ► Rm. Buchen-, 17 Nm. Fichten-Stock. Großen-Buseck, den 17. Januar 1908. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Schwalb. a”/1 } g^b in Gießen soll 40 31,2 „ 2,2 „ 8,9 „ 04 „ 420 2270 a. vom 1896 er Anlcbcn. Q. 62, 120, 154, 161, 208, 219 zu . . . K 16, 66, 98, 110, 134, 322, 338 zu . 8. 86, 165, 173; 189, 239, 242 253, 295, 333, 401, 444 468, 481 zu T. 82, 185, 214, 306,307, 308, 316, 375, 403, 432, 473 649, 698, 738 zu...... ü. 72, 156, 170, 198, 216, 282 zu b. vom 1897 er Anleben. 445, 616," Es wird dies unter dem Anfügen zur Kenntnis der Besitzer Ker Schuldverschreibungen gebracht, daß die Einlösung der Schuld- roerschrerbungen , a. des 1896 er und 1897 er Aulebens Gießen, den 21. Januar 1908. Gcoßherzogliche Direktion der Klinik für psychische und nervöse Krankheiten. Sommer. . 200 . 500 . 1000 . 2000 Der Anfang und Zusammenkunft ist morgens 10 Uhr im Rothacker, zunächst dec Kreisstraße Steinbach—Annerod Arvettsvergetmng. Die bei Erbauung einer Gruppenwasserleitung für die Gemeinden Reinhardshain, Beltershain, Bersrod und Liimda vorkommenden Hochbauten und zwar: Maschinenhaus veranschlagt zu 5000 Mk. Hauplhochbehälter (Wasserturm) von 120 Kbm. Fassimgs- raum veranschlagt zu 12000 Mk. Ortshochbehätter Bersrod von 80 Kbm. Fassungsraum 3590 5360 erfüllt hierdurch die traurige Pflicht, seine Mitglieder von dem Ableben des Kameraden Peres’ PipeSB geziemend in StenntniS zu setzen. Die Beerdigung sindet Donnerstag, nachmittag 3'/, Uhr vom Portal des alten Friedhoses statt. Die Mitglieder werden gebeten pünktlich 3Va Uhr in der Kapelle zu erscheinen. D32/! Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß 27. Januar d. I. anläßlich der Feier des Geburtstags Majestät des deutschen Kaisers die Parade im Os- Peter Prell geziemend in Kenntnis zu setzen. Die Beerdigung findet Dounerstag nachmittag V-4 Uhr von der Kapelle des alten Friedhofs aus statt. ve/i Der Vorstand. Holzversteigerung im Gießener Staolwald. Montag den 27. Januar 1908, vormittags 9'/r Ubr beginnend, werden in den Waldungen der Stadt «Siegen in den Distrikten Fernewald, Faulerbodcn und Obertörsteröwiese ver- Jagd-Verpachtung. Samstag, den 15. Februar d. Fs., nachmitrugs 1 Uhr, soll die hiesige Gemeindejagd tm Gememdehaus zu Ober- Ohmen auf weitere sechs Jahre öffentlich verpachtet werden. Ober-Ohmen, am 21. Januar 1908. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Ohmen. KW- Md Dtzolz-WOigkmz im Steiuvachcr Gemeindcwald. Freitag, den 24. Januar 1908, soll in dem hiesigen Gemeindewald, Distrikt Embach, Heegheck und Ameisekopf, folgendes Gehölz versteigert werden: Die Zusammenkunft ist auf der Straße nach Steinbach d»er Strangswiese. Gießen, den 22. Januar 1908. B m Großh. Bürgermeisterei Gießen. F. B.: Keller.__ Holzversteigerung. Freitag den 24. d. Mts., vormittags von 9 Uhr an, soll im hiesigen Gemeindewald, Distrikt Kirschbaum, nach- verzeichnetes Holz versteigert werden: bei der Stadtkasse Gießen, . der Mitteldeutschen Kreditbank in Frankfurt a. M. und per Pfund 35 Pfg. ff. Nordsee-Cabliau (ohne Kopf) per Pfund 28 Pfg., im Ausschnitt 32 Pfg. Frische BraMche per Pfund 18 Pfg. ff. Tafel-Zander per Pfund 80 Pfg. per Pfund 40 Pfg. Salm per Pfund Mk. 1.— empfehlen aus frischen Zufuhren Gebr.Berdux Eichenstämme mit 1,25 fm, Kiesern-Stamme, von 14—32 em Durchmesser bis 19 m Länge mit 35,72 fm, Fichten-Stämme, von 14—40 cm Durchmesser bis 22 m Länge mit 168,49 Im (darunter schönes Schnittholz), Fichten-Derbstangen, von 7—12 cm Durchmesser bis 16 m Länge mit 15 fm. Jagd-Verpachtung. Donnerstag, den 6. Februar l. Js., vormitt. 