ten.p **Ä “Wni ^•SiguL wird ^KL BAU -^-dahnbojiiratzEK a« Wno rrub!k fut* barte 4Ubg --l^ornHaiM hkenhch A^"de zwanzig, &■ -l-,suchiwegenMan°k!- «nr.enbeLa.dsm.V.K tinim Sliter D.ca. 25^ -.Damen m. gut. W Verg, w. sich nach 'ebnen, wollen & Ie|t verlrauenSvoll t nden M'N.bnlh ruonzugesicherrwveri- * Zagshu»« braun und grau tnti Harioiaun, Rciskirii v, Fabrik ;in m ■utzin Hcvcine I.R.V.1M intug, ben 23. Äugc>>> iezirksfalirl lruoburgu.MiinM nmentreffen mit beijrc Frankmrt. is'cb ig ) Abiahrt d M 7 im Bootsbaus: eicht der Lelegm . Siudertag ' Mcisterschafte-RcSi- iit Hamburg- SÄLSH Nr. 1S7 Erstes Blatt 158. Jahrgang Samstag 22. August 1908 Der (6tebcnet Anzeiger wu.iwen Geiwssen in Sachen der Budgetbewilligung: „Nachdem mir anderthalb Jahre lang den Freisinn wegen dieses korrupten Systems, das der Regierung liberale Zugeständnisse abringen zu können meint, bis aufs Blut verhöhnt und gegeißelt haben, unternehmen bic Parteigenossen in Bayern und Baden den Versuch, die Regierung genau nach demselben politischen Rezept durch Zugcstuno- nisse zu Konzessionen zu verlocken! An die Stelle des Kanipses, an die Stelle des Drucks, der durch die Aufrüttelung und Organi- ierung der Massen ausgeübt wird, mit einem Worte: an Stelle des proletarischen Klassentämpfes will man jetzt das bürgerliche, blockliberale System des Parlamentelns, des Abschacherns und Abschmeichelns von Zugeständnissen setzen! Und die Parteipresse, die die liberalen Blockdiplomaten so schonungslos kritisiert hat, olltc dem — wenn auch noch halb unbewußten — Versuch von Parteiparlamentariern, die schlechtesten Seiten "des bürgerlichen Parlamentarismus auch in die Partei einzuschmuggeln, nickst mit äußerster Schärfe entgegentreten!?" Aehnlich äußert sich auch die „Leipz- Volksztg.": „Die Gesinnung, aus der der Entschluß der süddeutschen Parlamentarier hervorgcgangcn, ist die international- opportunistische Gesinnung, die in letzter Instanz eine bürgerliche Gesinnung ist iniofern, als sie bewußt oder unbewußt sich dem bürgerlichen Staate und dem Kapitalismus anzupasjen bestrebt ist und demselben Staat mitsamt dem Kapitalismus Hclsersdicnste erweist." lieber diese Auslassungen spottet die „Frankfurter Ztg." olgendermeßen. .„9hm ifts er-eicht.Was wir immer, jckwn erwarten mußten, hat jetzt oer „Vorwärts" herausgebracht: die süddeutschen Frondeure der Sottaldemokratie, die für das Budget flimmtcn, sind eigentlich— verkappte Freisinnige, heimliche Ehrenmitglieder deS Blocks .... Man muß ja zugeben, daß sich die süddeulichcn Genossen gegen die Klassentampstheorie und gegen den Respekt, der den erhabenen Berlinern nun einma. ^ukomml, heillos versündigt haben- Aber „Freisinnige", gar „Blockliberale" und „Helfcrsheuer bcs Käpilalismus", das ist doch wohl zu viel- Haben sie das wirtlid; verdient ? Ist man nicht in Berlin und Leipzig ecwas zu grausam und unbarmherzig?" Die heutige Nummer umfahr 12 Seiten. politische Wochenschau. Gießen, den 22. Aug. Tie Aussichten der Blockpolitik werden immer schlechter. Das vertrauen der Blockparteien, genauer gesagt des Liberalismus, , »um Fürsten Bülow ist durch den Fall Schücking ernstlich er- chüttcrt, und die neueste Phaie in der Behandlung dieses Falles st wenig geeignet, Bedenken zu zerstöre». Im Gegenteck. Wenn man von dem neuesten Zeugniszwangsverfahren gegen die Franl- mrter Zeitung erfährt und hört, auf welche merklvürdige Art Re- -jterungdorganc Aufklärung im Disziplinarverfahren gegen den Zusumer Bürgermeister l)erbeiführen wollen wegen seiner ofsen- tcrzigen Kritik an der preußischen Verwaltung. Man fragt sich: Ist das Absicht, wckl der Reick)skanzler dem Blocklibcralismus y» verstehen geben, daß er ihn nicht mehr braucht, oder ist es Dtrfiirf) Kopslopgkeit, rote die neueste Erklärung des Grafen Moltke vermuten läßt? Ist aber dem Minister des Innern in Preußen lon dem Vorgehen in der Disziplinarsache gegen Schücking wirklich nichts bekannt, bann wäre es doch endlich an der Zeit, daß -'Mus doch weit mehr gelten sollte, als die abweichende Meinung in dieser oder jener Frage von untergeordneter Bedeutung. tiefe Zeriplitterung und gegenseitige Bekämpfung wird man nicht >1 einer großen liberalen Macht, die sich dauernd Geltung Der- »Haffe» la»». Auch im Zentrum gibt es genug MoiNUNgSver- shiedcttheiten. Tas Zentrum vereinigt in lick; Monarchisten und Demokraten, aber von einer Zersplitterung, _mie bei beit liberalen arteten, merkt man hier doch nichts. Sollten die liberalen Parteien in dieser Beziehung nicht vielleicht doch etwas vom Scntvum lernen können? , . .. . 