ssen in» ihr ^antiker on 1UO1n, . Ms ■ »OiiS 8 Uhr iliita Kirchengesant; ier Stadtkirche iessen am •'?• Harz 1908, ids 6 Uhr, Herr Professor G, Wirkende :F?l' “Md aus Frankier Herr 0. QörlacL ■ l andere geschätz'- 5. ■hrung kommen: horalkantatetC'M!, >1 Solobratsche uj du en Jesum lass ü Fac me tecum pk 'emischten Chor m eitung, Arien aus der It ■on, ie rieben Worte u r gemischten G« begleitung. tritt frei, inaktiven Mitglieds es au! den Empore r reserviert. ing am Turm ist» .ende und die r «ebenen Mitglied! kann der Zutritt I g von erwachset gestattet werden. ?0 Pfg. an den Kiri 1 en ngderKosten werte ;ben in die BQchm Ml oerjamuUuug Motul Pottkellcr, itbä 9 Uhr- zesordmmg'- >l. ,, ungsabttgc. mbßwabl T.V. lenriege tW 0.3. HH* 'a.nfc, LtzZr de» 7'5, B- KSS"" Ijö »Iw W: W Bezugspreis: monatlich 75 Pf., viertel Nr. «8 Erstes Blatt 158. Jahrgang Freitag SO. Marz 1908 Der Siebener Anzeiger ä Ä erscheint täglich, außer SSSllIi AMAft A*f 11 *t AAf A AM aroeimalroödientLKrcis. W K Ä W M V W MM WW JT M Z M A monatlich 6o Pf.; durch dlattfürdenlLreirGietzen M ■ ■ ■ MM. ■ /7 ■ ■ SL< ■ ■ ■ ■ die Post Mk. 2.-viertel- (Dienstag und Freitag); M M W W. W M W W W IW W W 'M W M W WA gj jährl. ausschl. Bestellg. äsägG- SVv jm >'>ä“ä ZZ Gemral-Anzeiger für Oberheffen MK Annahme von Anzeigen EL 1 * » » u. Land" und »Gerichts- 8- eoOTrttogTioiM Uotati«nrdril bahn bei Elm. Tie italienischen Arbeiter haben eine Kantine, die von einer Italienerin betrieben wird, lleberhaupt herrscht im Niddertal em reger Steinbruchsbetrieb. Bei Lißberg, eine Stunde vom hiesigen Werk, werden hauptsächlich Pflaster sie inL gefördert. Ein neuer Ankauf von Gelände durch den Betriebseigentümer Görg aus Friedberg ist im Werk; die Gemeinde Lißberg vereinnachnte schon 12 000 Mk. für einen bisher wertlosen Geländekompler und weitere Einnahmen stehen bei Vergrößerung des Betriebs in Llussicht. Ter Friedhof soll, da ei in der Nähe liegt, s. Zt. verlegt werden. X Schotten, 20. März. Der Kreistag des Kreises Schotten hat in einer kürzlich abgchaltenen Sitzung den Bau einer Kreisstraße von Freienseen (ab „Kaff" an der Straße Freienseen-Laubach) nach Gonterskirchen beschloßen. Als letzter und wichtigster Punkt stand die Nutzbarmachung der Wasserfläche Oberhessens auf der Tagesordnung. An Hand von Plänen erläuterten Provinzialdirekter Geheimrat Dr. Brc id c rt und Oberingenieur Ntüller das im Projekt vorliegende Wasserwerk Inheiden und das in Aussicht genommene Elektrizitätswerk in Lißberg. Der Kreistag beschloß sodann ohne Debatte einstimmig, die baldige Ausführung des Projekts für das Wasserwerk Inheiden in der sicheren Erwartung zu befürworten, daß das Projekt für das Elektrizitätswerk Lißberg lnöglichst bald dem Kreistage vorgelegt wird, jedoch unter der Voraussetzung, daß der Kreis als solcher zu den Kosten beider Werke nicht in Anspruch genommen wird. R. B. Darm stadt, 20. März. (Tel.) In dem hiesigen Basaltstcinbruch wurde der Arbeiter Leonhardt Bloed von Georgcnhausen von herabfallendem Gestein verschüttet und war sofort tot. sd. Dar m ftadt, 19. März. Die Verhandlungen zivischen dem Militärsiskus