TMt StTönier-.W ei tz.BstedtterM- ■wie spläte. Zfl*! r^^uäx«16- Ü013I HÄfet £*S ätj 1908- ^Ab'Nd Seiil"“ftfae! ll08. eieSXtW* rt, bett 1°' nyr, ’Ä &iisrr* ^’ÄfSl* K--' S-E SASS»** ^gvsr'StN Heiterkeit Tierrst-s a*. .gstunde ldlüIa$er®»!^ ler-Ci«* lassia* i^LLSSgS = unb -eißloft-Mer. jleßc : K/achlimten kratz o. Kras, iu9617 tyiLWe & SeLSt Ms NepaaraMchr als ei.M an>u' v*v mtzmui, 8Wa LmÄMS. Anzedm unter 010125 DLd, b. etc. i lentablti, m siottw NllbliLesöabmsei«aii cga.L wirb ein Mget r Teilhaber mit «w ildfle oon Jbvh -20.000 Sark Cnertett unter ff. U Hem & 'Logier, DL. Ochm lgS£t u^brke zu oubuS ^rLtrrcigtts^?», BÄÄ «“Uber mein £ ynbe genommen Ullt W btt Dchlugtrrmu muh. Hochachümgüttt Kl.-Linden. 'ch lllidezahllr i iM dm etunmti. ilte ich mir biß zm !M zuzusenden. I Adolf Graetzn. Tünche« üiou« iu§ links der Isar, i. i. l. Lasch, u. Putzer ch.LbwengasjeU.!«» e zum Btigejn! i. ^atharinengasse 12 Dienstag IS.Dezember 1908 158. Jahrgang Zweites Blatt Nr. 295 a 2000 Perscnren der Parteitag des Nationalliberalen Vereins Der Pfalz flau. Den Haupwvrtrag hielt RcichstagSabg. Dr. Ofami dujB Darmstadt über die politische Lage im Reich. Im Vordergrund Vinn Ausführung stand natürlich die ReichSfinanzrefvrm. Ent- jiäueden sprach sich der Redner gegen die Weinstcucr mrd die „teuer auf Gas und Elektrizität aus. Die Nachlaßsteuer werd.' riebt ohne weiteres von der Hand zu weisen fein, wenn sie die 51 einen landwirtschaftlichen Betriebe schont, wenn die Grenze von . 0 000 MI. herabgesetzt wird und wenn man bedenkt, daß bic Erbschaft nicht allein das Resultat der Arbeit des Vaters darstellt, > untern ein Slonglomerat der Arbeit von Galten und Kindern ist. rÄenn die Nachlaßstener fällt, so muß der Besitz durch eine andere 'Steuer herangezogen werben, und zwar durch eine Vermögens- fceucr; über kurz oder lang kommt sie doch; nachdem sie in Creußen eingesührt ist und auch in Baden und Hessen seit Jahren Lcftcbe. Der Redner streifte auch die freisinnigen Anträge zur ' ^nifterverantwortlichkeit. Wenn sie auch Gesetz würden, so sti t?j doch zweifelhaft, ob es angenommen würde. In Hessen bestehe ,eit 20 Jahren ein solches Gesetz, aber niemand sei es eingefallen, < inen Minister in Anklagezusiand zu versetzen, trotzdem schon schwere Tage vorübergegangen seien. — Prof. Dr. Hammerschmidt, Vizepräsident deS baherischen Landtages, berichtete über die Arbeit ! :s Landtages in der verflossenen Session imd die Steuerreform ti Bayern, die mit der Reichs-Finanzreform in engster Verbindung steht. * Zentralverem für Hebung bet Fluß- itnb Kanalschiffahrt. Bei der im Abgeordnetenhausc in Berlin stattgchabteii Aus- bchußsitzung des Zentralvereins für die Hebung der deutschen Flußmd rtanalschiffahrt wurde nach eingehender Erörterung über Re Einführung ermäßigter Ausfuhrtarife für Kalisalze folgende Gr- tlärung angenommen: Der Zentralverein für Hebung der beut» ßchen Fluß- und Kanalschiffahrt erachtet es im Interesse der ge- janden Weiterentwickelung unserer Wasserstraßeupolitck, sowie im Interesse der Erhaltung der Lebensfähigkeit der Binnenschiffahrt -für nachteilig, daß seitens der Eisenbahnen die Ausnahmetarise für Massengüter noch üoeiter herabgesetzt werden. Der Zentralverctn »alt solche, wo ein Transport auf Wasserstraßen möglich tu, in sanz besonderen Ausnahmefällen nur dann für zweckmäßig, wenn eine ZLollage einzelner Industriezweige unb Rücksichten auf bte allgemeine Wohlfahrt vorliegen. Die in den letzten 25 Zähren Wgesetzteu Tarifvcrhandlungen für Massengüter erschioeren der Binnenschiffahrt ohnedies ben Bettbciucrb mit den Giiciibahnen. ~5er Zentralverein spricht sich daher gegen die Ausdehnung der »angeführten Sonbertarise für einzelne Ausfuhrbeztrke auf bic gesamten Kaliverseudungen aus. — E i n s e 11 s a m e s Z c ti s u r v e r b o t hat Ohorns „BrÄdec von St. Bernhard" ereilt. Das Werk, das am Düsseldorfer Lustspiclhaus zur Aufführung gelangen sollte, ist dort von der Zensuroel-örbe verboten worixm, sowohl Ohorns Schauspiel bereits fast überall unb and; im Rheinland mit großem Erfolg Misgeführt worden ist. — Bureaukratischer Uebeieifer. In Stuttgart hat sich, wie die Köln. Ztg. mitteilt, die Polizei, anscheinend aus der bureautratischen Schablone heraus, eines komischen Uebergriffes schuldig gemacht. In einem dortigen Variete wurden verschiedene Vergrößerungen farbiger Photographien vorgeführt, Stäbtebilber, Landschaften, ein Bild einer Stuttgarter Hofopernsängerin als Salome usw. Ter Unternehmer hatte zur Steigerung der An- ziehungslraft die Vorfülirungen „Schönheitsabende" getarnt Im Hinblick darauf, daß Sckwnheitsabende gewisser Art neuerdings überall verboten worden sind, soll nun die Stuttgarter Polizei nach einem unbestätigten