Nr. «8 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger für OZerheßen CTS zur bei itr. 34 bert Bappmann. X rtePub" aelei^ > en- 50 50 so so £ I Ql Redaktion, Expedition und Druckerei: Schuld straße 7. Expedition und Verlag: e^61. Redaktion: 112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. Die „Giehener §amilienb!ätter" werden dem „Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „ttreisdlatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" erscheinen monatlich zweimal. :: Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Unwersiläts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. issen Telefon 6U anges, iolflenbe Lage ’Qitänbiß neue Pro- Ile. Tas Halts stimmt daraus der Erwerbung und dein ganzen Kap. 121 zu. Tie Sitzung wird alsdann abgebrochen. — Nächste Sitzung nachmittags 3 Uhr. Nachmittags-Sitzung. Vizepräsident Köhler eröffnet die Sitzung uin 3*/* Uhr und weist daraus hin, daß die jetzige die hundertste Sitzung der Die Aoioniaidebatte. In h.'ii letzten Tagen scheinen sich große Wolken -über die Blockpolitik der Regierung herabzusenken, es hatte fast den Anschein, als ob dem Fürsten Bülow nichts mehr glücken wolle. Bei der Börsennovelle gab es einen scharfen Gegensatz der Konservativen gegen dlie Regierung, iitbenü man zusammen mit dem Seirtwn der Vorlage eine Gestalt gab, durch welche die heutigen Zustände bin der Börse anstatt gebessert, noch verschärft werden. Ebenso war man beim Vereinsgesetz in Sacken des Sprachenpara- graphen auf einen toten Stra.lg geraten und eine Einigung schien so gut wie ausgeschlossen. s)hin ist aber doch ein Einlenken seitens der Freisinnigen zu verzeichnen, die mit der gesetzlichen Festlegung der deutschen Versammlungssprache sich einverstanden erklären, sofern allen Grenzgebieten mit überrviegend nichtdeutscher Bevölkerung eine Uebergangsfrist von 20 Jahren bewilligt werden soll. Ist in dieser schwierigen Frage ein UebereinLunmen erzielt worden, was wohl zweifellos in der Hauptsache auf das Konto des Flirsten Bülow zu setzen ist, so dürfte voraussichtlich auch bei der Börsennovelle ein Kvmpromiß zustande kommen und der Block hat wieder Ruhe bis zum Herbst, wo allerdings die Finanzreform noch weit größere Schwierigkeiten bereiten diirfte. Jedenfalls ist der parlamentarische Himmel nicht mehr so bewölkt wie in den letzten Tagen, und die Sonne her friedlichen Stimmung leuchtete auch über der Kvlonialdebattc. Man weiß, zu welch hitzigen Debatten es bei der Beratung des Kvlonialetats in der Kommission gekommen ist und wellig scharfen Angriffe Staatssekretär Ternburg über sich ergehen lassen mußte und zwar gerade von Persönlichkeiten, die bisher auf das Entschiedenste für die Stärkung des llüonialen Gedankens eingetrcten waren. Diese Stimmung stand in einem merkwürdigen Gegensätze zu dem Jubel, mit dem die Berufung Dernburgs seinerzeit.ausgenommen worden war. Aber es handelte sich hierbei nicht um die Person des Staatssekretärs, sondern um die prinzipielle Auffassung bedeutsamer Fragen der kolonialen Betätigung, wie Ansiedlung, Behandlung der Eingeborenen usw. Bon der Kvnftiktsstimmung, wie sie in der Büdgetkommission herrschte, ist n'ber im Plenum kaum etwas wahrzunehmen, man befleißigt sich allseitig größter Rühe und Objektivität und läßt auch dem Staatssekretär trotz manchen entgegengesetzten Standpunktes volle tz^rechtigkeit widerfahren. Man hat eben das Gefühl, es mit einer Persönlichkeit zu tun zu haben, die genau weiß, was sie will und ein bestimmtes Ziel verfolgt, während man bisher mehr oder minder hin und her lavierte. Ter Kolonialetat hat Hand und Fuß, und der konservative Wortführer von Richthosen gab wohl nicht blos der Heberzeugung seiner Partei Ausdruck, als er erklärte, daß noch niemals der Etat mit einer so gründlichen Verteilung behandelt worden sei, wie diesmal. In der Tienstagssitzung entwickelte Herr Ternburg nochmals sein Programm in großen Zügen und man muß es im allgemeinen sympathisch aufnehmen, wenn man vielleicht auch tellweise gelinde Zweifel hegt, ob sich alles so wie es der Staatssekretär wünscht, durchführen lassen wird. Jedenfalls ist sein Standpunkt, daß die Reger zur Arbeit erzogen werden müssen, von nicht geringerer Bedeutung für die Entwicklung unserer Kolonien, wie das vom Staatssekretär aufgestellte Bahnprograimu, das hoffentlich die Billigung des Pavlannents finden wird. AuckZ wäre es zu wünschen, daß die Erwartungen des Staatssekretärs, daß die Kolonien die für sie notwendigen Ausgaben selber amortisieren werden, in Erfüllung gehen. Atzes in allem aber ist zu erkennen, daß in unsere Kolonialpvlitik eine gewisse Stabilität kommen wird, welche für das Gedeihen unserer Schutzgebiete nur von Vorteil sein kann. Aus dem Jahresbericht der hessischen Gewerbe- Inspektionen <907. Dem Jahresbericht der Gewerbcinspektionen für 1907 entnehmen wir n. d. *5X Ztg.: Am 1. Okt. 1907 waren im Groß? herzogtum in 5762 Fabriken und diesen gleickMstellten Anlagen 98 272 Arbeiter beschäftigt gegen 5403 Fabriken usw. mit 94 448 Arbeitern im Vorjahre. Die wichtigsten Industriezweige waren der Zahl der beschäftigten Arbeiter nach: die Industrie der Maschinen usw. mit 16474 Arbeitern, die in 313 Betrieben beschäftigt munden, die Lederindustrie mit 10 675 Arbeitern in 199. Betrieben, die Industrie der Steine und Erden mit 8586 .Arbeitern in 513 Betrieben, die Industrie der Holz- und Schnitze hessische Zweite Kammer. Darmstadt, 19. März. Am Regierungstisch.: Staatsminister Ewald, Finanz-Minister Gnauth und mehrere Ministerialräte. In der um 9Vi Uhr erössncten Sitzung wird die Spezialdebatte über den gegenwärtigen Tagung ist. Ter Präsidententifch ist deshalb mit einem großen Blumenstrauß gcschiuückt; auch ein poetischer Erguß Feier der Säkularsitzung ivar eingelaufen. ‘Her Romantiker. üand (Üölna.Rb.) !»