und der Stadt Darmstadt zwecks Ankaufs des Exerzierplatzes, der mit Rücksicht auf seine Nähe zu dem neuen Darmstädter Bahnhof in ein großes Bauterrain umgewandelt werden soll, haben sich dem Vernehmen nach zerschlagen. Es märe bedauerlich, wenn die Absicht der Militärbehörden, dort an dieser ^auptzufuhrstraße von und nach dem neuen Bahnhof Kasernen zu errichten, ausgeführt würde, da die Straße doch in erster Linie zur Errichtung von Geschäftshäusern dienen muß und die gegenüberliegende Seite aus Jahre hinaus zu geschäftlichen Neubauten nicht in Anspruch genommen werden kann. Darmstadt, 19. März. Mit dem B a u de s B i 5 in a r d* türme» ber Darmstädter Studimterrsepafi wird, wie die Darmstädter Zeitung meldet, nunmehr unverzüglich begonnen werden. Es sind bis jetzt 32 000 Mk. gesammelt worden, während die Avften des Turmes nack? den geftern dem Bismarckausschuß vvr- gelegteit Plänen sich nur aus 28 000, gegenüber den ursprünglich brranfdingten 50 000 Mk., belaufen werden. Wenn sonst feine Mehrausgaben nötig werden, soll der Rest zur Aussch-müaung des Platzes venvandl werden. W. Frankfurt a. M., 19. März. Die vom Magistrat beantragte Aufnahme einer Betriebs-Anleihe von 50 Millionen Mark wurde heute von der Stadtverord- neten-Versammlung mit der Maßgabe genehmigt, daß die Tilgung mit 2 Prozent vom Hundert erfolgen soll. — In der Fürstenbergerstraße wurde der 12jährige Schüler Gustav Essinger beim Spielen mit einem Revolver von einem anderen Jungen getötet. — Heute morgen wurde in seiner Wohnung, Rotlintstraße 76, der Rendant der Ortskrankenkasse des Frankfurter Landkreises, Gustav Seidel, verhaftet. 9lm Montag hatte eine Revision seiner Kasse stattgefunden, die einen Fehlbetrag von 3000 Mk. ergab. Weitere Untersuchungen ergaben, baß es sich um einen Fehlbetrag von 50 000 Wik. handelt. Seidel gestand, daß er das Geld für sich verwendet habe. Er war seit längerer Zeit durch feine großen Ausgaben aufgefallen. Der Verhaftete, geboren 1878 in Mehlhedmen (Ostpreußen), ist verheiratet 1 und Vater eines Kindes. Er diente als Einjähriger in Hanau^ lri ««fti ofkn jO-tbingsä L"Z^ * -ta t 'M >Ee er ba5 ?UIJ Bauen btt gelten unb überhaupt moi, Walde ab. ^'°ie Faktoren '^geren Stein. S der Brusl. Söhnen kosten? ec ^°"ernhäujet Meten Eltern ^echt BedürsniZ luie. dos sojQ; "Men Glieder Holzbank. luernhauses ver. d- Wts. werden Kreisen bekannte mler', Wein, en Besitzer Aug. Inhaber ist Herr Gevichtssaal. Landau (Walz), 19. März. Das Schwurgericht verurteilte den früheren Stadteinnehmer Dctroy wegen beträchtlicher Unterschlagung zu einem Jahre Gefängnis. München, 19. März. Justizrat Bernstein hat namens der beklagten Zeitschrift „Mälz" Berufung gegen das Urteil im Gras Schule nburg-Prozeß eingelegt. Auch Graf Schulenburg hat infolge der Urteilsbegründung Berufung angemeldet. Dermifdptee. 