Gerücht zunächst die ganze Vorführung, offenbar uudeseheii, nur auf das Wort Schönheitsabende hin, verboten baden. Vielleicht um doch nicht hinterher ganz ins Unrecht zu kommen, verbot sie dann schließlich wenigstens einige ganz harmlose Bildchen, so eine Waldlandschaft mit einer Nhuiphe als Staffage. Ter Fall zeigt wieder, wie bedenklich es ist, Sittsichkcits- fragen der polizeilichen Obhut zu überlassen. In diesem Falle hat er glücklicherweise nur eine heitere Seite. Aber cs ist echt bureaukratisch, einfach zu entscheiden: Schönl-eitsadende sind verboten, also ist alles verboten, was diesen Namen trägt, ob es nun Weib, Vieh, Wasser oder Land, Himmel oder Hölle barstellt, denn das Wort ist für ben Sureaufraten der Dinge Wesen, nicht der Begrisf. — „Kälteferie n". Einen neuen Beitrag zu den ostelbischen Zuständen bringt ein pommersches Kreisblatt. Es enthält folgenden Bericht aus Bublitz: In Friedenshof, einem Ausbau von Bublitz, hat der Lehrer Reinseid im Einverständnis mit dem Lokal- sowie dem Kreisschulinjpektor die Schule schließen müssen, da er seit acht Tagen kein Feuerungsmaterial yun Heizen des Schulofens hat. Ta sich die Einwohner von Friedenshof, die bis dahin bas Heizmaterial für die Schule lieferten, ebenso die Stabt Bublitz, die i-tzt das Heizmaterial geben soll, weigern, es zu liefern, jo werden Lehrer und Schüler rwch eincge Zett „Kälteserien" hoben. Aleines Seuillcton. — Originelle neue Berufe. Tie „Konstanzer Ztg." mthält folgendes Inierat: .Empfehle mich im N i k o l a u S - machen. 'Komme zur weiteren Bejprechrmg persönlich. Mieden m s. ro “ — Gleichzeitig lesen wir in einem Darmstadter Blalt folgende Anzeige, die manchem einen Stern vonr liebevollen Herzen, s't wälzen geeignet ist, der m Versen reden wollte, ohne die käst- tziche Gabe der Dichtkunst zu besitzen. Daß es aber noch genug .ceniale Leute gibt, beweist bic Anzeige- Gel e g e n h e i t S - D i ch t e r! Gedichte für Geschäfts- und Neklamezwecke (WeihnachtS - Annoncen), Festlichkeiten lpoch- zetten, Geburtstage rc.), für Verliebte unb Verlobte, diskret und künstlerisch ausgeführt. Offerten unter .Pegasus« an die Exped. ds. Q3L, Also all ihr Verlobten und Verliebten, aui nach Tarmltadt .{um Pegaslis mit Gänsefüßchen, er w,rd euch heilen von euren "Schmerzen - und dichtet alles, roa-3 ihr wollt, auf Bestellung — ebenfalls nach Maß. — Es kommt aber noch Diel schöner, unb war in einer Anzeige der .M. 91. 9V, "ach der jeder mit Glucks- sickern gesegnete, rühmhnngerige Deutsche gleichviel welchen Ge- chlechts und Alters in kürzester Zeil berühmt werden kann: Literarischen 91 a m e n können sich Nichtschriststeiler schnell und leicht erwerben. Vollständige Uebertrogung mit Autorrechten von ungedrucklen Roniaiien, 9!ooellen, Gedichtsammlungen, wrssenschastlicheii, politischen ober industriellen AusarbeiliMgen u. j. w. _ Reflektanten werden um Angabe ihrer Adrege unter Zusichernng ehrenwörtlicher Diskretion gebeten. , Leider sagt die Anzeige nicht, wo der.Nichtschriftsteller auger seinem Gelbe die Bücher nachher los werden kann, «lüget i>t es edenfalls, roenn sich der .Ruhmrasende'^ einige Bogen weiges ßapier fein säuberlich binden läßt unb bann als seine gesamnielten -Perke in den Bücherschrank stellt. — Tas schönste aber habe ich mir bis zuletzt aufgehoben. ES ist eine Anzeige, die ich einem Wiener Blatt entnehme und die also lautet: .Geborener Dichter, kath-, 30 Jahre alt, gesund, gewinnend, in jeder Hinsicht gestählt, durch Unglück und ärniliche Verhältniiie veredelt, vornehmster Gesinnung, nut großen Lebensaufgaben, will sich reich, ober nicht ohne Poesie verheiraten. 9ilchtanouyme Zuschrliten unter „Unsterblichkeit" an das Ank.- Bureau d. Bl." Es scheint dem armen Dichtersmann, der aber sonst gesund ist, «!so nicht zu genügen, daß er gesund, veredelt und gestähtt ist — politische Lagesschau. Englische Sohlen für die deutsche Kriegsmarine? Vor einigen Tagen wurde von Hamburg aus die Nachricht ver- ireitel, daß das Reichsmarineamt sich mit der Absicht trage, die Silierung einer erhebliche!'