• tag, den 21. Tlän, von 11-2 Uhr uni haben. Seflcllimged legen. U, 1. Platz L7a W ret und 1. Platz ftw präzis 8 Uhr. *96 an großes ftünftlep ivclle tial Vllmoi Das Haris setzt dre Etatöberatuug Kap. 122, Staatseisenbahnen, fort. Finanzminister Gnauth iveist darauf hin, daß es sich bei dieser Abg. Orb bringt einige Briese aus dem! Gefängnis zur Verlesung, in denen über den Mangel an Schutzvorrichtungen bei den dortigen Maschinen und einige andere Dinge Beschwerde geführt wird. Redner führt dann aus, der Staat mache den freien Arbeitern durch die Zuchthausarbeit starke Kvnturrenz. Tas sei besonders der Fall auf dem Gebiet der Bauholzarbeiten und der Schul)- und Stiefelfabrikation. Justizministcr Ewald führt aus, von Staatswegen könne auf die Arbeit der Gefangenen nicht verzichtet Iverden, denn sie bilde ja mit den Zweck der Strafe. Tie Regierung sei aber stets bestrebt, jede Konkurrenz mit den freien Arbeitern nach Möglichkeit zu vermeiden. Wenn eine solche wirklich dorliege, svie der Vorredner behaupte, so werde die Regierung für Remedur sorgen, lieber die Behauptung des Fehlers der nötigen Schutz- vorrichtungen werde er näyere Erl-ebungen veranlassen. Abg. Köhler führt aus, es müßten häufig Gefangene zum Holzfällen verwendet werden, weil freie Arbeiter dafür oft nicht zu Haden seien. Abg. Orb erklärt, seine Beschwerden seien durchaus richtig. Tem Ärrredner bemerke er, daß die Landwirtschaft ihre Arbeiter nur ordentlich bezahlen sollte, dann würde sie auch die nötigen Arveitslväfte bekommen. Gegen diese Behauptung wenden sich die Abg^. Breidenbach, Köhler und Bähr, wobei u. a. festgestellt wird, daß die Arbeitslöhne in der Landwirtschaft um mehr als ein Drittel gestiegen find. Die Kap. 91—97, LandeSzuchthaus Marienschloß, Wei- ber-Strafanstalt Mainz, Kriminalkassen, Zentralbauwesen, Stcrbeqriartale, Stellvertretungsfonds und Portowesen werden darauf debattelos angenommen. Zur Beratung kommt nunmehr die 10. Hauptabteilung Ministerium der Finanzen, Kap. 98—113. Auch hierüber findet zunächst eine Generaldebatte statt. Abg. Haas bespricht allgemeine ©teuerfragen und bemerkt, der Staat ziehe die Kreditgenossenschaften zur Einkommensteuer heran, sobald die vorgcschriebene Mittzliedergrenze überschritten werde. Man übcrsel-e aber dabei, datz damit auch die Spareinlagen von Nrchtmitglicdern versteuert würden. Damit gescl)ehc aber ein Unrecht, das um so größer sei, als die Kreditgenossenschaften doch Mit den Zweck verfolgten, den Sparsinn der Be- völrerung zu pflegen und einen Schutz gegen die Ausbeutung und den Wuchcr zu btlDen. Werde die jetzige Besteuerungspraxis so weitergausgeübt, so bringe man die Genossensststlften allmählich in eine schwierige Situation. Auf Antrag des Abg. Dr. Gutfleisch wird nun zunächst noch die 9. Hauptabteilung aus dem Bermögensetal, Ministerium der Justiz, Kap. 129 und 130, Zentralbauwesen mitberaten und ohne Debatte angenommen. Bei Fortsetzung der Beratung über den Finanzetat führt Abg. Orb Klage darüoer, daß die enteigneten Parzellen- bcsitzer in Lampertheim immer noch nicht ihre Entschädigung erhalten hätten und fragt alsdann, ob Steuern, deren Anforderung von der SteuerbehörLe uirterlajsen wurde, iroch nachgezahlt werden müßten. Abg. Seelinger entgegnet dem Vorredner, Beschwerden üb-r noch ausstehende Ent| chädigungszahlungen sollten doch bei dem bc treff enden Gemeindevorstand oder dem Kreisamt, nicht aber hier in der Kammer vorgebracht werden. Ministerialrat Tr. Becker bespricht ausführlich die Frage der Steuererhebungen: der Laie sei nicht der Meinung, daß Steuern erst fällig mürben, wenn sie angefordert würden. Das Landgericht Gießen habe aber entschieden, daß die Steuern schon in dem Äcomcnt fällig sind, in dem die Steuerpflicht beginnt. Tie letzte Entscheioung über diese Frage stehe jedoch noch aus und werde demnächst vom Oberlandesgericht getroffen werden. Gegen die Ausführungen bed Abg. Haas verteidigt Redner die Mtaßnahm-e der Steuerbehörde, i>ie genau nach den gesetzlichen Vorlchristen verfahren sei. Es fei zweifellos, daß eine Besteuerung eintreten müsse, wenn der Kreis der Mitglieder um 162 °/o überschritten sei. Rach einigen unwesentlichen Ausführungen des Abg. Bähr schließt die GeneraLebatte und das Haus nimmt die Kap. 98—101 ohne Diskussionen an. Bei Kap. 102 Kataster rügt Abg. Wolf die Geschäftspraktik der Privatgeometer, die den Landleuten vielfach das Geld aus der Tasche zögen. Er empfiehlt per Regierung, hierauf em wachsames Äuge zu haben. Bei Kvp. 103, Bauwesen, kritisiert Abg, B e st die hohen Kosten der Bauleitungen, so hätten für die Um bauten in Bad-Rau heim sich die Kosten der Bauleitung auf über 39 000 Mark gestellt. Finanzminister Gnauth erwidert, der Vorredner befinde sich im Irrtum, denn er zergliedere die Stiften für die Bauleitung nicht richtig. Ter Minister teilt dann Näheres darüber mit. Nach einigen weiteren AusKhrungen der Aögg. Noack, Molthan, Korell und Dm Gut fleisch erklärt Finanzmimster Tr. Gnauth auf eine Beschwerde des Abg. Molthan, daß bet der Arbeitsvergebung bei dein Bau der Landes- Hypothekenbank das hessische Gewerbe in jeder Weise berücksichtigt worden sei. Es werde überhaupt in allen Ressorts und im staal- ltchen Bauwesen stets nach Möglichkeit die heimische Arbett berücksichtigt. Die von einem Vorredner angeregte Neuorganisierung der Baubehörden sei eine schwierige Aufgabe. Die Regierung werde sie aber im Auge behalten. Bei Kap. 104, Brücken unb Uebersahrten, macht Aba. Dr. David verschiedene Ausführungen zur Aushebung des Brückengeldes au? den Brücken Kostheim—Gustavsburg und Mainz— Kastel. Die dort herrschenden Zustande seien einer dringenden Revision bedürftig. Nach einigen Ausführungen der Adgg. Bähr, Bestund Seelinger empfiehlt Abg. Dr. S ch m 111, heute von einer Debatte über die Brückengelder abzusehen, weil gegenwärtig Verhandlungen darüber zwüchen den beteiligten Gemeinden, der Provinz und dem Staate im Gange seien. Finanzminister Dr. Gnauth schließt sich diesem Wunsche an und weist dabei aui die Schwierigkeiten bei der Aushebung des Brückengeldes hin. Darnach wird das Kapitel angenommen, ebenso die Kapitel 105, Hydrographisches Bureau, 108, Inter- nationale Erdmesjung, 107, Betriebskrankenkassen, und 108, Privat- und a u ß e r h e s s i s ch c S t a at s b a h n e n. Bei Kap. 109, Al ü nzwesen , wünscht _ Abg. Bähr die AnSprägung von 25-Piennig-Stücken, sowie die Neuausgabe künstlerisch ausgeführter Stempelmarken, woraus auch die Restkapitel dieser Hauplabteilung genehmigt werden. Welter bewilligt die Karniner die Hauptabteilungen, Aus- leih uti gen und Staatsschuld, Pensionen, Verhältnis zum Reich und Ausgleichsfonds. Darauf entspinnt sich eine längere Geschästsordnungs' Debatte, nach der auch Kap. 116b, Nachträge, und Kap. 117 bis 120 des V er m ögensteils angenommen werden. Bei Kap. 121, Bad Nauheim und Bad Salzhaufen, erklärt Finanzminister Dr. G n a ut h, die Besitzer des Kohlen» f ä u r e w e r k e s Bad Nauheim hätten die Kaufjumme von 300 000 aus 270 000 Alk. herabgesetzt, womit die Erwerbung des Werkes perfekt sei. Position nur um außerordentliche Ausgaben, hier um den Umbau des Darmstädter Bahnhofs, handle. Bezüglich des Umbaues des Friedberger Bahnhofs werde demnächst eine Vorlage eingebracht werden. Abg. Raab bespricht eingehend die Arbeitsoerhältnisse beim Darmstädter Bahnhofsbau und bringt eine Anzahl Beschwerden vor, die sich hauptsächlich gegen die Anna Schneider richten. Die Firina nütze die Notlage der Arbeiter aus und versuche, die gegenwärtige Arbeitslosigkeit zu Lcchndrückereien zu benutzen; sie habe auch 290 kroatische Arbeiter hierherkommen lassen. Dagegen seien erst d'.eser Tage wieder 160 deutsche arbeitsuchende Arbeiter abge- wiesen