'Zwei Pfund Eisen im Magen. Eine eigenartige Operation hat der Hirschberger Chirurg Sanitätsrat Dr. Middel- dorps in seiner Privatklmik an einem aus Bilnzlau stammenden, noch nicht ganz sechzehnjährigen Mädchen vorgenommen. Bei der Patientin halte sich int Unterleibe am Magen eine große G e s ch w u l st gebildet. Nach Oeffnung der Geschwulst sand man darin 1410 einzöllige Nägel, 160 krumm gebogene Stecknadeln, 70 doppetgespitzle Nadeln, 7 Nagelköpfc und 4 Glassplitter. Die Fremdkörper hatten ein Gesamtgewicht von zwei Pfund. Das Mädchen, das anscheinend einen guten Appetit besitzt, hat die Operation gut überstanden. * 11 e 6 c r Nordland s Hunde in Alaska lesen wir im 12. Host der illustrierten Zeitschrift „lieber Land und Meer" (Stuttgart, Deutsche Verlags-Austaltt: Die ersten Weißen, die in die Einöden des nördlichen Alaska vordrangen, sanden den Äund bereits als Zugtier vor. Seit Jahrhunderten hatten ihn die eingeborenen Indianer und Eskimos dieses Winterlandes vor ihre Schlitten geschirrt. Ter Schlittenhund findet sich überall in den Gegenden nahe dem Wendekreis der nördlichen kalten Zone; aber in Alaska und atro britischen Pukon hat er wohl den Gipfel seiner Wichtigkeit und Leistungsfähigkeit erreicht. Ein Gespann besteht gewöhnlich aus fünf bis sechs Hunben, die hintereinander geschirrt werden. Das wichtigste Tier des Gespanns ist der erfahrene, besonders gut abgerichtete Leithund, bem es obliegt, seine Mitarbeiter nach den Befehlen des Herrn zu führen und zugleich auch darauf zu achten, daß jeder derselben nach Gebühr seine Schuldigkett Ein Hund, der in dieser Beziehung nachlässig ist, wird tut. Amtlicher Teil. Gießen, den 19. Marz 1908. V.: ÄJangermann. (ZeL) 3» “ teilet LwAs Wildem Gestein an die Ortspolizeibehörden und die Grotzh. Gendarmerien des Kreises. W.r ntauj-en um- uurnei)enue '4bünberung zur Bedeutung der Interessenten aufmerksam. Auch ist sie ortsüblich bekannt zu machen. Monalm war bü . Abteilung Crten* die Arbeiter, 3t> wt abgereist Kann, jur HD wird Stotternd» ifterfteine weniger, le Rassen Steint äsen der Lebiach ben eine Äaniüti .eberhaupt benia Bei Lisiberg, eist jüid) 'Ürtaltetihia urd) den Setriefe die Gemeinde Lip inen bisher wen« t stehen bei Bel- icdhos soll, da a Heute und morgen sticrflciich ü Pfd. 50 Pf. |B2°/3 gar bald die scharfen Zähne des Leiters spüren. Die Stellung des Leithundes an dcr Spitze pes Gespanns verlangt von ihm große Sachkenntnis, Entschlossenheit, Klugheit und Findigkeit. Unter günstigen Verhältnissen ist seine Arbeit nicht allzu schwer. Wenn jedoch der Schnee frisch gefallen ist oder der Schneesturm jede Spur verweht hat, dann muß der Leithund die Bahn brechen für den Rest seiner Arbeitsgenossen. Ter Leit- Hund muß auch imstande sein, die Befehle und Zurufe seines Herrn vollkommen zu verstehen; nicht nur die Worte selbst, sondern auch den Ton, in dem dieselben gesprochen werden. Ein Leithund bciitzt auch Stolz, Ehrgeiz und Selbstgefühl. Wenn ihm aus irgendwelchen Gründen die Führerschaft abgenontmen wirb, läßt er sich meistens zu Tobe züchtigen, ehe er in eine untergeordnete Steilung zurücttritt. Äon dem Reste der Schlitten- hunbe wirb in per Regel nur Stärke unb Ausbauer verlangt. Gin Schlittenhunb, ber seine Pflicht vernachlässigt und bei bem Hiebe nichts ausrichtet, wirb mitunter abgespannt, um lebig neben bem Schlitten Ijcriulaufcii. Dies gilt ihm als bie schimpflichste aller