1 Mil mehr als gewöhnlick,em Interesse l-at man in bicien zagen ftrnt Besuche des englischen S ch a tz ka n z l er s Lio Yb a.; j r g c in Berlin entgegengesehen- Die kurz voraufge- aangenc Cvonberger Begegnung zwiscien Kaper Wilhelm unb $cnt Könige von England hatte zu allerhand Deutungen und Ver- Ttuiungen Veranlassung gegeben- Was hiervon Wahres ist, darüber ist natürlich nichts zu erfahren- Ter cnglipye Staatsmann, 8er jetzt in Berlin mit den deutschan Staatsmännern rummmen. aeEommen ist. Hal nur angedeutet, baß er nicht 0 hne ]cbe politische Mission Teutschland besuche- Er w-erbe alle Gelegen- t:\: benutze», um ben beutsch^englischen ^ilebensgedanke» auf •mmer festere Basis 511 stelle», aber seine Hauptaingabe fei es, Has deu'.scke Jnvaliditüts- und Krankenkasscnwesen zu stubieren- Ja Finnland droht dem Zaren cm neuer Konflikt Bc- ^innaich halten bic Finnländer mit einer geradezu be-mindernS- ■r;erten Zähigkeit an ihren alten verbrieften Reck,Len unb ihrer Uutonoraic fest und sie haben allen slavophile» etürmen, die über ic int Lause ber Zeit Ijercingebroefer Zar es nun wirklich zum äußersten kommen lauen wollen. I» ber belgischen Kammer ist es nun zu der Ab- Himmimg über ben Kvngosmat gcfommeii-. Die Kammer W in »weiter Lesung mit nicht sehr großer Maiontat tur den Uever- gang des Avngostaatcs an Belgien gestimmt ^ehr bczeichnmb tbcr ist es, daß int Hanse in demselben Augenblicke ^ia Wiwyt- barer Tumult losbrach, als der Präsident das Resultat der Abstimmung verkündigte. Tie Rechte klatschte laut >4xt|all, n>aiy> lend bi: Linke wütend zischte unb pfiff- äae Regierung hat ! Unfalls wenig Grunb zu übergroßer F-reude, ja jie hat logai bei ber zweiten Lesung des 1- Artikels ber Ko10niab-B 1N U NS tinc empfindlich: Schlapp: erlitten, da die Kammer mit 21ötvnune Nchiheit beschloß, daß Belgicii für die Dulden des KvnFo staates nicht haftbar iei. Wer ba bic BerttauenSf^e nicht zestellt war, wirb die Regierung nicht zurucktreten. ES ist Au s Peking.' Die Gefangemiahm'e und tötlichc Verletzung' eines Chinesen, ber ehemals japanischer Offizier war, burd) ia* panisch-«: Solbaien int chau.se eines Beamten bes KriegsMinisterium-.> in Der Chinesenschdt verursachte einen ernsten Zwischenfall mit Japan- Tie Differenzen sind noch nicht beigclcgt, weil bic bisherigen Entschuldigungen Japans dem Nainmpu in keiner Weise genügen- Aus Stadt nnd Land. Gießen, 22. 2luc;ust 1908. Maßnahme» gegen die Güterschlächtcr. Tas Großh- Ministerium des Innern hat die Provinziak- bireklionen und Kreisämter angewiesen, dem Treiben der Gitter- Händler, die besonders in den Kreisen Lauterbach unb Erbach ihr Wesen treiben, mit allen gesetzlichen Mitteln aus den Leib zu rücken- Das Ministerium steht auf dem Standpunkte, daß durch die Tätigkeit der Güterschstuchter ein Anreiz zum häufigen Verlauf gegeben und durch diese Güterveräiißerunge» der volkSwirtschastlich unerwünsckste Erfolg ein tritt, daß der fundierte bäuerliche Besitz vermindert und durch die Mobilisierung des Grundbesitzes die Gefahr gänzlichen Bermögcnsverlustes vermehrt wird- Einen besonderen Mißstand erblidi das Ministerium auch darin, daß die Güterschlächter die Grundstücke den neuen Eni-erbern zumeist für einen zu hohen Preis verkaufen- Um den Gütcrfck-lächtern entgegenzuarbeiten, empfiehlt dos Ministetium in erster Linie, baß bic Gemeinden zum Verkauf stehende Güter envcrbcit, sofern dies mit ihren finanziellen Verhältnissen möglich ist. TieS ist bereits von einzelnen Kvmmune» mit Erfolg angewandt lvorben- So ist z- B. aiuf Betteiben des KrcisratS bes Kreises 3dx>tten der Ankauf bes .fdarnierschen Gutes in ber Gemarkung Ulfa von der Gemcinbe Ulfa erfolgt, unb zu ihrem Vorteil Dmvcrtet ivorden. Einem Kasseler yänbler, der sich schon im Besitz bieses Gutes wähnte, wurde es dadurch int letzten Moment entrückt^ Ganz bo sonders ivarnc das Aiinisterium vor den sogenannten „SckMiuscrn". Tas Ministerium hat weiter ftrenge Bestimmiingcn über den Geschäftsbetrieb ber Güterhändler erlassen- Danach ist es dem gewerbsmäßigen fränbler zur Pflicht gemacht, Don jedem benb- lichtigten An- und Verkauf von Grundstücken spätestens zwei Wochen v or dem Abschluß eines Vertrags hierüber dem zuständigen Kreisamt schriftliche Anzeige zu erstatten- Weiter f,xit der Güterhändler