worden. Unter der Bedürfnislosigkeit der Fremden leibe das ganze wirtschaftliche Leben. Die Eilenbahndirektion Mainz habe aus eine Beschwerde der Arbeiter eine Antwort gegeben, die ivie eine Verhöhnung der Arbeiter klinge und Anlaß zu der Annahme gebe, daß ein gewisses Einverständnis zwischen der Mainzer Direktion und der Darmstadter Bauleitung bestehe. Die Erbitterung, die darüber in der Bevölkerung sich gellend mache, lasse sich gar nicht in parlamentarischen Worten ausdrücken. Finarlzmillister Gnauth führt au5, die mit der genannten Firma in einem Vertragsverhältnis stehenden Arbeiter sollten doch, wenn sie Anlaß zur Beschwerde 311 haben glaubten, dieselbe der Eifenbahndiretlion in Mainz vorlragen. Soweit er, der Minister, unterrichtet sei, hätten öte heimischen Arbeiter immer dre möglichste Berücksichtigung gefunden. Es befänden sich neben 2-0 Darmstädter Arbeitern nur 20 andere Inländer und 60 Italiener und Polen, und von der Zurückweisung brauchbarer heimischer Arbeiter sei keine Rede. Die denselben gezahlten Löhne (eien ganz den vertraglichen Vereinbarungen entsprechend. Abg. Brauer betont, auch die Landwirtschast sei häufig in der Lage, ausländische Arbeitskräfte mit zu Hilfe zu nehmen. Das fontme aber daher, weil auf dem Lande vielfach ein Mangel an brauchbaren Arbeitern herrsche. Abg. Raab bleibt bei seiner Beschwerde über die „Lohn» brüdereien" gegen die Eijenbahnarbeiter und wendet sich gegen die Ausführungen des Vorredners. 9(bg. Adelung fragt, warum »iicht statt der in diesem Kapitel vorgesehenen Auswechselung der eisernen Ueberbauten bei der Eisenbahnbrücke über den Rhein oberhalb Mainz, die doch ea. 3 Mill. Mk. kosten soll, nicht lieber eine neue Rheinbrücke überhaupt erbaut werde. Abg. M 011ha n wünscht ebenfalls die Errichtung einer neuen Rheinbrücke und fuhrt aus, der Stadt Mainz sei mit der Reno- vlerimg der alten Brücke nicht gedient, dagegen mürbe eine neue Nheinbrücke sür den ganzen Mainzer Verkehr von großem Vorteil fein. Finanzminister Gnauth bittet, die bei diesem Kapitel angeforderte erste Rate von 50 000 Mk. zu genehmigen. Würde das nicht geschehen, so könnte mögttcherweije eine Beschränkung des Verkehrs aus dieser Brücke einlreten aus Gründen der Dienstficher'- heit, die zu unerfreulichen Konfequenzen führen mürbe. Wenn auch die Stadt vielleicht den Wunsch nach Errichtung einer neuen Brücke auf ihr gehörigem Terrain haben sollte, so werde sich doch die Eisenbahiiverwaltung nicht darauf einlassen. Tie Kammer genehmigt daraus die einzelnen Positionen dieses Kapitels: 1. für Umgestaltung der Bahnhofsanlagen zu Darmstadt 4 000 000 Mk., 2. sür Erbauung einer Hauptwerkstätte zu Darmstadt 125 000 Mk., 3. für eine Kreuzungsstelle bei Waberzell (Gießen— Fulda) 140 000 Alk., 4. für Erweiterung des Bahnhofs Ribda 400 000 Mk., 5. für Erweiterung des Bahnhofs Stockstadt a. M. 85 000 Alk., 6. für Erweiterung des Bahnhofs Grünberg (Oberh.) 50 000 Aik., 7. für Bahnhof Ehringshanfen (Oberh.) 100 000 Mk^ 8. für Erweiterung des Bahiihofs Wiebelsbach—Heubach 50 000 Mk., 9. für Erweiterung des Bahnhofs Bensheim 200 000 Mk., 10. für Auswechselung der eisernen Ueberbauten bei der Mainzer Nheinbrücke 50 000 Mk., ferner für Beschaffung von Betriebsmitteln 4 500 000 Mk., für Verbesierungsarbeiten in der Hauptwerkstätte Mainz 242 000 Mk. rc. Auch der Rest des Etats bis Kap. 133 wird dann ohne Debatte genehnngt. Ucber das zuriickgestellte Kap. 121, Saline, Badeanstalt Bad Nauheim rc. und die tziachtragsforderung von 120000 Mk. für Ernrerb des Kohlenfäurewerts erstattet Abg. Ulrich mündlichen Bericht und die Kammer beschließt ohne Debatte einstimmig die Genehmigung dieser Forderuiigen. Dainit ist der ganze Staatshaushalt fertig gestellt. Aiisfchußreferent Abg. Reinhart erstattet nun noch Bericht über das Finanzgefetz und beantragt dessen Genehmigung, ebenso für den Entwurf des Hauptvoraiischlags der Staatseinnahmen und Ausgaben für 1908. Abg. Ulrich erklärt hierzu: Wir werden gegen das Finanz» gesetz stimmerl, weil wir uns nicht der Mißdeutung ausfetzen wollen, als ob wir dem Ministerium damit ein Aer- traueiisvotum erteilten, was wir so lange nicht geben wollen, als das M i n 1 ft e r i u m d i e Gleich- bcrechlignng der Sozialdemokratie mit den anderen Staatsbürgern ilicht anerkennt. (Beifall bei den Sozialdemokraten.) DieAbgg. Dr. David und Adelung waren während dieser Erkläriing nicht im Saale, erschienen aber nach der Abstimmilng wieder. Tas Finanzgesetz ist darnach mit allen gegen die Stimmen der vier Sozialdemokraten Ulrich, Berthold, Raab und Orb zur Aiinahme gelangt. Vizepräsident Köhler erklärt: Damit ist die schwere Arbeit der Etatsberalung beendet und wir hoffen, daß dieselbe dem Lande zum Segen gereichen wird! Schluß der Sitzung nach 5 Uhr. Nächste Sitzung : Freitag früh 9 Uhr. Tagesordnung: Anträge aus dein Hause. Stimmungsbild aus dem Reichstage. Berk in, 19. März. Es liegt eine Tragik darin, daß die betrübende Meldung Von den idji-jcren Verlusten unserer Schutztruppe in Sndweft, bi: nun, nachdem! man den Frieden schon enb^ültig wieder hcrgcstellt glaubte, mitten in die Kolonialdeöatte hinnnficl, beim Kolonialamt unb dem Reichstage gerade in dem Augenblick eintraf, als der Reichstag in Gem^nschaft mit dem Chef des Kolonialamts den heidenrnnttgen Kämpfern von Südwest "feine Ehrung bereitete durch die in einer Resolution zum Ausdruck gebrackste Absicht, ihnen in der Rcichshanptstadt ein Denkmal ?,u errichten. Tcr anotierende Vizcpräsibent Kämpf gab den Gefühlen des Reichstags in würdigen Worten Ausdruck und in schweigender Trauer erhob^ sich das Haus. Hebet den weiteren sachlichen Inhalt kann nicht berichtet werden. Ter Reichstag tagte heute im letzten Teil seiner Sitzung unter Ausschluß der Oeffentlichkcit. Tie Schuld an diesem unerhörten Vorkommnis trägt das Zentrum. Seit einiger Zeit tragen die Herren dieser Partei sür Wahrheit, Freiheit und Recht und besonders die Herren Gröber und Erz-berger, dieser selbst ein Journalist, eine auffallende Gereiztheit gegenüber den Pressevertretern zur Schau, die in Pflichttreue und schwerer Arbeit oben auf der Journalistenttibüne ihres Amtes walten und an die in der letzten Woche der Tauer- und Nachtsitzungen unerhörte Anforderungen gestelll wurden. Ms neulich in zwölfter Abendstunde einem der geplagten Journalisten ein nervöser Ausruf entfuhr, spielten die Herren Gröber und Erzberger beim Präsidenten den Tenunz-ianten, imb setzten heute "dieses angenehme. Geschäft während einer Rede Erzbcrgers fort, weil angeblich — der Präsident und auch andere hatten es jedenfalls nicht gehört — auf der JvurualistentribÜne gelacht wurde. Und als der Präsident, der sich auf die denunziatorischen Zurufe dieser Herren verlassen mußte, eine gtilge an die Journalistentribüne ergehen