. Menge Kohlen für feinen Bedarf nach England zu vergeben, rvährend sie ihren Bedarf bisher immer hm. Jnlanoe gedeckt haUL Zu der von eincnr^Blatt an die Nachricht gekiiüpften Bemerkung, daß der Grund, weshalb die deutsche Marinebehvrde den "Infaut auslundijchcr Kohle beabsichtige, in der durch eine un= mafjiflc Kohlenausfuhr bewirkten, Preistreiberei zu suchen sei, ticHt die Teutsche Bergioerkszeitung fest, daß beim Rheinisch- Westfälischen Kvhlenshndikat eine Anfrage des ReichSmariileamts j?eßcn des nächstjährigen Bedarfs überhaupt noch nickst vorlicge. tline Preistreiberei tonne demgemäß für das Reichsmarineaml nicht bestimmend sein. Im übrigen weist das genannte Blatt Darauf hin, daß es geradezu unbegreiflich wäre, wenn eilte deutsche Behörde den deutschen Markt übergehen und durch ihren Auftrag einen ausländischen Markt unterstützen lvolsie. Wirtschaftspolitische ()riint>c müßten schon hinreichend maßgebend sein für eine deutsche Äehörde, von einem derartigen Vorgehen Abstand zu nehmen und den deutschen Markt nicht im Auslande zu diskreditieren, ganz cdgesehen von dem Eindruck, den es machen müsse, lvenit sich die keulschc Kriegsmarine auf englische Stoblen stützen raolltc.. Es Lars wohl bezweifelt werden, daß die englische Siriegdmarine über kaupt jemals den Bezug deutscher Sivhlen in Envägung ziehen «ntrbe. Ter Verkauf von Konigsschloffern. Die preußische Sterne besitzt 52 Sck^siis.er, deren Unterhalt eine ga.nz gewaltige (Summe verschlingt. 9hm beißt es, daß eine Anzahl dieser Sckckösser verkauft werden lotl. Die königliche Hoskammer leist, wie der „Bote a. d. Riefengebirge" beridäet, in Verhond- lungcn über den Verkauf des Stosses Erdmannsdorf nebst Dominium. Als Staufpreis für dir 1700 Morgen große Besitzung werden 1700 000 Mark genannt. Lange Jahre bat Feldmarschall v.' Gtieisenau auf dem Sch-lvsse «wohnt, von dessen Erden cs 1832 König Friedrich III. kauft. Von ihm erbte es desien itocitt Gemahlin, die Fürstin v. Licgnitz. bic es an Stömg Friedrich Wilhelm IV. verkaufte für 165 000 Taler. Die „Rhein. Wests. Ztg." erwähnt bie Gerüchte von b in Berkaus der Königsschlösser m Tüsscteors, Benrath, Stolzenfels unz> Brühl und erinnert daran, daß das Lrerhoft'.iarfchallantt die dlachricht, die Burg Stolzenfels sei sar 5 Millionen an ben Freiherrn v. schortcmer- Lieser verkauft worden, dementiert habe. Dann Mrt sie fort: „Tie Dinge liegen in Wirklichkeit viel ernster. Was wir nicht so ganz einer Unterlage." Schloß Benrath soll angcblid) in den Besitz eines Großindustriellen oder eines altadcligen Hauses Übergehcir. Der Bcssitz um das Jäyerschloß in Düsselc-or, soll angeblich parzelliert und der Mar- stall mit seinen sMnen Giebelschnitzereien soll nieixrrgelegt wer' den. Warum nun oie „Rh. Wests. Ztg." und nut ihr eine Reihe anderer Zeitungen sich gar so scl)r über diesen Berkaus von Slönigsschlössern ereiferte, ist nicht recht verständlich. Zur Wahl in Meterih-Bom». Der Ausgang der Wahl in Meser.tz Bomsi hat daS Zentruni enttäuscht. Es wurden, wie hier wiederholt fet, vorläufig gezählt H 506 (Stimmen für den Grafen Westarp und 10 211 Stimmen für den Kandidaten der Polen und des Zentrums, Propst 3iön- spicß. Der konservative Vorgänger im Mandat v. Gersdorff hatte bei der Wahl von 1907 11 388 Stimmen erhalten; damals fielen auf den Polen 8427, auf den Zentrumskandidaten 1682 unb aus den Sozialdemokraten 102 (Stimmen. Die Hoffnungen bes Zentrums, die sehr unverhohlen geäußert wurden, basierten wohl hauptsächlich auf der er Ist büchen Steigerung der polnischen Stimmen von der Wahl 1903 bis 1907; hätte sich die Steigerung in ähnlichem Maßstabe fortgesetzt, bann wäre allerdings der Kreis leicht verloren gegangen. D-ie Wiah. oeb c;raren Westarp ist dadurch ermöglicht, daß bic Steigerung nicht eintrat unb baß bie nichtklerikalen Deutschen sehr treu unb geschlossen sur ben Konservativen stimmten. Ter Mißerfolg der vereinigten Polen und Siterikalen ist um so bemerkenswerter, je eifriger die Vortrcnuch- Eeit und Leistungsfähigkeit dieser Firma in letzter Zeit angepriescn wurde. Schrieb doch die „Sföln. Volrsztg." von dem Wahlkreise: „Wir können jetzt mit Aussicht auf Erfolg sagen: „ben Finger draus, bas nehmen wir!"" Das Zentrum hat nun bas Odium der Verbrüderung mit den Polen — die ihm doch immerhin noch von einigen Leuten aus den eigenen Reihen verdacht wird — und bie Abstoßung der 5eonservativen aus sich genommen, ohne ben Lohn in Gestalt eines gewonnenen Manbats einzuheimsen. Tas Zentrum mag nur ruhig sein Partciroß zu wetteren solchen „Ritten in bie Ostmark" satteln________________ ** Lahntal verband. Tie Hauptversammlung deS Lahntalverbandes wurde kürzlick) in Weilburg abgetanen, sie war von 30 Vertretern besucht. Den Vorsitz führte Bürgermeister Scheuern-Diez. AuS dem Bericht über dia Tätigkeit des Verbandes entnehmen wir, daß dem Verbände 22 Slörperschaften und 30 Einzelmitglieber mit einemj Jahresbeiträge von 241 Mk. angeijüceu. Die Haupttätrg-. leit im verflossenen Jahre bestand in der Herausgabe eines! Führers durch das Lahntal, der mit einem Kostenaufwande' pon 1900 Ml. in 10 000 Ezemplaren bergeltellt wurde. Ab-^ gesetzt wurden bis jetzt 7750 Stück. Nach dem Staff entricht betrugen die Einnctt-men 2479 Mk., die Attsgabcn 3405 ÖILj mithin bleibt ein Fehlbetrag von 927 Dtt. Die Versammlung ermächtigte den Vorstand, die Reklame ber Beginn der- Reiiefaijon zu erneuern und die Errichtung von Sch stier herbergen durchzuführen. Dem Gründer und' eifrigen Förderer des Verbandes, Domäuenrat Reichert-- Weilburg, wurde ein Diplom als Ehrenmitglied überreicht.» um Ort der ruichsticchrtgen Versammlung wurde Wetzlav- bestimmt. 