vor ber Beurkundung d.'S Vertrages eine Bescheinigiing bes zuständigen Krcisamts über die erfolgt: Anzeige vorzulegen, ohne bic darf fein fRidjicr, Notar ober LrtSgericytS- vorsteher einen Kaufverttag, an dem em Güterhändler beteiligt ist, abschließen. ' Unsere Sammlungen für Zeppelin und Donauesch ingen werben »och einige Zeit foctgesetzk, da man uns mitteilte, daß eine Anzahl z. Zt. auSivärts weilender Herren noch Beiträge zeichnen wollen. Wir ersuchen, die Spenden möglichst rasch an unS gelangen zu lassen, damit die Sammlungen geschlossen werden können. * * Anlagemusik findet am Sonntag vormittag 12 Uhr in der Süd - Anlage nach folgendem Spielpla» statt: 1. CiiDcrtnre zur Operette „Leichte Kavallerie" von Suppö. 2. Valse bleue! von Margis. 3. Slavische Rhapsodie von Friedemann. 4. Armeemarsch Nr. 123. • * AuS dem „Militär-Wochenblatt". Oberst Nöldichen, beaustragt mit ber Führung der 25. Feld- Artilleric-Brigade (Großh. Hess.), zum Kommandeur dieser Brigade ernannt. ** Evang. Pfarr-Dienstnachrichten. Ernannt wurde» Psarrassisteni Römer zu Langai zum Pfarrverwalter in ÖerckjLnhain; Pfarramiskandidat Winkler zu Friedberg zum Pfarrassistenten in Langen; Psarrassistent Biugel zu Gadernheim zum Pfarrvikar in Mommenheim; Pfairaimslänbioat Sj a r t- mann zu Gießen zum Psarrassistenle» im Kirchspiel Reichenbach (mit dem Wohnsitz in Gadernheim); Pfarramtsiandidat Happel zu Heubach i. L. zum Pfarrassistcntc» in Neu-Isa.iburg: Piarr- anit5fcnbibat Ziminerman n zu Tarmstabt zum P arrosiistentcn in Klein-Linbcn; Pfarrvikar Worißhoffer zu Tictzenbaa) zum Pfarrverwalter in Maulback-; Pfarrverwalter B ö ck n e r zu Teckcw- Lad) zum Psarrverwaltcr in Dietzenbach; Pfanamtskanbibat Hebe r c r zu Hühnlein zum Verwalter ber Pfarrgehilfenstcllc zu Tcckcnbach; Pfarrvikar Rabenau zu Raunheim zum Pfarrvikar in Groß-Eichen; Psarrverwalter Reu sch zu Londorf zum Pfarrvikar in Nieber-Lhmen; Pfarramtslaudioat Römhelb zu Pfungstadi zuin Verwalter der Pfarrgchilfenstell: in Londorf; Pfarrassistent Frank zu Pfungstadt zum Pmrrvikar in Rauw- beim; Pfarramtskandidat Sanft ein zu Butzbach zum Pfarr- aififtcntcn in Pfuiigstadt; Pfarrvikar K1 i n g e l h ö f f e r zu Hähnlei» zum Psarroerwaller.' Tie Sck-lußprüfung im Juni 19U8 haben bestanden Wilh- Diehl zu Ruppertsburg, Ernst Flöel von Kieselback) (Sachsen-Weimar- zu Friedberg, Wilh. Ha n- stein von Holzheim zu Butzbach, Jul- Happel von Butzow (Mecklenburg-Schwerin' zu Heubach i. Hch. Hartmann von Kleestadt, Leonh. Heber er von Sanbback zu Hahnlei», Karl Aug. Hellwig von Hartershausen zu Wieseck, Edwin Mar- guth von Michelstadt zu Ettingshausen, Gg- Friebr. Naumann von Bleichenbad) zu Großcn-Buseck, Gust. Römhelb von Rothenberg zu Psungstadt, Start Rühl von Wimpfen a- B. zu Friedberg, Erich Winkler von Fra-ilsurt a- M. zn Friebberg, Christoph Zimmermann von Frci-Laubersheim zu Tarmstabt. Gestorben ist ber Pfarrer Theob. Römhelb zu Harxlidim am 27. Juli. Zur Wiebcrbcsetzung wird ausgeschrieben die Pfarrstellc zu Steinbach 22 000 Pik. verbrannt. 2 ic Sammlung beb Gießener Anzeigers: Bisher auuiiert Jölarf J2t*.3.‘. 2r. B. 1, Pf. l P. Br 2, Un- genannt 50, Rt. 1, zujammen INI. 362.32, 18. d. MtS. durch ungehöriges und beleidigendes Betragen vor dem Hause des Kaufmanns Mainzer einen Auftritt. ES am zu Tätlichkeiten. Mainzer wehrte sich mit einem Schrubber. Ein von ihm geführter Schlag traf Machleit auf den Kopf und verursachte eine Schädelverletzung, an bereu Folgen dec in das Darmstädter Krankenhaus Gebrachte in vergangener Nacht gestorben ist. fc. Frankenberg, 21. Aug. Auf der Landstraße in !>er Nähe von Höringhausen überholte ein Motorrad ein Lastf uhrwerl vom Fürstlich Solms-Lich'schen Hofgut. Tie Pferde scheuten, rasten davon; der Fuhrmann wurde vom Wagen geschleudert, kam unter die Räder und erlitt erhebliche Verletzungen. Die Pferde, die nach Hause eilten, rannten auf dem GntShofe gegen eine Mauer, wobei eines der Pferde sich so schwer verletzte, daß eS sofort verendete. § Königstein i. 