ließ, bezeugte Herr Gröber, der, wie wir übrigens annehmen dürfen, als F-reund der katholischen Presse, Mitglied des Augnstinusvereins sein dürfte, sein Interesse an den Vertretern der Presse und daneben seine Bildung durch einen pöbelhaften Zuruf an die Adresse der Journalistentribüne. Als dann der Präsident, an den sich die beleidigten Journalisten um Wahrung ihrer Würde gewandt hatten, eine Erklärung abgab, die sie als genügend keineswegs anerkennen konnten, vevlleßcn sämtliche Berichterstatter die Tribüne, beglsitet Dom höhnischen Gelöstster des Zentrums. Während die Verhandlungen im Sitzungssaale mecker gingen, traten die Vertreter der Presse und zwar als Angehörige sämtlicher Parteirichtungen, auch die Mckarbeiter des Bureaus der Zentrunvspresse, im Lescsaal der Journalistentribüne zusammen. Sie faßten einmütig den Bc- Muß, durch eine Abordimng dem Präsidenten zu erklären, daß sie ihre BcrichterstattertMgkeit nicht eher Mieder aufnebnien würden, als bis ihnen der Präsident Genugtuung verschafft habe. Zweites Blatt 168. Jahrgang Freitag 20. März 1908 Gießener Anzeiger Zustizetat bei Kap. 90 fortgesetzt. • । Poffe mit 8563 Arbeitern in 676 Betrieben, die Zigarreninbustrie smit 8522 Arbeitern in 216 Betrieben und die Metallverarbeitung ■mit 7529 Arbeitern in 252 Betrieben. In 79 unter bc rgpo li- heilichcr Aufsicht ftefoenben Betrieben wurden durchschnittlich ,iiri Jnhre 1907 2689 Arbeiter beschäftigt — davon 45 Eisen- !und Maganerzbergwerkc'mit 1798 Arbeitern und 13 Braunkohlen- werkc mit 588 Arbeiten: — gegen 72 Betriebe mit 2330 Arbeitern 1906. Ueberhaupt untersta:ü>en also im Großhcrzoglnm in Industrie usw. und Bergbau zusammen 5834 revifionsvslicl)tige Betriebe mit 100861 Arbeitern der Gewerbeinspektion. Bon der Gesamtzahl der Arbeiterschaft waren 17 3 02 Arbeiterinnen gleich etwa 17 Prozent; im Vorjahre machte der Anteil der Arbeiterinnen etwa 15 Prozent aus, er ist also nicht unerheblich gestiegen. Industriezweige in Dessen, die Arbeiterinnen in erheblicher Anzahl beschäftigten, sind vor allem die Zigarren inl>u st rie imit 5131 Arbeiterinnen gleich etwa Vs der ausgeführten Arbeiterinnen überhaupt, und ferner das Mklcidmrgs- usw. Gewerbe, Werkstätten der Kleider- und Wäschekonfektion mit 3341 und die Lederindustrie mit 2019 Arbeiterinnen. Jugendliche Arbeiter von 14 bis 16 Jahren wurden 5354 beschäftigt, davon 1111 in der Maschinenindustric: jugendliche Arbeiterinnen von 14 bis 16 Jahren 3792, davon 1005 im Bekleidungs-, Kvnfektions-- üsw. Gewerbe und 699 in der Zigarrenindustrie. Revisionen von Betrieben wurden 7019 vorgenommen "gegen 4929 im Vorjahre. In 618 Betrieben wurden Zuwider- ^bandlungen gegen die Schulgesetze für die jugendlichen Arbeiter ermittelt; hauptsächlich handelte es sich um Nichtinnehaltung der Bestimmungen Wer Arbeitsbücher, Anzeichen, Verzeichnisse und Aushänge, während besonders unsoziale Verstoße, wie z. B. solche gegen die Vorschriften über Nachtarbeit, nur in 9 Fällen ermittelt wuvden. Zuwiderhandlungen gegen die Schutzgcsetze für Arbeiterinnen wurden in 188 Anlagen ermittelt; vorwiegend kamen auch hier Verstöße gegen die Vorschriften über Aushänge uitb Anzeigen in Frage, außerdem wurden öfters die Bestimmungen über die Beschäftigung an Samstagen und Vorabenden von Festtage:: überschritten. Hierbei handelt es sich vor allem um Betriebe, in denen Tamenkteider aus Bestellung für den persönlichen Bedarf des Bestellers angesertigt werden. Würden die Kundinnen etwas mehr soziales Gewissen besitzen, so dürftci: auch' hier solche Verstoße bald verschwinden. Aber unsere Tarnen müsssen ja Festtags ihren neuen Putz haben, koste es, was es wolle. Tie Arbeitszeit bewegt sich im allgemeinen zwischen 9 bis 11 Stundet: täglich, ein längerer Arbeitstag sindet sich selten, doch kommen speziell im Müllereibetricbe Arbeitszeiten bis zu 14 Stunden vor. In den: Bestreben, die Arbeitszeit bei gleichbleibcnden Löhnen herabzusetzen, ist bekanntlich die Firma C. Hehl in Worms stets in anerkennenswerter Weise vorangegangcn; nach ihrem Beispiel hat jetzt auch die Firma Doerr u. Reinhart in Worms ihren Arbeitern die Wohltat eines 8Vi ftünhigen Arbeitstages zuteil werden lassen. Im übrigen sind auch die Arbeiterorganisationen im Berichtsjahre für die Herbeiführung verminderter Arbeitszeiten weiter tätig gewesen. A r b e i t s k ä m p f e haben wieder in größerer Zahl das Wirt- schastslebcn unseres Großherzogtums beunruhigt. Wie wir an der Hand der Angaben des Berichts feststellen konnten, ist eine ganze Reihe von Streits offenbar durchaus leichtfertig und unter völliger Verkennung der gegebenen Sachlage begonnen worden. Für den Gewerbeinfpektionsbezirk Darmstadt werden z. B. allein 7 größere Ausstände angeführt, von denen auch nicht einer Erfolg hatte. Ebenso steht es in bei: übrigen Bezirken; meistens ist der Erfolg auSgeblicbcn, nur im Jnspektionsbezirk Offenbach hat der große Streik in den Maschinenfabriken, bei dem etwa 1710 Arbeiter beteiligt waren, einen teilweisen Erfolg gezeitigt. Auch Aussperrungen sind als Maßregel der Arbeitgeber verschiedentlich vvrgckommen, so in Tarmstabt, n>o von der allgemeinen Metall- arbeiteraussperrung in Frankfurt und Umgebung 7 Betriebe mit 592 Arbeitern betroffen wurden. — Recht interessant find die Angaben über die Organisationen der Arbeiter. Im Jn- spektionsbczirk Tarmstadt waren nach dem Bericht 6418 Arbeiter in freien Gewerkschaften organisiert, über andere Verbände fehlen die Angaben. Offenbach gibt 18 488 in freien Gewerkschaften, 2394 rn christlichen und 430 im Arbeiterverband (gelber Verband- Offenbach organisierte Arbeiter an. In Oberheffen werden rund 3790 in freien Gewerkschaften Organisierte gezählt. Im Aussichtsbezirk Mainz sind nach den Angaben des Berichts in freien Gewerkschaften 10 316 Arbeiter, in christlichen 679 Arbeiter und in Dirsch-Duncterschen Gewerkoereinen 266 Arbeiter organisiert. Ferner beträgt die Mitgliederzahl der kartzolifchen Männer- und Arbeitervereine 4854; ein evangelischer Arbeiterverein zählt 239 Mitglieder. Im Aufsichtsbezirk Worms werden 2190 Mitglieder der freien Gewerksäästen angegeben, der zweitgrößte Verband des Bezirks sind die £>irfch-Tunäerschen Gewcrkvcreine, Mitgliederzahl wird nicht erwähnt; die christlichen Gewerkschaften zählen 80 Mitglieder, der katholische Arbeiterverein zählt 210 Mitglieder, hiernach lind also sur däs Großherzogtum 50 464 organisierte Arbeiter zu zählen, davon 41212 in freien Gewerr,chaften. Tie Angaben über die freien Gewerkschaften scheinen ziemlich eingehend Au fein, über die anderen Arbeitevorganifationen find die Angaben aber vielfach recht lückenhaft, sodaß die Gesamtzahl von 50 464 Organisierten überhaupt wohl bei iveitem zu niedrig ist. Hauptversammlung des Deutschen handelrtager. Unter