1 Die Weihnachtsscndungen. Die RcichS-Pvstver-j roaltung richtet auch in diesem Jahr an das Publikum das (Et*, lud.cit, mit den Weihnachtsscndungen bald zu beginnen, baiitit die Pakettnafsen sich nicht in den letzten Tagen, vor dem Feste zu sehr zuiaiimicndvangen, uwduvck) die Pünkttich- Isiit m b:c Bciörbc.ung letecl. Bei dem außerordentlichen 2lw- Ichwelkcn des Vcctehrs ist es nicht hmUa), die gewöhnlichen Be- chrderungsfiisten ciilzuhatten und namentlich auf wette Entfernungen eine Gewähr für rechtzeitige Zustellung vor dem WcihnackstS-' ttste zii übernehmen, wenn die Pakete erst am 22. Dezember odepi noch später eingeliescrt werden. Tie Pakete sind dauerhaft^ zu verpacken. Etwa auf dem Verpackungsstoffc vorhanden« ültcrc Äuischrislen unb Betlcbezeltcl müssen beseitigt ober un-. nntlid> g.nmcht iöclocil Dünne "Papptastien, schwack)e Schachteln, Zigarren lasten usw. juu> nicht zu benutzen. Die A u s s ch r i f t dev, Patete muß beutlich, vollstänbig unb haltbar hergestellt ein. Storni bie Aufschrift nicksi in bcutlicher Weise aus bas Paket elbst gesetzt werden, so enipfiehlt sich die Verwendung eintii Blattes weißen Papiers, baä der ganzen Fläche nach c st aus geklebt werden muß; bei in Lcmwaiid verpackte«. Sendungen von Fleisch und anderen Gegenständen, die J-euchtig-i Leit, Feit, Blut usw. ajiebcu, bars bie Aufschrift inbessen nicht auf die Umbildung geklebt werden. Am zweckmäßigsten sind gedruckte Aufschriften auf weißem Papier; dagegen dürfe«', Formulare zu Posipakrtadresien für Paketaufschriiten Nicht irct*' ruaiüit toerbcit. Der Name des Ve stimm mt gsortes mutzi stets recht groß uni> kräftig gedruckt oder geschrieben sein. Tic Patetausschrift muß sämtliche AngaoendcrDegleit- ad resse enthalten, zutreffendensads also den Frantevermerk, beit Nackinahmeoctrag nebst "Namen und Wohnung des MsenderS, den Vermerk der Eiloesteuurrg usw., banüt im Falle des Verlustes Dec Posi^k^tabresse das Paket doch dem Empfänger auSgehandigt werden kann. Auf Paketen nach größeren Orten ist die Wo hn u n g d e s E m p fäng c r s , aus Paketen nach Berlin auch Der Postbezirk (E. W. SO usw.) anzugeben. Zur Bescksteunrgung öCÄ Betriebs trägt es we s ent l ich bei, wenn die Pakete frankiert ausgeliefert werben. Tie Vcrsanbung mehrerer Pakete mittels einer Postpaletabresse ist für die Zeit vorn 10.—25. Dezember weder im inneren deutsck/en Verkehr noch im Verkehr! mit bem Ausland — ausgenommen Argentinien — gestattet. Nach, Argc'.ckinicn können auo in dieser Zeit 'mehrere, jedoch höchstensj orci '! af.’tc mr einer Postpatetadressc versandt werden. 'die Mitglieder noch, treu zur Sache zu halten. Damit schloß die erste Generalversammlung. Q Laubach, 14.Dez. Der vom vorigen Winter hier in bestem Andenken stehende Professor Werner aus BenZheim hielt gestern abend im Solmser Hof vor zahlreichen Zuhörern einen Vortrag über die italienische Renaissance. Da der Vortragende, der über eine außerordentlich sympathische Art des Vortrages verfügt, durch sein Studium der Kunstwerke in Pisa und Florenz über seinen Stoff genau unterrichtet ist, so war es ihm ein leichtes, die Zuhörer in das Gebiet des 13. bis 15. Jahrhunderts ein- zuführen, zumal er seine Demonstrationen durch gute Licht- 'bilder wirksam unterstützte. Besonders waren die Schöpfungen von Nicola Pffano, die marmorne Kanzel des Baptisteriums von Pisa, und die des Lorenzo Ghiberti, die herrliche Erztür in Florenz. Die letztere Schönheit riß einst Michel Angelo zu dem Ausspruch hin, sie sei würdig, „Pforte des Paradieses- zu heißen. Redner verstand es, durch die wohl» tuende Wärme, die seinen Vortrag durchwehte, nach einer cinstündigen Ausführung die Anwesenden zu großem Beifall zu veranlaffen. Bitte an die Hausbesitzer! Das Ainderschutzgesetz verbietet die Beschäftigung der Binder, sodaß die Zeitungsträgerinnen die 1,'u, .yrer Ainder bet der Zustellung entbehren muffen. Dadurch wird diesen Frauen die pünktltche Zustellung der Zeitungen sehr erschwert und sie vereinigen sich mit uns in der Bitte an die Hausbesitzer, cm ihren Sebäulichieite» SriefiäM die verschiedenen Stockwerke anbringen zu lassen. Das würde nicht nur den Zeitungsträgerinnen die Zu- sstellung erleichtern, sondern es würde auch den Postbeamten, Ausläufern usw. zugute kommen. Zn einer großen Reihe anderer Städte sind derartige Briefkasten schon lange Zeit angebracht und haben sich nach feder Richtung bewährt, da dadurch auch eine Schonung der Däuser und der Treppenaufgänge herbeigeführt