'Taunus, 21. Aug. Der Kaiser kassierte heute morgen gegen 10 Uhr nebst Gefolge in drei Automobilen unsere Stadt, von Eronberg lonimend, und begab sich auf den Feldblitz. Auf dem Rückivc^ nach Eron- >crg durchfuhr dec Kaiser ivieberum unsere Stadt und besuchte die auf ihrem hiesigen Schlosse weilende Großherzogin von Luxemburg. Nach kurzem Aufenthalt ftihc der Kaiser, der ehr gut auSsah, überall enthusiastisch begrüßt, zum Kaiserin Friedrich-Schloß zurück. ** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den 91 a d) b n i ft n a t c n. In Gaulshei m äscherte ein Feuer drei Wohnhäuser mit allen Stallungen ein. DaS Pfarrhaus konnte nur mit größter Anstrengung gerettet werden. Der Zeppelin Fvnbs der Stuttgarter Rentenanstalt hat Herste Höhe von zwei Millionen Mark erreicht- Nachdem bic Schwierigkeiten, die in bem Erwerb von Land Friedrichshafen cntgegcnftanfcen, in bet Hauptsache bchoo.n inb, hat sich Direktor Polman cnt'chtasicn, bereits am 1 September nach Friedrichshafen überzusiedeln. Um das Zepvclmsche der Parseval aus, um nach einem Manöver von 10 Minuten Dauer triebet zu landen- Hierauf bestieg der Kronprinz die Gondel. Lustkreuzer erhob sich und übte eine halbe Stunde in einer Hol-e von 300 Meter Ter LaUon landete dann glatt an der Aunabrtsstelle. Der llronpiüij svrach dem Maior Parseval ferne Änerlennung aus und versrrach dem Hauptmann von hier, die nächste oTibrt im Parseval nut>umad)cit 3um Schluß unternahm der Parseval noch eine kurze UebungSiahn mit der Gräfin stenommenrn Beigeordneten >vahl wurde der seitherige Beigeordnete Otto mit 107 Stimmen fast einftimiiiig wieder- gewählt. Möge es Herrn Otto vergönnt sein, welcher übrigens letzt »n die 4. Wahlperiode cnigelrcleii ist, noch viele Jahre in segensreicher Wirkung der Gemeinde zu dienen. - Grün berg, 21. Aug. Im ^uni d. I. wurden dem Dreher HeuliidK Roth hier uuiielö RacknchtüstelS eine Kommode- .lade geöffnet und daraus ea- .,0 Mk und Schmucksaehen ent- £er Bei daN i kontue sich nur au1 einen Schreiner- ,: teilen F., ein Sohn sehr braver und achtbarer Eltern auS i'roß-Fel da richten, der in dein Zimmer gearbeitet und gc- icveu baue. wie der Bestohlene Bormittag« das Geld tu der Sdjüb- lao verwahrte, und weil AaduinUags der Verlust schon bemerkt . . , inzwischen aber keine fremde Person das Zimmer betreten Freiheit befindet, sich nur auf unredlichem äeg ernährt Er gafr zu. mit b:r JL in dem Geschäft gewesen zu fein, an ein unredlir^ Handeln habe er nicht gedacht. Davon, daß sich die Person ewG falschen Ramend bedient bat und ibn als ihren Bruder ausgH olU er nichts wissen. Der Anzug und die Schuhe sollten cti IBiautgescheuk sein, da sie sich baten heiraten wollen: baß ich. bas diese Angaben unwahr waren und die Person eS aui einen Betrug a bi eichen Halle, sür den sie kürzlich bestraft worden ist. Ihr angeblicher Bruder konnte zedoch erst später eimmdi den. Er ist ß verstaucht hatte. Zwei Mitglieder der SanitätSkolonne verbrachten sie mittelst der fahrbaren Trage nach ihrer Wohnung. Bei dieser Gelegenheit hatte sich eine große Menschenmenge angesammelt, wovon eine Anzahl Erwachsener durch fortwährenden Zuruf roher und unsittlicher Ausdrücke ein solches Benehmen an den Tag legte, daß ein Fremder einen komischen Begriff uon Gießens BewolMin bekommen »nuß. Tie ankommenden SanilätSmannschastcn wurden mit einem wahren Gejohle unb Spott empfangen. Sollte eS hier nicht am Platze gewesen sein, daß die Be- fonnrncrcn sich zur Gtötuicrung eines ExempelS die Rüpel- hajtesten heranSgcgrifsen Hütten, um in Ermangelung von Polizei selbst das Nötige zu veranlassen? " Vereitelter Selbstmord. Ein den besseren Ständen angehöriger, gestern morgen hier zugereister Herr stürzte sich in die Lahn, er wurde aber von einem Arbeiter alsbald wieder heranSgezogen unb dann, nachdem er mit anderen Kleidern versehen, der Klinik für nervöse Kranke zu- geführt. •• Unsere Nachbarstadt Großen-Linden feiert Henle untcc allgemeiner Anteilnahme daS Fest der Wieder- Herstellung ihres alten GotteShaufeS. Wir veriveifen dazu auf den in der heutigen Nummer bei ,Gieß. Fam.-Bl." enthaltenen Aufsatz von Professor Tr. Sauer über die Kirche. Q Großen-Linben, 21. Aug. Bei ber Renovierung der Fassade des ehemaligen Rathauses, der jetzigen Schule, deren oberes Stockwerk in Holzfachwerk hergestellt ist, ist inan auf zefchnihte Balken gestoßen, die unter bem Pntz unb bei Schiefcroeikleibimg beS Giebels verborgen waren. — TaS rhemalige WirlShaiiü ,51ml Adler*, baS an der Straße nack Frankfurt gelegen ist, i't vom Wcißbmdermeifler Henrich an seiner Straßenseite künstlerisch mit Farben bchanbelt worben. Es hanbelt sich auch hier um eine alte Holzfassabe, bic nach bcc oorgesunbenen Jahreszahl 1731 errichtet worben ist. Unternehmen vor bem Besuch llnberuiriicr 511 schük.cn, bat das Landiagcr Lberkornrnanbo