dem Vorsitz c.. Vi„corüsU>enter: bes O?u. schen bieichs- tages, StadLälreften Kaempf (Berlin) trat am 19. März in Berlin die Vollversammlung des deutschen Hanbelskages Msammen. Tie Verhandlungen wuroen heute durch die Sitzung des Ausschusses eingeleitet, in dcr Bericht über die 51 rbeiten der Kommission des Teuticheu Hatwelsluges erstattet wurde. In Sachen der beabsichtigten A e n d e r u n g des Fernsprechwesens sprach sich die Kvmmisfwn daiur aus, daß an dem bewährten geltenden Tele- phontaris, namentlich an den Pauschalgebühren unverändert se st gehalten werde. — In Sachen des Börsengesetzes kam der Ausschuß zur folgerten Entschließung: „Ter Entwurf, betr. 2knberung des Börsengesetzes stellt sich als ein ernster Versuch dar, die sehlimmsten Mißstände des Börsengesetzes zu bekämpfen, und bietet eine geeignete Grundlage für eine die Vertragstreue und Verkehrs! ich.eri;eit im Börsengeschäft hebende Reform, deren schleunige Herbeiführung im wirtfchaft- lic^en Allgemeininteresje dringend notwendig ist". — Weiterhin beschäftigte sich der Ausschuß mit dem Scheckverkehr, in dem er allen Banken, Kaufleuten, Privatpersonen und Kommunalbehörden nabel egte, im weitesten Umfange Bankkonten zu halten unb mit Hilfe dieser Konten die Bezahlung melw und mehr durch lieber» Weisungen ober Sch-eäs, namentlich Schecks zur Verrechnung, zu ersetzen. — In Bezug auf die Organisation des Handwerks lvurde folgende Resolution angenommen: „Tie offenbaren Mißstände, die aus der Gefetzgeoung über bie •Drgani)atu)n des Handwerts im Sufammcnfytuige mit den yanbels- kammergefetzen Der einzelnen Bundesstaaten und dem Deutschen Handetsgefetzbuch hervorgegangen sind, lassen sich bet Beibehaltung der jener Gesetzgebung zugrunde liegenden UnterfdjetDung der Begriffe „Handwerk und Fabrik"" nicht in vollkommener Weile abstellen. Insbesondere muß peder Versuch einer gesetzlichen Definition dieser beiden Begrisse im Einklang mit der in Gesetzgebung, Wissenschaft und Rechtsprechung zum Ausdruck gelommencn lieber- zeugung als aussichtslos bezeichnen werden. Auch von einer gesetzlichen FeMtellung der für beioc Begriffe wefemiichen '.Aerkmale ist angesichts ihrer Schwierigkeit, sowie Der Ungewißheit ihres Ergebnisses und ihres stutzens als unzweckmäßig abzuseheu. Hin- sichtlick) des materiell-recistlichen Inhalts der einschlagend, ii .)e vorzuschlagcn. T er Abschluß weist iolgenbe Ziffern auf: Betriebsüberschüssc 32 697 000 Mk. <39 318 000 Mark); außergewöhnliche Reparaturen 3 230 000 Mk. ,2 945 000 Mark); allgemeine Unkosten, Steuern, Zinsen ec. 5 778 000 Mk 5 713 000 Mk.); Abschreibungen 16 108 000Mk. (16 235 000 Mk.); Ucberiveiftingen in Reservefonbs 1346 000 Mk. (4 957 000 Mk.)' Tie Reserven betragen 34 029 000 Mk. (gegen 33 164 000 Mk. am 31. Tcz. 1906). Diskonter Mäßigung b e r Bank von E n g l a n b. Die Bank von Englanb, die erst am 5. bs. Mts. ihre Diskontrate von 4 auf 373 % ermäßigte, hat heute bei: Diskont um ein weiteres 7, °/0 aus 3 % herabgesetzt. Es war dies vorauszujeheii, beim bet Status des englischen btoteninstiluts hat in der letzten Zeit eine weitere ansehuliche Kräftigung erfahren. Ein Satz von 3 °/0 war in Deutschland feit September 1905 nicht mehr tii Kraft. Unter den obwaltenden Berhältnifseu ist cs wohl doch inöglich, baß bev Diskont der Deutschen Reichsbank auch uoch in biesem Monat, wenigstens roteber um 7, % auf 5 °/0 herabgesetzt wirb. Airchliehe Nachrichten« Evangelische Gemeinöe. Sonntag ben 22. März 19 0 8, Oculi: Gottesdienst. 3n der Ztadtkirche. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Schwabe. Vormittags 11 Uhr: Kinberkirche tür die Markusgemeinbe. Pfarrer Schwabe. Abends 6 Uhr: Passionsauß'ührung des Eoangel. Kirchen- gesangvereins. Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Matthäusgemeinde. Dienstag den 24. März, nachmittags 4 Uhr, im Matthaus- saal: Frauen-Missionsverein. Mittwoch den 25. Ätärz, aberids 6 Uhr: 4. Passions-Andacht. Pfarrer Schivabe. In der Iohanneskirche. Vormittags 972 Uhr: Pfarrer Bechtolsheims r. Vormittags 11'Uhr: Külberkirchc für die Lukasgememde. Pfarrer B e ch r o l s h e i m e r. Abends 6 Uhr: Siehe Stabtkirche. Freitag den 20. März, abends 67, Uhr, irrt Konsirmanbenfaale: Vereinigung bev konfirmierte^: weiblichen Jugenb aus bev Johaunes- gememöe. Freitag ben 27. Akärz, nachmittags 4 Uhr, im Lukas faale: Frauen-Ptlfsionsverein. Uatholische Gemeinde. Gottesdienst. Samstag den 21. März: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zpr heil. Beicht. Sonntag ben 22. März 1908, 3. Fa st en-Sonntag: Vormittags von 67, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. , um 7 Uhr: Die erste heil. Aiefje. , um 8 Uhr: Tie zweite heilige Piesse. „ um 97, Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 57, Uhr: Christenlehre; darauf Passions-Andacht. Atittwoch abend um 67, Uhr ist ßasteuandachl. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Wetter März 1908 19. 19. 20. 975 741,9 4-3,7 4,9 82 926 742,6 t 3,2 5,2 90 ^36 743,0 + 2,2 5,0 93 Höchste Nledri Temperatur gste , am 1( . 19 1—20. —20. ESE 2 ’ Beb. Himmel E ‘ 2 Bew. Hiinmel E 2 März = + 4,5 6 C. „ = — 0,1 0 C. Telefomsche Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Giessen. Frankfurter Mörse. 20. März. 1.15 Uhr. 3Reichsanleihe . . 92.00 3% do. . . 82.25 3^°/o Kousols .... 91.85 ‘ö% do. .... 82.35 6>aolo Hessen 91.40 3>$o/o Oberhessen . . . 92.00 4% Oesterr. Goldrente. . 99 10 47s % Oesterr. äHberrente 99.40 4% Ungar. Goldrente . . 93.90 4% Italien. Rente . . . 1U3 90 3% Portugiesen Serie I . 61.00 3% Portugiesen „ III 61.40 4_%°/o russ.Staatsaul. 1905 94 60 4>i°/0 Japan. Staatsanleihe 84.55 4% Conv. Türken von 19U3 95.30 Türkenlose 151.20 4% Griech. Mouopol-Anl. . 49.30 4% äussere Argentinier . 86.00 o°/0 Mexikaner . . . 67.70 4>a7o Uhtneseu .... 96.00 Aktien: Bochum Guss 198.50 Buderus E. W. .. . . . 111.00 Eiektnz. Lahmeyer . . . 118.80 Eiektnz. Schuckert . . . 103.00 Eschweiler Bergwerk . . 204.00 Gelsenkirchen Bergwerk . 184.00 Hamburg - Amerik. PaketL 110.90 llarpener Bergwerk. . . 194.50 Laurahütte 209.20 >ordd. Lloyd 97.20 Ubeischles. Eisen-Industrie 97.85 Berliner Haudelsges. . . 159.50 Barmstädter Bank . . . 124.10 Deutsche Bank .... 238.90 Deutsch-Asiat Bank . . 138.40 Diskonto-KommandiL . . 176.75 Dresdner Bank .... 138.00 Kreditaktien 201.60 Baltimore- und Ohio- LisenLabn 81.00 Gotthardbanu 175.50 Lomuard. Eisenbahn . . 2510 Uesterr. Staaisoaiin . . . 143.40 l'nnce-Henri-Bisenbahn . 118.00 'lenden.: ruhig. Iterliner Börse, 19. Mälz. Anlangskurse. Cauada E. B 146.00 Darmstädter Bank . . . —.— Deutsche Bank .... —.— Dortmunder-Union C. . . 55.80 Dresdner Bank . ... —.— Tendenz: fest. llarpener Bergwerk. . . 194.40 uauraniitte —.— ^ümbardeu E. B. ... 