wurde. Wir zweifeln daher nicht, daß auch hier diese praktische Lin- richtung Eingang finden wird. Die Meter haben ebenfalls ein großes Zntereffe an der Anbringung der Briefkästen und dürften gewiß gerne einen Test der Rostet! übernehmen. Verlag des Eichener Anzeigers. X Burg Gleiberg, 14. Dez. Das gestern abend von der Krofdorf er Musikkapelle veranstaltete Konzert brachte die Summe von 26 Mk. 05 Pfg. ein. Eine am Schluffe vorgenommene Tellersammlung ergab 12 Mk. 76 Pfg., mithin betrug der Gesamtbetrag dieses WohltätigkeitSkonzerteS 38 Mk. 81 Pfg. Leider war das Konzert sehr mäßig besucht, ein Umstand, welcher sehr zu bedauern ist. Nur der Unterstützung rechtdenkender Leute ist dieser ansehnliche Betrag für die verunglückten Bergleute zu verdanken. Der Dank für diese Veranstaltung gebührt vor allem der Kapelle, die sich die größte Mühe gab, diesen Abend recht segensreich zu gestalten. Der Burgmirt dankte der Kapelle am Schluß im Namen aller, die zu dieser edlen Wohltat ihr Scherflein beigetragen hatten. X. Waldgirmes, 12. Dez. Der hiesige Krieger- Herein blickt in diesen Tagen auf ein 25jähriges Bestehen zurück. Man gedenkt den Gründungsiag, bezw. die Ueberreichung der Kaiserschleife an den Verein durch ein Volksfest im nächsten Sommer zu feiern, zu dem auch die benachbarten Vereine eingeladen werden sollen. Von den Gründern des Vereins find im verflossenen Jahre wieder vier durch den Tod abgegangen. Die Zahl der Mitglieder beträgt zurzeit 78. X Hanau, 13. Dez. Die Gewerbeinspektion Fulda roitb am 1. April 1909 in einen nördlichen und einen südlichen Bezirk geteilt. Als Sitz der Gewerbeinspektion für den südlichen Bezirk ist Hanau bestimmt. Gewerbeinspektor Dr. Schroedcr in Kassel wird von Kassel nach Hanau versetzt. (5erid?tsfaaL Posen, 13. Tez. Wegen Gehorsamverweige.rung gegenüber feinem Batteriechos, dem Hauptmann Wille, wurde gestern vorn Kriegsgericht der Leutnant Anker vom Feld. Art. Regt. Nr. 56 in Llßa zu drei Wochen Stubenarrest verurteilt. Die Verhandlungen und die Verkündigung des Urteils sanden unter Ausschluß der Qeffentlichkeit statt. Königsberg, 14. Tez. Nach zweitägiger Verhandlung verurteilte das Schwurgericht den Müttergesellen Schneller wegen Mordes und versuchter Brandstiftung zum Tode, zu 12 Jahren Zuchthaus und dauendem Ehrverlust. Schneller hatte einen 60 jährigen Fleischermeister mi§ Rache darüber, daß dieser gegen ihn als Belastungszeuge ausgetreten war, eines Nachts in seiner Wohnnng übersatten und zu Boden geschlagen. Daraus steckte er das Haus m Braud. VeVmL?chLes. * Ts ch ech o nb ier. Eine bodenlose Unverfrorenheit haben sich die Tschechen in ihrem wüten dorr Deutschen hast geleistet. Wie aus Prag berichtet wird, veröffentlicht die dortige „Bohemia" ein vertrauliches Zirkular der tschechisch- nationalen Partei, in dem alle tschechischen Brauhäuser und andere Gewerbetreibende mit dem schwersten Boykott bedroht werden, wenn sie nicht sofort alle Beziehungen zu deutschen Lieferanten abbrechen. Das Zirkular ist von dem Abgeordneten Klofac unterzeichnet. Der Boykott soll also mir dann die tschechischen Brauhäuser treffen, wenn sic nicht ihre Beziehungen zu den deutschen Lieferanten abbrechen, dagegen wird es ihnen gütigst gestattet, das Tschechenbier nach wie vor an die „d u m m c n D e u t s ch e n" , namentlich an diejenigen im Rutschen Reiche, zu liefern. Wir sind gewiß die letzten, so bemerrt hierzu die Berl. Bolkchtg., die einem Boykott das Wort reden: gegenüber einer derartigen Unverschämtheit aber, ivie sie sich hier die Herren Klofae und Konsorten leisten, kann es nur eine Antwort geben: kein Deutscher', insbesondere kein Reichsdeutscher trinte fortab Tschechenbier! Zn Tentsütt'nd und namentlich in Berlin wird heute noch viel Pilsener Bier getrun'en, obwohl c_> bekannt ist, daß ein großer Teil der Eesenüüerschüsse, die die tschechischen Bierbrauereien in Pilsen ab wer, en, da^i verwendet wird, die Kriegskasse der Tschechen in ihrem wüten den Kampfe gegen das Deutschtum zu füllen. Wir haben in Deutschland vortreffliches Bier genug. Wer heute noch, solange das Klofacsche Zirkular in Wirksamkeit ist, das Pilsener Bier gegenüber anderen Bieren vorzieht, der unterstützt direkt die fanatische Agitation der Tsckiechen gegen die Deutschen und den Tschechenboykott gegen deutsche Fabrikanten. * Wie in England die Inseratensteuer ab- geschafft wurde. In einem interessanten Artikel über die Geschichte der Inseratensteuer in England macht Frank Colebrook-London in der Fachzeitschrift „Presse, Druck, Papier (5. Dezember) wie wir dem Plutus entnehmen, bemerkenswerte Angaben über die 9trt ivie die Inseratensteuer in England von der Bildfläche verschwand. Die Steuer hatte von 1712 bis 1853 