Strafen. Mit kläglichem Gewinsel versucht er roieber unb luteber ins Geschirr zu schlüpien; unb wenn ihm dieses enblich gestattet wird, bann arbeitet er tagelang bis zum Stürzen. * Kindermund. Ein Pfarrer stellte einen achtjährigen Jungen zur Rede: „Aber Peterchen, wie tonntet ihr nur gestern mit den Mädchen zusammen im Teiche haben, schämt ihr euch beim -nicht?" Peterchen erwiderte: „Ach, Herr Pfarrer, wir wußten je nicht, baß es Mäbchen waren, sie hatten ja man leine Kleiber a n." Kleine Tageschronik. Bezüglich bes A u s j ch e i b e n s b e s P r i n z e n I o a ch i rn Albrecht u. Preußen ans ber A rmee kann euie Korrespondenz uoch imtteÜen, baß bic vorgesetzte Behörde bas Abjchiedögesuch bes Prinzen mit dein Anträge um Belassung ber Uniform weiter gegeben halte, was aber vorn Kaiser abgelehnt luurbe. In unterrichteten Kreisen nimmt man an, baß bas Abschiedsgesuch des Prinzen mit seinem Entschluß, bie Baronin Liebenberg zu heiraten, zusammenhängt. Man glaubt, baß ber Prinz auf Titel und Würden verzichten wirb. heiraten. Aus Stettin meldet man vom 18. März: Nach Schluß der gestrigen Borstellung nn B e 11 e v u e t h e a t e r wollten sich die beiden Direktoren dieses Theaters, Golldach und Kesge, sowie der Schatijpielcr Phtto Nüsleu im Automobil nach Berlin begeben. In ber Nähe von Scheune stürzte das Fahrzeug eine sechs Meter hohe Böschung hinab. Die beiden Direktoren wurden s ch w e r , der S ch a u j p i e I e r leicht verletzt. Alle sanden Aufnahme in einem Krankenhaus. Das Automobil wurde zertrümmert. In Wie n gab am 19. März im Hausflur ber „Arbeiterztg." ein Mann gegen den Abg. P e r m er st o r f e r zwei Revolver- schüjie ab, ohne ben Abgeordneten zu verletzen. Ter Attentäter schoß sich bann selbst eine Kugel in bie Schiene unb verletzte sich Verhandlung stabt W bet mit soll haben sich „ w an w. hn die D>eö m;hc oa° n der M zeneh»" folgen @llflo5 tooltf* jn feint1, ' 01* a"t * , btreifi ' bn- «l i»)- * DeLr: Wie oben. Das Großtzerwgliche Kreisamt Gießen Seliannlmachimg. V c tr.: Maßregeln zur .wwchc unb tlmerurücfung der Maul- unb Klauenseuche. In Abäiidcrung unserer Vekanntmachiing vom 7. Januar 1908 (Kreisblatt 'Jtr. 3/ bringen wir zur öffentlichen Kenntnis, daß der Regierungsbezirk Brombcrg nicht mehr als verseucht zu gelten hat. Zit Abänderung der Ziffer 6 der vorgenannten Bekanntmachung imb im Anschluß an unsere Bekanntmachung, vom 2ö. Januar 1908 (Kreisblatt 9er. 8- ordnen wir an, daß der Handel im llmherziehen mit Rindvieh weiter bis zum 1. Mai 1908 verboten ist. Gießen, ben 19. März 1908. Großyerzogiiv.)^ mrcisamt Gießen. I. 23.: Laugerma n n. i» imfcrt Lchie- I teute wieder eüta \j ^sec neuer Lehrn I ■ des löjährigkii I i Feueranmachen I A. war längen | le Teilnahme im K :r, friedliebend« I Stag beS Kreises Istzuiig den Bau j Fasst an der :§lird)cn b?