25.20 Nordd. Lloyd 96 90 i urkenlose 150.90 Reizende Neuheiten i>. Kinderwagen cingciroffcn. — Alleinocrtäuf dcr berühmten Brcunabor Niuder- waacuzu Original-Fabrikprelsen. 1272 August üilbingcr, letzt Seltersweg 79 (Neubau). HandeL und Verkehr, Volkswirtschaft. Deutscher A n l e i h e - B e d a r f. In unterrichteten Kreisen wird der Ülnleiyebedarf des Reichs und Preußens auf über eine Atilliarde veranichlagt. Aiich will man wissen, daß das Reich allein übet 800 Millionen Mark beansprucht, demnach 300 Millionen Mark mehr, als bisher als Höchsliorderung betrachtet wurde. Bei dem urfprimglicheu Termü: der Deckung anfangs 'Mai wirb es voraussichtlich bleiben. ''Auch verlautet, daß, wie bei der preußischen Staaisschilldbuchaiileihe 311 Beginn bs. IS. die Regierung direki durch die Reichsbauk an das Publikum appelliert, sodaß auch Diesmal bie Großbanken nicht in Betracht kämen. 2)ia» bürt aber, Uun bin ich mit meinem Latein am Ende! Mein Katarrh hat sich in Permanenz erklärt und alle Mittel wollen nicht bellen. Geschwitzt hab ich Tee-hab ich getrunken, Bonbons gelutscht, daß mir ganz elend im Magen würde — und der Katarrh ist immer noch da. — Psg. die schachtel in jeder Apolhete, Drogerie u. Mmeralwanerhdlg. LLD Man weise aber jebwebe ^kachahmnng gmiz entschieden zurück. Kursblatt des Gießener Anzeigers vom <9. März <908 5 89. G. 100 1000/2000 M. 97.90 v. do. (Salzkgtb.) stf. t. G. v. 1903 unk. b. Lire 4 Würzburg v. 1899 unk. li 500 3 M. 4050 r )culi: i. G. do. do.v. 1886.97,190 Kopenhag. v. 1901 unk. 1911 2043r Mannheim kündb. ab 1902 4 Rhein. Hyp. kündb. ab 1907 2000 r do. Ser. 30-33 unk. b. 1913 38/10 Neapel, (taatl. gar. 1000 r M. 4 bt3 mcl. Ser. o2 do. M. Kr. 99 75 4 do. Portg. E. B. v. 86 (Baira Baixa) 73. Lire 37, do. L G. *• Lukasjaale: 31/, 'Nassauische VaitoeSb. L'it. F. G. H. K. n. L. 29. ö.fl. 99.50 M. N. P. do. Standesherrliche Anleihen. M. Nheinprovinz AuSg. 20 u. 21 unk. b. 1902 . öfl.G. Uhr: Eelegeiiheit v. 1886 . do. 47s r. 102 do. 29 47, Eisenb. Rentenbant 08, do. 92. 57. 37, Frankfurt eil. Beicht. M. M. 3 872 Alzey v. Bank-Aktien. 1 D^ldea^e; Verzinsliche Lose, . . M. 1000/3U0O mgeil Bank Badiiche Bant . do. II do. 80.80 «eilet 4 Hyp.-Bt. Llt. A W. 1000 133.50 87i» d°. Vit. B !ltt. 1000 do. v. 1902 steuerfr. M. 4 do. do. .V Gold-Anl. v. 1894 steuerfr. 37, do. v. 189b steuerfr. do. 3 do. v. 1891 Lit. H 9410 do. . . M. 600 Beremsbank . Dislouto-Gefellschast M. 600/1200 4 Freiburg 2^/,SiUhlivelßenb.-Raab-Graz M. 600/1200 ^7; 95. Unverzinsliche Lose conv. unif. v. 1903 Lstr. do. 77.80 M. Di. 300/1200 4 Heidelberg 99.20 mn. G.-Aiil. v. 1887 Pes- 37; abgest. do. 1890 4$ccuß. Boocntredllbauk v. 92 - Ultüno. 1888 u. 1903 . Lstr. u. 1898 . 1898. v. Fr. Industrie-Aktien, Lstr. id Ohio* 87.50 ab 1908 99.65 do. 67.60 90.20 abgest. 80% do. Mannheim v. 1901 kündb. ab 1906 do. Eisenbahn-Prioritäten. Frk., Hyp.-Bk. Ser. 14 v. 1888 1903 88*90 90.20 a- 99. ab 37; do. 37, do. do. 4 'Nürnberg 4 3 unk. b. 1913 47» Offenbach 90.50 Oest. Süd (Bomb.) stf. 400 ab or. do. E. v. 71 i. G. dresdner Bank . . dresdner Bankverein ab 1905 ab 1907 96.70 101.50 ö 5 3 1888 1897 3 3 do. do. do. do. v. 1889 I. Rg. v. 1889 II. Ng. 1889 1891 500 1000 1904 1904 1906 500 500 500 500 Dl. 1000 Tlr. 100 do. do. 121. 217. 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 37, 3 do. do. do. do. 100.70 95 8c 37, 37, 37, 37, 4 Fulda 4 Gießen 37, Metz v. : 4 München v v 1910/1 1908 500 200 104.— 97.30 85.- 84.— 98. 97. 91. 90.10 91.— 90.80 37, dv. 37, do. do. do. Siockyolm v. 1880 . . Wien Kommunal 1. G. do. do. do. v. 1903 unk. v. 1881 conv. v. 1888 conv. v. 1895 . . v. 1898 . . M. louo M. 1000 M. 1000 1914 . b. 1910 b. 1910 111.60 97 50 kündb. ab 1906 unk. b. 1911 . 5 5 5 47, 47, 1 4 4 4 4 4 v. 1889 v. 1889 v. 1891 v. v. 500 500 öfl.G Kr. 99.20 95.20 93 40 85.75 37, 3 Sard. Sec. stfr. gar. I u. II Sicilianischc steuerfr. 1. G. v. 1901. v. 1894 . v. 1905 . amort. ab 1907 arnorl. ab 1910 98.40 98.40 91.40 86.40 37; 4 Elseubahu-Renten-Bk. . Franks. Hypothek.-Bauk 4 4 4 4 4 113. 215. 138. 148. 133. 101.50 97.80 100 50 100.90 95.40 166.40 123.00 21.- 31.60 446.— 399.— 4 5 4 4 4 4 6 4 27, 27, I E abgest. IIIE unt. b. 1905 Pes. Lstr. Pes. 4 4 4 v. 1888 convert. v. 1897 v. 1902 v. 1905 v. 1901 kündb. v. 1883 abgest. kündb. ab 1907 kündb. ab 1908 5 4 4 ' Reichsbank Frankfurter H8.0O 107.20 151.75 198.hu 138.60 103.85 276.- 159.40 3 4 i 3 5 5 Lstr. M. Lstr. M. 92.— 82.45 92.05 82.40 143.40 25.80 Gotthardbahn. Ftal. Mittelmeer Anatol. Elfenv. prmce Henri . Prag-Dux St.'Akt 76.— 78 5u 101.75 unt. unk. unk. unt. unk. 96.- 92.60 88.50 69.- 63 80 Nürnberg. BerctuLbk. Oest.-Ung. Bank Oest.-Laiiderbauk Oest.-Kredil-Anstalt. Pfälzische Bank . . v. 1886 . v. 1895 . v. 1886 . 47, Elseniverke Lollar r. 102 47, Elektr. Werk Homburg r. 103 v. 1902 v. 1903 v. 1897 101.70 100.60 77.50 do do. Rbl. Lire M. . ö. fl. 150 . ö. fl. 15u 97.50 81.40 do. bö. kündb. ad 1901 . kündb. ab 1902 . kündb. ab 1908 . unk. b. 1910 . . 98.80 89.50 89.— 89.50 4 Badische Prämien . . . 5 Douau-Regulicrung . . 37,Goihaer Pram. Psaudbr. I Rente do. Rente Rente 4 37, 37, 37- 37, 400 400 400 97. 95 101. 88 00 94.70 80.80 95.30 84.65 93.90 93.75 M. Tlr. M. Fr- do. S. 40 do. S. 43 do. S. 46 do. S. 47 So. S. 44 v. 1875—80 abgest. v. 1900 .... v. 1903 .... v. 1896 .... 91.70 92.— 3 Hamburger v. 1866 . . 3 Holländische Komm. v. 1871 37iKoln-Mlndcncr .... 37^Lübecker v. 1863 . . . 27,Lüiticher v. 1853 . . , Madrider abgest. . . Meininger Pram. Psaudbr. iDcflerr. 0. 1860 . . . Oldenburger Russische v. 1864 . . . Russische v. 1866 . . . Fr- M. 78.60 78.60 78.60 79.- M. Kr. 104.60 97.05 70 25 Solms-Laubach abgest. Solms-Llch . . . 90.— 97.25 88 92. etmer. tegemembe. lolähetmer. 60.70 61.3u 10.20 89.70 ö.fl- ö.fl. unk. b. 1914 Kommunal . . 37. 87, 99.60 100.00 91.25 91.30 80.70 82.10 99.80 92 60 92.80 92.- 83- 4 37. 37. 37, 4 4 4 4 3V, r§r. M. Pes. Lstr. 'M. mitgeteilt von der v. 1901 kündb. ab 1906 . abgest v. 1887 ..... v. 1891 abgest v. 1896 b. 1898 v. 1902 Ser. II kündb. ab 1907 1901 kündb. ab 1907 . . v. 19u7 v. 1893 v. 1896 v. 1897 v. 1903 v. 1905 ö. fl. Kr. M. Fr. Pes. Lstr. Gold-Anl. v. 1889 .... „ Cons. E. B. Ser. I u. II 89 „ Gold-Anl. Em. IH v. 1890 . „ Staats-Rente v. 1894 . alt. Kr. Rbl. , Starkenburg . . . a. 'M. Lil. N u. Q abgest. 99.50 90.70 91.70 99.50 99.70 91.70 93.10 93.70 93.50 ö.fl. M. 37; 3 98 — 89.50 98 50 89 — 72.70 101.80 101.20 102.45 69.65 112.50 102 90 1,5.90 96.- lu2.20 M. Fr- do. do. v. 1887/89 .... v. 1896 kündb. ab 1901 Fürst!, do. Gräfl. Fürst!. do. do. 1887 stf. gar. . . . . i. S. 200/1000 100 — 92 20 do. do. 83.80 77.70 76.75 74.30 74.- 71.10 97.90 47- 37, 37, 4 4 4 4 4 37- 37, 37, 37, n. 14—15 . Ser.I—V unk. 1909 Kam. Obl. S. 5—6 . 103.95 93.60 63.50 37, 37, 37, 37, 37- 82.10 72.80 98.- 98.cO 90.- 90.- 90.