10 Uhr, soll die hiesige Gemeindejagd, annähernd 1600 hessische Morgen, auf hiesigem Rathaus auf weitere sechs Jahre verpachtet werden. Bemerkt wird, daß das Jagdgebiet von den Bahnstationen Berstadt, Inheiden und Trais-Horloff auf der Kreisstraße zu Fuß innerhalb 20 Minuten zu erreichen ist. Utphe, 21. Januar 1908. 504 Großherzogliche Bürgermeisterei Utphe. Schneider. ____ Holzversteigerung im Gießener Stadtwald. Donnerstag, den 23. Januar 1908, vormittags 91/., Ubr beginnend, werden in den Waldungen der. Stadt Gienen tn Den Distrikten Hcingesbodcn, Ncuhcgc, Windschlag und Phtto- Dt. V. 6, 8, 117, 118 zu...... , W. 72, 88, 94 zu ...... , X. 93, 127, 193, 198, 235, 301, 360, 382 zu . , Y. 102, 141, 150, 170, 185, 201, 206, 207, 212 zu „ Z. 4, 14, 79 zu....... c. vom 1899 er Anleben. Jagd-Verpachtung. Anfcyiießeno an die Verpachtung der Jago der Ge- markung Utphe soll Donnerstag, den 6. Februar l. Fs., vormitt. 11 Uhr, aus hiesigem Rathaus, die Jagd der Feldgemarkung Feld- heirn auf weitere sechs Jahre verpachlet werden. Das Jagdgebiet ist innerhalb fünf Minuten von Bahnstation Inheiden und innerhalb 10 Minuten von Station Bellersheim zu erreichen. Utphe, 21. Januar 1908. 505 Großherzogliche Bürgermeisterei Utphe für Feldheim. Schn eider.________________________ Ittvbenwald versteigert: 172 Fichtenderbstangen mit 11,11 fm 3 rm Buchen-Scheitholz, Knüppelbolz, LMWr Arbeitsuchmis Gieße«. Gartenstraße 2, Zimmer 2. Es können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Schlosser, 3 Buchbinder, 1 Schreiner, 39 Zigarrenmacher bezw. Wickelmacher, 1 Schuhmacher, 2 jüngere Hauöburschen, 3 Dienstmädchen, 1 Schuhmacker, 2 Küchenmädchen, 1 Tabakentripperm, 1 Lauffrau, 1 Lausmädchen. Lehrlinge: 1 Schmied, 1 Fuhrknecht, 1 Installateur, 1 Buchbinder gegen Vergütung. h. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 Wagner, 2 Schneider, 1 Installateur, 2 Friseure, 1 Maschinenschlosser, 3 Diemtmädchen. Es suchen Arbeit: B22/i 1 Installateur, 3 Fuhrknechte, 1 Buchbinder, 1 Friseur, 1 Holz- oder Weinküser, 1 Schlosser, 1 Mas ch mens ch lass er, 1 Schreiner, 4 Zigarrenmacher, 19 Arbeiter, 2 Hausburschen, 1 Verkäufer, 2 Flickfrauen, 3 Laufirauen, 1 Waschfrau. Lehrlinge: 1 Schlosser. 844 Fichtenderbstangen mit 40,03 Fm. 15 Fichtenreisstangen „ 0,21 ,, 210 Fichtenbohnenäangen mit 0,20 Fm. m. Eichen-Scheiiholz „ Lirken-Rundschettholz Fichten- „ Kiefern? 4 ,, Fichten- „ 300 Wellen Buchen-Reisig Ein der hiesigen Gemeinde gehöriger schwerer Bulle soll auf Lebendgewicht verkauft werden. Die Berkaufsbe- dingungen liegen auf der Bürgernieisterci offen. Angebote sind bis zum 24. Januar 1908, vormittags 10 Uhr, verschlossen emzureichen, wo alsdann die Oeffnung der Offerten stattsindet. 601 Großherzoglichc Bürgermeisterei Treis a. Lda. Benner. Bekanntmachung, Die Rechnung der Armenkafie Gießeli 1966 liegt tjorn 21. d. M. ab 8 Tage lang auf dem Städtischen Armenamt, i'>eueli-Väue 25, Zimmer Vir. 2 zu jedermanns Ginficht ofien. Gießen, den 18. Januar 1908. d h Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. Keller. Serie I. Nr. 36, 97 zu . 181, 210, 278, 283 zu . . . 366, 389, 425, 469, 479 zu . 513, 560, 574, 615, 641, 679 zu . „ Eichen- „ n Kietern- „ 150 „ Fichten- „ Die Zusammenkunft ist auf der Straße nach Grunberg am «ahnübergang. ß " Gietzen, den 17. Januar 1908. Großh. Bürgermeisterei Gießen. I.V.: Keller. 100 Mk. 200 „ 500 „ 1000 „ 2000 „ Aspen- „ Kiefern- „ Buchen-Knüppelholz Eichen- „ Kietern- « Zu haben in uun iavi.funb 48 Pfg., P sowie alles andere getr. M. Lbsi bilitöii bet l,M ÖL L Äw ä J^ai RKÄU NVENTUR Telefon 673 Mar-ktstrasse 87 p. B Telefon 673 09529 Um mit den zum Ausverkauf gestellten Sachen vollständig zn räumen, gewähre auf sämtliche Artikel, trotzdem solche im Preise ganz* bedeutend herabgesetzt sind, einen ustitia J. -Düsters. :- M M M ZE s •X4 Herren- Handschuhe Damen Handschuhe kurze und lange billigst bei Aug/Waag Seltersweg 60 und Kreuzplatz 6. B 170® E empfiehlt sich zur I-- ■ — ciupiicmi biuu z.ui Beitreibung von Aussenständen | (auch veralteter und ausgeklagter). Bedeutende Erfolge. 