« \tanb die Nutz« auf der Tage-« ;ttcn Provinzial« ngenicurÄüllei Inheiden und ttzwerl in Liß« mt Debatte em« is für das WW i befürworten, Lißberg »'SglH unter der Vorau-« assen beider Weck Lebendfrische Schellfische ruögcmcht, allcrfciuste Ware find hcutc ciiiflctryffcn bei Georg WaUeotels nur Marktplatz 21, gegenüber ber Engelapotheke. Fernsprecher Ki. [259 Partie—Posten Sardinen abgepaßt und am Stück. Wunderbare neue Sachen weit unter Preis. s°°"° Herm. Katz, Wüiisburg. Achtung! Achtung! Komme Samstag auf ben Brand mit allen Sorten (02154 frische» Gemüsen. Hochachtungsvoll Frau Hammel, Gießen, Telephon 634. Sonnenftr. 31. schwer. E? ist der 35jährige Edelsteinhändler Ignatz Follak, ein alter Querulant, der an Verfolgungswahn leidet und sich auch von Permerstorfer versolgt glaubte, wiewohl ihn dieser gar nicht kennt. Bei S e n k e n d o r f im Sauerland wurde ein Geschäftsmann, ber nachts in tiefem Schnee den Heimweg angetreten hatte, er» froren aufgefunden. Die im Besitze der Prinzessin Luise von Belgien befindlichen S ch m u ck st ü cf c ans dem Nachlasse ber Königin, die vor mehreren Monaten mit knapper Not dem Zwangsverkaufe entgingen, wurden ans Veranlassung des österreichischen Grasen Festetics, gegen ben die Prinzessin' eine Wechselverpflichtung in Höhe von 100000 Mark hat, auis neue gepsändet. Die Prinzessin behauptet, von der Wechselsumme nur 45000 Mark erhalten zu haben. Durch die Bestätigung des gegen ihn gefällten Urteiles v c r l i e r t ber russische General Stössel alle Orden, er behält nur die Kriegsmedaillen, jedoch keinerlei Kriegsorden. Ein Telegramm ans E h i h u a h n a iu Mexiko berichtet, daß aus der dein rnexikanischen Gesandten in den Vereinigten Staaten gehörigen Bank Minero 1 4 7 5 000 Dollar geraubt worden sind. Der Bankräuber ist vermutlich nach ben Vereinigten Staaten geflüchtet. Aus feine Ergreifung ist eine hohe Prämie ausgesetzt. Märkte. fc. Frankfurt a. M., 20.März. Heu- unb Strohmarkt. (Org.-Tel. b. Gieß. Anz.) Angefahren waren 12 Wagen Heu, 2 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für Heu Mk. 3.20—3.50, für Stroh Mk. 2.40—2.50, Maschinen-Langstroh Mk. 0.00—0.00. Alles für 50 kg. Tendenz ruhig. sj Marburg, 19. März. Heute wurde hier der große Frühjahrspferdemarkt abgehalten. Der Auftrieb belief sich auf 185 Stück. An bie Besitzer ber besten Tiere würben Prämien verteilt. U. a. erhielt Karl F r e n s d o r s s - Gießen einen 2. Preis für schwere und einen 3. Preis für leichte Wagenpferde. □ Butzbach, 19. März. Der heutige Faselmarkt, verbunden mit Rindvieh- und Schweinemarkt war sehr stark befahren. Schönes Rassevieh war in Menge aufgetrieben. Beim Rindvieh waren die Preise etwas niedriger als bisher. Die Preise für Schweine waren dagegen bedeutend ungezogen, Auf dem Markt herrschte ein flotter Handel. Das schöne Wetter hatte eine außergewöhnlich starke Menschenmenge herbeigelockt, so daß man mittags kaum noch durch bie Ai art ist raße konnte. An ben Markt schloß sich eine Prämiierung, es standen 500 Mark zur Verfügung. Spiciplan des Neuen Gießener Stadtthealers. Somnag ben 22. 'März, nachmittags 3lL Uhr, bei kleinen Preisen, unter 3)litivirfung ber Kapelle des Jniant.-Regiments: „Robert und Bertram." Ende gegen 6l/s Uhr. Abends 71/» Uhr, bei kleinen Preisen: „Zapfenstreich/ Ende gegen 10‘/4 Uhr. Dienstag den 24. März, abends 8 Uhr: Abonnements-Vorstellung: „Panne". Ende gegen IG/, Uhr. Mittwoch ben 25. März, abenbs 8 Uhr, bei kleinen Preisen (außer Aboiinement): „Die Wildente." Ende-gegen 11 Uhr. Freitag ben 27. 