- 90.- do. do. 99.- 4700 49.30 Staatsb. v. 83 „ I—VIII Em. „ IX Em. „ v. 1885 „ (Ergänzgs.-'N.) „ v. 1895 sts. i. G. 98.90 90.80 90.— 4 4 4 4 38/ Franßfarler ßörjr Afchaff.Masch.Pap 'Neue Boden A. G. Brauerei Binding „ Henninger . „ do. Pr. Akt. „ Kempss . . , Mainzer Akt. „ Rcttenmeyer „ Stcrn(Oberr.) w Werger . . Zements. Karlstadt C^ein. Bad. Anilm „ Bleiu.Lilb.Br. „ Griesh. (Slettr. „ Albert . . . Dt. Atl. Telegraph Eleltr. Böse Borz. w AUgem. Berlin „ Laymeyer . . „ Sajudcrt . . „ Siem. 3d Halske „ Untern. Zürich Farbwerke Höchst. KunstscldeFst.a.M. Masch. Kleyer. . „ Gritzner . . „ Fab.LSchleich. Hamd.-Am.-PcUst. 'Jlorbb. Lloyd . . SteauaRom.'Petr. 99 80 91.75 92.20 81.25 1905 . . . . 1903 unk. b. 1912 . : v. 1900/01 unk. b. 37, 37, 37- 37, 37, abgest. 1878 u. 83 . abgest. Lit. J v. 1884 v. 1886 u. 88 . . . 0. 1894 v. 1905 unk. b. 1915 92 — 89.50 89.5u do. do. amort. amort. Ser. 16 u. 17 unk. 1910 Ser. 18 Ser. 20 Ser. 12, 13 Ser. 15 Ser. 19 Kommunal Ser. 1 unk. 1910 37. 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 47, v. 1907 . . . „ K abgest. . (Straßenbahn- v. 1899 v. 1901 Abt. I. . . v. 1901 Abt. II. 11. HI 1899 unk. b. 1912 . . S. 23 S. 26 S. 17 S. 24 ’ 0 ' 96^ do. Südwest stfr. gar. 408/2040 Nyäsan-Koslow steuerfr. gar. . . do. Urals! steuerfr. gar. 404/2020 ytrüE« z-örse. BlicsenbachBergw. „ Vorz.Akt. Bochumer Guß . BuderuS Eisen . Concordia Bergb. Di. Luxemb. Bgw. Eleltr.Lichtu.Krast Elchweiler Bergw. jagon Rlannstadl „ Borz. Akt. Gelsenkirch. Brgw. Harpener „ Hasper Eisemv. . Hemmoor Zement Hlbernia Bergw. Hösch. Eisenw. Humbold Masch. . Laurahütte. . . Massen Bergbau. Mülheimer Bergw. Nordd.WollkätNin. Oberschles.E.-Jnd. Phönix Bergw. . Rheln-Nass.» Rhein. Stahlwerke Jiicbcd 'Montan . Schlef. Berg- Wegelin L Hübner Westeregeln Alkal, , Borz. Akt. Kr. 1400 ö. fl. 200 ö. fl. 260 Dl. 12UU Tlr. 2uu Ser. 6 Ser. 7 Ser. 8 Ser. 9 abgest. lüudb. kündb. steuerfr. gar. gar. 2020/4040 gar. 408/2040 . . . 2040 r II Ergnz.) 2040 . fl.7 Tlr. 20 Tlr. lu . Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 . s-fl.7 0. fl. 100 ö.fl. 100 . '-fl.7 ö. fl. 10 Fr. 40u Fr. 400 ö. fl. 100 Lire 30 4 »7. 4 4 4 4 37; -7; 37; 37, 4 v. 1895 . . . v. 1898 kündb. ab 27l<>Südital. (Mcrid.) @r. A-H. 4 Toscanische Central . . 5 Wcstsicilian v. 1879 Augsburger . . . . Braunschweig . . . Flnulandlfche . . . Freiburger . . . . Genua Mailander . . . . Mailander . . . . Dicuiuigtr . . . . Ocstr. 0. 1864 . . . Oesir. Kredit 0. 1858 . Papenh. Gräfl. . . . Rudolss-Stistung . . Türkische 3 4 37, 87, 3 4 37, 37. 3 Led. Himmel, Sero. Himmel 95.60 90.— 97.50 97.80 97.50 98.50 91.20 91.20 91.9ü 92.30 Bayr. B. s. Hand. u. Jnd. M. 1000 Bayr. Hyp.- u. Wechselbk. s. fl. 500 Berliner Handclsg. . ülk. 500/1000 37, 4 37, 4 4 4 4 4 37. 37. 37, 37, Staat!, oder provinztal-garant. Hess. LandeS-Hyp. Bank Ser. 12—13 . 24.30 38.30 197.50 110.25 31150 145.30 107.10 204.00 171.60 171.75 183.50 194.— 152.- 129.50 248.- 213.25 104.50 208.50 113.60 145 — 128.90 97.25 174.40 201.00 167.75 196.— 375.50 146.25 18b.— 103.25 Fr- Fr- cnfinnaiibenjaale: ms der Johannes- 100 40 121.60 176.85 13x10 102.- 120 20 193.30 153 60 90.70 11730 114.40 210.00 122.90 107.50 201.50 100.10 148 — 111 — 133.— 188.50 134 — 171.— 119.50 495.— 87.- 235.- 405.75 112. 73.— 198 50 118.80 103.- 172.- 172.- 45i.- 233.- 267.- 208.- 5 6 9 87, 6 77, 9" 8 47, § 10 6 3'lw 67, 978 5 77, 7. 9 87, 8 10 77, 7- 7 6 do. 98 unk. 1909 stfr. gar. do. 1901 uucv. b. 1915 sts. g. 00. . . Ungar. Staats Bencliancr do. do. do. Hessische St.-Rcnte . . St.-Anl. v. 1899 104.70 109.— 124.10 do. Gold-Rente do. einbcttL Rente (conv.) . . , do. Staats-Rente Oest. E.-B. St. Sch.-Versch. (conv. Elisad. Obl.) 1. G. steuerfr. . , 78 20 78.30 Provinzial- und Communal- Obligationen. 99.— 95 — .91.— 92.— 92.- 91.30 99.60 810 17a.* 410 ‘ 118.00 11. 4'1 unk. b. 1910 . unk. b. 1913 . . . kündb. ab 1908 . . u. 7—8 . do. Kommunal Ser.In.II unk. 1909 b. 1909 . b. 1912. b. 1914 . b. 1915 . b. 1912. do. do. do. do. do. do. Lissabon Moskau do. do. 99.15 97.60 97.70 Hyp.-Kred.-Ber. S. 15-19,21.27,31,34,35-39, 42 v. 1881 u. 1884 abgest. v. 1888 v. 1898 kündb. ab 1902 v. 1903 kündb. ab 1908 v. 1901 Ser. I kündb. ab 1906 4 37, 37, 37, 4 4 4 4 37, 37, 4 37- S. 19 S. 22 S 25 ö. fl. 200 ö. fl. 200 0. st. 200 600/1200 I. st, 350 30U/1200 27,0 Jtal.stl.gar. E.B.Scr. A-E. i.G. 4 Jtai. Mittelmeer steuerfr. 1. G. 27io LlvorncS. Lit. C. D. u. D/2 do. do. 37, Aschaffenburg v. 1888 . . . 4 Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 4 Babenhausen (Hessen) .... Moskau-Kasan unk. 1915 . . . Russische Südost 97 steuersr. gar. Lnläsrdische. Braunschweig. LandeS-E.-B. H E 139.90 13o.55 142.50 143.50 120.- do. rio do. 7. do unk. b. 1914 . u. S. 18 . . unt, v. 1912 . 1899-1901 . . . . 1902 unk. b. 1913 . 1903 kündb.' ab 1908* 1879 1900 kündb. ab 1906 1891/92 (abgest) . . 1898 1902 lündb. ab 1908 1905 37, Kassel abgest. . . 37, Klssingen v. 1886, 4 Köln v. 1900 . . 63.75 130.— 153.— 129.80 345.— 271.— 107.65 93.70 37.10 37, Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 4 Serv. amort. . 1895 (405) . . . 4 Span. ausl. Rente v. 1882 abgest. do. Hyp.-Akt.-Bt. M. 600/1200 Rheni. Kredltbk. 'M. 600/1000/1200 'Rhein. Hyp.-Bank 'Dl. 600/1200 Schaffyaus. Banlver. . M. 1000 Südd. Bodenlredit-Bank . M. 600 97.20 97.40 97.70 97.50 97.9u 93.80 92.— 92^— 97.50 97.50 96.50 96 75 97.— 90.— 90.25 do. do. do. do. b. Ausländische. L Europäische. do. do. do. do. 150.50 150.80 327.— 29.20 do. Anleihe v. 1901 unk. 1909 do. von 1892 u. 94 do. v. 1902 unk. b. 1910 do. v. 1896 richte Bank für Handel do. do. do. do. 47, Bosnien u. Hercegov. v. 1902 unk. 1913 4 do. do. Anl. abgest. do. . . do. . . do. Hyp.-Kred.-B. M. 600/1200 Mitleid. Bdkr. (Greiz) A11.B. 'M. 1000 Mitteldschc. Kreoub. . M. 300/1200 Natlb. |. Lischt. S.I-VI M.300/1200 Nürnberger Baut . . . M. 1000 Sächsische Rente . . v. 1907 . 4 Erlangen v. 1900 unk. d. 1911 . . ~ ’ i. B. v. 1900 kündb. ab 1905 Brcsl. DiSkouiobank Mk. 600/1200 Commerz, u. Biskonlo-Bank . . Darmstädter Bank . . :Ui. 1000 (Bank s. Handel u. Industrie) Deutsche Bk. S.I-X M. 600/1200 Effekt.- u. Wechfelb. Tlr. 100 do. v. 1904 4 Stuttgart v. 1895 kündb. ab 1905 . . 37, do. v. 1904 imtilgb. b. 1912 . 4 Trier v. 1901 kündb. ab 1906 . . 37, do. v. 1899 M. ö.fl. Ausländische. Elisabeth steuerfr. i. G. . . 2000 K. Ferd. Rrdb. 1887 stf. i. S. . . Passions-Aiidachi. chi. + 75 ° C; - 0,1 ° L. 37, Gotthardbahn 37, Jura-Simplon v. 1894 Schweiz. Central v. 1880 . 37- do. do. do. do. 97 Warsch.-Wien. stfr. Wladlkawk. 85 stfr. Anatolische 1. G. . do. L G. (S. v. v. v. v. v. v. v. do. Badische do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. . . Tlr. 100 . . ö. st. 100 . . Tlr. 100 . Tlr. 100 . . Tlr. 50 . . h.fl.100 . . Tlr. 100 . . Tlr. 50 . . Fr. 80 . . Fr. 100 . . 