bestanden. Als die Abschaffung der Steuer im Parlament zur Beratung stand, fehlten 10 Stimmen an der erforderlichen Majorität. Es wurde nnt- hin ein neuer Gesetzentwurf weiterberaten, der die Steuer von li/2 sh auf V?sh herab setz en sollte. Zu einer späten Stunde, als eine Reihe von Mitgliedern des Parlaments ^bereits das Haus verlassen hatte, wurde beantragt, in dem neuen Entwürfe statt des Wortes „fix pence" das Wort „nought" zu setzen Dieser Antrag wurde angenommen, und so war denn der kuriose Fall zu verzeichnen, daß zwar die Abschaffung der Inseratensteuer abgelehnt war, daß dafür in einem besonderen Gesetzentwurf die Herabsetzung von li/'o sh auf 0 penny beschlossen war. Gewiß eine kuriose Art der Gesetzmacherei, die man in Deutschland wahrscheinlich als eine Berulkung des Parlaments ansehen würde. * Die „gnädige Frau". In Rirdorf war, wie wir in der Allg. Fl.-Ztg. lesen, eine Arbeiterfrau von der Besitzerin des Hauses, in dem sie wohnte, wiederholt mit „gnädige Frau" angeredet worden und zwar auch dann noch, als sie sich dieses verbeten hatte. Die Arbeiterfrau erblickte daher mit Recht in dieser ihren sozialen Verhältnissen nicht entsprechenden Anrede eine Beleidigung, sie strengte Klage an itno das Rixdorfer Schöffengericht verurteilte die Hausbesitzerin auch wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe. * Musikfreunde. „So ’ne Cuöerturc ist doch eine schöne Einrichtung — man kann später ins Theater tomrneit und versäumt nichts." * Gatte: „Else, eben lese ich da in der Zeitung, daß es 800 Arten gibt, Kartoffeln 511 wcheiu Möchtest du nicht eine davon erlernen?" Getreide-Wochenbericht der Preisberichtstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats vom 8. bi§ 14. Dezember 1908. Ter Umstand, .daß die Angaben des Washingtoner Ackerbau- bureaus über Anbaufläche und Saatenstand weniger ungünstig lauteten, als allgemein erwartet worden war, hat an den amerikanischen Märkten scharfe Preisrückgänge veranlaßt. Verstimmend wirkten außerdem günstige Wetterberichte aus Argentinien und entgegenkommende Angebote, die unter den obwaltenden Verhältnissen auf europäischer Seite nur schwachem Interesse begegneten. Trotz mäßigen Angebots vom Jnlande und der Tatsache, daß die Preise hier immer noch wesentlich unter der Parität des Welt" Marktes stehen, vermochten sich die deutschen Märkte den verstauen - den Einflüssen des Auslandes keineswegs zu entziehen. Wohl wurde auch in der Berichtswvche Ware zum Export gesucht, doch handelte es sich dabei um die Erledigung früherer Abschlüsse. Von neuen Geschäften nach dem Auslände war in den letzten Tagen nicht viel zu hören, und das veranlaßte auch die Käufer im In- lande zu größerer Vorsicht. Stärker als für Ware waren die Rückgänge auf dem Lieserungsmarkte, aus welchem Weizen zum Schluß ea. G—7 Mk., Roggen ea. 5—6 Mk. niedriger als vor acht Tagen notiert wurden. Auch in Hafer war das Angebot vom Jnlande keineswegs umfangreich, namentlich feine Qualitäten waren nur spärlich anzutreffen: nichtsdestoweniger mußten auch die Preise für diesen Artikel in Anbetracht des unbefriedigenden Konsumgeschäftes, das die Händler von neuen Erwerbungen zurückhält, stellenweise stärker nachgeben. Einen nur geringen Umfang erreichten auch diesmal die Umsätze in Braugerste, wobei es sich aber ausschließlich um die spärlich angebotenen feinen Qualitäten bandelte, während mittlere und abfallende Sorten selbst bei entgegen- E01nTne1tbe.1t Preisen kaum unterzubringen waren. Russische Futter- gerste war aus den letzten Ankünften billiger erhältlich und auch auf Ablieferung nachgiebiger offeriert. Wesentlich ermäßigt haben die Amerikaner ihre Forderungen für Mixed Mais, ohne dadurch die Kauflust sonderlich anzuregen, trotzdem die Preise der übrigen Maissorten nicht in gleichem Maße zurückgegangen sind. Es stellten sich die Preise si'ir inländlsches (betreibe am letzten Markttage in Mark pro 1000 kg je nach Qualität, wobei das Mehr (+) bezw. Weniger (—) gegenüber der Vorwoche in Klammern () beigesügt ist, rote folgt: Weizen Roggen Haier Königsberg 210 (— ) 163 (— 27>) lod ( - 2) Danzig 212 (- 3) 165 (4- V.) 160 ( - 4) Stettin 204 (+ 1) 165 (— 1) 160 ( - ) Vosen 203 (— 2) 162 (— 2) 157 ( 1) Breslau 203 (- 1) 170 (— ) 158 (— ) Berlin 206 (— 5) 166 (— 4) 175 < l- ) Magdeburg 203 (— 2) 167 (— 1) 169 (- 0) Halle 202 (— 2) 171 (— 3) 172 ( - ) Leipzig 199 (— 2) 168 (— 2) 168 ( :+1) Braunschweig 201 (— 1) 168 t- 2) 177 ( > 2) Rostock 199 (— 2) 160 (— 1) 158 < — » Hamburg 205 (— 3) 166 (— 3*/a 172 ck- ) Kiel 198 (— 2) 172 ( + 2) 165 ( ) Hannoper 205 (- ) 169 (4- 1) 175 < i) Tüsseldori 208 (- 2) 174 (— 2) 166 t Köln 205 (— ) 172'/a(— ) 172'/, ( Frankfurt a. Dl. 206'/2 (— ) 175 (— ) 172% t \- ) Aiannheim 217',, (—21/.) 