in Stuttgart besckwifen, eine Abteilung uad) Manzell und spater eine loldye nach der neuen Anlage zu legen. Die Emdener Stadtverorbncten beschlaf feil, gegen den Berfafscr der beletbigcnben Postkarte aus Leipzig und ben Verbreiter des falschen Gerüchtes von der Ablehnung einer Zeppetimpenb-e Strafantrag zu stellen- Ter Magistrat zu Berlin beschloß, einen Platz „Zeppelinplatz" »alfchung und den der Hehlerei Für das letztere wurden jma und für ersteres ein Jahr Zuchthaus in Ansatz gebracht unb beide i Strafen aui eine Gesamtstrafe von zwei Iabren fech - Monaten 5urüdgetübrt und dem Angeklagten die düraerlichen Ehre»- rechte auf fünf Jahre aberkannt. Richterbklcidignng. Dem in Groß-Karben wohnhaften Handelsmann M. B. aus Ungarn ist die Beleidigung eines Ämt-richtcrS unb bei : Gerichtsvollziehers zu Vilbel zur Last gelegt. Ter Angeklagte und feine Frau waren wegen emer Forderung verfielt, wod.» der Frau des Angeltagten dcr Eid zugefchoben wurde, -sie war auch dazu bereit; al- ihr die Formel bekannt gegeben wurde, üb sie id» erst noch einmal fragend nach ihrem Mann um, wa» de« Richter auffiel. Er machte die Frau darauf aufmerksam, baß dn der Eidesteistung nidjt ihr Man», sondern ihr eigenes ek-roinen maßgebend sei, worauf sie bic EiocSleislung verweigerte, was da» Unterliegen des Angcfiagten im Prozeß zur Folge batte. Almut der Gerichtsvollzieher Pfändungen bei dem Angeklagten vor- zuuehmeu hatte, bemerkte ihm B., der Amtsrichter bade feine Fraa zum Meineid verleitet Rach den Aeußerungcn des Augefiagtcn in dec Verhandlung scheint er der Meinung -u sein, ocr Amtsrichter habe tatsächlich etwas getan, was sich nicht mit seiner T'lid-t vereinbaren läßt, trotzdem die Sache auS dem Sivungsvroto'oll klar hervorgebt. Ter als ^JcuflC Dcritommcne Amtsrichter glaubte, daß der Angeklagte mit seiner Aeußerung gemeint habe, wenn die Fran den Eid in der Weiü geleistet batte roic ihn der Richter ior» muh rt habe, so hätte sie sich eine- Meineids schuldig gemacht. Rach den Angaben des Gerichtsvollziehers, der fid) d»e Äcußerunß sofort ausnotierte, bat der Angcklaatc dem Richter ben Borwuif der Mcineidsvcrleituny gemacht. 5ic Beleidigung de» ostrichti- Vollziehers «uurbe in einer Beschwerde gegen diesen an ba* Amt»- gcricht erblickt, die zum Gegenstand hatte, daß sich ber Gerichtsvollzieher nicht höflich genug benommen hat und aus ber hervor- ging, baß ber Angefiagte bic Absicht hatte, zu beleidigen. £'ur b-.t Belkibigung des Richters rou.bcn mit Rücksicht auf die ^d)irm ber Beleidigung auf 100 M f. unb für bieiemge des Gericht» . ' 1 ’ ■■ edannt (Berichte! aer. der Seiten- aterialschaden D«/8 BnUen-Verkarrf B22/, 4970 bei la“/, zu Frankfurt a. 31. hv7. [4977 (Siesten. Telephon 1(5. Eisenhandlung, Neustadt 11. Unsere Marke „Pfeilring66 allein e&S ’-’Jieterh unter.Gäränlie . - ?^jadellc^e^nkhQn • _ i nae 6 eure j e u e r 3 b r u n ft ist in der portugies. Provinz l,te ir a ausgebrochen. Tie Flammen vernichteten bereits die '.Wälder und Felder in einem Umkreise von 20 Quadratmeilen. Zwei Dörfer sind zerstört, Hunderte von Menschen kampieren ohne Lb- in einem bedenklichen Zustande. In Besaneon explodierte in dem Vorhol fabrik Ehardonnet eine B o m b e, wodurch großer Mo angerichtet wurde. Es handelt sich um einen Racheakt aus Gebr. Jmhenser, Marktplatz 9—10. Beuern, den 21. August 1908. Großherzogliche Bürgermeisterei Beuern. Walther. Der Vertrieb des Apparates, welcher eine sensationelle Neuheit 1. Ranges ist, ist denkbar leicht und bietet eine gute Existenz. Nur rührige, bessere Herren wollen auLsuhrl. Offerten einreichen an: Deutsche Automaren-Gefellschaft Rirdorf-Berlin. ab 4 Wochen aus. Eassel, 15. August 1908. kaiserliche Ober Postdirektwii. 12 Uhr: Vorsührung sämtlicher prämiierten Pserdegespanne. l'/r Uhr: Mittagstatel im Hotel „Prinz Karl". Die städtische Pserdemarkt-Kommisston. °Gg. Bichler. s'Lmrnandanten als „Schmerzens g"eld" zu'geben- Dieser : er jedoch mit einer solchen Beilegung nicht einverstanden und ollte die Angelegenheit weiter verfolgen lassen- 9hm hat die I cdje aber inzwischen, wie aus Donaueschingen gemeldet wird, li .ne beide Teile in gleickxr Weise ehrende Erledigung gefunden- ^cchdem von dem Triberger Feuerwehrkommandanten eine schrifp- Ixje oder persönliche Abbitte gefordert worden war, hat gestern lormittag der Fürst dem rwmmandanlen Eisele in Ämvcsenheit r.cr Abordnung der Triberger Feuerwehr persönliche Abbitte ! e.eiftci- Damit ist der un.