2,1 r. loO . . Ö. fl. 50u . . Tlr. 40 alt. K. Rbl. 100 alt. K. 'Rbl 100 4 31/, 67- 47, 41/, 47, 4 37, 3 4 4 do. do. do. do. 37, ä 37, Karlsruhe do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 4 3 .3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 5 4 37, 3 4 4 37. 37, 3 3 4 37, 37, 37, 3 37, Baden-Baden v. 1898 lündb. ab 1903 37, Bamberg v. 1888 31/, Berlin v. 1886/92 4 Bingen 0. 1901 lündb. ab 1906 . 3 do. v. 1895 37, do. v. 1898 37, Darmst. abg. v. 79 Lit. U u. 81 Lit. A u. 1894 . . 4 Pfälzische 37, do 3 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60°, 37, Südd. Eisenbahn-Ges. Tarmstadt . . Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 u. 1909 . do.v. 1887,91,93,99 v. v. 47, Rusf. StaatSanl. v. 1905 . Consokid.-Anl. v. 1880 47, Grs. Henctei Hg.v. z-onn. r.ülo5v.84 SolmS-BraunselS v. 1880 . do do. Franz-Josef Kafchau-Odrb, do. do. do. do. 97.— 97.— 97.— 97.10 97.20 90.00 90 00 90.00 91.00 95.25 88.10 97 30 93.50 97.30 97.30 97.30 97.30 97.20 93.00 93.00 SO.- 90.60 97.— 97.— 90.— 89.90 91.50 97.— 97.20 97.40 97.60 90.60 91.50 99.50 91.70 G. G. G. G. G. Aktien ausländischer Transport- Anstalten« Ocst.'Ung. Stsb. 1873,^74 i.G. Brünn-Rs. 72 stf. i. C. do. S. 28-30, 32 (tilgb.) do. S. 45 (tilgb.) . . Landw. Kredltbant Lit. D-J do. Lit. N-P . . . Staats-Anleihen a. Deutsche. 37, Deutsche Reichs-Anleihe . . . . 3 do. do. • • • . 37, Preußische ConsolS L G. i. G. i. G. i. G. i. S. ieubalw • Mim < • j^eubaüu Oest.-Ung.Staasb. Oest.Südb.(Lomb, Odst. Nordweit A do. B . Raab-Odenb. . . 47, Japaner Ser. II v. 1905 4 do. v. 1905 äuß. E.-B. i. G. innere v. 1888 . äußere Gold-Aul. do. do. do. do. do. do. do. do. 00. 4 , . „ 37. do. „ 22 u. 23 . . 37, do. „ 10, 12-16, 24-26 37, Hess. Provinz Oberheffen . . . ab 1903 rg MlB)' 37, Schwedische v. 1880 abgest, 37, do. v. 1890 . . 8 Ungar.-Galizischc . stf. i. S 4 Vorarlberg ... „ t. ©. Söürttembg. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Frk. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Ser. 10 Argent. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Mu^emeinbe, Schwade. Mangel. Kirchen- erlen männliche k, im Matthäi do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Worms do. do. do. i. G. v. 1903 „ 1. G- v. 1891 „ v. 1894 . . M. v. 1898 . . , Du iy; j{|j. 17 do. do. do. do. do. do. do do. do. do. do. do. 37, Casseler Landes-Creditanst. unt. . . Diverse Obligationen, 4 Buderus r. 103 5 Dlfch. Luxemo. r. 100 37, Kreuznach v. 1888 37, Lahr 0. 1889 37, do. v. 1902 . 37, Limburg abgest.. 37, Ludwigshafen v. 1896 37 do. v. 1903 kündb. 4 Mainz v. 1900 unk. b. 1910 37, 37, 37, 37, 37, 4 37, 37, 37, 37, Wcstd. Bdlr. Hyp. (Stöln) S. 1 u. 2 . . . Ser. 5 unk. b. 1909 Ser. 6 unk. b. 1911 Ser. 7 unk. b. 1913 Ser. 3 kündb. ab 1905 Ser. 4 kündb. ab 19u6 Südd. Boden Kr. S. 53 u. 54 kündb. ab 19u6 do. Bagdad-Bahn . ■ . Ungarische Gold-Rente 2025 r Staats-Rente . . 17, Chile Gold-Anl. v. 1889 . . . 8 Chinesische Staats-Anl. v. 1895. d do. do. v. 1896. 47, do. do. 4 Egyptische unifizierte l. S. 1. G. 1. G t. G. i. G. i. G. Bayr. E.-B.-Anl. unk. b. 1906 do. E.-B. u. Allg. Anl.,. . do. LandeSkuliur-Rrnte . . do E.-B.-Anl do. t. P v. 1898 lüudb. ab 1908 Juvest-Aul do. do. do. do. ’/4 do. Pfandbriefe. Berl. Hyp.-Bk. (vr. Poinmr.. abgest. 80% angs^56, 194.P ■gwerk- Bae? für handel und Industrie Depositenkasse Gießen. 37, Zürich v. 1889 6 Stadt Buenos-Aires v. 1892 i. P. 41/, do. do. v. 1888 t. G. 4 Preuß. Hypothek-n-Akt.-Bk.^^go7,abg. 37, Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 1—190 u. 301-310 37, do. do. Ser.311-350 unk. b. 1913 do. prlvil. . . do. garantierte oils-Andachl. Schwabe. do. E.-B. St. Sch.-Berfch. (abgest. Elifab.-A.) 1. steuerfr. Pp. . . Portug. unifiz. v. 1902 Ser. I . . do. umfiz. v. 1902 Ser. HI . . do. Spez Rumän. amort. Rente 1881/88,92, 93 Ungar. Kreditbant . . Unionbant (Wien) . . Wiener Bankverein. . Würtlbg. Bankanstall . do. Bcrelnsbank Würzburger Bolksbank do. do. ex. A. Sch. do. Anrechtscheine . Nf^zg'Ä 33164000 H >!« üiitoiS,1 "ff"'1'« '*« Seit, H von 3°i m’e '"..K-ail/L 'M daß d« 2*/10 do. do. 47s Oest. Silber-Rcnte 47, do. Papier-Rente 1.1»»- ,,8.8) nejer ■ * 'M ckett . ■ ' 20tfl) Äg gwetk. • ' 209.>,j 9;'-) aei-Ze-' • • baut . • * 238.90 jk • • ' * 138.40 'Bank • ' lUüaudit- ■ ■ ^!)) jk • - * ’ 201.60 5 Vulgär. Tab. Anl. v. 1902 t. G. . 17io Gnech. E.-B. v. 1890 steuerfr. ls/4 do. Monopol-Anl. v. 1887 . . 4 Italienische Rente...... Hhp.^.Zf. kündb. ab 1905 . . do. do Psdbr. Bk. S. 18 lündb. ab. 1908 37, do. 8.22 9 7- 12.U5 9 57, 57, 6 67, 8 37, „ 37, Gräfl. Solms-Rödelheim .... 4 Fürstl. 9)senburg-Büdlngen . . 9)senb.u.Büd.-Birsteln v. 1887 do. -WachterSbach v. 1884 Salonique-Constant. Jouction . . do. üllonastir . . 2020/4040 Prag-Dux v. 1896 stf. Raab-Ocd.-Ebens. , do. do. v. 91 „ do. do. v. 97 n Rudolf . . . . , 37, Ulm v. 1905 4 Wiesbaden v. 1900 lündb. ab 1905 . 4 37, 37, 37, 37, 37, 37, 4 37, 37, 37, Mexik. amort innere Ser. I—IV do. cons. äußere v. 1899 steuersr do. cons. innere 372 do. 47, Bukarest 37 do. v. 1903 lündbb. 37, Nauheim v. 1902 unk. b. 191 37, 'Neustadt a. d. H. v. 1889 v. 1903 kündb do. do. do. dc. 37i do. 31/, Offenburg v. 1898 lündb. ab 4 Pforzheim v. 1899 lündb. ab 4 37, 3'/, Bremer St.-Anl. v. 1888, 92, 99 . do. v. 1896 unk. 1912 do. v. 1902 unk. b. 191 4 do. 37, do. 37, Türk.-Egypl. Tribut . . do. pnv. v. 1890 steuerfr. do. cons. v. 1890 steuerfr. Hambg. HyP-*Bk. S. 141 -340 kündb.ab!905 do. do. S. 341-400 unt. b. 1910 do. do. S. 401-470 unk. b. 1913 Mccklb. Hyp. u. Wbk. Ser. I vcrl. ä. 125 do. do. Ser. 3 abgest do. do. Ser. 2 u. 3 lüubb. ab 1905 Meininger Hyp.-Bk. Ser. .... b% Oest. E.-B. St. Sch.-Berfch. (conv. Franz-Zoses) t. Silb. steuersr. . ö.fl. 3 Oesterr. Lokalb. (verstaatk.) ... Kr. T>. Atlant Telegraf Franken-Allee, garant. v. Frankfurt Franks. Hof r. lUo 'Jieue Boden r. 102 .... do. do. r. 101 do. v. 1897 steuersr. (Eisern Tor) Gold stfr. . U. Außereuropäische. vv. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. W Zn uermicten w. K | 5 Zimmer \ LLilbelmttrahe 51. n. Stock u. Mansarde je Stimmer mit Balkon, Badeeinrtchtung, Garten und allem Zubehör an ruhige Leute zu vermieten. Näheres daselbst.[1301 4 Zimmer Schöne 4-Zimmcr - Wohnung im ersten Stock mit Veranda u. Zubehör, alles der Neuzeit entsprechend eingerichtet ist p. 1. Juli zu vermieten. Näheres bei Ed. Kohlcrmann, [1828 Weihbindermstr., Eichweg 7. \ 3 Zimmer 62068] 2 schöne 3-Zimnier-Wohn. zu vermieten. Wolsstcahe 13. Stirtihtiitirt »u vermieten, vier yjOlJUUlig Zimmer nebst Küche per 1. April 08 ev. spät, beziehbar. Näheres Babnhosstrahe 43 bei Gastwirt Pct. Ganb. 11821 2 schöne3Zimmer-Wvhnungen z. 1. April z. verm. 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