'März, abends 8 Uhr (außer Abonnement): Benefiz für Regisseur Bruno Reimer- Schlegel, unter Mitwirkung ber Kapelle des Jnf.-Regiments: „Flotte Weibe r", Gesangsposse von Treptow. Sonntag ben 29. März, nachmittags 31/, Uhr, bei kleinen Preisen: „Fraulein Josette — meine Frau." Ende gegen 6 Uhr. Abends 71/, Uhr, bei kleinen Preisen, unter Mitwirkung ber Kapelle bes Jns.-Rgts. : „Ter Verschwenber." Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller inner dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Da es nach den Berichten ber Gießener Zeitungen über die letzte Stabtoerordnetensitzung für weite Kreise ben Arischem gewinnen könnte, als hätten einzelne unserer Vorstanbsmitglieber, durch Ab- ienbung einer Eingabe an bie Stadtverwaltung eigenmächtig und nicht ganz korrekt gehaiidelt, gestatten wir uns folgendes sestzuitellen: 1. sDer 'Antrag Xlcun deckt sich im wesentlichen mit ben Aus- ührungen bes Herrn Professor Dr. Sommer, bie er in einer öf f e n 11 i et) e n Vers ammlung des Bürgervereins im Gießener Festsaal vortrug. Diese Ausführungen fanden in jener Versammlung allgemeine Zustimmung; und daher hielt es ber Vorstand des Bürgeroereins bei der Kürze ber Zeit nicht für imbebingt nötig unb angebracht, bei bekanntwerden des Antrags Leun über eine bereits behandelte Sache noch einmal eine größere öffentliche Versammlung emzube- rufen; wohl aber hielt er es für seine Pflicht, ben Antrag zu unterstützen, da bic Verwirklichung des Leun-Sommerschen Planes für unsere Stadt bic Beseitigung eines allgemein fast als unerträglich empfunbenen Mißstandes bedeutet. 2. Die Vorstandssitzung, in bar über den Antrag Leun diskutiert und ber Bejchlutz gewßt wurde, mit ber Bitte um seine Unterstützung an bie Stadtverordnetenversammlung herairzutreten, war ordnungsmäßig emberufe« unb den Satzungen entsprechenb beschlußfähig. Ter Vorsitzende und der Schriftführer wurden, wie bei anderen Gelegenheiten und ivie bei allen Vereinen, beauftragt, bie von bem 1832 Schwägerin ■ ;1; Gestern Abend verschied nach langem, schweren Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutier und Anna Volz, geb. Neeb. Um stille Teilnahme bitten im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Justus Volz u. Kinder. Gießen, Buddestraße 11, den 19. März 1908. Die Beerdigung findet Sonntag, den 22. März, nachmittags 4 Uhr, von ber Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Gatten und Vaters sagen wir Allen unfern aufrichtigsten Dank. 1833 Margarethe Berger u. Kinder. Tüchtiger Bureaugehülfe zum 15. April 1908 gesucht. Bewerber, die bei einer Bürgermeisterei ober einem Kreisamt gearbeitet haben, erhalten den Vorzug. Bezahlung erfolgt gemäß Amtsblatt Großh. Ministeriums des Innern vom 10. 4. 07 zu Nr. M. d. J. 13110. Meldungen unter Beischluß von Lebenslauf und Zeugnisse an die B20/, Klinik für psychische und nervöse Krankheiten in Gießen. Vorstand formulierte Bitte zu unterzeichnen und an den Stadt- vorstand gelangen zu lassen. Dies ist in vollständig korrekter Weise geschehen. 