* bsame Zwischenfall erledigt. * B r ä n d e. In einer Kompagniekammer des Fußartillerie slcgiments 9?r- 15 auf der Feste Eourbiöre bei Eraudenz scach Feuer aus. In dem brennenden Raum fand man den > Lmmerunterossizier Zobel erschossen auf. Man vermutel- V iß Zobel, der sich bei Tagesgrauen Zutritt zu der verschlossenen 1 emmer verschafft hatte. Dort Unregelmäßigkeiten vertuschen wollte, i i b als er das Vergebliche seiner Bemühungen cinsah, die Kammer i i Brand setzte und sich dann erschoß. Tie Wammer brannte aus. L e Bestände der übrigen Kompagnien wurden gerettet. Wahr- i Icinlich srcht die Tat Zobels im Zusammenhang mit dem Selbst- r.orb des U n t e r z a h l m e i st e r s Blankenburg, der sich .ij der Feste erhängte. — Zn Eilenburg brach in der Deutsch. . dlulose Fabrik in einem Raum, wo das Ritro-Celluloid herge- Lcllt wird, Feuer aus. Infolge Rauchvergiftung sind zwanzig Werkmeister und Arbeiter erkrankt, von denen einer bereits ge - । arbeit ist. Drei Personen liegen so schwer darnieder, daß an liljrem Auskommen gezweifelt wird. Tas Feuer entstand in der Tic Bedeutung der Pferdefleischnahrung aus hngiemschen Gründen geht am deutlichsten aus den vom Äaiserl. Geumdheitsamte veröffentlichten Ergebnissen der Schlachtviehs u. Fleischbeschau hervor. Wurden doch von 1000 geschlachteten Rindern über 101 wegen Tuberkulose beanstandet, wohingegen bei 1000 betchauten Pferden nur 1,5 tuberkulöse gefunden wurden. Die beiden hier angeführten Gründe sprechen am deutlichsten dafür, das; das billigere Pterdesleisch dem weit teueren Rtndsteuche bei weitem überlegen ist. Zeder sparsamen Hausfrau rotib öicie Mitteilung willkommen sein, erstens weil sie mit roemger Auslagen genau dieselben schmackhaften Speisen um die Hälfte billiger Herstellen kann, zweitens ihren Angehörigen eine bedeutend kräftigere und gesundheitsfördernde 9/ahrung bieten kann.49 w Vertreter werden gesucht auf unseren gesetzlich geschützte» Automat „Kuckuck". Cream unserer Seife. Gieße». Mittwoch, den 23. September 1908, vormittags Herbstpferdemarkt Prämiierung :: Konzert:: Restauration Braunkohlen-Presssteine der staatlichen Grube Ludwigöboffnung billigster und vorzüglichster Brand, gleichwertig jeden: Brannkohlcubrikett. ss18/3 Grotzh. Bcrgwerksdirektion Friedberg, Hess. 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Der Dauerschwinftner Bourges durchschwimmt heute den Kanal La Manche- Er befand sich bei den letzten hier eingegangenen 9iwchrichten 3 Meileti von der sranzö- sischen Küste- Gerüchtweise verlautet, es sei ihm gelungen, den Kanal zu durchschwimmen und auf französischem Boden zu landen. Friedrichshafen, 21. Aug. Graf Z e ppe l i n hat folgende Erklärung abgegeben: „Tie mir vom ganzen bciitfcteii Bolle in einmütiger Opferwillig leit gespendete Gabe übertrifft schon heule weitaus die unmittelbaren Kulten des Ersatzbaues für mein zerstörtes Luftschiff. Mit dem mir von den Spendern an- vertrauten freien Verfügungsreck,st bilde ich ans dem Ueberschust eine Z c ppe l in - Lu f t f ch i s f - S1 i stu n g, welche bestimmt ist, die Entwiclelutig des Baues meiner Luftschiffe zum Vorteil bei deutschen Industrie zu begrünten, sowie dem Reiche die Beschaffung solcher Luftschitfe zur Erhöhung feiner Wehrkraft und zur Ver- tuenbung int Dienst der Wissenschaft zu erleichtern- Hiernach erhält mein eigenes Vermögen durch die Spende keinerlei Zuwachs- Ich bitte deshalb, es mir nicht als Hartherzigkeit auslegen zu wollen, wenn ich die in letzter Zeit in ungeheurem Umfange an mich und meine Angehörigen gelangenden Bittgesuche, zu deren Befriedigung mein ganzes Jahreseinkommen nicht ausreichen ivürde, abschlägig bescheiden muß." Produklion- — Ter Besitz der Gesellschaft an >7.chlenfeldern (eigene und Abbaurechtc von zusammen 237 Hektar sichert derselben eine lange Lebensdauer aus gesunder Grundlage- — An Dividenden wurden verteilt für dos erste Gesckfäftsjahr der öctnUdian 1906 07 7i . Prozent auf 1373 000 Mk- und 33* Prozent au, 127 000 Mk-, für 1907 08 9 Prozent aus das gesamte Aktien- kapital- An Rückstellungen wurden in diesen beiden Jahren zirka 110000 Mk- gemacht gleich 7>., Prozent des Aktienkapitals. — Für das lausende Geschäftsjahr sind die Produkte der Gcstilickaft durch das Shnoikat n icberum voll und zu alten Preisen verkauft, so daß aus ein befriedigendes Resultat gerechnet werden kann- — Tie Tcilsck uldvcrschreibungen