0 — ~ ==== Viele Anerkennungsschreiben. ====== fr? »er- AF r» Onkf n zvnn nn Auf «4 i 1?: .. - - -3 1 . 1 sB unb zwar mn 510 arneval 1908 Unser "Räumungs-Verkauf = dauert nur noch diese Woche! = :: Maskenbilder leihweise unentgeltlich :: Donnerstag früh“ trifft eine Sendung Wer Sihellßsihe ein bei: Hemdentuche von 1000 Meter zum Verkauf' auszulegen. Gebr. Jmheuser Zu haben in. iigesc hätten Markt 9—10. Markt 9—10. Dieses aussergewöhnlich vorteilhafte Angebot sollte Niemand unbenutzt vorüber Lehen lassen. Nachdem die 2000 Meter Hemdentuche ä 55 Pfg. p. Meter, die für den Räumung s-Verkauf bestimmt waren, gänzlich vergriffen sind, haben wir uns der vielen Nachfrage halber entschlossen, von einer etwas feinfädigeren Ware in gleich guter Qualität noch einen Posten Samstag, d 25. Jan. 1908, nachmittags 3 Uhr in der Wirtschaft zum Darm« städter Haus. Die weiteren Bedingungen können bei Gr. Amtsgericht Gießen und bei dem Unterzeichneten auf dessen Bureau emgefehen werden. Ter Konkursverwalter Kaufmann, Rechtsanwalt. 3Ö~ Man achte genau auf die Firma und verwechsle dieselbe nicht mit Instituten ähnlichen Namens. Atlas, Sammt, Satin, Mull, Batist, Jaconet, Gold- und Siloerstoffe, Tarlatane, japanische Stoffe, Clown - Fianelle , Strümpfe , Fächer, B'Uern - Stofle und Bänder, Tyroler Tücher, Tamburins, Clownhüte, Türkenmützen, Masken, Miedergnmituren, Flitter, Sterne, Schellen, Gold- und Silberbesätze und -Spitzen, Spangen, Diademe, Ohrgehänge, Armbänder :: ;; Reiche Auswahl aller Faschings - Artikel In den billigeren Preislagen per Meter zu 18, 22, 30, 38 und 45 Pfg. sind noch kleinere Quantitäten vorrätig. ! Bekanntmachung. j (Freiwillige Versteigerung.) Im Auftrage der Kon- ' kursmasie im Konkurse über i das Vermögen des Mechanikers Wilhelm Schmidt zu Gieren verueigert der Unterzeichnete die Hofraite des Gemeinschuldners Göthestr. Nr. 35 FlurIV. Nr. 237 dahier meistbietend Heute und morgen: gepökeltes Rindfleisch -15 Pfg. _______m,) 1 Salomon & Cie. tS ustitia, Internat. Inkasso-Institut, Auskunftei Kaiser-Allee 24 Iah. I. Güsters Kaiser-Alice 24 ft ihtiiktr-yrninipng feitütn. Donnerstag, den 23. Januar 1908, abends 9 Uhr t#88r pünktlich in Steins Garten. OeOtMitl. Vortrag mit Diskussion des Herrn Uuiv.-Profeffor Dr. Walter Kinkel über: „Die Giundlegunq der 2-,oral ohne dogmatische Bororrs etznngen". Eintritt für Nichtmitglieder: Neservirter Platz Mk. 0.75, Saalplatz Mk. O.4O. 423 Karten sind im Boro erkauf bet Herrn Buchhändler Schneider. Neuen Baue 3, -u haben.__________________Der Boritand. Ansivahl W in M Rasier- E Npparaten W versa>ied.Sristeme,wie Effi iJinvibe, Non plus ultra, Pieeolo, $tom= W Jort, Pascha, sowie £• '-] StchcrhcttS - Rasier- . Mg uichcr Atlas und 15 II 2lgaro empfiehlt unt. Garantie Adi. IKemög, Stablwarengcfchäst, Gienen, Selieröweg 30. | J. M. Schulhof Televhvn 116. da I Prompter Berfand nach auswärts Um mit meinem Lager der noch vorhandenen baumwollenen, halbwollenen und wollenen — Winter-Unterzeuge SffÄÄÄ”' '°r M sch°n sZr JEtobci t »tuns, Neustadt 23. I Ccgni lülte Küßt! ^nhschlüpscr, § *. Kamelhaar gefüttert, für Damen K und Herren, Paar 25 Pfennig. A. Saloinon&üie. j ivliifv und Seefische ent bei: [228 Georg Wallenfels nur Ätarktplatz No. 21 gegenüber der Engel-Avocheke. Bestellungen erbitte srühzeltig' ßsnnerstag Freitag Schlusstagre