172'/,(- ) 172', ( - ) Straßburg 215 (- ') 182'/2( ) 185 < l- ) Stuttgart 222'/, (— ) 180 (— 5) 175 < l- ) München 219 (- 2) 174 (— ) 168 1 l- 1) -1'36 11 m ar f t p r ci i e: Weizen: Berlin Dez. 206.75 (— 6.25), Mai 209.75 (— 6.75). Budapest April 216.30 (— 5.65). Paris Dez. 181.10 (— 3 40). Liverpool März 172.85 (— 3.60). Chicago Tez. 155.65 (— 7.15). Roggen: Berlin Tez. 168.25 (— 5.25), Mai 177.25 (— 6.00). Hafer: Berlin Dez. 162.50 (— 1.25), Mal 165.50 (- 2.00) Alk. Märkte. Greßeu, 15. Tezember. ^.artibericht.Auf heutigem Wochen- markte kostete: Buller pr. Pfd. 1.20—1.25 M., Hühnereier 1 St. 8—9 Big., Käse pr. St. 6—d Pi., Kasematte 2 St. 5—6 Pfg., Erbsen p. Pio. 18—24 Pfg., Linsen p. Psd. 25—40 Psg., Tauben pr. Br. 0,80—1,00 Alk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Alk., Hahne pr. Stück 0,80—1,80Mk., Gänse pr. Psd. 60—70 Pf., Enten pr. Stück 1,80 bis 2,20 Mk., Ochse,tfleisch pr. Psd. 76—84 Psg., Rui)- und Rindfleisch pr. Pfund 60-80 Psg., Schweinefleisch pr. Psund 80—90 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psd. 90 Pfg., Kalbfleisch pr. Psd. 70—78 Psg., Hammelfleisch pr. Psd. 60—80 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 5.50-6.00 Mk., Zwiebeln pr. Ztr. 6,00—8,00 Alk., Milch per Xiitcr 20 Psg., Weißkraut ucr -1lief 10-15 Psg., per Zentner Alk. 2.50-3.00. —Aepiel per Ztr. 8—10 Alk., ÜBituen per Ztr. 10—15 Alk. Nüsse 100 Stück 40—00 Psg., per Ztr. 0—00 Alk. Marklzeil von 8—2 Uhr. — Kart 0 ffelnrarkr - Berichi vom 7. Dezember 1908. Friedberg (Hessen): Note Sorte Mk. 0.00—0.00, Magnum bonum 2.25—2.50, weiße runde 1.80—2.00, Gelbsleischige, blaue, 2.25 bis 2.35, welße 0.00—0.00. Frankfurt a. M.: Rate Sone Mk. 1.7a—0.00, Magnum bonum 2.30-0.00, weiße nmde 2.00 - 0.00, Ge.bfleischige,blaue,2.U5-2.35, weiße 0.00. Wiesbaden: Magnum bon nt 0.00—0.00, Gelbfleischiae rote 0.00, weiße 0.00. Mann- beim: Magnum bonum Mk. 2.30—2.40, weiße runde 0.00,. Gelb- flrischi'e bläue 3.10 bis 3.20, rote 0.00—0.00. Köln: Rote Da der 0.00- 0.00, Maanum bonum 2.50-2.70, weiße runde 2.00, (Gelbsleischige blaue 0.00—0 00, rote 0.00—0.00, weiße 2.60 - 0 00. Dort m u n d: Note Daber 0.00- 0 00, andere rote Sorten 0.00 bis 0.00, Magnum bonum 2.75-0.00, weiße runde 2.10-2.15, Gelbsleischige blaue 0.00—0.00, rote 3.40-0.00, weiße 3.65-0 00. Krefeld: Note Daber f. 0.00—0.00, andere rote Sorten 0.00-0.00, Magnum bonum 2.70—3.00, weiße runbe 0.00—0.00, Gelbfleischige blaue 2.60—2.80, rote 2.70—2 90. «saffig: Rote Daber 0.00—0.00, andere rote Sorten 3.00 - 0.00, Magnum bonum 2.80—0.00, weiße runde 0.00-0.00. Gelbsleischige, blaue 2.60 bis 0.00, rote 0.00—0.00, weiße 0 00—0.00. Saarlouis: Rote Daber 0.00—0.00, andere rote Sorten 2.50—0 00, Magnum bonum 0.00—0.00, weiße runde 2.40—0.00. Gelbfleischige, blaue 0.00 bis nOO, rote 0.00—0.00, weiße 0.00—0 00. Frankenthal (Walz): Note Sorten 1.90—0.00, Magnum bonum 2.00—0.00, weiße runde 1.80—1.85, Gelbsleischige blaue 2.75—0.00, rote 2.75-0,00, weiße 2.75—0.00. Kempe n: Rote Daber 0.00 - 0.00, andere rote Sorten 3 20—0.00, Magnum bonum 2.50 —0.00, weiße runde 2.50-0.00, Gelbsleischige blaue 0.00.—0.00, rote 0.00—0.00, weiße 0.00 - .00. M ü n ch e n: Magnum bomM 2.25, weiße runde 2.00. Regensburg: Rote Sorten 0.00—O.uD, Magnum bonum 1.90. (Alles per 50 Kqr.) | Sptelplan der vereinigten frankfurter Ltaüttheater. Opernhaus. Mittwoch den 16.Dez.°): „Fidelio.- Donnerstag den 17. De:.: „Pelleas und Melisande." Freitag den 18. Dez. geschlossen. Sams- tag den 19. Dez.: .Die Habanera." Hieraus: .Karneval m Venedig." Sonntag den 20. Dez., nachmittags halb 4 Uhr: ,Tie lustige "Witwe/ Abends 7 Uhr: „Lohengrm." Montag den 21. Tez. geschlossen. Dienstag den 22. Tez.: „Tie Habanera." Hiermss: ^.Karneval in Venedig." Mittwoch den 23. Tez-, abends halb 7 Uhr: „Sonnengucken." Schauspielhaus. Mittwoch 'den 16. Tez.'): „Die Stüycit der Gesellschaü." Donnerstag beit 17. Dez., abends halb 8 Uhr: „Ein Sommernacht^ träum.“ Freitag den 18. Dez., abends halb 8 Uhr: »Die Siebe wacht." Samstag den 19. Tez.: „Torquato Tasso." Sonntag den 20. Tez., nachmittags 3 Uhr: „Die Siebe wacht/ Abende 7 Uhr: „Die Stützen der Gesellschaft.“ Montag den 21. Dez.: „Maria Stuart.“ Tienstag den 22. Tez.: „Tie Tür ins Freie.' Mittwoch den 23. Dez.: „Die Siebe wacht.“ Donnerstag den 24. Dez. geschlossen. •) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. Meteorologische Beobachtungen der Station Gieße». 1 Dezember ■ 1908 Barometer au' 0° reduziert Temperatur der Lllst Absolute Feuchtigkeit 1 ssielative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Wetter 14. 15. 955 rjii 742,9 741,7 740,8 10,0 8,2 8,8 8.0 7,1 7,1 87 88 84 8 2 4 2 Bero. Himmel Bed. , Bew. , Höchste Niedrie Temperatur ste am 1 . 