sind mit 103 Prozent rückzahlbar und s ick: er gestellt durch Eintragung einer SicherungShvp.stdek von 1 100 000 Mt- auf dem der Gesellschaft gehörigen Grund- und Bergwerksbesitz zur ersten Stelle. Tie Werte, die von dieser Sickerstcliung ergriffen werten, betrugen laut Bilanz vom 30. Juni 1908 2 743 605,36 Mk. Die acilschuldverfchreibungen sind danach als eine durchaus sichere und gute Kapitalsanlage anzusehen. Das Pferdefleisch hat sich in den letzten Jahren die Beliebtheit eines großen Teiles der gesamten Bevölkerung criuorbcn. Roßfleisch ist sowohl in bezug auf Rährgehalt als auch Hygiene das idealste aller bekannten Fleisch' Nahrungsmittel. . , t A r „ Tas Rährwertsverhältnls geht aus wlgender Zusammenstellung deutlich hervor: __ leit, 91 Verton «„S i, "i ^ten 5 !th). an. x nl; C" i ÄW f rDff iteyifr *cn yt2°n tit i iS**—., S« «nute ;u"9 ^klagt, roobä bc tourbe. Su |DQr c_; 1 Kann um, n>as ba lut aufmerksam, baß !• :n 'hr eigenes Heroin? '9 verlveigerte, ms ,sur Folge hatte. U 1 dem Angcllaglen fc, dichter habe seine ist- rungen des AngeNeg^ aug zu sein, der Am h nicht mit seiner M ’ dem Sißung^iotcLv ene Amtsrichter glaiik gemeint habe, menn >vie ihn bei Richter fr lineids schuldig gemi- her sich bie Aeußew m Richter ben Boriw eleibigung des tieufc icn bieseu an bas Aar.- daß sich bet tierith )at nnb aus der he«: zu Meibigen. Für t icksicht aus bie Schire diesemge des Gerick ckannt. Lanolin and B’ Lanolin hk Vollen n>aien . iie jf^^mantel. £ ME MM MLZ Rohrkörbe ans ganzen Sobrßangefl gearbeirel. binigfte für ,-den ZDirtfdmfts, betrieb, 3mal länger ballbar als weiden. forbr, babet leid-t nnb anftfcnlid?. Manft birrft non brr Sohrforbfabri? Julius tretbar 6rimma 571, Iss*/») Versteigerung. Montag, den stl. do. Mts , nachm. 3‘ 2 Uhr, sollen dobrer Walllorstraße 6 iDarmstädter Hans«: 106968 1 Rollwagen, 2 ^-arenftfjräntc, 6 Sportwagen, 10 Handkoffer, 1 ülsafchmangel, 1 Rahmafchlne, 1 Grammophon, 1 Partie Hüte, verfch. Schüttwaren, Hans^ u. Kücheräte n. Art u. v. A., zwangsweise gegen bar versteigert werden. Gießen, am ±2. August 1908. Seipel, Gerichtsvollzieher. Jagd-Verpachtung. Jagdbezirk 2 (DünSbcrg) der Geincindejagd FellingS- b a u f e n , ca. 100U Morgen Wald und 600 lviorgen Feld U.UIfassend, soll Samstag, Vcn 5. September d. Fs., machmittagS 2 Uhr, auf dem Gcmcindelokal öffentlich meift- l>ietcnö auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. 4968 Der Bürgermeister: W a g n e r._________________________ sträuben fick ihm, und mit schlotternten Knien JtnTt er zu Voten, faltet die Hände uno ruft: „Herr, rede, tein Knecht hört!" Kleine Tagcschronik. In München wurde am 21. d. Mts. ein schwerer Raubanfall, der vierte innerhalb weniger Tage, am hellen Tage mitten in der Altstadt verübt. Als eine Frau einen Laden betreten wollte und ihre gefüllte Geldbörse zu einem Einkauf aus der Tasche zog, näherte sich ihr ein ca. 18jähriger Bursche, cntrrß ihr die Tasche mit dem (tetb und entkam Ferner wurde in München eine 18jährige Näherin beim Ueberschreiten der Straßen bahn von einem Automobil überfahren. Sic erlitt schwere Rippenbrüche und mehrere bedeutende Kopfverletzungen. Einen Haftbefehl gegen den Leutnant a. T. Rich. Schramm hat der Untersuchungsrichter des Landgerichts I zu Berlin er lassen. Schramm, der mit ter Adoptivtochter des früheren Regierungspräsidenten Prinzen Handjcry verheiratet ist, hat fick der unglaubhaften Betrügereien schuldig gemocht und in mit seiner Frau flüchtig. Turch feinen Hang zu luxuriöser Lebensführung und seine Wett- und Spielleitenschaft geriet er bereits als Offizier in die Hönde von Wucherern. Nach seinem Abschied hat er eine große Reihe Berliner Juweliere, Teppick- unb Mvbelhäiidler dadurch geschädigt, daß er Waren auf Wechsel entnahm, um sic sofort zu verpfänden und die Pfandscheine zu verkaufen. In Heringsdorf besuchte eine junge, elegant gekleidete Tarne den Bismarckturm. Sie erbat sich vom Turmwächter ein Messer, da sie einen Bleistift anspitzen wollte. Kurz daraus hörte er einen dumpfen Fall. Er sand die junge Dame zerschmettert am Boden. Tie Selbstmörderin ist eine Frstu Professor Svitzcr aus Steinberg in Mähren, im Anfang der 20er Jahre und hat einen Brief an ihren Gatten hinterlassen, in welchem sie mitteilt, daß ihr Leiten unheilbar sei. Sic war erst seit acht Tagen verheiratet und befand sich aus der Hochzeitsreise. Von der F ü n f s i n g c r - S p i v e (Tolorniten) stürzte der Buchbindcreibesitzer Logs aus Düsseldorf ab. In Bern wurde durch eine unversehens h e r a b st ü r z e n d e Hotelglocke im Parkhotel Montana die Nickte des Hotelbesitzers, als sie zum Essen läuten wollte, erschlagen. Kardinal Lorenzelli in Rom wurde vor einigen Tagen von einem Skorpion gestochen. Er befindet sich — „Nachahmungen weise man rtrrflck.