3. Wenn Herr Professor Dr. Biermer in der Stadtverordnetenversammlung sagte, baß er als Mitglied des Bürgervereins von der Eingabe des Vorstandes keine Kenntnis gehabt habe, so ist das sehr natürlich, da die betr. Eingabe an den Stadtvorstand abging, ehe Herr Professor Dr. Biermer seinen Beitritt zum Bürgerverein erklärt hat. Gießen, 16. März 1908. Der Vorstand des Bürgervereins Gießen. Gießener Wetterdienst. Boranssichtliche Witterung für Hesicn am Samstag den 21. März 1908: Vielfach trüb, doch feine erheblichen Niederschläge. Temperatur wie heute. Leichte östliche Winde. tmelfcungeei« sd. Darmstadt, 20. März. Der Finanzausschuß der 1. Kammer wird kommenden Dienstag in die Budgetberatung eintreten. Berlin, 20. März. Dec Journalistenstreik im Reichstage wird von den Morgenblättern lebhaft besprochen. Die gesamte Presse verlangt Genugtuung. Nach der Deutschen Tageszeitung ist der Präsident, der mit mehreren Zentrums- Abgeordneten konferiert hatte, nicht richtig über die Vorgänge informiert worden. Es wird daher der Versuch gemacht werden, noch einmal an den besser zu unterrichtenden Präsidenten zu appellieren. — Die Neuesten Nachrichten bemerken: Jn Süddeutschland mag der Ausdruck Saubengel vielleicht em Kosenamen sein, im parlamentarischen Gebrauch aber bleibt er unter allen Umständen cm Schimpfwort. Berlin, 20. Rcärz. Nach einem aus Kamerun ein- getroffenen Telegramm fiel bet der Expedition des Malo r s P u d e r gegen M u n t s ch i am b. ds. Hauptmann G l a u - ning nach siegrüchcro Gefecht durch Kopfschuß. Wien, 20. März. Im Befinden des Kaisers ist insofern eine Veränderung zu verzeichnen, als die katarrhalischen Erscheinungen etwas zurückgegangen sind, dafür jedoch der Schnupfen in verstärkter Weise fortbesteht. Die Nacht von gestern auf heute hat der Kaiser ziemlich ruhig verbracht, die Ruhe wurde durch Husten nur wenig gestört. Da die schlechte Witterung anhält, haben die Aerzte größte Vorsicht angeordnet. Agcam, 20. März. Gestern abend fanden große Kundgebungen gegen den Bonus Baron von Rauch statt. Sein Sektionschef und dec Obergespan vermochten sich nur dadurch vor der Menge zu retten, daß sie sich in eine Apotheke flüchteten. Der Polizei, die mit Steinwürfen empfangen wurde, gelang es, bie Demonstranten zu zerstreuen. Ein Polizist wurde verletzt. Paris, 20. März. Jn Ncuf chateau (Dep. Vos- ges) stellte das Bankhaus Emil Didier seine Zahlungen ein. Die Passiven betragen 2^ Millionen Franken. Geschädigt sind meist kleine Geschäftsleute und Beamte. Paris, 20. März. Eclair meldet aus Rom: Wie in? politstchen Kreisen verlaute, sei die R e i s e d e s F ü r st c u v o n Monacco nach Rom nur ein Vorwand, um den König Viktor Emanuel zu bewegen, eine Begegnung zwische n Kaiser Wilhelm und dem Präsidenten Falliörcs herbeizuführen. Es heißt, ber Fürst, habe von Rom und Berlin bereits besriedigenoc Mitteilungen erhalten, feine Bemühungen in diesem Sinne fortzusctzen. Paris,, 20. Mrz. Echo de Paris sucht der Reise des beutiajrti Kaisers in einem römischen Telegramm jede politische Bedeutung abzusprechen, indem es