13 . bis 14. De^ 14. „ •-10,0 • C. - 4.0 0 C. TeüefoCTflScSa© des Giessener Anzeigers, initgeteilt von der Bank für Bandel und Industrie. Giessen. Frankfurter Börse Beichsanleihe . . 94.501 3% do. . . 85.35 3%°/e Konsols .... 94.45 3?o do. .... 85.15 3H6/o Hessen 93.10 3X% Oberhessen . . . 92.00 A% Gesten Goldrente. . 97 85 4Vs ?o Gesten. Silbenente 97 90 4 % Ungar Goldrente . . 92.50 4% Italien. Bente . . . —.— 3 ?ä Portugiesen Serie T . 57 95 3?o Portugiesen „ III 58.5 > 4 russ.Staatsanl. 1905 97.35 4>$% japau. Staatsanleihe 92.55 X.% Couv.Türken von 1903 92.80 Türkenlose 142.60 X.% Griecb. Monopol-Anl. . 49.40 4% äussere Argentinier . 86.00 3°/e Mexikaner . . . 63.60 4>5O/O Chinesen .... 97.70 Aktien: Bochum Guss 218 50 Buderus E. W 112.10 , 15. Dezember, 1.15 Uhr. I Elektriz. Lahmeyer . . . 117.00 Elektriz. Schnobert . . . 117. 0 Eschweiler Bergwerk . . 188 2") Gelsenkirchen Bergwerk . 189.00 Hamburg-Amerik. PaketL 108.70 Harpencr Bergwerk. . . 193.25 Lanrahütte 194.00 Nordd. Lloyd . ... 88.25 Obeischles. Eisen-Industrie 91.70 Berliner Bandelsges. . . 169.00 Darmstädter Bank . . . 128,40 Deutsche Bank .... 339.50 Deutsch-Asiat. Bank . . 12975 Diskonto-Kommandit . . 179.00 Dresdner Bank .... 147.90 Kreditaktien 195.80 Baltimore- und Ohio- Eisenlahn 110.70 Gotthardbahu — Lombard. Eisenbahn . . 18.20 Gestern Staatsbahn . . . 14400 Prince-Henri-Eisenbahn . 123.00 Tendenz: ruhig. Berliner Börse. 15. Dezember. Anfang skim a. Oanada E. B. . ... 177.50 Darmstädter Bank . . . —.— Deutsche Bank .... —.— Dortmunder-Union C. . . —.— Dresdner Bank .... — Tendenz: träge. Harpener Bergwerk. - . — Lanrahütte 19343 Lombarden E. B. ... 18.30 Nordd. Lloyd 88.»0 Türkenlose 142.70 Alte Leute sind manchmal wunderlich: aber was gut und der (ttesundheit zuträglich ist, das wißen Sie meist besser, als die jungen. Und wissen Sie, was w Onkel Gottlieb sagt: „Fans üdite Sodener! Bist du erkäliei, hustet dein Kind, bist du persckteintt, weil du viel gerauä» stgpfl hast: hast du Schmerzen beim Atemholen, sprichst du Heise' ~ uimm Sodener, Fays ächte Sodener Mineral-Pastille^. Fch bab's ausprobiert und ich weiß, was gut tut." Die Schachtel Lostet 85 Pfg. und ist in allen Apotheken, Drogen^ und Mineralwasserhandlungen erhältlich. ; 1.35 Ml., feinste haltbare Zwiebeln 10U P.iü. 1t 'Mk., rote Möüren 100 Pfd 3,25 Mk., roten Mappus, weiuen Kappus und Wirsing, schneeweißen Blumenkohl grone.Möp,e^tuck oü Pg-, Sellerieknollen 2 Stück 2-5 Pfg., ertra dicke feiet 10 durfte Dm... yrinta Limburger Maie Md. 40 P^Ä.?unac Erd,en ^Psd^Dose 35 Pfg-, Schultloobnen 2 Pfd.30Psg., ^staugeuipargel Psd. 35 Psg. ^-är Häringe uns 3»ollmöpic bitte Döpse mitzubrtngen. , Der Iirlinuf besinnt »i-.or^iis 9 llijt uub Dauert bis ' UchÄtt gs 4 llijr! Louis Kretzer, Lüdenscheid. Operngläser, Feldstecher Barometer Thermometer Zzup^n Lesegläser Beisszeuge Elektr. 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Prämien können von ü zu 5 Jahren solche Dlensl- boten im engeren Sinne erhalten, welche bei der Herrschaft Knst und LogiS haben und sich darüber, sowie über gute Führung durch Zeugnis ausweisen können. Bon Bollendung der ö Dienslsahre kann nur dann im letzten Dicnstjahre abgesehen werden, wenn der Dienstaustiilt durch Einberufung zum Militär, durch Auflösung des HauLhaltS oder durch Gründung eines eigenen Hausstandes erfolgt. Cs werden hiernach alle diejenigen Dienstboten, welche nach diesen Bedingungen auf eine Prämie glauben Anspruch erheben zu können, aufgcfordert, sich unter Vorlage der Dienstbücher, eines Zeugniffcs der Herrschaft über gute Führung, sowie eines etwaigen Sparkassenbuchs (die Angabe der Nummer des BuchS genügt ebenfalls) bei unserer Kasse oder der Bürgermeisterei des Wohnorts bis zum 31. Dezember l. Js. ruud, mit drehbarem Fleischgcstell empfiehlt cVi Selterswcg 12. g Seltersmeg 12 August Avoll ; Seltersweg 12 ■—— , ।n — ■■■ - sag empfiehlt in großer Auswahl — = »■■ ' — Reichhalttges Lager praktischer Weihnachtsgeschenke! Lcrubsägekaften Larrbtzägeholz Rodel-SehttLSen Amderkochgeschirre Ofenschirme llohlenkasten Petroleumösen Aluminiumgeschirre Aickelwaren Lackier- und tzolzmaren Haushaltungs-Vcrgen Solinger Stahlwcrren LNesserputzmaschinen Amderkochherde Wasch- und wring-Maschinen Vogelkäfige Wäschemangeln Back- u. Uonsektsormen Spiritus-Bügeleisen u. a. Tischlampen Fleisch- u. Gemüseschneidmaschinen werkzeuskasten Schl,tt?chuhc ( ' 1 ’ 1 Arnder-Schlitten ■'71 ."m. - w« --'E, Teppiche Felle !O% Rabatt Erstes Spezialhans am Platze. I06/o Rabatt Premier . Phonola . Planoia Klavier - Spiel - Apparate zum Voreetzen an jedes Piano: echte und imit. Perserteppiche. Linoleum-Teppiche u. -Vorlagen. 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