* — - Vereinigte Chemische Werke Aktiengesellschaft. ÄbtaUung Landhn-Fabrl* Martinikenfelde. CbarlottenburRr, Salzufer 16. .'ch und Nahrung im Freien. * Von den Opfern der Gruben-Katastrophe in Uigan (England) sind 72 Leichen geborgen. Man hat die DLittungönftion in i:r verschütteten Kohlengrube aufaeben müssen i.rb beabsichtigt, ben Schacht, in welchem die Explosion erfolgte, jir.tcr Wasser zu setzen, um das Feuer zu löschen., Sachverständige :ö?r glauben, daß eine neue Explosion stattgefunten hat. Oie letzten Opfer dürften dann etwa in einem Monat bis sechs iLochen zu Tage gefördert werten. * „Herr, rede. . Vorn Zeppelinschen Luftschiff und der Lustschissahrt ist auch in die einsamsten Ortschaften die Kunde . rrungcnev und noch zu erwartender großer Erfolge gedrungen- 2ie Luftschifferabteilung, die zahlreichen im Reiche bestehenden ustschiffervereine und Privatballons unternehmen häufige Am- uege, so daß das Vorüberfliegen und die Landung eines Luft- chiifes nicht mehr zu den Aufsehen erregenden Seltenheiten geliert- yiud) in den entlegensten Gegenden des Reiches können bie ^.nstschifser auf Hilfeleistung burch bie Bevölkerung bei und nach bet Lanbung rechnen und haben nicht zu besürcksten, aus aber- Idubifd’er Scheu für überirbifche Wesen gehalten ober gar be» eljbet zu werden- Anters war cs noch vor wenigen Jahren, 11.|5 die Lustschissahrt noch nicht bas heutige allgemeine Interesse iimb bie heutige Bedeutung gewonnen batte- Tas beweist foU- dtnbe verbürgte Geschichte, die Ende ber neunziger Fahre pasftertc- , Sin mit Offizieren bemannter Freiballon war von Berlin auf- . jiifticgcn und gegen Abend in eine vereinsamte Gegend Wesd- ' vreußens gekommen, wo er zu landen versuchte- Der Anker i lottc fd 3ii einige Zeit über dem Erdboden geschleift, ohne zu ■ ।offen- Plötzlich sieht der Führer des Ballons einen Landmann, i bvr mit seinem 'Gespann Ochsen sein Feld umpstügt und das hinter 1 ihm nahende Luftungetüm noch nicht gewahr geworden war- -ter 'äijier ruft ihm aus dem Ballon zu, er solle bei der Landung lidnlflid) fein- Als der Landmann die Stimme aus der Luft I u er nimmt, dreht er sich entsetzt um, wirb kreidebleich, die Haare Jagd-Verpachtung. Mittwoch, oen 26. August, nachmittags -t Uhr, 'oft die der Gemeinde Nuttershausen zuftehendc Jagd j uf weitere 6 Jahre auf dem Amtszimmer der unterzeich- ii den Bürgermeisterei verpachtet werden. Ruttershausen, den 18. 2lugust 1908. . 4927 Großherzogliche Bürgermeisterei Ruttershausen. Klinkei. _______ „Ding an sich“ frei von Chlor und Soda, ist und bleibt das erste und beste Waschmittel der neuen Aera. Chlor zerfetzt die Wäsche, Soda macht sie gelb; größere Mengen davon sind schädlich. Billige Waschmittel enthalten erhebliche Mengen Soda, zum Teil bis zu 90%. ss21/e Zu haben in den bekannten Geschäften. s. erschlagunMst r Bank m W- Kl. Tage«'st Tte in einem hole >- i Seiten belaft nch Älng M'chende^ Lw“ni,dl £^2 ins den 2 -• lt - in ^in Zungen >- e Unter)«"9 s a» eirot* ^”30000 »- bi= M . Treuyu B°nkdi--L j^- bie 9,e*a$ldf=i# 3i" >'n wo*'*'' zbgcleh"'' «fei» «ei d-» »Ritt c» d'LS V Mi' Nächsten Dicustag, den 25. -Lugust, nachmittags 1 Uhr, sollen im Faselhofc zu Beuern ein der hiesigen Mcnicinbe gehöriger fetter Bulle, sowie cm untauglich gc- luordener Ziegenbock meistbietend versteigert werden. st hadeu beträgt etwa 15 000 Mk. — In Leipzig verhaftete Lct Polizei ben 51'ellnerlehrling Peter Hänsel als Urheber bes am .Mittwoch in dem Hotel ausgebrochenen Brandes, welchem zwei dienst mädchen zum Opfer fielen. Der Bursche hatte im :k-tt gelesen und war dabei eingeschlafen. Tas neben dem Bett j «chcnde Licht fiel um und setzte bas Zimmer in Brand. — Eine Wcri uuh kartengmehrc Revolver, Pistolen nnb Patronen, Browning- Pistolen Cal. 7,65 u. 6,35, Treysepistoleu, Tegeustöcke ett. cmpftehlt Ad. fieinig Waffenhandlung, 3187 30 Seltersweg 30. Eigene Reparaturwerkstätte. Neue Kartoffeln Perle o. Erfurt, zu den billigsten Tagespreisen^ t. euipsiehll $ 2ieuen Baue 7. 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