uieldet, die Tatsache, daß Fürst Bülow den deutschen Kaiser auf seiner Reise nicht begleiten wird, wird in hiesigen Wünschen Kreisen dahin aufgelegt, daß die Reise jeder politischen Grundlage entbehre. Wenn der italienische Atinister des Aeußern den König trotzdem nach Venedig ucgleile, so ist dies ourdj den italienischen Gebrauch zu errluren, daß der Minister den König auf allen Reisen begleitet, die letzteren mit fremden Herrschern auf italienischem Boden zusammenstchren. Paris, 20. März. Echo de Paris meldet aus Rom: Ter Herzog der Abruzzen, beifen Verlobung mit der Tochter des anttrikanischen ^cutti-Millwnars Eltins in den nächsten Tagen bevorstehe, soll bemnatyit zum Vize-Admiral der italienischen Flotte ernannt werben. TaS junge Paar werde nach ber Hochzeit in einem ber königlichen Paläste in Neapel ober Venedig wohnen. Ter Herzog hatte ,tch vorn König für seine Newyorter Reise Urlaub erbeten. ES verlautet, Miß Ellins werbe vom Pwtestaiitismus zum Katholizismus übertreten, um bic Heirat zu erleichtern. wie man den Kaffeegenuss gestatten darf, ©hne zu Surrogaten greifen zu müssen, die den natürlichen Kaffee nicht im entferntesten zu ersetzen imstande sind. Die Aerzte empfehlen Nervösen, Herzleidenden, Rekonvaleszenten coffeüifreien Kaffee ,HAG“ (Marke Rettungsring), der geschmacklich dem wirklichen Kaffee ebenbürtig ist, aber nicht das für Nerven Und Herz so gefährliche Coffein besitzt CoffeTnfreier Kaffee ist kein Surrogat, •ondern wirklicher Natur - Kaffee. dem durch patentierte Verfahren der Kaffee- Bandeis- Aktien - Gesellschaft in Bremen das schädliche Coffein entzogen ist. Er bietet vollen Kaffee - Genuss ohne Schädliche Nebenwirkung und ist in allen einschlägigen Geschäften von Mark 1.30 bto Mark 2.50 pro Pfund zu haben. Die MMtze erzttte Frage Ist Ml, Drucksachen aller Art liefert in jeder gewünschten Ausstattung, stilrein und preiswert die Brühl’sche Universitäts • Druckerei, Schulstr. 71 Eröffnung der in Pariser sand Wiener* WedeZZ-ULHen & W L W ■ • Zs L .<• X- MA M d, HK. W Ba^s^rofstr*. 34 Laden und I. 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Bestellungen nehmen die bekannten Vorverkaufsstellen entgegen. Preise der Plätze: Loge 3 Mk., Parguet 2.50 Mk., 1. Platz 1.75Mk^ 2. Platz 1 Mk., Gallerte 50 Pfg. Loge, Parguet und 1. Platz find nummeriert. öS~ Anfang der Vorstellung präzis 8 Uhr. "QU Im vorderen Restaurant: Täglich von 7 Uhr an großes Künstler- Konzert der berühmten uugar. Magnatcn-Aapclle tial Vilmoe bei gänzlich freiem Cintrilt 02175] Es ladet ergebenst ein Direktion Albert Rappmaniu Giessen Herren Damen unt) s Kinder ■ ? (jt Südiuest, tuieberft^1 beim -W' eintras, aw ^olonialauii Ehrung bcr gebrachte A zu erriclM' fühlen des schweigender lieber i tvcrdcn. Te unter Au biejem uicri Zeit tragen und Recht u selbst ein j Presseverttet oben auf dn in der lebte Anforderung stunde einen entfuhr, spie deuten den Geschäft roul der Präsiden auf der > deut, der fid lassen mußte beugte her al5 freund l sein dürfte, neben feine i der Journal! beleidigten I eine Erklaru! konnten, Der! 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